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Aktuelle Nachrichten aus der Landeshauptstadt Hannover – lokale Meldungen, Polizei, Politik und Stadtgeschehen.

Abschied von einer ganz Großen – Giraffe Shahni

Abschied von einer ganz Großen

2. Februar 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Das Team vom Erlebnis-Zoo Hannover trauert um Giraffe Shahni. Das 20jährige Rothschild-Giraffen-Weibchen hatte seit ein paar Tagen nicht mehr fressen wollen, keinen Kot abgesetzt und dem Zoo-Team große Sorgen bereitet. Die Zoo-Tierärzte und Tierpfleger behandelten Shahni mit Medikamenten, führten ihr Flüssigkeit zu, tauschten sich mit Veterinären aus anderen Zoos aus, ließen nichts unversucht.

Trotz der intensiven Behandlung und Fürsorge verschlechterte sich der Zustand der Giraffenkuh in den letzten Tagen. Schweren Herzens traf das Team die Entscheidung, Shahni zu erlösen.

„Shahni fehlt uns so sehr“, so ihre Pfleger traurig. Sie war als Leitkuh die Chefin der Herde, ruhig und zurückhaltend und trotzdem charakterstark, erzählen die Tierpfleger.

Die Giraffenkuh kam 2004 nach Hannover, hatte gemeinsam mit dem damaligen Giraffenbullen „Schorse“ sieben Jungtiere und trug so maßgeblich zum Erhalt ihrer bedrohten Art bei. Ihre Kinder, Enkel und Urenkel leben inzwischen in Zoos überall Europa.

Das Höchstalter von Giraffen in der Wildbahn wird auf 20 bis 25 Jahre geschätzt, in Zoos können sie ein Alter von bis zu 28 Jahren erreichen. Die ersten Befunde aus der Pathologie der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover ergaben, dass Shahni an einem inoperablen Darmverschluss und als Folge einer Darmwandnekrose litt.

Den beiden Giraffen-Weibchen Jamila und Niobe gaben die Tierpfleger Zeit, sich von Shahni zu verabschieden.

Stark gefährdet

Rothschild-Giraffen stehen auf der Roten Liste bedrohter Tier- und Pflanzenarten und gelten als „gefährdet“. In freier Wildbahn leben mittlerweile nur noch weniger als 1.400 Tiere (2019) der Giraffenunterart mit der auffallend großen Musterung. Zum Vergleich: Im Jahr 2013 wurde die Population noch auf 2.500 Tiere geschätzt. Der Zoo Hannover beteiligt sich am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP), um den Erhalt der Rothschild-Giraffen zu sichern.

 

Gemeinsames Impfzentrum startet mit den ersten 450 Impfungen – BGPress 4801 2© Bernd Günther

Gemeinsames Impfzentrum startet mit den ersten 450 Impfungen

1. Februar 2021/in Hannover, Gesundheit

JHANNOVER (red./bg). Im Beisein von Regionspräsident Hauke Jagau und dem hannoverschen Oberbürgermeister Belit Onay wurden heute die ersten 450 Personen im gemeinsamen Impfzentrum von Region Hannover und der Landeshauptstadt geimpft. Der Direktor der Berufsfeuerwehr, Dieter Rohrberg, sieht die Mannschaft im Impfzentrum gut aufgestellt. Es ist übrigens das größte der im Land verteilten insgesamt 50 Impfzentren.

Schon im Vorfeld wurden in der Messehalle 25 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Rettungsdienstes der Region Hannover geimpft. Das Personal des Impfzentrums hatte also schon ausreichend Möglichkeiten, Erfahrungen beim Ablauf zu erproben. Zudem könnte man jederzeit den Ablauf an geänderte Gegebenheiten anpassen, so Rohrberg.

Heute waren vier der insgesamt acht sogenannten Impfstraßen in Betrieb. Besetzt mit medizinischem Fachpersonal, Ärzten und Hilfskräften der Hilfsorganisationen war man bereit für die heute vorgesehenen 450 Personen, die sich überwiegend aus dem Altersbereich der über 80-jährigen zusammen setzten. Eigentlich könnten bis zu 160 Personen innerhalb einer Stunde geimpft werden, wenn alle Impfzüge besetzt wären.

Gleich an mehreren Stellen werden die mitgebrachten bzw. vor Ort ausgefüllten Unterlagen kontrolliert. Zudem ist eine Impfung nur mit einem bestätigten Termin möglich. In der Anmeldung zur zugewiesenen Impfstraße wird jeder Person erst einmal per Fernthermometer Fieber zur Sicherheit gemessen. Im Anschluss geht es in einen Wartebereich und nach Aufforderung zum ärztlichen Aufklärungsgespräch. Hier beurteilt ein Arzt, ob die Impfung tatsächlich ohne Risiko durchgeführt werden kann. Danach erfolgt die Injektion, die auf Wunsch des Betroffenen im Liegen oder Sitzen erfolgen kann. Nach erfolgreicher Impfung können sich die Geimpften noch ca. 15 Minuten in einem Wartebereich ausruhen und im Anschluß den Heimweg antreten. Die ganze Prozedur dauert so pro Person ca. 45 Minuten und muss durch eine zweite Impfung nach 21 Tagen wiederholt werden.

