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Aktuelle Nachrichten aus der Landeshauptstadt Hannover – lokale Meldungen, Polizei, Politik und Stadtgeschehen.

DESiMO Plakat Kleines Fest

Vorverkauf fürs Kleine Fest startet Ende November

25. November 2025/in Hannover

Familientag, Programm-Details und märchenhaftes Plakat für 2026 vorgestellt.

HANNOVER (redu) – Das Kleine Fest im Großen Garten startet 2026 mit einer Premiere: Erstmals beginnt der Ticket-Vorverkauf bereits vor Weihnachten. Ab dem 26. November können Fans Karten erwerben und damit die Vorfreude auf das Sommerereignis schon früh verschenken.

Mit einer Neuerung startet das Kleine Fest im Großen Garten in die Saison 2026. Zum ersten Mal können Besucherinnen und Besucher ihre Tickets bereits vor Weihnachten erwerben. Der Vorverkauf beginnt am Mittwoch, 26. November, um 9 Uhr. Die Veranstalter möchten damit die Möglichkeit bieten, die Vorfreude auf den Sommer schon im Winter zu verschenken und einen besonderen Moment unter den Weihnachtsbaum zu legen.

Künstlerischer Leiter DESiMO betont den besonderen Stellenwert des Frühaustiegs in den Verkauf. Für viele Menschen in und um Hannover sei das Kleine Fest ein fester Bestandteil des Sommers, sagte er. Durch den frühen Vorverkaufsstart möchte er den Gästen die Chance geben, diese Vorfreude früher zu erleben. Er bezeichnet das neue Konzept als „Das Fest zum Fest“. Mit dem Kauf der Karten können Besucherinnen und Besucher ihren Liebsten bereits im Winter ein Stück sommerlicher Magie schenken.

Auch Bildungs- und Kulturdezernentin Eva Bender sieht in dem früheren Vorverkauf einen Vorteil für das Publikum. Wer sich frühzeitig einen Termin im Juli sichern möchte, soll die Gelegenheit nicht verpassen. Sie verweist auf das vielfältige Kleinkunstprogramm im besonderen Ambiente des Großen Gartens. Mit dem Start des Verkaufs gelte die Devise „Auf die Plätze, fertig, Kleines Fest“.

Die Veranstalter kündigen für den Zeitraum vom 2. bis 16. Juli 2026 ein Programm an, das „das Beste aus zwei Welten“ vereinen soll. DESiMO führt die Reihe unter dem Motto „Schön hier!“ fort und verbindet die lange Tradition des Fests mit neuen künstlerischen Impulsen. Das Kleine Fest soll so seinen bekannten Charakter behalten und zugleich neue, innovative Elemente aufnehmen.

Neu im kommenden Jahr ist ein besonderer Familientag. Er soll Familien mit kleineren Kindern einen entspannteren Besuch ermöglichen. Am Dienstag, 7. Juli, öffnet die Picknickwiese schon um 15 Uhr und damit zwei Stunden früher als sonst. Das Programm startet um 16 Uhr und endet um 21 Uhr. Der Garten bleibt jedoch bis 22 Uhr geöffnet, sodass alle Gäste die Illuminationen weiterhin genießen und den Abend ausklingen lassen können.

Zum Start des Vorverkaufs wurde zudem das neue Plakatmotiv vorgestellt. Das Bild zeigt ein handgezeichnetes Einhorn, das eine barock anmutende Kutsche durch den nächtlichen Himmel über den Herrenhäuser Gärten zieht. Am Boden begrüßt ein fantasievoller Walkact die Besucherinnen und Besucher, umgeben von leuchtenden Blüten und Lichterketten. Die Gestaltung soll die märchenhafte Stimmung des Festes einfangen und die Vorfreude auf die Sommerabende stärken. Das Plakat entspricht dem Motto „Schön hier!“ und soll einen hohen Wiedererkennungswert erzeugen.

Gestaltet wurde das Motiv vom hannoverschen Illustrator Claus Dorsch in Zusammenarbeit mit der Agentur Windrich & Sörgel. Dorsch wird 2026 während des Kleinen Fests an jedem Abend vor Ort sein. Er will den Gästen individuelle, kleine Originalzeichnungen als Andenken an den Besuch anfertigen. Mit dieser Aktion soll der Abend für die Besucherinnen und Besucher eine zusätzliche persönliche Note erhalten.

Neben den Programmpunkten informierten die Veranstalter über die Rahmenbedingungen für 2026. Das Kleine Fest wird an insgesamt 13 Abenden gespielt, jeweils außer montags. Es wird ein breites Spektrum an Comedy, Kabarett, Artistik, Musik, Improvisation, Tanz, Jonglage und Zauberei geboten. Bis zu 100 internationale Künstlerinnen und Künstler werden erwartet.

Die Eintrittspreise bleiben stabil. Erwachsene zahlen 37 Euro, ermäßigte Tickets kosten 17 Euro. Kinder bis einschließlich elf Jahre haben freien Eintritt. Im Ticketpreis ist auch der Zugang zu den Herrenhäuser Gärten am Veranstaltungs- und Folgetag enthalten. Dazu gehören der Große Garten, der Berggarten und das Museum Schloss Herrenhausen.

