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Aktuelle Nachrichten aus der Landeshauptstadt Hannover – lokale Meldungen, Polizei, Politik und Stadtgeschehen.

1.600 Biker demonstrieren in Hannover gegen Fahrverbote – BGPress 0084© Bernd Günther (BG-PRESS.de)

1.600 Biker demonstrieren in Hannover gegen Fahrverbote

4. Juli 2020/in Hannover

HANNOVER. Am heutigen Samstag (04.07.) demonstrierten Tausende Biker in ganz Deutschland gegen die Entschließung des Bundesrates zur wirksamen Minderung und Kontrolle von Motorradlärm. Schon am letzten Sonntag gab es eine Demonstration mit über 4.000 Bikern von Hildesheim nach Hannover.

Nun zeigte auch die Bikerszene aus Hannover und Umland, dass sie die befürchteten Fahrverboten für bestimmte Strecken nicht so ohne weiteres hinnehmen werden. 1.600 Biker hatten sich am Vormittag auf einem Parkplatz am Messegelände trotz des leichten Regens versammelt. Nur knapp zwei Wochen brauchten die beiden Organisatoren Iris Langos und Hans Nolte für die Planung und Beantragung der Demo. Die Teilnehmer der Demonstration fuhren über den Südschnellweg zum Rudolf-von-Bennigsen-Ufer am Maschsee durch die Innenstadt. Über die Raschplatzhochstraße ging es dann direkt zum Georgsplatz in der Nähe vom Aegi.

Das Treffen auf dem Georgsplatz in Hannover hat unter den Bikern eine lange Tradition. Mit einer kleinen Ansprache wurde die Kundgebung dann abgeschlossen. Iris Langos forderte die Biker auf, mit ihrem Protest nicht nachzugeben. Man will sich nicht noch weiter in seiner Freizeit durch Streckensperrungen und Fahrverbote einschränken lassen.

Viele Biker verstehen durchaus die Probleme um die Lärmbelästigung. Es sind aber immer wieder meistens vereinzelte Motorradfahrer, die eine große Anzahl an vernünftigen Bikern in ein schlechtes Licht rücken. Ein Teilnehmer, der gleichzeitig im Berufsleben auch Ingenieur ist, gab zu Bedenken, dass das Verlangen nach Lärmschutz auch technisch überhaupt umsetzbar sein muss. „Motorräder haben offene Motoren, da ist eine Lärmreduzierung wie bei PKW durch Dämmung technisch nicht möglich“, so der Ingenieur.

Die Stimmung unter den Bikern ist jedenfalls bei den geplanten Forderungen nicht gerade von Verständnis geprägt. So sind ohne Einlenken der Politik weitere Demos vorprogrammiert. Es werden zunehmend auch Stimmen laut, dass Biker sich in ihren Grundrechten eingeschränkt fühlen. Lärmbelästigung kommt eben nicht nur aus der Gruppe der Motorradfahrer. Heute zeigten sie, dass es anscheinend auch ohne großen Lärm geht, wenn man von dem Hupkonzert einmal absieht.

Auch Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) stellt sich auf die Seite der Biker. Er findet es gut, dass die Biker ihre Haltung durch den Protest gegen Verschärfungen und Verbote zeigen. Es wäre auch seine Haltung. Der Verkehrsminister beabsichtigt nicht, die Beschlüsse des Bundesrates umzusetzen.



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    1.600 Biker versammeln sich am Messegelände in Hannover zu einer Demo gegen Fahrverbote © Bernd Günther
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    Bundesweite Motorraddemos am 4. Juli 2020 auch in Hannover © Bernd Günther
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    Einweisung der Ordner für die Fahrstrecke © Bernd Günther
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    Trotz leichtem Regen lassen sich die 1.600 Biker nicht abhalten für ihre Belange zu demonstrieren © Bernd Günther
  • 1.600 Biker demonstrieren in Hannover gegen Fahrverbote – BGPress 0076
    Motorraddemo am 4. Juli 2020 in Hannover © Bernd Günther
  • 1.600 Biker demonstrieren in Hannover gegen Fahrverbote – BGPress 0078
    Motorraddemo am 4. Juli 2020 in Hannover © Bernd Günther
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    Abfahrbereite Ordner für die Absicherung der Demonstrationsstrecke © Bernd Günther
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    Spezielle Sicherungskräfte unterstützen die Polizei bei der Absicherung und sind für die medizinische Versorgung bereit © Bernd Günther
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    Die Formation ist abfahrbereit © Bernd Günther
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    Warten auf das Startzeichen zur Demo © Bernd Günther
  • 1.600 Biker demonstrieren in Hannover gegen Fahrverbote – BGPress 0089
    Iris Langos von der Organisation ist über den Ablauf erleichtert © Bernd Günther
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    Anerkennung für die kurzfristige Planung der Demo © Bernd Günther
  • 1.600 Biker demonstrieren in Hannover gegen Fahrverbote – BGPress 0093
    Die beiden Organisatoren bedanken sich bei den vielen Bikern für den disziplinierte Ablauf © Bernd Günther
  • 1.600 Biker demonstrieren in Hannover gegen Fahrverbote – BGPress 0101
    Motorraddemo am 4. Juli 2020 in Hannover © Bernd Günther
  • 1.600 Biker demonstrieren in Hannover gegen Fahrverbote – BGPress 0102
    Schlussansprache am Georgsplatz © Bernd Günther
  • 1.600 Biker demonstrieren in Hannover gegen Fahrverbote – BGPress 0104
    Applaus für die Orga von den Bikern © Bernd Günther
  • 1.600 Biker demonstrieren in Hannover gegen Fahrverbote – BGPress 0108
    Applaus für die Orga von den Bikern © Bernd Günther
  • 1.600 Biker demonstrieren in Hannover gegen Fahrverbote – BGPress 0111
    Maschine an Maschine säumt den Georgsplatz © Bernd Günther
  • 1.600 Biker demonstrieren in Hannover gegen Fahrverbote – BGPress 0112
    Sauber aufgereiht stehen die Motorräder auf dem Traditionsplatz der Biker in Hannover © Bernd Günther
  • 1.600 Biker demonstrieren in Hannover gegen Fahrverbote – BGPress 0114
    Applaus für die Orga von den Bikern © Bernd Günther
  • 1.600 Biker demonstrieren in Hannover gegen Fahrverbote – BGPress 0115
    Applaus für die Orga von den Bikern © Bernd Günther
  • 1.600 Biker demonstrieren in Hannover gegen Fahrverbote – BGPress 0116
    Applaus für die Orga von den Bikern © Bernd Günther
  • 1.600 Biker demonstrieren in Hannover gegen Fahrverbote – BGPress 0117
    Das Motto der Demo in Hannover © Bernd Günther
  • 1.600 Biker demonstrieren in Hannover gegen Fahrverbote – BGPress 0119
    Biker auf dem Georgsplatz © Bernd Günther
  • 1.600 Biker demonstrieren in Hannover gegen Fahrverbote – BGPress 0121
    Biker auf dem Georgsplatz © Bernd Günther

