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Aktuelle Nachrichten aus der Landeshauptstadt Hannover – lokale Meldungen, Polizei, Politik und Stadtgeschehen.

Einsatzleitwagen

Schwerer Verkehrsunfall mit drei Verletzten auf der B 65

17. Dezember 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 65 sind am Donnerstagnachmittag mehrere Menschen verletzt worden. Eine Unfallbeteiligte wurde in ihrem PKW eingeschlossen und musste von der Feuerwehr befreit werden.

Gegen 15:15 war es auf der Bundesstraße 65 im Auffahrtsbereich Empelde zu dem Frontalzusammenstoß zweier PKW gekommen. Hierbei wurde die Fahrerin eines Kleinwagens schwer verletzt und in ihrem Fahrzeug eingeschlossen. Die zwei Insassen des anderen PKW erlitten durch den Aufprall ebenfalls schwere Verletzungen.

Da zunächst der Verdacht bestand, dass eines der beiden Unfallfahrzeuge in Brand stehe, alarmierte die Feuerwehr neben mehreren Rettungswagen und einer Notärztin auch den Löschzug der nahe gelegenen Feuer- und Rettungswache 4 am Tönniesberg. Vor Ort bestätigte sich der Verdacht jedoch nicht. Die Einsatzkräfte konnten sich daher auf die schnelle Rettung der Kleinwagenfahrerin, die Feuerwehr setzte hierzu technisches Rettungsgerät ein, und die medizinische Versorgung der Insassen des anderen PKW konzentrieren. Alle drei Verletzten wurden durch eine Notärztin versorgt und mit Rettungswagen in nahegelegeneKrankenhäuser transportiert.

Während der Rettungsmaßnahmen sowie der Unfallaufnahme musste die B 65 stadtauswärts ab dem Tönniesbergkreisel voll gesperrt werden. Die Feuerwehr und der Rettungsdienst der Landeshauptstadt Hannover waren mit 20 Einsatzkräften und acht Fahrzeugen vor Ort im Einsatz. Zur Schadenhöhe kann die Feuerwehr derzeit keine Angaben machen. Zum Unfallhergang und zur Unfallursache ermittelt die Polizei.

Ministerpräsident Weil übergibt Weihnachtsgeschenke für benachteiligte Kinder an das Diakonische Werk – Weihnachtsgaben Weil© Matthias Falk

Ministerpräsident Weil übergibt Weihnachtsgeschenke für benachteiligte Kinder an das Diakonische Werk

16. Dezember 2021/in Hannover

HANNOVER (PM/red). Ministerpräsident Stephan Weil hat heute 53 Weihnachtsgeschenke an das Diakonische Werk im Beisein von einigen Kindern übergeben. In Zusammenarbeit mit dem Diakonischen Werk Hannover erfüllen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Staatskanzlei bereits zum dritten Mal mit einer Wunschzettelaktion die Weihnachtswünsche von benachteiligten Kindern.

In diesem Jahr gehen die Päckchen an Mädchen und Jungen im Alter von sechs bis sieben Jahren aus dem Unterstützungsangebot „Leine-Lotsen“ an der Egestorffschule in Hannover.

„Eine Puppe, ein Detektivkoffer, dicke Buntstifte – das sind nur einige Wünsche der Mädchen und Jungen, die dank des Engagements von Beschäftigten in der Staatskanzlei und der Hilfe des Diakonischen Werkes erfüllt werden können. Wir sorgen damit hoffentlich für viele leuchtende Kinderaugen, gerade bei denjenigen, die keine Geschenkeberge zu erwarten haben. Herzlichen Dank für diese schöne Wunschzettelaktion an alle Beteiligten. Ich wünsche allen – aber vor allem den Kindern – frohe und friedliche Weihnachtstage.“, erläuterte Stephan Weil.

„Für viele Kinder war der Schulstart in diesem Jahr mit großen Herausforderungen verbunden. Wir freuen uns daher sehr, dass wir einigen unserer Erstklässlerinnen und Erstklässlern mit dieser Weihnachts-Wunsch-Aktion eine besondere Freude machen können!“ erklärt Lutz Jung, Geschäftsführer der Diakonisches Werk Hannover gGmbH.

