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Aktuelle Nachrichten aus der Landeshauptstadt Hannover – lokale Meldungen, Polizei, Politik und Stadtgeschehen.

Tierische Inventur im Erlebnis-Zoo Hannover – Zoo Zählung 1

Tierische Inventur im Erlebnis-Zoo Hannover

13. Januar 2022/in Hannover

HANNOVER (PM). Im Erlebnis-Zoo Hannover entspricht die Inventur ihrem wörtlichen Sinne: Das lateinische „invenire“ bedeutet „finden“. Und bei der jährlich anstehenden tierischen Inventur möchte so manches Tier erst einmal entdeckt werden, das sich seiner Art entsprechend enorm effektiv versteckt.

Ist das da im Terrarium ein Blatt oder doch eine getarnte Schrecke? In welcher der sieben Höhlen stecken die Präriehunde? Unter wie vielen der lecker-morschen Rindenstücke haben sich die Madagassischen Fauchschaben zurückgezogen? Es wird gesucht und gezählt, bis auch die letzte kleine Hausmaus gefunden ist. Jetzt steht es fest: Im Erlebnis-Zoo leben 1.729 Tiere in 182 Arten.

Bei dieser besonderen Inventur gibt es Tierarten, die sich leicht zählen lassen, bei anderen braucht es Geschick und Geduld. Die Spitzmaulnashörner gehören zur ersten Kategorie: 1,5 Tonnen schwer und nicht zu übersehen – Kito und Sany sind anwesend. Die Flusspferde dösen gerne regungslos knapp unter der Wasseroberfläche. Auch wenn dann nur Ohren, Augen und Nasen der Tiere zu sehen sind, ist die Zahl schnell ermittelt: Viktoria, Kiboko, Cherry, Himba und Max – macht 5. Und weithin sichtbar sind Jamila und Niobe, die beiden knapp vier Meter hohen Rothschild-Giraffen.

Schwieriger wird es bei den Flamingos, die in einer rosa Wolke an den Tierpflegern vorbeischweben. Noch schwieriger ist es, die freifliegenden Vögel im Urwaldhaus zu zählen, die quirligen Loris im Tropenhaus, die flinken Dominoschaben in der Showarena. Und auch wenn ihr Name es nicht vermuten lässt, sind die Fetten Sandratten eher zierlich und ziemlich wuselig unterwegs – so gar nicht leicht zu zählen. Bis zum Stichtag am 31. Dezember wurden alle Tiere von der Ameise bis zum Zebra und gleichnamigen Fink gezählt. Manche mehrmals. Bis das Ergebnis feststand.

Die Zahlen der Inventur vergleichen die Zoologen mit den Aufzeichnungen des gesamten Jahres. Denn eigentlich wird im Zoo jeden Tag Inventur gemacht: Jeden Tag schreiben die Tierpfleger in ihren Tagesbericht, ob ein Tier geboren, verstorben, ab- oder zugereist ist. Diese täglich ermittelten Zahlen und Ereignisse werden von den Zoologen erst handschriftlich in das sogenannte „Tierbestandsbuch“ geschrieben und dann in eine globale Zootierdatenbank übertragen. Das Ergebnis der Jahresabschlusszählung wird mit den Computeraufzeichnungen und den Aufzeichnungen aus dem Tierbestandsbuch verglichen. Stimmt die Zahl nicht überein, wird in dem betreffenden Bereich noch einmal neu gezählt.

Tierische Inventur im Erlebnis-Zoo Hannover – Zoo Zählung 2

Fuchsmanguste Iive vor der Messlatte © Erlebnis-Zoo Hannover

Der Abschluss der tierischen Inventur ist der Jahresbericht, den die Zoo-Kuratoren zusammenstellen. Dieser wird an den Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz sowie an den Gesellschafter des Zoos und an das Veterinäramt übermittelt. Auf diese Weise ist jedes Tier im Zoo „aktenkundig“.

Zählung der Besucher im zweiten Corona-Jahr

Nicht nur die Tiere, auch die Zoo-Besucher in 2021 wurden gezählt. „Im zweiten Corona-Jahr konnten wir nahezu 700.000 Menschen für Tiere begeistern“, berichtete Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff, „das ist für unser Team und unsere Arbeit vor dem Hintergrund dieses schwierigen Jahres mit seinen besonderen Herausforderungen und stetigen Unsicherheiten ein großes Kompliment.“ Bis zum 20. März war der Erlebnis-Zoo aufgrund des pandemiebedingten Lockdowns komplett geschlossen und dann zunächst nur für Jahreskarten-Besitzer geöffnet. „Mit der exklusiven Öffnung haben wir uns bei all unseren ZooCard-Inhabern bedankt, die uns während der Schließung treu geblieben sind und ihre Jahreskarten zum Teil sogar verlängert haben“, erinnerte Casdorff.

Ab April konnte der Zoo dann wieder für alle öffnen. Um den Besucherstrom und die Anzahl zu steuern, wurden feste limitierte Einlass-Zeitfenster eingerichtet, die die Besucher vorab online mit Kontaktinformationen reservieren mussten. „Es war für uns alle ein sehr schweres Jahr mit vielen Einschränkungen“, so Casdorff. Umso mehr berührte es das Zoo-Team, dass so viele Menschen den Zoo unterstützt haben – mit dem Kauf von Gutscheinen, Jahreskarten und der Übernahme einer Patenschaft, als Zeichen der Verbundenheit: 1.965 Tierfreunde übernahmen im vergangenen Jahr eine Patenschaft oder eine Teilpatenschaft. Besonders beliebt als Patentiere waren Wombatnachwuchs Cooper und Pinguinküken Martin-Marcel. Aber auch der Schmuckhornfrosch, die Farbmaus oder das Perlhuhn fanden viele Paten. Zu Weihnachten waren die Patenschaften für Dominoschaben und Rentiere sehr gefragt. „Ein herzliches Dankeschön an alle, die den Zoo auf die verschiedenste Weise unterstützt haben!“, so der Zoo-Geschäftsführer.

