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Meldungen zu Kultur, Veranstaltungen, Museen und Bühnen aus Hannover und Niedersachsen. Berichte, Hintergründe und Termine im Überblick.

Fête de la Musique 2023

Hannover feiert Fête de la Musique 2023

20. Juni 2023/in Kultur, Hannover

Am 21. Juni ist es wieder so weit: Auf 40 Bühnen – indoor und outdoor –  von 15 bis 23 Uhr in der Innenstadt

HANNOVER (PM). „Hannover feiert wieder eine Fête de la Musique – mit guter Musik, feierlicher Stimmung, einer unvergleichlichen Atmosphäre zusammen mit fast 1000 Musiker*innen an 40 Standorten, unterstützt von Dutzenden Organisationen. Das Fest ist zweifellos eine der beliebtesten Veranstaltungen Hannovers,“ betont die Kulturdezernentin der Landeshauptstadt Hannover, Konstanze Beckedorf. „Seien Sie dabei, wenn dieses weltweite Musikfest Menschen zusammenbringt und Hannover als UNESCO City of Music alle Ehre macht!“

Jährlich unterstützen langjährige und neue Bühnenpartner*innen die Fête de la Musique Hannover und tragen so ihren Teil zur Gestaltung bei. „Ohne die vielen Mitwirkenden und der breiten Beteiligung auch ehrenamtlicher Natur könnten wir die Fête de la Musique in dieser Größe gar nicht durchführen. Darauf kann Hannover stolz sein und ich bedanke mich von Herzen dafür“, sagt Sabine Busmann, Produktionsleitung der Fête de la Musique und Geschäftsführerin des MusikZentrum.

Die fahrende und musikalische Bahn der üstra ist auch in diesem Jahr ein Highlight. Die Dance Community, die alle Tanzschulen Hannovers vereint, ist ebenfalls wieder mit dabei und wird viel Bewegung auf den Goseriede-Platz bringen. Mit der Rollschuhdisco auf dem Klagesmarkt setzt sich die „Bewegungsmeile“ bei cooler Discomusik fort. Die Skate by Night wird an diesem Tag hier enden und mit der Féte de la Musique fusionieren.

Erstmalig wird die Leinewelle als elektronsicher Standort ein Teil der diesjährigen Fête de la Musique sein. Bespielt wird die Bühne von dem Qenem-Netzwerk, das sich für mehr queerfeministisches Empowerment in der elektronischen Musikszene einsetzt. Im „Aufhof“ wird in Kooperation mit dem Landesmusikrat das Jahr der Mandoline gefeiert.

Einige internationale Musiker*innen aus dem UNESCO-City-of-Music-Netzwerk bespielen die Bühne am Kröpcke, mitten in der Innenstadt, mit ihren unterschiedlichen Klängen. Für mehr Sichtbarkeit, Teilhabe und Präsenz von Frauen* auf der Fête de la Musique gibt es die Women* in Music-Bühne am Schillerdenkmal, die an die gleichnamige Initiative der UCOM Hannover und des MusikZentrum Hannover anknüpft.

Der abschließende Nachtgesang der Fête de la Musique findet dieses Jahr zusammen mit der Chorszene seinen Platz auf der Bühne des Hauptbahnhofes.

Das komplette Programm auf den hannoverschen Bühnen der diesjährigen „Fête des la Musique“ ist unter www.fete-hannover.de zu finden. Der Eintritt ist frei.

Hannover Klassik

Hannover Klassik Open Air 2023

7. Juni 2023/in Kultur

Operngala in Hannovers Maschpark auch im Juli 2023

HANNOVER (PM). Der hannoversche Maschpark vor der Kulisse des Neuen Rathauses wird auch 2023 zur märchenhaften Kulisse für zwei musikalische Abende. Unter dem Titel „Von Wien nach Rom“ bietet das Hannover Klassik Open Air ein vielseitiges Opernprogramm und lädt Interessierte zum kostenfreien Klassikgenuss ein: am Freitag, 14. Juli, und am Sonnabend, 15. Juli, jeweils um 19.30 Uhr.

Unter der Leitung von Dirigent Cornelius Meister spielt das Orchester der NDR Radiophilharmonie Ouvertüren, Arien und Duette aus Opern von Mozart, Leoncavallo, Donizetti, Verdi und Puccini. Das Publikum darf sich auf die Sopranistin Nicole Car, Tenor Xabier Anduago und Bariton Etienne Dupuis freuen, die die Gesangssoli übernehmen.

Das dritte Jahr in Folge wird das Opernereignis für alle großzügig von der Rossmann GmbH unterstützt. Weitere Förderer sind die VHV-Stiftung und Martin Kind.

Weltstars in Hannover

Der gebürtige Hannoveraner Cornelius Meister steht als einer der gefragtesten Operndirigenten zum ersten Mal am Pult des Hannover Klassik Open Air. Bei den Bayreuther Festspielen 2022 übernahm er kurzfristig das Dirigat des neuen Bayreuther „Rings“, empfing bereits zahlreiche Auszeichnungen und dirigiert die großen Orchester in Paris, Berlin, Washington, Tokio, Seoul und an den Opernhäusern in Wien, New York, Mailand, London und München.

Aus Australien kommt Nicole Car zum Hannover Klassik Open Air. Sie hat sich als eine der weltweit führenden Sopranistinnen etabliert und trat am Royal Opera House Covent Garden, an der Metropolitan Opera, der Dallas Opera, der Deutschen Oper Berlin, der Opera Australia und der Opera de Paris auf.

Mit dem kanadischen Bariton Etienne Depuis harmoniert Nicole Car nicht nur musikalisch auf den bedeutenden Opernbühnen der Welt – die beiden sind auch im Privatleben ein Paar. Damit sind sie auf dem besten Wege, das neue Traumpaar der Opernwelt zu werden.

Der vielfach ausgezeichnete Tenor Xabier Anduaga sorgte bereits beim Hannover Klassik Open Air 2019 als Beppo in „Bajazzo“ für Begeisterung. Inzwischen ist der junge Spanier weltweit bei den führenden Häusern begehrt und singt dort die großen Partien seines Faches.

Das Programm der Operngala

Das Programm für die „Oper für alle“ präsentiert auch in diesem Jahr Herzstücke der Opernmusik, die nicht nur Insider kennen und lieben. Zu hören sind unter anderem die beliebtesten Arien und Duette aus Mozarts „Zauberflöte“, „Don Giovanni“ und „Le nozze di Figaro“. Ganz nach dem Motto des Abends „Von Wien nach Rom“ geht es dann nach Italien zur großen Belcanto-Kunst mit berühmten Arien aus Verdis „Rigoletto“, „Don Carlos“ und „La Traviata“ sowie Puccinis „La Bohème“.

Einladung in den Maschpark

Die Landeshauptstadt Hannover (LHH) lädt wieder zum kostenlosen Besuch der „Oper für alle“ in den Maschpark ein, wo die Operngala auf zwei Videowänden in den Park übertragen wird.

