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Aktuelle Nachrichten aus der Landeshauptstadt Hannover – lokale Meldungen, Polizei, Politik und Stadtgeschehen.

Partnerschaft für Kinderschutz

Partnerschaft mit Kinderschutzallianz: ÜSTRA hilft mit „Kinder:Schutzinseln“

1. November 2022/in Hannover

HANNOVER (PM). Kinder sind unsere Zukunft, und deshalb ist die Partnerschaft mit der Kinderschutzallianz für die ÜSTRA eine Herzenssache. Am heutigen Dienstag erklärte die ÜSTRA das von ihr betriebene GVH Kundenzentrum an der Karmarschstraße zur „Kinder:Schutzinsel“.

Denise Hain, ÜSTRA Arbeitsdirektorin und Vorständin für Betrieb und Personal, und Moritz Meyer von der Kinderschutzallianz brachten heute den markanten Aufkleber am Kundenzentrum an, mit dem sich die geschulten Mitarbeitenden in den teilnehmenden Inseln zur Zivilcourage und zur Hilfeleistung bekennen, um Kindern in Problemlagen aktiv zur Seite zu stehen.

Auch die Stadtbahn-Betriebshöfe in Glocksee, Döhren, Leinhausen und die Hauptverwaltung am Hohen Ufer werden künftig sichtbar im Eingangsbereich mit einem „Kinder: Schutzinsel“-Aufkleber gekennzeichnet sein und damit zu einem Zufluchtspunkt für Kinder. Die Kinderschutzallianz ist ein Zusammenschluss verschiedener Verbände aus Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Seit ihrer Gründung 2020 setzt sie sich gemeinsam mit dem niedersächsischen Innenministerium vor allem gegen sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichen ein. Bei den „Kinder:Schutzinseln“ geht es jedoch nicht nur um Hilfe bei ernster Gefahr, sondern auch bei ganz alltäglichen Problemen. Egal, ob es sich dabei um eine verlorene Schülerfahrkarte oder einen verpassten Bus handelt – die Schutzinseln bieten Kindern eine erste Anlaufstelle und versuchen schnell und unbürokratisch zu helfen, bis Eltern oder Behörden verständigt sind.

In Niedersachsen gibt es bereits mehr als 125 „Kinder:Schutzinseln“, etwa die Hälfte davon in der Region Hannover. „Wir als ÜSTRA sind stolz, uns gleich mit fünf Standorten an dem Projekt der ‚Kinder:Schutzinsel‘ beteiligen zu können“, sagt Denise Hain: „Unsere Kolleginnen und Kollegen freuen sich darauf, Kindern helfen zu können – auch wenn wir alle hoffen, dass das idealerweise nicht nötig sein wird. Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst und wollen einen Teil dazu beitragen, Kindern ein sicheres Umfeld zu bieten, wenn sie in Notsituationen geraten.“

Moritz Meyer von der Kinderschutzallianz sagt: „Primäres Ziel der Kinderschutzallianz ist, Kinder in ihrem Handeln zu stärken, damit sie schwierige Situationen auch ohne Hilfe bewältigen können. Gleichzeitig ist es wichtig, Erwachsene für das Thema Zivilcourage im Berufsalltag zu sensibilisieren.“ Meyer betont, dass weder eine spezielle Ausbildung noch ein großer zeitlicher Aufwand erforderlich sind, um Kindern in Not zu helfen. „Oft reicht schon gesunder Menschenverstand“, sagt Meyer, der sich freut, mit der ÜSTRA ein großes Traditionsunternehmen aus Hannover künftig als Unterstützer an der Seite zu haben.

Unheimlich gruselig lecker! – Nana Helloween mf© Matthias Falk

Unheimlich gruselig lecker!

27. Oktober 2022/in Hannover

HANNOVER (PM). Orange, fies-frech grinsend, aber köstlich duftend. Kurz vor Halloween bekamen die Eisbären, Erdmännchen und Waschbären im Erlebnis-Zoo Hannover unheimlich leckeren Besuch: Kürbisse mit gruseligen Gesichtern, aber schmackhaften Füllungen! Zum Spielen, Herumschubsen, Knabbern, Schnüffeln, Kaputtmachen.

Für die abwechslungsreiche Beschäftigung seiner Tiere lässt sich das engagierte Team des Erlebnis-Zoo immer wieder Neues einfallen. So werden beispielsweise Düfte (Parfüm oder Gewürze) im Gehege verteilt oder auch spezielle Futterbehälter eingesetzt, wie – passend zur Herbstzeit – die Halloween-Kürbisse.

Die Kürbisse für die Tierbeschäftigung wurden in einer Gemeinschaftsaktion von den Tierpflege-Auszubildenden aller Lehrjahre liebevoll gruselig geschnitzt – die Aktion ist inzwischen Tradition im Erlebnis-Zoo.

Nachdem die Tiere dem orangefarbenen Etwas auf den ausgefransten Zahn gefühlt haben, war ihnen schnell klar: Das ist kein neuer Mitbewohner, sondern ein eigenwillig geformter Futterspender, dem sie dann zu Leibe rückten: mit Zähnen und Krallen. Es wurde genagt, gebissen, gekratzt, geschubst, geworfen, gekullert. Alle schienen sich einig: Die gruselige Halloween-Überraschung war unheimlich lecker.

