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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Unfall mit Stadtbahn

Stadtbahn-Unfall in Gleidingen: Autofahrerin schwer verletzt

21. August 2026/in Region Hannover

66-Jährige kollidiert in Gleidingen mit einer Stadtbahn der Linie 1 – Feuerwehr sichert Fahrzeug und beschädigten Ampelmast.

LAATZEN (redu) – Bei einem Stadtbahn-Unfall in Gleidingen ist am späten Donnerstagabend eine 66-jährige Autofahrerin schwer verletzt worden. Ihr VW kollidierte seitlich mit einer Stadtbahn der Linie 1 und wurde anschließend gegen einen Ampelmast geschoben.

Feuerwehr und Rettungsdienst waren mehrere Stunden im Einsatz. Der Stadtbahnverkehr war im Bereich Gleidingen bis etwa 1.15 Uhr gestört, auch der Durchgangsverkehr blieb gesperrt.

Der Stadtbahn-Unfall ereignete sich an der ehemaligen Stadtbahnhaltestelle und heutigen Bushaltestelle Gleidingen. Nach Zeugenaussagen soll die 66-Jährige vermutlich eine Rotlicht zeigende Ampel überfahren haben. Die genaue Unfallursache ist Gegenstand der Ermittlungen.

Im weiteren Verlauf folgte die Frau nicht dem ausgeschilderten Straßenverlauf und geriet in den Gegenverkehr. Dort kollidierte ihr dunkelblauer VW Up seitlich mit einer fahrenden Stadtbahn der Linie 1 in Richtung Langenhagen.

Durch die Stadtbahn wurde der Wagen auf einen Ampelmast der Üstra geschoben und kam dort zum Stehen.

Feuerwehr sichert Ampelmast und Fahrzeug

Die Ortsfeuerwehr Gleidingen wurde um 22.17 Uhr alarmiert. Beim Eintreffen stand der Volkswagen nahezu senkrecht auf dem Ampelmast. Aus dem Fahrzeug liefen Betriebsstoffe aus, die von den Einsatzkräften mit Mulden aufgefangen wurden.

Die Fahrerin hatte sich zuvor mit Unterstützung des Stadtbahnfahrers aus ihrem Auto befreien können. Sie erlitt mehrere Knochenbrüche und gilt als schwer verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie in ein nahe gelegenes Krankenhaus.

Die Feuerwehr fixierte den Ampelmast zunächst mit einem Stahlseil. Anschließend zog sie ihn mit der Seilwinde des Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugs in eine nahezu waagerechte Position.

Danach wurde auch der VW mit der Seilwinde vom Ampelmast gezogen. Die Stadtbahn konnte den Unfallbereich anschließend ohne weitere Beschädigungen verlassen.

Strecke bis nach Mitternacht beeinträchtigt

Für die Reinigung des mit Betriebsmitteln verunreinigten Bereichs wurde eine Spezialfirma beauftragt. Ein Abschleppunternehmen transportierte den fahruntüchtigen und schwer beschädigten VW ab.

Der Stadtbahnverkehr war nach den vorliegenden Angaben von 22.10 Uhr bis etwa 1.15 Uhr im Bereich Gleidingen gestört. Auch für den Durchgangsverkehr war der Bereich gesperrt.

Polizei und Verkehrsunfalldienst nahmen Ermittlungen zur Unfallursache auf.

Gate 96

Eröffnung GATE 96: Hannover 96 zieht am Airport ein

18. August 2026/in Region Hannover

Gate 96 soll Fans, Reisenden und internationalen Gästen Hannover 96 im öffentlichen Terminalbereich näherbringen.

LANGENHAGEN (redu) – Mit der Eröffnung GATE 96 erhält Hannover 96 einen festen Platz im öffentlichen Terminalbereich des Hannover Airport. Die neue Fläche auf der Abflugebene zwischen Terminal A und B verbindet Vereinspräsenz, Exponate und multimediale Inhalte für Reisende, Fans und Besucher.

Der Flughafen will seine öffentlichen Terminalbereiche weiter aufwerten und zugleich Stadt und Region sichtbarer machen. Gate 96 ist Teil dieses Attraktivierungskonzepts.

Die Eröffnung GATE 96 erweitert das Angebot im öffentlichen Bereich des Flughafens. Die Fläche befindet sich auf der Abflugebene zwischen den Terminals A und B und stellt Hannover 96 mit Stadionatmosphäre, Exponaten sowie aktuellen multimedialen Inhalten vor.

