Schwere Sturmböen, örtliche Orkanböen, Starkregen und Hagel sind am Donnerstagnachmittag möglich.
REGION HANNOVER (redu) – Der Deutsche Wetterdienst hat eine Unwetter-Vorabinfo für Region Hannover herausgegeben. Am Donnerstag, 30. Juli 2026, können zwischen 14 und voraussichtlich 20 Uhr gebietsweise schwere Gewitter mit Sturmböen, Starkregen und Hagel auftreten.
Die Mitteilung weist auf eine Wetterlage mit hohem Unwetterpotenzial hin. Genauere Angaben zu betroffenen Orten und Zeiträumen folgen erst mit möglichen amtlichen Warnungen.
Der Deutsche Wetterdienst veröffentlichte die Unwetter-Vorabinfo für Region Hannover am Mittwoch um 18.51 Uhr. Demnach ziehen die Gewitter am Donnerstagnachmittag und -abend wahrscheinlich von Südwesten auf.
Orkanböen örtlich möglich
Der DWD rechnet mit schweren Sturmböen bis 100 Kilometer pro Stunde. Lokal sind auch Orkanböen bis 120 Kilometer pro Stunde möglich.
Begleitend kann Starkregen mit bis zu 25 Litern pro Quadratmeter in kurzer Zeit fallen. Zudem ist Hagel mit Korngrößen um zwei Zentimeter möglich.
Amtliche Warnungen können folgen
Die Vorabinformation soll eine rechtzeitige Vorbereitung von Schutzmaßnahmen ermöglichen. Gewitter mit den genannten Begleiterscheinungen treten nach Angaben des Wetterdienstes typischerweise sehr lokal auf und treffen meist nur wenige Orte mit voller Intensität.
Genauere Angaben zu Ort, Gebiet und Zeitpunkt sind erst mit amtlichen Warnungen möglich. Der DWD empfiehlt deshalb, die weiteren Wettervorhersagen aufmerksam zu verfolgen.
Regionswahlausschuss lässt 831 Bewerberinnen und Bewerber für die Regionsversammlung zu.
REGION HANNOVER – Für die Regionspräsidentschaft Hannover treten bei der Kommunalwahl am 13. September elf Personen an. Der Regionswahlausschuss ließ zudem 831 Kandidierende für die 84 Mandate der Regionsversammlung zu. Eine mögliche Stichwahl ist für den 27. September vorgesehen.
Der Wahlausschuss entschied am Montag über die eingereichten Wahlvorschläge. Die Region ist für die Wahl der Regionsversammlung in 13 Wahlbereiche gegliedert.
Elf Personen bewerben sich um das Präsidentenamt
Für die Regionspräsidentschaft Hannover wurden Eva Bender für die SPD, Dr. Oliver Junk für die CDU und Sinja Münzberg für die Grünen zugelassen. Hinzu kommen Robert Reinhardt-Klein für die FDP, Nicolas Lehrke für die AfD Niedersachsen und Mizgin Çiftçi für Die Linke.
Ebenfalls antreten dürfen Thomas Ganskow für die Piratenpartei Niedersachsen, Jonas Walther für DIE HANNOVERANER, Erik Breves für Volt, Elizabeth Hartmann für Die PARTEI und Oliver Wempe für die FREIEN WÄHLER.
Erhält am 13. September niemand mehr als die Hälfte der gültigen Stimmen, folgt am 27. September eine Stichwahl. Daran nehmen die beiden Personen mit den meisten Stimmen aus dem ersten Wahlgang teil.
179 Listenwahlvorschläge zugelassen
Für die Wahl der Regionsversammlung ließ der Wahlausschuss 179 Listenwahlvorschläge von 17 Parteien und Wählergruppen zu. Insgesamt bewerben sich 831 Personen um 84 Mandate.
In allen 13 Wahlbereichen treten SPD, CDU, Grüne, FDP, AfD Niedersachsen, Die Linke, Tierschutzpartei, Piraten, DIE HANNOVERANER, Volt, Die PARTEI, FREIE WÄHLER und BSW Niedersachsen an.
UWR Hannover kandidiert in sieben Wahlbereichen. DAVA-Niedersachsen, Die Urbane und PAKT+ treten jeweils in einem Wahlbereich an.
Die direkt gewählte Regionspräsidentin oder der direkt gewählte Regionspräsident gehört der Regionsversammlung zusätzlich als stimmberechtigtes Mitglied an.
Rund 893.500 Menschen könnten wählen
Nach dem Stand vom 31. März 2026 leben in der Region Hannover rund 893.500 potenziell Wahlberechtigte. Die endgültige Zahl steht erst am Wahltag fest, da sich unter anderem durch Umzüge noch Veränderungen ergeben können.
Wahlberechtigt sind neben deutschen Staatsangehörigen auch Einwohnerinnen und Einwohner mit der Staatsbürgerschaft eines anderen EU-Mitgliedstaates. Rund 52.500 potenziell Wahlberechtigte gehören zu dieser Gruppe.