Unheimlich gruselig lecker! – Erdmännchen Helloween mf

Die kleinen Erdmännchen fürchten sich nicht © Matthias Falk

Die Erdmännchen zum Beispiel zeigten, warum sie auch „Scharrtiere“ genannt werden: jede Öffnung in den orangen „Dingern“ wurde angekratzt, der Boden darunter weggescharrt. Die wuseligen Erdmännchen kletterten knurrend durch jede Öffnung und kratzten so lange, bis sie schließlich an die (für Erdmännchen) unwiderstehlichen Mehlwürmer in den hohlen Kürbissen gelangten.

Eisbär Nana näherte sich den grinsenden Kürbissen mit Bären-Mut, stupste sie mit den Pfoten, roch daran, stupste sie nochmal, rollte, spielte, beknabberte und erlegte das Gemüse schließlich, um an die Füllung aus Nüssen, Trauben, Salat und einem Hauch Lebertran zu gelangen.

Halloween-Ferienprogramm

Auch für die (kleinen) Zweibeiner hat sich das Zoo-Team eine spannende Aktion ausgedacht: Das Halloween-Ferienabenteuer. Am 29./30. und 31. Oktober dreht sich bei dem dreistündigen Ferienangebot alles rund um das Gruselfest.

Ab 16 Uhr, wenn es langsam dunkelt, basteln die Kinder gemeinsam mit den Zoo-Scouts unheimlich leuchtende Halloweenfiguren und freche Geister. Und dann geht es los: Der Schutzgeist des Zoo benötigt dringend Hilfe von den mutigen Gruselfans. Im dämmrigen Zoo müssen die Zutaten für seinen Halloween-Schutzzauber wiedergefunden werden!

Besonders spannend: Wie bei allen Ferienangeboten im Zoo, nehmen die Kinder ohne erwachsene Verstärkung teil. Hier steht der Spaß im Vordergrund, nicht das Erschrecken. Magische Hilfsmittel wie Zauberstäbe und Glühwürmchen (Taschenlampen) sind genauso erwünscht wie schaurig-schöne Verkleidungen.

Es sind noch Restplätze frei! Buchbar im Zoo-Online-Shop unter shop.erlebnis-zoo.de

Termine: 29./30./31. Oktober jeweils von 16-19 Uhr

Lagerhalle steht im Vollbrand© Bernd Günther

Lagerhalle einer Autoverwertung steht in Vollbrand

25. Oktober 2022/in Hannover

HANNOVER (red). Seit den frühen Morgenstunden steht im Gewerbegebiet Hannover-Misburg an der Kreisstraße eine Lagerhalle einer Autoverwertung in Vollbrand. Die Feuerwehr ist mit einem Großaufgebot im Löscheinsatz.

Gleich von mehreren Seiten pumpen Löschzüge der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr Wasser in die brennende Halle. Auch zwei Drehleitern sind derzeit im Einsatz. Über der Einsatzstelle steht eine dichte Rauchsäule. Immer wieder sind kleinere Explosionen aus der Lagerhalle zu hören.

Wegen der aufwendigen Löschwasserversorgung wird auch der Verkehr auf der Anderter Straße teilweise beeinträchtigt und einseitig an der Einmündung zur Kreisstraße vorbeigeführt. Zur besseren Beurteilung der Einsatzlage setzte die Berufsfeuerwehr auch eine Drohne ein. Derzeit dauern die Löscharbeiten noch an.

Nachtrag Feuerwehr (PM/red)

Die Feuerwehr Hannover ist derzeit mit einem Großaufgebot in Hannover Misburg. Dort brannte eine Lagerhalle eines Autoverwerters. Menschen wurden bisher nicht verletzt. Feuerwehr gibt Warnhinweis über den Rundfunk. Löschwasser musste zum Teil aus dem Kanal entnommen werden.

Um 03:35 Uhr wurde die Feuerwehr in die Kreisstraße 15 alarmiert. Dort wurde eine

Rauchentwicklung und Flammenschein aus einer Lagerhalle gesichtet. Beim Eintreffen des ersten Löschzuges wurde umgehend die Alarmstufe erhöht, da weite Teile der Halle bereits im Vollbrand standen.

Um sich ein Bild vom Schadenausmaß zu machen, setzte die Feuerwehr eine Drohne ein. Kräfte von Berufs- und den Ortsfeuerwehren Misburg und Anderten begannen umgehend mit den Löschmaßnahmen. Die Löschwasserversorgung reichte hier allerdings nicht aus, so dass aus dem Stichkanal Misburg Wasser gepumpt und eine Schlauchstrecke von rund 1,0 km zur Brandstelle verlegt werden musste. Hierbei kam ein spezielles Fahrzeug zur Wasserförderung zum Einsatz. Mit diesem Fahrzeug können bis zu 8.000 l Wasser in der Minute gefördert werden. Zusätzlich kamen zwei Großtanklöschfahrzeuge mit je 10.000 l Wasser an Bord zum Einsatz.

Da in der ca. 50 x 25 m großen Lagerhalle rund 60 Fahrzeuge, Maschinen und weitere Materialien gelagert waren, kam es zu einer massiven Rauchwolke, die sich in Richtung Misburg-Nord bewegte. Auf Grund dessen wurde eine Information über den Rundfunk gesendet, dass es in dem Bereich zu einer Geruchsbelästigung kommen kann. Messungen der Feuerwehr haben allerdings keine positiven Ergebnisse geliefert, so dass hier zu keiner Zeit eine Gefahr für die Bevölkerung bestand.

Aktuell läuft der Feuerwehreinsatz, der sich vermutlich bis in die Mittagsstunden hinziehen wird. Während der Einsatzmaßnahmen kam es auf der Anderter Straße zu erheblichen Verkehrsbehinderungen im morgendlichen Berufsverkehr.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur unklaren Brandursache aufgenommen. Die Schadenhöhe ist zum jetzigen Zeitpunkt ebenfalls unklar. Feuerwehr und Rettungsdienst der Landeshauptstadt Hannover sind mit 25 Fahrzeugen und 80 Einsatzkräften aktuell im Einsatz.

