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Aktuelle Nachrichten aus der Landeshauptstadt Hannover – lokale Meldungen, Polizei, Politik und Stadtgeschehen.

Neue Regionsleitstelle seit 13. Februar in Betrieb – BGPress 2124 2© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Neue Regionsleitstelle seit 13. Februar in Betrieb

24. Februar 2022/in Hannover

HANNOVER (PM). Am heutigen Donnerstag besuchten Regionspräsident Steffen Krach und Oberbürgermeister Belit Onay die neue Regionsleitstelle am Standort der Feuer- und Rettungswache 1 am Weidendamm in Hannover. Feuerwehrchef Dieter Rohrberg führte die Gäste gemeinsam mit Branddirektor Dr. Christian Kielhorn durch die Räumlichkeiten und informierten über die technischen und digitalen Innovationen sowie die künftigen Entwicklungsmöglichkeiten.

Nach erfolgreichem Umzug und Probebetrieb befindet sich die Regionsleitstelle seitdem 13. Februar in der Feuer- und Rettungswache 1 der Landeshauptstadt Hannover (LHH) im Echtbetrieb. Die Regionsleitstelle Hannover nimmt für die ca. 1,2 Mio. Einwohner*innen der LHH und der Region Hannover die Notrufe entgegen und disponiert die Notfallrettung, den qualifizierten Krankentransport, den Brandschutz und die Hilfeleistung. Zusätzlich nimmt die Regionsleitstelle mit der Koordinierungsstelle Intensivverlegung (KosT) für das Land Niedersachsen die Disposition der landesweiten Intensivverlegung wahr.

„In der Regionsleitstelle werden täglich zwischen 700 und 1.000 Notrufe aus der gesamten Region Hannover koordiniert. Das ist eine wahnsinnig große Zahl und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erledigen hier jeden Tag und jede Stunde einen extrem verantwortungsvollen Job. Für mich ist es wichtig zu wissen, dass die Einwohnerinnen und Einwohner der Region Hannover in guten und professionellen Händen landen, wenn sie den Notruf wählen.“ so Regionspräsident Krach. So wurden im Jahr 2021 rund 312.000 Einsätze über die Regionsleitstelle disponiert. Die alte Regionsleitstelle am Standort Goetheplatz/Feuerwehrstraße war lediglich auf ca. 160.000 Einsätze pro Jahr ausgelegt.

„Durch die stärkere Digitalisierung konnten wir zudem die Dienstleistungsqualität deutlich erhöhen und die Notfallversorgung signifikant verbessern“, betont
Oberbürgermeister Onay mit Bezug auf die moderne Ausstattung der neuen Regionsleitstelle. Am Standort der Feuer- und Rettungswache 1 stehen den insgesamt 100 Mitarbeitenden der Regionsleitstelle an 365 Tagen in 24 Stunden insgesamt 19 Dispositionstische der neusten Technik zur Verfügung. Zusätzlich können zehn reine Notrufannahmeplätze bei erhöhtem Einsatzaufkommen, zum Beispiel bei Unwetterlagen, in Betrieb genommen werden. Darüber hinaus kann seit 2019 in Hannover-Stöcken eine sogenannte Redundanz- oder Ausweichleitstelle mit sechs Dispositionstischen und zwölf Notrufannahmeplätze genutzt werden. Die Sturmtieffronten der vergangenen Woche wurden als „Stresstest“ genutzt und die eingehenden Notrufe erfolgreich über die neue Regionsleitstelle abgearbeitet. Mittels dieser ersten „Sturmtaufe“, welche die Disposition von rund 3.200 Einsätzen innerhalb von 36 Stunden (Freitag bis Sonnabendmittag) beinhaltete, wurde die vollständige Funktionsfähigkeit der Regionsleitstelle belegt.

