Waldbrandhilfe Serbien: Niedersachsen entsendet Kräfte
Zwei niedersächsische Waldbrandtanklöschfahrzeuge sind für den internationalen Einsatz vorgesehen.
CELLE (redu) – Niedersachsen beteiligt sich an der Waldbrandhilfe Serbien und entsendet acht ehrenamtliche Einsatzkräfte, einen Mitarbeiter des Landesamtes für Brand- und Katastrophenschutz sowie zwei spezialisierte Waldbrandtanklöschfahrzeuge. Das deutsche EU-Waldbrandmodul startete am 22. August 2026 in Richtung Serbien.
Die niedersächsischen Kräfte unterstützen das unter Führung Nordrhein-Westfalens stehende deutsche Einsatzmodul GFFF-V DE1. Ziel ist das serbische Waldschutzgebiet Deliblatska Peščaranoch.
Für die Waldbrandhilfe Serbien kommen die niedersächsischen Einsatzkräfte aus den Landkreisen Gifhorn, Uelzen, Lüchow-Dannenberg und Lüneburg. Hinzu kommt ein Mitarbeiter des Niedersächsischen Landesamtes für Brand- und Katastrophenschutz als Teilkontingentführer.
Die Gruppe bringt zwei Waldbrandtanklöschfahrzeuge vom Typ CCFM Niedersachsen mit. Dabei handelt es sich um spezialisierte Fahrzeuge für die Vegetationsbrandbekämpfung.
Zusammenschluss mit Kräften aus Nordrhein-Westfalen
Nach der gemeinsamen Abfahrt vom NLBK in Celle steuern die niedersächsischen Kräfte zunächst die staatliche Feuerwehrschule in Regensburg an. Dort schließen sie sich mit den Einsatzkräften aus Nordrhein-Westfalen zusammen.
Die Ankunft in Serbien wird für Montagnachmittag erwartet. Das deutsche EU-Waldbrandmodul GFFF-V DE1 steht unter der Führung des Landes Nordrhein-Westfalen.
Behrens betont europäische Solidarität
Niedersachsens Ministerin für Inneres, Sport und Digitalisierung, Daniela Behrens, erklärte: „Die Vegetationsbrände in diesem Sommer erfordern ein hohes Maß an europäischer Solidarität und Niedersachsen leistet dazu gerne einen Beitrag.“
Während die Brände in Deutschland seit einigen Tagen gelöscht seien, sei die Situation im serbischen Waldschutzgebiet von Deliblatska Peščaranoch noch nicht unter Kontrolle. Behrens wünschte den Einsatzkräften „viel Erfolg bei der Bekämpfung dieser verheerenden Brände“ und eine gesunde Rückkehr aus dem Einsatz.



