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Aktuelle Nachrichten aus der Landeshauptstadt Hannover – lokale Meldungen, Polizei, Politik und Stadtgeschehen.

Öffentlichkeitsfahnung Vermisste Seniorin

Öffentlichkeitsfahndung: Wer hat vermisste 16-Jährige gesehen?

25. Januar 2021/in Polizei, Hannover

HANNOVER (PM). Die Polizei Hannover bittet die Bevölkerung bei der Suche nach Marion Francoise Sandra P. um Mithilfe. Die 16-Jährige verließ bereits am 04.08.2020 die elterliche Wohnung im Stadtteil List. Da die Vermisste Kleidung und persönliche Gegenstände mitnahm, geht die Polizei von einem freiwilligen Verschwinden aus. Eine Gefährdung der Minderjährigen kann jedoch nicht mehr ausgeschlossen werden.

Am frühen Morgen des 04.08.2020 meldete die Mutter der 16-Jährigen das Mädchen bei der Polizei als vermisst. Nach bisherigen Erkenntnissen, packte die Jugendliche Kleidung sowie einige persönliche Gegenstände ein und verließ die elterliche Wohnung in einem Haus an der Grillparzerstraße in der List. Zeugen wollen beobachtet haben, wie das Mädchen in einen dunklen VW-Transporter stieg, der von einem jüngeren Mann gefahren wurde. Um wen es sich dabei handelte, ist unklar.

Längere Ermittlungen der Polizei sowie die Befragung von Freunden und Bekannten der Vermissten verliefen ohne Erfolg. Da Marion P. zum Zeitpunkt ihres Verschwindens nur über eine geringe Summe Bargeld verfügte, kann eine Gefährdung für Leib und Leben der Minderjährigen nun nicht mehr ausgeschlossen werden.

Öffentlichkeitsfahndung: Wer hat vermisste 16-Jährige gesehen? – 20210125 Vermisste

Die Vermisste © Polizeidirektion Hannover

Die Gesuchte ist 16 Jahre alt, wirkt jedoch etwas älter. Marion P. ist etwa 1,75 Meter groß und schlank. Zum Zeitpunkt ihres Verschwindens trug sie langes dunkles Haar. Auffällig ist ein Muttermal auf der linken Wange.

Zeugen, die Marion P. gesehen haben oder Hinweise zu ihrem Verschwinden sowie möglichen Kontaktpersonen geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Hannover unter Telefon 0511 109-2717 zu melden.

Verschärfte Maskenpflicht: Ab sofort sind medizinische Masken im ÖPNV zu tragen – ÖPNV Maskenpflicht© Bernd Günther

Verschärfte Maskenpflicht: Ab sofort sind medizinische Masken im ÖPNV zu tragen

25. Januar 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Durch die aktuelle Anpassung der niedersächsischen Corona-Verordnung ergeben sich Änderungen für die Beförderung im ÖPNV: Ab sofort sind Mund und Nase mit einer medizinischen Maske zu bedecken. Dazu zählen die sogenannten OP-Masken, FFP2- oder KN95/N95-Masken.

Ein Mund-Nasenschutz aus Baumwolle, die Bedeckung mit einem Schal oder einem Halstuch ist nun nicht mehr ausreichend. Kinder bis zum 15. Lebensjahr sind nicht verpflichtet eine medizinische Maske zu tragen, für sie genügt weiterhin eine einfache Mund-Nasen-Bedeckung (Stoffmaske, Tuch). Grundsätzlich sind Kinder bis zum vollendeten 6. Lebensjahr von dieser Pflicht befreit.

Maskenpflicht gilt in Fahrzeugen, Stationen und Haltestellen

Wie bisher gilt die Maskenpflicht sowohl in den Fahrzeugen des ÖPNV als auch in Stationen sowie an Haltestellen.

Es besteht die Möglichkeit, OP-Masken an den Snack-Automaten in den Stationen sowie an einigen Stadtbahnhaltestellen der ÜSTRA zu erwerben. Fahrgäste sind aufgefordert, wie bereits zuvor auch, sich mit den entsprechenden Materialien zu versorgen.

Die Service- und Prüfpersonale von ÜSTRA und regiobus werden weiterhin auf die Einhaltung der verschärften Maskenpflicht achten und Personen mit nicht ausreichendem Schutz ansprechen.

Über Ansagen sowie Infodisplays wird bereits über die veränderten Regelungen informiert. Plakate in Fahrzeugen und an Stationen werden zeitnah aktualisiert.