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Für Fußballinteressierte ein lohnender Abstecher auf dem Flughafen Hannover zwischen Gate A und Gate B. © Bernd Günther

Hannover 96 soll im Terminal erlebbar werden

Nach Angaben des Airports richtet sich das Angebot sowohl an Fluggäste und Besucher als auch an Fans des Zweitligisten. Nationale und internationale Gäste sollen dort einen Eindruck vom Verein und seiner Verbindung zu Hannover und der Region erhalten.

Flughafengeschäftsführer Maik Blötz sieht das neue Gate als weiteren Schritt bei der langfristigen Aufwertung der öffentlichen Terminalbereiche. Dabei sollen Aufenthaltsqualität, Unterhaltung und Standortkommunikation miteinander verbunden werden. Bereits im vergangenen Jahr hatte der Flughafen die SCORPIONS Rockstage eröffnet.

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Henning Bindzus, Geschäftsführer von Hannover 96 eröffnet gemeinsam mit Airport-Geschäftsführer Maik Blötz das Gate 96 am HAJ. © Bernd Günther

Verein sieht besonderen Standort am Flughafen

Hannover-96-Geschäftsführer Henning Bindzus betont die enge Verankerung des Vereins in Stadt und Region. Ziel sei es, den Klub in Hannover sicht- und erlebbar zu machen.

Der Flughafen sei dafür ein besonderer Standort, weil viele Menschen dort ihren ersten oder letzten Eindruck von Hannover erhielten. Bindzus verwies zudem auf weitere gemeinsame Ideen und Ansatzpunkte mit dem Airport, auch mit Blick auf internationale Aktivitäten.

Vergetationsbrandbekämpfung

Vegetationsbrandbekämpfung: Feuerwehr Lehrte trainiert Ernstfall

16. August 2026/in Region Hannover

Seminar vermittelt Theorie und Praxis für dynamische Brände in Wald, Feld und Flur.

LEHRTE (redu) – Die Stadtfeuerwehr Lehrte hat Einsatzkräfte aus fünf Ortsfeuerwehren in der Vegetationsbrandbekämpfung geschult. Nach einem Theorieabend folgten am Samstag praktische Übungen zu Brandentwicklung, Ausbreitung, Handwerkzeugen und unterschiedlichen Löschmöglichkeiten mit Fahrzeugen und Geräten der Feuerwehr.

Die Ausbildung soll auf Einsatzlagen vorbereiten, die durch schnelle Brandausbreitung, schwieriges Gelände, lange Wegstrecken und eine eingeschränkte Löschwasserversorgung geprägt sein können.

Das Seminar zur Vegetationsbrandbekämpfung findet einmal jährlich statt. Die Ausbilder orientieren sich an Schulungsinhalten des Niedersächsischen Landesamtes für Brand- und Katastrophenschutz. Teilnehmer kamen diesmal aus den Ortsfeuerwehren Ahlten, Aligse, Kolshorn, Lehrte und Steinwedel.

Nach der theoretischen Ausbildung an einem Abend folgte am Samstag der praktische Teil. Dabei wurde demonstriert, wie sich ein Brand entwickelt und ausbreitet und wie dynamisch entsprechende Einsatzlagen verlaufen können.

Übungen mit Handwerkzeugen und Löschtechnik

Anschließend trainierten die Feuerwehrleute den Umgang mit verschiedenen Handwerkzeugen. Zudem erprobten sie unterschiedliche Löschmöglichkeiten mit den Fahrzeugen und Geräten der Stadtfeuerwehr Lehrte.

Wie aktuell das Thema ist, zeigen nach Angaben der Feuerwehr vier Vegetationsbrände in der vergangenen Woche. In Ahlten brannte ein Stoppelfeld. Die Ortsfeuerwehr Arpke wurde zu einem Feuer an Bahngleisen und zu einem Brand an einem Fahrbahnseitenstreifen gerufen.

Am Samstag, 15. August 2026, rückte die Ortsfeuerwehr Lehrte zu einem Feuer auf einer Wiese aus. Der Brand hatte sich auf etwa 150 Quadratmeter ausgebreitet, war beim Eintreffen der Einsatzkräfte aber bereits fast erloschen. Die Feuerwehr führte noch Nachlöscharbeiten durch.

Feuerwehr mahnt zu umsichtigem Verhalten

Wegen des anhaltend trockenen Wetters und der sommerlichen Temperaturen bittet die Feuerwehr um umsichtiges Verhalten. Offenes Feuer sowie das Rauchen in Wäldern und auf Wiesen seien verboten. Glimmende Zigaretten oder andere brennende Gegenstände dürften nicht aus Fahrzeugen geworfen werden.

