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Aktuelle Nachrichten aus der Landeshauptstadt Hannover – lokale Meldungen, Polizei, Politik und Stadtgeschehen.

Freibad (Symbolbild KI)

Hannovers Freibäder öffnen pünktlich zu Himmelfahrt

12. Mai 2026/in Hannover

Nach Personalmangel im Vorjahr können die städtischen Freibäder 2026 wieder ohne verkürzte Öffnungszeiten öffnen.

HANNOVER (redu) – Mit dem Feiertag Christi Himmelfahrt beginnt am Donnerstag die Freibadesaison in Hannover. Das Lister Bad, das Ricklinger Bad und das Misburger Bad öffnen ihre Tore ohne Einschränkungen bei den Öffnungszeiten. Die Saison läuft dort bis zum 13. September.

Nach den personellen Problemen im vergangenen Jahr stehen den Besucherinnen und Besuchern in dieser Saison wieder reguläre Öffnungszeiten in den städtischen Freibädern zur Verfügung.

Die Freibadesaison in Hannover startet in diesem Jahr pünktlich zu Christi Himmelfahrt. Ab Donnerstag öffnen das Lister Bad, das Ricklinger Bad sowie das Misburger Bad ihre Außenbereiche für Badegäste. Trotz der aktuell noch wechselhaften Wetterlage sind die Vorbereitungen in den städtischen Bädern abgeschlossen.

Die Freibadesaison läuft in den drei Freibädern bis zum 13. September. Besucherinnen und Besucher können damit wieder den gesamten Sommer über auf ein umfassendes Angebot der Landeshauptstadt zurückgreifen.

Im vergangenen Jahr hatte Personalmangel noch zu Einschränkungen bei den Öffnungszeiten geführt. Nach Angaben der Stadt Hannover konnte für die neue Saison jedoch ausreichend Personal gewonnen werden. Dadurch entfallen verkürzte Zeiten oder zusätzliche Schließtage.

Naturbad startet später

Etwas später beginnt die Saison im Naturbad Hainholz. Das unbeheizte Bad öffnet erst am 30. Mai und bleibt bis zum 29. August in Betrieb. Die spätere Öffnung hängt unter anderem von den Wassertemperaturen und den besonderen Anforderungen eines Naturbades ab.

Mit dem Saisonstart rechnet die Stadt erneut mit vielen Besucherinnen und Besuchern – insbesondere an warmen Wochenenden und in den Ferien. Die Freibäder gelten seit Jahren als beliebte Treffpunkte für Familien, Sportler und Erholungssuchende in Hannover.

Öffnungszeiten online abrufbar

Alle aktuellen Öffnungszeiten sowie weitere Informationen zu Eintrittspreisen und Angeboten stellt die Stadt online im Bäderführer zur Verfügung. Dort finden Besucherinnen und Besucher auch Hinweise zu Ausstattung, Barrierefreiheit und gastronomischen Angeboten der einzelnen Standorte.

Die städtischen Freibäder gehören in den Sommermonaten zu den wichtigsten Freizeitangeboten der Landeshauptstadt. Mit dem diesjährigen regulären Betrieb kehrt nach den Einschränkungen der vergangenen Saison wieder mehr Planungssicherheit für Badegäste zurück.

Interschutz 2026

Krisenfest in die Zukunft: INTERSCHUTZ 2026 setzt Maßstäbe in Hannover

12. Mai 2026/in Hannover

Die Weltleitmesse für Feuerwehr, Rettungswesen und Bevölkerungsschutz wächst zur größten INTERSCHUTZ ihrer Geschichte.

HANNOVER (redu) – Die INTERSCHUTZ 2026 wird angesichts weltweiter Krisen und wachsender Sicherheitsanforderungen zur bislang größten Messe ihrer Art. Vom 1. bis 6. Juni präsentieren in Hannover 1.750 Aussteller aus 55 Ländern Innovationen für Bevölkerungsschutz, Feuerwehr und Rettungswesen auf mehr als 118.000 Quadratmetern.

Die Weltleitmesse zeigt, wie sich Einsatzkräfte, Behörden und Industrie auf neue Bedrohungslagen vorbereiten – von Klimafolgen über hybride Krisen bis hin zu digital vernetzten Einsatzsystemen.

