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Aktuelle Nachrichten aus der Landeshauptstadt Hannover – lokale Meldungen, Polizei, Politik und Stadtgeschehen.

Stadionsingen 2025

Stadionsingen bringt Hannover in Weihnachtsstimmung

14. November 2025/in Hannover

Großes Hannoversches Stadionsingen mit Chören, Gästen und Benefizgedanken.

HANNOVER – Eine Woche vor Heiligabend lädt der Kirchenkreis Hannover am 17. Dezember 2025 erneut zum Großen Hannoverschen Stadionsingen in die Heinz von Heiden Arena ein. Die vierte Auflage bringt ein vielfältiges Musikprogramm, zahlreiche Mitwirkende und einen ausgeprägten Benefizgedanken zusammen.

Breites Musikprogramm in der Arena

Das Große Hannoversche Stadionsingen findet am Mittwoch, den 17. Dezember 2025, um 18.00 Uhr in der Heinz von Heiden Arena statt. Der Kirchenkreis Hannover richtet die Veranstaltung zum vierten Mal aus. Im Vorjahr hatten rund 20.000 Besucherinnen und Besucher teilgenommen. Stadtsuperintendent Rainer Müller-Brandes betont, dass die wachsende Resonanz die Bedeutung des gemeinsamen Singens in der Adventszeit unterstreicht.

Zu den Mitwirkenden gehören das Gospelensemble PrayStation, der Gospelchor Hannover, die PraiseBand sowie Bläserinnen und Bläser unter der Leitung von Henning Herzog und Moritz Schilling. Ebenso treten der Kinderchor der Staatsoper Hannover und der Wohnungslosenchor „Chorwerk Hannover“ auf. Dessen Darbietung des Titels „Hallelujah“ gilt als emotionaler Höhepunkt des Abends. Prominente Gäste lesen die Weihnachtsgeschichte, und Moderator Christoph Dannowski führt durch das Programm.

Neue Hymne zum Stadionsingen

Gospelkantor Jan Meyer, künstlerischer Leiter der Veranstaltung, kündigt eine Besonderheit an. Der Kabarettist und Musiker Matthias Brodowy wird das Publikum zusätzlich musikalisch einbeziehen. Meyer arbeitet zudem an einer eigens komponierten „Stadionsingen-Hymne“, die erstmals präsentiert wird. Er beschreibt das Stadionsingen als festen Bestandteil der Adventszeit für viele Menschen und möchte dieses Gefühl in der neuen Hymne abbilden.

Sozialer Zweck im Mittelpunkt

Das Stadionsingen verfolgt einen klaren Benefizgedanken. Überschüsse aus dem Kartenverkauf und Spenden fließen an die Ökumenische Essenausgabe und an die HAZ-Weihnachtshilfe. Müller-Brandes hebt hervor, dass musikalische Gemeinschaft und soziale Unterstützung den besonderen Charakter des Abends prägen. Propst Wolfgang Semmet betont den verbindenden Effekt des gemeinsamen Singens und spricht von Hoffnung und Hilfe, die in der Veranstaltung zusammenkommen.

Eintrittspreise und Unterstützung

Eintrittskarten kosten 10 Euro für Erwachsene sowie 5 Euro für Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre. Sie sind bei Eventim sowie in den Vorverkaufsstellen von HAZ und NP erhältlich. Das Stadionsingen wird vom Evangelisch-lutherischen Kirchenkreis Hannover organisiert und von zahlreichen Partnerinnen und Partnern unterstützt, darunter kirchliche Einrichtungen, regionale Unternehmen, Medienhäuser sowie Institutionen aus Stadt und Region. Weitere Informationen finden sich auf der Website der Veranstaltung.

Tempo 30

Tempo-30-Modellversuch startet auf Hannovers Hauptstraßen

13. November 2025/in Hannover

Ab 17. November 2025 gilt auf mehreren Hauptstrecken in Hannover ein Jahr lang Tempo 30.

HANNOVER (redu) – Die Landeshauptstadt startet am 17. November 2025 gemeinsam mit dem Mobilnetzwerk der Region Hannover den Modellversuch „Tempo 30 auf Hauptverkehrsstraßen“. Auf mehreren ausgewählten Abschnitten gilt dann ein Jahr lang eine Höchstgeschwindigkeit von 30 Kilometern pro Stunde.

