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Aktuelle Nachrichten aus der Landeshauptstadt Hannover – lokale Meldungen, Polizei, Politik und Stadtgeschehen.

Das „Who’s Who“ der Kampfmittelräumdienste tagte in Hannover – KBD mf© Matthias Falk

Das „Who’s Who“ der Kampfmittelräumdienste tagte in Hannover

25. November 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Am heutigen Donnerstag (25.11.2021) endete in Hannover die dreitägige Tagung der verantwortlichen Experten für die Kampfmittelbeseitigung aus ganz Deutschland und der Bundeswehr sowie Gästen aus Belgien und der Schweiz. Schwerpunkte der Tagung waren der Austausch zu allgemeinen Entwicklungen und technischen Neuerungen, zum Thema Munition im Meer, zu Ereignissen/Unfällen mit Kampfmitteln sowie Sondengängern und Magnetanglern. Der hochmoderne Fahrzeugpark des niedersächsischen Kampfmittelbeseitigungsdienstes (KBD) und KISNi, das Kampfmittelinformationssystem Niedersachsen, standen am Mittwoch im Fokus der Tagung.

Boris Pistorius, der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, begrüßte die Teilnehmenden und erläuterte den zur Schau gestellten Fuhrpark: „Der niedersächsische Kampfmittelbeseitigungsdienst (KBD) zählt zu den modernsten Kampfmittelbeseitigungsdiensten in Deutschland. Er ist insbesondere in den letzten Jahren deutlich personell verstärkt worden. Auch der Fuhrpark und die technischen Hilfsmittel für den operativen Einsatz wurden auf den neusten Stand der Technik gebracht.“ Die Gäste konnten unter anderem das Mehrzweckboot für den Einsatz in der Nordsee, den neuen Unimog für schwer zugängliches Gelände, die Wasserstrahlschneideanlage zur Entfernung von Zündsystemen sowie einen LKW mit Ladekran zum Abtransport geborgener Fundmunition in Augenschein nehmen und sich von den niedersächsischen Kollegen erläutern lassen.

Pistorius verwies darauf, dass die Kampfmittelbeseitigung einen außerordentlich wichtigen Beitrag für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger leiste und mahnte die Öffentlichkeit zu größter Vorsicht im Umgang mit Kampfmitteln: „Bedauerlicherweise passieren immer wieder Unfälle bei den Einsätzen in Zusammenhang mit der Kampfmittelbeseitigung oder auch durch unvorsichtigen Umgang mit Fundmunition durch Zivilpersonen. Diese oft tragischen Fälle verdeutlichen uns immer wieder, dass die Kampfmittel auch nach über 75 Jahren nach Kriegsende noch immer lebensgefährlich sind und wie wichtig es ist, dass der Kampmittelbeseitigungsdienst in Niedersachsen gut für seine Aufgaben ausgerüstet ist.“

Geschätzte 35.500 Tonnen an Kampfmitteln sind durch den niedersächsischen KBD in den vergangenen über 75 Jahren vernichtet worden (Link zu den Jahresberichten und Statistiken). Wie viele Kampfmittel in Deutschland und im benachbarten Ausland noch im Erdreich schlummern, kann niemand sagen, aber allein in der Nordsee wird von vermuteten 1,3 Millionen Tonnen versenkter Kampfmittel ausgegangen.

Die Räumdienste arbeiten europaweit eng zusammen und unterstützen sich regelmäßig. Wird beispielsweise ein undefiniertes Kampfmittel aufgefunden, erfolgt eine umgehende Information und Dokumentation zur Feststellung der Identität und Herkunft. Technische Unterstützung ist ebenfalls an der Tagesordnung. Erst vor zwei Wochen war ein niedersächsisches Einsatzteam mit der Wasserstrahlschneidanlage in Braunsbedra im Saalekreis in Sachsen-Anhalt im Einsatz.

Auch in Punkto Digitalisierung spielt Niedersachsen 1. Liga. Mit KISNi (Kampfmittelinformationssystem Niedersachsen) werden sämtliche Geschäftsprozesse von der Antragstellung bis zur Dokumentation der Ergebnisse in digitalen Workflows abgebildet. Mit dem integrierten geographischen Informationssystem lassen sich die Ergebnisse von Luftbildinterpretationen und Räumstellen sowie die Standorte von Bombenfunden und Sprengungen auf Karten visualisieren. Ebenso werden die für die Bearbeitung von Bauanträgen benötigten Kriegsluftbilder automatisch und bei Bedarf dreidimensional angezeigt. Möglich ist dies durch die Digitalisierung und Georeferenzierung der circa 135.000 in Niedersachsen vorhandenen Kriegsluftbilder.

Intensiv widmeten sich die Teilnehmenden dem Umgang mit privaten „Sondengängern“ und „Magnetanglern“, die vermehrt Altmunition auffinden und damit sich und die Bevölkerung unter Umständen gefährden. Hier wurden Maßnahmen zur Prävention und Öffentlichkeitsarbeit sowie zur Zusammenarbeit mit den Behörden der Denkmalpflege beraten.

Weitere Themen waren Berichte und Informationen der Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Nord-und Ostsee (BLANO) sowie der länderübergreifenden Arbeitsgruppe „Berücksichtigung von Naturschutzbelangen bei der Beseitigung von Munitionsaltlasten im Meer“

Die dreitägige bundesweite Jahrestagung der Leitungen der Kampfmittelräumdienste der Bundesländer sowie ausländischer Fachbereiche und der Bundeswehr findet üblicherweise jedes Jahr im größeren Rahmen mit 30 bis 40 Teilnehmenden an wechselnden Orten statt. Aufgrund der Corona-Pandemie war die Gästezahl in diesem Jahr begrenzt und ausschließlich die leitenden Verantwortlichen reisten zur Tagung an. Wegen der rasant steigenden Anzahl der Corona-Infektionen mussten die Teilnehmenden aus Bayern, Thüringen, Saarland, Österreich, Dänemark und Schweden dennoch kurzfristig absagen.

