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Aktuelle Nachrichten aus der Landeshauptstadt Hannover – lokale Meldungen, Polizei, Politik und Stadtgeschehen.

Fast wie neu: Gartentheater eröffnet frisch saniert – Gartentheater Figur

Fast wie neu: Gartentheater eröffnet frisch saniert

1. Juni 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Das Gartentheater der Herrenhäuser Gärten sieht aus wie neu: Die über 300 Jahre alte Spielstätte im Großen Garten hat ihre ursprüngliche Gestaltung zurückerhalten. Seit Ende 2019 wurde sie in zwei Bauabschnitten wiederhergestellt. Augenfällig sind vor allem die neu gepflanzten Lindenbäume und Hecken im Bühnenraum und die goldglänzenden Figuren. Statt vorher 18 zieren nun 30 mythische Gestalten die Bühne und den Zuschauerbereich. Ronald Clark, Direktor der Herrenhäuser Gärten, strahlt: „Wir haben viele Jahre lang darauf hingearbeitet, das Gartentheater in seinen historischen Zustand zu versetzen. Es ist das erste vollständige Heckentheater in der Gartenkunstgeschichte und weltweit einmalig!“

Insgesamt hat die Sanierung des Theaters 500.000 Euro gekostet. Zusätzlich hat die Wenger-Stiftung für Denkmalpflege die Aufarbeitung der goldenen Figuren mit 125.000 Euro gefördert. Bereits 2009 hatte die Stiftung dafür 354.000 Euro aufgewendet. „Es handelt sich um ein herausragendes Kulturdenkmal von besonderer internationaler Bedeutung in Hannover beziehungsweise in Niedersachsen, das in seiner weitgehenden Erhaltung einzigartig ist“, sagt Dr. Peter Königfeld, Vorstand der Wenger-Stiftung für Denkmalpflege.

Die Sanierungsmaßnahmen sind in intensiver Abstimmung mit der städtischen Denkmalpflege, dem Zentrum für Gartenkunst und Landschaftsarchitektur (CGL) der Leibniz Universität Hannover und dem Landesamt für Denkmalpflege entwickelt worden. Unterstützung leistete das Hamburger Planungsbüro Dittloff + Paschburg.

Für Besucher*innen des Großen Gartens ist das Gartentheater ab sofort wieder zu besichtigen. Bespielt wird es wieder ab 26. Juni als Teil des „Kleinen Bühnen-Fests“; im August ist es Schauplatz der „Sommernächte im Gartentheater“.

Vorher

Im 20. Jahrhundert hatte man Veränderungen vorgenommen, die sich vor allem in der Raumaufteilung und der räumlichen Wirkung ausdrückten. Das Gartentheater war in eine Freilichtbühne mit Orchestergraben und technischen Installationen verwandelt worden, die einst so kunstvolle Raumwirkung blieb dabei auf der Strecke. Kastenförmig geschnittene Bäume verdeckten Sichtachsen, Heckenbögen verengten eine wichtige Querachse. Bäume und Statuen wurden aus dem Zuschauerbereich entfernt, was die ursprüngliche Verbindung zwischen Bühne und Amphitheater beeinträchtigte.

Nachher

Die neuen Linden auf der Bühne erhalten künftig wie zu Kurfürstin Sophies Zeiten einen kegelförmigen Schnitt. Der Kronenansatz liegt über den Hecken, so dass ein Streifen Himmel frei bleibt. Gemeinsam mit den Figuren fungieren die Linden nach der Neupflanzung wieder als wichtiges Bindeglied zwischen Zuschauerraum (Amphitheater) und Bühne. Auch ein Teil der Hainbuchenhecken wurde neu gepflanzt. Dadurch konnten zwei ursprünglich vorhandene Durchgänge durch die Kulissenhecken wiederhergestellt werden.

Auf der Balustrade der Kleinen Kaskade am Ende der langgezogenen Bühne stehen jetzt wieder vier goldene Figuren. Es sind drei Bronzerepliken der vorhandenen Figuren aus den 1970er Jahren und eine originale Bleifigur. Seit etwa 200 Jahren standen hier keine Statuen mehr.

Der schon lange nicht mehr genutzte Orchestergraben ist verschwunden; den Zuschauerbereich zieren wieder Bäume und Statuen. Die Treppenanlagen des in den 1960er Jahren angelegten Tunnels unter der Bühne, in dem die Schauspieler*innen von einer Seite der Bühne unbemerkt zur anderen wechseln konnten, wurde geschlossen. In Abstimmung mit BUND und NABU ist der Bereich als Winterquartier für Fledermäuse hergerichtet worden.

