Hotelbrand in Langenhagen: Kellerfeuer löst Großeinsatz aus
Rund 80 Brandmelder schlagen Alarm – Feuerwehr verhindert Ausbreitung des Feuers.
LANGENHAGEN (redu) – Ein Hotelbrand Langenhagen hat am Montagabend einen größeren Feuerwehreinsatz ausgelöst. Im Keller eines Hotels geriet ein Elektro-Großgerät in Brand. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden, eine starke Rauchentwicklung machte jedoch umfangreiche Kontroll- und Entrauchungsmaßnahmen erforderlich.
Die zunächst ausgelöste Brandmeldeanlage erwies sich als echter Brandfall. Vier Personen wurden nach dem Einatmen von Rauch vorsorglich durch den Rettungsdienst betreut.
Rauch breitet sich im Gebäude aus
Die Feuerwehr wurde am Montag gegen 20:18 Uhr zu einem Hotel in Langenhagen alarmiert, nachdem die Brandmeldeanlage ausgelöst hatte. Bereits bei der ersten Erkundung bestätigte sich ein Brandereignis. Insgesamt hatten rund 80 Brandmelder in dem Gebäudekomplex Alarm ausgelöst.
Der Brand entstand im Keller des Hotels an einem Elektro-Großgerät des angeschlossenen Restaurants. Der dabei entstandene Rauch breitete sich über den Aufzugsschacht auf mehrere Etagen des Hotels sowie in die Tiefgarage aus.
Nach der Bestätigung des Brandes wurden weitere Einsatzkräfte nachalarmiert. Im Einsatz waren der Löschzug Langenhagen mit Tanklöschfahrzeug, Drehleiter und Hilfeleistungstanklöschfahrzeug, die Ortsfeuerwehr Godshorn sowie der Einsatzleitwagen 2 aus Kaltenweide.
Umfangreiche Entrauchung erforderlich
Vier Trupps unter Atemschutz gingen zur Brandbekämpfung und Kontrolle der verrauchten Bereiche vor. Da sich der Rauch im Gebäude großflächig verteilt hatte, mussten sämtliche betroffenen Bereiche sorgfältig überprüft werden. Zur Entrauchung von Hotel, Tiefgarage und weiteren Gebäudeteilen setzte die Feuerwehr vier Hochleistungslüfter ein.
Vier Personen wurden wegen eingeatmeten Rauchs vorsorglich vom Rettungsdienst betreut. Weitere Verletzte gab es nach Angaben der Feuerwehr nicht.
Der Einsatz wurde von Florian Thon geleitet. Auch Stadtbrandmeister Oliver Schütte verschaffte sich vor Ort einen Überblick über die Lage. Nach rund drei Stunden konnten die Maßnahmen beendet werden.









