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Aktuelle Nachrichten aus der Landeshauptstadt Hannover – lokale Meldungen, Polizei, Politik und Stadtgeschehen.

Acht Busse bei Großbrand in Busdepot zerstört – Zerstörte Üstra Busse

Acht Busse bei Großbrand in Busdepot zerstört

7. Juni 2021/in Hannover

HANNOVER (PM/red). Nach dem Großbrand in der Bushalle des Betriebshofes Mittelfeld der ÜSTRA, gab diese heute eine Stellungnahme ab.

Bei einem Großfeuer in der Bushalle auf dem Betriebshof Mittelfeld sind am vergangenen Samstag, den 5. Juni 2021, acht Busse der ÜSTRA vollständig zerstört worden. Dabei handelte es sich um fünf Elektrobusse, zwei Hybridbusse und einen Dieselbus. Auch die Ladeinfrastruktur für die E-Busse in der Halle ist bei dem Feuer zerstört worden. Ein weiterer Reisebus wurde stark beschädigt. Die Untersuchungen der Brandursache durch die Ermittlungsbehörden dauern an.

Um ca. 12:30 Uhr gab es einen Brandalarm in der Bushalle auf dem Betriebshof Mittelfeld. Der Alarm wurde sowohl durch einen Rauchmelder als auch zeitgleich durch einen Mitarbeiter ausgelöst, der Rauchentwicklung in der Bushalle beobachtet hatte. Es kam zu einem Großeinsatz der Feuerwehr. Neben dem Feuer, das durch das Dach der Bushalle schlug, kam es zu einer hohen Säule aus schwarzem Rauch, der infolge des zeitgleich einsetzenden schweren Gewitters mit enormen Regenfällen zu rußigen Niederschlägen in den angrenzenden Wohngebieten führte. Das Feuer konnte gegen 15:30 Uhr unter Kontrolle gebracht werden. Im Namen des Unternehmens dankte die Vorstandsvorsitzende Elke Maria van Zadel der hannoverschen Feuerwehr für ihren schweren und erfolgreichen Einsatz, mit dem größerer Schaden von der ÜSTRA abgewendet werden konnte.

Vollständig zerstört wurden bei dem Feuer in der äußersten rechten Reihe der Bushalle vier E-Busse vom Typ eCitaro, ein E-Bus von Solaris, zwei Hybridbusse und ein Diesel-Bus. Bei allen Bussen handelte es sich um 12 Meter lange Solobusse. Ein Reisebus der Firma ÜSTRA Reisen wurde stark beschädigt. Außerdem zerstört wurde die Ladeinfrastruktur in der Bushalle sowie deren Dach in diesem Bereich.

Die Bushalle ist durch Brandschutzwände unterteilt und durch Brandschutztüren gesichert. Diese Brandschutzmaßnahmen haben nach Aussage der Feuerwehr funktioniert, sodass weitere 19 Busse unbeschadet aus der Halle evakuiert werden konnten. Sie wurden auf einem provisorischen Betriebshof auf einem Parkplatzgelände der Deutschen Messe AG stationiert, von wo aus der Betrieb bis auf weiteres organisiert wird. Die weiteren zehn noch existierenden E-Busse der ÜSTRA wurden auf dem Betriebshof Vahrenwald vom Netz genommen und aus der Halle gefahren. Sie werden vorsorglich bis zur Klärung der Ursache des Brandes nicht eingesetzt. Trotzdem kann das fahrplanmäßige Verkehrsangebot der ÜSTRA in vollem Umfang aufrechterhalten werden, Ausfälle im Busverkehr sind nicht zu befürchten. Teilweise werden Ersatzfahrzeuge eingesetzt, die von der regiobus oder Subunternehmern zur Verfügung gestellt wurden. „In dieser schweren Stunde haben wir durch andere Verkehrsunternehmen, durch die Deutsche Messe AG, durch die Stadtentwässerung und durch viele andere Institutionen großartige Hilfe und Solidarität erfahren, für die wir sehr dankbar sind“, so die Vorstandsvorsitzende der ÜSTRA Elke Maria van Zadel.

Besonders hervorzuheben sei auch der freiwillige Einsatz von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der ÜSTRA, die ihre Dienste am Samstag verlängert oder sich aus ihrer Freizeit heraus direkt auf dem Betriebshof gemeldet haben, um zu helfen und zu unterstützen, betonte Denise Hain, Vorständin für Betrieb und Personal: „Nur so war es möglich, die stark gefährdeten übrigen 19 Busse aus der Halle zu evakuieren und unbeschädigt zu retten. All diesen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gebührt der große Dank des Unternehmens“, so Denise Hain. Auch der Aufbau eines provisorischen Betriebshofs auf einem Parkplatzgelände innerhalb eines Tages sei eine enorme Leistung, so Denise Hain: „Dieser Kraftakt war nur zu stemmen durch den allergrößten Einsatz und die kollegiale Zusammenarbeit der verschiedenen Bereiche. Allen Beteiligten zollen wir als Vorstand unsere Anerkennung und unseren Respekt“, sagte die Vorständin.

