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Aktuelle Nachrichten aus der Landeshauptstadt Hannover – lokale Meldungen, Polizei, Politik und Stadtgeschehen.

Belit Onay: Wir brauchen mutige Lösungen – Belit Onay© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Belit Onay: Wir brauchen mutige Lösungen

24. September 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Die Mobilitätswende, die Klimawende, die Entwicklung der Innenstadt  und ein besserer Service für die Bürger*innen sind für Belit Onay, Oberbürgermeister der Stadt Hannover,  zentrale Themen in der kommenden Ratsperiode. Das verdeutlichte Onay an diesem Donnerstag (23. September) in einer Grundsatzrede vor dem Stadtrat Hannover.

Als weitere Herausforderung nannte Onay die Folgen der Corona-Pandemie, mit denen die Stadt noch lange zu tun haben werde. „Die Prioritäten für die kommenden Jahre sind klar umrissen“, erklärte der Oberbürgermeister mit Blick auf das Ergebnis der Kommunalwahl vom 12. September.  „Es bestärkt mich in der Auffassung, den eingeschlagenen Kurs konsequent weiter zu verfolgen.“

Onay warb erneut für den Innenstadt-Dialog in Hannover: „Es war richtig und wichtig, den Dialog  und die damit verbundenen Experimentierräume aufzusetzen. Der Zeitpunkt war richtig gewählt. Wir müssen jetzt handeln.“ Onay erklärte, er habe die ebenso kontroverse wie lebendige öffentliche Debatte – insbesondere um neue Verkehrskonzepte –  so erwartet. „Ich stelle fest: Diese Debatte hat uns weitergebracht.“

Ziel sei es, dass die Verwaltung im Herbst des kommenden Jahres der Politik konkrete Handlungsempfehlungen für die Entwicklung des Zentrums  vorlegen könne. „Wir brauchen mutige Lösungen“, betonte der OB.  Er sprach von einem „autofreien Zentrum, mit mehr Grün und Aufenthaltsqualität,  mit kreativen Ideen für leer stehende Großimmobilien“.

Der Stadtrat kam am Donnerstag letztmalig in der gegenwärtigen Konstellation zusammen. In einer Bilanz der Ratsarbeit der vergangenen Jahre kam Onay zu der Auffassung, dass es gelungen sei „Hannover durch eine beispiellose Krise zu steuern“. Wichtige Weichen habe der Rat  für die Zukunftsentwicklung der Stadt gestellt. Dafür stehe etwa der unter schwierigen Rahmenbedingungen aufgestellte Haushalt, der das größte Investitionspaket umfasse, dass die Stadt jemals geschnürt habe. Beispielhaft für eine erfolgreiche Ratsarbeit seien auch die Hilfspakte in der Corona-Pandemie zu nennen, mit denen die Stadt wirtschaftliche, soziale und kulturelle Bereiche gestützt habe. „Diese Hilfen wurden überparteilich mit großer Mehrheit beschlossen“, so Onay. Das gelte ebenso für das Aussetzen der Kitabeiträge oder die Ausstattung der Schulen mit Luftfiltern.

„In der Bilanz der Ratsarbeit stehen Fortschritte in der Mobiltätswende – etwa beim Ausbau der Fahrradinfrastruktur“, führte Onay weiter aus. Als eine der wichtigsten Entscheidungen in der vergangenen Ratsperiode bezeichnete der OB den Beschluss, Klimapolitik zur kommunalen Aufgabe zu erklären – mit dem Ziel der Klimaneutralität bis 2035. Hannover nehme an dieser Stelle eine Vorreiterrolle ein. Von großer Bedeutung sei dabei die Vereinbarung zum Kohleausstieg bis möglichst zum Jahr 2026.

„Vieles, was in dieser Ratsperiode angestoßen wurde, wird in den kommenden Jahren Wirkung entfalten und für die Menschen in der Stadt unmittelbar spürbar sein“, resümierte Onay. Er meinte damit auch die Anstrengungen bei der Schaffung bezahlbaren Wohnraums, die Verbesserung von Angeboten für Obdachlose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen sowie den Beschluss für einen Kulturentwicklungsplan, der die Kulturlandschaft Hannovers nachhaltig prägen werde. Der Oberbürgermeister bescheinigte dem Rat außerdem, er habe „Großes geleistet“ bei der Aufnahme Schutzsuchender – vor allem bei der Integrationsleistung in der Hochphase der fluchtbedingten Zuwanderung.

