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Aktuelle Nachrichten aus der Landeshauptstadt Hannover – lokale Meldungen, Polizei, Politik und Stadtgeschehen.

Symbolbild Feuerwehr

Tödlicher Unfall im Stadtteil List

11. März 2022/in Hannover

HANNOVER (PM). Eine umstürzende Birke verletzt eine 84 – jährige tödlich. Ersthelfer und Polizei kümmern sich sofort um die Dame und führen zusammen mit dem Rettungsdienst eine Reanimation durch.

Die Feuerwehr Hannover wurde am heutigen Freitag um 17:19 Uhr zu einem Hilfeleistungseinsatz alarmiert. Anrufer meldeten eine Spaziergängerin unter einem umgestürzten Baum. Aufgrund dieser Meldung wurden sofort ein Löschzug, spezielle Kräfte für die schwere technische Hilfeleistung und der Rettungsdienst zur Einsatzstelle geschickt. Auch ein Feuerwehrkranwagen wurde in die Helgoländer Straße entsandt.

Vor Ort lag ein Baum quer über Fahrbahn und Gehweg. Die Dame wurde schon durch Ersthelfer und der Polizei unter dem Baum befreit und reanimiert. Die Einsatzkräfte des Rettungsdienstes und ein Notarzt setzten die Wiederbelebung fort. Leider blieb diese erfolglos und die Dame verstarb noch am Unfallort. Zur Betreuung von Ersthelfern und Beteiligten wurde noch ein Notfallseelsorger gerufen. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr sicherten die Einsatzstelle ab und konnten nach kurzer Zeit wieder einrücken.

Zum Unfallhergang und zur Ursache können durch die Feuerwehr keine Angaben gemacht werden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Feuerwehr und der Rettungsdienst waren mit 24 Einsatzkräften und 11 Fahrzeugen vor Ort. Der Einsatz war um 19:45 Uhr beendet

„Frühlingsfest HannoPark“ ab Mitte April – Frühlingsfest

„Frühlingsfest HannoPark“ ab Mitte April

11. März 2022/in Hannover

HANNOVER (PM). Nach zwei Jahren Pause endlich wieder ein Event zur traditionellen Zeit: Das „Frühlingsfest HannoPark“ auf dem Schützenplatz startet am 16. April und läuft bis zum 15. Mai. Das hat die Veranstalterin – die Arbeitsgemeinschaft für Volksfeste Hannover GbR (AGVH) – bekannt gegeben.

Die AGVH und die FTE Ahrend Veranstaltungsgesellschaft Hannover GmbH (FTE) hatten sich als Einzige im Interessenbekundungsverfahren für die „volksfestartigen Veranstaltungen“ im Jahr 2022 beworben. Heute (11. März) haben sie sich darauf verständigt, dass die AGVH die Events im Frühling und im Herbst ausrichtet und die FTE sich mit einigen Fahrgeschäften beteiligt. Dadurch entfiel ein mögliches Losverfahren. Die Ausrichtung der Volksfeste für die Jahre 2023 bis 2026 schreibt die Landeshauptstadt Hannover in Kürze aus.

„Das ist eine gute Nachricht. Alle Menschen in Hannover und in der Region können sich auf ein schönes Fest auf dem Schützenplatz im kommenden Monat freuen“, sagte Hannovers Wirtschafts- und Umweltdezernentin Anja Ritschel nach der Einigung und betonte: „Ich begrüße sehr, dass die Beteiligten eine einvernehmliche Lösung gefunden haben.“

Für die Jahre 2019 bis 2021 hatte die AGVH eine Dienstleistungskonzession erhalten, die inzwischen ausgelaufen ist. Wegen der unsicheren Veranstaltungslage im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie hat die Stadt die Vergabe noch nicht neu ausgeschrieben. Deshalb wurde für die „volksfestartigen Veranstaltungen“ 2022 eine Interimslösung in Form einer Vermietung gefunden. Die neue Ausschreibung startet im März oder April. Voraussichtlich im September soll die Entscheidung fallen. Die Stadt weitet die neue Konzession auf vier Jahre aus, weil das Frühlingsfest 2025 aufgrund des Deutschen Kirchentags vom traditionellen Veranstaltungszeitraum abweichen wird.