Wer ein Feuer entdeckt, sollte über den Notruf 112 die Feuerwehr alarmieren und möglichst genaue Angaben zum Einsatzort machen. Wenn möglich, sollen anrückende Einsatzkräfte an geeigneten Punkten eingewiesen werden.

Für die kommenden Tage sind laut Feuerwehr mehr Niederschläge vorhergesagt. Sie geht deshalb derzeit davon aus, dass sich die Lage zunehmend entspannen wird.

U16 Wahl in der Region Hannover

U16-Wahl Region Hannover startet am 24. August

14. August 2026/in Region Hannover

Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren können bis zum 4. September in 16 Kommunen ihre Stimme abgeben und politische Beteiligung praktisch erleben.

REGION HANNOVER (redu) – Die erste U16-Wahl Region Hannover beginnt am 24. August 2026. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren können bis zum 4. September in derzeit 16 der 21 regionsangehörigen Kommunen abstimmen und dabei den Ablauf einer Wahl praktisch kennenlernen.

Die U16-Wahl ist keine offizielle Kommunalwahl und beeinflusst deren Ergebnis nicht. Sie soll jungen Menschen dennoch ermöglichen, sich mit politischen Themen auseinanderzusetzen und eigene Entscheidungen zu treffen.

Die U16-Wahl Region Hannover richtet sich an alle Kinder und Jugendlichen unter 16 Jahren. Eine Altersgrenze nach unten gibt es nicht. Voraussetzung ist nach Angaben der Region, dass die Teilnehmenden sich eine eigene Meinung bilden und ihre Stimme selbstständig abgeben können.

Gewählt wird ähnlich wie bei einer Parteienwahl. Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer hat eine Stimme. Die abgegebenen Stimmen fließen nicht in das Ergebnis der offiziellen Kommunalwahl am 13. September ein.

Nach Darstellung der Region sollen die Ergebnisse dennoch zeigen, welche Themen und Parteien junge Menschen interessieren und wie sie kommunale Politik wahrnehmen.

Der Erste Regionsrat Jens Palandt erklärt: „Demokratie lebt davon, dass Menschen ihre Meinung einbringen und erleben, dass Beteiligung etwas bewirken kann. Das beginnt nicht erst mit dem 16. Geburtstag. Mit der U16-Wahl geben wir Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, Demokratie ganz praktisch kennenzulernen und ihre politische Stimme sichtbar zu machen. Ich freue mich sehr, dass sich 16 Kommunen beteiligen und jungen Menschen in der Region damit einen konkreten Raum für Mitbestimmung eröffnen.“

Wahllokale in 16 Kommunen

Wahllokale sind nach Angaben der Region in Burgdorf, Garbsen, Gehrden, Hemmingen, Isernhagen, Laatzen, der Landeshauptstadt Hannover, Langenhagen, Lehrte, Neustadt am Rübenberge, Ronnenberg, Seelze, Sehnde, Springe, Uetze und Wunstorf vorgesehen.

Die meisten Standorte befinden sich in Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit. Auch Schulen können Wahllokale anbieten. Dabei soll die Teilnahme freiwillig und frei von Gruppendruck erfolgen.

Regionsjugendpflegerin Nina Krüger betont den praktischen Charakter des Angebots: „Ein Stimmzettel, eine Wahlkabine, eine eigene Entscheidung – das sind ganz praktische Erfahrungen, die Demokratie greifbar machen.“

Zugleich solle die Wahl Gespräche über Politik, unterschiedliche Interessen und demokratische Werte anregen. Diese könnten nach Angaben der Region in der Jugendarbeit ebenso stattfinden wie im Freundeskreis, in Familien oder im Alltag.

Angebote zur Demokratiebildung begleiten die Wahl

Rund um die Wahl können Kinder und Jugendliche an weiteren Angeboten zur Demokratiebildung teilnehmen. Die Region Hannover hat dafür unter anderem einen Methodenkoffer entwickelt, den Einrichtungen ausleihen können.

Zusätzlich stehen Materialien zur politischen Bildung zur Verfügung. Damit können Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit Themen wie Wahlen und Demokratie aufgreifen.

Junge Menschen können auch bei der Durchführung der Wahl mitwirken. In Wahllokalen besteht beispielsweise die Möglichkeit, sich an Wahlausschüssen zu beteiligen und so Einblicke in Wahlabläufe und ehrenamtliches Engagement zu erhalten.

