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Aktuelle Nachrichten aus der Landeshauptstadt Hannover – lokale Meldungen, Polizei, Politik und Stadtgeschehen.

Angebote und Hilfe für geflüchtete Kinder und Jugendliche aus der Ukraine – BGP 3295Bernd Günther/ BG-PRESS.de

Angebote und Hilfe für geflüchtete Kinder und Jugendliche aus der Ukraine

22. März 2022/in Hannover

HANNOVER (PM). In den Unterkünften, die die Landeshauptstadt Hannover auf dem Messegelände für die Geflüchteten des Krieges in der Ukraine geschaffen hat, wurden bislang 402 Kinder und Jugendliche aufgenommen. „Ihre Bedürfnisse haben wir besonders im Blick“, sagte Oberbürgermeister Belit Onay heute (21. März) bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bildungs-, Jugend- und Familiendezernentin Rita Maria Rzyski.

„Natürlich sind Sicherheit, Unterkunft, medizinische Versorgung und Verpflegung vordringlich. Wenn das geklärt ist, müssen wir weiterdenken. Es geht um Beratung, Beschäftigung, die Aufenthaltsqualität, eine Tagesstruktur, Bildung und für die Kinder vor allem auch um Spiel und Spaß. Diese jungen Menschen haben Furchtbares erlebt. Wir wünschen uns, dass sie zur Ruhe kommen und Kind sein können“, so Onay.

Angebote in Kooperation mit Märchenkoffer e.V. und dem Kreisjugendwerk der AWO

Auf dem Messegelände hat der Bereich Kinder- und Jugendarbeit seit dem 14. März ein Angebot für Kinder und Jugendliche geschaffen. Unterstützt werden die städtischen Mitarbeiter*innen dabei von Ehrenamtlichen des Vereins Märchenkoffer e.V., die insbesondere mit ihren Sprachkenntnissen einen schnellen Zugang zu den Kindern und ihren Eltern ermöglichen. Bei den Kindern stehen malen, basteln und spielen hoch im Kurs, bei den Jugendlichen sind vor allem die Bewegungsangebote gefragt. Mitarbeiter*innen aus den städtischen Spielparks sind täglich von 10 bis 13 Uhr vor Ort und bekommen auf ihre Angebote eine große Resonanz.

Gemeinsam mit dem Kreisjugendwerk der AWO organisiert der Fachbereich Schule niedrigschwellige Lern- und Sprachangebote. Analog zur Sommerschule sind sie als Mix aus Lernförderung und Gemeinschaftsaktionen aufgebaut und werden mit zum Teil ukrainisch sprechenden Honorarkräften umgesetzt. Der Start ist für die laufende Woche geplant. Als Ort ist die nahe dem Messegelände gelegene „Blaue Schule“ vorgesehen.

Das dritte Standbein sind erste Sprach- und Integrationskursangebote der Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover. Lehrkräfte mit Ukrainisch als Muttersprache stehen bereit. Sobald vor Ort Kursräume eingerichtet sind, können die Kurse starten.

„Ich danke unseren Partnern für ihr ehrenamtliches Engagement und den städtischen Mitarbeiter*innen für ihren Einsatz und ihre Flexibilität. Ohne dieses Teamwork wären solche Angebote nicht zu stemmen“, betonte Onay. „Wir sehen, dass wir hier vor einer gesamtgesellschaftlichen Aufgabe stehen. Wir wissen nicht, wie viele Menschen in welchen Altersgruppen zu uns kommen werden und müssen auch die Menschen erfassen, die privat untergekommen sind. Unsere Angebote stemmen wir mit einer pandemiebedingt und durch Fachkräftemangel dünnen Personaldecke und einem bereits gut ausgelasteten Schul- und Kitasystem. In dieser herausfordernden Situation sind wir – wie alle Kommunen – dringend auf Unterstützung vom Bund und vom Land angewiesen.“

Besuch von Schule und Kita – enge Abstimmung mit Schulen und Freien Trägern

Mit Stand vom 16. März wurden 55 ukrainische Schüler*innen über das städtische Bildungsbüro gemeinsam mit dem Regionalen Landesamt für Schule und Bildung (RLSB) in hannoversche Schulen vermittelt. Aktuelle Zahlen und die Anzahl der Schüler*innen, die direkt von den Schulen aufgenommen wurden, werden derzeit ermittelt.

Von den insgesamt 25.220 Plätzen in den hannoverschen Kindertagessstätten sind aktuell rund 1.250 nicht besetzt, das entspricht etwa fünf Prozent. Diese „freien“ Plätze sind allerdings wesentlich auf das Pandemiegeschehen zurückzuführen und können nicht mit Vakanzen gleichgesetzt werden.

„Bei allen Fragen rund um den Besuch von Schule und Kita werden wir uns Schritt für Schritt an die Lösungen heranarbeiten und dabei alle Optionen prüfen müssen“, sagte Bildungs-, Jugend- und Familiendezernentin Rzyski. „Dies gilt auch für die Erfüllung des Rechts auf Schulbesuch sowie die Erfüllung der Schulpflicht, hier gibt es noch keinen Masterplan.“

Unbegleitete minderjährige Geflüchtete – Kommunaler Sozialdienst nimmt Kontakt auf

„Bislang haben wir in den Messehallen keine unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten. Allerdings ist eine noch nicht ganz erfasste Zahl von Kindern bei Verwandten, Bekannten oder Ehrenamtlichen untergekommen“, erläuterte Rzyski. Aktuell nimmt der Kommunale Sozialdienst Kontakt zu den Familien auf, die Kinder aus der Ukraine aufgenommen haben. Die Kontakte ergeben sich über die Anmeldungen in Kita oder Schule oder über die Erfassung im Rahmen von Leistungsbezügen. „Hier knüpfen wir an und klären, wie die Lebenssituationen und Sorgerechtslagen sind und bieten bei Bedarf Hilfen an“, so Rzyski weiter.

