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Aktuelle Nachrichten aus der Landeshauptstadt Hannover – lokale Meldungen, Polizei, Politik und Stadtgeschehen.

Gerümpelbrand im Europahaus am Kröpcke – BGPress 9948© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Gerümpelbrand im Europahaus am Kröpcke

23. Juli 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Am Freitagnachmittag gingen mehrere Meldungen zu einer starken Rauchentwicklung aus dem Dachbereich eines Geschäftshauses am Kröpcke in der Regionsleitstelle ein. Die ersteintreffenden Einsatzkräfte erkundeten einen brennenden Gerümpelhaufen im Keller des sechsgeschossigen Gebäudes. Die starke Rauchentwicklung aus dem Dachbereich ist durch einen Lichtschacht entstanden. Verletzt wurde niemand, alle Nutzerinnen und Nutzer konnten das Gebäude rechtzeitig verlassen.

Um 14:20 Uhr meldeten etliche Passanten der Regionsleitstelle über den Notruf die Rauchentwicklung aus dem Dachbereich des Geschäftshauses am Kröpcke. Daraufhin alarmierte die Regionsleitstelle zwei Löschzüge, die der Feuer-und Rettungswache 1 sowie der Feuer- und Rettungswache 3. Bei der sofortigen Erkundung stellte sich der zunächst angenommene Dachstuhlbrand als Gerümpelbrand im Keller heraus. Durch einen Lichtschacht wurde der Rauch aus dem Kellerbereich über das Dach abgeleitet.

Die hannoverschen Brandschützer leiteten umgehend einen Löschangriff mit mehreren Strahlrohren ein und konnten die Brandausbreitung verhindern und das Feuer löschen. Da in dem Lichtschacht auch Abluft- und Klimatechnik verbaut ist, musste mit der Hilfe von Wärmebildkameras nach Glutnestern gesucht werden.

Die sich an dem Lichtschacht anschließenden Geschäftsräume wurden, soweit notwendig, mittels Hochleistungslüftern vom Brandrauch befreit.

Vor dem Eintreffen der Feuerwehr konnten sich alle Mitarbeiter und Kunden der Geschäfte selbstständig in Sicherheit bringen.

Drei Bundespolizisten, die anfänglich Löschversuche unternommen hatten, wurden vorsorglich von einem Notarzt untersucht, mussten aber nicht weitergehend medizinisch behandelt werden.

Die Schadenhöhe kann durch die Feuerwehr nicht beziffert werden. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache vor Ort aufgenommen. Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 14 Fahrzeugen und 35 Einsatzkräften im Einsatz.

Parallel zu dem Brand im Europahaus am Kröpcke, wurde die Feuerwehr Hannover gegen 15:50 Uhr zu einem weiteren Brandeinsatz in Mittelfeld alarmiert. Im Wülferoder Weg wurde der Regionsleitstelle eine Rauchentwicklung und ein ausgelöster Rauchwarnmelder über Notruf gemeldet. Im Einsatz war der Löschzug der Feuer- und Rettungswache 5 sowie die Ortsfeuerwehr Bemerode. Zwei Personen untersuchte der mitalarmierte Rettungsdienst. Ein Transport in eine Klinik fand jedoch nicht statt. Der Einsatz war nach rund 30 Minuten beendet. Im Einsatz waren hier acht Fahrzeuge mit 25 Einsatzkräften.

Schwimmbäder in den Sommerferien: Freier Eintritt für Kinder und Schüler*innen – Freibad Symbolbild

Schwimmbäder in den Sommerferien: Freier Eintritt für Kinder und Schüler*innen

23. Juli 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Kinder und Schüler*innen erhalten während der gesamten Zeit der niedersächsischen Sommerferien freien Eintritt in den hannoverschen Freibädern. Das gilt für die von der Stadt betriebenen Bäder, aber auch für die privat geführten Bäder. Den nicht von der Stadt betriebenen Freibädern werden die entgangenen Einnahmen erstattet.

„Wir möchten Kinder und Schüler*innen etwas für die entbehrungsreiche Zeit der vergangenen Monate entschädigen und gleichzeitig einen Beitrag leisten, um Schwimmdefizite abzufangen“, sagt Sport- und Kulturdezernentin Konstanze Beckedorf zu dieser Aktion.