Hauke Jagau und Belit Onay sind froh, dass es mit diesem Start in Richtung der Bewältigung der Corona-Pandemie für die Bevölkerung in der Region Hannover geht. Aber auch Kritik kommt auf. So ist das gemeinsame Impfzentrum für deutlich höheren Durchsatz an Impfungen vorgesehen. Laut dem Pressesprecher der Feuerwehr, Michael Hinz, hätte man sogar die Möglichkeit, die Impfplätze in der großen Halle weiter aufzustocken.

So sind nicht fehlende Impftermine, sondern die fehlende Zuweisung und Lieferung des erforderlichen Impfstoffs der regelnde Faktor. Dieses wird sich hoffentlich in absehbarer Zeit ändern. Entweder durch weitere Zulassung von Impfstoffen in Europa oder durch deutliche Erhöhung der gelieferten Impfdosen. Auch einen weiteren Faktor hat man zur späteren Entlastung des Impfzentrums in der Rückhand. Zurzeit fehlt nämlich ein geeigneter Impfstoff, der unter erleichterten Lagerungsbedingungen bei den Hausärzten verimpft werden kann.

Eines ist jedenfalls heute positiv aufgefallen. Die Verantwortlichen haben den Ablauf gut durchorganisiert und das Personal ist motiviert, die Bevölkerung der Region Hannover und der Stadt nach und nach gezielt durchzuimpfen. Selbstverständlich alles auf freiwilliger Basis, mit der jeder Einzelne aber seinen kleinen Beitrag zur Bekämpfung der Corona-Pandemie beitragen kann.

  • Gemeinsames Impfzentrum startet mit den ersten 450 Impfungen – BGPress 4625
    Das Gemeinsamen Impfzentrum der Region Hannover und der Landeshauptstadt © Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum startet mit den ersten 450 Impfungen – BGPress 4634
    Impfstart am 1. Februar im gemeinsamen Impfzentrum von Region Hannover und Stadt Hannover © Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum startet mit den ersten 450 Impfungen – BGPress 4650
    Impfstart am 1. Februar im gemeinsamen Impfzentrum von Region Hannover und Stadt Hannover © Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum startet mit den ersten 450 Impfungen – BGPress 4680
    Impfstart am 1. Februar im gemeinsamen Impfzentrum von Region Hannover und Stadt Hannover © Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum startet mit den ersten 450 Impfungen – BGPress 4721
    Impfstart am 1. Februar im gemeinsamen Impfzentrum von Region Hannover und Stadt Hannover (Oberbürgermeister Belit Onay) © Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum startet mit den ersten 450 Impfungen – BGPress 4728
    Impfstart am 1. Februar im gemeinsamen Impfzentrum von Region Hannover und Stadt Hannover (Regionspräsident Hauke Jagau) © Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum startet mit den ersten 450 Impfungen – BGPress 4743
    Der Bereich Checkout und Abmeldung nach erfolgter Impfung © Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum startet mit den ersten 450 Impfungen – BGPress 4749
    Impfstart am 1. Februar im gemeinsamen Impfzentrum von Region Hannover und Stadt Hannover (Leiter der Berufsfeuerwehr Dieter Rohrberg) © Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum startet mit den ersten 450 Impfungen – BGPress 4770
    Impfstart am 1. Februar im gemeinsamen Impfzentrum von Region Hannover und Stadt Hannover © Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum startet mit den ersten 450 Impfungen – BGPress 4777
    Impfzentrum nimmt Fahrt auf © Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum startet mit den ersten 450 Impfungen – BGPress 4784
    Gleich vier Impfstraßen wurden heute in Betrieb genommen © Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum startet mit den ersten 450 Impfungen – BGPress 4787
    Vor dem Impfen muss ein Arztgespräch durchgeführt werden © Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum startet mit den ersten 450 Impfungen – BGPress 4801
    © Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum startet mit den ersten 450 Impfungen – Temperaturmessung durch Jana Rubel am 81 jährigen Kurt Holtgräfe
    Temperaturmessung durch Jana Rubel am 81- jährigen Kurt Holtgräfe © Feuerwehr Hannover
  • Gemeinsames Impfzentrum startet mit den ersten 450 Impfungen – BGPress 4810
    Gleich mehrere Hilfsorganistationen, hier die Johanniter, haben eine der vier heute genutzten Impfstraßen besetzt © Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum startet mit den ersten 450 Impfungen – BGPress 4818
    Impfstart am 1. Februar im gemeinsamen Impfzentrum von Region Hannover und Stadt Hannover © Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum startet mit den ersten 450 Impfungen – BGPress 4841
    Impfstart am 1. Februar im gemeinsamen Impfzentrum von Region Hannover und Stadt Hannover © Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum startet mit den ersten 450 Impfungen – BGPress 4850
    Es ist noch viel Platz zur Ausweitung der Impfungen, wenn ausreichend Impfstoff zur Verfügung steht © Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum startet mit den ersten 450 Impfungen – BGPress 4861
    Einer der Wartebereiche nach der Impfung, in dem sich die Patienten noch unter Beobachtung ausruhen können © Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum startet mit den ersten 450 Impfungen – BGPress 4866
    Dieser Impfraum steht mangels Impfdosen noch in Bereitschaft © Bernd Günther
Mit Kreativität den Lockdown ein wenig bunter gestalten – Corona Couture© Bernd Günther