Der Vorverkauf findet sowohl online als auch offline statt. Im Online-Shop können Karten ohne Vorverkaufsgebühr erworben werden. Vor Ort steht der Gartenticketshop im Ostflügel des Schlosses Herrenhausen täglich von 9 bis 15.30 Uhr zur Verfügung, ebenfalls ohne Gebühr. Darüber hinaus bieten Vorverkaufsstellen der HAZ und NP Tickets mit Gebühr an. Eine telefonische Bestellhotline steht montags bis sonnabends von 8 bis 20 Uhr sowie sonntags und feiertags von 10 bis 20 Uhr zur Verfügung. Wie üblich wird es an jedem Veranstaltungsabend eine Abendkasse geben, die mindestens 300 Karten bereithält. Bei einer Absage vor 19.30 Uhr wird der Kaufpreis erstattet.

Eine weitere Aktion richtet sich an Besucherinnen und Besucher, die ihre Tickets direkt im Gartenticketshop erwerben. Unter dem Motto „Two for One“ erhalten zwei Personen am Tag des Kartenkaufs Zugang zum Großen Garten zum Preis von einer Eintrittskarte. Wer allein kommt, kann sich spontan mit einer anderen Person zusammentun. Zusätzlich liegen Grußkarten bereit, die für Geschenkzwecke genutzt werden können.

Das Kleine Fest ist seit 2024 auch auf Social Media vertreten. Auf Instagram ist die Veranstaltung unter @kleinesfesthannover zu finden, wo aktuelle Informationen und Eindrücke geteilt werden.

Orange Day Lauf

Orange Day: 2.500 Menschen setzen Zeichen gegen Gewalt

23. November 2025/in Hannover

Fünf-Kilometer-Lauf soll Mut machen und Öffentlichkeit sensibilisieren.

HANNOVER (redu) – Mehr als 2.500 Läuferinnen und Läufer setzen am Dienstag ein deutliches Zeichen gegen Gewalt an Frauen. Der „Orange Day“-Lauftreff startet um 18 Uhr am Platz der Menschenrechte vor dem Neuen Rathaus und führt fünf Kilometer durch die Innenstadt.

Die Neuauflage des „Orange Day“-Lauftreffs in Hannover soll ein starkes gesellschaftliches Zeichen setzen. Nach der erfolgreichen Premiere im Vorjahr wird erneut auf das Thema Gewalt gegen Frauen aufmerksam gemacht. Laut Veranstaltern werden mehr als 2.500 Aktive erwartet, die gemeinsam ein sichtbares Statement in der Innenstadt abgeben.

Hannovers Polizeipräsidentin Gwendolin von der Osten, Schirmherrin der Veranstaltung, betont die Bedeutung einer breiten öffentlichen Aufmerksamkeit. Gewalt gegen Frauen und Mädchen sei keine private Angelegenheit, erklärt von der Osten. Viele Betroffene zögen sich zurück und versuchten das Erlebte zu verdrängen. Häufig würden ihnen zudem Mitschuldzuweisungen begegnen. Mit dem Lauftreff solle Mut vermittelt und deutlich gemacht werden, dass Betroffene nicht allein seien. Gemeinsam solle ein klares Zeichen gegen geschlechtsspezifische Gewalt gesetzt werden.

Startpunkt der fünf Kilometer langen Strecke ist der Platz der Menschenrechte vor dem Neuen Rathaus. Das Gebäude wird aus Anlass des internationalen Aktionstages ebenso in kräftigem Orange angestrahlt wie zahlreiche weitere Häuser in der Innenstadt. Das Ziel befindet sich erneut am Ausgangspunkt. Die Veranstaltung richtet sich ausdrücklich an alle Interessierten und ist kein Wettkampf. Aus organisatorischen Gründen ist eine Mindestgeschwindigkeit von acht Minuten pro Kilometer vorgesehen.

Veranstalterin Stefanie Eichel hebt hervor, dass es um ein kraftvolles und sichtbares Statement gehe. Verantwortung zu übernehmen und Haltung zu zeigen stehe im Zentrum. Viele Teilnehmende würden daher gebeten, orangefarbene Kleidung zu tragen, um das Motto „gemeinsam aktiv – Hand in Hand zusammen und sichtbar gegen die Gewalt gegen Frauen“ zu unterstützen.

Die Teilnahme ist für fünf Euro online möglich, Anmeldungen werden zudem vor Ort bis fünf Minuten vor dem Start angenommen. Der Erlös sowie zusätzliche Spenden gehen an den „Frauennotruf Hannover“. Die Beratungsstelle begleitet Frauen, die sexuelle Gewalt erlebt haben, ebenso wie deren Angehörige. Weitere Informationen stellt die Einrichtung auf ihrer Webseite bereit.

In der Teilnahmegebühr enthalten sind eine Startnummer für Sicherheit und Sichtbarkeit sowie ein Garderobensupport. Außerdem erhalten die Teilnehmenden ein kostenfreies GVH-Ticket für die An- und Abreise. Die Organisatoren rechnen mit einer hohen Beteiligung und einem deutlichen Signal gegen Gewalt in jeglicher Form.

Wasserbüffel

Naturschutz mit Hörnern: Büffel ziehen in die Leineaue

22. November 2025/in Hannover

Die Stadt Hannover setzt erstmals Wasserbüffel zur Landschaftspflege ein.

HANNOVER (redu) — Die Landeshauptstadt Hannover setzt ab Frühjahr erstmals Wasserbüffel zur Pflege eines innerstädtischen Landschaftsschutzgebietes ein. Die Tiere sollen zur Förderung der Artenvielfalt beitragen und eine naturnahe Entwicklung der Auenlandschaft zwischen Westschnellweg und Herrenhäuser Gärten ermöglichen.