Die goldenen Figuren

Von den um 1690 angeschafften 27 vergoldeten Bleifiguren sind noch 18 Originale erhalten. Sie wurden mit Mitteln der Wenger-Stiftung für Denkmalpflege aufwändig saniert und 2009 wieder im Gartentheater aufgestellt. 1974 waren die stark beschädigten Originale ausrangiert und durch robuste Bronzekopien ersetzt worden. Diese 12 Jahre lang eingelagerten „Doppelgänger*innen“ sind nun ebenfalls saniert und frisch vergoldet worden und gesellen sich – äußerlich nicht zu unterscheiden – zu den Originalen. Die Nachahmung des Originalzustands hat allerdings Grenzen. Es ist zwar aus Plänen und Stichen bekannt, dass Figuren im Zuschauerraum gestanden haben. Welche Figuren dort ursprünglich gestanden haben, weiß man jedoch nicht. „Zum Wesen dieses höfischen Festraumes gehörte es auch, dass die vergoldeten Figuren, die die Bühne und das Amphitheater (= Zuschauerraum) umrundeten, den Besucher in ihre Mitte aufnahmen und sinnbildlich in das Goldene Zeitalter entführten“, erläutert Dr. Peter Königfeld. Die Figuren seien nicht als bloße Staffage zu verstehen. Vielmehr sollten sie quasi Mitspielende sein, die sich mit Blicken und Gesten zum Bühnengeschehen mit seinen reich kostümierten Darstellern hinwendeten.

Bleifiguren waren in der Renaissance und im Barock ein beliebter Ersatz für die viel teureren Figuren aus Bronze. Blei ist aber leider auch viel empfindlicher als Bronze, so dass europaweit nur wenige Figuren erhalten geblieben sind. Es gibt sie heute nur noch in Herrenhausen und Lissabon. Die Figuren sind Nachbildungen berühmter Vorbilder aus der Antike, wie es der Mode beim Gartenschmuck des Barocks entsprach. Dazu gehören Borghesische Fechter, im Original im Pariser Louvre zu sehen, und die Venus Medici, heute in Florenz ausgestellt. Umgeben sind sie von tanzenden und musizierenden Faunen, mythischen Naturgeistern aus dem Gefolge des sinnenfrohen Dionysos.

Wegweisende Gartenkunst

Das um 1690 errichtete Gartentheater Herrenhausen ist nach derzeitigem Stand der Forschung das älteste Heckentheater in der Gartenkunstgeschichte und war von wegweisender Bedeutung für die Entstehung weiterer Gartentheater, die aber alle nicht mehr vorhanden sind. Es wurde als barocke Kulissenbühne angelegt, aber auch als Festraum, in dem gefeiert wurde. Weltweit einmalig sind seine Größe, seine reiche Ausstattung, die Verbindung von Zuschauerraum und Bühne sowie die Eingliederung in die gesamte Gartenanlage. Es ist in drei Teile gegliedert: Kulissenbühne, Zuschauerränge und Königsbusch. Die Bühne hat wie ein richtiges Theater eine Bühne, Seitenbühnen, Kulissengänge und Garderoben. Die Zuschauerränge mit sieben ansteigenden Terrassen bieten Platz für bis zu 450 Zuschauer*innen. Im Königsbusch mit seinen Hecken und den Büsten bedeutender Welfen des 17. Jahrhunderts konnte man lustwandeln. Das Theater wurde nicht nur für Opern-, Ballett- und Theateraufführungen genutzt, sondern war auch Festraum im Freien für Bälle und Maskeraden.

Zahlen – Daten – Fakten

  • 38 neu gepflanzte Linden, circa 8 Meter hoch
  • 200 Meter neu gepflanzte Hainbuchenhecken
  • 18 originale vergoldete Bleifiguren
  • 12 vergoldete Bronzerepliken
  • 8 geweißte Sandsteinfiguren
  • 2 geweißte Sandsteinvasen
  • Amphitheater für bis zu 450 Zuschauer*innen
  • Kosten der Sanierung: 500.000 Euro
  • Fördermittel der Wenger-Stiftung: 125.000 Euro (plus 354.000 Euro im Jahr 2009)
Einsatzleitwagen

Balkonbrand droht auf Wohnung überzugreifen

31. Mai 2021/in Hannover

HANNOVER (PM).  Auf dem Balkon eines Wohnhauses in der Fössestraße war am Montagnachmittag ein Brand ausgebrochen. Durch den schnellen Einsatz der Feuerwehr konnte ein Vollbrand der angrenzenden Wohnung verhindert werden. Menschen kamen nicht zu Schaden.