Auswahl der Teststrecke

Vier Straßenabschnitte in Hannover werden ein Jahr lang auf Tempo 30 reduziert: die Marienstraße zwischen Aegidientorplatz und Berliner Allee, die Wedekindstraße, die Podbielskistraße zwischen Lister Platz und Hermann-Bahlsen-Allee sowie der Große Hillen. Die notwendigen Voruntersuchungen sind abgeschlossen, ab dem 17. November werden Schilder und Markierungen angepasst. Mit dem Aufstellen der Beschilderung tritt die neue Regelung in Kraft.

Einschätzungen aus der Landeshauptstadt

Oberbürgermeister Belit Onay bezeichnet den Modellversuch als Chance, die Belastung in den betroffenen Quartieren zu verringern. „Der Modellversuch ist eine gute Gelegenheit, mehr Ruhe und Lebensqualität in die betroffenen Viertel zu bringen und zugleich zu prüfen, wie sich Tempo 30 auf den Verkehr auswirkt“, sagt Onay. Er betont, dass Anwohnerinnen und Anwohner weniger Lärm und Belastung spüren sollen. „Ich bin zuversichtlich, dass wir in einem Jahr ein positives Fazit ziehen können.“

Auch Stadtbaurat Thomas Vielhaber hebt die besondere planerische Herausforderung hervor. Die Auswahl geeigneter Strecken sei aufgrund des dichten Straßennetzes anspruchsvoll gewesen. „Die jetzt festgelegten Abschnitte eignen sich sehr gut, um die Auswirkungen einer Temporeduzierung fundiert zu untersuchen“, sagt Vielhaber. Im kommenden Jahr sollen Geschwindigkeitsniveau, Verkehrsflüsse, mögliche Verlagerungen innerhalb des Netzes und städtebauliche Effekte bewertet werden.

Die Sicht der Region Hannover

Die Region Hannover unterstützt den Modellversuch und verweist auf Positive Erfahrungen in den Umlandkommunen. Regionspräsident Steffen Krach sieht darin eine bewährte Maßnahme: „In den Umlandkommunen hat sich das Projekt bereits bewährt. Die Rückmeldungen sind sehr positiv und ich bin überzeugt, dass das auch in der Landeshauptstadt funktionieren wird.“

Auch Verkehrsdezernent Ulf-Birger Franz ordnet die hannoverschen Strecken in den Gesamtversuch ein: „Mit den Strecken in der Landeshauptstadt schließen wir den Modellversuch nun ab. Unser Ziel ist es, das Miteinander im Verkehr zu verbessern und die Sicherheit für alle zu erhöhen. Die bisherigen Ergebnisse zeigen, dass sich die meisten Verkehrsteilnehmenden sehr gut an Tempo 30 halten.“

Was steckt hinter dem Projekt

Der Modellversuch geht auf eine Initiative der Region Hannover zurück und folgt Empfehlungen des Niedersächsischen Verkehrsministeriums. Wissenschaftliche Begleitung soll belastbare Erkenntnisse zur Wirkung von Tempo 30 auf städtischen Hauptverkehrsstraßen liefern. Insgesamt umfasst das Projekt 21 Strecken in Region und Landeshauptstadt. In 17 Ortsdurchfahrten der Umlandkommunen gilt Tempo 30 bereits seit Dezember 2024. Die hannoverschen Abschnitte wurden im Juni 2025 per Beschluss des Verwaltungsausschusses festgelegt.

Ziel ist es, herauszufinden, wie eine reduzierte Höchstgeschwindigkeit Lärm, Sicherheit, Verkehrsfluss und Lebensqualität beeinflusst. Die Ergebnisse sollen als Grundlage für mögliche zukünftige Entscheidungen über Geschwindigkeitsregelungen im gesamten Stadtgebiet dienen.

Betroffen sind folgende Straßenabschnitte:

  • Marienstraße zwischen Aegidientorplatz und Berliner Allee
  • Wedekindstraße
  • Podbielskistraße zwischen Lister Platz und Hermann-Bahlsen-Allee
  • Großer Hillen
Marathon

ADAC Marathon Hannover 2026 startet mit Rekordanmeldungen

12. November 2025/in Hannover

Bereits mehr als 11.500 Anmeldungen fünf Monate vor dem Start.

HANNOVER (redu) Fünf Monate vor dem Startschuss liegt der ADAC Marathon Hannover 2026 weiter auf Rekordkurs. Mehr als 11.500 Anmeldungen verzeichnet der Veranstalter eichels bereits jetzt – so viele wie nie zuvor zu diesem Zeitpunkt.