 

Rettungshubschrauber im Einsatz© Bernd Günther

5-jähriges Kind ertrinkt im Märchensee

3. Juli 2020/in Hannover

HANNOVER. Am heutigen Freitagabend wurde ein Kind in dem im hannoverschen Stadtteil Sahlkamp gelegenen Märchensee vermisst. Nach kurzer Suche wurde das Kind unter Wasser aufgefunden und in lebensbedrohlichem Zustand in ein Krankenhaus transportiert.

Um 19:15 Uhr erhielt die Regionsleitstelle Hannover über die Polizei die Information über ein vermisstes Kind im Märchensee. Daraufhin wurde umgehend Großalarm ausgelöst und auch Spezialkräfte für die Wasserrettung sowie ein Rettungshubschrauber in den Pinocchioweg entsandt.

Bei dem Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte, hatten bereits Beamte der Polizei mit der Suche im trüben Wasser des Sees begonnen. Das Absuchen des Sees wurde sofort durch die Feuerwehr unterstützt. Ca. 10 Minuten nach Beginn der Suche, wurde das ca. 5 Jahre alte Mädchen durch einen Polizeibeamten unter Wasser ertastet und an Land gebracht.

Nach einer umfangreichen Versorgung durch einen Notarzt und den Rettungsdienst, wurde das Mädchen unter laufenden Wiederbelebungsmaßnahmen in eine Klinik transportiert.

Zu den Umständen des tragischen Ereignisses hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen. Gegen 22:40 Uhr teilte die Polizei mit, dass die Wiederbelebungsversuche leider keinen Erfolg hatten. Das kleine Mädchen verstarb kurz nach der Einlieferung im Krankenhaus.

Die Feuerwehr, der Rettungsdienst und die DLRG waren mit 52 Einsatzkräften und 20 Fahrzeugen bis ca. 20:00 Uhr im Einsatz.

Es rumort im DRK-Pflegeheim Am Listholze – BGPress 0031© Bernd Günther

Es rumort im DRK-Pflegeheim Am Listholze

3. Juli 2020/in Hannover

HANNOVER. Vor kurzem hat das DRK-Region Hannover e.V. bekannt gegeben, dass ihr Pflegeheim Am Listholze an die Lindhorst Gruppe verkauft wurde. Spätestens zum 31.12. 2021 wird der DRK-Standort in der List geschlossen.

Die Pflegekräfte und Mitarbeiter*innen des Pflegeheimes wurden kurz über den Verkauf in einer Mitarbeiterversammlung informiert. Seitdem rätselt das DRK-Personal, wie es für sie weitergeht. Stimmt dort die Reihenfolge? Erst verkaufen und dann nach Lösungen für die Mitarbeiter suchen?  Die Vorsitzende des Betriebsrates im Pflegeheim, Kristina Papst, sieht das wie folgt. „Der Vorstand muss mit uns als Betriebsrat sprechen und hätte uns umfassend frühzeitig informieren müssen. Gerade bei der Auswirkung auf das gesamte Personal. Wir fordern einen Sozialplan. Das Betriebsverfassungsgesetz sieht hier eine eindeutige und frühzeitige Informationspflicht des Arbeitgebers zwingend vor. „Geschehen ist bislang nichts“, so Papst. „Jetzt haben wir eine Anwältin eingeschaltet, um die Interessen des Betriebsrates und der Mitarbeiter zu vertreten.“

Aber auch die betroffenen Heimbewohner zeigen sich über die mangelnde Informationspolitik und das Verhalten des DRK enttäuscht. „Man muss uns doch schließlich sagen, wie es mit uns weitergeht“, so Herr Ewert (91), der seit 4 Jahren zusammen mit seiner Partnerin im Pflegeheim wohnt. Die beiden sind schon 51 Jahre zusammen und wissen nun nicht, ob sie sich ein neues Heim leisten können. Ein Umzug wirft für die Bewohner viele Fragen auf. Wie sieht es mit den Kosten aus? Was passiert mit uns, wenn wir es uns nicht leisten können?

Es rumort im DRK-Pflegeheim Am Listholze – BGPress 0024

Auf Antworten zu den drängenden Fragen der Bewohner nach dem Verkauf wartet man zurzeit vergeblich © Bernd Günther

Auf der Bank vor dem Pflegeheim sitzen auch drei ältere Damen. Frau Gruzewski (86) versteht das DRK nicht mehr. Sie ist vor eineinhalb Jahren ins Pflegeheim gezogen. Damals wusste man schon von den Problemen und der langgeplanten Idee eines Umbaus. Gesagt hat man ihr aber nichts dazu. Ihre Nachbarin, seit einem Jahr in der Einrichtung, ist verärgert. Auch ihr hat keiner beim Einzug diese Informationen gegeben, dass sich voraussichtlich mit dem Heim etwas ändert. „Wir hätten uns dann vielleicht für ein anderes Heim entschieden“, gibt die Heimbewohnerin zu denken. Ihre drei Therapeuten können sie nur in ihrem Zuständigkeitsgebiet Am Listholze versorgen. Bei einem Umzug nach Ricklingen in das neu zu bauende Heim der Lindhorst Gruppe wäre diese Versorgung nach ihrer Meinung offen.