Das Zoo-Team freut sich auf die neue Zoosaison und darauf, wieder viele Menschen für Tiere, ihren Schutz und den Schutz ihrer Lebensräume zu begeistern: „Wir hoffen, dass die pandemische Situation es in diesem Jahr zulässt, mit den Besucherzahlen wieder an die Zeit vor der Pandemie anzuknüpfen und eine Million Besucherinnen und Besucher hier im Erlebnis-Zoo willkommen heißen zu dürfen“, sagte Casdorff.

Tierische Zahlenbeispiele aus der Inventur

3 Eisbären, 6 Elefanten, 9 Drills, 2 Sibirische Tiger, 114 Flamingos, 5 Flusspferde, 14 Erdmännchen, 2 Giraffen, 1 Baumstachler, 6 Waschbären, 2 Wombats, 8 Aras, 8 Nördliche Seebären, 16 Impalas, 13 Pelikane, 6 Gorillas, 5 Bisons, 4 Addax, 3 Pinselohrschweine, 137 Rußköpfchen, 14 Rauwollige Pommersche Landschafe, 14 Kamerunschafe, 1 Ameisenvolk, 2 Bienenvölker     

Das größte, kleinste, schwerste, leichteste Tier

  • Das größte Tier: Giraffe Niobe ist 4,40 m hoch
  • Das schwerste Tier: Elefantenkuh Indra bringt 3,2 t auf die Waage
  • Das längste Tier: Tigerpython Lulu ist 2,40 m lang
  • Das kleinste Tier: Blattschneider-Ameise Luise ist nur 0,3 cm lang
  • Das älteste Tier: Schimpanse Max ist 57 Jahre alt
  • Das letztgeborene Tier: Dikdik Emil am 02. Dezember
Dachstuhlbrand im Heidelbeerweg zerstört Einfamilienhaus – BGPress 0126© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Dachstuhlbrand im Heidelbeerweg zerstört Einfamilienhaus

12. Januar 2022/in Hannover

HANNOVER (PM). Am Mittwochnachmittag erhielt die Regionsleitstelle Notrufe mit dem Hinweis auf einen Brand in einem Einfamilienhaus im Heidelbeerweg. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte bereits der Eingangsbereich des alleinstehenden Wohnhauses und eine Person wurde angetroffen. Die Person wurde an den Rettungsdienst übergeben und die Brandbekämpfungsmaßnahmen wurden eingeleitet – etwa eine Stunde später war das Feuer unter Kontrolle.

Gegen 15:40 Uhr ging ein Anruf der Polizei und eines Anwohners zu einem Wohnhausbrand im Heidelbeerweg in der Regionsleitstelle ein. Die Regionsleitstelle alarmierte zunächst einen Löschzug der Berufsfeuerwehr. Da eine verletzte Person vor Ort angetroffen und das Feuer bestätigt wurde, alarmierte die Regionsleitstelle einen weiteren Löschzug der Berufsfeuerwehr, sowie die Ortsfeuerwehr Vinnhorst und den Rettungsdienst.

Bei Ankunft der ersten Einsatzkräfte schlugen bereits Flammen aus dem Eingangsbereich des Einfamilienhauses und eine männliche Person wurde ebenfalls im Eingangsbereich angetroffen. Der 45-jährige Bewohner des Hauses wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Parallel wurde die Brandbekämpfung im Gebäude eingeleitet. Hierzu wurden insgesamt 4 Trupps unter Atemschutz eingesetzt. Im Gebäude wurden keine weiteren Personen aufgefunden, somit wurden keine weiteren Personen verletzt.

Der Brand hatte sich vom Erdgeschoss ausgehend auf die gesamten Räumlichkeiten des Hauses bis zum Dachstuhl ausgebreitet. Etwa eine Stunde nach Alarmierung konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden und Nachlöscharbeiten wurden eingeleitet. Das Wohnhaus wurde aufgrund des Brandes und der Rauchausbreitung stark zerstört und ist nicht mehr bewohnbar.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache vor Ort aufgenommen. Die Feuerwehr und der Rettungsdienst der Landeshauptstadt waren mit 15 Fahrzeugen und 43 Einsatzkräften im Einsatz.