In seiner Grundsatzrede plädierte der Oberbürgermeister für eine Reform des Kommunalwahlrechts. Er kritisierte, dass allein in Hannover knapp 63 000 Menschen aus Nicht-EU-Ländern, die in der Stadt ihren Wohnsitz haben, von der jüngsten Kommunalwahl ausgeschlossen gewesen seien. Das müsse sich ändern.

Mit Blick auf den Bruch des Mehrheitsbündnisses im Rat wenige Wochen vor der Kommunalwahl erklärte Onay, er wünsche sich für die kommende Ratsperiode eine Rückkehr zu einer konstruktiv-kritischen, an der Sache orientierten Zusammenarbeit. „Diese sollte sich einem gemeinsamen Ziel verpflichtet sehen: Wir wollen diese großartige Stadt zukunftsfest und für die Menschen noch lebenswerter gestalten.“

Information zu Fliegerbombenfund

Kampfmittelverdacht in Hannovers Stadtteil Misburg-Süd

24. September 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Im Zuge der weiter voranschreitenden bauvorbereitenden Maßnahmen haben technische Sondierungen auf einem Grundstück in der Kreisstraße im Hannoverschen Stadtteil Misburg-Süd gezeigt, dass es sich bei einem Verdachtspunkt um einen Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg handeln könnte. Zurzeit besteht keine Gefahr für die Anwohner*innen, der Verdachtspunkt muß jedoch weiter erkundet werden.

Der Kampfmittelverdachtspunkt befindet sich auf dem Baugrundstück in der Kreisstraße, dass bereits im Juli von einer Kampfmittelbeseitigungsmaßnahme betroffen war. Dort plant die Hagedorn-Unternehmensgruppe die Errichtung eines Wertstoffzentrums. Im Zuge der voranschreitenden bauvorbereitenden Maßnahmen erfolgten nun auch auf den Restflächen des Grundstücks die erforderlichen technischen Sondierungen, bei denen der Kampfmittelverdachtspunkt lokalisiert wurde.

Um den Verdachtspunkt weiter untersuchen zu können, ist dessen weitere Freilegung erforderlich. Diese Freilegung ist zwingend mit einer Evakuierungsmaßnahme unter Einhaltung eines Sicherheitsradius von 1.000 Meter um den Verdachtspunkt verbunden. Anteilig betroffen von diesem Sicherheitsradius sind rund 6.000 Einwohner*innen in den Stadtteilen Misburg-Nord, Misburg-Süd und Anderten.

Als Termin für die weiteren Untersuchungen und eine eventuelle Kampfmittelbeseitigung sowie die damit verbundene Evakuierung des Sicherheitsbereichs wurde vom Kampfmittelbeseitigungsdienst Niedersachsen und der Landeshauptstadt Hannover als zuständige Gefahrenabwehrbehörde Montag, 27.09.2021, festgelegt.

Die von der Evakuierung betroffenen Personen werden gebeten, den Sicherheitsbereich am Montag, 27.09.2021, um 16:00 Uhr zu verlassen. Verständigen Sie bitte auch Ihre Nachbar*innen, insbesondere diejenigen, die aufgrund von Behinderungen, Sprachbarrieren oder eingeschränkter Mobilität möglicherweise Unterstützung benötigen.