Bei Kommunalwahlen dürfen zudem bereits 16-Jährige abstimmen. Rund 53.500 Menschen zwischen 16 und 20 Jahren können 2026 voraussichtlich erstmals an einer Kommunalwahl teilnehmen. Das entspricht etwa sechs Prozent der potenziell Wahlberechtigten.
Für die Wahl des Präsidentenamtes steht eine Stimme zur Verfügung. Bei der Wahl der Regionsversammlung können die Wahlberechtigten bis zu drei Stimmen vergeben und diese auf Listen oder einzelne Kandidierende verteilen.
Vollständige Wahlvorschläge und Musterstimmzettel sollen in Kürze auf der Internetseite zu den Wahlen in der Region Hannover veröffentlicht werden.
Kostenlose Elektromobile, stufenlose Wege und spezielle Sanitäranlagen sollen Menschen mit Behinderungen den Besuch erleichtern.
BAD NENNDORF (red) – Die Barrierefreie Landesgartenschau bietet Menschen mit eingeschränkter Mobilität kostenlose Hilfsmittel, stufenlose Wege und besondere Betreuungsangebote. Auf dem rund 34 Hektar großen Gelände stehen unter anderem Elektromobile, Rollstühle, Rollatoren und barrierefreie Sanitäranlagen zur Verfügung.
Die Angebote sollen möglichst vielen Menschen einen selbstständigen Besuch ermöglichen. Die Landesgartenschau läuft noch bis zum 18. Oktober und steht unter dem Motto „Hier blüht Vielfalt“.
Die Barrierefreie Landesgartenschau umfasst den Kurpark, den Landschaftspark und den Wiesenpark. Das rund 34 Hektar große Gelände wurde mit einem Investitionsvolumen von etwa 34 Millionen Euro gestaltet.
Barrierefreiheit soll dabei nicht nur einzelne Einrichtungen betreffen. Wege, Verbindungen, Sanitäranlagen, Veranstaltungsbereiche und zusätzliche Dienstleistungen wurden auf unterschiedliche Bedürfnisse der Besucher ausgerichtet.
Kostenlose Hilfsmittel für lange Wege
An zwei Eingängen können Gäste kostenlos Elektromobile, Rollstühle und Rollatoren ausleihen. Der Mietservice wird in Zusammenarbeit mit Ordelheide & Hillmann angeboten.
Das Angebot richtet sich besonders an Menschen, denen längere Strecken schwerfallen. Zwischen den einzelnen Attraktionen und Parkbereichen müssen teilweise größere Entfernungen zurückgelegt werden.
Besucher können die Mobilitätshilfen nutzen, um Kurpark, Landschaftspark und Wiesenpark zu erkunden. Der Service soll dadurch auch Gästen mit Gehbehinderungen einen längeren Aufenthalt auf dem Gelände ermöglichen.
Entlang der Wege stehen zahlreiche Sitzgelegenheiten bereit. Nach Angaben aus der Mitteilung befinden sie sich durchschnittlich alle 50 bis 100 Meter und bieten Möglichkeiten für regelmäßige Ruhepausen.
Panoramaweg verbindet die Parkbereiche
Der neu angelegte Panoramaweg verbindet die Bereiche der Gartenschau stufenlos miteinander. Auch die Verbindung zwischen Kurpark und Wiesenpark wurde barrierefrei gestaltet.
Dafür führt eine neue Brücke über die Bundesstraße 65. Sie soll den Wechsel zwischen den beiden Parkbereichen sicher und ohne Stufen ermöglichen.
Zu den besonderen Zielen auf dem Gelände gehört der Waldtempel auf dem Galenberg. Der Baumkronenpfad ist über einen geförderten, barrierefreien Erlebnis-Spazierweg erreichbar.
Damit sollen Natur und Kunst auch für Menschen im Rollstuhl oder mit Gehhilfen zugänglich sein. Besucher können den Weg bis in die Höhe der Baumkronen nutzen, ohne Treppen überwinden zu müssen.
Spezielle Sanitäranlage im Kurhaus
Im Kurhaus Bad Nenndorf wurde eine „Toilette für alle“ eingerichtet. Sie ist für Menschen mit komplexen Behinderungen vorgesehen und verfügt über Lifter und Liegen.
Weitere barrierefreie Toiletten sind über das Gelände verteilt. Dadurch sollen Besucher die sanitären Einrichtungen von den verschiedenen Parkbereichen aus erreichen können.
Auch bei größeren Veranstaltungen werden besondere Bereiche angeboten. Bei Konzerten auf der Esplanade stehen reservierte Rollstuhlplätze in unmittelbarer Nähe der Bühne zur Verfügung.
Begleitete Besuche für Menschen mit Pflegegrad
Eine Kooperation mit der Hand In Hand UG ermöglicht zusätzliche Angebote für Menschen mit Pflegegrad. Dazu gehören begleitete Ausflüge zur Landesgartenschau.
Das Angebot umfasst die Abholung von zu Hause, den Fahrdienst und die Betreuung während des Aufenthalts. Damit richtet es sich auch an Menschen, die die Gartenschau nicht ohne Unterstützung besuchen können.
Bei den Eintrittspreisen gibt es ebenfalls Vergünstigungen. Menschen mit einem Grad der Behinderung von mindestens 50 erhalten ermäßigte Eintrittskarten.
