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Aktuelle Nachrichten aus der Landeshauptstadt Hannover – lokale Meldungen, Polizei, Politik und Stadtgeschehen.

„Den Garten neu entdecken“ – Wettbewerb „GartenLust“ ist gestartet – Gartenlust

„Den Garten neu entdecken“ – Wettbewerb „GartenLust“ ist gestartet

27. April 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Die Lust am Garten neu zu entdecken – dazu ruft der städtische Fachbereich Umwelt und Stadtgrün mit seinem Wettbewerb „GartenLust“ auf. Der Wettbewerb für schöne Gärten geht in diesem Jahr bereits in die 38. Runde. Früher bekannt als „Innenhof- und Wohnumfeldwettbewerb“, findet er in diesem Jahr zum sechsten Mal unter dem Titel „GartenLust“ statt.

Hannovers Erste Stadträtin und Wirtschafts- und Umweltdezernentin Sabine Tegtmeyer-Dette hat heute (27. April) den offiziellen Startschuss für den Wettbewerb gegeben, der in diesem Jahr unter dem Motto „Den Garten neu entdecken“ steht.

„Gesucht werden grüne Orte im Freien, die das Wohn- und Arbeitsumfeld verschönern, ökologisch wertvoll sind, vielfältige Nutzungen ermöglichen und vielen Menschen kleine oder große Gartenfreude bieten“, sagt die Dezernentin. Das diesjährige Wettbewerbsmotto „Den Garten neu entdecken“ stehe im Vordergrund: „Denn was vielen Menschen in Pandemiezeiten noch deutlicher geworden ist, ist der hohe Wert des alltäglichen Grüns ‚vor der Haustür‘, das ein Stück Lebensqualität ausmacht. Insbesondere Vorgärten mit ihrem ökologischen und ästhetischen Wert sollen deshalb in diesem Jahr besonders in den Fokus rücken.“

„GartenLust“ heißt Hannovers traditioneller Wettbewerb, der grüne Projekte fördert und so zur Verbesserung der Gartenqualität der Stadt beiträgt. Jede Form von Garten ist willkommen. Teilnehmen können alle Menschen mit einem Stück Grün in Hannover. Dazu gehören Vorgärten, Dachgärten, Innenhöfe, der klassische Garten am Eigenheim oder an der Mietwohnung, Grünflächen an Wohnanlagen oder sozialen Einrichtungen (zum Beispiel an Schulen,Kindergärten oder Seniorenanlagen) oder auch Firmengärten, Genossenschaftsgrün und Urban Gardening-Projekte. Die Bewertung erfolgt in unterschiedlichen Kategorien, die je nach Anzahl der teilnehmenden Projekte zu einer Gruppe zusammengefasst werden.

Ausgenommen von der Teilnahme sind Kleingärten. Für diese findet alle zwei Jahre ein eigener Wettbewerb unter dem Namen „Bunte Gärten“ statt – der nächste 2022.

Formlose Anmeldungen zum Wettbewerb GartenLust nimmt der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün bis zum 26. Juli entgegen – per E-Mail unter Gartenkultur@hannover-stadt.de oder postalisch an: Fachbereich Umwelt und Stadtgrün, OE 67.30 Nadine Köpper – Wettbewerb „GartenLust“, Arndtstraße 1, 30167 Hannover. Alternativ ist auch eine Anmeldung per Antwortkarte im neuen Faltblatt „GartenLust“ möglich, das, sobald die entsprechenden Einrichtungen wieder öffnen können, in Bürger*innenämtern, Freizeitheimen, Stadt(teil)bibliotheken und im Fachbereich Umwelt und Stadtgrün (Arndtstraße 1) ausliegt. Die Anmeldung ist auch online möglich: Unter www.hannover.de/gartenlust kann ein Anmeldeformular heruntergeladen und digital ausgefüllt werden. Auf der Webseite sind außerdem weitere Informationen zum Wettbewerb zu finden.

