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Meldungen zu Kultur, Veranstaltungen, Museen und Bühnen aus Hannover und Niedersachsen. Berichte, Hintergründe und Termine im Überblick.

KunstFestSpiele Herrenhausen 2023 vorgestellt – Kunstfestspiele vorgestellt2 mf© Matthias Falk

KunstFestSpiele Herrenhausen 2023 vorgestellt

9. Februar 2023/in Kultur, Veranstaltungen

HANNOVER (PM). Große Namen aus der internationalen Kunstszene, ein Fokus auf Musik und erstmals auf den zeitgenössischen Zirkus prägen das Programm der KunstFestSpiele Herrenhausen 2023 in Hannover. Die 14. Ausgabe des spartenübergreifenden Festivals unter Leitung von Ingo Metzmacher wird am 11.05. erstmals im Schauspiel Hannover eröffnet.

Die KunstFestSpiele Herrenhausen starten in diesem Jahr im Schauspielhaus mit dem von Thom Luz inszenierten Theaterstück Maison Maeterlinck / Theater Immobiel, das sich dem Werk des belgischen Literaturnobelpreisträgers von 1911, Maurice Maeterlinck, widmet. Am Auftaktwochenende erwartet das Publikum mit O Sentimental Machine zudem ein weitgefächerter Blick auf die Utopien der 1920er Jahre. Ein Animationsfilm von William Kentridge, Texte von Daniiel Harms, expressionistische Pantomime und Musik von François Sarhan, gespielt vom Ictus Ensemble, verschmelzen zu einem facettenreichen Abend.

Intendant Ingo Metzmacher und der leitende Dramaturg Rainer Hofmann stellten heute zusammen mit Kulturdezernentin Konstanze Beckedorf das Programm des Festivals der Künste vor, das internationale Stars aus Musik, Tanz, Film, Theater, zeitgenössischem Zirkus und Installationskunst präsentiert. Insgesamt 26 Produktionen, darunter 10 deutsche Erstaufführungen, mit rund 100 Einzelveranstaltungen sind an 18 Festspieltagen vom 11. bis 28.05.2023 rund um Hannovers berühmte Gärten und in der Stadt Hannover zu sehen.

Der Vorverkauf für alle Veranstaltungen startet heute, am 09.02.2023, online und telefonisch, vor Ort im Künstlerhaus Hannover und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Große Namen prägen das Programm 2023: Der bildende Künstler Tino Sehgal, die Dirigentin und Sängerin Barbara Hannigan mit dem JACK Quartet, der Geiger Leonidas Kavakos, die Choreograf*innen Anouk van Dijk und Simon Mayer sowie das Vokalensemble Graindelavoix und das Theaterkollektiv Rimini Protokoll kommen im Mai nach Hannover. In Zusammenarbeit mit den Wiener Festwochen sind der japanische Theatermacher Toshiki Okada und das Klangforum Wien mit einer Deutschlandpremiere zu erleben. Die musikalische Spannweite reicht von Johann Sebastian Bach bis Dai Fujikura, von einer Erdbebenmesse der Renaissance bis hin zu den kulturübergreifenden urbanen Klängen des Babylon ORCHESTRA. Im Arne Jacobsen Foyer zeigt Justine Emard ihre auf KI-Technik basierende Installation Supraorganism und das Gartentheater wird zum Laufsteg einer Modenschau des Duos Zwermers. Vier Konzerte des Hannoveraner Clubs Feinkost Lampe erweitern das Spektrum des Festivals für Freund*innen der elektronischen und Pop-Musik.

Gustav Mahler und KunstFestSpiele Tag 2023: Ein Höhepunkt ist Sonntag, der 21.05. mit der Aufführung von Gustav Mahlers Achter Symphonie („Symphonie der Tausend“) im Kuppelsaal des HCC unter der Leitung von Ingo Metzmacher, zusammen mit acht hannoverschen Chören, der NDR Radiophilharmonie, dem Orchester der HMTM Hannover und namhaften internationalen Solist*innen. Zwischen 14:00 und 23:00 lockt im Anschluss der KunstFestSpiele Tag nach Herrenhausen. Familien, junges Publikum, Neugierige und Einsteiger*innen sind eingeladen, eine kompakte Ein-Tages-Version des Festivals sowie die barocke Pracht der Herrenhäuser Gärten bei geringen Eintrittspreisen zu erfahren.

Mit erstmals drei Produktionen aus der Welt des zeitgenössischen Zirkustheaters bieten die KunstFestSpiele 2023 ein neues Angebot für junges Publikum und Fans. In einem Zirkuszelt auf dem Ehrenhof zeigen die Performance-Künstler Kasper Vandenberghe und die Bruyninckx-Brüder mit viel Akrobatik BITBYBIT. Die Stücke Nachmittag eines Föhns und Der Lauf sind für Kinder ab 5-6 Jahren geeignet.

Zwei Outdoor-Installationen sind während des gesamten Festivals zu erleben: Am Ihme-Zentrum installiert der niederländische Künstler Dries Verhoeven mit Happiness eine spezielle Apotheke, in der ein humanoider Roboter Auskunft über die Wirkung von Drogen gibt. Im Großen Garten ist ab dem Eröffnungswochenende die Klanginstallation A memory of, memory of, memory of des griechischen Künstlers Kostas Ioannidis zu hören, in der er die aussterbende Sprache des Pfeifens in griechischen Bergdörfern hörbar macht und diese in Echtzeit auf die Smartphones der Besucher*innen übersetzt.

