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Aktuelle Nachrichten aus der Landeshauptstadt Hannover – lokale Meldungen, Polizei, Politik und Stadtgeschehen.

PIXEL OF ROCK Ausstellung

PIXEL OF ROCK in Hannover: Monumentales Fotoprojekt

20. März 2026/in Hannover

Internationale Künstler und riesiges Fotomosaik prägen Ausstellung in Hannover.

HANNOVER (redu) – Mit der Ausstellung „My World of Music“ präsentiert Fotograf Marc Theis ab dem 21. März 2026 in Hannover das Projekt PIXEL OF ROCK, ein monumentales Fotomosaik sowie zahlreiche Arbeiten internationaler Künstlerporträts und Konzertaufnahmen im Peppermint Pavilion.

Die Ausstellung verbindet Musikgeschichte, Fotografie und moderne Bildproduktion. Besucher erhalten Einblicke in Jahrzehnte internationaler Musikszene und erleben eines der größten Fotokunstprojekte weltweit.

Mit „My World of Music“ bringt der Fotograf Marc Theis eine umfangreiche Ausstellung nach Hannover, die sich der internationalen Musikgeschichte widmet. Im Zentrum steht das Projekt PIXEL OF ROCK, das als weltweit größtes Konzert-Fotomosaik gilt und einen zentralen Bestandteil der Präsentation bildet.

Die Ausstellung entsteht als Koproduktion von Marc Theis und Wolfgang Sick, Geschäftsführer der Peppermint Park Studios. Veranstaltungsort ist der Peppermint Pavilion auf dem Expo-Gelände. Gezeigt werden rund 70 ausgewählte Fotografien, die unterschiedliche Perspektiven auf Künstler und Live-Momente eröffnen.

Ein Schwerpunkt liegt auf großformatigen Schwarz-Weiß-Porträts internationaler Musiker. Diese Arbeiten zeigen nicht nur Bühnenauftritte, sondern auch persönliche und emotionale Momente abseits des Rampenlichts. Die Fotografien fangen die Atmosphäre von Konzerten ebenso ein wie die individuelle Ausstrahlung der Künstler.

Besonderes Konzept der Porträtreihe ist die bewusste Reduktion: Alle Musiker wurden mit geschlossenen Augen fotografiert. Dadurch entsteht eine ungewöhnliche Bildwirkung, die Konzentration und innere Wahrnehmung in den Mittelpunkt stellt. Der klassische Blickkontakt tritt in den Hintergrund, während eine ruhige, fast intime Spannung entsteht.

Ergänzt wird die Ausstellung durch zahlreiche Konzertfotografien internationaler Künstler. Zu den abgebildeten Musikern zählen unter anderem Snoop Dogg, Paul van Dyk, Ronan Keating, Norah Jones, Joss Stone sowie Bands wie Fury in the Slaughterhouse und Die Toten Hosen. Die Aufnahmen dokumentieren ikonische Live-Momente und spiegeln die Vielfalt der Musikszene wider.

Die Werke werden als hochwertige Giclée-Prints auf Hahnemühle-Fine-Art-Papier präsentiert. Diese Drucktechnik sorgt für hohe Detailtiefe und intensive Farbwirkung. Ein Teil der Ausstellung wird zudem auf großformatiger Baumwollleinwand gezeigt, insbesondere im Zusammenhang mit der langjährigen Zusammenarbeit zwischen Marc Theis und der Band Scorpions.

Langjährige Künstlerbeziehungen

Ein weiterer Schwerpunkt widmet sich der über zwei Jahrzehnte andauernden fotografischen Begleitung der Scorpions. Marc Theis hat die Band über viele Jahre hinweg in unterschiedlichen Situationen porträtiert. Die daraus entstandenen Arbeiten dokumentieren Entwicklung, Bühnenpräsenz und künstlerische Identität der Musiker.

Diese Fotografien werden im Aufnahmeraum der Peppermint Park Studios präsentiert und bilden einen eigenen Ausstellungsbereich. Sie zeigen nicht nur Konzerte, sondern auch Einblicke hinter die Kulissen und in kreative Prozesse.

