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Meldungen zu Kultur, Veranstaltungen, Museen und Bühnen aus Hannover und Niedersachsen. Berichte, Hintergründe und Termine im Überblick.

Vom wabernden Organismus hin zur straffen Blase – Bubble3 mf© Matthias Falk

Vom wabernden Organismus hin zur straffen Blase

29. März 2023/in Kultur

Performance begleitet Metamorphose des Städtoskoop

HANNOVER (PM/red). Die Metamorphose der Hülle vom wabernden Organismus hin zur straffen Blase, dem zukünftigen mobilen (Kultur-)Ort Städtoskoop, haben am heutigen Dienstag (28. März) fünf Performerinnen unter Begleitung dröhnend-pulsierender Dudelsack-Klänge, gespielt von Kristina Künzel, in der Sophienstraße, im Teilstück zwischen Prinzenstraße und Schiffgraben begleitet. Entwickelt wurde die Performance vom Kollektiv AG/CO Anna Grunemann und Christiane Oppermann. Das Städtoskoop ist eine begehbare Skulptur von Raumlabor Berlin.

„Gemeinsam erfühlen wir den Puls unserer Stadt – an unterschiedlichen Orten, mit unterschiedlichen Formaten und Erlebnissen im öffentlichen Raum im Städtoskoop“, beschreibt Kulturdezernentin Konstanze Beckedorf die Idee hinter dem Projekt und fährt fort: „Wir bringen Kultur auf die Straße und stellen kulturelle Verbindungslinien zwischen der Innenstadt und den Stadtteilen her.“

Vom wabernden Organismus hin zur straffen Blase – Bubble1 mf

Metamorphose des Städtoskoop in der Sophienstraße in Hannover © Matthias Falk

Eröffnung am 31. März – im Innenraum nur für geladene Gäste

Am 31. März um 19 Uhr feiern Oberbürgermeister Belit Onay und Kulturdezernentin Konstanze Beckedorf gemeinsam mit Musiker*innen des Orchester im Treppenhaus die Eröffnung mit geladenen Gästen im Innenraum (maximal 100 Personen) unter dem Motto „Raus aus der Bubble“. Wegen der transparenten Hülle und akustischer Übertragung kann dem Programm an diesem Abend und allen anderen Terminen des Städtoskoop auch von außen gefolgt werden. Bis zum 2. April bleibt die Bubble im Kulturdreieck in der Sophienstraße.

Danach mäandert das Städtoskoop bis zum 5. Mai als mobiler Kulturort im öffentlichen Raum für unzählige Aktivitäten durch das Stadtgebiet: Vom 13. bis 15. April steht sie im Vahrenwalder Park, vom 17. bis 19. April auf dem Sahlkampmarkt und vom 21. bis 23. April in Döhren auf dem Fiedeler Platz. Vom 24. bis 26. April wird sie bespielt vom Kulturbüro Misburg-Anderten auf dem Platz der Begegnung in Misburg, vom 28. bis 30. April steht sie auf dem Köbelinger Markt und vom 2. bis 5. Mai organisieren die Stadtteilzentren Ricklingen und Weiße Rose Mühlenberg die Freifläche zero:e Park in der Rehre in Wettbergen.

An allen Standorten gibt es vom Orchester im Treppenhaus und der Hörregion Hannover ein Hörbild vom Sehen und Wünschen. Bitte Handy und Kopfhörer mitbringen.

Das Programm ist vielfältig. Es gibt Aufführung, Theater, Performance, Zirkus, Vortrag, Lesung, Gespräch, Austausch, Diskussion, Trommeln, Rhythmus, Musik, Chor, Konzert, Picknick, Abendessen und Tanz. Der Eintritt ist frei. Es ist keine Anmeldung erforderlich — außer bei entsprechend gekennzeichneten Veranstaltungen.

Vom wabernden Organismus hin zur straffen Blase – Bubble2 mf

Metamorphose des Städtoskoop in der Sophienstraße in Hannover © Matthias Falk

Ziele

Mit dem Städtoskoop verbindet die Stadt verschiedene Ziele: Zum einen setzt sie damit das Ziel „Sichtbarmachung von Kultur im Stadtteil“ aus dem Kulturentwicklungsplan 2030 (KEP) um. Zweitens bietet sie ein niedrigschwelliges Kunst- und Kulturangebot an ungewöhnlichen Orten im öffentlichen Raum. Dabei dient die Bubble auf ihrer Tour auch als Community Space. Zudem stellt sie lebendige Verbindungen zwischen Innenstadt und Stadtteilen her.

Eine Veranstaltung der Landeshauptstadt Hannover. Für die Organisation zeichnen das Kulturmanagement und Stadtteilkultur verantwortlich. Der Initiator ist Thomas Posth, freiberuflicher Dirigent, Cellist, Konzertdesigner und Gründer des Orchesters im Treppenhaus.

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enercity swinging Hannover

enercity macht größtes Jazz-Festival Norddeutschlands wieder möglich

21. März 2023/in Kultur

Hannover erwartet zehntausende Musikfans zu „enercity swinging hannover“ am 18. Mai 2023

Es ist endlich wieder zurück vor dem Neuen Rathaus Hannover: Norddeutschlands größtes Open-Air-Jazz-Festival. Nach Jahren der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Veränderungen ist „enercity swinging hannover“ zurück an alter Stelle und am gewohnten Datum: Am 18. Mai 2023, dem Himmelfahrtstag, steigt das Musik-Event mit mehr als 40.000 Menschen im Herzen der niedersächsischen Landeshauptstadt. Als Hauptsponsor macht es enercity möglich, dass Besucherinnen und Besucher kostenlos dabei sein können. Zusammen mit dem Jazz Club Hannover präsentiert der Energiedienstleister ein hochkarätiges Programm mit internationalen Jazzgrößen.