Die eingereichten Bewerbungen, die bis zur Endauswahl noch im Rennen sind, werden von einer Jury am 25. August besichtigt. Für die Bewertung sind vier Kriterien entscheidend: „Gestaltung und Nutzung“, „soziale Wirkung“, „ökologischer Wert“ und „Motto-Bezug“. Die Bestplatzierten in den einzelnen Kategorien erhalten jeweils einen Hauptgewinn in Form von Geldprämien. Dank der Sponsor*innen stehen insgesamt circa 5.500 Euro zur Verfügung. Alle Teilnehmenden erhalten außerdem eine Urkunde und Eintrittskarten für die „22. Hannoverschen Pflanzentage“ im Stadtpark 2022. Oberbürgermeister Belit Onay soll am 1. Oktober die Preise in einem feierlichen Rahmen im Neuen Rathaus überreichen.

Die Jury setzt sich zusammen aus den Vertreter*innen des Fachbereichs Umwelt und Stadtgrün und der Ratspolitik. Darüber hinaus sind die Fördernden vertreten: Die Wohnungsgenossenschaften Gartenheim eG, hanova GmbH, Heimkehr-Hannover eG, Meravis, Ostland sowie die Zentrale Versorgungskasse ZVK unterstützen den Wettbewerb finanziell. Der BUND – Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, der bdla – Bund Deutscher Landschaftsarchitekten, die DGGL – Deutsche Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur e.V., das Team Naherholung der Region Hannover und der Gartenbauverein der Hauptstadt Hannover e.V. bringen ihre fachliche Expertise ein.

Um den Wettbewerb auch zukünftig erfolgreich veranstalten und Preise ausloben zu können, werden weiterhin Sponsor*innen oder Spender*innen gesucht, die die Grünqualitäten und die Gartenkultur in der Stadt Hannover unterstützen wollen.

Alle sind eingeladen, die Lust am Garten neu zu entdecken.

Dachstuhlbrand in der Spielhagenstraße in der Südstadt – BGPress 0224© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Dachstuhlbrand in der Spielhagenstraße in der Südstadt

23. April 2021/in Hannover

HANNOVER (red). Gegen 21:15 Uhr liefen am heutigen Abend rund 50 Notrufe aus angrenzenden Wohnhäusern an der Spielhagenstraße bei der Feuerwehr auf. Beim Eintreffen der Feuerwehr schlugen aus einem leerstehenden Verwaltungsgebäude Flammen aus dem Dachstuhl. Es wurden sofort mehrere Trupps unter Atemschutz im Innenangriff eingesetzt. Von Aussen wurde der Löschangriff über zwei Drehleitern durchgeführt.

In dem leerstehenden Bürogebäude befanden sich keine Personen, obwohl das Gebäude in der vergangenen Zeit hin und wieder von Obdachlosen aufgesucht wurde. Nach Aussage des Feuerwehrsprechers Rainer Kunze kam es bei der Wasserversorgung wiederholt zu Problemen, da Privatfahrzeuge wieder auf Hydrantenzugängen standen und diese blockierten. Aus diesem Grund musste die Wasserversorgung über Tanklöschfahrzeuge und etwas weiter entfernten Hydranten aufgebaut werden.

Die Feuerwehr hatte den Brand nach 45 Minuten unter Kontrolle. Um 22:58 Uhr meldeten die Löschkräfte „Feuer aus“. In dem Gebäude kam es schon am 17. April zu einem Brand (wir berichteten darüber). Von der Feuerwehr wurden 14 Fahrzeuge und die Freiwillige Feuerwehr Wülfel  mit insgesamt 60 Einsatzkräften eingesetzt. Zur Brandursache und Schadenshöhe konnte der Feuerwehrsprecher keine Angaben machen. Die Polizei wird die Brandermittlung aufnehmen.

Dachstuhlbrand in der Spielhagenstraße in der Südstadt – BGPress 0251

Innerhalb einer Woche brannte es zum zweiten mal im gleichen Objekt in der Spielhagenstraße in Hannover-Südstadt. Im Dachgeschoß war ein Feuer ausgebrochen. © Bernd Günther

 

Verschärfte Maskenpflicht ab Sieben-Tage-Inzidenz über 100 in Bus und Bahn – FFP2 ÜSTRA

Verschärfte Maskenpflicht ab Sieben-Tage-Inzidenz über 100 in Bus und Bahn

23. April 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Durch die bundesweiten Änderungen im Infektionsschutzgesetz ergeben sich Änderungen für die Beförderung im ÖPNV: Ab Samstag, 24. April 2021, tritt bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 100 eine Tragepflicht von FFP2-Masken (oder vergleichbar) in Bussen und Bahnen in Kraft. Eine OP-Maske ist dann nicht mehr ausreichend.