Es gibt eine hohe Bereitschaft von Gastfamilien, Kinder aufzunehmen. Bevor Kinder vermittelt werden können, nehmen die Fachstellen des Kommunalen Sozialdienstes Kontakt zu den Familien auf und schauen sich die Situation vor Ort an, um das Kindeswohl und den Kinderschutz sicher zu stellen.

Folgende Schritte wurden bereits in die Wege geleitet:

Schule

  • Die Einrichtung einer Taskforce mit dem RLSB, den Schulformsprecher*innen und dem Fachbereich Schule der Stadt.
  • Die Orientierung aller Schulplatzsuchenden auf das städtische Bildungsbüro.
  • Die Verstärkung des Beratungsteams im Bildungsbüro. Zusätzlich wurden die telefonischen Erreichbarkeiten für die schulische Erstberatung ausgeweitet. Unter 168-31061 Montag bis Donnerstag von 8 bis 16.30 Uhr, Freitag von 8 bis 14 Uhr.
  • Das Bildungsbüro informiert die Schulen über ein standardisiertes Anmeldeverfahren in Abstimmung mit dem RLSB.
  • Eine Abfrage der bereits aufgenommenen Schüler*innen in Abstimmung mit dem RLSB.
  • Die zentrale Vermittlung von vorhandenen Schulplätzen in Abstimmung mit dem RLSB.
  • Die Klärung von nutzbaren Raumkapazitäten, die innerhalb und außerhalb von Schulen verfügbar sind.
  • Eine Abstimmung mit dem RLSB und den Schulen zur Schaffung zusätzlicher Kapazitäten.
  • Die Erkundung des Marktes für DaZ-Kräfte (Deutch als Zweitsprache) beziehungsweise Nachhilfekräfte um gegebenenfalls den Einsatz in Schulen zu prüfen.

Kindertagesstätten

  • Die Einrichtung einer Taskforce mit den Freien Trägern der Kitas.
  • Die Sammlung und Entwicklung von Angeboten mit dem Fokus auf Eltern-Kind-Gruppen.
  • Die Planung von Angeboten außerhalb der Vorgaben des Niedersächsischen Kindertagesstättengesetzes.
  • Die Ermittlung des Bedarfes an Betreuungsplätzen.
Hilfstransport in die hannoversche Partnerstadt Poznań gestartet – Feuerwehr Polen© Matthias Falk

Hilfstransport in die hannoversche Partnerstadt Poznań gestartet

22. März 2022/in Hannover

HANNOVER (PM). Am heutigen Morgen sind ein Feuerwehrbus, ein Gerätewagen Logistik und ein Begleitfahrzeug der Feuerwehr Hannover sowie ein weiterer Bus, der von der Fa.Panda-Reisen mit Fahrer zur Verfügung gestellt worden ist, mit Hilfsgütern in die hannoversche Partnerstadt Poznań gestartet. Dem ersten Stadtrat und Feuerwehrdezernenten Dr. Axel von der Ohe sowie Hannovers Feuerwehrchef Dieter Rohrberg war es ein besonderes Anliegen, die sechs Mitarbeitenden der Feuerwehr Hannover sowie den Busfahrer der Fa. Panda-Reisen zu verabschieden.

Der Feuerwehrdezernent und der Feuerwehrchef hoben dabei noch einmal die Notwendigkeit der Unterstützung für die Partnerstadt Posen hervor, um die dort aufgenommen Vertriebenen aus der Ukraine mit dem Nötigsten zu versorgen. Auf dem Rückweg werden zudem bis zu 100 Vertriebene in den beiden Bussen nach Hannover transportiert.

Vollgepackt mit dringend benötigten und angeforderten Hilfsgütern (600 Feldbetten und 80 Wäschekörbe sowie viele Kartons mit Bettwäsche, Handtüchern, Hygieneartikeln und Babynahrung) hat sich heute Morgen um kurz nach 09:00 Uhr ein Hilfstransport von der Feuer- und Rettungswache 2 auf den Weg in die hannoversche Partnerstadt Poznań gemacht. Die in einen Feuerwehrbus und einen Gerätewagen Logistik der Feuerwehr Hannover sowie einen Reisebus der Fa. Panda-Reisen verladenen Hilfsgüter werden in der Stadt Poznań dringend benötigt, um die dort gestrandeten Vertriebenen aus der Ukraine weiterhin mit dem Nötigsten versorgen zu können. Die Landeshauptstadt reagiert damit auf ein entsprechendes Hilfeersuchen der Stadt Poznań.

Der Feuerwehrdezernent Dr. Axel von der Ohe betonte bei der Verabschiedung der sechs Mitarbeitenden der Feuerwehr Hannover sowie dem Busfahrer der Fa. Panda-Reisen noch einmal die absolute Notwendigkeit der Unterstützung der Partnerstadt Poznań. Dort gehen aktuell die für die Unterbringung und Versorgung der Vertriebenen erforderlichen Artikel zu Ende. Betten, Bettwäsche, Handtücher und Hygieneartikel werden dort dringend benötigt. Für die Landeshauptstadt Hannover, die seit Jahren eine sehr freundschaftliche und verlässliche Partnerschaft mit Poznań pflegt, ist es in der jetzigen Situation daher selbstverständlich, bestmöglich zu unterstützen und zu helfen. Zur Entlastung Poznańs werden auf dem Rückweg zudem bis zu 100 Vertriebene nach Hannover transportiert. Die Rückkehr des Hilfstransportes ist für den morgigen Mittwochabend avisiert.