Genauso sieht es bei den Mitarbeitern aus. Gerüchte machen sich breit, dass der neue Arbeitgeber vielleicht schlechter zahlt. Angeblich verliert man seine jahrelange Betriebszugehörigkeit und die VBL. „Das Beste gegen Gerüchte und Mutmaßungen ist eine offene und ehrliche Informationspolitik“, so die Betriebsratsvorsitzende. Daran scheint es aber schon seit längerem im DRK zu mangeln.

Nun haben sich am Freitagmittag (03.07.) Heimbewohner und Pflegemitarbeiter in ihrer Pause vor dem Pflegeheim zu einem stillen Protest getroffen. Eine Heimbewohnerin: „Wir sitzen doch alle zusammen in einem Boot, gemeinsam mit den Mitarbeitern“. Viele der Heimbewohner sind sehr zufrieden mit dem DRK-Personal und wollen es behalten. Gemeinsam fordern sie, dass die Verantwortlichen auf sie zukommen und ihnen ihre Ängste für die unsichere Zukunft nehmen.

Zurzeit ist die Stimmung angespannt. „Früher haben wir so viel gelacht, haben gemeinsam Feste gefeiert und nun…“, sagt eine langjährige Bewohnerin, die nach ihren Aussagen schon schönere Zeiten gemeinsam mit den Mitarbeitern erlebt durfte. Es liegt eine Unruhe in der Luft, die weder den Bewohner*innen noch den Mitarbeitern wirklich guttut. Hinzu kommen auch noch die Einschränkungen der Corona-Krise, die Personal, Angehörige und Bewohner jeden Tag aufs Neue fordern.

Erste Tests bei der ÜSTRA mit einem Wasserstoffbus – Wasserstoffbus© ÜSTRA/Arp

Erste Tests bei der ÜSTRA mit einem Wasserstoffbus

2. Juli 2020/in Hannover

HANNOVER. Um in der Region Hannover dem großen Ziel des komplett CO2-freien Nahverkehrs näher zu kommen, gehen die Nahverkehrsunternehmen ÜSTRA und regiobus gemeinsam den nächsten Schritt und starten erste Tests mit einem Wasserstoffbus. „Mit diesem Wasserstoffbus wird die neuste Zukunftstechnologie für einen emissionsfreien Nahverkehr in der Region Hannover erprobt. Damit wollen wir die Umwelt entlasten und das Klima schützen“, erklärt Regionspräsident Hauke Jagau bei der Vorstellung des Busses auf dem Betriebshof Mittelfeld.

Der Wasserstoff-Solobus der Firma Solaris wird in Hannover eine Woche lang intensiv getestet. „Unsere Fahrerinnen und Fahrer prüfen, wie sich das Fahrzeug im Linienbetrieb bewegt und wieviel Energie es verbraucht. Außerdem wollen wir erste Erfahrungen rund um den Betankungsprozess und mögliche Auswirkungen auf die Werkstatt sammeln“, erläutert Denise Hain, ÜSTRA Vorständin Betrieb und Personal.

Bereits seit Montag, den 29. Juni 2020 ist der Bus mit Wasserstoffantriebstechnologie auf den Strecken der ÜSTRA Linien 100/200 sowie 800 und auf den regiobus Linien 500/700, 600 und 900 zu Testzwecken unterwegs. Die Betankung des Testbusses erfolgt bei dem regionalen Tankanlagen-Entwickler JA-Gastechnology GmbH in Burgwedel.

Projekt „Wasserstoffbus“ startet ab Juli 2020

Der einwöchige Test des Wasserstoff-Busses ist gleichzeitig der Start für das gemeinsame Projekt der Region Hannover, der regiobus sowie der ÜSTRA, mit dem Ziel, Know-how zum Thema Wasserstofftechnologie aufzubauen. Ein interdisziplinär zusammengestelltes Projektteam, bestehend aus Mitarbeitern der Region Hannover, regiobus und ÜSTRA wird im ersten Schritt eine Marktanalyse von Fahrzeugherstellern und Energieerzeugern von Wasserstoff sowie eine Chancen-/Risikoanalyse für den Einsatz von Wasserstoffbussen erstellen. Darüber hinaus sollen Möglichkeiten zur Förderung ermittelt werden.

Intelligente Verzahnung von Elektro- und Wasserstoffbustechnologie für einen komplett emissionsfreien Busverkehr


Im Rahmen der Elektrobusoffensive wird die ÜSTRA bis zum Jahr 2023 innerhalb der Umweltzone Hannovers komplett elektrisch fahren. Dazu wird auf den Innenstadtbuslinien (100/200, 120, 121, 128 und 134) sowie auf den Betriebshöfen Vahrenwald und Mittelfeld  schrittweise die Ladeinfrastruktur ausgebaut und die Elektrobusflotte um 48 Fahrzeuge erweitert. Der innerstädtische Betrieb mit den Elektrobussen gelingt, da die Busse mithilfe des konduktiven Ladeprinzips unterwegs geladen werden können. Denn auf diesen Linien sind ausreichende Wende- und Ladezeiten vorhanden. Für die verbleibenden, deutlich längeren, 33 ÜSTRA Linien sowie die über 100 überwiegend im ländlichen Raum verkehrenden regiobus-Linien ist der Batteriebus derzeit noch nicht die alleinige Lösung.

Deshalb starten regiobus und ÜSTRA nun den Test mit dem Wasserstoffbus. „Wir wollen uns erste Eindrücke verschaffen und voraussichtlich 2023 zwei Wasserstoffbusse in Betrieb nehmen. Auf dem geplanten regiobus-Betriebshof in Gehrden soll dann perspektivisch eine entsprechende Tankstelle mit grüner Wasserstoffproduktion genutzt  werden“, stellt regiobus Geschäftsführerin und ÜSTRA Vorständin Elke van Zadel in Aussicht. Übergangsweise wird die Betankung der Fahrzeuge in Burgwedel erfolgen.

„Neben der Elektromobilität soll so eine weitere umweltfreundliche Zukunftstechnologie insbesondere für Überlandstrecken in  der Region Hannover eingeführt werden“, so van Zadel.

