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Aktuelle Nachrichten aus der Landeshauptstadt Hannover – lokale Meldungen, Polizei, Politik und Stadtgeschehen.

Schloss Herrenhausen mit Museum von der Gartenseite aus

Neue Perspektiven im Museum Schloss Herrenhausen

13. Juli 2025/in Hannover

Welfenkutschen, barocke Schätze und Gartenblick: Museum startet mit neuer Konzeption in die Zukunft.

HANNOVER (redu). Mit einem umfangreich erneuerten Konzept ist das Museum Schloss Herrenhausen am 2. Juli 2025 offiziell wiedereröffnet worden. Der neue Eingangsbereich im Ostflügel bietet ab sofort nicht nur einen verbesserten Zugang zum Großen Garten, sondern auch neue Perspektiven auf das kulturelle Erbe der Stadt Hannover. Im Westflügel ist nun die neue Hauptausstellung „Vier Kutschen, ein Königreich. Hannover 1814–1866“ zu sehen, die historische Prunkkutschen des Hauses Hannover in Szene setzt.

Die Eröffnung wurde im Rahmen einer offiziellen Veranstaltung begangen, an der Oberbürgermeister Belit Onay, die Bildungs- und Kulturdezernentin Eva Bender sowie Prinz Ernst August von Hannover teilnahmen. Mit dem Abschluss der Umbauarbeiten setzt die Stadt ein starkes kulturpolitisches Signal – nicht zuletzt im Jubiläumsjahr des Großen Gartens, der 2025 sein 350-jähriges Bestehen feiert.

Oberbürgermeister Onay betonte in seiner Rede die Bedeutung des neuen Museums für die Stadt und verwies auf die enge Verbindung zwischen Hannover und dem Haus Hannover: „Ich freue mich sehr, dass Schloss, Kutschen und Königshaus nun in einer besonderen Ausstellung im Westflügel des Schlosses präsentiert werden.“ Besonders hob er die Dauerleihgabe der historischen Kutschen durch Prinz Ernst August von Hannover hervor.

Neue Wegeführung und verbesserter Zugang zum Garten

Im Zuge der Umbauarbeiten wurde der Ostflügel des Schlosses vollständig neugestaltet. Der bisherige Zugang über den historischen Blumengarten wird ergänzt durch eine neue, direkte Wegeführung. Besucherinnen und Besucher gelangen nun durch eine lichtdurchflutete Passage mit grüner Farbgebung und botanischen Illustrationen direkt in den Großen Garten. Ein Tastmodell, Pläne und Erläuterungen bereiten den Besuch auf anschauliche Weise vor.

Die Wegeführung wurde auch hinsichtlich der Barrierefreiheit überarbeitet. Alle Museumsbereiche sind jetzt über Aufzüge erreichbar. Zudem sorgt ein neu eingebauter Windfang im Westflügel für ein stabiles Raumklima zum Schutz der Exponate. Die gesamte Neugestaltung zielt darauf ab, das Besuchserlebnis zu verbessern und Schloss, Garten und Ausstellung stärker miteinander zu verzahnen.

Ausstellung zu Hannovers Königreich und seinen Symbolen

Herzstück der neuen Ausstellung sind vier aufwendig restaurierte Kutschen aus dem Besitz des Hauses Hannover. Diese Prunkfahrzeuge dienten einst zur Repräsentation der königlichen Macht und stehen im Mittelpunkt der Ausstellung „Vier Kutschen, ein Königreich“. Sie führt in die Epoche zwischen 1814 und 1866, als Hannover als eigenständiges Königreich bestand.

Neben den Kutschen zeigt die Ausstellung zahlreiche Gemälde, Porträts und Objekte, die einen Einblick in Politik, Gesellschaft und Kultur der damaligen Zeit geben. Thematisiert werden unter anderem die Umbrüche des 19. Jahrhunderts, die erstarkende Bürgergesellschaft und die Rolle des Monarchen.

Eine eigene Themenspur widmet sich der Geschlechtergeschichte. Hier wird beleuchtet, welche Rollen adelige Frauen einnahmen, wie sie sich selbst inszenierten und welche Handlungsspielräume ihnen zur Verfügung standen. Auch kritische Perspektiven – etwa die Verbindungen zwischen höfischer Repräsentation und kolonialer Expansion – werden aufgegriffen.

Inklusive Angebote und Vermittlung

Die Ausstellung legt großen Wert auf Teilhabe und Zugänglichkeit. Ein kostenloses Begleitheft für Kinder und Familien bietet Aufgaben und Rätsel für einen interaktiven Rundgang. Ein Tastmodell der „Goldenen Kutsche“ ermöglicht auch blinden und sehbehinderten Menschen einen haptischen Zugang zu den Objekten.

Darüber hinaus bietet eine Medienstation die Möglichkeit, sich spielerisch mit dem Thema Macht und Inszenierung auseinanderzusetzen. Besucherinnen und Besucher können sich digital als „König oder Königin von Hannover“ inszenieren und eine eigene Parade gestalten. Für Schulklassen gibt es ein Glossar mit einfachen Erläuterungen historischer Begriffe und Kontexte.