Die vorbereitenden Arbeiten für das Projekt haben begonnen. Das betroffene Areal umfasst etwa 14 bis 15 Hektar und liegt im Stadtteil Herrenhausen, eingegrenzt von Leine, Ernst-August-Kanal und einer Wehranlage. Es gehört zum Landschaftsschutzgebiet „Mittlere Leine“ und unterliegt als FFH-Gebiet einem besonderen Schutzstatus.

Ab April wird eine Herde von sechs bis acht Wasserbüffeln das Gelände beweiden. Die Tiere gelten als robuste Landschaftspfleger, die durch ihr Verhalten zur Schaffung ökologischer Nischen beitragen. Sie halten feuchte Flächen offen, reduzieren Schilf und Gehölzbewuchs und erzeugen durch Trittspuren sowie Suhlen eine strukturreiche Vegetation. Diese Veränderungen begünstigen unter anderem Amphibien, Insekten und bodenbrütende Vogelarten.

Wegen ihrer hohen Toleranz gegenüber Nässe und Hitze eignen sich Wasserbüffel besonders für naturnahe Pflegekonzepte im Zeichen des Klimawandels. Ihre Nutzung gilt in Mitteleuropa als innovativer Ansatz der extensiven Beweidung in sensiblen Naturräumen.

Zur Vorbereitung werden aktuell Senken im Gelände vertieft, die sich in den Wintermonaten mit Wasser füllen sollen. Von einem Weg aus, der das Gebiet am Ernst-August-Kanal begleitet, können Besucherinnen und Besucher das Areal einsehen und die Tiere beobachten. Ein Elektrozaun trennt die Weidefläche sicher von den angrenzenden Wegen und verhindert unbefugtes Betreten.

Viele Bürgerinnen und Bürger hatten sich seit Langem einen besseren Schutz der Landschaft gewünscht. Mit dem neuen Konzept wird dieser Wunsch nun naturnah umgesetzt. Die Betreuung der Tiere übernimmt ein erfahrener Halter in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Umwelt und Stadtgrün. Ziel ist es, die Fläche ökologisch aufzuwerten und langfristig zu sichern.

Mit dem Einzug der Wasserbüffel im April beginnt ein Modellversuch, der neue Maßstäbe im städtischen Naturschutz setzen könnte. Die Verwaltung sieht in dem Projekt eine Chance, die biologische Vielfalt in einem städtischen Raum zu fördern und gleichzeitig historische Landschaftsstrukturen zu bewahren.

Weihnachtsmarkt

Hannover eröffnet erweiterten Altstadt-Weihnachtsmarkt

22. November 2025/in Hannover

29 Tage Programm, Handwerk, Gastronomie und Sicherheitskonzept.

HANNOVER (redu) – Am 24. November 2025 eröffnen Oberbürgermeister Belit Onay und Stadtsuperintendent Rainer Müller-Brandes den traditionellen Weihnachtsmarkt in der Altstadt. Mit dem Einschalten der Baumbeleuchtung an der Marktkirche beginnt ein 29-tägiges Programm mit rund 188 Standeinheiten.

Der Weihnachtsmarkt in Hannovers Altstadt startet am kommenden Montag, dem 24. November 2025, offiziell um 16 Uhr. Oberbürgermeister Belit Onay und Stadtsuperintendent Rainer Müller-Brandes geben mit der Baumbeleuchtung an der Marktkirche das Startsignal für die 29-tägige Veranstaltung. Bis zum 22. Dezember ist der Markt täglich bis 21 Uhr geöffnet, ab Dienstag, dem 25. November, jeweils ab 11 Uhr.

In diesem Jahr steht der Markt erneut unter dem Motto „hannoverzaubert“. Der Slogan prägt die Plakatmotive und begleitet das umfangreiche Angebot. Rund um die Marktkirche und bis zum Platz der Weltausstellung laden 125 Stände mit kunstgewerblichen Artikeln, Holzspielzeug, Keramik und Haushaltswaren zum Besuch ein. Handwerkskunst ist an mehreren Stellen erlebbar, darunter bei Glasbläserinnen, Kerzenmacherinnen oder Anbietern von Back- und Ausstechformen. Ergänzt wird das Angebot durch gastronomische Stände mit Speisen und Getränken.

Insgesamt umfasst der Weihnachtsmarkt 188 Standeinheiten. Dazu zählen der traditionelle Markt mit 125 Einheiten, das finnische Dorf mit sechs Einheiten, der Wunschbrunnenwald mit zwei und der historische Markt mit 45 Einheiten. Drei Karussells sowie verschiedene Angebote von Anliegerinnen und Anliegern kommen hinzu. Wirtschafts- und Umweltdezernentin Anja Ritschel betont die Bedeutung des erweiterten Angebots: „Die Vorfreude auf den diesjährigen Weihnachtsmarkt ist zurecht groß. Es gibt wieder ein tolles Bühnenprogramm und auch für Kinder gibt es jeden Tag etwas zu entdecken. Das Beste aber ist: dieses Jahr ist der Weihnachtsmarkt drei Tage länger als im Vorjahr!“

Im finnischen Dorf auf dem Ballhof ist das große Kota-Zelt zentraler Anlaufpunkt. Ein weiteres Zelt ergänzt das Angebot. Neben Handwerk und Spezialitäten wird dort erneut Flammenlachs über offenem Feuer zubereitet. Im Wunschbrunnenwald laden zwei Forsthütten zum Verweilen ein. Das historische Dorf erstreckt sich rund um das Historische Museum und bis an das Hohe Ufer. Dort finden Auftritte, Walkacts und Aktionen für Familien statt. Kinder können unter anderem Armbrust- und Bogenschießen oder Axtwerfen ausprobieren. Täglich um 18 und 20 Uhr wird eine Feuershow präsentiert.