Impfaktion im Stadion – Anmeldungen sind wieder möglich – Impfen Fussball

Impfaktion im Stadion – Anmeldungen sind wieder möglich

16. Dezember 2021/in Hannover

REGION HANNOVER (PM). Am 22. Dezember startet im Stadion Hannover in der Zeit von 15 – 22 Uhr eine große Impfaktion – in weihnachtlicher Atmosphäre und mit musikalischer Begleitung. Aufgrund der großen Nachfrage hat die Region Hannover die Anzahl der geplanten Impfteams verdoppelt. Unter www.das-stadionimpfen.de stehen wieder Termine über das Anmeldeportal zur Verfügung.

„Kurz nach Aktivierung des Anmeldetools waren innerhalb eines Tages fast alle verfügbaren Impftermine vergeben. Eine besonders starke Nachfrage haben wir bei den Kinderimpfungen beobachtet“, sagt Stadtsuperintendent Rainer Müller-Brandes. Regionspräsident Steffen Krach: „Wir freuen uns sehr über das große Interesse an unserer Impfaktion im Stadion. Das Stadion übt für viele eine Faszination aus. Darüber hinaus ist es gut erreichbar und somit eine tolle Anlaufstelle in Hannover. Dank der schnellen Absprachen mit den Kirchen und Hannover 96 konnten wir nun noch weitere Impfstraßen bereitstellen.“

Kinder ab 5 Jahre können ebenfalls in den Räumen der HDI-Arena geimpft werden. Für eine gesicherte Zweitimpfung dieser Kinder bereitet das Kinder- und Jugendkrankenhaus AUF DER BULT für Sonnabend, 15. Januar 2022, eine Impfaktion vor. Schon bei der Erstimpfung in der HDI-Arena sollen die Familien einen konkreten Termin für den 15. Januar erhalten. Für eine entspannte, weihnachtliche Atmosphäre werden auf der Bühne vor dem Eingang Ost traditionelle Advents- und Weihnachtslieder unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Harald Röhrig musiziert. Gospelkantor Jan Meyer wird mit dem Gospelensemble PrayStation Gospel- und Popsongs singen. Im HDI-Stadion wird eine weihnachtliche Beleuchtung für eine entspannte Stimmung sorgen. Ein Team von Ehrenamtlichen des Malteser Hilfsdienst Hannover sorgt dafür, dass Wartende mit heißen Getränken versorgt werden.

Veranstaltet wird das Stadionimpfen vom Evangelisch-lutherischen Stadtkirchenverband Hannover, der Katholischen Kirche in der Region Hannover und der Region Hannover in Kooperation mit 96plus, der HDI Arena, Eddis Kids, Radio 21, Asphalt, EVENTIM und der Hannover Marketing und Tourismus GmbH (HMTG).

 

Neues Impfangebot in der Ernst-August-Galerie – Impfen 3

Neues Impfangebot in der Ernst-August-Galerie

15. Dezember 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Zentraler geht’s nicht – ab Donnerstag, 16. Dezember, öffnet ein neues Impfangebot der Region Hannover in der Ernst-August-Galerie neben Hannovers Hauptbahnhof. Dort können sich Erwachsene mit und ohne Termin ab morgen in der Zeit von 9 bis 17 Uhr impfen lassen. Am Montag, 20. Dezember, startet außerdem der Impfbetrieb für Kinder.

„Mit diesem zentralen Standort in der City Hannovers werden wir noch mehr Menschen erreichen und ihnen die Möglichkeit geben, sich und ihre Familien zu schützen. Das neue Impfangebot in der Ernst-August-Galerie ist ein weiterer wichtiger Baustein für unsere regionsweite Impfoffensive“, so Regionspräsident Steffen Krach.