Tagungsort war das Dienstgebäudes der Regionaldirektion Hameln-Hannover des LGLN (Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen) in der Dorfstraße 19 in 30519 Hannover, bei dem der Kampfmittelbeseitigungsdienst organisatorisch angesiedelt ist.

Nana wird zwei Jahre

Geburtstagsüberraschung mit „Heidelbären“

23. November 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Mit einer großen 2 aus Eis wurde Eisbär-Mädchen Nana heute im Erlebnis-Zoo Hannover überrascht. Das eiskalte Geburtstagsgeschenk war mit Heidelbeersaft dunkelrot eingefärbt und schmeckte offensichtlich bärig gut: Nana zeigte sich nach eingehender Geschmacksprobe als „Heidelbär“ mit rosa Zunge (die sonst blau ist) und roten Flecken im weißen Fell.

Als Nana am 20. November 2019 geboren wurde, war sie gerade mal so groß wie ein Meerschweinchen und wog ungefähr 500 Gramm. Heute ist Nana schon fast so groß wie ihre Mutter Milana und wiegt 200 kg. „Nana hat sich wirklich bestens entwickelt“, so Tierpfleger Benedikt Knüppe, der das Eisbär-Jungtier von Anfang an betreut hat. „Sie ist ein echtes Charaktertier und überrascht uns täglich aufs Neue!“

Den Werdegang vom hilflosen Säugling bis zum recht frechen Jungtier hat das Zoo-Team in unzähligen Fotos und Videos festgehalten. „Man hat schon bei der Erstuntersuchung nach drei Monaten gesehen, dass die kleine Maus ordentlich Krallen zeigt“, erinnert sich Knüppe. Ein richtiger Wirbelwind. Und kaum hatte die Kleine die Wurfhöhle verlassen, um auf der großen Anlage in Yukon Bay zu toben, hatte sie einen ersten Spitzennamen: „Gärtnerschreck“. Kein Strauch, keine Grassode war vor Nana sicher.

Mutter Milana sorgte fürsorglich für ihr erstes Jungtier (auch wenn es ihr noch so oft in die Ohren biss und öfter spielen wollte, als es ihr lieb war), überwachte anfangs jeden Schritt und ließ niemanden zu nahe kommen. Und noch immer sind Nana und Milana ein tolles Team, spielen zusammen, rangeln um die tollsten Spielzeuge – zum Beispiel um das zweite Geburtstagsgeschenk: Eine große Tonne mit mächtig Auftrieb im Wasser. Das enge Mutter-Tochter-Verhältnis wird sich jedoch zwangsläufig ändern: In der Arktis vertreiben Eisbärenmütter ihre Jungtiere mit etwa zwei bis zweieinhalb Jahren. Der Nachwuchs muss dann eigene Wege gehen. Wann dieser Zeitpunkt im geschützten Lebensraum „Zoo“ eintritt, kann nicht vorhergesagt werden. Wenn Milana irgendwann entscheidet, wieder alleine sein zu wollen, wird über das Europäische Erhaltungszuchtprogramm (EEP) entschieden, in welchen Zoo Nana ziehen wird. Zurzeit gibt es zwar noch keine Anzeichen, dass Milana sich von ihrer Tochter trennen möchte – aber der Punkt wird kommen. „Das ist ein ganz normaler Abnabelungsprozess, der irgendwann vollzogen wird“, erklärt Zoo-Kurator Fabian Krause.

Für die „heidelbärige“ Überraschung haben sich übrigens die Zoo-Handwerker so richtig ins Zeug gelegt, damit das Geschenk dem Jungtier mit seinen Bärenkräften auch standhält. Sie haben eigens eine Form für die 2 gezimmert, mit Wasser gefüllt und vor dem Einfrieren mit 18 Liter Heidelbeersaft eingefärbt. Den Eisberg, auf dem die etwa 40 kg schwere 2 ruhte, hat das Eisstadion am Pferdeturm zur Verfügung gestellt. Bärenstarke Nachbarschaftshilfe!

Maskenpflicht auf hannoverschen Weihnachtsmärkten ab dem 23. November – Eröffnung Weihnachtsmarkt cmm© Carl-Marcus Müller

Maskenpflicht auf hannoverschen Weihnachtsmärkten ab dem 23. November

22. November 2021/in Hannover

HANNOVER (PM/cmm). Kurz nachdem der Weihnachtsmarkt durch Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay heute um 16.00 Uhr eröffnet wurde hat die Region Hannover eine Allgemeinverfügung herausgegeben. Ab Morgen ist ein Besuch der hannoverschen Weihnachtsmärkte (Lister Meile/Altstadt/Bahnhof) nur noch mit einer medizinischen Maske als Mund-Nasen-Bedeckung erlaubt.

Maskenpflicht auf hannoverschen Weihnachtsmärkten ab dem 23. November – Hinweis Weihnachtsmarkt

Schilder weisen auf die 2G-Regel hin (c) Carl-Marcus Müller

Die Allgemeinverfügung im Wortlaut (Lesefassung Stand 22.11.2021):

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Spürhund Otto bei der Arbeit© TiHo / Sebastian Meller

Spürhunde unterscheiden SARS-CoV-2 von 15 anderen viralen Atemwegsinfektionen

21. November 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Ein großes länderübergreifendes Forschungsteam unter der Leitung der Stiftung Tierärztlichen Hochschule Hannover (TiHo) veröffentlichte heute aufbauend auf der Zusammenarbeit mit der Bundeswehr eine neue Studie über medizinische Spürhunde in der Fachzeitschrift Frontiers in Medicine.

