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Aktuelle Nachrichten aus der Landeshauptstadt Hannover – lokale Meldungen, Polizei, Politik und Stadtgeschehen.

39 auszubildende Notfallsanitäter*innen und Brandmeisteranwärter*innen starten ihre Karriere – Auszubildende BF

39 auszubildende Notfallsanitäter*innen und Brandmeisteranwärter*innen starten ihre Karriere

31. Juli 2020/in Hannover

HANNOVER (PM). Die Berufsfeuerwehr sucht junge Menschen mit technischem und rettungsdienstlichen Interesse. 39 Auszubildende Notfallsanitäter*innen und Brandmeisteranwärter*innen hatten sich in mehrstufigen Bewerbungsverfahren bewährt und starten am 01.08.2020 in eine Ausbildung für einen verantwortungsvollen Beruf mit nicht alltäglichen Herausforderungen, mit Entwicklungsmöglichkeiten und hoher Anerkennung in der Feuerwehr der Landeshauptstadt. Hannovers Feuerwehrdezernentin Rita Maria Rzyski begrüßte die jungen Auszubildenden heute in der Feuerwehrschule.

Acht der jungen Nachwuchskräfte gehören zu der Notfallsanitäterklasse mit insgesamt 15 Auszubildenden, die ihre dreijährige Berufsausbildung zum/zur Notfallsanitäter*in an der Berufsfachschule der Feuerwehr absolvieren. Die Ausbildung zum/zur Notfallsanitäter*in dauert insgesamt drei Jahre und setzt sich aus theoretischen Unterrichten, Praktika in Rettungswachen sowie Ausbildungen in verschiedenen Fachabteilungen in Krankenhäusern zusammen. Die Ausbildung schließt nach drei Jahren mit einer mehrtägigen staatlichen Prüfung ab. Während der Ausbildung sind die Auszubildenden in einem vergüteten Ausbildungsverhältnis. Nach der staatlichen Prüfung zum/zur Notfallsanitäter*in erwartet sie die eineinhalb-jährige feuerwehrtechnische Ausbildung zum/zur Brandmeister*in.

24 Brandmeisteranwärter*innen sahen zu diesem Zeitpunkt ebenfalls ihrem ersten Tag mit Spannung entgegen. Die Ausbildungszeit umfasst eine Dauer von insgesamt vier Jahren für den klassischen Einstellungsweg mit zuvor abgeschlossener Berufsausbildung, bei der die Ausbildung zum/zur Notfallsanitäter*in ebenfalls beinhaltet ist.

Hannovers Feuerwehrdezernentin Rita Maria Rzyski begrüßte die jungen Auszubildenden der Berufsfeuerwehr an ihrem ersten Tag im Rahmen einer feierlichen Zeremonie in den Räumlichkeiten der Feuerwehrschule. Sie hob das gemeinsame Ziel der Nachwuchskräfte beider Ausbildungsgänge hervor, den Menschen in der Landeshauptstadt hochprofessionell rund um die Uhr Hilfe zu leisten sowie Sicherheit zu geben und damit für einen Teil der Daseinsvorsorge in Hannover zuständig zu sein. „Bei der Berufsfeuerwehr Hannover

erhalten Sie das richtige Werkzeug dafür. Ich bin überzeugt, dass Sie alle ihrem Traumberuf ein gutes Stück näherkommen und bedanke mich, dass sie das ambitionierte Ziel professionell verfolgen wollen“, fügte Rzyski an.

Nachwuchssicherung bei der Berufsfeuerwehr

Durch dieses System, in dem sich die Ausbildungsgänge zum/zur Notfallsanitäter*in und der feuerwehrtechnischen Ausbildung überschneiden, kann sichergestellt werden, dass Berufsanfänger*innen einerseits über den klassischen Weg mit einer bereits abgeschlossenen Berufsausbildung sowie andererseits auch direkt nach ihrer Schullaufbahn bei der Feuerwehr Hannover als Auszubildende bzw. Anwärter*innen für den Einsatzdienst eingestellt werden können. Die Ausbildungszeit umfasst für den Einstieg direkt nach der Schullaufbahn eine Dauer von viereinhalb Jahren und für den klassischen Einstellungsweg mit zuvor abgeschlossener Berufsausbildung vier Jahre.

Die Feuerwehr Hannover wird auch in Zukunft dieses Ausbildungsmodell fortsetzen, so dass sich mehrere Einstiegsmöglichkeiten für interessierte junge Menschen eröffnen. Bewerben kann man sich direkt nach der Mittleren Reife für das Berufsbild Notfallsanitäter*in, wobei die Ausbildung zum/zur Brandmeister*in unmittelbar anschließt. Das Mindestalter beträgt hierfür 16 Jahre. Wir bieten den angehenden Auszubildenden mit dem Erwerb der Führerscheine B und CE, einer attraktiven Besoldung, der Freien Heilfürsorge sowie einem Jobticket äußerst attraktive Rahmenbedingungen. Bewerber*innen, die bereits eine abgeschlossene Berufsausbildung haben, können mit der Ausbildung zum/zur Brandmeister*in beginnen und danach die Ausbildung zum/zur Notfallsanitäter*in durchlaufen. Hierdurch kann sich die Ausbildungsdauer um ein halbes Jahr verkürzen.

Nachwuchskräfte für den Beruf Notfallsanitäter*in und Brandmeisteranwärter*innen für 2021 gesucht

Die Berufsfeuerwehr der Landeshauptstadt Hannover sucht junge Menschen mit technischem und rettungsdienstlichem Interesse. Die Auszubildenden erwartet eine verantwortungsvolle, nicht alltägliche Herausforderung mit guten Entwicklungsmöglichkeiten und hoher Anerkennung in einer modernen Großstadtfeuerwehr mit sechs Feuer- und Rettungswachen. Wir suchen Notfallsanitäter*innen und Brandmeisteranwärter*innen für den Berufsstart 2021.

Einstellungstermin: 01. August 2021

Bewerbungsschluss: 15. Oktober 2020

Interessierte Bewerber*innen finden weitere Informationen und Hinweise zu Karrierechancen bei der Berufsfeuerwehr unter www.feuerwehr-hannover.de .