Die INTERSCHUTZ 2026 steht wie kaum eine andere Fachmesse für die sicherheitspolitischen und gesellschaftlichen Herausforderungen der Gegenwart. In Hannover treffen sich Anfang Juni internationale Vertreter aus Feuerwehr, Rettungsdienst, Katastrophenschutz, Politik, Wissenschaft und Industrie, um Lösungen für eine zunehmend komplexe Krisenlage zu präsentieren. Das Fokuswort Bevölkerungsschutz zieht sich dabei durch nahezu alle Bereiche der Messe.

Mit 1.750 Ausstellern aus 55 Ländern sowie einer Rekordfläche von mehr als 118.000 Quadratmetern wächst die INTERSCHUTZ deutlich über frühere Veranstaltungen hinaus. Zum Vergleich: Die bisher größte Ausgabe im Jahr 2015 erreichte rund 107.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche. Die pandemiegeprägte Messe 2022 blieb deutlich darunter.

Dr. Jochen Köckler, CEO der Deutschen Messe AG, beschreibt die Entwicklung der INTERSCHUTZ als tiefgreifenden Wandel. Aus einer klassischen Feuerwehrmesse sei längst eine internationale Plattform geworden, die den Schutz der Bevölkerung in unterschiedlichsten Krisenszenarien in den Mittelpunkt stelle. Unternehmen und Organisationen verstünden sich zunehmend als Systemanbieter für resiliente Strukturen und moderne Gefahrenabwehr.

Neue Herausforderungen im Bevölkerungsschutz

Besonders sichtbar wird dieser Wandel durch Themen wie Zivil-Militärische Zusammenarbeit, Klimafolgen, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz. Viele Aussteller präsentieren Technologien, die Einsatzlagen schneller analysieren, Kräfte besser koordinieren und Entscheidungen in Echtzeit unterstützen sollen.

Erstmals baut das Deutsche Rote Kreuz in Halle 23 ein mobiles Feldkrankenhaus auf einer Fläche von 3.000 Quadratmetern auf. Besucher können dort erleben, wie medizinische Versorgung unter Krisenbedingungen organisiert wird. Die Präsentation verdeutlicht, wie stark sich der Bevölkerungsschutz inzwischen auch auf großflächige Schadenslagen und internationale Katastropheneinsätze vorbereitet.

Ein weiteres zentrales Thema ist die zunehmende Vernetzung von Einsatzsystemen. Auf dem Smart Public Safety Hub in Halle 16 demonstrieren Unternehmen und Organisationen digitale Lagebilder, automatisierte Kommunikationswege und resiliente Leitstellenlösungen. Ziel ist es, Informationen schneller bereitzustellen und Entscheidungen in dynamischen Einsatzlagen effizienter zu machen.

Auch Forschungseinrichtungen und Fachverbände setzen deutliche Akzente. Vorträge im Convention Center beschäftigen sich unter anderem mit autonomer Robotik, KI-gestütztem Einsatzmanagement und europäischen Entwicklungen im Rettungsdienst.

Internationale Plattform für Einsatzkräfte

Die INTERSCHUTZ wird 2026 erneut zum Treffpunkt internationaler Delegationen. Vertreter aus Australien, den USA, Südamerika, Asien und zahlreichen europäischen Staaten haben ihr Kommen angekündigt. Dazu kommen Feuerwehrchefs aus verschiedenen Weltmetropolen sowie Delegationen aus Politik, Wirtschaft und Fachverbänden.

Begleitet wird die Messe von einem umfangreichen Rahmenprogramm. Premiere feiert das WildfireCamp@INTERSCHUTZ auf dem Freigelände. Experten aus mehreren Ländern diskutieren dort Strategien gegen Wald- und Vegetationsbrände, die infolge trockener Sommer und extremer Wetterlagen weltweit an Bedeutung gewinnen.

Mit dem Höhenretter Pavillon entsteht unter dem EXPO-Dach zudem erstmals ein eigener Bereich für spezialisierte Höhenrettung. Dort findet am letzten Messetag auch der nationale Leistungsvergleich deutscher Höhenretter statt.

