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Aktuelle Nachrichten aus der Landeshauptstadt Hannover – lokale Meldungen, Polizei, Politik und Stadtgeschehen.

Stadt beschafft Schnelltests für Kindergärten – Verteilung startet in Kürze – Kita Lockdown

Stadt beschafft Schnelltests für Kindergärten – Verteilung startet in Kürze

16. Juni 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Die Landeshauptstadt Hannover wird voraussichtlich ab der 25. Kalenderwoche für rund 15.500 Kindergartenkinder Tests auf SARS-CoV-2 zur Verfügung stellen. Damit wird die Zeit bis zum Eintreffen der vom Land Niedersachsen für August in Aussicht gestellten Tests überbrückt.

Die Tests werden für Kinder in den städtischen Kindergärten sowie in den Kindergärten der freien Träger beschafft und in die Kitas geliefert. Es handelt sich dabei um sogenannte „Lolli-Tests“. Die Probeentnahme erfolgt über den Speichel mittels Abstrich im Mundraum.

„Der regelmäßige Einsatz von Tests sichert den Aufenthalt in der Kita zusätzlich ab. Gemeinsam mit den übrigen Infektionsschutzmaßnahmen spannen wir damit ein Sicherheitsnetz. Der Selbsttest kann durch seine Schnelligkeit und die einfache Durchführung einen weiteren Beitrag zur Eindämmung der Pandemie leisten“, so Oberbürgermeister Belit Onay.

Jede Kita soll mit Test-Kits für eine Testung von Kindern im Kindergartenalter im Umfang von zwei Tests pro Woche und über einen Zeitraum von zwei Monaten ausgestattet werden.

Die Testungen der Kinder sollen freiwillig durch die Eltern zu Hause durchgeführt werden können. Die dafür benötigten Test-Kits erhalten die Eltern in der Kita. Sie dürfen nur zu diesem Zweck verwendet werden.

In den kommenden Tagen starke Wärmebelastung – Starke Wärmnebelastung

In den kommenden Tagen starke Wärmebelastung

16. Juni 2021/in Gesundheit, Hannover

HAMBURG (red). Der Deutsche Wetterdienst warnt vor zunehmender Hitze und hohen UV-Werten in Norddeutschland in den kommenden Tagen. Gleichzeitig nimmt die Waldbrandgefahr bei den Temperaturen zu.

Unter Hochdruckeinfluss wird zunehmend heiße Luft nach Niedersachsen und Bremen geführt. Heute wird im Norden und Osten Niedersachsens sowie in Bremen mit einer hohe UV-Belastung durch starke Sonneneinstrahlung gerechnet. Am Donnerstag wird in ganz Niedersachsen und Bremen eine starke Wärmebelastung erwartet. Es wird geraten, sich nicht ungeschützt der Sonne ohne Kopfbedeckung und geeigneter Kleidung für längere Zeit auszusetzen. Ausreichend Trinken ist bei den kommenden Temperaturen besonders wichtig.

Am Donnerstag ist mit einer zusätzlichen Belastung aufgrund verringerter nächtlicher Abkühlung insbesondere im dicht bebauten Stadtgebiet von Hannover zu rechnen.

Aufgrund der anhaltend trockenen Witterung besteht regional eine erhöhte Waldbrandgefahr. Besonders betroffen sind die Lüneburger Heide und das Wendland.

Nachtverkehr bei ÜSTRA und regiobus fährt ab dem kommenden Wochenende wieder – Nachsternverkehr fährt wieder

Nachtverkehr bei ÜSTRA und regiobus fährt ab dem kommenden Wochenende wieder

15. Juni 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Aufgrund der kürzlich veranlassten Corona-Lockerungen gemäß der Landes-Verordnung und den daraus resultierenden Öffnungen im Kultur-, Freizeit- und Gastronomiebereich, fahren ab Freitag, 18. Juni 2021, wieder alle Nachtverkehre der ÜSTRA und der regiobus.

