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Wirtschaftsnachrichten aus Hannover, Niedersachsen und Deutschland: Unternehmen, Arbeitsmarkt, Branchen und Entwicklungen.

Standortkampagne

Innovationskraft im Fokus: Neue Standortkampagne für die Region Hannover

13. November 2023/in Wirtschaft

Region Hannover präsentiert Stärken in Wissenschaft und Wirtschaft

HANNOVER (red). Die Hannover Marketing & Tourismus GmbH (HMTG) hat in Kooperation mit lokalen Partnern eine Kampagne zur Stärkenkommunikation des Wirtschaftsstandorts Region Hannover ins Leben gerufen. Ab dem 14. November wird die Kampagne bundesweit über verschiedene Kanäle wie Out-of-home-Medien, Online und Social Media beworben.

Das Hauptziel der Kampagne ist die Attraktion von Studierenden, Start-ups und Fachkräften, indem die vielfältigen Vorteile der Region hervorgehoben werden. Die Kampagne stellt Vorreiterprojekte in den Bereichen digitale Gesundheit, Smart City, Robotik und innovative Studiengänge in den Vordergrund und zielt darauf ab, die Aufmerksamkeit auf das hohe Wachstumspotenzial der Region zu lenken.

Die HMTG hat zusammen mit Partnern wie der hannoverimpuls GmbH, der Stadt und der Region Hannover sowie der Leibniz Universität und der Hochschule Hannover vier Hauptmotive entwickelt. Diese Motive zeigen die dynamische Entwicklung Hannovers als einen fortschrittlichen Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort.

Die hannoverimpuls GmbH konzentriert sich auf das Thema „Digital Health“ und setzt sich für die Gestaltung der Gesundheitsversorgung der Zukunft ein. Die Landeshauptstadt fördert mit dem Projekt „Restart: #HANnovativ“ den Einsatz digitaler Lösungen für eine smarte Stadtentwicklung. Gleichzeitig wird die Robotic-Community in der Region als ein Erfolgssymbol der lokalen Wirtschaftsförderung herausgestellt.

Die akademischen Institutionen, Leibniz Universität und Hochschule Hannover, betonen die Bedeutung von Nachhaltigkeit und Innovation in ihren Lehrplänen. Beide Hochschulen engagieren sich für die Bereitstellung zukunftsorientierter und nachhaltiger Bildungsangebote und unterstreichen damit Hannovers Rolle als ein Bildungszentrum, das auf die Anforderungen der Zukunft ausgerichtet ist.

Die Zusammenfassung der interdisziplinären Standortkommunikation ist auf der Webseite www.hannoverweb.de zu finden, die detaillierte Informationen über die Kampagne und ihre verschiedenen Aspekte bietet.

enercity

enercity erneut auf Rekordkurs

14. September 2023/in Wirtschaft

Strategie zur echten Klimaneutralität 2040 wird zielstrebig verfolgt

HANNOVER (PM). Die Investitionen in erneuerbare Energien und die konsequente Kund:innenorientierung tragen Früchte: Der enercity-Konzern setzt seinen Wachstumskurs weiter fort und hat seinen Umsatz in der ersten Hälfte des Geschäftsjahrs 2023 um mehr als 11 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 4,7 Mrd. Euro gesteigert.

Das EBITDA hat gegenüber dem ersten Halbjahr 2022 um 26,2 Prozent zugelegt, sodass enercity nach den ersten beiden Quartalen 239,7 Mio. Euro verzeichnet (erstes Halbjahr 2022: 190 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) hat sich im ersten Halbjahr dieses Jahres mit 153,6 Millionen Euro ebenfalls weiter positiv entwickelt und liegt um 16,5 Prozent über dem Vorjahreszeitraum.

Bestes Halbjahresergebnis in der Konzerngeschichte

„Wir schreiben weiter an unserer Erfolgsgeschichte. Das Ergebnis ist Ausdruck der erfolgreichen Umsetzung unserer Strategie – die Kundinnen und Kunden im Fokus, ein schneller Ausbau der erneuerbaren Energien und ein zielstrebiges Vorankommen in Richtung echter Klimaneutralität bis zum Jahr 2040“, sagt enercity-CEO Dr. Susanna Zapreva.