Im Mosaiksaal des Neuen Rathauses stellten enercity, die Landeshauptstadt Hannover und der Jazz Club nun das Programm vor. Belit Onay, Oberbürgermeister der Stadt Hannover, sagte: „Nach und nach findet die hannoversche Kulturbranche aus der Corona-Zeit den Weg in die Normalität zurück. So auch das beliebte Open-Air-Jazz-Festival enercity swinging hannover: 2020 fiel es pandemiebedingt komplett aus, ein Jahr später konnte es auf der Parkbühne stattfinden, 2022 war es wieder möglich, am Trammplatz zu feiern, allerdings erst im September. In diesem Jahr ist es endlich so weit – Hannover trifft sich wie schon seit mehr als 50 Jahren am Himmelfahrtstag vor dem schönen Rathaus zum Jazz. Was sich auch in diesen schwierigen Jahren nicht verändert hat, war die hohe Qualität der auftretenden Künstler*innen – nicht umsonst ist enercity swinging hannover ein fester Bestandteil des Kulturprogramms der Stadt.“

Dr. Susanna Zapreva, Vorstandsvorsitzende von enercity, erklärte: „Das Jazz-Festival und enercity gehören seit 18 Jahren zusammen. Wir freuen uns sehr, unseren Kundinnen und Kunden dieses kulturelle Highlight wieder im Herzen Hannovers präsentieren zu können. Seit 2005 ist enercity Namensgeber, seitdem kamen mehr als eine halbe Million Musikfans und machen ‘enercity swinging hannover’ zum größten Jazz-Festival Norddeutschlands. Diese Erfolgsgeschichte schreiben wir weiter – und haben unseren Vertrag als Hauptsponsor mit dem Jazz Club Hannover bis 2025 verlängert.“

Hochkarätiges Programm

Wie in den Vorjahren bietet „enercity swinging hannover 2023“ ein energiegeladenes Musikprogramm, das mit Swing, R’n’B, Funk, Soul und rockigem Jazz begeistert. Internationale Größen stehen auf dem Programm. Eröffnet wird das Festival vom Knut Richter Swingtett, anschließend heizt das englisch-deutsche Quintett Armstrong’s Ambassadors ordentlich ein. Nachfolgend treten mit Lan Dokey, Bill Evans, Felix Pastorius und Harvey Mason gleich vier große Stars des Jazz & Funk-Genres auf. Zum Schluss folgt die Gruppe Brooklyn Funk Essentials aus New York City. Ihre Musik geht über Genre-Grenzen hinaus und elektrifiziert seit 30 Jahren die Tanzflächen dieser Erde. Bereits am Vortag, dem 17. Mai, findet die Jazz-Night im Kuppelsaal mit rund 2000 Gästen statt. Die Tickets für die Jazz-Night gibt es an allen Vorverkaufsstellen, im Jazzclub sowie an der Abendkasse.

„Für das Team vom Jazz Club Hannover ist es eine besondere Freude, dass unser traditionelles Jazzfestival wieder am Himmelfahrtstag auf dem Trammplatz vor dem Neuen Rathaus stattfinden kann“, sagte Jazz Club-Vorsitzende Dr. Vanessa Erstmann. „Wir können es kaum erwarten, gemeinsam mit enercity und zahlreichen Hannoveraner*innen eine rauschende Jazz Night im Kuppelsaal zu feiern und einen Tag später ein abwechslungsreiches Open-Air-Programm vor dem Neuen Rathaus zu genießen.“

Vor Ort und unter https://www.enercity.de/unternehmen/verantwortung/regionales-engagement/jazz/gewinnspiel wird es wieder das beliebte Gewinnspiel für enercity-Kundinnen und Kunden geben. Zu gewinnen gibt es ein neues E-Bike im Wert von 3000 Euro. Der Eintritt zum „enercity swinging hannover“ ist selbstverständlich frei.

Das Programm für „enercity swinging hannover 2023“

Mittwoch, 17.05.2023

Jazz Night im HCC Hannover / Kuppelsaal

18:00 Uhr Einlass

19:00  –  20:15 Uhr    Armstrong’s Ambassadors

20:30  –  21:45 Uhr    Jazz/Takes Supergroup

22:15  –  23:45 Uhr    Brooklyn Funk Essentials  

Donnerstag, 18.05.2023

Open-Air-Festival am Himmelfahrtstag / Trammplatz

10:30  –  11:30 Uhr    Knut Richter Swingtett

11:40  –  12:00 Uhr    Workshopchor der Gospelkirche, Ltg. Volney Morgan

12:15  –  13:30 Uhr    Armstrong’s Ambassadors

14:00  –  15:30 Uhr    Jazz/Takes Supergroup

16:00  –  17:30 Uhr    Brooklyn Funk Essentials

Foto- und Videoausstellung© Matthias Falk

Foto- und Videoausstellung „w*im hannover faces & friends“

7. März 2023/in Kultur

Ausstellung vom 7. bis 12. März auf dem Trammplatz und im Bürgersaal des Neuen Rathauses zu sehen

HANNOVER (PM). Das „women* in music hannover“ (w*im) Netzwerk präsentiert eine Foto- und Videoausstellung „w*im hannover faces & friends“ für mehr Sichtbarkeit der Frauen* aus der Musikbranche und Geschlechtergleichheit.

Die Ausstellung ist vom 7. bis 12. März täglich von 10 bis 18 Uhr auf dem Trammplatz und im Bürgersaal des Neuen Rathauses, Trammplatz 2, zu sehen. Die Eröffnung wird am 6. März (Montag) um 17.45 Uhr im Neuen Rathaus gefeiert.

Mit der Ausstellung „w*im hannover faces & friends“ wird das Thema „Gender Equality“, also Gleichberechtigung der Geschlechter, in den Mittelpunkt gestellt. Gerade für den Bereich Musik bedeutet Gleichberechtigung der Geschlechter vor allem die Unterstützung von weiblich gelesenen Personen, die in der Musik-Branche arbeiten.

Die Ausstellung „w*im hannover faces & friends“ zeigt zum einen Fotos und Zitate der im Januar 2022 veröffentlichten Instagram-Kampagne @wimhannoverfaces des women* in music hannover Netzwerkes zum Thema Gender Equality (Geschlechtergleichheit). Zum anderen werden weitere Musik-Persönlichkeiten, auch männliche, aus Hannover sowie FLINTA*-Personen aus dem internationalen Unesco City of Music (UCOM)-Netzwerk mit ihren Forderungen zum Thema Gender Equlity zu sehen und in Video-Statements zu hören sein. Sie geben damit einen Einblick in ihre jeweiligen eigenen Situationen und bringen so das internationale UCOM-Netzwerk hörbar nach Hannover.

