Bildung, Zuchtprogramme und Ausblick auf die Zoo-Saison 2026.
HANNOVER (redu) – Einmal im Jahr steht im Erlebnis-Zoo Hannover die Zoo-Inventur an. Dabei erfassen die Tierpflegenden alle tierischen Bewohner. Das Ergebnis für 2025: 1.779 Tiere in 164 Arten. Die Bestandsaufnahme ist Grundlage für Artenschutz, Forschung und behördliche Dokumentation.
Die jährliche Inventur macht den Zoo zu einem wichtigen Knotenpunkt im internationalen Artenschutz und in der wissenschaftlichen Zusammenarbeit.
Bei der Zoo-Inventur werden alle Tiere im Erlebnis-Zoo Hannover erfasst – von Elefanten und Giraffen bis zu kleinsten Amphibien. In tagelanger Zählarbeit dokumentierten die Tierpflegenden den Bestand von Säugetieren, Vögeln, Reptilien, Amphibien, Fischen und Wirbellosen.
Im Jahr 2025 lebten im Zoo insgesamt 1.779 Tiere in 164 Arten. Gezählt wurden 319 Säugetiere in 64 Arten, 391 Vögel in 45 Arten, 43 Reptilien in 12 Arten, 472 Amphibien in 17 Arten, 340 Fische in 19 Arten sowie 214 Wirbellose in sieben Arten.
Die erfassten Daten werden geprüft, an Behörden gemeldet und international geteilt. Sie bilden die Grundlage für Zuchtprogramme, Forschungsvorhaben und konkrete Artenschutzmaßnahmen.
Der Erlebnis-Zoo engagierte sich 2025 zudem in zahlreichen Forschungsprojekten und begrüßte mehr als 67.000 Schülerinnen und Schüler als außerschulischen Lernort. Für die Saison 2026 sind neue Angebote, Tierarten und Veranstaltungen geplant.
Busverkehr in Stadt und Umland seit Dienstag stabil.
HANNOVER (redu) – Die Stadtbahnen der ÜSTRA kehren im Laufe des Tages in den Regelbetrieb zurück. Lediglich die Linie 9 zwischen Hauptbahnhof und Empelde ist weiterhin eingeschränkt. Dort verkehren zunächst Ersatzbusse auf einem Teilabschnitt der Strecke.
Die Rückkehr zum Regelbetrieb entlastet den Berufs- und Schülerverkehr. Fahrgäste sollten auf der Linie 9 weiterhin mehr Zeit einplanen.
Der Regelbetrieb Stadtbahnen wird im hannoverschen Netz schrittweise wiederhergestellt. Nach Angaben der ÜSTRA verkehren fast alle Stadtbahnlinien im Tagesverlauf wieder nach regulärem Fahrplan.
Ausgenommen bleibt zunächst die Linie 9 zwischen Hauptbahnhof und Empelde. Dort ist aktuell ein Schienenersatzverkehr zwischen der Station „Waterloo“ und dem Endpunkt „Empelde“ eingerichtet. Fünf Busse bedienen diesen Abschnitt. Im Laufe des morgigen Vormittags sollen weitere Haltestellen wieder von der Stadtbahn angefahren werden. Der Ersatzverkehr beschränkt sich dann auf den Abschnitt zwischen „Am Soltekampe“ und „Empelde“.
Alle Buslinien im Stadtgebiet verkehren seit dem heutigen Dienstag wieder regulär. Örtlich kann es weiterhin zu kleineren Einschränkungen oder Umleitungen kommen, die vereinzelt Verspätungen nach sich ziehen.
Auch im Umland ist der Linienverkehr seit Betriebsbeginn stabil angelaufen. Verspätungen bewegen sich laut ÜSTRA im üblichen Rahmen. Der On-Demand-Bus sprinti ist ebenfalls wieder im Einsatz. Aktuelle Informationen stellt das Verkehrsunternehmen online und über soziale Medien bereit.
1.028 Alarmierungen am Standort der MHH – Einsatzschwerpunkte unverändert.
HANNOVER (redu) – Der Rettungshubschrauber Christoph 4 ist im Jahr 2025 zu insgesamt 1.028 Einsätzen alarmiert worden. Damit liegt die Bilanz nur leicht unter dem Vorjahreswert. Stationiert an der Medizinischen Hochschule Hannover, deckt die Maschine tagsüber vor allem Notfälle im Stadtgebiet und der Region ab.
Die Zahlen zeigen eine konstante Bedeutung der Luftrettung für die Region Hannover, insbesondere bei schweren Unfällen und zeitkritischen medizinischen Notfällen.