Der Wasserstoffbus Typ „Urbino 12 hydrogen“

Der Testbus von Solaris verfügt über eine Brennstoffzelle mit einer Nennleistung von 70 kW. In den Wasserstofftanks können 37,5 kg Wasserstoff gespeichert werden. Der Bus ist mit einer High-Power Batterie ausgestattet, in der die durch Rekuperation entstehende Energie gespeichert wird. Der Antrieb erfolgt durch radnabennahe Elektromotoren, die jeweils eine Leistung von 125 kW haben.

DRK verkauft Pflegezentrum Am Listholze – Listholz 3006

DRK verkauft Pflegezentrum Am Listholze

30. Juni 2020/in Hannover

HANNOVER. Der DRK-Region Hannover e.V. ist ein Wohlfahrtsverband, der in verschiedenen gesellschaftlichen Aufgabenfeldern Hilfe in vielfältiger Form anbietet und zugleich einer der großen Träger von Pflegeangeboten in der Region ist. Unter anderem betreibt der Deutsche Rote Kreuz in Hannover-List ein Altenpflegeheim.

Das Gebäude und insbesondere die technische Ausstattung sind renovierungsbedürftig. Aus diesem Grund beschäftigt sich das DRK seit mehreren Jahren mit einer konzeptionellen und baulichen Weiterentwicklung der Einrichtung mit dem Ziel, die baulichen Gegebenheiten anzupassen und eine verbesserte Lebensqualität herbeizuführen.

Dazu wurden verschiedene Varianten und Konzepte erörtert, um eine realistische Aussage zur Wirtschaftlichkeit und Machbarkeit zu treffen. Das DRK hält an dem Konzept grundsätzlich fest. Die Realisierung eines Neubauprojekts an diesem Standort ist aufgrund des erforderlichen Investitionsvolumens für das DRK als Eigentümer hingegen aus wirtschaftlichen Gründen nicht realisierbar.

Auch wenn das DRK nichts unversucht ließ, den Standort für sich zu erhalten, führte das erforderliche Investitionsvolumen schließlich zu der Entscheidung, sich von dem Standort zu trennen. Das DRK hat mit der LINDHORST GRUPPE nun aber einen Partner gefunden, der es ermöglicht, weiterhin stationäre Pflege auf hohem Niveau am gleichen Standort anzubieten.

Zudem ist seitens der Lindhorst Gruppe in Ricklingen ein weiterer Pflegeheimneubau kurz vor dem Baustart. Für Mitarbeiter und Bewohner entstehen hierdurch gleich mehrere Optionen. Zum einen können sie mit der Fertigstellung des Baus in Ricklingen Ende 2021 einen neuen Wohnort bzw. Arbeitsplatz beziehen. Zum anderen steht es Bewohnern wie Mitarbeitern frei, auch innerhalb der DRK-Organisation Alternativangebote wahrzunehmen. Darüber hinaus ist angedacht, dass Bewohner und Mitarbeiter nach Fertigstellung des neuen Pflegezentrums Am Listholze ebenso auch wieder in ihre gewohnte Umgebung zurückkehren können.

DRK verkauft Pflegezentrum Am Listholze – Listholz MA 1806

Die Mitarbeiter*innen des Pflegezentrums wollten am 18. Juni Antworten auf ihre Fragen, wie es nun weitergeht © Bernd Günther

Am 18.06.2020 hatten sich schon mehrere Mitarbeiter und der Betriebsrat des DRK-Pflegezentrums Am Listholze vor der Verwaltung des DRK-Region Hannover e.V. in der Karlsruher Straße versammelt. Sie wollten Antworten auf ihre Fragen, wie es nun weitergeht mit den DRK-Mitarbeitern.  Die Mitarbeiter*innen hatte erst kurz davor von dem Verkauf erfahren. Auf eine schriftliche Presseanfrage  vom 19.06.2020 zu den Hintergründen und dem weiteren Vorgehen zu den offenen Fragen der Mitarbeiter ging Frau Lindinger vom Vorstand des DRK-Region Hannover e.V. vorerst nicht ein. Lediglich in einem kurzen Telefonat erklärte sie, dass nun alles erst einmal geprüft werden müsse, wie es mit den Mitarbeitern weiter geht. Dieses läßt einige Fragen offen, wenn der Verkauf schon beim DRK entschieden wurde.

Maschseeflotte sticht ab 1. Juli wieder in See – BGPress 1423552© Bernd Günther (BG-PRESS.de)

Maschseeflotte sticht ab 1. Juli wieder in See

29. Juni 2020/in Hannover

Hannover –  Nachdem der Saisonstart der Maschseeschifffahrt wegen der Corona-Pandemie verschoben werden musste, startet die Flotte der ÜSTRA Reisen GmbH am Mittwoch, 1. Juli 2020, unter erhöhten Sicherheits- und Hygieneauflagen in die neue Saison.

Ab dann fährt ein Boot täglich zwischen 11:00 und 17:00 Uhr zu jeder vollen Stunde ab der Anlegestelle „Fackelträger/Nordufer“. Dr. Volkhardt Klöppner, ÜSTRA Vorstandsvorsitzender, freut sich, dass die Flotte wieder in See sticht: „Wir sind froh, die Saison endlich eröffnen zu können. Damit das funktioniert, haben wir ein umfassendes Sicherheits- und Hygienekonzept entwickelt und Anpassungen im Fahrplan vornehmen müssen.“

Rundfahrten ohne Zwischenstopp mit reduzierter Fahrgastzahl:
Bis auf Weiteres werden lediglich Rundfahrten ohne Zwischenstopp ab dem Anleger „Fackelträger/Nordufer“ angeboten. Alle weiteren Haltepunkte entfallen, sodass der Ein- und Ausstieg ausschließlich am Fackelträger möglich ist. Damit die Abstandsregeln eingehalten werden können, dürfen pro Fahrt nur 20 Passagiere an Bord. Die Fahrgäste müssen vor Fahrtantritt ihre Kontaktdaten hinterlegen und darauf achten, dass der Mindestabstand von 1,5 Metern zu Personen aus anderen Haushalten eingehalten wird. Außerdem muss während der gesamten Rundfahrt ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Speisen und Getränke werden nicht angeboten. Eine Rundfahrt dauert ungefähr 40 Minuten. Die verbleibenden 20 Minuten bis zur nächsten Fahrt werden von den Mitarbeitern genutzt, um die Boote gründlich zu desinfizieren. Die Charter-, Brunch-, und Kaffeefahrten werden bis auf Weiteres nicht angeboten. Der ursprünglich für Karfreitag, 10. April 2020, geplante Saisonstart, musste wegen der Corona-Pandemie verschoben werden.