Monumentales Fotomosaik

Den Höhepunkt der Ausstellung bildet das Werk PIXEL OF ROCK. Das Fotomosaik erreicht eine Breite von 20 Metern und eine Höhe von fünf Metern. Insgesamt umfasst es eine Fläche von rund 100 Quadratmetern.

Das Bild setzt sich aus etwa 150.000 einzelnen Bildkacheln zusammen. Grundlage sind mehr als 1.000 bislang unveröffentlichte Live-Fotografien der Scorpions, die Marc Theis über viele Jahre hinweg aufgenommen hat. Die komplexe Struktur des Mosaiks wurde mithilfe eines Supercomputers berechnet.

Der Künstler Tobias Schreiber entwickelte daraus die finale Struktur und setzte das Werk technisch um. Das Projekt bewegt sich laut Angaben an den Grenzen des technisch Machbaren, sowohl hinsichtlich der Datenmenge als auch der Druckauflösung.

Mit der Ausstellung entsteht in Hannover eine Verbindung aus Musik, Fotografie und moderner Bildtechnologie. Besucher erhalten einen umfassenden Einblick in künstlerische Prozesse und erleben zugleich ein außergewöhnliches visuelles Großprojekt.

Die Präsentation ist vom 21. März bis zum 31. Mai 2026 im Peppermint Pavilion auf dem Expo-Gelände zu sehen. Weitere Informationen sind online abrufbar.

  • PIXEL OF ROCK in Hannover: Monumentales Fotoprojekt – BGPress 20260320 2020 BGPRESS 1375272
  • PIXEL OF ROCK in Hannover: Monumentales Fotoprojekt – BGPress 20260320 2021 BGPRESS 1375299
  • PIXEL OF ROCK Ausstellung
  • PIXEL OF ROCK in Hannover: Monumentales Fotoprojekt – BGPress 20260320 2023 BGPRESS 1375321
  • PIXEL OF ROCK in Hannover: Monumentales Fotoprojekt – BGPress 20260320 2016 BGPRESS 1375224
  • PIXEL OF ROCK in Hannover: Monumentales Fotoprojekt – BGPress 20260320 2017 BGPRESS 1375232
  • PIXEL OF ROCK in Hannover: Monumentales Fotoprojekt – BGPress 20260320 2018 BGPRESS 1375239

Hochbahnsteig Bothfeld

Hochbahnsteig Bothfeld erreicht letzte Bauphase

19. März 2026/in Hannover

Haltestelle Ludwig-Sievers-Ring wird bis Herbst fertiggestellt.

HANNOVER (redu) – Der Hochbahnsteig Bothfeld an der Haltestelle Ludwig-Sievers-Ring geht in die finale Bauphase. Wegen Gleisbauarbeiten wird die Sutelstraße vom 20. März bis 3. April 2026 voll gesperrt, die Stadtbahnlinie 13 stellt in diesem Zeitraum den Betrieb ein.

Ein Ersatzverkehr mit Bussen wird zwischen Noltemeyerbrücke und Fasanenkrug eingerichtet. Anlieger und der Netto-Markt bleiben erreichbar.

Mit dem Hochbahnsteig Bothfeld wird die Haltestelle Ludwig-Sievers-Ring im Stadtteil Bothfeld umfassend modernisiert. Nach Arbeiten an Leitungen und Kanälen beginnt nun die entscheidende Bauphase.

Für die notwendigen Gleisbauarbeiten wird die Sutelstraße vom 20. März bis 3. April 2026 vollständig gesperrt. Eine Durchfahrt in Richtung Podbielskistraße und Geha-Platz ist nicht möglich, Anlieger sowie der Netto-Markt bleiben jedoch erreichbar.

Während der Sperrung fährt die Stadtbahnlinie 13 nicht. Zwischen Noltemeyerbrücke und dem Endpunkt Fasanenkrug wird ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Über Details informiert die Üstra.