Konstanze Beckedorf, Kulturdezernentin der Landeshauptstadt Hannover: „Zur Stärke eines Kulturstandorts gehören nicht nur die kreative Energie von Kunstschaffenden und das Know-how der Institutionen, sondern es gehört auch die Fähigkeit dazu, diese Energien zu bündeln und so zu verstärken. Den Macher*innen der KunstFestSpiele Herrenhausen gelingt all das Jahr für Jahr auf eine beeindruckende Weise und das stellen sie 2023 zum 14. Mal unter Beweis.“

Ingo Metzmacher, Intendant der KunstFestSpiele: „Wir haben uns für 2023 viel vorgenommen. Nie schien die Welt zerbrechlicher zu sein. Wir möchten versuchen, ihr mit der Wärme und der Kraft zu begegnen, wie sie nur der Kunst zu eigen ist.“

Die KunstFestSpiele Herrenhausen sind ein jährlich in Hannover stattfindendes internationales und interdisziplinäres Festival. Zur 14. Ausgabe erwartet das Publikum ein vielfältiges Programm mit Konzerten, Theater, Tanz, Zirkus und Installationen internationaler Künstler*innen, das Genregrenzen überwindet und zu einmaligen künstlerischen Erfahrungen einlädt.

Die zentralen Spielorte des Festivals – die Galerie, die Orangerie und das Arne Jacobsen Foyer – befinden sich in der prachtvollen Kulisse der Herrenhäuser Gärten, die 2023 auch selbst zur Bühne werden. Die DHC-Halle in unmittelbarer Nähe der Herrenhäuser Gärten hat sich seit 2019 als neuer Spielort etabliert. Im Festivalzentrum der KunstFestSpiele am Eingang zu den Herrenhäuser Gärten treffen sich Künstler*innen, Mitarbeiter*innen und das Publikum in entspannter Atmosphäre. Hier lädt die freitagsküche zu Kunst und Essen und NDR-Moderatorin Friederike Westerhaus zu Gesprächen mit Künstler*innen und Publikum.

Wissenschaftler*innen und Künstler*innen von morgen: Zum sechsten Mal laden die KunstFestSpiele dank der Unterstützung der Stiftung Niedersachsen zum Festivalcampus Niedersachsen ein. Fünfzig Studierende kommen im Mai anlässlich der KunstFestSpiele und im Juli anlässlich des Festivals Theaterformen nach Hannover. Sie erleben zwei Festivals aus nächster Nähe, und sammeln gemeinsam Hör- und Seherfahrungen außerhalb der Seminarräume.

Tickets der KunstFestSpiele berechtigen jeweils 2 Std. vor Veranstaltungsbeginn zum Eintritt in den Großen Garten (außer am Sa. 20.05.). Für junge Menschen gilt ein 50 % Rabatt.

Anne Gemeinhardt

Anne Gemeinhardt wird neue Direktorin der Museen für Kulturgeschichte Hannover

26. Januar 2023/in Kultur

HANNOVER (PM). Die Historikerin und Kuratorin Anne Gemeinhardt wird als Direktorin der Museen für Kulturgeschichte die Nachfolge von Prof. Dr. Thomas Schwark als Direktor antreten, der Ende März in den Ruhestand geht. Die Nachfolge wurde heute, 25. Januar 2023, vom Organisations- und Personalausschuss mehrheitlich beschlossen.

Die Politik folgte damit dem Vorschlag der Auswahlkommission aus Vertreter*innen der Stadtverwaltung und externen Berater*innen. Anne Gemeinhardt überzeuge mit hohen wissenschaftlichen Kompetenzen und Managementqualitäten, lautet das einmütige Urteil der Kommission. „Mit Anne Gemeinhardt haben wir eine Direktorin gewinnen können, die den anstehenden Generationswechsel der Museen für Kulturgeschichte Hannover erfolgreich gestalten wird und neben ihrer wissenschaftlichen Kompetenz zudem mit Schwerpunkten in der Museumsdidaktik und Vermittlung sowie Inklusion überzeugt hat“, sagt Kulturdezernentin Konstanze Beckedorf.

Anne Gemeinhardt, geboren am 20. Mai 1981, aufgewachsen in Saarlouis, leitet seit Januar 2013 den Bereich Bildung und Vermittlung des Historischen Museums Frankfurt. Mit dem Wechsel nach Hannover übernimmt sie als Teil der Museen für Kulturgeschichte mit dem Historischen Museum Hannover nicht nur eines der größten Geschichtsmuseen Deutschlands, sondern ein Haus, das ebenso wie das Museum August Kestner vor umfangreichen Sanierungsmaßnahmen steht. Auch das Museum Schloss Herrenhausen und das neue Sammlungszentrum gehören künftig in ihren Verantwortungsbereich. „Auf das Historische Museum und das Museum August Kestner kommen sanierungsbedingt längere Schließzeiten zu. Wir sind froh, in Anne Gemeinhardt jemanden gefunden zu haben, die für innovative Formate und eine Öffnung des Museums in den öffentlichen Raum steht. Das kann zu spannenden Synergien führen“, sagt Inga Samii, Fachbereichsleiterin Kultur.

Gemeinhardt, die am 1. Juni die Stelle bei der Landeshauptstadt Hannover antritt, studierte Europäische Kulturgeschichte mit Neuerer und Neuester Geschichte, Kunstgeschichte und Französische Literaturwissenschaft in Augsburg und Lyon sowie Neuere und Neueste Geschichte (Schwerpunkt Jüdische Geschichte und Kultur) mit Didaktik der Geschichte und Kunstgeschichte in München und schloss das Studium dort Anfang 2009 mit einem Magister Artium ab. Während ihres Studiums absolvierte sie Stationen als Praktikantin, freie wissenschaftliche und pädagogische Mitarbeiterin an verschiedenen Museen, Gedenkstätten und Bildungseinrichtungen. Von 2006 bis 2010 war Gemeinhardt freie pädagogische Mitarbeiterin im Max Mannheimer Studienzentrum und der KZ-Gedenkstätte Dachau. Ab 2009 folgte ein wissenschaftliches Volontariat am Jüdischen Museum der Stadt Frankfurt am Main, anschließend arbeitete sie dort als freie Mitarbeiterin in der Vermittlung. 2011/2012 war Gemeinhardt wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fritz Bauer Institut/Jüdisches Museum Frankfurt im Rahmen der Neukonzeption des Jüdischen Museums, bevor sie an das Historische Museum Frankfurt wechselte, das sich zu diesem Zeitpunkt ebenfalls in einem tiefgreifenden Transformationsprozess befand. Sie ist Absolventin des Weiterbildungs- und Netzwerkprogramms „Museion21 Die Museumsakademie“ für angehende und amtierende Museumsdirektor*innen der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S.