Rathaus Hannover

Stadt richtet Koordinierungsstelle zu Fragen rund um „Geflüchtete aus der Ukraine“ ein

11. März 2022/in Hannover

HANNOVER (PM). Ab Montag, 14. März telefonische Hotline 33333 geschaltet. Seit Ausbruch des Krieges in der Ukraine erreichte die Landeshauptstadt Hannover eine Vielzahl von Anfragen und Hilfsangeboten rund um die Situation Geflüchteter von Bürger*innen, Hilfsorganisationen, Ehrenamtlichen und vielen mehr.

Zur Beantwortung der Fragen richtet die Stadt ab Montag, 14. März 2022, eine Koordinierungsstelle ein, die telefonisch über eine Hotline mit der Nummer 0511-168-33333 zu erreichen ist. Die Hotline ist montags bis donnerstags von 9 bis 16 Uhr und freitags von 9 Uhr bis 14 Uhr geschaltet.

Welchen Aufenthaltsstatus haben die Menschen? Bekommen Geflüchtete finanzielle Unterstützung? Wie sind die Anmeldeverfahren? Oder auch: Wo und wie kann ich helfen? An wen kann ich mich wenden, wenn ich aktiv werden will? Diese und weitere Fragen werden hier beantwortet. Darüber hinaus gibt das Team der Koordinierungsstelle auch Auskunft zu eingehenden Fragen über das Mailpostfach fluechtlinge@hannover-stadt.de

„Die Hilfsbereitschaft der Menschen ist immens und berührt uns sehr. Mit Hilfe der Koordinierungsstelle kanalisieren wir die Angebote und Anfragen. Dabei sind wir im intensiven Austausch mit dem städtischen Netzwerk aus sozialen Träger*innen und Institutionen. Ich habe den Eindruck, die ganze Stadtgesellschaft arbeitet als ein großes, gemeinsames Team für die Menschen in Not“, betont Sozialdezernentin Sylvia Bruns.

Die Stadt hat bereits in der vergangenen Woche eine Webseite www.hannover.de/fluechtlinge eingerichtet, die laufend aktualisiert wird. Hier gibt es Informationen und Kontaktadressen unter anderem zu folgenden Themen:

Wo können Sachspenden abgegeben werden? Wohin können Geldspenden überwiesen werden? Wohnraum-Angebote und Wohnraum-Suche, ehrenamtliche Hilfe als Dolmetscher*in,ehrenamtliche Hilfe bei Transporten, ehrenamtliche Hilfe allgemein sowie Informationen für Menschen aus der Ukraine. Eine Übersetzung in ukrainischer und russischer Sprache wird sukzessive aufgebaut.

Die Koordinierungsstelle soll als zentrale Anlaufstelle sowohl für Kolleg*innen innerhalb der Stadtverwaltung als auch für Bürger*innen und Ehrenamtliche, Vereine und Kommunen dienen und die Vielfalt der Unterstützungsangebote und Bedarfe koordinieren.

Stadt Hannover schafft weitere Quartiere für Geflüchtete – Feuerwehrbus UkraineBernd Günther / BG-PRESS.de

Stadt Hannover schafft weitere Quartiere für Geflüchtete

10. März 2022/in Hannover

HANNOVER (PM). Die Stadt Hannover ergreift weitere Maßnahmen, um die Unterbringungskapazitäten für Geflüchtete aus der Ukraine zu erweitern. So bereitet die Stadt die zusätzliche Anmietung der Halle 26 der Deutschen Messe AG vor.

Die Landeshauptstadt prüft alle Optionen der Unterbringung, darunter auch Hotelanmietungen und Modulbau-Lösungen. Sie nimmt darüber hinaus alle städtischen Liegenschaften in den Blick. Für Dienstag kommender Woche ist ein Treffen mit der hannoverschen Wohnungswirtschaft geplant, um kurzfristig freiwerdende Wohnungskapazitäten zu erheben.

