Nach mehreren Unfällen reagiert die Stadt Hannover
HANNOVER (red). Erst vor drei Tagen kam es zu einem folgenschweren Unfall auf der Kreuzung Kugelfangtrift Ecke Lilienthalstraße. Dabei wurden zwei Personen schwer verletzt. Seit Abänderung der Vorfahrtsregelung mit einer abknickenden Vorfahrt auf der Kugelfangtrift in die Lilienthalstraße bei Fahrtrichtung Bothfeld ist es zu mehreren Verkehrsunfällen an dieser Stelle gekommen.
Angesichts dessen hat die Stadt Hannover die geänderte Vorfahrtsregel wieder zurückgenommen. Für Bewohner, Lieferanten oder Mitarbeiter des Gewerbegebietes, die fast täglich diese Strecke fahren, führte die Abänderungen zu Irritationen und hierbei zu gefährlichen Verkehrssituationen. Neben dem provisorisch aufgestellten Schild stadtauswärts war die Änderung auch nur durch eine gelbe temporäre Fahrbahnmarkierung angedeutet. Lediglich in Fahrtrichtung Vahrenwalder Straße war die Änderung durch ein großes STOP-Schild deutlicher für Autofahrer erkennbar.
Innenministerin Behrens besucht das Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen
HANNOVER (PM). Die Niedersächsische Ministerin für Inneres und Sport, Daniela Behrens, besuchte heute (15. August 2023) im Rahmen ihrer Sommerreise erstmals die Regionaldirektion Hameln-Hannover des Landesamtes für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen (LGLN) am Standort Hannover. Während ihres Besuches wurden ihr die verschiedenen Arbeitsbereiche der Behörde einschließlich des Kampfmittelbeseitigungsdienstes (KBD) vorgestellt.
Ministerin Behrens sagt: „Von Gebäudefeldvergleichen bis zur Kampfmittelbeseitigung – ich habe heute interessante und spannende Einblicke in die verschiedenen Arbeitsbereiche des LGLN bekommen. Zudem konnte ich mich auch mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern austauschen. Die Beschäftigten des LGLN arbeiten mit innovativen Technologien und setzen die Chancen der fortschreitenden Digitalisierung konsequent um. Die vorgehaltenen Geodaten und Geodatenservices sind ein elementarer Baustein unserer Daseinsvorsorge. Mit dem Kampfmittelbeseitigungsdienst ist das LGLN auch für unser aller Sicherheit unersetzlich. Ich bin sehr froh, dass wir in Niedersachsen so viele engagierte und hochprofessionelle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben, die diesen anspruchsvollen und gefährlichen Job ausüben.“
Nach einer Begrüßung durch den Präsidenten des LGLN, Michel Golibrzuch, und dem Leiter der Regionaldirektion Hameln-Hannover, Florian Brauer, bekam Ministerin Behrens einige Arbeitsbereiche des LGLN vorgestellt. Neben der Kriegsluftbildauswertung an einem 3D-Arbeitsplatz und der Kampfmittelräumung, lernte sie auch den KI-Gebäudefeldvergleich zur automatisierten Erkennung von Gebäuden in Luftbildern kennen.
Die Leitung der Regionaldirektion Hameln-Hannover mit knapp 300 Mitarbeitenden obliegt Florian Brauer seit Frühjahr 2022. Der Dienstbezirk der Regionaldirektion umfasst die Region Hannover und die Landkreise Hildesheim und Schaumburg mit insgesamt 5.000 Quadratkilometern. In dem Dienstbezirk leben über 1,7 Millionen Menschen. Das Gros der Beschäftigten und Auszubildenden arbeitet in den fünf Katasterämtern in Hannover, Hameln, Hildesheim, Rinteln und Alfeld. Dort wird unter anderem dafür gesorgt, dass die knapp eine Million Gebäude und fast ebenso viele Flurstücke mit 4,3 Millionen Grenzpunkten aktuell und hochgenau im Liegenschaftskataster nachgewiesen werden. Damit wird sichergestellt, dass zum Beispiel das richtige Grundstück verkauft wird, ein Haus an der richtigen Stelle gebaut wird oder ein Zaun an der tatsächlichen Grundstücksgrenze steht. Die Geodaten werden im Amtlichen Liegenschaftskataster-Informationssystem (ALKIS) geführt, welches als Grundlage analoger und digitaler Karten dient. Diese sind wiederum für die Arbeiten von Polizei, Feuerwehren, Rettungsdienste, Energieversorger und vielen anderen Institutionen unerlässlich.