„Wir möchten jungen Menschen nicht nur erklären, wie Demokratie funktioniert – wir möchten ihnen ermöglichen, sie selbst auszuprobieren“, erklärt Krüger. Wenn Jugendliche erlebten, dass ihre Meinung gehört und ernst genommen werde, könne daraus langfristiges politisches Interesse entstehen.

Ergebnisse werden am 1. Oktober veröffentlicht

Die Wahl läuft vom 24. August bis zum 4. September 2026. Abgestimmt wird mit Stimmzetteln in registrierten Wahllokalen. Anschließend werden die Stimmen über eine Wahlsoftware erfasst und ausgewertet.

Die Stimmzettel sollen voraussichtlich ab dem 14. August über die Wahlsoftware verfügbar sein. Sie unterscheiden sich nach Angaben der Region deutlich von den Unterlagen der offiziellen Kommunalwahl.

Unter anderem werden Alter und Geschlecht der Wählenden abgefragt. Außerdem gibt es lediglich eine Stimme für eine Partei. Gedruckt werden die Stimmzettel auf umweltweißem DIN-A4-Papier ohne Farbe.

Die Ergebnisse sollen am 1. Oktober 2026 veröffentlicht werden. Damit wartet die Region die Ergebnisfeststellung der Stichwahl zur offiziellen Kommunalwahl ab.

Anschließend sollen die Resultate statistisch aufbereitet und gemeinsam mit jungen Menschen und Fachkräften ausgewertet werden. Beim Netzwerktreffen Jugendbeteiligung am 21. November ist eine weitere gemeinsame Auswertung vorgesehen.

Die Ergebnisse sollen außerdem in Arbeitskreisen und Gremien vorgestellt werden. Daraus gewonnene Impulse will die Region künftig bei Projekten, Fortbildungen sowie Angeboten zur Jugendbeteiligung und politischen Bildung berücksichtigen.

Weitere Informationen, eine Übersicht der Wahllokale und Antworten auf häufige Fragen stellt die Region unter www.team-jugendarbeit.de bereit.

 

Inline-Skating in Laatzen: RaceCup bringt Sport und Familien zusammen – BGPress 20260809 1242 BGPRESS 1410148

Inline-Skating in Laatzen: RaceCup bringt Sport und Familien zusammen

14. August 2026/in Region Hannover

Landesmeisterschaften, Kinder- und Firmenstaffeln sowie ein Rahmenprogramm prägten die Veranstaltung am 9. August.

HANNOVER / LAATZEN (redu) – Mehr als 240 Rennradfahrerinnen, Rennradfahrer sowie Inlineskaterinnen und Inlineskater haben am Sonntag, 9. August, beim RaceCup rund um das ADAC-Fahrsicherheitszentrum teilgenommen. Das Inline-Skating Laatzen verband Landesmeisterschaften, Staffelwettbewerbe und ein Familienprogramm auf einem rund 1,5 Kilometer langen Rundkurs.

Neben sportlichen Entscheidungen standen auch Kinder-, Familien- und Firmenstaffeln im Mittelpunkt. Nach Angaben des Veranstalters soll das Veranstaltungsformat im Sommer 2027 zum 25-jährigen Bestehen des Inline Club Hannover fortgesetzt werden.

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Dicht an dicht möglichst im Windschatten geht es in eine der Kurven auf der Rundstrecke. © Bernd Günther

Auf dem etwa 1,5 Kilometer langen Rundkurs rund um das Gelände des ADAC-Fahrsicherheitszentrums Laatzen gingen rund 120 Radrennfahrerinnen und Radrennfahrer sowie mehr als 120 Inlineskaterinnen und Inlineskater an den Start. Das Inline-Skating Laatzen bot dabei Wettbewerbe für unterschiedliche Alters- und Leistungsklassen.

Landesmeistertitel gehen an das Skate-Team Celle

Im Rahmen des RaceCup wurden die niedersächsischen Landesmeisterschaften ausgetragen. Bei den Frauen setzte sich Dörthe Schulze-Bergen vom Skate-Team Celle mit einer Runde Vorsprung vor Christiane Mehl vom ausrichtenden Inline Club Hannover durch.

Den Landesmeistertitel der Männer gewann Martin Rumpf, ebenfalls vom Skate-Team Celle. Zweiter wurde sein Teamkollege Malte Byrne.