Die Regelung gilt für Kinder sowie Schüler*innen aller Schulstufen, die sich entsprechend ausweisen können.

Die Öffnungszeiten der städtischen Freibäder werden für den Zeitraum der Sommerferien an den Wochentagen ausgeweitet. Sie sind wie folgt geöffnet:

 

Lister Bad:

Montag – Freitag: 6 – 20:30 Uhr (ab 17:45 Uhr parallel Vereinstraining)

Sonnabend – Sonntag: 8 – 20:30 Uhr

 

Ricklinger Bad:

Montag – Freitag: 6 Uhr bis 20 Uhr (ab 17:45 Uhr parallel Vereinstraining)

Sonnabend – Sonntag: 8 – 20 Uhr

 

Misburger Bad:

Montag – Freitag: 6:30 bis 20 Uhr (ab 17:45 Uhr parallel Vereinstraining)

Sonnabend – Sonntag: 8 bis 20 Uhr

 

Naturbad Hainholz:

Montag – Sonntag 10 bis 19 Uhr

 

Online-Anmeldungen sind weiterhin erforderlich.

Sabine Tegtmeyer-Dette offiziell verabschiedet – Sabine Tegtmeyer Dette© Matthias Falk

Sabine Tegtmeyer-Dette offiziell verabschiedet

23. Juli 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Sabine Tegtmeyer-Dette scheidet Ende Juli aus dem Amt als Erste Stadträtin und Wirtschafts- und Umweltdezernentin aus. Im Rahmen einer offiziellen Verabschiedung dankte Oberbürgermeister Belit Onay heute (22. Juli) „im Namen der gesamten Landeshauptstadt Hannover für acht Jahre herausragender Arbeit“.

Seit dem 1. August 2013 nimmt Sabine Tegtmeyer-Dette das Amt der Wirtschafts- und Umweltdezernentin sowie der Ersten Stadträtin der Landeshauptstadt Hannover wahr. Zu ihrem Zuständigkeitsbereich gehören neben den Fachbereichen Wirtschaft sowie Umwelt und Stadtgrün auch das Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro sowie die Eigenbetriebe Stadtentwässerung, Städtische Häfen und Hannover Congress Centrum. Bis Oktober vergangenen Jahres war das Gebäudemanagement ebenfalls ein Teil des Dezernats. In den ersten zweieinhalb Monaten ihrer Amtszeit sowie rund ein halbes Jahr in 2019, jeweils in Zeiten der vakanten Stelle des Oberbürgermeisters, war die Dezernentin darüber hinaus Verwaltungschefin der Landeshauptstadt. Es war das erste Mal in der Geschichte Hannovers, dass eine Frau diese Aufgabe übernommen hat. Sabine Tegtmeyer-Dettes Amtszeit endet offiziell am 31. Juli.

„Im Namen der gesamten Landeshauptstadt Hannover bedanke ich mich sehr herzlich für acht Jahre herausragender Arbeit“, sagte Oberbürgermeister Belit Onay zur scheidenden Ersten Stadträtin in einer Feierstunde mit rund 90 Gästen aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Verbänden und Stadtgesellschaft. Onay hob ihre Fähigkeiten des Netzwerkens heraus: „Sabine Tegtmeyer-Dette war es immer wichtig und sie verstand es auch in besonderem Maße, Kontakte zu knüpfen, zu pflegen sowie sich und andere zu vernetzen. Gerade in der lokalen Ökonomie ist dies ein bedeutender Aspekt.“ Für die Doppelrolle der Wirtschafts- und Umweltdezernentin sei Sabine Tegtmeyer-Dette vor acht Jahren genau die richtige Besetzung gewesen. „Mit ihrem wirtschaftlichen und umweltorientierten Background ist es ihr gelungen, die Unternehmen dieser Stadt für die wichtigen Klima- und Umweltschutzziele zu sensibilisieren und sie mitzunehmen auf unserem Weg, bis 2035 klimaneutral zu werden.“

Sabine Tegtmeyer-Dette blickte in ihrer Rede auf „acht spannende und ausgefüllte Jahre als Erste Stadträtin und Wirtschafts- und Umweltdezernentin“ zurück und dankte den zahlreichen Anwesenden aus Verwaltung, Politik und verschiedenen Institutionen für die Begleitung während ihrer Amtszeit. Sie habe unter anderem in Unternehmen und Verbänden „sehr viele engagierte Menschen getroffen, die mit ihrer Arbeit dazu beitragen, dass Hannover so attraktiv und lebenswert ist“, hob die scheidende Dezernentin hervor. Ein Höhepunkt des Abends war der Auftritt des Musikers, Moderators und Kabarettisten Matthias Brodowy, der sein bekanntes Lied „Stadt mit Keks“ um eine Sabine Tegtmeyer-Dette gewidmete Strophe erweiterte.