Begleitpersonen haben freien Eintritt, wenn im Ausweis die Merkzeichen B, aG, H, BI oder GI eingetragen sind. Sie benötigen dafür ein kostenloses Ticket, das an der Kasse ausgegeben wird.
Shuttle und barrierefreie Parkplätze
Für die Anreise fährt im Halbstundentakt ein Shuttle-Bus. Er verbindet die Bahnhöfe Haste und Bad Nenndorf mit dem Gartenschaugelände.
Die Haltestelle am Gelände befindet sich „Am Thermalbad“. Barrierefreie Parkplätze stehen außerdem am Haupteingang sowie in der Innenstadt zur Verfügung.
Weitere ausgewiesene Stellplätze befinden sich an der Poststraße, der Buchenallee und der Parkstraße. Damit bestehen mehrere Möglichkeiten, das Gelände mit dem Auto zu erreichen.
Schon vor dem Besuch können sich Gäste digital informieren. Die offizielle Internetseite bietet unter anderem eine Vorlesefunktion für Texte und eine individuell einstellbare Schriftvergrößerung.
Rund 50 Einsatzkräfte stoppen die Flammen auf einem Stoppelfeld zwischen Kolenfeld und Wunstorf.
WUNSTORF (redu) – Ein Flächenbrand bei Wunstorf hat am Samstagnachmittag rund einen Hektar Stoppelfeld an der L 392 erfasst. Etwa 50 Feuerwehrleute verhinderten gemeinsam mit mehreren Landwirten, dass die Flammen auf mehr als 20 Hektar angrenzende Weizenfelder übergriffen.
Der Wind erhöhte die Gefahr einer schnellen Ausbreitung. Ein abgestimmter Löschangriff, angelegte Brandschneisen und zusätzlich bereitgestelltes Wasser trugen dazu bei, das Feuer unter Kontrolle zu bringen.
Flammen drohen auf Weizenfelder überzugreifen
Die Feuerwehren aus Luthe, Wunstorf und Kolenfeld sowie die Einsatzleitung Ort der Stadtfeuerwehr Wunstorf wurden gegen 16.30 Uhr mit dem Stichwort BA2 zu dem Flächenbrand Wunstorf alarmiert. Die Einsatzstelle lag an der L 392 zwischen Kolenfeld und Wunstorf.
Beim Eintreffen der ersten Kräfte brannte ein Stoppelfeld auf einer Fläche von rund einem Hektar. Durch den Wind bestand die Gefahr, dass sich das Feuer innerhalb kurzer Zeit auf die benachbarten Weizenfelder ausbreitet.
Die Feuerwehr leitete deshalb umgehend einen Löschangriff ein. Die Einsatzkräfte stimmten ihr Vorgehen auf die Windrichtung ab und konnten die weitere Ausbreitung der Flammen stoppen.
Nach Angaben der Feuerwehr wurden dadurch mehr als 20 Hektar Weizen vor dem Feuer geschützt.
Mehrere Landwirte beteiligten sich an den Maßnahmen. Sie setzten Grubber ein, um Brandschneisen anzulegen und dem Feuer damit die weitere Ausbreitung zu erschweren.
Zusätzlich unterstützten sie die Einsatzkräfte mit Wasser. Das koordinierte Vorgehen von Feuerwehr und Landwirtschaft trug nach Angaben der Feuerwehr zum erfolgreichen Verlauf des Einsatzes bei.
Auch die Ortsfeuerwehr Klein Heidorn war an der L 392 im Einsatz. Sie unterstützte die Arbeiten mit ihrer Logistikkomponente.
Insgesamt waren seitens der Feuerwehr rund 50 Einsatzkräfte vor Ort. Die Polizei nahm die Ermittlungen zur bislang nicht mitgeteilten Brandursache auf.
Am 9. August 2026 treten Teams, Familien und Einzelstarter auf dem Rundkurs des ADAC-Fahrsicherheitszentrums an.
LAATZEN (redu) – Das Inline-Event Laatzen bringt am Sonntag, 9. August 2026, Familien, Freizeitsportler und erfahrene Skater zusammen. Auf dem 1,5 Kilometer langen Rundkurs des ADAC-Fahrsicherheitszentrums stehen Rennen, eine Teamstaffel und mehrere Mitmachangebote auf dem Programm.
Der Inline Club Hannover richtet die Veranstaltung an Kinder, Familien, Firmenmannschaften, Hobbysportler und erfahrene Teilnehmer. Der Eintritt für Zuschauer ist frei.
Rennen beginnen bereits am Vormittag
Das Inline-Event Laatzen startet am Sonntag bereits um 9 Uhr mit den Rad- und Speedskate-Rennen des RaceCup. Austragungsort ist das ADAC-Fahrsicherheitszentrum an der Hermann-Fulle-Straße 10 in Laatzen. Die Sportler drehen ihre Runden auf dem Kurs unmittelbar rund um das Veranstaltungsgelände.
Zuschauer können die Rennen nach Angaben des Veranstalters direkt von der Strecke aus verfolgen. Auf dem Programm stehen Wettbewerbe für unterschiedliche Alters- und Leistungsklassen. Der Inline Club Hannover will damit sowohl erfahrene Sportler als auch Familien und Interessierte ansprechen, die Speedskating bislang vor allem aus dem Freizeitbereich kennen.