Praxisorientiert präsentieren sich ebenfalls die HOLMATRO Rescue Challenge, die LUKAS CRASH DAYS sowie die Mayday Rescue Challenge der Feuerwehr Hamburg. Im Mittelpunkt stehen realistische Einsatzszenarien, Teamarbeit und moderne Rettungstechniken unter Zeitdruck.

Traditioneller Publikumsmagnet bleiben die FireFit European Championships auf dem Freigelände. Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner aus ganz Europa treten dort in verschiedenen Disziplinen gegeneinander an und demonstrieren körperliche Fitness sowie einsatztaktisches Können.

Die INTERSCHUTZ versteht sich damit nicht nur als Produktschau, sondern zunehmend als internationale Plattform für Strategie, Ausbildung und Austausch. Gerade vor dem Hintergrund globaler Krisen, geopolitischer Spannungen und zunehmender Naturkatastrophen gewinnt die Messe in Hannover weiter an Bedeutung.

Pflanzentage

Pflanzentage im Stadtpark locken Gartenfans nach Hannover

6. Mai 2026/in Hannover

Rund 100 Aussteller präsentieren am Muttertagswochenende Pflanzen, Raritäten und Gartenzubehör.

HANNOVER (redu) – Im Stadtpark am HCC finden am 9. und 10. Mai die Hannoverschen Pflanzentage statt. Rund 100 Aussteller präsentieren dabei Pflanzenraritäten, Gartenzubehör und Fachwissen für Garten-, Balkon- und Pflanzenliebhaber aus der Region und darüber hinaus.

Die Veranstaltung zählt seit vielen Jahren zu den festen Terminen für Gartenfans in Hannover. Neben seltenen Gewächsen stehen vor allem persönliche Beratung und nachhaltiges Gärtnern im Mittelpunkt.

Der Stadtpark am HCC verwandelt sich am Muttertagswochenende erneut in ein großes Paradies für Garten- und Pflanzenfreunde. Bei den Hannoverschen Pflanzentagen präsentieren rund 100 Gärtnereien und Fachbetriebe aus ganz Deutschland ihre Spezialitäten.

Das Angebot reicht von Duft- und Kletterrosen über Clematis und seltene Zwiebelgewächse bis hin zu tropischen Nutz- und Zierpflanzen, Bonsai, Kakteen, Wasserpflanzen und Orchideen. Auch Stauden für sonnige und schattige Standorte sowie praktische Gartengeräte und Zubehör für das Gemüsebeet werden angeboten.

Austausch und Beratung

Neben dem Verkauf steht bei den Pflanzentagen vor allem der fachliche Austausch im Mittelpunkt. Vereine, Verbände und Pflanzenliebhaber-Gruppen informieren Besucher und beraten zu unterschiedlichen Themen rund um Garten und Natur.

Mit dabei sind unter anderem die Deutsche Kakteengesellschaft, die Gesellschaft der Staudenfreunde sowie Umweltverbände wie BUND und NABU. Auch der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün der Landeshauptstadt Hannover ist als Veranstalter vor Ort vertreten.

Hinweise für Besucher

Die Pflanzentage finden am Sonnabend und Sonntag jeweils von 10 bis 17 Uhr statt. Der Eintritt kostet 6 Euro pro Tag. Kinder bis einschließlich 14 Jahre sowie Schwerbehinderte mit Begleitperson erhalten freien Eintritt.

Die Veranstalter bitten Besucher, eigene Taschen für Einkäufe mitzubringen, um Plastikmüll zu vermeiden. Während der Veranstaltung sind Hunde und Fahrräder im Gelände nicht erlaubt. Wegen der Aufbauarbeiten bleibt der Stadtpark bereits am Freitag ganztägig geschlossen.

Familienfest im Erlebnis-Zoo Hannover

Familienfest im Zoo Hannover: Mitmachaktionen für Groß und Klein

4. Mai 2026/in Hannover

Erlebnis-Zoo lädt am 9. und 10. Mai zu Aktionen, Shows und Konzerten ein.