Ausbau der Erneuerbaren und Transformation gehen Hand in Hand

enercity stellt sich zukunftsweisend auf und vollzieht eine Transformation vom Energiedienstleister hin zum Anbieter einer Lösungsplattform für klimaneutrale Energie. „Unsere Kunden haben bereits heute starke Bedürfnisse nach Klimaneutralität, Autarkie, Regionalität und Bezahlbarkeit. Diese Bedürfnisse werden wir bedienen und damit die digitale Energiewelt von morgen mitgestalten“, so Zapreva. Zu diesem Zweck plant das Unternehmen eine Vervierfachung der installierten Leistung für die klimaneutrale Stromproduktion bis zu Beginn der nächsten Dekade. Im Jahr 2035 soll die Stromproduktion bereits vollständig klimaneutral sein, die Ausbaugeschwindigkeit der erneuerbaren Energien soll im Vergleich zu heute verdreifacht werden. In den letzten sieben Jahren hat enercity ein Gigawatt Wind und Photovoltaik installiert, nun sind für die kommenden sieben Jahre drei Gigawatt geplant. Im Jahr 2030 wird enercity damit bis zu vier Gigawatt an erneuerbaren Energien für die Stromproduktion installiert und damit weiterhin zu den führenden Onshore-Windkraftbetreibern in Deutschland zählen. Bis zum Jahr 2035 visiert enercity eine installierte Leistung von insgesamt rund acht Gigawatt an erneuerbaren Energien für die Stromproduktion an. Der Jahresertrag wird dann bei rund 14 Terawattstunden (14 Mrd. Kilowattstunden) liegen, womit etwa vier Millionen Haushalte versorgt werden können (angenommener jährlicher Stromverbrauch eines durchschnittlichen Haushalts im Jahr 2035: 3.500 kWh).

Intelligenter Ausbau der Energie- und Wassernetze

„Die Versorgungssicherheit unserer Kundinnen und Kunden hat Priorität. Deshalb werden wir auch weiterhin unsere Stromnetze für die Dezentralisierung und Elektrifizierung weiterentwickeln, indem wir sie digitalisieren und intelligent steuerbar machen. Ziel ist das Optimum zwischen technisch notwendigem Netzausbau und intelligenter Netzsteuerung“, erklärt Zapreva. Auch die Wärme-, Wasser- und Telekommunikationsnetze sollen weiter ausgebaut werden. Durch den Kohleausstieg bis Ende 2026 wird die Fernwärme in Hannover bereits im Jahr 2027 zu mindestens 75 Prozent aus erneuerbaren Energien und bis 2035 vollständig klimaneutral erzeugt. „Wir sind schon lange kein Regionalversorger mehr – wir gestalten derzeit die Wärmewende in 300 Kommunen Deutschlands“, erklärt Zapreva.

Kundennahe Dienstleistungen werden verstärkt ausgebaut

Kundennahe Dienstleistungen werden bei enercity stetig optimiert, um auch weiterhin innovative Kund:innen-Erlebnisse und -Lösungen anzubieten. Dafür wird stetig in die Digitalisierung von Produkten und Anwendungen investiert – wie zum Beispiel in die neue App „enercity easyGo“, die Nutzer:innen ein sehr hohes Maß an Funktionalität und Fahrzeug-Integration bietet. Ab Herbst dieses Jahres können Nutzer:innen über die App alle enercity- sowie 75.000 weitere Ladepunkte in Deutschland gezielt ansteuern, um ihr Elektrofahrzeug mit Strom zu versorgen. enercity easyGo informiert über die aktuelle Verfügbarkeit von Ladepunkten und die jeweils gültigen Tarife und ermöglicht dienstliches Laden. In der App können zudem mehrere Ladekarten verwaltet werden. Das Bezahlen wird vereinfacht, da Nutzer:innen verschiedene Zahlungsmethoden einschließlich SEPA-Lastschrift, Kreditkarte und Rechnung für Geschäftskunden hinterlegen können. Ab 2024 wird die App auch im europäischen Ausland nutzbar sein, dann mit insgesamt 450.000 Ladepunkten im europäischen Ladeverbund.