ÜSTRA NachtSternverkehr

Der NachtSternverkehr fährt im Bus- und Stadtbahnbereich in den Nächten von Freitag auf Samstag, Samstag auf Sonntag sowie in den Nächten vor Feiertagen in der Zeit zwischen 1:00 und 5:00 Uhr. Die Stadtbahnlinien 1, 4, 7 und 10 verkehren während des NachtSternverkehrs immer um „viertel vor“, um 1:45, 2:45 und 3:45 Uhr, ab der Station „Kröpcke“. In der Nacht von Samstag auf Sonntag fahren die Bahnen dieser Linien zusätzlich um 4:45 Uhr vom „Kröpcke“ ab. Die Stadtbahnlinien 2, 3, 5, 6, 8 und 9 fahren jeweils um „viertel nach“, um 1:15, 2:15, 3:15 und 4:15 Uhr ab „Kröpcke“.

Die ÜSTRA Stadtbusse verkehren im Nachtverkehr je nach Linie bis circa 4:30 Uhr morgens. Nach 20:00 Uhr ist es möglich, zwischen den Haltestellen auszusteigen, insofern es der Verkehr zulässt. Dafür müssen die Fahrgäste lediglich das Fahrpersonal rechtzeitig informieren.

Nachtverkehr bei der regiobus

Bei der regiobus fahren ab Freitag, 18. Juni, die Nachtliner und Ruftaxi-Verkehre, die in den Wochenendnächten (Freitag und Samstag) in der Zeit zwischen 1:00 und 5:00 Uhr u.a. den Anschluss an den NachtSternverkehr der ÜSTRA und an die S-Bahnen gewährleisten, wieder planmäßig. Dazu gehören das Ruftaxi Wunstorf, Neustadt und Burgdorf. Zudem werden die folgenden Spätfahrten um 0:38 Uhr ab Wunstorf/ZOB in alle Ortsteile (Freitag und Samstag) und die Fahrt um 0:42 Uhr der regiobus Linie 910 ab Burgdorf/-Bahnhof (Freitag und Samstag) wieder durchgeführt.

sprinti bedient wieder regulären Nachtverkehr

Auch der neue On-Demand-Service sprinti, der in den drei Kommunen Sehnde, Springe und in der Wedemark u.a. das Anrufsammeltaxi und ÜSTRA Ruftaxi ersetzt, kann wieder für die Nachtfahrten in den Wochenendnächten zwischen 1:00 Uhr und 4:00 Uhr über die sprinti App oder die Servicenummer 030 22027 078 gebucht werden. sprinti bietet dann wieder den Anschluss an die letzten S-Bahnen. Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie und des damit geringen Fahrgastaufkommens, wurde der Nachtverkehr bei der ÜSTRA und bei der regiobus seit November 2020 ausgesetzt.

Aktuelle Informationen zu allen Fahrplänen und Öffnungszeiten gibt es entweder bei den einzelnen Verkehrsunternehmen oder auf www.gvh.de.

Qualifikation zur FireFit Championships läuft in Hannover – BGPress 4076© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Qualifikation zur FireFit Championships läuft in Hannover

14. Juni 2021/in Hannover

HANNOVER (red). Es ist warm auf dem Messegelände in Hannover und noch heißer für die über 400 Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner, die in den nächsten fünf Tagen in einem sportlichen Wettkampf gegeneinander antreten. Die Fitness der Feuerwehrleute steht hier an erster Stelle und wird durch Zeitnahme, kräftezehrende Aufgaben und unter Atemschutz auf die Probe gestellt.

Am kommenden Wochenende (19./20. Juni) werden dann die Finalläufe im Einzel, Tandem und bei der Staffel aus Anlass der INTERSCHUTZ Community Days auf dem Messegelände durchgeführt. Am Wochenende sind dann auch Zuschauer zugelassen, die sich aber vorher persönlich registrieren lassen müssen.

Der Slalomparcours fordert die Kräfte der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Gestartet wird mit einem Schlauchpaket auf den Schulter vor dem HIAX Tower. Dort müssen Höhenmeter über eine simulierte Treppenanlage bis ganz nach oben geschafft werden. Oben angekommen zieht man an einem Seil eine schwere Schlauchrolle auf den Tower. Danach geht es so schnell wie möglich nach unter. Die Schwierigkeit – es muss jede einzelne Stufe benutzt werden. Die Schiedsrichter achten auf den kleinsten Fehler. Unten angekommen heißt es dann die Hammerschlagmaschine mit ihren Gewicht nach hinten zu treiben. Mehrere kraftvolle Schläge sind hierzu nötig. Ausruhen ist nicht drin. Es geht in den Slalomparcours, die Wettkämpfer greifen sich einen Schlauch und müssen diesen nach vorne ziehen. Dort wird ein „Brand“ mit einem Wasserstrahl bekämpft. Nun ist eigentlich nur noch ein Dummy im Rettungsgriff über den Parcours zu schleifen, um ihn aus einer gedachten Gefahrenzone zu retten. Der Dummy hat aber Menschengewicht und fordert von vielen Wettkämpfern das letzte ab. Erst im Ziel – häufig total erschöpft – befreien Helfer ihren Kameraden vom schweren Atemschutzgerät.