Eine Auswahl ihrer Projekte umfasst 2009/2010 die Sonderausstellung „Ausgerechnet Deutschland? Jüdisch-russische Einwanderung nach Deutschland seit 1989“, Jüdisches Museum Frankfurt, als Ko-Kuratorin, und verantwortlich für die Museumsdidaktik und Vermittlung sowie 2013-2017 die Dauerausstellung „Frankfurt Einst?“, Historisches Museum Frankfurt, wo sie das didaktische Konzept und die Redaktion sämtlicher Ausstellungstexte verantwortete und einzelne Bereiche kuratierte. Das von ihr angestoßene und geleitete Projekt „Das inklusive Museum“, 2014 bis heute, Historisches Museum Frankfurt, mit der Konzeption eines inklusiven Leitbildes wurde 2018 mit dem Hessischen Staatspreis für universelles Design ausgezeichnet. Von 2020 bis 2022 hatte sie die kuratorische und Projektleitung der Sonderausstellung „Eine Stadt macht mit – Frankfurt und der NS“ im Historischen Museum Frankfurt inne.

Zauberhafte Bühnenshow© Matthias Falk

Zauberhaft – magic & more

13. Januar 2023/in Kultur, Veranstaltungen

HANNOVER (PM). Objekte verändern ihre Gestalt. Bunte Vögel flattern aus dem Nichts durch den Theatersaal des GOP. Menschen aus Fleisch und Blut sind plötzlich nicht mehr da, wo sie eben noch waren. Nie gesehene Tricks, große Illusionen – alle Facetten der Magie tragen bei zum großen Staunen der Show „Zauberhaft“.

Könner ihres Fachs inszenieren kleine Wunder – so wie es perfekt zur Weihnachtszeit passt. Jan Mattheis, galanter Zauberer und trickreicher Bauchredner, hält dabei den roten Faden der Show fest in der Hand. Der Mann mit dem trockenen Humor hat Zauberer-Kollegen aus der ganzen Welt geladen, dazu Legenden der Artistik, die für reichlich Dynamik und handfesten Nervenkitzel sorgen. Ein rundherum zauberhaftes Erlebnis.

Regie: Knut Gminder

Choreografie: Anna-Lena Bernhofen

Bühnenbild: Sebastian Drozdz

Spieldauer: ca. 2 Stunden inkl. Pause

Eine Produktion von GOP showconcept – Änderungen vorbehalten.

 

Neue Showzeiten:

Dienstag bis Donnerstag – 19:30 Uhr

Freitag – 18:00 & 21:15 Uhr

Samstag – 17:30 & 21:15 Uhr

Sonntag – 14:00 & 18:00 Uhr

Informationen und Buchungen über die GOP Tickethotline: (051 1) 30 18 67 10 oder 24h im Internet unter www.variete.de/hannover

Von Haapsalu bis Bullerbü – Die Bilderwelt von Ilon Wikland – Ausstellung WBM mf© Matthias Falk

Von Haapsalu bis Bullerbü – Die Bilderwelt von Ilon Wikland

11. November 2022/in Kultur

HANNOVER (PM). „Von Haapsalu bis Bullerbü – Die Bilderwelt von Ilon Wikland“ und „Bilderbücher von Pei-Yu Chang“ – vom 12. November 2022 bis 19. Februar 2023 im Museum Wilhelm Busch – Deutsches Museum für Karikatur und Zeichenkunst 

Ilon Wiklands (*1930) Illustrationen prägten über Generationen das Bild von Astrid Lindgrens Kindern aus Bullerbü, Karlsson vom Dach oder Ronja Räubertochter. In der Ausstellung »Von Haapsalu bis Bullerbü – Die Bilderwelt von Ilon Wikland« ist es mit großzügiger Unterstützung des Museums »Ilon’s Wonderland« in Haapsalu gelungen, mit rund 250 ihrer Original-Illustrationen aus den 50er-Jahren bis heute alle Facetten ihres großartigen Schaffens im Museum Wilhelm Busch zu versammeln: neben ihren Illustrationen der Lindgren-Kinderbücher auch die autobiografisch geprägten Bildererzählungen mit vielfachen Bezügen zu ihrer estnischen Heimat.

Parallel zeigt das Museum in der Ensmann-Galerie die Ausstellung »Bilderbücher von Pei-Yu Chang«. Die Schau präsentiert die meisterhaft gestalteten Originale der jungen taiwanesischen Illustratorin Pei-Yu Chang (*1979), die bereits mit ihrer Abschlussarbeit an der Fachhochschule Münster – »Der geheimnisvolle Koffer von Herrn Benjamin« – auf Anhieb einen großen Bucherfolg feierte.

Hannovers Street-Art-Festival für einen hoffnungsvollen Blick in die Zukunft – Hola Utopia2 mf© Matthias Falk

Hannovers Street-Art-Festival für einen hoffnungsvollen Blick in die Zukunft

11. September 2022/in Kultur

HANNOVER (PM). Hannovers soziokulturelles Street-Art-Festival betritt zum dritten Mal den öffentlichen Raum und bringt wieder internationale Künstler*innen und lokale Akteure zusammen, um in einen Dialog zu treten und die Stadt bunter zu gestalten. Das Festival hat es sich zur Aufgabe gemacht, Raum zu schaffen, für einen Austausch über eine nachhaltige, sozialere Zukunft.

Gerade in diesen schwierigen Zeiten, in denen Pandemie, Krieg und Klimawandel die Nachrichten bestimmen, brauchen wir neue Ideen und positive Sichtweisen. Statt sich ohnmächtigem Nihilismus zu ergeben, arbeiten wir an einem hoffnungsvollen Blick in die Zukunft.

Street Art hat schon lange seinen Ruf als rebellische Jugendkultur verloren. Tatsächlich sind Graffitis aus allen historischen Epochen überliefert. Und sei es antike Graft aus Pompeji oder Kunstwerke Banksy‘s, als Vandalismus verhetzt oder als Kunst gefeiert – es ist immer eine Form zwischenmenschlicher Kommunikation, die das Potenzial hat Menschen zu bewegen.