Besuch der Unterkünfte für Geflüchtete auf dem Messegelände – BGPress 3422© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Besuch der Unterkünfte für Geflüchtete auf dem Messegelände

20. März 2022/in Hannover

HANNOVER (PM). Stadtgesellschaft, Verwaltung und Politik, Hilfsorganisationen, Vereine: Sie alle ziehen in Hannover an einem Strang, um Menschen, die vor Putins Krieg geflohen sind, unterzubringen und zu versorgen. „Wir erleben hier ein herausragendes gesamtgesellschaftliches Engagement und mobilisieren alle Ressourcen“, betonte Oberbürgermeister Belit Onay anlässlich eines Besuchs der Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Bündnis 90/ Die Grünen) in den Notunterkünften für Geflüchtete auf dem Gelände der Deutschen Messe AG in Hannover.

Die Landeshauptstadt ist ein bedeutender Anlaufpunkt für Menschen aus der Ukraine. Am Messebahnhof Laatzen halten Züge mit Geflüchteten. Der Bahnhof ist Drehkreuz für die bundesweite Verteilung der ankommenden Ukrainer*innen. Aufgrund seiner geographischen Lage und einer starken ukrainischen Gemeinschaft in der Stadt ist Hannover außerdem ein Ziel für Geflüchtete, die längerfristig bleiben.

Annalena Baerbock machte sich vor Ort ein Bild der Lage und sprach bei einem Rundgang mit Geflüchteten, die in Hannover untergebracht sind. Die Ministerin betonte: „Der brutale Krieg Putins in der Ukraine schafft unermessliches Leid. Schon jetzt sind weit über drei Millionen auf der Flucht, vor allem Frauen und Kinder. Wir stehen vor der größten humanitären Katastrophe in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg. Diese Herausforderung werden wir nur schaffen, wenn wir jetzt alle Kräfte mobilisieren, in Europa und darüberhinaus. In Deutschland geht das nur im Schulterschluss von Bund, Ländern und Kommunen. Das anpackende Engagement und die Solidarität, die ich heute auch hier in Hannover sehen konnte, sind überwältigend.“

Besuch der Unterkünfte für Geflüchtete auf dem Messegelände – BGPress 3462

Die Bundesaußenministerin Annalena Baerbock besuchte heute die Notunterbringung der Landeshauptstadt Hannover auf dem Messegelände. © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Die Landeshauptstadt hat frühzeitig auf die durch den Krieg ausgelöste Fluchtbewegung reagiert. Sie hat zwei Messehallen für die Unterbringung hergerichtet. Hier sind Zeltdörfer entstanden, die den Schutzsuchenden auch ein gewisses Maß an Privatheit geben. Eine der Hallen ist mit rund 1000 Menschen derzeit fast komplett belegt. Gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz stellt die Stadt die Versorgung und eine umfassende Betreuung sicher.
Kurzfristig wird die Stadt Hannover Hunderte Wohnungen anmieten – für Geflüchtete die perspektivisch lange bleiben werden. Dazu hatte die Stadt bereits einen runden Tisch mit der regionalen Wohnungswirtschaft einberufen. Zudem werden rund 350 Hotelzimmer freigehalten.

Besuch der Unterkünfte für Geflüchtete auf dem Messegelände – Baerbock Besuch Moritz Frankenberg dpa

Annalena Baerbock unterhält sich mit ukrainischen Kindern beim Spielen © Moritz Frankenberg / dpa (Poolbild)

Die Verwaltung kümmert sich um die Vermittlung von Unterkünften. Sie organisiert umfangreiche Betreuungs- und Gesundheitsangebote – insbesondere auch mit dem Blick auf Kinder und Jugendliche. Auf dem Messegelände hat die Stadtverwaltung eine Außenstelle installiert, damit die Geflüchteten behördliche Angelegenheiten vor Ort klären können.

Oberbürgermeister Onay verdeutlichte, dass Hannover darauf eingestellt sei, dass noch zahlreiche weitere Geflüchtete kommen werden. Viele dürften eine längerfristige Bleibeperspektive haben. „Wir setzen darauf, dass Bund und Land uns auch bei den Integrationsangeboten unterstützen werden“, so Onay.

Erlebnis-Zoo Hannover stellt die Neuheiten der Sommersaison 2022 vor – BGPress 3166© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Erlebnis-Zoo Hannover stellt die Neuheiten der Sommersaison 2022 vor

18. März 2022/in Hannover

HANNOVER (PM). Am Sonnabend, 19. März, startet der Erlebnis-Zoo Hannover in die neue Sommersaison: Die Boote auf dem Sambesi legen wieder ab, es geht auf die spannende und informative Reise in die Tierwelt von Afrika, Kanada, Indien und Australien. Bei 13 kommentierten Fütterungen und vier Tier-Vorstellungen verraten die Tierpfleger alles über ihre rund 2.000 Schützlinge und deren Besonderheiten.

In dieser Saison können sich Zoogäste zudem auf die neue urige Remise, den Einzug der Elefanten in ihr neues Reich, kleine Beutelgeheimnisse und jede Menge Veranstaltungen freuen. Bei der Orientierung bei all den Angeboten hilft jetzt die neue Zoo-App!

NEU: Die Zoo-App

Mit der neuen Zoo-App hält man das geballte Zoo-Wissen praktisch in einer Hand! Zooplan, Live-Informationen, Spannendes zu Tieren und Artenschutzprojekten – die Zoo-App gibt den besten Überblick über die vielfältigen Angebote im Erlebnis-Zoo. Praktisch: Tages- und Jahreskarten können direkt in der App (Wallet) abgelegt werden!