Mit 1.028 Einsätzen verzeichnete Christoph 4 im Jahr 2025 einen leichten Rückgang gegenüber 2024 mit 1.077 Alarmierungen. Einsatzstärkster Monat war der Juni mit 116 Einsätzen, gefolgt von August mit 112 und April mit 111 Alarmierungen.
Deutlich geringer fiel das Einsatzaufkommen im Januar und Dezember aus. Mit 52 beziehungsweise 54 Einsätzen spiegeln diese Monate die begrenzte Einsatzzeit wider, da der Hubschrauber ausschließlich zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang, frühestens ab 7 Uhr, verfügbar ist.
Einsatzschwerpunkte und Alarmierungen
Nach Angaben des Teams haben sich die Einsatzszenarien kaum verändert. Der Schwerpunkt liegt weiterhin auf Einsätzen auf Landstraßen und Autobahnen. Hinzu kommen unter anderem Stürze aus großer Höhe, Reitunfälle, schwere Schädel-Hirn- und Wirbelsäulenverletzungen sowie Notfälle mit Kindern, Herzinfarkte und Schlaganfälle.
Ein Teil der Alarmierungen führte nicht zu einem Einsatzflug. Insgesamt wurden 192 Fehleinsätze registriert, etwa weil bodengebundene Notärzte rechtzeitig eintrafen oder Flüge aus Wetter- und Sichtgründen abgebrochen werden mussten.
Besatzung und Organisation des Rettungshubschraubers
Sekundär- und Verlegungsflüge spielten mit 21 Einsätzen eine untergeordnete Rolle und blieben unter dem Vorjahreswert. Sie erfolgen vor allem bei zeitkritischen Verlegungen in spezialisierte Kliniken.
Die ärztliche Leitung liegt bei der Klinik für Unfallchirurgie der Medizinischen Hochschule Hannover. Zum Team gehören zudem fünf Notfallsanitäterinnen und -sanitäter der Johanniter-Unfall-Hilfe. Die Piloten stellt die Bundespolizei-Fliegerstaffel Gifhorn.
Feuerwehr stoppt Gasaustritt auf Betriebshof in Linden-Mitte.
HANNOVER (redu) – Auf einem Abfallwirtschaftshof in Linden-Mitte ist es am Vormittag zu einem Flüssiggasaustritt gekommen. Die Feuerwehr konnte die Leckage rasch stoppen, verletzt wurde niemand.
Gegen 09:30 Uhr wurde die Regionsleitstelle Hannover über einen Gasaustritt auf dem Betriebsgelände des Zweckverbandes Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) in der Schörlingstraße informiert. Die Feuerwehr rückte mit einem größeren Kräfteansatz sowie Messtechnik und besonderem Löschmittel an.
Aus einem rund 4100 Liter fassenden Flüssiggastank traten geringe Mengen Gas aus. Da sich der Tank unmittelbar an einem Betriebsgebäude befand, wurde dieses vorsorglich geräumt. Als Ursache wurde ein nicht vollständig schließendes Ventil festgestellt, das durch die Einsatzkräfte geschlossen werden konnte. Eine Fachfirma überprüft die Anlage. Die Ursache der Leckage ist derzeit unklar. Die Feuerwehr war bis etwa 11:15 Uhr im Einsatz.
Zehnjähriges Gorillaweibchen wechselt im Rahmen des Zuchtprogramms den Zoo.
HANNOVER (redu) – Das Gorillaweibchen „Anandi“ wird den Erlebnis-Zoo Hannover in Kürze verlassen und in einen Zoo nach Frankreich umziehen. Der Wechsel erfolgt im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms und soll zum langfristigen Schutz der vom Aussterben bedrohten Flachlandgorillas beitragen.
Der Umzug ist Teil einer europaweit koordinierten Zuchtplanung und dient dem Erhalt genetisch vielfältiger Gorilla-Populationen in zoologischen Einrichtungen.
„Anandi“ wurde im November 2025 zehn Jahre alt. Mit diesem Alter beginnt für Gorillaweibchen auch in der Natur eine neue Lebensphase, in der sie ihre Geburtsgruppe verlassen und sich einem anderen Clan anschließen. Entsprechend sieht das koordinierte Zuchtmanagement vor, dass das Tier eine neue Gruppe kennenlernt.
Der Wechsel erfolgt im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms. Ziel dieses Netzwerks zoologischer Gärten ist es, bedrohte Tierarten durch abgestimmte Zuchtmaßnahmen langfristig zu erhalten und genetisch stabile Populationen aufzubauen.