Hola Utopia! beginnt immer bei den Bürger*innen Hannovers. Auch dieses Jahr wurden diese eingeladen, in Workshops bei der Ideenfindung partizipativ wirksam zu werden. Die Workshopdurchführung erfolgen im Zeitraum Juni/Juli/August. Bewerbungen zur (voraussetzungsfreien) Teilnahme erfolgen über das Kontaktfeld unserer Website.

Hannovers Street-Art-Festival für einen hoffnungsvollen Blick in die Zukunft – Hola Utopia mf

Einige Hola Utopia! Werke © Matthias Falk

Vom 05.09 bis zum 11.09.2022 werden die eingeladenen FassadenkünstlerInnen die Visionen der WorkshopteilnehmerInnen als eindrucksvolle Kunstwerke auf den unterschiedlichsten Malgründen (Wohnhäuser, eine Parkgarage, Einzelhandel mit Fensterflächen, ein kompletter Spielpark im Grünen und ein weithin sichtbarer Turm) innerhalb der Stadt anbringen. Die Murals erzielen somit eine nachhaltige Wirkung und sind barrierefrei für alle Bürger*innen der Stadt zugänglich. Eine Karte für einen Kunstspaziergang oder Radtour mit allen Orten wird auf der Hola Utopia! Website veröffentlicht.

Folgende Künstler*innen sind dieses Jahr dabei + Locations:

Nasca One (Berlin / Peru) Spielpark Tiefenriede / Haspelfelder Weg 10 / 30173 H

Lily Brick (Lleida, Spanien) Bödeckerstraße 70 / 30161 H (Zugang Wedekindstr. Gundlach)

Rookie the Weird (Münster) Bornumer Straße 146 / 30453 H

Bierenbrood (Rotterdam, Niederlande) Parkhaus hanova / Mehlstraße 2 / 30159 Hannover

Galleta Maria (Barcelona, Spanien) Hainhoelzer Höfe / Helmkestraße 5b / 30165 H

Ferosone und Dilkone (Ukraine) Röttgerstraße 23c / 30451 Hannover

Unter dem Slogan „Painting the Future“ werden die KünstlerInnen auch dieses Jahr großformatige Murals in Hannover gestalten. Wieder dabei ist dieses Jahr NASCA ONE, mit seinen kräftigen, detailreich surrealistischen Darstellungen von Menschen, Flora und Fauna. Das diesjährige Poster-Artwork stammt aus seiner Zeichenfeder.

Hannovers Street-Art-Festival für einen hoffnungsvollen Blick in die Zukunft – Hola Utopia3 mf

Einige Hola Utopia! Werke © Matthias Falk

Wir dürfen außerdem die zwei Künstlerinnen LILY BRICK und GALLETA MARIA begrüßen, welche die Beziehung von Hannover und Katalonien repräsentieren. Ihre sozialen und feministischen Themen, sowie ihre ausgefeilten Sprühtechniken machen sie zu einer gespannt erwarteten Bereicherung von Hola Utopia!

Unerschrockene und abstrakte Werke im Großformat werden BIER EN BROOD aus Rotterdam nach Hannover bringen. Das niederländische Team hat bereits viel Erfahrungen mit Urban Art Festivals.

ROOKIE THE WEIRD aus Münster ist ein weiterer wiederkehrender Künstler, welcher Hola Utopia! schon letztes Jahr mit seinen bezaubernden Illustrationen anthropomorpher Tiere bereichern konnte.

Als abschließende Ergänzung des Line-Ups dürfen wir die Zwillingsbrüder aus Ivano-Frankivsk (Ukraine) in Hannover willkommen heißen. DILK & FEROS gestalten brillante Murals und wir freuen uns, ihnen die Chance zum Reisen und Malen geben zu können.

Das „Hola Utopia!“-Festival wird gefördert mit Mitteln vom Kulturbüro der Stadt Hannover (FB Junge Kultur) und der Soziokultur Niedersachsen.

Die Projektdurchführung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem UJZ Glocksee e.V.. Mit langjähriger Erfahrung in den Bereichen Kunst und soziale Arbeit ist das unabhängige Jugendzentrum für uns ein perfekter Team-Player.

Gerne arbeiten wir auch mit den Unternehmen Gundlach hanova und Ostland zusammen.

Die Ausstellung wird möglich durch die Unterstützung des Helmkehofes und von Relaxed Living. Auf unserer Website sind alle unsere Partner einsehbar.

„Hola Utopia!“ ist ein Projekt von Arte Ilsemann und Jascha Müller.

Magische Momente bei den Sommernächten im Gartentheater – Sommernächte im Gartentheater 2022 c Christian Wyrwa

Magische Momente bei den Sommernächten im Gartentheater

29. August 2022/in Kultur

HANNOVER (PM). Die „Sommernächte im Gartentheater“ vom 5. bis 28. August boten insgesamt 17 Veranstaltungen unter freiem Himmel und lockten zahlreiche Gäste nach Herrenhausen: Mehr als 6.000 Besucher*innen erlebten Kultur im beliebten Gartentheater, die Veranstaltungen waren sehr gut ausgelastet. Einige bewährte Musikformate, die Sonnenaufgangslesung und die Poetry Slams wurden früh stark nachgefragt und waren bereits im Vorfeld ausverkauft.

Die Projektleiterin der Sommernächte, Hannah Luttermann, zieht eine positive Resonanz: „Ich freue mich, dass die Veranstaltungsreihe weiterhin so hervorragend ankommt. Dieses Jahr haben wir jungen Musik-Acts noch mehr Raum im Programm gegeben, um den Nachwuchskünstler*innen eine Bühne für ihre Musik zu bieten. Das ist sehr gut angekommen – sie spielten sich direkt in die Herzen des Publikums. Das Gartentheater tat bei allen Veranstaltungen sein Übriges mit seiner einzigartigen Atmosphäre, so dass man so manchen magischen Moment erleben konnte.“

Keine der Veranstaltungen musste witterungsbedingt verlegt oder abgesagt werden.