  • Neue Regionsleitstelle seit 13. Februar in Betrieb – BGPress 2082
    Die Feuer- und Rettungswache 1 beherbergt die hochmoderne neue Regionsleitstelle in Hannover. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Neue Regionsleitstelle seit 13. Februar in Betrieb – BGPress 2112
    Symbolischer Knopfdruck für den Start der neue Regionsleitstelle durch Regionspräsident Steffen Krach (li) und Oberbürgermeister Belit Onay (re) sowie dem Feuerwehrchefs Dieter Rohrberg (re). © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Neue Regionsleitstelle seit 13. Februar in Betrieb – BGPress 2120
    Modernste Kommunikations- und EDV-Technik in der neuen Regionsleitstelle auf der Feuer- und Rettungswache 1 in Hannover. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Regionsleitstelle
    Modernste Kommunikations- und EDV-Technik in der neuen Regionsleitstelle auf der Feuer- und Rettungswache 1 in Hannover. © Bernd Günther
  • Neue Regionsleitstelle seit 13. Februar in Betrieb – BGPress 2124
    Modernste Kommunikations- und EDV-Technik in der neuen Regionsleitstelle auf der Feuer- und Rettungswache 1 in Hannover. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Neue Regionsleitstelle seit 13. Februar in Betrieb – BGPress 2130
    Modernste Kommunikations- und EDV-Technik in der neuen Regionsleitstelle auf der Feuer- und Rettungswache 1 in Hannover. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Neue Regionsleitstelle seit 13. Februar in Betrieb – BGPress 2134
    Modernste Kommunikations- und EDV-Technik in der neuen Regionsleitstelle auf der Feuer- und Rettungswache 1 in Hannover. © Bernd Günther
  • Neue Regionsleitstelle seit 13. Februar in Betrieb – BGPress 2141
    Modernste Kommunikations- und EDV-Technik in der neuen Regionsleitstelle auf der Feuer- und Rettungswache 1 in Hannover. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Neue Regionsleitstelle seit 13. Februar in Betrieb – BGPress 2143
    Modernste Kommunikations- und EDV-Technik in der neuen Regionsleitstelle auf der Feuer- und Rettungswache 1 in Hannover. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Neue Regionsleitstelle seit 13. Februar in Betrieb – BGPress 2147
    Modernste Kommunikations- und EDV-Technik in der neuen Regionsleitstelle auf der Feuer- und Rettungswache 1 in Hannover. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Neue Regionsleitstelle seit 13. Februar in Betrieb – BGPress 2152
    Regionspräsident Steffen Krach und Oberbürgermeister Belit Onay (li) bekommt eine Erläuterung durch den Feuerwehrchefs Dieter Rohrberg (re) zur neue Regionsleitstelle in Hannover. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Neue Regionsleitstelle seit 13. Februar in Betrieb – BGPress 2156
    Regionspräsident Steffen Krach und Oberbürgermeister Belit Onay besuchen im Beisein des Feuerwehrchefs Dieter Rohrberg die neue Regionsleitstelle in Hannover. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Neue Regionsleitstelle seit 13. Februar in Betrieb – BGPress 2174
    Der Raum für den Stab für außergewöhnlche Ereignisse auf der Feuer- und Rettungswache 1 in Hannover © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Neue Regionsleitstelle seit 13. Februar in Betrieb – BGPress 2177
    Der Raum für den Stab für außergewöhnlche Ereignisse auf der Feuer- und Rettungswache 1 in Hannover © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Neue Regionsleitstelle seit 13. Februar in Betrieb – BGPress 2188
    Der Raum für den Stab für außergewöhnlche Ereignisse auf der Feuer- und Rettungswache 1 in Hannover © Bernd Günther / BG-PRESS.de
Kleine Beutelbewohner entdeckt – Sumpfwallaby

Kleine Beutelbewohner entdeckt

22. Februar 2022/in Hannover

HANNOVER (PM). Etwa acht Zentimeter klein, vergleichbar mit der Größe eines Schokoriegels, noch nackt und blind: Wombat-Weibchen Maya im Erlebnis-Zoo Hannover hat wieder ein Jungtier im Beutel! Bei einem Routine-Check-up entdeckten die Tierpfleger den winzigen Nachwuchs. Sie schätzen das Alter des Kleinen auf etwa drei Monate.