Eine weitere wichtige Aufgabe des LGLN ist die Kampfmittelbeseitigung. Die ausführende Organisationseinheit ist der Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Niedersachsen (KBD). Er ist zuständig für die Auswertung von Kriegsluftbildern zum Auffinden von Bombenblindgängern sowie die Bergung, die Entschärfung und Sprengung, den Transport und die Zwischenlagerung von Kampfmitteln. Geschätzte 35.500 Tonnen an Kampfmitteln sind durch den niedersächsischen KBD in den vergangenen über 75 Jahren vernichtet worden.
Florian Brauer ordnete die Entwicklung des KBD ein: „Der Kampfmittelbeseitigungsdienst ist seit 11 Jahren im LGLN organisiert. In dieser Zeit wurden mit der Einführung des Kampfmittel-Informationssystems Niedersachsen (KISNi) wichtige Digitalisierungsschritte umgesetzt. Der Aufgabenbereich Kriegsluftbildauswertung arbeitet mittlerweile mit hochmoderner 3D-Technologie und auch der Fuhrpark und die technischen Hilfsmittel für den operativen Einsatz wurden auf den neusten Stand der Technik gebracht.“
Die Leitung des verantwortungsvollen Aufgabengebietes obliegt seit 2022 Thomas Globig, der Ministerin Behrens einen vertieften Einblick in die Schwerpunkte der täglichen Arbeit geben konnte.
Thomas Globig betonte die Wichtigkeit der Aufgaben des KBD: „Auch mehr als 75 Jahre nach Ende des 2. Weltkrieges stellen Kampfmittel im Boden eine erhebliche Gefahr dar. Unsere mehr als 50 Beschäftigten an den Standorten Hannover, Munster und Wardenburg leisten mit ihrer Arbeit täglich einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit Niedersachsens. Durch die Zunahme an Infrastrukturprojekten wie den Ausbau der Energienetze sind wir immer stärker gefordert. Der niedersächsische Kampfmittelbeseitigungsdienst zählt jedoch zu den modernsten Kampfmittelbeseitigungsdiensten in Deutschland.“
Digitalisierung und Modernisierung sind nicht nur im Zusammenhang mit dem KBD, sondern für die Aufgaben des LGLN insgesamt grundsätzliche Leitmotive, wie Florian Brauer der Ministerin erläuterte. Die Digitalisierung der Arbeitswelt, gestiegene Anforderungen an die IT-Sicherheit sowie rechtliche Vorgaben sind nur einige Aspekte, die Auslöser für entsprechende Transformationsprozesse im LGLN waren. Das LGLN untersucht im Rahmen seiner Zukunftsstrategie „VKV 2025“ fortlaufend neue Technologien und Anwendungsfelder. Hierzu zählen u.a. der Einsatz von sog. Unmanned Aerial Vehicles – UAV (umgangssprachlich „Drohnen“) für Vermessungsaufgaben oder der Einsatz von Künstlicher Intelligenz zur automatisierten Erkennung von Gebäuden in Luftbildern.
Zwei Schwerverletzte und technisch aufwendige Rettungsmaßnahmen
HANNOVER (ots). Heute Vormittag meldete ein automatisches Notrufsystem eines PKW (sog. eCall-System) der Regionsleitstelle Hannover einen Verkehrsunfall im Stadtteil Vahrenheide. Bei dem Unfall wurden zwei Personen schwer und eine Person leicht verletzt. Die Unfallursache ist unbekannt.