Neues Highlight bei den „Barocken Schätzen“

Auch der unterirdische Ausstellungsbereich „Barocke Schätze“ wurde durch ein bedeutendes Objekt ergänzt. Das großformatige Gemälde „Revue bei Bemerode“ von J. F. Lüders, vormals Bestandteil der Dauerausstellung im Historischen Museum, ist nun in Herrenhausen zu sehen. Es zeigt eine militärische Parade aus dem Jahr 1735 vor Georg II., Kurfürst von Hannover und König von Großbritannien.

Mithilfe einer interaktiven Medienstation lassen sich auf dem über acht Meter breiten Gemälde zahlreiche Details und Figuren entdecken. Damit wird das Bild zu einem zentralen Element der Vermittlungsarbeit im neu konzipierten Museumsteil.

Eintrittspreise und Öffnungszeiten

Der Eintritt zum Museum ist im Kombiticket für die Herrenhäuser Gärten enthalten. Erwachsene zahlen 10 Euro, ermäßigte Tickets kosten 8 Euro. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren haben freien Eintritt. Das Museum Schloss Herrenhausen ist in der Sommersaison (April bis Oktober) von Dienstag bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr geöffnet, in der Wintersaison (November bis März) von 9 bis 16 Uhr.

Die Herrenhäuser Gärten verzeichnen jährlich über 600.000 Besucherinnen und Besucher. Mit der Neugestaltung des Schlossmuseums erhält die Anlage ein weiteres attraktives Ziel für kulturhistorisch Interessierte aus dem In- und Ausland.

Kleines Fest

50 Shows pro Abend: Kleines Fest kehrt zurück

7. Juli 2025/in Hannover

Kleines Fest 2025 bringt internationales Kulturprogramm in den Großen Garten Hannover.

HANNOVER (redu). Drei Wochen, mehr als 50 Shows pro Abend und Künstler aus 20 Ländern: Das Kleine Fest im Großen Garten Hannover serviert ab dem 8. Juli ein dichtes Kulturmenü unter freiem Himmel – abwechslungsreich, international und familienfreundlich.

Vom 8. bis 27. Juli wird der Große Garten in Hannover erneut zur Bühne für eines der bekanntesten Kulturfestivals Norddeutschlands. Unter dem diesjährigen Motto „Es ist angerichtet“ bietet das Kleine Fest im Großen Garten ein Abendprogramm mit über 50 Aufführungen – von Magie bis Musik, von Clownerie bis Zirkuskunst.

Das Veranstaltungsgelände öffnet um 17.45 Uhr. Bereits eine Dreiviertelstunde zuvor steht die Picknickwiese an der Ostallee zur Verfügung. Dort können Gäste auch an bereitgestellten Tischen und Bänken Platz nehmen. Das Programm beginnt um 18 Uhr und endet gegen 23 Uhr mit einem gemeinsamen Finale. Der Auslass ist bis Mitternacht möglich.

Kulinarische Angebote finden sich an mehreren Ständen auf dem Gelände, darunter an der Fontänenbar Sophie, die von der Schlossküche Grauwinkels betrieben wird.

Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem Familienprogramm. Zu den Höhepunkten zählen lebendige Walkacts wie Mr. Bee und seine Bienen oder die Baronin auf einer pelzigen Riesenschnecke. Interaktive Angebote wie das Labyrinth „El Laberint“ und die mechanische Murmelbahn „Mechatropolis“ laden zum Mitmachen ein. Auch das leuchtende Schwanenballett an den Teichen soll Kinder wie Erwachsene ansprechen.

Das Programm lässt sich individuell planen. Auf der Website www.kleines-fest-herrenhausen.de finden Besucher einen Veranstaltungskalender mit Filterfunktion nach Genre, Künstler oder Spieldauer. Alternativ sind Programmheft (3 Euro) und Spielplan (kostenlos) an der Abendkasse und weiteren Ausgabestellen erhältlich.

Für Kinder und Jugendliche gibt es ein ergänzendes Ferienprogramm: In der „Kleines-Fest-Akademie“ können sie zwischen fünf Kursen wählen – darunter Jonglage, Tanz und Theater. Die Kurse finden im Zirkuszelt Salto an der Maschstraße statt. Anmeldungen sind online unter www.die-feriencard-hannover.de möglich.

Tickets sind online und über Vorverkaufsstellen der HAZ und NP erhältlich. Einige Termine sind bereits ausverkauft, für andere sind noch Restkarten verfügbar. An der Abendkasse werden täglich mindestens 300 Karten verkauft. Ab dem 1. Juli steht ein offizieller Ticket-Zweitmarkt zur Verfügung, der einen Weiterverkauf zum Originalpreis ermöglicht.

Die Eintrittspreise betragen 37 Euro regulär und 17 Euro ermäßigt. Kinder bis einschließlich elf Jahre haben freien Eintritt.

Das Festival wird unterstützt von der Sparkasse Hannover und weiteren regionalen Partnern aus Kultur und Wirtschaft.