Trächtigkeit und Geburt bleiben bei Beuteltieren in der Regel ein gut gehütetes Geheimnis. War die Paarung erfolgreich, wird ein nur wenig entwickeltes, völlig nacktes und blindes Jungtier mit einem Gewicht von ca. zwei Gramm geboren, das nur etwa so groß wie ein Gummibärchen ist. Das winzige Jungtier krabbelt nach der Geburt selbständig in den Beutel der Mutter, saugt sich dort an einer der beiden Zitzen fest und wächst heran. „Wir bitten alle, fest die Daumen zu drücken, dass Mayas Nachwuchs sich weiter gut entwickelt und wir es bald kennenlernen dürfen!“, so das Zoo-Team. Bis das Jungtier den Tierpflegern das erste Mal aus dem Beutel entgegenblicken wird, braucht das Team aber noch ein wenig Geduld.

Nachwuchs bei Sissi und Franzi

Bei den Sumpfwallabys im Outback vom Erlebnis-Zoo ist der Nachwuchs schon etwas größer: Die Weibchen Franzi und Sissi haben je ein Jungtier im Beutel! Immer wieder strecken die Kleinen neugierig die Nasen heraus.

Auch ihre Geburten waren ein Geheimnis und blieben dem Zoo-Team gut verborgen, bis sich die erste Ausbeulung am Beutel zeigte und Bewegungen zu entdecken waren. Aufmerksame Zoo-Besucher können die kleinen Hüpfer schon jetzt in den Beuteln der Mütter entdecken und bald bei den ersten Sprüngen durch den roten Sand des Outbacks beobachten.

Hannover läuft wieder... gemeinsam! – HAJ Marathon 2022

Hannover läuft wieder… gemeinsam!

21. Februar 2022/in Hannover

Der HAJ Hannover Marathon feiert am 3. April seinen 30. Geburtstag und setzt somit ein Zeichen mit Signalwirkung als erste große Laufveranstaltung des Jahres in Deutschland. „Wir freuen uns, endlich wieder loslegen zu können und einen verantwortungsvollen Neustart des größten Laufevents Niedersachsens auf die Straße zu bringen“, erklärte Stefanie Eichel vom Veranstalter eichels: Event: „Wir sind uns der Verantwortung durchaus bewusst und werden bei der Umsetzung sehr sorgfältig und umsichtig mit den veränderten Rahmenbedingungen agieren.“

Geplant sind neben dem klassischen Marathon der Halbmarathon, eine Marathon-Staffel, der 10-Kilometer-Lauf, ein Handbike-Marathon, sowie die 10-Kilometer-Runde für Walker und Nordic Walker. Für den Vortag, Samstag, 2. April, ist der Familientag geplant. Eine fünfstellige Zahl an Anmeldungen liegt dem Veranstalter bereits vor, auf der Königsdistanz von 42,195 Kilometern werden in diesem Jahr als zusätzliches Highlight die Deutschen Marathon-Meisterschaften ausgetragen.

„Sicherlich wird im Umfeld der Veranstaltung nicht alles wieder so sein, wie bis 2019 gewohnt, wir werden uns in diesem Jahr noch mehr auf den sportlichen Ablauf fokussieren“, so Eichel: „Aber wir sind froh, dieses bewusste und positive Zeichen eines Neustarts setzen zu können und unter dem Motto „Hannover läuft wieder… gemeinsam!“ an der Startlinie zu stehen.“

Symbolbild Feuerwehr

Sturmtief Zeynep

19. Februar 2022/in Hannover

Hannover: Das Sturmtief Zeynep hat auch in der Landeshauptstadt Hannover zu zahlreichen Einsätzen der Feuerwehr geführt. Nachdem Anfangs die Lage überschaubar war, wurden zu Hochzeiten knapp 160 laufende Einsätze verzeichnet. Diese wurden mit bis zu 350 Einsatzkräften der Feuerwehr Hannover zeitgleich abgearbeitet. Menschen wurden nicht verletzt.

Wie bereits am Donnerstag berichtet, hatte sich die Feuerwehr Hannover seit Mittwochabend, auf der Basis der Unwetterprognosen des Deutschen Wetterdienstes, auf ein erhöhtes Einsatzaufkommen vorbereitet. Aufgrund einer frühzeitigen Vorplanung und kontinuierlichen Lageauswertung, konnten die Einsätze der letzten Nach gut abgearbeitet werden.