Sollte die Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen auf unter 100 sinken, gilt die bisherige Regelung, sodass entweder eine FFP2-Maske oder eine OP-Maske getragen werden kann.  Von dieser Regelung ausgenommen sind Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres, sowie Personen, deren Erkrankung das Tragen einer Maske nicht möglich macht. Letztere sollten ein entsprechendes Attest mit sich führen, welches sie auf Verlangen des Prüfpersonals vorzeigen.

Maskenpflicht gilt in Fahrzeugen, Stationen und Haltestellen

Wie bisher gilt die Maskenpflicht sowohl in den Fahrzeugen des ÖPNV als auch in Stationen sowie an Haltestellen. Fahrgäste sind aufgefordert, wie bereits zuvor auch, sich mit den entsprechenden Materialien zu versorgen.   Die Service- und Prüfpersonale von ÜSTRA und regiobus werden weiterhin auf die Einhaltung der verschärften Maskenpflicht achten und Personen mit nicht ausreichendem Schutz ansprechen. Für das Kontroll- und Servicepersonal, insofern es in Kontakt mit Fahrgästen kommt, gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske (OP-Maske, FFP2 oder vergleichbar). Über Ansagen sowie Infodisplays wird bereits über die veränderten Regelungen informiert.

Hannover Mit(te) gestalten – Innenstadt Dialog© Bernd Günther

Hannover Mit(te) gestalten

23. April 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). „Hannover Mit(te)gestalten“: Das Logo für den Innenstadtdialog ist ein Appell an die Menschen in der Stadt: Macht mit. Hannover geht in die Offensive, um die Innenstadt von morgen zu erfinden. Den Startschuss für das ehrgeizige Projekt gaben Oberbürgermeister Belit Onay, die Erste Stadträtin und Wirtschafts- und Umweltdezernentin Sabine Tegtmeyer-Dette sowie Stadtbaurat Thomas Vielhaber auf einer Pressekonferenz an diesem Freitag. Die Landeshauptstadt will auf der Grundlage eines breit angelegten Dialogs ein Konzept für ein zukunftsfähiges Stadtzentrum erarbeiten. Dazu holt die Stadt alle relevanten Interessengruppen sowie die Bürger*innen ins Boot.

Zum Auftakt des Innenstadtdialogs hat die Landeshauptstadt eine Repräsentativbefragung zu den Wünschen und Vorstellungen der hannoverschen Bevölkerung in Bezug auf die Innenstadt auf den Weg gebracht. Außerdem tritt der Beirat für den Innenstadtdialog, in dem Vertreter*innen unterschiedlichster Institutionen sitzen, an diesem Freitag erstmals zusammen. In den kommenden Wochen und Monaten folgen zahlreiche analoge und digitale Beteiligungsformate.

„Die Innenstadt befindet sich mitten in einem starken Strukturwandel, der durch die Folgen der Corona-Krise noch beschleunigt wird“, sagte Onay. Es bestehe großer Handlungsbedarf.  „Ziel muss es sein, das Stadtzentrum in seiner Gesamtheit aufzuwerten, es nachhaltig attraktiver und damit lebenswerter zu machen.“ Der Innenstadtdialog nimmt den Handel und die Gastronomie, Kultur- und Freizeitangebote, die Aufenthaltsqualität und Baukultur sowie Wohnen und Arbeiten in den Blick. Ebenso kommen dem Klimaschutz, der Mobilitätswende sowie der Teilhabe aller Menschen an den Angeboten und Nutzungsmöglichkeiten eine besondere Bedeutung zu.

Öffentlicher Diskurs

Der öffentliche Diskurs bildet die Basis für das zu erarbeitende Innenstadt-Konzept. „Mit diesem Konzept wollen wir die Weichen dafür stellen, dass die Innenstadt auch in Zukunft lebendig sein wird“, erläutert Wirtschafts- und Umweltdezernentin Tegtmeyer-Dette.  Die Stadt möchte mit den unterschiedlichen Interessens- und Nutzer*innengruppen, mit den Menschen, die in der Innenstadt leben, hier arbeiten oder sie besuchen, ins Gespräch kommen. So will die Stadt die unterschiedlichen Erwartungen und Bedürfnisse ermitteln. Die Ergebnisse werden den politischen Gremien vorgelegt und sollen als Grundlage für ein Gesamtkonzept zur Entwicklung der Innenstadt dienen. Die Ergebnisse aus der öffentlichen Diskussion sollen im Herbst 2021 vorliegen und bis Ende 2021 bewertet sein.