Die Studie zeigt erstmals, dass Hunde SARS-CoV-2 mit hoher Spezifität von 15 anderen viralen Atemwegserregern unterscheiden können. Sie bestätigt zudem nicht nur erneut, dass Hunde eine zuverlässige und schnelle Hilfe sind, um mit SARS-CoV-2 infizierte Personen zu erkennen, sondern zeigt auch, dass die Stoffe, die die Tiere bei COVID-19-Infizierten riechen, spezifisch für SARS-CoV-2 sind. Die Hunde riechen nicht die Viren selbst, sondern flüchtige organische Verbindungen, die bei Stoffwechselvorgängen nach einer Virusinfektion entstehen.

Um festzustellen, ob die Hunde SARS-CoV-2-Proben von anderen viralen Erregern der Atemwege unterscheiden können, setzte das Forschungsteam zwölf Spürhunde ein. Zu den anderen viralen Erregern gehörten Influenza A und B, das humane Respiratorische Synzytialvirus, das Metapneumovirus, das humane Parainfluenzavirus Typ 1 und 3, das Rhinovirus, das Adenovirus und mehrere humane Coronaviren, darunter SARS-CoV-1 und MERS-CoV. Für die Studie entwarfen die Forschenden drei Testszenarien: Im ersten Testszenario unterschieden die Spürhunde, die mit inaktivierten Speichelproben von SARS-CoV-2-Patienten trainiert wurden, mit einer mittleren Sensitivität von 74 Prozent und einer Spezifität von 95 Prozent zwischen SARS-CoV-2 und Abstrichproben von Patienten, die mit anderen Atemwegsviren infiziert waren. Die Sensitivität bezieht sich auf den Nachweis von positiven Proben. Die Spezifität bezieht sich auf den Nachweis negativer Kontrollproben. Da nicht alle Virusproben ohne Weiteres von infizierten Personen verfügbar waren, verwendete das Forschungsteam für das zweite Szenario Zellkulturen. Die Hunde hatten sie zuvor ebenfalls mit inaktivierten Speichelproben von SARS-CoV-2-Patienten trainiert. Sie waren auch in diesem Testszenario in der Lage, zwischen verschiedenen Atemwegsviren zu unterscheiden, schnitten aber schlechter ab, als im ersten Testszenario. Für das letzte Szenario trainierten die Forschenden die Hunde darum mit inaktiviertem Zellkulturmaterial von SARS-CoV-2. Die Hunde zeigten ähnliche Leistungen wie im ersten Szenario bei der Unterscheidung von SARS-CoV-2 und anderen viralen Erregern. Auch bei den Zellkulturen riechen die Hunde die flüchtigen organischen Stoffe. Die Zellkulturen bestehen aus menschlichen Zellen, zu denen die unterschiedlichen Erreger hinzugegeben wurden.

Dr. Esther Schalke, Oberstabsveterinär und Fachtierärztin für Verhaltenstherapie, Zentraler Sanitätsdienst der Bundeswehr, sagte: „Diese Studie ist ein weiterer Beweis für das Potenzial, das Spürhunde bei der Bekämpfung der aktuellen Pandemie haben könnten. Es ist schwer vorstellbar, aber die Geruchserkennung von Hunden ist um drei Größenordnungen empfindlicher als die derzeit verfügbaren Geräte.”

Professor Dr. Holger A. Volk, Leiter der Klinik für Kleintiere der TiHo, sagte: „Es ist bekannt, dass infektiöse Atemwegserkrankungen spezifische flüchtige organische Verbindungen freisetzen können, und diese Studie zeigt, dass Hunde diese einzigartigen Muster flüchtiger organischer Verbindungen von SARS-CoV-2 erkennen können.”

Der Geruchssinn des Hundes
Seit Beginn der Domestizierung nutzt der Mensch die außergewöhnlichen Geruchsfähigkeiten von Hunden, um Beute zu jagen, aber auch, um sich selbst vor Raubtieren zu schützen. Heutzutage werden Hunde zunehmend auch im Bereich der medizinischen Forschung zur Geruchserkennung eingesetzt. Sie sind in der Lage, infektiöse und nicht-infektiöse Krankheiten wie verschiedene Krebsarten, Malaria, bakterielle und virale Infektionen zu erkennen (Jendrny et al., 2021). Der Geruchssinn des Hundes ist unübertroffen und mit dem Geruchssinn des Menschen nicht zu vergleichen; Hunde haben mehr als 1.000 Gene für die Olfaktion, eine höhere Nasenoberfläche, einen optimierten Luftstrom zum Riechen, 40-mal mehr Riechrezeptorzellen (200 bis 300 Millionen gegenüber 5 bis 8 Millionen beim Menschen) und ein zusätzliches Geruchssystem (vomeronasales Organ) um einige Beispiele zu nennen. Ein Exempel veranschaulicht die Geruchsfähigkeit von Hunden: Ein Hund ist in der Lage den Tropfen einer Flüssigkeit in 50.000.000 Litern Wasser, das entspricht 20 Schwimmbecken olympischer Größe, zu erkennen.

Das Projekt wurde als Sonderforschungsprojekt des Sanitätsdienstes der Bundeswehr (02Z9-S-852121) gefördert und vom COVID-19-Forschungsnetzwerk des Landes Niedersachsen (COFONI) mit Mitteln des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur (14-76403-184) unterstützt.

Wundervoller Winterspaziergang in traumhafter Kulisse des Erlebnis-Zoo Hannover – Christmas Garden1

Wundervoller Winterspaziergang in traumhafter Kulisse des Erlebnis-Zoo Hannover

20. November 2021/in Hannover

HANNOVER (PM/cmm). Spektakulär leuchtend und strahlend schön präsentierte sich Freitagabend der erste Christmas Garden Hannover im Erlebnis-Zoo bei der feierlichen Eröffnung.