Nachdem am Freitagnachmittag nur wenig sturmbedingte Einsätze verzeichnet wurden, erhöhte sich die Einsatzdichte zum Abend hin deutlich. Im Zeitraum zwischen 17 Uhr am Freitagnachmittag und 11 Uhr am heutigen Samstagvormittag wurden durch die Leitstelle der Feuerwehr Hannover regionsweit bisher insgesamt 857 sturmbedingte Einsätze disponiert, wovon sich 287 Einsätze im Stadtgebiet der Landeshauptstadt ereigneten. Zu Hochzeiten wurden in der Landeshauptstadt zeitgleich knapp 160 laufende Einsätze verzeichnet, welche mit bis zu 350 Einsatzkräften abgearbeitet wurden. Die Freiwillige Feuerwehr hat hierbei einen wesentlichen Beitrag geleistet und war mit allen Ortsfeuerwehren in der Nacht zu Samstag im Einsatz. Bei dem Großteil der Einsätze handelte es sich um Gefahren durch abgeknickte oder umgestürzte Bäume, abgebrochene Äste und gelockerte Dachbeläge. So wurden beispielsweise in der Röntgenstraße Dachziegel eines Mehrfamilienhauses großflächig durch den Wind gelöst, sodass darunter parkende PKW beschädigt wurden. Generell handelte es sich bei den Einsätzen um reguläre Sturmschäden, welche mit moderatem Aufwand abgearbeitet werden konnten. Nach den Erkenntnissen der Feuerwehr Hannover wurden bei den Einsätzen keine Personen verletzt.

Mittlerweile ist der Sturm etwas abgeflaut, dennoch werden aktuell noch einige sturmbedingte Einsätze abgearbeitet. Auch für die kommenden Stunden wird die Feuerwehr Hannover die Lage weiterhin aufmerksam beobachten, um auch kurzfristig Maßnahmen einleiten zu können. Der Oberbürgermeister Herr Onay, Feuerwehrdezernent Herr Dr. von der Ohe und der Fachbereichsleiter der Feuerwehr Herr Rohrberg bedanken sich bei allen eingesetzten Einsatzkräften für die tatkräftige Unterstützung.

Herrenhäuser Gärten

Herrenhäuser Gärten, Stadtpark, Friedhöfe und Tiergarten am Wochenende geschlossen

18. Februar 2022/in Hannover

HANNOVER (PM). Wegen des für kommende Nacht angekündigten Sturms bleiben an diesem Wochenende (19. und 20. Februar) vorsorglich die Außenanlagen der Herrenhäuser Gärten (Großer Garten und Berggarten), der Stadtpark, das Museum im Schloss Herrenhausen, die Waldstation Eilenriede, der Tiergarten und die städtischen Friedhöfe geschlossen.

Grund ist, dass eine erforderliche gründliche Begutachtung möglicher Schäden sowie Beseitigung von Gefahren am Sonnabend und Sonntag nicht möglich ist. Auch eine Öffnung am Montag (21. Februar) steht unter dem Vorbehalt, dass die Fachleute die eventuellen Schäden zunächst begutachten und die Verkehrssicherheit gegebenenfalls wiederherstellen müssen.

Die Stadtverwaltung warnt vor dem Betreten der Wälder und Parkanlagen während des Sturms und unmittelbar danach. Grundsätzlich gilt für das Betreten von Wäldern und geöffneten Parks: immer auf eigene Gefahr.

Motorsägeneinsatz der Feuerwehr© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Sturmtief Ylenia beschert Feuerwehren in der Stadt Einsätze

17. Februar 2022/in Hannover

HANNOVER (PM). Das Sturmtief Ylenia hat auch in der Landeshauptstadt Hannover zu mehreren Einsätzen der Feuerwehr geführt. Die Situation ist derzeit überschaubar. Menschen wurden nicht verletzt.

Die Feuerwehr Hannover hatte bereits am Mittwochabend auf Basis der Unwetterprognose des Deutschen Wetterdienstes mit einer intensiven Beobachtung der
Einsatz- und Wetterlage begonnen. Zusätzlich wurden auch weitere Einsatzkräfte und die
Freiwillige Feuerwehr in erhöhte Einsatzbereitschaft versetzt.