Fahrraddemo von Friday for Future bei hochsommerlichen Temperaturen – BGPress 1993© Bernd Günther

Fahrraddemo von Friday for Future bei hochsommerlichen Temperaturen

31. Juli 2020/in Hannover

HANNOVER. Am Freitag, den 31.07., hat es wieder eine Fahrraddemo in der hannoverschen Innenstadt geben. Um 16:15 Uhr ging es am Opernplatz los, danach auf dem Rad über den Cityring durch die Stadt. Anlass sind die Forderung nach einer nachhaltigen und klimagerechten Verkehrswende. Friday for Future (FFF) fordert mehr Radwege, einen besser ausgebauten ÖPNV mit guten Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten und eine autofreie Innenstadt!

„Bei unserer letzten Fahrraddemo im Mai konnten wir zeigen, dass wir auch während Corona sehr viele Menschen mobilisieren. Mehr denn je wünschen sich die Menschen eine sozial- und klimagerechte Mobilität. Deshalb muss das Thema auch bei dem Weg aus der Corona-Krise mitgedacht werden.“, sagt Lou Töllner.

„Deshalb werden wir diesen Freitag – aber auch beim nächsten globalen Streik am 25.09. auf der Straße sein. Die Politiker*innen müssen endlich handeln und mehr als eine Krise gleichzeitig im Blick behalten. Um den Klimawandel noch aufzuhalten müssen wir jetzt handeln und die Weichen in die richtige Richtung stellen.“

„Auch dieses Mal fordern wir von der Politik mehr Engagement bei der Verkehrswende. Aber wir sind auch auf der Straße, weil wir zeigen müssen, wie wichtig der Kampf gegen die Klimakrise ist. Manchmal wirkt es, als würden die Politiktreibenden vergessen, was für drastische Folgen die Klimakrise haben wird – und bereits hat.“ erklärt Martin Kapp.

An verschiedenen Orten der Route konnten Menschen dazustoßen – dadurch soll die Anzahl der Teilnehmenden mit Rücksicht auf Corona entzerrt werden – insgesamt wurde zweimal im Kreis gefahren, alle konnten also bis zu ihrem Startpunkt zurück mitfahren.

Natürlich galt eine Pflicht zur Bedeckung von Mund und Nase. Durch das Format der Fahrraddemo soll zusätzlich das Einhalten des Sicherheitsabstandes von sich aus gewährleistet werden – dazu standen aber auch Ordner*innen bereit.

  • Fahrraddemo von Friday for Future bei hochsommerlichen Temperaturen – BGPress 1993 1
    Den ÖPNV stärken ist eine der Forderungen von Friday for Future in Hannover © Bernd Günther
  • Fahrraddemo von Friday for Future bei hochsommerlichen Temperaturen – BGPress 1997
    Ob es hier bei den Temperaturen eine kleine Erfrischung gibt? © Bernd Günther
  • Fahrraddemo von Friday for Future bei hochsommerlichen Temperaturen – BGPress 2000
    Die meisten Teilnehmer*innen der Fahrraddemo hielten sich bei den Temperaturen im Schatten auf © Bernd Günther
  • Fahrraddemo von Friday for Future bei hochsommerlichen Temperaturen – BGPress 2001
    Langsam treffen immer mehr Teilnehmer*innen für die Fahrraddemo ein © Bernd Günther
  • Fahrraddemo von Friday for Future bei hochsommerlichen Temperaturen – BGPress 2004
    Letzte Absprachen vor dem Start mit der Demonstrationsleitung © Bernd Günther
  • Fahrraddemo von Friday for Future bei hochsommerlichen Temperaturen – BGPress 2006
    Alle Teilnehmer*innen werden noch einmal auf die besonderen Regelungen während der Coronazeiten hingewiesen © Bernd Günther
  • Fahrraddemo von Friday for Future bei hochsommerlichen Temperaturen – BGPress 2010
    Die Motorradstaffel der Polizei begleitete wieder in gewohnter Routine die Fahrraddemo © Bernd Günther
  • Fahrraddemo von Friday for Future bei hochsommerlichen Temperaturen – BGPress 2011
    Kurzfristig mussten einige Straßen von der Polizei gesperrt werden © Bernd Günther
  • Fahrraddemo von Friday for Future bei hochsommerlichen Temperaturen – BGPress 2018
    Fahrraddemo von Friday for Future in der Innenstadt von Hannover © Bernd Günther
  • Fahrraddemo von Friday for Future bei hochsommerlichen Temperaturen – BGPress 2021
    Fahrraddemo von Friday for Future in der Innenstadt von Hannover © Bernd Günther
  • Fahrraddemo von Friday for Future bei hochsommerlichen Temperaturen – BGPress 2027
    Fahrraddemo von Friday for Future in der Innenstadt von Hannover © Bernd Günther
  • Fahrraddemo von Friday for Future bei hochsommerlichen Temperaturen – BGPress 2039
    Fahrraddemo von Friday for Future in der Innenstadt von Hannover © Bernd Günther
  • Fahrraddemo von Friday for Future bei hochsommerlichen Temperaturen – BGPress 2045
    Fahrraddemo von Friday for Future in der Innenstadt von Hannover © Bernd Günther
  • Fahrraddemo von Friday for Future bei hochsommerlichen Temperaturen – BGPress 2049
    Fahrraddemo von Friday for Future in der Innenstadt von Hannover © Bernd Günther
  • Fahrraddemo von Friday for Future bei hochsommerlichen Temperaturen – BGPress 2050
    Fahrraddemo von Friday for Future in der Innenstadt von Hannover © Bernd Günther
Symbolbild Feuerwehr

Wasserrettungseinsatz am Schnellen Graben

30. Juli 2020/in Hannover

HANNOVER (PM). In der Nacht zu Donnerstag wurde eine männliche Person im Wasser des Leinewehres am Schnellen Graben im Ferdinand-Wilhelm-Fricke-Weg gesehen. Nach erfolgter Rettung durch die Feuerwehr wurde die Person in ein Krankenhaus transportiert.

Um 23:25 Uhr erhielt die Regionsleitstelle Hannover durch die Polizei die Information, dass sich eine Person im Wasser, in Höhe des Leinewehres am Schnellen Graben, befindet.