Über die Höhe des Schadens ließen sich derzeit noch keine gesicherten Aussagen machen, so Regina Oelfke, Vorständin für Finanzen und Recht der ÜSTRA. Dies sei erst möglich, wenn die Untersuchungen über die Schäden insbesondere auch an der baulichen Struktur der Halle abgeschlossen seien. Eine Klärung der versicherungsrechtlichen und Haftungsfragen könne erfolgen, wenn die Ursache des Brandes ermittelt sei. „Wir unterstützen die Ermittlungsbehörden bei ihrer Arbeit in jeder uns möglichen Weise, weil ihr Ergebnis für alle Beteiligten von höchstem Interesse ist“, so Regina Oelfke.

Die Vorstandsvorsitzende der ÜSTRA Elke Maria van Zadel unterstrich, dass die ÜSTRA an ihrem Ziel festhält, innerhalb des hannoverschen Cityrings nur noch emissionsfreie E-Busse einzusetzen. „E-Mobilität ist ein unverzichtbarer Beitrag zum Klimaschutz“, sagte die Vorstandsvorsitzende. Derzeit würden die Zeitpläne des E-Bus Projekts der ÜSTRA vor dem Hintergrund des Schadens durch das Großfeuer überprüft.

Feuerwehr aktuell

Nach Großbrand – Untersuchung von Rußablagerungen bei der ÜSTRA

7. Juni 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Der Großbrand auf dem Gelände des ÜSTRA-Busdepots im hannoverschen Stadtteil Mittelfeld (Hoher Weg) am letzten Samstag hatte eine starke Rußentwicklung zur Folge. Die Partikel breiteten sich vom Brandherd ausgehend in alle Himmelsrichtungen aus. Schwarze Rußniederschläge wurden in Hannover und in Laatzen insbesondere auf Pkw und Gartenmöbeln sichtbar. Die Feuerwehr Hannover nahm noch am Samstag (5.6.2021) Wischproben vor, die von einem Fachlabor analysiert wurden.

Das Resultat: Alle in einem sternförmigen Raster untersuchten Proben weisen keine auffällige Schadstoffkonzentration auf. Untersucht wurden die Ablagerungen auf ihren Gehalt an Polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) wie sie für Brandrauch typisch sind.

Empfehlungen: Die Fachbereiche Umwelt und Gesundheit der Region Hannover, die Feuerwehr Hannover und die Stadtverwaltung Hannover empfehlen sichtbare Rußspuren auf allen Kontaktflächen sorgfältig zu entfernen. Obst und Gemüse mit sichtbaren Rußspuren sollte nicht verzehrt werden. Für die Reinigung von Liegen, Tischen oder Spielgeräten im Außenbereich reicht dabei die Anwendung von Haushaltsreinigern. Erkennbare Rußpartikelanhaftungen auf dem Autolack sollten in einer Waschstraße entfernt werden. Direkter Kontakt mit der Haut sollte vermieden werden.

Premierenvisite in Hannover - Der RobLW – RobLW 1© DRZ/vfdb

Premierenvisite in Hannover – Der RobLW

7. Juni 2021/in Hannover

HANNOVER / MÜNSTER (PM). Ein Einsatzfahrzeug, das es bislang in Deutschland nur ein einziges Mal gibt, gehört zu den Attraktionen der INTERSCHUTZ Community Days am 19. und 20. Juni auf dem hannoverschen Messegelände. Es ist ein Robotik-Leitwagen, den Wissenschaftler des Deutschen Rettungsrobotik Zentrums (DRZ) und Experten der Feuerwehr Dortmund entwickelt haben. Ursprünglich sollte der „RobLW“ – so die interne Bezeichnung – bereits im vergangenen Jahr auf der INTERSCHUTZ seine Premiere feiern, wegen der Verschiebung der Weltleitmesse auf 2022 jedoch musste die Vorführung zunächst abgesagt werden.

“Die Community Days und die gleichzeitig stattfindenden Feuerwehr-Wettkämpfe ‘FireFit-Championships’ sind jetzt aber eine tolle Gelegenheit, das Fahrzeug mit seiner ungewöhnlichen Ausrüstung in Hannover vorzuführen“, sagt Dirk Aschenbrenner. Der Leiter der Dortmunder Feuerwehr ist der Vorstandsvorsitzende des DRZTrägervereins und Präsident der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb). Zusammen mit Interschutz-Maskottchen “Timmy” überreicht er nach dem Europa-Wettkampf den von der vfdb gestifteten Wanderpokal.

„Spezialfahrzeuge für Robotereinsätze gehören bislang weder in der Forschung noch bei den Feuerwehren zur üblichen Ausstattung“, betont Aschenbrenner. „Der RobLW bietet sowohl Transportkapazität für das Fachpersonal als auch für Roboter samt Zubehör und jeder Menge Technik.“ Während der Community Days können die Besucher auch einen Blick ins Innere werfen. Von dort aus können die Roboter – ganz gleich, ob am Boden unterwegs oder als Drohnen in der Luft – bedient werden. Dabei werden die gewonnen Daten überwacht und ausgewertet und bei Bedarf verteilt. Zum „Innenleben“ gehören unter anderem leistungsfähige Server zur Erstellung von 3D-Modellen, zwei PC mit 43-Zoll-Bildschirmen, 4-KW-Stromerzeuger, WLAN und umfangreiche funktechnische Ausrüstung für die besonderen Einsatzbedingungen.