Die Zoo-App zeigt tagesaktuell – wenn gewünscht auch mit Erinnerungsfunktion –, wann die spannenden Tier-Vorstellungen und kommentierten Fütterungen beginnen, wann und wo welche Veranstaltung stattfindet. Gleich auf der Startseite wird über die wichtigsten Neuigkeiten berichtet, und durch Live-Informationen des Zoo-Teams erhalten Besucherinnen und Besucher aktuelle Hinweise. Zur einfachen Orientierung im Zoo lässt sich der Zooplan in der App in Blickrichtung drehen. So gelingt es kinderleicht, den Weg zum Lieblingstier, nächsten Spielplatz oder Restaurant zu finden!

Neben den praktischen Funktionen für den Zoobesuch entdecken App-User Wissenswertes über die Tierwelt und den Artenschutz. Das Tierlexikon liefert spannende Fakten zu Größe und Gewicht der jeweiligen Tiere und informiert über den Bedrohungsstatus in den ursprünglichen Lebensräumen. Zudem können die Nutzer spannenden Geschichten aus Sicht der Tierpfleger, Tierärzte, Techniker und vielen anderen Zoo-Mitarbeitern per Audiodatei lauschen. Die Zoo-App ist sowohl für Android- als auch für iOS-Smartphones in den Stores zum Download kostenlos verfügbar.

NEU: Die urige Remise

Es klätschert und zwitschert in der neuen urigen Remise auf Meyers Hof. Wo die Kutsche von Bauer Meyer stillsteht (seit er seinen ersten Viertakter fuhr) haben es sich bedrohte Klätschertauben, winzige Steinkäuze, Farbratten und -mäuse sowie zwei Kolkraben gemütlich gemacht.  In der Remise scheint die Zeit stillzustehen: Im Waschraum hängen noch Handtücher an der Wand, neben dem Ofen ist das Holz aufgeschichtet und in der Sattelkammer liegt das Kartenspiel noch auf dem Tisch. Jetzt gehört die Remise den Tieren, die sich zwischen Kutsche, Werkstatt, Vorratsschrank und Badewanne tummeln.

Die Remise liegt neben einer idyllischen Streuobstwiese in direkter Nachbarschaft der gerade entstehenden Themenwelt „Zoologicum“. Denn einige der Tiere aus der Remise, zum Beispiel die Klätschertauben, werden später bei den dortigen Tiervorstellungen zu sehen sein. Auf den Flug der extrem gefährdeten Tauben dürfen sich Zoobesucher jetzt schon freuen: Beim Fliegen schlagen die Vögel die Flügel hoch über dem Rücken zusammen, dieses laut klatschende Geräusch gab den Tauben ihren Namen.

NEU: Das Reich der Riesen

Im Dschungelpalast ist eine majestätische Pagode der neue Mittelpunkt im Reich der Elefanten, in dem so manche Überraschung verborgen ist. Mit einer riesigen Badefläche, großem Schattenplatz, Schlammsuhle, Futterverstecken und Scheuerstellen für die Hautpflege ist das Reich der Elefanten noch größer und schöner geworden.

Die Abmessungen sind elefantengerecht im XXL-Format. Die Schatten werfende Pagode ist acht Meter hoch, das zwei Meter tiefe Badebecken fasst rund 400 m³ Wasser. Zusätzlich zu dem tiefen Badebecken gibt es ein 50 cm flaches Becken – zum Wassertreten. So haben die Elefanten verschiedene Möglichkeiten, mit dem Wasser zu spielen. Der Wasserfall aus einem leckgeschlagenen Aquädukt dient zudem als Dusche. Die brauchen die Tiere auch, wenn sie aus der neuen Schlammsuhle im hinteren, erweiterten Bereich der Anlage kommen, in der sie bis in eine Tiefe von 1,60 Metern buddeln können.

An den Säulen und Bogengängen finden sich weitere Wohlfühlorte: ein Fußbad aus kleinen Holzhackschnetzeln, breite Bänder zum „Sich-Schubbern“ und Spielen, Futterlöcher für Äste und anderes Beschäftigungsfutter. Bevor die Elefanten ihr neues Reich beziehen, haben Zoogäste am 19./20. März die Gelegenheit, die Anlage bei einer Führung zu entdecken. Das Interesse ist riesig: die Führungen sind bereits seit Tagen ausgebucht.

  • Erlebnis-Zoo Hannover stellt die Neuheiten der Sommersaison 2022 vor – BGPress 3147
    Es gibt viele Neuerungen im Erlebnis-Zoo Hannover. So stellte Zoo-Chef Andreas Casdorff die neue Zoo-App und die neue Elefantenanlage unter anderem vor. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Erlebnis-Zoo Hannover stellt die Neuheiten der Sommersaison 2022 vor – BGPress 3192
    Es gibt viele Neuerungen im Erlebnis-Zoo Hannover. So stellte Zoo-Chef Andreas Casdorff die neue Zoo-App und die neue Elefantenanlage unter anderem vor. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Erlebnis-Zoo Hannover stellt die Neuheiten der Sommersaison 2022 vor – BGPress 3208
    Es gibt viele Neuerungen im Erlebnis-Zoo Hannover. So stellte Zoo-Chef Andreas Casdorff die neue Zoo-App und die neue Elefantenanlage unter anderem vor. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Erlebnis-Zoo Hannover stellt die Neuheiten der Sommersaison 2022 vor – BGPress 3222
    Es gibt viele Neuerungen im Erlebnis-Zoo Hannover. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Erlebnis-Zoo Hannover stellt die Neuheiten der Sommersaison 2022 vor – BGPress 3224
    Es gibt viele Neuerungen im Erlebnis-Zoo Hannover. So stellte Zoo-Chef Andreas Casdorff die neue Zoo-App und die neue Elefantenanlage unter anderem vor. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Erlebnis-Zoo Hannover stellt die Neuheiten der Sommersaison 2022 vor – BGPress 3240
    Es gibt viele Neuerungen im Erlebnis-Zoo Hannover. So stellte Zoo-Chef Andreas Casdorff die neue Zoo-App und die neue Elefantenanlage unter anderem vor. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Erlebnis-Zoo Hannover stellt die Neuheiten der Sommersaison 2022 vor – BGPress 3248
    Es gibt viele Neuerungen im Erlebnis-Zoo Hannover. So stellte Zoo-Chef Andreas Casdorff die neue Zoo-App und die neue Elefantenanlage unter anderem vor. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Elefantengehege
    Es gibt viele Neuerungen im Erlebnis-Zoo Hannover. © Bernd Günther / BG-PRESS.de