Die Ausstellung zeigt, dass es viele Frauen* in der Musikbranche gibt, dass aber die Realisierung von einer geschlechtergerechten und fairen Musik-Branche nur gemeinsam mit allen möglich ist. Teile der Ausstellung werden über das Jahr 2023 verteilt auch noch an anderen Orten zu sehen sein. Ausstellungsorte und Zeiten werden rechtzeitig auf der hannover.de-Seite und auf den Social-Media-Kanälen bekannt gegeben. Die Ausstellung wird von „Wert der Dinge“ konzipiert.

Das „women* in music hannover“ Netzwerk (kurz w*im) wurde 2019 von der „UNESCO City of Music Hannover“-Koordinierungsstelle und dem MusikZentrum Hannover gegründet. Ziel dieses Netzwerkes ist, Frauen* rund aus der Musikbranche Hannovers und der Region eine Plattform zu geben, kreative Zusammenarbeit anzuregen und zu stärken, Konkurrenz zu minimieren und ein nachhaltiges Netzwerk für Hannover und Niedersachsen aufzubauen. Seit Gründung des hannoverschen Netzwerks hat sich wim* der landesweiten Initiative „MusicNDSwomen*“ angeschlossen, die 2019 als sechstes lokales Landesnetzwerk der bundesweiten Initiative „Music Women* Germany“ gegründet wurde, um Akteur*innen der niedersächsischen Musiklandschaft Sichtbarkeit, Teilhabe und Präsenz zu bieten.

Konzert zum Internationalen Frauentag

Zum Internationalen Frauentag am 8. März (Mittwoch) spielen von 17 bis 19 Uhr nach Statements von Vertreter*innen des w*im Netzwerks und weiteren Frauen* aus der Musikbranche Hannovers Ronja Maltzahn, Tinatin Tsereteli, Anna Selvadurai und Nora Lotz auf der mobilen Bühne auf dem Trammplatz. Friederike Kämpfe, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, eröffnet.

Kleines Fest im Großen Garten© Matthias Falk

Kleines Fest im Großen Garten 5. bis 30. Juli 2023

1. März 2023/in Hannover, Kultur

Kleines Fest im Großen Garten zum letzten Mal unter der Leitung von Harald Böhlmann

HANNOVER (PM). Das Kleine Fest im Großen Garten, das vom 5. bis 30. Juli 2023 wieder das Publikum verzaubern soll, steht in diesem Jahr zum letzten Mal unter der Leitung von Harald Böhlmann. Der „Mann mit dem Zylinder“ – wie die meisten ihn kennen – hatte das Kleine Fest im Jahr 1986 erfunden und daraus schnell ein renommiertes Festival gemacht, das seinesgleichen sucht und auch in der internationalen Kleinkunst- und Varietészene einen exzellenten Ruf hat.

Am heutigen Mittwoch startet der Kartenvorverkauf für das Kultfestival. Bis zum 26. März 2023 können online Karten bestellt werden.

Zu den 23 Veranstaltungstagen und der Preview werden bis zu 100 000 Gäste erwartet. Auf mehr als 40 Bühnen und Plätzen, zwischen Hecken, Boskettgärtchen und Teichen, werden in diesem Sommer rund 150 Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt – und damit mehr denn je – in Herrenhausen auftreten. Grandiose Kleinkunst mit Masken, Magiern, Artisten und Komödianten, Puppenspiel, Pantomime, Musik, Tanz, Ballade, Clownerie und anderes mehr werden im berühmten Barockgarten zu erleben sein.

Schon nach dem Einlass um 17:00 Uhr lädt die Festwiese mit einem Vorprogramm mit Musik und einzelnen Künstlern zum Verweilen oder zum Picknick ein. Um 18:00 Uhr beginnen die Vorstellungen an den einzelnen Bühnen.

Kartenvorverkauf

Seit mehr als 20 Jahren übersteigt die Nachfrage nach Eintrittskarten regelmäßig das begrenzte Kartenkontingent. Daher wird das Vorverkaufsverfahren seit dem Jahr 1999 online abgewickelt. Wenn mehr Bestellungen eingehen als Karten vorhanden sind – was nach den langjährigen Erfahrungen zu erwarten ist –, werden die Karten in einem anonymisierten Verfahren ausgelost. Im letzten Jahr waren Bestellungen aus ganz Deutschland für mehr als 200 000 Karten eingegangen. Auch in diesem Jahr erwarten die Veranstalter wieder eine sehr große Nachfrage.

In den Vorverkauf kommen für jeden Veranstaltungstag 3 800 Karten. Während des Kartenvorverkaufs im März können unter www.vorverkauf-kleinesfest.de einmalig bis zu 6 Karten für einen gewünschten Veranstaltungstag bestellt werden. Alle zwischen dem 1. und dem 26. März 2023 eingehenden Bestellungen werden gleichrangig behandelt, also unabhängig vom Eingangsdatum.

Zusätzlich werden an jedem Veranstaltungstag an der Abendkasse jeweils mindestens 200 Karten verkauft, pro Person maximal 2 Karten. Da die Eintrittskarten nicht zu überhöhten Preisen weiter verkauft werden dürfen, werden sie mit dem Namen des Bestellers personalisiert und mit einem Code versehen. Auch dieses Verfahren hat sich bewährt. Die Bestellung ist verbindlich. Alle Kartenbesteller erhalten bis zum 31. Mai 2023 eine Nachricht. Im Falle einer positiven Nachricht werden die Karten und das eventuell bestellte Programmheft (3,50 Euro) gegen eine Gebühr von 4,00 Euro zugeschickt.

Eintrittskarten

Der Preis für die Eintrittskarte beträgt 37,00 Euro, der ermäßigte Preis 17,00 Euro. Für Eintrittskarten an Tagen mit einem Höhenfeuerwerk (5., 9., 16., 18., 23. und 30. Juli 2023) erhöht sich der Kartenpreis um 5,00 Euro. Für Gäste, die keine Karten für das Kleine Fest haben, gibt es das Angebot, für 5,00 Euro nur zum Feuerwerk zu kommen. Beginn des Feuerwerks ist um 22:30 Uhr.