Betreuungsstelle (geöffnet am 27.09.2021 ab 16:00 Uhr)

Für Einwohner*innen, die keine andere Aufenthaltsmöglichkeit haben, steht am Montag, 27.09.2021, ab 16:00 Uhr folgende Betreuungsstelle zur Verfügung:

Betreuungsstelle Adresse
Sporthalle Schulzentrum Misburg Ludwig–Jahn–Straße 6C, 30629 Hannover

Personentransport in die Betreuungsstellen:

Für den Personentransport in die Betreuungsstelle stehen zum Evakuierungsbeginn kostenlos Busse der ÜSTRA bereit. Diese fahren den betroffenen Bereich im Bereich der Anderter Straße auf der Route der ÜSTRA-Buslinie 125 regelmäßig ab und dabei folgende Haltepunkte an:

Evakuierungsbuslinie
Max–Kuhlemann–Straße St. Johanniskirche
Hartmannstraße St. Anna–Kirche
Kreisstraße Meyers Garten
Am Hafen Sporthalle Ludwig Jahn Straße

Krankentransport für gehbehinderte Personen

Gehbehinderte Personen können unter der Rufnummer 19222 einen Krankentransport anfordern. Notwendige Transporte sollen möglichst frühzeitig noch vor dem 27.09.2021 angemeldet werden, damit die Feuerwehr die erforderliche Anzahl von Transportfahrzeugen bereitstellen kann.

Servicetelefon für Bürger*innen

Für Fragen aus der Bevölkerung steht ein Servicetelefon unter der Rufnummer 0800 / 7313131 zu den folgenden Zeiten zur Verfügung.

• Freitag, 24.09.2021:

• Montag, 27.09.2021:

von 10:00 bis 16:00 Uhr von 08:00 Uhr bis Abschluss aller Maßnahmen

Weitere Informationen und Hinweise

Die erforderliche Gefahrenbeseitigung kann erst nach erfolgreicher Umsetzung aller Sicherheitsmaßnahmen erfolgen. Die betroffenen Einwohner*innen können voraussichtlich erst in den späten Abendstunden in ihre Wohnung zurückkehren und werden daher gebeten, alle unbedingt für sie notwendigen Dinge, wie z.B.: Medikamente, Säuglings- oder Spezialnahrung sowie angemessene Kleidung mitzunehmen. Einwohner*innen sollen gegebenenfalls Verwandte und Freunde über ihre Abwesenheit informieren.

Aktuelle Informationen

Über die weiteren Untersuchungen der Verdachtspunkte und die damit verbundene Evakuierung werden alle im Sicherheitsbereich betroffenen Haushalte am Montagnachmittag über Durchsagen mit Lautsprecherfahrzeugen der Feuerwehr informiert. Aktuelle Bevölkerungsinformationen werden außerdem über die Internetportale der Landeshauptstadt Hannover (www.hannover.de ) – sowie der Feuerwehr Hannover (www.feuerwehr-hannover.de) veröffentlicht.

In den Sozialen Medien informiert die Landeshauptstadt über das Twitter-Profil @Feuerwehr_H mit #hannbombe sowie auf der Facebookseite Facebook.com/lhhannover. Die Bevölkerung wird zusätzlich über die Warn-Apps KATWARN und NINA informiert. Darüber hinaus steht das Servicetelefon für Bürger*innen der Landeshauptstadt für Anfragen aus der Bevölkerung zu den angegebenen Zeiten zur Verfügung.

Sicherheitsfehler: PDF-Dateien müssen auf der selben Domäne wie diese Website gehostet sein.

PDF ist gehosted auf: http://https%3A%2F%2Fbg-press.de%2Fwp-content%2Fuploads%2F2021%2F09%2F210924-Kampfmittelverdacht-Misburg-Su%CC%88d-Evakuierungsbereich-Kopie.pdf aber diese Site ist: https://bg-press.de

Straßenliste der betroffenen Häuser / Straßen:

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Dezentrales Impfangebot im Stadtteiltreff Sahlkamp – Impfen Symbol© Bernd Günther

Dezentrales Impfangebot im Stadtteiltreff Sahlkamp

22. September 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Mit einer weiteren Sonderaktion mit Einmal-Impfungen wird die Impfkampagne in der Landeshauptstadt Hannover an einem dezentralen Standort fortgesetzt, diesmal nicht mit dem Feuerwehrbus, sondern im Stadtteiltreff Sahlkamp in der Elmstraße 15, in dem auch das Bürgeramt zu finden ist.

Am kommenden Freitag (24. September) in der Zeit von 14 bis 20 Uhr und am Sonnabend (25. September) in der Zeit von 10 bis 16 Uhr öffnen sich die Türen des Stadtteiltreffs, um den Bewohner*innen des Sahlkamps und der angrenzenden Stadtteile eine Impfung in Wohnortnähe anzubieten.