Mit Kreativität den Lockdown ein wenig bunter gestalten

28. Januar 2021/in Hannover

HANNOVER (red). Seit dieser Woche wurde die Maskenpflicht im bestehenden Lockdown noch einmal verschärft. So müssen in bestimmten Bereichen, wie z.B. Geschäften oder im ÖPNV, medizinische oder FFP2-Masken getragen werden. Einer der Hintergründe für diese Verschärfung ist die berechtigte Sorge um die schnellere Verbreitung von Corona-Mutationen.

Doch haben diese Verschärfungen auch noch andere Auswirkungen. Während des ersten Lockdowns kam es zu erheblichen Lieferproblemen für Masken. Die Preise auf dem Onlinemarkt schossen in die Höhe und wer andere schützen wollte, genau dazu sind diese Masken gedacht, musste tief in die Tasche greifen. Zum Glück einigte man sich auf eine Alternative. So entstand der Begriff Alltagsmaske und war vor aller Munde.

Eine der Ersten, die schnell auf den Engpass in Hannover reagierte, war die Modedesignerin Melanie Wedemeier von SASSE-DESIGN. Innerhalb kürzester Zeit nähte sie einige Versuchsmodelle um dann mit ihren Mitarbeiterinnen kurzerhand von Hochzeitskleidern und eleganten Alltagskleidern auf Alltagsmasken umzusteigen.

Melanie Wedemeier weiß uns über diese Zeit zu berichten: „Das Pandemie- Jahr 2020 war für uns alle ein einschneidendes Erlebnis. Im ersten Lockdown wurden händeringend Masken gesucht und auch mein Atelier beteiligte sich eifrig. Wir haben für Altenheime, Krankenhäuser, Physio und Arztpraxen nonstop genäht und kamen dadurch gut durch diese schwierige Zeit. Auch die konstante Nachfrage von Privatleuten half uns gut durchs Jahr. Wir hatten sogar noch Weihnachtsmasken genäht, die auch sehr gut beim Kunden ankam. Durch den erneuten Lockdown eine Woche vor Weihnachten blieben dennoch etliche Masken mit weihnachtlichen Motiven übrig. Diese gaben wir einer Obdachlosenhilfe. Durch die neue Verordnung konnten wir noch nicht mal mehr unsere Masken spenden und wir hatten noch mind. 300 Alltagsmasken im Atelier liegen.“

Wie viele andere fleissige Helferinnen und Helfer die eigene Maskenkreationen nähten, darunter auch einige hannoversche Modedesignerinnen, die besonders Wert auf Nachhaltigkeit legten, war nun Anfang dieser Woche Schluß mit der Nachfrage. Was nun?

„Erst waren wir natürlich verärgert über den entstandenen Verlust, aber was soll man machen? Meine Mitarbeiterinnen und ich kamen schnell auf die Idee einen Rock zu fertigen,  mit viel Weite. Dann wurden erstmal alle Masken nach Form und Farbe sortiert,  um sie dann anordnen zu können. Neue Ideen entstanden  und wir entwickeln noch andere Kleidungsstücke. Faszinierend sind die neuen Formen und Silhouetten, die so entstehen. Wir haben durch Kreativität den Lockdown ein wenig bunter gestalten können“, so die hannoversche Modedesignerin.

Dadurch entstand fast über Nacht eine Modelinie, die schlicht „Corona Couture“ benannt wurde. Eigentlich aus der Not heraus und trotzdem mit viel Kreativität. Wieder einmal hat die hannoversche Modeszene gezeigt, dass sie sich nicht nur flexibel an plötzlich ändernde Trends orientieren kann, sondern das Nachhaltigkeit einen hohen Stellenwert bei ihren Entwürfen einnimmt.

Selbstverständlich können die Alltagsmasken auch nach wie vor in Bereichen ohne besondere Auflagen getragen werden. Und wer möchte, kann damit auch die medizinischen Masken, zumindest die OP-Form, durch eine zweite Lage verschönern. Gleichzeitig unterstützt man auch die vielen Selbstständigen, die von Anfang an mit ihrem Einsatz einen Teil der Bevölkerung mit Alltagsmasken versorgt hat.