„Aus wirtschaftlicher Sicht ist die Transformation der Innenstadt von immenser Bedeutung“, sagte Tegtmeyer-Dette. „Die Innenstädte stehen unter Druck – bedingt unter anderem durch die Online-Konkurrenz im Handel und ein sich veränderndes Kauf- und Konsumverhalten der Menschen.  Hannovers Zentrum ist keine Ausnahme. Es gilt, jetzt die richtigen Weichen zu stellen, damit die Innenstadt ihre lokale und überregionale Strahlkraft erhalten und bestenfalls ausbauen kann. Dabei werden insbesondere Handel und Gastronomie von mehr Aufenthaltsqualität profitieren.“
Ebenso sollen mit dem Innenstadtdialog Wege aufgezeigt werden, wie deutlich mehr Klimaschutz im Bereich der Innenstadt realisiert werden kann. „Das ist eine große Herausforderung in Zeiten des Klimawandels“. so Tegtmeyer-Dette.

Unterschiedlichste Formate

Die Beteiligungsformate des Dialogs sind breit gefächert: So gibt es beispielsweise digitale Workshops zu neuen Konzepten für Handel, Gastronomie, Veranstaltungswirtschaft und Immobilienwirtschaft, die von Tiefeninterviews mit Branchenvertreter*innen begleitet werden. Ein wichtiger Baustein des Dialogprozesses sind die sogenannten Experimentierräume, die im Sommer und im Frühherbst die angedachte Transformation der Innenstadt für die Menschen greifbarer machen sollen. Sie sollen für eine Zeit lang neu und kreativ genutzt werden – mehr Platz für Grün und Aufenthalt, zum Schlendern und für ein neues Stadterlebnis, für Kultur, Bewegung oder Spiel bieten. In der City werden ab dem Sommer immer wieder auch kulturelle und bewegungsmotivierende Pop-Up-Angebote zu erleben sein.

„Eine der wesentlichen Fragen des Innenstadtdialogs wird es sein, wie wir unsere innerstädtischen Räume künftig anders nutzen können“, erklärte Stadtbaurat Thomas Vielhaber.  Wie das funktionieren kann, solle in den Experimentierräumen auf Zeit erprobt werden. „Wir wollen herausarbeiten, welche Potenziale ein neuer Blick auf die Innenstadt und ein kreativer Umgang mit dem Stadtraum mit sich bringt und wie alle Menschen in der Stadt davon profitieren können. Deshalb rufen wir die Interessierten auf, sich hier  auch mit eigenen Ideen einzubringen.“

Eines der Top-Einkaufsziele im Norden

Die Innenstadt Hannovers hat lokal, regional und überregional eine immense Bedeutung. Sie gehört zu den Top-Einkaufszielen im Norden. Sie ist der zentrale Versorgungsbereich für die Menschen in Hannover und weit über die Region hinaus. Seit jeher hat der Handel in der City eine „Leitfunktion“ inne. Aktuelle Entwicklungen im Handel, ein sich änderndes Kaufverhalten und der wachsende Online-Handel setzen allerdings den Einzelhandel im Zentrum unter Druck. Corona hat die Lage noch verschärft. Einen hohen Stellenwert haben neben dem Handel die Gastronomie, vielfältige Kulturangebote und der Tourismus. Die Innenstadt ist ein lebendiger Arbeits-, Wohn- und Freizeitort. Der Stadtbezirk Mitte zählt mehr als 36.000 Einwohner*innen. Die Innenstadt muss auch vielfältige Konflikte aushalten – wenn es etwa um Drogenhandel oder Prostitution geht.