enercity erneut auf Rekordkurs – Lade App enercity

Eine kundenfreundliche App gibt es von enercity ab Oktober 2023 © Matthias Falk

Investitionsschub im ersten Halbjahr

Die sichere, zuverlässige und saubere Versorgung mit Energie sowie kundennahen Services bedürfen stetiger Investitionen. Bereits im ersten Halbjahr 2023 hat enercity 596 Millionen Euro investiert. Insbesondere in den Ausbau des Wind- und Photovoltaikportfolios, der Wärmewende, den Ausbau des Fernwärmenetzes in Hannover sowie kundennahe Dienstleistungen wie Elektromobilität hat das Energieunternehmen investiert. „Was wir einnehmen, wird gewinnbringend in die Zukunft unseres Unternehmens reinvestiert – wir legen heute den Grundstein für eine kundenorientierte, nachhaltige und erfolgreiche Zukunft unseres Unternehmens“, sagt Zapreva.

Großer Windpark von oben

Der TOP-Akteur im deutschen Windmarkt ist enercity

10. Januar 2023/in Wirtschaft

HANNOVER (PM). Die Transaktion zum Kauf eines der größten deutschen Windanlagenportfolios ist erfolgreich abgeschlossen: Mit dem Closing ist enercity seit Jahresbeginn Eigentümer von 166 Windenergieanlagen der Norderland-Gruppe. Die Windanlagenleistung hat sich bei enercity damit mehr als verdoppelt und beträgt nun 712 Megawatt (MW) in 83 Windparks mit insgesamt 348 Windenergieanlagen. Zudem bergen die Windparks ein hohes Potenzial: Ein großer Anteil der 166 Anlagen steht in so genannten Wind-Vorranggebieten und eignet sich hervorragend für ein Repowering.    

“Mit dieser Übernahme sind wir unseren strategischen Zielen zum Ausbau der erneuerbaren Energien einen großen Schritt nähergekommen. Bereits 2025 wollen wir Strom mit 1.000 Megawatt installierter Wind-Leistung erzeugen. Bis 2030 wird unsere Stromerzeugung einen Ökostromanteil von 85 Prozent aufweisen”, sagt enercity-CEO Dr. Susanna Zapreva.

Ökostrom für rund 240.000 Haushalte

Zur bisherigen erneuerbaren enercity-Stromproduktion kommt mit den neu erworbenen Anlagen eine Jahresstromproduktion von 767 Gigawattstunden (GWh) hinzu. Damit erfolgt mehr als die Hälfte der enercity-Stromerzeugung bereits aus erneuerbaren Energien. Die erworbenen Anlagen sparen jährlich zusätzlich 920.000 Tonnen CO2 ein und versorgen rund 240.000 Haushalte mit Ökostrom.

Bei dem Portfolio der Norderland-Gruppe handelt es sich um besonders gute Windstandorte vorwiegend an der ostfriesischen Küste. Weitere Windparks befinden sich in Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Die Anlagen laufen künftig unter einer neu gegründeten gemeinsamen Betriebsgesellschaft. In dieser Gesellschaft vereint das Norderland-Team das Know-how der Verkäufer mit dem von enercity. Beide Teams sind in Ostfriesland tief verwurzelt und können auf eine langjährige, erfolgreiche Betriebs- und Projektierungserfahrung zurückgreifen.

 

PSD Bank Hannover: Torsten Krieger wird Vorstandssprecher – Torsten Krieger PSD Bank

PSD Bank Hannover: Torsten Krieger wird Vorstandssprecher

25. August 2022/in Wirtschaft

HANNOVER (PM). Der Aufsichtsrat der PSD Bank Hannover eG hat Torsten Krieger (42) per 1. September 2022 zum Vorstandssprecher bestellt. Krieger, seit zwei Jahren bereits Vorstandsmitglied für Vertrieb, Marketing, Vertriebsmanagement & Eigenhandel, löst Holger Hammer (59) ab, der diese Funktion seit 2015 innehatte. Die PSD Bank Hannover gibt damit die Verantwortung in jüngere Hände und stellt gleichzeitig die Weichen für die Zukunft.

Der gebürtige Bielefelder Krieger ist seit 1. Juli 2020 Vorstandsmitglied der PSD Bank Hannover. Er kam im Oktober 2015 von der Volksbank Bielefeld-Gütersloh eG. Vorher war der zweifache Familienvater mit Wohnsitz in Minden in verschiedenen Positionen beim Genossenschaftsverband – Verband der Regionen e.V., der PSD Bank Westfalen-Lippe eG und der AIG Life Wealth Management sowie der Sparda-Bank Hannover eG tätig. Der Diplom-Bankbetriebswirt studierte u.a. Marketing und Vertrieb an der FSH Saarbrücken, der Frankfurt School of Finance & Management und der University of Turku (Finnland).