  • Mit Kreativität den Lockdown ein wenig bunter gestalten – BGPress 3862
    Mode aus Alltagsmasken als Idee zur Verwertung von Restbeständen hatte die Modedesignerin Melanie Wedemeier von Sasse-Design aus Hannover nachdem für bestimmte Bereiche medizinische Masken vorgeschrieben sind. © Bernd Günther
  • Mit Kreativität den Lockdown ein wenig bunter gestalten – BGPress 3810
    Die hannoversche Modedesignerin Melanie Wedemeier von SASSE-DESIGN hatte die Idee zur Umsetzung einer aussergewöhnlichen Modelinie © Bernd Günther
  • Mit Kreativität den Lockdown ein wenig bunter gestalten – BGPress 3905
    Mode aus Alltagsmasken als Idee zur Verwertung von Restbeständen hatte die Modedesignerin Melanie Wedemeier von Sasse-Design aus Hannover nachdem für bestimmte Bereiche medizinische Masken vorgeschrieben sind. © Bernd Günther
  • Mit Kreativität den Lockdown ein wenig bunter gestalten – BGPress 3917
    Mode aus Alltagsmasken als Idee zur Verwertung von Restbeständen hatte die Modedesignerin Melanie Wedemeier von Sasse-Design aus Hannover nachdem für bestimmte Bereiche medizinische Masken vorgeschrieben sind. © Bernd Günther
  • Mit Kreativität den Lockdown ein wenig bunter gestalten – BGPress 3969
    Mode aus Alltagsmasken als Idee zur Verwertung von Restbeständen hatte die Modedesignerin Melanie Wedemeier von Sasse-Design aus Hannover nachdem für bestimmte Bereiche medizinische Masken vorgeschrieben sind. © Bernd Günther
  • Mit Kreativität den Lockdown ein wenig bunter gestalten – BGPress 3994
    Mode aus Alltagsmasken als Idee zur Verwertung von Restbeständen hatte die Modedesignerin Melanie Wedemeier von Sasse-Design aus Hannover nachdem für bestimmte Bereiche medizinische Masken vorgeschrieben sind. © Bernd Günther
  • Mit Kreativität den Lockdown ein wenig bunter gestalten – BGPress 4023
    Mode aus Alltagsmasken als Idee zur Verwertung von Restbeständen hatte die Modedesignerin Melanie Wedemeier von Sasse-Design aus Hannover nachdem für bestimmte Bereiche medizinische Masken vorgeschrieben sind. © Bernd Günther

Zootier des Jahres 2021: Das Krokodil – Krokodil

Zootier des Jahres 2021: Das Krokodil

28. Januar 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Krokodile teilten sich ihren Lebensraum bereits mit den Dinosauriern. Seit mehr als 200 Millionen Jahren bevölkern die perfekten Jäger nahezu unverändert unseren Planeten – bis der Mensch auftauchte. Nun stehen die Nützlinge mit dem Imageproblem kurz vor dem Untergang, weswegen die Zoologische Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz (ZGAP) das Krokodil zum „Zootier des Jahres 2021“ gekürt hat.

Bei der diesjährigen Kampagne sollen mit den gesammelten Geldern vorrangig drei Projekte unterstützt werden, die sich um den Erhalt der Kuba-, Siam- und Philippinenkrokodile kümmern.  Auch der Verein der Zoofreunde Hannover e.V. ist wieder Teil der „Zootier des Jahres“-Kampagne und unterstützt die Artenschutzaktion mit 2.500 Euro.

„Krokodile sind keine schwimmenden Handtaschen, sondern haben eine immens wichtige Aufgabe in ihren Ökosystemen. Es ist Zeit zu handeln, denn ohne akute Schutzmaßnahmen werden einige Krokodilarten bald gänzlich von unserem Planeten verschwinden“, sagt Dr. Sven Hammer, 1. stellvertretender Vorsitzender der ZGAP.

Die Menschen dringen bis heute immer weiter in den Lebensraum der Krokodile ein und töten sie, weil sie die Tiere als Gefahr für sich und ihre Haustiere ansehen. Ihr Fleisch und die Eier werden verzehrt, die Moschusdrüsen der Krokodile werden zur Parfümherstellung genutzt und weil Krokodile Fische fressen, gelten sie darüber hinaus als Konkurrenten der Fischer.

Zusätzlich dezimiert der Lebensraumverlust, etwa durch den Bau von Dämmen, sowie die zunehmende Wasserverschmutzung die Krokodilbestände. An den Rand der Ausrottung brachte die Krokodile jedoch insbesondere die wachsende Nachfrage nach ihrer Haut, weil die Modeindustrie anfing, daraus Handtaschen, Schuhe, Koffer, Gürtel und andere Waren herzustellen.

Viele Krokodilarten gelten daher als gefährdet und sechs Arten werden von der Weltnaturschutzunion IUCN bereits als „von der Ausrottung bedroht“ eingestuft. 