„Es muss gelingen, die nachhaltige Transformation der Innenstadt zu sichern und den sich ändernden Anforderungen der Gesellschaft gerecht zu werden“, skizzierte Oberbürgermeister Onay den Anspruch.

www.innenstadtdialog-hannover.de

Feuerwehreinsatz

Drei Verletzte nach Kellerbrand

23. April 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). In den frühen Abendstunden kam es zu einem Kellerbrand in Hannover-Badenstedt. Drei Personen wurden durch Rauchgase leicht verletzt.

Gegen 21:00 Uhr wurde die Feuerwehr Hannover durch die die Regionsleitstelle Hannover zu einem gemeldeten Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Straße Am Soltekampe alarmiert. Aufgrund der Meldung wurden vorsorglich zwei Löschzüge und der Rettungsdienst entsendet.

Nach Eintreffen der Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass die Bewohner das Gebäude bereits verlassen hatten. Drei Personen erlitten jedoch eine leichte Rauchgasvergiftungen und wurden vom Rettungsdienst versorgt und in Krankenhäuser transportiert.

Der Brand wurde im Keller schnell lokalisiert und gelöscht, sodass der Schaden begrenzt werden konnte. Dennoch kam es zu einer Verrauchung des Kellers und des Treppenraumes, was eine Belüftung des Gebäudes durch die Feuerwehr erforderlich machte.

Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 12 Fahrzeugen und 36 Einsatzkräften vor Ort. Der Einsatz war um 22:40 Uhr beendet.

Symbolbild Feuerwehr

Schwerer Verkehrsunfall auf der Autobahn 7

22. April 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Am heutigen Vormittag ereignete sich auf der Bundesautobahn 7 zwischen der Raststätte Wülferode und der Anschlussstelle Hannover-Anderten ein Verkehrsunfall zwischen einem Kleintransporter und einem LKW. Hierbei wurde eine Person schwerstverletzt.

Gegen 08:00 Uhr war ein weißer Kleintransporter der Marke Fiat aus ungeklärter Ursache auf einen vor ihm an einem Stauende haltenden Mercedes LKW aufgefahren. Auf Grund dieser Meldung wurden umgehend Feuerwehr und Rettungsdienst auf die Autobahn alarmiert.

Bei Eintreffen der ersten Kräfte steckte der Kleintransporter unter dem Sattelauflieger des LKW fest, der 36–jährige Fahrer war in dem Fahrzeug eingeklemmt. Unverzüglich wurden Erstversorgungs- und Rettungsmaßnahmen eingeleitet. Glücklicherweise hatte der Transporter keine Ladung an Bord, so dass eine Rettung des schwerstverletzten Fahrers über den Laderaum schnell möglich war. Nach einer Versorgung durch Notarzt und Rettungsdienst vor Ort, wurde der Verletzte zur weiteren Behandlung mit einem Rettungswagen in ein hannoversches Krankenhaus transportiert. Die 44-jährige Fahrerin des mit Fahrzeugteilen beladenen LKW blieb unverletzt.

Nach der Unfallaufnahme der Polizei trennte die Feuerwehr mittels eines Spezialfahrzeuges für die technische Rettung die verkeilten Fahrzeuge voneinander. Weiterhin mussten noch ausgetretene Betriebsstoffe auf der Fahrbahn abgestreut werden.

Während der Rettungsmaßnahmen musste die Autobahn voll gesperrt werden. Um 09:45 Uhr war der Einsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst beendet.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Die Höhe des Sachschadens kann seitens der Feuerwehr nicht beziffert werden.

Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 10 Fahrzeugen, einem Rettungshubschrauber und 32 Einsatzkräften vor Ort.

Mercedes-Benz liefert erste vollelektrisch angetriebene Gelenkbusse an die ÜSTRA aus – Gelenkbus ÜSTRA

Mercedes-Benz liefert erste vollelektrisch angetriebene Gelenkbusse an die ÜSTRA aus

21. April 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Für den vollelektrisch angetriebenen Stadtbus eCitaro gibt es drei Jahre nach seiner Weltpremiere ein Update: Mercedes-Benz wechselt auf eine nochmals leistungsstärkere Generation von Lithium-Ionen-Batterien. Die ersten Gelenkbusse des Typs eCitaro G wurden jetzt an den Verkehrsbetrieb ÜSTRA in Hannover ausgeliefert. Sie sind Teil eines Großauftrags und wesentlicher Bestandteil eines ehrgeizigen Vorhabens zur Elektrifizierung des Omnibusverkehrs in der niedersächsischen Landeshauptstadt.