Erster Stadtrat und damit stellvertretender Verwaltungschef wird am 1. August Finanz-, Ordnungs- und Feuerwehrdezernent Dr. Axel von der Ohe. Die Entscheidung über die künftige Führung des Wirtschafts- und Umweltdezernats trifft der Rat zu einem späteren Zeitpunkt.

Dezentrales Impfangebot: Standorte für die Landeshauptstadt stehen fest – Impfen Symbol© Bernd Günther

Dezentrales Impfangebot: Standorte für die Landeshauptstadt stehen fest

21. Juli 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Das Gemeinsame Impfzentrum setzt das dezentrale Impfen in den Stadtteilen fort. Jetzt stehen die ersten Standorte im Stadtgebiet Hannover fest. Zu den Standorten in der Region erfolgt rechtzeitig eine Pressemeldung der Region Hannover.

Der Großraumrettungswagen der Feuerwehr mit dem mobilen Impfangebot macht wie folgt Station:

  • Am Montag, den 26. Juli 2021 von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr am Kulturtreff Hainholz, Voltmerstaße 36
  • Am Dienstag, den 27. Juli 2021 von 9 bis 12 Uhr in Vahrenheide,“MiK-Y“, Plauener Straße 14-26 und von 14 bis 17 Uhr in Stöcken, Stadtteilzentrum, Eichsfelder Straße 101
  • Am Mittwoch, den 28. Juli 2021 von 9 bis 12 Uhr in Vahrenheide, „MiK-Y“, Plauener Straße 14-26 und von 14 bis 17 Uhr in Mühlenberg, Buntes Haus, Stauffenbergplatz 3
  • Am Donnerstag, den 29.Juli 2021 von 9 bis 12 Uhr in Mühlenberg, Parkplatz, Canarisweg 1-7 und von 14 bis 17 Uhr in Stöcken, Stadtteilzentrum, Eichsfelder Straße 101
  • Am Freitag, den 30.Juli 2021 von 9 bis 12 Uhr in Stöcken, Stadtteilzentrum, Eichsfelder Straße 101 und von 14 bis 17 Uhr in Vahrenheide, „MiK-Y“, Plauener Straße 14-26

Die Aktion wird fortgesetzt, weitere Standorte werden rechtzeitig mitgeteilt.

Es wird zudem darauf hingewiesen, dass weiterhin auch kurzfristig Termine im Impfzentrum buchbar sind. Eine Terminvereinbarung kann über die Hotline 0800/9988665 oder über www.impfportal-niedersachsen.de erfolgen.

Fantasievoll und farbenfroh: Trafohäuschen auf Spielplatz Fundstraße wird künstlerisch besprüht – Trafohäuschen Fundstrasse Matthias Falk© Matthias Falk

Fantasievoll und farbenfroh: Trafohäuschen auf Spielplatz Fundstraße wird künstlerisch besprüht

20. Juli 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Das bisher eher nüchterne Trafohäuschen am Rande des Spielplatzes in der Fundstraße (Oststadt) wird bunt: Die hannoversche Künstlerin „Etaja“ verziert das kleine Gebäude derzeit mittels Sprühfarben mit fantasievollen Bildern. Kinder, Tiere und Pflanzen sind die Hauptmotive des farbenfrohen Entwurfs. Die am 12. Juli begonnenen Arbeiten dauern etwa zwei Wochen an und werden Ende der laufenden Woche abgeschlossen. Diese Aktion geht auf eine Initiative und Entscheidung des Stadtbezirksrats Mitte zurück, der die Maßnahme mit seinen Mitteln finanziert.