Eine phänomenale Erfolgsgeschichte, die ihresgleichen sucht

Der Große Garten, eine der bedeutendsten barocken Gartenanlagen Europas, ist seit 1986 Hauptdarsteller des Kultfestivals, das am Anfang – mit gerade einmal 1 500 Gästen – tatsächlich einmal klein war. Geschätzt und geliebt wird das Kleine Fest für seine beispiellose Mischung großartiger Künstler aus aller Welt und seine besondere Atmosphäre: Die Festgäste tauchen ein in eine Welt aus Clownerie, Magie, Artistik, Akrobatik, Comedy, Masken- und Puppenspiel, Musik, Straßentheater und Poesie. Die Künstlerinnen und Künstler kommen von weither und verleihen damit der Kleinkunstmetropole Hannover eine noch größere Bedeutung. Bis heute haben sich bei „Europas schönstem Kleinkunstfestival“ über 1,3 Millionen Menschen begeistern lassen. Der Große Garten in Herrenhausen gilt auch als eine der schönsten Kleinkunstbühnen der Welt.

In diesem, seinem 38. Jahr findet das Kleine Fest im Großen Garten zum 36. Mal statt. In den Jahren 2020 und 2021 wurde das Kleine Fest coronabedingt in einem anderen Format veranstaltet.

36. Kleines Fest im Großen Garten:

  • Mittwoch, 05. bis Sonntag, 09. Juli 2023
  • Dienstag, 11. bis Sonntag, 16. Juli 2023
  • Dienstag, 18. bis Sonntag, 23. Juli 2023
  • Dienstag, 25. bis Sonntag, 30. Juli 2023

Einlass zum Vorprogramm auf der Festwiese: ab 17:00 Uhr,
Beginn an den Bühnen: um 18:00 Uhr
Am 5., 9., 16., 18., 23. und 30. Juli 2023 findet ein Höhenfeuerwerk statt.
Kartenvorverkauf: 1. bis 26. März 2023
www.vorverkauf-kleinesfest.de
www.kleinesfest-hannover.de – (einzige offizielle Homepage)

Veranstalter ist die Landeshauptstadt Hannover/Kleines Fest.

Opernhaus Hannover© Carl-Marcus Müller

Staatsoper Hannover trennt sich von Ballettdirektor Marco Goecke

16. Februar 2023/in Kultur

Trennung erfolgt im gegenseitigen Einvernehmen

HANNOVER (PM/red). Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Marco Goecke in einer Führungsposition ist für die Staatsoper Hannover nach dem Übergriff auf die Journalistin Wiebke Hüster nicht vorstellbar. Marco Goeckes verantwortungsloses Handeln hat das Publikum zutiefst verunsichert, die Öffentlichkeit irritiert, gegen alle Grundsätze des Hauses verstoßen und dem Ruf der Staatsoper Hannover massiv geschadet.

Das hat auch Marco Goecke gegenüber der Leitung des Niedersächsischen Staatstheaters eingestanden. Beide Parteien haben im gegenseitigen Einverständnis beschlossen, seinen Vertrag als Ballettdirektor mit sofortiger Wirkung aufzulösen.

Die Staatsoper Hannover unterscheidet zwischen dem angestellten Ballettdirektor und dem werkschaffenden Choreografen Marco Goecke, den sie nach wie vor künstlerisch schätzt und dessen Arbeit sie nicht vom Spielplan streichen wird. Seine Werke stehen in keinem Zusammenhang mit den Geschehnissen und bleiben im Repertoire des Staatsballetts. Das gilt nicht nur für die laufenden Stücke, sondern auch für die Stücke, die für die Compagnie des Hauses, die Marco Goecke geformt hat, entstanden sind. Für die nächste Spielzeit war und ist kein neues Ballett von Marco Goecke geplant, seine Werke werden aber als Wiederaufnahmen auf dem Spielplan stehen.

Bevor über eine längerfristige Nachfolgeregelung entschieden wird, übernimmt der Stellvertretende Ballettdirektor Christian Blossfeld die Leitung der Compagnie. Mit allen Tänzer:innen des Staatsballetts haben wir uns im Rahmen ihrer Verträge bis mindestens Sommer 2024 zur Zusammenarbeit verabredet. Sie sind bis dahin sicher an der Staatsoper Hannover angestellt.

Laura Berman, Intendantin:
„Zunächst einmal möchte ich mich nochmals in aller Form bei Wiebke Hüster entschuldigen. Ich kann mir nicht annähernd vorstellen, wie es sich anfühlen muss, so in der Öffentlichkeit gedemütigt zu werden.

Die Staatsoper Hannover, die Kolleg:innen und ich haben auf drei unterschiedlichen Ebenen eine Beziehung zu Marco Goecke: Es gibt den Choreografen und Künstler Marco Goecke, den ich 2019 für Hannover gewinnen konnte. Es gibt den Leitenden Angestellten Marco Goecke, der in einer Führungsposition nicht nur auf künstlerischer Ebene, sondern auch als Abteilungsleiter für die gesamte Ballettcompagnie verantwortlich ist und diese Verantwortung immer ernst genommen hat. Und dann gibt es den Menschen Marco Goecke, den wir alle als mitfühlenden, rücksichtsvollen, humorvollen, gelegentlich sehr verletzlichen Menschen kennen- und schätzen gelernt haben. Ein Mensch, der seine Verletzlichkeit auch künstlerisch aufgearbeitet hat, beispielsweise in seiner Arbeit Thin Skin. Ein Mensch, mit dem wir bisher kollegial, konstruktiv und ohne irgendeine Form von Aggression von seiner Seite zusammengearbeitet haben. Deswegen hat uns sein Verhalten umso mehr verstört.

Angesichts der zum Teil drastischen Forderungen von Teilen der Medien und der Öffentlichkeit war es für mich als Intendantin und direkte Vorgesetzte eine große Herausforderung zwischen diesen unterschiedlichen Ebenen eine in rechtlicher, menschlicher und künstlerischer Hinsicht vertretbare Lösung für diese Situation zu finden. Wir haben uns die Zeit genommen, diese Lösung zu finden und mit der Verwaltungsdirektion und dem Betriebsrat der Niedersächsischen Staatstheater und unserem obersten Dienstherrn, dem Land Niedersachsen, und nicht zuletzt mit Marco Goecke zu sprechen. Um eine professionelle Entscheidung über eine Trennung zu treffen, bedarf es eines persönlichen Gesprächs. Für uns war es zudem essentiell, Gespräche mit dem Ballettensemble zu führen und die Tänzer:innen nicht unvermittelt vor vollendete Tatsachen zu stellen. Sie alle sind hier in Hannover wegen Marco Goecke. Das Ensemble ist eine Schöpfung von Marco Goecke, vielleicht eine seiner Wichtigsten, angesichts der Beschränkungen in den Arbeitsbedingungen während der Pandemie. Und es ist ein ganz wunderbares Ensemble, das seine Exzellenz auch bei der Premiere am vergangenen Samstag in ganz unterschiedlichen choreografischen Handschriften unter Beweis gestellt hat. Die Staatsoper Hannover möchte gemeinsam mit dem hervorragenden Team des Staatsballetts diese besondere Gruppe von Künstler:innen unbedingt erhalten und schützen.