Fünf Monate vor dem ersten Start am 12. April 2026 zeigt sich der ADAC Marathon Hannover in starker Form. Über 11.500 Läuferinnen und Läufer haben sich bereits registriert – ein Rekordwert für diesen Zeitpunkt. „Das ist weit mehr als jemals zuvor“, sagte Race-Direktorin Stefanie Eichel. „Wir sind eindeutig auf Kurs, erstmals die Marke von 30.000 Aktiven zu erreichen.“

Besonders erfolgreich ist das Projekt der sogenannten „Erstlinge“, das Läuferinnen und Läufern den Einstieg in die klassische Marathon-Distanz erleichtert. Schon über 1.000 Debütantinnen und Debütanten haben sich angemeldet. Eichel spricht von einer „echten Erfolgsstory“, die auch 2026 fortgesetzt werde.

Neu im kommenden Jahr ist der „Minithon“, der am 11. April 2026, dem Vortag des Marathonsonntags, Premiere feiert. Der Startschuss fällt um 13 Uhr vor dem Neuen Rathaus. Die Strecke führt über 4,2 Kilometer durch die Lavesallee, am Sportpark vorbei und zurück über den Maschsee ins Ziel. Das Format richtet sich an Einsteigerinnen, Einsteiger und junge Läuferinnen und Läufer, die echtes Straßenlauf-Flair erleben möchten – und eignet sich zugleich als sportliches Warm-up vor dem Marathon.

Anmeldungen für den Minithon sowie für alle weiteren Läufe des Kinder- und Familientages sind ab sofort online möglich. Besucherinnen und Besucher erwartet ein buntes Rahmenprogramm mit Bühnenaktionen, Mitmachangeboten und einem Maskottchen-Treffen.

Alle Informationen rund um den ADAC Marathon Hannover 2026 sowie die Anmeldemodalitäten stehen unter www.marathon-hannover.de/anmeldung bereit.

Cool Blue in Hannover

Coolblue eröffnet neuen Elektronik-Store in Hannover

8. November 2025/in Hannover

Coolblue startet in der Bahnhofstraße mit acht Produktwelten und digitalem Service.

HANNOVER (redu) – Der niederländische Elektronikhändler Coolblue hat am 7. November 2025 seinen neuen Store in der Hannoveraner Innenstadt eröffnet. Mit dem Standort in der Bahnhofstraße 8 setzt das Unternehmen seine Expansion in Deutschland fort und stärkt seine Präsenz im Norden.

Acht Produktwelten auf zwei Etagen

Der neue Coolblue Store in der Bahnhofstraße 8 erstreckt sich über 1.274 Quadratmeter und bietet acht Themenbereiche – von Smartphones, Laptops und Fernsehern bis zu Haushaltsgeräten. Das Konzept verbindet persönliche Beratung mit digitalen Funktionen wie QR-Code-Vergleichen oder Virtual-Reality-Anwendungen. Über die Coolblue App können sich Kundinnen und Kunden automatisch für Beratungstermine anmelden. Eine Willkommenssäule am Eingang erleichtert die Registrierung zur Abholung oder persönlichen Beratung.

Für ein angenehmes Einkaufserlebnis sorgen kostenloser Kaffee und Tee sowie eine Kinderspielecke. Damit setzt das Unternehmen auf eine familiäre Atmosphäre und verlängerte Verweildauer im Laden.

Coolblue eröffnet neuen Elektronik-Store in Hannover – CoolBlue2 cmm

Acht Produktwelten auf zwei Etagen in der Bahnhofstraße © Carl-Marcus Müller

Exklusives Eröffnungsangebot

Zum Start bietet Coolblue das Apple iPad Air (2025) 11″ 128 GB Wifi in Space Gray für 499 Euro statt 649 Euro an. Das Angebot gilt, solange der Vorrat reicht, und ist Teil des Auftakts zu den Black Friday Weeks, die am 10. November beginnen. Dabei kündigt das Unternehmen zahlreiche Rabattaktionen über das gesamte Sortiment hinweg an.

Service und Nähe zur Kundschaft

Seit Anfang des Jahres bedient Coolblue die Region Hannover über das eigene Logistikzentrum in Langenhagen. Dort werden Bestellungen inklusive Lieferung, Installation und Altgerätemitnahme ab dem nächsten Werktag abgewickelt. Mit dem neuen Store entsteht nun eine zentrale Anlaufstelle in der Innenstadt, die Beratung und Service vor Ort ergänzt.