HANNOVER (redu) – Beim Familienfest Zoo im Erlebnis-Zoo Hannover erwartet Besucher am 09. und 10. Mai 2026 ein vielfältiges Mitmachprogramm für Kinder und Erwachsene. Zahlreiche Aktionen, Shows und Workshops laden zu einer tierischen Entdeckungsreise ein.

Das Familienfest verbindet Freizeitspaß mit Bildung und Artenschutz. Besucher erleben den Zoo interaktiv und lernen Projekte sowie Partner auf spielerische Weise kennen.

Das Familienfest Zoo im Erlebnis-Zoo Hannover bietet am 09. und 10. Mai ein abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie. Zwischen 10:00 und 18:00 Uhr können Besucher an zahlreichen Mitmach-Stationen aktiv werden und den Zoo aus neuen Perspektiven entdecken.

Mit einem Zoo-Entdeckerpass geht es auf eine Reise durch die Themenwelten. Für jede Station sammeln Teilnehmende Stempel, während sie kreative Workshops, Forschungsangebote und Spielaktionen ausprobieren. Angebote reichen vom Porzellanbemalen über Postkarten- und Murmelgestaltung bis hin zu Tanzworkshops und einer thematisierten Mini-Golf-Bahn.

Vielfältige Aktionen im gesamten Zoo

Zusätzlich sorgen Kinderschminken, Glitzertattoos und Ausgrabungsstationen für Unterhaltung. Auch bekannte Maskottchen aus Hannover stehen für Erinnerungsfotos bereit.

Für besondere Programmpunkte sorgt Zauberkünstler Cody Stone, der an beiden Tagen jeweils um 11:00, 12:00 und 13:00 Uhr im Dschungelpalast auftritt.

Musik und Partnerprojekte vor Ort

Am Nachmittag lädt das Kammerorchester Hannover zu einem interaktiven Familienkonzert ein. Von 14:30 bis 15:30 Uhr erleben Besucher im Prunksaal des Maharadscha eine musikalische Reise, bei der Kinder aktiv eingebunden werden.

Zahlreiche Partner- und Artenschutzprojekte präsentieren sich ebenfalls mit eigenen Ständen und Aktionen im Zoo. Dazu zählen unter anderem lokale Initiativen, Vereine und Organisationen aus Hannover.

Der Eintritt zum Familienfest ist im regulären Zooeintritt enthalten. Für Jahreskarteninhaber ist die Teilnahme ohne zusätzliche Kosten möglich.

Nachlöscharbeiten

Küchenbrand in Laatzen – Ersthelfer löschen Feuer

3. Mai 2026/in Hannover, Region Hannover

Feuer in Mehrparteienhaus in der Otto-Hahn-Straße – drei Männer greifen ein.

LAATZEN (redu) – Am Sonnabend ist es in einem Mehrparteienhaus in der Otto-Hahn-Straße zu einem Küchenbrand gekommen. Zwei Bewohnerinnen konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen, während Ersthelfer das Feuer noch vor Eintreffen der Feuerwehr weitgehend eindämmten.

Der schnelle Einsatz von Anwohnern verhinderte eine weitere Ausbreitung des Feuers in dem Gebäude mit 56 Parteien.

In Laatzen-Mitte kam es am Sonnabend zu einem Küchenbrand in einer Erdgeschosswohnung eines Mehrparteienhauses in der Otto-Hahn-Straße. Auslöser war nach Angaben der Feuerwehr brennendes Fett.

Die 46-jährige Bewohnerin sowie ihre achtjährige Tochter konnten die Wohnung eigenständig und rechtzeitig verlassen. Noch vor dem Eintreffen der um 13:13 Uhr alarmierten Feuerwehr griffen drei Männer ein und setzten Feuerlöscher ein. Dadurch wurde der Brand bereits größtenteils eingedämmt.

Anschließend wurden die beiden Bewohnerinnen sowie die Ersthelfer vom Rettungsdienst untersucht, lehnten jedoch eine weitere medizinische Behandlung ab.