„Mit Blick auf die aktuellen Herausforderungen durch die steigende Inflation und künftige Regulierungsvorhaben sowie die Nachwirkungen der Coronapandemie möchten wir die Weichen stellen, um die PSD Bank Hannover weiter zukunftsfähig aufzustellen. Aufgrund der langjährigen Tätigkeit von Torsten Krieger in der genossenschaftlichen FinanzGruppe und seiner Erfahrung als Genossenschaftsbanker ist er bestens qualifiziert für diese neue, verantwortungsvolle und repräsentative Position“, erklärt Markus Brinkmann, Aufsichtsratsvorsitzender der PSD Bank Hannover eG. „Herrn Hammer gebührt unser Dank und unsere Anerkennung für die erfolgreiche Arbeit in den zurückliegenden Jahren, und wir freuen uns, dass er der Bank auch weiterhin erhalten bleibt“ ergänzt Markus Brinkmann.

Aufgrund der neuen Aufgabenverteilung im Vorstand werden die Zuständigkeiten angepasst. Krieger übernimmt zu seinen bisherigen Aufgaben die Gremienarbeit. Hammer erhält von Krieger die Verantwortung für den Immobilienbesitz der Bank sowie für die Tochtergesellschaften. Die Zuständigkeiten des dritten Vorstandsmitglieds Bernd Brennecke bleiben unverändert.

Hannover Airport: Zukünftige Doppel-Geschäftsführung ab 1.1. 2023 steht fest – Maik Blötz EDDV

Hannover Airport: Zukünftige Doppel-Geschäftsführung ab 1.1. 2023 steht fest

24. Juni 2022/in Wirtschaft

LANGENHAGEN (PM). Die Suche nach dem zweiten Geschäftsführer am Hannover Airport ist beendet. Zum 1. Januar 2023 wird Maik Blötz (43) seine Tätigkeit als weiterer Geschäftsführer am Flughafen beginnen. Das hat der Aufsichtsrat der Flughafen Hannover-Langenhagen GmbH in seiner 279. Sitzung einstimmig beschlossen.

Der bisherige Bereichsleiter „Infrastructure“ arbeitet bereits seit dem Jahr 2008 am Flughafen Hannover und ist seit 2019 Mitglied der erweiterten Geschäftsleitung. Der studierte Wirtschaftsingenieur hat bereits Großprojekte am HAJ im Geschäftsbereich Technik geplant und erfolgreich umgesetzt.

„Wir sind der Überzeugung, dass Maik Blötz die strategische Neuausrichtung der Flughafeninfrastruktur und die Prozessoptimierung in vielen Teilbereichen engagiert und erfolgreich vorantreiben wird,“ begründet der Aufsichtsratsvorsitzende Reiner Schränkler die Personalentscheidung.

„Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung und bin überzeugt davon, gemeinsam mit meinem künftigen Geschäftsführerkollegen Dr. Roll und dem gesamten Flughafenteam den Airport zukunftsfähig weiter zu entwickeln“, so Maik Blötz.

Nach seinem Studium in Galway (Irland) und Oldenburg war der dreifache Familienvater unter anderem für die Deutsche Bahn und die Deutsche Apotheker- und Ärztebank im Bereich Facility Management tätig. Blötz kommt aus der Region und wohnt in Hambühren im Kreis Celle.

Bereits zum 1. März dieses Jahres hatte Dr. Martin Roll (51) als kaufmännischer Geschäftsführer am Flughafen Hannover seine Tätigkeit aufgenommen. Er hatte neben dem Geschäftsführungsvorsitzenden Dr. Raoul Hille seine Position angetreten.

Wie langfristig geplant wird sich Dr. Hille aus dem Unternehmen nach 18 Jahren Ende 2022 in den Ruhestand verabschieden. Mit der frühzeitigen Benennung der zukünftigen Doppelspitze ist eine planvolle Einarbeitung und ein strukturierter Übergang der Geschäftsführungstätigkeit am Flughafen Hannover gewährleistet.