  • Dachstuhlbrand im Heidelbeerweg zerstört Einfamilienhaus – BGPress 0172
    Zu einem Dachgeschoßbrand im Heidelbeerweg in Hannover-Sahlkamp musste heute die Feuerwehr mit zwei Löschzügen ausrücken. Eine Person wurde verletzt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Dachstuhlbrand im Heidelbeerweg zerstört Einfamilienhaus – BGPress 0148
    Zu einem Dachgeschoßbrand im Heidelbeerweg in Hannover-Sahlkamp musste heute die Feuerwehr mit zwei Löschzügen ausrücken. Eine Person wurde verletzt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Dachstuhlbrand im Heidelbeerweg zerstört Einfamilienhaus – BGPress 0158
    Zu einem Dachgeschoßbrand im Heidelbeerweg in Hannover-Sahlkamp musste heute die Feuerwehr mit zwei Löschzügen ausrücken. Eine Person wurde verletzt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Dachstuhlbrand im Heidelbeerweg zerstört Einfamilienhaus – BGPress 0164
    Zu einem Dachgeschoßbrand im Heidelbeerweg in Hannover-Sahlkamp musste heute die Feuerwehr mit zwei Löschzügen ausrücken. Eine Person wurde verletzt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
Pflegeteam

Frau Könemann und ihr Pflegeteam

12. Januar 2022/in Hannover

HANNOVER (PM). Der Pflegebranche fehlt der Nachwuchs. Frühdienst, körperliche Arbeit, überschaubare Karrierechancen… Es gibt viele Gründe, nicht in der Pflege zu arbeiten. Es gibt aber auch gute Gründe dafür. Einer sitzt bei den Johannitern in Hannover. Sutelstraße 7a, einmal ganz nach hinten durch. Dort ist der Arbeitsplatz von Pflegedienstleiterin Anette Könemann.

Vor zwölf Jahren übernahm die 54-Jährige die Leitung der Sozialstation. Seitdem bildet, begleitet, unterstützt, fordert und fördert sie die Mitarbeitenden in ihrem inzwischen rund 60-köpfigen Team. „Zu allen habe ich ein gutes und bisweilen freundschaftliches Verhältnis. Sie wissen, dass sie sich 100-prozentig auf mich verlassen können. Sie wissen aber auch, dass ich nicht zum belanglosen Nörgeln tauge“, sagt die ausgebildete Krankenschwester. Ihr besonderes Augenmerk gilt seit Jahren der Aus- und Fortbildung von Nachwuchskräften: „Wir brauchen dringend junge Menschen, die umsichtig sind und mitdenken, die ihr Tun reflektieren und verantwortungsbewusst handeln.“

Hat sie solche Menschen erstmal gefunden, begleitet sie sie intensiv. Zum Beispiel die gelernte Krankenschwesterhelferin Galina Bersch (34). Sie arbeitete schon einige Zeit als Pflegehelferin bei den Johannitern, als sie Anette Könemann als neue Chefin bekam. Diese bot ihr die dreijährige Ausbildung zur examinierten Altenpflegerin und ihre Unterstützung dabei an. „Erst wollte ich nicht. Dann fing ich an und wollte im zweiten Jahr hinschmeißen, aber Anette motivierte mich immer wieder und hielt mich dabei“, sagt Galina Bersch. Der Abschluss der Ausbildung sei „ein Supergefühl“ gewesen.

Im April diesen Jahres übernahm die Mutter von Zwillingen (5) eine Teamleitung. Gemeinsam mit drei Kolleginnen betreut sie Klienten ambulant in Hannover-Kirchrode. Zusätzlich zur Pflegearbeit erstellt Galina Bersch nun Touren- und Dienstpläne, führt Gespräche mit Familien, Interessenten und Neukunden. Sie ist glücklich mit ihrer beruflichen Entwicklung: „Anette ist meine Vorgesetzte, aber auch Vertraute. Ich war ihr nie egal. Ohne sie wäre ich heute noch Helferin und vielleicht ziemlich unzufrieden.“

Wer von Anette Könemann aufgebaut wird, muss nicht nur mitziehen, sondern sich im Kalender auch Termine für eine ganz spezielle Einarbeitung freihalten. „Unsere zukünftigen Teamleitungen gehen bei mir durch eine Intensivschulung. An fünf bis sieben Terminen lernen sie in ruhiger Atmosphäre von mir den Umgang mit Kunden und Patienten, Abrechnung, Tourenplanung und alles, was im Austausch mit Ärzten und Krankenhäusern wichtig ist“, sagt die Pflegedienstleiterin. Warum macht sie das? „Weil ich für mich erkannt habe, dass ich gerne etwas von meinem Wissen und meiner Erfahrung weitergeben möchte.“ Einen schönen Nebeneffekt gibt es für sie noch dazu: „Ich bin sehr stolz, wenn ich sehe, wie sich meine Leute weiterentwickeln.“

Das gilt auch für Johanna Heineke. Die gelernte Arzthelferin übernahm in diesem Jahr eine Teamleitung als Schwangerschaftsvertretung. Bei den Johannitern hatte die 30-Jährige zunächst einige Jahre als Pflegeassistentin gearbeitet. Als das Arbeitsamt zusagte, die dreijährige Ausbildung zur examinierten Altenpflegerin zu fördern, gab sie dem Werben ihrer Chefin nach. Bereut hat sie es nicht: „Die erneute Schulzeit war wider mein Erwarten wundervoll. Ich habe viel gelernt, was ich vorher nicht auf der Kette hatte.“ Als die Anfrage zur Teamleitung kam, sagte sie nach anfänglichem Zögern zu, bekam eine intensive Einarbeitung und stemmt die Aufgabe seit vier Monaten. Ihre Bilanz: „Manchmal fällt es mir schwer, mich abzugrenzen. Aber Anette passt immer noch auf mich auf, schreitet ein und übernimmt selbst wenn es mal zu viel wird“, sagt Johanna Heineke.

