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Aktuelle Nachrichten aus der Landeshauptstadt Hannover – lokale Meldungen, Polizei, Politik und Stadtgeschehen.

Sirenenstandorte Hannover Bundeswarntag

Beginn der Errichtung eines Sirenenwarnnetzes

11. September 2023/in Hannover

Landeshauptstadt erhält 111 neue Sirenenstandorte für Bevölkerungswarnung

HANNOVER (PM). Am heutigen Montag erfolgte der offizielle Startschuss zur Errichtung des Sirenenwarnnetzes in der Landeshauptstadt Hannover. Der Erste von 111 Standorten wurde bereits fertiggestellt. Bis Ende 2024 soll dann das flächendeckende Sirenennetz vollständig einsatzbereit sein.

Die veränderte geostrategische Bedrohungslage, aber auch eingetretene Naturkatastrophen haben offenbart, dass die Möglichkeit einer umfassenden Bevölkerungswarnung ein wichtiger Bestandteil der öffentlichen Daseinsvorsorge ist. Um diese Bevölkerungswarnung effizient gestalten zu können, ist ein möglichst breit angelegter Mix an Warnmitteln erforderlich. Um in diesem Bereich optimal aufgestellt zu sein, hat der Rat der Landeshauptstadt Hannover (LHH) im Oktober 2021 den Beschluss zur Errichtung eines flächendeckenden Sirenenwarnnetzes in der LHH gefasst. Nach intensiven Planungen und einer öffentlichen Ausschreibung konnte nun der Erste von insgesamt 111 Sirenenstandorten fertiggestellt werden. Alle Sirenen werden auf städtischen Grundstücken oder Gebäuden errichtet werden. Im ersten Bauabschnitt sollen bis Jahresende ca. 40 Anlagen errichtet werden. Im zweiten Bauabschnitt ist bis ins vierte Quartal 2024 die vollständige Fertigstellung des Sirenenwarnnetzes in der LHH geplant. Bis zum Anfang der 1990er-Jahre existierte ein umfassendes Sirenenwarnnetz des Bundes. So gab es damals rund 180 Sirenen in der LHH. Durch die vorherrschenden politischen Rahmenbedingungen wurden diese Sirenen aus Kostengründen im Auftrag des Bundes bis Mitte der 1990er Jahre vollständig zurückgebaut.

Sirenen Hannover

Der Leiter der Feuerwehr Christoph Bahlmann und der Feuerwehrdezernent Dr. Axel von der Ohe stellen die Planung vor. © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Im Rahmen einer Pressekonferenz am ersten Sirenenstandort, der Integrierten Gesamtschule Roderbruch, zeigte sich der Erste Stadtrat, Finanz-, Ordnungs- und Feuerwehrdezernent Dr. Axel von der Ohe froh über die Optimierung der Bevölkerungswarnung: „Wir sind in Hannover an das modulare Warnsystem des Bundes angeschlossen. Über dieses Warnsystem können wir schnell eine Vielzahl an Warnmitteln wie z.B. die Warn-App Katwarn und das Cell Broadcast sowie Warnmultiplikatoren, beispielhaft die Rundfunkanstalten, erreichen. Dieses Warnkonzept wird nun effektiv durch das Sirenennetz verbessert. An dieser Stelle gilt es festzuhalten, dass die Investition in das Sirenennetz eine Investition in die Sicherheit unserer Bürger*innen in der Landeshauptstadt Hannover ist“. Der Direktor der Feuerwehr Hannover Christoph Bahlmann würdigte die gelungene Planungsleistung, sah aber auch noch Handlungsbedarf: „Die Errichtung eines flächendeckenden Sirenennetzes in einer Stadt unserer Größe ist technisch nicht trivial. Deshalb sind wir froh, dass wir dank des guten Zusammenspiels unseres Bereiches Bevölkerungsschutz und Krisenmanagement mit dem Planungsbüro und der errichtenden Firma heute den Startschuss geben können. Wichtig ist es nun, die Bevölkerung über das neue Warnmittel, die Sirenensignale und die erforderlichen Verhaltensweisen im Falle einer Warnung umfassend zu informieren“.

Die Auslösung der Sirenen erfolgt aus der Regionsleitstelle Hannover. Nach der Anbindung des Sirenennetzes an das modulare Warnsystem des Bundes können bei entsprechenden überregionalen Gefahrenlagen auch die Lagezentren des Landes und des Bundes dieses Warnmittel nutzen. Das Investitionsvolumen für das Sirenennetz beläuft sich auf ca. 5 Millionen Euro, wobei voraussichtlich ca. 1,16 Millionen durch Fördergelder des Landes Niedersachsen refinanziert sind.

Sirenen

Andreas Hamann erklärt die Sirenenfolgen, die mit dem neuen System die Bevölkerung warnen. © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Unter der Federführung des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) erfolgt jährlich am zweiten Donnerstag im September der bundesweite Warntag. So wird in diesem Jahr am 14.09.2023 ab 11 Uhr über das modulare Warnsystem des Bundes eine Probewarnung ausgesendet. Neben den bekannten Warn-Apps wird auch das Cell Broadcast, also die direkte Ansteuerung von Mobiltelefonen, Teil der Probewarnung sein. Ab 11:45 h ist die Entwarnung vorgesehen, aus technischen Gründen kann derzeit über Cell Broadcast noch keine Entwarnung erfolgen. Weiterführende Informationen zum Warntag gibt es beim BBK: https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Bundesweiter-Warntag/bundesweiter-warntag_node.html

Die technischen Daten des neuen Sirenenwarnsystems und die Erklärung der verwendeten Warnsignale:

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Clown Circus Roncalli

Schräges Spektakel in Hannovers Bogenaufzug

7. September 2023/in Hannover

Roncalli-Clowns besuchen die Rathauskuppel

HANNOVER (PM). Im Zirkuszelt auf dem Waterlooplatz Hannover bereiten die Roncalli-Clowns ihrem Publikum bis zum 8. Oktober fast täglich eine gehörige Portion Spaß. Doch was machen die Schelme mit den roten Nasen eigentlich in ihrer Freizeit? Sightseeing in der Landeshauptstadt!