Der Weihnachtsbaum vor der Marktkirche ist eine 19 Meter hohe Nordmanntanne aus dem Sauerland. Er wiegt 3,2 Tonnen, trägt rund 3.000 Glühlampen und verfügt über 1,5 Kilometer Lichterketten. Der Baum bleibt bis zu den Heiligen Drei Königen am 6. Januar 2026 stehen.

Das Programm auf der Bühne umfasst musikalische Beiträge, Chordarbietungen und Angebote für Kinder. Höhepunkte zur Eröffnung bilden Auftritte von La Finesse und den Violin Guys. An mehreren Terminen finden spezielle Kindertage statt. Märchenerzählerin, Kaspertheater und der tägliche Besuch des Weihnachtsmanns ergänzen das Angebot. Die Weihnachtsbäckerei bietet Kindern tägliche Backmöglichkeiten gegen einen geringen Kostenbeitrag.

Eine halbe Stunde vor Schluss ist traditionell die Nachtwacht unterwegs und kündigt das Ende des Veranstaltungstages an.

Weihnachtsmarkt Hauptbahnhof

Zufahrtsschutz am Weihnachtsmarkt © Matthias Falk

Für die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher wurde ein umfassendes Konzept erarbeitet. Es entstand in enger Abstimmung zwischen der Landeshauptstadt, der Polizeidirektion und der Feuerwehr. Polizeidirektor Bernd Kirschning betont die Bedeutung einer sichtbaren Präsenz der Einsatzkräfte. Maßnahmen umfassen verstärkte Fußstreifen, eine mobile Wache und technische Vorkehrungen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf dem Zufahrtsschutz, für den zertifizierte Sperren eingerichtet wurden. Laut Ritschel wurden dafür rund 500.000 Euro veranschlagt. Einschränkungen im Kfz-Verkehr betreffen neben der bereits geschlossenen Schmiedestraße auch die Karmarschstraße und die Osterstraße.

Der Maßnahmenkatalog berücksichtigt verschiedene Szenarien von Wetterereignissen über Stromausfälle bis zu vermissten Personen oder Bombendrohungen. Flucht- und Rettungswege sind eingeplant, Notstrom und Ersatzbeleuchtung stehen bereit, und ein Sicherheits- und Ordnungsdienst begleitet die Veranstaltung. Zudem ist eine Beschallungsanlage für Durchsagen installiert. Bei Bedarf erfolgt ein enger Austausch mit Polizei und Feuerwehr.

In den vergangenen Jahren besuchten jeweils rund 1,8 Millionen Menschen den hannoverschen Weihnachtsmarkt. Eine ähnliche Zahl wird auch 2025 erwartet. Weitere Informationen zu Programm und Angeboten sollen zeitnah auf der Seite der Stadt veröffentlicht werden. Während des Weihnachtsmarkts findet der Bauernmarkt auf dem Hannah-Ahrendt-Platz statt.

Start zur Lichtershow Christmas Garden 2025

Christmas Garden Hannover startet in fünfte Saison

20. November 2025/in Hannover

Scorpions-Sänger Klaus Meine setzt Startsignal für die Lichterwelt 2025/26.

HANNOVER (redu) – Mit einem symbolischen Buzzermoment hat Scorpions-Sänger Klaus Meine am Abend die fünfte Saison des Christmas Garden Hannover im Erlebnis-Zoo eröffnet. Rund 150 Gäste verfolgten die Premiere des neu gestalteten Rundwegs mit mehr als 30 Lichtinstallationen.

Bei der Eröffnung begrüßten Nico Röger, Geschäftsführer der Hannover Concerts GmbH, Christian Doll, Geschäftsführer der C² Concerts GmbH, und Andreas M. Casdorff, Geschäftsführer des Erlebnis-Zoo Hannover, die rund 150 geladenen Gäste. Unter ihnen befand sich auch der gebürtige Hannoveraner Klaus Meine, der als Sänger der Scorpions seit Jahrzehnten international bekannt ist. Mit einem Druck auf den Startbuzzer setzte Meine das offizielle Signal für den Beginn der neuen Saison.

Anschließend folgte ein erster Rundgang über den etwa zwei Kilometer langen Trail durch den farbenreich beleuchteten Zoo. Die Besucherinnen und Besucher konnten dort eine Vielzahl neuer und überarbeiteter Installationen erleben. Die Organisatoren betonten die Bedeutung der Veranstaltung für die Region und verwiesen auf die kontinuierliche Weiterentwicklung des Formats.

Casdorff hob in seiner Begrüßungsansprache die besondere Atmosphäre hervor, die der Christmas Garden jährlich auf dem Zoogelände erzeugt. Nach seinen Worten verwandelt sich der Erlebnis-Zoo in dieser Zeit in eine Winterwunderwelt, deren Lichtinstallationen bekannte Wege neu erscheinen lassen. Er betonte, dass der Spaziergang durch die einzelnen Themenbereiche den Gästen eine Auszeit im oft hektischen Jahresendspurt verschaffe.