Um 11:50 Uhr erreichte ein automatisierter Notruf eines verunfallten PKW die Regionsleitstelle Hannover. Hierbei wurde gemeldet, dass es zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Straße Kugelfangtrift, in Höhe der Lilienthalstraße, im Stadtteil Vahrenheide gekommen ist. Im Kreuzungsbereich der Straße kam es zu einem Frontalzusammenstoß zwischen einem LKW und einem PKW. Sofort konnte die Regionsleitstelle durch das automatische Notrufsystem eCall des betroffenen Kleinwagens eine Sprechverbindung mit den Insassen des Fahrzeuges herstellen und die genaue Position per GPS bestimmen. Auch konnten sich die Disponent*innen der Regionsleitstelle während der Abfrage einen Eindruck verschaffen, welche Verletzungen vermutlich vorliegen und ob die Insassen in ihrem Fahrzeug eingeklemmt sind. Mit diesen Informationen kam es umgehend zur Alarmierung von zwei Löschzügen der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr Vinnhorst, sowie drei Rettungswagen, einem Notarzteinsatzfahrzeug und der Polizei.
Ersthelfer und ein Arzt der Bundeswehr eilten den Verletzten sofort zu Hilfe und teilten weitere Informationen über den Notruf mit. Während der Fahrer des LKW sein Fahrzeug noch eigenständig verlassen konnte, erforderte die Rettung der Insassen des Kleinwagens eine umfangreiche technische und medizinische Hilfe der Feuerwehr und des Rettungsdienstes Hannover. So musste dessen Fahrer unter Zuhilfenahme eines schweren hydraulischen Rettungsgerätes aus seinem Fahrzeug befreit werden, da die Fahrgastzelle des Unfallfahrzeugs stark deformiert und der Insasse schwer eingeklemmt war. Die Rettung des Beifahrers gestaltete sich weniger komplex und konnte daher schnell durch die hannoverschen Brandschützer umgesetzt werden.
Der Fahrer des LKW wurde bei dem Unfall leicht verletzt und konnte vor Ort versorgt werden. Die Insassen des Kleinwagens wurden beide bei diesem Unfall schwer Verletzte und kamen mit Rettungswagen und einem Notarzt zur weiteren Behandlung der Verletzungen in die Medizinische Hochschule Hannover und das Nordstadtkrankenhaus.
Zur Schadenshöhe und der Unfallursache kann durch die Feuerwehr keine Aussage getroffen werden, die Polizei Hannover hat die Ermittlungen hierzu aufgenommen.
Die Feuerwehr und der Rettungsdienst Hannover befanden sich mit 30 Einsatzkräften vor Ort, die Einsatzdauer betrug insgesamt 1,5 Stunden.
Der Kugelfangtrift musste für die Dauer der Rettungsarbeiten voll gesperrt werden.
HANNOVER (ots). Am heutigen Nachmittag kam es im Stadtteil Groß Buchholz zu einem Küchenbrand. Verletzt wurde niemand. Alle Bewohner konnten das Haus rechtzeitig verlassen.
Die Bewohner eines Einfamilienhauses in der Frömmlingstraße alarmierten gegen 14:40 Uhr die Feuerwehr Hannover, da es in ihrer Küche zu einem Feuer kam. Erste Selbstlöschversuche mit einem Feuerlöscher brachten keinen Erfolg. Alle Personen konnten sich selbstständig und unverletzt aus dem Gebäude retten. Die Einsatzkräfte löschten den Brand mit einem Löschrohr und zwei Einsatztrupps unter Atemschutz. Durch den schnellen Einsatz konnten sie eine Brandausbreitung auf weitere Räume verhindern. Zusätzlich wurden Lüftungsmaßnahmen mittels eines Drucklüfters durchgeführt und somit der Brandrauch aus dem Haus gedrückt. Der Einsatz war gegen 15:20 Uhr beendet.