Ich finde es wichtig und richtig, dass wir uns diese Zeit genommen haben. Es war uns sehr früh klar, dass der Ballettdirektor Marco Goecke durch sein Fehlverhalten als Führungskraft nicht mehr tragbar ist. Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit ist für die Staatsoper Hannover ebenso wie für mich persönlich momentan schwer vorstellbar. Dieser unüberlegte Übergriff auf die Journalistin und den Mensch Wiebke Hüster hat gegen zu viele Grundsätze der Staatstheater verstoßen, dem Ruf des Hauses massiv geschadet und hat nicht zuletzt strafrechtliche Konsequenzen. Das kann auch Marco Goecke nachvollziehen. Daher haben wir uns in einem ausführlichen persönlichen Gespräch darauf geeinigt, seinen Vertrag als Ballettdirektor im gegenseitigen Einverständnis und mit sofortiger Wirkung aufzulösen.

Wir schätzen jedoch nach wie vor den Choreografen Marco Goecke und werden seine Werke im Repertoire behalten. Das gilt nicht nur für die laufenden Stücke, sondern auch für die Stücke, die speziell für das Staatsballett Hannover entstanden sind, wie z. B. sein Meisterwerk Der Liebhaber. Wir glauben nicht, dass das Werk eines Künstlers aufgrund einer einzelnen unüberlegten Tat – so widerlich sie auch sein mag – komplett verdammt werden sollte. Die Choreografien sind nie das Werk nur einer einzelnen Person, sie werden in jeder Vorstellung von einem Ensemble und vielen Menschen hinter der Bühne zum Leben erweckt.

Um den Menschen Marco Goecke sind wir alle, aber vor allem ich als direkte Vorgesetzte und Freundin, besorgt. Wir kennen natürlich die Interviews, die er gegeben hat. Über deren Inhalte waren wir überrascht. Sie zeigen aber nur eine Seite von ihm. Gestern habe ich im persönlichen Gespräch einen Marco Goecke erlebt, der am Boden zerstört ist. Wir sind jetzt im Austausch mit ihm und hoffen, dass wir ihm trotz dieses Bruchs über diese Zeit hinweghelfen können.

Abschließend möchte ich noch zwei Themenfelder ansprechen, die mich als Intendantin beschäftigen. Kritik ist wichtig für die Entstehung und Weiterentwicklung von Kunst, denn sie spiegelt den Künstler:innen, was die Kunst mit den Menschen macht, welche Emotionen, welche Gedanken dabei hervorgerufen werden. In der heutigen Gesellschaft gibt es immer weniger ernsthaftes Interesse an professioneller, differenzierter Reflexion über Kunst. Gute, verantwortungsvolle Kritik ist gefährdet, denn polarisierende Äußerungen erzeugen mehr Aufmerksamkeit, mehr Klicks. Ich glaube, wir alle sind gefragt, diese Probleme zu lösen.

Als Intendantin mache ich mir zudem Gedanken, wie ich Künstler:innen schützen kann. Die Kritik, der ein Künstler, eine Künstlerin, in der heutigen Zeit ausgesetzt ist, ist nicht allein die professionelle Kritik in den etablierten Medien. In einer Zeit, in der jede und jeder auf unterschiedlichsten Kanälen seine Meinung – zum Teil anonym und oft ohne jegliches Verantwortungsbewusstsein – äußern kann und darf, wird ein Druck aufgebaut, der für ein Individuum kaum ertragbar ist. Selbstverständlich entschuldigt oder rechtfertigt das keine Übergriffe jeglicher Art.

Wir werden noch Zeit brauchen, die Geschehnisse vollständig zu verarbeiten. Das kann nur im Miteinander passieren und wir hoffen, dass auch das Publikum dabei an unserer Seite ist.“

Kimberly Wehr

Die Wedemärkerin Kimberly Wehr stellt ihren Debütroman vor

13. Februar 2023/in Kultur, Region Hannover

WEDEMARK (bg). Während die junge Autorin in ihrem Berufsalltag beim Deutschen Roten Kreuz Leben rettet und anderen in Notlagen hilft, hat sie sich in ihrer Freizeit ganz und gar dem Schreiben von Romanen verschrieben. Ihr Debütroman „Sag meinen Namen“ ist so emotional und gefühlvoll geschrieben, dass wir die Wedemärkerin gerne einmal vorstellen möchten.

Früher war es vorwiegend Spannung, heute tiefgehende Gefühle, die Kimberly Wehr in ihrer Leserschaft bewirken möchte. Schon als Kind schrieb die Wedemärkerin Geschichten, zu Beginn der weiterführenden Schule entstanden die ersten Seiten ihres ersten Buchprojekts. „Ich schöpfe Inspiration aus meiner Welt, aus Gesprächen, Orten und noch so unscheinbaren Situationen. Bei meinem ersten Projekt war es eine Busfahrt zur Schule. Es war so neblig, dass man nur ein paar Meter weit sehen konnte. So entstand die Idee zu dem Kinderbuch ‚Die Nebelwiese‘.“, erläutert Kimberly Wehr.

Einige Anläufe und verworfene Projekte hat es gebraucht, bis Kimberly Wehr mit achtzehn Jahren die Recherche für einen Young Adult Entwicklungsroman anfing. Fast vier Jahre später veröffentlichte sie im Dezember 2022 ihr Debüt unter dem Titel „Sag meinen Namen“.

Während sie nebenberuflich nicht nur als Autorin, sondern auch als Illustratorin und Korrektorin tätig ist, arbeitet sie hauptberuflich als Rettungssanitäterin in der Region Hannover. Der Umgang mit den verschiedensten Menschen ist ihr auch beim Schreiben von Nutzen. „Man lernt ganz unterschiedliche Charaktere und bewegende Lebensgeschichten kennen. Außerdem gibt es immer wieder Berührungspunkte mit psychischen Erkrankungen“, erklärt Kimberly Wehr. Darum geht es nämlich auch in ihrem Debütroman. Die Protagonistin aus „Sag meinen Namen“ leidet seit ihrer Kindheit unter Depressionen, einer posttraumatischen Belastungsstörung und selektivem Mutismus. Immer wieder sieht sie sich während ihres Alltags mit überfordernden Situationen, Unverständnis aus ihrem Umfeld und mit ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert. Dennoch gibt es Menschen, die ihr zur Seite stehen.