Um 12 Uhr beginnt ein Speedskate-Rennen über 45 Minuten und eine zusätzliche Runde. Dieser Wettbewerb steht nach Angaben des Vereins auch Hobbysportlern offen. Wer daran teilnehmen möchte, kann damit unter Wettkampfbedingungen auf dem Rundkurs starten.
Der Verein verweist zugleich auf die hohen Geschwindigkeiten im leistungsorientierten Speedskating. Auf der Marathondistanz erreichen einzelne Spitzensportler Durchschnittsgeschwindigkeiten von rund 40 Kilometern pro Stunde. Beim RaceCup 2024 war nach Angaben des Veranstalters auch die Eisschnellläuferin Claudia Pechstein am Start.
Ab 13 Uhr steht die familien- und kinderfreundliche Staffel im Mittelpunkt. Bis zu sechs Personen können gemeinsam ein Team bilden. Möglich sind Mannschaften aus Kindern, Familienmitgliedern, Freunden oder Arbeitskollegen.
Die Staffel dauert insgesamt 2,4 Stunden. Dabei fährt jeweils ein Mitglied des Teams den 1,5 Kilometer langen Rundkurs. Anschließend kann in der Wechselzone an die nächste Person übergeben werden. Wie viele Runden die einzelnen Teilnehmer übernehmen, entscheidet jede Mannschaft selbst.
Dieses Wechselprinzip soll auch Kindern und weniger geübten Skatern eine Teilnahme ermöglichen. Nach einer Runde können sie pausieren, während die weiteren Teammitglieder auf die Strecke gehen. Bei einem Team mit sechs Personen ergeben sich nach Angaben des Veranstalters je nach Geschwindigkeit Pausen von etwa 20 bis 40 Minuten.
In der Wechselzone werden die ankommenden Sportler von den übrigen Teilnehmern und Zuschauern empfangen. Im Vordergrund sollen nicht allein die gefahrenen Runden stehen. Der Inline Club Hannover betont auch den Austausch innerhalb der Mannschaften und zwischen den teilnehmenden Sportlern.
Neben gemischten Mannschaften können auch reine Kinderteams antreten. Für sie ist eine eigene Wertung vorgesehen. Außerdem gibt es eine Firmenwertung. Bei der Veranstaltung 2025 gewann diese Wertung das Team „Die rollenden Rathausraketen“ der Landeshauptstadt Hannover.
Einzelstarter können die gesamte Zeit fahren
Neben der Teamstaffel ist auch ein Solostart möglich. Einzelstarter fahren die 2,4 Stunden ohne feste Mannschaft und entscheiden selbst, wann sie Pausen einlegen. Erste Anmeldungen für diese Wertung liegen nach Angaben des Veranstalters bereits vor.
Der Solostart richtet sich vor allem an konditionsstarke Teilnehmer, die eine längere sportliche Herausforderung suchen. Die Zahl der gefahrenen Runden hängt vom persönlichen Tempo und von den eingelegten Pausen ab.
Der 1,5 Kilometer lange Kurs umfasst mehrere Kurven sowie leichte Steigungen und Gefällestrecken. Der Asphalt ist nach Angaben des Vereins gut befahrbar. Straßenbahnschienen gibt es auf der abgeschlossenen Strecke nicht.
Der Veranstalter weist darauf hin, dass auf dem Rundkurs Helmpflicht gilt. Das betrifft sowohl die Wettbewerbe am 9. August als auch die angebotenen Trainingstermine. Ein Fahrradhelm ist ausreichend. Zusätzlich empfiehlt der Verein die übliche Schutzausrüstung für das Inlineskaten.
Kostenlose Testtermine vor der Veranstaltung
Wer noch unsicher ist, ob die Strecke mit Kindern, Freunden oder einem Team bewältigt werden kann, kann den Rundkurs vorab kennenlernen. Der Inline Club Hannover bietet dazu am Donnerstag, 30. Juli, und am Donnerstag, 6. August 2026, zwei kostenlose Testtermine an.
Die Strecke ist an beiden Tagen zwischen 19 und 20.30 Uhr geöffnet. Treffpunkt ist ebenfalls das ADAC-Fahrsicherheitszentrum an der Hermann-Fulle-Straße 10. Erfahrene Inlineskater wollen dort Hinweise zur Fahrtechnik geben und Fragen zum Ablauf der Staffel beantworten.
Der Verein richtet das Angebot ausdrücklich auch an Menschen, die regelmäßig bei der Skate by Night in Hannover teilnehmen oder in ihrer Freizeit am Maschsee, in der Eilenriede und auf anderen geeigneten Wegen fahren. Wer eine längere Freizeitrunde bewältigt, soll nach Einschätzung des Veranstalters auch mit dem Rundkurs zurechtkommen.
Verpflegung, Mitmachstände und Verlosung
Während der Staffel erhalten die Teilnehmer in den Wechselpausen kostenlos Obst und Getränke. Zusätzlich sind Stände mit Kuchen, weiteren Getränken und Grillangeboten angekündigt. Diese Angebote stehen auch Zuschauern zur Verfügung.