Friedhof Seelhorst

Literarischer Spaziergang über den Friedhof Seelhorst

7. Juli 2025/in Hannover

Führung mit Literatur und Geschichte am 12. Juli auf dem größten Friedhof Hannovers.

HANNOVER (redu). Ein Friedhof als literarische Bühne: Wer den Stadtfriedhof Seelhorst einmal anders erleben will, kann am Samstag, 12. Juli 2025, um 15 Uhr am Poetry Walk mit Autor Kersten Flenter teilnehmen.

Der hannoversche Schriftsteller Kersten Flenter lädt zu einem besonderen Spaziergang über den Stadtfriedhof Seelhorst ein. Der „Poetry Walk“ am Sonnabend, 12. Juli, beginnt um 15 Uhr und verbindet Literatur, Geschichte und Friedhofskultur. Dabei greift Flenter die Themen Tod, Trauer und Abschied auf – ernsthaft, kurios oder mit einem augenzwinkernden Ton.

Die Teilnehmenden erwartet eine geführte Tour mit kurzen Lesungen und historischen Anekdoten an fünf ausgewählten Stationen. Besucht werden unter anderem die historische Abteilung am Wasserbecken sowie der Kapellenkomplex, der im Stil des Backsteinexpressionismus gestaltet ist.

Der 1920 eröffnete Stadtfriedhof Seelhorst ist mit 62 Hektar Fläche der größte Friedhof Hannovers. Er umfasst rund 30.600 Grabstätten. Eine Besonderheit ist der Seelwald, ein Bereich für Urnenbestattungen in naturnaher Umgebung.

Kersten Flenter hebt hervor, dass der Reiz dieser Führung im Zusammenspiel zwischen der klaren Struktur der Friedhofsanlage und den unerwarteten Wendungen poetischer Gedanken liege. Auch der Weg durch den Seelwald liefere immer wieder inspirierende Eindrücke.

Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist jedoch erforderlich per E-Mail an: umweltkommunikation@hannover-stadt.de. Der Poetry Walk findet im Rahmen der städtischen Veranstaltungsreihe „Grünes Hannover“ statt. Weitere Termine auf hannover.de/gruenes-hannover.

Schützenausmarsch 2025

Hannovers Innenstadt im Zeichen des Schützenausmarschs

6. Juli 2025/in Hannover

Schützenausmarsch lockt rund 180.000 Menschen bei sonnigem Wetter in Hannovers Zentrum.

HANNOVER (redu). Mehr als 10.000 Teilnehmer zogen am 6. Juli beim traditionellen Schützenausmarsch durch Hannovers Innenstadt. Begleitet von über 150 Gruppen und rund 100 Musikzügen säumten etwa 180.000 Zuschauer die Strecke bis zum Festplatz.

Pünktlich um 10 Uhr rief Schützenpräsident Paul-Eric Stolle mit dem traditionellen Kommando „Doubliertritt, Marsch!“ den Schützenausmarsch aus. Der Umzug ist ein zentraler Bestandteil des hannoverschen Schützenfestes, das zu den größten seiner Art weltweit zählt. Startpunkt war der Platz vor dem Neuen Rathaus, von wo aus sich die rund 10.000 Schützinnen und Schützen, begleitet von Musikzügen und Festwagen, auf den rund dreieinhalb Kilometer langen Weg durch die Innenstadt machten.

Zu den Stationen des Ausmarschs gehörten unter anderem die Tribünen am Ballhof sowie die Bruchmeisterallee, wo sich zahlreiche Zuschauer versammelten. Insgesamt verfolgten etwa 180.000 Menschen den festlichen Zug bei sonnigem Wetter entlang der Strecke. Viele hatten sich frühzeitig gute Plätze gesichert, um die vorbeiziehenden Gruppen zu sehen.

In diesem Jahr hatten sich mehr als 150 unterschiedliche Vereine, Musikzüge, Hilfsorganisationen sowie Unternehmen aus Hannover und der Region am Ausmarsch beteiligt. Diese Vielfalt sorgte für einen lebendigen und abwechslungsreichen Verlauf des Umzugs.

Bereits im Vorfeld begrüßte Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay die Teilnehmenden auf dem Platz der Menschenrechte. In seiner kurzen Rede würdigte er die Bedeutung des Ausmarschs für das kulturelle Leben der Stadt und bezeichnete ihn als „Highlight des Schützenfestes“.

Nach Angaben der Polizei Hannover und des Deutschen Roten Kreuzes verlief der Ausmarsch ruhig und ohne größere Zwischenfälle. Beide Organisationen zogen eine positive Bilanz des Tages.

