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Aktuelle Nachrichten aus der Landeshauptstadt Hannover – lokale Meldungen, Polizei, Politik und Stadtgeschehen.

Hannover gedenkt der an Coronavirus Verstorbenen – Gedenkfeier(c) Ulrich Stamm

Hannover gedenkt der an Coronavirus Verstorbenen

18. April 2021/in Hannover

HANNOVER (us). Am späten Sonntag Nachmittag (18.04.2021) wurde an der Nikolaikapelle am Goseriedeplatz in Hannover den rund 80000 in Deutschland Verstorbenen der Coronavirus-Pandemie gedacht. 

Ausgehend von dem durch Bundespräsident Frank Walter Steinmeier für diesen Sonntag bundesweit iniitierten Gedenktag, wollte auch Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay ein Zeichen der Verbundenheit setzen. Die Nikolaikapelle als heutige Ruine des ältesten Gebäudes der Landeshauptstadt, war früher Quarantänestation für Lepra und Pest-Erkrankte – die Aussätzigen und ist so ein zentral begehbarer Gedenkort der heutigen Zeit, der an die Toten erinnern und die Hoffnung auf das Leben geben soll. Gleichzeitig soll die Nikolaikapelle auf dem Goseriedeplatz ein Ort der Feier nach der Pandemie werden, so Onay.

Niedersachsen Ministerpräsident Stephan Weil erinnert in seiner Ansprache an die Menschen, die in Deutschland in den vergangenen 12 Monaten durch das Coronavirus verstorben sind; allein in Niedersachsen sind 5100 Leben zu beklagen.

Dr. Hamideh Mohagheghi, Sprecherin des Rates der Religionen erinnerte ebenso an das Leid, daß die Menschen seit Beginn der Pandemie in vielfältiger Form erlitten hätten. Zum Abschluß der Gedenstunde pflanzten Oberbürgermeister Belit Onay, Ministerpräsident Stephan Weil und Dr. Hamideh Mohagheghi symbolisch Stauden in ein Narzissenbeet nahe der Nikolaikapelle.

Wegedecke am Maschsee-Nordufer nach Sanierung wieder frei – Maschsee Nordufer© Bernd Günther

Wegedecke am Maschsee-Nordufer nach Sanierung wieder frei

17. April 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Es darf wieder flaniert werden: Die Sanierung der Wegedecke am Maschsee-Nordufer ist abgeschlossen. Heute Mittag (16. April) wurde die Absperrung entfernt.

Der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün hat auf rund 11.000 Quadratmetern in rund fünfmonatiger Bauzeit die sogenannte „wassergebundene Decke“ saniert. Ein Teil davon wurde in den vergangenen Wochen zum Trocknen und Aushärten benötigt. Die teilweise sehr kalte und feuchte Witterung im Winter hat die Arbeiten im Ablauf beeinflusst. Die Kosten des Vorhabens beliefen sich auf rund 300.000 Euro.

Der Boden wurde je nach Schäden und Belastung bis zu einer Tiefe von 25 bis 50 Zentimetern abgetragen. Durch den Einbau von stabilisierenden engmaschigen Geogittern auf dem Baugrund und von rund 3.000 Kubikmetern neuem Schottermaterial unter der abschließenden Wegedecke wurden die notwendige Tragfähigkeit für das zukünftige Befahren der Flächen wiederhergestellt. In diesem Zusammenhang wurden auch alle Sitzbänke am Nordufer abgebaut und überarbeitet. Die meisten Sitzgelegenheiten sind wieder aufgestellt worden. In den kommenden Wochen werden die restlichen Restaurierungen beendet und die Bänke aufgestellt. Die wassergebundene Wegedecke im Bereich des „Fackelträgers“ wird nach Abschluss der Sanierung der Säule überarbeitet.

Die jahrelangen Beanspruchungen der wassergebundenen Wegedecke hatten ihre Spuren hinterlassen. Die Flächen insbesondere vor dem Courtyard-Hotel waren sehr uneben, sodass sich dort immer wieder Pfützen bildeten. Ursache war der wasserbeeinflusste und daher sehr weiche Maschboden als Baugrund. Wegen des erforderlichen Schwerlastverkehrs für die Aufbauarbeiten zum jährlich stattfindenden Maschseefest war es zu ungleichmäßigen Verschiebungen und Setzungen im Bodenbereich gekommen, die zu den Unebenheiten führten. Zudem behinderte der verdichtete Boden den Wasserabfluss und förderte die Pfützenbildung.