Gegen 12:00 Uhr wurden die letzten Schläuche zurückgebaut und die meisten Feuerwehrfahrzeuge rückten von der Einsatzstelle an der Kreisstraße in Misburg ab.

Nachtrag Feuerwehr zum Brand Lagerhalle (PM)

Für die Feuerwehr ist der Einsatz Großbrand Kreisstraße 15 vorerst beendet. Während der Löscharbeiten hat es einen Teileinsturz der Lagerhalle gegeben. Auch hierbei wurde niemand verletzt. Nachdem um 11:35 Uhr „Feuer aus“ gemeldet werden konnte, wurde ein großflächiger Schaumteppich auf den Brandschutt in der Lagerhalle gelegt. Dies soll ein Wiederaufflammen des Brandes verhindern. Die Feuerwehr wird gegen 15:00 Uhr eine so genannte Brandnachschau durchführen.

 



  • Lagerhalle einer Autoverwertung steht in Vollbrand – BGPress 6069
    Großeinsatz der Feuerwehr. Eine Lagerhalle in Hannover-Misburg steht im Vollbrand. Dichte Rauchschwaden über der Einsatzstelle © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Lagerhalle einer Autoverwertung steht in Vollbrand – BGPress 6072
    Großeinsatz der Feuerwehr. Eine Lagerhalle in Hannover-Misburg steht im Vollbrand. Dichte Rauchschwaden über der Einsatzstelle © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Lagerhalle einer Autoverwertung steht in Vollbrand – BGPress 6077
    Großeinsatz der Feuerwehr. Eine Lagerhalle in Hannover-Misburg steht im Vollbrand. Dichte Rauchschwaden über der Einsatzstelle © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Lagerhalle einer Autoverwertung steht in Vollbrand – BGPress 6079
    Großeinsatz der Feuerwehr. Eine Lagerhalle in Hannover-Misburg steht im Vollbrand. Dichte Rauchschwaden über der Einsatzstelle © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Lagerhalle einer Autoverwertung steht in Vollbrand – BGPress 6088
    Großeinsatz der Feuerwehr. Eine Lagerhalle in Hannover-Misburg steht im Vollbrand. Dichte Rauchschwaden über der Einsatzstelle © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Lagerhalle einer Autoverwertung steht in Vollbrand – BGPress 6091
    Großeinsatz der Feuerwehr. Eine Lagerhalle in Hannover-Misburg steht im Vollbrand. Dichte Rauchschwaden über der Einsatzstelle © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Lagerhalle einer Autoverwertung steht in Vollbrand – BGPress 6103
    Großeinsatz der Feuerwehr. Eine Lagerhalle in Hannover-Misburg steht im Vollbrand. Dichte Rauchschwaden über der Einsatzstelle © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Lagerhalle einer Autoverwertung steht in Vollbrand – BGPress 6127
    Großeinsatz der Feuerwehr. Eine Lagerhalle in Hannover-Misburg steht im Vollbrand. Dichte Rauchschwaden über der Einsatzstelle © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Lagerhalle einer Autoverwertung steht in Vollbrand – BGPress 6139
    Großeinsatz der Feuerwehr. Eine Lagerhalle in Hannover-Misburg steht im Vollbrand. Dichte Rauchschwaden über der Einsatzstelle © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Lagerhalle einer Autoverwertung steht in Vollbrand – BGPress 6142
    Großeinsatz der Feuerwehr. Eine Lagerhalle in Hannover-Misburg steht im Vollbrand. Dichte Rauchschwaden über der Einsatzstelle © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Lagerhalle einer Autoverwertung steht in Vollbrand – BGPress 6149
    Großeinsatz der Feuerwehr. Eine Lagerhalle in Hannover-Misburg steht im Vollbrand. Dichte Rauchschwaden über der Einsatzstelle © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Lagerhalle einer Autoverwertung steht in Vollbrand – BGPress 6160
    Die Lagerhalle ist zum Teil eingestürzt. Auch auf dem Außengelände brannten diverse Fahrzeuge aus. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Lagerhalle einer Autoverwertung steht in Vollbrand – BGPress 6163
    Das letzte Großlöschfahrzeug rückt von der total ausgebrannten Halle ab. © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Symbolbild Feuerwehr

Unrat und Müll brennt in einer Tiefgarage

22. Oktober 2022/in Hannover

HANNOVER (PM). In der Nacht zu Samstag kam es in einer Tiefgarage in der Nußriede aus bisher noch ungeklärter Ursache zu einem Brand. Mehrere Atemschutztrupps löschten in Flammen stehenden Unrat und Müll. Die Bewohner*innen des angrenzenden Mehrfamilienhauses hatten sich bereits ins Freie gerettet und wurden durch die Feuerwehr und den Rettungsdienst betreut. Es gab keine Verletzten.

Die Feuerwehr Hannover wurde von einer Anwohnerin am Osterfelddamm um 23.55 Uhr zu einem Feuer in der angegliederten Tiefgarage gerufen. Aus einer Ausfahrt zur Straße Nußriede drang bei Ankunft der Feuerwehr dichter Rauch. Zu diesem Zeitpunkt gingen die Einsatzkräfte von einem brennenden PKW aus. Viele Anwohner*innen der angrenzenden Wohnhäuser hatten sich zu diesem Zeitpunkt bereits in Sicherheit gebracht, da durch eine interne Lüftungsanlage Rauch bis die Wohnungen im 13. OG vorgedrungen war.