Um 15:55 Uhr riefen mehrere Anwohner eines Mehrfamilienhauses in der Fössestraße in Linden-Mitte den Notruf und schilderten, dass vom Balkon einer Wohnung Flammen schla- gen würden. Aufgrund der Vielzahl an Notrufen und einer weithin sichtbaren Rauchsäule wurden zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr und der Rettungsdienst zur Einsatzstelle entsandt.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte schlugen offene Flammen von einem Balkon im ersten Obergeschoss und die Balkontür war bereits durch die Hitze gerissen. Sofort dran- gen Atemschutztrupps in die betroffene Wohnung ein und konnten das brennende Mobiliar auf dem Balkon schnell ablöschen. Rauch und Hitze waren bereits in das Wohnzimmer eingedrungen, der schnelle Einsatz verhinderte aber einen Brand in der Wohnung. Die drei Bewohner hatten sich bereits vor Eintreffen der Feuerwehr in Sicherheit gebracht, sie blieben unverletzt. Da auch das Wärmedämmverbundsystem des Hauses durch die Flam- men beaufschlagt worden war, öffneten die Einsatzkräfte die Fassade an mehreren Stel- len, um eine Brandausbreitung innerhalb der Außenwandkonstruktion auszuschließen.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen, die genaue Schaden- höhe kann noch nicht beziffert werden. Feuerwehr und Rettungsdienst waren schlussend- lich mit 17 Einsatzkräften und 7 Fahrzeugen vor Ort

Symbolbild Feuerwehr

Rauchentwicklung in einem Reihenhaus in Hannover-Bothfeld

29. Mai 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Samstagvormittag musste die Feuerwehr Hannover in den Auguste-RavensteinWeg nach Hannover-Bothfeld ausrücken. In einem Reihenhaus kam es zu einer Rauchentwicklung. Der Hauseigentümer erlitt eine leichte Rauchgasvergiftung.

Um 10:15 Uhr wurde der Regionsleitstelle eine unklare Rauchentwicklung im AugusteRavenstein-Weg, in Hannover-Bothfeld gemeldet. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte, drang aus einem Badezimmerfenster und aus dem Dachbereich Brandrauch. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich der Eigentümer bereits in Sicherheit gebracht. Weitere Personen hielten sich nicht in dem Haus auf. Nach entsprechender Erkundung in dem Gebäude, wurde ein brennender Lüfter in einer Lüftungsanlage ausfindig gemacht. Die Feuerwehr setzte einen Atemschutztrupp ein, um den Lüfter und Teile der Lüftungsanlage zu löschen. Im Anschluss wurden die verbrannten Teile ins Freie gebracht. Mittels Drucklüfter wurde der Brandrauch aus den betroffenen Bereichen geblasen. Weiterhin mussten Teile des Daches geöffnet werden, um mögliche Brandnester aufzuspüren. Hier kam die Drehleiter und eine Wärmebildkamera zum Einsatz.

Der 49-jährige Hauseigentümer erlitt eine leichte Rauchgasvergiftung und wurde vorsorglich in ein Krankenhaus transportiert.

Zur Brandursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen. Die Schadenhöhe wird auf ca. 30.000.- € geschätzt. Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 10 Fahrzeugen und 30 Einsatzkräften vor Ort. Der Einsatz war für die Feuerwehr um 11:30 Uhr beendet.

Goldige Wilde – Waldbison

Goldige Wilde

28. Mai 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Im Erlebnis-Zoo Hannover bebt die Prärie: Die Bisons-Jungtiere Caruso und Claire erobern ihr Reich mit wilden Sprüngen, galoppieren vom Teich bis zur Eisenbahnstation, nähern sich neugierig den Wildtruthühnern – und kehren dann als mutige Entdecker zu ihren Müttern zurück (die natürlich immer ein wachsames Auge auf den ungestümen Nachwuchs haben).

Der kleine Caruso kam am 16. Mai zur Welt, seine Halbschwester Claire folgte am 25. Mai. Nachdem die beiden einige Tage mit ihren Müttern hinter den Kulissen verbracht haben, gibt es jetzt kein Halten mehr für das Duo mit dem goldbraunen Fell.

Waldbison-Kälbchen sind schon kurz nach der Geburt agil, können stehen und laufen. In der Wildnis müssen die Jungtiere ihrer Herde durch die Waldgebiete Nordamerikas folgen und bei Gefahr vor Raubtieren fliehen können.

Im Erlebnis-Zoo können die zwei jungen Wilden ihr Reich in aller Ruhe – wenn auch gerne mit beeindruckenden Bocksprüngen – erobern und jeden Winkel entdecken. Ihre Mütter Catori und Yuca sind immer in der Nähe und passen auf, dass sie beiden nicht zu übermütig werden. Auch Vater Tatanka zeigt sich geduldig mit dem Nachwuchs, solange die beiden seinen Grasvorrat nicht anknabbern.

Das auffallend goldbraune, flauschige Fell der Jungtiere wird mit der Zeit übrigens immer dunkler, bis es sich nicht mehr vom dunkelbraunen Haarkleid ihrer Eltern unterscheidet. Außerdem werden beiden Jungtieren die Bison-typischen Hörner und der bis zu 50 cm lange Bart wachsen.