Aktuell halten die Johanniter wieder Ausschau nach motivierten, jungen und qualitativ gut ausgebildeten Mitarbeitenden für die ambulante Pflege. Stefan Klünder, Bereichsleiter Soziale Dienste bei den Johannitern in Hannover, sagt: „Der Pflegebedarf steigt auch in Hannover stetig an. Wir begegnen den wachsenden Kundenanfragen mit der Ausweitung unserer Pflegekapazitäten in vielen Stadtteilen, um vor Ort bei unseren Kunden zu sein und unseren Mitarbeitenden kurze Arbeitswege zu ermöglichen. Der Job in der Pflege ist ein sinnstiftender Arbeitsplatz mit Zukunft. Deshalb bilden wir auch im kommenden Jahr wieder zur Pflegefachkraft aus und freuen uns über Pflegefach- und hilfskräfte, die Teil unseres Teams werden möchten.“

Noch in diesem Jahr wird nach neu gegründeten Pflegestellen in Empelde und Kirchrode ein weiterer Standort in Hannover-List eröffnet. Auch hier sollen Mitarbeiterinnen eingesetzt werden, die das Unternehmen, die Abläufe und vor allem die Kolleginnen und Kollegen im Team gut kennen. Sie machen Plätze frei, die neu besetzt werden müssen. Anette Könemann freut sich auf Bewerbungen und kann eines sicher zusagen: „Wir wollen niemanden in kaltes Wasser werfen und niemanden verheizen. Jeder soll bei uns seinen Weg in einem guten und soliden Tempo finden und gehen können.“

Wohnungsbrand in der Fössestraße – BGPress 0061© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Wohnungsbrand in der Fössestraße

12. Januar 2022/in Hannover

HANNOVER (PM).  Am Dienstagabend erhielt die Regionsleitstelle mehrere Notrufe mit dem Hinweis auf einen Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus in der  Fössestraße. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte schlugen bereits Flammen aus einem Fenster einer Wohnung im dritten Obergeschoss des Eckgebäudes. Nach etwa dreißig Minuten war das Feuer gelöscht. Es folgten umfangreiche Lüftungsmaßnahmen.

Alle Bewohner*innen des Gebäudes hatten zuvor eigenständig das Gebäude verlassen. Verletzt wurde niemand.  Gegen 20.15 Uhr gingen mehrere Anrufe zu einem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Fössestraße in der Regionsleitstelle ein.

Die Regionsleitstelle alarmierte zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr, die Ortsfeuerwehr Linden sowie den Rettungsdienst. Bei Ankunft der ersten Einsatzkräfte schlugen bereits Flammen aus einem Fenster im dritten Obergeschoss des Eckgebäudes. Da zunächst noch eine Person in der Brandwohnung vermutet wurde, suchten zwei Trupps unter schwerem Atemschutz die betroffene Wohnung ab. Parallel wurde die Brandbekämpfung eingeleitet.

In der Wohnung konnte keine Person aufgefunden werden. Der Mieter hatte sich, wie auch alle anderen Bewohner*innen des Gebäudes, zuvor selbstständig aus dem Haus begeben. Es wurde niemand verletzt. Der Brand hatte sich von der Küche ausgehend in der gesamten Wohnung ausgebreitet. Die Zimmerdecke, die aus Lehm und Stroh bestand, musste durch die vorgehenden Trupps teilweise geöffnet werden, um alle Brandnester vollständig abzulöschen. Durch den Brandrauch wurde das dritte und vierte Obergeschoss des Gebäudes massiv verqualmt. Alle dort befindlichen Wohnungen wurden durch weitere Einsatzkräfte kontrolliert und maschinell belüftet.

Seitens des Energieversorgers enercity wurde die Brandwohnung von der Strom- und Gasversorgung getrennt. Die Brandwohnung ist bis auf Weiteres unbewohnbar. Der betroffene Mieter konnte bei Bekannten untergebracht werden; die übrigen Bewohner*innen des Gebäudes konnten zum Ende des Einsatzes wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Schadenhöhe beläuft sich nach ersten Schätzungen auf rund 60.000 Euro.

Die Einsatzmaßnahmen der Feuerwehr waren nach rund zweieinhalb Stunden abgeschlossen. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache vor Ort aufgenommen. Feuerwehr und Rettungsdienst der Landeshauptstadt waren mit 15 Fahrzeugen und 45 Einsatzkräften im Einsatz.

Omikron ist auf dem Vormarsch - Das Rote Kreuz in der Region Hannover ist vorbereitet – DRK Rettungsdienst

Omikron ist auf dem Vormarsch – Das Rote Kreuz in der Region Hannover ist vorbereitet

7. Januar 2022/in Hannover

HANNOVER (PM). Das Deutsche Rote Kreuz in der Region Hannover ist auf die Ausbreitung der Omikron-Variante vorbereitet. Mit insgesamt 2.500 Mitarbeitenden, ist das Rote Kreuz in der Region Hannover größter Anbieter Niedersachsens im Bereich Rettungsdienst und einer der Größten in den Bereichen Pflegedienste und Kindertagesstätten. Bereits im Dezember vergangenen Jahres wurden Notfallpläne erarbeitet, um in allen Bereichen der kritischen Infrastruktur für die Bevölkerung einsatzfähig zu bleiben.