„Wenn ich ‚Sag meinen Namen‘ in nur wenigen Worten beschreiben müsste, würde ich sagen, die Geschichte beschreibt den Weg der Heilung. Es war mir wichtig, zu zeigen, dass dieser Weg nicht linear ist, dass Betroffene immer wieder Rückschläge, aber auch schöne Momente erleben.“ Auch der Wert der Freundschaft spielt in ihrem Buch eine wichtige Rolle.

Von Anfang an war Kimberly Wehr bewusst, dass sie ihr Debüt nicht bei einem Verlag einreichen, sondern es selbst veröffentlichen würde. Das sogenannte Selfpublishing wird heutzutage immer beliebter. Zwar sind die Kosten höher, dafür liegen alle Schritte in der eigenen Hand. So können unter anderem das Cover und das Innendesign des Buches ganz nach den eigenen Vorstellungen gestaltet werden. Doch das war nicht der einzige Grund für die Entscheidung der Autorin. „Leider werden psychische Krankheiten in vielen Punkten immer noch tabuisiert. Ich bewege mich deshalb mit meinem Debüt in einem Nischengenre“, erklärt sie. „Aber es liegt mir sehr am Herzen, dass auch über solche Themen gesprochen wird, weil sie für viele Menschen präsent sind, ohne dass wir das zugeben oder öffentlich darüber reden möchten. Deshalb gebe ich ihnen durch meine Bücher eine Stimme.“

Zurzeit schreibt Kimberly Wehr an einem New Adult Roman, weitere Projekte sind bereits in der Planung. Zwar sollen die kommenden Bücher anderen Genres angehören, dennoch behandeln sie tiefgründige und aktuelle Themen. Nicht nur zu unterhalten, sondern auch zu bewegen; das ist das Ziel der 22-Jährigen.

Das Taschenbuch zu „Sag meinen Namen“ ist im Buchhandel und auf ihrer Website erhältlich, das eBook bei Amazon. (ISBN: 978-3000736728). Wer die aufstrebende Autorin weiterverfolgen möchte, kann ihre Entwicklung und ihre neuen Buchprojekte über ihre Website verfolgen. (www.kimberlywehr.de)

KunstFestSpiele Herrenhausen 2023 vorgestellt – Kunstfestspiele vorgestellt2 mf© Matthias Falk

KunstFestSpiele Herrenhausen 2023 vorgestellt

9. Februar 2023/in Kultur, Veranstaltungen

HANNOVER (PM). Große Namen aus der internationalen Kunstszene, ein Fokus auf Musik und erstmals auf den zeitgenössischen Zirkus prägen das Programm der KunstFestSpiele Herrenhausen 2023 in Hannover. Die 14. Ausgabe des spartenübergreifenden Festivals unter Leitung von Ingo Metzmacher wird am 11.05. erstmals im Schauspiel Hannover eröffnet.

Die KunstFestSpiele Herrenhausen starten in diesem Jahr im Schauspielhaus mit dem von Thom Luz inszenierten Theaterstück Maison Maeterlinck / Theater Immobiel, das sich dem Werk des belgischen Literaturnobelpreisträgers von 1911, Maurice Maeterlinck, widmet. Am Auftaktwochenende erwartet das Publikum mit O Sentimental Machine zudem ein weitgefächerter Blick auf die Utopien der 1920er Jahre. Ein Animationsfilm von William Kentridge, Texte von Daniiel Harms, expressionistische Pantomime und Musik von François Sarhan, gespielt vom Ictus Ensemble, verschmelzen zu einem facettenreichen Abend.

Intendant Ingo Metzmacher und der leitende Dramaturg Rainer Hofmann stellten heute zusammen mit Kulturdezernentin Konstanze Beckedorf das Programm des Festivals der Künste vor, das internationale Stars aus Musik, Tanz, Film, Theater, zeitgenössischem Zirkus und Installationskunst präsentiert. Insgesamt 26 Produktionen, darunter 10 deutsche Erstaufführungen, mit rund 100 Einzelveranstaltungen sind an 18 Festspieltagen vom 11. bis 28.05.2023 rund um Hannovers berühmte Gärten und in der Stadt Hannover zu sehen.

Der Vorverkauf für alle Veranstaltungen startet heute, am 09.02.2023, online und telefonisch, vor Ort im Künstlerhaus Hannover und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Große Namen prägen das Programm 2023: Der bildende Künstler Tino Sehgal, die Dirigentin und Sängerin Barbara Hannigan mit dem JACK Quartet, der Geiger Leonidas Kavakos, die Choreograf*innen Anouk van Dijk und Simon Mayer sowie das Vokalensemble Graindelavoix und das Theaterkollektiv Rimini Protokoll kommen im Mai nach Hannover. In Zusammenarbeit mit den Wiener Festwochen sind der japanische Theatermacher Toshiki Okada und das Klangforum Wien mit einer Deutschlandpremiere zu erleben. Die musikalische Spannweite reicht von Johann Sebastian Bach bis Dai Fujikura, von einer Erdbebenmesse der Renaissance bis hin zu den kulturübergreifenden urbanen Klängen des Babylon ORCHESTRA. Im Arne Jacobsen Foyer zeigt Justine Emard ihre auf KI-Technik basierende Installation Supraorganism und das Gartentheater wird zum Laufsteg einer Modenschau des Duos Zwermers. Vier Konzerte des Hannoveraner Clubs Feinkost Lampe erweitern das Spektrum des Festivals für Freund*innen der elektronischen und Pop-Musik.

Gustav Mahler und KunstFestSpiele Tag 2023: Ein Höhepunkt ist Sonntag, der 21.05. mit der Aufführung von Gustav Mahlers Achter Symphonie („Symphonie der Tausend“) im Kuppelsaal des HCC unter der Leitung von Ingo Metzmacher, zusammen mit acht hannoverschen Chören, der NDR Radiophilharmonie, dem Orchester der HMTM Hannover und namhaften internationalen Solist*innen. Zwischen 14:00 und 23:00 lockt im Anschluss der KunstFestSpiele Tag nach Herrenhausen. Familien, junges Publikum, Neugierige und Einsteiger*innen sind eingeladen, eine kompakte Ein-Tages-Version des Festivals sowie die barocke Pracht der Herrenhäuser Gärten bei geringen Eintrittspreisen zu erfahren.