Vorbereitung auf den Umzug
Bereits seit einiger Zeit wird das Gorillaweibchen auf die Reise vorbereitet. In ruhigen Trainingseinheiten lernt „Anandi“, selbstständig in die Transportkiste zu gehen. Der Aufenthalt darin gehört inzwischen zum Alltag des Tieres und wird positiv begleitet, unter anderem mit Futterbelohnungen wie Tee, Nüssen und speziellen Pellets.
Auf dem Weg in den neuen Zoo wird „Anandi“ von vertrauten Tierpflegenden begleitet. So soll sichergestellt werden, dass der Transport möglichst stressfrei verläuft und das Tier gut betreut ankommt.
Beitrag zum Artenschutz
Gorillas gelten in ihrem natürlichen Lebensraum in Afrika als stark gefährdet. Wilderei, der Verlust von Lebensräumen und Konflikte mit dem Menschen setzen insbesondere dem Westlichen Flachlandgorilla zu. Zoologische Gärten beteiligen sich daher sowohl an Erhaltungszuchtprogrammen als auch an Schutzprojekten vor Ort.
Mit dem Wechsel nach Frankreich leistet „Anandi“ einen weiteren Beitrag zum internationalen Artenschutz. Ihr weiterer Werdegang soll auch aus Hannover aufmerksam verfolgt werden.
HANNOVER (redu) – Am frühen Samstagabend ist es in der Ihmepassage zu einem Brand in einer Erdgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses gekommen. Gegen 18.09 Uhr alarmierte ein Anwohner die Feuerwehr. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden, verletzt wurde niemand.
Der Einsatz sorgte kurzfristig für Aufsehen im Stadtteil Linden, größere Schäden oder Evakuierungen blieben jedoch aus.
Der Brand Ihmepassage wurde nach Angaben der Einsatzkräfte von einem Anwohner gemeldet, der neben dem Notruf auch einen Druckknopfmelder der Brandmeldeanlage auslöste. Die Regionsleitstelle alarmierte daraufhin zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr, die Freiwillige Feuerwehr Linden sowie den Rettungsdienst.
Beim Eintreffen der Feuerwehr waren Rauch und Flammen durch ein Fenster der Erdgeschosswohnung sichtbar. Ein Trupp ging unter Atemschutz in die Wohnung vor und brachte das Feuer rasch unter Kontrolle. Bereits acht Minuten nach dem Eintreffen der ersten Kräfte konnte „Feuer aus“ gemeldet werden.
In der Wohnung brannten ein PC-Drucker sowie umliegende Gegenstände. Verletzt wurde niemand, die betroffene Wohnung blieb bewohnbar. Angaben zur Höhe des entstandenen Sachschadens liegen derzeit nicht vor.
Nach dem Einsatz übernahm die Kriminalpolizei die Ermittlungen zur Brandursache. Insgesamt waren 38 Einsatzkräfte mit 13 Fahrzeugen rund 45 Minuten im Einsatz, darunter Einheiten der Feuerwehr Hannover.
Extreme Witterung gefährdet Infrastruktur und Fahrzeuge.
HANNOVER (redu) – Die extreme Wetterlage zwingt die ÜSTRA, den Stadtbahnbetrieb mit sofortiger Wirkung zu reduzieren. Ab 17 Uhr gilt ein eingeschränktes Angebot, da Schnee und Eis erhebliche Risiken für Infrastruktur, Fahrzeuge sowie die Sicherheit von Fahrgästen und Personal darstellen.
Mit der Maßnahme soll verhindert werden, dass es wie bereits in früheren Wintern zu schweren Schäden an Gleisen und Stadtbahnwagen kommt.
Nach Angaben der ÜSTRA hat ein unternehmensinterner Krisenstab die Entscheidung nach sorgfältiger Abwägung getroffen. Auf mehreren oberirdischen Strecken haben Eis und anhaltender Schneefall dazu geführt, dass sich sogenannte Überwegplatten angehoben haben. Dadurch besteht die Gefahr, dass Stadtbahnwagen aufsetzen und es zu Schäden im Gleisbereich kommt.
Bereits im Jahr 2021 hatte eine vergleichbare Wetterlage zu erheblichen Beschädigungen an Fahrzeugen und Infrastruktur geführt. Ein solches Szenario soll diesmal vermieden werden. Der Takt auf den oberirdischen Strecken wird daher in den kommenden Stunden schrittweise reduziert, um möglichst viele Fahrgäste noch sicher an ihr Ziel zu bringen.