„Bereits vor Weihnachten haben wir im Rettungsdienst, in der Pflege, den Kindertagesstätten – Bereiche, die der kritischen Infrastruktur zuzuordnen sind – sowie im Bereich der Flüchtlings- und Obdachlosenunterbringung Präventiv-Maßnahmen erarbeitet und eingeleitet. Wir können nicht erst auf Verordnungen warten, wir müssen bereits jetzt vorbereitet sein, um handlungsfähig zu bleiben“, so Anton Verschaeren, Vorstandsvorsitzender des Roten Kreuzes in der Region Hannover. Marlis Spieker-Kuhmann, Vorständin des Verbandes, ergänzt: „In einem Krisenstab, der seit Mitte Dezember täglich tagt, wird die Lage im Verband bewertet, um je nach Infektionsgeschehen sofort reagieren zu können.“

Omikron ist auf dem Vormarsch - Das Rote Kreuz in der Region Hannover ist vorbereitet – Verscheren Spieker Kuhmann

Anton Verschaeren, Vorstandsvorsitzender, und Marlis Spieker-Kuhmann, Vorständin des DRK-Region Hannover e.V. © DRK-Region Hannover e.V.

Die aktuelle Situation beim Roten Kreuz in der Region Hannover kann insgesamt als entspannt bewertet werden. Aktuell gibt es nur einzelne positive Fälle und nur wenige Verdachtsfälle in den Bereichen der kritischen Infrastruktur sowie unter den Mitarbeitenden, die im Bereich der Flüchtlings- und Obdachlosenunterbringung tätig sind. Dies ist vor allem der täglichen Lagebesprechung im Krisenstab zu verdanken und der Erarbeitung und Umsetzung einzelner Präventiv-Maßnahmen.

Eine besondere Stärke des Roten Kreuzes während der Pandemie ist die eigene Struktur: Rund 550 Ehrenamtliche im Katastrophenschutz – Personen mit sanitätsdienstlicher Ausbildung und zum Teil auch mit Ausbildung zum Rettungssanitäter – könnten bei akutem Personalausfall im Rettungswesen unterstützen.

„Wir gehen davon aus, dass es einen Kollaps bei uns nicht geben wird“, formuliert Anton Verschaeren, und weiter: „Das Rote Kreuz war von Beginn der Pandemie an maßgeblich am Aufbau der Teststruktur in Hannover und der Region involviert. Aktuell betreiben wir mehrere Teststationen im Auftrag der Region für Antigen Schnelltests und das Drive-In für die PCR-Testung an unserem DRK-Haus in Empelde. Zudem sind wir mit unseren mobilen Testteams schnell bei Verdachtsfällen vor Ort und können auch somit bei einem Verdachtsfall von Mitarbeitenden schnell reagieren und diese testen und ggf. auch wieder dann schnell in den Einsatz bringen“, betont der Vorstandsvorsitzende.

Unterstützt und begleitet werden die Maßnahmen durch die Stabstelle für Hygiene und Infektionsschutz, welche den Vorstand und die Geschäftsbereichsleitungen in allen Fragen der Infektionsprävention berät.

Neben der regelmäßigen Testung der Mitarbeitenden und der strengen Einhaltung der allgemeinen Hygienemaßnahmen, wurden für die einzelnen Bereiche folgende Präventivmaßnahmen festgelegt.

Rettungsdienst und Fahrservice/ Blutkonserveneildienst

An den 13 Rettungswachen in Hannover und der Region mit insgesamt rund 725 Mitarbeitenden wurden folgende Präventiv-Maßnahmen ergriffen:

Die Standards, wie das verpflichtende Tragen von FFP2-Masken, werden ergänzt durch:

– Zeitversetzter Beginn der Schichten im Rettungsdienst
– Zum Teil feste Mitarbeiter-Teams
– Aufenthalt innerhalb der Teams zwischen den Einsätzen in unterschiedlichen Räumlichkeiten (Schaffung von zusätzlichen Aufenthaltsmöglichkeiten außerhalb der Rettungswachen)

Der Notfallplan bei steigendem Personalausfall sieht folgende Stufen vor:

Stufe 1: Bezirksübergreifender Einsatz der Mitarbeitenden
Stufe 2: Fahrzeuge der nicht Notfallrettung werden reduziert
Stufe 3: Einsatzfahrzeuge werden mit geringer qualifizierten Mitarbeitenden besetzt
Stufe 4: Mitarbeitende werden aus dem Urlaub
Stufe 5: Helferinnen und Helfer aus dem Katastrophenschutz werden aktiviert
Stufe 6: Reduzierung der Fahrzeuge der Notfallrettung

Pflege

Es gilt die Versorgung der Bewohnerinnen und Bewohner in der stationären Pflegeeinrichtung Garbsener Schweiz und die ambulante Betreuung der Patientinnen und Patienten (20 Sozialstationen in Hannover und der Region) und auch die Betreuung in den Tagespflegeeinrichtungen an den 10 Standorten in Hannover und der Region aufrecht zu erhalten – hierfür sind rund 720 Mitarbeitende für die 4.700 Kundinnen und Kunden im Einsatz. Folgende Präventiv-Maßnahmen wurden in diesem Bereich ergriffen:

Die Standards, wie das verpflichtende Tragen von FFP2-Masken, werden ergänzt durch:

– Die Zuordnung von festen Teams auf den Wohnbereichen der stationären Pflegeinrichtung.
– Durch zeitversetzten Schichtbeginn und /-ende, treffen Mitarbeitende in der stationären Pflege und ambulanten Pflege nicht aufeinander.