Am Donnerstag, den 7. September, haben Roncallis Artisten mit dem Bogenaufzug die Kuppel des Neuen Rathauses besucht. Zum Glück sind sie auf der Aussichtsplattform nicht ganz so tölpelhaft herumgestolpert wie in der Manege. Vielmehr genossen sie die Aussichten eines Clowns über Stadt und Region Hannover und ließen sich dabei den Sommerwind in knapp 98 Metern Höhe um die roten Knubbelnasen wehen. Nach dem Ausflug ging es dann direkt wieder zurück zum Waterlooplatz in die 15 Uhr-Vorstellung.

Schräges Spektakel in Hannovers Bogenaufzug – BGPress 1071335

Von der Rathauskuppel hat man einen herrlichen Panoramablick über Hannover und sein Umland © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Sightseeing mit Nervenkitzel: Hoch hinaus im schrägen Fahrstuhl

Hannovers knapp 98 Meter hohe Rathauskuppel ist mit dem weltweit einzigartigen Bogenaufzug zu erreichen. Auf dem Weg nach oben werden Gäste erst senkrecht und dann in einem Winkel von 17 Grad in die Höhe transportiert. Durch ein Fenster im Kabinendach kann man den Fahrtverlauf hautnah verfolgen. Ein weiteres Fenster im Boden der Kabine kann auf Knopfdruck durchsichtig geschaltet werden – ein besonderer Nervenkitzel – sogar für Zirkusartisten. Wer oben angekommen ist, wird mit einem fantastischen Weitblick über die Landeshauptstadt belohnt. Bei gutem Wetter kann man den Deister und sogar die Gipfel im Harz sehen. Die letzte Kuppelauffahrt in dieser

Saison ist voraussichtlich der 31. Oktober 2023.

Alle Informationen zum Bogenaufzug finden Sie unter www.visit-hannover.com/bogenaufzug

Jonglage mit großen Gefühlen:

Circus Roncalli gastiert bis zum 8. Oktober Wer Clown Paolo, Gensi oder Anatoli in Action sehen will, hat dazu noch bis zum 8. Oktober Gelegenheit. Bis dahin verzaubert das Ensemble von Circus Roncalli unter dem Showtitel „All for ART for All“ kleine und große Gäste mit atemberaubender Artistik, bildgewaltiger Holografie und hochkarätiger Live-Musik auf dem Waterlooplatz Hannover.

Mehr Infos unter www.visit-hannover.com/circusroncalli

Neue Makrofotografie-Ausstellung im Erlebnis-Zoo Hannover – BGPress 1070827

Neue Makrofotografie-Ausstellung im Erlebnis-Zoo Hannover

7. September 2023/in Hannover

„Extinct & Endangered: Insekten in Gefahr“

HANNOVER (PM). Erstmalig in Europa: Der Erlebnis-Zoo Hannover präsentiert ab dem 9. September die einzigartige Makrofotografie-Ausstellung des American Museum of Natural History, New York, über bedrohte und ausgestorbene Insekten mit Fotografien von Levon Biss.

Insekten sind atemberaubend schön und schillernd. Sie tragen markante Muster und filigrane Fühler. Sie sind pelzig oder gepanzert, dicht behaart oder durchscheinend. Und gleichzeitig unbekannt, oft übersehen – und stark bedroht! Ab dem 9. September 2023 zeigt der Erlebnis-Zoo Hannover die faszinierende Ausstellung „Extinct & Endangered: Insekten in Gefahr“ des American Museum of Natural History aus New York (AMNH), die erstmalig in Europa zu sehen ist.

Präsentiert in 300-facher Vergrößerung, verändert die unerwartete Pracht dieser kleinen Tiere die Perspektive auf den Wert und die Bedeutung der Insektenwelt. Anhand der beeindruckenden Makrofotografien von Levon Biss auf 2-3 m großen Werken wird den Betrachtenden die Schönheit und Vielfalt der Insekten eindringlich nahegebracht. Die begleitende Ausstellung betont die Bedrohungen, denen Insekten ausgesetzt sind – infolge menschlicher Aktivitäten, einschließlich des vom Menschen verursachten Klimawandels – und stellt Lösungsansätze vor, wie jeder von uns den Insekten helfen kann, sowie die laufenden Arbeiten zum Schutz von Insektenpopulationen rund um den Globus und natürlich im Erlebnis-Zoo Hannover.

Neue Makrofotografie-Ausstellung im Erlebnis-Zoo Hannover – BGPress 1070807

Das Ausstellungsgebäude im Erlebnis-Zoo Hannover © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Die übergroßen Fotografien zeigen ausgestorbene und gefährdete Insekten, die aus der umfangreichen wissenschaftlichen Sammlung des American Museum of Natural History ausgewählt wurden. Sie heben die ungeahnte Schönheit der Insekten in extremer Detailgenauigkeit hervor und machen die verborgenen Eigenschaften und Merkmale sichtbar. Die vorgestellten Arten reichen vom bekannten Monarchfalter und Neuntüpfel-Marienkäfer bis zur australischen Lord-Howe-Insel-Stabschrecke, die fast das ganze 20. Jahrhundert über als ausgestorben galt – bis eine winzige Population entdeckt und ab 2003 in menschlicher Obhut gezüchtet wurde.