Kontrolle angrenzender Wohnungen

Die Feuerwehr Laatzen übernahm die Nachlöscharbeiten und beseitigte verbliebene Glutnester. Danach wurde die betroffene Wohnung umfassend gelüftet. Zusätzlich überprüften die Einsatzkräfte – teilweise mit einer Drehleiter – die darüberliegenden Wohnungen auf mögliche Schäden oder Gefahren.

Im Einsatz waren insgesamt 34 Kräfte der Feuerwehr mit fünf Fahrzeugen. Ebenfalls vor Ort waren der Rettungsdienst, die Polizei sowie der Kriminaldauerdienst.

Das frühere Ihmezentrum

Bebauungsplan Ihme-Zentrum: Stadt Hannover bringt Verfahren voran

30. April 2026/in Hannover

Stadt will klare Regeln für Nutzung, Wohnen und Einzelhandel im Ihme-Zentrum schaffen.

HANNOVER (redu) – Die Stadt Hannover treibt den Bebauungsplan Ihme-Zentrum weiter voran. Ziel ist es, für den Gebäudekomplex künftig klare baurechtliche Vorgaben zu schaffen und die Entwicklung des seit Jahren stagnierenden Areals neu zu ordnen.

Mit dem neuen Bebauungsplan Ihme-Zentrum will die Stadt langfristig die Nutzung steuern und mehr Wohnraum sowie eine stabile Nahversorgung ermöglichen.

Mit dem Bebauungsplan Ihme-Zentrum geht die Landeshauptstadt Hannover einen weiteren Schritt im laufenden Verfahren. Eine entsprechende Drucksache liegt dem Stadtbezirksrat Linden-Limmer vor. Ziel ist ein verlässlicher Rahmen für einen der größten Gebäudekomplexe Deutschlands.

Der bisherige Plan aus dem Jahr 1971 ist aufgrund eines Formfehlers nicht mehr gültig. Damit fehlt derzeit eine rechtssichere Grundlage für die weitere Entwicklung des Areals im Stadtteil Linden.

Neue Regeln für Nutzung und Entwicklung

Die Stadt plant, die Einzelhandelsflächen künftig stärker zu begrenzen. Vorgesehen sind kleinere Läden und Angebote der Nahversorgung. Damit sollen überhöhte Erwartungen am Markt reduziert und eine realistische Nutzung gefördert werden.

Gleichzeitig sieht der Bebauungsplan vor, öffentlich zugängliche Wege dauerhaft zu sichern und das Wohnumfeld aufzuwerten. Auch die Umnutzung von Büro- und Ladenflächen in Wohnungen soll erleichtert werden, um zusätzlichen Wohnraum zu schaffen.

Stillstand und politischer Handlungsdruck

Das Ihme-Zentrum steht seit Jahren für eine ausbleibende Entwicklung. Fehlende Investitionen und wirtschaftliche Unsicherheiten haben Fortschritte verhindert. Gleichzeitig steigen die finanziellen Belastungen für Eigentümerinnen und Eigentümer.

Oberbürgermeister Belit Onay betont, dass die Stadt klare Rahmenbedingungen schaffen will. Ziel sei es, das Ihme-Zentrum wieder zu einem funktionierenden Bestandteil der Stadtentwicklung zu machen. Die Kommune könne dabei jedoch nur den rechtlichen Rahmen setzen, da sie nicht Eigentümerin ist.

Der Bebauungsplan ist Teil weiterer Maßnahmen, die die Stadt auch im Zusammenhang mit dem laufenden Insolvenzverfahren verfolgt. Damit sollen ungenutzte Flächen aktiviert und die Entwicklung des Standorts langfristig stabilisiert werden.

Nacht der Erlebnisse

Nacht der Erlebnisse Hannover: Stars begeistern im Erlebnis-Zoo

30. April 2026/in Hannover

Feuerwerk der Turnkunst bringt Artistik, Comedy und Musik in den Zoo Hannover.

HANNOVER (redu) – Die Nacht der Erlebnisse Hannover bringt im August an fünf Abenden internationale Künstler, Musik und Artistik in den Erlebnis-Zoo. Vom 21. bis 29. August erwartet Besucher ein vielseitiges Live-Programm mit bekannten Namen und spektakulären Shows.