Vorsorglich wird darauf hingewiesen, dass coronabedingt am Nordufer des Maschsees sowie am Rudolf-von-Bennigsen-Ufer von 9 bis 21 Uhr die sogenannte Maskenpflicht gilt.

Symbolbild Feuerwehr

Zimmerbrand in der Südstadt

17. April 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Am frühen Samstagmorgen brannte in der Spielhagenstraße in Hannover-Südstadt ein Zimmer in einem ehemaligen Bürogebäude. Personen kamen nicht zu Schaden.

Um 05:00 Uhr riefen mehrere Anwohner und Passanten der Spielhagenstraße in Hanno- vers Südstadt den Notruf 112 und schilderten, dass aus einem Haus im ersten Obergeschoss Flammen aus dem Fenster schlagen. Aufgrund dieser Meldungen wurden zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr, die Freiwillige Feuerwehr, Ortsfeuerwehr Wülfel und der Rettungsdienst zur Einsatzstelle entsandt.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich diese Lage. Aus einem Fenster der betroffenen Etage schlugen offene Flammen, aus den anderen drang dichter Qualm. Bei dem Gebäude handelt es sich um ein dem Anschein nach nicht mehr genutztes Bürogebäude des an dieser Stelle ansässigen Mineralölhandels.

Sofort drangen mehrere Atemschutztrupps in das Gebäude ein und begannen damit, den Brand zu löschen, die betroffenen Etagen abzusuchen und die benachbarten Bereiche zu kontrollieren. Glücklicherweise hielt sich keine Person mehr in dem Gebäude auf.
Der Brand konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden, ein überschlag der Flammen in den Dachstuhl wurde verhindert.

Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 53 Einsatzkräften und 17 Fahrzeugen vor Ort. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen, die genaue Schadenhöhe kann noch nicht beziffert werden.

Stadt Hannover sagt Schützenfest 2021 ab – Schützenausmarsch UStamm© Ulrich Stamm

Stadt Hannover sagt Schützenfest 2021 ab

16. April 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Das größte Schützenfest der Welt findet wegen der Corona-Pandemie auch 2021 nicht statt. Der Verein Hannoversches Schützenfest e. V., bestehend aus Landeshauptstadt Hannover und Verband Hannoverscher Schützenvereine (VHS), muss schweren Herzens die traditionsreiche Veranstaltung, die in diesem Jahr für den Zeitraum vom 2. bis 11. Juli geplant war, das zweite Mal in Folge absagen.

Dem Verein fehlt aktuell die notwendige Rechtsgrundlage, um das Fest verlässlich planen und veranstalten zu können. Auch der Schützensport – nicht nur das emotionale, sondern auch das inhaltliche Fundament des Schützenfestes – ist derzeit mit Blick auf die hohen Infektionszahlen nicht möglich.

„Bis zuletzt haben wir gehofft, eine Perspektive für unser Schützenfest zu erhalten. Die aktuelle Entwicklung der Pandemielage in Deutschland nimmt uns diese Hoffnung, und das zweite Mal hintereinander müssen wir eines der beliebtesten Feste in Hannover absagen. Dies trifft nicht nur die hiesige Veranstaltungsbranche hart, sondern ist auch ein schmerzhafter Einschnitt für das Schützenwesen der Landeshauptstadt und der Region“, sagt Hannovers zuständige Sport- und Kulturdezernentin Konstanze Beckedorf.

Der Verband Hannoverscher Schützenvereine e. V. kann sich kein Fest unter pandemiebedingten Einschränkungen vorstellen. Sein Präsident Paul-Eric Stolle will das Schützenfest mit allen Schütz*innen gemeinsam feiern: „Die Einschränkungen würden ja bedeuten, dass manche Vereine nur mit ein paar Mitgliedern oder gar nicht teilnehmen können. Auch andere wichtige Bestandteile des Festes, wie der Schützenausmarsch, der Familientag oder der Tag der Niedersächsischen Schützenvereine, wären gar nicht oder nur eingeschränkt möglich. Dies widerspricht der Tradition des Schützenwesens und des Schützenfestes, stets ein offenes Fest zu feiern.“

Die Hannoveraner*innen müssen aber nicht komplett auf ihr beliebtes Volksfest verzichten. Trotz der erneuten Absage des Schützenfests wird es wieder das Hanöversch Fest-Bier aus dem Brauhaus Ernst August geben – nicht auf dem Schützenplatz, aber für Zuhause.