Röger erklärte, dass der Christmas Garden mittlerweile fest im Veranstaltungskalender Hannovers verankert sei. Er verwies darauf, dass die Veranstalter zum fünften Mal den Lichterpfad präsentieren und damit wieder zahlreiche Besucherinnen und Besucher erwarten. Röger betonte zudem, dass die Teilnahme von Klaus Meine die Wertschätzung für das Event unterstreiche. Als Vertreter der örtlichen Konzertgesellschaft kündigte er weitere Höhepunkte der Saison an.

Doll bezeichnete die Eröffnung als Moment, der das Team jedes Jahr aufs Neue motiviere. Er verwies darauf, dass die Installationen in der Kulisse des Zoos besonders gut zur Geltung kämen. Nach seinen Worten seien die unterschiedlichen Themenwelten darauf ausgerichtet, die Gäste durch wechselnde Stimmungen und Lichtbilder zu führen. Er kündigte an, dass die diesjährige Saison wieder zahlreiche Gelegenheiten für Eindrücke und Fotomotive bieten werde.

Zu den präsentierten Highlights zählt das musiksynchrone Videomapping Traumreise, bei dem lebensgroße Tiere als Projektionen erscheinen. Ebenfalls neu ist die Spurensuche, bei der Tierspuren und Schattenprojektionen im Bereich des Löwengeheges gezeigt werden. Die Inszenierung wurde exklusiv für den Christmas Garden entwickelt und führt die Besucher durch eine Dschungelumgebung, in der Lichtpunkte und animierte Details integriert sind.

Ein weiteres Motiv der Saison ist die als Fröhliche Weihnachten! gestaltete Yukon Bay. Die Kulisse wurde in ein weihnachtliches Szenenbild umgewandelt, das mehrere Fotopunkte für Besucherinnen und Besucher bereithält. Zentrum dieser Szenerie bildet ein acht Meter hoher Tannenbaum, der mit Geschenken, Sternen, Schleifen und dekorierten Fassaden ergänzt wurde. Damit soll ein festlicher Anlaufpunkt geschaffen werden.

Im Bereich des Dschungelpalasts werden gastronomische Angebote mit einer Projektion namens Dschungelfieber kombiniert. Gäste können dort süße und herzhafte Speisen genießen und am Wishing Tree persönliche Wünsche hinterlegen. Die Route führt weiter durch fünf Nebelmonde, die von dichtem Nebel umgeben sind, bevor das Sternenballett beginnt. Die Installation umfasst eine großflächige Lichtchoreografie mit Tausenden Lichtpunkten und zwölf schwebenden Sternen.

Für Familien bietet der Christmas Garden spezielle Termine an. Die Familientage finden am 26. November sowie am 3. und 10. Dezember 2025 statt. An diesen Tagen sind Familientickets online ab 38,50 Euro erhältlich. Darüber hinaus stehen reguläre Eintrittskarten ab 15,50 Euro bereit. Neu sind FlexTickets für Kinder, die eine größere Planungsfreiheit ermöglichen.

Christmas Garden Hannover startet in fünfte Saison – BGPress 1353189

Eine weite Anreise von fast 16.000 km hatte die Besucherin Iris Sandford aus Brisbane (Australien). © Bernd Günther

Die wohl weiteste Anreise als heutige Besucherin hatte Iris Sandford aus Brisbane (Australien) mit fast 16.000 km. Sie besuchte mit ihrem Onkel und ihrer Tante aus der Nähe von Hannover die Lichtershow im Erlebnis-Zoo Hannover und war begeistert von dem Lichtermeer und den Installationen.

Der Christmas Garden Hannover ist vom 20. November 2025 bis zum 4. Januar 2026 nahezu täglich geöffnet. Ausnahmen bilden die Tage 24. und 25. November sowie der 1., 2., 24. und 31. Dezember 2025. Tickets sind über die offiziellen Seiten der Veranstalter erhältlich. Weitere Informationen stehen auf den entsprechenden Webseiten zur Verfügung.

  • Start zur Lichtershow Christmas Garden 2025
  • Christmas Garden Hannover startet in fünfte Saison – BGPress 1353220
  • Christmas Garden Hannover startet in fünfte Saison – BGPress 1353182
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Busumleitung

Busumleitungen wegen Weihnachtsmarkt am Hbf

20. November 2025/in Hannover

Weihnachtsmarkt führt zu Sperrungen und Ersatzhaltestellen bis Ende Dezember.

HANNOVER (redu) – Wegen des Weihnachtsmarktes auf dem Ernst-August-Platz wird der Bereich vor dem Hauptbahnhof vom 24. November bis zum 30. Dezember 2025 für den öffentlichen Nahverkehr gesperrt. Mehrere Buslinien werden umgeleitet, Haltestellen entfallen oder werden ersetzt.

Die Verkehrsanpassungen beginnen am Montag, 24. November 2025, mit Betriebsbeginn und gelten bis voraussichtlich Dienstag, 30. Dezember 2025, zum Betriebsschluss. Grund ist der Weihnachtsmarkt auf dem Ernst-August-Platz vor dem Hauptbahnhof. Während der gesamten Zeit wird der Bereich für den öffentlichen Personennahverkehr gesperrt.

Die Buslinien 121 und 900 werden in beiden Fahrtrichtungen über die Fernroder Straße geführt. Die Haltestellen „Hauptbahnhof/Ernst-August-Platz“ und „Hauptbahnhof/ZOB“ können nicht bedient werden. In der Fernroder Straße richtet die ÜSTRA an der Ecke Joachimstraße eine Ersatzhaltestelle ein. Zudem halten beide Linien an der Ersatzhaltestelle Fernroder Straße, Ecke Rundestraße.