Potentiell gefährdet

Waldbisons stehen als „potentiell gefährdet“ auf der Roten Liste der bedrohten Tier- und Pflanzenarten der Weltnaturschutzunion (IUCN). Einst besiedelten große Bisonherden fast den gesamten Nordamerikanischen Kontinent. Doch durch die Bejagung des Menschen bis zum Ende des 19. Jahrhunderts schrumpfte ihr Bestand drastisch. So sind heute nur noch vereinzelte kleine Populationen in den USA und Kanada anzutreffen, die sich nur dank der ergriffenen Schutzmaßnahmen langsam wieder erholen können.

Hannovers Sport- und Kulturszene zeigt Flagge – Laufen für die Kultur

Hannovers Sport- und Kulturszene zeigt Flagge

28. Mai 2021/in Hannover, Kultur

HANNOVER (PM). Es geht wieder los! Geplant als Alternative zum ausgefallenen Silvesterlauf am Maschsee geht der „Lauf für die Kultur“ jetzt am 25. und 26. Juni in der HDI-Arena an den Start. „Nachdem im Dezember absehbar war, dass auch diese Alternativ-Veranstaltung der Pandemie zum Opfer fallen wird, haben wir versprochen, das Event nachzuholen, sobald es wieder geht“, erklärte Organisatorin Stefanie Eichel vom Veranstalter eichels: Event: „Für uns ist das ein ganz wichtiges Signal, dass wir gemeinsam mit unserer motivierenden Kulturszene etwas bewegen und zusammen wieder Gas geben.“

In 30 Minuten langen Slots werden am Freitag, den 25. Juni ab 17:00 Uhr jeweils 20 Läuferinnen und Läufer in der HDI-Arena laufend unterwegs sein; begleitet von 42 Acts aus der Kulturszene, die ebenfalls für jeweils 30 Minuten die Bühne in der Arena beleben. Schluss ist nach 21 Stunden am Sonnabend, den 26. Juni um 14:00 Uhr. „Wir wollten gemeinsam in das Jahr 2021 starten“, so Eichel: „Jetzt holen wir das symbolisch nach.“ Für Konstanze Beckedorf, die mit den beiden Schirmherren, Landessozialpfarrer Dr. Matthias Jung und Stadtsuperintendent Rainer Müller-Brandes, die Veranstaltung präsentierte, ein ganz wichtiges Zeichen zum genau richtigen Zeitpunkt: „Beide Branchen, sowohl der Sport, als auch die Kultur, haben durch die Pandemie extrem gelitten“, freute sich Hannovers Sport- und Kulturdezernentin über die Initiative: „Beide Bereiche brauchen jetzt ein wenig Luft zum Atmen. Der „Lauf für die Kultur“ steht perfekt für die Solidarität in der hannoverschen Szene; ist ein Zeichen des Aufbruchs und der Wende zu besseren Zeiten.“

Mit Kabarettist Matthias Brodowy und Christof Stein-Schneider, Gitarrist von Hannovers Erfolgsband Fury in the Slaughterhouse, hat Eichel zwei prominente Aushängeschilder gewinnen können. „Der Lauf für die Kultur ist ein Segen für die gesamte Kulturszene der Stadt und ein ungemein wichtiges Statement, dass wir nicht vergessen sind, wahrgenommen werden und ein wenig Aufmerksamkeit bekommen können“; Stein-Schneider wird „unter den Kollegen kräftig die Werbetrommel rühren“: „Wann hat man sonst schonmal die Chance, in der HDI-Arena aufzutreten.“ Die Startgelder von 21 Euro pro Person werden zu 100 Prozent und zu gleichen Teilen unter den teilnehmenden Künstlern aufgeteilt; ob Musik, Lesungen, Poetry Slam – alles geht.

„Wir freuen uns auf eine große Vielfalt und viele, viele Bewerbungen von MitMachern und auch Unterstützern“, wirbt Stefanie Eichel: „Ich hoffe, dass sich Viele von dieser Idee angesprochen fühlen. Und natürlich sind auch Spenden gerne gesehen, die ebenfalls komplett in den Honorartopf für die Künstler fließen.“ Alle weiteren Infos und Anmeldemodalitäten sowohl für Läuferinnen und Läufer, als auch für die Kulturschaffenden finden sich im Netz unter www.eichels-event.com/laufendfuerdiekultur. Dabei sein ist alles, eine Zeitmessung für die Aktiven wird es nicht geben. Für Brodowy gibt es so noch einen ganz anderen Nebeneffekt: „Am 25. und 26. Juni wird es so im 96-Stadion nur Sieger geben; das hat man auch nicht so oft.“

Auch nach Badesaison Blaualgen in einigen Badeseen

Erhöhtes Aufkommen von Blaualgen an Ricklinger Kiesteichen

27. Mai 2021/in Hannover

REGION HANNOVER (PM). Wegen erhöhten Blaualgenaufkommens rät das Gesundheitsamt der Region Hannover, bei zwei der Ricklinger Seen – Großer Teich und Siebenmeterteich – besonders achtsam zu sein. Dort besteht zurzeit eine verstärkte Konzentration der sogenannten Cyanobakterien (Blaualgen), erkennbar an Auftreibungen und Schlieren. Bei entsprechenden Wetterverhältnissen ist damit zu rechnen, dass es zu Algen-Ansammlungen an der Badestelle kommen kann. Diese Bereiche sollen gemieden und Kinder beaufsichtigt werden. Badende werden gebeten, auf die Hinweise vor Ort und auf Trübungen im Wasser zu achten und die Bereiche zu meiden.