Die Nacht der Erlebnisse Hannover verbindet Show, Kulinarik und Zoo-Atmosphäre zu einem sommerlichen Event, das Besucher durch alle Themenwelten führt.

Die Nacht der Erlebnisse Hannover verwandelt den Erlebnis-Zoo an fünf Abenden im August in eine große Bühne. In Zusammenarbeit mit dem „Feuerwerk der Turnkunst“ erwartet die Gäste ein abwechslungsreiches Programm aus Artistik, Comedy, Musik und Walk-Acts.

Rund 50 Künstlerinnen und Künstler sorgen entlang der Themenwelten für ein dichtes Erlebnis. Zu den bekanntesten Namen zählen Kabarettist Matthias Brodowy, Sängerin Annie Heger sowie Clown Frans und Stelzenläufer Juxart. Auch Zauberkünstler wie Herr Kasimir und Yannick Barth sind Teil des Programms.

Vielfalt aus Artistik, Comedy und Musik

Neben klassischen Showelementen bietet das Event zahlreiche besondere Acts. Jongleur und Beatboxer Robert Wicke verbindet Musik und Bewegung, während Mikail Karahan mit seinem Cyr-Wheel-Act für spektakuläre Bilder sorgt. Sina Brunner zeigt Luftakrobatik, das Duo Fusion moderne Jonglage.

Auch musikalisch ist das Programm breit aufgestellt. Denis Oakridge bringt Folk und Rock auf die Bühne, die Alsterperlen setzen auf handgemachte Oldies und Schlager. Joules the Fox ergänzt das Line-up mit Indie-Folk und elektronischen Einflüssen.

Walk-Acts und interaktive Erlebnisse

Zwischen den Bühnen sorgen Walk-Acts für besondere Momente. Theater Pikante zieht als Ameisenkolonie durch das Gelände, während Art Tremondo und Juxart mit Stelzenkunst auffallen. Reinier Haenen bewegt sich mit seiner mobilen Badewanne durch die Besucherreihen.

Weitere Künstler wie Schnellzeichnerin Monika Jordan oder Zauberer Convin Splettsen binden das Publikum direkt ein. Das Showteam des Feuerwerks der Turnkunst präsentiert zudem Ausschnitte aus Europas erfolgreichster Turnshow.

Die Veranstaltung findet am 21. und 22. sowie am 27., 28. und 29. August jeweils von 18:30 bis 23:00 Uhr statt. Tickets sind online erhältlich, die Plätze sind begrenzt.

Alkoholverbot HBF Hannover

Hauptbahnhof Hannover: Alkoholkonsumverbot tritt am 1. Mai in Kraft

30. April 2026/in Hannover

Neues Alkoholkonsumverbot soll Sicherheit und Sauberkeit am Hannover Hauptbahnhof spürbar verbessern.

HANNOVER (redu) – Am Hauptbahnhof Hannover gilt ab Freitag, 1. Mai, ein umfassendes Alkoholkonsumverbot Hannover. Deutsche Bahn, HRG und ÜSTRA setzen die Regelung gemeinsam um, um Sicherheit und Aufenthaltsqualität für Reisende und Besuchende spürbar zu verbessern.

Das Alkoholkonsumverbot Hannover ist Teil eines gemeinsamen Ansatzes, um ein ruhigeres Umfeld im stark frequentierten Bahnhof und seinem direkten Umfeld zu schaffen.

Mit dem neuen Alkoholkonsumverbot Hannover reagieren die Deutsche Bahn und ihre Partner auf Rückmeldungen von Reisenden, die sich mehr Sicherheit und Ordnung wünschen. Das Verbot gilt im gesamten Hauptbahnhof einschließlich aller Bahnsteige sowie in angrenzenden Bereichen.

Auch Flächen der HRG sind einbezogen. Dazu zählen das Parkhaus am Hauptbahnhof, der Kiss-&-Ride-Bereich, der Raschplatz sowie die Niki-de-Saint-Phalle-Promenade bis zum Kröpcke. Die ÜSTRA schließt mit der neuen Regelung an ihr bestehendes Verbot auf Stadtbahn-Stationen an.