Die Feuerwehr Hannover war mit einem Löschzug, der Ortsfeuerwehr Buchholz und dem Rettungsdienst mit insgesamt 30 Einsatzkräften vor Ort.
Zur Brandursache und zur Höhe des Sachschadens können durch die Feuerwehr keine Angaben gemacht werden.
HANNOVER (PM). Die Voraussetzungen hätten nicht besser sein können: Nach dem erfolgreichen Re-Start im ersten Nach-Corona-Sommer waren beim diesjährigen Maschseefest alle Segel auf „volle Fahrt voraus“ gesetzt. Doch eine instabile Wetterlage bestimmte die ersten zwei Wochen des Open-Air-Fests.
Am Ende kamen eine halbe Million weniger Besucher und Besucherinnen als im Vorjahr (2022 waren es 2,2 Mio Gäste) – trotz des prallen Bühnenprogramms, das mit 200 Acts so umfangreich war, wie nie zuvor. Mit der Rückkehr des Sommers am vergangenen Mittwoch gab es aber noch mal einen erfolgreichen Endspurt. Zum Abschluss zählt das 36. Maschseefest rund 1,7 Millionen Gäste.
14 von 19 Tagen Maschseefest war „Schietwetter“, wie man am Hamborger Veermaster am Nordufer sagt. Mit Niederschlagsmengen von insgesamt 75 Litern pro Quadratmeter (2022: 30 l/m²), nur 54 Sonnenstunden (2022: 103 Sonnenstunden) und Durchschnittstemperaturen von um die 17 Grad (2022: 24 Grad) wurde der Festbetrieb in den ersten zwei Wochen immer wieder unterbrochen. Viele Standbetreiber passten sich kurzfristig der Wetterlage an und rüsteten mit Zeltdächern und Windschutz auf.
Wetter und Maschseefest versöhnten sich mit einem gut besuchten finalen Wochenende: Am letzten Freitag und Samstag feierten noch mal 300.000 Gäste. Besucherstärkster Tag war Samstag, der 29. Juli mit 220.000 Menschen.
Neben den Wetterkapriolen gab es in diesem Jahr auch noch juristischen Gegenwind, dieser flaute ebenfalls am Mittwoch ab. „Wir sind positiv überrascht von der hohen Besucherzahl, trotz der instabilen Wetterlage. Das zeigt, dass sich Hannover als perfekter Gastgeber präsentiert hat. Die Verweildauer der Gäste war aufgrund der Wetterkapriolen jedoch zu gering. Die Flanierlust, die das Seevergnügen maßgeblich ausmacht, war bei dem Regen nicht gegeben. So konnten wir bedauerlicherweise das anvisierte Ziel von 2 Millionen Gästen nicht erreichen“, kommentiert Hans Christian Nolte, Geschäftsführer der Hannover Veranstaltungs GmbH (HVG) die Bilanz.
Bei Deutschlands größtem Seefest und ausgezeichnetem Food Festival konnten die Gäste jeden Tag aus vielfältigen gastronomischen Highlights wählen. Mehr als 4.000 Sitzplätze rund ums und sogar auf dem Wasser boten die Restaurants mit ihren Länderkonzepten aus Mexiko, Japan, Syrien, Irland, Spanien oder Deutschland an. Besonders beliebt waren auch in diesem Jahr die vielen gastronomischen Events wie Winzerabende und Tastings.