Musik

Das vielfältige Musikprogramm brachte Swing, Pop, Funk, Blues, Rock und Kammermusik auf die Bühne. Den Auftakt machte der Open Air Ballroom – die Bigband „Fette Hupe“ begeisterte mit den bekannten Sängerinnen Anja Ritterbusch, Hanna Jursch sowie Chiara Raimondi und Swing Rambler lud vor dem Konzert zu einem Tanzkurs im Lindy Hop ein. Die Bluesrockband „WellBad“ heizte bei ohnehin schon sommerlichen Temperaturen ein. Den Kontrast boten tags darauf Marion & Sobo Band mit ihrem eigenen modernen Stil aus vokalem Gypsy Jazz, globaler Musik und Chanson – auch hier konnte vorher bei einem Kurs das Tanzbein geschwungen werden.

Dieses Jahr standen gleich zwei Konzertabende im Zeichen einzigartiger junger Musik – es ging um Singer-Songwriter, Indie, Pop, Rap, Beats und Elektronik, Bands sowie Soloprojekte, alle stilistisch vielfältig und jedes für sich einzigartig. So begeisterten Spoon and the Forkestra, Jules the Fox und CATT sowie bei „Hannover Pop Music“ die Studierenden der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover in Person von Jona Straub, Ottolien, Janne Surma und Julia Scheeser ihr Publikum.

Beat ’n Blow aus Berlin sorgten für Groove und sprengten dabei Stilgrenzen. Das Flex Ensemble präsentierte sowohl ein Kinderkonzert, als auch bei Sonnenuntergang Peteris Vasks hochexpressives Klavierquartett. Die Musik wurde mit der surrealistischen und naturinspirierten Videokunst von Yoann Trellu und der reFLEX – einer mobilen Konzertmuschel – zusammengeführt.

Poetry Slam

Ein fester Bestandteil seit Beginn der Sommernächte vor sieben Jahren sind Poetry-Slams. In gleich zwei Shows wählte das Publikum den/die Gartenpoet*in 2022. Anstelle von Einzelpersonen präsentierten beim Team-Slam Zweiergespanne ihre Bühnentexte und Prosa.

Kino

Zum Abschluss der Veranstaltungsreihe gab es größtenteils ausverkaufte Kinovorführungen unterm Sternenhimmel. Neben den aktuellen Filmhighlights „Noch einmal, June“ (2020) und „Belfast“ (2021) sowie „Licorice Pizza“ (2021) wurde auch der Musical-Klassiker „Little Shop of Horrors“ von 1986 gezeigt. Ein lustiger, aber auch gesellschaftskritischer Kurzfilmabend, der sich thematisch mit Tieren befasste, hinterließ auch eine Botschaft beim Publikum.

Kinder konnten am letzten Sommernächte-Veranstaltungstag beim „Mitmalfilm Maltisch“ unter der Anleitung der Erfinder*innen Alice von Gwinner und Uli Seis erleben, wie aus ihren selbstgemalten Bildern echte Trickfilmen wurden.

Bereits zum vierten Mal bot die frühmorgendliche Lesung „Zwischen Nachtigall und Lerche“ mit Schauspieler Justin Hibbeler die seltene Chance, das Gartentheater und den Großen Garten bei Sonnenaufgang zu erleben. Die 300 Gäste wurden mit anregenden Texten, stimmungsvoller Musik, frischem Kaffee und Brötchen für das frühe Aufstehen belohnt.

Das Programm der diesjährigen Sommernächte im Gartentheater entstand in Zusammenarbeit mit dem Jazz Club Hannover, der Jazz Musiker Initiative Hannover e.V., dem Büro für Popkultur und „Macht Worte!“ – dem hannoverschen Poetry-Slam, der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Die Konzerte „Hörst du das?“ und „Vasks by Night“ vom Flex Ensemble wurden gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Neustart Kultur und der Anja Fichte Stiftung.

Ausblick 2023

Der Termin für das kommende Jahr steht bereits fest: Vom 4. bis 27. August 2023 wird die Veranstaltungsreihe fortgesetzt.

www.gartentheater-herrenhausen.de

Graffiti-Festival „Urban Nature“ feiert fünfjähriges Jubiläum in Hannover – Urban1 mf© Matthias Falk

Graffiti-Festival „Urban Nature“ feiert fünfjähriges Jubiläum in Hannover

20. August 2022/in Kultur

HANNOVER (PM). Das Urban-Nature-Festival für Graffitikunst wird vom 18. bis 21. August an verschiedenen Orten in Hannover gefeiert. Das mehrtägige Festival ist aus der ehrenamtlichen Tätigkeit des Graffiti-Netzwerks gewachsen. Es bringt die hannoversche Szene mit internationalen Künstler*innen und interessierten Besucher*innen zusammen. Das nicht kommerzielle Festival wird vom Graffitinetz Hannover und dem Kulturbüro der Stadt veranstaltet.

Künstler*innen aus den hannoverschen Partnerstädten sind regelmäßig dabei. Anlässlich des 75-jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft zwischen Hannover und Bristol nehmen zwei Künstler*innen aus der englischen Partnerstadt am Festival teil. Seit Jahren pflegen beide Städte einen intensiven Austausch zwischen Street-Art-Künstler*innen. Dazu gehören gegenseitige Besuche zum Upfest in Bristol und beim Urban-Nature-Festival in Hannover.

Das Jubiläumsprogramm reicht vom Sommerkino im Hof des Künstlerhauses über eine große Jam und eine Podiumsdiskussion mit Gästen aus der Partnerstadt Bristol zum Thema „Urban Art“ bis hin zum Kunstkiosk, bei dem Werke der Künstler*innen erworben werden können.

Programm

Den Auftakt macht am kommenden Donnerstag (18. August) der Film „Martha: A Picture Story“ beim Sommerkino im KoKi Hannover, Sophienstraße 2. Live-Musik mit Shyriiwook (Franzi Natra x Sam Boca), Eintritt: 10 Euro. Einlass: 19.30 Uhr, Beginn: 20 Uhr.