„Wir brauchen jetzt Lösungen, um die Menschen in Not zu unterstützen und ihnen eine sichere Anlaufstelle anzubieten. Dafür haben wir alle Akteur*innen der Stadtgesellschaft eingebunden. Wir erwarten in der Zusammenarbeit mit Bund und Land unkomplizierte Lösungen, aber die Zeit läuft und wir müssen sofort aktiv werden“, führte Oberbürgermeister Belit Onay aus.

Seit diesem Dienstag (8. März) kommen Geflüchtete aus der Ukraine in der Halle 27 der Deutschen Messe in Hannover an. Die Halle, die von der Landeshauptstadt kurzfristig für die Unterbringung hergerichtet wurde, ist bereits fast voll belegt. Die Schutzsuchenden finden hier Zeltdörfer vor, die von der hannoverschen Feuerwehr aufgebaut wurden. Derzeit befinden sich rund 1000 Menschen in der Messehalle 27. Viele Geflüchtete kommen direkt mit dem Bus – teils aus Berlin, teils aus dem ukrainisch-polnischen Grenzgebiet. Weitere Schutzsuchende werden aus den Unterkünften in den hannoverschen Feuerwachen 2 und 10 in die Messehalle gebracht. Sie haben Hannover teils mit der Bahn und teils mit eigenen Fahrzeugen erreicht.

In zwei Bürokomplexen in Halle 27 auf dem Messegelände will die Landeshauptstadt Hannover Beratung zu unterbringungs-, sozialleistungs- und ausländerbehördlichen Themen anbieten. So können die Menschen behördliche Formalitäten vor Ort erledigen und müssen dazu nicht in die Stadt fahren. „Wir haben heute in der Ausländerbehörde am Schützenplatz rund 300 vorläufige Aufenthaltstitel ausgestellt. Ab Montag bieten wir diesen Service in der Messehalle 27 an, um den Geflüchteten Wege zu ersparen“, führt Erster Stadtrat und Ordnungsdezernent Dr. Axel von der Ohe aus.

„Es war richtig, innerhalb kürzester Zeit Kapazitäten für die Unterbringung zu schaffen. Dass die Messehalle 27 so schnell fast komplett belegt ist, zeigt, wie dringend wir weitere Quartiere benötigen“, betont Oberbürgermeister Belit Onay. „Wir müssen realistisch sein und davon ausgehen, dass die Menschen, die vor dem Krieg flüchten, längerfristig keine Rückkehrperspektive haben und deshalb schon heute an Wohnkapazitäten denken. Wichtiger Partner muss dabei die Wohnungswirtschaft sein.“

Unterdessen wird in der Halle 13 auf dem Messegelände in Zusammenarbeit von Land und Region eine Außenstelle der Landesaufnahmebehörden hergerichtet. In dieser Halle werden ankommende Menschen registriert und kurzfristig untergebracht – sofern Bedarf besteht. Von dort aus sollen die Geflüchteten an die Kommunen im Land verteilt werden.

Hunderte ukrainische Geflüchtete in Messehalle 27 angekommen – Ankunft Busse

Hunderte ukrainische Geflüchtete in Messehalle 27 angekommen

8. März 2022/in Hannover

HANNOVER (PM). In den frühen Abendstunden an diesem Dienstag (8. März) sind an der Messehalle 27 auf dem Messegelände in Hannover mehrere Busse mit etwa 400 Geflüchteten aus der Ukraine angekommen. Oberbürgermeister Belit Onay begrüßte die Menschen im Namen der Landeshauptstadt Hannover. „Wir stehen Ihnen in diesen schwierigen Zeiten fest zur Seite“, versicherte Onay. „Die Stadt Hannover tut alles, um Sie bestmöglich unterzubringen, zu versorgen und zu betreuen“, betonte Onay.