Die Beachtung der Regeln werden genau kontrolliert. So gibt es für diverse Fehler Zeitaufschläge. Läßt man z.B. eine Treppenstufe beim Hinabsteigen des Schlauchturmes aus, so kostet das zwei Strafsekunden pro Stufe. Damit kann man bei Unachtsamkeit schnell seinen Sieg gefährden. Das Auslassen einer Pylone beim Sprint bringt sogar gleich fünf Strafsekunden.

Am Parcours feuern Kameradinnen und Kameraden ihre Kämpfer lautstark an. Die Frauen und Männer auf der Wettkampfbahn geben alles. An dem Wettbewerb nehmen Feuerwehrfrauen und -männer aus ganz Europa und, weil die Europameisterschaft offen ist, auch aus dem nichteuropäischen Ausland teil.

  • Qualifikation zur FireFit Championships läuft in Hannover – BGPress 4002
    In Hannover laufen zurzeit die Qualifikationen zum Feuerwehrsport-Wettbewerb bei den Firefit Europameisterschaften 2021 auf dem Messegelände. Das Finale findet bei den Interschutz Community Days am Wochenende statt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    In Hannover laufen zurzeit die Qualifikationen zum Feuerwehrsport-Wettbewerb bei den Firefit Europameisterschaften 2021 auf dem Messegelände. Das Finale findet bei den Interschutz Community Days am Wochenende statt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    In Hannover laufen zurzeit die Qualifikationen zum Feuerwehrsport-Wettbewerb bei den Firefit Europameisterschaften 2021 auf dem Messegelände. Das Finale findet bei den Interschutz Community Days am Wochenende statt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    In Hannover laufen zurzeit die Qualifikationen zum Feuerwehrsport-Wettbewerb bei den Firefit Europameisterschaften 2021 auf dem Messegelände. Das Finale findet bei den Interschutz Community Days am Wochenende statt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    In Hannover laufen zurzeit die Qualifikationen zum Feuerwehrsport-Wettbewerb bei den Firefit Europameisterschaften 2021 auf dem Messegelände. Das Finale findet bei den Interschutz Community Days am Wochenende statt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    In Hannover laufen zurzeit die Qualifikationen zum Feuerwehrsport-Wettbewerb bei den Firefit Europameisterschaften 2021 auf dem Messegelände. Das Finale findet bei den Interschutz Community Days am Wochenende statt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    In Hannover laufen zurzeit die Qualifikationen zum Feuerwehrsport-Wettbewerb bei den Firefit Europameisterschaften 2021 auf dem Messegelände. Das Finale findet bei den Interschutz Community Days am Wochenende statt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    In Hannover laufen zurzeit die Qualifikationen zum Feuerwehrsport-Wettbewerb bei den Firefit Europameisterschaften 2021 auf dem Messegelände. Das Finale findet bei den Interschutz Community Days am Wochenende statt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de

 

Blaulicht Aktuell

Verkehrsunfall zwischen einem Radfahrer und einem Pkw

13. Juni 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Feuerwehr und Rettungsdienst versorgen fünf verletzte Personen nach einem Verkehrsunfall zwischen einem Fahrradfahrer und einem Pkw. Der Radler kam mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus. Auch die vier Insassen des Autos wurden vorsorglich in umliegende Krankenhäuser transportiert.

