BG-PRESS
  • Startseite
  • Werbung schalten
  • Suchen
  • Game
  • Über uns
    • Unsere Leistungen
    • Kontaktanfrage
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Menü Menü
  • Link zu Instagram
  • Link zu Facebook

Aktuelle Nachrichten aus der Landeshauptstadt Hannover – lokale Meldungen, Polizei, Politik und Stadtgeschehen.

ÜSTRA und Regiobus stellen Verkehr fast vollständig ein – Üstra Bus Schnee© Ulrich Stamm

ÜSTRA und Regiobus stellen Verkehr fast vollständig ein

8. Februar 2021/in Hannover, Verkehr

HANNOVER (red.) Auf Grund der extremen Wetterlage ist aktuell bei ÜSTRA und regiobus weiterhin mit Beeinträchtigungen und Einschränkungen im Bus- und Stadtbahnverkehr zu rechnen. 

Busverkehr
Der Busverkehr (regiobus und ÜSTRA) ist aktuell im gesamten Gebiet des GVH komplett eingestellt.

Stadtbahnverkehr
Im Stadtbahnverkehr kommt es derzeit zu folgenden Einschränkungen:

  • Li. 1: Strecke Langenhagen – Berliner Platz gesperrt.
  • Li. 1: Strecke Laatzen – Sarstedt gesperrt.
    Achtung: Die Züge der Li. 1 mit Fahrtziel Laatzen fahren derzeit nur bis Peiner Straße (und zurück nach Langenhagen). Die Züge mit Fahrtziel Sarstedt fahren nur bis Laatzen (und zurück nach Langenhagen). Mit Verspätungen und Ausfällen muss daher besonders gerechnet werden.
  • Li. 2: Strecke L./Eichstraße – Rethen gesperrt. Li. 2 fährt über Laatzen/Zentrum bis Laatzen.
  • Li. 4: Strecke Garbsen – Königsworther Platz gesperrt.
    Alternativen in Richtung Roderbruch: Ab Stöcken bzw. Freudenthalstraße die Linie 5 nutzen.
  • Li. 5: Strecke Herrenhäuser Gärten – Königsworther Platz gesperrt.
  • Li. 11: Linie ist eingestellt. Bitte ab Braunschweiger Platz alternativ auf die Buslinien 128 und 134 in Richtung Zoo ausweichen.
  • Li. 17: Linie ist eingestellt.
    Alternative: Bitte zwischen Wallensteinstraße und Allerweg auf die Linie 3 und 7 ausweichen.

Mit Verspätungen und Ausfällen muss weiterhin gerechnet werden. Auch der Verkehr der S-Bahn Hannover ist aktuell komplett eingestellt.

Schnee-Chaos: 250 Passagiere im Hauptbahnhof Hannover gestrandet – JUH Bahnhof Hannover

Schnee-Chaos: 250 Passagiere im Hauptbahnhof Hannover gestrandet

7. Februar 2021/in Hannover

HANNOVER (PM).  Starker Schneefall und eingefrorene Weichen brachten den Bahnverkehr rund um Hannover am Sonntag zum Erliegen. Rund 250 Bahnreisende strandeten im Hauptbahnhof und mussten nach einer Alternative für die Weiterfahrt suchen. Einige konnten per Taxi weiterreisen, andere mussten einen längeren Zwischenstopp einlegen und nahmen die Hilfe der Johanniter und die bereit gestellten Aufenthaltszüge in Anspruch.

29 Einsatzkräfte der Johanniter-Unfall-Hilfe hatten sich am frühen Abend über nur schwer befahrbare Straßen zum Hauptbahnhof begeben und dort in der Eingangshalle vor dem DB-Reisezentrum eine Versorgungsstelle aufgebaut. Mit Nudeln mit Tomatensauce sowie heißem Tee und Kaffee konnten sie die plötzliche Not vieler Passagiere lindern.

Schnee-Chaos: 250 Passagiere im Hauptbahnhof Hannover gestrandet – JUH Bahnhof Hannover2

Bei der Kälte können sich die gestrandeten Bahnreisenden mit einer warmen Mahlzeit aufwärmen © Johanniter

Corona-Impfung: Termine können im Notfall um einen Tag verschoben werden – Impfen1

Corona-Impfung: Termine können im Notfall um einen Tag verschoben werden

7. Februar 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Die Impfungen gegen das Coronavirus im gemeinsamen Impfzentrum von Stadt und Region Hannover finden planmäßig statt. Wer für den morgigen Montag (8. Februar) eine Terminbestätigung erhalten hat, aber aufgrund der winterlichen Witterung nicht anreisen kann, erhält aufgrund der besonderen Umstände die Möglichkeit, am Dienstag (9. Februar) zur gleichen vereinbarten Uhrzeit geimpft zu werden.

Die Terminbestätigung ist unbedingt vorzulegen.

Corona-Schutzimpfung: 35.000 Senior*innen erhalten Post von der Stadt – Impfinfo für 80jährige

Corona-Schutzimpfung: 35.000 Senior*innen erhalten Post von der Stadt

4. Februar 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Alle Senior*innen in Hannover, die 80 Jahre oder älter sind, erhalten in den kommenden Tagen Post von der Stadt. Insgesamt werden rund 35.000 Informationsschreiben versandt, in denen alles Wissenswerte zusammengefasst wurde, das für diesen Personenkreis für den die Corona-Schutzimpfung unmittelbar bevorsteht, von Bedeutung ist, zusammengefasst wurde.