Impfungen verzögern sich wegen Lieferengpass – Vaccine

Impfungen verzögern sich wegen Lieferengpass

22. Januar 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Vor dem Hintergrund des derzeitigen Engpasses bei der Lieferung von Impfstoff revidieren Stadt und Region Hannover ihre Erwartungen zum weiteren Fortschritt der Corona-Impfungen. Bislang haben mehr als 10.000 Bewohnerinnen und Bewohner sowie Pflegekräfte in Alten- und Pflegheimen in der gesamten Region die erste von zwei notwenigen Impfungen gegen das Coronavirus erhalten – nahezu die Hälfte der Menschen in dieser Zielgruppe.

Stadt und Region gehen jedoch davon aus, dass sich die Erstimpfungen in den Einrichtungen bis in den Februar hineinziehen und nicht wie gehofft Ende Januar abgeschlossen werden. Die Terminplanung mit den Heimen muss ggf. angepasst werden.

Seit Mittwoch, 20. Januar 2021, werden zudem die zweiten Impfungen an diejenigen verabreicht, die vor drei Wochen die erste Injektion erhalten haben. Da der Schutz nur mit zwei Impfungen vollständig gewährleistet ist, haben diese Impfungen für Stadt und Region Priorität. Der Impfstoff für diese Impfungen ist gesichert. Ob der Start für die Impfung von über 80-Jährigen im gemeinsamen Impfzentrum am Messegelände wie geplant am 1. Februar 2021 stattfinden kann, ist derzeit indes noch offen.

Feuer am Jugendzentrum – Entstehungsbrand Jugendzentrum

Feuer am Jugendzentrum

21. Januar 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Die Feuerwehr Hannover löscht einen Entstehungsbrand am Jugendtreff an der Lenther Chaussee in Hannover- Badenstedt. Der schnelle Einsatz verhindert größeren Schaden.

Ein aufmerksamer Bürger meldete gegen 01:40 Uhr der Regionsleitstelle Hannover ein Feuerschein am Jugendzentrum „El Dorado“. Aufgrund erster Meldungen wurden sofort zwei Löschzüge und die Freiwillige Feuerwehr alarmiert.

Die Einsatzkräfte entdeckten auf der Gebäuderückseite ein Entstehungsbrand an der Fassade. Durch den schnellen Einsatz eines Löschrohres konnte eine Brandausbreitung auf weitere Teile des Objektes verhindert werden. Im Anschluss wurden Teile des Daches und der Holzfassade mittels einer Wärmebildkamera kontrolliert, um mögliche Glutnester auszuschließen. Personen wurden nicht verletzt, da das Jugendzentrum geschlossen hatte.

Die Feuerwehr Hannover und der Rettungsdienst waren mit 40 Einsatzkräften und 14 Fahrzeugen vor Ort. Die Anzahl der Kräfte konnte jedoch nach wenigen Minuten reduziert werden. Der Einsatz war gegen 03:00 Uhr beendet. Nach ersten Schätzungen ist von einer Schadenshöhe von ca. 15.000 € auszugehen. Die Polizei hat die Klärung zur Brandursache aufgenommen.

Bilanz 2020: 1273 Einsätze für den Rettungshubschrauber Christoph 4 – Christoph 4 Alexandra Stolze Bundespolizei

Bilanz 2020: 1273 Einsätze für den Rettungshubschrauber Christoph 4

19. Januar 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Der Rettungshubschrauber Christoph 4, am Standort der Medizinischen Hochschule in Hannover, ist 2020 zu 1273 Notfalleinsätzen abgehoben. Das Einsatzaufkommen hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 97 verringert (2019: 1370). „Der sichtbare Einsatzrückgang fällt in den Zeitraum der ersten Pandemiephase“, sagt Dr. Christian Macke, ärztlicher Leiter für den Christoph 4 von der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH).

Das sei ein ganz ähnliches Bild, wie es sich auch in den Notaufnahmen im März und April bot, so Macke. 40 Prozent der Einsätze waren internistischer Art wie Herzinfarkte und Herz-Kreislauf-Probleme. Dazu kamen 40 Prozent chirurgische Notfälle – Auto-, Haus- und Arbeitsunfälle – sowie 20 Prozent sonstiger Fälle.