„Mit dem Store in Hannover rücken wir noch näher an unsere Kundinnen und Kunden in Niedersachsen“, erklärte Urs Möller, Country Manager Germany bei Coolblue. „Die Landeshauptstadt ist ein wichtiger Standort für uns – wirtschaftlich stark, digital interessiert und offen für neue Einkaufskonzepte. In bester Innenstadtlage schaffen wir die Möglichkeit, Produkte live zu erleben und digitale Services nahtlos zu nutzen.“

Unternehmenshintergrund

Coolblue ist seit über 25 Jahren einer der führenden Elektronikhändler in den Niederlanden und Belgien. Seit 2020 ist das Unternehmen auch auf dem deutschen Markt aktiv. Im Jahr 2024 erzielte Coolblue einen Umsatz von 2,46 Milliarden Euro, davon 237 Millionen Euro in Deutschland – ein Wachstum von 26 Prozent. Bis 2029 plant der Händler, 38 Stores und 11 Logistikzentren zu betreiben und über 1.500 neue Arbeitsplätze zu schaffen.

Hochbahnsteig

Linie 13 auf dem Weg zur Barrierefreiheit

7. November 2025/in Hannover

Hochbahnsteig „Stadtfriedhof Bothfeld“ geht in Betrieb – 177. barrierefreie Haltestelle im Netz.

HANNOVER (redu) – Der neue Hochbahnsteig „Stadtfriedhof Bothfeld“ ist offiziell eröffnet. Damit ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einer vollständig barrierefreien Linie 13 geschafft. Die modern ausgestattete Haltestelle ist die 177. im hannoverschen Stadtbahnnetz, die barrierefrei zugänglich ist.

Die Linie 13 wird Schritt für Schritt modernisiert. Mit der Inbetriebnahme des Hochbahnsteigs „Stadtfriedhof Bothfeld“ ist ein wichtiger Meilenstein erreicht. Die neue Haltestelle erfüllt alle aktuellen Standards: Zwei Rampen erleichtern den Zugang für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste, Leitelemente unterstützen Menschen mit Sehbehinderung, zudem gibt es Wetterschutz, Fahrplaninformationen, eine Notrufsäule und einen Fahrausweisautomaten. Rund 500 Fahrgäste nutzen die Station an einem durchschnittlichen Werktag.

Regionspräsident Steffen Krach betonte die Bedeutung barrierefreier Mobilität: „Barrierefreiheit ist einer der wichtigsten Faktoren für Mobilität im Alltag. Mit dem neuen Hochbahnsteig in Bothfeld kommen wir diesem Ziel wieder ein Stück näher.“

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Eröffnung des neuen Hochbahnsteiges „Stadtfriedhof Bothfeld“ mit Regionspräsident Steffen Krach © Bernd Günther

Linie 13 bald vollständig barrierefrei

Zwei Haltestellen der Linie 13 – Bothfelder Kirchweg (künftig Ludwig-Sievers-Ring) und Fasanenkrug – befinden sich derzeit im Umbau. In etwa einem Jahr sollen sie fertiggestellt sein. Danach kann die Linie vollständig mit den Stadtbahnwagen der Baureihe TW 3000 betrieben werden. Diese Fahrzeuge verfügen über keine Klapptrittstufen mehr, was den Betrieb erleichtert. Außerdem sollen künftig Langzüge mit bis zu 75 Metern Länge bis zum Fasanenkrug fahren können.

Neue Lage bringt Vorteile

Der neue Hochbahnsteig liegt rund 150 Meter nördlich des bisherigen Standorts und befindet sich nun nördlich der Einmündung Eichhörnchensteg. Die neue Lage bringt verkehrliche Vorteile: Über die Heimstättenstraße ist die Haltestelle auch für Fahrgäste aus dem östlichen Bothfeld besser erreichbar und liegt näher am Besiedlungsschwerpunkt. So entstehen gleichmäßigere Abstände zu den Nachbarhaltestellen Kurze-Kamp-Straße und Fasanenkrug. Auch der Stadtfriedhof Bothfeld bleibt gut erreichbar.