Wie erhalte ich einen Impftermin? Wie komme ich zum Impfzentrum auf dem Messegelände und welche Unterlagen benötige ich dazu? An wen kann ich mich wenden, wenn ich Fragen habe oder Unterstützung benötige? Das Informationsschreiben gibt Antworten auf diese und weitere Fragen. „Uns ist es wichtig, umfassend aufzuklären, zu informieren und auch Hilfe anzubieten“ sagt Oberbürgermeister Belit Onay. „Ich freue mich, dass es unter Federführung unseres Seniorenservices gelungen ist, Unterstützung durch sogenannte Impfpat*innen anzubieten. Das ist ein Stück gelebte Solidarität“, so Onay weiter.

Wer Hilfe rund um den eigenen Impftermin benötigt, kann sich über die Mailanschrift impfpatinnen@hannover-stadt.de oder montags bis donnerstags von 9 bis 16 Uhr und freitags von 9 bis 13 Uhr unter der Rufnummer (0511)168-42345 melden. Es erfolgt zunächst eine Erstberatung der anrufenden Senior*innen. Wenn die Anrufer*innen größeren Beratungs- und Informationsbedarf haben, werden sie auf Wunsch an ein*e Impfpat*in weitervermittelt. Bislang haben sich dafür rund 70 Freiwillige gemeldet, die in einem Netzwerk mit dem Evangelisch-lutherischen Stadtkirchenverband, dem Diakonischen Werk, dem Freundeskreis Hannover e. V., der Arbeiterwohlfahrt Region Hannover-Stadt e.V., dem DRK Region Hannover sowie der Fakultät für Diakonie, Gesundheit und Soziales der Hochschule Hannover tätig sein werden.

Im Gemeinsamen Impfzentrum von Stadt und Region (GIZ) auf dem Messegelände werden derzeit 450 Personen täglich geimpft, die Kapazität kann jederzeit erhöht werden, sobald mehr Impfstoff zur Verfügung steht. Der Finanz-und Ordnungsdezernent der Landeshauptstadt Hannover, Dr. Axel von der Ohe, in dessen Ressort auch die das GIZ betreibende Feuerwehr fällt, sagt dazu: „Jede einzelne Impfung ist ein kleiner, aber wichtiger Schritt im Kampf gegen die Pandemie. Mit den Informationen und zusätzlichen Unterstützungsangeboten helfen wir, dass jede*r Impfberechtigte*r diesen Schritt tun kann.“

Wie funktioniert das System mit den Impfpat*innen?

Den ehrenamtlichen Impfpat*innen wird vom Kommunalen Seniorenservice (KSH) eine sogenannte „Toolbox“ (Informationsblatt) zur Verfügung gestellt, in der alle relevanten Informationen rund um das Thema Impfung enthalten sind. Dies sichert den gleichen Informationsstand aller Ehrenamtlichen und somit die gleiche Unterstützung für alle Senior*innen. Diese Toolbox ist auch unter www.seniorenberatung-hannover.de zu finden, sie wird regelmäßig aktualisiert und an alle Beteiligten weitergeleitet, um eine gute und angemessene Beratung und Begleitung der Senior*innen sicherzustellen. Der KSH wird die Toolbox auch allen interessierten Organisationen zur eigenen Nutzung zur Verfügung stellen.

Die Impfpat*innen sind Ansprechpartner*innen in Zeiten der Unsicherheit. Sie sollen die Senior*innen dabei unterstützen, die vielen Informationen zur Schutzimpfung zu verstehen, Fragen zu den Unterlagen, die zum Impftermin mitgebracht werden müssen, beantworten, Fragen zum Transport (z. B. Anfahrt, Kosten, Taxi) zum Impfzentrum klären oder bei der Vereinbarung eines Impftermins helfen. Eine wichtige Aufgabe der Impfpat*innen wird auch darin bestehen, den Senior*innen zuzuhören und sie zu ermutigen – vor allem dann, wenn zum Beispiel die Terminvergabe nicht gleich auf Anhieb klappt.

Die Impfpat*innen können nicht über medizinische Fragen aufklären und sie übernehmen auch keine persönliche Begleitung oder den Transport der Senior*innen zum Impfzentrum. Jedoch können sie Auskunft geben, an wen sich die Senior*innen in diesen Fragen wenden können.

Homepage und Aktualisierung

Auf der Homepage www.seniorenberatung-hannover.de wird in einem farbig hervorgehobenen Kasten über das Angebot der Impfpat*innen informiert. Ein ergänzender Artikel liefert weitere Informationen und die beschriebene Toolbox mit relevanten Anhängen ist dort verfügbar. Die Übersicht wird regelmäßig aktualisiert. Weiterhin werden für die Impfpat*innen und Besucher*innen der Website wiederkehrende Fragen als „FAQ“ beantwortet. Auch diese Übersicht wird regelmäßig aktualisiert. Zudem wird auf bestehende „FAQ“ des Landes Niedersachsen (https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/antworten_auf_haufig_gestellte_fragen_faq/faq-impfung-195559.html) verlinkt.

Abschied von einer ganz Großen – Giraffe Shahni

Abschied von einer ganz Großen

2. Februar 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Das Team vom Erlebnis-Zoo Hannover trauert um Giraffe Shahni. Das 20jährige Rothschild-Giraffen-Weibchen hatte seit ein paar Tagen nicht mehr fressen wollen, keinen Kot abgesetzt und dem Zoo-Team große Sorgen bereitet. Die Zoo-Tierärzte und Tierpfleger behandelten Shahni mit Medikamenten, führten ihr Flüssigkeit zu, tauschten sich mit Veterinären aus anderen Zoos aus, ließen nichts unversucht.

Trotz der intensiven Behandlung und Fürsorge verschlechterte sich der Zustand der Giraffenkuh in den letzten Tagen. Schweren Herzens traf das Team die Entscheidung, Shahni zu erlösen.