Produktionsstart des ID. Buzz im VWN Werk Hannover – IDBuzz mf© Matthias Falk

Produktionsstart des ID. Buzz im VWN Werk Hannover

3. Juni 2022/in Wirtschaft
HANNOVER (mf). Heute feierten Vorstand, Werkmanagement und Mitarbeiter*innen den Produktionsstart des neuen ID. Buzz und ID. Buzz Cargo im VW Werk Hannover Stöcken. Volkswagen Nutzfahrzeuge Produktionsvorstand Josef Baumert und der Betriebsratsvorsitzende Stavros Christidis haben sich im Rahmen einer Feierstunde mit einem kurzen Statement an die Belegschaft gewendet.
In der Montage werden zwei Varianten des vollelektrischen Bullis – das Launchmodell ID. Buzz Pro1) und ein ID. Buzz Cargo1) – vom Band fahren.
  • ID. Buzz Cargo: Stromverbrauch in kWh/100 km: kombiniert 22,2 – 20,4 (WLTP); CO₂- Emission in g/km: kombiniert 0; Effizienzklasse: A+++.
  • ID. Buzz Pro: Stromverbrauch in kWh/100 km: kombiniert 18,9 (NEFZ); kombiniert 21,7 – 20,6 (WLTP); CO₂-Emission kombiniert in g/km: 0; Effizienzklasse: A+++
„RoboHub Niedersachsen“ ist Anlaufstelle für produzierende Unternehmen zum Thema Robotik – RoboHub Nds mf© Matthias Falk

„RoboHub Niedersachsen“ ist Anlaufstelle für produzierende Unternehmen zum Thema Robotik

6. Mai 2022/in Wirtschaft

HANNOVER (PM). Ein neues Robotik-Innovationslabor unterstützt Industrie- und Handwerksbetriebe bei der nachhaltigen Fertigung: Der „RoboHub Niedersachsen“ ist heute im Produktionstechnischen Zentrum Hannover (PZH) der Leibniz Universität Hannover (LUH) in Garbsen eröffnet worden.

Das Gemeinschaftsprojekt der Region Hannover (Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung), dem LUH-Unternehmen TEWISS – Technik und Wissen GmbH, dem Institut für Montagetechnik der LUH und der Vision Lasertechnik GmbH wird vom Land Niedersachsen als Digitalhub gefördert und unterstützt produzierende Unternehmen beim Einsatz von Robotertechnik in der Fertigung. Im Fokus steht dabei die Automatisierung von Prozessen durch kollaborationsfähige Leichtbauroboter (Cobots). Im „RoboHub Niedersachsen“ können Fach- und Führungskräfte von kleinen oder mittleren Unternehmen (KMU) in maßgeschneiderten Workshops eigene Erfahrungen mit dieser Technologie sammeln und erste Applikationen entwickeln. In Garbsen wurde dafür eine Versuchsumgebung mit verschiedenen Cobots, Greifsystemen und passender Peripherie aufgebaut.

Während der Eröffnung hat Stefan Muhle, Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, die Innovationskraft des Labors herausgestellt. Auch Regionspräsident Steffen Krach und Prof. Dr.-Ing. Holger Blume, Vizepräsident für Forschung und Transfer der Leibniz Universität Hannover, sprachen Grußworte. „Die Region Hannover ist bereits seit fast zehn Jahren aktiv in der Förderung von Robotik-Lösungen. Wir möchten, dass Projekte wie dieses ein geschlechterübergreifendes Interesse an der Robotik schaffen können. Wir wollen Fachkräfte ausbilden, die hier in der Region Hannover ihre Wurzeln haben und im Bestfall auch bleiben“, sagte Regionspräsident Steffen Krach. Der Konsortialführer des RoboHub und Geschäftsführer der TEWISS GmbH, Dr.-Ing. Jan Jocker, erläuterte den Gästen die Technik der Leichtbauroboter: „Cobots sind besonders flexibel und eignen sich auch für die Kleinserienfertigung. Das Potenzial in den Unternehmen ist groß.“

Cobots lassen sich im Gegensatz zu klassischen Industrierobotern vergleichsweise einfach programmieren, benötigen weniger Platz und können häufig ohne Schutzzäune betrieben werden. Oft sind Unternehmen die konkreten Möglichkeiten dieser Technologie für die Optimierung ihrer betriebs- und bauteilspezifischen Prozesse noch unbekannt. Daher sollen im „RoboHub Niedersachsen“ auch erste Erfolgsbeispiele präsentiert werden, um einen Anreiz für eigene Cobot-Applikationen zu bieten. Diese Beispiele werden in regelmäßigen „Robotik-meetups“ vorgestellt. Andere Veranstaltungen bieten Einblicke in aktuelle Entwicklungsprojekte der hiesigen Forschungseinrichtungen.