„Zu einer gelungenen Veranstaltung gehört immer Teamarbeit – deswegen sind wir sehr dankbar dafür, gute und zuverlässige Partner*innen in Hannover und in der Region zu haben. Eine der wichtigen Säulen der Erfolgsgeschichte des hannoverschen Schützenfestes ist das Brauhaus Ernst August, das auch in diesem Jahr die Tradition aufrechterhält und das Hanöversch Fest-Bier einbraut – hoffentlich als Vorgeschmack auf das Schützenfest 2022“, sagt Ralf Sonnenberg, Leiter Eventmanagement bei der Landeshauptstadt.

Im Zebralook auf Großstadt-Safari – BGPress 0057© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Im Zebralook auf Großstadt-Safari

16. April 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Seit Freitag stehen die ersten drei Exemplare der „Zebra-MINIs“ vor dem Haupteingang des Erlebnis-Zoo Hannover, wo sie von großen und kleinen neugierigen Gästen bestaunt werden. Schon bald soll sich eine ganze Herde in der Region Hannover ausbreiten, jedoch ist die Anzahl streng limitiert: Nur 25 Mini Cooper SE Countryman im Zebra-Look werden im Rahmen der Kooperation zwischen dem Erlebnis-Zoo Hannover MINI Hannover als Leasing-Fahrzeuge zu haben sein.

„Für uns ist das eine gelungene Aktion, die in der Region Hannover für unseren Erlebnis-Zoo begeistert und gleichzeitig für das Thema Artenschutz sensibilisiert“, sagt Zoogeschäftsführer Andreas M. Casdorff. Denn auch das allseits bekannte Steppenzebra wird mittlerweile als „potentiell gefährdet“ eingestuft, da die Bestände immer weiter abnehmen. „Wir setzen im Zoo an vielen Stellen auf das Thema Nachhaltigkeit, die Sonderedition passt mir seiner umweltschonenden Technologie perfekt zu uns.“

Der schwarz-weiß gestreifte MINI als Plug-in-Hybrid ist ein absoluter Hingucker. Er verfügt über eine Batterie der neuesten Generation, die es erlaubt, bis zu 52 Kilometer rein elektrisch und emissionsfrei zu fahren. „Als Andreas Casdorff und ich uns zusammengesetzt haben und diese Idee geboren wurde, kam uns nur der MINI Cooper SE Countryman in den Sinn. Der MINI mit seinem hybrid-spezifischen Allradantrieb ist ein ideales Transportmittel, das obendrein auf besonders nachhaltige Weise für Fahrspaß sorgen kann. Somit ist das Fahren ein Erlebnis, das auch mit dem Erlebnis-Zoo Hannover super kombinierbar ist. Es ist unsere erste Kooperation zusammen und wir bedanken uns für die vertrauensvolle Partnerschaft“,‘ sagt Nina Englert, Niederlassungsleiterin MINI Hannover.

Im Zebralook auf Großstadt-Safari – BGPress 0034

Ein kleiner Teil der Mini-Zebras stehen vor dem Haupteingang des Zoos als Blickfang © Bernd Günther / BG-PRESS.de

„Vor allem freuen wir uns darauf, wenn unsere 25 Fahrerinnen und Fahrer in und um Hannover mit dem Zebra MINI auf Erlebnistouren unterwegs sind. Damit werden wir viele Menschen daran erinnern, den Erlebnis-Zoo Hannover zu besuchen und zu unterstützen. Zusätzlich haben wir das ADAC Fahrsicherheitszentrum Hannover Laatzen mit einem Safari MINI Cooper SE Countryman Fahrsicherheitstraining und Radio 21 für die Kooperation gewinnen können. Eine gelungene Hannoversche Zusammenstellung,“ freut sich Thorsten Windrich, MINI Brand Manager für Hannover.

In dem exklusiven Leasing-Paket ist ein vergünstigtes Gute-Fahrt-Paket von MINI enthalten. Vom Zoo gibt’s eine ZooCard für drei Jahre für die ganze Familie oben drauf. Die Auslieferungstermine sind aktuell für Juni 2021 auf dem Gelände des Erlebnis-Zoo Hannover geplant. Wer sich einen der Zebra-MINI sichern möchte, sollte sich beeilen – alle Informationen gibt’s auf www.zoo-hannover.de/de/content/mini-aktion.

Kfz-Zulassungsbehörde geschlossen – Zulassungsbehörde geschlossen

Kfz-Zulassungsbehörde geschlossen

15. April 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Aufgrund weiterer Coronafälle und der damit verbundenen weiteren Quarantäneanordnungen in der Kfz-Zulassungsbehörde muss diese bis auf Weiteres komplett schließen. Alle Kund*innen, die bis einschließlich Montag, den 19. April einen Termin haben, werden gebeten, einen neuen Termin online zu buchen. Alle Kund*innen, die in der nächsten Woche einen Termin haben, werden gebeten, sich tagesaktuell im Internet unter www.Zulassungsbehörde-Hannover.de zu informieren. Die Schließung betrifft auch die Geschäftskund*innen und Zulassungsdienste.