Betrieb ab 17 Uhr
Ab 17 Uhr bedient die ÜSTRA ausschließlich die Tunnelstrecken sowie angrenzende oberirdische Haltestellen. Die Stadtbahnen verkehren dann mit der Linienbezeichnung „E“ auf folgenden Abschnitten: A-Strecke zwischen Lortzingstraße und Stadionbrücke, B-Strecke zwischen Dragonerstraße und Peiner Straße, C-Strecke zwischen Königsworther Platz und Freundallee sowie D-Strecke zwischen Hauptbahnhof und Glocksee.
Einschränkungen im Umland und Busverkehr
In den Umlandkommunen wurde der Betrieb so lange wie möglich aufrechterhalten. Inzwischen sind jedoch nahezu alle sprintH-Linien eingestellt, vereinzelt finden noch Fahrten statt, etwa auf der Linie 700. Im städtischen Busverkehr sind die meisten Linien noch unterwegs, allerdings kommt es zu Ausfällen und Verspätungen. Das ÜSTRA-Servicecenter schließt witterungsbedingt bereits um 17 Uhr.
Stadt Hannover plant Übergangslösung für mehrere Jahre.
HANNOVER (redu) – Nach dem Brand an der Grundschule Beuthener Straße plant die Stadt einen Schulneubau nach Brand als Ausweichstandort in der Erythropelstraße. Der modulare Neubau soll ab Sommer 2027 bezogen werden und den Schulbetrieb für mehrere Jahre sichern.
Mit dem geplanten Neubau will die Stadt Hannover langfristige Planungssicherheit für Schüler, Eltern und Lehrkräfte schaffen.
Der neue Standort liegt rund 500 Meter Luftlinie vom bisherigen Schulgelände entfernt. Die Stadt bringt das Vorhaben im Eilverfahren auf den Weg, um den betroffenen Kindern wieder einen verlässlichen, wohnortnahen Lernort zu ermöglichen. Der Schulneubau nach Brand ist als Modulbau konzipiert und soll ausreichend Platz für Unterricht, Ganztagsangebote und eine Mensa bieten.
Oberbürgermeister Belit Onay betont, Ziel sei es, schnell Planungssicherheit zu schaffen. Sportflächen sollen weiterhin am Standort Beuthener Straße genutzt werden. Die Kosten für den Neubau werden nach ersten Schätzungen mit rund 25 Millionen Euro veranschlagt.
Nachhaltige Übergangslösung
Stadtbaurat Thomas Vielhaber erklärte, dass der Modulbau über einen Zeitraum von etwa 15 Jahren auch anderen sanierungsbedürftigen Schulen als Ausweichstandort dienen könne. Bildungs- und Kulturdezernentin Eva Bender sprach von einer nachhaltigen Perspektive für die betroffenen Schülerinnen und Schüler im vertrauten Umfeld.
Übergang bis zum Neubau
Am ursprünglichen Standort Beuthener Straße haben die Abrissarbeiten bereits begonnen. Aula, Hauptflur und Sanitärbereiche wurden durch Brand und Löschwasser schwer beschädigt. Das Gebäude soll nun vollständig erneuert und erweitert werden, was voraussichtlich bis mindestens 2031 dauern wird.
Derzeit sind die Schülerinnen und Schüler an der Käthe-Paulus-Schule in Bemerode untergebracht. Diese Lösung ist jedoch zeitlich begrenzt. Zum kommenden Schuljahr wechselt der vierte Jahrgang an die Grundschule Kronsberg, die Schülerbeförderung bleibt organisiert.
Schneelandschaft, aktive Tiere und freier Eintritt für Kinder.
HANNOVER (redu) – Der Zoo Winter verwandelt den Erlebnis-Zoo Hannover derzeit in eine verschneite Erlebnislandschaft. Am Sonntag, 11. Januar 2026, erhalten Kinder bis 16 Jahre freien Eintritt, während sich Tiere und Besucher gleichermaßen auf die winterlichen Bedingungen einstellen.
Der Winterbetrieb bietet seltene Tierbeobachtungen und macht den Zoobesuch auch in der kalten Jahreszeit für Familien besonders attraktiv.
Schon in den frühen Morgenstunden war das Zoo-Team im Einsatz, um Wege vom frisch gefallenen Schnee zu befreien und den sicheren Besuch der Anlagen zu ermöglichen. Die weißen Flocken verleihen dem Gelände eine besondere Atmosphäre, die den Zoo in eine ruhige Winterlandschaft verwandelt.
Am Sonntag lädt der Zoo Kinder bis 16 Jahre zum freien Eintritt ein. Die Buchung ist ausschließlich online möglich. Für Besucher stehen die Tore aktuell von Dienstag bis Sonntag jeweils von 9 bis 16 Uhr offen. Auch die Zoo-Gastronomie bietet Gelegenheit zum Aufwärmen, unter anderem mit heißer Schokolade.