Inzwischen hat der Leitwagen neben vielen Übungen auch schon seine ersten Einsätze erfolgreich erledigt. Einer davon führte bis nach Berlin. Von dort hatte das Landeskriminalamt ein Amtshilfeersuchen an die Feuerwehr Dortmund zur Unterstützung mit spezieller Drohnentechnik im Rahmen einer Brandermittlung gerichtet. Eine große Industriehalle war nach einem Brand einsturzgefährdet und nicht mehr begehbar. In Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Dortmund und der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen stellte das DRZ Personal sowie Drohnen- und Bildtechnik zur Verfügung, um den Außen- und Innenbereich der Industriehalle digital darzustellen. Dazu wurde der Robotik-Leitwagen vor Ort eingesetzt. Mit dessen Technik wurden die Lagebilder von Drohnen in Echtzeit angezeigt, um 3D-Aufnahmen erstellen zu können.

Die Inbetriebnahme des neuen Fahrzeugs kommt nach den Worten von Dirk Aschenbrenner genau zum richtigen Zeitpunkt: „Die Bewältigung der Corona-Pandemie zeigt noch einmal deutlich, wie dringend notwendig die Förderung moderner Technik ist. Dazu gehört auch die Erkenntnis, dass Roboter immer häufiger als technische Helfer dienen können, um Gefahren für Menschen einzudämmen. Im entscheidenden Fall können sie sogar lebensrettend sein.“

Premierenvisite in Hannover - Der RobLW – RobLW 2

Einen Einblick in das Innere des Robotik-Leitwagen © DRZ/vfdb

Alt und neu stehen übrigens während der beiden INTERSCHUTZ Community Days dicht beieinander: Während der RobLW gerade einmal ein Jahr alt ist, bringen es zwei andere Fahrzeuge zusammen auf 118 Jahre – eine alte Drehleiter, Baujahr 1954 und ein Löschfahrzeug LF von 1970.

Die Community Days und die FireFit-Championships sollen einen kleinen Vorgeschmack auf die Weltleitmesse für Feuerwehr, Rettungswesen, Bevölkerungsschutz und Sicherheit, die INTERSCHUTZ 2022, bieten, die vom 20. bis 25. Juni 2022 in Hannover stattfindet. Parallel dazu veranstaltet der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) den 19. Deutschen Feuerwehrtag. Das Leitthema der INTERSCHUTZ 2022, die von der Deutschen Messe AG veranstaltet wird und deren langjähriger Träger die vfdb ist, lautet „Teams, Taktik, Technik – Schutz und Rettung vernetzt“.

Großbrand im Busbetriebshof der ÜSTRA in Mittelfeld – Uestra Brand 2© Carl-Marcus Müller

Großbrand im Busbetriebshof der ÜSTRA in Mittelfeld

5. Juni 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Die Feuerwehr Hannover löschte mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften eine brennende Abstellhalle für Elektrobusse auf dem Betriebsgelände der ÜSTRA im Stadtteil Mittelfeld. Bei den Löscharbeiten wurde ein Feuerwehrmann verletzt. Die Löscharbeiten dauern noch an.

Um 12.45 Uhr alarmierte die automatische Brandmeldeanlage des Betriebshofes die Feuerwehr. Bereits auf der Anfahrt der ersten Einsatzkräfte war eine enorme Rauchsäule erkennbar. Zur gleichen Zeit gingen auch eine Vielzahl von Notrufen zu dieser Brandmeldung in der Regionsleistelle ein. Durch diese erste Einschätzung wurden sofort weitere Kräfte zur Einsatzstelle geschickt und Alarmstufe vier (von fünf möglichen) ausgelöst. Vor Ort stand die ca. 60×20 Meter große Lagerhalle in Brand, die Flammen schlugen teilweise aus dem Dach. Aufgrund der sehr starken Wärmeentwicklung und der möglichen Einsturzgefahr der Halle, wurde und wird der Löschangriff zunächst nur von außen vorgenommen. Dazu sind mehrere Drehleitern und eine Teleskopmastbühne im Einsatz. Auch das Löschunterstützungsfahrzeug (kurz LUF: ein ferngesteuertes und kettenangetriebenes Löschunterstützungsfahrzeug) ist an der Einsatzstelle, um eine Brandbekämpfung durchzuführen. Begünstigend für die Löscharbeiten war ein starker Gewitterregenschauer, der zwischenzeitlich niederging sowie der gute bauliche Brandschutz, sodass keine Ausbreitung auf andere Bereiche des sehr umfangreichen Hallenkomplexes stattgefunden hat. Dennoch sind in der Halle fünf Elektrobusse, zwei Hybridbusse und ein Dieselbus völlig zerstört worden. Im Außenbereich wurde ein Reisebus schwer beschädigt.

Großbrand im Busbetriebshof der ÜSTRA in Mittelfeld – Zerstörte Üstra Busse

Insgesamt acht Busse wurden durch den Brand vollkommen zerstört © Carl-Marcus Müller

Die Rauchwolke des Brandes war über weiten Teilen Hannovers zu erkennen. Vorsorglich wurden die Bewohner*innen der Stadt gebeten, Türen und Fenster geschlossen zu halten sowie Lüftungsanlagen abzuschalten. Die Fachgruppe „Spüren und Messen“ hat den Nahbereich um die Einsatzstelle und weitere Punkte angefahren und mit speziellen Messgeräten Luftproben genommen. Eine erhöhte Schadstoffkonzentration konnte mit den Mitteln der Feuerwehr an keiner Stelle festgestellt werden. Ein Niederschlag von Rußpartikeln auf PKW kann in normalen Waschstraßen entfernt werden. Eventuelle, durch den Brand entstandene Schäden an Fahrzeugen, werden laut dem Gesamtverband der deutschen Versicherungen, von der Kaskoversicherung gedeckt.