Telefonische Anfragen oder E-Mails können derzeit ebenfalls leider nicht beantwortet werden.

Privatkund*innen haben weiterhin die Möglichkeit, das i-Kfz-Verfahren zu nutzen und ihre Zulassung online vorzunehmen. Weitere Informationen zum i-Kfz-Verfahren gibt es ebenfalls unter www.Zulassungsbehörde-Hannover.de.

Die Stadtverwaltung bedauert diese Entwicklung und hat das Gesundheitsamt gebeten, das Infektionsgeschehen in der Zulassungsbehörde zu analysieren und geeignete Maßnahmen zu ergreifen. Darüber hinaus werden intern alle Maßnahmen geprüft, um den Betrieb kurzfristig wieder aufnehmen zu können.

Testzentrum für Bult, Kirchrode, Bemerode und Kleefeld – ASB Impfstation Sophienklinik

Testzentrum für Bult, Kirchrode, Bemerode und Kleefeld

15. April 2021/in Hannover
HANNOVER (PM). Seit Mittwoch, 14. April 2021, gibt es auch für die östlicheren Stadtteile Hannovers ein günstig gelegenes Testzentrum. Bisher waren die Testzentren überwiegend im Innenstadtbereich und in den westlicheren Stadtteilen angesiedelt. Daher füllt die Sophienklinik mit ihrem Angebot eine Lücke in der flächendeckenden Versorgung der Bevölkerung mit zertifizierten Testzentren.
 
Bereits am Tag der Eröffnung nutzten rund 100 Menschen die Möglichkeit, um im Testzentrum an der Sophienklinik einen kostenlosen Antigen-Schnelltest durchführen zu lassen. 
 
Das Zentrum, das in einem Zelt auf dem Parkplatz der Klinik eingerichtet wurde, wird in Zusammenarbeit mit dem Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), dem langjährigen Kooperationspartner der Sophienklinik, betrieben. und ist das erste in Stadt und Region, das einem Krankenhaus angegliedert ist.
 
Von Montag bis Freitag sind Tests in der Zeit von 6 bis 18 Uhr möglich, samstags von 9 bis 18 Uhr und sonntags von 10 bis 14 Uhr. Neben den kostenlosen Antigen-Schnelltests im Rahmen der Bürgertestung können auch PCR-Tests vorgenommen werden. „Wir möchten den Menschen in Hannover, insbesondere natürlich auch den Anwohnern der angrenzenden Stadtteile sowie den Arbeitnehmern der umliegenden Unternehmen, eine schnelle, unkomplizierte und sichere Testmöglichkeit bieten – daher ist auch keine vorherige Anmeldung erforderlich“, so Carlo Brauer, ärztlicher Geschäftsführer der Klinik.Sein Geschäftsführerkollege Dr. Stephan J. Molitor fügt ergänzend hinzu, dass das Zentrum äußerst verkehrsgünstig gelegen ist. „Direkt am Messeschnellweg und mit dem öffentlichen Nahverkehr bestens erreichbar. Stadtbahn- und Bushaltestelle liegen direkt vor der Tür und sogar Parkmöglichkeiten sind vorhanden“. Auch von Seiten des Arbeiter-Samariter-Bundes wird die Bedeutung des Standortes hervorgehoben. „Wir freuen uns, dass wir mit einem so verlässlichen Partner an einem für die östlichen Stadtteile attraktivem Standort künftig Schnelltests anbieten können“, so ASB-Geschäftsführer Udo Zachries.
 
Diese Einschätzung wurde von den Besuchern des Zentrums geteilt. „Es ist sehr gut, dass man sich hier jetzt ohne Termin testen lassen und quasi einfach vorfahren kann“, so eine Bewohnerin aus dem Stadtteil Bemerode, die auf dem Weg zu einem Besuch ihrer Mutter im nahe gelegenen Altenheim war.
Oberbürgermeister Belit Onay ruft zur „Friedensarbeit“ auf – BGPress 11© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Oberbürgermeister Belit Onay ruft zur „Friedensarbeit“ auf

15. April 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). In Japan markiert die Kirschblüte den Beginn des Frühlings, sie steht als Zeichen für Vergänglichkeit und Aufbruch. Und das feiert auch die Stadt Hannover mit ihrem ersten Kirschblütenfest zum Hören. Dafür hat das Kulturbüro der Stadt gemeinsam mit allen Menschen, die das Kirschblütenfest seit vielen Jahren mit großem Engagement mitgestalten, einen informativen und stimmungsvollen Hörspaziergang entlang zehn Hörstationen durch den Hiroshima-Hain erarbeitet, der per QR-Codes oder unter www.tonspur-stadtlandschaft.de/das-kirschbluetenfest-zum-hoeren/ dauerhaft abrufbar ist und über Smartphone oder mp3-Player angehört werden kann.