Anschließend folgte eine 2,4-Stunden-Staffel mit insgesamt 33 gemeldeten Teams. Darunter waren fünf Kinderstaffeln mit Kindern bis zwölf Jahre, fünf Firmenstaffeln, drei Solisten sowie 20 weitere Staffeln. Deren Zusammensetzung reichte nach Angaben des Veranstalters von Familienteams bis zu Speedskatern.

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Die Betriebssportgruppe der Region Hannover vor dem Staffelstart. © Bernd Günther

In der Firmenwertung erreichte das Team des SVK mit 39 Runden den ersten Platz. Dahinter folgten das Team des Veranstalters der SkatebyNight und die Mannschaft der Stadt Hannover. Zu den Firmenstaffeln gehörten unter anderem auch Teams von Üstra, Region Hannover und Stadt Hannover.

Junge Staffeln drehen zahlreiche Runden

Bei den Kinderstaffeln kamen die „kleinen Erdis“ aus Melle auf 37 Runden. Zwei Nachwuchsteams des Inline Club Hannover absolvierten 29 beziehungsweise 22 Runden.

Nach Angaben des Veranstalters befanden sich viele der teilnehmenden Kinder erst in ihrer ersten Saison auf Skates. Die beiden Hannoveraner Mannschaften stellten zudem die jüngsten Staffelbesetzungen. Drei der Mädchen waren sieben Jahre alt.

Unter allen Teilnehmenden der Staffel wurden verschiedene Preise verlost. Dazu gehörten zwei vom SCC Berlin bereitgestellte Startplätze für den Inlineskating-Marathon in Berlin sowie ein Skaterucksack, Rollensätze und Kugellager vom Rollenshop aus Bielefeld. Hinzu kamen Wertgutscheine über jeweils 50 Euro für das ADAC-Fahrsicherheitszentrum.

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Staffelstabübergabe bei den Jüngsten. © Bernd Günther

Für die Verpflegung sorgte der Gutshof Barnten mit Bratwürsten aus eigener Herstellung. Außerdem wurde selbst gebackener Kuchen angeboten. Ein Mitmachprogramm der DVAG mit Julia Schweizer sowie ein Team von Decathlon ergänzten die Veranstaltung. Besucher konnten sich unter anderem an einem Glücksrad und bei Geschicklichkeitsangeboten beteiligen.

Gefördert wurde die Veranstaltung nach Angaben des Veranstalters durch die Lotto-Sport-Stiftung, ein Crowdfundingprojekt der enercity-Herzensprojekte und die Fahrschule Steckelberg. Für den Erhalt und die Weiterentwicklung des Formats werden weitere Sponsoren und Förderer gesucht.

Die nächste Auflage des RaceCup ist für den Sommer 2027 vorgesehen. Anlass ist dann das 25-jährige Bestehen des Inline Club Hannover e.V. Informationen stellt der Verein unter www.ic-hannover.de bereit.

Airport Hannover

Land will Drohnenschutz am Flughafen Hannover-Langenhagen stärken

13. August 2026/in Region Hannover

Behrens und Tonne sehen Bund bei Schutz des Flughafens Hannover-Langenhagen in der Pflicht.

HANNOVER / LANGENHAGEN (redu) – Nach dem aktuellen Vorfall im Zusammenhang mit Drohnenaktivitäten am Flughafen Hannover-Langenhagen fordert die Landesregierung eine stärkere Drohnenabwehr Hannover. Der Bund soll den Verkehrsflughafen in sein bundesweites Schutzprogramm aufnehmen und mit moderner Detektions- und Abwehrtechnik ausstatten.

Niedersachsen ist bereit, bis zu 50 Prozent der Investitionskosten zu übernehmen. Die Landesregierung sieht den Bund und die weiteren Gesellschafter des Flughafens bei der übrigen Finanzierung in der Verantwortung.

Die Drohnenabwehr Hannover soll nach dem Willen der Landesregierung deutlich ausgebaut werden. Innenministerin Daniela Behrens und Verkehrsminister Grant Hendrik Tonne fordern sowohl stärkere Detektionsmöglichkeiten als auch eine leistungsfähige Abwehr am Flughafen Hannover-Langenhagen.

Land bietet Beteiligung bis 4,88 Millionen Euro an

Niedersachsen ist grundsätzlich bereit, bis zu 50 Prozent der Investitionskosten zu tragen. Die Beteiligung des Landes soll dabei höchstens 4,88 Millionen Euro betragen. Für die verbleibenden Finanzierungsanteile sieht die Landesregierung den Bund und die weiteren Gesellschafter des Flughafens in der Pflicht.