Grundsätzlich können sich Impfwillige am neuen Standort montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr sowohl mit Termin als auch spontan impfen lassen. Wer Wartezeiten verhindern möchte, sollte über das Onlineportal des Landes unter www.impfportal-niedersachsen.de einen Termin vereinbaren. Kinderimpfungen finden grundsätzlich mit Termin statt, die Terminvergabe läuft ebenfalls über die Terminvergabe des Landes.

Das neue Impfangebot ist über das Parkdeck 1 der Ernst-August-Galerie erreichbar und startet zunächst mit drei Impfstraßen des Arbeiter-Samariter-Bundes für die Erwachsenen, ab nächster Woche kommen vier weitere für Kinder dazu. „Die Kapazitäten können wir schnell ausbauen, wenn der Bedarf höher ist, der Platz ist da“, kündigt Krach an.

 

Bothfeld barrierefrei: Haltestelle Kurze-Kamp-Straße geht in Betrieb – Kurze Kamp Strasse Hochbahnsteig

Bothfeld barrierefrei: Haltestelle Kurze-Kamp-Straße geht in Betrieb

14. Dezember 2021/in Hannover

HANNOVER (PM).  Zum gerade erfolgten Fahrplanwechsel erhält der hannoversche Stadtteil Bothfeld seine erste barrierefreie Stadtbahnhaltestelle. Der neugebaute Hochbahnsteig Kurze-Kamp-Straße – es ist der 160. von insgesamt 195 an Stadtbahn-Stationen – erschließt sowohl das dortige Nahversorgungszentrum als auch das Neubaugebiet Hilligenwöhren, die Heilig-Geist-Kirche, die Gartenheimschule, Sportanlagen sowie verschiedene Dienstleistungsunternehmen.

Die Region Hannover investiert hierfür mit Förderung des Landes Niedersachsen 5,2 Millionen Euro, die Landeshauptstadt Hannover beteiligt sich mit 300.000 Euro. Bauherrin und Eigentümerin ist die Infrastrukturgesellschaft Hannover (infra).

Rund 1.900 Personen nutzen die Haltestelle auf der Stadtbahnstrecke A-Nord an einem durchschnittlichen Werktag. Bislang steigen die Fahrgäste mit Hilfe von Klapptrittstufen ein und aus. Mit dem Bau von Seitenhochbahnsteige mit einer Länge von 70 Metern und einer Breite von 2,50 Metern wird ein barrierefreier Zugang möglich. „Unser Ziel ist, die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel für unsere Einwohnerinnen und Einwohner einfacher zu machen und sich an ihren Bedürfnissen zu orientieren“, betonte Ulf-Birger Franz, Verkehrsdezernent der Region Hannover: „Mit der heutigen Fertigstellung des Hochbahnsteigs Kurze-Kamp-Straße gehen die Arbeiten für den Ausbau der Nachbarstation Bothfeld weiter. Für die Haltestellen Bothfelder Kirchweg, Stadtfriedhof Bothfeld und die Endstation Fasanenkrug laufen die Planungen.“

„Der Hochbahnsteig Kurze-Kamp-Straße ist der Auftakt des Nachrüstprogramms im Stadtteil Bothfeld auf der Stadtbahnstrecke A-Nord“, erklärte Elke Maria van Zadel, die Vorstandsvorsitzende der ÜSTRA, zur Eröffnung des Hochbahnsteigs. „Mit Ausbau der übrigen vier Haltestellen nördlich der Noltemeyerbrücke bis zum Endpunkt Fasanenkrug werden die Klapptritte unserer Stadtbahn auch auf diesem Ast Geschichte sein und Platz machen für modernere Fahrzeuge. Übergangsweise werden ab Herbst 2022 die ersten TW2000 hier zum Einsatz kommen“, versprach van Zadel.