In den kommenden Monaten wird das stadtauswärts führende Gleis verlegt. Anschließend werden die Betonelemente für den neuen Mittelhochbahnsteig gesetzt, der 70 Meter lang und vier Meter breit sein wird.

Neben der neuen Haltestelle entstehen zusätzliche Rad- und Gehwege sowie eine neue Baumreihe entlang der Strecke. Der Hochbahnsteig soll im Herbst in Betrieb gehen.

Mit der Fertigstellung werden 178 von 200 Haltestellen im Stadtbahnnetz barrierefrei zugänglich sein.

Transporthubschrauber der Bundeswehr NH-90

MHH stärkt Katastrophenmedizin mit Hubschrauber-Training

18. März 2026/in Hannover

Neues Wahlfach bereitet Studierende auf außergewöhnliche Schadenslagen vor.

HANNOVER (redu) – Medizinstudierende der MHH haben am Mittwoch im Rahmen der Katastrophenmedizin eine Übung mit einem Bundeswehr-Hubschrauber durchgeführt. Der NH-90 startete um 11 Uhr in Fassberg und landete rund 20 Minuten später auf dem Campus.

Das neue Wahlfach vermittelt Grundlagen für medizinisches Handeln in außergewöhnlichen Schadenslagen und wird in Kooperation mit dem Bundeswehrkrankenhaus Westerstede angeboten.

Mit dem Wahlfach „Grundlagen der Einsatz- und Katastrophenmedizin“ erweitert die Medizinische Hochschule Hannover ihr Ausbildungsangebot um einen Bereich, der auf außergewöhnliche Schadenslagen vorbereitet. Studierende lernen, medizinische Versorgung unter besonderen Bedingungen wie Katastrophen oder Großschadensereignissen zu organisieren.

Theorie und Praxis in der Katastrophenmedizin

Dabei steht nicht nur die Theorie im Mittelpunkt. Ziel ist es, angehende Mediziner frühzeitig mit den Abläufen und Anforderungen komplexer Einsatzlagen vertraut zu machen. Dazu gehören strukturierte Patientenversorgung, Zusammenarbeit verschiedener Einsatzkräfte und logistische Herausforderungen.

Ein zentraler Bestandteil ist die praktische Ausbildung. Auf dem MHH-Campus landete dafür ein Mehrzweckhubschrauber vom Typ NH-90 der Bundeswehr. Die Übung ermöglichte Einblicke in Abläufe rund um Transport, Versorgung und Beladung von Patienten unter realitätsnahen Bedingungen.

Der Hubschrauber war um 11 Uhr im niedersächsischen Fassberg gestartet und erreichte Hannover nach rund 20 Minuten Flugzeit. Nach einer Beladeübung auf dem Campus kehrte der NH-90 am Nachmittag zu seinem Standort zurück.

  • Transporthubschrauber der Bundeswehr NH-90
    Landung des Transporthubschraubers NH-90 der Bundeswehr auf dem Campus der MHH © Bernd Günther
  • MHH stärkt Katastrophenmedizin mit Hubschrauber-Training – BGPress 20260318 1240 BGPRESS 1365158
    Der Landeplatz wurde durch die Feuerwehr abgesichert © Bernd Günther
  • MHH stärkt Katastrophenmedizin mit Hubschrauber-Training – BGPress 20260318 1241 BGPRESS 1365162
    Der Transporthubschrauber NH-90 der Bundeswehr © Bernd Günther
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    Der NH-90 kann gleich mehrere Verletzte unter medizinischer Versorgung transportieren © Bernd Günther
  • MHH stärkt Katastrophenmedizin mit Hubschrauber-Training – BGPress 20260318 1244 BGPRESS 1365169
    Blick in den Transporthubschrauber NH-90 © Bernd Günther
  • MHH stärkt Katastrophenmedizin mit Hubschrauber-Training – BGPress 20260318 1247 BGPRESS 1365172
    Medizinische Ausstattung an Bord des Hubschraubers NH-90 der Bundeswehr © Bernd Günther
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    Platz für mehrere Verletzte © Bernd Günther
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    Prof.Dr. W. Koppert und Notarzt PD Dr. H. Eismann mit einem Patientendummy für die Übung. © Bernd Günther
  • MHH stärkt Katastrophenmedizin mit Hubschrauber-Training – BGPress 20260318 1239 BGPRESS 1365152

Earth Hour

Hannover beteiligt sich an weltweiter Earth Hour

18. März 2026/in Hannover

Aktion am 28. März setzt ein Zeichen für mehr Klimaschutz.