Von einem Verzehr von rußbeaufschlagtem Gartengemüsen und Obst wird derzeit abgeraten, da zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Detailinformationen zu möglichen Schadstoffen vorliegen. Ein externes Speziallabor ist beauftragt, Analysen durchzuführen Mit dem Ergebnis ist im Laufe des Sonntags zu rechnen. Weitere Verhaltensregeln werden in einem Update der Pressemitteilung bei vorliegenden Analysen kommuniziert.

Im Verlauf des Einsatzes hat sich ein Feuerwehrmann verletzt und musste mit dem Rettungsdienst ins Krankenhaus transportiert werden. Er konnte mittlerweile nach ambulanter Behandlung entlassen werden.

Die Feuerwehr und der Rettungsdienst sind mit ca. 200 Einsatzkräften und ca. 50 Fahrzeugen vor Ort. Zusätzlich sind weitere Einsatzkräfte in den Feuerwachen für mögliche parallele Einsätze in Bereitschaft. Die Polizei ist ebenfalls am Einsatzort und wird die Ermittlungen zur Brandursache übernehmen.

Die Schadenhöhe beträgt mehrere Millionen Euro.

Hannovers Innenstadt bekommt regionale Mode – Popup Store

Hannovers Innenstadt bekommt regionale Mode

4. Juni 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Bereits zum dritten Mal öffnet der Fashion born in Hannover PopUp-Store seine Türen für Interessierte. Ab dem 4. Juni präsentieren regionale Designer*innen und Labels ihre Produkte in Hannovers Innenstadt.

Nachdem die Geschäfte monatelang nicht öffnen durften, startet in Hannovers Innenstadt am 4. Juni ein Store der besonderen Art: Mode, Accessoires, Interieur Design, Papeterie und weitere regionale Produkte finden ihren Weg in die Innenstadt, die sonst von großen Unternehmen der Modeindustrie geprägt ist. Für drei Wochen können die Besucher*innen hier sehen, wie vielfältig die hiesige Mode-, Textil- und Designbranche ist.

Insgesamt werden im PopUp-Store Produkte von über 25 Designer*innen im ehemaligen Hannover 96-Fanshop zu finden sein. Möglich macht die Nutzung das Café am Kröpcke mit Geschäftsführer Christian Schulz, welcher die Räumlichkeiten vermietet. Eine große Unterstützung für den Store ist Vormieter Hannover 96: Sie stellen dem Fashion born in Hannover-PopUp-Store ihre Ausstattung zur Verfügung.

Auch das Konzept und die Gestaltung des Stores entstanden in Zusammenarbeit mit regionalen Expert*innen und spiegeln damit die Besonderheit des Kooperationsprojektes „Integrativer Modestandort Region Hannover“ wider, das vom kreHtiv Netzwerk Hannover gemeinsam mit der UNTER EINEM DACH gUG durchgeführt und von der Region Hannover mit 56.000 € gefördert wird

Wirtschaftsdezernent Ulf Birger-Franz sieht das Potenzial dieses Projekts: „Hannovers Modeszene ist kreativ und vielseitig: Mehr als 500 Modedesignerinnen und -designer leben und arbeiten in der Region Hannover, wir haben hier vier erfolgreiche Modeschulen. Ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, den wir sichtbarer machen wollen. Daher ist es für uns wichtig, Projekte wie dieses zu unterstützen und neuen Talenten eine Plattform zu bieten.“

Der PopUp-Store bietet aber gleichzeitig die Möglichkeit, neue Nutzungskonzepte für Innenstädte auszuprobieren. Nicht zuletzt durch die Corona-Pandemie verschiebt sich der Handel immer mehr in die digitale Welt und zieht weniger Menschen in die Innenstädte. Mit neuen Konzepten, die die Innenstadt wieder zum Erlebnisort machen, werden diese wieder attraktiver für Bürger*innen der Region

So gibt es im Store einen Bereich, in dem Informationen zu regionaler und nachhaltiger Mode sowie zu den Labels, Ausbildungsmöglichkeiten und anderen Bereichen der Modeszene Hannovers bereitgestellt werden. Gleichzeitig können die Besucher*innen hier ihre Ideen für die Innenstadt der Zukunft notieren und sichtbar machen.

„Mit dem Store zeigen wir ein alternatives Konzept für die Belebung der Innenstädte auf. Der PopUp-Store ist nicht nur ein Modehandel, sondern ein Ort der Information, Sensibilisierung und des Erlebens“, so Christine Preitauer vom kreHtiv Netzwerk Hannover.  Das kreHtiv Netzwerk Hannover wurde vor 10 Jahren von der Wirtschaftsfördergesellschaft hannoverimpuls gegründet und ist die erste Anlaufstelle für professionelle Kreative aus der Region Hannover. Nach mehreren Jahren, in denen das Netzwerk gemeinsam mit hannoverimpuls und anderen Partner*innen die Modeszene mit Projekten wie dem Freaky Fashion Festival unterstützte, wurde 2020 das Kooperationsprojekt Fashion born in Hannover gemeinsam mit UNTER EINEM DACH durch die Förderung der Region Hannover ermöglicht.