Während es in der Nacht nur zu 11 Sturmbedingten Einsätzen im Stadtgebiet kam, mussten die Rettungskräfte am heutigen Donnerstag von 06:00 Uhr bis 13:00 Uhr über 50 Mal ausrücken um Gefahren durch umgestürzte Bäume, abgebrochene Äste und lose Gebäudeteile zu beseitigen. Besonders aufwändige oder schwierige Einsätze sind bisher nicht zu verzeichnen. Menschen wurden nach Erkenntnissen der Feuerwehr nicht verletzt. Derzeit flaut der Sturm über Hannover langsam ab. Die Hannoverschen Feuerwehrleute sind noch an einigen Einsatzstellen tätig. Insgesamt wird bis zum morgigen Freitag aber von einer Beruhigung der Wetter- und Einsatzlage ausgegangen.

Da von den Meteorologen auch für die kommenden Tage weiterhin Unwetter prognostiziert werden, erhält die Feuerwehr Hannover ihre erhöhte Einsatzbereitschaft und die kontinuierliche Lagebeobachtung auch weiterhin aufrecht.

Einsatzleitwagen

Frau von Stadtbahn in Hainholz erfasst und schwer verletzt

16. Februar 2022/in Hannover

HANNOVER (PM). Am Mittwochabend ist es im Stadtteil Hainholz zu einem schweren Stadtbahnunfall gekommen. An der Haltestelle Beneckeallee wurde eine Frau auf dem Fußgängerübergang von einer herannahenden Stadtbahn erfasst und unter dem Fahrzeug eingeklemmt. Die Feuerwehr musste den Zug anheben um das Unfallopfer zu befreien.

Gegen kurz vor 19:00 Uhr hatte eine stadtauswärts fahrende Stadtbahn die Fußgängerin auf dem Überweg erfasst und zu Boden geschleudert. Das Unfallopfer wurde hierbei schwer verletzt und unter dem Zug eingeklemmt. Augenzeugen riefen umgehend die
Feuerwehr. Neben einem Löschzug alarmierte die Feuerwehrleitstelle aufgrund dieser Meldung auch Fachkräfte für schwere technische Hilfeleistung und die Ortsfeuerwehr Vinnhorst, sowie Rettungswagen und Notarzt.

Die kurze Zeit später am Unfallort eintreffenden Rettungskräfte krochen sofort unter den Zug und begannen mit der Erstversorgung und der Betreuung der eingeklemmten und noch bei Bewusstsein befindlichen Patientin. Hierbei ergab ein glücklicher Zufall, dass ein Augenzeuge und Ersthelfer die Muttersprache des Opfers beherrschte und seine Hilfe anbot. Hierdurch konnten die Rettungsmaßnahmen erheblich unterstützt und die Sprachbarriere überwunden werden.

Weitere Rettungskräfte bereiteten mit schweren hydraulischen Hebegeräten das vorsichtige Anheben des Zuges vor. Nach etwa 30 Minuten konnte die Frau so schonend befreit werden. Nach medizinischer Versorgung durch den Notarzt wurde sie umgehend in ein Krankenhaus transportiert. Zwei weitere Augenzeugen erlitten einen Schock und wurden durch Rettungskräfte vor Ort betreut.

Feuerwehr und Rettungsdienst der Landeshauptstadt Hannover waren mit 18 Fahrzeugen und 52 Einsatzkräften bis kurz nach 20:00 Uhr im Einsatz. Zum genauen Unfallhergang sowie zur Ursache ermittelt Polizei.

Zoo muss wegen Wetter schließen

Zoo wegen amtlicher Sturmwarnung am 17. Februar geschlossen

16. Februar 2022/in Hannover

HANNOVER (PM). Aufgrund der aktuellen amtlichen Warnung des Deutschen Wetterdienstes vor schweren Sturmböen bleibt der Erlebnis-Zoo Hannover am morgigen Donnerstag, 17. Februar, geschlossen.

„Wir bedauern natürlich sehr, den Erlebnis-Zoo morgen nicht öffnen zu können, aber die Sicherheit unserer Besucher und Tiere steht an erster Stelle“, erklärt Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff die Vorsichtsmaßnahme. Die Tiere bleiben morgen in ihren sturmsicheren Behausungen.