Tiere im Winteralltag
Viele Tierarten passen sich auf unterschiedliche Weise an die kalten Temperaturen an. Während Waschbären und Präriehunde ihre Höhlen bevorzugen, zeigen sich andere Tiere besonders aktiv. Timberwölfe, Rentiere und Ziegen nutzen den Schnee sichtbar für Bewegung und Erkundung.
Warme Rückzugsorte
Afrikanische Tierarten halten sich bei Kälte nur kurz im Freien auf und wechseln sich auf den Anlagen ab. Wärmelampen bieten Erdmännchen geschützte Plätze, während Flusspferde sich in ihren beheizten Innenbecken aufhalten. Winterharte Tiere wie Eisbären, Bisons und sibirische Tiger bleiben auch bei Minusgraden draußen.
Bus- und Stadtbahnverkehr in Hannover stark eingeschränkt. – S-Bahn Hannover eingestellt.
HANNOVER – Die aktuelle Witterung führt am Freitagmorgen zu massiven Einschränkungen im Bus-, Stadtbahn- und S-Bahnverkehr in der Region Hannover. Zahlreiche Linien sind eingestellt oder nur verkürzt unterwegs. Zusätzlich ist die Fahrplanauskunft wegen überlasteter Server zeitweise nicht erreichbar. Stand ist 09.01.2026, 09:22 Uhr.
Pendlerinnen und Pendler müssen sich in der Region Hannover auf erhebliche Verzögerungen und Ausfälle einstellen und alternative Wege einplanen.
Die Witterung beeinträchtigt den öffentlichen Nahverkehr in Hannover derzeit erheblich. Betroffen sind sowohl der Bus- als auch der Stadtbahn- und S-Bahnverkehr. Nach Angaben der ÜSTRA kommt es zu zahlreichen Ausfällen und verkürzten Linienwegen.
Im Busverkehr ist der Betrieb auf allen regiobus-Linien vollständig eingestellt. Auch die Ringlinie am Lindener Berg kann einen Streckenabschnitt nicht mehr befahren. Der On-Demand-Service sprinti ist bis mindestens 13 Uhr eingestellt. Weiterhin unterwegs sind die sprintH-Linien 300, 400, 500, 600, 700, 800 und 900, allerdings unter erschwerten Bedingungen.
Auch im Stadtbahnnetz gibt es gravierende Einschränkungen. Die Linie 1 fährt nur noch bis Gleidingen, in Heisede stehen mehrere Bahnen fest. Aus Sarstedt besteht derzeit keine Verbindung mehr in Richtung Hannover oder Langenhagen. Die Linie 17 ist vollständig eingestellt. Die Linie 10 verkehrt nur bis zur Brunnenstraße, die Linie 6 fährt von Messe Ost lediglich bis zum Königsworther Platz. Der Nordhafen ist aktuell nicht mehr abfahrbereit.
S-Bahnverkehr eingestellt
Auch der S-Bahnverkehr ist vollständig betroffen. Nach Mitteilung des Betreibers Transdev musste der gesamte S-Bahnverkehr witterungsbedingt eingestellt werden. Dies gilt ebenso für die ursprünglich geplanten Schienenersatzverkehre, die aktuell ebenfalls nicht fahren.
Fahrplanauskunft eingeschränkt erreichbar
Zusätzlich zur angespannten Verkehrslage ist die digitale Fahrplanauskunft betroffen. Aufgrund der hohen Nachfrage sind sowohl die Webseite der ÜSTRA als auch die ÜSTRA-App zeitweise nicht erreichbar. Fahrgäste werden gebeten, sich auf kurzfristige Änderungen einzustellen und aktuelle Durchsagen zu beachten.
Fern- und Schienenverkehr eingestellt
Auch der gesamte Schienenverkehr im Großraum Hannover ist betroffen. Nach Mitteilung der Deutschen Bahn ist der Zugverkehr bis mindestens heute Mittag vollständig eingestellt. Hannover als zentrales Drehkreuz im Norden Deutschlands kann damit aktuell nicht angefahren werden, der Fernverkehr in Norddeutschland ist unterbrochen.
Die Maßnahme sei notwendig, um Fahrgäste, Mitarbeitende sowie Fahrzeuge zu schützen. Züge werden an geeigneten Bahnhöfen zurückgehalten. Die Deutsche Bahn versorgt Fahrgäste vor Ort und hat zusätzliches Personal im Einsatz. In Hannover werden sogenannte Aufenthaltszüge bereitgestellt.
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