Neue Makrofotografie-Ausstellung im Erlebnis-Zoo Hannover – BGPress 1070812

Bis zu 10.000 Einzelaufnahmen wurden für die Erzeugung eines Bildes verwendet © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Für jede Nahaufnahme in „Extinct & Endangered“ hat Fotograf Levon Biss etwa vier Wochen benötigt, um aus bis zu 10.000 mit Spezialobjektiven aufgenommenen Einzelbildern ein Gesamtbild zu erstellen. „Diese Ausstellung hat zwei Seiten“, sagt Levon Biss. „Da ist zum einen die Schönheit dieser Geschöpfe. Aber es gibt auch eine düstere Seite, wenn man diese Insekten bestaunt und zu verstehen beginnt, dass sie bereits ausgestorben sind oder kurz davorstehen, zu verschwinden. Und der Grund dafür sind in erster Linie wir. Ich hoffe, die Menschen gehen aus dieser Ausstellung mit der Erkenntnis, dass diese Tiere zu schön sind, um verloren zu gehen. Sie sind zu wichtig, um verloren zu gehen.“

Insekten sind die vielfältigste Gruppe von Tieren auf unserem Planeten. Allein in Deutschland sind 70% der heimischen Tierwelt Insekten. Mehr als eine Million Insekten-Arten sind von Forschenden beschrieben worden und viele weitere müssen noch entdeckt werden. „Extinct & Endangered: Insekten in Gefahr“ begeistert für die bedrohten Tiere und lenkt die Aufmerksamkeit auf das kritische Problem des weltweiten Insektenrückgangs.

„Wirbeltiere werden weitaus besser überwacht und geschützt als die meisten Insekten, was darauf zurückzuführen ist, dass Insekten für die meisten Menschen nicht nur einfach unbekannt sind, sondern schwer missverstanden werden“, sagt David Grimaldi, der Kurator von „Extinct & Endangered“ und Kurator in der Abteilung für Wirbellose Zoologie des AMNH. „Für einen Wissenschaftler, der sich um die gesamte Natur kümmert, ist diese Konzentration auf große Tiere kurzsichtig. Nimmt man die Säugetiere der Welt weg, sieht der Planet nicht viel anders aus; nimmt man nur die Bienen und andere Bestäuber, die Ameisen und Termiten weg, könnte das Leben an Land zusammenbrechen.“

Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff: „Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit dem American Museum of Natural History, einem der bedeutendsten Naturkundemuseen der Welt. Exctinct & Endangered gibt faszinierende Einblicke in die Welt der Insekten. Hannover kann stolz darauf sein, der erste Ausstellungsort in Europa für diese einmalige Sammlung zu sein!“

Die Ausstellung „Extinct & Endangered: Insekten in Gefahr“ mit den Fotografien von Levon Biss wurde bislang nur in New York (USA) und in den Vereinigten Arabischen Emiraten gezeigt – und jetzt in Hannover. Ab dem 9. September ist die Ausstellung im Erlebnis-Zoo zu sehen (im Zooeintritt enthalten). An drei Abenden der Woche – Donnerstag, Freitag, Samstag – wird sie zudem von außen von 17-20 Uhr zugänglich sein (Erwachsene 5,00 €, Kinder 2,00 €).

„Extinct & Endangered: Insekten in Gefahr“ wurde von David Grimaldi, Kurator in der Abteilung für Wirbellose Zoologie des AMNH, kuratiert und von Levon Biss fotografiert. Die Ausstellung wurde von der preisgekrönten Ausstellungsabteilung des American Museum of Natural History unter der Leitung von Lauri Halderman, Vizepräsidentin für Ausstellungen, konzipiert und produziert.

Über Levon Biss

In seiner 25-jährigen Karriere hat der britische Fotograf Levon Biss ein breites Spektrum an fotografischen Genres abgedeckt, darunter Porträts, Dokumentationen und Sport. Bekannt ist er jedoch für seine extremen Nahaufnahmen, die so genannte Makrofotografie. Seine Arbeiten wurden in zahlreichen Museen und auf den Titelseiten internationaler Zeitschriften gezeigt, und er ist Autor von vier Büchern über Makrofotografie.

Biss‘ fotografischer Prozess fängt die feinsten Details ein und bietet dem Betrachtenden ein einzigartiges visuelles Erlebnis. Jedes Bild dauert etwa vier Wochen und wird aus 10 000 Einzelfotos mit einem speziellen Kamerasystem mit mikroskopischen Linsen erstellt. Die Klarheit dieser Fotografien offenbart filigranste Details, die dem menschlichen Auge normalerweise verborgen bleiben, und erweckt ein neues Maß an Respekt für die Welt der Insekten.

Levon Biss

Vorstellung der Makrofotografie-Ausstellung des American Museum of Natural History (New York) im Erlebnis-Zoo Hannover des Fotografen Levon Biss © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Über das Amerikanische Museum für Naturgeschichte (amnh.org)

Das American Museum of Natural History, das 1869 mit dem doppelten Auftrag der wissenschaftlichen Forschung und der wissenschaftlichen Bildung gegründet wurde, ist eine der bedeutendsten wissenschaftlichen, pädagogischen und kulturellen Einrichtungen der Welt. Das Museum umfasst mehr als 40 ständige Ausstellungsräume, Galerien für Wechselausstellungen, das Rose Center for Earth and Space mit dem Hayden Planetarium und das Richard Gilder Center for Science, Education, and Innovation.