Mit erstmals drei Produktionen aus der Welt des zeitgenössischen Zirkustheaters bieten die KunstFestSpiele 2023 ein neues Angebot für junges Publikum und Fans. In einem Zirkuszelt auf dem Ehrenhof zeigen die Performance-Künstler Kasper Vandenberghe und die Bruyninckx-Brüder mit viel Akrobatik BITBYBIT. Die Stücke Nachmittag eines Föhns und Der Lauf sind für Kinder ab 5-6 Jahren geeignet.

Zwei Outdoor-Installationen sind während des gesamten Festivals zu erleben: Am Ihme-Zentrum installiert der niederländische Künstler Dries Verhoeven mit Happiness eine spezielle Apotheke, in der ein humanoider Roboter Auskunft über die Wirkung von Drogen gibt. Im Großen Garten ist ab dem Eröffnungswochenende die Klanginstallation A memory of, memory of, memory of des griechischen Künstlers Kostas Ioannidis zu hören, in der er die aussterbende Sprache des Pfeifens in griechischen Bergdörfern hörbar macht und diese in Echtzeit auf die Smartphones der Besucher*innen übersetzt.

Konstanze Beckedorf, Kulturdezernentin der Landeshauptstadt Hannover: „Zur Stärke eines Kulturstandorts gehören nicht nur die kreative Energie von Kunstschaffenden und das Know-how der Institutionen, sondern es gehört auch die Fähigkeit dazu, diese Energien zu bündeln und so zu verstärken. Den Macher*innen der KunstFestSpiele Herrenhausen gelingt all das Jahr für Jahr auf eine beeindruckende Weise und das stellen sie 2023 zum 14. Mal unter Beweis.“

Ingo Metzmacher, Intendant der KunstFestSpiele: „Wir haben uns für 2023 viel vorgenommen. Nie schien die Welt zerbrechlicher zu sein. Wir möchten versuchen, ihr mit der Wärme und der Kraft zu begegnen, wie sie nur der Kunst zu eigen ist.“

Die KunstFestSpiele Herrenhausen sind ein jährlich in Hannover stattfindendes internationales und interdisziplinäres Festival. Zur 14. Ausgabe erwartet das Publikum ein vielfältiges Programm mit Konzerten, Theater, Tanz, Zirkus und Installationen internationaler Künstler*innen, das Genregrenzen überwindet und zu einmaligen künstlerischen Erfahrungen einlädt.

Die zentralen Spielorte des Festivals – die Galerie, die Orangerie und das Arne Jacobsen Foyer – befinden sich in der prachtvollen Kulisse der Herrenhäuser Gärten, die 2023 auch selbst zur Bühne werden. Die DHC-Halle in unmittelbarer Nähe der Herrenhäuser Gärten hat sich seit 2019 als neuer Spielort etabliert. Im Festivalzentrum der KunstFestSpiele am Eingang zu den Herrenhäuser Gärten treffen sich Künstler*innen, Mitarbeiter*innen und das Publikum in entspannter Atmosphäre. Hier lädt die freitagsküche zu Kunst und Essen und NDR-Moderatorin Friederike Westerhaus zu Gesprächen mit Künstler*innen und Publikum.

Wissenschaftler*innen und Künstler*innen von morgen: Zum sechsten Mal laden die KunstFestSpiele dank der Unterstützung der Stiftung Niedersachsen zum Festivalcampus Niedersachsen ein. Fünfzig Studierende kommen im Mai anlässlich der KunstFestSpiele und im Juli anlässlich des Festivals Theaterformen nach Hannover. Sie erleben zwei Festivals aus nächster Nähe, und sammeln gemeinsam Hör- und Seherfahrungen außerhalb der Seminarräume.

Tickets der KunstFestSpiele berechtigen jeweils 2 Std. vor Veranstaltungsbeginn zum Eintritt in den Großen Garten (außer am Sa. 20.05.). Für junge Menschen gilt ein 50 % Rabatt.

Anne Gemeinhardt

Anne Gemeinhardt wird neue Direktorin der Museen für Kulturgeschichte Hannover

26. Januar 2023/in Kultur

HANNOVER (PM). Die Historikerin und Kuratorin Anne Gemeinhardt wird als Direktorin der Museen für Kulturgeschichte die Nachfolge von Prof. Dr. Thomas Schwark als Direktor antreten, der Ende März in den Ruhestand geht. Die Nachfolge wurde heute, 25. Januar 2023, vom Organisations- und Personalausschuss mehrheitlich beschlossen.

Die Politik folgte damit dem Vorschlag der Auswahlkommission aus Vertreter*innen der Stadtverwaltung und externen Berater*innen. Anne Gemeinhardt überzeuge mit hohen wissenschaftlichen Kompetenzen und Managementqualitäten, lautet das einmütige Urteil der Kommission. „Mit Anne Gemeinhardt haben wir eine Direktorin gewinnen können, die den anstehenden Generationswechsel der Museen für Kulturgeschichte Hannover erfolgreich gestalten wird und neben ihrer wissenschaftlichen Kompetenz zudem mit Schwerpunkten in der Museumsdidaktik und Vermittlung sowie Inklusion überzeugt hat“, sagt Kulturdezernentin Konstanze Beckedorf.

Anne Gemeinhardt, geboren am 20. Mai 1981, aufgewachsen in Saarlouis, leitet seit Januar 2013 den Bereich Bildung und Vermittlung des Historischen Museums Frankfurt. Mit dem Wechsel nach Hannover übernimmt sie als Teil der Museen für Kulturgeschichte mit dem Historischen Museum Hannover nicht nur eines der größten Geschichtsmuseen Deutschlands, sondern ein Haus, das ebenso wie das Museum August Kestner vor umfangreichen Sanierungsmaßnahmen steht. Auch das Museum Schloss Herrenhausen und das neue Sammlungszentrum gehören künftig in ihren Verantwortungsbereich. „Auf das Historische Museum und das Museum August Kestner kommen sanierungsbedingt längere Schließzeiten zu. Wir sind froh, in Anne Gemeinhardt jemanden gefunden zu haben, die für innovative Formate und eine Öffnung des Museums in den öffentlichen Raum steht. Das kann zu spannenden Synergien führen“, sagt Inga Samii, Fachbereichsleiterin Kultur.