HANNOVER (redu) – Die Landeshauptstadt Hannover beteiligt sich am 28. März an der Earth Hour und schaltet zwischen 20:30 und 21:30 Uhr die Beleuchtung an öffentlichen Gebäuden, Plätzen und Denkmälern aus. Die Aktion ist Teil einer weltweiten Klimaschutzinitiative.

Die Earth Hour wird weltweit organisiert und soll auf die zunehmenden Folgen des Klimawandels aufmerksam machen sowie zu bewusstem Energieverbrauch motivieren.

Die Earth Hour findet am Sonnabend, 28. März, auch in Hannover statt. Während der Aktion werden für eine Stunde Lichter an öffentlichen Orten abgeschaltet. Die Earth Hour ist Teil einer globalen Initiative des WWF.

Hintergrund sind aktuelle Entwicklungen beim globalen Klima. In den vergangenen Jahren wurde die Marke von 1,5 Grad über dem vorindustriellen Niveau mehrfach überschritten. Auch die jüngsten Auswertungen zeigen weiterhin steigende Temperaturen.

Diese Entwicklung geht mit zunehmenden extremen Wetterereignissen einher. Dazu zählen unter anderem Starkregen und Überschwemmungen, langanhaltende Dürreperioden sowie großflächige Waldbrände in verschiedenen Regionen der Welt.

Die internationale Gemeinschaft steht damit vor erheblichen Herausforderungen beim Klimaschutz. Wissenschaftliche Analysen gehen davon aus, dass ohne zusätzliche Maßnahmen zentrale Klimaziele in den kommenden Jahren überschritten werden könnten.

Stadt will bis 2035 klimaneutral werden

Die Landeshauptstadt Hannover verfolgt das Ziel, bis zum Jahr 2035 klimaneutral zu werden. Grundlage ist ein Klimaschutzprogramm mit insgesamt 53 Maßnahmen. Dazu gehören unter anderem der Ausbau der Fernwärme, höhere energetische Standards im Neubau, die Förderung erneuerbarer Energien sowie Maßnahmen für eine klimaverträgliche Mobilität.

Neben der Beteiligung der Stadt richtet sich die Earth Hour auch an private Haushalte. Bürgerinnen und Bürger können sich beteiligen, indem sie für eine Stunde das Licht ausschalten und Energie einsparen.

Darüber hinaus gibt es weitere Möglichkeiten, den Energieverbrauch im Alltag zu reduzieren. Dazu zählen etwa das Absenken der Raumtemperatur, das regelmäßige Entlüften von Heizkörpern, der Einsatz wassersparender Technik sowie das Abschalten nicht benötigter Geräte.

Neuer OP Roboter MHH

OP-Roboter für MHH stärkt Herzchirurgie in Hannover

17. März 2026/in Hannover

Minimalinvasive Eingriffe mit nur einem Schnitt künftig häufiger möglich.

HANNOVER (redu) – Die Medizinische Hochschule Hannover hat mit dem OP-Roboter MHH erstmals ein da Vinci SP-System in Deutschland in Betrieb genommen. Das rund drei Millionen Euro teure Gerät wurde durch Spenden von ROSSMANN und einer Stiftung finanziert.

Das System ermöglicht minimalinvasive Herzoperationen mit nur einem Schnitt und erweitert die technischen Möglichkeiten der Klinik deutlich.