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Museums können auf eine ständige Sammlung von Weltrang mit mehr als 34 Millionen Exemplaren und Artefakten, von denen einige Milliarden Jahre alt sind, sowie auf eine der größten naturkundlichen Bibliotheken der Welt zurückgreifen. Über seine Richard Gilder Graduate School bietet das Museum zwei der einzigen eigenständigen Studiengänge dieser Art an einem Museum in den USA an: das Ph.D.-Programm in „Vergleichender Biologie“ und den „Master of Arts in Teaching (MAT) Earth Science“.

MIttellandkanal

Verstorbene Person im Mittellandkanal in Vinnhorst

7. September 2023/in Hannover

23-Jährigen durch Einsatzkräfte geborgen • Wiederbelebung leider erfolglos

HANNOVER (PM). Am heutige Mittwoch wurde die Feuerwehr Hannover zu einer im Mittellandkanal versunkenen Person gerufen. Die Person wurde leblos unter Wasser aufgefunden, die sofortigen Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos.

Gegen 17:20 Uhr erhielt die Regionsleitstelle Hannover durch die Polizei die Meldung, dass Passanten gesehen hätten, wie eine Person im Mittellandkanal untergegangen und nicht mehr aufgetaucht sei. Als die daraufhin alarmierten Einsatzkräfte, darunter auch Rettungstaucher der Feuerwehr und der DLRG, am Mittellandkanal in der Nähe der Brücke der Beneckeallee eintrafen, bestätigte sich diese Meldung. Durch die Angaben der Passanten, die den Untergang der Person gesehen hatten, konnte der Suchbereich sehr gut eingegrenzt werden. So begaben sich sofort Kräfte der Wasserrettung in den Kanal. Auch ein Rettungsboot wurde eingesetzt, um die Suche auf dem Wasser zu unterstützen. Nach kurzer Suche konnte der leblose Körper des 23-jährigen durch einen Wasserretter der Feuerwehr unter Wasser an einer Spundwand aufgefunden werden. Trotz schnell eingeleiteter Wiederbelebungsmaßnahmen durch den Rettungsdienst und einen Notarzt verstarb die Person noch vor Ort.

Die Polizei hat die Ermittlungen zum Hergang aufgenommen. Feuerwehr, DLRG und der Rettungsdienst waren bis 18:40 Uhr mit bis zu 17 Fahrzeugen und rund 45 Einsatzkräften vor Ort.

Pilzvergiftung vermeiden durch Pilzberatungen im Schulbiologiezentrum – Fliegenpilz

Pilzvergiftung vermeiden durch Pilzberatungen im Schulbiologiezentrum

5. September 2023/in Hannover

Unkenntnis kann gefährlich werden

HANNOVER (PM). Herbstzeit ist Pilzzeit. Damit der Verzehr der gesammelten Schätze nicht mit einer Vergiftung endet, bietet das Schulbiologiezentrum der Landeshauptstadt Hannover allen Pilzsammler*innen pünktlich zum Herbstbeginn wieder Pilzberatungen durch die Pilzsachverständige Carina Süß von der Deutschen Gesellschaft für Mykologie e.V. an. Die Beratungen finden im Bienenhaus im Botanischen Schulgarten Burg, Vinnhorster Weg 2, statt. Termine sind am 11. und 25. September sowie am 2., 9., 16., 23. und 30. Oktober jeweils von 16 bis 17.30 Uhr.

Die Besucher*innen können ihre gesammelten Pilze mitbringen und begutachten lassen. Um Pilzvergiftungen zu vermeiden, sollten von unbekannten Pilzen immer nur wenige Exemplare gesammelt und diese vor einem Verzehr unbedingt sachverständig begutachtet werden. Unbekannte Pilze sollten zudem getrennt von möglichen Speisepilzen gelagert werden.

Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.

Hannover Hauptbahnhof wird zum XXL-Projekt – Bahnsteig HBF Hannover

Hannover Hauptbahnhof wird zum XXL-Projekt

5. September 2023/in Hannover

Neue Gleise, zusätzlicher Bahnsteig, neuer Zugang zu den Gleisen, und ein Digitales Stellwerk in Planung • Lückenschluss zum Deutschlandtakt

HANNOVER (PM). Die Deutsche Bahn (DB) plant einen umfassenden Ausbau des Hauptbahnhofs Hannover. Er ist die Mobilitätsdrehschreibe in Niedersachsen und seine Bedeutung wächst vor allem mit Blick auf den Deutschlandtakt nochmals deutlich. Ein zusätzlicher Bahnsteig, zwei neue Gleise und ein Digitales Stellwerk sollen die Betriebsqualität und Pünktlichkeit der Züge massiv verbessern.

Zudem werden die Gleise im Vorfeld des Bahnhofs neu verlegt, mit dem Ziel, dass künftig mehr Züge den Bahnhof erreichen und passieren können. Mit einem zweiten Zugang zu den Bahnsteigen sollen Reisende außerdem in Zukunft schneller und komfortabler zum Zug und von einem Gleis zum anderen gelangen. Auch den Bahnhofsvorplatz möchte die DB in enger Abstimmung mit der Stadt Hannover neu gestalten. Die bereits laufende Modernisierung des Bahnsteigs der Gleise 1 und 2 und der künftig geplante Ausbau werden nach aktuellen Schätzungen rund 2 Milliarden Euro kosten.