Mit einem kräftigen Druck auf den Buzzer verwandelten die Geschäftsführer Nico Röger (Hannover Concerts GmbH & Co. KG Betriebsgesellschaft), Andreas M Casdorff (Erlebnis-Zoo Hannover) und Christian Doll (C2 Concerts GmbH) sowie Star-Gast Rudolf Schenker, Gitarrist der hannoverschen Rock-Ikonen “Scorpions” den Zoo in eine leuchtende Landschaft mit atemberaubenden Lichtspielen, beeindruckend inszenierter Flora und Fauna und fantasievollen Leuchtfiguren. “Der Christmas Garden ist ein fantastisches Erlebnis für die ganze Familie”, schwärmte Nico Röger, “wir freuen uns unglaublich, den Besucher*innen die einzigartig illuminierte Zoo-Welt präsentieren zu können.”

Erstmals bringt das außergewöhnliche Erfolgsformat Christmas Garden den Erlebnis-Zoo zum Leuchten. Bei der Premiere ließen sich die über 150 geladenen Gäste, darunter Rudolf Schenker und der neue Regionspräsident Steffen Krach, von dem spektakulären Lichtermeer verzaubern.

Mehr als 30 liebevoll und aufwendig inszenierte Installationen mit über 1,5 Millionen Lichtpunkten und eigens komponierter musikalischer Untermalung sorgen auf dem zwei Kilometer langen Weg durch die Zoolandschaft für magische Momente. “Der Christmas Garden in den beeindruckenden Landschafen des Erlebnis-Zoo ist ein berührendes Winter-Highlight”, so Zoogeschäftsführer Casdorff, “und bringt den Besucherinnen und Besuchern aufregend-festliche Stunden in einer weihnachtlichen Open-Air-Atmosphäre.”

Die verzaubernden Lichtinstallationen wie die “Magische Pforte”, der “Zauberspiegel”, das “Glockenspiel”, die “Sternennacht” und der “Fluss der Träume” entführen in eine Welt aus Lichterglanz und laden zum Träumen ein. Die aufwendigen Installationen wurden individuell an die einzigartigen Landschaften der Themenwelten angepasst und lassen den Zoo in einem ganz anderen Licht erstrahlen. “Das “Field of Light” vollführt einen Lichtertanz zur musikalischen Untermalung der Farbenwelt,” erklärte Nico Röger einige der illuminierten Highlights, “und der mystische “Dschungel” lässt die Gäste in eine geheimnisvoll Zauberwelt eintauchen.”

Kulinarische Köstlichkeiten sowie heiße Getränke für Groß und Klein – für das leibliche Wohl sorgt die Erlebnisgastronomie des Zoos – runden den magischen Spaziergang ab. Der Christmas Garden Hannover präsentiert den Erlebnis-Zoo nach Einbruch der Dunkelheit und außerhalb des regulären Betriebs auf eine Art und Weise, wie man dieses liebenswerte Ausflugsziel noch nie erlebt hat.

Vom 19. November 2021 bis zum 09. Januar 2022 lädt der Christmas Garden Hannover unter freiem Himmel fast täglich von 17.00 Uhr bis 22.00 Uhr zum Entdecken und Staunen ein (an folgenden Tagen ist der Christmas Garden geschlossen: 22./23./29./30. November und 24./31. Dezember 2021). Es empfiehlt sich frühzeitig Karten für die gewünschten Zeitfenster zu sichern und von attraktiven Angeboten zu profitieren.

Karten gibt es auf www.christmas-garden.de und auf www.myticket.de sowie unter 01806 – 777 111 (0,20 EUR/Anruf aus dem dt. Festnetz / max. 0,60 EUR/Anruf aus dem dt. Mobilfunknetz).

Umfassendes Hygienekonzept mit 2G-Regelung

Im Interesse aller und aufgrund der aktuellen Entwicklungen wurde auf die 2G-Regelung (geimpft/genesen) umgestellt. Mit kontrolliertem Einlass, personalisiertem Ticketing, reduzierten Kapazitäten, Einbahnstraßenverkehren auf den kreativ gestalteten Rundwegen und einem Einlass in 30-minütigem Takt ist der Christmas Garden unter freiem Himmel ein sicheres Veranstaltungskonzept. Auf diese Weise wird Gedränge vermieden und der Abstand kann auf den weitläufigen Geländen sehr gut eingehalten werden.

Die Hygienekonzepte der jeweiligen Corona-Schutzverordnungen der Bundesländer werden natürlich umgesetzt und in einigen Bundesländern übererfüllt. Es wird darum gebeten, vorab Tickets online zu kaufen, um einen kontaktlosen Einlass zu unterstützen. Die Veranstaltenden führen den Christmas Garden sicher und verantwortungsvoll durch und bitten alle für die Umstände um Verständnis.

Wundervoller Winterspaziergang in traumhafter Kulisse des Erlebnis-Zoo Hannover – Christmas Garden3

Christmas Garden im Erlebnis-Zoo Hannover © Carl-Marcus Müller

Highlights

Field of Lights und Dschungel

Den Initiator*innen des Christmas Garden Hannover liegt es ganz besonders am Herzen, den Gästen im Premierenjahr ein spektakuläres Erlebnis zu bieten, das den beliebten Zoo in einem ganz anderen Licht erstrahlen lässt und überraschende Blickwinkel preisgibt. Die stimmungsvollen Illuminationen erhellen den gut zwei Kilometer langen Rundweg, der sich durch die beeindruckenden Themenwelten des Erlebnis-Zoos schlängeln wird. Zu den leuchtenden Highlights zählen das interaktive, aus unzähligen bunten Lichterketten bestehende “Glockenspiel”, das man durchschreitet, sowie das “Field of Lights”: Diese imposante Illumination vollführt einen Lichtertanz zur musikalischen Untermalung der Farbenwelt, komponiert von Sound-Designer Burkhard Finke. Ein mystischer “Dschungel” lässt die Gäste in eine geheimnisvolle Zauberwelt eintauchen. Zudem wird im Erlebnis-Zoo Hannover der tierische Charakter des Christmas Garden betont: Zahlreiche Tier-Installationen schmücken den Erlebnis-Zoo und bieten ganz besondere Fotomotive an.