Der Hörspaziergang

 

Oberbürgermeister Belit Onay und Kazumi Matsui, Bürgermeister der Stadt Hiroshima, begrüßen die Hörer*innen. Das hannoversche Stadtoberhaupt setzt in seinem Beitrag nicht nur ein „Zeichen unserer tiefen Verbundenheit mit der Stadt Hiroshima“, sondern ruft auch dazu auf: „Friedensarbeit im Kleinen zu beginnen – durch Jugendbegegnungen, Reisen, aber auch durch Feste wie das Kirschblütenfest.“

Gemeinsam mit Kazumi Matsui, Bürgermeister der Stadt Hiroshima, stellt er die Arbeit für atomare Abrüstung im Städtenetzwerk Mayors for Peace vor. Oberbürgermeister Onay: „Niemals dürfen Atomwaffen wieder zum Einsatz kommen!“ Warum diese Arbeit so wichtig ist, verdeutlicht der Zeitzeugenbericht eines Atombombenüberlebenden aus Hiroshima, mit dem das Kirschblütenfest zum Hören auf eindrückliche Weise an die schrecklichen Folgen der Atombombenabwürfe auf Hiroshima am 6. August 1945 erinnert. An den weiteren Hörstationen kommen die unterschiedlichen Aktivist*innen der Städtepartnerschaft mit Hiroshima zur Wort: Sie vermitteln persönliche Einblicke in die besondere Entstehungsgeschichte des Hiroshima Hains und des Kirschblütenfestes in Hannover und berichten über ihre Verbundenheit mit der japanischen Kultur und ihren Einsatz für die Friedensarbeit.

Die zehn Hörstationen werden akustisch von der Musikerin Mikayo Watanabe auf dem japanischen Instrument Biwa und dem World Choir for Peace begleitet.

Die Gedenkstätte am Hiroshima-Hain ist ein sichtbares Zeichen der Städtepartnerschaft Hannover Hiroshima. Deshalb ist die Gestaltung und der Erhalt des Hiroshima-Gedenkhains wichtig und ein zentraler Ort für Aktivitäten, die sich für den Frieden in der Welt und für atomare Abrüstung einsetzen.

 

Die einzelnen Stationen

 

  • Station 1 (an der Granitplatte mit der Abbildung der Göttin Kannon)

Begrüßung und Einführung von Belit Onay, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover

  • Station 2 (an der Hände-Installation von Klaus-Dieter Kappenberg)

Augenzeugenbericht des Atombombenüberlebenden Tetsushi Yonezawa, Einführung von Riho Taguchi, Bericht gelesen von ihrem Sohn Philipp Akira

  • Station 3 (an der Balken-Installation von Klaus-Dieter Kappenberg)

Die Installationen von Klaus-Dieter Kappenberg im Hiroshima-Hain, von Barbara Gschwendtner und Günther Mundil vom Hiroshima Bündnis

  • Station 4 (im Hain, dort wo beim Kirschblütenfest der Stand des Hiroshima Bündnis steht)

Das Hiroshima-Bündnis, der Hiroshima-Gedenkhain und das Kirschblütenfest, von Ekkehard Meese, stellvertretender Bezirksbürgermeister Südstadt-Bult und Heidemarie Dann vom Hiroshima-Bündnis

  • Station 5 (im Hain, dort wo beim Kirschblütenfest der Stand der DJG steht)

Die Deutsch-Japanische Gesellschaft Hannover Chado-Kai e.V., die Städtepartnerschaft mit Hiroshima und das Kirschblütenfest, von Dr. Susanne Schieble, Vorstandsvorsitzende

  • Station 6 (im Hain, dort wo beim Kirschblütenfest der Stand des Freundschaftskreises steht)

Der Deutsch-Japanische Freundschaftskreis Hannover-Hiroshima Yukokai e.V. und das Kirschblütenfest, von Georg-Günther Thürnau, Vorstandsvorsitzender

  • Station 7 (im Hain, dort wo beim Kirschblütenfest die Teezeremonie stattfindet)

Die Teezeremonie und das Kirschblütenfest in Japan, von Hiroyo Nakamoto, Kulturbotschafterin der Stadt Hiroshima