Die Linien 128 und 134 fahren nach der Haltestelle „Hauptbahnhof/Rosenstraße“ über die Lister Meile und die Berliner Allee. Beide bedienen außerdem die Haltestelle „Hauptbahnhof/ZOB“, die normalerweise von der Linie 121 angefahren wird. Die Haltestellen „Hauptbahnhof/Ernst-August-Platz“, „Königstraße“ und „Thielenplatz/Schauspielhaus“ entfallen in diesem Zeitraum.

Für die Linie 900 gilt zusätzlich eine besondere Regelung: Anstelle der Haltestelle „Hauptbahnhof/ZOB“ beginnen und enden die Fahrten in der Hamburger Allee. Der Einstieg befindet sich in Höhe des DB-Gebäudes zwischen Telemoritz und Lister Meile, der Ausstieg etwas weiter vorne in Höhe des Kauflands.

Fahrgäste erhalten aktuelle Informationen zur Betriebslage in der digitalen Fahrtauskunft auf uestra.de sowie in der ÜSTRA App.

Podcast Micros

Volunteers für die Finals 2026 gesucht

18. November 2025/in Hannover

Podcast von Onay und Krach wirbt für Engagement beim Multisport-Event.

HANNOVER (redu) – Mehr als 200 Tage vor Beginn der Finals 2026 rufen Oberbürgermeister Belit Onay und Regionspräsident Steffen Krach zur Registrierung als Volunteers auf. In einem neuen Podcast schildern beide die Bedeutung der ehrenamtlichen Helfenden für das Multisport-Event in Hannover und dem Umland.

Die Vorbereitung auf die Finals 2026 in Hannover und dem Umland läuft an. Vom 23. bis 26. Juli kommen 25 Deutsche Meisterschaften an neun Sportstätten zusammen. In Episode zwei des Podcasts „Die Finals 2026 Hannover“ sprechen Oberbürgermeister Belit Onay und Regionspräsident Steffen Krach über Erwartungen, Herausforderungen und den Stand der Organisation. Beide betonen, dass ein Event dieser Größe ohne freiwillige Helfende nicht realisierbar wäre.

Mehr als 200 Tage vor dem Start können sich Interessierte über die Webseite der Finals als Volunteers anmelden. Die Helfenden unterstützen unter anderem bei Besucherlenkung, Logistik oder Info-Points. Onay rechnet nach den Planungen und Erfahrungen der vergangenen Jahre mit bis zu 1.500 Ehrenamtlichen, einschließlich der Bedarfe der Sportverbände. Die Vielzahl möglicher Aufgaben ermögliche ein breites Engagement.

2026 führt Hannover neben klassischen Tätigkeiten auch Awareness-Volunteers ein. Diese unterstützen gemeinsam mit erfahrenen Kräften und dem Sicherheitspersonal das Ziel, eine diskriminierungsfreie, respektvolle Veranstaltung zu gewährleisten. Grundlage ist eine dreiteilige Ausbildung, die Interessierte vor ihrem Einsatz absolvieren. Die Teams sollen bei Konflikten und sensiblen Situationen als Ansprechpersonen dienen.

Krach hebt im Podcast die mediale Sichtbarkeit des Events hervor. Die Live-Übertragungen von ARD und ZDF sollen Bilder aus der Landeshauptstadt und dem Umland, darunter dem Steinhuder Meer, bundesweit zeigen. Er erwartet eine große Resonanz und verweist auf positive Effekte für Unternehmen, Gastronomie, Einzelhandel und Hotellerie in der Region.

Das Gespräch thematisiert außerdem organisatorische Herausforderungen wie Verkehrsströme, Sicherheitsfragen und die zeitgleiche Durchführung des Maschseefestes. Beide zeigen sich überzeugt, dass Stadt und Region gemeinsam tragfähige Lösungen entwickeln.

Der Podcast ist auf gängigen Plattformen verfügbar. Die Episode kann unter anderem über Spotify (https://open.spotify.com/show/5U65QzIRXRxzHfPRu3wYHv) und Apple Podcasts (https://podcasts.apple.com/us/podcast/die-finals-2025/id1794535725) abgerufen werden. Weitere Folgen erscheinen regelmäßig. Ab Januar 2026 berichten dort auch Athletinnen und Athleten über ihren sportlichen Werdegang und ihre Ziele für die Finals. Aktuelle Informationen stehen auf der offiziellen Webseite bereit.

Interschutz 2026

INTERSCHUTZ 2026 rückt Bevölkerungsschutz in Fokus

18. November 2025/in Hannover

Zeitenwende im Bevölkerungsschutz prägt INTERSCHUTZ.

HANNOVER (redu) Die INTERSCHUTZ 2026 stellt den Bevölkerungsschutz in den Mittelpunkt und zieht internationale Fachleute nach Hannover, um moderne Lösungen und Strategien für aktuelle Sicherheits- und Klimarisiken zu präsentieren.

Wenn sich vom 1. bis 6. Juni 2026 internationale Experten aus Brandschutz, Rettungswesen und Bevölkerungsschutz auf der INTERSCHUTZ in Hannover treffen, rückt die Messe ein zentrales Thema in den Vordergrund: die „Zeitenwende im Bevölkerungsschutz“. Angesichts zunehmender Waldbrandgefahr, häufiger Extremwetterereignisse und einer unsicheren geopolitischen Lage stehen Staaten weltweit vor großen Aufgaben. Die Messe versteht sich dabei als Plattform, um moderne Lösungen sichtbar zu machen und den Austausch zwischen Fachleuten aus allen Kontinenten zu fördern.