Eine begrenzte Anzahl an Sitzplätzen vor der Bühne wird über verschiedene Medien verlost. Einlass auf das Gelände erfolgt an beiden Vorstellungstagen ab 18.30 Uhr.

Das Publikum darf sich auf ein erstklassiges Orchester, Weltstars der Oper und ein Programm mit den schönsten und bekanntesten Arien der Opernwelt freuen. Ermöglicht wird dies durch die Zusammenarbeit der LHH, des NDR, TVN, Hannover Concerts, der Freunde und Förderer der NDR Radiophilharmonie e. V. und der Initiative von Projektleiterin Marlis Fertmann.

Die NDR Radiophilharmonie ist eines der herausragenden Aushängeschilder für die UNESCO City of Music Hannover. Sie hat viel dazu beigetragen, dass Hannover 2014 diesen Ehrentitel verliehen bekam – den die Stadt seitdem mit Begeisterung trägt. Der Titel trägt die Vielfalt des hannoverschen Musiklebens nach innen und nach außen und etabliert die Landeshauptstadt in einem internationalen kreativen UNESCO-Netzwerk immer weiter.

Übertragung Online, im Hörfunk und im Fernsehen

Die Übertragung der Veranstaltung wird von Nord Media gefördert. Arte Concert zeigt das Hannover Klassik Open Air am Sonnabendabend als Video-Livestream. TVN zeichnet die gesamte Operngala auf, der Mitschnitt ist zeitversetzt auf 3Sat zu sehen. NDR Kultur sendet die Operngala live.

 

Feuerwerkswettbewerb Hannover

Hello Europe – Welcome to Hannover – 31. Internationalen Feuerwerkswettbewerb

4. Mai 2023/in Hannover, Kultur

Mit diesem Motto eröffnet der Internationale Feuerwerkswettbewerb am 20.05. die neue Saison

HANNOVER (PM). 2023 stehen beim 31. Internationalen Feuerwerkswettbewerb Deutschland und unsere europäischen Nachbarländer im Mittelpunkt. Dann heißt es also mit „Brilliant as always – closer than ever”: Hello, Herzlich Willkommen, Salut, Grüezi und Servus! Jedes Feuerwerk besteht wie gewohnt aus einem einheitlichen Pflichtstück – passend zum Motto ein Auszug aus der Europahymne „Ode an die Freude” von Ludwig van Beethoven – und einer anschließenden individuellen Kür.

Abgestimmt auf die Heimat der jeweiligen Teams erwartet die rund 11.000 Besucher ein länderspezifisches Rahmenprogramm mit Walkacts von Stelzen-Art, dem Scharniertheater oder dem Ensemble „Kroft Les Crêpes”. Im Gartentheater und auf der Probenbühne verkürzen Bands wie Brazzo Brazzone, Me and Ms Jacobs, Marion & Sobo Band und Bella Bonza die Wartezeit bis zum Feuerwerk. Der Zirkus Salto, das Duo „Fritz und Frieda” oder Monsieur Momo begeistern mit Jonglage, Zauberei und Artistik auf der Kinderwiese. Auch kulinarisch geht es mit typischen Speisen und Getränken, die an unterschiedlichen Ständen im Großen Garten angeboten werden, auf einen kleinen Ausflug in die Teilnehmerländer.

Hans Nolte, Geschäftsführer der Hannover Marketing und Tourismus sowie der Hannover Veranstaltungs GmbH zum Start des diesjährigen Wettbewerbs: „Ich freue mich sehr auf die einzigartigen Shows der deutschen und europäischen Teilnehmer. Schon jetzt haben wir viele Karten an die lokalen Fans verkauft, die ihr Team hier in Hannover unterstützen möchten. Mit den Herrenhäuser Gärten als perfekte Kulisse für Kultur und der Internationalität des Feuerwerkswettbewerbs präsentiert sich die Region Hannover als attraktive Tourismusdestination in der Mitte Europas.

Unikate vom Feuerwerkswettbewerb made by Taschentalent

Das interkulturelle Nähprojekt „Taschentalent” hat die Flaggen des Internationalen Feuerwerkwettbewerbs aus den letzten Jahren recycelt. Entstanden sind dabei kreative Unikate mit tollen Feuerwerksmotiven vergangener Wettbewerbe. Die großen und kleinen Taschen und Beutel sind kreativ mit bunten Details ergänzt und bieten viel Platz für Einkäufe, Sportsachen oder Kosmetik. Mit den Produkten setzt die HVG gemeinsam mit dem Projekt „Taschentalent” aus der Wedemark ein Zeichen für Integration und Nachhaltigkeit. Die Taschen (ab 13,95€) sind ab sofort in der Tourist Info Hannover am Ernst-August-Platz 8 und im Online-Shop erhältlich.

Tipp für Feuerwerksfans

Die limitierten Sammlertickets und ein (kleines Restkontingent) der Dauerkarten sind noch exklusiv in der Tourist Info am Ernst-August-Platz 8 erhältlich. Für alle, die den Besuch des Internationalen Feuerwerkswettbewerbs mit einer Übernachtung in Hannover verbinden möchten, hat die Hannover Marketing und Tourismus GmbH das Erlebnispaket „Hannover explosiv” zusammengestellt. Das Paket beinhaltet eine Übernachtung in einem 3 oder 4 Sterne Hotel inklusive Frühstück sowie eine Eintrittskarte zum 31. Internationalen Feuerwerkswettbewerb, online buchbar ab 89€ pro Person.

Zu allen fünf Terminen präsentiert Radio21 gemeinsam mit der Neuen Presse einen Livestream.

Die Teams 2023 und ihre Shows im Überblick:

Herzlich Willkommen: Beisel Pyrotechnik, 20.05.2023

Im Jahr 1954 wurde die Firma vom damaligen Mitarbeiter Walter Fischer übernommen, Vater des heutigen Geschäftsführers Thomas Fischer. Unter dem Motto „Tradition trifft Innovation” plant das Unternehmen seit vielen Jahren einzigartige Feuerwerke mit herausragender Qualität. Als besondere Highlights im Veranstaltungskalender sind die jährlich stattfindende Heidelberger Schloss-beleuchtung, die Mainzer Sommerlichter sowie Rhein in Flammen zu erwähnen.

Ihre Show: Der Geist Europas

Frieden, Traditionen und Moderne, Individualität und gemeinsames Handeln, Offenheit und Toleranz, Freundschaft: Diese Attribute und viele weitere verbinden die Länder Europas und spiegeln sich in deren „Geist” wider. Gemeinsam mit dem Geist Europas wird das deutsche Team Beisel Pyrotechnik einen Streifzug durch einige Länder des zweitkleinsten Kontinents der Erde machen, um diese Merkmale und das europäische „Wir-Gefühl” durch Musik und Feuer(werk) in einer emotionalen Show darzustellen.