Zum Begleitprogramm gehören mehrere Aktionsstände. Der Decathlon-Store aus Laatzen kündigt einen Mitmachstand mit Angeboten für Zuschauer an. Auch die Deutsche Vermögensberatung und die Fahrschule Steckelberg sollen nach Angaben des Veranstalters vor Ort vertreten sein.
Ab 15.30 Uhr ist die Siegerehrung geplant. Dabei sollen unter den anwesenden Teilnehmern mehrere Preise verlost werden. Genannt werden unter anderem ein Rucksack für die Inlineskateausrüstung, Rollen, Kugellager, Wertgutscheine für das ADAC-Fahrsicherheitszentrum, Beanies und Duschtücher.
Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Teams können sich am Veranstaltungstag noch bis 12 Uhr und damit eine Stunde vor dem Start der Staffel nachmelden. Weitere Informationen stellt der Inline Club Hannover auf seiner Internetseite zum RaceCup bereit.
In Altgarbsen griff ein Heckenbrand auf ein Gartenhaus über. Während des Einsatzes wurde zudem ein weiterer Brand in Havelse gemeldet.
GARBSEN (redu) – Ein Feuer in Altgarbsen hat am Donnerstagnachmittag den Einsatz mehrerer Ortsfeuerwehren ausgelöst. Eine brennende Gartenhecke griff auf ein Gartenhaus über. Ein Anwohner wurde nach eigenen Löschversuchen wegen des Verdachts auf Rauchgasvergiftung vom Rettungsdienst behandelt.
Der Brand machte den Einsatz mehrerer Ortsfeuerwehren erforderlich. Während der Löscharbeiten wurde zudem ein weiterer Brand im Garbsener Stadtteil Havelse gemeldet.
Brand greift auf Gartenhaus über
Gegen 16.10 Uhr geriet aus bislang unbekannter Ursache eine Gartenhecke an einem Grundstück in der Wilhelm-Biester-Straße in Brand. Aufgrund von Trockenheit und Wind breiteten sich die Flammen rasch über mehrere Meter aus. Das Feuer in Altgarbsen griff anschließend auf ein Gartenhaus über.
Nach dem Eintreffen erhöhte die Ortsfeuerwehr Garbsen die Alarmstufe, da angrenzende Gebäude gefährdet waren. Zusätzlich wurden die Ortsfeuerwehren Horst, Meyenfeld und Schloß Ricklingen sowie die Besatzung des Einsatzleitwagens der Stadtfeuerwehr alarmiert.
Die Einsatzkräfte brachten den Brand mit mehreren Löschrohren schnell unter Kontrolle und löschten die Glutnester ab. Eine Gasflasche wurde geborgen und gekühlt. Außerdem wurde ein angrenzender Telekom-Verteilerkasten durch das Feuer beschädigt.
Ein Anwohner wurde nach eigenen Löschversuchen vom Rettungsdienst mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung behandelt. Gegen 17 Uhr konnten die ersten Einsatzkräfte die Einsatzstelle verlassen. Nachlöscharbeiten sowie die Kontrolle auf weitere Brandnester mit einer Wärmebildkamera dauerten zunächst an.
Zweiter Einsatz in Havelse
Während des Einsatzes in Altgarbsen wurde gegen 16.30 Uhr ein weiterer Brand an der Hannoverschen Straße in Havelse gemeldet. Dort brannte Gerümpel an einem Regenrückhaltebecken. Die Ortsfeuerwehr Berenbostel übernahm diesen Einsatz und löschte das Feuer zügig.
Pendelverkehre der Linien S1 und S2 werden vorübergehend ausgesetzt, um Kapazitäten auf stark nachgefragten Verbindungen einzusetzen.
HANNOVER – Die S-Bahn Hannover passt vom 22. bis 26. Juli ihren Betrieb an, um zusätzliche Fahrzeugkapazitäten für das Maschseefest und das Multisportevent „Die Finals 2026“ bereitzustellen. Betroffen sind die Pendelverkehre der Linien S1 und S2 während der laufenden Bauarbeiten.
Mit der befristeten Betriebsanpassung sollen verfügbare Fahrzeuge auf Strecken mit besonders hoher Nachfrage eingesetzt werden. Für die betroffenen Abschnitte stehen alternative Reisemöglichkeiten zur Verfügung.
S-Bahn bündelt Fahrzeuge für Maschseefest und „Die Finals 2026“
Die S-Bahn Hannover erwartet zum Beginn des Maschseefestes am 23. Juli sowie während des Multisportevents „Die Finals 2026“ vom 23. bis 26. Juli ein besonders hohes Fahrgastaufkommen. Deshalb werden verfügbare Fahrzeuge gezielt auf stark nachgefragten Verbindungen eingesetzt.
Die Anpassung gilt vom 22. bis einschließlich 26. Juli. Hintergrund sind eingeschränkte Fahrzeugkapazitäten sowie die derzeit vergleichsweise geringe Nutzung der während der Bauarbeiten eingerichteten Pendelverkehre.
