Neun Feuerwehrleute nach Spanien-Einsatz wieder in Celle
Niedersächsische Kräfte waren bei Waldbränden in Kastilien und León im Einsatz.
CELLE (redu) – Nach ihrem Einsatz bei den schweren Waldbränden in Spanien sind neun Feuerwehrleute aus Niedersachsen am Donnerstag nach Celle zurückgekehrt. Die Feuerwehrkräfte kehren zurück, nachdem spanische Behörden den ursprünglich auf zehn Tage angelegten Einsatz bereits nach zwei Tagen beendet hatten.
Die niedersächsischen Einsatzkräfte hatten eine Waldbrandeinheit aus Nordrhein-Westfalen unterstützt. Anlass war ein spanisches Hilfeersuchen im Rahmen des Katastrophenschutzverfahrens der Europäischen Union.
Die Feuerwehrkräfte kehren zurück, nachdem sie mit zwei speziellen Tanklöschfahrzeugen vom Typ CCFM 3000 und einem Mannschaftstransportwagen in Spanien eingesetzt waren. Nach der Rückkehr trafen die neun Niedersachsen beim Niedersächsischen Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz in Celle ein.

Zwei der Spezialtanklöschfahrzeuge aus dem Kontingent Niedersachsen. © Bernd Günther
Deutsche Einheit mit 56 Einsatzkräften
Die niedersächsischen Kräfte hatten sich der Waldbrandeinheit aus Nordrhein-Westfalen angeschlossen. Insgesamt bestand die deutsche Einheit aus 56 Einsatzkräften und 21 Einsatzfahrzeugen.
Am 1. August 2026 erreichte die Einheit die Region um Veguellina in der Provinz León. Von dort aus wurde sie unter anderem zur Bekämpfung der Waldbrände in Kastilien und León eingesetzt.
Einsatz nach zwei Tagen beendet
Ursprünglich war vorgesehen, dass die Einsatzkräfte zehn Tage vor Ort bleiben. Die spanischen Behörden brachen den Einsatz jedoch bereits nach zwei Tagen ab, weil sich die Lage vor Ort positiv entwickelt hatte und man mit eigenen Kräften auskam.