Verkehrsminister Grant Hendrik Tonne bezeichnet den Flughafen als „das logistische und luftverkehrliche Herz unseres Flächenlandes“ und verweist auf dessen verkehrliche und wirtschaftliche Bedeutung. Das Hannover-Langenhagen in der vorgesehenen Ausbaustufe des bisherigen Bundesprogramms nicht berücksichtigt werde, sei nicht nachvollziehbar.

„Der aktuelle Vorfall ist ein weiterer Weckruf. Ich erwarte von der Bundesregierung, dass diese Lücke unverzüglich geschlossen wird“, erklärt Tonne.

Der Minister betont zugleich die Bereitschaft des Landes, einen erheblichen finanziellen Beitrag zu leisten. Der Schutz kritischer Verkehrsinfrastruktur, der Passagiere und der Beschäftigten müsse nach seiner Auffassung bundesweit auf einem einheitlich hohen Niveau gewährleistet werden.

Behrens verweist auf Drohnensichtungen

Innenministerin Daniela Behrens verweist auf den Vorfall am Flughafen Leipzig/Halle in der vergangenen Woche. Dieser habe nach ihrer Einschätzung die neue Dimension der Bedrohung durch den feindlichen Einsatz unbemannter Luftfahrtsysteme für die öffentliche Sicherheit und Kritische Infrastrukturen verdeutlicht.

Behrens begrüßt die Pläne des Bundesinnenministers, deutsche Verkehrsflughäfen mit moderner Drohnenabwehrtechnik auszustatten. Zugleich kritisiert sie, dass Hannover-Langenhagen bislang unberücksichtigt bleibe.

Der Flughafen habe als bedeutender Verkehrsflughafen mit überregionaler und internationaler Relevanz sowie als einziger Nachtflughafen im norddeutschen Raum eine besondere Stellung. Zudem sei der Standort bereits mehrfach von Drohnensichtungen betroffen gewesen.

Die Landesregierung will sich deshalb beim Bund für die finanziellen und konzeptionellen Voraussetzungen eines umfassenden Schutzes einsetzen. Ziel ist eine dauerhaft tragfähige Drohnendetektion und -abwehr für den Flughafen mit seinem uneingeschränkten 24-Stunden-Betrieb.

Flächenbrand

Stoppelfeldbrand Ahlten: Feuerwehr verhindert Ausbreitung

10. August 2026/in Region Hannover

Feuerwehr löscht Flächenbrand an der L385 zwischen Ahlten und Lehrte.

LEHRTE / AHLTEN (redu) – Bei einem Stoppelfeldbrand Ahlten an der L385 zwischen Ahlten und Lehrte haben am Samstagnachmittag rund 200 Quadratmeter Fläche gebrannt. Die Ortsfeuerwehr verhinderte eine weitere Ausbreitung und löschte das Feuer. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand.

Die Brandstelle lag rund 190 Meter von der Straße entfernt. Ein aufgefräster Fahrradweg entlang der L385 erschwerte den Einsatzkräften die Zufahrt zur Fläche.

Die Ortsfeuerwehr Ahlten wurde um 13:52 Uhr zu dem Stoppelfeldbrand Ahlten gerufen. Beim Eintreffen bestätigte sich die gemeldete Lage: Auf einem Stoppelfeld brannten rund 200 Quadratmeter Fläche.

Mit dem speziell für Vegetationsbrände ausgestatteten Tanklöschfahrzeug begann die Feuerwehr sofort mit der Brandbekämpfung. Über eine Dachluke wurde ein Schnellangriff vorgenommen.

Tanklöschfahrzeug im „Pump and Roll“-Betrieb

Das Tanklöschfahrzeug wurde im sogenannten „Pump and Roll“-Betrieb eingesetzt. Dabei gelang es den Einsatzkräften, eine weitere Ausbreitung des Feuers zu verhindern und die Flammen vollständig zu löschen.

Zusätzlich kamen zwei Löschrucksäcke zum Einsatz, mit denen einzelne Glutnester abgelöscht wurden. Abschließend benetzten die Feuerwehrleute den gesamten Brandbereich über einen am Fahrzeug vorhandenen Sprühbalken mit Wasser, um ein erneutes Aufflammen zu verhindern.

Aufgefräster Fahrradweg erschwert Zufahrt

Probleme bereitete der derzeit aufgefräste Fahrradweg entlang der L385. Dadurch wurde die Überfahrt zur Brandstelle erschwert. Nach Angaben der Feuerwehr bewährte sich dabei, dass die Löschfahrzeuge der Ortsfeuerwehr Ahlten mit Allradantrieb ausgestattet sind.