Sozialdezernentin Sylvia Bruns: „Nachdem die ersten dezentralen Impfaktionen in Stadtteilen auf große Resonanz in der Bevölkerung gestoßen sind, möchten wir erneut den Bewohner*innen vor Ort ein Angebot machen. Unbürokratisch können sich die Menschen auf den Weg machen, um das niedrigschwellige Impfangebot im Stadtteiltreff wahrzunehmen. Zur Unterstützung und Begleitung werden Dolmetscher*innen für verschiedene Sprachen und Sozialarbeiter*innen der Gemeinwesenarbeit des Fachbereichs Soziales vor Ort sein.“

Der Impfvorgang selbst wird von den Mitarbeiter*innen des gemeinsamen Impfzentrums von Region und Landeshauptstadt vorgenommen. Die Räume im Stadtteiltreff lassen einen reibungslosen und unkomplizierten Ablauf zu, so dass nach der Registrierung die Impfung in einem hygienisch-einwandfreiem und diskreten Umfeld gewährleistet werden kann. Geimpft wird mit dem Vakzin Johnson & Johnson, für das keine Zweitimpfung notwendig ist und durch das ein schnellerer Impfschutz aufgebaut werden kann. Impfwillige müssen ihren Personalausweis und – falls vorhanden – ihren Impfpass mitbringen.

Symbolbild Kurznachrichten

Hilfe für Kinder und Jugendliche in Krisensituationen: RIO-Rohdenhof Inobhutnahme wiedereröffnet

20. September 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Die Einrichtung RIO-Rohdenhof Inobhutnahme des städtischen Heimverbundes wurde heute (20. September) von Bildungs-, Jugend- und Familiendezernentin Rita Maria Rzyski in Bothfeld wiedereröffnet.

Die Inobhutnahme für Kinder im Alter von sechs bis 15 Jahren war vorübergehend anlässlich der Corona-Pandemie geschlossen. Das Personal führte seit dem 16. Oktober 2020 die Quarantänegruppe in neu gestalteten Räumen unter dem Namen Inobhutnahme Klein Buchholzer Kirchweg. Seitdem wurden dort Kinder und Jugendliche ab dem Alter von sechs Jahren im Rahmen der Inobhutnahme betreut, wenn durch das Gesundheitsamt eine Quarantäne ausgesprochen wurde.

Der bisherige Name „Notaufnahme“ wurde oft mit dem klinischen Bereich verknüpft, sodass die Neueröffnung mit einer Namensänderung in RIO-Rohdenhof Inobhutnahme verbunden wurde.

„Es ist gut, dass diese Inobhutnahme mit dem bewährten bisherigen Team wieder Kindern, die Hilfe benötigen, offen steht“, begrüßte die Dezernentin den Neubeginn.

Die Einrichtung wird bereits seit dem 1. September 2021 wieder betrieben. Zielgruppe sind Kinder und Jugendliche, die in persönlichen Krisen nicht mehr in ihrem bisherigen Zuhause leben können. Die Gruppe verfügt über acht Plätze und ist an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr aufnahmebereit. Die Kinder und Jugendlichen bleiben in der Inobhutnahme, bis sich die Lebenssituation stabilisiert hat. Sollte eine Rückkehr in die Familie nicht möglich sein, wird nach einer geeigneten Folgemaßnahme gesucht. Die durchschnittliche Verweildauer liegt bei drei bis sechs Monaten.

„Der Heimverbund im Fachbereich Jugend und Familie der Landeshauptstadt Hannover hat sehr flexibel auf die Pandemie reagiert. Die Inobhutnahme Klein-Buchholzer Kirchweg wird mit neuem Personal bis zum 31. Mai 2022 weiterbestehen, um das gesamte Inobhutnahme-System weiterhin Corona-resistent zu gestalten“, betonte Rzyski und sagte weiter: „Vielen Dank an das Team, das sich der Corona-bedingten Herausforderung gestellt hat, und viel Glück zum Neustart am vertrauten Ort.“

53-jährige Prostituierte tot in Hannover-Stöcken aufgefunden – BGPress 3767© Bernd Günther / BG-PRESS.de

53-jährige Prostituierte tot in Hannover-Stöcken aufgefunden

20. September 2021/in Hannover, Polizei

Hannover (bg). In der Flemesstraße im Stadtteil Hannover-Stöcken wurde gestern Abend (19.09.21) gegen 22:35 Uhr von einem Nachbarn eine 53-jährige Prostituierte in ihrer Wohnung tot aufgefunden.