Am 19. August (Freitag) gibt es eine Vernissage des Künstlers HNRX in der Galerie Brutal, Ihmeplatz 8H. Egal ob es eine Paprika, Wurst oder Thunforelle ist – mit der Verformung von Lebensmitteln verarbeitet HNRX die Warenwelt unseres Alltags. All dies und weitere Objekte aus dem Leben des HNRX werden in der Galerie Brutal auf dem von ihm bevorzugten Material Beton präsentiert. Eine Huldigung an die Dinge, die uns umgeben – und perfekt im Ambiente der Galerie Brutal.

Zentrales Happening des Festivals ist die Graffiti-Jam, die am 20. August (Sonnabend) ab 10 Uhr der Ihmehall, Spinnereistraße 1, unterhalb der „Drei warmen Brüder“, stattfindet. Mehr als 70 Maler*innen unterschiedlichsten Alters gestalten die gesamte Fläche neu – neben der lokalen Szene werden auch die Gäste aus der hannoverschen Partnerstadt Bristol vor Ort sein. Die Jam dient als Plattform für mehr Austausch und Vernetzung in der Szene.

Graffiti-Festival „Urban Nature“ feiert fünfjähriges Jubiläum in Hannover – Urban2 mf

Nach einer kurzen Pause besuchte am 20. August die stellvertretende Bürgermeisterin Asher Craig gemeinsam mit den Mitgliedern des Bristol Hannover Council und der Hannover Bristol Gesellschaft das Festival, an dem auch die zwei Künstler*innen Hasan Kamil (The Hass) und Harriet Wood (Miss Hazard) teilnehmen © Matthias Falk

„In diesem Jahr freuen wir uns sehr, Hazard One & The Hass aus Bristol begrüßen zu dürfen und damit den Austausch zwischen den lebendigen Szenen in Bristol und Hannover unterstützen zu können“, sagt Bianca Thomas aus dem Kulturbüro, Sachgebiet Internationale Kultur.

Ebenfalls am 20. August findet um 14 Uhr die Podiumsdiskussion „Urban Art in Bristol und Hannover – eine Standortbestimmung“ mit Teilnehmer*innen aus Hannover in der Faust Warenannahme, Zur Bettfedernfabrik 3, statt. Für Bristol wird unter anderen die stellvertretende Bürgermeisterin Asher Craig gemeinsam mit Bürgermeisterin Monica Plate auf dem Podium sitzen. Bereits ab 13.15 Uhr wird sie begleitet von den Mitgliedern des Bristol Hannover Council und der Hannover Bristol Gesellschaft das Festival an der Ihmehall besuchen. Der Eintritt ist frei. „Mit einem weiblichen Fokus wollen wir auf dem Podium in den Dialog gehen, voneinander lernen, empowern und Zukunftsperspektiven erörtern“, erläutert Sarah Kniep, Koordinatorin in der Jungen Kultur im Kulturbüro.

Ab 22 Uhr am 20. August lädt das UJZ Glocksee, Glockseestraße 35, auf den Hof zu einer Illumination mit Fotos der vergangenen Festivaljahre mit anschließender Party ein.

Am 19., 20. und 21. August gibt es im Bei Chez Heinz, Liepmannstraße 7B, Kunstwerke, Sticker, Postkarten und Merchandising-Artikel der teilnehmenden Künstler*innen zu kaufen: Freitag, 19. August, von 15 bis 20 Uhr, Sonnabend, 20. August, von 12 bis 20 Uhr und
Sonntag, 21. August, von 12 bis 18 Uhr.

Hintergrund

2018 wurde von der Stadt Hannover eine 1000 Quadratmeter große Freifläche für urbane Kunst geschaffen, auf der legal Graffiti als Kunstform gestaltet werden kann. An der sogenannten „Ihmehall“ findet dort einmal im Jahr das Urban Art & Graffiti-Festival „Urban Nature“ statt, das jedes Jahr weiterwächst und auch Künstler*innen aus hannoverschen Partnerstädten mit einbezieht. 2020 und 2021 fand das Festival aufgrund der Pandemie sehr verschlankt statt.

Das Thema Urban Art hat sich seit dem Start des Sachgebiets Junge Kultur im Kulturbüro 2017 schnell als ein Schwerpunkt herauskristallisiert. „Uns ist es wichtig, dass sich junge Menschen in der Stadt wohlfühlen und ihre Interessen verfolgen können“, so Sarah Kniep. „Wir sehen uns als Möglichmacher*innen – in diesem Fall ist ein wunderbares buntes Festival herausgekommen, das wir sehr gerne unterstützen.“

„Es ist schön mitanzusehen, dass sich das Festival im fünften Jahr mehr und mehr internationalisiert und damit dem Ziel des Kulturentwicklungsplans, ein internationales Urban Art Festival in Hannover zu etablieren immer näherkommt“, sagt Bernd Jacobs, Sachgebietsleiter Junge Kultur im Kulturbüro.

Marilyn Monroe Sonderausstellung im Kunstladen Hannover – Ingrid Steeger mf© Matthias Falk

Marilyn Monroe Sonderausstellung im Kunstladen Hannover

3. August 2022/in Kultur

HANNOVER (mf). Der Kunstladen präsentiert anlässlich des 60igsten Todestages von Marilyn Monroe ein breites Potpourri von Fotografien bis hin zu bekannten Kunstwerken. Bestandteil der Sonderausstellung sind auch Bilder der deutschen Schauspielerin Ingrid Steeger. Frau Steeger war nicht nur beim heutigen Pressetermin dabei sondern wird auch am Freitag zur offiziellen Eröffnung der Vernissage anwesend sein.

Seit etwa 4 Monaten stets an ihrer Seite – der Yorkshire Terrier „Lumpi“. Den achtjährigen Hund hat Ingrid Steeger aus einem Tierheim in Frankfurt am Main. Übrigens kann man, bis auf wenige Ausnahmen, alle Bilder und Ausstellungsstücke käuflich im Kunstladen erwerben. Die Ausstellung geht vom Sa., 6.8. – So.,14.8.2022.