19 Tage Open Air: umsonst und draußen feiern
Das diesjährige Programm war mit 200 Bühnenshows so prall wie nie zuvor in der Geschichte des Maschseefests. Zu den Highlights auf der Maschseebühne am Nordufer gehörten Carlotta Trumann am Eröffnungsmittwoch sowie Myller und Loi am Folgetag. Mr. President begeisterte am letzten Donnerstag des Fests mit der Remix-Premiere seines 90er Jahre Welthits Coco Jamboo die Massen. Sweety Glitter & The Sweethearts gehörten neben Queen-Legend und den Toten Ärzte im Musikpark an der Maschseequelle zu den Publikumslieblingen. Songwriter sorgten im Irish Folk am Südanleger für gute Stimmung. Im Waldkater am Westufer freuten sich viele Gäste auf Salsa und Latin Music. Gute Stimmung herrschte auch mittwochs beim Queer Wednesday und der „Palo Club Night“ sowie beim Ideenboulevard am verregneten 8. August. Das große NKR-Entenrennen bereitete großen und kleinen Gästen beste Laune und stellte einmal mehr den Maschsee in den Mittelpunkt. Zum Finale am letzten Samstagabend krachte es dann noch mal mit Deutschlands bester Queen Tribute Show mit Valentin L. Findling am Nordufer.
Viele Familien verbrachten das letzte Ferienwochenende beim 50sten Jubiläum der Feriencard, das mit Mitmachaktionen und einem bunten Bühnenprogramm auf der Kinderwiese gefeiert wurde. Besonders beliebt waren die ausverkauften Fahrten mit der üstralala, dem Piratenschiff von Kapitänin Zopf: 750 kleine und große Piraten stachen in See.
19 Tage – Sicherheit, Zahlen und Daten
Die Johanniter des Ortsverbandes Hannover-Wasserturm stellten auch in diesem Jahr die medizinische Versorgung für die Besuchenden des Maschseefests sicher. Vor Ort standen zwei Unfallhilfsstellen, drei Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug, vier Fußstreifen, zwei Boote der Wasserrettungsgruppe und die Einsatzkräfte der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) zur Verfügung. Mit rund 50 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern am Wochenende und etwa zehn unter der Woche, versorgten die Johanniter die Verletzungen der Feiernden. Die Ehrenamtlichen der PSNV kümmerten sich nicht nur um die seelischen Belange der Gäste, sondern sorgten auch für im Getümmel verloren gegangene Kinder oder deren Angehörige. Außerdem kamen an drei Tagen auf der Kinderwiese erstmals eine Kuscheltierklinik und ein Bobbycar-Parcous der Johanniter zum Einsatz. Insgesamt leisteten die Johanniter mehr als 3.000 ehrenamtliche Einsatzstunden beim diesjährigen Maschseefest. Die Polizei Hannover hatte nur mit kleineren Delikten wie leichte Körperverletzungen und Diebstahl zu tun. Kuriosestes Ereignis: ein Betrunkener, der mit seinem Fahrrad in einen Streifenwagen fuhr. „Insgesamt war es ein friedliches Fest“, so eine Polizei-Sprecherin.
19 Tage mobil auf dem Wasser
Rund 11.000 Personen nutzten während der 19 Tage die Boote der Maschseeflotte, um zwischen den Ufern zu pendeln und die Sicht vom Wasser aus auf das Maschseefest zu genießen. Und auch die Sonderbuslinie 267 der Üstra, die zwischen Kröpcke und Strandbad pendelte, war stark frequentiert.
Save the Date: Das Maschseefest 2024 findet vom 31. Juli bis zum 18. August statt.
HANNOVER (PM). Coming soon! Der Erlebnis-Zoo Hannover präsentiert ab dem 9. September die einzigartige Makrofotografie-Ausstellung des American Museum of Natural History, New York, über bedrohte und ausgestorbene Insekten.
Insekten sind atemberaubend schön und schillernd. Sie tragen markante Muster und filigrane Fühler. Sie sind pelzig oder gepanzert, dichtbehaart oder durchscheinend. Und gleichzeitig unbekannt, oft übersehen – und stark bedroht! Ab dem 9. September 2023 zeigt der Erlebnis-Zoo Hannover erstmalig in Europa die faszinierende Ausstellung „Extinct & Endangered: Insekten in Gefahr“ des American Museum of Natural History (AMNH) aus New York, mit Fotografien des preisgekrönten Fotografen Levon Biss.