Neben dem Verkauf regionaler Produkte und der Information über nachhaltige Mode soll es weitere Nebenveranstaltungen geben, die den Bürger*innen den Wert von Kleidung näherbringen, wie beispielsweise Workshops zum Thema Upcycling oder Reparaturen an beschädigten Kleidungsstücken. Zudem sind immer mindestens zwei Designer*innen vor Ort, die mit den Kund*innen ins Gespräch kommen und zeigen, was ihre Mode so besonders macht. Weitere Informationen zu Terminen gibt es auch auf der Website von Fashion born in Hannover www.fashionborninhannover.de.

Der PopUp-Store öffnet am 4. Juni 2021 um 11:00 Uhr und schließt nach drei Wochen am 26. Juni 2021. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag von 11:00 bis 18:00 Uhr und Samstag von 10:00 bis 18:00 Uhr.

„Lauf für die Kultur“ in der HDI Arena – Laufend für die Kultur

„Lauf für die Kultur“ in der HDI Arena

4. Juni 2021/in Veranstaltungen, Hannover

HANNOVER (PM). Der „Lauf für die Kultur“ am 25. und 26. Juni in der hannoverschen HDI Arena nimmt an Fahrt auf, das Rahmenprogramm ist in Vorbereitung und die Online-Anmeldung für die maximal 840 Läuferinnen und Läufer wird am Sonnabend, den 5. Juni freigeschaltet.

„Die Resonanz der Kulturschaffenden ist überragend und die Vielfalt der Darbietungen großartig. Unsere Teilnehmenden können sich auf ein beeindruckendes Programm von Schlager, Poetry, Pop-Punk, HipHop, Kabarett, Rock in vielen Facetten, Comedy bis Country und vielem mehr freuen… “, ist Initiatorin Stefanie Eichel vom Veranstalter eichels: Event mehr als zufrieden mit dem Feedback aus der Kulturszene: „Was für eine Anerkennung für die Aktion, vielen Dank für das bisherige Feedback! Wir freuen uns auf weitere Bewerbungen und die gemeinsame Planung!

Und jetzt ist das „laufende Publikum“ gefragt! „Wir hoffen, dass die große Lauffamilie der Stadt mitzieht und sich von diesem außergewöhnlichen Event begeistern lässt. Besondere Location, einzigartiges Bühnenprogramm, 42 Akteure und 21 Stunden im Team am Start…! Für alle Aktiven sicherlich eine außergewöhnliche und spektakuläre Atmosphäre“, so Eichel: „Ein ganz besonderes Zeichen gelebter Solidarität.“ Am Freitag, den 25. Juni um 17:00 Uhr geht die erste Gruppe an den Start, alle 30 Minuten wird gewechselt und bis zum Sonnabend, den 26. Juni um 14:00 Uhr wird durchgelaufen. Neben einem Erfrischungspunkt wird auch ein Foto-HotSpot eingerichtet, die Startnummer ist bunt wie das Programm und die Erinnerungs-Spendenurkunde gibt es nach Zieleinlauf digital. Weitere Überraschungen sind in Planung.

Das Startgeld bei dieser unter der Schirmherrschaft von Stadtsuperintendent Rainer MüllerBrandes und Landessozialpfarrer Dr. Matthias Jung stehenden Veranstaltung wird zu 100 Prozent und zu gleichen Teilen unter den auftretenden Kulturschaffenden aufgeteilt; unterstützt wird der „Lauf für die Kultur“ von Kabarettist Matthias Brodowy und Christof SteinSchneider von der hannoverschen Erfolgsband Fury in the Slaughterhouse.

Alle weiteren Infos und Anmeldemodalitäten finden sich im Internet unter www.eichelsevent.com/laufendfuerdiekultur.

Für Läuferinnen und Läufer sind die gewünschten Zeitslots aktuell noch frei wählbar und auf jeweils zwanzig begrenzt.

Blaulicht Aktuell

Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Nord erfolgreich abgeschlossen

4. Juni 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Die beiden im hannoverschen Stadtteil Misburg-Nord gefundenen Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg konnten am Donnerstagabend erfolgreich entschärft werden. Insgesamt waren 849 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, Hilfsorganisationen und Kampfmittelbeseitigungsdienst im Einsatz.

Im Zuge von Sondierungsarbeiten wurden auf einem Baufeld im Gottfried-Benn-Weg im Stadtteil Misburg-Nord am gestrigen Mittwochnachmittag eine amerikanische Zehn- Zentner-Bombe lokalisiert. Da sich in unmittelbarer Nähe des Fundortes weitere Bombenblindgänger-Verdachtspunkte befanden, entschieden die Einsatzplaner der Feuerwehr Hannover in Abstimmung mit dem Kampfmittelbeseitigungsdienst Niedersachsen (KBD) aus Sicherheitsgründen, zunächst das Umfeld des Fundortes weiter zu untersuchen. Die Untersuchung von weiteren Verdachtspunkten am heutigen Donnerstagvormittag ermöglichte den Fund einer weiteren Zehn-Zentner-Bombe in der Nähe des ursprünglichen Fundortes.