Die konkrete Ausgestaltung dieser Vorhaben befindet sich aktuell in der sogenannten Vorplanung. In enger Abstimmung mit dem Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) und der Stadt Hannover untersuchen DB-Expert:innen anhand unterschiedlicher Varianten, wie die Fahrgäste im Bahnhofsgebäude ihre Anschluss-Züge bequemer und schneller erreichen können – auch dies ist Teil des Deutschlandtakt-Konzeptes. Heute stellten Vertreter:innen von DB, dem Land Niedersachsen und der Stadt Hannover die vorgesehenen Maßnahmen vor. Nach aktuellem Stand sollen die Arbeiten in den frühen 2030er Jahren beginnen.

Manuela Herbort, Konzernbevollmächtigte der DB für die Länder Niedersachsen und Bremen: „Mehr als eine Viertelmillion Menschen sind täglich am Hauptbahnhof Hannover unterwegs und mit 750 Zügen pro Tag ist der Hauptbahnhof schon heute ein Nadelöhr im Bahnnetz, das es aufzulösen gilt. Reisende sollen künftig alle 30 Minuten zwischen den großen Metropolen pendeln können, dafür planen wir mehr Gleise, einen zusätzlichen Bahnsteig und ein digitales Stellwerk. Hannover Hauptbahnhof wird so zum XXL-Projekt für den Deutschlandtakt. Auch der Nahverkehr kann von neuen S-Bahnlinien, beispielsweise nach Steinhude und Lehrte profitieren.“

Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay: „Die Verkehrswende kann ohne die Deutsche Bahn nicht gelingen. Deshalb begrüßt die Landeshauptstadt Hannover ausdrücklich die Pläne der Deutschen Bahn, den Hauptbahnhof für das 21. Jahrhundert fit zu machen. Ich muss sagen: Das ist der richtige Weg. Die DB-Pläne sind ein kraftvolles Bekenntnis der Bahn für diesen Standort und dessen eminent wichtige Rolle als einer der bedeutendsten Verkehrsknotenpunkte Deutschlands. Die Stadt unterstützt die Pläne der Bahn aktiv. Und sie wird sehr konstruktiv, aber auch kritisch daran mitarbeiten, dass sie realisiert werden können. Der Hauptbahnhof ist nicht nur Herzkammer der Mobilität, sondern auch Aufenthaltsort in einer auch gesellschaftlich kritischen Zone. Wenn es also um bauliche Veränderungen und Erweiterungen in solchen Dimensionen geht, sind viele Menschen, Institutionen und Interessensgruppen betroffen. Unsere Stadtplaner:innen sind bereits im intensiven Austausch mit der Bahn sowie mit Land, Bund und Region. Ich sage ganz deutlich: Die Aufgaben sind komplex, aber sie sind gemeinsam lösbar. Zusammen mit der Bahn und weiteren Partner:innen werden wir das schaffen – da bin ich mir sicher.“

Niedersachsens Verkehrsminister Olaf Lies: „Der Hauptbahnhof Hannover wird fit gemacht für die Zukunft. Das ist zwar zunächst mit Belastungen für die Bahnfahrerinnen und Bahnfahrer verbunden, aber es wird sich lohnen. Denn der Ausbau ist ein bedeutender Schritt bei der Mobilitätswende und zeigt, dass sich spürbar etwas tut bei der Bahn. Anders als es vielleicht bei einer Streckensanierung der Fall ist zählt das zu den Projekten, die auch ganz konkret sichtbar und erlebbar sind für die Kundinnen und Kunden der Bahn. Insofern geht davon auch ein ganz wichtiges Signal aus. Die Bahn verharrt nicht in Stagnation, sondern es tut sich etwas, es wird investiert in die Zukunft der Schiene. Ein Bahnhof mit mehr Kapazität und mehr Komfort, an dem schnellere Umstiege möglich sind und wo man sich als Reisender gern aufhält – das alles steigert die Attraktivität der Bahn. Und es geht um noch mehr: Bahn und die Stadt Hannover haben die Chance, einen zentralen Platz neu zu gestalten und so die Innenstadt aufzuwerten. So nützt der Ausbau nicht nur den Reisenden, sondern auch den Bewohnern der Stadt.“

Die Baumaßnahmen zur Modernisierung des Hannoveraner Hauptbahnhofs sind für Reisende schon heute spürbar: Aktuell erneuert die DB alle Bahnsteige, Bahnsteigdächer, Aufzüge und Rolltreppen. Zudem baut sie einen neuen Treppenaufgang zum stark frequentierten Bahnsteig der Gleise 1 und 2. Alles mit dem Ziel: höherer Komfort und deutlich verbesserte Barrierefreiheit. Schritt für Schritt tauschen und sanieren Fachleute auch die Brücken, auf denen die Gleise und Bahnsteige in 4,50 Meter Höhe liegen. Um die Einschränkungen für Reisende so gering wie möglich zu halten, finden die Arbeiten nacheinander statt.

Im Mai 2022 haben DB und die Stadt Hannover eine Smart City Partnerschaft geschlossen, um die Umgebung des Hauptbahnhofes freundlicher zu gestalten und gemeinsam weitere nachhaltige Mobilitätsangebote im Bahnhofsumfeld zu schaffen.