Nach Angaben der Polizeisprecherin hatte die Frau ihre Mietwohnung als Wohnungsbordell genutzt. Der Nachbar alarmierte die Polizei und Rettungskräfte, die der Frau allerdings nicht mehr helfen konnten. Die Frau lag gefesselt am Boden und lebte nicht mehr.

Die Kriminalpolizei Hannover untersucht derzeit den Tatort nach Spuren, da von einer Gewalteinwirkung durch fremde Kräfte ausgegangen werden muss.

Die Hintergründe der Tat sind noch gänzlich unklar und Bestandteil der Ermittlungen.

Ergänzung Pressemitteilung der Polizei (ots) vom 20.09.2021 und 24.09.2021

Am Sonntagabend, 19.09.2021, ist eine Frau in ihrer Wohnung durch einen Nachbarn tot aufgefunden worden. Die Gesamtumstände vom Auffinden der Leiche lassen auf eine Fremdeinwirkung schließen.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Kriminaldauerdienstes Hannover alarmierte ein 46-Jähriger Mann gegen 22:30 Uhr an der Flemesstraße den Polizeinotruf. Er hatte seine 53-jährige Nachbarin leblos und gefesselt in ihrer Wohnung aufgefunden. Die Frau hatte nach bisherigen Ermittlungsstand in dem Mehrfamilienhaus ein Wohnungsbordell betrieben. Der Kriminaldauerdienst übernahm die Spurensuche in der Wohnung. Der Leichnam wurde am Vormittag des 20.09.2021 von einem Bestattungsunternehmen zur rechtsmedizinischen Untersuchung gebracht. Die Todessursache und der Zeitpunkt des Todes ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen. Das letzte Lebenszeichen gab es von der 53-Jährigen am Abend des 19.09.2021. Bislang konnte kein Täter ermittelt werden.

Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts eines Tötungsdeliktes. Zeugen, die Hinweise zu verdächtigen Personen in der Flemesstraße am 19.09.2021 zwischen 18:00 Uhr und 23:00 Uhr geben können, werden gebeten sich unter der Rufnummer 0511 109-5555 zu melden.

Hannover (ots) – Am Sonntagabend, 19.09.2021, ist eine 53-Jährige Frau gefesselt und leblos in ihrer Wohnung in Hannover-Stöcken an der Flemesstraße aufgefunden worden. Die Polizei hat einen Tatverdächtigen gefasst. Die Ermittler der eingerichteten Mordkommission „Flemes“ haben am Donnerstag, 23.09.2021, einen 25-jährigen Tatverdächtigen im Bereich Hildesheim festnehmen können. Der mutmaßliche Täter wurde am Freitag, 24.09.2021, einem Haftrichter vorgeführt und kam anschließend in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen dauern an.

Video Conference Lounge im HCC eröffnet – Videotechnik HCC© Matthias Falk

Video Conference Lounge im HCC eröffnet

17. September 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Mit der Eröffnung der neuen Video Conference Lounge hat das Hannover Congress Centrum (HCC) heute (17. September) sein Angebot und seine technische Ausstattung erweitert. Ziel ist es, dem zukünftigen Digitalisierungsbedarf von Veranstaltungen noch besser gerecht zu werden. Nach zweijähriger Planung und Bauzeit ist in der ersten Etage der Niedersachsenhalle aus dem ehemaligen Pressezentrum ein hochmodernes digitales Konferenzzentrum mit zwei getrennt nutzbaren Studios entstanden, das alle Anforderungen digitaler Veranstaltungsformate bestens umsetzen kann.

Das Ambiente und der Charme der Originalausstattung des früheren Pressezentrums der 80er Jahre bleiben dabei im Sinne der „Innovation der Tradition“ vollständig erhalten.