Die Feuerwehr und der Rettungsdienst wurden gegen 18:50 Uhr zu einem Verkehrsunfall in die Carlo-Schmid-Allee gerufen. An einem Fußgängerüberweg kam es aus noch ungeklärter Ursache zu einem Zusammenstoß zwischen einem Radfahrer und einem Pkw. Der Fahrer des Autos versuchte noch auszuweichen, erwischte jedoch den Zweiradfahrer und verletzte ihn schwer. Die alarmierte Feuerwehr und der Rettungsdienst versorgten sofort alle am Unfall Beteiligten und sperrten den Bereich weiträumig ab. Der 20-jährige Radler kam mit einem Rettungswagen in Begleitung eines Notarztes in ein Krankenhaus. Das Ausweichmanöver des mit vier Personen besetzten Toyota Corollas endete abseits der Fahrbahn in der Böschung. Dadurch lösten alle Airbags des Fahrzeuges aus. Vorsorglich wurden auch die Insassen des Autos in Krankenhäuser transportiert. Entgegen erster Meldungen war keiner in dem Fahrzeug eingeklemmt. Aufgrund der Vielzahl von Verletzten und Beteiligten wurden zur Patientenversorgung zusätzlich auch der Leitende Notarzt an die Einsatzstelle alarmiert.

Für die Einsatzkräfte war der Einsatz um 19:50 Uhr beendet. Die Carlo-Schmid-Allee musste vollständig gesperrt werden. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, wird durch den Verkehrsunfalldienst der Polizei geklärt.

Die Feuerwehr und der Rettungsdienst waren mit einem Notarzteinsatzfahrzeug, fünf Rettungswagen, dem Leitenden Notarzt, Führungsdiensten und dem Löschzug der Feuer- und Rettungswache 4 vor Ort. Insgesamt waren somit 29 Einsatzkräfte und 13 Fahrzeuge eingesetzt.

 

Einsatzleitwagen

Rauchentwicklung aus Wochenendhaus

13. Juni 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Feuerwehr löscht Feuer in einem Wochenendhaus in einer Gartenkolonie. Verletzt wurde niemand.

Aufmerksame Gartenfreunde bemerkten gegen 16:15 Uhr in einem Gartenhaus an der Straße „Vor der Kornhast“ eine Rauchentwicklung im Dachbereich und alarmierten die Feuerwehr.
Die Brandschützer gingen mit einem Angriffstrupp unter Atemschutz und einem Löschrohr in das zweigeschossige Haus vor. Bereits nach fünf Minuten konnte das brennende Gerümpel gelöscht werden. Ein weiterer Einsatztrupp suchte die Räume nach Personen ab. Auch hier konnte schnell Entwarnung gegeben werden, da sich niemand im Gebäude befand. Weil das Feuer auch Teile des Holzfußbodens erfasst hatte, wurde dieser im Einsatzverlauf mit Brechwerkzeugen aufgenommen und darunterliegende Glutnester abgelöscht. Im Anschluss erfolgt eine Kontrolle mit der Wärmebildkamera.

Der Einsatz war um 17:45 Uhr beendet. Die Straße „Vor der Kornhast“ musste für den Auto- und Radverkehr während des Einsatzes komplett gesperrt werden. Die Feuerwehr und der Rettungsdienst waren mit 30 Einsatzkräften 10 Fahrzeugen im Einsatz. Die Klärung der Brandursache erfolgt durch die Polizei. Eine Angabe zur Schadenshöhe kann durch die Feuerwehr nicht getroffen werden.

Johanniter schließen Covid-19-Testzentren in Bothfeld und Misburg – JUH Testzentrum Hannover© JUH / Farny

Johanniter schließen Covid-19-Testzentren in Bothfeld und Misburg

11. Juni 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Die Johanniter schließen in der kommenden Woche die zwei Bürgertest-Stationen in Hannover-Bothfeld und Hannover-Misburg. „Aufgrund der erfreulicherweise sinkenden Inzidenzwerte nahm auch die Zahl der Testtermine in den vergangenen Tagen deutlich ab“, sagt Stefan Sawade, Dienststellenleiter des Ortsverbandes Hannover-Leine. Er dankt den vielen ehrenamtlichen Helfern des Ortsverbandes, die im Testzentrum Bothfeld fünf Wochen lang verlässlich von Montag bis Sonnabend Dienst geleistet haben.

Die Begegnungen vor Ort seien durchweg freundlich gewesen, einige der Testwilligen hätten sich bei der Gelegenheit gleich nach einer ehrenamtlichen Mitarbeit für die Zukunft erkundigt. „Mit den zwei Bürgertest-Stationen konnten wir mit einem niedrigschwelligen Angebot einen weiteren Beitrag zur Pandemiebekämpfung leisten“, sagt Michael Homann, Regionalvorstand der Johanniter in Hannover. Beide danken dem Team aus dem Betriebsärztlichen Praxiszentrum Hannover von Dr. med. Frank Patzke und Heiko Niebuhr. Mit den Betriebsärzten hatten die Johanniter die zwei Testzentren gemeinsam aufgebaut und betrieben.