Der Notfallplan bei steigendem Personalausfall sieht Folgendes vor:

– Als oberste Priorität: Aufrechterhaltung der stationären Pflege
– Bei steigendem Personalausfall: Stufenweise Schließung der Tagespflegen und Einsatz der Mitarbeitenden gemäß ihrer Qualifikation in der ambulanten und stationären Pflege
– In der ambulanten Pflege: Priorisierung der Patientinnen und Patienten nach Versorgung

Kindertagesstätten

920 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind im Bereich Kinder- und Jugendhilfe tätig. In 65 Kindertagesstätten werden rund 4.700 Kinder betreut. Auch in diesem Bereich sind präventive Maßnahmen zwingend erforderlich, damit es auch in diesem relevanten Bereich nicht zu Personalausfällen kommt. Daher wurden in den Einrichtungen folgende Maßnahmen beschlossen und umgesetzt – noch bevor das Land Niedersachsen Vorgaben erteilt – um zwingend eine Schließung von Gruppen oder gar Einrichtungen zu vermeiden.

– Die Betreuung findet in festen Gruppen statt, offene und gruppenübergreifende Angebote werden bis auf Weiteres nicht angeboten. Zudem werden Mitarbeitende in den Einrichtungen den festen Gruppen zugeordnet.
– Mitarbeitende, die während des Regelbetriebes in der Einrichtung tätig sind, tragen verpflichtend mindestens eine medizinische Maske oder alternativ eine FFP2-Maske.
– Zudem werden durch Maßnahmen (z.B. Boden-/Wandmarkierungen, Gebot des Rechtsverkehrs in Fluren und Gängen) Kreuzungswege unterschiedlicher Gruppen nach Möglichkeit vermieden oder reduziert.
– Das Betreten der Einrichtung durch Dritte ist nur mit Ausnahme möglich – hier gilt das Tragen einer FFP2 Maske und nachweislich die 3-G-Regel als verpflichtend.

Flüchtlings- und Obdachlosenunterbringung

Rund 150 Mitarbeitende der Sozialen Dienste sind für den Bereich der Flüchtlings- und Obdachlosenunterkünfte zuständig

In den Unterkünften gilt das Tragen von FFP2-Masken im Dienst als verpflichtend.

Ergänzend dazu sieht der Notfallplan folgendes vor:

Stufe 1: Mobile Teams werden eingesetzt – geimpftes Personal
Stufe 2: Verringerung des Personalschlüssels
Stufe 3: Ersatz von Personal durch Mitarbeitende aus der Verwaltungsstruktur
Stufe 4: Prüfung der absoluten Notbesetzung.

Zudem wurden auch neben den Standards in den wichtigen Bereichen der Verwaltung – wie IT, Finanzbuchhaltung, Personalabteilung – Maßnahmen eingeführt um arbeitsfähig zu bleiben. Die IT wurde zum Beispiel in feste Teams eingeteilt.

Das Rote Kreuz unterstützt zudem im Auftrag der Region Hannover im Bereich der COVID-Impfungen. Auch hier sind feste Teams eingeteilt. Dennoch hoffen die Vorstände, dass die Infektionswelle weniger heftig wird als befürchtet und die Notfallpläne in der Schublade bleiben können.

Feuer zerstört Gartenlaube bei einem Brand in Hainholz – Laubenbrand 220103

Feuer zerstört Gartenlaube bei einem Brand in Hainholz

3. Januar 2022/in Hannover

HANNOVER (PM). In der Nacht zu Montag brannte eine Gartenlaube in der Kolonie Krügersruh im Stadtteil Hainholz komplett nieder. Die Feuerwehr konnte drei Wasserschildkröten aus der brennenden Gartenlaube retten. Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig und äußerst langwierig.

Um 00:45 Uhr wurde die hannoverschen Brandschützer zu einer brennenden Gartenlaube nach Hainholz in den Rübekamp alarmiert. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte in der Kolonie Krügersruh stand eine rund vierzig Quadratmeter große Gartenlaube bereits in Vollbrand. Anfängliche Meldungen, dass sich die Besitzer noch in der Gartenlaube befinden sollten, bestätigten sich glücklicherweise nicht. Mit mehreren Trupps des alarmierten Löschzuges der Berufsfeuerwehr sowie der Ortsfeuerwehr Vinnhorst wurde der Brand unter Kontrolle gebracht.

Da der nächstgelegene Hydrant rund einen Kilometer von der Gartenlaube entfernt war, musste die Wasserversorgung durch ein zusätzlich vom Einsatzleiter angefordertes Großtanklöschfahrzeug mit 10.000 Liter Wassertank sichergestellt werden. Aufkommende Windböen in der Nacht erschwerten die Löscharbeiten ebenfalls. Die Brandbekämpfung konnte auf Grund der akuten Einsturzgefahr der Laube nur von außen durchgeführt werden. Nach rund fünf Stunden Einsatzdauer meldeten die Brandschützer „Feuer aus“. Weitere Kontrollen des Brandobjektes mit einer Wärmebildkamera folgten, um das Aufflammen von Glutnestern auszuschließen.

„Coco, Ella und Kucki“, drei rund dreißigjährige Wasserschildkröten, konnten durch die eingesetzten Trupps gerettet und wohlauf ihren Besitzern übergeben werden.

Die Feuerwehr und der Rettungsdienst waren mit 36 Einsatzkräften und zehn Fahrzeugen im Einsatz. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Zur Schadenhöhe können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden. Der Einsatz war für die Feuerwehr gegen 06:30 Uhr nach rund sechs Stunden Einsatzdauer beendet. Im Rahmen einer am Vormittag (03.02.2022) durchgeführten sogenannten Brandnachschau erfolgte eine Kontrolle des Brandobjektes.