Lokal abgasfrei und leise, große Reichweite dank neuer Batterietechnologie und Pantograph

„Unsere neuen und hochmodernen Gelenkbusse leisten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zur Verkehrswende“, fasst Denise Hain, ÜSTRA Vorständin für Betrieb und Personal, zusammen, „sie sind ein wichtiger Baustein für klimafreundliche Mobilität in Hannover. Sie fahren lokal abgasfrei, leise und sind sehr umfangreich ausgestattet.“ Mirko Sgodda, Leiter Vertrieb, Marketing und Customer Services Daimler Buses: „Wir freuen uns sehr, dass sich die ÜSTRA für den Mercedes-Benz eCitaro G mit der neuen Batteriegeneration entschieden hat. Unser umweltfreundlicher, komfortabler und sicherer High-Tech-Stadtbus ist ein wesentlicher Meilenstein auf dem Weg zu noch lebenswerteren Städten.“

Die beiden neuen eCitaro G für die ÜSTRA zeichnen sich durch Lithium-Ionen-Batterien der zweiten Generation aus. Ihre Kapazität liegt rund ein Drittel höher als bei den bisher verwendeten Batterien und steigert somit die Reichweite zwischen den Aufladungen erheblich. Die Gelenkbusse für Hannover sind mit zehn Batteriebaugruppen ausgestattet, daraus resultiert eine beachtliche Gesamtkapazität von 330 kWh. Zusätzlich verfügen sie über Stromabnehmer auf dem Dach – Fachbegriff Pantograph – für Zwischenladungen an Endhaltestellen.

Bestandteil eines Großauftrags, Elektrobusoffensive in der Innenstadt Hannovers

Die neuen Fahrzeuge sind Bestandteil eines Auftrags der ÜSTRA über bis zu 48 Stadtbusse. Er setzt sich aus 30 Solobussen eCitaro und 18 Gelenkbussen eCitaro G zusammen. Die ersten eCitaro fahren bereits seit September vergangenen Jahres in Hannover. Mit ihrer Elektrobusoffensive möchte die ÜSTRA bis zum Jahr 2023 mit 48 Elektrobussen auf allen innerstädtischen Linien innerhalb der Umweltzone Hannovers elektrisch fahren. Durch die Umstellung können pro Jahr 3.800 Tonnen CO2 eingespart werden.

Parallel zum Einsatz der Elektrobusse werden bis zum Jahr 2023 die Endpunkte der Innenstadt-Buslinien jeweils mit der dafür notwendigen Ladeinfrastruktur ausgerüstet und die beiden Omnibus-Betriebshöfe für die Ladungs- und Instandhaltungsprozesse der Elektrobusse umfangreich umgebaut.

Sauber, sicher, komfortabel: der Mercedes-Benz eCitaro G für die ÜSTRA in Hannover

Die vollelektrisch angetriebenen eCitaro G der ÜSTRA sind nicht nur mit leistungsstarker Technik, sondern ebenfalls besonders fahrgastfreundlich ausgestattet. Vier doppelt-breite Türen gewährleisten einen sehr zügigen Fahrgastfluss an den Haltestellen. Alle Türen verfügen über Lichtleisten mit grünen bzw. roten LED zur Markierung der Einstiegskanten. Mobilitätseingeschränkte Passagiere gelangen an der Tür zwei über eine elektrisch betätigte Kassettenrampe oder eine zusätzliche Klapprampe an Bord.

Drinnen empfängt die Passagiere ein funktionell und freundlich ausgestatteter Fahrgastraum. Der Boden ist in warmer Holzoptik gehalten. Sitz- und Lehnflächen der Bestuhlung sind gepolstert. Der Fahrgastraum ist vollklimatisiert, seine Vorkonditionierung im Betriebshof oder an Endhaltestellen spart im Einsatz Energie und gewährleistet somit maximale Reichweite.