Für die Entschärfung der beiden Kampfmittel war es erforderlich, einen Sicherheitsbereich mit einem Radius von rund 1000 Metern um den Fundort zu evakuieren. Betroffen von der Evakuierungsmaßnahme im östlichen Hannover waren etwa 15.000 Bürger*innen und mehrere Alten- und Pflegeheime. Die Bürger*innen wurden aufgefordert, ihre Häuser und Wohnungen um 14:00 Uhr zu verlassen. Für die im Evakuierungsgebiet wohnenden Personen wurde vom Fachbereich Gesundheit der Region Hannover die aktuell aufgrund der Corona-Pandemie geltenden Kontaktbeschränkungen temporär bis zum Ende der Maßnahme aufgehoben.

Insgesamt suchten 389 Bürger*innen die Betreuungsstellen in den Sporthallen des Schulzentrum Misburg und der IGS Roderbruch auf. 103 Personen mussten mit Krankentransportwagen in die Betreuungsstellen gebracht werden. Die Betreuungsstellen wurden umfangreich mit Hygienemitteln und Mund-Nase-Schutz ausgestattet. Für Fälle, bei denen nach kontaktloser Messung der Körpertemperatur ein Anfangsverdacht bestand, stand ein Schnelltest-Team bereit. Drei Personen wurden aufgrund von positiven
Schnelltestergebnissen isoliert.

174 Bewohner*innen von Alten- und Pflegeheimen aus dem Evakuierungsgebiet wurden in zwei separate Betreuungsstellen im Schulzentrum Eisteichweg und der Grundschule Lüneburger Damm transportiert.

Für 16 Personen aus dem Evakuierungsbereich, die sich aufgrund einer Quarantäneanordnung des Fachbereiches Gesundheit der Region Hannover aktuell in häuslicher Quarantäne befanden, wurde eine Unterbringung unter Quarantänebedingungen in einer Betreuungsstelle organisiert.

Alle Einsatzkräfte wurden vor Einsatzbeginn einem Corona-Schnelltest unterzogen, der in allen Fällen negativ ausfiel.

Um 19:14 Uhr meldeten die Räumkräfte Sicherheit im Evakuierungsgebiet. Die Kampfmittelbeseitiger konnten mit ihren Arbeiten beginnen.

Nachdem die Sicherheit aufgrund eines Notrufes aus dem Evakuierungsbereich noch einmal kurz wieder aufgehoben werden musste, konnten die Spezialisten des KBD die erste Bombe um 20:08 Uhr durch das manuelle Entfernen von zwei Aufschlagzündern unschädlich machen.

Die zweite Bombe war durch den Aufprall jedoch so stark deformiert und beschädigt, dass für die Entschärfung der Zünder mit einem Wasserstrahl-Schneidgerät aus dem Bombenkörper entfernt werden musste.

Um 21:30 Uhr war auch die zweite Bombe entschärft und alle Bewohner*innen konnten wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay machte sich während der Maßnahmen vor Ort ein Bild von dem Fortgang der Kampfmittelbeseitigung. „Ich danke der betroffenen Bevölkerung für ihr Verständnis für die notwendige Maßnahme und den ehren- und hauptamtlichen Einsatzkräften für ihre sehr professionelle Arbeit“, sagte er während seines Besuchs in der Betreuungsstelle.

Der Einsatz war gegen 23 Uhr abgeschlossen als die letzten Bewohner*innen wieder in
ihre Wohnungen zurückgekehrt waren. Eingesetzt waren rund 849 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Hilfsorganisationen, Polizei und dem Kampfmittelbeseitigungsdienst Niedersachsen . Beim Bürgertelefon gingen bis 22:15 Uhr 4041 Anrufe ein.

Einsatzleitung Evakuierung

Kampfmittelfund in Misburg-Nord / Evakuierung läuft

3. Juni 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Auf einem Baufeld im Gottfried-Benn-Weg wurde gestern Nachmittag bei Sondierungsarbeiten eine Zehn-Zentner-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg lokalisiert. Im Rahmen der Überprüfung der Umgebung des Fundes wurde nun eine weitere Zehn-Zentner-Bombe entdeckt. Die Kampfmittel müssen noch heute unschädlich gemacht werden.

AKTUELL: Gegen 21:35 Uhr konnte der Kampfmittelbeseitigungsdienst beide Bomben entschärfen. Die Evakuierungsmaßnahmen sind damit aufgehoben und die betroffenen Bewohner können in ihre Wohnungen zurückkehren.

Ein Kartenausschnitt mit einem erforderlichen Evakuierungsradius sowie eine detaillierte Liste der betroffenen Straßen zur Information der Bevölkerung ist dieser Pressemitteilung als Anlage beigefügt. Eine Anpassung des Radius muss aufgrund des weiteren Bombenfundes nicht erfolgen.

Zurzeit werden die Vorbereitungen für die Gefahrenbeseitigung getroffen. Da sich in unmittelbarer Nähe des Fundortes weitere Kampfmittelverdachtspunkte befinden, werden diese momentan ebenfalls untersucht und sondiert. Ein Kartenausschnitt mit einem erforderlichen Evakuierungsradius sowie eine detaillierte Liste der betroffenen Straßen zur Information der Bevölkerung ist als Anlage beigefügt. Eine Anpassung des Radius muss aufgrund des weiteren Bombenfundes nicht erfolgen.

Der Bereich innerhalb dieses Sicherheitsbereichs muss evakuiert werden!