Brand in einem Wohnhaus in der Charlottenstraße in Linden – BGPress 9989© Bernd Günther

Brand in einem Wohnhaus in der Charlottenstraße in Linden

1. Januar 2022/in Hannover

HANNOVER (PM).  Feuerwehr löscht einen Wohnungsbrand in einem dreigeschossigen Wohn– und Geschäftshaus in der Charlottenstraße. Der renitente 70–jährige Bewohner lässt sich nur mit vereinten Kräften von Feuerwehr und Polizei aus der Wohnung retten. Er wird mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus transportiert.

Um 16:14 Uhr wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes durch die Polizei zu einer Rauchentwicklung in die Charlottenstraße gerufen. Beim Eintreffen glimmte zunächst Unrat innerhalb des Treppenraums, welcher infolgedessen auch verqualmt war. Sofort wurde durch einen Löschtrupp unter Atemschutz der Treppenraum gesichert und belüftet. Parallel wurden die Wohnungen des Gebäudes kontrolliert, da mehrere Rauchwarnmelder piepten. Hierbei wurde im 1. Obergeschoss ein Wohnungsbrand festgestellt, weshalb zusätzliche Einsatzkräfte zur Einsatzstelle alarmiert wurden. Durch die Fenster im Innenhof konnte man jetzt auch Feuerschein erkennen und Rauch drang aus einem geborstenen Fenster.

Brand in einem Wohnhaus in der Charlottenstraße in Linden – BGPress 9984

Feuerwehr und Polizei mussten mit vereinten Kräften den 70-Jährigen retten © Bernd Günther / BG-PRESS.de

In der Wohnung befand sich noch eine Person, die sich trotz des Feuers nicht retten lassen wollte. Mit vereinten Kräften von Feuerwehr und Polizei gelang es schließlich, den Mieter aus der Wohnung zu retten. Gleichzeitig nahm ein weiterer Atemschutztrupp die Brandbekämpfung auf. Durch den gezielten Einsatz konnte das Feuer schon nach 15 Minuten gelöscht werden. Da eine Verletzung des Bewohners nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde er durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus transportiert. Weitere Bewohnende des Gebäudes waren nicht anwesend.

Die genauen Umstände beider Brände werden durch die Polizei ermittelt. Zur Höhe des Schachschadens können keine Angaben gemacht werden. Der Einsatz war für die 45 Einsatzkräfte um 18:20 Uhr beendet.

Blaulicht Aktuell

Ruhiger Jahreswechsel für Feuerwehr und Rettungsdienst

1. Januar 2022/in Hannover

HANNOVER (PM). Die zurückliegende Silvesternacht verlief für die Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes weitestgehend ruhig. Zwischen 18:00 Uhr und 06:00 Uhr rückten die hannoverschen Brandschützer zu insgesamt 21 Brandeinsätzen und 8 Hilfeleistungseinsätzen aus. Der Rettungsdienst in der Landeshauptstadt wurde zu 152 Notfalleinsätzen gerufen. Dieses entspricht einer leichten Zunahme im Vergleich zum Vorjahr.

Bei den Brandeinsätzen mussten die Einsatzkräfte brennende Müllbehälter und Papiercontainer löschen, die vermutlich durch Feuerwerkskörper entzündet worden waren. Zudem lösten automatische Brandmeldeanlagen in 2 Objekten Alarm aus. Hier war wahrscheinlich Brandrauch von abgebranntem Feuerwerk in die Gebäude eingedrungen und von den Rauchmeldern detektiert worden.

Der Rettungsdienst musste in den rund 150 Notfalleinsätzen der Silvesternacht zumeist bei Alkoholvergiftungen und Verletzungen nach Stürzen oder Auseinandersetzungen von Personen qualifizierte Hilfe leisten. Leider waren auch wieder einige Verletzungen nach dem unsachgemäßen Gebrauch von Feuerwerkskörpern zu versorgen.

Die Regionsleitstelle disponierte in der Silvesternacht von 18:00 bis 06:00 Uhr insgesamt 551 Einsätze in der gesamten Region Hannover im Bereich des Brandschutzes, des Rettungsdienstes und der Hilfeleistungen. Durch zusätzliches Personal konnten alle Notrufe über den Feuerwehrruf 112 zeitgerecht abgefragt und die notwendigen Einsatzmittel schnell alarmiert werden.

Besonderer Einsatz der Silvesternacht

01.01.2022 02:14 Uhr überschlagener PKW im Stadtteil Anderten
Auf der Höverschen Straße überschlug sich aus ungeklärter Ursache ein PKW. Dieser lag beim Eintreffen der Einsatzkräfte auf der Seite. Die Einsatzkräfte sicherten das Auto und befreiten den 74-jährigen Mann aus dem Fahrzeug. Da dieser nicht eingeklemmt war, konnte er schon nach wenigen Minuten durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus transportiert werden. Der Einsatz um 03:00 Uhr beendet. Zur Unfallursache und Schadenshöhe können keine Angaben gemacht werden. Vor Ort waren 22 Einsatzkräfte mit 8 Fahrzeugen.

Einsatzvorbereitung / – Planung:

Um für die Silvesternacht vorbereitet zu sein, wurden zusätzlich zu den ständig besetzten Feuer- und Rettungswachen auch Standorte der Freiwilligen Feuerwehr mit Personal besetzt. Hier standen 117 ehrenamtliche Einsatzkräfte zusätzlich bereit und weitere 102 Kamerad*innen auf Abruf.

Auch im Rettungsdienst wurden 9 weitere Rettungswagen und ein zusätzliches Notarzteinsatzfahrzeug vorgehalten. Gesamt standen somit in der Silvesternacht 22 Rettungswagen, 5 Notarzteinsatzfahrzeuge für Notfalleinsätze zur Verfügung.