Im Bereich der Tür zwei ist in Fahrtrichtung links und rechts jeweils eine Sondernutzungsfläche für Rollstühle und Kinderwagen vorgesehen. Hinzu kommt eine zweite Sondernutzungsfläche für Kinderwagen im Hinterwagen gegenüber der Tür drei. Alle diese Flächen sind mit komfortablen Anlehnpolstern im Stehperron bzw. mit Klappsitzen ausgestattet. Jeweils ein TFT-Doppelbildschirm im Vorderwagen und Hinterwegen informieren die Passagiere über den Linienverlauf bzw. unterhalten sie per Fahrgast-Fernsehen. 13 USB-Doppelsteckdosen versorgen die Endgeräte der Passagiere mit Strom, ein WLAN-Router verbindet sie mit dem Internet.

Der Fahrerarbeitsplatz ist ebenfalls komfortabel ausgestattet, hervorstechend sind die separate Klimatisierung, der beheizte sowie klimatisierte Sitz mit elektrisch verstellbarer Lordosenstütze. Innenspiegel und Sonnenrollo sind eben-falls elektrisch verstellbar. Der Fahrweisen-Assistent Eco Driver Feedback EDF unterstützt einen wirtschaftlichen Fahrstil mit dem Ziel maximaler Energieeffizienz. Sicherheit vermitteln eine Fahrerkabinentür mit Trennscheibe über die gesamte Türbreite sowie die Überwachung von Türbereichen und Fahrgastraum durch Videokameras.

Für die aktive Sicherheit steht die vorbildliche Ausstattung der Busse mit dem aktiven Bremsassistenten Preventive Brake Assist, dem Abbiegeassistenten Sideguard Assist sowie dem serienmäßigen Knickschutz Articulation Turntable Controller (ATC). Er entspricht in seiner Wirkung annähernd einem ESP. Eine Rückfahrkamera sowie ein akustisches Rückfahr-Warnsignal beugen Rangierunfällen vor.

Einsatzleitwagen

Frau verletzt sich bei Verpuffung

21. April 2021/in Hannover

HANNOVER (PM).  Am späten Dienstagabend kam es aus bisher unbekannten Gründen zu einer Verpuffung in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Richard-Lattorf-Straße. Die Feuerwehr konnte den anschließenden Zimmerbrand schnell unter Kontrolle bringen, eine 67jährige Bewohnerin verletzte sich jedoch schwer.

Um 22:08 Uhr gingen bei der Feuerwehr mehrere Notrufe zu einem Zimmerbrand im ersten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses in der Richard-Lattorf-Str. ein. Da die Anrufer auch zwei Explosionen schilderten und noch Personen im Gebäude vermutet wurden, alarmierte die Regionsleitstelle zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr, die Freiwillige Feuerwehr Ahlem und den Rettungsdienst.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich diese Lage. Die Wucht der Verpuffung hatte ein giebelseitiges Fenster aus der Wand gedrückt und Glassplitter waren im gesamten Zufahrtsbereich des Wohngebäudes zu finden. Innerhalb der Wohnung war in der Folge ein Brand ausgebrochen. Alle Hausbewohner hatten sich bereits ins Freie geflüchtet, unter Ihnen auch die 67jährige Bewohnerin der Brandwohnung. Sie hatte sich schwer verletzt, wurde sofort durch einen Notarzt behandelt und kam in eine hannoversche Klinik. Währenddessen gingen mehrere Atemschutztrupps in das Gebäude vor und konnten den Brand schnell löschen.

Die Ursache der Verpuffung ist derzeit völlig unklar, die Polizei hat hierzu die Ermittlungen aufgenommen. Der Sachschaden wird derzeit auf 35.000.- Euro geschätzt. Im Gebäude mussten sowohl die Gas-, als auch die Stromversorgung abgestellt werden. Die Bewohner verblieben aber für die Nacht auf eigenen Wunsch in Ihren Wohnungen.

Feuerwehr und Rettungsdienst Hannover waren mit 17 Fahrzeugen und 51 Einsatzkräften vor Ort.

Antragsbearbeitung bei der Region ­- Kundenkontakt bei der Stadt – Hannover Service Center© Bernd Günther

Antragsbearbeitung bei der Region ­- Kundenkontakt bei der Stadt

20. April 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Die Region Hannover unterstützt kurzfristig die Landeshauptstadt Hannover bei der Bearbeitung von Anträgen zur Kfz-Zulassung. Hintergrund ist, dass ein Großteil des Personals der Stadt Hannover in diesem Aufgabenbereich wegen einer Corona-Infektion im Team in Quarantäne ist. Alle persönlichen Kundenkontakte laufen jedoch weiterhin über die Zulassungsstelle der Stadt Hannover am Schützenplatz.