Von der Evakuierung sind etwa 15.000 Bewohner*innen betroffen. Die von der Evakuierung betroffenen Personen werden gebeten, den Sicherheitsbereich um 14:00 Uhr zu verlassen! Gehbehinderte Personen können unter der Rufnummer 19222 einen Krankentransport anfordern. In Absprache mit dem Fachbereich Gesundheit der Region Hannover dürfen die nicht infizierten und sich nicht in Quarantäne befindlichen und im Evakuierungsgebiet wohnenden Personen die aktuell geltenden Kontaktbeschränkungen aussetzen und für die Zeit der Evakuierungsmaßnahme Familienangehörige oder Bekannte aufsuchen.

Über das Ende der Maßnahme ergeht eine Mitteilung über die üblichen Kontaktkanäle. Die Personen, die sich aufgrund von Anordnungen des Gesundheitsamtes aktuell in häuslicher Quarantäne befinden, werden durch die Feuerwehr kontaktiert. Der Transport und die Unterbringung dieser Personen wird durch die Einsatzleitung organisiert. Für Einwohner*innen, die keine andere Aufenthaltsmöglichkeit haben, stehen ab 14:00 Uhr zwei Betreuungsstellen zur Verfügung.

Betreuungsstellen

Schulzentrum Misburg – Sporthalle – Ludwig-Jahn-Straße 8 – 30629 Hannover

IGS Roderbruch – große Sporthalle – Rotekreuzstraße 23 – 30627 Hannover

Für den Personentransport in die Betreuungsstellen werden kostenlose Busse der ÜSTRA bereitgestellt. Diese werden den betroffenen Bereich über die nachfolgenden Haltepunkte regelmäßig ab:

Linie Haltepunkte
Rote Linie

(Zur Betreuungsstelle IGS Roderbruch)

  • Luise–Schröder–Str. (Start)
  • Ziesenisweg
  • Uferzeile
  • Post
Grüne Linie

(Zur Betreuungsstelle Schulzentrum Misburg)

  • Kafkastr. (Start)
  • Tiefe Riehe
  • Eschenbachstr.
  • Werfelstr.
Blaue Linie

(Zur Betreuungsstelle Schulzentrum Misburg)

  • Am Seelberg (Start)
  • Feuerwehr
  • Steinbruchstr.
  • Heinrichstr.
  • Alte Schmiede

Für Fragen aus der Bevölkerung steht ab 10:00 Uhr ein Bürgertelefon unter der Rufnummer 0800 / 7 31 31 31 zur Verfügung.

Die erforderliche Gefahrenbeseitigung kann erst nach Umsetzung aller Sicherheitsmaßnahmen erfolgen. Die betroffenen Einwohner*innen können voraussichtlich erst in den Abendstunden in ihre Wohnung zurückkehren und werden daher gebeten, alle unbedingt für sie notwendige Dinge, wie z.B.: Medikamente, Säuglings-oder Spezialnahrung sowie angemessene Kleidung mitzunehmen und auch ihre Nachbarn über die Evakuierungsmaßnahme zu informieren.

Durch den Fund von zwei Kampfmitteln in unmittelbarer Nähe zueinander kann eine Abarbeitung der beiden Fundstellen nur nacheinander erfolgen. Dadurch kann die Gefahrenbeseitigung am heutigen Tage länger dauern als bei Kampfmittelbeseitigungen von nur einem Kampfmittel.

Aktuelle Informationen erhalten Sie über Rundfunkdurchsagen und die Internetportale der Landeshauptstadt Hannover (www.hannover.de) –sowie der Feuerwehr Hannover (www.feuerwehr-hannover.de). In den Sozialen Medien informiert die Landeshauptstadt über das Twitter-Profil der Feuerwehr Hannover @Feuerwehr_Hmit #hannbombesowie auf der Facebookseite Facebook.com/lhhannover.

Bevölkerungsinformationen erfolgen im Laufe des Tages zusätzlich über die Warn-Apps KATWARN und NINA.

Evakuierungsbereich / Straßenliste:

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PDF ist gehosted auf: http://https%3A%2F%2Fbg-press.de%2Fwp-content%2Fuploads%2F2021%2F06%2F20210603-Strassenliste-Vero%CC%88ffentlichung.pdf aber diese Site ist: https://bg-press.de

Auge in Auge mit Eisbären: Erlebnis-Zoo öffnet seine Unterwasserwelt – Unterwasserwelt Erlebnis Zoo Hannover

Auge in Auge mit Eisbären: Erlebnis-Zoo öffnet seine Unterwasserwelt

2. Juni 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Eisbären direkt in die Augen sehen, Pinguine beim pfeilschnellen Unterwasserflug beobachten, während Seelöwen gemächlich-neugierig an den Panorama-Scheiben vorbeigleiten. Der Erlebnis-Zoo Hannover öffnet ab Freitag. 4. Juni, wieder seine beeindruckende Unterwasserwelt in Yukon Bay. Monatelang musste sie aufgrund der geltenden Corona-Regeln geschlossen bleiben – mit dem stabilen Inzidenzwert unter 35 in der Region Hannover ist der Blick auf Eisbären, Pinguine und Robben unter Wasser ab Freitag wieder möglich! Auch das Urwald- und das Tropenhaus werden geöffnet, zudem gibt es jetzt wieder die beliebten kommentierten Fütterungen, bei denen die Tierpfleger Spannendes über ihre Schützlinge, deren Biologie und den Schutz der Arten verraten.