Fahrpreise:
Rundfahrten kosten für Erwachsene 8 Euro, für ermäßigte Personen 6 Euro und für Kinder (ab dem vollendeten 4. bis zum 18. Lebensjahr) 4,50 Euro. Ermäßigungen erhalten Schüler und Studenten, Senioren ab dem 65. Lebensjahr, Rentner, Pensionäre und Schwerbehinderte. Die Fahrkarten erhalten die Fahrgäste an Bord. Echte Maschseefans sparen mit dem Fünfer-Rundfahrt-Ticket, das für Erwachsene 35 Euro und für Kinder 18 Euro kostet. Schulklassen und Kindergartengruppen erhalten von Montag bis Freitag einen Sonderpreis in Höhe von 3 Euro pro Kind.

Maschseeflotte sticht ab 1. Juli wieder in See – BGPress 1423575 2

Dr. Volkhardt Klöppner, ÜSTRA Vorstandsvorsitzender, eröffnet symbolisch die Saison der Maschseeflotte © Bernd Günther

Die Flotte:
Die Maschseeschifffahrt wird vom ÜSTRA Tochterunternehmen ÜSTRA Reisen betrieben und besteht aus vier Ausflugs- und Partyschiffen. Alle Boote werden mit umweltfreundlichen Elektromotoren betrieben. Das Kabinenschiff „EMS Deutschland“ ist das Hauptlinienboot und für alle Wetterlagen geeignet. Außerdem gehören zur Flotte der Solarkatamaran „EMS Europa“, die „EMS Hannover“ und das Partyschiff „EMS Niedersachsen“.

Black-Lives-Matter Kundgebung auf dem Waterlooplatz – BGPress 1423285

Black-Lives-Matter Kundgebung auf dem Waterlooplatz

27. Juni 2020/in Hannover

HANNOVER. Zum zweiten Mal gab es heute bei schwülwarmen Wetter auf dem Waterlooplatz eine Kundgebung zur „Black-Lives-Matter“ Bewegung. Rund 900 Menschen demonstrierten friedlich mit Plakaten und Redebeiträgen vor dem Waterloo-Denkmal in der Innenstadt von Hannover.

Bei der ersten Kundgebung waren es laut Polizeiangaben vor drei Wochen auf dem Opernplatz und dem angrenzenden Gelände noch 8.000 Demonstranten. Wie auf dem Opernplatz, gedachten sie auch heute kniend fast 9 Minuten mit erhobener Faust der Ermordung von George Floyd durch amerikanische Polizisten und forderten Gerechtigkeit für alle People of Colour.

Die Black-Lives-Matter Bewegung Hannover wollen mit ihren Kundgebungen gegen Rassismus und Diskriminierung protestieren und auf die Probleme der Ausgrenzung aufmerksam machen. Während den Gedenkminuten war es auf dem Platz so still, dass man nur noch die Vögel in den Bäumen hörte.

Zu den Rednern zählte unter anderem auch der Musiker John Gregory „Big G“ Perrineau (65) von der Musikgruppe Eruption, der 1977 mit dem Song „I Can’t Stand the Rain“ berühmt wurde. Perrineau lebt seit vielen Jahren in Hannover. Er forderte die überwiegend jungen Leute auf, mit ihren Bemühungen gegen Rassismus nicht aufzuhören.

Immer wieder wurde von der Organisation und Ordnern freundlich darauf hingewiesen, dass die Abstandsregeln eingehalten werden müssen. Der größte Teil nutze auch den Mund-Nasen-Schutz bei der Kundgebung. Die Kundgebung selber verlief in einer friedlichen Atmosphäre und wird sicherlich nicht die Letzte sein. Wegen des Platzmangels auf dem Opernplatz hatte man sich heute für den Waterlooplatz entschieden. Die Polizei zeigte sich mit dem Ablauf zufrieden. Alle Auflagen wurden ohne Probleme eingehalten.