Gäste mit gebuchten Tickets für den 17. Februar werden vom Zoo schriftlich informiert.

Der Erlebnis-Zoo öffnet – nach jetziger Wettervorhersage – wieder am Freitag, 18. Februar, um 09 Uhr. Sollte eine andere Einschätzung notwendig werden, wird der Zoo kurzfristig auf seiner Homepage unter www.erlebnis-zoo.de informieren.

Online-Nachrichtenportal verzeichnet eine Millionen Artikelzugriffe

1.000.000 Artikelaufrufe beim Online-Nachrichtenportal von BG-PRESS.de

14. Februar 2022/in Hannover

HANNOVER (red). Heute einmal in eigener Sache. Am 16. Mai 2020 ging in Hannover das unabhängige Online-Nachrichtenportal von BG-PRESS.de mit seiner ersten Meldung online. Seither sind über 3.300 Artikel und Beiträge erschienen und haben über das Geschehen in der Landeshauptstadt Hannover, der Region Hannover und aus dem Land Niedersachsen berichtet. Nun haben wir heute die 1.000.000er Marke bei unseren Artikelaufrufen erreicht. Ein kleiner Meilenstein für uns.

Wir berichten zeitnah über kommunale Ereignisse, Einsätzen von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst und wichtige Informationen, die einen Großteil unserer Bürger*innen interessieren dürften. Direkt vor Ort und schnell die News online stellen – das ist ein Teil unseres eigenen Anspruchs. Dabei liegt uns am Herzen, alle wichtigen Informationen möglichst umfänglich und ungekürzt an unsere Leser*innen weiterzugeben. So etwas ist in unserer schnelllebigen Zeit heutzutage nur noch im Onlinebereich möglich. Eigene Reportagen ergänzen unser Portfolio und werden auch in Zukunft Raum bei uns finden.

Corona bestimmte die letzten zwei Jahre

Ein Schwerpunkt war in den letzten 2 Jahren sicherlich die Berichterstattung über die Corona-Pandemie und ihre vielfältigen Auswirkungen auf unsere Gesellschaft. Gerade Corona mit seinen vielen Einschränkungen, den ständig notwendigerweise angepassten Verordnungen und Gesetzen, hat auch unsere Arbeit in der Berichterstattung zeitweise eingeschränkt. So sind Berichte über Veranstaltungen schwer, ja teilweise unmöglich, da Veranstaltungen flächendeckend abgesagt wurden. Die Kulturszene ist in vielen Bereichen zum Erliegen gekommen. Veranstalter, Kulturschaffende, Gastronomie und Selbstständigen haben unter den Einbußen erheblich gelitten. Einige von ihnen bis zur Aufgabe ihrer Tätigkeiten, weil einfach die notwendigen finanziellen Mittel nicht mehr über diesen langen Zeitraum verfügbar waren. Ein Neustart ist fraglich oder dürfte, wenn überhaupt, nur mit viel Mühe möglich sein.

Jetzt, nach über zwei Jahren, sieht es im Moment danach aus, dass viele Einschränkungen stufenweise bis zum 20. März zurückgefahren werden könnten. Morgen werden der Bundeskanzler und die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Bundesländer den möglichen Weg der Lockerungen diskutieren.  Wir hoffen sehr, dass sich langsam ein vertretbares Ende der Pandemie für die Bürger*innen abzeichnet und wir wieder schrittweise zur Normalität finden.

Wir möchten uns mit diesem Beitrag für die Treue unser Leserinnen und Leser bedanken. Es hat uns gefreut, dass stetig wachsende Interesse an unseren Online-Nachrichten seit unserem Bestehen zu beobachten. Einen herzlichen Dank gilt aber auch allen Fotograf:innen sowie fleissigen Mitstreiter:innen, die uns in den nun fast zwei Jahren mit Bild- oder Wortbeiträgen und anderen  Zuarbeiten unterstützt haben.