Präsentiert in 300-facher Vergrößerung wird jedes noch so dünne Haar einer Biene, jede Falte im pergamentenen Schmetterlingsflügel sichtbar. Es zeigt sich: Die schwarzen Punkte des Neunpunkt-Marienkäfers sind gar nicht rund, das vertraute Rot schimmert in diversen Schattierungen, durchzogen von dunklen Tupfen und hellen Flecken! Diese unerwartete Pracht der Insekten verändert die Perspektive auf den Wert und die Bedeutung der Insektenwelt.
Anhand der beeindruckenden Makrofotografie von Levon Biss auf 2-3 m großen Werken wird den Betrachtenden die Vielfalt der Insekten eindringlich nahegebracht. Die begleitende Ausstellung betont die Risiken, denen Insekten ausgesetzt sind – infolge menschlicher Aktivitäten – und zeigt Lösungen, wie jeder von uns den Insekten helfen kann, sowie die laufenden Arbeiten zum Schutz von Insektenpopulationen rund um den Globus und natürlich im Erlebnis-Zoo Hannover.
„Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit dem American Museum of Natural History, einem der bedeutendsten Naturkundemuseen der Welt“, erklärt Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff, „Exctinct & Endangered gibt faszinierende Einblicke in die Welt der Insekten. Hannover kann stolz darauf sein, der erste Ausstellungsort in Europa für diese einmalige Sammlung zu sein!“
Die Ausstellung „Extinct & Endangered: Insekten in Gefahr“ mit den Fotografien von Levon Biss wurde bislang nur in New York (USA) und in den Vereinigten Arabischen Emiraten gezeigt – und jetzt in Hannover. Ab dem 9. September ist die Ausstellung im Erlebnis-Zoo zu sehen. An drei Abenden wird die Ausstellung zudem von außen zugänglich sein.
Extinct and Endangered: Insects in Peril is organized by the American Museum of Natural History, New York (amnh.org). Photography by Levon Biss
Hannover (ots). Beim Brand in einer Wohnung entdeckten Feuerwehrleute einen leblosen Mann. Trotz sofortiger Rettungsmaßnahmen verstarb der 55-jährige noch vor Ort. Alle anderen Bewohner des Mehrfamilienhauses in der Seckbruchstraße blieben unverletzt.
Um 04:44 Uhr meldete eine Nachbarin den piependen Alarmton eines Rauchwarnmelders. Die Regionsleitstelle alarmierte einen Löschzug der Berufsfeuerwehr, die Ortsfeuerwehr Misburg und den Rettungsdienst in den Stadtteil Misburg-Nord.
Als die Einsatzkräfte kurz danach vor Ort eintrafen, stieg Rauch aus offenen Fenstern empor. Über einen Balkon gelangten Feuerwehrleute in die Wohnung im ersten Obergeschoss. In den verrauchten Räumen fanden sie den leblosen Mieter und retteten diesen ins Freie. Die sofortigen Reanimationsversuche durch Mitarbeitende des Rettungsdienstes waren erfolglos. Das Feuer konnte von der Feuerwehr schnell gelöscht werden und war bereits um 05:08 Uhr aus. Die anderen Bewohner des Mehrfamilienhauses waren ungefährdet und konnten während des Einsatzes in ihren Wohnungen bleiben. Abschließend bliesen die Einsatzkräfte den Brandrauch mithilfe eines speziellen Druckbelüftungsgeräts aus der betroffenen Wohnung.
Zur Brand- und Todesursache hat die Polizei entsprechende Ermittlungen vor Ort aufgenommen. Über die Schadenhöhe liegen der Feuerwehr keine Angaben vor.
Die Feuerwehr Hannover war insgesamt mit 25 Einsatzkräften und sieben Fahrzeugen im Einsatz.