In Bothfeld waren zwischen dem 8. Mai und 10. Juni insgesamt 6481 Menschen getestet worden, sechs von ihnen positiv. Das Testzentrum schließt am Dienstag, den 14. Juni um 12 Uhr.

In Misburg wurden zwischen der Eröffnung am 11. Mai und dem 10. Juni insgesamt 1209 Tests durchgeführt, alle fielen negativ aus. Die Teststation schließt am Freitag, den 18. Juni um 20 Uhr.

LKW fährt auf der A2 Höhe Langenhagen auf Stauende auf – BGPress 3978© Bernd Günther / BG-PRESS.de

LKW fährt auf der A2 Höhe Langenhagen auf Stauende auf

11. Juni 2021/in Hannover

HANNOVER (red). Heute Vormittag gegen 9:42 Uhr ereignete sich ein Auffahrunfall auf der Autobahn A2 Fahrtrichtung Berlin zwischen der Anschlussstelle Langenhagen und Bothfeld. Dabei für ein LKW auf einen weiteren LKW an einem Stauende auf. Bei dem Unfall wurde die Fahrerkabine des auffahrenden LKW abgerissen. Der Fahrer wurde dabei zwar schwer verletzt, aber nach Aussagen der Feuerwehr nicht eingeklemmt. Kurzzeitig war auch ein Rettungshubschrauben an der Einsatzstelle. 

Um 09:42 Uhr erreichten die Feuerwehr Hannover mehrere Notrufe zu einem Lkw-Unfall auf der Bundesautobahn 2. In Fahrtrichtung Berlin waren kurz nach der Anschlussstelle Langenhagen zwei Lastkraftwagen am Stauende einer Tagesbaustelle zusammengestoßen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde die Fahrerkabine des aufgefahrenen Lasters größtenteils vom Fahrgestell abgerissen, ein weiterer Lastwagen und ein Pkw trugen Blechschäden davon. Die Regionsleitstelle alarmierte daraufhin einen Löschzug der Berufsfeuerwehr, die Freiwillige Feuerwehr Vinnhorst, den Rettungsdienst sowie verschiedene Spezialfahrzeuge für die Lkw-Unfallrettung, darunter einen Feuerwehrkran.

Vor Ort stellte sich heraus, dass keine Personen in den Unfallfahrzeugen eingeklemmt waren. Der 55jährige Fahrer des aufgefahrenen Lkw hatte sich aus eigener Kraft befreien können und wurde umgehend durch einen Notarzt stabilisiert. Er erlitt schwere Verletzungen und kam zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Die Einsatzkräfte sicherten währenddessen die Unfallstelle ab, dichteten einen aufgerissenen Dieseltank ab und stellten den Brandschutz sicher. Die weiteren Unfallbeteiligten verletzten sich nicht.

Zur Unfallursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen, der Sachschaden kann noch nicht beziffert werden. Im Verlauf der Rettungsarbeiten musste die BAB 2 in Fahrtrichtung Berlin voll gesperrt werden, es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 12 Fahrzeugen und 32 Einsatzkräften vor Ort.

Tarifvertrag für die Landeshauptstadt: Verhandlungspartner*innen einigen sich – Tarifeinigung Stadt Hannover

Tarifvertrag für die Landeshauptstadt: Verhandlungspartner*innen einigen sich

9. Juni 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Der Tarifvertrag für die rund 11.500 Beschäftigten der Landeshauptstadt Hannover (LHH) steht. Die Arbeitgeberin, der Gesamtpersonalrat der Stadtverwaltung sowie die Verhandlungskommission der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di haben eine entsprechende Einigung erzielt. Der Kommunale Arbeitgeberverband Niedersachsen einerseits und die ver.di-Mitglieder der LHH andererseits müssen dem Vertragswerk noch zustimmen. Im Juli befindet abschließend der Rat der Landeshauptstadt darüber.

„Mehr Wirtschaftlichkeit, ein optimierter Service für die Bürger*innen und die Wahrung der Beschäftigteninteressen“ werden als gleichberechtigte Ziele in der Präambel zum „Zukunftstarifvertrag Beschäftigungssicherung“ (ZTVBS) genannt. Der Vertrag, der am 31.12.2026 endet, schließt Arbeitsplatzabbau, betriebsbedingte Kündigungen sowie individuelle Herabgruppierungen von Beschäftigten aus. Der Tarifvertrag hält fest, dass städtische Einrichtungen nicht ausgegliedert werden.