Der Spielplatz Fundstraße in der Oststadt ist – mit großem Sandspielbereich, Spielhäuschen, Kletterrutschkombination, Karussell und Doppelschaukel – sehr beliebt bei den Kindern in der Nachbarschaft. Mit Unterstützung des städtischen Sachgebiets „Junge Kultur“ im Kulturbüro der Landeshauptstadt wurde die Designerin und „Visual Artist“ „Etaja“ für die Realisierung der neuen Wandgestaltung gewonnen. Viele interessierte Kinder und Eltern haben der Künstlerin bereits in den vergangenen Tagen bei ihrer Arbeit über die Schulter geschaut.

Das nächste Projekt in Zusammenarbeit mit „Etaja“ hat der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün bereits geplant: Im September können sich die Kinder auf dem Spielplatz Gerberstraße (Calenberger Neustadt) ebenfalls auf die Neugestaltung der Wände der dortigen Trafostation freuen. Für die Finanzierung der Wandgestaltungen auf beiden Spielplätzen zusammen hat der Stadtbezirksrat Mitte 5.000 Euro bereitgestellt. Die enercity netz GmbH stand dem Projekt von Anfang an befürwortend und unterstützend zur Seite.

2021 findet in Hannover keine infa statt – Keine infa 2021

2021 findet in Hannover keine infa statt

20. Juli 2021/in Hannover

Hannover (PM). Die infa, eine der größten und erfolgreichsten Erlebnismessen Deutschlands, findet in diesem Jahr aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie nicht statt. Wegen des aktuellen Infektionsgeschehens hätten zahlreiche Aussteller ihre Teilnahme für den Herbst infrage gestellt, so infa-Chefin Carola Schwennsen von der Deutschen Messe AG in Hannover. Schwennsen: „Wir können den Ausstellern und Besuchern aktuell nicht garantieren, dass wir die infa in gewohnter Größe und Vielfalt im Oktober durchführen dürfen. Diese Planungsunsicherheit hat bei vielen unserer Partner dazu geführt, in diesem Jahr auszusetzen.“

Dazu käme, dass die ausstellenden Unternehmen schon jetzt Ware für die neuntägige Messe bestellen, außerdem Standpersonal rekrutieren und Messestände in Auftrag geben müssten. Da die meisten jedoch ein finanziell schwieriges Jahr hinter sich hätten, sei für sie das Risiko einer infa, mit weniger Besuchern als üblich, zu hoch gewesen, so Schwennsen.

Jetzt setzen die Veranstalter auf die infa 2022. Die Pause wolle man nutzen, um gemeinsam mit Ausstellern, Partnern und Künstlern im kommenden Jahr „wieder voll durchstarten“ zu können. Schwennsen: „Wir haben schon jetzt von fast allen das Signal bekommen, dass sie 2022 wieder mit dabei sind. Deshalb setzen wir voller Optimismus und Tatkraft auf das nächste Jahr statt jetzt halbe Sachen zu machen.“

Die nächste infa findet statt vom 15. bis 23.Oktober 2022

Hannoversches Feuerwehrkontingent aus Hochwassergebiet zurück – BGPress 9840 2© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Hannoversches Feuerwehrkontingent aus Hochwassergebiet zurück

20. Juli 2021/in Hannover

HANNOVER (red). Am Samstagmorgen (17.07.2021) gegen 3:00 Uhr starteten 24 Einsatzkräfte der hannoverschen Feuerwehr zur überörtlichen Hilfeleistung mit acht Einsatzfahrzeugen in Richtung Euskirchen und die Steinbachtalsperre. Gestern Abend kamen sie fast auf die vorhergesagte Minute pünktlich in einer Kolonne aus dem Einsatzgebiet zurück.

Der Chef der Feuerwehr, Dieter Rohrberg, begrüßte die ankommenden Kameraden auf der Feuer- und Rettungswache 4 in Hannover-Bornum. Er war sichtlich erleichtert, dass alle Kräfte unter der Leitung des Brandamtsrat Matthias Holz wieder unbeschadet auf dem Hof standen.