Die Einsatzbereitschaft war auch während der Pandemiehochphasen war durchgängig sichergestellt. „Während der ersten Hälfte des Jahres sind die Besatzungen wöchentlich in festen Dreierteams geflogen, um eine Infektionskette, wenn es zu einer Corona-Infektion kommen sollte, effektiv zu unterbrechen“, sagt Volker Hubrich, leitender Notfallsanitäter und HEMS-TC (Helicopter Emergency Medical Services Technical Crew Member). Zum Schutz der Flug-Crew und der Patienten wurden die ohnehin hohen Hygienestandards coronakonform erhöht und angepasst. Das konsequente Tragen von FFP2-Masken im Hubschrauber trug ebenfalls zur Sicherheit bei, erschwerte allerdings die Verständigung beim Funken, so Hubrich.

Zudem ist der Christoph 4 im April zum bundesweit 800.000. Einsatz eines Zivilschutz-Hubschraubers seit 1971 abgehoben. In einem unübersichtlichen Waldstück war ein 14-Jähriger schwer mit dem Mountainbike gestürzt. Nach kurzer Suche konnte der Junge gefunden und von der Besatzung des Christoph 4 versorgt werden.

Der Christoph 4 hat einen Einsatzradius von rund 50 Kilometern und fliegt mit einer Geschwindigkeit von bis zu 257 Kilometern pro Stunde in die Region und Stadt Hannover sowie in die Landkreise Celle, Gifhorn, Hameln, Hildesheim, Holzminden, Nienburg, Schaumburg und Soltau-Fallingbostel. Von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang ist er alarmierbar. Seit 1972 ist der Rettungshubschrauber in Hannover im Einsatz.

Das Team von Christoph 4

An der Luftrettung des Christoph 4 sind zahleiche Institutionen beteiligt. Die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Landesverband Niedersachsen/Bremen ist für den Dienstbetrieb des Hubschraubers verantwortlich und stellt die Not­fallsanitäter und die HEMS-TC. Die Piloten kommen von der Bundespolizei, Fliegerstaffel Nord Stützpunkt Gifhorn. Diese verantworten zudem die Wartung sowie die Instandhaltung des Hubschraubers. Die Notärzte stellt die Abteilung für Unfallchirurgie MHH genauso wie den ärztlichen Leiter, Dr. Christian Macke. Träger des Luftrettungsstützpunktes an der MHH ist das Land Niedersachsen. Der Christoph 4 gehört zur orangefarbenen Flotte der Zivilschutz-Hubschrauber (ZSH) des Bundesministeriums des Innern.

Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.

Der Landesverband Niedersachsen/Bremen erstreckt sich von der Nordsee bis in den Harz, zwischen der Lüneburger Heide und dem Emsland, in der Mitte das Bundesland Bremen. Ihm angeschlossen sind die fünf Regionalverbände Bremen-Verden, Harz-Heide, Niedersachsen Mitte, Südniedersachsen und Weser-Ems. Von der ambulanten Pflege über Sanitäts- und Rettungsdienste bis hin zu Jugendarbeit und Kindertagesstätten – mit unseren Angeboten unterstützen wir Menschen in allen Lebenslagen. Rund 2.700 Menschen sind in unserer Region hauptamtlich für die Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. tätig. Aus Liebe zum Leben engagieren sich zudem mehr als 7.000 Helferinnen und Helfer ehrenamtlich in Niedersachsen und Bremen, darunter über 2.200 Johanniter-Jugendliche. Ohne die Unterstützung unserer gut 111.000 Fördermitglieder wäre all dies nicht möglich. Infos unter www.johanniter.de/nb

Modellprojekt bietet Wohnplätze, soziale Beratung und Anschlussperspektiven – Wohnungslosenprojekt

Modellprojekt bietet Wohnplätze, soziale Beratung und Anschlussperspektiven

19. Januar 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Am Mittwoch (20. Januar) startet das von Stadt und Region Hannover initiierte und finanzierte neue Vorhaben „Plan B – OK“. Es sieht eine befristete Unterbringung wohnungsloser Menschen kombiniert mit intensivierter sozialpädagogischer Beratung und Unterstützung vor. Ziel ist es, die Wohn- und Lebenssituation Wohnungsloser dauerhaft zu verbessern.