Die Geflüchteten wurden vom Rettungsdienst und Kräften der Freiwilligen Feuerwehr Buchholz betreut. Verletzt hatte sich glücklicherweise niemand. Das Feuer in der Tiefgarage konnte schnell gelöscht werden. Es stellte sich heraus, dass gelagerter Unrat und Müll gebrannt hatten. Die anschließenden Lüftungsmaßnahmen des verwinkelten und weitläufigen Gebäudeteils mittels verschiedener Belüftungsgeräte und die Kontrolle der betroffenen Mehrfamilienhäuser waren langwierig und dauerten noch bis ca. 01:30 Uhr an. Anschließend konnten jedoch alle Anwohner*innen wieder in Ihre Wohnungen zurückkehren. Einige Mieter*innen brachten sich während der Einsatzmaßnahmen selber in Gefahr, in dem Sie Ihre PKWs aus der verrauchten Garage gefahren hatten.

Feuerwehr und Rettungsdienst Hannover waren mit 11 Fahrzeugen und 40 Einsatzkräften vor Ort. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache und zur entstandenen Schadenshöhe eingeleitet.

Ministerpräsident Stephan Weil

Abschlussstatement von Ministerpräsident Stephan Weil zur MPK

21. Oktober 2022/in Hannover, Politik

HANNOVER (PM). Ministerpräsident Stephan Weil gab ein Abschlussstatement zu der heute zu Ende gegangenen Ministerpräsidentenkonferenz in Hannover:

„Das war eine sehr konstruktive  Ministerpräsidentenkonferenz mit engagierten Diskussionen in einer guten Atmosphäre. In allen sechzehn Ländern gibt es erhebliche Sorgen wegen der sozialen und wirtschaftlichen  Auswirkungen der Energiepreise, aber auch wegen des angespannten gesellschaftlichen Klimas. Auf besonders großes Interesse stießen deshalb die Zwischenberichte der Bundesminister Habeck und Lindner zu den Planungen für die Umsetzung der Gaspreisbremse und zur Flüchtlingsfinanzierung.

Einig waren sich alle Länder, dass es nicht ausreichen wird, im Dezember für die Gaskunden eine finanzielle Entlastung vorzusehen, die Bürgerinnen und Bürger dann aber im Januar und Februar wieder erhöhten Belastungen auszusetzen und erst im März zu einer längerfristigen Preisreduzierung zu kommen. Wir haben den Bundeswirtschaftsminister darauf hingewiesen, dass es durchaus eine Reihe von Energieunternehmen gibt, die sich im Stande fühlen, zum 1. Januar 2023 das neue, von der Expertenkommission vorgeschlagene System einzuführen. Außerdem gibt es interessante Berichte über Energieversorger, die mit Rücksicht auf die ermäßigte Mehrwertsteuer und den Verzicht auf die Gasumlage schon jetzt die Abschläge wieder senken. Eine deutliche Reduzierung der Abschläge wäre von den Energieversorgern bundesweit zu erwarten, sobald es in dem anstehenden Gesetzgebungsverfahren über eine Gaspreisbremse zu ersten konkreten Weichenstellungen kommt.

Die Strompreisbremse – so eine wichtige Information  der Bundesminister – soll zum 1. Januar 2023 in Kraft treten. Sie soll für Privathaushalte und Wirtschaftsunternehmen eine Entlastung etwa in dem gleichen Umfang wie beim Gas bringen. Gerade weil die Abschöpfung der sogenannten Zufallsgewinne nicht einfach umzusetzen ist, begrüßen wir die in Aussicht gestellte Zwischenfinanzierung durch den Bundesfinanzminister. Die Bürgerinnen und Bürger brauchen möglichst rasch Klarheit im Hinblick auf die Entlastungen.

Einigkeit bestand unter den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten, dass auch diejenigen Bürgerinnen und Bürger berücksichtigt werden müssen, die mit Öl oder Pellets heizen. Der Ölpreis ist nicht so stark gestiegen wie der Gaspreis, aber doch so stark, dass viele Bürger sich überfordert fühlen, wenn sie die Rechnung für ihre Jahreslieferung erhalten. Das haben wir der Bundesregierung als ein dringendes Anliegen der Länder mit auf den Weg gegeben.

Es ist gut, dass die Bundesregierung erklärt hat, sie wolle ebenfalls zum 1. Januar 2023 eine ganze Reihe von Hilfsprogrammen für diejenigen Bereiche starten, in denen die allgemeinen Entlastungen nicht ausreichen. Das könnte in besonders betroffenen Wirtschaftsbereichen wie beispielsweise dem Bäckerhandwerk der Fall sein oder auch im sozialen und im Gesundheits-Sektor. Aus allen Teilen Deutschlands hören wir Alarmrufe der Krankenhäuser, hier muss rasch und wirksam geholfen werden.

Einige weitere Themen wie beispielsweise das Wohngeld, der ÖPNV oder die Finanzierung der Unterbringung und Versorgung von Flüchtlingen werden bei unserem nächsten Treffen am 2. November in Berlin mit dem Bundeskanzler und Teilen der Bundesregierung weiter und dann hoffentlich abschließend im Interesse der Bürgerinnen und Bürger entschieden werden.