Marilyn Monroe Sonderausstellung im Kunstladen Hannover – Kunstladen Monroe mf

Marilyn Monroe Sonderausstellung im Kunstladen Hannover © Matthias Falk

ÖFFNUNGSZEITEN

Mittwoch – Freitag 15.00 – 19.00 Uhr und Samstag / Sonntag 13.00 – 18.00 Uhr

K U N S T L A D E N | Lister Str. 3 (Lister Platz) | 30163 Hannover | Tel.: 0176 7747 7737 |

www.kunstladen.com

U : Lister Platz, P : Tiefgarage Podbi Park, Lister Str. 17

Das neue Club- und Showcase Festival startet im Oktober 2022 – kiezkultur

Das neue Club- und Showcase Festival startet im Oktober 2022

30. Juni 2022/in Kultur, Veranstaltungen

HANNOVER (PM/mf). Das KiezKultur Festival ist Hannovers neues jährlich stattfindendes Club- und Showcase-Festival für junge Musiktalente. In den Spielstätten Kulturzentrum Faust (60-Jahre Halle, Mephisto, Warenannahme), Glocksee (Café, Indiego), Safrans Bar und dem Freizeitheim Linden gibt es Livemusik-Konzerte und weitere kulturelle Programmhighlights.

Im Fokus stehen dabei die interessantesten Nachwuchs-Künstlerinnen der Popkultur, die Vernetzung von überregionalen und lokalen Kulturak-teurinnen und die Sichtbarmachung des Musik- und Kulturstandortes Hannover. Hinzu kommt ein großes Kulturprogramm mit Live-Podcasts, Workshops oder Podiumsdiskussionen zu unterschiedlichsten kulturellen Themen. Gemeinsam mit dem popNDS, Limmernlabor, Freizeitheim Linden, den Clubs und Konzertlocations und Vereinen, wie dem Kulturhafen e.V. wird ein außergewöhnliches und einmaliges Programm in Hannover Linden und der Calenberger Neustadt entwickelt.

Das KiezKultur Festival zeichnet sich durch ein diverses Musikprogramm aus, welches in der Form einzigartig ist und erstmalig in Hannover stattfinden wird. Es gibt überregionalen Musikerinnen und vor allem regionalen Nachwuchstalenten eine Bühne und lädt die Besuchenden ein, neue Musik zu entdecken und ein besonderes Wochenende zu verbringen. Hier gibt es Musikerinnen und Bands zu bestaunen, die die Headlinerinnen von morgen sein werden. Gerade durch die Corona-Pandemiein den letzten zwei Jahren fehlen aktuell wichtige Auftrittschancen für Nachwuchstalente, da viele Festivals und Veranstalterinnen die Programmplanung von 2020 in das Jahr 2022 verschoben haben.

Umso wichtiger werden Festivals mit einem hohen Newcomerinnen-Fokus, wie das KiezKultur Festival. Dabei wird das Line-Up zum einen aus regionalen Acts (Hannover und Niedersachsen) und zum anderen aus den spannendsten Newcomerinnen der jungen Popkultur aus z.B. Deutschland oder Österreich bestehen. Abgerundet wird das Programm mit Aftershow-Parties, welche in Kooperation mit der jungen Initiative Kulturhafen e.V. aus Hannover gestaltet werden.

Das KiezKultur Festival bietet ein umfangreiches Kulturprogramm rund um Musik, junge Popkultur, Kulturpolitk und Gesellschaft. Dieses wird aus Live-Podcasts, Buchlesungen oder interessante Workshops zu verschiedensten Themen wie z.B. Workshops zu Upcycling- Techniken, zu Siebdruckverfahren oder zu Tanzstilen bestehen. Außerdem wird ein Konferenzprogramm mit spannenden Diskussionen u.a. folgenden Fragen nachgehen: Wie funktioniert ein Kiez in der Stadt?, Wie sehen die Perspektiven der jungen Kulturszene aus?, Welches Potenzial besitzen Festivals für die Stadtentwicklung? Für die Gestaltung des Kultur- und Konferenzprogramms wird mit diversen lokalen und überregionalen Initiativen sowie kulturellen und politischen Institutionen kollaborativ zusammengearbeitet. Dabei werden Möglichkeiten für die Anwohnenden der Festival-Stadtteile geschaffen, zu partizipieren, um bestehende Probleme im Kiez öffentlich auf dem Festival mit Kulturpolitiker*innen und Kulturschaffenden zu diskutieren. Aber auch über eigene künstlerische Inhalte können sich die Anwohnenden am Festival beteiligen.

Durchgeführt wird das KiezKultur Festival vom gleichnamigen Verein. Der KiezKultur e.V. ist ein 2021 gegründeter, gemeinnütziger und eingetragener Verein, welcher es sich zur Aufgabe gemacht hat die Kunst und Kultur in Hannover und der Region zu fördern. Gegründet wurde der Verein, um der Planung und Durchführung des KiezKultur Festivals einen gesicherten Rahmen zu geben und sie zu professionalisieren. Der Verein hat aktuell zehn aktive Mitglieder, welche auch an der Konzeption und Umsetzung beteiligt sind. Bei den Mitgliedern handelt es sich um junge Erwachsene, welche bereits erste und weitere Schritte in der Kultur- und Musikbranche gegangen sind und mit diesem Projekt ihre Kompetenzen ideal erweitern können. Aber auch Vereinsmitglieder ohne Vorerfahrungen partizipieren an diesem Projekt, um somit erste Schritte in der Kultur und Veranstaltungs-Landschaft zu gehen.

Tickets:

Ermäßigt* Preis: 22,90 €
Normalpreis Preis: 29,90 €
Support-Ticket** Preis: 40,00 €

*ermäßigt:
Schüler:innen, Studierende, Auszubildende, Bundesfreiwilligendienst (BFD), Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ), Senior:innen, Arbeitslose

Bei Tausch des Tickets gegen das Bändchen auf dem Festivalgelände muss ein zum Zeitpunkt des Festivals gültiger Nachweis vorgelegt werden!