Mediziner vor dem neuen OP Roboter

Die HTTG-Chirurgen zeigen den Sponsoren den OP-Roboter: (v.l.)  Dr. Tobias Goecke, PhD, Raoul Roßmann, Dirk Roßmann, Prof. Dr. Arjang Ruhparwar, Prof. Dr. Bastian Schmack, Markus Schmieta und Dr. Günes Dogan. © Carl-Marcus Müller

Spenden aus persönlichem Anlass

Der OP-Roboter MHH wurde durch zwei Großspenden finanziert. Das Unternehmen ROSSMANN und die Braukmann-Wittenberg-Herz-Stiftung übernahmen jeweils 1,5 Millionen Euro der Gesamtkosten. Zusätzlich stellte ROSSMANN 300.000 Euro für die Nutzung eines weiteren Roboters in der Mikrochirurgie bereit.

Auslöser für die Spende von ROSSMANN war eine eigene Operation von Unternehmensgründer Dirk Roßmann im Januar 2025 an der MHH. Nach einem Eingriff mit vier Bypässen folgte eine längere Rehabilitationsphase. Heute fühlt sich der 79-Jährige wieder fit und unterstützt die Klinik aus persönlicher Dankbarkeit.

Langjährige Förderung der Herzmedizin

Auch die Braukmann-Wittenberg-Herz-Stiftung knüpft mit ihrer Spende an eine persönliche Geschichte an. Ihr Mitgründer Albert Wittenberg wurde bereits 1982 an der MHH am Herzen operiert. Seit den 1980er Jahren fördert die Stiftung die Herzforschung mit Millionenbeträgen, unter anderem den Bau eines Forschungszentrums.

Technik für minimalinvasive Eingriffe

Der neue OP-Roboter vom Typ da Vinci SP arbeitet mit einer sogenannten Single-Port-Technik. Dabei erfolgt der Eingriff über einen einzigen, etwa drei Zentimeter langen Schnitt. Über diese Öffnung werden Kamera und Instrumente in die Brusthöhle eingebracht.

Die Technik soll zunächst bei Bypass-Operationen eingesetzt werden. Für Patientinnen und Patienten bedeutet sie weniger Belastung und eine schnellere Genesung. In der Anfangsphase rechnet die Klinik mit rund 100 Einsätzen pro Jahr.

Einsatz auch in der Mikrochirurgie

Neben der Herzchirurgie profitieren auch andere Fachbereiche von robotischer Unterstützung. In der plastischen und rekonstruktiven Chirurgie wird ein weiteres System eingesetzt, das insbesondere bei sehr feinen Eingriffen an Nerven und Gefäßen genutzt wird.

Die robotergestützte Technik bietet laut Klinik Vorteile wie eine bessere Sicht, präzisere Bewegungen und ergonomischeres Arbeiten für die Operierenden. Insgesamt sind an der MHH derzeit vier OP-Roboter im Einsatz.

Finals Stabhochspung

Stabhochsprung-DM eröffnet Finals 2026 in Hannover

17. März 2026/in Hannover

Wettkämpfe auf dem Opernplatz eröffnen Multisport-Event.

HANNOVER (redu) – Die Deutschen Meisterschaften im Stabhochsprung eröffnen im Rahmen der Finals Hannover 2026 am 23. und 24. Juli auf dem Opernplatz das Multisport-Event in der Innenstadt. Deutschlands beste Athletinnen und Athleten treten vor großer Kulisse an.

Die Wettbewerbe der Männer beginnen am 23. Juli, die der Frauen am 24. Juli. Sie markieren zugleich den Auftakt der weiteren Leichtathletik-Meisterschaften in Bochum.

Die Finals Hannover bringen den Stabhochsprung mitten in die Innenstadt. Auf dem Opernplatz treten die besten deutschen Athletinnen und Athleten unter freiem Himmel und vor Publikum an.

Die Wettbewerbe geben zugleich den Startschuss für die weiteren Deutschen Meisterschaften der Leichtathletik, die am 25. und 26. Juli im Lohrheidestadion in Bochum stattfinden. Damit ist der Stabhochsprung der erste Höhepunkt innerhalb des Leichtathletik-Programms.