  • Black-Lives-Matter Kundgebung auf dem Waterlooplatz – BGPress 1423275
    Black-Lives-Matter Kundgebung Hannover 27.06.2020 © Bernd Günther
  • Black-Lives-Matter Kundgebung auf dem Waterlooplatz – BGPress 1423281
    Black-Lives-Matter Kundgebung Hannover 27.06.2020 © Bernd Günther
  • Black-Lives-Matter Kundgebung auf dem Waterlooplatz – BGPress 1423285
    Fast neun Schweigeminuten in Gedenken an George Floyd © Bernd Günther
  • Black-Lives-Matter Kundgebung auf dem Waterlooplatz – BGPress 1423287
    Fast neun Schweigeminuten in Gedenken an George Floyd © Bernd Günther
  • Black-Lives-Matter Kundgebung auf dem Waterlooplatz – BGPress 1423290
    Fast neun Schweigeminuten in Gedenken an George Floyd auf dem Waterlooplatz in Hannover © Bernd Günther
  • Black-Lives-Matter Kundgebung auf dem Waterlooplatz – BGPress 1423293
    Fast neun Schweigeminuten in Gedenken an George Floyd auf dem Waterlooplatz in Hannover © Bernd Günther
  • Black-Lives-Matter Kundgebung auf dem Waterlooplatz – BGPress 1423297
    Fast neun Schweigeminuten in Gedenken an George Floyd auf dem Waterlooplatz in Hannover © Bernd Günther
  • Black-Lives-Matter Kundgebung auf dem Waterlooplatz – BGPress 1423301
    Kniendes Gedenken an die langen Minuten des Todeskampfes von George Floyd © Bernd Günther
  • Black-Lives-Matter Kundgebung auf dem Waterlooplatz – BGPress 1423303
    Fast neun Schweigeminuten in Gedenken an George Floyd auf dem Waterlooplatz in Hannover © Bernd Günther
  • Black-Lives-Matter Kundgebung auf dem Waterlooplatz – BGPress 1423308
    Ein Zeichen gegen Rassismus und Diskriminierung auf dem Waterlooplatz in Hannover © Bernd Günther
  • Black-Lives-Matter Kundgebung auf dem Waterlooplatz – BGPress 1423311
    Stiller Protest bei der Black-Lives-Matter Kundgebung in Hannover © Bernd Günther
  • Black-Lives-Matter Kundgebung auf dem Waterlooplatz – BGPress 1423313
    Stiller Protest bei der Black-Lives-Matter Kundgebung in Hannover © Bernd Günther
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    Black-Lives-Matter Kundgebung Hannover 27.06.2020 © Bernd Günther
  • Black-Lives-Matter Kundgebung auf dem Waterlooplatz – BGPress 1423320
    Black-Lives-Matter Kundgebung Hannover 27.06.2020 © Bernd Günther
  • Black-Lives-Matter Kundgebung auf dem Waterlooplatz – BGPress 1423325
    Black-Lives-Matter Kundgebung Hannover 27.06.2020 © Bernd Günther
  • Black-Lives-Matter Kundgebung auf dem Waterlooplatz – BGPress 1423327
    Black-Lives-Matter Kundgebung Hannover 27.06.2020 © Bernd Günther
  • Black-Lives-Matter Kundgebung auf dem Waterlooplatz – BGPress 1423329
    Fast neun Gedenkminuten an den Todeskampf von George Floyd © Bernd Günther
  • Black-Lives-Matter Kundgebung auf dem Waterlooplatz – BGPress 1423330
    Black-Lives-Matter Kundgebung Hannover 27.06.2020 © Bernd Günther
  • Black-Lives-Matter Kundgebung auf dem Waterlooplatz – BGPress 1423334
    Friedlicher Protest gegen Rassismus und Diskriminierung © Bernd Günther
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    Friedlicher Protest gegen Rassismus und Diskriminierung © Bernd Günther
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    Friedlicher Protest gegen Rassismus und Diskriminierung © Bernd Günther
  • Black-Lives-Matter Kundgebung auf dem Waterlooplatz – BGPress 1423340
    Friedlicher Protest gegen Rassismus und Diskriminierung © Bernd Günther
  • Black-Lives-Matter Kundgebung auf dem Waterlooplatz – BGPress 1423341
    Black-Lives-Matter Kundgebung Hannover 27.06.2020 © Bernd Günther
  • Black-Lives-Matter Kundgebung auf dem Waterlooplatz – BGPress 1423343
    Black-Lives-Matter Kundgebung Hannover 27.06.2020 © Bernd Günther
  • Black-Lives-Matter Kundgebung auf dem Waterlooplatz – BGPress 1423352
    Der bekannte Musiker John Gregory Perrineau der Musikgruppe Eruption richtet bewegende Worte an die Anwesenden © Bernd Günther
  • Black-Lives-Matter Kundgebung auf dem Waterlooplatz – BGPress 1423357
    Black-Lives-Matter Kundgebung Hannover 27.06.2020 © Bernd Günther
  • Black-Lives-Matter Kundgebung auf dem Waterlooplatz – BGPress 1423359
    Black-Lives-Matter Kundgebung Hannover 27.06.2020 © Bernd Günther
  • Black-Lives-Matter Kundgebung auf dem Waterlooplatz – BGPress 1423360
    Black-Lives-Matter Kundgebung Hannover 27.06.2020 © Bernd Günther
  • Black-Lives-Matter Kundgebung auf dem Waterlooplatz – BGPress 1423362
    Der bekannte Musiker John Gregory Perrineau der Musikgruppe Eruption bei seiner Rede vor den Aktivisten © Bernd Günther
  • Black-Lives-Matter Kundgebung auf dem Waterlooplatz – BGPress 1423364
    Black-Lives-Matter Kundgebung Hannover 27.06.2020 © Bernd Günther
  • Black-Lives-Matter Kundgebung auf dem Waterlooplatz – BGPress 1423366
    Einer der Redebeiträge kam von dem bekannte Musiker John Gregory Perrineau der Musikgruppe Eruption © Bernd Günther
  • Black-Lives-Matter Kundgebung auf dem Waterlooplatz – BGPress 1423371
    Black-Lives-Matter Kundgebung Hannover 27.06.2020 © Bernd Günther
Fahren, bremsen, ausweichen - und helfen! – Fahrtraining JUH

Fahren, bremsen, ausweichen – und helfen!

26. Juni 2020/in Hannover

Hannover. Wie wird sich die Corona-Pandemie auf den sommerlichen Reiseverkehr auswirken? Mehr Staus auf den Autobahnen? Oder weichen viele Urlauber auf die Nebenstraßen aus? So oder so, die Stauhelfer der Johanniter werden wie jedes Jahr am Ende der Saison viele gefahrene Kilometer auf dem Tacho haben. 2019 waren es fast 100.000 für die Motorradstaffeln im Landesverband Niedersachsen/Bremen. Zwischen den Oster- und Herbstferien sind sie jedes Wochenende auf den niedersächsischen Autobahnen und besonders am Autobahnkreuz A7/A2 unterwegs, um Autofahrern in Not zu helfen und die Autobahnpolizei zu entlasten.

An Erfahrung und Übung mangelt es den Stauhelfern, darunter zehn Ehrenamtliche aus dem Ortsverband Hannover-Wasserturm, also nicht. Trotzdem nutzen sie regelmäßig das Fahrsicherheitstraining auf dem Übungsgelände des ADAC in Hannover-Laatzen. „Auch alte Hasen müssen sich manche Dinge immer wieder ins Gedächtnis rufen. Und Üben hilft, gerade zu Beginn der Saison, die in diesem Jahr Corona bedingt später startete“, sagt Stauhelfer Wolfhard Ehrlich. Sein Kollege Carl Marcus Müller schätzt es, sich auf dem Übungsgelände gefahrfrei in risikoträchtigen Situationen ausprobieren zu können. Davon gibt es im Straßenverkehr viele und deshalb stand für die beiden in der vergangenen Woche sicheres Bremsen, Ausweichen und Fahren auf nasser Straße und durch Kurven auf dem Trainingsprogramm.