„Shahni fehlt uns so sehr“, so ihre Pfleger traurig. Sie war als Leitkuh die Chefin der Herde, ruhig und zurückhaltend und trotzdem charakterstark, erzählen die Tierpfleger.

Die Giraffenkuh kam 2004 nach Hannover, hatte gemeinsam mit dem damaligen Giraffenbullen „Schorse“ sieben Jungtiere und trug so maßgeblich zum Erhalt ihrer bedrohten Art bei. Ihre Kinder, Enkel und Urenkel leben inzwischen in Zoos überall Europa.

Das Höchstalter von Giraffen in der Wildbahn wird auf 20 bis 25 Jahre geschätzt, in Zoos können sie ein Alter von bis zu 28 Jahren erreichen. Die ersten Befunde aus der Pathologie der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover ergaben, dass Shahni an einem inoperablen Darmverschluss und als Folge einer Darmwandnekrose litt.

Den beiden Giraffen-Weibchen Jamila und Niobe gaben die Tierpfleger Zeit, sich von Shahni zu verabschieden.

Stark gefährdet

Rothschild-Giraffen stehen auf der Roten Liste bedrohter Tier- und Pflanzenarten und gelten als „gefährdet“. In freier Wildbahn leben mittlerweile nur noch weniger als 1.400 Tiere (2019) der Giraffenunterart mit der auffallend großen Musterung. Zum Vergleich: Im Jahr 2013 wurde die Population noch auf 2.500 Tiere geschätzt. Der Zoo Hannover beteiligt sich am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP), um den Erhalt der Rothschild-Giraffen zu sichern.

 

Gemeinsames Impfzentrum startet mit den ersten 450 Impfungen – BGPress 4801 2© Bernd Günther

Gemeinsames Impfzentrum startet mit den ersten 450 Impfungen

1. Februar 2021/in Hannover, Gesundheit

JHANNOVER (red./bg). Im Beisein von Regionspräsident Hauke Jagau und dem hannoverschen Oberbürgermeister Belit Onay wurden heute die ersten 450 Personen im gemeinsamen Impfzentrum von Region Hannover und der Landeshauptstadt geimpft. Der Direktor der Berufsfeuerwehr, Dieter Rohrberg, sieht die Mannschaft im Impfzentrum gut aufgestellt. Es ist übrigens das größte der im Land verteilten insgesamt 50 Impfzentren.

Schon im Vorfeld wurden in der Messehalle 25 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Rettungsdienstes der Region Hannover geimpft. Das Personal des Impfzentrums hatte also schon ausreichend Möglichkeiten, Erfahrungen beim Ablauf zu erproben. Zudem könnte man jederzeit den Ablauf an geänderte Gegebenheiten anpassen, so Rohrberg.

Heute waren vier der insgesamt acht sogenannten Impfstraßen in Betrieb. Besetzt mit medizinischem Fachpersonal, Ärzten und Hilfskräften der Hilfsorganisationen war man bereit für die heute vorgesehenen 450 Personen, die sich überwiegend aus dem Altersbereich der über 80-jährigen zusammen setzten. Eigentlich könnten bis zu 160 Personen innerhalb einer Stunde geimpft werden, wenn alle Impfzüge besetzt wären.

Gleich an mehreren Stellen werden die mitgebrachten bzw. vor Ort ausgefüllten Unterlagen kontrolliert. Zudem ist eine Impfung nur mit einem bestätigten Termin möglich. In der Anmeldung zur zugewiesenen Impfstraße wird jeder Person erst einmal per Fernthermometer Fieber zur Sicherheit gemessen. Im Anschluss geht es in einen Wartebereich und nach Aufforderung zum ärztlichen Aufklärungsgespräch. Hier beurteilt ein Arzt, ob die Impfung tatsächlich ohne Risiko durchgeführt werden kann. Danach erfolgt die Injektion, die auf Wunsch des Betroffenen im Liegen oder Sitzen erfolgen kann. Nach erfolgreicher Impfung können sich die Geimpften noch ca. 15 Minuten in einem Wartebereich ausruhen und im Anschluß den Heimweg antreten. Die ganze Prozedur dauert so pro Person ca. 45 Minuten und muss durch eine zweite Impfung nach 21 Tagen wiederholt werden.

Hauke Jagau und Belit Onay sind froh, dass es mit diesem Start in Richtung der Bewältigung der Corona-Pandemie für die Bevölkerung in der Region Hannover geht. Aber auch Kritik kommt auf. So ist das gemeinsame Impfzentrum für deutlich höheren Durchsatz an Impfungen vorgesehen. Laut dem Pressesprecher der Feuerwehr, Michael Hinz, hätte man sogar die Möglichkeit, die Impfplätze in der großen Halle weiter aufzustocken.

So sind nicht fehlende Impftermine, sondern die fehlende Zuweisung und Lieferung des erforderlichen Impfstoffs der regelnde Faktor. Dieses wird sich hoffentlich in absehbarer Zeit ändern. Entweder durch weitere Zulassung von Impfstoffen in Europa oder durch deutliche Erhöhung der gelieferten Impfdosen. Auch einen weiteren Faktor hat man zur späteren Entlastung des Impfzentrums in der Rückhand. Zurzeit fehlt nämlich ein geeigneter Impfstoff, der unter erleichterten Lagerungsbedingungen bei den Hausärzten verimpft werden kann.

Eines ist jedenfalls heute positiv aufgefallen. Die Verantwortlichen haben den Ablauf gut durchorganisiert und das Personal ist motiviert, die Bevölkerung der Region Hannover und der Stadt nach und nach gezielt durchzuimpfen. Selbstverständlich alles auf freiwilliger Basis, mit der jeder Einzelne aber seinen kleinen Beitrag zur Bekämpfung der Corona-Pandemie beitragen kann.