Die Einheit aus der Landeshauptstadt ist so ausgestattet, dass vor Ort für eine Einsatzdauer von 48 Stunden ein autarker Einsatz möglich ist. Neben dem Wechselladerfahrzeug mit einem Abrollbehälter „Wasserförderung“ von der FRW 4 werden zwei Löschfahrzeuge des hannoverschen Katastrophenschutzes (LF KatS) der Ortsfeuerwehren Limmer und Vinnhorst sowie ein Einsatzleitfahrzeug der Ortsfeuerwehr Misburg entsendet. Um vor Ort im Einsatzgebiet autark operieren zu können, beinhaltet die Einsatzkomponente zur logistischen Unterstützung ebenfalls ein Wechselladerfahrzeug mit einem Abrollbehälter „Mobile Wache“, einen Logistik-LKW der Ortsfeuerwehr Stöcken, einen Mannschaftstransportwagen der Ortfeuerwehr Limmer sowie einen geländegängigen Kommandowagen. Insgesamt besteht die Einsatzkomponente der Landeshauptstadt aus 23 Einsatzkräften und acht Einsatzfahrzeugen.

Zu ihren Einsatzaufträgen gehörte die Unterstützung mit der Großpumpen-Komponente an der beschädigten Steinbachtalsperre in Zusammenarbeit mit dem Technischen Hilfswerk und anderen Feuerwehren. Der Rest des hannoverschen Kontingents stellte für die Stadt Euskirchen den sogenannten Grundschutz sicher. Hierzu gehört die Abarbeitung von Brandmeldeeinläufen sowie Hilfeleistungen und Brandbekämpfung im Tagesbetriebes ohne Auswirkung auf die Katastrophenlage zur Entlastung der örtlichen Feuerwehr Euskirchen. Somit war auch der Schutz der nicht betroffenen Bevölkerung sichergestellt.

  • Hannoversches Feuerwehrkontingent aus Hochwassergebiet zurück – BGPress 9833
    Die 24 Feuerwehrleute des Einsatzkontingents der Feuerwehr Hannover sind heute Abend nach ihrem Einsatz in Euskirchen und an der Steinbachtalsperre wieder zurückgekehrt. Der Chef der Feuerwehr, Dieter Rohrberg, freute sich, dass alle Einsatzkräfte heil wieder zurück sind.
  • Hannoversches Feuerwehrkontingent aus Hochwassergebiet zurück – BGPress 9840
    Die 24 Feuerwehrleute des Einsatzkontingents der Feuerwehr Hannover sind heute Abend nach ihrem Einsatz in Euskirchen und an der Steinbachtalsperre wieder zurückgekehrt. Der Chef der Feuerwehr, Dieter Rohrberg, freute sich, dass alle Einsatzkräfte heil wieder zurück sind.
  • Hannoversches Feuerwehrkontingent aus Hochwassergebiet zurück – BGPress 9846
    Die 24 Feuerwehrleute des Einsatzkontingents der Feuerwehr Hannover sind heute Abend nach ihrem Einsatz in Euskirchen und an der Steinbachtalsperre wieder zurückgekehrt. Der Chef der Feuerwehr, Dieter Rohrberg, begrüßte die Einsatzkräfte auf der Feuerwache 4 bei der Ankunft.
  • Hannoversches Feuerwehrkontingent aus Hochwassergebiet zurück – BGPress 9855
    Die 24 Feuerwehrleute des Einsatzkontingents der Feuerwehr Hannover sind heute Abend nach ihrem Einsatz in Euskirchen und an der Steinbachtalsperre wieder zurückgekehrt. Der Chef der Feuerwehr, Dieter Rohrberg, begrüßte die Einsatzkräfte auf der Feuerwache 4 bei der Ankunft.
  • Hannoversches Feuerwehrkontingent aus Hochwassergebiet zurück – BGPress 9882
    Die 24 Feuerwehrleute des Einsatzkontingents der Feuerwehr Hannover sind heute Abend nach ihrem Einsatz in Euskirchen und an der Steinbachtalsperre wieder zurückgekehrt. Sie führten unter anderem eine Großpumpen-Komponente mit.
Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 9778 2© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen

18. Juli 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Am heutigen Sonntag wurden im hannoverschen Stadtteil Misburg-Süd insgesamt sechs Verdachtspunkte für Kampfmittel untersucht. Hierbei konnten fünf Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg freigelegt und erfolgreich unschädlich gemacht werden. Während vier der Kampfmittel entschärft werden konnten, musste eine britische Fünf-Zentner-Bombe gesprengt werden. Insgesamt waren 630 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, Hilfsorganisationen und Kampfmittelbeseitigungsdienst im Einsatz.