Die alarmierten Einsatzkräfte konnten einen Mann lokalisieren, der bis zum Bauch im Wasser an einem Pfeiler stand und auf Grund der starken Strömung sich nicht selbst aus seiner Zwangslage befreien konnte. Wasserretter der Feuerwehr mit speziellen Überlebensanzügen schwammen zu dem Mann und sicherten ihn. Im Anschluss konnte der Mann in ein Schlauchboot einsteigen und somit ans sichere Ufer gelangen.

Nach medizinischer Versorgung durch den Rettungsdienst wurde der 40-Jährige in eine Klinik transportiert.

Zur Unglücksursache können keine Angaben gemacht werden.

Die Feuerwehr und der Rettungsdienst waren mit 30 Einsatzkräften und 10 Fahrzeugen bis 00:30 Uhr im Einsatz.

Feuer- und Rettungswache 1: Kostensteigerung deutlich unter 40 Millionen Euro – Feuerwache1 cmm BGP© Carl-Marcus Müller

Feuer- und Rettungswache 1: Kostensteigerung deutlich unter 40 Millionen Euro

28. Juli 2020/in Hannover

HANNOVER (PM). Die Kosten für den zweiten Bauabschnitt der Feuer- und Rettungswache 1 werden um deutlich weniger als 40 Millionen Euro steigen. Zu dieser Klarstellung sieht sich die Stadtverwaltung wegen mehrerer entsprechender medialer Darstellungen veranlasst.

Für das Bauprojekt am Weidendamm, das im Rahmen einer öffentlich-privaten Partnerschaft (ÖPP) errichtet wird und in das nach Fertigstellung im Jahr 2021 auch die Regionsleitstelle einziehen soll, hatte die Verwaltung dem Rat der Landeshauptstadt Hannover eine vertrauliche Drucksache mit geschätzten Gesamtkosten von 71,59 Millionen Euro vorgelegt. Dieser Vorlage hat der Rat im November 2015 mit breiter Mehrheit (eine Gegenstimme) zugestimmt. Die Gesamtkosten des zweiten Bauabschnitts der Feuer- und Rettungswache 1 einschließlich der bauseitigen Leistungen wie zum Beispiel Leitstellentechnik und Einrichtungskosten belaufen sich zum heutigen Zeitpunkt auf circa 75,62 Millionen Euro. Dies entspricht einer Steigerung von 4,03 Millionen Euro (5,6 Prozent) und liegt damit im Rahmen eines Großprojektes vergleichbarer Komplexität.

Derzeit in gutachterlicher Klärung ist ein etwaiger Anspruch der Firma Ed. Züblin AG durch geänderte und zusätzliche Bauleistungen. Der Verwaltungsausschuss hat im Dezember 2019 den Rahmen für diese Vorgehensweise mit Züblin beschlossen. Dieser Rahmen sieht im Kern eine zusätzliche Vergütung bis zu einem Höchstbetrag von 12,5 Mio. Euro brutto vor, soweit der tatsächliche Mehraufwand durch das Gutachten eines öffentlich bestellten Sachverständigen bestätigt wird. Käme dieser Maximalbetrag zum Tragen, entspräche dies eine Steigerung der Gesamtkosten von 16,53 Millionen Euro (23,09 Prozent).

Die Höhe des Mehraufwands steht zum heutigen Zeitpunkt noch nicht fest, weil das erforderliche Gutachten noch nicht erstellt ist und die Forderung der Fa. Züblin auch noch nicht bestätigt ist. Bisher hat die Landeshauptstadt noch keine zusätzliche Vergütung an den Vertragspartner ausgezahlt.

Hintergrundinformationen:

Die mit der im November 2015 beschlossenen Drucksache geschätzten Gesamtkosten von 71,59 Millionen Euro enthielten die mit Stand 2015 vorliegenden Kosten aus dem zuschlagsreifen Angebot des ÖPP-Bieterwettbewerbs sowie die Schätzkosten der voraussichtlichen Endfinanzierung, Kosten der bauseitigen Bau- und Planungsleistungen wie zum Beispiel die Leitstellentechnik, Medientechnik oder Sicherheitstechnik sowie sonstige Ausstattungskosten. Die Kosten für die Leitstellentechnik werden abschließend zwischen der Landeshauptstadt, der Region Hannover und dem Kostenträger des Rettungsdienstes aufgeteilt. Ausgehend von den Werten der Drucksache aus 2015 beträgt der geschätzte Eigenanteil der Landeshauptstadt an den Einrichtungskosten zum Stand 2015 circa 2,1 Millionen Euro brutto. In den Gesamtinvestitionskosten enthalten sind hierbei der Pauschalfestpreis für Abriss, Planungs- und Bauleistungen aller Leistungen außerhalb der bauseitigen Leistungen sowie die Kosten der Bauzwischenfinanzierung.

Die Gesamtkosten von 71,59 Millionen Euro unterteilten sich wie folgt (jeweils Brutto-Beträge):

  • zuschlagsreifes wirtschaftlichstes Angebot des ÖPP-Bieters Firma Ed. Züblin AG als Pauschalfestpreis in Höhe von 45,68 Millionen Euro zuzüglich der Zinsen für die Zwischenfinanzierung des Bieters in Höhe von 0,51 Millionen Euro,
  • Risikozuschlag in Höhe von 2,79 Millionen Euro,
  • im Zuge der Projektvorbereitung und Wettbewerbs entstandenen Vorkosten in Höhe von 5,2 Millionen Euro,
  • die mit Stand 2015 geschätzten Zinsen für die Endfinanzierung in Höhe von 7,18 Millionen Euro brutto,
  • mit Stand 2015 indizierte Wartungskosten für zehn Jahre in Höhe von 1,95 Millionen Euro brutto,
  • Schätzkosten für die Bau- und Planungskosten der Leitstellentechnik inklusive Medientechnik „Stab“ in Höhe von 7,97 Millionen Euro,
  • Schätzkosten der Ausstattung des Rechenzentrums mit Servern und Racks in Höhe von 0,25 Mio. Euro brutto und abschließend
  • Schätzkosten der Ausstattung der Telefoninfozentrale in Höhe von 0,06 Millionen Euro.
Stadtbibliothek bietet in den Ferien zahlreiche Aktionen in den Stadtteilbibliotheken an – Aktion Stadtbücherei

Stadtbibliothek bietet in den Ferien zahlreiche Aktionen in den Stadtteilbibliotheken an

24. Juli 2020/in Hannover

HANNOVER (PM). Nach den Pandemie-bedingten Schließungen sind nun (fast) alle Stadtteilbibliotheken in den Ferien geöffnet, nur die Stadtbibliothek im Krokus macht vom 3. bis 15. August Sommerpause.