  • Gemeinsames Impfzentrum startet mit den ersten 450 Impfungen – BGPress 4625
    Das Gemeinsamen Impfzentrum der Region Hannover und der Landeshauptstadt © Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum startet mit den ersten 450 Impfungen – BGPress 4634
    Impfstart am 1. Februar im gemeinsamen Impfzentrum von Region Hannover und Stadt Hannover © Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum startet mit den ersten 450 Impfungen – BGPress 4650
    Impfstart am 1. Februar im gemeinsamen Impfzentrum von Region Hannover und Stadt Hannover © Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum startet mit den ersten 450 Impfungen – BGPress 4680
    Impfstart am 1. Februar im gemeinsamen Impfzentrum von Region Hannover und Stadt Hannover © Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum startet mit den ersten 450 Impfungen – BGPress 4721
    Impfstart am 1. Februar im gemeinsamen Impfzentrum von Region Hannover und Stadt Hannover (Oberbürgermeister Belit Onay) © Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum startet mit den ersten 450 Impfungen – BGPress 4728
    Impfstart am 1. Februar im gemeinsamen Impfzentrum von Region Hannover und Stadt Hannover (Regionspräsident Hauke Jagau) © Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum startet mit den ersten 450 Impfungen – BGPress 4743
    Der Bereich Checkout und Abmeldung nach erfolgter Impfung © Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum startet mit den ersten 450 Impfungen – BGPress 4749
    Impfstart am 1. Februar im gemeinsamen Impfzentrum von Region Hannover und Stadt Hannover (Leiter der Berufsfeuerwehr Dieter Rohrberg) © Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum startet mit den ersten 450 Impfungen – BGPress 4770
    Impfstart am 1. Februar im gemeinsamen Impfzentrum von Region Hannover und Stadt Hannover © Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum startet mit den ersten 450 Impfungen – BGPress 4777
    Impfzentrum nimmt Fahrt auf © Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum startet mit den ersten 450 Impfungen – BGPress 4784
    Gleich vier Impfstraßen wurden heute in Betrieb genommen © Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum startet mit den ersten 450 Impfungen – BGPress 4787
    Vor dem Impfen muss ein Arztgespräch durchgeführt werden © Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum startet mit den ersten 450 Impfungen – BGPress 4801
    © Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum startet mit den ersten 450 Impfungen – Temperaturmessung durch Jana Rubel am 81 jährigen Kurt Holtgräfe
    Temperaturmessung durch Jana Rubel am 81- jährigen Kurt Holtgräfe © Feuerwehr Hannover
  • Gemeinsames Impfzentrum startet mit den ersten 450 Impfungen – BGPress 4810
    Gleich mehrere Hilfsorganistationen, hier die Johanniter, haben eine der vier heute genutzten Impfstraßen besetzt © Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum startet mit den ersten 450 Impfungen – BGPress 4818
    Impfstart am 1. Februar im gemeinsamen Impfzentrum von Region Hannover und Stadt Hannover © Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum startet mit den ersten 450 Impfungen – BGPress 4841
    Impfstart am 1. Februar im gemeinsamen Impfzentrum von Region Hannover und Stadt Hannover © Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum startet mit den ersten 450 Impfungen – BGPress 4850
    Es ist noch viel Platz zur Ausweitung der Impfungen, wenn ausreichend Impfstoff zur Verfügung steht © Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum startet mit den ersten 450 Impfungen – BGPress 4861
    Einer der Wartebereiche nach der Impfung, in dem sich die Patienten noch unter Beobachtung ausruhen können © Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum startet mit den ersten 450 Impfungen – BGPress 4866
    Dieser Impfraum steht mangels Impfdosen noch in Bereitschaft © Bernd Günther
Mit Kreativität den Lockdown ein wenig bunter gestalten – Corona Couture© Bernd Günther

Mit Kreativität den Lockdown ein wenig bunter gestalten

28. Januar 2021/in Hannover

HANNOVER (red). Seit dieser Woche wurde die Maskenpflicht im bestehenden Lockdown noch einmal verschärft. So müssen in bestimmten Bereichen, wie z.B. Geschäften oder im ÖPNV, medizinische oder FFP2-Masken getragen werden. Einer der Hintergründe für diese Verschärfung ist die berechtigte Sorge um die schnellere Verbreitung von Corona-Mutationen.

Doch haben diese Verschärfungen auch noch andere Auswirkungen. Während des ersten Lockdowns kam es zu erheblichen Lieferproblemen für Masken. Die Preise auf dem Onlinemarkt schossen in die Höhe und wer andere schützen wollte, genau dazu sind diese Masken gedacht, musste tief in die Tasche greifen. Zum Glück einigte man sich auf eine Alternative. So entstand der Begriff Alltagsmaske und war vor aller Munde.

Eine der Ersten, die schnell auf den Engpass in Hannover reagierte, war die Modedesignerin Melanie Wedemeier von SASSE-DESIGN. Innerhalb kürzester Zeit nähte sie einige Versuchsmodelle um dann mit ihren Mitarbeiterinnen kurzerhand von Hochzeitskleidern und eleganten Alltagskleidern auf Alltagsmasken umzusteigen.