Die Gesamtbaukosten für die Sanierung und den Umbau liegen bei rund 900.000 Euro. Hiervon wurde mehr als ein Drittel der Baukosten für die erforderliche Sanierung der Bausubstanz einschließlich einer punktuellen Asbestsanierung verwendet.

„Das damalige Pressezentrum des HCC war in seiner Zeit einer der modernsten Medien- und Kommunikationsbereiche in einem Veranstaltungszentrum und wird nun wieder eine solche Rolle spielen. Dies allerdings im Stil der 80er-Jahre mit einem großzügigen Lounge-Charakter, eigener Bar und hoher Aufenthaltsqualität. Zukünftig ein ziemlich außergewöhnliches Alleinstellungsmerkmal“, betont HCC-Direktor Joachim König.

Die neue Video Conference Lounge erstreckt sich auf rund 260 Quadratmeter Gesamtfläche und wird ab Sommer 2022 durch eine eigene Außenterrasse erweitert. In den beiden Studios des früheren Pressezentrums stehen im großen Studio 1 rund 40 bis 120 sowie im kleinen Studio 2 rund 10 bis 40 Plätze für alle denkbaren Anforderungen unterschiedlicher Veranstaltungsformate zur Verfügung.

Finale dezentrale Impfangebote am Hauptbahnhof und bei Hannover 96 – Feuerwehrbus Bahnhof© Bernd Günther

Finale dezentrale Impfangebote am Hauptbahnhof und bei Hannover 96

16. September 2021/in Hannover

HANNOVER (PM).  Noch eineinhalb Wochen, dann ist Schluss: Wie angekündigt wird das gemeinsame Impfzentrum von Region und Landeshauptstadt Hannover am 27. September den Betrieb einstellen. Zuvor werden in den kommenden Tagen noch weitere dezentrale Impfungen angeboten.

Aktuell haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Impfzentrums Hannover rund 795.000 Impfungen verabreicht. Verimpft werden bis zum Tag der Schließung noch Zweitimpfungen mit mRNA-Impfstoffen oder Einmal-Impfungen mit dem Vakzin von Johnson & Johnson. Ab Oktober werden die Corona-Impfungen dann vornehmlich durch niedergelassene Ärztinnen und Ärzte durchgeführt. Bis zum 27. September sind Impfungen im Impfzentrum noch sowohl spontan als auch mit Voranmeldung auf dem Messegelände möglich.

Wer den Weg dorthin nicht auf sich nehmen möchte, kann auch von zwei dezentralen Aktionen in der kommenden Woche profitieren:

Spontan-Impfungen am Hauptbahnhof Hannover

Am kommenden Samstag, 18. September, und am darauffolgenden Samstag, 25. September 2021, von 10 bis 17 Uhr steht der Impfbus der Feuerwehr Hannover im Rahmen des City-Impfens wieder auf dem Bahnhofsvorplatz. Wer einen Lichtbildausweis und – wenn vorhanden – einen Impfpass dabeihat, kann sich nach einem ärztlichen Aufklärungsgespräch spontan für eine Impfung entscheiden. Verimpft wird das Vakzin von Johnson & Johnson, mit dem bereits wenige Tage nach einer einmaligen Impfung ein vollständiger Impfschutz hergestellt ist. Darüber hinaus steht der Impfbus in der Kalenderwoche 38, also zwischen dem 20. und dem 24. September 2021, ebenfalls am hannoverschen Bahnhofsvorplatz und macht ein dezentrales Impfangebot – dann zwischen 9 und 17 Uhr.

Sonderimpfaktion beim Heimspiel von Hannover 96 gegen den SV Sandhausen

Auch am Sonntag, 26. September 2021 wird es ein dezentrales Impfangebot geben. Im Rahmen des Heimspiels von Hannover 96 gegen den SV Sandhausen werden mobile Impfteams im Nord- und im Südbereich der HDI-Arena ihre Zelte aufschlagen. Zugang zu diesen Impfungen sollen explizit auch Impfwillige bekommen, die kein Ticket für das Heimspiel erworben haben.