Zum Programm der INTERSCHUTZ gehören praxisnahe Vorführungen, internationale Fachkonferenzen und verschiedene Netzwerktreffen. Eine besondere Rolle spielt die erstmals stattfindende FEU Leadership-Konferenz der Federation of European Fire Officers, die Führungskräfte aus europäischen Feuerwehren zusammenbringt. Ergänzt wird das Angebot durch ein breites Rahmenprogramm für Einsatzkräfte und Entscheider.

„Ergänzend zu den etablierten Themen Feuerwehr und Rettungswesen rückt die INTERSCHUTZ 2026 die viel zitierte ‚Zeitenwende im Bevölkerungsschutz‘ in den Mittelpunkt – ein Thema, das besonders Europa intensiv beschäftigt“, erklärt Hendrik Rawe von der Deutschen Messe AG. Nach seinen Worten benötigen die beteiligten Organisationen abgestimmte Strategien, ein stärkeres Miteinander über Disziplinen und Landesgrenzen hinweg sowie moderne technische Lösungen. Als Leitmesse biete die INTERSCHUTZ den passenden Rahmen, um gemeinsame Perspektiven für die Zukunft zu entwickeln.

In Halle 17 präsentieren sich aktuell rund 90 Aussteller mit Schwerpunkten rund um Bevölkerungsschutz und kritische Infrastrukturen. Gezeigt werden Produkte und Dienstleistungen, die von Präventionsmaßnahmen bis zur schnellen Einsatzfähigkeit im Krisenfall reichen. Der Gemeinschaftsstand „New Concepts for Civil Protection“ bietet kleinen und mittelständischen Unternehmen eine Plattform, um Innovationen vorzustellen und direkt mit Fachpublikum ins Gespräch zu kommen.

Nach Einschätzung von Rawe spiegelt sich die Relevanz der Themen deutlich in steigenden Aussteller- und Flächenzahlen wider. Viele Unternehmen und Organisationen nutzten die Messe gezielt, um sich international zu vernetzen und Herausforderungen gemeinsam anzugehen. Besonders im Bevölkerungsschutz zeige sich ein großes Bedürfnis nach Austausch über nationale Grenzen hinaus.

Zu den Ausstellern gehören unter anderem die Schweizer Beaver Protection Systems AG, die mobile Hochwasserschutzlösungen zeigt, sowie die deutsche Ellcie Industries GmbH, die einen Kommunikationscontainer für schwierige Einsatzlagen vorstellt. Für mobile Unterbringung präsentiert die australische Humanihut Pty Ltd ein modular aufgebautes, schnell einsetzbares Unterkunftssystem. Die tschechische Metal Arsenal s.r.o. zeigt Auffangsysteme für Gefahrenstoffe.

Mit dem vollautomatisierten Waldbrandfrüherkennungssystem IQ FireWatch demonstriert die IQ Technologies for Earth and Space GmbH moderne Sensorik und Frühwarntechnik. Die Lava Marine GmbH stellt Rettungsboote für Hochwasser- und Überschwemmungseinsätze vor. Ergänzt wird das Angebot durch Kommunikations- und IT-Systeme wie Leitstellen- und Notrufsoftware der COREVAS GmbH & Co. KG.

Die INTERSCHUTZ setzt damit 2026 ein deutliches Zeichen für die Bedeutung eines modernen, vernetzten Bevölkerungsschutzes. Mit internationalen Akteuren, technischen Neuheiten und praxisnahen Lösungen soll die Messe Impulse für zukünftige Sicherheitsstrategien geben.

Buchpräsentation ÜSTRA

60 Jahre U-Bahn-Bau in Hannover gefeiert

17. November 2025/in Hannover

Film, Buch und Talkrunden erinnern an Baustart und Entwicklung des Netzes.

HANNOVER (redu) Die infra hat den 60. Jahrestag des U-Bahn-Baus mit einer Festveranstaltung im Apollokino Hannover gefeiert. Gäste blickten auf die Entwicklung der Stadtbahn seit dem ersten Spatenstich am Waterlooplatz im Jahr 1965 und diskutierten künftige Projekte im Netz.

Die infra hat am Sonntag, 16. November 2025, im Apollokino Hannover den 60. Jahrestag des U-Bahn-Baus in Hannover gewürdigt. Am 16. November 1965 war mit dem ersten Spatenstich am Waterlooplatz der Startschuss für den Bau des ersten Tunnels gefallen. Die überlieferten Worte „Ramme los“ des damaligen Oberbürgermeisters August Holweg markierten den Beginn eines der größten Infrastrukturprojekte der Stadt.