Melanie Wedemeier weiß uns über diese Zeit zu berichten: „Das Pandemie- Jahr 2020 war für uns alle ein einschneidendes Erlebnis. Im ersten Lockdown wurden händeringend Masken gesucht und auch mein Atelier beteiligte sich eifrig. Wir haben für Altenheime, Krankenhäuser, Physio und Arztpraxen nonstop genäht und kamen dadurch gut durch diese schwierige Zeit. Auch die konstante Nachfrage von Privatleuten half uns gut durchs Jahr. Wir hatten sogar noch Weihnachtsmasken genäht, die auch sehr gut beim Kunden ankam. Durch den erneuten Lockdown eine Woche vor Weihnachten blieben dennoch etliche Masken mit weihnachtlichen Motiven übrig. Diese gaben wir einer Obdachlosenhilfe. Durch die neue Verordnung konnten wir noch nicht mal mehr unsere Masken spenden und wir hatten noch mind. 300 Alltagsmasken im Atelier liegen.“

Wie viele andere fleissige Helferinnen und Helfer die eigene Maskenkreationen nähten, darunter auch einige hannoversche Modedesignerinnen, die besonders Wert auf Nachhaltigkeit legten, war nun Anfang dieser Woche Schluß mit der Nachfrage. Was nun?

„Erst waren wir natürlich verärgert über den entstandenen Verlust, aber was soll man machen? Meine Mitarbeiterinnen und ich kamen schnell auf die Idee einen Rock zu fertigen,  mit viel Weite. Dann wurden erstmal alle Masken nach Form und Farbe sortiert,  um sie dann anordnen zu können. Neue Ideen entstanden  und wir entwickeln noch andere Kleidungsstücke. Faszinierend sind die neuen Formen und Silhouetten, die so entstehen. Wir haben durch Kreativität den Lockdown ein wenig bunter gestalten können“, so die hannoversche Modedesignerin.

Dadurch entstand fast über Nacht eine Modelinie, die schlicht „Corona Couture“ benannt wurde. Eigentlich aus der Not heraus und trotzdem mit viel Kreativität. Wieder einmal hat die hannoversche Modeszene gezeigt, dass sie sich nicht nur flexibel an plötzlich ändernde Trends orientieren kann, sondern das Nachhaltigkeit einen hohen Stellenwert bei ihren Entwürfen einnimmt.

Selbstverständlich können die Alltagsmasken auch nach wie vor in Bereichen ohne besondere Auflagen getragen werden. Und wer möchte, kann damit auch die medizinischen Masken, zumindest die OP-Form, durch eine zweite Lage verschönern. Gleichzeitig unterstützt man auch die vielen Selbstständigen, die von Anfang an mit ihrem Einsatz einen Teil der Bevölkerung mit Alltagsmasken versorgt hat.

  • Mit Kreativität den Lockdown ein wenig bunter gestalten – BGPress 3862
    Mode aus Alltagsmasken als Idee zur Verwertung von Restbeständen hatte die Modedesignerin Melanie Wedemeier von Sasse-Design aus Hannover nachdem für bestimmte Bereiche medizinische Masken vorgeschrieben sind. © Bernd Günther
  • Mit Kreativität den Lockdown ein wenig bunter gestalten – BGPress 3810
    Die hannoversche Modedesignerin Melanie Wedemeier von SASSE-DESIGN hatte die Idee zur Umsetzung einer aussergewöhnlichen Modelinie © Bernd Günther
  • Mit Kreativität den Lockdown ein wenig bunter gestalten – BGPress 3905
    Mode aus Alltagsmasken als Idee zur Verwertung von Restbeständen hatte die Modedesignerin Melanie Wedemeier von Sasse-Design aus Hannover nachdem für bestimmte Bereiche medizinische Masken vorgeschrieben sind. © Bernd Günther
  • Mit Kreativität den Lockdown ein wenig bunter gestalten – BGPress 3917
    Mode aus Alltagsmasken als Idee zur Verwertung von Restbeständen hatte die Modedesignerin Melanie Wedemeier von Sasse-Design aus Hannover nachdem für bestimmte Bereiche medizinische Masken vorgeschrieben sind. © Bernd Günther
  • Mit Kreativität den Lockdown ein wenig bunter gestalten – BGPress 3969
    Mode aus Alltagsmasken als Idee zur Verwertung von Restbeständen hatte die Modedesignerin Melanie Wedemeier von Sasse-Design aus Hannover nachdem für bestimmte Bereiche medizinische Masken vorgeschrieben sind. © Bernd Günther
  • Mit Kreativität den Lockdown ein wenig bunter gestalten – BGPress 3994
    Mode aus Alltagsmasken als Idee zur Verwertung von Restbeständen hatte die Modedesignerin Melanie Wedemeier von Sasse-Design aus Hannover nachdem für bestimmte Bereiche medizinische Masken vorgeschrieben sind. © Bernd Günther
  • Mit Kreativität den Lockdown ein wenig bunter gestalten – BGPress 4023
    Mode aus Alltagsmasken als Idee zur Verwertung von Restbeständen hatte die Modedesignerin Melanie Wedemeier von Sasse-Design aus Hannover nachdem für bestimmte Bereiche medizinische Masken vorgeschrieben sind. © Bernd Günther

Zootier des Jahres 2021: Das Krokodil – Krokodil

Zootier des Jahres 2021: Das Krokodil

28. Januar 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Krokodile teilten sich ihren Lebensraum bereits mit den Dinosauriern. Seit mehr als 200 Millionen Jahren bevölkern die perfekten Jäger nahezu unverändert unseren Planeten – bis der Mensch auftauchte. Nun stehen die Nützlinge mit dem Imageproblem kurz vor dem Untergang, weswegen die Zoologische Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz (ZGAP) das Krokodil zum „Zootier des Jahres 2021“ gekürt hat.

Bei der diesjährigen Kampagne sollen mit den gesammelten Geldern vorrangig drei Projekte unterstützt werden, die sich um den Erhalt der Kuba-, Siam- und Philippinenkrokodile kümmern.  Auch der Verein der Zoofreunde Hannover e.V. ist wieder Teil der „Zootier des Jahres“-Kampagne und unterstützt die Artenschutzaktion mit 2.500 Euro.