Wundervoller Winterspaziergang in traumhafter Kulisse des Erlebnis-Zoo Hannover – Christmas Garden2

Christmas Garden im Erlebnis-Zoo Hannover © Carl-Marcus Müller

Fotowettbewerb und Gewinnspiel

Die mit Herzblut inszenierten Installationen bieten inspirierende Vorlagen für spannende, verspielte oder romantische Fotomotive. Kreative Besucher*innen können ihre Fotos mit dem Hashtag #ilovechristmasgarden bei Facebook oder Instagram posten und auf diese Weise am Fotowettbewerb teilnehmen. Unter den besten Schnappschüssen werden eine Reise für zwei Personen zum Christmas Garden Barcelona 2022 inkl. Flug und Übernachtung sowie Tickets für den Christmas Garden im nächsten Jahr verlost.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.christmas-garden.de/hannover

Ein kleiner Blick hinter die Kulissen:

Ein 50-köpfiges Team benötigte für den Christmas Garden 11 Monate Vorbereitungszeit, allein 3 Wochen dauerte der Aufbau, dazu wurden ungefähr 9.000 Meter Kabel verlegt. Jeden Abend ist ein 25-köpfiges Team vor Ort um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.

Rund 950.000 begeisterte Besucher*innen ließen sich insgesamt an allen Stadtorten im Jahr 2019 von den gezeigten Installationen verzaubern.

Symbolbild Kurznachrichten

Neue Perspektive für wohnungslose Menschen in Hannover

19. November 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Mehr Platz zur Versorgung obdachloser Menschen nach dem Konzept des Kontaktladens „Mecki“ – das war und ist die Herausforderung, für die die Landeshauptstadt und Region Hannover jetzt eine finanziell abgesicherte Standortlösung erreicht haben, unter Einbeziehung des Trägers des jetzigen Tagesaufenthaltes Kontaktladen „Mecki“, dem Diakonischen Werk Hannover, und in Kombination mit einer zusätzlichen Notschlafstelle in Citynähe.

Die Stadt stellt dafür einen Teil der Immobilie mit einer Fläche von rund 500 Quadratmetern in der Augustenstraße 11 zur Verfügung, die mit einer geplanten Erweiterung der bisherigen sozialen Angebote einhergeht. Für den „Mecki 2.0“ sind das Erdgeschoß und das erste Obergeschoß vorgesehen. Stadt und Region unterstützen das Projekt samt notwendiger Umbaumaßnahmen und haben vorsorglich Haushaltsmittel bis zu je einer Million Euro hierfür eingeplant. Das detaillierte Nutzungskonzept inklusive des zeitlichen Umsetzungsrahmens und der jeweiligen Finanzierungsbeiträge von Region und Stadt wird derzeit ausgearbeitet. Daran schließen sich dann die Hochbauplanung des derzeit auf den Rohbau zurückgebauten Gebäudes, das Baugenehmigungsverfahren und die erforderlichen Vergabeverfahren an. Die Aufnahme der Nutzung kann nach heutigem Stand dann voraussichtlich in 2023 / 2024 erfolgen.

„Die Neuaufstellung des ‚Mecki 2.0‘ ist Teil einer langfristigen Strategie und ein Meilenstein zur Verbesserung der Situation wohnungsloser Menschen in Hannover. Es gibt einen Anstieg der Bedarfe, die der bisherige Standort nicht mehr leisten kann. Wir brauchen eine Anlaufstelle, die in der Innenstadt liegt und den Bedürfnissen in Not geratener Menschen Rechnung trägt. Die Immobilie in der Augustenstraße 11 bietet sowohl Platz für den ‚Mecki 2.0.‘ als auch Übernachtungsangebote (Notschlafsstelle). Diese Kombination wird den ‚Mecki 2.0.‘ zu einer modernen sozialen Versorgungsstation in Hannover machen“, erläuterte Sylvia Bruns, Sozialdezernentin der Landeshauptstadt Hannover.

Der Kontaktladen wird durch die Region Hannover als Angebot der Hilfen zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten finanziert. „Seit vielen Jahren leistet der Kontaktladen Mecki kompetente und engagierte Beratung und Unterstützung für Menschen in schwierigsten Lebensverhältnissen. Diese Arbeit wollen wir langfristig sichern und mit den neuen Räumlichkeiten bessere Bedingungen für die Rat- und Hilfesuchenden und die Mitarbeitenden schaffen. Sehr wichtig ist uns dabei auch das medizinische und pflegerische Angebot. Mit dem Umzug in die Augustenstraße können wir die medizinische und pflegerische Versorgung wohnungsloser Menschen auf eine gute Basis stellen, dauerhaft erhalten und erweitern, zum Beispiel mit Hilfen bei psychischen Erkrankungen,“ sagte Dr. Andrea Hanke, Dezernentin für Soziale Infrastruktur der Region Hannover.

„Ich freue mich, dass wir nach einer intensiven Verhandlungsphase eine gute Lösung gefunden haben. Ein so großes Projekt kann nur gemeinsam gelingen, daher bin ich über die gute Zusammenarbeit und den offenen Austausch mit Stadt und Region Hannover sehr dankbar. Die erfolgreiche Arbeit im Kontaktladen Mecki kann durch diese gute Lösung nun weiter ausgebaut werden“, so Lutz Jung, Geschäftsführer des Diakonischen Werkes Hannover gGmbH.