Der „RoboHub Niedersachsen“ zählt zu den vom Land Niedersachsen (Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung) geförderten Digitalhubs. Das Projekt erhält 194.636 Euro. Zusätzlich unterstützt die Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung der Region Hannover den „RoboHub Niedersachsen“ finanziell. Auch einzelbetriebliche Vorhaben und Kooperationsprojekte in regionalen Betrieben können mit je bis zu 10.000 Euro gefördert werden. Zusätzlich unterstützen die Innovationsberaterinnen und -berater der Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung interessierte Unternehmen auch bei der Aquise von Fördermitteln des Bundes oder des Landes.

Weitere Informationen zum „RoboHub Niedersachsen“ und Kontaktmöglichkeiten für Interessierte unter: www.robohub-nds.de.

HAJ stellt Weichen für die künftige Unternehmensführung – Dr.Martin Roll Flughafen Hannover Langenhagen GmbH

HAJ stellt Weichen für die künftige Unternehmensführung

22. Juli 2021/in Wirtschaft

HANNOVER / LANGENHAGEN (PM). Dr. Martin Roll (50) wird neuer Geschäftsführer am Flughafen Hannover. Das hat der Aufsichtsrat der Flughafen Hannover-Langenhagen GmbH in seiner 276. Sitzung einstimmig beschlossen. Die Laufzeit des Vertrages beträgt vier Jahre.

Als kaufmännischer Geschäftsführer wird der seit langem in Hannover lebende Dr. Roll neben dem Geschäftsführungsvorsitzenden Dr. Raoul Hille in einigen Monaten seine neue Position antreten, der genaue Zeitpunkt wird noch festgelegt.

„Ich freue mich sehr, die Zukunft des Flughafens Hannover aktiv mitzugestalten. Der Luftverkehr ist für mich Herausforderung und Herzensangelegenheit zugleich,“ so Dr. Roll.

Durch seine Tätigkeit als Geschäftsführer und Sprecher der Geschäftsführung der AHS Aviation Handling Services GmbH und Positionen bei Lufthansa Cargo und Deutscher Lufthansa sowie als ehemaliger Bereichsleiter am Hannover Airport besitzt der promovierte Wirtschaftswissenschaftler tiefe Einblicke in die Luftverkehrsbranche. Derzeit ist Dr. Roll CEO von persona service, dem drittgrößten Personaldienstleister Deutschlands. Darüber hinaus ist er Honorarprofessor für Luftverkehrsmanagement.

„Mit Dr. Roll haben wir einen ausgewiesenen Experten für den Flughafen Hannover gewinnen können. Er wird die Herausforderungen für das Unternehmen in den kommenden Jahren zuverlässig und fundiert meistern,“ sagt Aufsichtsratsvorsitzender Reiner Schränkler.

Im Laufe des kommenden Jahres soll die zukünftige Doppelspitze am HAJ feststehen. Nach Dr. Roll soll dann auch ein neuer technisch/betrieblicher Geschäftsführer/-in seine/ihre Arbeit am Flughafen aufnehmen.

Wie langfristig geplant wird sich Dr. Hille aus dem Unternehmen nach dann 18 Jahren als bislang alleiniger Geschäftsführer Ende 2022 in den Ruhestand verabschieden. Mit der frühzeitigen Benennung der neuen Geschäftsführer ist eine planvolle Einarbeitung und ein strukturierter Übergang der Geschäftsführungstätigkeit am Flughafen Hannover gewährleistet.

Gemeinsamer Appell für Corona-Testungen am Arbeitsplatz – Schnelltest Arbeitsplatz

Gemeinsamer Appell für Corona-Testungen am Arbeitsplatz

12. Mai 2021/in Wirtschaft

HANNOVER (PM). Die Unternehmerverbände Niedersachsen, die IHK Niedersachsen, die Landesvertretung der Handwerkskammern, der DGB-Bezirk Niedersachsen – Bremen – Sachsen-Anhalt und die Landesregierung richten einen gemeinsamen Appell an Unternehmerinnen und Unternehmer, in ihren Betrieben aktiv für Corona-Testungen zu werben.