Pendelverkehr der Linien S1 und S2 wird vorübergehend ausgesetzt
Auf der S-Bahnlinie S1 zwischen Minden und Haste entfällt der Pendelverkehr während dieses Zeitraums. Fahrgäste werden gebeten, auf die WestfalenBahn auszuweichen, die die Halte Kirchhorsten und Lindhorst ganztägig bedient.
Auch der Pendelverkehr der S2 zwischen Nienburg und Neustadt am Rübenberge wird vorübergehend eingestellt. Auf diesem Abschnitt übernimmt ein Schienenersatzverkehr den Betrieb. Dabei kann sich die Reisezeit gegenüber dem regulären S-Bahn-Verkehr geringfügig verlängern. Eine Anschlussverbindung in Neustadt am Rübenberge in Richtung Seelze wurde berücksichtigt.
WestfalenBahn und Schienenersatzverkehr übernehmen betroffene Streckenabschnitte
Nach Angaben der S-Bahn Hannover nutzen derzeit vergleichsweise wenige Fahrgäste die eingerichteten Pendelverkehre. Viele Reisende hätten sich während der laufenden Bauarbeiten bereits auf alternative Reisemöglichkeiten eingestellt. Dadurch könnten die frei werdenden Fahrzeuge flexibel dort eingesetzt werden, wo sie den größten Nutzen für die Fahrgäste bieten.
„Mit dem Maschseefest und den parallel stattfindenden „Die Finals 2026“ stehen uns gleich zwei große Publikumsmagnete bevor. Unser Ziel ist es, möglichst vielen Fahrgästen eine komfortable und zuverlässige An- und Abreise zu ermöglichen. Deshalb setzen wir unsere Fahrzeugkapazitäten dort ein, wo sie den größten Nutzen für unsere Fahrgäste bringen“, erklärt Birgit Krämer, Pressesprecherin der S-Bahn Hannover.
Die S-Bahn Hannover empfiehlt allen Reisenden, sich vor Fahrtantritt über ihre Verbindung zu informieren und gegebenenfalls mehr Reisezeit einzuplanen. Aktuelle Fahrpläne, Verbindungsauskünfte und Informationen zum Schienenersatzverkehr stehen über den DB Navigator, den FahrPlaner, die ÜSTRA-App sowie auf bahnhof.de zur Verfügung.
Vorläufige Bilanz 2026: 204 Brutpaare und voraussichtlich 357 flügge Jungstörche
REGION HANNOVER – Der Storchenrekord in Region Hannover ist perfekt: Nach der vorläufigen Saisonbilanz 2026 wurden 204 besetzte Weißstorchnester gezählt. Damit erreicht der Bestand einen neuen Höchststand. Voraussichtlich werden 357 Jungstörche flügge und setzen den positiven Bestandstrend fort.
Seit mehr als 90 Jahren wird der Weißstorchbestand in der Region Hannover erfasst. Die aktuelle Saison bestätigt den anhaltenden Aufwärtstrend der Population und zeigt zugleich die zunehmende Ausbreitung der Tiere in neue Lebensräume.
Bestand wächst erneut deutlich
Der Bestand stieg gegenüber dem Vorjahr von 187 auf 204 Brutpaare und damit um gut neun Prozent. Dr. Reinhard Löhmer, ehrenamtlicher Beauftragter für die Weißstorchbetreuung in der Region Hannover, registrierte 20 neue Nestgründungen. Die Weißstörche besiedeln inzwischen auch Gebiete, in denen sie historisch nicht vorkamen. Als Beispiel nennt der Experte das Stadtgebiet von Springe mit inzwischen sechs Nestern.
Seit Beginn der Erfassung im Jahr 1934 entwickelte sich der Bestand sehr unterschiedlich. Damals wurden 55 Brutpaare gezählt, den Tiefstand erreichte die Population 1988 mit lediglich neun Paaren.
Wunstorf bleibt Storchenhochburg
Die meisten Weißstörche leben weiterhin in Wunstorf. Dort wurden 60 besetzte Nester gezählt, sieben mehr als im Vorjahr. Es folgen Neustadt am Rübenberge mit 37 sowie Garbsen mit 17 Brutpaaren.
Nach Angaben von Dr. Reinhard Löhmer konzentriert sich der Bestand in Wunstorf vor allem auf die Aueniederung im Bereich Bokeloh, Mesmerode und Idensen. Trotz unveränderter Lebensräume nehme die Zahl der Brutpaare dort weiter zu.
Bruterfolg auf langjährigem Niveau
Von den 204 Brutpaaren waren 147 erfolgreich. Insgesamt 57 Paare blieben ohne Bruterfolg. Bis zum Ende der Saison werden voraussichtlich rund 357 Jungstörche flügge. Das entspricht durchschnittlich 1,75 Jungtieren je Brutpaar und liegt damit nahe am langjährigen Mittel von 1,8.
Die meisten erfolgreichen Paare zogen zwei oder drei Jungstörche auf. In zehn Nestern werden jeweils vier Jungvögel flügge. Den höchsten Bruterfolg verzeichnet ein Nest in Steinwedel mit fünf Jungstörchen.