Salut France: Brezac Artifices, 10.06.2023

Brezac Artifices, gegründet 1964, gilt seit den 1990er Jahren als eine der weltweit führenden europäischen Feuerwerksfirmen und wächst auf internationaler Ebene stetig weiter. Seit 2018 ist Patrick Brault Showdesigner und Manager der Firma Brezac. Durch seinen Einfluss und die Kombination aus Qualität, Professionalität und Innovation konnte das Team seinen Erfolg 2018 beim renommierten Cannes-Festival unter Beweis stellen, der mit dem 1. Preis belohnt wurde.

Ihre Show: Chagrin d’Amour – Liebeskummer

Was ist universeller als die Liebe? Jeder hat in seinem Leben schon einmal Liebe und Liebeskummer erlebt. Jeder kann die damit verbundenen Gefühle nachempfinden. In der Show des französischen Teams Brezac werden die verschiedenen Stadien des Herzschmerzes erkundet, vom ersten Donnerschlag bis zu dem Tag, an dem man erkennt, dass man überleben wird. Das Team bringt die starken Gefühle von Liebe und Herzschmerz in einer sehr emotionalen Darbietung zusammen, die niemanden unberührt lässt.

Grüezi Schweiz: Pyromantiker, 19.08.2023

Der Verein Pyromantiker Luzern wurde 1996 zur Förderung von Kunstfeuerwerk als ein Bestandteil der Kultur gegründet. Er ist der einzige Verein in der Schweiz, der über die Erlaubnis zur Herstellung von pyrotechnischem Material verfügt. Seine einzigartigen Feuerwerke präsentiert das Team in verschiedenen Parks in der Schweiz, aber auch in den Bergen, wie zum Beispiel beim Feuerwerk zum Nationalfeiertag in Zermatt. Die Pyromantiker feiern Premiere in Hannover und werden erstmalig an einem internationalen Feuerwerkswettbewerb teilnehmen.

Ihre Show: Ewigi Liäbi – Ewige Liebe

Das Team Pyromantiker Luzern verwandeln die Herrenhäuser Gärten in eine schweizerische Landschaft: Alpaufzug, Bergpanorama und die faszinierenden, barocken Feuerbilder werden von Schweizer Musik begleitet. Zu Beginn ertönen traditionelle Jodelklänge, gefolgt von einem Schweizer Abendlied und Schweizer Hits aus Pop und Rock. Den krönenden Abschluss der musikalischen Reise bildet schließlich Rossinis Wilhelm Tell, das Schweizer Heldenepos.

Hello Belgium: H.C. Pyrotechnics, 02.09.2023

H.C. Pyrotechnics ist eine der führenden belgischen Feuerwerksfirmen. Das junge Unternehmen ist noch neu in der internationalen Szene, hat sich aber in kurzer Zeit als Unternehmen fest in Europa etabliert. Hooge Cliff, der Geschäftsführer, ist seit mehr als einem Jahrzehnt in die Veranstaltungstechnik involviert. In Deutschland gewann HC Pyrotechnics bei der Internationalen Feuerwerker Sinfonie 2012 in Potsdam Gold und 2013 Silber. HC Pyrotechnics ist darüber hinaus für die Organisation des jährlich stattfindenden internationalen Feuerwerkswettbewerbs in Knokke-Heist (Belgien) verantwortlich.

Ihre Show: Das Auf und Ab des Lebens

Das belgische Team erzählt in seiner Show die Geschichte der Höhen und Tiefen des Lebens. Die gefühlvollen Lieder wecken vielfältige Emotionen und schaffen starke Momente, die die Seele beflügeln. Man muss es sehen, hören, fühlen – und wird sicherlich beim fantastischen Zusammenspiel von Musik und Feuerwerk auch in eigenen Erinnerungen versinken.

Servus Österreich: Provision, 16.09.2023

Provision wurde 1996 mit Sitz in Salzburg gegründet. Das Team veranstaltet Großfeuerwerke im In- und Ausland und designt unterschiedliche pyrotechnische Spezialeffekte für Film- und Fernsehproduktionen. Provision kreiert Choreografien aus Feuer, Form und Farbe – mit und ohne Musik – die sorgfältig geplant und erarbeitet werden.

Ihre Show: Cirque du Ciel – Das Himmelszelt. Eine Zirkusrevue 

Im größten Zelt der Welt, dem Himmelszelt, findet eine Revue der besonderen Art statt! Der barocke Garten als Manege, die Stimme des Zirkusdirektors und das Ensemble der Tänzer und Artisten als Stars des Abends. Das österreichische Team wird alle Protagonisten in pyrotechnischer Gestalt zum Leben erwecken: Die Jongleure, die Can-Can-Truppe, das Trapezduo, die Löwen und natürlich den Clown mit seinen Hoppalas! Das Publikum wird sie alle sehen, obwohl keine Künstler die Manege betreten.

Alle Informationen zu den Teams, zum Rahmenprogramm und Ticketverkauf gibt es unter www. visit-hannover.com/feuerwerk

Die Feuerwerke 2023:

20.05. – Deutschland, Beisel Pyrotechnik

10.06. – Frankreich, Brezac Artifices

19.08. – Schweiz, Pyromantiker

02.09. – Belgien, H.C. Pyrotechnics

06.09. – Österreich, Provision

Konzert von OPUS 112

OPUS 112 – Das Orchester der Feuerwehr Hannover

3. Mai 2023/in Kultur

Am 17.06.2023 „Back on Stage“

HANNOVER (PM). Die 70 Musikerinnen und Musiker des sinfonischen Blasorchesters unter der Leitung ihres Dirigenten Hugo Loosveld freuen sich, endlich wieder Musik dort zu spielen, wo sie hingehört: Auf der Bühne.

Nach vielen Konzerten im In- und Ausland, Benefizveranstaltungen und nicht zuletzt der musikalischen Umrahmung offizieller Anlässe der Stadt Hannover ist es nach der ungewollten pandemiebedingten Pause nun an der Zeit für ein „Best of OPUS 112“ – eine Feier der zwei Jahrzehnte, die seit der Neu-Formierung des Ensembles im Jahr 2002 vergangen sind. Dies ist auch eine schöne Gelegenheit, „Danke“ zu sagen. Und so erwartet die Zuhörerinnen und Zuhörer im Großen Sendesaal des NDR Funkhauses ein Repertoire, welches die gesamte musikalische Bandbreite des Orchesters abbildet und gleichzeitig eine Zeitreise in seine Vergangenheit unternimmt.

Denn für diesen besonderen Anlass wurde eine Auswahl der schönsten Konzerterlebnisse der vergangenen Jahre getroffen. Ein besonderes Highlight für Orchester und Publikum ist dabei die Aufführung der „Armenischen Tänze“ von Alfred Reed, einem Meisterwerk der sinfonischen Blasmusik. Eine Reminiszenz an die erfolgreichen Konzertreisen durch China sind die mitreißende Ouvertüre zu Rossinis Oper „Der Barbier von Sevilla“ sowie das Aushängeschild der Wiener Romantik: Der „Kaiserwalzer“ von Johann Strauss. Fans der britischen „Night of the Proms“ werden Edward Elgars Konzertmarsch „Pomp and Circumstance“ wiedererkennen und so mancher auch die ein oder andere bekannte Melodie aus der Welt des Musicals und der Filmmusik mitsummen. Dazu gibt es viele beliebte Klassiker, die für unterhaltsame und bewegende Momente sorgen und das Programm so vielfältig machen, wie auch das Orchester besetzt ist.