Für alle Kinder und Jugendlichen von elf bis 14 Jahren läuft seit dem 3. Juli der JULIUS-Club (Jugend liest und schreibt) mit aktueller Ferienlektüre. Damit es in den Ferien nicht langweilig wird, haben viele Stadtteilbibliotheken kleine Mit-Mach-Angebote vorbereitet und laden ein zum Rätseln, Basteln und Experimentieren – für die ganze Familie.

In Pandemiezeiten stark nachgefragt: das klassische und das digitale Bibliotheksangebot. Zum Ausleihen und Schmökern gibt es die aktuellsten Bestseller des Sommers, zum Beispiel blutrünstige Krimis, ernsthafte Sachbücher (Nathaniel Rich: Losing earth), schön gestaltete und witzige Bilderbücher für Kinder (Das NEIN-Buch von Marc-Uwe Kling). Zahlreiche attraktive Zeitschriftenhefte wollen durchgeblättert und gelesen werden. Zustätzlich bietet die Stadtbibliothek E-Books, E-Papers, Filme, einen Musik-Streamingdienst, den Film-Streamingdienst „filmfriend“ und „medici.tv“ und einen Video-Streamingdienst für klassische Musik. Bevor es an den Kauf eines E-Readers geht, können Kund*innen 14 Tage lang ein Gerät auch erstmal ausleihen und testen.

Das Sommerferienprogramm der Stadtteilbibliotheken

Nordstadtbibliothek, Engelbosteler Damm 57

„Sommerferien-Mal-Aktion“: die schönsten Ferienerlebnisse zuhause gemalt oder gebastelt, anschließend wird alles in der Bibliothek ausgestellt.

Stadt -/ Schulbibliothek Badenstedt, Plantagenstr. 22

„Die Bibliothek blüht auf“ – eine Sommerwiese für die Stadt/Schulbibliothek Badenstedt.

Kinder dürfen ausgemusterte CDs und Papiervorlagen für Blütenblätter mitnehmen und zuhause eine Blume basteln. Diese wird an eine Wäscheleine in der Kinderbibliothek angebracht, wo bereits Beispiele hängen.

Stadtbibliothek Kleefeld, Rupsteinstr. 6/8

4 kleine Mikro-Experimente zum Mitnehmen

  • Zauberblume: Blume ausschneiden, anmalen, die Blütenblätter nach innenfalten. Wenn die Blume auf eine Wasseroberfläche gelegt wird, falten sich die Blütenblätter automatisch auf.
  • Können Pflanzen ohne Erde wachsen?: Kresse-Samen und Watte
  • Kristalle züchten mit Zucker und Salz und Lebensmittelfarbe
  • Farbverläufe auf Kaffeefilter

Stadt-/Schulbibliothek Mühlenberg, Mühlenberger Markt 1

Die Aktion „Drin-Bleib-Monster“ zum aktuellen Thema der Corona-Pandemie. Das Bilderbuch „Drin-Bleib-Monster-Alma hat coronafrei“ wird in einem Kamishibai-Rahmen ausgestellt. An den Öffnungstagen ist es für die Kund*innen einsehbar, mittwochs steht es in der Bibliothek im Eingangsbereich und kann von außen betrachtet werden.

Jede Woche wird eine Seite im Buch umgeblättert, sodass die Geschichte weitererzählt wird. Zusätzlich ist didaktisches Material ausgelegt und kann von den Kund*innen mit nach Hause genommen werden. An der „Kulturleine“ draußen vor der Bibliothek, in Kooperation mit dem Stadtteilzentrum „Weiße Rose“, hängen weitere Materialien zum Mitnehmen. Kinder, die Ausmalbilder abgeben, erhalten ein kleines Geschenk. Die Ausmalbilder werden an eine Leine im Kinderbereich gehängt, so entsteht die „Drin-Bleib-Galerie“.

Stadtbibliothek Döhren, Peiner Str. 9

Bis 27. August SommerRätselFenster:

  • Emoji – Buchtitel raten
  • Schätzfrage: wie viele Duplosteine sind in einem Glas
  • Verdrehte Namen von Kinderbuchfiguren

Die fünf Gewinner*innen werden wie beim Monatsrätsel gezogen. Preis: Gutschein für eine Eisdiele

Stadtbibliothek Vahrenwald, Vahrenwalder Str. 92

3. bis 27. August „Ferien, Kleber, Bastelschere? Was versteckt sich in der Tüte?“

Hole Dir die Basteltüte aus der Stadtbibliothek Vahrenwald und bastele es raus. Die fertig gebastelten Dinge werden in der Bibliothek ausgehängt und prämiert. Im September werden die eingereichten Bastelergebnisse ausgestellt.

Stadt- / Schulbibliothek Roderbruch, Rotekreuzstr. 21 A

Ferienpakete für Familien

Medien zum Thema „Ferien zuhause“ werden als Päckchen verschnürt und in einem extra Ausstellungsturm präsentiert: Experimentierbücher für Kinder, Reiseführer für Hannover und Niedersachsen sowie Familienfilme – alles zusammen ist für vier Wochen an der Information entleihbar.

Stadtbibliothek Misburg, Waldstr. 9

27. Juli bis 25.08.2020 Familienrallye mit 20 Fragen

Sie führt durch den Stadtteil Misburg. Die Fragen können am besten während einer Wanderung oder Radtour gelöst werden. Den Aufgabenbogen gibt es in der Bibliothek. Preise sind: eine Jahreskarte für die Stadtbibliothek, vier Rieseneisbecher im Eiscafè, sechs Eintrittskarten für eine Kleinfamilie im Misburger Freibad. Der Hauptgewinn wird am 28. August bekannt gegeben.