Nach Abschluss der Löscharbeiten übergab die Feuerwehr die Einsatzstelle an den Eigentümer. Zur Brandursache konnten keine Angaben gemacht werden. Die Brandstelle befand sich rund 190 Meter von der Straße entfernt.

Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehr Ahlten mit zwei Fahrzeugen und elf Feuerwehrleuten, der Feuerwehrpressesprecher sowie die Polizei.

Feuer im Haus der Begegnung

Feuer im Haus der Begegnung: Dach teilweise geöffnet

7. August 2026/in Region Hannover

56 Einsatzkräfte bekämpfen Brand in Zwischendecke und Flachdach.

ISERNHAGEN-NEUWARMBÜCHEN (redu) – Ein Feuer im Haus der Begegnung hat am Vormittag einen Einsatz von rund 56 Feuerwehrkräften ausgelöst. Der Brand war in einer Zwischendecke im Bereich der Sanitäranlagen ausgebrochen und hatte auf das Flachdach übergegriffen.

Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr blieb das Feuer auf den betroffenen Gebäudebereich begrenzt. Die Löscharbeiten dauerten wegen schwer zugänglicher Brandnester mehrere Stunden.

Die Feuerwehr Isernhagen wurde um 9.36 Uhr zu dem Feuer im Haus der Begegnung alarmiert. Noch während der Anfahrt erhöhten die Verantwortlichen die Alarmstufe auf B3 und forderten weitere Einheiten an.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte brannte es in der Zwischendecke über den Sanitäranlagen. Die Flammen hatten zu diesem Zeitpunkt bereits den Flachdachbereich erreicht. Eine weitere Ausbreitung auf das übrige Gebäude konnte verhindert werden.

Feuer im Haus der Begegnung: Dach teilweise geöffnet – Haus der Begegnung3 cmm

Brand im „Haus der Begegnung“ in Isernhagen-Neuwarmbüchen. – © Carl-Marcus Müller

Dach und Deckenverkleidung geöffnet

Die Löscharbeiten gestalteten sich langwierig, weil die Brandstellen in der Zwischendecke nur schwer zugänglich waren. Einsatzkräfte öffneten deshalb Teile des Daches und der inneren Deckenverkleidung.

Anschließend löschten sie die freigelegten Bereiche ab und kontrollierten diese auf verbliebene Glutnester. Um 12.15 Uhr meldete die Feuerwehr „Feuer aus“.

Insgesamt waren rund 56 Einsatzkräfte und zwei Rettungswagen vor Ort. Beteiligt waren die Feuerwehren Altwarmbüchen, Isernhagen N.B., Isernhagen F.B., Isernhagen K.B., Neuwarmbüchen sowie Kirchhorst Stelle.

Ausgebrannte Fräsmaschine bei Schneeren

Fräsmaschine brennt im Moorgebiet bei Schneeren

4. August 2026/in Region Hannover

Die abgelegene Einsatzstelle und fehlendes Löschwasser erschweren den Einsatz von rund 43 Feuerwehrkräften bei Schneeren.

NEUSTADT AM RÜBENBERGE / SCHNEEREN (redu) – Eine brennende Fräsmaschine hat am Dienstagvormittag einen größeren Feuerwehreinsatz im Moorgebiet bei Schneeren ausgelöst. Beim Einsatz zum Moorbrand Schneeren brachten die Kräfte das Feuer schnell unter Kontrolle und verhinderten ein Übergreifen auf die umliegende Moorfläche.

Die abgelegene Einsatzstelle und die schwierige Wasserversorgung erschwerten die Löscharbeiten. Mehrere Tanklöschfahrzeuge sicherten die Versorgung mit Löschwasser.

Die Alarmierung zum Moorbrand Schneeren erfolgte gegen 11:11 Uhr. Neben den Feuerwehren Schneeren, Mardorf und Neustadt wurde auch die Einsatzleitung Ort in die Verlängerung der Straße Hühnerbusch gerufen.

Dort war eine Fräsmaschine in Brand geraten. Die zuerst eintreffenden Kräfte der Feuerwehr Schneeren brachten das Feuer schnell unter Kontrolle. Dadurch verhinderten sie, dass die Flammen auf die umliegende Moorfläche übergriffen.