Bereits seit Dienstagmittag werden ukrainische Geflüchtete von den hannoverschen Feuer- und Rettungswachen 2 und 10 im Pendelverkehr mit Bussen zur Messehalle 27 gebracht. Es handelt sich dabei um rund 150 Geflüchtete. Die Messehalle 27 soll zur Notunterbringung für Geflüchtete genutzt werden. Die Stadt hatte diesen Standort als Unterkunft für die Vertriebenen am vergangenen Sonntag in Betrieb genommen. Mehr als 1100 Plätze stehen hier zur Verfügung. Das Deutsche Rote Kreuz ist Betreiberin der drei Standorte.

Hunderte ukrainische Geflüchtete in Messehalle 27 angekommen – BGPress 2495 2

Die Feuerwehr hat in einer großen Messehalle für 1152 Geflüchtete auf dem Messegelände in Hannover aufgebaut. © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Landeshauptstadt bereit für die Aufnahme von Menschen aus der Ukraine – BGPress 2495 2© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Landeshauptstadt bereit für die Aufnahme von Menschen aus der Ukraine

6. März 2022/in Hannover

HANNOVER (PM/red). Hannover ist vorbereitet, um Geflüchtete aus der Ukraine aufzunehmen, unterzubringen und zu versorgen. Der Aufbau einer Unterkunft in der Halle 27 auf dem Gelände der Deutschen Messe AG ist planmäßig an diesem Sonntag (6. März) abgeschlossen worden.

Insgesamt 1152 Schlafplätze sind in der Halle entstanden. Die Planer haben eine Dorfstruktur angelegt. Es gibt insgesamt 36 Dörfer, die jeweils über vier Zelte mit Schlafplätzen und einen Gemeinschaftsbereich mit Tischen, Stühlen und Spinden verfügen. Damit ist gewährleistet, dass die dort unterzubringenden Menschen eine Privatsphäre haben. Rund 260 Einsatzkräfte der Feuerwehr Hannover waren mit dem Aufbau seit Freitagmorgen beschäftigt.

„Die Landeshauptstadt steht zu ihrer Verantwortung. Sie wird alles tun, was ihr möglich ist, um den Menschen, die vor dem Krieg fliehen, umfassend zu helfen“, betonte Oberbürgermeister Belit Onay. „Ich danke ausdrücklich für das große zivilgesellschaftliche Engagement in Hannover. Viele Institutionen beteiligen sich an den Hilfsangeboten für die Geflüchteten. Die ganze Stadt zeigt Haltung.“ Der Oberbürgermeister nahm an diesem Sonntag gemeinsam mit dem Ersten Stadtrat und Feuerwehrdezernenten Dr. Axel von der Ohe, der Sozialdezernentin Sylvia Bruns, dem Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Messe AG, Dr. Jochen Köckler, sowie dem Leiter der Feuerwehr, Dieter Rohrberg, die Unterkunft in der Messehalle 27 in Augenschein.

„Wir aktivieren alle notwendigen städtischen Ressourcen und sind gut vorbereitet“, erklärte Dr. Axel von der Ohe. „Der städtische Planungsstab arbeitet schnell und professionell. Die Stadt kann jederzeit auf neue Lagen reagieren. Wir rechnen damit, dass die Zahl Geflüchteter, die nach Hannover kommen, schon in den nächsten Tagen deutlich steigen wird.“ Sein Dank gelte insbesondere den Ehrenamtlichen, sagte von der Ohe mit Blick auf die Mitglieder der Freiwilligen Wehren, die beim Aufbau der Zeltdörfer angepackt hatten.

„Für uns ist es eine Selbstverständlichkeit, den flüchtenden Menschen aus der Ukraine in ihrer Not zu helfen. Mit der Bereitstellung einer Messehalle als sichere Unterkunft in Hannover sind wir dankbar, einen kleinen Beitrag in dieser schlimmen Zeit leisten zu können. Wir hoffen, dass sich die Schutzsuchenden bei uns wohlfühlen werden“, sagte Dr. Jochen Köckler.

In den vergangenen Tagen sind bereits Geflüchtete aus der Ukraine in Hannover eingetroffen. Der Verwaltungsausschuss der Landeshauptstadt hatte am Donnerstag die Stadtverwaltung ermächtigt, für die Unterbringung und Versorgung der Menschen bei Bedarf bis zu 10 Millionen Euro zu verwenden.