So stehen auf dem Ernst-August-Platz bereits begrünte Stadtmöbel und in der Lister Meile ist noch bis September eine Kunstinstallation des international renommierten Illustrators Christoph Niemann erlebbar. Im nächsten Schritt richtet die DB auf dem Bahnhofs-Vorplatz einen Mobility Hub ein. Es soll verschiedene Angebote zur Anschlussmobilität bündeln. Reisende können so z.B. einfach von Bus und Bahn auf Car- und Bike-Sharing oder Elektroroller umsteigen.

Führerschein

Umtausch von alten Führerscheinen jetzt online möglich

2. September 2023/in Hannover

Fahrerlaubnisbehörde der Landeshauptstadt Hannover bietet weiteren Online-Service an

HANNOVER (PM). Die Fahrerlaubnisbehörde der Landeshauptstadt Hannover bietet ab heute (1. September) einen weiteren Online Service an. Einwohner*innen mit Erstwohnsitz im Gebiet der Landeshauptstadt haben die Möglichkeit, den Umtausch Ihres alten grauen oder rosafarbenen Führerscheines gegen den EU-Kartenführerschein online zu beantragen.

Über die Website http://www.fahrerlaubnisbehörde-hannover.de (Teil des Angebotes von Hannover.de) oder über das Serviceportal der Landeshauptstadt Hannover, https://www.serviceportal.hannover-stadt.de/Fahrerlaubnis gelangen Einwohner*innen zum Online Antragsverfahren. Daran angeschlossen ist auch ein E-Payment-System zum Begleichen der Antragsgebühr in Höhe von 25,30 Euro.

Zur Begleichung der Antragsgebühr stehen die Zahlungsarten giropay, PayPal und Kreditkartensysteme zur Auswahl. Für die Beantragung des EU-Kartenführerschein online ist wie bei der persönlichen Beantragung im Bürgeramt oder der Fahrerlaubnisbehörde ein aktuelles biometrisches Lichtbild erforderlich.

Beim Hochladen des biometrischen Lichtbildes sind folgende Vorgaben zu beachten: Höhe mindestens 466px, Breite mindestens 361px, im Hochformat, mit einer maximalen Dateigröße 5 MB im Format JPEG (JPG).

Außerdem ist das Abfotografieren oder Scannen der Unterschrift für den neuen EU-Kartenführerschein erforderlich. Hier sind ebenfalls Vorgaben (Höhe mindestens 152px, Breite mindestens 628px, im Querformat, mit einer maximalen Dateigröße 5 MB im Format JPEG (JPG)) zu beachten.

Sofern der bisherige graue oder rosafarbene Führerschein von einer anderen Behörde außerhalb der Landeshauptstadt Hannover ausgestellt worden ist, wird zusätzlich eine Karteikartenabschrift von der ausstellenden Behörde des bisherigen Führerscheins benötigt. Informationen dazu finden sich ebenfalls im Serviceportal der Landeshauptstadt Hannover unter Fahrerlaubnis-Karteikartenabschrift.

Nach erfolgreichem Abschluss aller Eingaben sowie erfolgter Zahlung wird eine Bestätigung an die Antragsteller*in per Mail übersandt.

Sobald der EU-Kartenführerschein zur Abholung bereit ist, werden die Antragsteller*innen per Mail oder SMS benachrichtigt. Die Abholung des EU-Kartenführerscheins erfolgt bei der Fahrerlaubnisbehörde der Landeshauptstadt Hannover während der Öffnungszeiten. Dafür ist kein Termin erforderlich. Bei Abholung des EU-Kartenführerscheins ist der bisherige Führerschein sowie ein gültiges Ausweisdokument mitzubringen.

Dieser Service steht ausschließlich Einwohner*innen mit Wohnsitz in der Landeshauptstadt Hannover zur Verfügung.

Der Umtausch des grauen oder rosafarbenen Führerscheins ist gesetzlich vorgeschrieben. Dabei gibt es Fristen bis wann ein Umtausch auf den EU-Kartenführerschein erfolgt sein muss. Die Fristen richten sich nach dem Geburtsjahr der*s Führerscheininhaber*in und sind gestaffelt. Geburtsjahrgänge vor 1953 müssen bis 19. Januar 2033 den Umtausch beantragen. Die Jahrgänge 1953 bis 1958 mussten bereits bis 19. Juli 2022, die Jahrgänge 1959 bis 1964 bis 19. Januar 2023 auf den EU-Kartenführerschein umstellen. Die Jahrgänge 1965 bis 1970 sind bis 19. Januar 2024 und die Jahrgänge von 1971 sowie später sind bis 19. Januar 2025 aufgefordert, die Umstellung ihres grauen oder rosafarbenen Führerscheins zu beantragen.

Im ersten Halbjahr 2023 haben in der Landeshauptstadt Hannover 5276 Einwohner*innen ihren grauen oder rosafarbenen Führerschein umgetauscht.

Neben dem Umtausch des grauen und rosafarbenen Führerscheins müssen auch ab 1999 ausgestellte EU-Kartenführerscheine getauscht werden. Auch hierfür gibt es Fristen für die Umstellung. Hier ist das Ausstellungsjahr des EU-Kartenführerscheins entscheidend bis wann ein Umtausch in einen neuen aktuellen EU-Kartenführerschein erfolgt sein muss. 1999 bis einschließlich 2001 ausgestellte EU-Kartenführerscheine sind bis zum 19. Januar 2026 umzutauschen. 2002 bis 2004 ausgestellte Exemplare sind spätestens zum 19. Januar 2027, 2005 bis 2007 ausgestellte sind spätestens zum 19. Januar 2028 zu tauschen. 2008 ausgestellte bis zum 19. Januar 2029, 2009 ausgestellte bis zum 19. Januar 2030, 2010 ausgestellte bis zum 19. Januar 2031, 2011 ausgestellte bis zum 19. Januar 2032 sowie 2012 ausgestellte bis 19. Januar 2033 umzutauschen. Dieser Umtausch kann auch über den neuen Online Service beantragt werden.