Angedacht ist eine Nutzung des Erdgeschosses und des ersten Obergeschosses für die sozialen Angebote des Kontaktladens „Mecki“ (beispielsweise soziale Beratung, medizinische Versorgung, Angebote für die Körperhygiene und zur Reinigung von Wäsche). Im zweiten Obergeschoss sowie einem geplanten dritten Geschoss (muss noch erstellt werden) entsteht eine Notschlafstelle der Stadt Hannover. Die Umsetzung des Projektes wird nach jetziger Schätzung circa zwei Jahre dauern. Als Interimslösung konnte der Tagesaufenthalt bereits im Juli mit den Räumlichkeiten des ehemaligen Angebotes „Kompass“ (Lister Meile 2) durch eine Vereinbarung mit der Region Hannover erweitert werden.

Hintergrundinformationen Kontaktladen „Mecki“

Direkt am Raschplatz hinter dem Hauptbahnhof Hannover, ist der Kontaktladen „Mecki“ seit April 1985 eine niedrigschwellige Anlauf- und Vermittlungsstelle für Personen in besonderen sozialen Schwierigkeiten (§§ 67 ff. SGB XII). Er ist als Schutz- und Ruheraum für die Nutzer*innen konzipiert. Ziel der Arbeit ist es, die Menschen bei der Sicherung des Lebensunterhaltes zu unterstützen, Zugang zu sozialen Hilfen zu ermöglichen und bei der Durchsetzung berechtigter Ansprüche zu helfen. Der Kontaktladen bietet eine Kombination aus Anlaufstelle, Straßensozialarbeit und medizinischer Grundversorgung. Zusätzlich besteht dort die Möglichkeit, ärztliche und pflegerische Hilfen in Anspruch zu nehmen. Die Einrichtung orientiert sich an der Lebenslage alleinstehender wohnungsloser Menschen und soll als niedrigschwelliges Angebot nicht nur Unterstützung bieten, sondern auch Ausstiegs- und Veränderungsmöglichkeiten aufzeigen.

Der Weihnachtsmarkt in Hannover startet© Carl-Marcus Müller

Weihnachtsmarkt in der Altstadt von Hannover startet am 22. November 2021

18. November 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). „Lasst uns froh und draußen sein“ – Unter diesem Motto startet der Weihnachtsmarkt in der Altstadt am kommenden Montag (22. November) nach einjähriger Corona-bedingter Pause. Oberbürgermeister Belit Onay wird die 31-tägige Veranstaltung um 16 Uhr eröffnen. Der Weihnachtsmarkt ist dann täglich bis 20 Uhr geöffnet – ab Dienstag (23. November) immer ab 11 Uhr vormittags.

„Trotz Corona-bedingter Veränderungen wird es wieder eine große Angebotsvielfalt für den Besuch des Weihnachtsmarktes geben“ betont Prof. Dr. Lars Baumann, stellvertretender Wirtschaftsdezernent sowie Dezernent für Personal, Digitalisierung und Recht. „Von der Holzschnitzkunst aus Südtirol über das Bürstenmach-Handwerk bis zur Glasbläserei ist für alle Besucher*innen etwas dabei. Auch für das leibliche Wohl und Naschereien ist gesorgt.“

Traditioneller Markt und finnisches Dorf

Der Weihnachtsmarkt hat drei Bereiche mit insgesamt 165 Standeinheiten: den traditionellen Markt, das finnische Dorf und den historischen Markt. Rund um die Marktkirche stehen rund 120 Stände, die viele kleine Geschenkideen sowie Weihnachtskunst aus dem Erzgebirge bieten. Auch verschiedene gastronomische Angebote kommen nicht zu kurz.

Eine große Blockhütte steht im Mittelpunkt des finnischen Dorfs auf dem Ballhofplatz. Sie bietet Handwerkskunst und Spezialitäten. Wie gewohnt wird Flammlachs am offenen Feuer zubereitet und werden Rentier-Felle verkauft. Das große Kota (Zelt) kann in diesem Jahr aus Corona-Gründen nicht aufgebaut werden.

Historisches Dorf

Das historische Dorf rings um das Historische Museum wird wieder belebt mit Gaukler*innen und Ständen, mit dem es ein Stück weit zurück ins mittelalterliche Hannover geht. In diesem Jahr ist die Flächenaufteilung etwas großzügiger. Kurzweilige Auftritte auf der ganzen Veranstaltungsfläche (Walkacts) ersetzen die Bühnen. Jede Menge Aktionen für Kinder und die ganze Familie wie Armbrust- und Bogenschießen oder Axtwerfen runden das Programm ab. Zwei Themenwochenenden sind im historischen Dorf geplant. Am zweiten Adventwochenende heißt es „Ritter und Knechte mit Pestumzug“. Eine Woche später ist „Piraten entern das Dorf“ das Motto.

Weitere Aktionen für Familien

Auch Kinder kommen nicht zu kurz: Zwei Karussells laden Groß und Klein ein. Das Kaspertheater öffnet täglich um 16, 17 und 18 Uhr seinen Vorhang. Jeweils um 17.30 Uhr kommt der Weihnachtsmann auf den Markt.

Weihnachtsbaum

Ein wichtiger Bestandteil ist auch in diesem Jahr der große Weihnachtsbaum an der Marktkirche. Er kommt aus Wennigsen, ist 18 Meter hoch und wiegt fünf Tonnen. Insgesamt 3.1005 Glühlampen auf einer Lichterkettenlänge von rund 1,5 Kilometern sorgen für die gewohnt festliche Beleuchtung.

Ab etwa 30 Minuten vor dem abendlichen Veranstaltungsschluss ist der Nachtwächter unterwegs und „läutet“ die Feierabend ein.