Mit dem Impfen und Testen stehen zwei entscheidende Mittel zur Verfügung, um das Corona-Virus immer stärker in den Griff zu bekommen. Beim Impfen geht es in Niedersachsen mit großen Schritten voran. Bis jedoch hoffentlich im Sommer ein Großteil der Bevölkerung mindestens einmal geimpft ist, können vor allem regelmäßige Testungen für mehr Sicherheit sorgen – am Arbeitsplatz, in der Schule, beim Einkaufen, bei kulturellen Veranstaltungen und vielem mehr. Gleichzeitig können Infektionsherde früh erkannt und eingedämmt werden.

Die Stärke des Sicherheitsnetzes durch Testungen hängt vor allem davon ab, wie viele Menschen sich beteiligen. Eine wichtige Rolle spielen dabei regelmäßige Testungen in der Arbeitswelt. Arbeitgeber sind verpflichtet, in ihren Betrieben allen Beschäftigten, die nicht ausschließlich im Homeoffice arbeiten, zweimal pro Woche einen kostenlosen Corona-Test anzubieten. Wichtig ist dabei, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter diese Angebote auch nutzen. Deshalb bitten die Spitzenorganisationen der niedersächsischen Wirtschaft, der DGB und die Landesregierung im Rahmen des Bündnisses „Niedersachsen hält zusammen“ die Unternehmerinnen und Unternehmer darum, aktiv auf ihre Beschäftigten zuzugehen und für die Nutzung der Testangebote zu werben.

Ministerpräsident Stephan Weil: „Die Landesregierung hat mit dem Stufenplan 2.0 eine Orientierung für nächste Öffnungsschritte vorgelegt. Weitere Lockerungen gerade auch für besonders von der Corona-Krise belastete Betriebe sind möglich, wenn wir das Infektionsgeschehen unter Kontrolle halten. Dafür sind regelmäßige Tests von Beschäftigten von zentraler Bedeutung. Ich freue mich deshalb sehr über die Unterstützung der Spitzenorganisationen der niedersächsischen Wirtschaft und des DGB. Regelmäßige Tests bieten mehr Sicherheit für Beschäftigte und ihre Familien, für die Betriebe und helfen uns allen bei einer schrittweisen Rückkehr zu mehr Normalität. Meine persönliche Bitte an alle Unternehmerinnen, Unternehmer und Beschäftigen: Helfen Sie mit, testen Sie mit!“

DGB-Vorsitzender Mehrdad Payandeh: „Testungen in Betrieben sind ein wichtiger Baustein in der Bekämpfung der Pandemie. Die Beschäftigten haben in den letzten Monaten enorm viel geleistet und waren zum Teil hohen Risiken ausgesetzt. Durch regelmäßige Testungen können wir nicht nur das Infektionsgeschehen positiv beeinflussen, sondern auch den Beschäftigten ein Stück Sicherheit geben.“

UVN-Präsident Werner M. Bahlsen: „Die niedersächsischen Unternehmen investieren schon seit Beginn der Pandemie enorm in die Sicherheit ihrer Beschäftigten und bieten ihnen Corona-Tests an. Dadurch lassen sich versteckte Infektionsketten unterbrechen. Gut, dass die Tests beim Arbeitgeber jetzt aufgewertet und anderen Tests gleichgestellt werden. Die UVN rufen alle Beschäftigten auf, die Test-Angebote zu nutzen. Sie geben uns allen die Möglichkeit zu mehr Öffnungen für Geschäfte, Dienstleistungen, Tourismus, Gastronomie und Kultur. Neben dem Impfen sind die Tests unser Weg zurück ins Leben!“

IHKN-Präsident Uwe Goebel: „Das betriebliche Testen ist ein wichtiger Baustein auf dem Weg heraus aus der Pandemie. Die niedersächsischen Unternehmerinnen und Unternehmer unterstützen diesen Weg mit hohem Engagement. Dabei ist wichtig, dass dieses Angebot auch von den Mitarbeitenden angenommen wird. Dafür werben wir ganz aktiv. Das Instrument der negativen Selbsttestbescheinigung durch die Unternehmen wird dafür einen weiteren Anreiz bieten.“