Stadtmitarbeiter*innen zeigen sich solidarisch mit Oberbürgermeister Belit Onay – BGPress 1940

Stadtmitarbeiter*innen zeigen sich solidarisch mit Oberbürgermeister Belit Onay

23. Juli 2020/in Hannover

HANNOVER. Nachdem bekannt wurde, dass der hannoversche Oberbürgermeister Belit Onay (Grüne) vor wenigen Tagen eine Drohmail mit dem Absender „NSU 2.0“ und einer inhaltlichen Morddrohung gegen ihn und seine Familie erhalten hat, versammelten sich heute Mitarbeiter*innen und Personalräte zur Mittagszeit vor dem Rathaus.

Die Bediensteten der Landeshauptstadt Hannover wollten mit dieser spontanen Kundgebung darauf hinweisen, wie entsetzt sie über die Drohmail sind. Symbolisch zeigten sie den Verfassern der Drohmail gegen ihren Chef die Rote Karte. Der ehemalige Oberbürgermeister Herbert Schmalstieg war durch Zufall ebenfalls vor Ort und sprach mit Vertretern des Gesamtpersonalrates. Er, wie auch viele Ratspolitiker, verurteilen scharf die Drohungen gegen Belit Onay und seine Familie.

Die Politiker Filiz Polat, niedersächsische Bundestagsabgeordnete der Grünen, sowie ihre Kollegen Anton Hofreiter und Renate Künast aus der Fraktion der Grünen haben ebenfalls Drohmails mit dem gleichen Absender erhalten.

Onay hatte schon nach seiner Wahl zum Oberbürgermeister im November des letzten Jahres mehrfach Drohbriefe und -mails erhalten. Die Polizei hat inzwischen die Ermittlungen aufgenommen.

In seiner Arbeit als Oberbürgermeister der Stadt Hannover könne und werde er sich durch Drohmails nicht beeinflussen lassen. Das erklärte Belit Onay an diesem Donnerstag. Den Einschüchterungsversuchen dürfe man nicht nachgeben. Hannovers Stadtoberhaupt hatte am späten Dienstagabend eine rechtsextremistische E-Mail mit Morddrohungen erhalten.

In der mit „NSU 2.0“ und „Heil Hitler“ unterschriebenen Mail wurden Onay sowie drei Bundespolitiker*innen der Grünen persönlich angesprochen. Das Schreiben ist an die Polizei weitergeleitet worden.

„Drohungen und Einschüchterungen nehmen ein unerträgliches Ausmaß an“, sagte Onay. Er nehme die Mail sehr ernst. Neu sei, dass eine Drohung auch auf seine Familie Bezug nehme. „Wir müssen alarmiert sein, denn der verbalen Hetze folgen immer wieder Gewalttaten“, betont der Oberbürgermeister. Die Gesellschaft und die Sicherheitsbehörden seien gefordert, sich konsequent in der Bekämpfung des Rechtsextremismus zu engagieren. In die Arbeit der Ermittler*innen habe er volles Vertrauen, erklärte Onay.

Der Oberbürgermeister bedankte sich für spontane Solidaritätsbekundungen, die ihn aus den Ratsfraktionen, der Landespolitik, aus der Stadtgesellschaft und der Belegschaft der Stadtverwaltung erreichten.

  • Stadtmitarbeiter*innen zeigen sich solidarisch mit Oberbürgermeister Belit Onay – BGPress 1919
    Mitarbeiter*innen der Stadt Hannover zeigten heute vor dem Rathaus spontan ihre Solidarität mit Oberbürgermeister Belit Onay nach der Drohmail © Bernd Günther
  • Stadtmitarbeiter*innen zeigen sich solidarisch mit Oberbürgermeister Belit Onay – BGPress 1920
    Mitarbeiter*innen der Stadt Hannover zeigten heute vor dem Rathaus spontan ihre Solidarität mit Oberbürgermeister Belit Onay nach der Drohmail © Bernd Günther
  • Stadtmitarbeiter*innen zeigen sich solidarisch mit Oberbürgermeister Belit Onay – BGPress 1930
    Mitarbeiter*innen der Stadt Hannover zeigten heute vor dem Rathaus spontan ihre Solidarität mit Oberbürgermeister Belit Onay nach der Drohmail © Bernd Günther
  • Stadtmitarbeiter*innen zeigen sich solidarisch mit Oberbürgermeister Belit Onay – BGPress 1940
    Auch der ehemalige Oberbürgermeister Herbert Schmalstieg war vor Ort und zeigte sich bestürzt über die Drohungen gegen Onay und seine Familie © Bernd Günther
  • Stadtmitarbeiter*innen zeigen sich solidarisch mit Oberbürgermeister Belit Onay – BGPress 1942
    Mitarbeiter*innen der Stadt Hannover zeigten heute vor dem Rathaus spontan ihre Solidarität mit Oberbürgermeister Belit Onay nach der Drohmail © Bernd Günther
  • Stadtmitarbeiter*innen zeigen sich solidarisch mit Oberbürgermeister Belit Onay – BGPress 1944
    Mitarbeiter*innen der Stadt Hannover zeigten heute vor dem Rathaus spontan ihre Solidarität mit Oberbürgermeister Belit Onay nach der Drohmail © Bernd Günther
Erbprinz Ernst August tauft neue Rose der Herrenhäuser Gärten – BGPress 1893© Bernd Günther

Erbprinz Ernst August tauft neue Rose der Herrenhäuser Gärten

23. Juli 2020/in Hannover

HANNOVER (PM). Nach „Kurfürstin Sophie“ und „King George I.“ kommt jetzt eine dritte Rosenzüchtung auf den Markt, die sich in die Kollektion der Herrenhäuser Gärten einreiht. Auch sie trägt einen royalen Namen: Ernst August Prinz von Hannover taufte die rosafarbene Edelrose auf den Namen „Königin Marie“. Als Paten waren Ronald Clark, Direktor der Herrenhäuser Gärten, sowie Wilhelm-Alexander Kordes und Thomas Proll von der Rosenschule W. Kordes Söhne bei der Taufe anwesend.