  • Station 8 (links neben dem Hain auf der Wiese, hinterer Teil)

Traditionelle Kampfkünste und ihre Bedeutung für Körper und Geist, von Helmut Fuchs, Judo Club Sakura und Franz Renz, Aikido Lehrer

  • Station 9 (links neben dem Hain auf der Wiese, vorderer Teil)

Der Kinderchor der Südstadtschule singt das Kirschblütenlied Sakura, von Kirsi Zimmermann, Chorleiterin und Christian Reichens-torfer, Schulleiter

  • Station 10 (am Weg)

Grußwort aus Hiroshima: Die Städtepartnerschaft Hannover Hiroshima, von Kazumi Matsui, Bürgermeister der Stadt Hiroshima

  • Abschluss:

World Choir for Peace unter der Leitung von Nicol Matt mit dem neu arrangierten Stück DREAM 1 von Max Richter. Aus dem Album „Peaceful Choir“ mit freundlicher Genehmig

 

Die Mitwirkenden

 

  • Das Hiroshima-Bündnis Hannover als Mitglied der Kampagne „Büchel ist überall!atomwaffenfrei.jetzt.“ unterstützt von Beginn an mit ihrer Arbeit die Mayors for Peace in ihrem Ziel, eine atomwaffenfreie Welt zu erreichen.
  • Die Deutsch-Japanische Gesellschaft Hannover-Chadokai e.V. wurde gegründet, um das Teehaus, das Hannover von ihrer japanischen Partnerstadt Hiroshima geschenkt wurde, mit Leben zu füllen und durch Reisen und Veranstaltungen die Kultur Japans zu vermitteln.
  • Der Freundschaftskreis Hannover Hiroshima Yukokai e.V. wurde von Gastfamilien eines Jugendaustauschprogramms mit der Partnerstadt Hiroshima gegründet, pflegt die Verbindungen zwischen Hannover und Hiroshima und bietet zahlreiche deutsch-japanische Kursangebote an.
  • Der Judo Club Sakura Hannover e.V. lehrt fernöstliche Kampfkünste.
  • Der Kinderchor der Südstadtschule tritt regelmäßig auf dem Kirschblütenfest auf.
  • Die Teemeisterin und Kulturbotschafterin aus Hiroshima Hiroyo Nakamoto.
  • Und einige mehr.

 

Die Städtepartnerschaft und das Kirschblütenfest im Hiroshima Hain

 

Die Städtepartnerschaft zwischen Hiroshima und Hannover besteht seit 1983. Als Zeichen der Verbundenheit mit der japanischen Partnerstadt wird in Hannover seit mehr als 20 Jahren das Kirschblütenfest im Hiroshima Hain auf der Bult gefeiert.

110 Kirschbäume wurden im Hiroshima Hain zum Gedenken an die 110.000 Einwohner*innen Hiroshimas gepflanzt, die beim Atombombenabwurf am 6. August 1945 ums Leben kamen. Jeder Kirschbaum steht symbolisch für 1.000 Menschen, die bei der Explosion unmittelbar starben.

Seit Jahrhunderten werden in Japan Kirschblütenfeste veranstaltet, um die Schönheit der in Blüte stehenden Bäume zu feiern. Dazu treffen sich Familien und Freund*innen zu einem Picknick unter den zahlreichen Kirschbäumen im ganzen Land zum „Hanami“ (Blüten betrachten). Und das wird alljährlich auch in Hannover gefeiert.

Es gelten die aktuell gültigen Regeln zur Eindämmung der Corona-Pandemie.

„Modell Hannover – Öffnen mit Sicherheit“ – Aussengastronomie

„Modell Hannover – Öffnen mit Sicherheit“

13. April 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Niedersachsens Landeshauptstadt bewirbt sich auch in der zweiten Phase mit dem „Modell Hannover – Öffnen mit Sicherheit“. Die gemeinsame Bewerbung von Landeshauptstadt Hannover (LHH), Region Hannover als verantwortlicher Gesundheitsbehörde, der Industrie- und Handelskammer Hannover sowie dem Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA, dem Handelsverband und der City-Gemeinschaft wurde gestern (12. April) beim Land Niedersachen abgegeben.

