Kleines Fest 2027 soll wachsen – höhere Eintrittspreise geplant
Für 2027 sind 16 Spieltage vorgesehen, 2028 soll das Festival wieder drei volle Wochen umfassen. Die geplanten neuen Eintrittspreise stehen noch unter politischem Vorbehalt.
HANNOVER (redu) – Das Kleine Fest 2027 soll an 16 Tagen stattfinden und zugleich teurer werden. Der reguläre Eintrittspreis soll von 37 auf 45 Euro steigen. Ermäßigte Karten bleiben bei 17 Euro, Kinder bis einschließlich elf Jahre sollen weiterhin kostenlos teilnehmen können.
Die Stadt Hannover hat den politischen Gremien eine entsprechende Beschlussdrucksache vorgelegt. Die neuen Eintrittspreise für 2027 und 2028 stehen damit noch unter dem Vorbehalt der politischen Zustimmung.
Das Kleine Fest 2027 soll nach den Plänen der Stadt einen weiteren Schritt zurück zu drei vollen Veranstaltungswochen machen. Nach 13 ausverkauften Abenden in diesem Jahr sind für 2027 insgesamt 16 Spieltage vorgesehen. 2028 sollen es 18 Spieltage und damit wieder drei volle Wochen sein.
Flexible Ticketmodelle werden erwogen
Neben dem höheren regulären Eintrittspreis sollen künftig flexiblere Ticketmodelle möglich werden. Erwogen werden beispielsweise Frühbucherrabatte oder ein „Kleines-Fest-Pass“.
„Die Preiserhöhung ist leider unvermeidbar, dennoch soll der Zugang zum Kleinen Fest natürlich weiter attraktiv und familienfreundlich bleiben“, betont der künstlerische Leiter DESiMO. Als Möglichkeiten für günstigere Besuche nennt er Frühbucherangebote oder einen „Fest-Pass“.
Der ermäßigte Eintrittspreis soll unverändert bei 17 Euro bleiben. Auch der seit 2023 geltende kostenlose Eintritt für Kinder bis einschließlich elf Jahre soll bestehen bleiben.
Kostendeckende Finanzierung ab 2028 angestrebt
Die geplante Erhöhung wäre die erste Anpassung des regulären Eintrittspreises seit 2022. Damals stieg er von 32 auf 37 Euro. Als Grund für die neue Anpassung nennt die Stadt die gestiegenen Kosten der vergangenen Jahre. Das jährliche Budget liegt bei rund drei Millionen Euro.
Das Fest finanziert sich grundsätzlich aus dem Kartenverkauf sowie über Sponsoring und Förderkarten. Für 2026 und 2027 ist wegen der kürzeren Spielzeiten jeweils ein städtischer Sockelbetrag von 250.000 Euro vorgesehen.
Mit 18 Spieltagen soll die Veranstaltung ab 2028 wieder vollständig aus eigenen Einnahmen finanziert werden können. „Mit der jetzt vorgeschlagenen Erhöhung der Eintrittspreise und gleichbleibender guter Auslastung können wir die erforderliche kostendeckende Eigenfinanzierung ab dem Jahr 2028 wieder erreichen“, erläutert Dr. Benedikt Poensgen, Veranstaltungsleiter der Herrenhäuser Gärten.