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    Eine große Anzahl an Schützenvereinen mit über 100 Musikkapellen und vielen Festwagen zogen beim heutigen Schützenausmarsch durch Hannovers Innenstadt. © Bernd Günther
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    Dicht gedrängt säumten 10.000 von Besuchern die gesamte Strecke und begrüßten lauthals jede einzelne Gruppe. © Bernd Günther
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    Eine große Anzahl an Schützenvereinen mit über 100 Musikkapellen und vielen Festwagen zogen beim heutigen Schützenausmarsch durch Hannovers Innenstadt. © Bernd Günther
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    Ein bisschen Nostalgie vergangener Zeiten waren ebenfalls in Hannover zu sehen. © Bernd Günther
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    Die Niedersachsenmeute durfte natürlich auch dieses Jahr auf der Strecke nicht fehlen. © Bernd Günther
  • Hannovers Innenstadt im Zeichen des Schützenausmarschs – BGPress 1328457
    Eine große Anzahl an Schützenvereinen mit über 100 Musikkapellen und vielen Festwagen zogen beim heutigen Schützenausmarsch durch Hannovers Innenstadt. © Bernd Günther
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    Eine dänische Gastband heizte den Zuschauern auf der Ausmarschstrecke ein. © Bernd Günther
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    Eine große Anzahl an Schützenvereinen mit über 100 Musikkapellen und vielen Festwagen zogen beim heutigen Schützenausmarsch durch Hannovers Innenstadt. © Bernd Günther
  • Hannovers Innenstadt im Zeichen des Schützenausmarschs – BGPress 1328487
    Der Erlebnis-Zoo Hannover war mit einem Festwagen vertreten. © Bernd Günther
  • Hannovers Innenstadt im Zeichen des Schützenausmarschs – BGPress 1328417
    Eine große Anzahl an Schützenvereinen mit über 100 Musikkapellen und vielen Festwagen zogen beim heutigen Schützenausmarsch durch Hannovers Innenstadt. © Bernd Günther
  • Schützenausmarsch 2025
    Der Schützenausmarsch wurde unter anderem von Ministerpräsident Olaf Lies und Oberbürgermeister Belit Onay angeführt. © Bernd Günther
  • Hannovers Innenstadt im Zeichen des Schützenausmarschs – BGPress 1328421
    Das Rotes Kreuz und die Polizei zogen eine positive Bilanz vom Ausmarsch. © Bernd Günther
  • Hannovers Innenstadt im Zeichen des Schützenausmarschs – BGPress 1328427
    Eine große Anzahl an Schützenvereinen mit über 100 Musikkapellen und vielen Festwagen zogen beim heutigen Schützenausmarsch durch Hannovers Innenstadt. © Bernd Günther
  • Hannovers Innenstadt im Zeichen des Schützenausmarschs – BGPress 1328429
    Die Rikschafahrer des Malteser Hilfsdienstes sorgten für eine Fahrt im Festumzug.  © Bernd Günther
  • Hannovers Innenstadt im Zeichen des Schützenausmarschs – BGPress 1328433
    Viele Traditionsvereine boten ein buntes Bild am 3,5 Kilometer langen Ausmarschweg. © Bernd Günther
  • Hannovers Innenstadt im Zeichen des Schützenausmarschs – BGPress 1328436
    Die Zuschauer an der Strecke konnten viele Gruppen mit historischen Uniformen bestaunen. © Bernd Günther
Klaus Meine

Klaus Meine begrüßt Scorpions-Fans an Hannovers Bahnhöfen

4. Juli 2025/in Hannover

Persönliche Lautsprecher-Ansage von Klaus Meine an Reisende in Hannover.

HANNOVER (redu). Kurz vor dem Scorpions-Konzert in Hannover richtet sich Sänger Klaus Meine per Lautsprecherdurchsage an Fans und Reisende. Die persönliche Botschaft wird an zwei Bahnhöfen in der Stadt ausgestrahlt.

Am Samstag, den 5. Juli, begrüßt Klaus Meine, Sänger der Scorpions, Besucher der Stadt Hannover mit einer eigens eingesprochenen Lautsprecherdurchsage. Diese wird am Hauptbahnhof Hannover und am S-Bahnhof Linden-Fischerhof ab dem Nachmittag alle fünf Minuten ausgestrahlt. Die Grußbotschaft richtet sich an alle Fans und Reisende, die zur Heinz-von-Heiden-Arena unterwegs sind.

Mit seiner Ansage möchte der Musiker für Rücksichtnahme im öffentlichen Raum werben und auf das bevorstehende Konzert einstimmen. Die Deutsche Bahn unterstützt diese Initiative der Band und weist auf die Bedeutung eines respektvollen Miteinanders bei Großveranstaltungen hin.

Die Scorpions treten am Abend in ihrer Heimatstadt auf. Für das Konzert werden zahlreiche Besucher erwartet, viele davon reisen mit öffentlichen Verkehrsmitteln an. Die Bahn empfiehlt eine frühzeitige Anreise.

Für Fans, die nicht vor Ort sein können, wird das Konzert als Liveaufnahme veröffentlicht. Unter dem Titel „Coming Home Live“ soll der Mitschnitt auf Vinyl und CD erscheinen.

Flaggentag

Flaggentag: Kommunen mahnen zur nuklearen Abrüstung

3. Juli 2025/in Hannover

Über 600 Städte setzen am 8. Juli ein Zeichen für atomare Abrüstung und friedliches Zusammenleben.