Lagerhaus Feuer

Feuer in einem Lagerhaus in Hainholz

29. August 2023/in Hannover

Brandgut muss zum Ablöschen nach Außen gebracht werden

HANNOVER (PM). Ein Feuer in Hannover Hainholz sorgte am heutigen Vormittag für einen Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst Hannover. In einem Lagerhaus kam es aus bislang ungeklärter Ursache zu einem Brand im Kellerbereich des Gebäudes. Das Feuer konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden, jedoch dauerten die Lösch- und Aufräummaßnahmen an. Verletzt wurde niemand.

Um 09:20 Uhr erreichte die Regionsleitstelle Hannover ein Notruf aus dem Hannoverschen Stadtteil Hainholz. Ein Hinweisgeber meldete in einem Lagerhaus in der Mogelkenstrasse eine starke Rauchentwicklung aus dem Keller einer Logistikfirma. Die Regionsleitstelle löste daraufhin einen Alarm für zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr Vinnhorst, sowie den Rettungsdienst Hannover aus.

Vor Ort erkannten die Hannoverschen Brandschützer sofort eine starke Verrauchung, die sich inzwischen auf das gesamte Bürogebäude ausgebreitet hat. Die Mitarbeitenden hatten beim Eintreffen der Kräfte das Gebäude bereits eigenständig verlassen. Sofort wurde im Keller des Gebäudes eine Brandbekämpfung durch drei Trupps unter Atemschutzgeräten mit einem handgeführten Rohr und Löschwasser eingeleitet. Schnell konnte das Feuer so unter Kontrolle gebracht werden, denn die Löschmaßnahmen zeigten Wirkung. Einzig die massive Rauchentwicklung erforderte umfangreiche Belüftungsmaßnahmen mit mehreren Drucklüftern, denn mehrere Etagen des Gebäudes waren stark verrraucht. Die Einsatzkräfte mussten abschließend das Brandgut aus dem Keller ins Freie tragen, um dort wieder aufglimmende Lagerstücke abzulöschen.

Nach zwei Stunden konnte die Einsatzstelle zur Aufnahme der Ermittlungen an die Polizei Hannover übergeben werden. Die Ursache des Brandausbruches ist ungeklärt. Die Schadenshöhe beträgt etwa 50.000EUR. Verletzt wurde bei diesem Einsatz niemand. Die Feuerwehr und der Rettungsdienst Hannover waren mit 50 Einsatzkräften vor Ort.

SETRA

Die Sonne als Antrieb: „BussaNova“ wirbt für den Klimaschutz

28. August 2023/in Hannover

Oldtimer-Bus für Stadtrundfahrten ist jetzt elektrisch unterwegs

HANNOVER (PM). Egal, wo er in Hannover durch das Stadtbild fährt: Der cremefarbene Bus der Marke Setra mit der Typbezeichnung S 9 ist ein echter Hingucker. Fast 60 Jahre war der Oldtimer als Verbrenner unterwegs, in den letzten vier Jahren wurde er restauriert und technisch auf Vordermann gebracht.

Wenn der Oldtimer ab dem 3. September 2023 wieder auf Rundfahrten in Hannover geht, dann mit einem klimafreundlichen Antrieb. Statt eines Dieselmotors schnurrt nun ein Elektromotor unter seiner formschönen Haube. Auf dem Busdach montierte Photovoltaik-Panels machen ihn in Verbindung mit einer stationären 40 Kilowatt-Solaranlage als Tankstelle sogar zum „SolarBUS“.

Der technisch anspruchsvolle Umbau des Fahrzeugs wurde auch durch eine finanzielle Beteiligung der Region Hannover im Rahmen ihrer ausgelaufenen „Leuchtturmrichtlinie zur Förderung bedeutsamer Vorhaben im Bereich Klimaschutz“ ermöglicht. „Im Förderzeitraum 2013 bis 2022 hat die Region Hannover über 2,5 Millionen Euro für außergewöhnliche, wegweisende Klimaschutz-Projekte zur Verfügung gestellt. Die Richtlinie hat ihren Zweck erfüllt und wir können nun einen besonderen Endpunkt setzen“, so Jens Palandt, Dezernent für Umwelt, Planung und Bauen der Region Hannover, bei einer Probefahrt entlang des Maschsees. „Dass ein Oldtimer wie der Setra-Bus auf seine alten Tage noch einen Beitrag zur Vermeidung von Emissionen im Verkehr leistet, ist nicht nur technisch ein Meisterstück. Es zeigt, dass man in allen Bereichen einen Beitrag zum Schutz unseres Klimas und der Umwelt leisten kann. Der BussaNova-SolarBUS ist hier ein ganz besonderes und vor allem sichtbares Vorzeigevorhaben – eine rollende Werbe-Plattform für eine klimaneutrale Region Hannover im Jahr 2035.“

SETRA

Der umgebaute SETRA nun mit elektrischem Antrieb © Matthias Falk

Der Setra S 9, Baujahr 1964, vormals mit einem Diesel-Durst von 30 Litern auf 100 gefahrene Kilometer unterwegs, bezieht jetzt seinen Fahrstrom von der Sonne. Auf dem Busdach werden demnächst 5,4 Quadratmeter Solarzellen glitzern. Noch mehr erneuerbare Energie wird nachts auf dem BussaNova-Betriebsgelände „getankt“.