Die ehemalige Feuerwache am Goetheplatz wird seit dem vergangenen Mittwoch (2. März) vom Deutschen Roten Kreuz als Anlaufpunkt für die Geflüchteten betrieben. Hier konnten durch die Vorarbeit der Feuerwehr Hannover kurzfristig 36 Zimmer mit insgesamt 136 Plätzen in Vier-Bett-Zimmern geschaffen werden. Mit der Inbetriebnahme der Unterkunft auf dem Messegelände hat die Stadt die Kapazitäten nun deutlich ausgeweitet.

Nach Auskunft von Sozialdezernentin Sylvia Bruns sollen die Geflüchteten in der Messehalle 27 durch das Deutsche Rote Kreuz betreut werden. Eine Zuweisung von Geflüchteten erfolgt durch das Land Niedersachen. Laut dem Feuerwehrchef Dieter Rohrberg befinden sich zurzeit ca. 200 Flüchtlinge in Hannover und sind teilweise in der ehemaligen Feuerwache 1 in der Stadt untergebracht.

  • Landeshauptstadt bereit für die Aufnahme von Menschen aus der Ukraine – BGPress 2488
    Auch für Kinder stehen spezielle Bettchen in der Messehalle 27 bereit. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Flüchtlingsunterkunft
    Die Feuerwehr hat in einer großen Messehalle für 1152 Geflüchtete auf dem Messeglände in Hannover aufgebaut. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Landeshauptstadt bereit für die Aufnahme von Menschen aus der Ukraine – BGPress 2503
    260 Einsatzkräfte der Feuerwehr Hannover legen letzte Hand in den Zeltdörfern an. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Landeshauptstadt bereit für die Aufnahme von Menschen aus der Ukraine – BGPress 2522
    Die Feuerwehr hat in einer großen Messehalle für 1152 Geflüchtete auf dem Messeglände in Hannover aufgebaut.(v.l. Dieter Rohrberg, Volker Kluwe, Belit Onay, Dr. Axel von der Ohe, Sylvia Bruns, Dr. Jochen Köckler). © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Flüchtlingsunterkunft
    Flüchtlingsunterkunft (Symbolbild) © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Landeshauptstadt bereit für die Aufnahme von Menschen aus der Ukraine – BGPress 2544
    Die Feuerwehr hat in einer großen Messehalle für 1152 Geflüchtete auf dem Messeglände in Hannover aufgebaut. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Landeshauptstadt bereit für die Aufnahme von Menschen aus der Ukraine – BGPress 2551
    Die Feuerwehr hat in einer großen Messehalle für 1152 Geflüchtete auf dem Messeglände in Hannover aufgebaut. (v.l. Dieter Rohrberg, Volker Kluwe, Belit Onay). © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Landeshauptstadt bereit für die Aufnahme von Menschen aus der Ukraine – BGPress 2559
    Waschmaschinenstraße in der Notunterkunft der Messehalle 27 in Hannover © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Landeshauptstadt bereit für die Aufnahme von Menschen aus der Ukraine – BGPress 2572
    Zusätzliche Sanitäranlagen für die Geflüchteten in der Messehalle 27. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Landeshauptstadt bereit für die Aufnahme von Menschen aus der Ukraine – BGPress 2574
    Zusätzliche Sanitäranlagen für die Geflüchteten in der Messehalle 27. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Landeshauptstadt bereit für die Aufnahme von Menschen aus der Ukraine – BGPress 2592
    Ohne die Männer und Frauen der Freiwilligen Feuerwehr Hannover wäre der Aufbau nicht so schnell möglich gewesen (re. Oberbürgermeister Belit Onay). © Bernd Günther / BG-PRESS.de
Einfamilienhaus nach Kellerbrand unbewohnbar – BGPress 2443© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Einfamilienhaus nach Kellerbrand unbewohnbar

4. März 2022/in Hannover

HANNOVER (PM). Im Keller eines Einfamilienhauses im Antoniusweg brannten eine Waschmaschine und angrenzende Möbel mit erheblicher Rauchentwicklung. Eine Frau konnte sich selber unverletzt ins Freie retten. Trotz des schnellen Einsatzes der Feuerwehr entstand erheblicher Sachschaden.