„2G-Regel“ für Bewirtungsleistungen

Corona-bedingt ist in diesem Jahr einiges anders. Stärker als sonst wird in Verweil- und Flanierbereiche unterteilt. So gilt im Verweilbereich die „2G-Regel“: Bewirtungsleistungen werden nur gegen Vorlage von Personalausweis und Covid-Pass erbracht. Auch Besucher*innen in einer Gruppe müssen diese Voraussetzung ebenfalls erfüllen. Zur Erleichterung der Überprüfung hat die Landeshauptstadt 950.000 Bändchen beschafft, die an den Bewirtungsstellen ausgegeben werden. Damit ist das Vorzeigen der „Ausweispapiere“ nur einmalig erforderlich.

Weihnachtsmarkt in der Altstadt von Hannover startet am 22. November 2021 – Weihnachtsmarkt Kennband

Kennbänder beim Weihnachtsmarkt Hannover © Carl-Marcus Müller

Um die Abstände einhalten zu können, sind weniger Stände auf dem diesjährigen Weihnachtsmarkt aufgebaut. Zudem ist die Schmiedestraße in Teilen gesperrt und gehört somit zum Veranstaltungsbereich. Zudem sind es in diesem Jahr 165 statt 197 Standeinheiten (in 2019). Der Corona-Pandemie geschuldet können der Wunschbrunnenwald, die Veranstaltungsbühne, die Backstube und das Programm der Märchenerzählerin in diesem Jahr nicht angeboten werden.

Polizeiliche Maßnahmen

Um für die Sicherheit der Besucher*innen zu sorgen, wird auch die Polizei auf den Weihnachtsmärkten an allen Tagen eine verstärkte Präsenz zeigen. So werden die Veranstaltungsbereiche in der Altstadt, auf dem Ernst-August-Platz und der Lister Meile sowie die Weihnachtspyramide auf dem Kröpcke durch die Polizei intensiv bestreift.

Zudem wird auf dem Weihnachtsmarkt in der Altstadt eine sogenannte Veranstaltungswache eingerichtet. Diese ist werktags jeweils von 14 Uhr bis 20 Uhr geöffnet. An den Wochenenden ist die Polizei dort von 11 Uhr bis 20 Uhr für die Bürger*innen ansprechbar. Die Veranstaltungswache befindet sich in der Schmiedestraße in Höhe Altes Rathaus. Zur Stärkung des Sicherheitsempfindens werden zudem fünf Bereiche videoüberwacht, dazu zählen der Platz der Weltausstellung, die Burgstraße/Ecke Ballhofplatz, die Schmiedestraße sowie die Bereiche Am Hohen Ufer und Am Markte.

Aufgrund der Teilsperrung des Innenstadtbereichs für den Fahrzeugverkehr appellieren sowohl die Landeshauptstadt als auch die Polizei Hannover alle Gäste, nicht mit dem Auto, sondern mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.

Infektionsschutzampeln in Grundschulen und weiteren Einrichtungen – Co2 Ampel© Carl-Marcus Müller

Infektionsschutzampeln in Grundschulen und weiteren Einrichtungen

16. November 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Die Landeshauptstadt Hannover hat seit Anfang November in Grundschulen und in Einrichtungen des Fachbereichs Jugend und Familie insgesamt 119 Infektionsschutzampeln installiert. Damit nimmt sie an einem Modellversuch der Firma Fabmaker in Kooperation mit der Technischen Universität Braunschweig teil.

Die Infektionsschutzampeln bieten eine genauere und individuellere Auswertung der Raumluft als herkömmliche CO2-Ampeln und ermöglichen so, die Lüftungsintervalle passgenauer zu steuern. Dafür werden folgende Werte erfasst und über einen Algorithmus ausgewertet: Raumgröße, Anzahl der Personen, Art der Gruppe, Temperatur, Fensteranzahl, Luftfeuchtigkeit und Lautstärke.

Daraus ergeben sich:

  • eine objektive Bewertung der Lüftbarkeit und des Lüftungsverhaltens,
  • ein regelmäßiges Reporting zum jeweiligen Infektionsrisiko im Raum,
  • Informationen zur maximalen Personenzahl pro Raum aus Sicht des Infektionsschutzes sowie
  • Informationen zur Behaglichkeit.

Mit Infektionsschutzampeln ausgestattet werden die Grundschule am Welfenplatz, die Grundschule Egestorfschule, die Grundschule Mühlenweg, der Primarbereich der IGS Roderbruch, das Familienzentrum Rotekreuzstraße, das Jugendzentrum Roderbruch und der Spielpark List.

„Infektionsschutzampeln können Einrichtungen beim passgenauen Lüften unterstützen, welches nach wie vor ein zentraler Baustein der Infektionsprävention ist. Gern nehmen wir daher an dem Modellversuch der Firma Fabmaker und der Technischen Universität Braunschweig teil“, so Bildungs-, Jugend- und Familiendezernentin Rita Maria Rzyski heute (16. November) bei der Vorstellung der Geräte und des Pilotprojektes im Jugendzentrum Roderbruch. „Es ist uns wichtig, im Rahmen der Testphase neben Schulen auch Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit auszustatten. Wir sind sehr gespannt auf die Erkenntnisse, die aus dem Testbetrieb resultieren werden.“

Prof. Dr. Meinhard Schilling, TU Braunschweig, betonte: „Nur mit vorbeugendem Infektionsschutz werden wir in diesem Winter flächendeckende Schulschließungen vermeiden können. Dazu tragen wir mit der Infektionsschutzampel bei und versuchen in unserer Studie gemeinsam mit den Epidemiologen die wirksamsten Maßnahmen für sichere Schulen in der Pandemie zu identifizieren.“

„Unsere Lösung kann ein ganz wichtiger Baustein sein, um das Infektionsgeschehen in Schulen einzudämmen. Sie liefert zuverlässige Informationen auf Datenbasis und lässt eine situative Bewertung der Räume zu. Dadurch können mit airooom kritische Räume mit einer erhöhten Infektionswahrscheinlichkeit identifiziert werden. Für die Sicherstellung der Richtigkeit der Daten übernehmen wir die Installation, die Wartung und die Datenauswertung“, ergänzte Dean Ciric, Gründer Fabmaker GmbH.