Ausgenommen bleibt der Transport von verschlossenen alkoholischen Getränken, etwa nach dem Einkauf. Ebenso darf in Gastronomiebetrieben innerhalb des Bahnhofs und entlang der Promenade weiterhin Alkohol konsumiert werden.

Hauptbahnhof Hannover: Alkoholkonsumverbot tritt am 1. Mai in Kraft – Alkoholverbot Aufkleber

Alkoholverbot Kennzeichnung © Matthias Falk

Umsetzung mit Information und Kontrolle

Zunächst setzen Bahn und Partner auf Aufklärung. Sicherheits- und Ordnungsdienste informieren vor Ort über die neue Hausordnung. Ergänzend weisen Durchsagen, Hinweisschilder und Piktogramme an den Eingängen auf das Verbot hin.

Bei Verstößen können Platzverweise ausgesprochen werden. In wiederholten Fällen ist auch ein Hausverbot möglich.

Teil eines größeren Sicherheitsprogramms

Das Alkoholkonsumverbot Hannover ergänzt das laufende Sofortprogramm der Deutschen Bahn für mehr Sicherheit und Sauberkeit. Seit Jahresbeginn sind an stark frequentierten Bahnhöfen zusätzliche Sicherheitskräfte im Einsatz.

Zudem wurden an großen Standorten die Reinigungsintervalle erhöht. Ziel ist es, die Aufenthaltsqualität für Fahrgäste dauerhaft zu verbessern und ein sicheres Umfeld zu gewährleisten.

Bewohnerparken

Neue Parkzonen Innenstadt Hannover gehen am 4. Mai in Betrieb

30. April 2026/in Hannover

Mit Bewohnerparken Zone K + E werden Parkplätze in Hannover neu organisiert.

HANNOVER (redu) – Das Bewohnerparken Innenstadt startet ab Montag, 4. Mai, in den Quartieren Lange Laube und Odeonviertel. Mit den neuen Parkzonen E und K wird der Parkraum neu geregelt und teilweise kostenpflichtig bewirtschaftet.

Die Maßnahme soll den Parkdruck in innenstadtnahen Wohngebieten reduzieren und die Situation für Anwohnende dauerhaft verbessern.

Mit dem Bewohnerparken Innenstadt gehen in Hannover die Parkzonen E und K offiziell in Betrieb. Die Umsetzung umfasst neue Beschilderung, Parkscheinautomaten sowie Markierungen in den Quartieren Lange Laube und Odeonviertel.

Auch der Parkplatz an der Brühlstraße vor der BBS Cora Berliner wird künftig in die Bewirtschaftung einbezogen. Dort ist das Parken nur noch mit Parkschein und einer maximalen Dauer von zweieinhalb Stunden erlaubt. Bewohner mit Ausweis der Zone C dürfen den Bereich ebenfalls nutzen.

Hoher Parkdruck in Innenstadtlagen

Hintergrund der Einführung ist der anhaltende Wettbewerb um Parkflächen in zentralen Wohn- und Mischgebieten. In den betroffenen Quartieren konkurrieren Anwohnende, Beschäftigte, Besucher sowie Lieferdienste um begrenzte Stellplätze.

Im Odeonviertel sorgt vor allem die Nähe zu stark frequentierten Einrichtungen und Kinos für zusätzliche Nachfrage. In der Lange Laube tragen unter anderem Einrichtungen wie die Agentur für Arbeit, Berufsschulen und Hochschulen zur angespannten Parksituation bei.

Drei Regelungen im Parksystem

Innerhalb der neuen Zonen gelten unterschiedliche Modelle. In einigen Straßen dürfen ausschließlich Bewohner mit Parkausweis kostenlos parken. Andere Bereiche erlauben zusätzlich kostenpflichtiges Parken für Besucher.

Darüber hinaus gibt es Abschnitte, in denen sowohl Anwohnende als auch Besucher während der Bewirtschaftungszeiten einen Parkschein benötigen. Die jeweils gültigen Regeln sind vor Ort ausgeschildert.