Für die infra sagte Geschäftsführer Christian Weske: „Mit dem Ausbau hat die Station auch einen neuen Standort. Wir sind dem Wunsch der Landeshauptstadt Hannover gefolgt und haben den Hochbahnsteig nördlich der Kreuzung von Stadtbahnstrecke und Bischof-von-Ketteler-Straße errichtet. So kann das geplante, angrenzende Wohngebiet Hilligenwöhren optimal erschlossen werden.“

Der neue Bahnsteig in Bothfeld ist signalgeregelt sicher über Rampen zu erreichen. Er ist mit allen für die Fahrgäste hilfreichen und inzwischen zum Standard gehörenden Elementen ausgestattet, wie Leitelementen, Witterungsschutz, dynamischen Informationsanzeigern, Umgebungsplänen, Fahrplänen, Fahrscheinautomaten, Notruf- und Infosprechstelle. Leitelemente erstrecken sich auch über die Zuwegungen zur Haltestelle einschließlich Querung der Bischof-von-Ketteler-Straße.

Statistisches Jahrbuch 2021 verdeutlicht Folgen der Pandemie – Statistische Jahrbuch

Statistisches Jahrbuch 2021 verdeutlicht Folgen der Pandemie

13. Dezember 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Sinkende Finanzeinnahmen der Stadt, massive wirtschaftliche Verwerfungen, aber auch deutlich weniger Diebstahlsdelikte und weniger Luftschadstoffe: Das dritte „Statistische Jahrbuch“, das die Statistikstelle der Landeshauptstadt Hannover jetzt veröffentlicht hat, blickt überwiegend auf das Jahr 2020 zurück, in dem die Corona-Pandemie das soziale, wirtschaftliche und kulturelle Leben in Hannover stark beeinflusst hat.

Die diesjährige Aktualisierung hilft, für viele Themenbereiche die Auswirkungen der Krise einzuschätzen. Dabei sind die betrachteten Bereiche in unterschiedlicher Stärke von teils unmittelbaren Effekten aber auch von weniger zu erwartenden Folgen der Pandemie betroffen. Das Jahrbuch erscheint als Onlinepublikation und kann im Internet unter www.jahrbuch-hannover.de als PDF heruntergeladen werden.

Unter anderem sind folgende Auswirkungen zu beobachten:

  • Arbeitsmarkt: Durch die pandemiebedingten Betriebsschließungen stieg die Arbeitslosenquote in der Landeshauptstadt Hannover – bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen – im Jahr 2020 auf 9 Prozent an. Dies sind 1,2 Prozentpunkte mehr als im Jahr 2019 (plus 3.885 Arbeitslose).
  • Wirtschaft: Durch Beeinträchtigungen des internationalen Handels und die zeitweise Schließung von Wirtschaftsbetrieben und Läden im Jahr 2020 hatte die Wirtschaft sowohl mit unmittelbaren als auch mit mittelbaren Folgen der Pandemie zu kämpfen. Besonders hart traf es auch in der Landeshauptstadt Hannover den Tourismussektor. Die Zahl der Beherbergungen brach drastisch ein. So wurde ein Rückgang der Übernachtungen im Vergleich zum Vorjahr von 1.339.104 (minus 57,3 Prozent) verzeichnet.
  • Finanzen: Die Gewerbesteuereinahmen der Landeshauptstadt Hannover sind 2020 um rund 22 Prozent zurückgegangen. Auch die Einnahmen aus der Vergnügungssteuer sind mit minus 23,5 Prozent im Vergleich zu 2019 stark rückläufig.
  • Verkehr: Der zivile Luftverkehr am Flughafen Langenhagen brach im Vergleich zum Jahr 2019 um 43,2 Prozent ein. Dies ist besonders auf das verringerte Passagieraufkommen zurückzuführen (minus 77 Prozent). Auch der öffentliche Nahverkehr verzeichnete unter anderem durch die erhöhte Nutzung des Homeoffice einen deutlichen Rückgang an Fahrgästen (61.748 Fahrgäste weniger). Der Schiffsgüterumschlag bei den hannoverschen Häfen hat sich um 23,3 Prozent verringert und lag in 2020 bei 361.401 Tonnen (minus 109.580 Tonnen).
  • Versorgung und Entsorgung: Das Hausmüllaufkommen in der Landeshauptstadt Hannover in 2020 ist auf 216.378 Tonnen (plus 7 Prozent) gestiegen. Ein wesentlicher Grund hierfür ist, dass die Arbeit im Homeoffice stark zugenommen hat.
  • Klima und Umwelt: Das durch die Pandemie bedingte verringerte Verkehrsaufkommen spiegelt sich positiv in einer geringeren Konzentration von Luftschadstoffen in der Landeshauptstadt Hannover wider. Die gemessene Menge von Stickstoffoxiden und Feinstaub verringerte sich gegenüber dem Vorjahr. Damit setzt sich der Trend der Vorjahre fort.
  • Sicherheit und Ordnung: Durch verhängte Ausgangssperren und das verminderte Verkehrsaufkommen sind in der Landeshauptstadt Hannover weniger Rettungseinsätze in 2020 (minus 3.341) zu verzeichnen, nachdem diese in den davorliegenden fünf Jahren stetig gestiegen waren. Die Statistiker*innen verzeichneten deutlich weniger Diebstahlsdelikte (circa minus 50 Prozent), weil die Menschen mehr Zeit zu Hause verbracht haben.
  • Kultur, Freizeit und Sport:  Aufgrund der Schließungen kultureller Einrichtungen wie Museen und Theater, aber auch der Herrenhäuser Gärten und Schwimmbäder, haben diese Bereiche die Auswirkungen der Pandemie mit stark verringerten Besucher*innenzahlen unmittelbar gespürt. So sank die Zahl der Gäste im Jahr 2020 in den städtischen Bädern insgesamt um 57,5 Prozent und in den Theatern der Landeshauptstadt Hannover sogar um 70,3 Prozent.
Neuer Spielplatz mit Grünfläche am Pastor-Jaeckel-Weg freigegeben – Spielplatz Pastor Jaeckel Weg