Startschuss für Konzertreihe mit Einlasscheck durch Corona-Spürhunde – Corona Hund© Matthias Falk

Startschuss für Konzertreihe mit Einlasscheck durch Corona-Spürhunde

16. September 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Den Start einer vierteiligen Konzertreihe mit Fury in the Slaughterhouse, Bosse, Alle Farben und Sido haben heute Wissenschaftsminister Björn Thümler, Dr. Gerhard Greif, Präsident der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo), und Prof. Dr. Holger Volk, Leiter der Klinik für Kleintiere der TiHo, vorgestellt. Bei der Veranstaltungsreihe kommen erstmals ausgebildete Corona-Spürhunde zum Einsatz. Sie ist Teil des Projekts „Back to Culture“, das das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur mit rund 1,3 Millionen Euro unterstützt.

Die Klinik für Kleintiere der TiHo führt die Machbarkeitsstudie gemeinsam mit Hannover Concerts, ProEvent Hannover und der AWiAS Aviation Services GmbH durch. Sie soll zeigen, ob und wenn ja wie Großveranstaltungen durch den Einsatz von Corona-Spürhunden sicherer werden können.

Für Fury in the Slaughterhouse konnten Interessierte Tickets bereits am vergangenen Montag bestellen.. Die Tickets waren nach weniger Minuten vergriffen. Am kommenden Montag, 20. September 2021, werden unter https://backtoculture.de ab 20 Uhr 800 Tickets für das Bosse-Konzert am Montag, den 27. September 2021, 20 Uhr, kostenlos vergeben.

Björn Thümler, Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur sagte: „Ich freue mich, dass die Machbarkeitsstudie jetzt an den Start geht. Es wird Zeit, etwas mehr Normalität zu wagen. „Ich freue mich, dass die Machbarkeitsstudie jetzt an den Start geht. Es wird Zeit etwas mehr Normalität zu wagen. Die Studie könnte einen Lichtblick für Künstlerinnen und Künstler bedeuten. Aktueller kann Forschung kaum sein.“

Dr. Gerhard Greif, Präsident der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover, sagte: „Wir hoffen sehr, mit dem Projekt auch in einer Realsituation bestätigen zu können, dass  gut trainierte Hunde mit ihrer hohen Leistungsfähigkeit in der Lage sind, coronapositive Menschen zu erkennen. Damit hätten wir eine sehr gute Ergänzung zu bisherigen Maßnahmen.“

Professor Dr. Holger Volk, Klinik für Kleintiere der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover sagte: „In unseren bisherigen Untersuchungen haben wir zeigen können, dass die Hunde Proben SARS-CoV-2 positiver Personen mit ihrem hervorragenden Geruchssinn mit einer sehr hohen Trefferquote aufspüren können. Jetzt sind wir gespannt, wie gut der Ansatz in einer Alltagssituation funktioniert.“

Nico Röger, Hannover Concerts, sagte: „Wir freuen uns, bei der Studie dabei zu sein und hoffen, dass sie ein wegweisender Schritt für die Kulturbranche sein wird, um Veranstaltungen wieder unter Normalbedingungen stattfinden lassen zu können.“

Stefan Schreckensberger, ProEvent Hannover sagte: „Die Idee, dass Hunde das Coronavirus riechen können und sie eingesetzt werden könnten, um infizierte Menschen zu erschnüffeln, ist eine hannoversche Gemeinschaftsidee. Holger Volk und ich hatten die Idee fast zeitgleich, aber unabhängig voneinander, dass Hunde dazu fähig sind.“

Region Hannover macht Impfangebot in Berufsschulen – Impfangebot BBS

Region Hannover macht Impfangebot in Berufsschulen

13. September 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Der Fachbereich Schulen der Region Hannover hat die Ferienzeit genutzt, um Schülerinnen und Schülern der Berufsbildenden Schulen der Region Hannover ein Impfangebot zu machen. Auf dem Campus am Waterloo in Hannover ist die Aktion heute gestartet, hier richtet sich das Angebot an Schülerinnen und Schüler der BBS 2, BBS 3, BBS ME und BBS Hannah Arendt.