Am 17. Juni 2023 spielt OPUS 112 in Hannover ein Konzert, prall gefüllt mit mitreißender Musik, gespielt von virtuosen Solisten und einem Orchester, welches voller Vorfreude seiner Rückkehr auf die Bühne entgegensieht – getreu seinem Motto „Music at its Best“.

Kartenvorverkauf im NDR-Ticketshop: https://www.ndrticketshop.de/klassik-jazz/2201-opus-112-back-on-stage

 

Vom wabernden Organismus hin zur straffen Blase – Bubble3 mf© Matthias Falk

Vom wabernden Organismus hin zur straffen Blase

29. März 2023/in Kultur

Performance begleitet Metamorphose des Städtoskoop

HANNOVER (PM/red). Die Metamorphose der Hülle vom wabernden Organismus hin zur straffen Blase, dem zukünftigen mobilen (Kultur-)Ort Städtoskoop, haben am heutigen Dienstag (28. März) fünf Performerinnen unter Begleitung dröhnend-pulsierender Dudelsack-Klänge, gespielt von Kristina Künzel, in der Sophienstraße, im Teilstück zwischen Prinzenstraße und Schiffgraben begleitet. Entwickelt wurde die Performance vom Kollektiv AG/CO Anna Grunemann und Christiane Oppermann. Das Städtoskoop ist eine begehbare Skulptur von Raumlabor Berlin.

„Gemeinsam erfühlen wir den Puls unserer Stadt – an unterschiedlichen Orten, mit unterschiedlichen Formaten und Erlebnissen im öffentlichen Raum im Städtoskoop“, beschreibt Kulturdezernentin Konstanze Beckedorf die Idee hinter dem Projekt und fährt fort: „Wir bringen Kultur auf die Straße und stellen kulturelle Verbindungslinien zwischen der Innenstadt und den Stadtteilen her.“

Vom wabernden Organismus hin zur straffen Blase – Bubble1 mf

Metamorphose des Städtoskoop in der Sophienstraße in Hannover © Matthias Falk

Eröffnung am 31. März – im Innenraum nur für geladene Gäste

Am 31. März um 19 Uhr feiern Oberbürgermeister Belit Onay und Kulturdezernentin Konstanze Beckedorf gemeinsam mit Musiker*innen des Orchester im Treppenhaus die Eröffnung mit geladenen Gästen im Innenraum (maximal 100 Personen) unter dem Motto „Raus aus der Bubble“. Wegen der transparenten Hülle und akustischer Übertragung kann dem Programm an diesem Abend und allen anderen Terminen des Städtoskoop auch von außen gefolgt werden. Bis zum 2. April bleibt die Bubble im Kulturdreieck in der Sophienstraße.

Danach mäandert das Städtoskoop bis zum 5. Mai als mobiler Kulturort im öffentlichen Raum für unzählige Aktivitäten durch das Stadtgebiet: Vom 13. bis 15. April steht sie im Vahrenwalder Park, vom 17. bis 19. April auf dem Sahlkampmarkt und vom 21. bis 23. April in Döhren auf dem Fiedeler Platz. Vom 24. bis 26. April wird sie bespielt vom Kulturbüro Misburg-Anderten auf dem Platz der Begegnung in Misburg, vom 28. bis 30. April steht sie auf dem Köbelinger Markt und vom 2. bis 5. Mai organisieren die Stadtteilzentren Ricklingen und Weiße Rose Mühlenberg die Freifläche zero:e Park in der Rehre in Wettbergen.

An allen Standorten gibt es vom Orchester im Treppenhaus und der Hörregion Hannover ein Hörbild vom Sehen und Wünschen. Bitte Handy und Kopfhörer mitbringen.

Das Programm ist vielfältig. Es gibt Aufführung, Theater, Performance, Zirkus, Vortrag, Lesung, Gespräch, Austausch, Diskussion, Trommeln, Rhythmus, Musik, Chor, Konzert, Picknick, Abendessen und Tanz. Der Eintritt ist frei. Es ist keine Anmeldung erforderlich — außer bei entsprechend gekennzeichneten Veranstaltungen.

Vom wabernden Organismus hin zur straffen Blase – Bubble2 mf

Metamorphose des Städtoskoop in der Sophienstraße in Hannover © Matthias Falk

Ziele

Mit dem Städtoskoop verbindet die Stadt verschiedene Ziele: Zum einen setzt sie damit das Ziel „Sichtbarmachung von Kultur im Stadtteil“ aus dem Kulturentwicklungsplan 2030 (KEP) um. Zweitens bietet sie ein niedrigschwelliges Kunst- und Kulturangebot an ungewöhnlichen Orten im öffentlichen Raum. Dabei dient die Bubble auf ihrer Tour auch als Community Space. Zudem stellt sie lebendige Verbindungen zwischen Innenstadt und Stadtteilen her.

Eine Veranstaltung der Landeshauptstadt Hannover. Für die Organisation zeichnen das Kulturmanagement und Stadtteilkultur verantwortlich. Der Initiator ist Thomas Posth, freiberuflicher Dirigent, Cellist, Konzertdesigner und Gründer des Orchesters im Treppenhaus.

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enercity swinging Hannover

enercity macht größtes Jazz-Festival Norddeutschlands wieder möglich

21. März 2023/in Kultur

Hannover erwartet zehntausende Musikfans zu „enercity swinging hannover“ am 18. Mai 2023

Es ist endlich wieder zurück vor dem Neuen Rathaus Hannover: Norddeutschlands größtes Open-Air-Jazz-Festival. Nach Jahren der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Veränderungen ist „enercity swinging hannover“ zurück an alter Stelle und am gewohnten Datum: Am 18. Mai 2023, dem Himmelfahrtstag, steigt das Musik-Event mit mehr als 40.000 Menschen im Herzen der niedersächsischen Landeshauptstadt. Als Hauptsponsor macht es enercity möglich, dass Besucherinnen und Besucher kostenlos dabei sein können. Zusammen mit dem Jazz Club Hannover präsentiert der Energiedienstleister ein hochkarätiges Programm mit internationalen Jazzgrößen.