Dafür ist es jetzt auch Zeit. Wir müssen den bestehenden Entscheidungsstau auflösen. Das heimliche Motto der MPK in Hannover war „Let’s go!“. Und dieses „Let‘s go“ gilt erst recht für unser nächstes Treffen in Berlin mit dem Bundeskanzler und dem Kabinett am 2. November.“

„ZOO-RUN BY NIGHT“ hilft dem Schutz der Giraffen – ZooRun by Night EZ

„ZOO-RUN BY NIGHT“ hilft dem Schutz der Giraffen

21. Oktober 2022/in Hannover

HANNOVER (PM). Nachts durch den Zoo laufen. Nur die Geräusche der eigenen Schritte hören – und das Brüllen der Löwen, das Rufen der Pfauen, das Rascheln im Bambus… Es war ein Lauf der besonderen Art: Gestern Abend, 20. Oktober, als die Tiere ins Bett gegangen waren, liefen über 1.000 Sportbegeisterte durch den nächtlichen Zoo. Der 2,6 km lange Rundweg war dank Spezial-Licht- und Soundeffekten tierisch spannend!

Die Laufweltreise führte durch den malerischen niedersächsischen Meyers Hof, erstmals durch das Zoologicum, über das Outback, den majestätischen Dschungelpalast, vorbei am Marktplatz im kanadischen Yukon Bay und weiter entlang am Sambesi bis hinauf zum Gipfel des Afi Mountain. Die 2,6 km lange Strecke konnte wahlweise ein bis vier Mal – solange die Beine trugen – umrundet werden.

Und so liefen, hüpften, spazierten, rannten, schlenderten die zum Teil wunderbar und tierisch kostümierten ZOO-RUN-Teilnehmenden durch die Zoo-Welt – und trotzten dem einsetzenden Regen mit bester Laune. Zugleich unterstützten sie mit ihrer Teilnahme das Zoo-kunftsprojekt „Neues Giraffenhaus“ und tragen so langfristig zu Schutz und Erhalt der bedrohten Rothschild-Giraffen bei. Zudem kamen 8.401,83 Euro über freiwillige Beiträge beim ZOO-RUN für das Projekt zusammen.

„Die Bestände der Giraffen sind seit den 1985er Jahren um rund 40 Prozent zurückgegangen, die beeindruckenden Tiere brauchen dringend Hilfe“, erklärte Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff und bedankte sich herzlich bei allen Teilnehmenden für ihren Einsatz und ihre Rolle als Botschafterinnen und Botschafter für den Artenschutz.

Der Zoo plant, den Rotschild-Giraffen in der Themenwelt Sambesi in den kommen Jahren eine neue Heimat zu schaffen und dann wieder am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm teilnehmen zu können. Das Herzstück der Anlage wird das Giraffenhaus – die Laufhalle – sein, die den Tieren auch bei schlechtem Wetter viel Bewegungsfreiheit, verschiedene Futterangebote zu jeder Tages- und Nachtzeit bietet. Auch besondere Ruhezonen sind geplant, in die sich die Giraffen selbstständig zurückziehen können. Zudem werden Zoo-Besucher auf spielerische Weise Wissenswertes über die Lebensweise und Biologie dieser eindrucksvollen, aber auch gefährdeten Tierart erfahren.

Tierisch starke Partner

Der ZOO-RUN by night wurde unterstützt von den Zoo-Partnern Gehrke Econ, Audi BKK, Smart Repair Center Arnum, Victoria Linden e.V. und Einbecker Brauhaus. Herzlichen Dank!

Großer Dank des Zoo-Teams geht auch an die Zoofreunde Hannover e.V. und die Johanniter Unfallhilfe für ihre Unterstützung an der Strecke.

Ministerpräsidentenkonferenz in Hannover endet – BGPress 6057 2© Bernd Günther

Ministerpräsidentenkonferenz in Hannover endet

21. Oktober 2022/in Hannover, Politik

HANNOVER (red). Heute Mittag hat die für den 19. – 21. Oktober 2022 angesetzte Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) im Schloss Herrenhausen in der Landeshauptstadt Hannover mit mehreren Beschlüssen geendet. 

Die Regierungschefinnen und Regierungschefs aller Bundesländer hatten sich zu verschiedenen dringlichen Themen, allen voran die Probleme der Energiekrise und deren Finanzauswirkung auf Länderhaushalte, für Unternehmen sowie Bürgerinnen und Bürger, getroffen. Ministerpräsident Stephan Weil zog mit seinem Kollegen Hendrik Wüst bei der abschließenden Pressekonferenz eine positive Resonanz. Sie ermahnten die Notwendigkeit, jetzt schnell und konkret die Bundesbürger auf die nächsten Monate mit klaren Entscheidungen anzusprechen und bei ihnen eine Entlastung herbeizuführen. Dazu gehöre auch eine Strompreisbremse schon ab Januar 2023 sowie die Berücksichtigung des Bevölkerungsteils, der mit Öl heizt. Laut Wüst sind das in Nordrhein-Westfalen immerhin rund 25 % der Haushalte der Landesbevölkerung.

Am Vormittag waren zu der Ministerpräsidentenkonferenz auch der Wirtschaftsminister Robert Habeck und der Finanzminister Christian Lindner aus Berlin angereist. Am 2. November ist eine Sonder-MPK mit dem Bundeskanzler Olaf Scholz in Berlin vorgesehen. „Um Entscheidungen verbindlich zu treffen“, so Stephan Weil, „braucht es ein Treffen mit dem Bundeskanzler“.