Entsprechende Schilder mit Verhaltenshinweisen sind an den Badestellen aufgestellt. Kennzeichen für eine starke Blaualgenentwicklung sind eine bläulich-grünliche Trübung des Wassers, eine Sichttiefe von weniger als einem Meter und Schlierenbildung oder Aufrahmungen am Ufer. An welchen Uferbereichen sich Blaualgen konzentrieren, hängt im Wesentlichen von der Windrichtung ab. Das Aufkommen kann sich daher innerhalb kurzer Zeit ändern. Da sich auch außerhalb von Badestellen Blaualgen im Uferbereich konzentrieren können, weist die Region Hundebesitzerinnen und Hundebesitzer vorsorglich darauf hin, dass auch Hunde im Falle von Blaualgenansammlungen nicht baden und kein Wasser schlucken sollten.

Die offizielle Badesaison gilt grundsätzlich vom 15. Mai bis zum 15. September. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamtes der Region Hannover haben Anfang Mai eine Vorsaisonprobe aller 25 Badestellen, die in der Zuständigkeit der Region liegen, durchgeführt. Die Proben ergaben eine ausgezeichnete bakteriologische Wasserqualität, nur am Ricklinger Siebenmeterteich und dem Großen Teich ist die Wasserqualität aktuell durch Blaualgen beeinträchtigt. Bis Mitte September überprüfen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamtes die Wasserqualität der Badestellen regelmäßig, um eine mögliche Gesundheitsgefährdung für die Badenden so weit wie möglich auszuschließen. Aktuelle Informationen zu den einzelnen Badestellen in der Region und Niedersachsen bietet der Bäderführer der Region Hannover unter www.hannover.de und der Niedersächsische Badegewässeratlas im Internet unter www.badegewaesseratlas.niedersachsen.de

Aktueller Corona-Hinweis:
Das Baden an frei zugänglichen Seen ist grundsätzlich nicht untersagt. Es gelten die Vorschriften für das Verhalten in der Öffentlichkeit aus dem Infektionsschutzgesetz bzw. aus der Niedersächsischen Corona-Verordnung – insbesondere hier die Abstandsregelungen und Kontaktbeschränkungen. Kann eine Person den Abstand zu anderen Personen nicht einhalten, so hat sie eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Fragen und Antworten zum Thema Blaualgen:

Was sind Blaualgen oder Cyanobakterien?

Die Bezeichnung Blaualgen ist trügerisch, weil Blaualgen Bakterien ähnlicher sind als Algen und selten blau aussehen. Meist versteckt sich ihr blaues Pigment unter dem grünen Chlorophyll-a. Cyanobakterien ist der korrekte Name für Blaualgen.

Woher kommen Cyanobakterien in Seen?

Cyanobakterien sind in unseren Seen und Flüssen natürliche Teile der Lebensgemeinschaften. Vor allem in nährstoffreichen Gewässern kann es bei anhaltend warmem Wetter zu einem sehr starken Wachstum von Algen und Blaualgen („Blaualgenblüte“) kommen. Je nach Wetterlage können Cyanobakterien auch zur Oberfläche auftreiben und Schwimmteppiche und Aufrahmungen bilden, die der Wind am Ufer zusammentreiben kann. Das kann sehr schnell gehen und ist kaum vorhersagbar. 

Wie gefährlich sind Cyanotoxine?

Cyanobakterien sind giftig und ein Gesundheitsrisiko, insbesondere, wenn Wasser mit hohen Konzentrationen geschluckt wird oder in die Atemwege gelangt. Dies passiert am ehesten bei Wassersportarten mit intensivem Wasserkontakt wie Wasserskifahren, Windsurfen, Tauchen und Kopfsprung, aber auch beim Segeln in stürmischem Wetter. Cyanobakterien können Übelkeit, Durchfall und Entzündungen von Hals, Augen und Ohren hervorrufen. Eine Aufnahme von Cyanotoxinen durch die Haut ist unwahrscheinlich. Schwerwiegendere Folgen sind Magen-Darm-Entzündungen, Atemwegserkrankungen oder allergische Reaktionen. Bei Kindern kann sich Lebensgefahr einstellen, wenn sie viel Wasser schlucken – etwa beim intensiven Toben oder gegenseitigem Untertauchen. In den flachen Bereichen ist oft die größte Konzentration von Cyanobakterien. Für Hunde und andere Haustiere können Cyanobakterien tödlich sein, wenn sie sich nach dem Baden das Wasser aus dem Fell lecken. Manche Hunde mögen auch verrottendes Blütenmaterial am Ufer – auch das kann zum Tod führen.