Die Rolle der Krokodile im Ökosystem

Krokodile haben, wie viele andere Beutegreifer auch, ein Imageproblem. Sie werden oft als menschenfressende „Monster“ angesehen und schafften es so als Darsteller in den einen oder anderen Hollywoodfilm. Tatsächlich übernehmen Krokodile aber eine äußerst wichtige Aufgabe für ihre Umwelt: Da sie unter anderem Aas fressen, reinigen sie die Gewässer und anliegende Landflächen von Kadavern. Wenn sie jagen, haben sie es besonders auf schwache, verletzte und kranke Tiere abgesehen. Sie regulieren zudem die Bestände räuberischer Welse oder Piranhas, die sich ihrerseits von für den Menschen bedeutenden Speisefischen ernähren.

Entfernt man Krokodile aus diesem Kreislauf, gerät das ökologische Gleichgewicht aus den Fugen. Durch den Ausfall der großen Jäger nehmen die Populationen der Raubfische zu und viele andere Organismen wie Bakterien, Algen, Krebstiere, Weichtiere oder Wasserinsekten verschwinden, weil sie auf die Hinterlassenschaften der Krokodile spezialisiert sind.

„Die bereits jetzt erkennbaren, negativen Auswirkungen auf die Ökosysteme in den Heimatländern der Krokodile machen ihren Schutz daher besonders wichtig“, sagt Viktoria Michel, Projektkoordinatorin der „Zootier des Jahres“- Kampagne, „weshalb sich die ZGAP dazu entschied, das Krokodil zum „Zootier des Jahres“ 2021 zu küren.“

Schutzprojekte

Konkret werden dieses Jahr drei Schutzprojekte mit den Kampagnengeldern unterstützt:

In der Natur leben nur noch knapp 100 Philippinenkrokodile, daher wird auf den Philippinen der Bau neuer Auswilderungsanlagen für Krokodile und einer weiteren Nachzuchtstation direkt in dem Auswilderungsgebiet finanziert. Zudem soll ein Zentrum für Umweltbildung, sowohl für Einheimische als auch für Touristen, entstehen und ein Konzept für nachhaltigen Tourismus in der Region umgesetzt werden.

In den Süßwassersümpfen Kubas haben Kubakrokodile ihr kleines Verbreitungsgebiet. Die Nachzuchtbemühungen der seltenen Krokodile verliefen bisher sehr erfolgreich, weshalb nun wieder Kubakrokodile unter kontrollierten Bedingungen ausgewildert werden. Um die Biologie der Tiere weiter zu erforschen und sie vor illegaler Wilderei zu schützen, erhalten einige der Krokodile GPS-Sender.

Auch Siamkrokodile existieren nur noch in kleinen Populationen in Kambodscha, Laos und Thailand. Derzeit wird ein weiteres Restvorkommen auf Borneo vermutet, was nun mittels Umwelt-DNA aufgedeckt werden soll. Nur so können noch rechtzeitig Schutzmaßnahmen für die bedrohten Krokodile eingeleitet werden.

Zur „Zootier des Jahres“- Kampagne

Die „Zootier des Jahres“-Kampagne wurde 2016 mit dem Ziel ins Leben gerufen, sich für gefährdete Tierarten einzusetzen, deren Bedrohung bisher nicht oder kaum im Fokus der Öffentlichkeit steht. So werden für den Titel „Zootier des Jahres“ Tierarten ausgewählt, die teils kurz vor der Ausrottung stehen, jedoch bisher keine oder nur sehr wenig Lobby haben und auch oft nicht von „großen Naturschutzorganisationen“ beachtet werden.

Letztes Jahr konnten etwa durch die Kampagnengelder viele nachhaltige Schutzmaßnahmen für Beos erfolgreich umgesetzt werden.

Um in Form von Öffentlichkeitsarbeit und konkreten Artenschutzmaßnahmen möglichst viel für die im Fokus stehende Tierart bewirken zu können, bündeln vier im Artenschutz aktive Partner ihre Kräfte. Mit der federführenden Zoologischen Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz e.V. (ZGAP) arbeiten die Einrichtungen und Mitglieder der Deutschen Tierpark-Gesellschaft e.V. (DTG), des Verbandes der Zoologischen Gärten e.V. (VdZ) und der Gemeinschaft der Zooförderer e.V. (GdZ) eng zusammen.

Zoologische Gärten als treibende Kraft im Artenschutz

Zoologische Gärten halten und züchten gefährdete Tierarten und eröffnen ihren Besuchern interessante Einblicke in biologische und ökologische Zusammenhänge. Auch Philippinenkrokodile werden in europäischen Zoos nachgezüchtet. Das Zuchtbuch dafür wird im Zoologischen Garten Köln geführt. Die Philippinenkrokodile aus europäischen Zoos sind für die Population auf den Philippinen extrem wichtig, denn die europäischen Tiere wurden im Gegensatz zu vielen Krokodilen auf philippinischen Krokodilfarmen nicht mit anderen Krokodilarten gekreuzt und sind daher besonders für die Auswilderung geeignet.

Bereits Mitte Dezember 2020 durften „Hulky“ und „Dodong“, zwei Philippinenkrokodilnachzuchten aus dem Kölner Zoo, die Reise in ihr ursprüngliches Heimatland antreten. Nach der Eingewöhnung werden die beiden Nachzuchten ihren Beitrag dazu leisten eine reinerbige Philippinenkrokodilpopulation zu gründen, mit dem Ziel der Auswilderung im Naturschutzgebiet.