Einen ganzen Tag verbrachten die Stauhelfer aus Hannover und zwei Kollegen aus den Regionalverbänden Südniedersachsen und Harz-Heide vor kurzem beim Fahrsicherheitszentrum. ADAC-Trainer Detlef Kehe baute immer neue Fahrsituationen auf und rief im Anschluss alle Teilnehmer zu einer gemeinsamen Besprechung zusammen. Was glaubt ihr, wie lang euer Bremsweg ist? Wohin geht euer Blick bei einer Vollbremsung? Und wie fühlen sich eure Muskeln nach zwei Stunden auf dem Motorrad an? Eines rief er den Teilnehmern immer wieder ins Gedächtnis: „Ihr MÜSST vorausschauend fahren. Stellt euch beim Fahren immer wieder vor, was gleich passieren könnte und wie ihr dann reagieren solltet.“ Damit es gar nicht erst zu einer brenzligen Situation kommt, in der auch ein (Stau-)Helfer plötzlich Hilfe braucht.

Die Johanniter-Stauhelfer sind in diesem Jahr, bedingt durch Corona, erst seit dem Himmelfahrt-Wochenende im Einsatz. Dafür haben sie die Zahl der Einsatztage erhöht und fahren mit den Schwerpunkten Hannover, Langenhagen, Garbsen seit Mai verlässlich an jedem Wochenende freitags, sonnabends und sonntags. Zu ihren Aufgaben gehört das Absichern von Unfallstellen und Liegenbleibern sowie die Versorgung von Autofahrern im Stau mit Erfrischungen, Kinderspielzeug und Umleitungsempfehlungen. Zu dem zehnköpfigen Team aus Hannover gehören aktuell zwei Neuzugänge, die gerade in der Ausbildung sind, in Begleitung eines erfahrenen Kollegen aber schon mit auf die Strecke können. „Wir freuen uns über diese Verstärkung und generell über jeden Motorradfahrer, der etwas Erfahrung mitbringt, viel Lust auf ehrenamtliches Engagement hat und ein Teil unseres Teams werden möchte“, sagt Staffelleiter Michael Scholz vom Ortsverband Hannover-Wasserturm.

Schwer einzuschätzen ist zurzeit, was in diesem Urlaubssommer als Folge der Corona-Pandemie auf die Stauhelfer zukommen wird. Bleiben mehr Menschen als sonst zuhause? Oder wird es ein deutlich stärkeres Verkehrsaufkommen geben, weil ein großer Teil das Verreisen mit dem Auto einer Flugreise vorzieht? ADAC-Pressesprecherin Alexandra Kruse sagt: „Deutschland liegt bei der Wahl der Urlaubsziele in diesem Jahr ganz weit vorne, das Auto ist dabei für viele das Verkehrsmittel Nummer eins.“ Der ADAC unterstützt die Johanniter-Stauhelfer schon seit Jahren finanziell und durch das Sicherheitstraining. „Die Stauhelfer tragen mit Geduld, Rat und Tat ganz entscheidend dazu bei, dass die Ferien für viele Familien entspannt beginnen. Wir sind dankbar für diese schnelle Hilfe unterwegs und möchten, dass die Johanniter sicher durch die Saison kommen. Üben gehört dazu, denn eine Vollbremsung mit dem Motorrad in einer kritischen Verkehrssituation gehört zu den schwierigsten Aufgaben, die zur Vermeidung eines meist schweren Unfalles beim ersten Versuch perfekt gelingen muss“, sagt Alexandra Kruse. Auch in Zukunft werden die Stauhelfer deshalb wieder zu Gast in Laatzen sein. Damit sie sicher fahren und kompetent helfen können, wenn am 16. Juli in Niedersachsen die Sommerferien beginnen.

Awards des LUMIX FESTIVALS – Lumix Festival Preistraeger© Finn Winkler / HS Hannover

Awards des LUMIX FESTIVALS

26. Juni 2020/in Hannover, Kultur

HANNOVER. Gestern wurden die Preisträger*innen bei dem diesjährigen 7. Lumix Festival für jungen Bildjournalismus in Hannover bekannt gegeben. Es sind beeindruckende Bildstorys, die verdient einen Award bekommen haben.

Auf der Internetseite des Lumix Festival 2020 (www.lumix-festivalk.de) kann man einen ca. 30minütigen Beitrag über die Preisträger*innen unter folgendem Link sehen: AWARD Show des 7. Lumix Festival 2020

Dieses Jahr steht das Lumix Festival ganz im Zeichen der Nutzung von Online-Medien, da der beliebte Besuch des Festivals und die Betrachtung der vielen Fotoausstellungen an der Hochschule und den angrenzenden Gebäuden des ehemaligen EXPO OST Geländes wegen der Corona-Pandemie ausfallen musste. Alle Beteiligten, allen voran den Organisatoren und Student*innen der Hochschule, haben ihr Bestes gegeben, um trotz der Einschränkungen interessierten Personen zumindest den virtuellen Zugang zu ermöglichen.

Hier möchten wir Ihnen nun die Award-Gewinner*innen vorstellen.

