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Aktuelle Nachrichten aus der Landeshauptstadt Hannover – lokale Meldungen, Polizei, Politik und Stadtgeschehen.

Ersatzverkehr

Gleisbau auf Linie 13: Strecke bis Fasanenkrug gesperrt

29. Juli 2025/in Hannover

Bauarbeiten für Hochbahnsteig führen zu Busverkehr zwischen Noltemeyerbrücke und Fasanenkrug.

HANNOVER (redu). Wegen Gleisbauarbeiten auf der Stadtbahnlinie 13 stellt die ÜSTRA zwischen dem 2. und 14. August 2025 den Bahnverkehr im Abschnitt Noltemeyerbrücke bis Fasanenkrug ein. Ein Ersatzverkehr mit Bussen ist eingerichtet.

Aufgrund von Gleisbauarbeiten ist der Stadtbahnverkehr der Linie 13 zwischen Noltemeyerbrücke und Fasanenkrug ab Samstag, 2. August 2025, 5:00 Uhr, bis Donnerstag, 14. August 2025, 3:00 Uhr, unterbrochen. Die Stadtbahnen verkehren in diesem Zeitraum nur zwischen Hemmingen und Noltemeyerbrücke.

Für den gesperrten Abschnitt hat die ÜSTRA einen Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Der Umstieg erfolgt an der Haltestelle Noltemeyerbrücke. Fahrgäste in Richtung stadtauswärts nutzen die Bedarfshaltestelle auf der Podbielskistraße. Die Ankunftshaltestelle der Ersatzbusse befindet sich hinter der Käthe-Steinitz-Straße.

Die Busse fahren nach einem gesonderten Baustellenfahrplan. Die ÜSTRA empfiehlt daher, zusätzliche Fahrzeit einzuplanen. Die aktuellen Fahrpläne sind über die ÜSTRA App sowie unter uestra.de abrufbar. Fahrgäste werden zudem über Aushänge an den betroffenen Haltestellen informiert.

Eine Fahrradmitnahme ist in den Ersatzbussen nicht möglich. Die Baumaßnahmen erfolgen auf der Sutelstraße und sind Teil des Baus eines neuen Hochbahnsteigs an der Haltestelle Ludwig-Sievers-Ring. Die Bauzeit wurde bewusst in die Sommerferien gelegt, um Schulverkehre nicht zu beeinträchtigen.

Kleines Fest

Kleines Fest 2025: Familienfreundlich und international

27. Juli 2025/in Hannover

Rund 50.000 Besucher*innen beim Festival im Großen Garten.

HANNOVER (redu). Mit knapp 50.000 Gästen und zehn Deutschlandpremieren endet das Kleine Fest im Großen Garten 2025. Trotz wechselhafter Witterung und neuer Strukturen zeigt sich: Die Neuausrichtung des hannoverschen Sommerfestivals nimmt Gestalt an.

Das Kleine Fest im Großen Garten ist am Abend des 27. Juli 2025 nach 18 Festivaltagen zu Ende gegangen. Unter dem diesjährigen Motto „Es ist angerichtet“ bot das Festival ein breites Spektrum an künstlerischen Darbietungen, Walkacts und Installationen im barocken Ambiente des Großen Gartens in Hannover-Herrenhausen. Rund 120 Künstlerinnen und Künstler aus 20 Nationen waren beteiligt.

Das Festival steht im Zeichen eines laufenden Wandels. Unter der künstlerischen Leitung von Casper de Vries entwickelt sich das Festival weiter. Der Fokus liegt auf hochwertiger, internationaler Kleinkunst und einem familienfreundlichen Programm mit vielseitigem Angebot. Die Programmstruktur umfasst Comedy, Clownerie, Artistik, Urban Dance und partizipative Formate für Kinder. Besonderer Wert wurde auf Mitmachaktionen und Workshops mit Künstler*innen gelegt.