Im Zuge von Luftbildauswertungen und umfassenden technischen Sondierungsarbeiten wurden auf Baufeldern in der Anderter Straße und der Kreisstraße insgesamt sechs Verdachtspunkte für potentiell gefährliche Kampfmittel lokalisiert. Diese wurden am heutigen Sonntag freigelegt. Hierbei fanden sich drei britische Fünf-Zentner- und eine amerikanische Zehn-Zentner-Fliegerbombe, sowie eine 125kg schwere Brandbombe, die aber nicht mehr gefüllt war und daher nicht entschärft werden musste.

Für die Entschärfung der Kampfmittel war es erforderlich, einen Sicherheitsbereich mit einem Radius von rund 1.000 Metern um den Fundort eines jeden Kampfmittels festzulegen. Betroffen von der Evakuierungsmaßnahme im östlichen Hannover waren etwa 8.750 Bürger*innen, ein Alten- und Pflegeheim sowie eine Flüchtlingsunterkunft. Um 09:00 Uhr begannen die Einsatzkräfte damit, den Evakuierungsbereich zu räumen, wobei u.a. auch Lautsprecherwagen zum Einsatz kamen. Die Misburger Bevölkerung arbeitete hierbei vorbildlich mit, nur in sehr wenigen Fällen mussten die Einsatzkräfte Situationen deeskalieren.

Insgesamt suchten 245 Bürger*innen die Betreuungsstellen in den Sporthallen der IGS Roderbruch und des Schulzentrums Eisteichweg auf. 115 Personen mussten mit Krankentransportwagen in die Betreuungsstellen gebracht werden. Die Betreuungsstellen wurden umfangreich mit Hygienemitteln und Mund-Nase-Schutz ausgestattet. Für Fälle, bei denen nach kontaktloser Messung der Körpertemperatur ein Anfangsverdacht bestand, stand ein Schnelltest-Team bereit. Für 12 Personen aus dem Evakuierungsbereich, die sich aufgrund einer Quarantäneanordnung des Fachbereiches Gesundheit der Region Hannover aktuell in häuslicher Quarantäne befanden, wurde eine Unterbringung unter Quarantänebedingungen in einem örtlichen Hotel organisiert. Alle Einsatzkräfte wurden vor Einsatzbeginn einem Corona-Schnelltest unterzogen, der in allen Fällen negativ ausfiel.

Um 12:11 Uhr meldeten die Räumkräfte Sicherheit im Evakuierungsgebiet. Die Kampfmittelbeseitiger konnten mit ihren Arbeiten beginnen. Die gefundenen Kampfmittel wurden nacheinander entschärft. Bei einer britischen Fünf-Zentner-Bombe war der Zünder allerdings so deformiert, dass sie aus Sicherheitsgründen nur gesprengt werden konnte. Dies erforderte zeitintensive Vorbereitungen, welche um 17:20 Uhr in der erfolgreichen Sprengung mündeten. Kampfmittelbeseitigungsdienst und Feuerwehr kontrollierten anschließend den Bereich, bevor alle Bewohner*innen um 18:32 Uhr wieder in ihre Wohnungen und Einrichtungen zurückkehren konnten.

Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, und Hannovers Feuerwehrdezernent Dr. Axel von der Ohe machten sich während der Maßnahmen vor Ort ein Bild von dem Fortgang der Kampfmittelbeseitigung. Dr. von der Ohe betonte: „Vielen herzlichen Dank an die 630 Helfer der Hilfsorganisationen, der Polizei, des Kampfmittelbeseitigungsdienstes und der Feuerwehr. Auch das umsichtige Verhalten der Bevölkerung hat wesentlich zum Erfolg dieser durchaus ambitionierten Kampfmittelbeseitigungsmaßnahme beigetragen.“,

Feuerwehrchef Dieter Rohrberg betonte: „Die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Organisationen und Behörden war beispielhaft, das schließt ausdrücklich auch die Verkehrsunternehmen wie die ÜSTRA ein. Die Intensität der damaligen Luftangriffe im Osten von Hannover macht es wahrscheinlich, dass insbesondere auch hier zukünftig immer wieder mit der Räumung gefährlicher Fliegerbomben gerechnet werden muss.“

Der Einsatz war gegen 18:45 Uhr abgeschlossen, als die letzten Bewohner*innen wieder in ihre Wohnungen zurückgekehrt waren. Beim Bürgertelefon gingen bis 18:30 Uhr 532 Anrufe ein.

  • Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 9599
    Ein komplettes Pflegeheim muss durch Kräfte der Hilfsorganisationen evakuiert werden. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 9609
    Unterschiedliche Transportmittel für die betroffene Bevölkerung stehen für Evakuierungsmaßnahmen bereit. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 9660
    Der Leiter des Kampfmittelbeseitigungsdienstes Niedersachsen, Thomas Bleicher. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 9668
    Fiebermessen als zusätzlicher Vorsichtsmaßnahme vor dem Betreten der Notunterkunft. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 9671
    Alle Bürgerinnen und Bürger in der Notunterkunft werden von zwei Helferinnen des ASB registriert. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 9679
    Für die Kleinen bei der Evakuierung hat die Arbeiter-Samariter-Jugend eine Hüpfburg aufgebaut. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 9688
    Rund 50 Betroffene warten in der Notunterkunft auf das Ende der Evakuierung. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 9692
    Auch der Leiter der Feuerwehr, Dieter Rohrberg, und der 1. Stadtrat der Landeshauptstadt Hannover, Dr. Axel von der Ohe, werden auf erhöhte Temperatur kontrolliert. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 9726
    Innenminister Boris Pistorius, der Chef der Feuerwehr Dieter Rohrberg und 1. Stadtrat Dr. Axel von der Ohe lassen sich in der Technischen Einsatzleitung die Lage vor Ort erklären. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 9734
    Die Technische Einsatzleitung der Berufsfeuerwehr behält den Überblick über sämtliche Maßnahmen im Zusammenhang mit der Evakuierung. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 9745
    Der große Krankenwagenhalteplatz für Rettungs- und Krankentransportwagen der Hilfsorganisationen. Auch Behindertentransportfahrzeuge stehen mit auf dem Platz. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittel
    Drei der Fliegerbombe nach erfolgreicher Entschärfung durch die Sprengmeister des Kampfmittelbeseitigungsdienstes. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 9792
    Zwei der noch intakten Zünder nach der Entschärfung. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 9794
    Sprengmeister Marcus Rausch erklärt den Entschärfungsablauf. In seiner Hand einen der noch scharf gewesenen Zünder. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 9799
    Der 1. Stadtrat Dr. Axel von der Ohe (3.v.r.) und der Chef der Feuerwehr, Dieter Rohrberg (1.v.l.), bedanken sich für die sehr gut und erfolgreiche Zusammenarbeit bei den Sprengmeistern des Kampfmittelbeseitigungsdienstes. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung
    Die entschärften Bomben werden zum Abtransport auf einen LKW des Kampfmittelbeseitigungsdienstes geladen. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
Einsatzleitwagen

Küchenbrand in Restaurant

17. Juli 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Am Samstagmittag brannte es in der Küche eines Restaurants im Stadtteil Oberricklingen in Nähe der Wallensteinstraße. Es entstand erheblicher Sachschaden. Personen wurden nicht verletzt.

Am Samstagmittag meldeten Anwohner über den Notruf einen stark qualmenden Schornstein in einer Einkaufszeile am Eberhard-Eggers-Platz. Um 13:19 Uhr alarmierte die Regionsleitstelle Hannover einen Löschzug der Berufsfeuerwehr sowie die Ortsfeuerwehren Ricklingen und Bornum mit dem Stichwort „Schornsteinbrand“.

Die wenig später eintreffenden Feuerwehrkräfte bemerkten, neben dem weithin sichtbar rauchenden Schornstein, auch eine starke Verrauchung in einem Restaurant, zu dem der qualmende Abzug gehört. Durch ein Fenster verschafften sich die Einsatzkräfte Zugang zum nicht im Betrieb befindlichen und verschlossenen Restaurant. Mit Atemschutzgeräten geschützte Feuerwehrtrupps stellten einen ausgedehnten Küchenbrand als Ursache für den Rauch fest und löschten diesen mit Wasser. Bereits um 13:40 Uhr war das Feuer aus. Die Lüftungsmaßnahmen in einer zum Restaurant gehörigen Kegelbahn waren aufwendig, so dass der Feuerwehreinsatz bis etwa 15:15 Uhr dauerte.