Bildungsdezernent Ulf-Birger Franz: „Mit Blick auf den Herbst ist uns daran gelegen, allen Beteiligten im Schulbetrieb den bestmöglichen Schutz zu bieten. Wir freuen uns, dass erfahrene Kräfte die Impfungen durchführen und wünschen uns, dass das Angebot vor Ort gut angenommen wird.“ Die für das Impfangebot der Region zuständige Dezernentin Cordula Drautz ergänzt: „Wir möchten verstärkt die jungen Leute dazu ermutigen, sich zum Schutz gegen Covid-19 impfen zu lassen. Dafür sind keine langen Wege oder Wartezeiten nötig – ein Gang über den Schulhof genügt.“

In der Woche von Montag, 13. September 2021, bis Freitag, 17. September 2021, können sich impfwillige Schülerinnen und Schüler auf dem Schulhof der BBS Hannah Arendt gegen das Corona-Virus immunisieren lassen. Die Zweitimpfungen finden drei Wochen später statt. Durchgeführt wird die Impfaktion in Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Praxisteam und der Johanniter-Unfall-Hilfe aus Hannover. Verimpft wird der Impfstoff von BioNTech.

Auf dem Schulhof der BBS Hannah Arendt steht das Impfteam im Auftrag der Region Hannover nun fünf Tage bereit. „Wir sind dankbar für diesen ärztlichen Hausbesuch, unkomplizierter kann ein Impfangebot nicht sein“, so Carsten Roisch, Leiter der BBS Hannah Arendt. Ulf Jürgensen, Leiter der BBS 2, ergänzt: „Die Möglichkeit zur Impfung vor Ort ist Ergebnis der guten Zusammenarbeit zwischen der Region und ihren Schulen. Alle beteiligten Schulleitungen sind überzeugt: Je mehr junge Menschen geimpft sind, desto sicherer können wir den Schulbetrieb gestalten.“

Die Schülerinnen und Schüler verlassen für die Impfung kurz den Unterricht und nehmen anschließend wieder teil. Mitbringen müssen Impfwillige die ausgefüllten Bögen des Robert-Koch-Instituts (Anamnesebogen und Einwilligungserklärung) sowie die Gesundheitskarte, ihren Lichtbildausweis und – wenn vorhanden – den Impfpass. Minderjährige müssen außerdem die Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten vorlegen.

Löschzug an der Einsatzstelle© Bernd Günther

Wohnungsbrand in Bemerode

13. September 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Die Feuerwehr Hannover musste am Sonntagnachmittag in den Stadtteil Bemerode ausrücken. In einem Mehrfamilienhaus war eine Wohnung in Brand geraten. Menschen wurden nicht verletzt.

Gegen kurz nach 16:00 Uhr erreichten die Regionsleitstelle zahlreiche Anrufe über eine starke Rauchentwicklung aus einer Wohnung in der Straße Hinter dem Holze. Da zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich noch Personen in der Wohnung aufhalten, alarmierte die Feuerwehr einen Löschzug und die Ortsfeuerwehr Bemerode. Die ersten eintreffenden Einsatzkräfte nahmen umgehend einen Löschangriff über den Treppenraum in die Wohnung im 1. Obergeschoss vor und durchsuchten die Wohnung nach den vermuteten Bewohnern. Glücklicherweise hielt sich keine Person in der Wohnung auf. Der Brandherd wurde schnell gefunden und gelöscht. Dennoch entstand ein erheblicher Rauchschaden.

Durch die starke Rauchausbreitung mussten auch die Nachbarwohnungen über der Brandwohnung kontrolliert und Lüftungsmaßnahmen im Gebäude durchgeführt werden. Nach Beendigung des Einsatzes konnten alle Bewohner bis auf die Bewohner der Brandwohnung in ihre Wohnungen zurückkehren.

Die Einsatzstelle wurde der Polizei für weitere Ermittlungen übergeben. Zum jetzigen Zeitpunkt können noch keine Aussagen über die Schadenshöhe gemacht werden.
Die Feuerwehr und der Rettungsdienst der Landeshauptstadt Hannover waren mit 44 Einsatzkräften und 12 Fahrzeugen bis 18:00 Uhr im Einsatz.

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