Die Finals erstrecken sich über vier Tage vom 23. bis zum 26. Juli und werden in Hannover sowie im Umland ausgetragen. Insgesamt werden nationale Titel in 24 Sportarten vergeben. Die Veranstaltungen verteilen sich auf mehrere Sportstätten in Niedersachsen.

Neben dem Stabhochsprung finden am Opernplatz auch die Deutschen Meisterschaften im Beach-Volleyball und im Speed-Klettern statt. Die zentrale Lage ermöglicht Zuschauerinnen und Zuschauern einen direkten Zugang zu mehreren Wettbewerben.

Ein Großteil der Veranstaltungen ist kostenfrei zugänglich. Auch die Stabhochsprung-Wettbewerbe können ohne Eintritt besucht werden, wodurch ein breites Publikum erreicht werden soll.

ARD und ZDF begleiten die Finals mit umfangreicher Berichterstattung. Die Wettbewerbe werden live im Fernsehen und im Stream übertragen.

Die Veranstalter erwarten eine besondere Atmosphäre durch die Nähe zwischen Publikum und Athletinnen und Athleten. Der Opernplatz dient dabei als außergewöhnliche Wettkampfstätte im urbanen Raum.

Es werden auch noch Volunteers gesucht. (sie auch Volunteers für die Finals 2026)

Hannover Fashion Show 2026

Hannover Fashion Show 2026 zeigt kreative Mode in Hannover

16. März 2026/in Hannover

Designer, Studierende und Labels aus Europa präsentieren aktuelle Arbeiten bei der Hannover Fashion Show 2026.

HANNOVER (redu) – Bei der Hannover Fashion Show 2026 haben Designer, Nachwuchstalente und Designprojekte am Samstagabend ihre aktuellen Kollektionen in der Orangerie der Herrenhäuser Gärten präsentiert. Zwei Shows waren ausverkauft und zeigten Mode zwischen gesellschaftlichen Themen, kreativen Experimenten und neuen Interpretationen klassischer Kleidungsstücke.

Die Präsentationen verbanden konzeptionelle Mode, textile Experimente und internationale Einflüsse. Neben Studierendenprojekten zeigten auch Designerlabels aus mehreren europäischen Städten ihre aktuellen Arbeiten.

Die Hannover Fashion Show 2026 bot einen Überblick über unterschiedliche Ansätze moderner Modegestaltung. Designer und Nachwuchstalente präsentierten Kollektionen, die gesellschaftliche Themen, persönliche Erfahrungen und gestalterische Experimente miteinander verbinden.

Internationale Einflüsse auf dem Catwalk

Das Atelier Friedenstab zeigte mit der Kollektion „Demons“ Entwürfe, die sich mit Depressionen und inneren Konflikten beschäftigen. Gleichzeitig greifen die Arbeiten gesellschaftliche Belastungen der Gegenwart auf, darunter Krisen, Kriegsängste und sozialen Druck. Auch die Techno-Szene erscheint darin als Raum für individuelle Freiheit unabhängig von Herkunft oder Stil.

Internationale Einflüsse brachten zwei Studentinnen der Óbuda University aus Budapest auf den Laufsteg. Ihre Entwürfe verbinden folkloristische Elemente aus Südungarn mit moderner Modegestaltung. Ornamente und architektonische Motive des Jugendstils werden dabei in eine zeitgenössische Formensprache übertragen.

Das Label StelmashoV stellte Kollektionen vor, die Transformation und persönliche Entwicklung thematisieren. Klare Linien und architektonische Silhouetten prägen die Entwürfe, die Veränderungen der weiblichen Identität gestalterisch aufgreifen.

Auch experimentelle Projekte waren Teil der Präsentation. Das Konzept „Old White Shirt – New Story“ zeigt, wie ein klassisches weißes Hemd durch kreative Gestaltung zu neuen Outfits werden kann. Andere Arbeiten untersuchen die Verbindung von Stoff, Bewegung und geometrischen Formen.