Die Kücheneinrichtung brannte vollständig aus. Der angrenzende Gastraum sowie die Räume der Kegelbahn wurden durch den Brandrauch erheblich beschädigt. Personen wurden nicht verletzt.

Die Polizei ermittelt derzeit zur Brandursache. Der Sachschaden wird nach ersten Schätzungen auf bis zu 100.000 € beziffert.

Insgesamt waren 28 Einsatzkräfte der Feuerwehr Hannover und des Rettungsdienstes mit acht Fahrzeugen im Einsatz.

Löschzug an der Einsatzstelle© Bernd Günther

Feuerwehr Hannover entsendet Einsatzkontingent mit Großpumpen-Komponente nach Nordrhein-Westfalen

17. Juli 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Am Samstagmorgen um 03:00 Uhr starten 23 Einsatzkräfte der hannoverschen Feuerwehr zur überörtlichen Hilfeleistung in dem vom Hochwasser betroffenen Gebiet in Nordrhein-Westfalen. Unter den insgesamt acht Einsatzfahrzeugen, die von der Feuer- und Rettungswache 4 (FRW 4) in Hannover-Bornum starten, befindet sich eine mobile Großpumpen-Komponente. Nordrhein-Westfalen hatte ein entsprechendes Hilfeleistungsersuchen an das Land Niedersachsen gerichtet. Die Einheit aus der Landeshauptstadt ist Teil eines durch das niedersächsische Kompetenzzentrum Großschadenlagen koordinierten Kräfte-Kontingentes, das vier dieser Großpumpen-Komponenten beinhaltet.

Der Leiter der Feuerwehr Dieter Rohrberg und sein Stellvertreter Christoph Bahlmann werden am frühen Samstagmorgen um 03:00 Uhr die Einsatzkräfte von der FRW 4 in Hannover-Bornum verabschieden. Von dort findet der Anmarsch zum Bereitstellungsraum auf dem Messegelände in Düsseldorf statt.

Die Einheit aus der Landeshauptstadt ist so ausgestattet, dass vor Ort für eine Einsatzdauer von 48 Stunden ein autarker Einsatz möglich ist. Neben dem Wechselladerfahrzeug mit einem Abrollbehälter „Wasserförderung“ von der FRW 4 werden zwei Löschfahrzeuge des hannoverschen Katastrophenschutzes (LF KatS) der Ortsfeuerwehren Limmer und Vinnhorst sowie ein Einsatzleitfahrzeug der Ortsfeuerwehr Misburg entsendet. Um vor Ort im Einsatzgebiet autark operieren zu können, beinhaltet die Einsatzkomponente zur logistischen Unterstützung ebenfalls ein Wechselladerfahrzeug mit einem Abrollbehälter „Mobile Wache“, einen Logistik-LKW der Ortsfeuerwehr Stöcken, einen Mannschaftstransportwagen der Ortfeuerwehr Limmer sowie einen geländegängigen Kommandowagen. Insgesamt besteht die Einsatzkomponente der Landeshauptstadt aus 23 Einsatzkräften und acht Einsatzfahrzeugen.

Der Leiter der Feuerwehr Dieter Rohrberg hob hervor: „Mit dem im Rahmen der hannoverschen Katastrophenschutzvorsorge beschafften Abrollbehälter Wasserförderung entsendet die hannoversche Feuerwehr ein äußerst leistungsstarkes hydraulisch betriebenes Pumpen- und Schlauchsystem. Unser Ziel ist es, mit dem Spezialeinsatzgerät vor Ort autark operieren zu können. Dafür ist diese Einsatzeinheit ausgestattet.“. Dankbar fügte er an: „Trotz der Herausforderung eines am Wochenende anstehenden Großeinsatzes in Hannover haben sich umgehend haupt- und ehrenamtliche Helfer gefunden, die diesen Einsatzauftrag unterstützen“.

Oberbürgermeister Belit Onay begrüßte den Einsatz der hannoverschen Helfer und betonte: „Die Hochwasser-Ereignisse in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz machen uns alle betroffen. Es geht jetzt darum, den Betroffenen so schnell und so gut wie möglich zu helfen. Der Hilfseinsatz unserer Feuerwehr ist eine moralische Verpflichtung, selbstverständlich zeigt sich Hannover solidarisch.“

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