Kleines Fest 2025: Familienfreundlich und international – BGPress 1328597

Granny Turismo sorgte für überraschende Situationskomik als zwei ungenierte Omas auf den Wegen. © Bernd Günther

Publikumslieblinge wie die motorisierten Grannys, Miss Margherita oder das Kollektiv Superhallo mit der DJ Frietmachine trafen ebenso auf positive Resonanz wie bewährte Acts vergangener Jahre. Zehn Produktionen wurden in Deutschland erstmals gezeigt. Zwei Neuproduktionen erweiterten das Angebot. Trotz des durchwachsenen Wetters gab es nur zwei abgebrochene Vorstellungen. Viele Besucher*innen blieben auch an regnerischen Tagen bis zum Schluss.

Inhaltlich rückt das Festival zunehmend gesellschaftliche Themen in den Mittelpunkt. Zahlreiche Performances griffen Fragen nach Identität, Beziehung, Umwelt und Tierethik auf. Beispiele sind die Akrobatiknummer von Chris Iris, das Programm „Bee Happy“ zum Bienensterben oder die Jonglage-Performance „Omâ“ von Roxana Küwen Arsalan zur Herkunftsfrage. Diese neue inhaltliche Tiefe ist für de Vries Teil eines bewussten Entwicklungsprozesses.

Ergänzt wird das Festivalkonzept durch strukturelle Veränderungen. Die Umstellung des Ticketvertriebs auf einen offenen Verkauf ohne Losverfahren ermöglicht Spontanbesuche. Das Festival war in diesem Jahr nicht durchgängig ausverkauft. Vor allem Wochenendtermine waren stark nachgefragt. Kurzentschlossene nutzten vermehrt die Abendkasse und das tagesaktuelle Online-Kartenkontingent.

Mit einer Auslastung von rund 70 Prozent und nahezu 50.000 verkauften Karten zeigt sich das Publikum weiterhin stark interessiert. Der hohe Identifikationsgrad von Besucherinnen und Artistinnen zeigt sich auch in den positiven Rückmeldungen über soziale Medien und direkte Umfragen. Auffällig war die Einsatzbereitschaft der Künstler*innen auch bei Regenwetter.

Kulturdezernentin Eva Bender zog ein positives Fazit und hob die kreative Atmosphäre, das besondere Ambiente und die Nähe zwischen Publikum und Darbietenden hervor. Auch der künstlerische Leiter Casper de Vries bekräftigte, dass Wandel notwendig und fruchtbar sei. Das Kleine Fest bleibe ein Ort für poetische, unterhaltsame wie auch nachdenkliche Programme. Die nächste Ausgabe ist für den 7. bis 26. Juli 2026 geplant.

Rettungswagen

Zwei Schwerverletzte bei Unfall an Raststätte Varrelheide

27. Juli 2025/in Hannover

Fahrer verliert Kontrolle beim Auffahren – Raststätte vorübergehend gesperrt.

HANNOVER (redu). Am Samstagabend gegen 18:30 Uhr wurde die Feuerwehr Hannover zu einem Verkehrsunfall auf der Autobahn 2 in Fahrtrichtung Berlin alarmiert. Ein 71 Jahre alter Autofahrer verlor beim Einfahren auf die Raststätte Varrelheide die Kontrolle über sein Fahrzeug, das sich überschlug und schließlich auf dem Rastplatz zum Stillstand kam.

Nur wenige Tage zuvor, am 19. Juli 2025, hatte sich auf der gegenüberliegenden Seite der Rastanlage ebenfalls ein schwerer Unfall ereignet, bei dem eine Person ums Leben kam und mehrere weitere schwer verletzt wurden.

Gegen 18:30 Uhr wurde die Feuerwehr Hannover durch die Regionsleitstelle zu einem Unfall auf die Autobahn 2 in Fahrtrichtung Berlin gerufen. Beim Auffahren auf die Raststätte Varrelheide verlor ein 71-jähriger Fahrer die Kontrolle über seinen Wagen. Das Fahrzeug überschlug sich und kam auf dem Rastplatz zum Stillstand.