Das Konzept wurde gegenüber der ersten Bewerbung in einigen Punkten konkretisiert, zudem begrenzt sich das Modellgebiet diesmal auf einen enger gefassten Raum in der Innenstadt. Der Bereich liegt in etwa zwischen Hauptbahnhof und Am Hohen Ufer sowie zwischen Schauspielhaus und Celler Straße. Das Projekt soll im Fall einer erfolgreichen Bewerbung ab dem 26. April für die Dauer von drei Wochen durchgeführt werden. Die erste Bewerbung wurde durch das Land grundsätzlich positiv bewertet. Ausschlusskriterium war die Inzidenzzahl, die über 100 lag. Für kommenden Sonnabend (17. April) hat das Land Niedersachsen die Entscheidung darüber angekündigt, welche Modellkommunen ausgewählt werden.

Konkretisierung bei Nachverfolgung und Besuchsteuerung

Die aktuelle Bewerbung im Rahmen der derzeit gültigen Verordnung des Landes Niedersachsen sieht weiterhin vor, dass Geschäfte und kulturelle Einrichtungen innerhalb des Modellgebiets abweichend von den bestehenden „Corona-Regeln“ mit umfangreichen Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen öffnen können. Das im März vorgelegte Konzept wurde hinsichtlich der Besucher*innen-Steuerung konkretisiert. Sollte es sich im Betrieb zeigen, dass die Nachfrage in dem Modellgebiet zu hoch ist und die Abstandsregeln nicht mehr gewahrt werden können, wird nur noch Menschen mit Wohnsitz in der Region Hannover der Zutritt zu den Geschäften gewährt. In einem zweiten Schritt könnte der Zugang auf Personen mit Wohnsitz in der Landeshauptstadt Hannover begrenzt werden.

Für die erforderliche Nachverfolgung setzen die Initiator*innen weiterhin auf die „Luca-App“, die verpflichtend für die teilnehmenden Betriebe und Kund*innen und Besucher*innen ist. In Einzelfällen bieten die teilnehmenden Betriebe den Besucher*innen die digitale Erfassung ohne Handy an.

Interessenbekundung ab Donnerstag möglich

Innerhalb des Modellgebiets sollen Außenflächen von Gastronomiebetrieben, Theater, Opernhäuser, Konzerthäuser, Kulturzentren, Museen, Galerien, Ausstellungen, Kinos sowie Fitnessstudios (gemäß Verordnung vom 28. März 2021) für drei Wochen probeweise öffnen können. Interessierte Geschäftsleute innerhalb des Modellgebiets können ihr Interesse ab Donnerstag (15. April) bekunden. Hierzu ist der entsprechende Vordruck im Internet unter www.hannover.de/modellprojekt-hannover herunterzuladen, auszufüllen und per E-Mail an Modellprojekt.Hannover@hannover-stadt.de zu versenden. Auf hannover.de steht auch ein umfangreiches Informationspapier für die teilnehmenden Betriebe zur Verfügung. Das Konzept „Öffnen mit Sicherheit“ wurde von den genannten Projektpartnern gemeinsam entwickelt, um mit den im Modellprojekt gesammelten Erfahrungen dazu beizutragen, allen Unternehmen und Einrichtungen eine Öffnungsperspektive zu geben.

Konzept mit Corona-Tests

Das Konzept enthält weiterhin Eckpunkte wie etwa die Beschränkung der Kund*innen-Zahl je Quadratmeter Verkaufsraum, die Begrenzung der Gastronomie auf den Außenbereich und vor allem den Zugang nur mit einem aktuellen negativen Corona-Test (nicht älter als zwölf Stunden). Den teilnehmenden Handelsbetrieben wird eine Öffnungszeit von 11 bis 19 Uhr empfohlen. Die wissenschaftliche Begleitung des Modellprojekts wird durch die Medizinische Hochschule Hannover sowie das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung, Braunschweig, übernommen.

Die Durchführung steht unter dem Vorbehalt der Zulassung durch das Land und eventueller bundespolitischer Entscheidungen im Hinblick auf das Infektionsschutzgesetz. Den Initiator*innen ist bewusst, dass sich das Vorhaben in einem Spannungsfeld befindet, denn im Vordergrund steht für alle die Bekämpfung der Pandemie. Deshalb handelt es sich bei dem Modellprojekt um einen sehr vorsichtigen Schritt unter großen Sicherheitsauflagen, der Erkenntnisse für die weitere Öffnungsstrategie des Landes liefern soll. Trotz der derzeit hohen Inzidenzzahlen hält die Landeshauptstadt Hannover das Modellprojekt für sehr wichtig für die lokale Ökonomie. Wenn der hiesigen Wirtschaft eine Chance zum Überleben gegeben werden soll, muss aus Sicht der Initiator*innen der Mut für ein solches, streng reglementiertes Modellprojekt aufgebracht werden, um hieraus Erkenntnisse im Hinblick auf das Infektionsgeschehen zu erlangen. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen helfen, nachfolgend eine flächendeckende Öffnung unter bestimmten Schutzmaßnahmen zu ermöglichen.