Verkehrsdezernent Ulf-Birger Franz erklärte: „Wenn man die Möglichkeit hat, die Lage einer Haltestelle im Zuge einer Umbaumaßnahme zu optimieren, dann sollte man das auch machen. Der neue Hochbahnsteig zeigt, wie moderne Infrastruktur Menschen zusammenbringt – sicher, komfortabel und städtebaulich sinnvoll eingebunden.“

Mehr Sicherheit für Fußgänger

Für den sicheren Zugang wurden an beiden Bahnsteigenden signalgesicherte Querungen über die Burgwedeler Straße eingerichtet. Besonders die neue nördliche Querung verbessert die Erreichbarkeit für das Wohngebiet am Eichhörnchensteg. Dort wurde die bestehende Lärmschutzwand geöffnet und anschließend weitgehend wiederhergestellt.

Infra-Geschäftsführer Christian Weske lobte die Umsetzung: „Wir freuen uns, dass wir das Projekt im geplanten Zeitrahmen und mit hoher Qualität umsetzen konnten. Der Hochbahnsteig Stadtfriedhof Bothfeld steht exemplarisch für die kontinuierliche Modernisierung unserer Stadtbahninfrastruktur.“

Auch ÜSTRA-Vorständin Denise Hain hob den Nutzen hervor: „Der neue Hochbahnsteig ist das nächste wichtige Puzzleteil für die Barrierefreiheit im hannoverschen Nahverkehr – und eine tolle Nachricht für die Fahrgäste.“

Bezirksbürgermeister Dr. Wjahat Waraich ergänzte: „Es ist erfreulich, dass nach vielen Jahren Wartezeit die Hochbahnsteige im Stadtteil Bothfeld endlich verwirklicht werden. Diese Maßnahme steigert die Attraktivität des ÖPNV.“

Investition in die Zukunft

Der Neubau kostete rund 6,7 Millionen Euro. Das Land Niedersachsen fördert das Projekt im Rahmen der ÖPNV-Investitionsförderung mit 75 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten, etwa 3,9 Millionen Euro. Die verbleibenden Mittel trägt die Infrastrukturgesellschaft Region Hannover GmbH, refinanziert durch die Region Hannover.

Fortschritt beim barrierefreien Ausbau

Insgesamt sind 177 von 200 Haltestellen im Stadtbahnnetz barrierefrei. Damit liegt die Quote bei 89 Prozent. Die Linien 2, 3, 4, 5, 7, 8, 11 und 17 sind bereits vollständig barrierefrei. Die Linie 13 wird voraussichtlich im kommenden Jahr folgen – ein weiterer Schritt hin zu einem Nahverkehr für alle.

Zooschule

60 Jahre Zooschule Hannover: Lernen mit allen Sinnen

6. November 2025/in Hannover

Seit 1965 begeistert die Zooschule Kinder für Tiere und Natur.

HANNOVER (redu) – Seit 60 Jahren begeistert die Zooschule im Erlebnis-Zoo Hannover Schülerinnen und Schüler für Tiere, Natur und nachhaltiges Handeln. Am 6. November 1965 wurde sie eröffnet – als dritter Lernort dieser Art in der Bundesrepublik. Heute ist sie Niedersachsens größte Einrichtung für Umweltbildung.

Inmitten von Elefanten, Giraffen und Gorillas feiern Zoo und Zooschule Hannover ein besonderes Jubiläum. Seit dem 6. November 1965 ist die Zooschule ein fester Bestandteil des Erlebnis-Zoos und begeistert Generationen von Schülerinnen und Schülern. Der außerschulische Lernort gilt heute als größter seiner Art in Niedersachsen.

Was einst als Pilotprojekt begann, hat sich zu einer anerkannten Bildungseinrichtung entwickelt. Tausende junge Menschen haben in den vergangenen sechs Jahrzehnten am Unterricht teilgenommen, Tiere hautnah erlebt und den Umgang mit Natur und Umwelt gelernt. „Die Zooschule verbindet emotionale Tierbegegnungen mit fundierter Umweltbildung – ein Erfolgsmodell, das aktueller ist denn je“, sagt Stephanie Löbe, Leiterin der Umweltbildung im Erlebnis-Zoo.

Alle Unterrichtseinheiten der Zooschule sind an den Lehrplänen der Schulen ausgerichtet. Kinder und Jugendliche lernen dort nicht nur biologische Fakten, sondern auch, wie Artensterben, Klimawandel und Ressourcenschutz miteinander verbunden sind. „Hier entstehen echte Aha-Momente, wenn Kinder zum ersten Mal einem Eisbären gegenüberstehen oder begreifen, warum der Schutz der Regenwälder auch uns betrifft“, erklärt Löbe.