Nach Einschätzung des Experten verhinderten die nasse und kühle Witterung während der Eisheiligen und der Schafskälte ein noch besseres Ergebnis. Gleichzeitig profitierten die Tiere von einem guten Nahrungsangebot mit zahlreichen Mäusen im Grünland.
Mehr als 70 Prozent der Brutvögel gehören inzwischen zu den sogenannten Westziehern. Viele überwintern im spanischen Raum oder bereits in Mitteleuropa. Dadurch verkürzen sich die Zugwege erheblich und die Tiere müssen häufig die Sahara nicht mehr überqueren.
Auch die im Großraum Madrid aufgetretene Vogelgrippe habe nach Einschätzung von Dr. Reinhard Löhmer keine gravierenden Auswirkungen auf den Brutbestand gehabt. Der starke Jahrgang 2024 habe mögliche Verluste ausgeglichen und den erneuten Bestandsanstieg unterstützt.
Erfassung wird zunehmend schwieriger
Die Bilanz ist noch vorläufig. Bis Anfang August werden mit wenigen Ausnahmen alle Jungstörche ihre Nester verlassen haben. Die Bestandserfassung wird jedoch schwieriger, weil die Tiere neue Gebiete erschließen und inzwischen mehr als ein Drittel ihrer Nester in oder auf Bäumen anlegen. Durch die Belaubung lässt sich der Bruterfolg dort häufig nur schwer erkennen. Hinweise aus der Bevölkerung auf bislang unbekannte Nester können die Erfassung unterstützen.
Für 2027 rechnet Dr. Reinhard Löhmer grundsätzlich mit einer weiteren Zunahme der Brutpaare. Voraussetzung sei, dass Seuchen oder Naturkatastrophen die Entwicklung nicht beeinträchtigen.
Rund 60 Einsatzkräfte verhinderten, dass sich die Flammen auf weitere Zimmer ausbreiteten.
NEUSTADT AM RÜBENBERGE / SCHNEEREN (redu) – Ein Wohnheimbrand in Schneeren hat in der Nacht zu Donnerstag einen Großeinsatz ausgelöst. Die Brandmeldeanlage alarmierte die Feuerwehr frühzeitig. 91 Bewohner wurden evakuiert, ein Mensch verletzt. Einsatzkräfte verhinderten die Ausbreitung des Feuers auf weitere Zimmer.
Das Feuer erfasste ein Bewohnerzimmer vollständig. Weil die Lage anfangs unübersichtlich war, wurde vorsorglich MANV-Alarm ausgelöst und es wurden zusätzliche Rettungskräfte nach Schneeren entsandt.
Der Wohnheimbrand in Schneeren wurde um 23:40 Uhr zunächst als ausgelöste Brandmeldeanlage gemeldet. Zuerst wurden die Ortsfeuerwehren Schneeren und Mardorf sowie die Einsatzleitung Ort der Stadtfeuerwehr Neustadt am Rübenberge alarmiert. Bei der Erkundung stellte der Einsatzleiter fest, dass Flammen aus einem Fenster schlugen. Daraufhin wurde die Alarmstufe erhöht. Zu diesem Zeitpunkt stand ein Bewohnerzimmer bereits in Vollbrand.
Zwei Trupps gingen unter Atemschutz in das Gebäude. Ein Trupp begann mit den Löscharbeiten, während der zweite den betroffenen Gebäudetrakt nach Personen durchsuchte. Mitarbeiter des Wohnheims hatten jedoch bereits alle Bewohner ins Freie gebracht. Die Person aus dem Brandzimmer wurde verletzt und vom Rettungsdienst versorgt.
Evakuierte Bewohner erhalten Feldbetten
Insgesamt mussten 91 Menschen das Wohnheim verlassen. Wegen der Brandschäden konnten die Bewohner des betroffenen Traktes in der Nacht nicht in ihre Zimmer zurückkehren. Die DRK-Schnelleinsatzgruppe Neustadt organisierte deshalb 20 Feldbetten, die von der DRK-Schnelleinsatzgruppe Garbsen zum Einsatzort gebracht wurden.
Wegen der zunächst unklaren Zahl möglicher Verletzter wurden Rettungsdienstkräfte aus den Landkreisen Nienburg und Schaumburg sowie aus Hannover alarmiert. Vor Ort waren zudem der Organisatorische Leiter Rettungsdienst, der Leitende Notarzt und ein Fachberater Sanitätsdienst der DRK-Schnelleinsatzgruppe Neustadt. Auch der reguläre Rettungsdienst war an der Einsatzstelle eingesetzt. Die Polizei begleitete den Einsatz vor Ort ebenfalls.
Feuer auf Bewohnerzimmer begrenzt
Die nach der Alarmstufenerhöhung angeforderten Ortsfeuerwehren Neustadt und Eilvese sowie die Feuerwehr Nienburg rückten ebenfalls aus. Aus Nienburg waren eine Drehleiter und ein Löschfahrzeug auf dem Weg. Weil das Feuer schnell unter Kontrolle war und sich nicht ausbreitete, konnten die Kräfte aus Neustadt und Nienburg ihre Anfahrt abbrechen.