Im Mosaiksaal des Neuen Rathauses stellten enercity, die Landeshauptstadt Hannover und der Jazz Club nun das Programm vor. Belit Onay, Oberbürgermeister der Stadt Hannover, sagte: „Nach und nach findet die hannoversche Kulturbranche aus der Corona-Zeit den Weg in die Normalität zurück. So auch das beliebte Open-Air-Jazz-Festival enercity swinging hannover: 2020 fiel es pandemiebedingt komplett aus, ein Jahr später konnte es auf der Parkbühne stattfinden, 2022 war es wieder möglich, am Trammplatz zu feiern, allerdings erst im September. In diesem Jahr ist es endlich so weit – Hannover trifft sich wie schon seit mehr als 50 Jahren am Himmelfahrtstag vor dem schönen Rathaus zum Jazz. Was sich auch in diesen schwierigen Jahren nicht verändert hat, war die hohe Qualität der auftretenden Künstler*innen – nicht umsonst ist enercity swinging hannover ein fester Bestandteil des Kulturprogramms der Stadt.“

Dr. Susanna Zapreva, Vorstandsvorsitzende von enercity, erklärte: „Das Jazz-Festival und enercity gehören seit 18 Jahren zusammen. Wir freuen uns sehr, unseren Kundinnen und Kunden dieses kulturelle Highlight wieder im Herzen Hannovers präsentieren zu können. Seit 2005 ist enercity Namensgeber, seitdem kamen mehr als eine halbe Million Musikfans und machen ‘enercity swinging hannover’ zum größten Jazz-Festival Norddeutschlands. Diese Erfolgsgeschichte schreiben wir weiter – und haben unseren Vertrag als Hauptsponsor mit dem Jazz Club Hannover bis 2025 verlängert.“

Hochkarätiges Programm

Wie in den Vorjahren bietet „enercity swinging hannover 2023“ ein energiegeladenes Musikprogramm, das mit Swing, R’n’B, Funk, Soul und rockigem Jazz begeistert. Internationale Größen stehen auf dem Programm. Eröffnet wird das Festival vom Knut Richter Swingtett, anschließend heizt das englisch-deutsche Quintett Armstrong’s Ambassadors ordentlich ein. Nachfolgend treten mit Lan Dokey, Bill Evans, Felix Pastorius und Harvey Mason gleich vier große Stars des Jazz & Funk-Genres auf. Zum Schluss folgt die Gruppe Brooklyn Funk Essentials aus New York City. Ihre Musik geht über Genre-Grenzen hinaus und elektrifiziert seit 30 Jahren die Tanzflächen dieser Erde. Bereits am Vortag, dem 17. Mai, findet die Jazz-Night im Kuppelsaal mit rund 2000 Gästen statt. Die Tickets für die Jazz-Night gibt es an allen Vorverkaufsstellen, im Jazzclub sowie an der Abendkasse.

„Für das Team vom Jazz Club Hannover ist es eine besondere Freude, dass unser traditionelles Jazzfestival wieder am Himmelfahrtstag auf dem Trammplatz vor dem Neuen Rathaus stattfinden kann“, sagte Jazz Club-Vorsitzende Dr. Vanessa Erstmann. „Wir können es kaum erwarten, gemeinsam mit enercity und zahlreichen Hannoveraner*innen eine rauschende Jazz Night im Kuppelsaal zu feiern und einen Tag später ein abwechslungsreiches Open-Air-Programm vor dem Neuen Rathaus zu genießen.“

Vor Ort und unter https://www.enercity.de/unternehmen/verantwortung/regionales-engagement/jazz/gewinnspiel wird es wieder das beliebte Gewinnspiel für enercity-Kundinnen und Kunden geben. Zu gewinnen gibt es ein neues E-Bike im Wert von 3000 Euro. Der Eintritt zum „enercity swinging hannover“ ist selbstverständlich frei.

Das Programm für „enercity swinging hannover 2023“

Mittwoch, 17.05.2023

Jazz Night im HCC Hannover / Kuppelsaal

18:00 Uhr Einlass

19:00  –  20:15 Uhr    Armstrong’s Ambassadors

20:30  –  21:45 Uhr    Jazz/Takes Supergroup

22:15  –  23:45 Uhr    Brooklyn Funk Essentials  

Donnerstag, 18.05.2023

Open-Air-Festival am Himmelfahrtstag / Trammplatz

10:30  –  11:30 Uhr    Knut Richter Swingtett

11:40  –  12:00 Uhr    Workshopchor der Gospelkirche, Ltg. Volney Morgan

12:15  –  13:30 Uhr    Armstrong’s Ambassadors

14:00  –  15:30 Uhr    Jazz/Takes Supergroup

16:00  –  17:30 Uhr    Brooklyn Funk Essentials

Foto- und Videoausstellung© Matthias Falk

Foto- und Videoausstellung „w*im hannover faces & friends“

7. März 2023/in Kultur

Ausstellung vom 7. bis 12. März auf dem Trammplatz und im Bürgersaal des Neuen Rathauses zu sehen

HANNOVER (PM). Das „women* in music hannover“ (w*im) Netzwerk präsentiert eine Foto- und Videoausstellung „w*im hannover faces & friends“ für mehr Sichtbarkeit der Frauen* aus der Musikbranche und Geschlechtergleichheit.

Die Ausstellung ist vom 7. bis 12. März täglich von 10 bis 18 Uhr auf dem Trammplatz und im Bürgersaal des Neuen Rathauses, Trammplatz 2, zu sehen. Die Eröffnung wird am 6. März (Montag) um 17.45 Uhr im Neuen Rathaus gefeiert.

Mit der Ausstellung „w*im hannover faces & friends“ wird das Thema „Gender Equality“, also Gleichberechtigung der Geschlechter, in den Mittelpunkt gestellt. Gerade für den Bereich Musik bedeutet Gleichberechtigung der Geschlechter vor allem die Unterstützung von weiblich gelesenen Personen, die in der Musik-Branche arbeiten.

Die Ausstellung „w*im hannover faces & friends“ zeigt zum einen Fotos und Zitate der im Januar 2022 veröffentlichten Instagram-Kampagne @wimhannoverfaces des women* in music hannover Netzwerkes zum Thema Gender Equality (Geschlechtergleichheit). Zum anderen werden weitere Musik-Persönlichkeiten, auch männliche, aus Hannover sowie FLINTA*-Personen aus dem internationalen Unesco City of Music (UCOM)-Netzwerk mit ihren Forderungen zum Thema Gender Equlity zu sehen und in Video-Statements zu hören sein. Sie geben damit einen Einblick in ihre jeweiligen eigenen Situationen und bringen so das internationale UCOM-Netzwerk hörbar nach Hannover.

Die Ausstellung zeigt, dass es viele Frauen* in der Musikbranche gibt, dass aber die Realisierung von einer geschlechtergerechten und fairen Musik-Branche nur gemeinsam mit allen möglich ist. Teile der Ausstellung werden über das Jahr 2023 verteilt auch noch an anderen Orten zu sehen sein. Ausstellungsorte und Zeiten werden rechtzeitig auf der hannover.de-Seite und auf den Social-Media-Kanälen bekannt gegeben. Die Ausstellung wird von „Wert der Dinge“ konzipiert.