HANNOVER (ots). Bei Baggerarbeiten auf der Südschnellweg-Baustelle im Bereich des Pänner-Schuster-Weges stieß ein Bagger auf die Reste einer Phosphorbombe. Der brennbare und giftige Inhalt aus der aufgeplatzten Brandbombe war teilweise ausgetreten. Die Feuerwehr unterstützte den Kampfmittelbeseitigungsdienst dabei, die gefährlichen Reste fachgerecht aufzunehmen und für den Abtransport sicher zu verpacken. Personen wurden nicht verletzt.
Gegen 16:00 Uhr bemerkte ein 25-jähriger Baggerfahrer einen metallischen Zylinder, aus dem eine auffällige gallertartige Masse ausgetreten war. Diese hatte sich teilweise im Wasser einer Pfütze aufgelöst. Sofort informierte er die Bauleitung, die im Nahbereich die Arbeiten unmittelbar einstellen ließ. Die alarmierte Polizei sperrte den Gefahrenbereich ab und zog den Kampfmittelbeseitigungsdienst hinzu. Dieser konnte zunächst eine akute Gefahr für den Verkehr auf dem Südschnellweg und die Anwohner ausschließen. Die Experten erkannten eine etwa 14 Kilogramm bzw. 30 britische Pfund schwere Phosphorbombe. Es gelang den beschädigten Stahlzylinder mit Inhaltsresten in einem Spezialbehälter sicher zu verpacken. Die ausgetretenen Inhalte stellten, insbesondere durch den Anteil von weißem Phosphor, eine Brand- und Gesundheitsgefahr dar.
Die Feuerwehr wurde gegen 18:30 Uhr hinzugezogen, um die ausgetretene gefährliche Masse sowie damit kontaminiertes Wasser und Erdreich in speziellen Transportbehältern zu sichern. Für die erforderlichen Baggerarbeiten stellen Einsatzkräfte zudem den Brandschutz mit speziellen Löschmitteln sicher und leuchteten den Arbeitsbereich aus. Um 21:50 Uhr waren alle Reste des Kampfmittels fachgerecht und sicher für den Abtransport verpackt.
Die Feuerwehr Hannover war mit 10 Einsatzkräften und 4 Fahrzeugen im Einsatz.
HANNOVER (ots). Rund 920.000Gästehaben an den ersten11Tagen das diesjährige Maschseefest besucht.Zum Startam 26. Juliwar das Wetter durchwachsen–undsoblieb es auch. Eine instabile Wetterlageaus Regen,Windund einzelnen Gewitternbestimmtendieerste Hälfte der Open Air–Party am See.Mit deraktuellenSonnenprognosestarten die Veranstalteraberzuversichtlichin dieletzte Maschseefest–Woche.
WenigerBesucherals erwartettrotz prallem Programm–so lautet die Bilanz für die ersten 11 Tage Maschseefest.Dauergrau mit wenigenSonnenstunden, Starkregenund einzelnenGewitternführenzueinernurverhaltenpositiven Zwischenbilanz.Mitrund920.000Besucherntrotzten dennoch viele Gäste dem instabilen
Wetter undfeiertendasOpenAiram Wasser.Der bisher besucherstärkste Tag war der erste Samstagmitinsgesamt rund220.000Festbesuchernan den Ufern desMaschsees. „Das extremdurchwachseneWettermitvielenkurzen Schauern, teils intensivem Starkregenundheftigem Wind hat zu vielenUnterbrechungen des Festbetriebs geführt.
Wir freuen uns, dasstrotz der instabilen Lagebisherso viele Gästeaufdem Maschseefest gefeiert haben. Wir hoffen aufgrundder aktuellenWetterprognosemitSonne und steigendenTemperaturenaufeinen guten Endspurt“, sagtHansNolte, Geschäftsführer der Hannover Veranstaltungs GmbH.