HANNOVER (redu). Am 8. Juli setzen über 600 Städte in Deutschland mit dem Hissen der Mayors for Peace-Flagge ein Zeichen gegen Atomwaffen. Anlass ist das Gedenken an die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki vor 80 Jahren.

Vor acht Jahrzehnten wurden die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki durch Atombomben schwer zerstört. Der Flaggentag der Mayors for Peace am 8. Juli erinnert an dieses historische Ereignis. Über 600 deutsche Städte zeigen in diesem Jahr erneut Flagge für atomare Abrüstung, Frieden und internationale Verständigung.

Die Organisation Mayors for Peace wurde 1982 vom Bürgermeister von Hiroshima gegründet. Sie setzt sich für die Abschaffung von Atomwaffen ein und zählt heute über 8.480 Mitgliedsstädte in 166 Ländern, darunter rund 900 deutsche Städte. Der Flaggentag geht auf ein Gutachten des Internationalen Gerichtshofes von 1996 zurück, das den Einsatz und die Androhung von Atomwaffen als völkerrechtswidrig einstufte.

Laut dem Stockholmer Friedensforschungsinstitut SIPRI gibt es derzeit weltweit rund 12.241 nukleare Sprengköpfe. Die meisten Atommächte modernisieren ihre Arsenale. Besonders dynamisch verläuft der Ausbau in China. Der New START-Vertrag zwischen den USA und Russland läuft Anfang 2026 aus. Neue Verhandlungen zeichnen sich bisher nicht ab.

Der hannoversche Oberbürgermeister Belit Onay, zugleich Vizepräsident der Mayors for Peace, betont, dass nukleare Abschreckung nicht zu Sicherheit, sondern zu wachsender Unsicherheit führe. Hannover gehört als sogenannte Lead City zu den Vorreitern der Bewegung in Deutschland.

Mit dem Flaggentag wird nicht nur ein historisches Ereignis erinnert, sondern auch auf aktuelle Entwicklungen in der internationalen Sicherheitspolitik hingewiesen. Die beteiligten Städte fordern konkrete Schritte zur vollständigen nuklearen Abrüstung unter internationaler Kontrolle.

Herrenhäuser Gärten

Schloss Herrenhausen: Museum nach Umbau eröffnet

2. Juli 2025/in Hannover

Schloss Herrenhausen feiert Wiedereröffnung mit neuem Konzept und prachtvollen Exponaten.

HANNOVER (redu). Nach umfassender Umgestaltung wurde das Museum im Schloss Herrenhausen am 2. Juli 2025 feierlich wiedereröffnet. Im Fokus stehen eine neu gestaltete Eingangssituation, eine Ausstellung zu Hannovers königlicher Vergangenheit sowie die barocke Präsentation historischer Schätze. Die Wiedereröffnung ist Teil des 350-jährigen Jubiläums des Großen Gartens und ein Höhepunkt im Kulturjahr der Stadt. Schloss, Garten und Ausstellung verbinden sich zu einem barrierefreien und thematisch stimmigen Gesamterlebnis.

Hannover hat ein bedeutendes kulturelles Highlight zurückgewonnen: Das Museum im Schloss Herrenhausen öffnete am 2. Juli 2025 nach umfangreichen Umbauarbeiten wieder seine Türen. Die Eröffnung markiert gleichzeitig den Beginn eines besonderen Kulturhöhepunkts – der Große Garten feiert 350-jähriges Bestehen, und die Stadt versteht sich im Jubiläumsjahr als „Kulturhauptstadt der Herzen“.

Oberbürgermeister Belit Onay, Bildungs- und Kulturdezernentin Eva Bender und Prinz Ernst August von Hannover eröffneten das Museum im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung.

Neugestaltung des Eingangsbereichs

Ein zentrales Element der Erneuerung ist der neu geschaffene Eingangsflügel im Osttrakt des Schlosses. Die grüne Farbgestaltung, projizierte Gartenbilder und historische Pflanzenillustrationen stimmen die Besucher*innen bereits beim Betreten auf die angrenzenden Herrenhäuser Gärten ein.

Der neu geschaffene Durchgang in den Großen Garten erlaubt künftig einen direkten Zugang zur barocken Gartenanlage. Rahmendaten zur Gartenarchitektur, ein maßstabsgetreues Modell sowie ein Übersichtsplan dienen der Orientierung.

Von dort gelangen Gäste entweder in die unterirdische Dauerausstellung „Barocke Schätze“ oder in den nun ebenfalls direkt von außen erreichbaren Westflügel, in dem sich die neue Ausstellung zu Hannovers königlicher Geschichte befindet.

Prunkvolle Kutschen im Zentrum der Ausstellung

Im Westflügel steht nun die Ausstellung „Vier Kutschen, ein Königreich. Hannover 1814–1866“ im Mittelpunkt. Gezeigt werden vier aufwendig restaurierte Kutschen aus dem Haus Hannover, die zuvor im Historischen Museum ausgestellt waren.