Die Entwicklung der Zooschule zeigt, wie stark das Interesse an praxisnaher Umweltbildung gewachsen ist. Anfangs führte ein einzelner Zoopädagoge Schulklassen durch den Zoo. 1983 nahmen fast 3.000 Kinder an Unterrichtsgängen teil, zwei Jahre später kamen zusätzliche Lehrkräfte hinzu. 1997 zog die Zooschule in ein Fachwerkhaus auf Meyers Hof um, wo bis heute der Unterricht stattfindet.

Mit speziell geschulten Scouts erreichten Zoo und Zooschule in den Folgejahren über 20.000 Schülerinnen und Schüler jährlich. Seit 2014 gehört die Einrichtung zum Erlebnis-Zoo Hannover. 2024 besuchten rund 60.000 Kinder und Jugendliche die Zooschule, über 13.000 nahmen an Workshops und Unterrichtsgängen teil.

Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff betont die Bedeutung des Lernangebots: „Mit dem vielfältigen und innovativen Angebot der Zooschule schaffen wir Lernmomente, die berühren und bleiben.“ Besonders beliebt ist das Schülerticket, das den Zugang zum Zoo für 3,90 Euro ermöglicht.

Das Themenangebot der Zooschule ist breit gefächert: Von Bionik über Zootierhaltung bis zu Artenschutz und Evolution reicht das Spektrum der Unterrichtseinheiten. Zudem trägt der Erlebnis-Zoo seit 2023 das Thema Artenschutz mit dem Wettbewerb „Zoo-Artenschutzpreis ZAP!“ in die Schulen. Mehr als 1.000 Schülerinnen und Schüler beteiligen sich jährlich an Projekten. Für 2026 steht das Thema „Heimische Tiere – Artenschutz vor der Haustür“ im Mittelpunkt.

Die Chronologie der Zooschule zeigt wichtige Meilensteine: 1965 gegründet, wurde sie 1974 dem Schulbiologiezentrum angegliedert, 1985 personell verstärkt und 1997 in neue Räume verlegt. 2018 erhielt sie eine Auszeichnung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung sowie der Deutschen UNESCO-Kommission. 2019 folgte die Eröffnung des Forschungszimmers, 2020 die Einführung des Schülertickets.

Heute ist die Zooschule ein zentraler Lernort für Bildung und Nachhaltigkeit. „Unsere Zooschule zeigt, wie Umweltbildung Begeisterung weckt und Verantwortung fördert“, fasst Stephanie Löbe zusammen.

Weitere Informationen zu den Bildungsangeboten, Workshops und Unterrichtsmaterialien finden sich unter erlebnis-zoo.de/zooschule.

Messerangriff Symbolbild

Mann bedroht Passanten mit Messer am Raschplatz

6. November 2025/in Hannover

Einsatz am frühen Morgen in Hannover – Ermittlungen wegen Bedrohung.

HANNOVER (redu) – Ein 42-jähriger Mann hat am frühen Donnerstagmorgen einen Passanten am Raschplatz mit einem Messer bedroht. Der Verdächtige wurde kurz darauf von der Polizei festgenommen. Verletzt wurde niemand.

Am frühen Donnerstagmorgen, 6. November 2025, ist es am Raschplatz in Hannover zu einer Bedrohung mit einem Messer gekommen. Nach bisherigen Erkenntnissen des Polizeikommissariats Hannover-Mitte bat eine Frau dort einen 33-jährigen Passanten um eine Zigarette. Da der Mann keine anbieten konnte, kam es zu einem Streit zwischen ihm und der Frau sowie ihrem Begleiter.

Im Verlauf des Streits zog der 42-jährige Begleiter plötzlich ein Messer. Mit mehreren Metern Abstand hielt er es dem Passanten vor die Brust und führte mehrere Stichbewegungen aus. Dabei wurde niemand verletzt. Anschließend flüchteten der Mann und die Frau in Richtung Hauptbahnhof.

Der 33-Jährige alarmierte sofort die Polizei. Einsatzkräfte fahndeten nach den beiden und trafen sie wenig später in der Niki-de-Saint-Phalle-Promenade unter dem Hauptbahnhof an. Die Beamten nahmen den mutmaßlichen Täter fest und stellten das Messer sicher. Nach der Feststellung seiner Identität erhielt der Mann einen Platzverweis, dem er nachkam.