Ein weiterer wesentlicher Punkt des Vertrages ist die Regelung von Leistungsvergaben. Demnach kann eine Vergabe von Leistungen an Dritte einen wichtigen Beitrag leisten, um die Stadtbeschäftigten zu entlasten und die Verwaltung insgesamt flexibler zu machen. Vergaben bis zu einer Wertgrenze von 850.000 Euro pro Jahr und Einzelfall sind möglich, ohne dass es zuvor einer Einigung bedarf. Diese Wertgrenze erhöht sich ab 2024 auf 900.000 Euro. Für Vergaben oberhalb der Wertgrenzen bedarf es des Einvernehmens zwischen Landeshauptstadt, ver.di und Gesamtpersonalrat.

Weitere Eckpunkte des Tarifvertrages sind eine Digitalisierungsoffensive sowie eine verbesserte Gesundheitsförderung der Stadtbeschäftigten. Die Verhandlungspartner*innen haben außerdem eine Übernahme-Garantie von Auszubildenden für zwei Jahre vereinbart.

„Aus meiner Sicht gibt das Vertragswerk die richtigen Antworten auf die sich verändernden Herausforderungen, mit denen sich die Stadtverwaltung konfrontiert sieht. Wir gehen damit einen weiteren Schritt in Richtung Modernisierung der Verwaltung“, betont Oberbürgermeister Belit Onay. Der Tarifvertrag sei „ein Aufbruchsignal“.

„Der Tarifvertrag gibt den Beschäftigten Sicherheit und eröffnet gleichzeitig der Verwaltung Möglichkeiten flexibler zu handeln, etwa bei Vergaben“: So bewertet Personaldezernent Prof. Dr. Lars Baumann das Vertragswerk. „Mit der Beschäftigungssicherung und der Übernahme von Auszubildenden positioniert sich die Stadt außerdem als attraktive Arbeitgeberin.“

Finanzdezernent Dr. Axel von der Ohe betont: „Sicherheit im Wandel – das ist das Motto des nun vorliegenden Tarifvertrages. In den Verhandlungen ist es gelungen, eine gemeinsame Perspektive auf die Herausforderungen von heute und morgen zu entwickeln. Das ist eine ordentliche Grundlage, um mit Zuversicht und ohne Angst die weitere Modernisierung und Flexibilisierung der Verwaltung genauso entschlossen anzupacken wie die notwendige Konsolidierung der Stadtfinanzen.“

Auch die Arbeitnehmer*innen-Seite ist zufrieden mit dem Ergebnis der Verhandlungen. Karin Gödecke, Vorsitzende des Gesamtpersonalrats (GPR) erklärt: „Die Dienstleistungen einer modernen Stadtverwaltung gehören als Daseinsvorsorge in kommunale Hände. Diesem Grundgedanken in Zeiten der Veränderung trägt der ZTVBS Rechnung und bietet den Beschäftigten Sicherheit und Perspektiven für die anstehenden Herausforderungen.“ Eine Auffassung, die Harald Memenga (ver.di) teilt: „Kommunale Daseinsvorsorge in einer moderneren, digitalisierteren zukunftsfähigen Stadtverwaltung braucht Sicherheit für die Beschäftigten, attraktive Arbeitsbedingungen und die Beteiligung der Beschäftigten in diesem Prozess. Dafür legt der Tarifvertrag die Grundlagen.“

„Toilette für alle“ im Erlebnis-Zoo – Toiletten für alle

„Toilette für alle“ im Erlebnis-Zoo

8. Juni 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Öffentlich zugängliche Toiletten und Babywickeltische sind heutzutage eine Selbstverständlichkeit. Auch barrierefreie Toiletten sind an vielen Orten – auch im Erlebnis-Zoo – vorhanden. Doch für Menschen mit schweren und mehrfachen Behinderungen sowie alters- oder unfallbedingter Inkontinenz ist ein Behinderten-WC oft unzureichend. Im Erlebnis-Zoo Hannover gibt es daher jetzt einen neuen Sanitärraum für pflegebedürftige Menschen: In einem Gemeinschaftsprojekt mit dem Verein INTENSIVkinder Niedersachsen e.V.  wurde in der Mitte des Zoos, in Yukon Bay, eine „Toilette für alle“ eingerichtet – ein wichtiger Schritt zu mehr gesellschaftlicher Teilhabe.