Das „women* in music hannover“ Netzwerk (kurz w*im) wurde 2019 von der „UNESCO City of Music Hannover“-Koordinierungsstelle und dem MusikZentrum Hannover gegründet. Ziel dieses Netzwerkes ist, Frauen* rund aus der Musikbranche Hannovers und der Region eine Plattform zu geben, kreative Zusammenarbeit anzuregen und zu stärken, Konkurrenz zu minimieren und ein nachhaltiges Netzwerk für Hannover und Niedersachsen aufzubauen. Seit Gründung des hannoverschen Netzwerks hat sich wim* der landesweiten Initiative „MusicNDSwomen*“ angeschlossen, die 2019 als sechstes lokales Landesnetzwerk der bundesweiten Initiative „Music Women* Germany“ gegründet wurde, um Akteur*innen der niedersächsischen Musiklandschaft Sichtbarkeit, Teilhabe und Präsenz zu bieten.

Konzert zum Internationalen Frauentag

Zum Internationalen Frauentag am 8. März (Mittwoch) spielen von 17 bis 19 Uhr nach Statements von Vertreter*innen des w*im Netzwerks und weiteren Frauen* aus der Musikbranche Hannovers Ronja Maltzahn, Tinatin Tsereteli, Anna Selvadurai und Nora Lotz auf der mobilen Bühne auf dem Trammplatz. Friederike Kämpfe, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, eröffnet.

Kleines Fest im Großen Garten© Matthias Falk

Kleines Fest im Großen Garten 5. bis 30. Juli 2023

1. März 2023/in Hannover, Kultur

Kleines Fest im Großen Garten zum letzten Mal unter der Leitung von Harald Böhlmann

HANNOVER (PM). Das Kleine Fest im Großen Garten, das vom 5. bis 30. Juli 2023 wieder das Publikum verzaubern soll, steht in diesem Jahr zum letzten Mal unter der Leitung von Harald Böhlmann. Der „Mann mit dem Zylinder“ – wie die meisten ihn kennen – hatte das Kleine Fest im Jahr 1986 erfunden und daraus schnell ein renommiertes Festival gemacht, das seinesgleichen sucht und auch in der internationalen Kleinkunst- und Varietészene einen exzellenten Ruf hat.

Am heutigen Mittwoch startet der Kartenvorverkauf für das Kultfestival. Bis zum 26. März 2023 können online Karten bestellt werden.

Zu den 23 Veranstaltungstagen und der Preview werden bis zu 100 000 Gäste erwartet. Auf mehr als 40 Bühnen und Plätzen, zwischen Hecken, Boskettgärtchen und Teichen, werden in diesem Sommer rund 150 Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt – und damit mehr denn je – in Herrenhausen auftreten. Grandiose Kleinkunst mit Masken, Magiern, Artisten und Komödianten, Puppenspiel, Pantomime, Musik, Tanz, Ballade, Clownerie und anderes mehr werden im berühmten Barockgarten zu erleben sein.

Schon nach dem Einlass um 17:00 Uhr lädt die Festwiese mit einem Vorprogramm mit Musik und einzelnen Künstlern zum Verweilen oder zum Picknick ein. Um 18:00 Uhr beginnen die Vorstellungen an den einzelnen Bühnen.

Kartenvorverkauf

Seit mehr als 20 Jahren übersteigt die Nachfrage nach Eintrittskarten regelmäßig das begrenzte Kartenkontingent. Daher wird das Vorverkaufsverfahren seit dem Jahr 1999 online abgewickelt. Wenn mehr Bestellungen eingehen als Karten vorhanden sind – was nach den langjährigen Erfahrungen zu erwarten ist –, werden die Karten in einem anonymisierten Verfahren ausgelost. Im letzten Jahr waren Bestellungen aus ganz Deutschland für mehr als 200 000 Karten eingegangen. Auch in diesem Jahr erwarten die Veranstalter wieder eine sehr große Nachfrage.

In den Vorverkauf kommen für jeden Veranstaltungstag 3 800 Karten. Während des Kartenvorverkaufs im März können unter www.vorverkauf-kleinesfest.de einmalig bis zu 6 Karten für einen gewünschten Veranstaltungstag bestellt werden. Alle zwischen dem 1. und dem 26. März 2023 eingehenden Bestellungen werden gleichrangig behandelt, also unabhängig vom Eingangsdatum.

Zusätzlich werden an jedem Veranstaltungstag an der Abendkasse jeweils mindestens 200 Karten verkauft, pro Person maximal 2 Karten. Da die Eintrittskarten nicht zu überhöhten Preisen weiter verkauft werden dürfen, werden sie mit dem Namen des Bestellers personalisiert und mit einem Code versehen. Auch dieses Verfahren hat sich bewährt. Die Bestellung ist verbindlich. Alle Kartenbesteller erhalten bis zum 31. Mai 2023 eine Nachricht. Im Falle einer positiven Nachricht werden die Karten und das eventuell bestellte Programmheft (3,50 Euro) gegen eine Gebühr von 4,00 Euro zugeschickt.

Eintrittskarten

Der Preis für die Eintrittskarte beträgt 37,00 Euro, der ermäßigte Preis 17,00 Euro. Für Eintrittskarten an Tagen mit einem Höhenfeuerwerk (5., 9., 16., 18., 23. und 30. Juli 2023) erhöht sich der Kartenpreis um 5,00 Euro. Für Gäste, die keine Karten für das Kleine Fest haben, gibt es das Angebot, für 5,00 Euro nur zum Feuerwerk zu kommen. Beginn des Feuerwerks ist um 22:30 Uhr.

Eine phänomenale Erfolgsgeschichte, die ihresgleichen sucht

Der Große Garten, eine der bedeutendsten barocken Gartenanlagen Europas, ist seit 1986 Hauptdarsteller des Kultfestivals, das am Anfang – mit gerade einmal 1 500 Gästen – tatsächlich einmal klein war. Geschätzt und geliebt wird das Kleine Fest für seine beispiellose Mischung großartiger Künstler aus aller Welt und seine besondere Atmosphäre: Die Festgäste tauchen ein in eine Welt aus Clownerie, Magie, Artistik, Akrobatik, Comedy, Masken- und Puppenspiel, Musik, Straßentheater und Poesie. Die Künstlerinnen und Künstler kommen von weither und verleihen damit der Kleinkunstmetropole Hannover eine noch größere Bedeutung. Bis heute haben sich bei „Europas schönstem Kleinkunstfestival“ über 1,3 Millionen Menschen begeistern lassen. Der Große Garten in Herrenhausen gilt auch als eine der schönsten Kleinkunstbühnen der Welt.

In diesem, seinem 38. Jahr findet das Kleine Fest im Großen Garten zum 36. Mal statt. In den Jahren 2020 und 2021 wurde das Kleine Fest coronabedingt in einem anderen Format veranstaltet.

36. Kleines Fest im Großen Garten:

  • Mittwoch, 05. bis Sonntag, 09. Juli 2023
  • Dienstag, 11. bis Sonntag, 16. Juli 2023
  • Dienstag, 18. bis Sonntag, 23. Juli 2023
  • Dienstag, 25. bis Sonntag, 30. Juli 2023

Einlass zum Vorprogramm auf der Festwiese: ab 17:00 Uhr,
Beginn an den Bühnen: um 18:00 Uhr
Am 5., 9., 16., 18., 23. und 30. Juli 2023 findet ein Höhenfeuerwerk statt.
Kartenvorverkauf: 1. bis 26. März 2023
www.vorverkauf-kleinesfest.de
www.kleinesfest-hannover.de – (einzige offizielle Homepage)

Veranstalter ist die Landeshauptstadt Hannover/Kleines Fest.