Die 72–jährige Mutter der Hausbesitzerin hörte den piependen Warnton von Rauchwarnmeldern und bemerkte zeitgleich aus dem Keller aufsteigenden Brandrauch. Die Frau rief die Feuerwehr über den Notruf 112 und begab sich selber ins Freie. Um 13:17 Uhr löste die Regionsleitstelle Alarm für den Löschzug der nahen Feuer– und Rettungswache 5 sowie den Rettungsdienst aus.

Als kurz danach die ersten Einsatzkräfte in der Wohnsiedlung im Stadtteil Groß–Buchholz eintrafen, quoll tiefschwarzer Brandrauch aus dem Keller. Sofort erhöhte der Einsatzleiter die Alarmstufe und forderte so einen weiteren Löschzug zur Unterstützung an. Mit Atemschutzgeräten ausgerüstete Feuerwehrleute verhinderten das weitere Ausbreiten des Brandrauches durch einen mobilen Rauchvorhang an der Kellertür im Erdgeschoss und drangen in die Kellerräume vor. Dort lokalisierten sie den Brandherd im Bereich einer Waschmaschine und löschten das Feuer mit Wasser. Nach wenigen Minuten war das Feuer unter Kontrolle und um 13:44 Uhr vollständig gelöscht. Mit Hilfe mehrerer Druckbelüftungsgeräte bliesen die Einsatzkräfte den Brandrauch aus dem Haus. Alle Anschlüsse für Strom, Gas und Wasser mussten abgestellt werden, da Installationen der Haustechnik durch die Brandhitze beschädigt worden sind.

Nach ersten Schätzungen beträgt der Sachschaden mindestens 30.000 Euro. Das Einfamilienhaus ist vorerst nicht mehr bewohnbar. Die betroffene Familie kommt zunächst bei Verwandten unter. Zur Brandursache liegen der Feuerwehr keine Erkenntnisse vor. Die Feuerwehr Hannover war mit zehn Fahrzeugen und 30 Einsatzkräften bis 14:45 Uhr im Einsatz.

Aufhebung der Ehrenbürgerschaft von Altbundeskanzler Gerhard Schröder eingeleitet – Gerhard Schröder us© Ulrich Stamm

Aufhebung der Ehrenbürgerschaft von Altbundeskanzler Gerhard Schröder eingeleitet

3. März 2022/in Hannover

HANNOVER (PM). Der Verwaltungsausschuss der Landeshauptstadt hat in seiner heutigen Sitzung beschlossen, dass die Stadtverwaltung ein Verfahren zur Aufhebung der Ehrenbürgerschaft von Bundeskanzler a. D. Dr. Gerhard Schröder bei der Landeshauptstadt Hannover einleiten soll.

Der Verwaltungsausschuss kam zu dem Schluss, dass Altbundeskanzler Schröder durch seine andauernde geschäftliche Verbindung mit russischen Staatskonzernen die Werte und Ziele der Landeshauptstadt nicht mehr teilt. Der Altbundeskanzler wird – wie es bei negativen Verwaltungsakten immer vorgesehen ist – angehört werden und somit die Möglichkeit bekommen, Stellung zu beziehen.

Zu dem Vorgang sagt Oberbürgermeister Belit Onay: „Der Rat und die Stadt machen in Fragen der Ehrenbürgerschaft keine Schnellschüsse und treffen keine leichtfertigen Entscheidungen. Ich bedauere, dass sich Gerhard Schröder nicht in der Lage sieht, die notwendigen persönlichen und geschäftlichen Konsequenzen aus Putins Angriffskrieg zu ziehen. Ich begrüße deshalb, dass sich die Ratspolitik heute grundsätzlich zur Ehrenbürgerschaft von Altkanzler Schröder positioniert hat. Der Verwaltungsvorgang zur Entziehung der Ehrenbürgerschaft wird unmittelbar angestoßen.“

Eine Beschlussfassung ist für die nächste Ratssitzung vorgesehen. Diese findet statt am 31.03.2022.