Gerät und angrenzende Flächen gekühlt

Nach den ersten Löscharbeiten kühlten die Einsatzkräfte sowohl die Fräsmaschine als auch die angrenzenden Flächen intensiv. Eine besondere Herausforderung war die schlechte Wasserversorgung an der abgelegenen Einsatzstelle.

Deshalb wurden sämtliche Tanklöschfahrzeuge der Stadtfeuerwehr Neustadt nachalarmiert. Sie sollten ausreichend Löschwasser für die weiteren Arbeiten bereitstellen.

Einsatzstelle nur schwer erreichbar

Auch die Anfahrt erschwerte den Einsatz. Die Brandstelle lag mindestens 800 Meter abseits befestigter Wege und war nur über unwegsames Gelände erreichbar. Einsatzkräfte und Material mussten unter schwierigen Bedingungen zur Brandstelle gebracht werden.

Rund 43 Feuerwehrkräfte waren vor Ort. Beteiligt waren die Ortsfeuerwehren Mardorf, Schneeren, Neustadt, Nöpke, Mandelsloh, Otternhagen und Mariensee sowie die Einsatzleitung Ort. Auch Polizei und Rettungsdienst waren im Einsatz.

Wegen der derzeit sehr hohen Wald- und Graslandbrandgefahr ruft die Feuerwehr zu besonderer Vorsicht auf. Offenes Feuer, weggeworfene Zigaretten und andere mögliche Zündquellen sollen vermieden werden. Bei der aktuellen Trockenheit könne bereits ein kleiner Funke einen Flächenbrand auslösen.

Umzug Ausländerbehörde

Ausländerbehörde der Region zieht in die Akazienstraße

3. August 2026/in Region Hannover

Neues Kundenzentrum bietet barrierefreie Wege und Schnellschalter.

REGION HANNOVER (redu) – Der Umzug der Ausländerbehörde ist abgeschlossen: Seit Ende Juli arbeitet der Fachbereich in der Akazienstraße 4. Das neue Kundenzentrum liegt neben dem Regionshaus und soll mit barrierefreien Wegen, digitaler Anmeldung und einem Schnellschalter für klarere Abläufe sorgen.

Die neuen Räume sollen die Erreichbarkeit für Einwohnerinnen und Einwohner verbessern und zugleich modernere Arbeitsbedingungen für die rund 162 Beschäftigten schaffen.

Der Umzug der Ausländerbehörde bringt den Kundenverkehr in einem neuen Zentrum im Erdgeschoss zusammen. Dort stehen Terminals zur Anmeldung, mehrere Wartebereiche und eine neue Aufrufanlage bereit.

Familien können einen abgetrennten Bereich mit Stillecke, Wickelkommode und Spielmöglichkeiten nutzen. Anmeldetresen und Kundenbüros befinden sich ebenfalls im Erdgeschoss, sodass alle öffentlich zugänglichen Angebote barrierefrei auf einer Ebene liegen.

Termine und Zahlungen digital möglich

Termine für die Abholung von Dokumenten und für den Schnellschalter können online gebucht werden. Zahlungen sind an Kassenautomaten möglich.

Der Schnellschalter ist für einfache Anliegen vorgesehen. Dazu gehören unter anderem die Übertragung einer Niederlassungs- oder Aufenthaltserlaubnis bei einem neuen Pass, kurzfristige Verlängerungen bestimmter Bescheinigungen, Änderungen von Namen oder Wohnort, die Abgabe von Unterlagen, die Aktivierung der Online-Ausweisfunktion und Verlustanzeigen.

Nicht möglich sind dort beispielsweise die Verlängerung oder Erteilung von Aufenthalts- und Niederlassungserlaubnissen sowie die Ausstellung bestimmter Verpflichtungserklärungen. Für den Schnellschalter ist vorab ein Ticket für das jeweilige Anliegen erforderlich.

Front- und Backoffice getrennt

Im neuen Gebäude sind öffentliche und nicht öffentliche Bereiche sowie Front- und Backoffice voneinander getrennt. Die Mitarbeitenden sollen regelmäßig zwischen beiden Bereichen wechseln können.

Nach Angaben der Region Hannover wurde der Standort durch bauliche Verdichtung im Bestand geschaffen. Neue Flächen seien dafür nicht versiegelt worden.

Torben Klant, Dezernent für Zuwanderung, erklärte, der neue Schnellschalter solle einfache Anliegen schneller erledigen und lange Wartezeiten vor Ort vermeiden. Isabella Gifhorn, Dezernentin für Baumanagement, verwies auf die Verbindung von moderner Verwaltung, Barrierefreiheit und nachhaltigem Bauen.

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