Neuer Spielplatz mit Grünfläche am Pastor-Jaeckel-Weg freigegeben

13. Dezember 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Bauzaun entfernt, die Entdeckungsreise kann beginnen: Die Stadt hat den neuen Spielplatz mit dem Titel „Flussfahrt auf dem Orinoco“ und die daran anschließende Grünfläche am Pastor-Jaeckel-Weg (Stadtteil List) heute (13. Dezember) zur Benutzung freigegeben. Neun Monate nach dem Baustart ist auf einer insgesamt rund 6.000 Quadratmeter großen Fläche zwischen der Straße Am Listholze und der Günther-Wagner-Allee für rund 460.000 Euro ein vielfältiges Angebot entstanden.

Spielplatz mit „Fischerdorf“ und vielen barrierefreien Angeboten

Der rund 1.800 Quadratmeter große Spielplatz trägt das Motto „Flussfahrt auf dem Orinoco“. Das vom Fachbereich Umwelt und Stadtgrün der Landeshauptstadt Hannover mit der Planung beauftragte Landschaftsarchitekturbüro chora blau (Hannover) wählte dieses Thema aufgrund der auf der Fläche bereits vorhandenen mit großen Bäumen und Sträuchern umstellten Senke: Ein geschwungener asphaltierter Weg als stilisierter Flusslauf erschließt die Spielplatzfläche nun von Westen nach Osten. Den Weg begleiten die verschiedenen Spielangebote, die sich die Kinder im Rahmen einer Beteiligungsveranstaltung gewünscht hatten. Es gibt eine Vogelnestschaukel und das „Fischerdorf am Orinoco“: mit Spielhütte und einer Kletter- und Spielkombination mit zwei Türmen, Rutsche, Brücken und Netzen. Ein Spielturm ist mit einer flachen Rampe für Rollstühle direkt vom Weg anfahrbar. Ein etwa zwölf Meter langer, geschwungener Holzsteg überbrückt eine Senke im Gelände und verbindet Schaukel und Kletterspiel.

Auch der großzügige Sandspielbereich mit einem überdachten „Backtisch“ lässt sich mit dem Rollstuhl erreichen. Er bietet ein vielfältiges Angebot mit Sandschütten, Kran und Sieben. Bänke mit Arm- und Rückenlehnen sowie eine Bank-Tisch-Kombination komplettieren diesen Bereich. Dahinter lädt eine Wiese zum freien Spielen, Krabbeln und Picknicken ein.