Polizei ermittelt

Ab 1. Januar 2022 gilt bei allen Versammlungen in der Landeshauptstadt Hannover eine Maskenpflicht

1. Januar 2022/in Hannover, Polizei

HANNOVER (ots). Aufgrund der aktuellen Corona-Infektionslage müssen ab dem 1. Januar 2022 Teilnehmende an Versammlungen im Stadtgebiet Hannovers geeignete Mund-Nase-Bedeckungen tragen. Dies geht aus einer Allgemeinverfügung der Versammlungsbehörde von Freitag, 31.12.2021, hervor. Die Tragepflicht soll zur Eindämmung der Corona-Pandemie beitragen und gilt sowohl für angezeigte als auch nicht angezeigte Versammlungen.

Aus Gründen des Infektionsschutzes hat die Versammlungsbehörde der Polizeidirektion Hannover am 31.12.2021 eine Allgemeinverfügung veröffentlicht. Aus dieser geht hervor, dass Teilnehmende, Leitungen sowie Ordnerinnen und Ordner von Versammlungen auf dem Gebiet der Landeshauptstadt Hannover geeignete Atemschutzmasken tragen müssen. Die Verpflichtung greift ab dem 1. Januar 2022 und gilt vorerst bis zum Ablauf des 15. Januar 2022. Eine Verlängerung der Allgemeinverfügung ist möglich.

Die Tragepflicht gilt sowohl für angezeigte als auch nicht angezeigte Versammlungen. Vorgeschrieben sind laut der Allgemeinverfügung Atemschutzmasken mindestens des Schutzniveaus FFP2 und KN 95 oder gleichwertige.

Von der Tragepflicht ausgenommen sind Personen, denen aufgrund von Vorerkrankungen wegen des höheren Atemwiderstands das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung nicht zumutbar ist. Dies ist gegenüber polizeilichen Einsatzkräften vor Ort auf Verlangen durch ein ärztliches Attest oder eine vergleichbare amtliche Bescheinigung glaubhaft zu machen. Ebenfalls ausgenommen sind Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres.

Kinder zwischen dem vollendeten 6. Lebensjahr und dem vollendeten 14. Lebensjahr dürfen anstelle einer medizinischen Maske eine beliebige andere geeignete textile oder textilähnliche Barriere, die aufgrund ihrer Beschaffenheit eine Ausbreitung von übertragungsfähigen Tröpfchenpartikeln durch Husten, Niesen und Aussprache verringert, unabhängig von einer Kennzeichnung oder zertifizierten Schutzkategorie, als Mund-Nase-Bedeckung tragen.

Verstöße gegen die Allgemeinverfügung werden durch die Polizei konsequent geahndet und können Ordnungswidrigkeitsanzeigen zur Folge haben.

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Symbolbild Standesamt

Standesamt zieht Jahresbilanz

30. Dezember 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Fast 9.000 Geburten beurkundet – Emilia und Noah wieder beliebteste Vornamen – Starker Anstieg der Kirchenaustritte

Wie schon 2020 waren Emilia und Noah auch 2021 die beliebtesten Vornamen für Neugeborene in Hannover.

Die beliebtesten Vornamen in absteigender Reihenfolge der Häufigkeit:

Mädchen: Emilia – geteilter zweiter Platz: Ella/Mila – Mia – geteilter vierter Platz: Emma/Lina – Sophia – Charlotte – Ida – geteilter achter Platz: Lea/Marie – Anna – Clara

Jungen: Noah – Emil – Liam – Elias – Theo – geteilter sechster Platz: Finn/Leon – geteilter siebter Platz: Adam/Paul – Oskar – Felix – geteilter zehnter Platz: Ben/MaximilianBeurkundet wurden im Standesamt insgesamt 8.982 Geburten (4.687 männlich, 4.291 weiblich, drei divers, eine ohne Angabe). Das waren rund 200 weniger als 2020, was aber eine normale Schwankung darstellt.

Die Zahl der 8.982 Geburten ist nicht gleichbedeutend mit kleinen hannoverschen Neubürger*innen.  Durch die Vielzahl der Kliniken in Hannover werden hier auch Kinder geboren, deren Eltern nicht in Hannover leben und ihre Kinder dann an ihrem Wohnort in der Region oder im Umland anmelden. Erfahrungsgemäß ist das in etwa ein Drittel, so dass rund zwei Drittel der beurkundeten Geburten in Hannover gemeldet werden.

Das Standesamt Hannover hat 2021 1.776 Eheschließungen vollzogen, davon 68 gleichgeschlechtliche. Zum Vergleich: 2020 waren es 1.716.

Es wurden 7.723 Sterbefälle beurkundet.2020 waren es 7.493.

Auffällig angestiegen ist die Anzahl der Kirchenaustritte. Es wurden insgesamt 6.401 entsprechende Erklärungen abgegeben (4.366 aus der evangelischen Kirche, 2.034 aus der katholischen Kirche, eine aus sonstigen Kirchen). Schon 2020 war diese Zahl stark angewachsen und betrug 5.271. In den Jahren davor waren es mit 3.312 (2018) und 3.737 (2019) deutlich weniger.

Auch für Einbürgerungen ist das Standesamt zuständig. 2021 wurden hier 1.035 durchgeführt, 2020 waren es 1.063.

Die Zahlen geben den Stand vom 27.Dezember wieder.

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