In Planung: Laufhalle mit neuen Nachbarn

Das Reich der grauen Riesen wird noch weiter ausgebaut: Die Planung für die neue Laufhalle ist bereits weit fortgeschritten. In der Halle mit der markanten Kuppel sind die verschiedensten Beschäftigungsmöglichkeiten, Futterstellen, Scheuerplätze, unterschiedliche Böden, ein Badebecken sowie ein einsehbarer Trainingsbereich vorgesehen. Die Palasthalle wird den Elefanten auch im Winter noch mehr Raum bieten – und die Besuchern können die Tiere dort ebenfalls im Warmen beobachten. Die Elefanten bekommen in der Halle auch neue Nachbarn: Orang-Utans, Gibbons und Hulman-Languren. Ihr Reich im Dschungelpalast entsteht dort, wo einst die Bennettkängurus zu sehen waren.

NEU: Die „Kleckskamer“

Ein besonderer Ort für die jungen Zoobesucher ist in der alten Dorfschule entstanden: Die „Kleckskamer“. Bei den farbenfrohen Kreativsafaris geht es für alle Farb-Freunde mit dem Zooscout zunächst in die Farbwelt der Tiere – kunterbunt oder mausgrau? Gepunktet oder gestreift? Und dann lassen die Teilnehmenden selbst die Farben fliegen! In der neuen Kleckskamer können Kinder nach Herzenslust kreativ werden. Die tierisch-bunten Eindrücke auf Pappleinwänden sind besondere Andenken für Daheim. Die Kleckskamer ist der perfekte Aktionsort bei Kindergeburtstagen, beim Kinder-Ferienprogramm und anderen Veranstaltungen.

Tipp: Ab dem Sommer wird es hier auch einen Workshop für kleine und/oder größere Farb-Fans geben – ein überraschender Kreativ-Spaß (fast) ohne Altersbeschränkung!

Beutelgeheimnisse

Tipp: Im Outback gibt es kleine „Beutelgeheimnisse“! Sowohl die Sumpfwallabys Franzi und Sissi als auch Wombatweibchen Maya haben Nachwuchs im Beutel. Die Mini-Kängurus stecken jetzt immer öfter den Kopf heraus, Mayas zweiter Nachwuchs wird im Sommer den schützenden Beutel erstmals verlassen.

Tierisch tolle Veranstaltungen

Osterrätsel, Kleinkunst, Late-Zoo: In der neuen Zoosaison ist tierisch viel los! Auf dem Veranstaltungsprogramm stehen unter anderem die beliebten Meyers Markttage im April, der stimmungsvolle abendliche Sommer-Zoo-Spaziergang beim Late-Zoo und das Kinder-Ferienprogramm. NEU: die „Nacht der Erlebnisse“.  Wenn die Tiere schlafen, verwandelt sich der Erlebnis-Zoo an vier Abenden in eine Bühne für spektakuläre Auftritte und köstliche Leckereien. Bei der „Nacht der Erlebnisse“ können sich die Gäste auf bunte Walk Acts, musikalische Highlights und Kleinkunst vom Feinsten freuen – berührend und inspirierend, mitreißend und einfach zum Staunen.

Der beliebte ZOO-RUN startet am 2. Juni. Die Laufweltreise führt am Sambesi entlang, hinauf zum Gipfel des Afi Mountain, durch die kanadische Hafenstadt Yukon Bay und weiter über den majestätischen Dschungelpalast, durch das australische Outback bis zum idyllischen Meyers Hof. Die Laufenden unterstützen durch ihre Teilnahme das Zukunftsprojekt „Neues Giraffenhaus“ im Erlebnis-Zoo und tragen so zum Schutz und Erhalt der Rothschild-Giraffen bei.

Das ganze Programm und alle weiteren Informationen – auch zu den geltenden Corona-Regeln – unter www.erlebnis-zoo.de

Zoo-Öffnungszeiten ab dem 19. März: täglich von 09-18.30 Uhr

Symbolbild Kurznachrichten

Hannover hilft polnischer Partnerstadt Poznan

17. März 2022/in Hannover

HANNOVER (PM). Hannover unterstützt die polnische Partnerstadt Poznan bei der Notunterbringung von Geflüchteten aus der Ukraine. Wie Oberbürgermeister Belit Onay an diesem Donnerstag (17. März) im Verwaltungssauschuss berichtete, wird Hannover Hilfsgüter für den Aufbau weiterer Notquartiere in Poznan´ zur Verfügung stellen. Außerdem nimmt die niedersächsische Landeshauptstadt geflüchtete Menschen auf, die sich derzeit noch in Poznan aufhalten.