Die 68-jährige Beifahrerin wurde im Fahrzeug eingeschlossen und musste durch die Feuerwehr mit technischem Gerät befreit werden. Der Fahrer konnte sich eigenständig aus dem Unfallfahrzeug retten. Beide Insassen erlitten schwere Verletzungen und wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Während des Rettungseinsatzes blieb die Raststätte Varrelheide gesperrt. Der Verkehr auf der A2 selbst wurde nicht beeinträchtigt. Insgesamt waren 20 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst bis etwa 19:15 Uhr im Einsatz.

Nach Angaben der Polizei fuhr ein 71-jähriger Autofahrer aus Wathlingen am Freitag gegen 18:00 Uhr mit einem Kia Solero auf der A2 in Richtung Berlin. Im Bereich Hannover verließ er die Autobahn und bog auf den Parkplatz „Varrelheide“ ab. Dort kam das Fahrzeug aus bislang ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab. Der Wagen prallte gegen einen Betonpoller und überschlug sich. Dabei wurde die 68-jährige Beifahrerin schwer verletzt. Der Fahrer selbst erlitt leichte Verletzungen.

Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf rund 10.000 Euro. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.

Nachtrag 05.08.25 (ots): Die schwerverletzte 68-Jährige, die am 26.07.2025 gemeinsam mit einem 71-Jährigen in einem Kleinwagen auf dem Parkplatz Varrelheide an der Autobahn (A) 2 verunfallte, erlag am 04.08.2025 ihren Verletzungen

Feuerwehr auf Einsatzfahrt

Brand in Hotel an der Expo Plaza durch Sprinkler gestoppt

26. Juli 2025/in Hannover

Gäste mussten Hotel verlassen – Feuerwehr und Rettungsdienst bis in die Nacht im Einsatz.

HANNOVER (redu). Ein Feuer im Saunabereich eines Hotels in Hannover hat am Freitagabend einen größeren Einsatz ausgelöst. Dank automatischer Systeme konnte die Ausbreitung verhindert werden. Ernsthaft verletzt wurde bei dem Einsatz niemand.

Am Freitag gegen 22:00 Uhr schlug die automatische Brandmeldeanlage eines Hotels an der Expo Plaza Alarm. Bei der Erkundung stellte der Einsatzleiter fest, dass mehrere Rauchmelder im Saunabereich im fünften Obergeschoss ausgelöst hatten. Ein Hotelgast bestätigte die Rauchentwicklung. Die Feuerwehr Hannover erhöhte daraufhin die Alarmstufe und forderte weitere Kräfte sowie den Rettungsdienst an.

Durch das rechtzeitige Eingreifen der automatischen Sprinkleranlage wurde eine Ausbreitung des Brandes verhindert. Die Feuerwehr führte mit zwei Atemschutztrupps Nachlöscharbeiten durch und belüftete betroffene Bereiche. Angrenzende Räume wurden kontrolliert. Eine Person wurde medizinisch betreut, musste aber nicht ins Krankenhaus gebracht werden. Ein Säugling wurde aus organisatorischen Gründen transportiert, da auf spezielle Nahrung vorübergehend kein Zugriff bestand.

Die Gäste des Hotels waren zum Zeitpunkt des Eintreffens der Feuerwehr bereits evakuiert worden. Die Räumung erfolgte infolge des Alarms der Brandmeldeanlage. Dies ermöglichte eine schnelle Aufnahme der Löscharbeiten ohne Gefährdung der Gäste.

Während des Einsatzes verursachte die ausgelöste Sprinkleranlage einen erheblichen Wasserschaden. Einige Hotelgäste mussten daraufhin in umliegenden Unterkünften untergebracht werden. Die Feuerwehr unterstützte bei der Organisation dieser Maßnahmen.

Zur genauen Brandursache und zur Höhe des Schadens konnte die Feuerwehr keine Angaben machen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Insgesamt waren rund 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes bis etwa 2:00 Uhr im Einsatz.

Verkehrshinweis

Maschseefest: Zufahrt zur Südstadt zeitweise beschränkt

25. Juli 2025/in Hannover, Verkehr

Nur Anwohner mit Ausweis dürfen während des Festbetriebs in die westliche Südstadt fahren.