Die Matinee führte zwei Stunden durch sechs Jahrzehnte Stadtbahngeschichte. Besucher sahen einen Film von Florian Arp und Udo Iwannek, der mit Bildern vom „großen Loch“ im Zentrum begann. Zeitzeugen erinnerten an die Baustelle am heutigen Knotenpunkt Kröpcke, an der viele Hannoveraner damals den Baufortschritt verfolgten. Der frühere Oberbürgermeister Herbert Schmalstieg schilderte seine erste Tunnel-Fahrt im Jahr 1975. Klaus Scheelhaase, langjähriger Leiter des U-Bahn-Bauamtes, erläuterte die verkehrspolitischen Überlegungen der Planer. ÜSTRA-Vorständin Denise Hain berichtete über Fortschritte wie höhere Reisegeschwindigkeiten, barrierefreie Hochbahnsteige und Fahrgastfernsehen. infra-Geschäftsführer Christian Weske stellte Aufgaben des Unternehmens rund um Planung, Bau und Instandhaltung dar. Verkehrsdezernent Ulf-Birger Franz betonte mögliche Erweiterungen, darunter einen Tunnel unter der Sallstraße, und sagte: „Die Erfolgsgeschichte geht weiter.“

Protagonisten aus sechs Jahrzehnten

Unter den Gästen waren zahlreiche prägende Akteure der Stadtbahn. Neben Herbert Schmalstieg nahm Klaus Scheelhaase teil, der das U-Bahn-Bauamt von 1967 bis 1994 leitete. Dietmar Althoff, langjähriger Direktor des Mövenpick Cafés am Kröpcke, und Klaus Eberitzsch, Vorsitzender der Aktion Lister Meile e. V., erinnerten an Beiträge aus Wirtschaft und Stadtgesellschaft. In seiner Begrüßung hob Weske die Bedeutung des von Scheelhaase entwickelten Stadtbahnsystems hervor. Er verwies auf wichtige Netz-Erweiterungen, von den Projekten zur Expo 2000 bis zur Verlängerung nach Hemmingen.

Blick in die Vergangenheit

In einer Talkrunde sprachen Buchautor und ehemaliger HAZ-Redakteur Bernd Haase, Udo Iwannek sowie Barbara Schlunk-Wöhler vom Verein Stattreisen über frühe Baujahre. Haase und Iwannek erinnerten sich an Besuche an der Kröpcke-Baustelle ihrer Kindheit. Schlunk-Wöhler betonte, dass ein solches Großprojekt heute schwerer umzusetzen sei. „Es war eine andere Zeit, die Stimmung war anders, es herrschte eine gesellschaftliche Aufbruchstimmung“, sagte sie. Projekte wie die Straßenkunst seien in dieser Atmosphäre entstanden. Iwannek hob Transparenz und offene Kommunikation gegenüber der Bevölkerung hervor. „Die Menschen wussten, was kommen und was es ihnen in der Zukunft bringen wird“, sagte er. Haase verwies auf das neue Buch „Als Hannover Fahrt aufnahm“, das die Entwicklungen dokumentiert.

Blick in die Zukunft

In einer weiteren Talkrunde mit infra-Sprecher Jens Hauschke sprachen Verkehrsdezernent Franz und Zukunftsforscher Stephan Rammler über den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs. Franz zeigte sich optimistisch für den Anschluss des MHH-Neubaus an das Netz und nannte die geplante Querverbindung zwischen List und Kleefeld attraktiv. Auch für einen Tunnel unter der Sallstraße sieht er Zustimmung. Rammler hob den hohen Stellenwert funktionierender Nahverkehrsangebote hervor. „Wichtig ist, dass auch das Umland noch stärker angebunden wird“, sagte er. Angesichts des Klimawandels forderte er mehr Hitzeresilienz im Verkehrssystem. Dazu gehörten mehr Bäume und Entsiegelung. Franz stimmte zu und verwies auf bestehende Maßnahmen wie Rasengleise und Baumpflanzungen. Er betonte jedoch: „Wir müssen mehr tun, wir müssen mutiger sein und die Stadt deutlich grüner machen.“

Jubiläumsbuch vorgestellt

Zum Doppeljubiläum von 60 Jahren Baustart und 50 Jahren Stadtbahn erschien das Buch „Als Hannover Fahrt aufnahm“. Es enthält historische Fotos, Zeitzeugenberichte und Beiträge vieler Beteiligter. Der Band entstand unter Mitwirkung zahlreicher Autoren, Fotograf Florian Arp sowie weiterer Projektpartner. Das Buch ist ab Montag, 17. November, im Handel erhältlich.

Kommandowagen Berufsfeuerwehr Hannover am Kanal

Wasserrettung im Sahlkamp: Passanten ziehen Mann ans Ufer

17. November 2025/in Hannover

Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei mit rund 20 Kräften vor Ort.

HANNOVER (redu) – Ein 59-jähriger Mann ist am Montagnachmittag im Stadtteil Sahlkamp in den Mittellandkanal gestürzt und konnte von Passantinnen und Passanten sowie Einsatzkräften der Feuerwehr gerettet werden.

Am Montagnachmittag ist ein 59-jähriger Mann im hannoverschen Stadtteil Sahlkamp in den Mittellandkanal gestürzt. Gegen 15.30 Uhr meldeten Passantinnen und Passanten der Regionsleitstelle eine im Wasser treibende lebende Person auf Höhe der Brücke der Ada-Lessing-Straße. Nach ersten Angaben war der Mann zuvor gestolpert und in den Kanal gefallen.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte hatten mehrere Passanten den Mann bereits ans Ufer gezogen und festgehalten. Einsatzkräfte unterstützten die Rettung, zogen den Mann vollständig aus dem Wasser und übergaben ihn an den Rettungsdienst. Nach einer Erstversorgung wurde er leicht verletzt in eine Klinik in Hannover gebracht.

Die Feuerwehr hebt das schnelle Handeln der Personen hervor, die den Notruf absetzten und den Mann sicherten, wodurch die Rettung möglich wurde. Vor Ort waren unter anderem der Löschzug der Feuer- und Rettungswache 5, der Rettungsdienst und die Polizei mit rund 20 Einsatzkräften im Einsatz.

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