Gemeinhardt, die am 1. Juni die Stelle bei der Landeshauptstadt Hannover antritt, studierte Europäische Kulturgeschichte mit Neuerer und Neuester Geschichte, Kunstgeschichte und Französische Literaturwissenschaft in Augsburg und Lyon sowie Neuere und Neueste Geschichte (Schwerpunkt Jüdische Geschichte und Kultur) mit Didaktik der Geschichte und Kunstgeschichte in München und schloss das Studium dort Anfang 2009 mit einem Magister Artium ab. Während ihres Studiums absolvierte sie Stationen als Praktikantin, freie wissenschaftliche und pädagogische Mitarbeiterin an verschiedenen Museen, Gedenkstätten und Bildungseinrichtungen. Von 2006 bis 2010 war Gemeinhardt freie pädagogische Mitarbeiterin im Max Mannheimer Studienzentrum und der KZ-Gedenkstätte Dachau. Ab 2009 folgte ein wissenschaftliches Volontariat am Jüdischen Museum der Stadt Frankfurt am Main, anschließend arbeitete sie dort als freie Mitarbeiterin in der Vermittlung. 2011/2012 war Gemeinhardt wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fritz Bauer Institut/Jüdisches Museum Frankfurt im Rahmen der Neukonzeption des Jüdischen Museums, bevor sie an das Historische Museum Frankfurt wechselte, das sich zu diesem Zeitpunkt ebenfalls in einem tiefgreifenden Transformationsprozess befand. Sie ist Absolventin des Weiterbildungs- und Netzwerkprogramms „Museion21 Die Museumsakademie“ für angehende und amtierende Museumsdirektor*innen der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S.

Eine Auswahl ihrer Projekte umfasst 2009/2010 die Sonderausstellung „Ausgerechnet Deutschland? Jüdisch-russische Einwanderung nach Deutschland seit 1989“, Jüdisches Museum Frankfurt, als Ko-Kuratorin, und verantwortlich für die Museumsdidaktik und Vermittlung sowie 2013-2017 die Dauerausstellung „Frankfurt Einst?“, Historisches Museum Frankfurt, wo sie das didaktische Konzept und die Redaktion sämtlicher Ausstellungstexte verantwortete und einzelne Bereiche kuratierte. Das von ihr angestoßene und geleitete Projekt „Das inklusive Museum“, 2014 bis heute, Historisches Museum Frankfurt, mit der Konzeption eines inklusiven Leitbildes wurde 2018 mit dem Hessischen Staatspreis für universelles Design ausgezeichnet. Von 2020 bis 2022 hatte sie die kuratorische und Projektleitung der Sonderausstellung „Eine Stadt macht mit – Frankfurt und der NS“ im Historischen Museum Frankfurt inne.

Zauberhafte Bühnenshow© Matthias Falk

Zauberhaft – magic & more

13. Januar 2023/in Kultur, Veranstaltungen

HANNOVER (PM). Objekte verändern ihre Gestalt. Bunte Vögel flattern aus dem Nichts durch den Theatersaal des GOP. Menschen aus Fleisch und Blut sind plötzlich nicht mehr da, wo sie eben noch waren. Nie gesehene Tricks, große Illusionen – alle Facetten der Magie tragen bei zum großen Staunen der Show „Zauberhaft“.

Könner ihres Fachs inszenieren kleine Wunder – so wie es perfekt zur Weihnachtszeit passt. Jan Mattheis, galanter Zauberer und trickreicher Bauchredner, hält dabei den roten Faden der Show fest in der Hand. Der Mann mit dem trockenen Humor hat Zauberer-Kollegen aus der ganzen Welt geladen, dazu Legenden der Artistik, die für reichlich Dynamik und handfesten Nervenkitzel sorgen. Ein rundherum zauberhaftes Erlebnis.

Regie: Knut Gminder

Choreografie: Anna-Lena Bernhofen

Bühnenbild: Sebastian Drozdz

Spieldauer: ca. 2 Stunden inkl. Pause

Eine Produktion von GOP showconcept – Änderungen vorbehalten.

 

Neue Showzeiten:

Dienstag bis Donnerstag – 19:30 Uhr

Freitag – 18:00 & 21:15 Uhr

Samstag – 17:30 & 21:15 Uhr

Sonntag – 14:00 & 18:00 Uhr

Informationen und Buchungen über die GOP Tickethotline: (051 1) 30 18 67 10 oder 24h im Internet unter www.variete.de/hannover

Von Haapsalu bis Bullerbü – Die Bilderwelt von Ilon Wikland – Ausstellung WBM mf© Matthias Falk

Von Haapsalu bis Bullerbü – Die Bilderwelt von Ilon Wikland

11. November 2022/in Kultur

HANNOVER (PM). „Von Haapsalu bis Bullerbü – Die Bilderwelt von Ilon Wikland“ und „Bilderbücher von Pei-Yu Chang“ – vom 12. November 2022 bis 19. Februar 2023 im Museum Wilhelm Busch – Deutsches Museum für Karikatur und Zeichenkunst 

Ilon Wiklands (*1930) Illustrationen prägten über Generationen das Bild von Astrid Lindgrens Kindern aus Bullerbü, Karlsson vom Dach oder Ronja Räubertochter. In der Ausstellung »Von Haapsalu bis Bullerbü – Die Bilderwelt von Ilon Wikland« ist es mit großzügiger Unterstützung des Museums »Ilon’s Wonderland« in Haapsalu gelungen, mit rund 250 ihrer Original-Illustrationen aus den 50er-Jahren bis heute alle Facetten ihres großartigen Schaffens im Museum Wilhelm Busch zu versammeln: neben ihren Illustrationen der Lindgren-Kinderbücher auch die autobiografisch geprägten Bildererzählungen mit vielfachen Bezügen zu ihrer estnischen Heimat.

Parallel zeigt das Museum in der Ensmann-Galerie die Ausstellung »Bilderbücher von Pei-Yu Chang«. Die Schau präsentiert die meisterhaft gestalteten Originale der jungen taiwanesischen Illustratorin Pei-Yu Chang (*1979), die bereits mit ihrer Abschlussarbeit an der Fachhochschule Münster – »Der geheimnisvolle Koffer von Herrn Benjamin« – auf Anhieb einen großen Bucherfolg feierte.

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