„Wir reagieren damit auf ein Ersuchen des Stadtpräsidenten von Poznan“, erklärte Onay. „Für uns ist es eine Selbstverständlichkeit, dass wir unsere polnische Partnerstadt und die Geflüchteten, die dort ankommen, schnell und unbürokratisch unterstützen. Die enorme Hilfsbereitschaft, mit der unsere polnischen Freund*innen die vielen Vertriebenen aufnehmen, ist bewundernswert und berührt uns. Hannover und Poznan stehen für ein starkes kommunales und zivilgesellschaftliches Engagement in dieser schlimmen humanitären Krise, die der Angriffskrieg Putins verursacht hat.“

Am Dienstag, 22. März, wird sich ein Konvoi auf den Weg von Hannover nach Polen machen. Er besteht aus einem großen Feuerwehrbus, einem Begleitfahrzeug sowie einem von der hannoverschen Firma Panda-Reisen zur Verfügung gestellten Bus. Nach der Übergabe der Hilfsgüter ist die Rückfahrt für den 23. März geplant. An Bord der Fahrzeuge sollen dann bis zu 100 ukrainische Geflüchtete sein, die mit dem Konvoi nach Niedersachsen reisen. „Seit vielen Jahren gibt es gute Beziehungen zwischen den Feuerwehren beider Städte. In der aktuell sehr herausfordernden Situation kann sich die polnische Feuerwehr auf die Feuerwehr Hannover verlassen. Wir helfen gerne und leisten damit hoffentlich einen kleinen Beitrag zur Verbesserung der Situation für die Menschen vor Ort“, so der Erste Stadtrat, Dr. Axel von der Ohe.

In Poznan befinden sich derzeit Tausende Schutzsuchende aus der Ukraine – unter ihnen viele Menschen aus der vom Krieg stark betroffenen Stadt Charkiw, der ukrainischen Partnerstadt von Poznan. Mehr als 30.000 Menschen aus der Ukraine sollen offiziellen Schätzungen zufolge nach Poznan gereist sein, rund 10.000 sind in der Stadt geblieben. Um die Geflüchteten unterzubringen und zu versorgen, hat die Stadt Poznan umfassende Initiativen ergriffen. Allerdings kommt die polnische Kommune aufgrund der hohen Anzahl der Geflüchteten an ihre Grenzen. Stadtpräsident Jaskowiak bat deshalb die Stadt Hannover um Hilfe bei der Ausstattung von Sporthallen, die als Notunterkünfte hergerichtet werden sollen.

Gerhard Schröder ab sofort kein Ehrenbürger mehr von Hannover – Gerhard Schröder us© Ulrich Stamm

Gerhard Schröder ab sofort kein Ehrenbürger mehr von Hannover

17. März 2022/in Hannover

HANNOVER (PM). Die Verwaltung der Landeshauptstadt Hannover (LHH) hat ein Schreiben von Altbundeskanzler Gerhard Schröder erhalten, in dem er erklärt, unwiderruflich auf die Ehrenbürgerwürde zu verzichten. Damit ist er ab sofort nicht mehr Ehrenbürger der LHH. Das einstimmig vom Verwaltungsausschuss angestoßene Verfahren zur Entziehung der Ehrenbürgerschaft ist damit beendet.

Nachdem bereits vor einigen Tagen in einem Onlinenetzwerk ein Schreiben Gerhard Schröders veröffentlicht wurde, laut dem er seine Ehrenbürgerwürde ablege, ist dieses Dokument nun auch der Stadt offiziell zugegangenen und kann formell behandelt werden.

Zu diesem Vorgang sagt Oberbürgermeister Belit Onay: „Mit Blick darauf, dass Gerhard Schröder nicht bereit ist, persönliche Konsequenzen aus dem Krieg in der Ukraine zu ziehen, ist ein Ende seiner Ehrenbürgerschaft konsequent. Die anhaltenden geschäftlichen Verbindungen zwischen dem Altbundeskanzler und dem Kriegstreiber Wladimir Putin sind mit den Werten unserer Stadt nicht in Einklang zu bringen. Hannover steht fest an der Seite der Ukrainer*innen und aller Menschen, die sich für Frieden und ein gutes Miteinander einsetzen.“ Dies zeige sich, so Onay, nicht zuletzt am großen zivilgesellschaftlichen Engagement in der Stadt.

Dennoch hebt der Oberbürgermeister hervor, dass er sich trotz aller entstandenen Irritationen rund um Gerhard Schröder dafür einsetzt, dessen Verdienste als Kanzler und Hannoveraner nicht herabzuwürdigen. Er begrüßt auch, dass Schröder offenbar in Moskau versucht hat, darauf hinzuwirken, dass Wladimir Putin seinen verbrecherischen Krieg beendet. Dazu sagt er: „Ich würde mir wünschen, dass sich Gerhard Schröder erklärt.“

Information zu Fliegerbombenfund

Kampfmittelverdacht in Hannovers Stadtteil Ledeburg

17. März 2022/in Hannover

HANNOVER (PM). Auf einem Baufeld an der Kreuzung „Gretelriede“, Ecke „Innersteweg“ im Hannoverschen Stadtteil Ledeburg finden derzeit umfangreiche kampfmitteltechnische Sondierungen statt. Dabei wurde ein möglicher Verdachtspunkt lokalisiert, bei dem es sich um einen Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg handeln könnte. Des Weiteren dauert aktuell noch die Sondierung weiterer Bombenverdachtspunkte in unmittelbarer Nähe an. Zurzeit besteht keine Gefahr für die Anwohner*innen.

Der Kampfmittelverdachtspunkt befindet sich auf einem Baugrundstück an der Kreuzung „Gretelriede“, Ecke „Innersteweg“. Im Zuge bauvorbereitender Maßnahmen erfolgen derzeit großflächige technische Sondierungen, bei denen der Kampfmittelverdachtspunkt lokalisiert wurde.