 

 

Autofreie Schmiedestraße: Stadt forciert ihre Planungen – Stadtbaurat Thomas Vielhaber© Bernd Günther

Autofreie Schmiedestraße: Stadt forciert ihre Planungen

27. Januar 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Die Schmiedestraße soll ein anderes Gesicht bekommen. Mehr Raum fürs Leben. Weniger für Autos. Die Landeshauptstadt forciert ihre Planungen für die Umgestaltung der Straße und will diese bereits im April in die politischen Gremien leiten. Noch im Spätsommer dieses Jahres soll der Startschuss für den Umbau fallen – zunächst mit der Neuverlegung von Leitungen.

„Die Schmiedestraße steht beispielgebend für innerstädtische Bereiche, die in den vergangenen Jahrzehnten einseitig auf den Autoverkehr ausgerichtet wurden. Unsere Vorstellungen zielen vor allem darauf ab, die trennende Wirkung der Straße zwischen zentraler Innenstadt und Altstadt aufzuheben“, erklärt Stadtbaurat Thomas Vielhaber. Er betrachtet die Schmiedestraße als „Leitprojekt für die gesamte Innenstadtentwicklung“.

Vielhaber stellt die Planungen für die Schmiedestraße in einen Zusammenhang mit dem von der Stadt initiierten Innenstadt-Dialog, dessen Ziel es ist, die Weichen für ein zukunftsfähiges Zentrum zu stellen. „Eine der wesentlichen Fragen des Innenstadtdialogs wird es sein, wie wir innerstädtische Räume, die zuvor vom Autoverkehr dominiert waren, künftig anders nutzen wollen.“

Bereits seit Ende vergangenen Jahres entwickelt die Bauverwaltung der Landeshauptstadt Hannover vor dem Hintergrund der Diskussionen um eine autofreie Innenstadt eine Planung, die zum Ziel hat, die Schmiedestraße zu einem attraktiven Stadtraum von hoher Gestalt- und Aufenthaltsqualität umzubauen. Das beinhaltet die Möglichkeit, die durchgehende Verbindung für den Autoverkehr im Bereich Marktkirche zu sperren und die Zufahrt von Autos nur noch vom Marstall aus bis zum Parkhaus Schmiedestraße zuzulassen. Lieferverkehr und die Zufahrt in die Grundstücke bleiben selbstverständlich weiterhin möglich.

Es wird angestrebt, die Planung für den ersten Bauabschnitt vom Marstall bis zur Seilwinderstraße bereits im April als Beschlussvorlage in die politischen Gremien zu leiten – zunächst in den Stadtbezirksrat Mitte. Noch vor der Sommerpause könnte die Planung beraten und beschlossen werden. Parallel dazu treibt das Baudezernat die Vorbereitung für die in der Schmiedestraße notwendig werdende Neuverlegung von Versorgungsleitungen voran. Der Leitungsbau soll noch im Spätsommer dieses Jahres beginnen. Es wäre der Auftakt für die Umgestaltung der Straße, die zunächst den Abschnitt zwischen Am Marstall und Seilwinderstraße betrifft. Die Straßenbauarbeiten sollen im Frühjahr 2022 beginnen. Unter anderem sieht die Planung vor, Natursteinbeläge im jetzigen Fahrbahnbereich zu verlegen.

Thomas Vielhaber schlägt für noch festzulegende Zeiträume im Sommer/Herbst dieses Jahres bereits eine probeweise Herausnahme des Autoverkehrs im Bereich der Marktkirche vor. Solche Probeläufe ließen sich, abhängig von der Pandemie-Lage, mit Veranstaltungen wie dem Weihnachtsmarkt oder anderen Aktionen und Festen verbinden, die mit den Händler*innen und Betriebsinhaber*innen abzustimmen seien: „Im Kontext zum Innenstadtdialog können wir die Erreichbarkeit des Parkhauses an der Schmiedestraße bei einer Sperrung in Form eines Reallabors testen. Wir wollen damit Erfahrungen sammeln und Befürchtungen abbauen, dass die Innenstadt für Besucher*innen nicht mehr anfahrbar sei. Gleichzeitig werden wir erleben, welchen Mehrwert die neue Situation für die Menschen in der Stadt mit sich bringt.“

„Hannover sucht das liebste Winteroutfit“: Fotowettbewerb zum „Dicken-Pulli-Tag“ – Fotowettbewerb Dicker Pulli© Bernd Günther

„Hannover sucht das liebste Winteroutfit“: Fotowettbewerb zum „Dicken-Pulli-Tag“

27. Januar 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Passend zum winterlichen Wetter startet das städtische Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro heute (27. Januar) den Wettbewerb „Hannover sucht das liebste Winteroutfit“. Im Umfeld des erstmals in der niedersächsischen Landeshauptstadt stattfindenden „Dicken-Pulli-Tags“ am 7. Februar sollen Bilder von der besten, coolsten oder liebsten Winterkleidung eingeschickt werden. Der Kreativität ist hierbei keine Grenze gesetzt: Ein Selfie vor dem Spiegel, schick zusammengestellte Klamotten, lässig über den Stuhl gehängte Kleidung oder ein „professionelles“ Shooting – alles ist möglich. Voraussetzung ist nur, dass die Fotos unter Berücksichtigung der Corona-Hygieneregeln „geschossen“ werden.