Zwei Holz-Krokodile „lagern“ am „Flusslauf“. Am Kletterspiel „schwimmen“ Piranhas aus dem gleichen Material. Sie wurden von der Künstlerin Ulrike Meinholz (Hannover) aus Bäumen gestaltet, die im hannoverschen Stadtwald aus Sicherheitsgründen gefällt wurden. Die tierischen Gäste im Sandspielbereich sind eine Schildkröte, eine Schlange und ein Frosch aus Holz. Ein Balancierparcours mit Findlingen und Baumstämmen fördert spielerisch den Gleichgewichtssinn und die Geschicklichkeit der Kinder.

Bei der inneren Erschließung des Spielgeländes haben die Planer*innen auf eine barrierefreie Gestaltung Wert gelegt. Ziel ist es, das gemeinsame Spielen, unabhängig von Mobilitäts- oder Wahrnehmungseinschränkungen, zu ermöglichen und zu fördern. Die glatten Bodenbeläge sind gut mit Rollstühlen, Rollern und anderen Kinderfahrzeugen befahrbar und bieten Kindern und Begleitpersonen vielfältige Möglichkeiten, miteinander in Kontakt zu kommen. Alle Sitzgelegenheiten und Spielgeräte sind so angeordnet, dass die Nutzer*innen sie mit Rollstühlen oder Gehhilfen gut erreichen können. Auch die Spielgeräte haben die Gestalter*innen unter der Prämisse ausgewählt, dass mobilitätseingeschränkte Kinder und zugleich Kinder mit breit gefächerten motorischen und sensorischen Fähigkeiten möglichst abwechslungsreiche und motorisch anspruchsvolle Angebote bekommen.

Viele Bäume und Sträucher auf dem Spielplatz

Die vorhandene umlaufende und das Gelände prägende Reihe aus Ahornarten, Birken, Weiden, Pappeln, Hainbuchen und Eichen hat Zuwachs bekommen. Elf neue Bäume ergänzen jetzt das Areal: ein Walnussbaum, vier Feldahorne, ein Spitzahorn, zwei Blumeneschen und drei Hainbuchen. Neun weitere Bäume – drei Feldahorne, drei Hainbuchen, zwei Blumeneschen und ein Spitzahorn – stehen direkt auf der Spielfläche und sollen künftig für Schatten sorgen. An den Böschungen und im Bereich der Baumreihe auf der Nordseite ergänzen Sträucher die vorhandene Bepflanzung. Hier fiel die Wahl auf Flieder, Kornelkirsche, Alpen-Johannisbeere „Schmidt“ und den Schwarzholz-Hartriegel in Gruppen und als Solitärsträucher.

Ein 80 Zentimeter hoher Gittermattenzaun zum Schutz der spielenden Kinder grenzt den Spielplatz nach Westen zur Günter-Wagner-Allee und im Süden zum Pastor-Jaeckel-Weg ab. Am Eingang in Höhe Immengarten stehen vier Fahrradbügel als Parkmöglichkeiten bereit. Alle drei Spielplatzeingänge am Pastor-Jaeckel-Weg werden im Frühjahr 2022 durch farblich auffällige Asphalt-Tattoos mit Fußabdrücken von Menschen und Wildtieren betont. Fußgänger*innen und Radfahrer*innen, die nicht den Spielplatz besuchen möchten, sollen damit auf die Eingänge aufmerksam gemacht werden.

Naturnah gestaltete Grünfläche

Im Bereich der im Westen gelegenen Grünfläche hatte die Stadt den vorhandenen Gehölzbestand aus alten Obstbäumen mit Kirsch-, Walnuss- und Apfelbäumen ein Jahr vor Baubeginn behutsam ausgelichtet. Dies soll einerseits die Pflege vereinfachen und darüber hinaus durch bessere Einsehbarkeit von außen eine soziale Kontrolle ermöglichen. Fichten wurden entfernt, um den wertvollen Obstgehölzen im Bestand bessere Lebensbedingungen zu schaffen.