Um den Verdachtspunkt weiter untersuchen zu können, ist eine Freilegung des möglichen Bombenblindgängers erforderlich. Diese Freilegung ist zwingend mit einer Evakuierungsmaßnahme unter Einhaltung eines Sicherheitsradius von 1.000 Meter verbunden. Anteilig betroffen von diesem Sicherheitsradius sind auf Basis der derzeitigen Erkenntnisse rund 6.500 Einwohner*innen in den Stadtteilen Ledeburg, Leinhausen, Burg und Hainholz.

Als Termin für die weiteren Untersuchungen und eine eventuelle Kampfmittelbeseitigung sowie die damit verbundene Evakuierung des Sicherheitsbereichs wurde vom KBD und der Landeshauptstadt Hannover als zuständige Gefahrenabwehrbehörde Donnerstag, der 31.03.2022, festgelegt.

Bei Luftbildauswertungen des KBD im nahen Umfeld des betroffenen Baugrundstückes haben sich bei der durch die städtische Feuerwehr koordinierten systematischen Gefahrenerforschung zudem zwei weitere Verdachtspunkte ergeben, die ebenfalls technisch sondiert werden müssen. Die Ergebnisse dieser Arbeiten beeinflussen möglicherweise den einzurichtenden Sicherheitsradius. Weitere Informationen zu den am 31.03.2022 geplanten Maßnahmen werden in der 12. Kalenderwoche erfolgen.

Über die weiteren Untersuchungen der Verdachtspunkte und die damit verbundene Evakuierung sollen dann alle im gültigen Sicherheitsbereich betroffenen Haushalte rechtzeitig mit mehrsprachigen Informationsblättern informiert werden. Aktuelle Informationen erhalten Sie außerdem über die Internetportale der Landeshauptstadt Hannover (www.hannover.de) – sowie der Feuerwehr Hannover (www.feuerwehr-Hannover.de).

In den Sozialen Medien informiert die Landeshauptstadt über das Twitter-Profil @Feuerwehr_H mit #hannbombe sowie auf der Facebookseite Facebook.com/lhhannover. Die Bevölkerung wird zusätzlich über die Warn-Apps KATWARN und NINA informiert. Darüber hinaus steht das Bürgertelefon der Landeshauptstadt für Anfragen aus der Bevölkerung rechtzeitig vor der Evakuierungsmaßnahme zur Verfügung.

PKW überschlägt sich auf der A2 – VU A2 160322 cmm© Carl-Marcus Müller

PKW überschlägt sich auf der A2

16. März 2022/in Hannover

HANNOVER (PM). Am heutigen Nachmittag überschlug sich ein PKW auf der A2. Hierbei wurde eine Person verletzt. Um 14:05 Uhr wurde die Feuerwehr und der Rettungsdienst zu einem Verkehrsunfall auf der A2 alarmiert. Kurz hinter der Auffahrt Hannover–Nord, in Fahrtrichtung Berlin, sollte sich ein Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person ereignet haben.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte lag der Peugeot 206 auf der Seite neben der Autobahn auf dem Grünstreifen. Glücklicherweise war der Fahrer nicht in seinem Peugeot eingeklemmt. Mithilfe von Einsatzkräften konnte der 33–Jährige aus seinem Fahrzeug befreit werden. Nach medizinischer Versorgung wurde der Fahrer mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert.

Die Feuerwehr und der Rettungsdienst waren mit 25 Einsatzkräften und 8 Fahrzeugen vor Ort. An dem Peugeot entstand Totalschaden. Die Unfallursache ist unklar, hierzu hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen. Der Sachschaden an dem Peugeot wird mit rund 2.000.– € beziffert. Während der Einsatzmaßnahmen staute sich der rückwärtige Verkehr auf der A2, die nicht gesperrt werden musste. Für die Feuerwehr war der Einsatz um 14:40 beendet.

Region Hannover gemeinsam mit Landeshauptstadt auf Immobilienmesse MIPIM – MIPIM Hannover

Region Hannover gemeinsam mit Landeshauptstadt auf Immobilienmesse MIPIM

16. März 2022/in Hannover

HANNOVER (PM). Region und Landeshauptstadt Hannover präsentieren sich derzeit auf der MIPIM, der Weltleitmesse für Immobilien in Cannes. Ziel ist es, den Wirtschaftsraum Hannover im internationalen Vergleich zu positionieren. Schwerpunkte sind die Themen Wirtschaft und Wissenschaft sowie Mobilität unter dem Leitthema einer nachhaltigen Stadtentwicklung.

Hannover partizipiert dabei erneut am mittlerweile traditionellen gemeinsamen Auftritt „German Cities and Regions“, dem außerdem Bremen, die hannoversche Partnerstadt Leipzig, Nürnberg und die Metropolregion Rhein-Neckar angehören.

Für Alexander Skubowius, Fachbereichsleiter Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung der Region Hannover, ist der hannoversche Auftritt auf der Messe durchweg positiv. „Die Wirtschaftsregion Hannover ist international ein gefragter und sehr interessanter Standort. Um das Ziel der Innovationsregion zu verwirklichen, setzen wir auf ausgeprägte regionale Kooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Dabei spielt natürlich auch die hervorragende infrastrukturelle Anbindung unserer Region eine herausgehobene Rolle, betont Alexander Skubowius die starke Wahrnehmung Hannovers. Das diesjährige Motto der MIPIM lautet „driving urban change“.