Die Beiträge können bis zum 22. Februar unter dem Stichwort „Dicker-Pulli-Wettbewerb“ an nachhaltigkeit@hannover-stadt.de gesendet werden. Auch eine Teilnahme via Instagram oder Facebook ist möglich. Hierzu ist das Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro zu markieren (@nachhaltigkeitsbuero.lhh) und können die Hashtags #dickerpullihannover, #getfair und #hannovfair genutzt werden.

Unter allen Einsendungen werden Preise, wie plastikfreie Frühstücksdosen sowie Stofftaschen mit Infos und weitere Überraschungen verlost. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Weitere Informationen zum Wettbewerb einschließlich der Teilnahmebedingungen sind im Internet unter www.hannover.de/dicker-pulli-tag zu finden.

Erster „Dicker-Pulli-Tag“ in Hannover

Der „Dicke-Pulli-Tag“, eine für den 7. Februar datierte Klimaaktion, findet in Hannover zum ersten Mal statt. Die Ursprungsidee ist, die Heizung um ein Grad niedriger zu stellen und als Ausgleich einen dicken Pullover zu tragen, um damit Heizenergie zu sparen. Dieser aus Belgien stammende Ansatz soll verdeutlichen, dass alle zum Klimaschutz beitragen und das Leben auf einfache Weise nachhaltiger und klimafreundlicher gestalten können. Der hannoversche „Dicke-Pulli-Tag“ wird gefördert mit Mitteln des enercity-Fonds proKlima.

Corona-bedingt beschränken sich die diesjährigen Maßnahmen auf den Fotowettbewerb. Die geplanten Aktionen wie eine „fashion action“ von Studierenden des Fachbereichs Modedesign der Hochschule Hannover auf dem Trammplatz sowie weitere Workshops, Aktionen und Angebote für Schulen und Kindertagesstätten werden aufgrund der aktuellen Pandemie-Situation für dieses Jahr zurückgestellt. Geplant ist, diese oder vergleichbare Aktionen dann zum „Dicken-Pulli-Tag“ im Jahr 2022 anzubieten.

Öffentlichkeitsfahnung Vermisste Seniorin

Öffentlichkeitsfahndung: Wer hat vermisste 16-Jährige gesehen?

25. Januar 2021/in Polizei, Hannover

HANNOVER (PM). Die Polizei Hannover bittet die Bevölkerung bei der Suche nach Marion Francoise Sandra P. um Mithilfe. Die 16-Jährige verließ bereits am 04.08.2020 die elterliche Wohnung im Stadtteil List. Da die Vermisste Kleidung und persönliche Gegenstände mitnahm, geht die Polizei von einem freiwilligen Verschwinden aus. Eine Gefährdung der Minderjährigen kann jedoch nicht mehr ausgeschlossen werden.

Am frühen Morgen des 04.08.2020 meldete die Mutter der 16-Jährigen das Mädchen bei der Polizei als vermisst. Nach bisherigen Erkenntnissen, packte die Jugendliche Kleidung sowie einige persönliche Gegenstände ein und verließ die elterliche Wohnung in einem Haus an der Grillparzerstraße in der List. Zeugen wollen beobachtet haben, wie das Mädchen in einen dunklen VW-Transporter stieg, der von einem jüngeren Mann gefahren wurde. Um wen es sich dabei handelte, ist unklar.

Längere Ermittlungen der Polizei sowie die Befragung von Freunden und Bekannten der Vermissten verliefen ohne Erfolg. Da Marion P. zum Zeitpunkt ihres Verschwindens nur über eine geringe Summe Bargeld verfügte, kann eine Gefährdung für Leib und Leben der Minderjährigen nun nicht mehr ausgeschlossen werden.

Öffentlichkeitsfahndung: Wer hat vermisste 16-Jährige gesehen? – 20210125 Vermisste

Die Vermisste © Polizeidirektion Hannover

Die Gesuchte ist 16 Jahre alt, wirkt jedoch etwas älter. Marion P. ist etwa 1,75 Meter groß und schlank. Zum Zeitpunkt ihres Verschwindens trug sie langes dunkles Haar. Auffällig ist ein Muttermal auf der linken Wange.

Zeugen, die Marion P. gesehen haben oder Hinweise zu ihrem Verschwinden sowie möglichen Kontaktpersonen geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Hannover unter Telefon 0511 109-2717 zu melden.