  • Ministerpräsidentenkonferenz in Hannover endet – BGPress 5904
    Ministerpräsident Markus Söder gab beim Eintreffen ein kurzes Statement zum gestrigen Tag ab. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Ministerpräsidentenkonferenz in Hannover endet – BGPress 5928
    Ministerpräsident Stephan Weil gab einen kurzes Einblick zum gestrigen Tag ab. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Ministerpräsidentenkonferenz in Hannover endet – BGPress 5983
    Ministerpräsident Hendrik Wüst gabe beim Eintreffen ein kurzes Statement zum gestrigen Tag ab. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Ministerpräsidentenkonferenz in Hannover endet – BGPress 5946
    Ministerpräsidentin Anke Rehlinger zur Einschätzung des vergangenen Konferenztages © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Ministerpräsidentenkonferenz in Hannover endet – BGPress 6035
    Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck traf heute Vormittag in Hannover zur Ministerpräsidentenkonferenz ein.© Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Ministerpräsidentenkonferenz in Hannover endet – BGPress 6026
    Bundesfinanzminister Christian Lindner traf heute Vormittag in Hannover zur Ministerpräsidentenkonferenz ein. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Finanzminister Christian Lindner und Wrtschaftsminister Robert Habeck stellten sich heute Vormittag den Fragen der Länderchefs.© Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Ministerpräsidentenkonferenz in Hannover endet – BGPress 6057
    Finanzminister Christian Lindner und Wrtschaftsminister Robert Habeck stellten sich heute Vormittag den Fragen der Länderchefs.© Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Ministerpräsidentenkonferenz in Hannover endet – BGPress 6000
    Ministerpräsidentin Manuela Schwesig äußerte sich kurz zu dem Anschlag auf das Flüchtlingsheim in Groß Strömkendorf © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Ministerpräsidentenkonferenz in Hannover endet – BGPress 06
    Bundeswirtschaftsminister Rober Habeck © Matthias Falk
  • Ministerpräsidentenkonferenz in Hannover endet – BGPress 01
    Bundesfinanzminister Christian Lindner © Matthias Falk

Nachfolgend sind folgende Beschlüsse in Hannover durch die MPK verabschiedet worden

Beschluss zu Wegen aus der Energiekrise

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Beschluss zur Ambulanten psychotherapeutischen Versorgung von Kindern und Jugendlichen

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Beschluss Important Projects of Common European Interest (IPCEI)

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Beschluss Bevölkerungsschutz / Zivil– und Katastrophenschutz / Waldbrandbekämpfung

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Beschluss Bessere Rahmenbedingungen für den Wohnungsbau

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Beschluss Einführung einer verpflichtenden finanziellen Beteiligung von Kommunen an den Erträgen des Ausbaus von Windenergie und Photovoltaik (unter Bezugnahme auf § 6 EEG)

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Ministerpräsidentenkonferenz im Schloss Herrenhausen – BGP 5867 20221020© Bernd Günther

Ministerpräsidentenkonferenz im Schloss Herrenhausen

21. Oktober 2022/in Hannover, Politik

Hannover (bg). Gestern Mittag gegen 14:00 Uhr empfing der Niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) seine Amtskollegen aus den restlichen 15 Bundesländern zur Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) auf dem Roten Teppich vor dem Schloss Herrenhausen.

Zuvor hatten sich die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder schon ab 10:00 Uhr im Gästehaus der Landesregierung getroffen. Niedersachsen hat im Oktober den turnusmäßigen Wechsel für die Durchführung und Organisation der MPK übernommen.

Bei der MPK stimmen sich die Bundesländer über länderspezifische Problematiken und ihre Interessen gegenüber dem Bund ab. Ein wichtiges Instrumentarium, welches vor allem in der Coronakrise und bei der derzeitigen Energieprobleme an Bedeutung gewonnen hat.

Wie man die Position der Länder gegenüber dem Bund vertreten möchte, ist bei der anstehenden Energiekrise ein Punkt auf der Tagesordnung. Hierzu werden auch der Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) und der Bundesfinanzminister am heutigen Vormittag hinzukommen.

Aber auch über weitere Themen werden die Regierungschefs in Hannover beraten. So wird eines der Themen die Unterbringung aus der Ukraine geflüchteter Personen und die dazugehörige Finanzierung seitens der Länder sein. Ein weiterer Punkt ist die Finanzbeteiligung eines bundesweiten Nachfolgers für das Nahverkehrsticket.

Gestern Nachmittag tagten die einzelnen Vertreterinnen und Vertreter vorerst getrennt nach A und B-Ländern in unterschiedlichen Räumlichkeiten im Schloss Herrenhausen. Die Bundesländer sind in dieser politischen Einordnung nach der jeweiligen Regierungsmehrheit unterteilt. Bei den A-Ländern stellt die SPD die Mehrheit, bei den B-Ländern ist es die Union. Hat sich in einem Land eine Koalition aus CDU bzw. CSU und SPD gebildet, ist die Parteizugehörigkeit des Regierungschefs für die Einteilung zuständig. Bei der Unterteilung geht es um die unterschiedliche politische Positionierung der Regierungsmehrheiten.

Insgesamt hatte man bei dem mit Sonnenschein verwöhnten Herbstwetter von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen entspannten Eindruck beim Eintreffen vor dem Schloss Herrenhausen.

Am heutigen Freitag ist für 13:00 Uhr eine Pressekonferenz mit Teilnahme von Ministerpräsident Stephan Weil und seinem Kollegen Hendrik Wüst angesetzt, um einen Einblick in die verlaufenden Gespräche zu erhalten.