Der Fachbereich wird das Gelände künftig extensiv pflegen. Das bedeutet insbesondere, dass weniger gemäht wird und somit Pflanzen und Tiere auf den Flächen zusätzliche Lebensräume und Rückzugsmöglichkeiten erhalten. Auf der Fläche abgelegte Stämme von Obstbäumen, die dort vor rund zwei Jahren gefällt wurden, und die Stammabschnitte einer bereits umgestürzten Weide dienen demselben Zweck. Das gilt auch für die neu gepflanzte freistehende Hecke aus Schlehen, Weißdornen und Kornelkirschen und die Pflanzgruppe mit Haselnuss-Solitärpflanzen und einem Walnussbaum.

Ab Sonntag: Neue Coronamaßnahmen im hannoverschen Nahverkehr – Maskenpflicht ÖPNV

Ab Sonntag: Neue Coronamaßnahmen im hannoverschen Nahverkehr

12. Dezember 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Gemäß der neuen niedersächsischen Corona-Verordnung, die gestern Abend von der Landesregierung veröffentlicht wurde, treten bereits ab heute, Sonntag, 12. Dezember, auch im öffentlichen Nahverkehr in der Region Hannover neue Regelungen in Kraft. Dazu zählen die Tragepflicht von FFP2-Masken sowie verschärfte Zugangsbeschränkungen für Ladengeschäfte. 

Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske

Ab heute, Sonntag, 12. Dezember, gilt in sämtlichen Bussen und Bahnen sowie in vollständig geschlossenen Räumen wie Bahnhöfen oder Vorverkaufsstellen (dazu zählen auch die unterirdischen Stationen der Verkehrsunternehmen) eine generelle Tragepflicht von FFP2-Masken (KN95/N95) für alle Personen ab 14 Jahren. Auch für Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 13 Jahren gilt die Maskenpflicht, sie sind allerdings nicht verpflichtet, eine FFP2-Maske zu tragen, eine Alltagsmaske ist ausreichend. Ausgenommen von der Regelung sind Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres sowie Personen, deren Erkrankung das Tragen einer Maske nicht möglich macht. Letztere sollten ein entsprechendes Attest mit sich führen, welches sie auf Verlangen des Prüfpersonals vorzeigen.

Verschärfte Zugangsbeschränkungen

Ebenfalls ab heute dürfen gemäß der 2G-Regel im Einzelhandel nur noch Geimpfte und Genesene das ÜSTRA Fundbüro sowie das Reisebüro von ÜSTRA Reisen (beides Nordmannpassage 6) betreten. Zudem gilt auch in diesen Räumen die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske. Sollten Fahrgäste ihre Fundgegenstände nicht selbst abholen können, besteht die Möglichkeit, anderen Personen eine Vollmacht zur Abholung auszustellen oder die Gegenstände per Post zu erhalten. Für das GVH Kundenzentrum in der Karmarschstraße 30/32 gilt, genauso wie bei der Fahrt mit Bus und Bahn, die 3G-Regel und die generelle Tragepflicht von FFP2-Masken (KN95/N95) für alle Personen ab 14 Jahren.

Aussetzen des Vorneeinstiegs in den Bussen von ÜSTRA und regiobus

Aufgrund der pandemischen Lage setzen die ÜSTRA sowie die regiobus GmbH ab morgen, Montag, 13. Dezember, zudem vorrübergehend den Vorneeinstieg in ihren Bussen wieder aus. Dadurch entfällt auch der Fahrscheinverkauf beim Fahrpersonal. „Der Schutz unserer Fahrgäste sowie unserer Mitarbeitenden hat für uns oberste Priorität. Wir bedauern, dass dies mit Komforteinschränkungen verbunden ist und bitten unsere Kunden um Verständnis“, erklärte Elke Maria van Zadel, ÜSTRA Vorstandsvorsitzende und Geschäftsführerin der regiobus GmbH, die Maßnahme.Fahrkarten können die Fahrgäste weiterhin über die GVH App erwerben.