HANNOVER (redu). Wegen des Maschseefests kommt es ab Mittwoch in Hannovers Südstadt zu Verkehrseinschränkungen. Um die Anreise zu entlasten, sperrt die Stadt das Viertel zu Stoßzeiten für den Durchgangsverkehr.

Ab dem 30. Juli wird das Quartier der westlichen Südstadt in Hannover während der Hauptanreisezeiten zum Maschseefest für den allgemeinen Verkehr gesperrt. Die Maßnahme soll die Parksituation entspannen und den Verkehrsfluss während des Veranstaltungszeitraums verbessern.

Die Zufahrt ist jeweils mittwochs und donnerstags von 17 bis 20 Uhr, freitags von 17 bis 22 Uhr sowie sonnabends bis 22.30 Uhr nur für Anwohner mit gültigem Durchfahrtsschein oder Bewohnerparkausweis erlaubt. Betroffen ist das Gebiet, das durch Willy-Brandt-Allee, Rudolf-von-Bennigsen-Ufer, Altenbekener Damm, Hildesheimer Straße und Friedrichswall begrenzt wird.

Die Stadt hat alle Bewohnerinnen und Bewohner mit Durchfahrtsscheinen ausgestattet. Auch reguläre Parkausweise berechtigen zur Einfahrt. Besucher des Maschseefests werden ausdrücklich gebeten, öffentliche Verkehrsmittel oder Fahrräder zu nutzen. Als Alternative stehen Park-and-Ride-Plätze am Stadtrand zur Verfügung.

Weitere Informationen zur Anreise finden sich auf der offiziellen Website von Hannover unter www.visit-hannover.com sowie unter www.hannover.de/bewohner*innenparken.

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Maschseefest

Mit Bus, Bahn und Schiff zum Maschseefest am Maschsee

21. Juli 2025/in Hannover

ÜSTRA bietet Sonderverkehr, Schiffsrundfahrten und Kinderangebote zum Sommerfestival.

HANNOVER (redu). Das Maschseefest 2025 in Hannover startet am 30. Juli. Die ÜSTRA unterstützt das Event mit einem erweiterten Verkehrsangebot. Besucherinnen und Besucher können mit Bus, Bahn und Schiff bequem anreisen – auch für Familien ist gesorgt.

Vom Mittwoch, 30. Juli bis Sonntag, 17. August 2025 findet rund um den Maschsee in Hannover das Maschseefest statt. Für eine entspannte An- und Abreise sorgt ein umfangreiches ÖPNV-Angebot der ÜSTRA.

Die Sonderbuslinie 267 verkehrt an allen Veranstaltungstagen mehrmals pro Stunde zwischen „Kröpcke“ und „Maschsee/Strandbad“. Unterwegs werden mehrere Haltestellen in unmittelbarer Nähe zum See bedient, darunter Aegidientorplatz, Rathaus/Bleichenstraße, Sprengel Museum, Funkhaus, Geibelstraße, Altenbekener Damm und Löwenbastion.

Die Linie 267 ist von Montag bis Donnerstag jeweils ab etwa 18 Uhr bis 1 Uhr nachts unterwegs. Freitags und samstags fahren die Busse bereits ab 14 Uhr und bis ca. 2:30 Uhr. Sonntags startet der Betrieb um 11:30 Uhr und endet gegen 1:30 Uhr nachts.

Darüber hinaus ist die sprintH Buslinie 800 eine weitere Verbindung zum Festgelände. Sie fährt zwischen Mehrum und Kröpcke und hält ebenfalls an zentralen Haltestellen rund um den Maschsee, inklusive Geibelstraße.

Auch die Stadtbahnlinien bieten zahlreiche Möglichkeiten für eine direkte oder fußläufige Anreise. Besonders geeignet sind die Stationen Kröpcke, Waterloo, Aegidientorplatz, Geibelstraße und Döhrener Turm. Die Linien 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 11 und 13 stellen dabei die wichtigsten Anbindungen dar.

Empfohlen wird die Nutzung der ÜSTRA App oder der Website uestra.de für eine individuelle Fahrplanauskunft. In der App können Nutzerinnen und Nutzer außerdem Tickets direkt kaufen.