Aus Sicht von Kay de Cassan, Fachbereichsleiterin Wirtschaft der Landeshauptstadt Hannover, passt dieses Leitmotiv sehr gut zur hannoverschen Entwicklung: „Wir brauchen uns im internationalen Vergleich nicht zu verstecken – im Gegenteil. Mit unserem Innenstadtdialog haben wir bereits früh erkannt, dass am Wandel der Städte intensiv gearbeitet werden muss, und dafür die Weichen gestellt. Die Themen Nachhaltigkeit und struktureller Wandel von Städten und Regionen sind in der Immobilienwirtschaft endgültig angekommen.“

Neben einem sehr guten und konstruktiven Austausch mit großen Projektentwickler*innen zu aktuellen Projekten und Themen aus der Immobilienbranche gab es einen regen Austausch mit anderen Städten und Regionen, etwa Barcelona oder Madrid, zu Zukunftsthemen der regionalen und städtischen Entwicklung. Regionspräsident Steffen Krach und Oberbürgermeister Belit Onay mussten die Reise aufgrund von örtlichen Verpflichtungen wegen der aktuellen Lage rund um die Ukraine kurzfristig absagen.

 

Geflüchtete in Hannover – BGPress 2499© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Geflüchtete in Hannover

16. März 2022/in Hannover

HANNOVER (PM). Die Hilfsbereitschaft in Hannover für Geflüchtete aus der Ukraine ist immens und gleichzeitig haben auch die Geflüchteten selbst viele Fragen: Um dem Anrufaufkommen über die am vergangenen Montag (14. März) geschaltete Telefon-Hotline 33333 der Koordinierungsstelle der Landeshauptstadt Hannover gerecht zu werden, hat die Stadt das Team der Mitarbeitenden kurzfristig personell von fünf auf zehn Personen erweitert.

Die Stadt hat zudem einen Sondereinsatzstab unter Leitung der Feuerwehr Hannover eingerichtet, der aktuelle Lagen koordiniert und eng vernetzt mit allen beteiligten Fachbereichen der Stadtverwaltung arbeitet.

„Wir sind für die Menschen und ihre Anliegen da und versuchen so schnell wie möglich die richtigen Informationen bereitzustellen. Die Koordinierungsstelle funktioniert dabei wie eine Drehscheibe: Sie erhält Informationen aus der Stadtverwaltung und gibt diese auf verschiedenen Informationskanälen an die Menschen – per Telefon, Webseite oder über die Social Media Kanäle“, sagte Sozialdezernentin Sylvia Bruns.

„Die Unterbringung tausender Menschen kurzfristig zu organisieren ist eine enorme Herausforderung. Darauf stellen wir uns mit dem Sondereinsatzstab ein. Gefragt sind jetzt kurze Wege, direkte Entscheidungen und ein Maximum an Kooperation zwischen allen Beteiligten. Das starke Engagement und der Teamgeist, um diese Lage zu meistern, sind dabei bei allen Beteiligten deutlich zu spüren. Ganz herzlichen Dank dafür“, sagte Dr. Axel von der Ohe, Erster Stadtrat und Feuerwehrdezernent.

Gestern (Dienstag, 15. März) gingen 150 Anrufe ein. Heute (Mittwoch, 16. März) waren es knapp 300 – rund 40 bis 45 Anrufe in der Stunde. Im von der Stadt eingerichteten Postfach fluechtlinge@hannover-stadt.de  gehen durchschnittlich 120 Mails pro Tag ein. Die Fragen lassen sich in zwei Themenblöcke aufteilen: Fragen von Bürger*innen zu Hilfsangeboten und Fragen von oder für ukrainische Bürger*innen zu ihrem Aufenthalt in Deutschland. Das betrifft den Aufenthaltsstatus und ganz konkret: Wo können Ukrainer*innen sich zu Fragen zum Asylrecht und generell zur Unterbringung hinwenden? Welche Möglichkeiten der medizinischen und psychologischen Versorgung gibt es? Können bereits begonnene medizinische Behandlungen weitergeführt werden? Welche Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung werden bereitgestellt? Im Bereich Bildung und Beruf gibt es ebenfalls sehr viel Informationsbedarf: Beispielsweise, wie sieht es mit der Anerkennung von Abschlüssen, dem Ausüben des bisherigen Berufes und einer Arbeitserlaubnis aus? Gibt es die Möglichkeit für Integrations- und Sprachkurse?

Ein sehr wichtiges Thema ist die Betreuung von Kindern und Jugendlichen und der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge. Hier wird gefragt, welche Betreuungsangebote und Anlaufstellen es gibt und ob und in welcher Form die Kinder Sprachförderung erhalten. Regelungen zur Mitnahme und Betreuung von Haustieren sind ebenfalls von großer Bedeutung für die Menschen aus der Ukraine.

Zur Beantwortung von Fragen vor Ort bietet die Stadt in zwei Bürokomplexen in Halle 27 auf dem Messegelände Beratung zu unterbringungs-, sozialleistungs- und ausländerbehördlichen Themen an. So können die Menschen behördliche Formalitäten vor Ort erledigen und müssen dazu nicht in die Stadt fahren.

Der Fokus der Bürger*innen liegt unter anderem auf Fragen zur Koordinierung privater Unterkünfte, zu Möglichkeiten des ehrenamtlichen Engagements. Es werden Dolmetscherdienste angeboten, Sach- Transport und Geldspenden. Lokale Hotels fragen nach Anlaufstellen, um Zimmer anzubieten. Die Stadt stellt zu all diesen Fragen fortlaufend Informationen oder weiterführende Links zu Anlaufstellen auf ihrer Webseite: www.hannover.de/fluechtlinge  zur Verfügung. Die Informationen werden auch in ukrainischer Sprache bereitgestellt.

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