„Krokodile sind keine schwimmenden Handtaschen, sondern haben eine immens wichtige Aufgabe in ihren Ökosystemen. Es ist Zeit zu handeln, denn ohne akute Schutzmaßnahmen werden einige Krokodilarten bald gänzlich von unserem Planeten verschwinden“, sagt Dr. Sven Hammer, 1. stellvertretender Vorsitzender der ZGAP.

Die Menschen dringen bis heute immer weiter in den Lebensraum der Krokodile ein und töten sie, weil sie die Tiere als Gefahr für sich und ihre Haustiere ansehen. Ihr Fleisch und die Eier werden verzehrt, die Moschusdrüsen der Krokodile werden zur Parfümherstellung genutzt und weil Krokodile Fische fressen, gelten sie darüber hinaus als Konkurrenten der Fischer.

Zusätzlich dezimiert der Lebensraumverlust, etwa durch den Bau von Dämmen, sowie die zunehmende Wasserverschmutzung die Krokodilbestände. An den Rand der Ausrottung brachte die Krokodile jedoch insbesondere die wachsende Nachfrage nach ihrer Haut, weil die Modeindustrie anfing, daraus Handtaschen, Schuhe, Koffer, Gürtel und andere Waren herzustellen.

Viele Krokodilarten gelten daher als gefährdet und sechs Arten werden von der Weltnaturschutzunion IUCN bereits als „von der Ausrottung bedroht“ eingestuft. 

Die Rolle der Krokodile im Ökosystem

Krokodile haben, wie viele andere Beutegreifer auch, ein Imageproblem. Sie werden oft als menschenfressende „Monster“ angesehen und schafften es so als Darsteller in den einen oder anderen Hollywoodfilm. Tatsächlich übernehmen Krokodile aber eine äußerst wichtige Aufgabe für ihre Umwelt: Da sie unter anderem Aas fressen, reinigen sie die Gewässer und anliegende Landflächen von Kadavern. Wenn sie jagen, haben sie es besonders auf schwache, verletzte und kranke Tiere abgesehen. Sie regulieren zudem die Bestände räuberischer Welse oder Piranhas, die sich ihrerseits von für den Menschen bedeutenden Speisefischen ernähren.

Entfernt man Krokodile aus diesem Kreislauf, gerät das ökologische Gleichgewicht aus den Fugen. Durch den Ausfall der großen Jäger nehmen die Populationen der Raubfische zu und viele andere Organismen wie Bakterien, Algen, Krebstiere, Weichtiere oder Wasserinsekten verschwinden, weil sie auf die Hinterlassenschaften der Krokodile spezialisiert sind.

„Die bereits jetzt erkennbaren, negativen Auswirkungen auf die Ökosysteme in den Heimatländern der Krokodile machen ihren Schutz daher besonders wichtig“, sagt Viktoria Michel, Projektkoordinatorin der „Zootier des Jahres“- Kampagne, „weshalb sich die ZGAP dazu entschied, das Krokodil zum „Zootier des Jahres“ 2021 zu küren.“

Schutzprojekte

Konkret werden dieses Jahr drei Schutzprojekte mit den Kampagnengeldern unterstützt:

In der Natur leben nur noch knapp 100 Philippinenkrokodile, daher wird auf den Philippinen der Bau neuer Auswilderungsanlagen für Krokodile und einer weiteren Nachzuchtstation direkt in dem Auswilderungsgebiet finanziert. Zudem soll ein Zentrum für Umweltbildung, sowohl für Einheimische als auch für Touristen, entstehen und ein Konzept für nachhaltigen Tourismus in der Region umgesetzt werden.

In den Süßwassersümpfen Kubas haben Kubakrokodile ihr kleines Verbreitungsgebiet. Die Nachzuchtbemühungen der seltenen Krokodile verliefen bisher sehr erfolgreich, weshalb nun wieder Kubakrokodile unter kontrollierten Bedingungen ausgewildert werden. Um die Biologie der Tiere weiter zu erforschen und sie vor illegaler Wilderei zu schützen, erhalten einige der Krokodile GPS-Sender.

Auch Siamkrokodile existieren nur noch in kleinen Populationen in Kambodscha, Laos und Thailand. Derzeit wird ein weiteres Restvorkommen auf Borneo vermutet, was nun mittels Umwelt-DNA aufgedeckt werden soll. Nur so können noch rechtzeitig Schutzmaßnahmen für die bedrohten Krokodile eingeleitet werden.

Zur „Zootier des Jahres“- Kampagne

Die „Zootier des Jahres“-Kampagne wurde 2016 mit dem Ziel ins Leben gerufen, sich für gefährdete Tierarten einzusetzen, deren Bedrohung bisher nicht oder kaum im Fokus der Öffentlichkeit steht. So werden für den Titel „Zootier des Jahres“ Tierarten ausgewählt, die teils kurz vor der Ausrottung stehen, jedoch bisher keine oder nur sehr wenig Lobby haben und auch oft nicht von „großen Naturschutzorganisationen“ beachtet werden.

Letztes Jahr konnten etwa durch die Kampagnengelder viele nachhaltige Schutzmaßnahmen für Beos erfolgreich umgesetzt werden.

Um in Form von Öffentlichkeitsarbeit und konkreten Artenschutzmaßnahmen möglichst viel für die im Fokus stehende Tierart bewirken zu können, bündeln vier im Artenschutz aktive Partner ihre Kräfte. Mit der federführenden Zoologischen Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz e.V. (ZGAP) arbeiten die Einrichtungen und Mitglieder der Deutschen Tierpark-Gesellschaft e.V. (DTG), des Verbandes der Zoologischen Gärten e.V. (VdZ) und der Gemeinschaft der Zooförderer e.V. (GdZ) eng zusammen.