„Mit der Umrüstung des Oldtimers auf umweltfreundlichen Elektroantrieb bekennen wir uns zum Klimaschutz. Auf unseren jährlich rund 200 Touren wollen wir etwa 8.500 mitfahrenden Fahrgäste für die Verkehrswende begeistern. Wenn dadurch nicht nur nebenbei die Attraktivität der Marke ‚Stadtbekannt & Co.‘ gesteigert werden kann, sind wir als Betreiber natürlich hocherfreut“, so die BussaNova Classic Tours-Inhaber Torsten Krüger und Thorsten Stahl. Etwa 100.000 Euro haben sie in den Umbau des Setra zum E-Bus investiert. Rund 78.000 Euro kamen von der Region Hannover.

Per Mertesacker Erlebnis-Zoo Hannover

Riesige Freundschaft

26. August 2023/in Hannover

Giraffen-Ehrenpatenschaft für Per Mertesacker Stiftung

HANNOVER (PM). Sie gehören zu den Größten: Giraffen überragen mit ihrer Höhe von bis zu sechs Metern alle anderen Landtiere. Der ehemalige Fußball-Nationalspieler Per Mertesacker hatte mit seinen 1,98 Metern jedes Spielfeld bestens im Blick.

Jetzt haben die Größten eine riesige Freundschaft geschlossen: Der Erlebnis-Zoo verlieh der „Per Mertesacker Stiftung“ heute die Ehrenpatenschaft für die Rothschild-Giraffen im Zoo. Denn Per Mertesacker und seine Stiftung zeigen auch privat Größe: für die soziale Integration von Kindern in der Region Hannover.

Die Per Mertesacker Stiftung hat sich die Förderung sozial benachteiligter Kinder durch den Sport in der Region Hannover zum Ziel gesetzt. Die Aufmerksamkeit gilt Kindern mit sozial schwächerer Herkunft, mit einer Lernschwäche oder mit Migrationshintergrund. „Durch das Mannschaftsspiel Fußball lernen die Kinder Teamgeist und wichtige persönliche Kompetenzen fürs Leben“, erklärte Per Mertesacker. Dazu erhalten die Kinder eine individuelle Lernförderung sowie Sprachunterricht. Hausaufgaben werden gemeinsam gemacht, die Kinder machen Fahrten und Ausflüge – zum Beispiel in den Zoo.  „Durch den individuellen Sprachunterricht und die Gemeinschaft in den Projektgruppen trägt die Stiftung zur sozialen Integration der Kinder bei“, so Mertesacker, „wir bereiten die Kinder auch auf den Einstieg ins Berufsleben vor.“

Seit Jahren unterstützen sich der Erlebnis-Zoo und die „Per Mertesacker Stiftung“ gegenseitig in den wichtigen Themen Integration und Lernförderung, Umwelt- und Artenschutz – für die Zukunft der Kinder. Im Rahmen eines Zoo-Besuchs mit sechs Projektgruppen der Per Mertesacker Stiftung überreichte Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff dem engagierten Abwehr-Riesen heute die Urkunde für die Ehrenpatenschaft. Natürlich bei den Giraffen, die ihrem neuen Paten quasi über die Schulter schauten.

„Ich freue mich wirklich sehr über diese Ehrenpatenschaft für unsere Stiftung“, sagte Per Mertesacker, „Giraffen sind mir schon durch ihre Größe natürlich sehr sympathisch. Aber sie sind auch gefährdet – und mit der Ehrenpatenschaft können wir dazu beitragen, auf diese Bedrohung aufmerksam zu machen.“

Bei den Besuchen im Erlebnis-Zoo geht es für die Kinder der Stiftung auf eine knifflige Zoo-Rallye, bei der sie spielerisch Spannendes über die Tierwelt, über den Umwelt-, Natur- und Artenschutz erfahren. „Als außerschulischer Lernort liegt es uns sehr am Herzen, hier im Zoo auf unvergessliche Art Bildung zu vermitteln, die zum zukunftsfähigen Denken und Handeln anregt“, erklärte Zoogeschäftsführer Casdorff. Genau deshalb unterstütze der Zoo auch die Arbeit der Per Mertesacker Stiftung, die mit ihrer besonderen Kombination aus Sport und individuellen Förderung dazu beitrage, Kindern und Jugendliche Perspektiven für eine erfolgreiche Zukunft und ein „Wir“ in der Gesellschaft zu ermöglichen.

Bei der Rallye der Kinder und Jugendlichen durch den Zoo ging es natürlich auch zu den Patentieren der Stiftung, den Rothschild-Giraffen. Hier erfuhren sie, dass Giraffen genau wie die Menschen nur sieben Halswirbel haben (nur sehr viel größere), dass ihre Zunge bis zu 50 cm lang ist und dass Giraffen ein echtes „Sportlerherz“ haben, das 12 kg wiegt und gut 60 Liter Blut in der Minute durch den Körper pumpt!

„Wir haben aber auch erfahren, dass Giraffen dringend Hilfe brauchen, weil die Bestände seit den 1985er-Jahren um rund 40 Prozent zurückgegangen sind“, erzählte Per Mertesacker. „Und dass der Zoo ein neues Haus für die Giraffen hier am Sambesi plant – auf das sind wir schon sehr gespannt.“

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