Neben den Studienprojekten präsentierten auch Designerlabels ihre Kollektionen. Die Wiener Designerin Marlen Sabetzer zeigte unter dem Label MarS individuell gefertigte Mode in limitierter Stückzahl. Das Berliner Label GAILLARD VIVANT kombiniert klassische Kleidungsformen wie Frack oder Gehrock mit Einflüssen urbaner Subkulturen.

 

App im Nahverkehr

Neue ÜSTRA easy App vereinfacht Fahrten in Hannover

16. März 2026/in Hannover

Das neue Check-in-System startet am 17. März und soll vor allem Gelegenheitsfahrten im Nahverkehr einfacher machen.

HANNOVER (redu) – Mit der neuen ÜSTRA easy App können Fahrgäste in Hannover ab Dienstag, 17. März 2026, Busse und Bahnen nutzen, ohne Tarifzonen oder Preise vergleichen zu müssen. Die Anwendung erkennt Fahrtbeginn und Ziel automatisch und berechnet anschließend den Preis.

Die Anwendung arbeitet nach dem Prinzip Check-in/Be-out. Fahrgäste checken vor Fahrtbeginn per Smartphone ein, während das System Strecke und Umstiege automatisch erfasst.

Mit der ÜSTRA easy App führt der Verkehrsverbund eine neue digitale Ticketlösung für Busse und Stadtbahnen ein. Die Anwendung richtet sich besonders an Gelegenheitsfahrgäste, die ohne Deutschlandticket unterwegs sind und keine Tarifzonen kennen möchten.

Vor dem Einstieg öffnen Fahrgäste die App und checken an der Haltestelle ein. Während der Fahrt läuft sie im Hintergrund und erkennt anhand von Standortdaten, ob die Fahrt noch andauert. Auch Umstiege werden automatisch berücksichtigt. Nach dem Aussteigen beendet das System die Fahrt selbstständig.

Der Fahrpreis setzt sich aus einem Grundpreis von 1,40 Euro für Erwachsene und einem Streckenpreis zusammen. Dieser beträgt 0,24 Euro pro angefangenem Luftlinienkilometer zwischen Ein- und Ausstieg. Ein integrierter Preisdeckel verhindert, dass festgelegte Höchstpreise pro Fahrt, Tag oder Monat überschritten werden.

Die App gilt im gesamten ÜSTRA-Verbundgebiet für Busse, Stadtbahnen und auch für das On-Demand-Angebot sprinti. Zur präzisen Standorterkennung nutzt das System neben GPS auch Bluetooth-Sender an unterirdischen Haltestellen sowie in sprinti-Fahrzeugen.

Nach jeder Fahrt können Nutzerinnen und Nutzer die Kosten direkt in der App oder per E-Mail einsehen. Zudem lassen sich weitere Fahrgäste wie Kinder oder Tiere hinzufügen.

Nach Angaben des Verkehrsverbunds wurde das System bereits vor dem Start mit Testpersonen erprobt. Zum Start könne es vereinzelt noch zu kleineren technischen Fehlern kommen, teilten Projektverantwortliche der Region Hannover mit.

Rüstsatz Feuerwehr

Betonmischer kippt auf A2 – Fahrer eingeklemmt

10. März 2026/in Hannover

LKW kippt im Abfahrtsbereich der Autobahn um. Feuerwehr befreit eingeklemmten Fahrer nach rund einer Stunde.

HANNOVER (redu) – Im Abfahrtsbereich der Bundesautobahn 2 ist am heutigen Nachmittag gegen 15.00 Uhr ein Betonmischer in einer Kurve auf die Seite gekippt. Der Fahrer wurde dabei in seiner Kabine eingeklemmt und musste von Einsatzkräften der Feuerwehr befreit werden.

Der Unfall führte zu einem größeren Rettungseinsatz auf der Autobahn. Feuerwehr und Rettungsdienst arbeiteten eng zusammen, um den Fahrer möglichst schonend aus der Fahrerkabine zu befreien.