Das Projekt „Plan B – OK“ (OK steht für Orientierung und Klärung) richtet sich zunächst an alle Personen im Stadtgebiet Hannover ohne eigene Wohnung, die aufgrund von sozialen Schwierigkeiten nicht aus eigener Kraft aus ihrer Wohnungslosigkeit herausfinden können. Dazu werden die Menschen bis zu drei Monate untergebracht und in dieser Zeit intensiv persönlich betreut und von einer sozialpädagogischen Fachkraft dabei unterstützt, eine neue Lebensperspektive zu entwickeln.

„Mit dem neuen Vorhaben „Plan B – OK“ können wir gemeinsam mit der Region Hannover die Situation obdachloser Menschen in Hannover nachhaltig verbessern. Wir freuen uns, dass sich mit den Familien Niedergerke und Carstensen im Rahmen ihrer Stiftungen zudem Personen aus der Stadtgesellschaft engagieren und das Vorhaben mit einem Anteil finanziell unterstützen“, so Oberbürgermeister Belit Onay.

Unterbringung in Wohngemeinschaften mit Einzelzimmern

Für den Start des Modellprojektes stellt die Landeshauptstadt Hannover (LHH) zunächst 21 Plätze in einem Mehrparteienhaus in Döhren zur Verfügung.  Die sozialpädagogische Beratung und Unterstützung der Bewohner*innen übernimmt aufgrund einer Leistungsvereinbarung mit der Region Hannover das Deutsche Rote Kreuz, Soziale Dienste in der Region Hannover gem. GmbH (DRK). Das Gebäude verfügt über insgesamt acht Wohnungen. Hiervon werden sieben Wohnungen für die Unterbringung genutzt, eine weitere Wohnung bietet Raum für die soziale Beratung und Unterstützung durch das DRK. Die Wohnungen verfügen über je drei Einzelzimmer und gemeinschaftlich zu nutzende Bäder und Küchen.

Die besondere Situation wohnungsloser Frauen wird berücksichtigt: Sie sollen einen gleichberechtigten Zugang zum Angebot und der Platzvergabe sowie einen abgetrennten Wohnbereich bekommen. Auch für Menschen mit einem ungeklärten Leistungs- oder Aufenthaltsstatus sind Plätze vorgesehen: Diese Menschen haben zunächst 30 Tage Zeit, gemeinsam mit den Sozialarbeiter*innen vor Ort ihren ausländer- und sozialrechtlichen Status zu klären und weitere Schritte zu planen.

„Mit dem Modellprojekt „Plan B – OK“ schaffen wir eine sinnvolle Ergänzung zu dem bereits bestehenden städtischen Angebot in der Obdachlosenunterbringung. Die Bewohner*innen erhalten neben der Unterbringung in Wohnungen zudem die Möglichkeit, mit sozialer Unterstützung, den Weg weg von der Straße hinein in eine geregelte Wohn- und Lebenssituation zu finden. Eine Besonderheit ist, dass auch Plätze für Personen mit einem ungeklärten Leistungs- und Aufenthaltsstatus vorgesehen sind“, so Thomas Vielhaber, Baudezernent der Landeshauptstadt Hannover.

“Gemeinsam haben die Sozialverwaltungen der Landeshauptstadt und der Region das Konzept ‚Plan B – OK‘ entwickelt mit dem Ziel, wohnungslosen Menschen einen Weg aus ihrer Situation zu eröffnen. „Plan B – OK“ ist ganz bewusst kein Angebot, das darauf ausgelegt ist, Menschen dauerhaft aufzunehmen, sondern hat den Charakter einer Clearingstelle, die gemeinsam mit den Menschen daran arbeitet, die Situation der einzelnen dauerhaft zu verbessern und entsprechende Hilfsangebote macht. Mein Dank gilt der Landeshauptstadt, die hier in Döhren nun eine Immobilie zur Verfügung stellt, um das Konzept starten zu lassen“, sagt Dr. Andrea Hanke, Dezernentin für Soziale Infrastruktur der Region Hannover.

Finanzielle Unterstützung durch Niedergerke- und MUT-Stiftung

Die Landeshauptstadt Hannover plant für das Projekt – für die Immobilien und den Betrieb – Kosten in Höhe von rund 2,25 Millionen Euro für drei Jahre ein. Die Region Hannover finanziert das sozialpädagogische Beratungs- und Unterstützungsangebot und übernimmt einen Teil der Unterbringungskosten. Insgesamt hat die Region dafür rund 600.000 Euro für die nächsten drei Jahre eingeplant.