Worauf sollten Badende achten?

Wenn das Wasser grünlich-trübe ist oder wenn darauf eine grüne Schicht schwimmt („Wasserblüte“): nichts schlucken! Aerosol vermeiden, zum Beispiel beim Wasserski und Windsurfen. Kinder sollten nicht in flachen Bereichen toben, wenn sich dort hohe Konzentrationen von Blaualgen gesammelt haben. Sorgsam die Situation am See in den Blick nehmen und die Wassertiefe prüfen. Dabei langsam ins Wasser waten, ohne Sediment aufzuwirbeln. Wenn Erwachsene von der Kniehöhe die Füße nicht mehr sehen kann, sollten sie und ihre Familien auf das Baden in diesem Bereich verzichten. Nach dem Baden gründlich duschen und Badesachen reinigen, um spätere Hautreizungen zu vermeiden. Wer nach dem Baden gesundheitliche Beschwerden hat, sollte zum Arzt gehen und das Gesundheitsamt informieren.

 

Stadt unterstützt Testzentrum in Vahrenheide – Schnelltest Walk IN© Bernd Günther

Stadt unterstützt Testzentrum in Vahrenheide

26. Mai 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). An diesem Mittwoch hat ein Coronatest-Zentrum am Vahrenheider Markt eröffnet.  Die Initiative dazu ging von dem hannoverschen Mediziner Dr. Wjahat Ahmed Waraich aus. Die Landeshauptstadt Hannover unterstützt das Vorhaben. So hat die Feuerwehr die Zelte zur Verfügung gestellt, in denen die Einwohner*innen des Viertels getestet werden.

Oberbürgermeister Belit Onay machte sich vor Ort selbst ein Bild. „Mit einem starken bürgerschaftlichen Engagement ist nun ein Testzentrum in Vahrenheide entstanden. Damit haben wir in diesem Stadtteil jetzt sehr viel bessere Bedingungen, um die Pandemie zu bekämpfen. Mein besonderer Dank gilt Dr. Waraich, der das Angebot möglich macht“, betonte Onay. Der OB verdeutlichte, dass die Pandemiebekämpfung in Stadtteilen, in denen viele Menschen auf engem Raum leben, eine besondere Herausforderung sei.

Es ist ausdrücklich Wunsch der Verwaltungsspitze, Testungen und Impfungen in solchen Quartieren voranzutreiben und zu unterstützen. Lokale Institutionen, die dabei zum Zuge kommen, haben den Vorteil, dass sie auf eine Vertrauensbeziehung zu den Einwohner*innen setzen können.  Das baut Barrieren ab und erleichtert die Informationsarbeit, um die Menschen von der Notwendigkeit des Testens und Impfens zu überzeugen.

Unterdessen macht die von Stadt und Region Hannover gestartete Impfkampagne  in beengten Wohnlagen Fortschritte. In der vergangenen Woche waren Impfteams in Mühlenberg unterwegs. In dieser Woche sind die Teams in Garbsen im Stadtteil Auf der Horst aktiv.  In einem Zwischenfazit von Stadt und Region heißt es, die Aktion sei bisher gut verlaufen. Es gebe ein großes Interesse und breite Zustimmung.

Feuerwehr löscht brennenden LKW auf der Nienburger Straße – Feuer LKW Nienburger Strasse

Feuerwehr löscht brennenden LKW auf der Nienburger Straße

21. Mai 2021/in Hannover

HANNOVER (PM).  Die Feuerwehr musste am Vormittag zur Nienburger Straße ausrücken. Ein LKW hatte während der Fahrt Feuer gefangen. Zwei aufmerksame Verkehrsteilnehmerinnen konnten den Fahrer rechtzeitig zum Anhalten bringen. Menschen wurden nicht verletzt.

Gegen kurz nach 08:00 Uhr hatten zwei Passantinnen bemerkt, dass Flammen aus dem Motorraum eines auf der Nienburger Straße stadtauswärts fahrenden LKW schlugen. Sie bewegten den Fahrer sofort zum Anhalten, riefen die Feuerwehr und sicherten die Brandstelle ab. Der Fahrer brachte sich dadurch noch rechtzeitig in Sicherheit und blieb unverletzt.

Die kurz darauf eintreffenden Einsatzkräfte eines Löschzuges der Feuerwehr konnten den Brand, der sich mittlerweile auf das gesamte Fahrerhaus ausgedehnt hatte, mit einem Rohr schnell unter Kontrolle bringen. Die Ladung des Fahrzeugs bestand aus mehreren Kartons mit Kopierpapier und konnte vor der Brandeinwirkung durch die Feuerwehr geschützt werden. Durch den Brand entstand erheblicher Sachschaden am LKW. Die genaue Schadenhöhe ist noch nicht bekannt. Während der Löscharbeiten blieb die Nienburger Straße für den Verkehr voll gesperrt.