** Support-Ticket:
Das Support-Ticket bietet euch die Möglichkeit den KiezKultur e.V. und damit auch das Festival finanziell zu unterstützen. Danke für eure Unterstützung!

inkl. Systemgebühren und Baumgebühr

Mehr unter: https://ticketree.de/event/kiezkultur-festival-2022/

und unter:
www.kiezkultur-festival.de | instagram: @kiezkultur_festival

Hannover feiert Fête de la Musique 2022 – Fête de la Musique LHH

Hannover feiert Fête de la Musique 2022

14. Juni 2022/in Hannover, Kultur

HANNOVER (PM). „Hannover feiert eine Fête de la Musique – ohne Einschränkungen, zum Miterleben, zum Mitfühlen, zusammen mit 800 Musiker*innen an 33 Standorten, unterstützt von 84 Organisationen. Sie ist ohne Frage nicht nur eine der größten, sondern auch eine der lebendigsten und buntesten Veranstaltungen Hannovers,“ betont die Kulturdezernentin der Landeshauptstadt Hannover, Konstanze Beckedorf. „Seien Sie dabei, wenn Hannover dieses weltweite Musikfest zur Völkerverständigung und Toleranz feiert!“

Die Fête de la Musique wäre ohne ehrenamtliches Engagement nicht möglich. In diesem Jahr beteiligen sich insgesamt 84 Organisationen am Musikfestival, unter anderem ist der Cirque Électrique mit drei Bühnen und einem Programm aus elektronischer Musik auf der Wiese vor dem Landtag dabei. Zum ersten Mal in der Geschichte der Fête de la Musique gibt es eine Bühne, auf der sich alles – buchstäblich – um das Tanzen dreht. Die Dance Community Hannover vereint alle Tanzschulen der Stadt unter einem Dach und somit auch alle Tanzstile und Kulturen. Über 26 verschiedene Tanzschulen, Vereine und Formationen bieten von 13 bis 22 Uhr ein Nonstop-Programm auf der Goseriede. Dies ist die hannoversche Premiere der Fête de la Danse.

„Die UNESCO-City-of-Music Hannover ist kreativ, bunt und vielfältig. Die alljährlich stattfindende Fête de la Musique mit über 800 beteiligten Musiker*innen und einem hohen bürgerschaftlichen Engagement bildet das hervorragend ab“, freut sich Sabine Busmann, Produktionsleitung der Fête de la Musique und Geschäftsführerin des MusikZentrum.

Am Hauptbahnhof befindet sich in diesem Jahr die internationale Bühne mit Bands aus den UNESCO-City-of-Music-Städten Liverpool (Michael Aldag), Tallin (Around the Sun) und den Partnerstädten Posen (Au Cinéma) und Rouen (Adélys). Alle vier Bands proben fünf Tage lang gemeinsam mit der hannoverschen Band Serpentin. Während der Proben werden die Songs aller Bands geschüttelt und neu gemischt, sodass sich die Musiker*innen gegenseitig inspirieren und über die Ländergrenzen hinweg durch die Sprache der Musik verbinden. Das Ergebnis des „Band Mash Ups“ ist bei der Fête de la Musique ab 17 Uhr zu hören.

Der niedersächsische Chorverband feiert seinen 75. Geburtstag mit einem bunten Programm unter der Beteiligung von 19 Chören auf dem Opernplatz. Der Nachtgesang mit „Der Mond ist aufgegangen“ gehört natürlich zu den Highlights.

Women* in music hannover (w*im) bietet am Kröpcke einen Vorgeschmack auf das Lineup-Festival, das im September auf der Gilde Parkbühne stattfindet. Das Bühnenprogramm auf der w*im- Bühne ist ein rein weiblich gelesenes Line-Up – mit dabei ist unter anderem Ronja Maltzahn. Balkon Beatz bringt mit dem Freundeskreis Hannover ein besonderes Programm im Hinterhof der VHS Hannover auf die Beine.

Auf dem Hannah-Arendt-Platz gibt es von 14 bis 18 Uhr Clownerie, Geschichten und Musik für die Kleinsten. Außerdem bietet hier das Musikland Niedersachsen Workshops zum Thema Instrumentenbau aus Müll an.

Der international renommierte Pianist, Sebastian Knauer, präsentiert gemeinsam mit Musiker*innen der NDR Radiophilharmonie das musikalische Projekt „Aus der Stille in den Klang“ mit Schüler*innen, die ein Cochlea-Implantat tragen. Dieses bundesweit einzigartige Projekt wird von Aktion Kindertraum mit einer neuartigen von Elena Kondraschowa (Musikwissenschaftlerin, Pädagogin und Konzertviolinistin) entwickelten Methodik des Musikunterrichts unterstützt.

Ein weiteres Highlight des diesjährigen Musikfestivals ist die fahrende Bühne der ÜSTRA in Kooperation mit Radio Hannover. Die Fahrten starten um 21 Uhr, die Strecke führt vom ZOB zum Goetheplatz. Cyril Krüger und Band unterhalten die fahrenden Gäste. Ein Zustieg ist alle 30 Minuten möglich.

Und last, but not least: Die traditionelle „Ode an die Freude“ wird wieder deutschlandweit, in allen Fête-de-la-Musique-Städten, im Laufe des Tages von verschiedenen Interpret*innen gesungen.

Das komplette Programm der diesjährigen „Fête des la Musique“ in Hannover ist unter www.fete-hannover.de zu finden.

40 Jahre „Fête de la Musique”

Die „Fête de la Musique“, das größte Musikfest der Welt, findet immer am längsten Tag des Jahres bzw. in der kürzesten Nacht statt. In diesem Jahr feiert die Fête ihr 40-jähriges Jubiläum. Menschen kommen an diesem Tag zusammen, machen Musik, spielen dabei ohne Gagen und tauchen die Stadt in ein einziges, nicht-kommerzielles Festival. Die „Fête de la Musique“ entstand 1982 als Fest der Straßenmusik in Frankreich und wird in Hannover seit 2008 jedes Jahr zum Sommeranfang (21.Juni) gefeiert. Bands, Chöre, DJs, Solist*innen und Orchester aller Art erklären die gesamte Innenstadt zu ihrer Bühne.

 

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