Die Initiative für diesen besonderen Raum ging von dem Verein INTENSIVkinder Niedersachsen e.V. aus. „Eines unserer liebsten Ausflugsziele ist der Zoo – was aber bislang für eine entspannte Zeit fehlte, war eine entsprechende Toilette“, erzählt Anke Mill, Schatzmeisterin des Vereins. Denn für viele der schwerstpflegebedürftigen Kinder des Vereins seien die gängigen Behinderten-WCs ungeeignet.

In der Ladenzeile des Hafenstädtchens Yukon Bay wurde ein Raum für die besonderen Anforderungen von Menschen mit schweren und mehrfachen Behinderungen ausgebaut. Eingerichtet ist diese „Toilette für alle“ mit einer elektrisch höhenverstellbaren Pflegeliege mit abklappbarem Seitengitter, einem mobilen Standlifter, luftdichtverschließbarem Abfallbehälter, WC und höhenverstellbarem Waschbecken.

Für die Finanzierung der Spezialeinrichtung fanden INTENSIVkinder Niedersachsen e.V. und der Zoo schon bald engagierte Unterstützer. Allen voran die Region Hannover, die 20.000 Euro für den Sanitärraum zur Verfügung stellte: „Mit der ‚Toilette für alle‘ können nun sowohl junge als auch ältere Besucher mit Pflegebedarf ihren Aufenthalt so lange gestalten wie sie möchten, da die individuelle Pflegesituation keine Verkürzung des Besuches mehr nach sich zieht“, so Sylvia Thiel, Beauftragte für Menschen mit Behinderung der Region Hannover.

Und auch hannoversche Firmen beteiligten sich engagiert an der Umsetzung des Projekts. „Wir freuen uns, dass unser Elternverein mit einer erfolgreichen Spenden-Akquise – u.a. bei VW Nutzfahrzeuge – dazu beitragen konnte, dass sich alle Menschen mit schweren Beeinträchtigungen auf entspannte Besuche im Erlebnis-Zoo freuen können!“, schwärmt Vereinsvorsitzende Rotraut Schiller-Specht.

Die Firma elements Hannover, Fachausstellung für Bad, Heizung, Energie, stellte die sanitäre Einrichtung von der Toilette bis zum Spiegel über dem Spezial-Waschbecken zur Verfügung, das Unternehmen H2O unterstützte das Projekt mit einer großzügigen Spende, so dass der Raum allen Anforderungen gerecht eingerichtet werden konnte.

Der neue Sanitärraum im Zoo wurde mit dem Qualitätssiegel der Stiftung Leben pur ausgezeichnet. Leben pur setzt sich dafür ein, dass es bundesweit an allen öffentlichen Orten „Toiletten für alle“ gibt.  Ziel der Stiftungs-Arbeit ist eine langfristige Verbesserung der Lebensqualität und Lebensgestaltung von Menschen mit schweren sowie mehrfachen Behinderungen, um damit ihre Inklusion in die Gesellschaft zu stärken.

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Ereignis: STURMBÖEN
Warnstufe: DWD Stufe 3 – Unwetterwarnung
Betroffenes Gebiet: Region Hannover
Zeitraum: 20.09.2026 10:00–20.09.2026 20:00 Uhr
Es treten Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 55 km/h (15 m/s, 30 kn, Bft 7) und 70 km/h (20 m/s, 38 kn, Bft 8) anfangs aus westlicher, später aus nordwestlicher Richtung auf. In Schauernähe sowie in exponierten Lagen muss mit Sturmböen um 75 km/h (21 m/s, 41 kn, Bft 9) gerechnet werden.
Betroffene Gebiete im Detail:
Handlungsempfehlung:
Gefahr durch: einzelne herabstürzende Äste; umherfliegende Gegenstände.
Handlungsempfehlungen:
frei stehende Objekte sichern (z.B. Leinwände und Möbel); z.B. Zelte und Abdeckungen befestigen; im Freien auf herabfallende Gegenstände (z.B. Äste) achten
Herausgeber: Deutscher Wetterdienst
Quelle/Übertragungsweg: DWD-Warn-App-Datenfeed
Stand: 20.09.2026 14:30 Uhr
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