Erlebnis-Zoo hofft auf Unterstützung seiner Jahreskarten-Inhaber – BGPress 5915

Erlebnis-Zoo hofft auf Unterstützung seiner Jahreskarten-Inhaber

13. April 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Zwar wird in der kalten Jahreszeit das Zoo-Leben in jedem Jahr ruhiger und langsamer, doch im zurückliegenden Winter war es stiller im Zoo als je zuvor – die kleine Eisbärin Nana suchte ihre zweibeinigen „Spielgefährten“ an der Unterwasserscheibe der Yukon Queen, Präriehunde und Erdmännchen hielten wachsam und geduldig Ausschau, die Rufe der Aras in der Showarena wurden nicht vom erfreuten Jubeln der Zuschauer begleitet. Am 2. November 2020 musste der Erlebnis-Zoo coronabedingt schließen und durfte erst am 20. März 2021 wiedereröffnen – eine Geduldsprobe für treue Fans und eine wirtschaftlich herausfordernde Zeit für das Zoo-Team.

„Wir danken unseren Jahreskarteninhabern ganz herzlich dafür, dass sie mit uns durch diese Zeit gegangen sind. Wir haben gespürt, wie sehr den Menschen der Zoobesuch fehlt, und wir haben enormen Zuspruch bekommen“, sagt Zoogeschäftsführer Andreas M. Casdorff. „Als wir die Nachricht erhalten haben, dass wir nach fast fünf Monaten wieder öffnen dürfen, war für uns klar: Um uns für die Treue und Unterstützung unserer ZooCard-Inhaber zu bedanken, gehört der Zoo in den ersten Wochen allein ihnen.“ Das Konzept wurde sehr gut angenommen, in den Zoo ist das Leben zurückgekehrt.

Für das Zoo-Team bleibe die Saison jedoch durch die Begrenzung der Anzahl der Gäste, die Einschränkungen der Gastronomie und der Shops wirtschaftlich enorm schwierig, berichtet der Zoogeschäftsführer. „Wir haben im vergangenen Jahr eine große Solidarität und Hilfsbereitschaft gespürt und hoffen, dass wir auch diesmal auf die Unterstützung unserer treuen Jahreskarteninhaber setzen können.“

Im Laufe dieser Woche werden nun alle Jahreskarteninhaber persönlich angeschrieben, um ihnen ein Angebot als Ausgleich für die „zoofreien“ Monate zu machen. Sie können wählen, ob sie auf den anteiligen Jahreskartenbetrag verzichten und damit den Zoo weiter unterstützen, einen Coupon zur Anrechnung beim Kauf einer neuen Eintrittskarte zugesendet bekommen möchten oder eine Erstattung der Summe per Überweisung bevorzugen. Die Anrechnungsbeträge liegen zwischen 0,15 Euro und 76,16 Euro, je nach Zoo-Card und Abschlussdatum. „Wir möchten allen von Herzen danken, die uns mit einer Spende unterstützen.“

Mit Blick auf den aktuellen Entwurf des Infektionsschutzgesetzes der Bundesregierung ist das Zoo-Team extrem besorgt: Denn demnach würden Zoos erneut mit Indoor-Einrichtungen gleichgesetzt und dürften bei einem Inzidenzwert von über 100 nicht mehr öffnen. So würde auch der Erlebnis-Zoo erneut seine Tore für Gäste schließen müssen, obwohl mit fundierten Hygienekonzepten Verantwortung bewiesen wurde und der Zoobesuch vor allem für Familien eine sichere Freizeitgestaltung bedeutet und für Entlastung sorgt.

Für das Zoo-Team wäre eine erneute Schließung nicht nachvollziehbar, hatte doch das Urteil des Oberverwaltungsgericht Lüneburg vom 19. März darüber verfügt, dass Zoos auch in Kommunen mit Inzidenzen über 100 wieder öffnen dürfen. Die Begründung des Gerichts: Die Schließung von Zoos sei als Infektionsschutzmaßnahme nicht mehr erforderlich und auch nicht mehr angemessen, denn das Infektionsrisiko im Freien wurde als gering eingestuft. Tatsächlich hätten sich Zoologische Gärten laut Robert-Koch-Institut nicht als Infektionsherde des Coronavirus erwiesen. Dies wird aktuell von der Gesellschaft für Aerosolforschung (GAeF) untermauert, nach der 99,9 Prozent der Ansteckungen in Innenräumen stattfinden.

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