Getauft wurde standesgemäß im Schloss Herrenhausen, dem früheren Sitz des Hauses Hannover. Den Blick von der Dachterrasse auf den Großen Garten genießen heute die Gäste des Tagungszentrums. In dem von der VolkswagenStiftung wiedererrichteten Schloss am Eingang zum Großen Garten befinden sich zudem Museumsräume.

Die Edelrose „Königin Marie“ vereint Duft, Schönheit und Widerstandskraft

Die Edelrose „Königin Marie“ trägt gefüllte Blüten in einem kräftigen Rosaton. Sie besticht durch einen intensiven Duft. Die Rosenschule Kordes beschreibt ihn als „citrisch-frisch mit fruchtigen Akkorden aus Litschi und Apfel in der Kopfnote. Die Herznote ist weich und sehr abgerundet mit einem cremig-seifigen Akkord aus Geranie. Die Basisnote erinnert an erdige Noten und Patschuli.“ Es lohnt sich also, die Blüten nicht nur zu bewundern, sondern auch daran zu riechen. Im eigenen Garten gepflanzt, verspricht „Königin Marie“ zur Blütezeit ein besonderes Dufterlebnis. Die Rose wird etwa 80 Zentimeter hoch und 40 Zentimeter breit. Sie blüht von Juni bis September, ist winterhart und unempfindlich gegen Blattkrankheiten. Die neue Sorte ist eine Farbvariante der Duft-Edelrose „Carmen Würth“.

„Königin Marie“ ist in diesem Sommer in begrenzter Stückzahl ausschließlich im Infopavillon der Herrenhäuser Gärten erhältlich. Die Pflanzen entsprechen höchster Gartenqualität und kosten im Topf 24,99 Euro pro Stück. Ab Herbst wird die Rosenschule Kordes die neue Rose in größerer Anzahl überregional anbieten.

Königin Marie von Hannover zu Ehren

Ausgewählt und benannt hat die königliche Rose Gartendirektor Ronald Clark. „Königin Marie ist eine interessante Persönlichkeit aus der Geschichte der Herrenhäuser Gärten, und sie liebte Rosen“, so Clark. „Es lag nahe, ihr die auf Kurfürstin Sophie und König Georg folgende Herrenhäuser Rose zu widmen.“

Königin Marie von Hannover (1818-1907), Ur-Ur-Ur-Großmutter des Erbprinzen Ernst August, war eine große Rosenliebhaberin. Auf fast allen Porträts ist sie mit Rosen abgebildet. Sie war die letzte Königin von Hannover und lebte mit König Georg V., der das Schloss Marienburg für sie bauen ließ, mehrere Jahre im Schloss Herrenhausen.

Die Rosenschule W. Kordes‘ Söhne

W. Kordes‘ Söhne zählt zu den weltweit größten Rosenschulen für Garten-, Schnitt- und Topf-Rosen. Das 1887 gegründete Unternehmen wird in fünfter Generation geführt und hat seinen Sitz mit Verkauf und Schaugarten in der Nähe von Elmshorn in Südholstein.

Schritt für Schritt aus der Krise – Oberbürgermeister zieht eine erste Bilanz – Corona Hannover

Schritt für Schritt aus der Krise – Oberbürgermeister zieht eine erste Bilanz

22. Juli 2020/in Hannover

HANNOVER (PM). Hannovers Weg aus der Corona-Krise ist ein Kraftakt. Mit der langersehnten Wiedereröffnung des Neuen Rathauses gelang ein weiterer – wenn auch kleiner – Schritt. Oberbürgermeister Belit Onay machte das Haus, das zu den beliebtesten Besucherzielen der Landeshauptstadt gehört, an diesem Dienstag für die Öffentlichkeit wieder zugänglich. Er sprach dabei von einem Signal, das zu Optimismus Anlass gebe.

Für Onay war es gleichzeitig die Gelegenheit, eine Zwischenbilanz der Corona-Krise aus städtischer Sicht zu ziehen. Seine Botschaft: Die Stadt sieht eine ihrer vordringlichsten Aufgaben darin, weiterhin flankierende Unterstützung für die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Strukturen in der Stadt zu geben.

Es war dieser Anspruch, von dem sich die Stadtverwaltung in den vergangenen Wochen und Monaten leiten ließ. Die Corona-Krise habe die Bürger*innen und die Verwaltung gleichermaßen einem massiven Stresstest ausgesetzt, stellte der Oberbürgermeister auf einer Pressekonferenz fest. Der Lockdown sei absolut notwendig gewesen. Den weitgehend funktionierenden staatlichen Strukturen – nicht zuletzt auf kommunaler Ebene – sei es zu verdanken, dass die Lage nicht schlimmer sei.

Dabei habe die Landeshauptstadt durchaus eine besondere Rolle gespielt. „Mit unseren drei Hilfspaketen, die wir schnell und pragmatisch auf den Weg gebracht haben, nehmen wir eine Vorreiterrolle unter den Kommunen ein“, so Onay. Damit sprach er das Zehn-Millionen-Euro-Sofortprogramm für die lokale Wirtschaft, den Corona-Sozialfonds für soziale Notfälle sowie den hannoverschen Stabilitätspakt an.

Letzterer ist mit drei Millionen Euro hinterlegt. Er stützt unter anderem Sportvereine, Marktbeschicker, Veranstalter, die Außengastronomie sowie Kulturschaffende und Kultureinrichtungen. Die Nachfrage sei hoch, führte Onay aus. So sei das Hilfspaket für die Kultur deutlich überzeichnet. Das sei auch schon beim Zehn-Millionen-Programm für Wirtschaftsunternehmen so gewesen. Die Stadt habe das aber auch nicht anders erwartet.

Als Dienstleisterin einen schweren Stand

Als Dienstleister hat die Stadtverwaltung aufgrund der durch die Pandemie bedingten Auflagen einen schweren Stand. Das gilt vor allem für die Dienststellen, in denen es Publikumsverkehr gibt. Die Bürgerämter oder auch die KFZ-Zulassungsstelle funktionieren nur mit Terminvergaben. In den Räumen sind Abstands- und Hygieneregeln strikt einzuhalten. „Das ist eine Belastung – für die Bürger*innen und für die Mitarbeitenden“, sagte Onay.