  • Ministerpräsidentenkonferenz im Schloss Herrenhausen – BGPress 5882
    Der Sitzungsraum der B-Länder im Schloß Herrenhausen © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Ministerpräsidentenkonferenz im Schloss Herrenhausen – BGPress 5876
    Die Flaggen der Bundsländer schmücken den Tagungssaal im Schloß Herrenhausen © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Ministerpräsidentenkonferenz im Schloss Herrenhausen – BGPress 5873
    Tagungsraum der A-Länder im Schloß Herrenhausen © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Ministerpräsidentenkonferenz im Schloss Herrenhausen – BGPress 5867
    Gruppenbild der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Bundesländer am Schloß Herrenhausen © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Ministerpräsidentenkonferenz im Schloss Herrenhausen – BGPress 5842
    Der Niedersächische Ministerpräsident Stephan Weil begrüßt den Präsident des Senats und Bürgermeister von Bremen, Andreas Bovenschulte © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Ministerpräsidentenkonferenz im Schloss Herrenhausen – BGPress 5850
    Der Niedersächische Ministerpräsident Stephan Weil begrüßt die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Ministerpräsidentenkonferenz im Schloss Herrenhausen – BGPress 5838
    Der Niedersächische Ministerpräsident Stephan Weil begrüßt die Regierende Bürgermeisterin von Berlin, Franziska Giffey © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Ministerpräsidentenkonferenz im Schloss Herrenhausen – BGPress 5833
    Der Niedersächische Ministerpräsident Stephan Weil begrüßt den Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Ministerpräsidentenkonferenz im Schloss Herrenhausen – BGPress 5822
    Der Niedersächische Ministerpräsident Stephan Weil begrüßt den Ministerpräsidenten von Hessen, Boris Rhein © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Ministerpräsidentenkonferenz im Schloss Herrenhausen – BGPress 5817
    Der Niedersächische Ministerpräsident Stephan Weil begrüßt den Ministerpräsidenten von Sachsen, Michael Kretschmer © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Ministerpräsidentenkonferenz im Schloss Herrenhausen – BGPress 5812
    Der Niedersächische Ministerpräsident Stephan Weil begrüßt den Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein, Daniel Günther © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Ministerpräsidentenkonferenz im Schloss Herrenhausen – BGPress 5808
    Der Niedersächische Ministerpräsident Stephan Weil begrüßt den Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen, Hendrik Wüst © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Ministerpräsidentenkonferenz im Schloss Herrenhausen – BGPress 5796
    Der Niedersächische Ministerpräsident Stephan Weil begrüßt den Ministerpräsidenten von Brandenburg, Dietmar Woidke © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Ministerpräsidentenkonferenz im Schloss Herrenhausen – BGPress 5800
    Der Niedersächische Ministerpräsident Stephan Weil begrüßt die Ministerpräsidentin von Saarland, Anke Rehlinger © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Ministerpräsidentenkonferenz im Schloss Herrenhausen – BGPress 5791
    Der Niedersächische Ministerpräsident Stephan Weil begrüßt den Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt, Reiner Haseloff © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Ministerpräsidentenkonferenz im Schloss Herrenhausen – BGPress 5771
    Der Niedersächische Ministerpräsident Stephan Weil begrüßt den Ministerpräsidenten von Bayern, Markus Söder © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Ministerpräsidentenkonferenz im Schloss Herrenhausen – BGPress 5780
    Der Niedersächische Ministerpräsident Stephan Weil begrüßt den Ersten Bürgermeister von Hamburg, Peter Tschentscher © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Ministerpräsidentenkonferenz im Schloss Herrenhausen – BGPress 5789
    Der Niedersächische Ministerpräsident Stephan Weil begrüßt den Ministerpräsidenten von Thüringen, Bodo Ramelow © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Stephan Weil
    Niedersächische Ministerpräsident Stephan Weil © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Ministerpräsidentenkonferenz im Schloss Herrenhausen – BGPress 5757
    Eine Abordnung der Reiterstaffel der Polizei erwartet die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Ministerpräsidentenkonferenz im Schloss Herrenhausen – BGPress 5764
    Der Niedersächische Ministerpräsident Stephan Weil fährt zur Begrüßung vor. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Ministerpräsidentenkonferenz im Schloss Herrenhausen – BGPress 5744
    Das Schloss Herrenhausen ist Tagungsort für die Jahres-Ministerpräsidentenkonferenz © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Ministerpräsidentenkonferenz im Schloss Herrenhausen – BGPress 5743
    Vor dem Schloß Herrenhausen wehen die Fahnen der Bundesländer © Bernd Günther / BG-PRESS.de
Der erste Proberitt auf der Leinewelle – Leinewelle Ansurfen mf© Matthias Falk

Der erste Proberitt auf der Leinewelle

19. Oktober 2022/in Hannover

HANNOVER (red) Zehn Jahre hat es gedauert, bis aus einer Idee eine funktionierende Surfwelle wurde. Heute war es endlich soweit und der Initiator Heiko Heybey, auch Vorsitzender des Vereins Leinewelle, konnte mit seinem Surfbrett die erste Leinewelle abreiten.

Die Firma Dreamway mit Markus Schuster und Lasse Bauer, welche für die technischen Voraussetzungen zuständig sind, testeten ebenfalls mit ihren Surfbrettern die derzeitige Einstellung und Funktionalität der Leinewelle

Noch sind es Probeläufe und Hannovers Surfer müssen noch bis Mai 2023 warten, bis sie in den Genuß der hannoverschen Attraktion kommen können. Im Frühjahr rechnet man mit höherem Wasserstand und  der Funfaktor sicherlich noch einmal deutlich nach oben geschraubt.

Die Zeit bis dahin will man auch nutzen, um geeignete Betreuer für den Betrieb der Leinewelle auszubilden. Sie soll dann nicht nur für Surfprofis offenstehen. Durch die Anleitung von Betreuern können sich dann auch weniger erfahrene Freizeitsurfer auf die Leinewelle trauen.