Die Feuerwehr Hannover war mit 17 Einsatzkräften und sieben Fahrzeugen bis 09:00 Uhr im Einsatz.

48-jähriger Arbeiter kommt auf Baustelle ums Leben – BGPress 2602© Bernd Günther

48-jähriger Arbeiter kommt auf Baustelle ums Leben

20. Mai 2021/in Hannover

Hannover (red / ots). Am Donnerstagabend ist es bei Verladearbeiten zu einem Betriebsunfall gekommen. Ein Bauteil löste sich vom tragenden Kran und stürzte auf einen 48-Jahre alten Bauarbeiter herunter. Der Mann verstarb noch am Unfallort.

Gegen 19:00 Uhr des 20.05.2021 sollte auf einer Baustelle an der Bornumer Straße eine circa sechs Tonnen schwere Beton-Deckenplatte mit einem Kran von der Ladefläche eines Lkw geladen werden. Dabei gaben die am Kran und am Betonpfeiler befestigten Tragegurte nach. Das Bauteil stürzte auf einen auf der Ladefläche stehenden 48-jährigen Arbeiter und verletzte ihn tödlich.

Die Bergung des Leichnams erfolgte gegen 22:00 Uhr. Die eingesetzten Kräfte der Berufsfeuerwehr Hannover nutzen dafür sog. Hochdruck-Hebekissen, mit denen die Beton-Deckenplatte bewegt werden konnte.

Die Polizei und die Gewerbeaufsicht hat die Ermittlungen aufgenommen. Vor Ort wurde auch ein Notfallseelsorger eingesetzt.

Auf der Baustelle baut das Staatstheater zurzeit seine Werkstätten in Hannover-Bornum aus.

Einigungsvorschlag zum Kohleausstieg in Hannover – Kohleausstieg

Einigungsvorschlag zum Kohleausstieg in Hannover

20. Mai 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Raus aus der Kohle: Die Stadt Hannover will die Energiewende vorantreiben und bis 2035 möglichst klimaneutral sein. Dem Kohlekraftwerk Stöcken kommt dabei eine Schlüsselrolle zu. Deshalb soll es so schnell wie möglich vom Netz gehen  − dieses Ziel strebt auch Betreiber enercity an. In der aktuellen Diskussion über die Abschaltung des Kraftwerks liegt nun ein Vorschlag für eine Vereinbarung auf dem Tisch, der den Ratsgremien und den Mitgliedern des Bürger*innenbegehrens „hannover erneuerbar“ zur Beratung vorgelegt wird. Das teilt Oberbürgermeister Belit Onay mit.

Demnach erklärt sich Energiedienstleister enercity bereit, nachprüfbar so früh wie möglich das Kohlekraftwerk stillzulegen – angestrebt wird das Jahr 2026. Ein weiterer Kernpunkt des Vorschlags ist, dass die Stadt und enercity für die Jahre 2021 bis 2023 den Menschen in Hannover insgesamt 35 Millionen Euro zur Verfügung stellen, um CO2-mindernde Maßnahmen zu finanzieren. Dazu zählen eine Initiative zum Ölheizungstausch, eine Anschlusspflicht für bisher fossile Heizanlagen ans Fernwärmenetz (bei Neubauten oder Anlagentausch bei Bestandsbauten), eine Heizungseffizienz-Offensive sowie der Plan, den ersten Block im Kohlekraftwerk nach Möglichkeit ein Jahr früher als geplant, also 2024, stillzulegen. Mit diesem Bündel an  Maßnahmen soll es gelingen, bis 2035 rund 800.000 Tonnen Kohlendioxid einzusparen. Dies entspricht mehr als der Hälfte des CO2-Ausstoßes für das Kohlekraftwerk in seiner bisher geplanten Laufzeit bis 2030. Die Vereinbarung sieht ferner vor, dass der Oberbürgermeister einen Beirat mit Teilnehmer*innen vom Bürger*innenbegehren, der Stadtverwaltung und von enercity einberuft, um für alle Beteiligte Transparenz über die Umsetzung vereinbarter Maßnahmen herzustellen.