Ein besonderes Erlebnis bietet die Maschseeflotte. Während des Maschseefests verkehren die Fahrgastschiffe des Tochterunternehmens ÜSTRA Reisen mit verlängerten Betriebszeiten. Rundfahrten dauern etwa 50 Minuten. Die Tickets kosten 9 Euro für Erwachsene und 5 Euro für Kinder, Schüler, Auszubildende und Studierende. Ermäßigte Fahrten für Seniorinnen, Rentner und Schwerbehinderte kosten 7 Euro. Familien mit bis zu drei Kindern zahlen 20 Euro für eine gemeinsame Rundfahrt.

Für kürzere Strecken besteht die Möglichkeit, eine einfache Überfahrt zwischen maximal drei Anlegestellen für 5 Euro (ermäßigt 3,50 Euro) zu nutzen. Die 5er-Karte für Vielfahrer kostet 40 Euro (ermäßigt 20 Euro).

Ein eigenes Angebot richtet sich an Kinder zwischen vier und zehn Jahren: Das Piratenschiff üstralala lädt dienstags und donnerstags zu Abenteuerfahrten mit Kapitänin Zoff ein. Die Fahrten starten um 14:00, 15:00 und 16:00 Uhr am Anleger Stadion. Die Tickets sind ausschließlich online erhältlich und kosten 7,50 Euro pro Person zuzüglich Vorverkaufsgebühr.

Ergänzt wird das Verkehrsangebot durch einen Service-Tower am Arthur-Menge-Ufer, der während des gesamten Fests über Fahrpläne, Tarife und Verbindungen informiert.

Herzenswunsch der Malteser

Malteser erfüllen Fußballfan letzten großen Wunsch

20. Juli 2025/in Hannover

Schwerkranker Mann erlebt mit Herzenswunschwagen das Sommerfest von Hannover 96.

HANNOVER (redu). Ein Fußballfan mit schwerer Krankheit konnte noch einmal das Stadion seines Lieblingsvereins besuchen. Möglich machte das eine Wunschfahrt der Malteser mit ihrem Herzenswunsch-Krankenwagen.

Torsten Richteweg, 52, leidet seit Jahren an Multipler Sklerose und ist inzwischen bettlägerig. Am 18. Juli 2025 besuchte er mit Hilfe der Malteser das Sommerfest von Hannover 96 in der Heinz-von-Heiden-Arena. Zwei Stunden lang konnte er in Begleitung seiner Mutter und zwei ehrenamtlicher Helfer das Stadionambiente erleben.

Die Fahrt wurde vom Projekt „Herzenswunsch-Krankenwagen“ organisiert. Dieses Angebot der Malteser ermöglicht es schwer erkrankten Menschen, noch einmal einen für sie bedeutenden Ort zu besuchen. In Niedersachsen existiert das Projekt seit 2016 an mehreren Standorten. Allein 2024 wurden 30 solcher Wunschfahrten umgesetzt, seit Beginn rund 230.

Begleitet wurde Richteweg von Torben Abel und Sarah Reichenberger. Die beiden Ehrenamtlichen kümmerten sich während des gesamten Besuchs um den Patienten. Für Reichenberger war es die erste Fahrt dieser Art, Abel nahm bereits zum zweiten Mal teil. Die Familie zeigte sich dankbar für das Engagement der Helfer.

Richteweg war früher als Bäcker tätig. Die Krankheit zwang ihn, seinen Beruf aufzugeben. Seit vier Jahren lebt er im Pflegezentrum Herta-Meyer-Haus in Hannover-Herrenhausen. Die Fanliebe zu Hannover 96 ist geblieben. In seinem Zimmer befinden sich hunderte Fanartikel. Der Wunsch, das Stadion noch einmal zu erleben, entstand in Zusammenarbeit mit dem Pflegepersonal.

Die Teilnahme am Sommerfest war für Richteweg eine Alternative zu einem regulären Heimspiel, das zu anstrengend gewesen wäre. Seine Mutter begleitete die Fahrt und berichtete, dass er sich über den Ausflug gefreut habe. Trotz seiner eingeschränkten Kommunikation habe er kleine Zeichen der Freude gezeigt.