Zoologische Gärten als treibende Kraft im Artenschutz

Zoologische Gärten halten und züchten gefährdete Tierarten und eröffnen ihren Besuchern interessante Einblicke in biologische und ökologische Zusammenhänge. Auch Philippinenkrokodile werden in europäischen Zoos nachgezüchtet. Das Zuchtbuch dafür wird im Zoologischen Garten Köln geführt. Die Philippinenkrokodile aus europäischen Zoos sind für die Population auf den Philippinen extrem wichtig, denn die europäischen Tiere wurden im Gegensatz zu vielen Krokodilen auf philippinischen Krokodilfarmen nicht mit anderen Krokodilarten gekreuzt und sind daher besonders für die Auswilderung geeignet.

Bereits Mitte Dezember 2020 durften „Hulky“ und „Dodong“, zwei Philippinenkrokodilnachzuchten aus dem Kölner Zoo, die Reise in ihr ursprüngliches Heimatland antreten. Nach der Eingewöhnung werden die beiden Nachzuchten ihren Beitrag dazu leisten eine reinerbige Philippinenkrokodilpopulation zu gründen, mit dem Ziel der Auswilderung im Naturschutzgebiet.

 

 

Autofreie Schmiedestraße: Stadt forciert ihre Planungen – Stadtbaurat Thomas Vielhaber© Bernd Günther

Autofreie Schmiedestraße: Stadt forciert ihre Planungen

27. Januar 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Die Schmiedestraße soll ein anderes Gesicht bekommen. Mehr Raum fürs Leben. Weniger für Autos. Die Landeshauptstadt forciert ihre Planungen für die Umgestaltung der Straße und will diese bereits im April in die politischen Gremien leiten. Noch im Spätsommer dieses Jahres soll der Startschuss für den Umbau fallen – zunächst mit der Neuverlegung von Leitungen.

„Die Schmiedestraße steht beispielgebend für innerstädtische Bereiche, die in den vergangenen Jahrzehnten einseitig auf den Autoverkehr ausgerichtet wurden. Unsere Vorstellungen zielen vor allem darauf ab, die trennende Wirkung der Straße zwischen zentraler Innenstadt und Altstadt aufzuheben“, erklärt Stadtbaurat Thomas Vielhaber. Er betrachtet die Schmiedestraße als „Leitprojekt für die gesamte Innenstadtentwicklung“.

Vielhaber stellt die Planungen für die Schmiedestraße in einen Zusammenhang mit dem von der Stadt initiierten Innenstadt-Dialog, dessen Ziel es ist, die Weichen für ein zukunftsfähiges Zentrum zu stellen. „Eine der wesentlichen Fragen des Innenstadtdialogs wird es sein, wie wir innerstädtische Räume, die zuvor vom Autoverkehr dominiert waren, künftig anders nutzen wollen.“

Bereits seit Ende vergangenen Jahres entwickelt die Bauverwaltung der Landeshauptstadt Hannover vor dem Hintergrund der Diskussionen um eine autofreie Innenstadt eine Planung, die zum Ziel hat, die Schmiedestraße zu einem attraktiven Stadtraum von hoher Gestalt- und Aufenthaltsqualität umzubauen. Das beinhaltet die Möglichkeit, die durchgehende Verbindung für den Autoverkehr im Bereich Marktkirche zu sperren und die Zufahrt von Autos nur noch vom Marstall aus bis zum Parkhaus Schmiedestraße zuzulassen. Lieferverkehr und die Zufahrt in die Grundstücke bleiben selbstverständlich weiterhin möglich.

Es wird angestrebt, die Planung für den ersten Bauabschnitt vom Marstall bis zur Seilwinderstraße bereits im April als Beschlussvorlage in die politischen Gremien zu leiten – zunächst in den Stadtbezirksrat Mitte. Noch vor der Sommerpause könnte die Planung beraten und beschlossen werden. Parallel dazu treibt das Baudezernat die Vorbereitung für die in der Schmiedestraße notwendig werdende Neuverlegung von Versorgungsleitungen voran. Der Leitungsbau soll noch im Spätsommer dieses Jahres beginnen. Es wäre der Auftakt für die Umgestaltung der Straße, die zunächst den Abschnitt zwischen Am Marstall und Seilwinderstraße betrifft. Die Straßenbauarbeiten sollen im Frühjahr 2022 beginnen. Unter anderem sieht die Planung vor, Natursteinbeläge im jetzigen Fahrbahnbereich zu verlegen.

Thomas Vielhaber schlägt für noch festzulegende Zeiträume im Sommer/Herbst dieses Jahres bereits eine probeweise Herausnahme des Autoverkehrs im Bereich der Marktkirche vor. Solche Probeläufe ließen sich, abhängig von der Pandemie-Lage, mit Veranstaltungen wie dem Weihnachtsmarkt oder anderen Aktionen und Festen verbinden, die mit den Händler*innen und Betriebsinhaber*innen abzustimmen seien: „Im Kontext zum Innenstadtdialog können wir die Erreichbarkeit des Parkhauses an der Schmiedestraße bei einer Sperrung in Form eines Reallabors testen. Wir wollen damit Erfahrungen sammeln und Befürchtungen abbauen, dass die Innenstadt für Besucher*innen nicht mehr anfahrbar sei. Gleichzeitig werden wir erleben, welchen Mehrwert die neue Situation für die Menschen in der Stadt mit sich bringt.“

„Hannover sucht das liebste Winteroutfit“: Fotowettbewerb zum „Dicken-Pulli-Tag“ – Fotowettbewerb Dicker Pulli© Bernd Günther

„Hannover sucht das liebste Winteroutfit“: Fotowettbewerb zum „Dicken-Pulli-Tag“

27. Januar 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Passend zum winterlichen Wetter startet das städtische Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro heute (27. Januar) den Wettbewerb „Hannover sucht das liebste Winteroutfit“. Im Umfeld des erstmals in der niedersächsischen Landeshauptstadt stattfindenden „Dicken-Pulli-Tags“ am 7. Februar sollen Bilder von der besten, coolsten oder liebsten Winterkleidung eingeschickt werden. Der Kreativität ist hierbei keine Grenze gesetzt: Ein Selfie vor dem Spiegel, schick zusammengestellte Klamotten, lässig über den Stuhl gehängte Kleidung oder ein „professionelles“ Shooting – alles ist möglich. Voraussetzung ist nur, dass die Fotos unter Berücksichtigung der Corona-Hygieneregeln „geschossen“ werden.