Er warb um Verständnis und verdeutlichte, dass die Bürger*innen bei all ihren berechtigten Erwartungen an die Stadt auch berücksichtigen sollten, dass die städtischen Mitarbeitenden immer noch im Krisen-Modus seien. Der OB stellte fest, dass die städtischen Strukturen in der Ausnahmesituation funktionieren. Beispielhaft nannte er die Zulassungsstelle, die inzwischen mehr Anträge als vor der Pandemie bearbeitet, die Bauverwaltung, die im ersten Quartal 2020 mehr Baugenehmigungen als im Vorjahresvergleich auf den Weg gebracht hat, oder auch den städtischen Ordnungsdienst, der Tausende Kontrollen und Ansprachen vorgenommen hat.  Ein Problemfall, der öffentliche Kritik provoziert hatte, war die Elterngeldstelle. Hier habe man gezielt personell gegengesteuert, so Onay.

Bündel von Initiativen für Wirtschaft und Soziales

Mit einer Reihe von Maßnahmen und Initiativen – über die finanziellen Hilfspakete hinaus – flankierte die Stadt die Wirtschaft und soziale Einrichtungen. Beispielhaft nannte Onay Beratungsangebote für Unternehmen, den Runden Tisch Standortvermarktung oder die Initiative „Gemeinsam für Hannover“. Im sozialen Bereich hat die Stadt beispielsweise in der Akutphase der Pandemie für sechs Essensausgaben gesorgt. Sie hat eine Jugendherberge für die Unterbringung von Obdachlosen angemietet. Dieses Angebot wurde inzwischen auf zwei andere Standorte verlegt. In Alten- und Pflegeeinrichtungen richtete die Stadt Besuchszimmer ein.

Eine besondere Herausforderung für die Verwaltung war der Neustart der Schulen und der Kitas – insbesondere was die Bereitstellung von Hygienemitteln anging. An einigen Schulstandorten wurden mobile Waschtische und Sanitärcontainer aufgestellt. Viel Kreativität und Geduld waren notwendig gewesen. Die Schulen seien aber für das neue Schuljahr gewappnet, meinte Onay. Auch gehe es mit dem digitalen Unterricht voran. Allen Schulen Hannovers stünde jetzt die Online-Plattform schulen-hannover.de zur Verfügung. 90 Einrichtungen seien bereits angeschlossen. Nach den Sommerferien werde die Stadt die Schulen mit 7500 I-Pads ausstatten. Ein Programm des Bundes macht das möglich.

In den Kitas läuft der eingeschränkte Regelbetrieb mit einem Betreuungsangebot für alle Kinder. Die Lage für Eltern, Kinder und Betreuer*innen ist Onays Angaben zufolge „herausfordernd“. Es sei ein Balance-Akt, die Hygiene-Regeln einzuhalten. Viele städtische Einrichtungen arbeiten im Normalbetrieb nach dem offenen Konzept – das sei aber für den derzeit eingeschränkten Betrieb untersagt.  Es gebe immer wieder Einschränkungen – etwa dann, wenn Kinder oder Betreuer*innen getestet werden müssen. Zudem sei die Personallage angespannt.

Lastenausgleich gefordert

Die finanziellen Spielräume der Stadt sind in den kommenden Jahren deutlich reduziert. Das machte Onay mit Hinweis auf die Haushaltslage deutlich. Die Corona-Krise sorgt für einen starken Einbruch bei den Gewerbesteuern. Auch sind der Stadt Einnahmen entgangen. Das zu erwartende Defizit dürfte sich auf 300 bis 400 Millionen Euro belaufen. Es werde eine große Herausforderung für Verwaltung und Politik, den Haushalt 2021/2022 aufzustellen. Hannover werde vieles auf den Prüfstand stellen, jedoch „nicht gegen die Krise ansparen“. Es gelte, wichtige Investitionen vorzunehmen und die Handlungsfähigkeit der Stadt zu sichern. Onay begrüßte die Initiative des Bundes, den Kommunen unter die Arme zu greifen – mit einem Ausgleich für Gewerbesteuerausfälle, den Länder und Bund tragen, sowie Entlastungen bei den Sozialkosten.  „Zu gegebener Zeit werden wir bewerten müssen, ob dieser Lastenausgleich ausreicht“, meinte Onay.

Neben all den negativen Folgen hat die Corona-Krise auch Entwicklungen beschleunigt.  Onay nannte beispielhaft die Digitalisierung. Die Stadt werde sie konsequent vorantreiben.

Der Oberbürgermeister beschloss die Pressekonferenz mit einem positiven Ausblick: „Das Zusammenrücken der Stadtgesellschaft – so, wie wir es gerade erleben – sollte Mut machen. Die Corona-Krise rückt das Lokale und den Wert lokaler Strukturen wieder deutlich mehr in den Mittelpunkt. Das gibt uns den Rückhalt, um die anstehenden Aufgaben zu bewältigen.“

Einbau der Technik in die Feuer- und Rettungswache 1 startet – Feuerwache1 cmm BGP© Carl-Marcus Müller

Einbau der Technik in die Feuer- und Rettungswache 1 startet

21. Juli 2020/in Hannover

HANNOVER (PM). Der Bau der Regionsleitstelle in der Feuer- und Rettungswache 1 (FRW 1) geht voran. Davon hat sich Oberbürgermeister Belit Onay am Montag (20. Juli) bei einem Rundgang ein Bild gemacht. Von außen wirkt der Bau fast fertig, innen stehen nun noch aufwändige technische Einbauten an. Voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2021 wird dieser zweite Bauabschnitt am Weidendamm komplett fertig sein.

Dann werden dort die Regionsleitstelle sowie das städtische Rechenzentrum ihren Betrieb aufnehmen. Das neue Gebäude wurde als Projekt in öffentlich-privater Partnerschaft durch die Ed. Züblin AG errichtet.