Video: © Matthias Falk / HannoverFotografie

Gestatten: ZARA! – Zara2 cmm© Carl-Marcus Müller

Gestatten: ZARA!

19. Oktober 2022/in Hannover

HANNOVER (PM). Entschlossen tritt Zara in die Mitte. Blickt sich um, beobachtet. In der Nähe stolzieren Giraffen und die quirligen Springböcke – Zara verfolgt jede Bewegung. Seit kurzem erobert Berberlöwin Zara ihr neues Reich am Sambesi im Erlebnis-Zoo Hannover und beeindruckt mit ihren bernsteinfarbenen Augen und dem eleganten Gang.

Nach dem Tod von Löwin Naima hatte der Erlebnis-Zoo nach einer neuen, passenden Partnerin für Kater Basu gesucht – was sich bei den seltenen Tieren als äußerst schwierig erwies. Gesucht wurde eine Berberlöwin, die vom Alter und auch genetisch zu dem achtjährigen Basu passt – auf dass die beiden, wenn sie sich verstehen, in der Zukunft im Erlebnis-Zoo zum Erhalt ihrer Art beitragen können.

Nachdem in ganz Europa keine entsprechende Partnerin gefunden werden konnte, wandte sich der Erlebnis-Zoo an den Zoo Rabat in Marokko, Afrika. Und tatsächlich fand sich dort die fünfjährige Zara. Ein wenig jünger als Basu, schien sie dennoch selbstbewusst genug zu sein, um sich gegen den Kater durchzusetzen.

Die Löwin nach Hannover zu bringen, bedurfte jedoch umfangreicher Bürokratie: Für die Einfuhr einer geschützten Tierart aus einem Nicht-EU-Land wird eine Import-Genehmigung der für den Artenschutz zuständigen Bundesbehörde benötigt. Eine Ausfuhrgenehmigung des Herkunftslandes ist eine der Voraussetzungen dafür. Auch eine veterinärmedizinische Importgenehmigung, die bei der zuständigen Behörde in Niedersachsen beantragt wird, ist generell erforderlich. „Der aufwendige, aber notwendige Prozess brauchte entsprechend Zeit“, erklärte Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff und bedankte sich herzlich bei seinem Team für das Kontinent-übergreifende Engagement.

Als schließlich alle Papiere vorlagen, konnte Zara erst per Cargoflieger, dann mit einem Spezialtransporter von Rabat nach Hannover reisen. Vor Ort begrüßte die Löwin das Zoo-Team mit einem selbstbewussten Löwenbrüllen – was alle lächeln ließ.

Und auch Kater Basu war gleich sehr an der schlanken Löwin interessiert, die er riechen und sehen, der er sich aber noch nicht nähern konnte. Erst nach der vorgeschriebenen Quarantänezeit arrangierte das Zoo-Team ein Treffen – zunächst unter Aufsicht: Erwachsene Löwenmännchen respektieren jüngere Tiere oftmals nicht. Es kommt vor, dass sie junge Katzen verletzen oder sogar töten. Basu und Zara aber verstanden sich sofort ausgezeichnet!

Den ersten gemeinsamen Ausflug von Basu und Zara in den Löwencanyon am Sambesi beobachteten auch die Paten der beiden gespannt: Die Zoofreunde Hannover e.V. Der Zooförderer-Verein hatte die Patenschaft für die Berberlöwen 2018 übernommen: „Wir freuen uns sehr, dass mit der Ankunft von Zara nun wieder eine Berberlöwin im Erlebnis-Zoo lebt. Jetzt hoffen wir, dass die beiden Löwen dauerhaft gut harmonieren werden. Bleibt zu hoffen, dass in Zukunft erneut mit Nachwuchs der Tiere zur Erhaltung der Berberlöwen beigetragen werden kann“, so der Vorsitzende der Zoofreunde, Christian Wagner.

Berberlöwen sind ausgestorben

Berberlöwen sind die nordafrikanischen Vertreter der Unterart Panthera leo leo – und sind in der Wildbahn seit Mitte des 20. Jahrhunderts ausgestorben, ausgerottet durch den Menschen. Ein kleiner Bestand konnte geschützt im marokkanischen Nationalzoo Rabat überleben. Heute werden die Nachkommen der Berberlöwen aus Marokko in internationalen Zoos gehalten, seit 2010 auch in Hannover. Gemeinsam mit der Zoogemeinschaft und durch gezielte Nachzucht erhält der Erlebnis-Zoo die Berberlöwen, die besonders durch ihre ausgeprägte, bis zum Bauch reichende Mähne beeindrucken.

Gestatten: ZARA! – Zara1 cmm

Löwenstarke Paten – Die Zoofreunde Hannover e.V. übernehmen die Patenschaft für Berberlöwin Zara © Carl-Marcus Müller

Zoofreunde Hannover e.V.

„Mittendrin und nah dabei“: So lautet das Motto des 1967 gegründeten Fördervereins. Die Unterstützung des Zoo Hannover, die Förderung von Artenschutzprojekten sowie der Naturschutz gehören seit jeher zum Programm des Vereins, der über 700 Mitglieder zählt.

Beliebter Treffpunkt und bereits jahrzehntelange Tradition sind die monatlich stattfindenden Zooführungen, immer mit Informationen aus erster Hand und häufig auch Einblicken hinter die Kulissen. Außerdem finden regelmäßig Reisen in andere Zoos statt und viermal im Jahr erscheint die Vereinszeitschrift DER ZOOFREUND mit viel Wissenswertem aus der Welt der Zoos.

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