Landeshauptstadt Hannover stellt sich auf die Aufnahme von Geflüchteten ein – ehemalige Feuerwache 1

Landeshauptstadt Hannover stellt sich auf die Aufnahme von Geflüchteten ein

3. März 2022/in Hannover

HANNOVER (PM). Nachdem die ersten Geflüchteten aus der Ukraine Hannover erreicht haben, bereitet sich die Stadt auf weitere Ankommende vor. Hierzu wurde die Stadtverwaltung heute im Verwaltungsausschuss dazu ermächtigt, im Rahmen der Unterbringung und Versorgung der vor dem Krieg Geflüchteten bei Bedarf bis zu 10 Millionen Euro zu verwenden.

Gleichzeitig hat der Verwaltungsausschuss formell beschlossen, in Halle 27 der Deutschen Messe AG eine Unterbringung von Geflüchteten einzurichten.

Oberbürgermeister Belit Onay dankt für die parteiübergreifende Zusammenarbeit und den gemeinsamen Einsatz für die Ukrainer*innen: „In den vergangenen Tagen haben der Fachbereich Feuerwehr und der Bereich Wohnen und Leben in Gemeinschaftsunterkünften und Wohnungen in einem Kraftakt erste Maßnahmen zur Vorbereitung auf die Unterbringung von Geflüchteten eingeleitet und umgesetzt. Dafür bin ich sehr dankbar. Jetzt gilt es, vor der Lage zu bleiben und für die steigende Zahl an Schutzsuchenden eine menschwürdige Unterbringung zu gewährleisten.“

Der Erste Stadtrat, Axel von der Ohe, erläutert die besondere Herausforderung der aktuellen Situation: „Wir erkennen aktuell eine deutliche Zunahme der Fluchtbewegungen. Deshalb müssen wir vorbereitet sein, wenn die Landesaufnahmebehörden an ihre Kapazitätsgrenzen kommen und Geflüchtete schon bald in die Kommunen verteilt werden. Dabei arbeiten wir Hand in Hand auch mit der Deutschen Messe AG. Für aufenthaltsrechtliche Fragestellungen der Ukrainer*innen haben wir in der Ausländerbehörde eine zentrale Anlaufstelle geschaffen.“

Sozialdezernentin Sylvia Bruns berichtet von zahllosen Hilfsangeboten, die die Stadtverwaltung bereits erreicht haben: „Hannover ist eine solidarische Stadt und wir sind dankbar für jede Unterstützung.“ Bruns bittet um Geduld, bis die zahlreichen Angebote sortiert und bearbeitet werden können.

Die Feuerwehr Hannover und die Deutsche Messe AG stimmen sich eng ab, um eine Notunterkunft in der Messe vorzubereiten. Ab Sonntagnachmittag soll die Messehalle so hergerichtet sein, dass Menschen dort aufgenommen werden können.

Messehalle 27

Am Sonntagnachmittag soll die Messehalle so hergerichtet werden, dass auch dort Geflüchtete aus der Ukraine untergebracht werden können. © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Die ehemalige Feuerwache am Goetheplatz wird seit gestern Abend, 2. März 2022, vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) betrieben, unterstützt von einem Sicherheitsdienst. Hier konnten durch die Vorarbeit der Feuerwehr kurzfristig 36 Zimmer mit insgesamt 136 Plätzen (Vier-Bett-Zimmer), geschaffen werden. Eine Erweiterung der Kapazitäten ist möglich. Es kommen in regelmäßigen Abständen ukrainische Geflüchtete an, so auch in der vergangenen Nacht. Aktuell und zunächst liegt die Zuständigkeit für die längerfristige Unterbringung bei der Landesaufnahmebehörde in Bad Fallingbostel. Das DRK ist in der ehemaligen Feuerwache mit einer ukrainisch sprechenden Sozialarbeiterin vor Ort, der Sicherheitsdienst verfügt ebenfalls über ukrainische Sprachkenntnisse. „Ich danke dem DRK und allen Beteiligten für ihren großen Einsatz und die Sensibilität, mit der sie den Menschen in größter Not hier begegnen“, unterstrich Sozialdezernentin Sylvia Bruns.