 

„Intensive und konstruktive Beratungen“

 

Für die Landeshauptstadt haben neben dem Oberbürgermeister die Wirtschafts- und Umweltdezernentin Sabine Tegtmeyer-Dette sowie Finanzdezernent Dr. Axel von der Ohe den Einigungsvorschlag mit der enercity AG sowie mit Vertreter*innen des Bürger*innenbegehrens „hannover erneuerbar“ verhandelt. „Die Beratungen waren intensiv und sehr konstruktiv“, wie Belit Onay betont. „Alle Beteiligten einte das gemeinsame Ziel, den Kohleausstieg so schnell wie möglich zu vollziehen, um einen wirksamen Beitrag für mehr Klimaschutz zu leisten. Dieser Kompromissvorschlag verbindet das Notwendige mit dem Machbaren. Die Landeshauptstadt macht vor, wie der Kohleausstieg und eine klimafreundliche Wärmeversorgung auf kommunaler Ebene gelingen können. Wir schlagen vor, dafür die erforderliche Anschubfinanzierung zu leisten. Ich setze darauf, dass dieser Kompromiss tragfähig ist.“

„Von dem Bündel an Maßnahmen profitieren unsere Kundinnen und Kunden heute, aber vor allem die Generationen von morgen. Diese tragfähige Lösung war möglich durch offenen und konstruktiven Dialog und genau diesen wünsche ich mir auch mit den Bürgerinnen und Bürgern in Hannover im Rahmen der Genehmigungsprozesse für die 10 bis 14 neuen Anlagen, die in den kommenden Jahren gebaut werden. Für uns ist und bleibt wichtig, die Wärmewende nicht nur für die Menschen, sondern auch mit den Menschen zu gestalten − und zwar nachhaltig, leistbar und zuverlässig“, sagt enercity-Vorsitzende Dr. Susanna Zapreva.

Die vorgelegten Maßnahmen sind auch deshalb für die Bürger*innen der Landeshauptstadt von hoher Bedeutung, weil durch den CO2-Preis die Kosten für Heizöl und Erdgas kontinuierlich steigen werden. Die Orientierung auf Fernwärme und Wärmepumpen als Alternativen fördert damit genau die Wärmeträger, die in Zukunft für die Verbraucher*innen preiswerter sein werden.

 

„Finanzielle Unterstützung von Bund und Land notwendig“

 

Wenn alle Beteiligten dem Kompromiss zustimmen, wird er durch einen Beschluss des Rates sowie durch einen Vertrag zwischen enercity und der Landeshauptstadt in einen rechtsverbindlichen Rahmen überführt. Nach dem Ratsbeschluss wird das Bürger*innenbegehren „hannover erneuerbar“ keine weiteren Unterschriften mehr sammeln und bei der Landeshauptstadt einreichen.  Die Initiative hatte sich im Januar 2021 mit der Forderung gegründet, in der Satzung von enercity verbindlich festzulegen, dass das Kohlekraftwerk in Stöcken schon 2026 abzuschalten ist und möglichst bald auch auf Gas zu verzichten.

„Wir freuen uns sehr darüber, dass ein Einigungsvorschlag erreicht wurde, mit dem der Ausstieg aus der Kohleverbrennung nun blockweise für 2024 und 2026 angestrebt wird und zugleich noch weitere Maßnahmen anderer Bereiche der Wärmewende voranbringen sollen. Es ist großartig, dass dieses Ziel nun mit aller Kraft vorangetrieben werden kann – und zwar gemeinsam. Es wäre ein großer Erfolg  für den Klimaschutz in Hannover, wenn es gelingen würde, eine so breite Basis zu schmieden für diese wichtige Weichenstellung auf dem Weg Richtung Klimaneutralität der Landeshauptstadt in 2035“, sagt Johanna Gefäller von hannover erneuerbar.

„Wie schnell die Landeshauptstadt aus der Kohle aussteigt, hängt auch davon ab, wie aufwändig die Grundstückssuche und die Genehmigungsverfahren für Ersatzanlagen sind und ob es absehbar finanzielle Unterstützung vom Bund oder vom Land für die Umstellung auf alternative Energien gibt“, erklärt Belit Onay. Der Kohleausstieg in Hannover kostet einen dreistelligen Millionenbetrag, allein enercity investiert mehr als 500 Millionen Euro.

Erst vor wenigen Tagen hatte Hannovers OB ein Schreiben an das Bundeskanzleramt mit der Forderung gerichtet, der Bund müsse die Kommunen bei der Energiewende stärker unterstützen.

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Betroffenes Gebiet: Region Hannover
Zeitraum: 20.09.2026 10:00–20.09.2026 20:00 Uhr
Es treten Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 55 km/h (15 m/s, 30 kn, Bft 7) und 70 km/h (20 m/s, 38 kn, Bft 8) anfangs aus westlicher, später aus nordwestlicher Richtung auf. In Schauernähe sowie in exponierten Lagen muss mit Sturmböen um 75 km/h (21 m/s, 41 kn, Bft 9) gerechnet werden.
Betroffene Gebiete im Detail:
Handlungsempfehlung:
Gefahr durch: einzelne herabstürzende Äste; umherfliegende Gegenstände.
Handlungsempfehlungen:
frei stehende Objekte sichern (z.B. Leinwände und Möbel); z.B. Zelte und Abdeckungen befestigen; im Freien auf herabfallende Gegenstände (z.B. Äste) achten
Herausgeber: Deutscher Wetterdienst
Quelle/Übertragungsweg: DWD-Warn-App-Datenfeed
Stand: 20.09.2026 15:20 Uhr
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