LHN-Vorsitzender Karl-Wilhelm Steinmann: „Die regelmäßigen Corona-Tests in den Betrieben sind ein Beitrag zum Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Handwerksbetriebe in Niedersachsen haben seit Beginn der Corona-Krise gezeigt, wie durchhaltungsstark und systemrelevant sie sind. Sie haben sich auch in dieser schweren Zeit als ein verlässlicher und robuster Wirtschaftsmotor erwiesen. Wir danken allen Betrieben sehr, die auch während der Pandemie unter Einhaltung strengster Hygienekonzepte weitergearbeitet haben. Führen Sie dieses Engagement fort, bieten Sie Ihren Mitarbeitenden die zweimalige Testung in der Woche an und verschaffen Sie ihnen durch eine Testbescheinigung wieder mehr Freiheiten für ihr gesellschaftliches Leben.

„Niedersachsen hält zusammen“ ist ein überparteilicher Zusammenschluss von Politik und Zivilgesellschaft. Es dient der Stärkung des Zusammenhalts unserer Gesellschaft während und infolge der Corona-Krise. Das Bündnis ist eine offene, lebendige und vielfältige Allianz, der sich alle Institutionen, die für eine freiheitliche, solidarische, tolerante und demokratische Gesellschaft einstehen, anschließen können. Das Bündnis gründet sich als Plattform und initiiert virtuelle Konferenzen. Es wurde von 12 Gründungsmitgliedern gestartet. Werden auch Sie mit ihrer Institution Bündnispartnerin/Bündnispartner unter www.niedersachsen-haelt-zusammen.de.

Die Töpfe der Gastronomie und Hotellerie sind leer, die Branche braucht eine Perspektive – Der Topf ist leer© Matthias Falk

Die Töpfe der Gastronomie und Hotellerie sind leer, die Branche braucht eine Perspektive

3. Mai 2021/in Wirtschaft, Hannover

HANNOVER (PM). Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) macht mit seiner Aktion „Leere Töpfe“ auf die dramatische Lage seiner Branche aufmerksam. Die Landeshauptstadt Hannover unterstützt die Forderungen: Oberbürgermeister Belit Onay und Sabine Tegtmeyer-Dette, Erste Stadträtin und Wirtschafts- und Umweltdezernentin, haben deshalb von Jörg Lange, Erster Vorsitzender des DEHOGA-Kreisverbands Region Hannover, heute (3. Mai) symbolisch einen leeren Topf entgegengenommen und eine Öffnungsperspektive für Hotel- und Gaststättengewerbe gefordert.

„Die Koch- und Geldtöpfe der Gastronomie und Hotellerie sind leer, das Wasser steht den Betroffenen bis zum Hals. Die Branche benötigt dringend eine Perspektive für eine Normalisierung des Geschäfts. Das ist trotz aller erforderlichen Maßnahmen zur Bewältigung der Corona-Pandemie möglich. Die Hotels und Restaurants haben bereits im Vorjahr bewiesen, was mit guten Hygienekonzepten machbar ist. Deshalb unterstützen wir diese Aktion des DEHOGA ausdrücklich. Bund und Land müssen schnellstens den Weg dafür ebnen“, betonte Oberbürgermeister Onay.

Wirtschaftsdezernentin Tegtmeyer-Dette ergänzte: „Insbesondere in der Außengastronomie ließen sich rasch pandemiegerechte Angebote schaffen. Viele Menschen warten nur darauf, bei den steigenden Temperaturen draußen zu essen und zu trinken. Das würde der Branche einen kleinen ersten Schub geben. Auch die Hotellerie und andere Branchen wie etwa der Veranstaltungs-und Kulturbereich müssen zeitnah einen ersten Schritt aus der Krise machen können. Das geht nur mit vorsichtigen, der Pandemie angemessenen Öffnungskonzepten.“

Jörg Lange vom DEHOGA unterstrich: „Durch das enge Zusammenwirken bei der Erarbeitung der Modelle, die uns schrittweise aus der Pandemie führen können, fühlen wir uns gut unterstützt durch das Rathaus. Wir wünschen uns, dass unser Oberbürgermeister mit den gemeinsamen Forderungen starkes Gehör in der Landes- und Bundespolitik findet, damit wir mit einer raschen Perspektive in die Öffnung gehen können.“

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