Zudem unterstützen die Niedergerke-Stiftung des Ehepaars Ricarda und Udo Niedergerke sowie die MUT-Stiftung des Ehepaars Maria und Uwe Thomas Carstensen das Projekt mit einer Spende von 50.000 Euro.

„Hocherfreut sind wir über das bürgerschaftliche Engagement der Stadtgesellschaft, deren Spendenbereitschaft bis zur Stunde anhält und uns erst die Möglichkeit gibt, uns in dieses tolle Projekt einzubringen mit stolzen 50.000 Euro“, so Ricarda Niedergerke. Udo Niedergerke ergänzt: „Menschen, die auf der Straße leben, sind vielfältig krank, körperlich und seelisch. Deshalb ist es unverzichtbar, dass sie betreut, begleitet und beschützt werden, wie es in diesem Projekt vorbildlich geschieht. Das ist für uns Ärzte eine Herzensangelegenheit.“

„Wir freuen uns, gemeinsam mit der Stadt und der Region ein weiteres Angebot für Obdachlose zu realisieren. Damit verbinden wir die nachdrückliche Hoffnung, dass sich die prekäre Situation für Obdachlose vom Herbst 2020 nicht wiederholt, sondern von den politischen Gremien ein ganzjähriges Konzept der Unterbringung vorbereitet und umgesetzt wird: Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg!“, so Maria und Uwe Thomas Carstens von der MUT-Stiftung.

Ausweitung des Projektes in Planung

Perspektivisch ist eine Ausweitung auf 70 Plätze in einer größeren Immobilie geplant. Hierzu hat die Landeshauptstadt, die für die Unterbringung von Obdachlosen zuständig ist, eine geeignete Immobilie in Aussicht. Der Anmietungsprozess läuft derzeit. Das Konzept soll in einer Erprobungsphase und mit einer Laufzeit von drei Jahren in der Landeshauptstadt Hannover umgesetzt werden. Ziel ist die Umsetzung als Regelangebot für wohnungslose Menschen in der gesamten Region Hannover.

Bürgeramt Schützenplatz bleibt geschlossen, Bürgeramt Aegi öffnet mit Einschränkungen – HannoverServiceCenter© BG-PRESS.de

Bürgeramt Schützenplatz bleibt geschlossen, Bürgeramt Aegi öffnet mit Einschränkungen

18. Januar 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Aufgrund von Corona-Fällen in der Belegschaft und damit verbundener Quarantäne-Anordnungen bleibt das Bürgeramt Schützenplatz im HannoverServiceCenter vorerst weiterhin bis zum 22. Januar geschlossen. Alle Kund*innen, die in dieser Woche einen Termin im Bürgeramt Schützenplatz haben, werden gebeten neue Termine zu vereinbaren.

Alle Kund*innen, die zwischen den 25. Januar und dem 29. Januar einen Termin im Bürgeramt Schützenplatz haben, werden gebeten sich kurz vor dem Termin auf der Website www.bürgeramt-hannover.de zu informieren. Nur das Abholen von fertigen Dokumenten bleibt im Bürgeramt Schützenplatz möglich.

Das Bürgeramt Aegi nimmt ab Dienstag,19. Januar grundsätzlich wieder den Betrieb auf. Allerdings gibt es bis zum 22.Januar Einschränkungen. Aufgrund der Quarantäneanordnungen und der damit verbundenen geringen Personalausstattung müssen mehrere Termine in dieser Woche gezielt abgesagt werden. Alle betroffenen Kund*innen werden direkt informiert und erhalten ein Ersatzangebot.

Aufgrund der Schließung des Bürgeramtes Schützenplatz und sehr begrenzten Kapazitäten im Bürgeramt Aegi sind leider keine Ausweichtermine in anderen Bürgerämtern möglich.

Einsatzleitwagen

Vermeintliche Person in der Leine löst Großeinsatz der Feuerwehr aus

17. Januar 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Die Feuerwehr Hannover musste am Sonntagnachmittag zu einem Rettungseinsatz nach Herrenhausen ausrücken. Dort sollte eine Person in die Leine gestürzt sein. Dies erwies sich glücklicherweise als Fehleinsatz.

Gegen 14:45 Uhr meldete eine Passantin der Feuerwehr, dass eine Person in Höhe des Clubheims der TSG Hannover 1893 in der Dorotheenstraße, in die Leine gestürzt sei.