Die Polizei leitete Ermittlungen wegen Bedrohung ein.

Unfall auf A2

Drei LKW kollidieren auf der A2 bei Hannover

5. November 2025/in Hannover

Sperrung in Richtung Dortmund führt zu kilometerlangem Stau.

HANNOVER (redu) Bei einem Verkehrsunfall auf der A2 am Kreuz Hannover-Ost sind am Mittwochmorgen drei Lastwagen zusammengestoßen. Ein Fahrer wurde leicht verletzt und in ein Krankenhaus gebracht.

Um 07.45 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Verkehrsunfall auf die A2 am Kreuz Hannover-Ost in Fahrtrichtung Dortmund alarmiert. Nach ersten Meldungen sollte einer der Fahrer in seinem Führerhaus eingeklemmt sein. Dies bestätigte sich vor Ort jedoch nicht.

Die Besatzung des Rettungshubschraubers Christoph 4 sowie mehrere Rettungswagen versorgten die beteiligten LKW-Fahrer. Einer von ihnen musste zur weiteren Untersuchung in ein hannoversches Krankenhaus gebracht werden.

Da kein schweres technisches Gerät zur Befreiung von Personen benötigt wurde, konnten viele der alarmierten Feuerwehrkräfte die Einsatzfahrt abbrechen. Vor Ort verblieb der 5. Löschzug, um auslaufende Betriebsstoffe aufzufangen und eine Verunreinigung der Fahrbahn zu verhindern.

Über die Ursache des Unfalls und die Höhe des entstandenen Schadens lagen zunächst keine Informationen vor. Der Einsatz war für die Feuerwehr gegen 09.50 Uhr beendet.

Während der Rettungs- und Aufräumarbeiten blieb die A2 in Fahrtrichtung Dortmund voll gesperrt. Dadurch bildete sich ein kilometerlanger Rückstau.

Roter Panda

Trauer um Panda-Nachwuchs im Zoo Hannover

3. November 2025/in Hannover

Zoo-Team untersucht Todesursache und hofft auf gutes Gedeihen des zweiten Jungtiers.

HANNOVER (redu) Trauer im Erlebnis-Zoo Hannover: Eines der beiden Jungtiere der Kleinen Pandas ist unerwartet gestorben. Die Todesursache wird derzeit untersucht. Das Zoo-Team zeigt sich betroffen über den Verlust.

Am vergangenen Wochenende ist im Erlebnis-Zoo Hannover eines der beiden Jungtiere der Kleinen Pandas gestorben. Das Zoo-Team hat Untersuchungen eingeleitet, um die genaue Todesursache festzustellen.

Panda-Weibchen „Fine“ hatte am 10. Juni Zwillinge zur Welt gebracht. Von Beginn an kümmerte sich die Mutter fürsorglich um ihren Nachwuchs. Die beiden Jungtiere, „Magnus“ und „Rasmus“, entwickelten sich zunächst gut und begannen Anfang Oktober, die Außenanlage zu erkunden. Viele Zoobesucher konnten die Tiere beim Heranwachsen beobachten.

Zum Ende der vergangenen Woche zeigte sich „Magnus“ deutlich geschwächt. Trotz sofortiger tierärztlicher Betreuung überlebte das Jungtier nicht. Nach Angaben des Zoos ist die Sterblichkeitsrate bei Jungtieren der Kleinen Pandas sowohl in der Wildbahn als auch in Zoos sehr hoch. Entsprechend wurde die Entwicklung der Zwillinge eng begleitet.

„Das gesamte Team ist sehr traurig über den Verlust“, teilte der Zoo mit. Dem verbliebenen Jungtier „Rasmus“ gehe es nach derzeitigem Stand gut. „Wir werden den Kleinen noch engmaschiger überwachen“, erklärte Zootierärztin Dr. Katja von Dörnberg. Sie bat Besucherinnen und Besucher, dem Tier weiterhin die Daumen zu drücken.

Die Kleinen Pandas, auch Rote Pandas genannt, gelten laut Weltnaturschutzunion als stark gefährdet. Der Erlebnis-Zoo Hannover beteiligt sich am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm, um zum Schutz dieser Tierart beizutragen.