Ein Betonmischer ist am Dienstagnachmittag auf der Bundesautobahn 2 im Abfahrtsbereich in einer Kurve auf die Fahrerseite gekippt. Der Fahrer wurde dabei im Fahrerhaus eingeschlossen und konnte sein Fahrzeug nicht selbst verlassen.

Nach Angaben der Regionsleitstelle Hannover gingen gegen 15.00 Uhr mehrere Notrufe ein, die einen schweren Verkehrsunfall meldeten. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich, dass der Fahrer in der Kabine eingeklemmt war.

Rettung aus Fahrerkabine

Feuerwehr und Rettungsdienst leiteten in enger Abstimmung eine patientengerechte Rettung ein. Nach rund einer Stunde gelang es den Einsatzkräften, den Mann aus dem LKW zu befreien und zur weiteren Behandlung an den Rettungsdienst zu übergeben.

Insgesamt waren 15 Fahrzeuge und 42 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst im Einsatz.

IdeenExpo 2026 Auftakt

IdeenExpo 2026 startet mit Auftakt in Hannover

9. März 2026/in Hannover

Technologie- und Innovationsfestival für junge Menschen startet im Juni auf dem Messegelände Hannover.

HANNOVER (redu) – Mit einer Pressekonferenz im Leineschloss ist am Montag der Auftakt zur IdeenExpo 2026 erfolgt. Das Technologie- und Innovationsfestival für junge Menschen findet vom 20. bis 28. Juni auf dem Messegelände in Hannover statt und geht in seine zehnte Ausgabe.

Die Veranstaltung gilt als eine der größten Plattformen Europas, um Schülerinnen und Schüler für Technik, Naturwissenschaften und Ausbildungswege in MINT-Berufen zu begeistern.

Die IdeenExpo 2026 wurde mit einer Pressekonferenz im Leineschloss offiziell vorgestellt. Veranstalter, Politik und Wirtschaft stellten das Programm und die Ziele der Jubiläumsausgabe vor.

Dr. Volker Schmidt, Aufsichtsratsvorsitzender der IdeenExpo GmbH, betonte die Bedeutung der Veranstaltung für junge Menschen. In Zeiten technologischer Umbrüche sei Orientierung besonders wichtig. Die IdeenExpo ermögliche praxisnahe Einblicke in Technik, Forschung und Ausbildungswege.

Auch Niedersachsens Wissenschaftsminister Falko Mohrs hob die gesellschaftliche Rolle des Festivals hervor. Die Veranstaltung bringe Schülerinnen und Schüler mit Unternehmen, Hochschulen und Politik zusammen und zeige Perspektiven für Ausbildung und Studium.

Grundlage der inhaltlichen Ausrichtung sind auch Ergebnisse einer Befragung des Instituts für Demoskopie Allensbach unter 15- bis 25-Jährigen. Mehr als 80 Prozent der Befragten erwarten demnach starke Veränderungen der Arbeitswelt in den kommenden zwei Jahrzehnten und wünschen sich konkrete Orientierung bei der Berufswahl.

Interesse an Technikberufen

Laut Umfrage erkennen 63 Prozent der jungen Menschen die Bedeutung von Technik und Naturwissenschaften für die Zukunft. Gleichzeitig können sich bislang nur 14 Prozent eine berufliche Laufbahn in diesen Bereichen vorstellen.

Plattform für den Nachwuchs

Unternehmen nutzen die IdeenExpo gezielt zur Nachwuchsgewinnung. Mehr als 330 Aussteller wollen auf dem Messegelände ihre Ausbildungs- und Studienangebote präsentieren. Geplant sind außerdem über 800 Mitmach-Exponate, mehr als 900 Workshops und eine Veranstaltungsfläche von über 100.000 Quadratmetern.

Mit interaktiven Angeboten, Bühnenshows und Konzerten richtet sich das Festival gezielt an Schülerinnen und Schüler. Der Eintritt ist kostenfrei.

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