Finanziert wird das Projekt ausschließlich über Spenden. Weder Patienten noch Angehörige müssen etwas bezahlen. Auch die Ausbildung der ehrenamtlichen Fahrer erfolgt ohne Kosten für diese. Die Malteser sind daher auf finanzielle Unterstützung angewiesen, um das Angebot fortzuführen.

PKW unter LKW-Auflieger

Tödliche Kollision mit Lkw auf Rastplatz bei Hannover

19. Juli 2025/in Hannover

Feuerwehr rettet Verletzte aus Pkw-Wrack – Autobahn Richtung Dortmund während Rettungsmaßnahmen gesperrt.

HANNOVER (redu). Ein schwerer Verkehrsunfall auf einem Autobahn-Rastplatz bei Hannover hat am Samstagabend den Tod eines Menschen und drei Schwerverletzte zur Folge gehabt. Ein VW Golf war auf den Parkplatz Varrelheide (Nord) bei Hannover-Lahe eingefahren und dort unter einen geparkten Sattelzug geraten. Die Rettungsarbeiten gestalteten sich komplex und dauerten rund eineinhalb Stunden.

Der Unfall ereignete sich am Samstag gegen 17:29 Uhr auf der Autobahn 2 in Fahrtrichtung Dortmund. Ein mit vier Personen besetzter VW Golf fuhr mit hoher Geschwindigkeit auf den Rastplatz Varrelheide (Nord) und prallte dort frontal in das Heck eines abgestellten Lastwagens. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Fahrzeug tief unter den Sattelauflieger geschoben – bis etwa zur Mitte der Fahrgastzelle.

Zwei der vier Insassen, die sich auf den Rücksitzen befanden, konnten sich selbst oder mit Unterstützung von Ersthelfern aus dem Fahrzeug befreien. Die beiden Frontinsassen – Fahrer und Beifahrerin – wurden jedoch im Wrack eingeklemmt. Der Lkw-Fahrer blieb unverletzt. Er befand sich zum Unfallzeitpunkt im Ruhemodus in seinem Fahrzeug.

Aufgrund der ersten Meldungen, wonach sich im Pkw ein Brand entwickeln könnte und mehrere Personen eingeklemmt seien, wurde umgehend ein Großaufgebot an Rettungskräften alarmiert. Neben der Berufsfeuerwehr Hannover waren auch Einheiten der Ortsfeuerwehr Misburg sowie ein Rettungshubschrauber („Christoph 4“) und mehrere Spezialfahrzeuge für die technische Rettung vor Ort.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass der Pkw zwar stark deformiert war, aber kein Feuer ausgebrochen war. Die Feuerwehr begann unmittelbar mit der technischen Rettung der beiden eingeklemmten Personen. Für die Befreiung der Beifahrerin musste der Sattelauflieger zunächst mit einem Kran angehoben werden. Anschließend wurde das Unfallfahrzeug mit einer Seilwinde unter dem Lkw-Auflieger hervorgezogen.

Nachdem das Fahrzeug frei lag, kam hydraulisches Rettungsgerät zum Einsatz, um das Wrack aufzuschneiden. Die Feuerwehr konnte die Beifahrerin lebend bergen und dem Rettungsdienst übergeben. Für den Fahrer kam jedoch jede Hilfe zu spät – die Notärztin konnte nur noch seinen Tod feststellen. Die drei überlebenden Unfallopfer, darunter zwei Frauen und ein Mann, wurden mit schweren Verletzungen in umliegende Kliniken gebracht.

Während des Einsatzes wurde die A2 in Fahrtrichtung Westen voll gesperrt. Der Rettungshubschrauber landete auf der Fahrbahn. Die Sperrung führte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen. Angaben zum Alter der Beteiligten oder zur Schadenshöhe lagen zunächst nicht vor.

Die Feuerwehr war mit insgesamt 52 Einsatzkräften und 19 Fahrzeugen im Einsatz. Der Einsatz konnte gegen 18:45 Uhr beendet werden.