Die Kosten für 119 Geräte belaufen sich auf knapp 50.000 Euro und werden zu 80 Prozent mit Landesmitteln gemäß der „Richtlinie zur über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von technischen Maßnahmen zum infektionsschutzgerechten Lüften an Schulen“ gefördert.

Kellerbrand in der Innenstadt© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Kellerbrand in der Prinzenstraße

13. November 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Am Samstagmittag ging die Meldung zu einer Rauchentwicklung in einem Geschäftshaus in der Prinzenstraße in der Regionsleitstelle ein. Die schon nach wenigen Minuten ersteintreffenden Brandschützer erkundeten eine massive Rauchentwicklung aus dem Keller des viergeschossigen Eckgebäudes. Nach rund dreißig Minuten hatten die Einsatzkräfte das Feuer unter Kontrolle, umfangreiche Nachlöscharbeiten in dem teilweise als Aktenkeller genutzten Räumen folgten. Verletzt wurde niemand, bei Eintreffen der Brandschützer hatten alle Personen das Gebäude verlassen.

Kurz nach 11:00 Uhr gingen die Hinweismeldungen zu der Rauchentwicklung im Kellerbereich des Geschäftshauses in der Prinzenstraße in der Regionsleitstelle ein. Die Regionsleitstelle alarmierte aufgrund der Meldungen zu einer massiven Rauchentwicklung aus mehreren Kellerfenstern zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr, die Ortsfeuerwehr Linden sowie den Rettungsdienst.

Die hannoverschen Brandschützer leiteten umgehend einen Löschangriff mit mehreren Strahlrohren im Innen- und Außeneingriff ein und bekämpften die Flammen mit Löschwasser. Die Löschmaßnahmen gestalteten sich schwierig und kräfteraubend, da die Kellerräume teilweise als Aktenlager genutzt und das Auffinden der Brandstelle dadurch erschwert wurde.

Eine Brandausbreitung in die weiteren Geschosse konnten die Löschtrupps verhindern. Der Brandrauch breitet sich jedoch bis in die obere Etage aus. Umfangreiche Nachlöscharbeiten und Entrauchungsmaßnahmen mussten durchgeführt werden. Seitens des Energieversorgers enercity wurde das Gebäude von der Stromversorgung getrennt.

Verletzt wurde niemand, da bei Eintreffen der Brandschützer alle Personen das Gebäude, in dem sich im Erdgeschoß eine zu diesem Zeitpunkt geschlossene Karaoke-Bar befand, bereits verlassen hatten. Die Schadenhöhe beläuft sich nach ersten Schätzungen auf rund 25.000 Euro. Die Einsatzmaßnahmen der Feuerwehr waren nach rund zwei Stunden abgeschlossen. Im Rahmen einer sogenannten Brandnachschau wird durch die Feuerwehr die Einsatzstelle zu einem späteren Zeitpunkt erneut angefahren und kontrolliert.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache vor Ort aufgenommen. Feuerwehr und Rettungsdienst der Landeshauptstadt waren mit 15 Fahrzeugen und 45 Einsatzkräften im Einsatz.

 

Kellerbrand

Zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr Hannover mussten heute Mittag zu einem Kellerbrand in der Prinzenstraße in Hannover ausrücken. © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Ab morgen gilt die 2G-Regel im Erlebnis-Zoo – Erlebnis Zoo 2G© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Ab morgen gilt die 2G-Regel im Erlebnis-Zoo

11. November 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Derzeit steigt die Zahl der Erkrankten an COVID-19 wieder stark an und auch das Robert-Koch-Institut (RKI) beschreibt die Lage in seinem Wochenbericht als besorgniserregend. Die am Mittwoch veröffentlichte Allgemeinverfügung der Region Hannover verschärft die Corona-Regeln deutlich. Ab dem morgigen Freitag sind viele Freizeit- und Tourismusangebote nur noch für Geimpfte und Genesene zugänglich.

Auch der Erlebnis-Zoo ist von den Verschärfungen betroffen: In den Tierhäusern, der Unterwasserwelt sowie in der Gastronomie muss das Zoo-Team ab morgen zwingend die 2G-Regel umsetzen. Dieser erhebliche Mehraufwand der Kontrollen an den Eingangstüren erfordert allerdings einen sehr hohen Personaleinsatz, der wirtschaftlich nicht darstellbar ist. Daher gilt im Erlebnis-Zoo Hannover ab Freitag, den 12. November, für den gesamten Besuch die 2G-Regel.

Geimpfte und Genesene können nach dem Vorzeigen des entsprechenden Nachweises am Einlass entspannt durch den Zoo spazieren. Alle Tierhäuser, die Unterwasserwelt sowie die gastronomischen Angebote im Erlebnis-Zoo können mit der 2G-Regel geöffnet bleiben und laden auch bei kühleren Temperaturen zum Verweilen ein. Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres sind von der 2G-Regel ausgenommen.

Seit dem 1. Oktober gilt für den Zoobesuch bereits die 3G-Regel, die von den Besucherinnen und Besuchern mit viel Verständnis angenommen und mittlerweile zur Routine geworden ist. Stichproben haben dabei ergeben, dass weniger als zwei Prozent der Gäste einen negativen Testnachweis für den Zoobesuch vorlegten, mehr als 98 Prozent erfüllten demnach ohnehin die Voraussetzungen für 2G. Das Zoo-Team freut sich, seinen Gästen einen sicheren Zoobesuch ohne weitere Einschränkungen und mit Zugang zum gesamten Angebot ermöglichen zu können. Die AHA-Regeln und die Maskenpflicht in Innenräumen bleiben bestehen.

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