Die Dauerleihgabe stammt von Prinz Ernst August von Hannover, der betonte: „Ich freue mich, dass die Exponate trotz der Sanierung in der Altstadt für die Öffentlichkeit zugänglich bleiben.“ Die Kutschen sind nicht nur technische und handwerkliche Meisterwerke, sondern auch Ausdruck monarchischer Repräsentation. Ihre Präsentation wird ergänzt durch Porträts von Herrschern und ihren Ehefrauen aus dem Welfenhaus.

Historische Vertiefung und aktuelle Perspektiven

Die Ausstellung thematisiert die Zeit des Königreichs Hannover, das zwischen 1814 und 1866 bestand. Es war eine Phase tiefgreifender gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und politischer Umbrüche.

Besonderes Augenmerk liegt auf dem Verhältnis zwischen Monarchie und Bürgertum sowie auf Fragen der Geschlechterrollen und Handlungsspielräume von Frauen in einer von Männern dominierten Gesellschaft. Auch die Verbindung zwischen höfischer Kultur und Kolonialismus wird angesprochen, wodurch die Ausstellung einen aktuellen Bezug zur Demokratiebildung herstellt.

Vermittlungsangebote für alle Altersgruppen

Begleitend zur Ausstellung gibt es ein kostenloses Familienheft mit Suchaufgaben, Rätseln und Impulsen für den gemeinsamen Besuch.

Ein Tastmodell der „Goldenen Kutsche“ erlaubt es blinden und sehbehinderten Menschen, die Details der Prunkkarosse haptisch zu erfassen.

Eine interaktive Station lädt dazu ein, sich selbst als König oder Königin von Hannover in Szene zu setzen und eine virtuelle Parade durch die Stadt zu gestalten. Ein Glossar vermittelt zentrale Begriffe der Ausstellung – besonders hilfreich für Schüler*innen.

Neues Highlight bei den „Barocken Schätzen“

Neben dem Westflügel wurde auch die unterirdische Ausstellung „Barocke Schätze“ erweitert. Neu hinzugekommen ist das monumentale Gemälde „Revue bei Bemerode“ aus dem Jahr 1735.

Das über acht Meter breite Werk zeigt eine detailreiche Militärparade unter Kurfürst Georg II., der zugleich König von Großbritannien war. Besucher*innen können mithilfe einer digitalen Medienstation Details des Wimmelbildes entdecken und Hintergründe zur höfischen Selbstdarstellung des 18. Jahrhunderts erfahren.

Barrierefreiheit und technisches Konzept

Das gesamte Museum ist über Aufzüge barrierefrei zugänglich. Im Westflügel sorgt ein neu eingebauter Windfang für ein stabiles Raumklima, um die empfindlichen Exponate zu schützen.

Stimmen zur Eröffnung

OB Belit Onay würdigte die Ausstellung als wichtigen Baustein des Kulturjahrs: „Schloss, Garten und Geschichte fügen sich hier zu einem eindrucksvollen Gesamterlebnis zusammen.“

Eva Bender, Kulturdezernentin, ergänzte: „Die neue Wegeführung und die inhaltliche Tiefe der Ausstellung ermöglichen ein modernes Museumserlebnis.“

Dirk Altwig, Vorsitzender des Fördervereins „Freunde des Historischen Museums“, lobte die gelungene Präsentation: „Die Publikumslieblinge aus dem Museum am Hohen Ufer haben hier ein würdiges neues Zuhause gefunden.“

Öffnungszeiten und Eintrittspreise

Das Museum Schloss Herrenhausen ist von April bis Oktober dienstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet, in den Wintermonaten von 9 bis 16 Uhr.

Der Eintritt ist im Kombiticket für Museum, Großen Garten und Berggarten enthalten. Es kostet 10 Euro regulär, ermäßigt 8 Euro. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren haben freien Eintritt. Die Herrenhäuser Gärten zählen jährlich mehr als 600.000 Besucher*innen.

Ballerkalle

Schützenfest Hannover 2025: Tradition mit frischem Gesicht

2. Juli 2025/in Hannover

Neues Erscheinungsbild, Schutzkonzept und barrierefreie Angebote beim größten Schützenfest der Welt.

HANNOVER (redu). Das 496. Schützenfest Hannover beginnt am 4. Juli. Mit neuem Design, erweitertem Schutzkonzept und einem inklusiveren Angebot soll das Traditionsfest moderner und offener werden. Erwartet werden rund 200 Schausteller auf dem zehn Hektar großen Festplatz. Neu ist nicht nur das Erscheinungsbild – auch das Sicherheits- und Pflegeangebot wurde ausgebaut.

Das Schützenfest Hannover, das größte seiner Art weltweit, findet vom 4. bis zum 13. Juli 2025 statt. Es blickt auf eine über 500-jährige Geschichte zurück. Auch in diesem Jahr verwandelt sich der Schützenplatz in eine bunte Festlandschaft mit Fahrgeschäften, Festzelten und kulinarischen Angeboten.

Auf einer Fläche von rund zehn Hektar sind über 200 Schaustellerinnen und Schausteller vertreten. Angeboten werden mehr als 20 Fahr- und Belustigungsgeschäfte, drei Festzelte, etwa 50 Spiel- und Schießbuden sowie zahlreiche Imbiss- und Süßwarenstände.