Atemschutz

Rauch im Aufzugsschacht: Kellerbrand sorgt für Einsatz

16. Juli 2025/in Hannover

Einsatz mit 15 Fahrzeugen – Polizei ermittelt nach Brand in einem Mehrfamilienhaus.

HANNOVER (redu). Ein vermeintlicher Brand im Aufzugsschacht eines Mehrfamilienhauses in Hannover entpuppte sich als Kellerbrand. Die Feuerwehr war mit 30 Einsatzkräften vor Ort. Verletzt wurde niemand.

Am Mittwochmittag ging gegen 12:15 Uhr bei der Regionsleitstelle Hannover ein Notruf ein. Gemeldet wurde Rauchentwicklung im Aufzugsschacht eines Mehrfamilienhauses in der Elmstraße. Als die alarmierten Einsatzkräfte eintrafen, stellten sie fest, dass sich der Rauch über den Aufzugsschacht im Treppenraum ausgebreitet hatte.

Erste Annahmen deuteten auf einen Brand im Schacht hin. Die Erkundung ergab jedoch, dass der Rauch aus dem Keller stammte. Dort hatte Gerümpel im Vorraum eines Kellerabteils Feuer gefangen. Die Feuerwehr leitete umgehend Löschmaßnahmen ein, die bereits um 12:58 Uhr zur Meldung „Feuer aus“ führten.

Der Brand hatte eine erhebliche Verrauchung im gesamten Kellerbereich und im Aufzugsschacht verursacht. Die Einsatzkräfte setzten Hochleistungslüfter ein, um die betroffenen Bereiche zu belüften. Nach Abschluss der Maßnahmen konnten alle Bewohner in ihre Wohnungen zurückkehren.

Verletzt wurde niemand. Lediglich zwei Personen wurden kurzfristig vom Rettungsdienst medizinisch nach Einatmung von Brandrauch untersucht. Angaben zur Schadenshöhe und zur Ursache des Brandes konnte die Feuerwehr nicht machen. Die Polizei hat die Ermittlungen vor Ort aufgenommen. Insgesamt waren Feuerwehr und Rettungsdienst mit 15 Fahrzeugen und 30 Einsatzkräften im Einsatz.

Rauch im Aufzugsschacht: Kellerbrand sorgt für Einsatz – BGPress 1329111

Zu einem Kellerbrand in der Elmstraße in Hannover rückten heute gleich zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr aus. Verletzt wurde zum Glück niemand. © Bernd Günther

Schützenfest Hannover endet mit 800.000 Besucher*innen – BGPress 1328457

Schützenfest Hannover endet mit 800.000 Besucher*innen

13. Juli 2025/in Hannover

Großer Ausmarsch, gutes Miteinander und gestärktes Schutzkonzept prägen das diesjährige Fest.

HANNOVER (redu). Am Sonntagabend geht das 496. Schützenfest Hannover zu Ende. Zehn Tage lang prägten Tradition, Feststimmung und vielfältige Angebote das Bild der Landeshauptstadt. Trotz wechselhaften Wetters wurden rund 800.000 Besucherinnen und Besucher auf dem Festplatz erwartet. Stadtverwaltung, Schützinnen, Schaustellerinnen sowie Einsatzkräfte zeigen sich insgesamt zufrieden mit dem Verlauf.

Das Fest wurde von zahlreichen Programmpunkten begleitet – darunter insbesondere der traditionelle Schützenausmarsch. Mit rund 180.000 Zuschauer*innen und etwa 10.000 Teilnehmenden war er auch in diesem Jahr ein zentrales Element. Susanne Blasberg-Bense, Dezernentin für Jugend, Familie und Sport der Stadt Hannover, hob die Bedeutung des Schützenfestes für das kulturelle Leben hervor. Sie verwies auf die positive Resonanz auf die Familienangebote, das Sicherheitskonzept sowie die gesteigerte Sichtbarkeit durch gezielte Werbemaßnahmen.