„Die Erweiterung der Feuer- und Rettungswache 1 ist ein besonderes Projekt nicht nur für die Stadt, sondern auch für die gesamte Region Hannover. Hier wird die Regionsleitstelle für rund 1,2 Millionen Menschen tätig sein“, betonte Oberbürgermeister Belit Onay bei dem Rundgang durch das Gebäude. „Ein wichtiger Schritt für die Stadtverwaltung wird zudem der Einzug des städtischen Rechenzentrums in dieses moderne Gebäude sein“, so der Oberbürgermeister. Begleitet wurde Belit Onay bei dem Rundgang von Sabine Tegtmeyer-Dette, Erste Stadträtin und Wirtschafts- und Umweltdezernentin, Rita Maria-Rzyski, Personal-, Bildungs-, Jugend-, Familien- und Feuerwehrdezernentin, sowie Jens Quade, technischer Direktionsleiter Nord der Ed. Züblin AG.

Der zweite Bauabschnitt der FRW 1 mit einer Nettogrundfläche von 15.650 Quadratmetern knüpft an den ersten an, der 2014 startete. Er umfasst zwei Gebäudeteile, die an den bestehenden zum einen im Südosten des Grundstückes zur Kopernikusstraße hin und zum anderen im Nordwesten angebaut wurden.

Ein Teil erstreckt sich entlang der Kopernikusstraße. Hier sind die Fachbereichsleitung der Feuerwehr Hannover, ihre fünf Bereichsleitungen, die Regionsleitstelle, die Stelle für die persönliche Schutzausrüstung und Bekleidung („Kleiderkammer“), der medizinische Dienst sowie das Rechenzentrum der Landeshauptstadt Hannover untergebracht.

Der zweite entstehende Gebäudeteil beinhaltet eine Mensa nebst Speiseraum, die Feuerlöscher-Werkstatt als Kompetenzzentrum der Stadt und die Reifenwerkstatt der Feuerwehr. Die Bau- und Ausstattungsstandards entsprechen dem des ersten bereits erstellten Bauabschnittes.

Ganzheitliches Sicherheitskonzept

Die Betriebs- und Versorgungssicherheit wird durch eine redundante Bauweise der technischen Anlagen gewährleistet. Dies bedeutet, dass einige Technikkomponenten so dimensioniert und gebaut sind, dass sie eine große Reserve beinhalten. Im Standardbetrieb laufen die Anlagen jeweils bei maximal 50 Prozent. Fällt eine der Anlagen aus, können die anderen auf 100 Prozent hochgefahren werden und so die Funktion der ausgefallenen Anlage kompensieren. Hierdurch ist das Gebäude für Notfälle sehr gut vorgerüstet, aber auch bei Wartungen kann der volle Betrieb – ohne Störungen – weitergeführt werden.

Darüber hinaus benötigen insbesondere die Regionsleitstelle und das Rechenzentrum ein ganzheitliches Sicherheitskonzept. Die Zertifizierung des Rechenzentrums nach den Vorgaben der TÜV Informationstechnik GmbH (TÜViT) ist eine weitere Anforderung, die erfüllt wird. In Bezug auf die Regionsleitstelle Hannover für Brandschutz, Hilfeleistung und Rettungsdienst, die für die Entgegennahme und Bearbeitung aller Hilfeersuchen der circa 1,2 Millionen Einwohner*innen in der Region Hannover zuständig ist, wird eine komplett neue technische Sicherheitsarchitektur entstehen. Aus Sicherheitsgründen sind die Notrufleitungen und der Digitalfunk an zwei Standorte angebunden. Sollte ein Leitstellenbetriebspunkt ausfallen, stehen den Hilfesuchenden so weiterhin ausreichende Leitungskapazitäten zur Verfügung. Auch unter diesem Aspekt sind die technischen Komponenten an dem Standort Weidendamm redundant ausgeführt. Zudem sind sowohl die Funktion der Leitstelle als das Rechenzentrum an den zwei Standorten FRW 1 und FRW 2 miteinander koppelbar, damit die nahtlose gegenseitige „Vertretung“ möglich ist, wenn eine der Anlagen ausfällt.

Übererfüllung energetischer Standards

Für die Energieversorgung hat die Ed. Züblin AG ein effizientes Gesamtkonzept vorgelegt. Da im Gebäude durch das Rechenzentrum sowie die Leitstelle hohe Wärmelasten auftreten, erwies es sich als nicht sinnvoll, den zweiten Bauabschnitt im Passivhaus-Standard zu erstellen.

Um baulichen Wärmeschutz zu gewährleisten, werden für den zweiten Bauabschnitt – die für 2019 gemäß EU-Gebäuderichtlinie geforderten – Niedrigenergiestandards umgesetzt und sogar übererfüllt. An der Gebäudehülle werden Passivhaus-Komponenten, zum Beispiel Passivhausfenster mit Dreifachverglasung, verwendet. Bei der Anlagetechnik wird Wärme der Lüftungsanlagen zurückgewonnen

Feuerwehreinsatz

Küchenbrand in einer Kleintierpraxis

19. Juli 2020/in Hannover

HANNOVER (PM). Am heutigen Samstagabend wurde die Feuerwehr Hannover zu einem Küchenbrand in den Stadtteil Isernhagen Süd gerufen. Durch den Brand entstand Sachschaden, Menschen und Tiere wurden nicht verletzt.

Die Regionsleitstelle Hannover erhielt gegen 19:43 Uhr die Information über einen Brand in der Küche einer Tierarztpraxis in der Straße Am Rotdorn. Als kurz darauf Feuerwehrkräften am Ort des Geschehens eintrafen, drang ihnen bereits dichter Brandrauch aus dem Gebäude entgegen. Durch die ins Gebäude vorgegangenen Einsatztrupps konnte der Brandherd schnell lokalisiert und bekämpft werden. Der Küchenraum wurde durch das Brandgeschehen stark in Mitleidenschaft gezogen. Die gesamte Kleintierpraxis ist durch die starke Kontamination mit Brandrauch derzeit nicht benutzbar. Glücklicherweise wurden weder Menschen noch Tiere bei dem Einsatz verletzt.

Der entstandene Sachschaden kann durch die Feuerwehr nicht beziffert werden.

Zur Klärung der Brandursache hat die Polizei vor Ort die Ermittlungen aufgenommen.

Die Feuerwehr Hannover und der Rettungsdienst waren mit 29 Einsatzkräften und 9 Fahrzeugen vor Ort. Der Einsatz war gegen 21:00 Uhr beendet.

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