Angebote für Familien und Kinder

Besonderes Augenmerk liegt erneut auf der Familienfreundlichkeit. Elf Kinderattraktionen, ein Kasperletheater und viele Spielgeschäfte sind speziell für junge Gäste vorgesehen.

Der Familientag am Mittwoch, 9. Juli, bietet zudem Vergünstigungen mit bis zu 50 Prozent Rabatt auf viele Angebote.

Modernisierung des Erscheinungsbilds

Das visuelle Erscheinungsbild des Schützenfestes wurde vollständig überarbeitet. Ziel ist es, das Fest frischer, offener und vielfältiger zu präsentieren.

Erstmals gibt es ein jährlich wechselndes Festmotiv, das für Wiedererkennbarkeit sorgen soll. Die Stadt Hannover stellt 80.000 Euro für eine erweiterte Werbekampagne zur Verfügung.

Werbemaßnahmen umfassen Citylights, Großflächenplakate, Litfaßsäulen und Straßenbanner in der Innenstadt sowie Zaunplakate im Umland. Zusätzlich laufen mehrwöchige Kampagnen im Fahrgast-TV und auf sozialen Netzwerken.

Erweitertes Schutz- und Fürsorgekonzept

Ein zentraler Bestandteil des diesjährigen Festes ist das erweiterte Schutzkonzept unter dem Motto „Gemeinsam. Aufmerksam.“

Das Konzept berücksichtigt die Bedürfnisse aller Gäste und Akteure. Es umfasst unter anderem einen QR-Code für direkten Kontakt zum SupportTEAM, einen betreuten Rückzugsraum und die verstärkte Präsenz von Sicherheitskräften am zentralen Gilde-Tor.

Das SupportTEAM besteht aus 14 Personen und ist täglich von 17 Uhr bis etwa 3 Uhr im Einsatz. Es bietet niedrigschwellige Hilfe an. Der Rückzugsraum ist zu denselben Zeiten geöffnet und soll einen sicheren Ort für alle bieten, die sich überfordert fühlen.

Barrierefreiheit: Toilette für alle

Ein inklusiver Meilenstein ist die Einrichtung einer barrierefreien Pflegetoilette in der Nähe des Kasperletheaters.

Auf Initiative des Vereins INTENSIVkinder Niedersachsen e.V. wurde ein spezieller WC-Container mit Pflegeliege eingerichtet. Dieses Angebot richtet sich an Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf und soll deren Teilhabe am Fest erleichtern.

Neue Attraktionen und Festbereiche

Von den 500 Bewerbungen wurden 200 Anbieter ausgewählt – ein Zeichen für hohe Vielfalt und Qualität. Unter den Neuheiten sind das Laufgeschäft „Spaßallee“ mit Wasserspielen und die Riesenschaukel Best XXL, die 45 Meter hoch ist und bis zu 126 km/h erreicht.

Die gastronomischen Angebote reichen vom Alt-H-Zelt über das beliebte Gay-People-Zelt bis zum neuen Irish-Pub-Biergarten „The Black House“, der Whisky-Tastings und Live-Musik bietet.

Programm für Seniorinnen und Senioren

Am Montag, 7. Juli, findet im Biergarten Marris das Format „Kaffee am Riesenrad“ statt. Für 10 Euro erhalten Gäste zwischen 15 und 17 Uhr Kaffee und Kuchen mit musikalischer Begleitung durch das Duo „Dick und Durstig“.

Tickets sind bei der Hannover Tourist Information oder direkt auf dem Festplatz erhältlich.

Höhepunkt: Der weltgrößte Schützenausmarsch

Am Sonntag, 6. Juli, startet um 10 Uhr am Neuen Rathaus der weltgrößte Schützenausmarsch.

Mehr als 150 Vereine, über 100 Musikzüge und zahlreiche Festwagen nehmen teil. Der Umzug mit rund 10.000 Beteiligten erstreckt sich über zehn Kilometer und wird vom NDR live übertragen.

Tribünenplätze am Ballhofplatz und der Bruchmeisterallee sind über eventim.de buchbar.

Schulsanitätsdienst

Leibnizschule gewinnt Schulsanitäts-Wettkampf

30. Juni 2025/in Hannover

Johanniter richten jährlichen SSD-Wettkampf in Hannover aus.

HANNOVER (redu). Schulsanitäter aus Hannover haben beim jährlichen Johanniter-Wettkampf ihre Kenntnisse in Erster Hilfe unter Beweis gestellt. Das Team der Leibnizschule sicherte sich 2025 den ersten Platz.

Beim dritten Schulsanitäts-Wettkampf der Johanniter in Hannover haben Schülerinnen und Schüler verschiedener Schulen ihre Fähigkeiten in Theorie und Praxis unter Beweis gestellt. Austragungsort war in diesem Jahr die Ricarda-Huch-Schule in Hannover-List. Insgesamt nahmen acht Teams von fünf Schulen teil, darunter auch ein kurzfristig gebildetes Mixed-Team.