Gerne berichten wir auch in Zukunft für unsere wachsenden Leserschaft über interessanten Themen und Hintergründen aus unserer Region und unserem Land. Sie können uns selbstverständlich gerne auch auf Facebook oder Twitter folgen

Vielen Dank und bleiben Sie gesund

 

Ihre Redaktion von BG-PRESS.de

Bruchmeister beim Einmarsch auf den Schützenplatz© Ulrich Stamm

Bruchmeisteramt für Menschen aller Geschlechter

11. Februar 2022/in Hannover

HANNOVER (PM). Hannover öffnet das Bruchmeisteramt für Kandidat*innen aller Geschlechter. Der Verwaltungsrat der Schützenstiftung hat diesem Vorstoß des Oberbürgermeisters Belit Onay in seiner heutigen Sitzung mit großer Mehrheit zugestimmt. Die Öffnung des Amtes setzt ein wichtiges Zeichen für eine gelebte und bewegliche Schützentradition in Hannover.

„Hannover ist zu Recht stolz auf sein Schützenfest! Es ist ein wichtiger Teil unserer regionalen Identität und ich freue mich schon sehr darauf, in diesem Sommer zusammen mit den Hannoveraner*innen zu feiern. Das Bruchmeisteramt für alle Geschlechter zu öffnen, ist ein weiterer wichtiger Schritt auf Hannovers Weg zu einer diskriminierungsfreien Stadt. Wir wollen die Attraktivität des Schützenwesens und auch des Schützenfestes stärken, wir wollen Traditionen wahren, aber sie auch zukunftsfähig gestalten. Traditionen leben davon, dass sie Bewahrenswertes schützen und neue Entwicklungen aufgreifen. Ich freue mich auf die erste Bruchmeister*in“, betont Belit Onay.

Die Bedeutung der Schützentradition in Hannover macht der Präsident des Verbandes Hannoverscher Schützenvereine e. V. (VHS) Paul-Eric Stolle noch einmal deutlich: „Die Schützentradition ist nicht nur das Schützenfest. Sie vereint so vieles in sich: Vereinswesen, Gemeinschaftaft und vor allem den Schützensport. Die Schütz*innen haben im Laufe der Geschichte immer wieder auf Veränderungen der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen reagiert. Die Schützenvereine stehen heute allen Menschen offen – unabhängig von religiösem Bekenntnis, sexueller Orientierung oder Herkunft. Die Öffnung des Bruchmeisteramtes für Menschen aller Geschlechter ist also ein konsequenter Schritt, den wir nun gehen – und zwar alle gemeinsam.“

So sieht es auch der Oberbürgermeister: „Die Auswahl geeigneter Kandidat*innen ist ein Prozess, den wir als Stadt in einem intensiven Dialog mit dem Verband Hannoverscher Schützenvereine e. V., dem Verein Hannoversches Schützenfest e.V. und dem Collegium ehemaliger Bruchmeister e. V. angehen werden“.

„Wir sind uns mit dem Oberbürgermeister einig, dass das Bruchmeisteramt Menschen aller Geschlechter offenstehen muss“, erklärt die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Kerstin Klebe-Politze nach konstruktiven Gesprächen mit Belit Onay. „Allerdings – und auch darin sind wir uns einig – bedarf die Öffnung einer solch langen Tradition des Dialogs.“ Den habe man den Schützenvereinen, dem Collegium der ehemaligen Bruchmeister und insbesondere auch den Schütz*innen bereits angeboten. „Wir wollen gemeinsam mit den Vereinen und dem Collegium auch darüber sprechen, wie Schützenschwestern motiviert werden können, für das Bruchmeisteramt zu kandidieren“, ergänzt Kerstin Klebe-Politze, „ein traditionelles Männeramt zu übernehmen bedarf der Ermutigung Menschen aller Geschlechter.“

Der Verwaltungsrat besteht aus acht Mitgliedern, die die Bezeichnung Deputierte führen. Vier Deputierte werden aus dem Verband Hannoverscher Schützenvereine e. V. berufen und die übrigen vier sind Mitglieder der Ratsfraktionen der Landeshauptstadt Hannover (LHH). Den Vorsitz, der aus den Deputierten der LHH gewählt wird, übernimmt ab jetzt Kerstin Klebe-Politze (SPD). Auch das ist ein neuer Schritt, denn traditionsgemäß hatte der Oberbürgermeister dieses Amt inne. Der stellvertretende Vorsitzende ist automatisch der Präsident des VHS.

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