Symbolbild Feuerwehr

Wohnungsbrand in Vahrenwald

7. Dezember 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Die Feuerwehr Hannover musste am Dienstagnachmittag in den Stadtteil Vahrenwald ausrücken. In einem Mehrfamilienhaus war eine Wohnung im 3. Obergeschoss in Brand geraten. Eine Person wurde verletzt.

Gegen 16:20 Uhr erreichten die Regionsleitstelle zahlreiche Anrufe über eine starke Rauchentwicklung und Flammenschlag aus einer Wohnung in der Franckestraße. Da zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich noch Personen in der Wohnung aufhalten, alarmierte die Feuerwehr zwei Löschzüge und den Rettungsdienst. Die ersten eintreffenden Einsatzkräfte nahmen umgehend einen Löschangriff über den Treppenraum in die Wohnung im 3. Obergeschoss vor und durchsuchten die Wohnung nach den vermuteten Bewohnern. Glücklicherweise konnte die Mieterin selbst aus der Wohnung flüchten.

Weitere Mieter, inclusive den Hunden Rochas und Dexter, gelang es ebenfalls sich selbstständig ins Freie zu begeben. Zwei 22 Jahre alten und einer 25 Jahre alten Frau war zunächst der Fluchtweg über das Treppenhaus abgeschnitten. Sie wurden von Einsatzkräften von der Drehleiter aus am Fenster betreut, da keine unmittelbare Lebensgefahr für die Frauen bestand. Kurze Zeit später konnten sie über das mittlerweile rauchfreie Treppenhaus das Gebäude verlassen. Der Brandherd wurde schnell gefunden und gelöscht. Dennoch entstand ein erheblicher Rauchschaden.

Durch die starke Rauchausbreitung mussten auch die Nachbarwohnungen über der Brandwohnung kontrolliert und Lüftungsmaßnahmen im Gebäude durchgeführt werden. Insgesamt 10 Mieter der Wohnungen wurden vom Rettungsdienst untersucht, lediglich die Mieterin der Brandwohnung muss zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus. Die Brandwohnung ist unbewohnbar, hier wurde ein Ausweichquartier für die 51 Jahre alte Frau gefunden. Die Einsatzstelle wurde der Polizei für weitere Ermittlungen übergeben. Zum jetzigen Zeitpunkt können noch keine Aussagen über die Schadenshöhe gemacht werden.

Die Feuerwehr und der Rettungsdienst der Landeshauptstadt Hannover waren mit 40 Einsatzkräften und 16 Fahrzeugen, unter anderem dem Großraumrettungswagen, im Einsatz.

Löschzug an der Einsatzstelle© Bernd Günther

Personen bei Brand verletzt

7. Dezember 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Am Dienstagmittag ereignete sich im Stadtteil Bothfeld ein Brand an einem Reihenhaus. Eine Person erlitt eine schwere Rauchgasvergiftung.

Gegen 11:35 Uhr Uhr gingen in der Regionsleitstelle Hannover mehrere Notrufe zu einem Feuer im Pasemannweg ein. Ein an einem Reihenhaus angebauter Schuppen hatte aus ungeklärter Ursache Feuer gefangen. Der 39 Jahre alte Mieter hat noch versucht, das Feuer zu löschen, was ihm aber nicht gelang. Dabei erlitt er eine schwere Rauchgasvergiftung. Nach der Versorgung durch den Rettungsdienst vor Ort, wurde er in ein Krankenhaus transportiert. Den alarmierten Einsatzkräften der Feuerwehr gelang es schnell, das Feuer, das mittlerweile auf Teile des Daches übergegriffen hatte, zu kontrollieren und eine weitere Ausbreitung in die Wohnräume und den gesamten Dachstuhl zu verhindern. Von einer Drehleiter aus wurden die Dachziegel entfernt, um gezielt Glutnester abzulöschen. Die erforderlichen Nachlösch- und Aufräumarbeiten waren gegen 13:45 Uhr abgeschlossen.

Zur Brandursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen. Der Schaden am Gebäude wird auf ca. 100.000 € geschätzt. Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 15 Fahrzeugen und rund 40 Einsatzkräften vor Ort

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