„Mit dem erweiterten Angebot können wir unseren Besucher wieder mehr für Tiere begeistern und den Artenschutz vermitteln“, freut sich Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff. „Gerade bei den kommentierten Fütterungen gibt es für jede Altersklasse interessante Aha-Momente.“

Neben der Unterwasserwelt und den Tierhäusern öffnet auch das beliebte Hoflokal auf Meyers Hof ab Freitag wieder und bietet – regional-saisonal – Spargelgerichte und Köstlichkeiten mit Erdbeeren an. Möglich machen es die Corona-Lockerungen: Alle Zoogäste können nun ganz ohne Test-, Impf- oder Genesungsnachweis im Außen- und Innenbereich des Hoflokals und der Yukon Market Hall einkehren. Die Kontaktverfolgung wird nach wie vor über die luca App oder die Corona-Warn-App sichergestellt. Die gewohnten To-Go-Angebote bleiben darüber hinaus bestehen, und – kleine Vorfreude – ab dem 7. Juni wird auch das Café Kifaru am Ufer des Sambesi mit Blick auf Nashörner, Giraffen und Wüstenantilopen die Zooweltreisenden wieder willkommen heißen.

Und auch die Planung für einen Zoobesuch ist jetzt wieder deutlich einfacher. So können Jahreskartenbesitzer ihren Zoobesuch jetzt wieder ganz spontan antreten – die zusätzliche Vorab-Anmeldung durch kostenlos buchbare Zutrittsberechtigungen entfällt.

Die Maskenpflicht behält der Zoo auf seinem Gelände vorerst bei. „Mit unserem etablierten Hygienekonzept sorgen wir für einen entspannten Zoobesuch für unsere Gäste im Innen- und Außenbereich“, so Casdorff. „Unser Motto hier im Zoo lautet aber auch: Echte Abenteurer nehmen Rücksicht. Wir bitten alle Zoobesucher, auch bei den neuen Lockerungen weiterhin aufeinander zu achten und die geübten Regeln einzuhalten – die Pandemie können wir nur gemeinsam bewältigen.“ 

 

Information zu Fliegerbombenfund

Kampfmittelfund in Misburg-Nord

2. Juni 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Auf einem Baufeld im Gottfried-Benn-Weg wurde heute Nachmittag bei Sondierungsarbeiten eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg lokalisiert.

Zurzeit werden die Vorbereitungen für die Gefahrenbeseitigung getroffen, der Nahbereich um den Fundort ist abgesperrt. Die weiteren Maßnahmen der Gefahrenabwehr werden mit den Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes Niedersachsen abgestimmt.

Da sich in unmittelbarer Nähe des Fundortes weitere Kampfmittelverdachtspunkte befinden, müssen vor der Entschärfung weitere Erkundungsmaßnahmen durchgeführt werden. Die Verdachtspunkte sollen am morgigen Donnerstagvormittag zunächst weiter untersucht und sondiert werden.

In Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt der Region Hannover erfolgt derzeit die Identifikation von Personen, die sich aufgrund von Anordnungen des Gesundheitsamtes aktuell in häuslicher Quarantäne befinden. Eine Kontaktaufnahme, der Transport und die Unterbringung dieser Personen wird durch die Einsatzleitung organisiert.

Weitere Information zu dieser Kampfmittelbeseitigungsmaßnahme, wie die Größe des erforderlichen Sicherheitsbereiches, eingerichtete Betreuungsstellen sowie weitere Maßnahmen erhalten Sie im Laufe des morgigen Donnerstagvormittages. Für Fragen aus der Bevölkerung steht ab 10:00 Uhr ein Bürgertelefon unter der Rufnummer 0800 / 7 31 31 31 zur Verfügung.

Aktuelle Informationen erhalten Sie über Rundfunkdurchsagen und die Internetportale der Landeshauptstadt Hannover (www.hannover.de) – sowie der Feuerwehr Hannover (www.feuerwehr-hannover.de).

In den Sozialen Medien informiert die Landeshauptstadt über das Twitter-Profil der Feuerwehr Hannover @Feuerwehr_H mit #hannbombe sowie auf der Facebookseite Facebook.com/lhhannover. Bevölkerungsinformationen erfolgen im Laufe des morgigen Freitages zusätzlich über die Warn-Apps KATWARN und NINA informiert.

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Wetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes
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Amtliche WARNUNG vor STURMBÖEN

Ereignis: STURMBÖEN
Warnstufe: DWD Stufe 3 – Unwetterwarnung
Betroffenes Gebiet: Region Hannover
Zeitraum: 20.09.2026 10:00–20.09.2026 20:00 Uhr
Es treten Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 55 km/h (15 m/s, 30 kn, Bft 7) und 70 km/h (20 m/s, 38 kn, Bft 8) anfangs aus westlicher, später aus nordwestlicher Richtung auf. In Schauernähe sowie in exponierten Lagen muss mit Sturmböen um 75 km/h (21 m/s, 41 kn, Bft 9) gerechnet werden.
Betroffene Gebiete im Detail:
Handlungsempfehlung:
Gefahr durch: einzelne herabstürzende Äste; umherfliegende Gegenstände.
Handlungsempfehlungen:
frei stehende Objekte sichern (z.B. Leinwände und Möbel); z.B. Zelte und Abdeckungen befestigen; im Freien auf herabfallende Gegenstände (z.B. Äste) achten
Herausgeber: Deutscher Wetterdienst
Quelle/Übertragungsweg: DWD-Warn-App-Datenfeed
Stand: 20.09.2026 15:20 Uhr
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