VieleRestaurants, besonders am Nordufer,präsentieren sich weitestgehendwetterfest. EinigeStandbetreiberhabenmit Zeltdächern nachgerüstet, so zum Beispiel Maschseefest–NeulingStein Wein Moselam Geibel.„Trotz des bescheidenen Wetters merken wir, dassdasFestprimafunktioniert. Die Leute sind gut drauf. Unsgefällt’s, wir kommen auf jedenFall wieder“, sagtBetreiberinCordula Stein.
Wennder Sommer,wie prognostiziert,spätestens am Dienstagzurückkehrt,gibt es wohl kaum einenschöneren Ortalsdas Maschseefest.Fanshabennochbis Sonntag Gelegenheit,dieVielfalt aninternationalenSpeisenzukostenundSundowner mit romantischem Seeblickzu genießen.Zu den HighlightsderkommendenWochegehören derIdeenboulevard (Idn–Blvrd.)am 8. August,die hannoverscheRock–CoverbandRe–Playam 11. August,die Queen–Tribute Show mit ValentinL. Findingund das NKR–Charity–Entenrennen auf dem See(beides am12. August)sowie das50 Jahre Feriencard–Jubiläumsprogrammvom 11.biszum 13. Augustauf der Kinderwiese.
Das Mehrfamilienhaus ist zunächst nicht mehr bewohnbar. Menschen wurden nicht verletzt.
HANNOVER (ots). Gegen 13:40 Uhr erreichte die Regionsleitstelle mehrere Notrufe aus der Heidornstraße in der Südstadt. Anwohner meldeten hier einen starken Brandgeruch im Innenhof des Mehrfamilienhauses, in dem zu diesem Zeitpunkt zehn Familien leben. Noch während der telefonischen Abfrage konnte einer der Hinweisgeber aufsteigenden, dichten Rauch aus einem gekippten Kellerfenster entdecken.
Die Regionsleistelle alarmierte aufgrund dieser Angaben zwei Löschzüge der Feuerwehr und den Rettungsdienst Hannover zum Brandort. Die Anwohner brachten sich eigenständig in Sicherheit und räumten das Gebäude bis zum Eintreffen der Feuerwehr vollständig.
Nach der ersten Erkundung durch die hannoverschen Brandschützer bestätigte sich sofort ein ausgedehnter Kellerbrand im Gebäude. 2 Trupps unter Atemschutzgeräten begannen umgehend mit Wasser aus handgeführten Rohren den Brand zu bekämpfen. Schnell zeigten die Löschmaßnahmen Wirkung und parallel konnte durch die Einsatzkräfte mit einer Druckbelüftung begonnen werden, um den beißenden und giftigen Brandrauch aus den Etagen und Fluren zu verdrängen.
Das Entleeren des Kellers, in dem es brannte, erforderte nochmal einen höheren Kräfteaufwand der Feuerwehrkräfte. Hier waren es größere Mengen des Brandgutes, was letztlich in mühevoller Handarbeit aus dem Keller getragen und im Innenhof des Objektes immer wieder abgelöscht werden musste.
Das Gebäude wurde, bedingt durch die massive Brandausbreitung und die Beschädigungen im gesamten Keller, von der Gas- und Stromzuführung durch Enercity getrennt. Aufgrund der starken Rauchentwicklung, die auch Wohneinheiten der oberen Etagen in Mitleidenschaft zog, ist das Gebäude nach Abschluss der Brandbekämpfung zunächst nicht mehr bewohnbar. Alle Bewohner konnten sich selbstständig um eine vorübergehende Unterkunft bemühen, bis eine Bewohnbarkeit ihrer Wohneinheiten wiederhergestellt ist.
Feuerwehr und Rettungsdienst Hannover waren mit insgesamt 30 Einsatzkräften vor Ort, die Einsatzdauer betrug 2 Stunden.
Verletzt wurde bei diesem Brand niemand. Die Schadenshöhe beträgt circa 40.000EUR.
Die Ursache des Brandes konnte durch die Einsatzkräfte nicht festgestellt werden. Die Einsatzstelle wurde zur Aufnahme der Ermittlungen an die Polizei Hannover übergeben.
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