Das Personal der Region Hannover übernimmt die Bearbeitung von Anträgen, nimmt die Anträge aber nicht selbst entgegen. Weder das Bürgerbüro der Region Hannover noch die Bürgerbüros der Umlandkommunen bieten Termine für die Zulassung, Abmeldung oder Ummeldung von Fahrzeugen aus dem hannoverschen Stadtgebiet an. Wer sein Auto in Hannover zulassen, abmelden oder ummelden will, muss also weiterhin einen Termin bei der Zulassungsstelle der Landeshauptstadt vereinbaren. Darauf weist die Region Hannover hin.

Stadt startet Online-Umfrage zum Thema Wohnungslosigkeit – Wohnungslos

Stadt startet Online-Umfrage zum Thema Wohnungslosigkeit

19. April 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Die Vielfalt der Lebenslagen von wohnungslosen Menschen noch besser zu verstehen: das ist das Ziel der Online-Umfrage, die die Landeshauptstadt Hannover heute, 19. April mithilfe einer Plakatkampagne startet. Mitmachen können alle Menschen, die in Hannover leben oder Zeit verbringen (z.B. auch Berufspendler*innen). Gefragt sind insbesondere auch die Wohnungslosen selbst.

Die Teilnahme ist über einen QR-Code bzw. einen Link möglich, sofern ein Internetzugang/Smartphone vorhanden ist. Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay und Sozialdezernentin Sylvia Bruns stellten das Kampagnenplakat zum Auftakt vor.

„Wir möchten die Vielfalt der Lebenslagen wohnungsloser Menschen noch besser verstehen, um passgenaue Unterstützungsangebote entwickeln zu können. Das Format ermöglicht eine schnelle Durchführung, ist digital und damit corona-konform. Ich möchte die Hannoveraner*innen aufrufen, mitzumachen, damit wir möglichst viele Informationen erhalten und auswerten können“, sagte Onay zum Auftakt.

Folgende Fragen sind Gegenstand der Umfrage: Wo halten sich Wohnungslose auf, bei Tag und bei Nacht, insbesondere auch außerhalb der Innenstadt? Welche Hilfs- und Unterstützungsangebote in Hannover werden genutzt – welche nicht? Wie groß ist die Bereitschaft in der Bevölkerung, sich für wohnungslose Menschen zu engagieren?

Stadt startet Online-Umfrage zum Thema Wohnungslosigkeit – Wohnungslos Plakat

© Stadt Hannover

Die Plakate und Handzettel mit QR-Code sind in der Stadt in allen Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe zu finden. Die Umfrage erfordert keine Registrierung, ist anonym, freiwillig und in zehn Minuten zu beantworten. Die Stadt bindet bei der Bekanntmachung der Umfrage auch das Netzwerk der Wohnungslosenhilfe mit ein, u.a. Straßensozialarbeiter*innen, Ehrenamtliche, Integrationsmanager*innen und Tagestreffs sowie (Not-)Unterkünfte. Da es unter den wohnungslosen Menschen einige gibt, die kein oder kaum Deutsch sprechen, bieten die Plakate eine persönliche Ansprache in fünf weiteren Sprachen neben Deutsch: Russisch, Polnisch, Bulgarisch, Rumänisch und Englisch. Muttersprachliche Sozialarbeiter*innen bzw. Dolmetscher*innen werden bei Bedarf bei der Teilnahme an der Umfrage unterstützen. Die Umfrage endet am 25. April.

„Die Ergebnisse wollen wir bereits im Frühsommer vorstellen, so dass Erkenntnisse daraus in die zukünftigen Planungen einbezogen werden können“, so Bruns zum weiteren Prozess.

Als zweites Beteiligungsformat ist im Sommer ein Bürgerpanel zum Thema Wohnungslosigkeit vorgesehen. Themen sind hier u.a. beobachtete Aufenthaltsorte Wohnungsloser, Bereitschaft zu Engagement und Unterstützung, Haltungen und Einstellungen zur Wohnungslosenhilfe und vieles anderes mehr.

Die Online-Umfrage steht unter folgendem Link bereit: www.hannover.de/wohnungslos

 

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