Anträge für Bewohnerparkausweise können online gestellt werden. Voraussetzung sind unter anderem eine Meldeadresse in der entsprechenden Zone sowie Fahrzeug- und Zahlungsdaten. Die Bearbeitung erfolgt in der Regel innerhalb von zwei Wochen.

1. Bundesgartenschau in Hannover

Bundesgartenschau Jubiläum in Hannover: Stadtpark feiert 75 Jahre

30. April 2026/in Hannover

Erste Gartenschau 1951 prägt Hannovers Stadtentwicklung bis heute.

HANNOVER (redu) – Mit dem Bundesgartenschau Jubiläum blickt Hannover auf die erste Gartenschau von 1951 im Stadtpark zurück, die in der Nachkriegszeit neue Impulse setzte. Zum 75. Jahrestag startet ein umfangreiches Programm mit Veranstaltungen und Führungen.

Die erste Bundesgartenschau gilt als Ausgangspunkt moderner Gartenschauen und stärkte die Bedeutung von Grünflächen für Stadtentwicklung und Lebensqualität nachhaltig.

Das Bundesgartenschau Jubiläum rückt einen zentralen Moment der Stadtgeschichte Hannovers in den Fokus. Am 28. April 1951 wurde im Stadtpark die erste Bundesgartenschau eröffnet – ein Ereignis, das weit über die Stadt hinaus Bedeutung erlangte. Bundespräsident Theodor Heuss und seine Frau Elly Heuss-Knapp begleiteten die Eröffnung persönlich.

Nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs stand Hannover noch im Zeichen des Wiederaufbaus. Bereits 1947 entstand die Idee, dem deutschen Gartenbau eine Plattform zu geben. Erst mit der Gründung eines Fördervereins im Jahr 1950 konnten die Planungen konkret umgesetzt werden. Das städtische Gartenamt übernahm schließlich die Gesamtleitung und entwickelte gemeinsam mit Fachplanern ein umfassendes Konzept.

Planung und Vielfalt der Anlagen

Auf rund 21 Hektar Fläche entstand eine vielseitige Ausstellung mit zentralen Wiesenflächen, Mustergärten und thematischen Bereichen. Neben klassischen Gartenanlagen wurden auch spezielle Konzepte wie ein Bienengarten, ein Bauerngarten, Kleingartenanlagen oder ein Heil- und Gewürzgarten präsentiert.

Im temporären Ausstellungsbereich zeigten Baumschulen, Zierpflanzenbetriebe und Gemüsebau ihre Arbeit sowie neue Pflanzensortimente. Ergänzt wurde das Angebot durch Hallenschauen, ein Tropenhaus sowie Beiträge internationaler Teilnehmer, darunter Gärten aus der Schweiz und Schweden.

Dauerhafte Gestaltung im Stadtpark

Ein Teil der Anlagen war von Beginn an für den langfristigen Erhalt vorgesehen. Dazu gehörten unter anderem die Teichachse, der Rosengarten mit Pavillon sowie die ausgedehnten Staudenpflanzungen. Auch architektonische Elemente wie Pergolen oder Wasseranlagen prägen den Stadtpark bis heute.

Die Planung legte großen Wert auf gestalterische Qualität und nachhaltige Nutzung. Bäume wie Eichen, Platanen oder Tulpenbäume sowie charakteristische Pflanzungen haben sich über Jahrzehnte hinweg entwickelt und bilden heute das Bild des Parks.

Mit der ersten Bundesgartenschau setzte Hannover Maßstäbe für spätere Veranstaltungen in Deutschland. Gleichzeitig wurde der Gartenbau als wirtschaftlicher Faktor gestärkt und die Bedeutung von Grünflächen für urbane Lebensräume neu definiert.

Heute gilt der rund sechs Hektar große Kernbereich des Stadtparks als bedeutendes Gartendenkmal. Zum 75. Bundesgartenschau Jubiläum wird die Anlage erneut zum Veranstaltungsort mit einem vielfältigen Programm aus Kultur, Musik, Führungen und Mitmachaktionen.

Der Stadtpark knüpft damit an seine historische Rolle an und verbindet Erinnerung mit aktuellen Impulsen für die Nutzung urbaner Grünflächen. Weitere Informationen zum Jubiläum sind online abrufbar.

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