Die Beiträge können bis zum 22. Februar unter dem Stichwort „Dicker-Pulli-Wettbewerb“ an nachhaltigkeit@hannover-stadt.de gesendet werden. Auch eine Teilnahme via Instagram oder Facebook ist möglich. Hierzu ist das Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro zu markieren (@nachhaltigkeitsbuero.lhh) und können die Hashtags #dickerpullihannover, #getfair und #hannovfair genutzt werden.

Unter allen Einsendungen werden Preise, wie plastikfreie Frühstücksdosen sowie Stofftaschen mit Infos und weitere Überraschungen verlost. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Weitere Informationen zum Wettbewerb einschließlich der Teilnahmebedingungen sind im Internet unter www.hannover.de/dicker-pulli-tag zu finden.

Erster „Dicker-Pulli-Tag“ in Hannover

Der „Dicke-Pulli-Tag“, eine für den 7. Februar datierte Klimaaktion, findet in Hannover zum ersten Mal statt. Die Ursprungsidee ist, die Heizung um ein Grad niedriger zu stellen und als Ausgleich einen dicken Pullover zu tragen, um damit Heizenergie zu sparen. Dieser aus Belgien stammende Ansatz soll verdeutlichen, dass alle zum Klimaschutz beitragen und das Leben auf einfache Weise nachhaltiger und klimafreundlicher gestalten können. Der hannoversche „Dicke-Pulli-Tag“ wird gefördert mit Mitteln des enercity-Fonds proKlima.

Corona-bedingt beschränken sich die diesjährigen Maßnahmen auf den Fotowettbewerb. Die geplanten Aktionen wie eine „fashion action“ von Studierenden des Fachbereichs Modedesign der Hochschule Hannover auf dem Trammplatz sowie weitere Workshops, Aktionen und Angebote für Schulen und Kindertagesstätten werden aufgrund der aktuellen Pandemie-Situation für dieses Jahr zurückgestellt. Geplant ist, diese oder vergleichbare Aktionen dann zum „Dicken-Pulli-Tag“ im Jahr 2022 anzubieten.

Seite 172 von 198«‹170171172173174›»

Hinweise von Bürgern für unsere Redaktion über aktuelle Geschehen

Fotos oder Hinweise?

Sende Informationen, Hinweise oder Fotos direkt an die Redaktion.

📤 Fotos / Hinweise senden
📤 Hinweis senden
Fotos / Hinweise an Redaktion übermitteln
Zur Startseite

Anzahl unser Artikelaufrufe

Search Search

Neueste Beiträge

  • ZooLights Hannover bringen mehr als 750 Lichtobjekte in den Zoo 21. September 2026
  • Polizei zeichnet Menschen für Zivilcourage in Hannover aus 21. September 2026
  • Spritpreise weiter hoch: Super E10 erreicht Allzeithoch 16. September 2026
  • BG-PRESS-Warnsystem startet für Hannover und die Region 16. September 2026

Kategorien

  • Gesundheit
  • Hannover
  • Kultur
  • Niedersachsen
  • Panorama
  • Politik
  • Polizei
  • Region Hannover
  • Reisen
  • Veranstaltungen
  • Verkehr
  • Welt-News
  • Wirtschaft
September 2026
M D M D F S S
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
282930  
« Aug.    
RSS Feed Logo RSS Feed Logo Abonniereden RSS Feed

Eigener RSS-Nachrichten Feeder

Artikelaufrufe seit 2020

Titelbild BG-PRESS.de

Kategorien

© Copyright 2025 - bg-press.de - Enfold Theme by Kriesi
Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen
Cookie Warnung
This website uses cookies to improve your experience. We'll assume you're ok with this, but you can opt-out if you wish.

Diese Website verwendet Cookies, um Ihre Erfahrungen zu verbessern. Wir gehen davon aus, dass dies für Sie in Ordnung ist, aber Sie können die Verwendung von Cookies ablehnen, wenn Sie dies wünschen. ACCEPT / AKZEPTIERT REJECT / ABLEHNEN
Privacy & Cookies Policy

Privacy Overview

This website uses cookies to improve your experience while you navigate through the website. Out of these cookies, the cookies that are categorized as necessary are stored on your browser as they are essential for the working of basic functionalities of the website. We also use third-party cookies that help us analyze and understand how you use this website. These cookies will be stored in your browser only with your consent. You also have the option to opt-out of these cookies. But opting out of some of these cookies may have an effect on your browsing experience.
Necessary
immer aktiv
Necessary cookies are absolutely essential for the website to function properly. This category only includes cookies that ensures basic functionalities and security features of the website. These cookies do not store any personal information.
Non-necessary
Any cookies that may not be particularly necessary for the website to function and is used specifically to collect user personal data via analytics, ads, other embedded contents are termed as non-necessary cookies. It is mandatory to procure user consent prior to running these cookies on your website.
SPEICHERN & AKZEPTIEREN