Schützenfest Hannover endet mit 800.000 Besucher*innen – BGPress 1328417

Eine große Anzahl an Schützenvereinen mit über 100 Musikkapellen und vielen Festwagen zogen beim heutigen Schützenausmarsch durch Hannovers Innenstadt. © Bernd Günther

Veranstalter*innen sehen Fortschritt zum Vorjahr

Paul-Eric Stolle, Präsident des Verbandes Hannoverscher Schützenvereine, zeigte sich erfreut über die hohe Beteiligung und die volle Innenstadt beim Umzug. Auch die Veranstaltungen des Verbandes seien gut besucht gewesen. Der Blick richtet sich nun auf die zukünftige Weiterentwicklung, insbesondere mit Blick auf das 500. Jubiläum des Schützenfestes im Jahr 2029.

Die Schausteller*innen äußerten sich ebenfalls zufrieden. Der Vorsitzende des Niedersächsischen Landesverbandes der Markt- und Schaustellerbetriebe, Fred Hanstein, hob vor allem die hohe Frequenz an bestimmten Tagen hervor. Besonders stark besucht seien der Familientag und der Tag des Ausmarsches gewesen.

Schutz- und Fürsorgekonzept erneut bewährt

Ein zentrales Element des Festes war erneut das Schutz- und Fürsorgekonzept mit drei Bausteinen: RückzugsRaum, Support-Team und digitalem Saferspaces-Zugang. Das von Cora Funk koordinierte Team war vor allem an den Wochenendtagen stark gefordert. Die Einsatzkräfte führten knapp 150 Informationsgespräche, leisteten rund 50 kleinere Hilfen und unterstützten in etwa 100 Betreuungssituationen. Das Konzept wurde von vielen Besucher*innen angenommen und hat zur Sicherheit und sozialen Begleitung maßgeblich beigetragen.

Schützenfest Hannover endet mit 800.000 Besucher*innen – BGPress 1328266

Ein Supportteam als Ansprechpartner auf dem Schützenplatz. © Bernd Günther

DRK meldet mehr Einsätze als im Vorjahr

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) war mit Sanitätsdiensten vor Ort und meldete bis Sonntagmorgen 145 Versorgungen sowie 32 Transporte ins Krankenhaus, darunter fünf mit Notarztbeteiligung. Einsatzleiter Florian Peters betonte die gute Zusammenarbeit mit Veranstaltern und Beteiligten. Besonders am Tag des Ausmarsches sei das Einsatzaufkommen gestiegen, das Team habe jedoch alle Einsätze gut bewältigt. Jeden Tag war das DRK mit 25 ehrenamtlichen Sanitäterinnen und Sanitätern auf dem Schützenplatz mit zwei Unfallhilfsstellen und Rettungswagen in unterschiedlichen Schichten im Einsatz. Am Ausmarschtag waren es sogar 75 Einsatzkräfte mit einer Vielzahl von zusätzlichen Rettungsfahrzeugen.

Rettungswagen beim Ausmarsch

Das Rotes Kreuz zogen trotz leicht erhöhter Einsatzzahlen eine positive Bilanz. © Bernd Günther

Spendenaktion der Bruchmeister*innen

Auch in diesem Jahr engagierten sich die Bruchmeister*innen für den guten Zweck. Phillip Gliesmann, Julia Schlawin, Kevin Küker und Torben Cornils sammelten Spenden zugunsten des Vereins KINDERHERZ Hannover e. V. Die endgültige Spendensumme steht noch nicht fest, es wird aber mit einem höheren Betrag als im Vorjahr gerechnet. 2024 kamen rund 10.400 Euro zusammen.

Ausblick auf kommende Jahre

Trotz punktueller Herausforderungen, etwa beim Wetter, ziehen die Beteiligten ein positives Fazit. Das Schützenfest Hannover bleibt ein bedeutender Bestandteil des städtischen Lebens und eine feste Größe im Veranstaltungskalender. Der Blick richtet sich bereits nach vorn: Mit dem 500-jährigen Jubiläum im Jahr 2029 steht ein bedeutendes Ereignis bevor, das bereits jetzt in den Planungen der Stadt und der Verbände berücksichtigt wird.

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