Herbstlaub

aha sammelt 3.500 Tonnen Laub in Hannover

3. November 2025/in Hannover

320 Beschäftigte, 80 Kehrmaschinen und neue Verfahren im Einsatz.

HANNOVER (redu) – Wenn im Herbst die Blätter fallen, beginnt für die Stadtreinigung der Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) die arbeitsintensivste Zeit des Jahres. Von Oktober bis Dezember sammeln rund 320 Beschäftigte etwa 3.500 Tonnen Laub. Neue Arbeitsverfahren und umweltfreundliche Geräte erhöhen dabei die Effizienz und senken Lärm und Emissionen.

Großeinsatz im Herbst

Jedes Jahr, wenn die Bäume in Hannover ihr Laub verlieren, steht die Stadtreinigung der Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) vor einer großen Herausforderung. Zwischen Oktober und Dezember sammeln 320 Mitarbeitende rund 3.500 Tonnen Laub – das entspricht etwa 140 Lkw-Ladungen. Zum Einsatz kommen 80 Kehrmaschinen, 100 Laubpuster und 260 Besen.

„Wenn im Herbst die Blätter fallen, läuft bei uns alles auf Hochtouren. Dank moderner Technik und guter Teamarbeit schaffen wir es, jedes Jahr tausende Tonnen Laub schnell und umweltfreundlich aus dem Stadtbild zu entfernen – für mehr Sicherheit und ein gepflegtes Hannover“, sagt Robert Krause, Leiter des Reinigungsbetriebs der aha-Stadtreinigung.

Die Laubmengen werden von Straßen, Radwegen und Plätzen aufgenommen. Für Gehwege sind die jeweiligen Grundstückseigentümer verantwortlich. Privathaushalte können ihr Laub über die Biotonne oder den Laubsack entsorgen. Bis zu einem Kubikmeter darf zudem kostenlos auf Wertstoffhöfen, Deponien oder Grüngutannahmestellen abgegeben werden.

Effizienter mit Rendezvous-Verfahren

Um den Arbeitsablauf zu verbessern, setzt aha verstärkt auf das sogenannte Rendezvous-Verfahren. Dabei werden morgens Container an zuvor festgelegte Abstellplätze geliefert. Nach Abschluss der Einsätze holen aha-Teams die gefüllten Behälter ab und bringen sie direkt zur Verwertung auf die Deponie in Lahe.

Das spart Transportwege, erhöht die Einsatzzeit der Reinigungskräfte vor Ort und verbessert die Auslastung der Fahrzeuge. Das Verfahren erfordert eine genaue zeitliche Abstimmung und enge Zusammenarbeit der Teams.

Leiser und umweltfreundlicher

Bereits seit mehreren Jahren nutzt aha akkubetriebene Laubbläser. Die Geräte kommen je nach Einsatz in unterschiedlichen Größen zum Einsatz. Sie sind emissionsfrei, leichter zu handhaben und verursachen deutlich weniger Lärm als Modelle mit Verbrennungsmotor.

Durch austauschbare Akkus ist ein durchgehender Betrieb auch bei hoher Belastung möglich. Nach Dienstende werden die Akkus in den Betriebsstätten aufgeladen – die Lagerung von Treibstoff entfällt. Das erhöht die Arbeitssicherheit und reduziert Emissionen im Stadtgebiet.

Vom Laub zum Kompost

Das gesammelte Laub wird nicht einfach entsorgt, sondern weiterverwertet. In den Anlagen der aha entsteht daraus hochwertiger Kompost. Verunreinigtes Laub wird als Straßenkehricht entsorgt. Bürgerinnen und Bürger können auf den Deponien bis zu 400 Kilogramm Kompost für eine Pauschale von fünf Euro erwerben.

Beitrag zur Verkehrssicherheit

Die jährliche Laubsammlung ist auch ein Beitrag zur Verkehrssicherheit. Trockene Blätter können Gefahren wie Glasscherben verdecken, nasses Laub wird schnell rutschig. Zudem können große Laubmengen Regeneinläufe verstopfen und Wasser auf der Fahrbahn stauen. Die Stadtreinigung sorgt mit ihren Einsätzen dafür, dass Straßen und Wege sicher befahrbar bleiben.

Rechtlicher Hintergrund

Die Zuständigkeit für die Straßenreinigung ist im niedersächsischen Straßengesetz geregelt. In Hannover hat die Landeshauptstadt diese Aufgabe per Verbandsordnung an den Zweckverband Abfallwirtschaft Region Hannover übertragen. Dessen Straßenreinigungsverordnung und -satzung regeln die Reinigungspflichten der öffentlichen Flächen sowie den Winterdienst.

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