Opernhaus Hannover© Carl-Marcus Müller

Staatsoper Hannover trennt sich von Ballettdirektor Marco Goecke

16. Februar 2023/in Kultur

Trennung erfolgt im gegenseitigen Einvernehmen

HANNOVER (PM/red). Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Marco Goecke in einer Führungsposition ist für die Staatsoper Hannover nach dem Übergriff auf die Journalistin Wiebke Hüster nicht vorstellbar. Marco Goeckes verantwortungsloses Handeln hat das Publikum zutiefst verunsichert, die Öffentlichkeit irritiert, gegen alle Grundsätze des Hauses verstoßen und dem Ruf der Staatsoper Hannover massiv geschadet.

Das hat auch Marco Goecke gegenüber der Leitung des Niedersächsischen Staatstheaters eingestanden. Beide Parteien haben im gegenseitigen Einverständnis beschlossen, seinen Vertrag als Ballettdirektor mit sofortiger Wirkung aufzulösen.

Die Staatsoper Hannover unterscheidet zwischen dem angestellten Ballettdirektor und dem werkschaffenden Choreografen Marco Goecke, den sie nach wie vor künstlerisch schätzt und dessen Arbeit sie nicht vom Spielplan streichen wird. Seine Werke stehen in keinem Zusammenhang mit den Geschehnissen und bleiben im Repertoire des Staatsballetts. Das gilt nicht nur für die laufenden Stücke, sondern auch für die Stücke, die für die Compagnie des Hauses, die Marco Goecke geformt hat, entstanden sind. Für die nächste Spielzeit war und ist kein neues Ballett von Marco Goecke geplant, seine Werke werden aber als Wiederaufnahmen auf dem Spielplan stehen.

Bevor über eine längerfristige Nachfolgeregelung entschieden wird, übernimmt der Stellvertretende Ballettdirektor Christian Blossfeld die Leitung der Compagnie. Mit allen Tänzer:innen des Staatsballetts haben wir uns im Rahmen ihrer Verträge bis mindestens Sommer 2024 zur Zusammenarbeit verabredet. Sie sind bis dahin sicher an der Staatsoper Hannover angestellt.

Laura Berman, Intendantin:
„Zunächst einmal möchte ich mich nochmals in aller Form bei Wiebke Hüster entschuldigen. Ich kann mir nicht annähernd vorstellen, wie es sich anfühlen muss, so in der Öffentlichkeit gedemütigt zu werden.

Die Staatsoper Hannover, die Kolleg:innen und ich haben auf drei unterschiedlichen Ebenen eine Beziehung zu Marco Goecke: Es gibt den Choreografen und Künstler Marco Goecke, den ich 2019 für Hannover gewinnen konnte. Es gibt den Leitenden Angestellten Marco Goecke, der in einer Führungsposition nicht nur auf künstlerischer Ebene, sondern auch als Abteilungsleiter für die gesamte Ballettcompagnie verantwortlich ist und diese Verantwortung immer ernst genommen hat. Und dann gibt es den Menschen Marco Goecke, den wir alle als mitfühlenden, rücksichtsvollen, humorvollen, gelegentlich sehr verletzlichen Menschen kennen- und schätzen gelernt haben. Ein Mensch, der seine Verletzlichkeit auch künstlerisch aufgearbeitet hat, beispielsweise in seiner Arbeit Thin Skin. Ein Mensch, mit dem wir bisher kollegial, konstruktiv und ohne irgendeine Form von Aggression von seiner Seite zusammengearbeitet haben. Deswegen hat uns sein Verhalten umso mehr verstört.

Angesichts der zum Teil drastischen Forderungen von Teilen der Medien und der Öffentlichkeit war es für mich als Intendantin und direkte Vorgesetzte eine große Herausforderung zwischen diesen unterschiedlichen Ebenen eine in rechtlicher, menschlicher und künstlerischer Hinsicht vertretbare Lösung für diese Situation zu finden. Wir haben uns die Zeit genommen, diese Lösung zu finden und mit der Verwaltungsdirektion und dem Betriebsrat der Niedersächsischen Staatstheater und unserem obersten Dienstherrn, dem Land Niedersachsen, und nicht zuletzt mit Marco Goecke zu sprechen. Um eine professionelle Entscheidung über eine Trennung zu treffen, bedarf es eines persönlichen Gesprächs. Für uns war es zudem essentiell, Gespräche mit dem Ballettensemble zu führen und die Tänzer:innen nicht unvermittelt vor vollendete Tatsachen zu stellen. Sie alle sind hier in Hannover wegen Marco Goecke. Das Ensemble ist eine Schöpfung von Marco Goecke, vielleicht eine seiner Wichtigsten, angesichts der Beschränkungen in den Arbeitsbedingungen während der Pandemie. Und es ist ein ganz wunderbares Ensemble, das seine Exzellenz auch bei der Premiere am vergangenen Samstag in ganz unterschiedlichen choreografischen Handschriften unter Beweis gestellt hat. Die Staatsoper Hannover möchte gemeinsam mit dem hervorragenden Team des Staatsballetts diese besondere Gruppe von Künstler:innen unbedingt erhalten und schützen.

Ich finde es wichtig und richtig, dass wir uns diese Zeit genommen haben. Es war uns sehr früh klar, dass der Ballettdirektor Marco Goecke durch sein Fehlverhalten als Führungskraft nicht mehr tragbar ist. Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit ist für die Staatsoper Hannover ebenso wie für mich persönlich momentan schwer vorstellbar. Dieser unüberlegte Übergriff auf die Journalistin und den Mensch Wiebke Hüster hat gegen zu viele Grundsätze der Staatstheater verstoßen, dem Ruf des Hauses massiv geschadet und hat nicht zuletzt strafrechtliche Konsequenzen. Das kann auch Marco Goecke nachvollziehen. Daher haben wir uns in einem ausführlichen persönlichen Gespräch darauf geeinigt, seinen Vertrag als Ballettdirektor im gegenseitigen Einverständnis und mit sofortiger Wirkung aufzulösen.

Wir schätzen jedoch nach wie vor den Choreografen Marco Goecke und werden seine Werke im Repertoire behalten. Das gilt nicht nur für die laufenden Stücke, sondern auch für die Stücke, die speziell für das Staatsballett Hannover entstanden sind, wie z. B. sein Meisterwerk Der Liebhaber. Wir glauben nicht, dass das Werk eines Künstlers aufgrund einer einzelnen unüberlegten Tat – so widerlich sie auch sein mag – komplett verdammt werden sollte. Die Choreografien sind nie das Werk nur einer einzelnen Person, sie werden in jeder Vorstellung von einem Ensemble und vielen Menschen hinter der Bühne zum Leben erweckt.