Rollend auf Weltreise im Erlebnis-Zoo – Zoo Rollstühle

Rollend auf Weltreise im Erlebnis-Zoo

3. März 2022/in Hannover

HANNOVER (PM). Vom Sambesi an den Yukon, über Australien nach Niedersachsen: Die Weltreise durch den Erlebnis-Zoo Hannover führt auf insgesamt 22 Hektar Fläche über mehrere Längengrade durch die verschiedensten Klimazonen. Mit tierisch gestylten Rollstühlen des international tätigen Healthtech-Unternehmens Ottobock können auch mobilitätseingeschränkte Menschen den Zoobesuch reiselustig-rollend antreten.

Der Leihservice seitens des Erlebnis-Zoo ist bereits bekannt und wird wertgeschätzt. „Wir bekommen viele Anfragen nach Mobilitätshilfen“, erklärte Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff, „besonders an den Sommerwochenenden sind die Leihrollstühle nahezu immer ausgebucht.“

Während Menschen, die dauerhaft auf einen Rollstuhl angewiesen sind, üblicherweise mit ihrem eigenen Hilfsmittel in den Zoo kommen, gibt es viele Gäste, die infolge ihres Alters, Krankheit oder aufgrund von Gehbehinderungen eine Reise-Hilfe sehr zu schätzen wissen. „Wir freuen uns daher wirklich sehr, unseren großen und auch kleinen Besuchern die leichtgängigen und optisch tierisch tollen Rollstühle zur Verfügung stellen zu können.“

Heute wurden dem Zoo insgesamt 10 neue Start-Leichtgewichtrollstühle für den Verleih an Zoobesucher übergeben. Alle Rollstühle lassen sich individuell und einfach auf den jeweiligen Nutzer einstellen. „Die manuellen Rollstühle der ‚Start-Familie‘ sind besonders robust und trotzdem einfach zu handhaben und somit auch für ungeübte Fahrer geeignet. Zudem lassen sie sich auch auf die Begleitperson einstellen, so dass ein problemloses Schieben möglich ist. Ideal für die Zoo-Welt-Umrundung“, sagte der zuständige globale Produktmanager Lukasz Puszkarek.

Seit mehr als 100 Jahren entwickelt Ottobock innovative Produkte für Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Dazu gehören Prothesen, Orthesen, Rollstühle und Hilfsmittel für Patientinnen und Patienten mit neurologischen Erkrankungen. Mittlerweile stattet das Unternehmen zudem Arbeitsplätze ergonomisch mit Exoskeletten aus.

Um die größtmögliche Lebensqualität zu erreichen, denkt Ottobock Versorgung ganzheitlich. Von der ersten Untersuchung über die Maßabnahme zur Anprobe bis hin zur Rehabilitation werden die Anwenderinnen und Anwender begleitet, unterstützt und mit individuellen Lösungen versorgt.

„Unsere Mission ist es, Menschen zu helfen, ihre Bewegungsfreiheit zu erhalten oder zurückzuerlangen. Der Fokus liegt auf einem selbstbestimmten sowie selbstständigen Leben“, so Marco Möller, Außendienst Nord NeuroMobility. „Neudeutsch nennen wir das Human empowerment.“

Beide Partner sind stolz auf die langjährige erfolgreiche Kooperation und die positive Resonanz der Zoo-Besucher. Jeder kann dazu beitragen, dass alle an der Gesellschaft teilhaben können.

Ottobock hat zudem die Patenschaft für die Thüringer Waldziegen übernommen. Logisch, dass Ziegenbock Paul und seine Familie bei der offiziellen Übergabe als erste einen Blick auf die Rollstühle mit dem tierischem Muster warfen!

Die Zoo-Rollstühle von Ottobock können kostenfrei im Onlineshop des Zoos unter erlebnis-zoo.de/shop für den nächsten Zoobesuch in Hannover gebucht werden.

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