LUMIX PHOTO AWARD für das herausragendste Projekt in der Kategorie Picture Series, gestiftet von Panasonic, dotiert mit 5.000 Euro. Ana María Arévalo Gosen »Dias Eternos«

LUMIX DIGITAL STORYTELLING AWARD für die herausragendste multimediale Webstory, gestiftet von Panasonic, dotiert mit 5.000 Euro. Helena Lea Manhartsberger und Katharina Neuhaus »Ultraslut«

ZWEI LOBENDE ERWÄHNUNGEN ZUM LUMIX DIGITAL STORYTELLING AWARD, gestiftet von Panasonic, dotiert mit jeweils einer LUMIX S1H Kamera mit 24-105 mm Objektiv. Patrick da Silva Sæther und Mads Nyborg Støstad »Chasing Climate Change« sowie Michele Spatari »Rising Water«

F3 – FREIRAUM FÜR FOTOGRAFIE PREIS für engagierte Dokumentarfotografie, gestiftet von der Gesellschaft für Humanistische Fotografie (GfHF) e. V., dotiert mit 1.000 Euro. Shirin Abedi »May I have this Dance?«

LAMMERHUBER PHOTOGRAPHY AWARD, gestiftet von Silvia und Lois Lammerhuber, dotiert mit 1.000 Euro, für eine Reportage, die auf eindrucksvollste Weise eine Alltagsgeschichte erzählt. Jeoffrey Guillemard »Southern Border«

NACHHALTIGKEITSPREIS DER UMWELTDRUCKEREI, gestiftet von dieUmweltDruckerei, dotiert mit 1.000 Euro. Gabriele Cecconi »The Wretched and The Earth«

HAZ-PUBLIKUMSPREIS, dotiert mit 1.000 Euro für eine Bildstrecke oder eine digitale Story, gestiftet von der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (HAZ). Patricia Kühfuss »Nicht müde werden«

Selbstverständlich lohnt es sich natürlich auch, die restlichen Fotostorys der jungen Bildjournalist*innen in Ruhe anzusehen, die es nicht zu einem Award geschafft haben. Hier hat der Betrachter die Möglichkeit, in eine vielleicht für ihn fremde Welt mit Bildern einzutauchen, die eine breite Palette unserer vielfältigen Gesellschaft mit ihren Licht- und Schattenseiten aufzeigt. Die digitale Ausstellung mit den 50 Storys der beteiligten Fotograf*innen wird auf der Internetseite https://lumix-festival.de/digitale-ausstellungen/ präsentiert.

Brand in Mehrfamilienhaus im Stadtteil Linden in der Posthornstraße – BGPress 1423223© Bernd Günther (BG-PRESS.de)

Brand in Mehrfamilienhaus im Stadtteil Linden in der Posthornstraße

25. Juni 2020/in Hannover

HANNOVER. Vor der Tür zum Keller eines Mehrfamilienhauses in der Posthornstraße (Stadtteil Linden-Mitte) brannte Sperrmüll mit erheblicher Rauchentwicklung. Zwei Personen standen am Fenster im zweiten Obergeschoß und mussten von der Feuerwehr gerettet werden. Beide Männer kamen mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. Weiterhin wurden zwei Katzen gerettet.

Gegen 11:10 Uhr am heutigen Donnerstag bemerkten Mieter in ihrer Wohnung im zweiten Obergeschoss Brandgeruch und stellte bei der Ursachensuche im Treppenraum aufsteigenden Rauch fest. Aufgrund der parallel eingegangenen Notrufe und der ersten Hinweise auf einen Dachstuhlbrand, alarmierte die Regionsleitstelle sofort zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr und den Rettungsdienst.

Während Einsatzkräfte die 48 Jahre und 58 Jahre alten Männer mit einer Drehleiter in Sicherheit brachten, bereiteten mit Atemschutzgeräten geschützte Trupps die Brandbekämpfung vor. Schnell stellte sich heraus, dass Sperrmüll im Erdgeschoss vor der Tür in den Keller brannte. Nach dem schnellen Löscherfolg, blies die Feuerwehr den Brandrauch mit Hilfe von Druckbelüftungsgeräten aus dem Treppenhaus und der Wohnung. Bei der sofort anschließenden Kontrolle aller Wohnungen wurden noch zwei Katzen gerettet. Die Katze der beiden Männer kam mit dem Gerätewagen Tierrettung in die Tierärztliche Hochschule, während Katze „Blacky“ aus dem Erdgeschoss dem zwischenzeitlich eingetroffenen, glücklichen Mieter unversehrt übergeben werden konnte.

Zur Klärung der Brandursache hat die Kriminalpolizei entsprechende Ermittlungen aufgenommen. Die vorläufige Schadenhöhe beträgt ca. 60000 €. Die Feuerwehr Hannover und der Rettungsdienst waren mit 17 Fahrzeugen und 38 Einsatzkräften vor Ort.

  • Brand in Mehrfamilienhaus im Stadtteil Linden in der Posthornstraße – BGPress 1423223
    Brand im Treppenhaus eines Wohnhauses in der Posthornstraße © Bernd Günther
  • Brand in Mehrfamilienhaus im Stadtteil Linden in der Posthornstraße – BGPress 1423247
    Mit einem Druckbelüfter wurde das Treppenhaus vom Rauch befreit © Bernd Günther
  • Brand in Mehrfamilienhaus im Stadtteil Linden in der Posthornstraße – BGPress 1423224
    Feuerwehreinsatz in der Posthornstraße im Stadtteil Linden © Bernd Günther
  • Brand in Mehrfamilienhaus im Stadtteil Linden in der Posthornstraße – BGPress 1423225
    Feuerwehreinsatz in der Posthornstraße im Stadtteil Linden © Bernd Günther
  • Brand in Mehrfamilienhaus im Stadtteil Linden in der Posthornstraße – BGPress 1423227
    Auch eine Drehleiter kam zur Menschenrettung zum Einsatz © Bernd Günther
  • Brand in Mehrfamilienhaus im Stadtteil Linden in der Posthornstraße – BGPress 1423230
    Die Besatzung des Gerätewagen Tierrettung übernahm die Versorgung einer Katze der Anwohner © Bernd Günther
  • Brand in Mehrfamilienhaus im Stadtteil Linden in der Posthornstraße – BGPress 1423231
    Feuerwehreinsatz in der Posthornstraße im Stadtteil Linden © Bernd Günther
  • Brand in Mehrfamilienhaus im Stadtteil Linden in der Posthornstraße – BGPress 1423233
    Die Posthornstraße war während des Einsatzes gesperrt © Bernd Günther
  • Brand in Mehrfamilienhaus im Stadtteil Linden in der Posthornstraße – BGPress 1423238
    Feuerwehreinsatz in der Posthornstraße im Stadtteil Linden © Bernd Günther
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