Die alarmierten Rettungskräfte suchten die Gegend ab, konnten jedoch weder Spuren noch eine Person finden. Weitere Einsatzkräfte fuhren mit einem Boot auf der Leine von der Klappenburg in Stöcken, bis zur vermeintlichen Einsatzstelle nach Herrenhausen. Der Polizeihubschrauber Phönix, welcher den gesamten Bereich mit der Wärmebildkamera abflog, konnte ebenfalls keine Person im Wasser finden. Ausgerüstete Taucher mussten ebenfalls nicht mehr ins Geschehen eingreifen.

Insgesamt waren rund 80 Einsatzkräfte von Berufsfeuerwehr, Freiwilliger Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der DLRG im Einsatz. Der Einsatz wurde um 16:00 Uhr beendet.

Eine Person bei Wohnungsbrand in Herrenhausen verletzt – BGPress 3771© Bernd Günther

Eine Person bei Wohnungsbrand in Herrenhausen verletzt

14. Januar 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Die Feuerwehr Hannover musste am Donnerstagabend zu einem Wohnungsbrand im Stadtteil Herrenhausen ausrücken. Die Löschkräfte konnten ein Übergreifen des Feuers auf benachbarte Wohnungen noch rechtzeitig verhindern. Eine Person wurde leicht verletzt.

Gegen 16:25 Uhr bemerkten mehrere Anwohner Rauch und Flammen, sowie einen heftigen Knall in einem Mehrfamilienhaus an der Spanuthstraße. Sie riefen umgehend die Feuerwehr. Beim Eintreffen der ersten Löschkräfte schlugen die Flammen bereits aus mehreren geborstenen Fenstern im Erdgeschoß des Gebäudes. Die Bewohnerin der Brandwohnung hatte sich zu diesem Zeitpunkt schon selbst ins Freie gerettet und wurde sofort von Rettungskräften versorgt. Durch einen konzentrierten Löschangriff verhinderten mehrere Feuerwehrtrupps zunächst die Brandausbreitung und sicherten den Treppenraum. Weitere Trupps unter schwerem Atemschutz nahmen umgehend die Brandbekämpfung in der Wohnung und an der Fassade auf, die auch schnell Erfolg zeigte. Durch den bereits stark fortgeschrittenen Brand konnten sie dennoch nicht mehr verhindern, dass ein Teil der betroffenen Wohnung nahezu vollständig ausbrannte. Das Feuer hatte sich durch die Flammeneinwirkung auch unter Teile der Wärmedämmfassade bis in die oberen Stockwerke gefressen, so dass Feuerwehrleute noch bis in die Abendstunden damit beschäftigt waren diese freizulegen und zu kontrollieren.

Der Sachschaden steht derzeit noch nicht fest. Zur Brandursache hat die Polizei Ermittlungen aufgenommen. Die Feuerwehr und der Rettungsdienst der Landeshauptstadt waren mit insgesamt 50 Einsatzkräften und 17 Fahrzeugen, darunter zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr und die Ortsfeuerwehr Stöcken, im Einsatz. Feuerwehrleute waren mit Aufräum- und Kontrollarbeiten noch bis in den Abend beschäftigt.

Die Bürgerämter am Schützenplatz und am Aegi bleiben geschlossen – Quarantäne Bürgeramt

Die Bürgerämter am Schützenplatz und am Aegi bleiben geschlossen

14. Januar 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Aufgrund von Corona-Fällen in der Belegschaft und damit verbundener Quarantäne-Anordnungen muss das Bürgeramt Schützenplatz im HannoverServiceCenter geschlossen bleiben. Aus dem gleichen Grund musste gestern bereits das Bürgeramt Aegi geschlossen werden.

Alle Kund*innen, die am Freitag, den 15. Januar oder am Montag, den 18. Januar einen Termin im Bürgeramt Schützenplatz oder im Bürgeramt Aegi haben, werden gebeten, neue Termine zu vereinbaren. Betroffene Kund*innen, die eine E-Mail-Adresse hinterlegt haben, sind direkt informiert worden.

Aufgrund der Schließungen dieser beiden großen Ämter und sehr begrenzten Kapazitäten sind leider keine Ausweichtermine in anderen Bürgerämtern möglich.

Alle Kund*innen, die zwischen den 19. Januar und dem 22. Januar einen Termin in einem der beiden Bürgerämter haben, werden gebeten, sich kurz vor dem Termin auf der Website www.bürgeramt-hannover.de zu informieren.

Über die Dauer der erforderlichen Schließung wird zeitnah informiert.

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