Der Wettbewerb bestand aus einem theoretischen Test sowie mehreren praktischen Prüfungen. In Zweierteams mussten die Teilnehmenden chirurgische und internistische Szenarien lösen, zum Beispiel die Versorgung einer Schnittverletzung oder das Erkennen eines Kreislaufkollapses. Weitere Aufgaben waren klassische Erste-Hilfe-Maßnahmen wie das Abnehmen eines Motorradhelms und das Lagern von Verletzten in der stabilen Seitenlage.

Bewertet wurden die jungen Helferinnen und Helfer von Auszubildenden im Rettungsdienst. Die angehenden Notfallsanitäter begleiteten die Schulsanitäter durch die Szenarien, gaben Rückmeldungen und beurteilen die Vorgehensweise. Mehrfach lobten sie die guten Kenntnisse und das professionelle Auftreten der Schüler.

Organisiert wurde der Wettkampf von Michael Jakobson, SSD-Koordinator beim Johanniter-Ortsverband Hannover-Wasserturm, und Volker von Boetticher, Leiter der SSD-Arbeitsgemeinschaft an der Ricarda-Huch-Schule. Von Boetticher hob hervor, dass der Schulsanitätsdienst an seiner Schule mit einem digitalen Dienstplan und einer App arbeitet. Alarmmeldungen laufen über das Sekretariat. Laut von Boetticher ist der SSD für das Kollegium eine wichtige Unterstützung.

Den Sanitsdienst vor Ort sicherte Katharina Jaschinski, ehemalige Schulsanitäterin der Ricarda-Huch-Schule. Sie absolviert derzeit einen Freiwilligendienst bei den Johannitern und arbeitet als Rettungssanitäterin. Sie sieht den SSD als gute Vorbereitung für ihre jetzige Tätigkeit.

Am Ende des Wettkampfs ging der erste Platz an das Team der Leibnizschule. Platz zwei erreichte die Käthe-Kollwitz-Schule, Platz drei die Ricarda-Huch-Schule II. Johanniter-Koordinator Jakobson überreichte den Wanderpokal und lobte das Engagement der über 130 Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter in Hannover. Der nächste Wettkampf soll 2026 an der Leibnizschule stattfinden.

PS Days 2025

PS Days 2025: Festival zieht Zehntausende an

29. Juni 2025/in Hannover

Mehr als 47.000 Besucher erleben Motorsport, Tuning und Stars.

HANNOVER (redu). Mit rund 47.000 Besuchern vor Ort und mehr als 100.000 digitalen Zuschauern haben die PS Days 2025 in Hannover einen neuen Rekord aufgestellt. Drei Tage lang bot das Festival Motorsport, Tuning-Innovationen und Show-Highlights.

Mehr als 47.000 Menschen besuchten am Wochenende das Messegelände in Hannover, um die PS Days 2025 zu erleben. Neben aufwendig getunten Privatfahrzeugen standen auch hochkarätige Motorsport-Events im Mittelpunkt. Über 100.000 weitere Fans verfolgten das Geschehen online.

Erstmals rückte die digitale Creator-Szene stärker ins Rampenlicht. MontanaBlack und zahlreiche bekannte Influencer präsentierten ihre Fahrzeuge in der GÖNRGY Hall of Fame. Gleichzeitig sorgten sie mit Livestreams für große Reichweiten.

Auf der Viertelmeile zeigten Fahrzeuge mit mehr als 1.000 PS der L8-Night-Crew ihre Leistung. In der Drift Area lieferten sich europäische Top-Fahrer packende Duelle in der AvD Drift Championship. Sieger wurde Maxi Grimm aus Deutschland.

Neu war in diesem Jahr die FMX-Show mit internationalen Freestyle-Motocross-Profis. Sprünge bis zu zehn Meter Höhe sorgten für Staunen beim Publikum.

PS Days 2025: Festival zieht Zehntausende an – BGPress 1318077

Die Tuningszene der Frauen wurde mit einer speziellen Ladies Lounge vorgestellt. © Bernd Günther

Ein weiteres Highlight war die Ladies Lounge. Sie bot Raum für Frauen in der Szene, Austausch und Vernetzung. Laut Foxed-Geschäftsführerin Martyna Jezewicz ist die Lounge ein Ort für Kreativität und Empowerment.

Im Finale der Hot Wheels Legends Tour setzte sich Heiko Behrend mit einem Manga-Style Honda Civic durch. Sein Fahrzeug wird nun als 1:64-Modell umgesetzt.

PS Days 2025: Festival zieht Zehntausende an – BGPress 1318149

Community Garage in der Halle 27. © Bernd Günther

In der Community Garage stellten 355 Privatbesitzer ihre Fahrzeuge aus. Darunter das Vater-Sohn-Duo Wegner, das zwei BMWs mit bis zu 700 PS zeigte.

Unternehmen zogen ebenfalls positive Bilanz. Viele zeigten neue Produkte und führten Fachgespräche. Die nächsten PS Days sind für den 3. bis 5. Juli 2026 geplant.

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