Um den Menschen Marco Goecke sind wir alle, aber vor allem ich als direkte Vorgesetzte und Freundin, besorgt. Wir kennen natürlich die Interviews, die er gegeben hat. Über deren Inhalte waren wir überrascht. Sie zeigen aber nur eine Seite von ihm. Gestern habe ich im persönlichen Gespräch einen Marco Goecke erlebt, der am Boden zerstört ist. Wir sind jetzt im Austausch mit ihm und hoffen, dass wir ihm trotz dieses Bruchs über diese Zeit hinweghelfen können.

Abschließend möchte ich noch zwei Themenfelder ansprechen, die mich als Intendantin beschäftigen. Kritik ist wichtig für die Entstehung und Weiterentwicklung von Kunst, denn sie spiegelt den Künstler:innen, was die Kunst mit den Menschen macht, welche Emotionen, welche Gedanken dabei hervorgerufen werden. In der heutigen Gesellschaft gibt es immer weniger ernsthaftes Interesse an professioneller, differenzierter Reflexion über Kunst. Gute, verantwortungsvolle Kritik ist gefährdet, denn polarisierende Äußerungen erzeugen mehr Aufmerksamkeit, mehr Klicks. Ich glaube, wir alle sind gefragt, diese Probleme zu lösen.

Als Intendantin mache ich mir zudem Gedanken, wie ich Künstler:innen schützen kann. Die Kritik, der ein Künstler, eine Künstlerin, in der heutigen Zeit ausgesetzt ist, ist nicht allein die professionelle Kritik in den etablierten Medien. In einer Zeit, in der jede und jeder auf unterschiedlichsten Kanälen seine Meinung – zum Teil anonym und oft ohne jegliches Verantwortungsbewusstsein – äußern kann und darf, wird ein Druck aufgebaut, der für ein Individuum kaum ertragbar ist. Selbstverständlich entschuldigt oder rechtfertigt das keine Übergriffe jeglicher Art.

Wir werden noch Zeit brauchen, die Geschehnisse vollständig zu verarbeiten. Das kann nur im Miteinander passieren und wir hoffen, dass auch das Publikum dabei an unserer Seite ist.“

Kimberly Wehr

Die Wedemärkerin Kimberly Wehr stellt ihren Debütroman vor

13. Februar 2023/in Kultur, Region Hannover

WEDEMARK (bg). Während die junge Autorin in ihrem Berufsalltag beim Deutschen Roten Kreuz Leben rettet und anderen in Notlagen hilft, hat sie sich in ihrer Freizeit ganz und gar dem Schreiben von Romanen verschrieben. Ihr Debütroman „Sag meinen Namen“ ist so emotional und gefühlvoll geschrieben, dass wir die Wedemärkerin gerne einmal vorstellen möchten.

Früher war es vorwiegend Spannung, heute tiefgehende Gefühle, die Kimberly Wehr in ihrer Leserschaft bewirken möchte. Schon als Kind schrieb die Wedemärkerin Geschichten, zu Beginn der weiterführenden Schule entstanden die ersten Seiten ihres ersten Buchprojekts. „Ich schöpfe Inspiration aus meiner Welt, aus Gesprächen, Orten und noch so unscheinbaren Situationen. Bei meinem ersten Projekt war es eine Busfahrt zur Schule. Es war so neblig, dass man nur ein paar Meter weit sehen konnte. So entstand die Idee zu dem Kinderbuch ‚Die Nebelwiese‘.“, erläutert Kimberly Wehr.

Einige Anläufe und verworfene Projekte hat es gebraucht, bis Kimberly Wehr mit achtzehn Jahren die Recherche für einen Young Adult Entwicklungsroman anfing. Fast vier Jahre später veröffentlichte sie im Dezember 2022 ihr Debüt unter dem Titel „Sag meinen Namen“.

Während sie nebenberuflich nicht nur als Autorin, sondern auch als Illustratorin und Korrektorin tätig ist, arbeitet sie hauptberuflich als Rettungssanitäterin in der Region Hannover. Der Umgang mit den verschiedensten Menschen ist ihr auch beim Schreiben von Nutzen. „Man lernt ganz unterschiedliche Charaktere und bewegende Lebensgeschichten kennen. Außerdem gibt es immer wieder Berührungspunkte mit psychischen Erkrankungen“, erklärt Kimberly Wehr. Darum geht es nämlich auch in ihrem Debütroman. Die Protagonistin aus „Sag meinen Namen“ leidet seit ihrer Kindheit unter Depressionen, einer posttraumatischen Belastungsstörung und selektivem Mutismus. Immer wieder sieht sie sich während ihres Alltags mit überfordernden Situationen, Unverständnis aus ihrem Umfeld und mit ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert. Dennoch gibt es Menschen, die ihr zur Seite stehen.

„Wenn ich ‚Sag meinen Namen‘ in nur wenigen Worten beschreiben müsste, würde ich sagen, die Geschichte beschreibt den Weg der Heilung. Es war mir wichtig, zu zeigen, dass dieser Weg nicht linear ist, dass Betroffene immer wieder Rückschläge, aber auch schöne Momente erleben.“ Auch der Wert der Freundschaft spielt in ihrem Buch eine wichtige Rolle.

Von Anfang an war Kimberly Wehr bewusst, dass sie ihr Debüt nicht bei einem Verlag einreichen, sondern es selbst veröffentlichen würde. Das sogenannte Selfpublishing wird heutzutage immer beliebter. Zwar sind die Kosten höher, dafür liegen alle Schritte in der eigenen Hand. So können unter anderem das Cover und das Innendesign des Buches ganz nach den eigenen Vorstellungen gestaltet werden. Doch das war nicht der einzige Grund für die Entscheidung der Autorin. „Leider werden psychische Krankheiten in vielen Punkten immer noch tabuisiert. Ich bewege mich deshalb mit meinem Debüt in einem Nischengenre“, erklärt sie. „Aber es liegt mir sehr am Herzen, dass auch über solche Themen gesprochen wird, weil sie für viele Menschen präsent sind, ohne dass wir das zugeben oder öffentlich darüber reden möchten. Deshalb gebe ich ihnen durch meine Bücher eine Stimme.“

Zurzeit schreibt Kimberly Wehr an einem New Adult Roman, weitere Projekte sind bereits in der Planung. Zwar sollen die kommenden Bücher anderen Genres angehören, dennoch behandeln sie tiefgründige und aktuelle Themen. Nicht nur zu unterhalten, sondern auch zu bewegen; das ist das Ziel der 22-Jährigen.

Das Taschenbuch zu „Sag meinen Namen“ ist im Buchhandel und auf ihrer Website erhältlich, das eBook bei Amazon. (ISBN: 978-3000736728). Wer die aufstrebende Autorin weiterverfolgen möchte, kann ihre Entwicklung und ihre neuen Buchprojekte über ihre Website verfolgen. (www.kimberlywehr.de)

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