Verschärfte Maskenpflicht: Ab sofort sind medizinische Masken im ÖPNV zu tragen – ÖPNV Maskenpflicht© Bernd Günther

Verschärfte Maskenpflicht: Ab sofort sind medizinische Masken im ÖPNV zu tragen

25. Januar 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Durch die aktuelle Anpassung der niedersächsischen Corona-Verordnung ergeben sich Änderungen für die Beförderung im ÖPNV: Ab sofort sind Mund und Nase mit einer medizinischen Maske zu bedecken. Dazu zählen die sogenannten OP-Masken, FFP2- oder KN95/N95-Masken.

Ein Mund-Nasenschutz aus Baumwolle, die Bedeckung mit einem Schal oder einem Halstuch ist nun nicht mehr ausreichend. Kinder bis zum 15. Lebensjahr sind nicht verpflichtet eine medizinische Maske zu tragen, für sie genügt weiterhin eine einfache Mund-Nasen-Bedeckung (Stoffmaske, Tuch). Grundsätzlich sind Kinder bis zum vollendeten 6. Lebensjahr von dieser Pflicht befreit.

Maskenpflicht gilt in Fahrzeugen, Stationen und Haltestellen

Wie bisher gilt die Maskenpflicht sowohl in den Fahrzeugen des ÖPNV als auch in Stationen sowie an Haltestellen.

Es besteht die Möglichkeit, OP-Masken an den Snack-Automaten in den Stationen sowie an einigen Stadtbahnhaltestellen der ÜSTRA zu erwerben. Fahrgäste sind aufgefordert, wie bereits zuvor auch, sich mit den entsprechenden Materialien zu versorgen.

Die Service- und Prüfpersonale von ÜSTRA und regiobus werden weiterhin auf die Einhaltung der verschärften Maskenpflicht achten und Personen mit nicht ausreichendem Schutz ansprechen.

Über Ansagen sowie Infodisplays wird bereits über die veränderten Regelungen informiert. Plakate in Fahrzeugen und an Stationen werden zeitnah aktualisiert.

Impfungen verzögern sich wegen Lieferengpass – Vaccine

Impfungen verzögern sich wegen Lieferengpass

22. Januar 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Vor dem Hintergrund des derzeitigen Engpasses bei der Lieferung von Impfstoff revidieren Stadt und Region Hannover ihre Erwartungen zum weiteren Fortschritt der Corona-Impfungen. Bislang haben mehr als 10.000 Bewohnerinnen und Bewohner sowie Pflegekräfte in Alten- und Pflegheimen in der gesamten Region die erste von zwei notwenigen Impfungen gegen das Coronavirus erhalten – nahezu die Hälfte der Menschen in dieser Zielgruppe.

Stadt und Region gehen jedoch davon aus, dass sich die Erstimpfungen in den Einrichtungen bis in den Februar hineinziehen und nicht wie gehofft Ende Januar abgeschlossen werden. Die Terminplanung mit den Heimen muss ggf. angepasst werden.

Seit Mittwoch, 20. Januar 2021, werden zudem die zweiten Impfungen an diejenigen verabreicht, die vor drei Wochen die erste Injektion erhalten haben. Da der Schutz nur mit zwei Impfungen vollständig gewährleistet ist, haben diese Impfungen für Stadt und Region Priorität. Der Impfstoff für diese Impfungen ist gesichert. Ob der Start für die Impfung von über 80-Jährigen im gemeinsamen Impfzentrum am Messegelände wie geplant am 1. Februar 2021 stattfinden kann, ist derzeit indes noch offen.

Feuer am Jugendzentrum – Entstehungsbrand Jugendzentrum

Feuer am Jugendzentrum

21. Januar 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Die Feuerwehr Hannover löscht einen Entstehungsbrand am Jugendtreff an der Lenther Chaussee in Hannover- Badenstedt. Der schnelle Einsatz verhindert größeren Schaden.

Ein aufmerksamer Bürger meldete gegen 01:40 Uhr der Regionsleitstelle Hannover ein Feuerschein am Jugendzentrum „El Dorado“. Aufgrund erster Meldungen wurden sofort zwei Löschzüge und die Freiwillige Feuerwehr alarmiert.

Die Einsatzkräfte entdeckten auf der Gebäuderückseite ein Entstehungsbrand an der Fassade. Durch den schnellen Einsatz eines Löschrohres konnte eine Brandausbreitung auf weitere Teile des Objektes verhindert werden. Im Anschluss wurden Teile des Daches und der Holzfassade mittels einer Wärmebildkamera kontrolliert, um mögliche Glutnester auszuschließen. Personen wurden nicht verletzt, da das Jugendzentrum geschlossen hatte.

Die Feuerwehr Hannover und der Rettungsdienst waren mit 40 Einsatzkräften und 14 Fahrzeugen vor Ort. Die Anzahl der Kräfte konnte jedoch nach wenigen Minuten reduziert werden. Der Einsatz war gegen 03:00 Uhr beendet. Nach ersten Schätzungen ist von einer Schadenshöhe von ca. 15.000 € auszugehen. Die Polizei hat die Klärung zur Brandursache aufgenommen.

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