Rund 60 Einsatzkräfte waren nach Angaben der Stadtfeuerwehr beteiligt. Dazu gehörten die Ortsfeuerwehren Schneeren, Mardorf und Eilvese, die Einsatzleitung Ort der Stadtfeuerwehr Neustadt am Rübenberge sowie die Hygiene-Einheit Nord der Ortsfeuerwehr Dudensen. Hinzu kamen die Kräfte des Rettungsdienstes und der beiden DRK-Schnelleinsatzgruppen.
Erster Einsatz für Hygiene-Einheit Nord
Für die von der Ortsfeuerwehr Dudensen gestellte Hygiene-Einheit Nord war es der erste Einsatz mit dem speziell ausgestatteten Hygiene-Anhänger. Das Fahrzeug verfügt unter anderem über Dusch- und Sanitärmöglichkeiten. Es ermöglicht Einsatzkräften, sich nach belastenden Einsätzen zu reinigen und zu dekontaminieren. Der Anhänger war zuvor bereits von der Hygiene-Einheit Süd eingesetzt worden.
Nach Einschätzung der Feuerwehr trug die automatische Alarmierung entscheidend zum schnellen Eingreifen bei. Die Anlage erkannte das Feuer früh und setzte den Alarm ab. Dadurch konnten die Einsatzkräfte den Brand auf das betroffene Zimmer begrenzen und größere Schäden verhindern.
Rund 60 Einsatzkräfte bewältigen zahlreiche unterschiedliche Lagen im Stadtgebiet und in der Region.
LEHRTE (redu) – Bei einer Einsatzserie in Lehrte waren am Montag rund 60 Einsatzkräfte bei insgesamt 20 Einsätzen gefordert. Zu den Lagen gehörten zahlreiche Unwettereinsätze, ein schwerer Verkehrsunfall auf der A2, zwei Brandmeldungen, eine Tauchersuche und die Bergung eines Motorrollers.
Von 11:33 Uhr bis in die Nacht rückten mehrere Ortsfeuerwehren zu unterschiedlichen Lagen aus. Den Schwerpunkt bildeten ab 23:13 Uhr 14 Einsatzstellen nach Sturzregen in Ahlten.
Die Einsatzserie in Lehrte begann um 11:33 Uhr mit einer Alarmierung der Ortsfeuerwehren Sievershausen und Arpke. Ein Zeuge hatte Rauch in der Nähe des Forellensees bei Vöhrum gesehen. Kurze Zeit später wurde der Alarm abgebrochen, sodass die Kräfte die Einsatzstelle nicht mehr anfahren mussten.
Vegetationsbrand zwischen Bahngleisen
Um 12:24 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Ahlten und Lehrte zum Eisenbahnlängsweg gerufen. Dort brannte die Vegetation zwischen den Bahngleisen auf einer Länge von etwa 30 Metern. Die Einsatzkräfte verhinderten eine weitere Ausbreitung und löschten das Feuer innerhalb von rund 30 Minuten.
Während der Löscharbeiten musste die Bahnstrecke kurzfristig gesperrt werden. Die Ursache des Brandes blieb unklar.
Feuerwehrtaucher suchen in Seelze
Um 13:11 Uhr wurden Feuerwehrtaucher aus Lehrte zu einer großangelegten Personensuche in Seelze alarmiert. Ein Passant hatte an einem Seitenkanal nahe dem dortigen Jachthafen ein verlassenes Fahrrad mit einem Kindersitz entdeckt.
Mehrere Feuerwehrtaucher aus Tauchergruppen der Region Hannover und zwei Boote beteiligten sich an der Suche. Sie fanden keine Person, sodass der Einsatz am Nachmittag abgebrochen wurde.
Vier Verletzte bei Unfall auf der A2
Um 22:19 Uhr rückte die Ortsfeuerwehr Hämelerwald gemeinsam mit weiteren Einheiten der Stadtfeuerwehr und des Rettungsdienstes zu einem schweren Verkehrsunfall auf der A2 zwischen Hämelerwald und Peine aus. Dort waren zwei Pkw und ein Lkw zusammengestoßen.
Da zunächst unklar war, ob Menschen eingeklemmt waren und wie viele Verletzte es gab, löste die Leitstelle das Stichwort MANV 10 aus. Es steht für einen Massenanfall von Verletzten mit bis zu zehn betroffenen Personen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war niemand mehr in einem Fahrzeug eingeklemmt.
Bei dem Unfall wurden eine Person schwer und drei Personen leicht verletzt. Der Rettungsdienst übernahm die Verletzten. Die Ortsfeuerwehr Hämelerwald führte das Batteriemanagement an den Fahrzeugen durch und stellte den Brandschutz sicher.
Um 23:13 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Lehrte zur Straße Am Lehrter Bach gerufen. Im Bach lag ein Motorroller, aus dem Betriebsstoffe auslaufen sollten. Die Einsatzkräfte nahmen Benzingeruch wahr, stellten jedoch keine Verschmutzung des Baches fest.
Die Feuerwehr barg den Motorroller und übergab die Einsatzstelle für die weiteren Ermittlungen an die Polizei.
14 Einsatzstellen nach Sturzregen
Ebenfalls ab 23:13 Uhr folgten zahlreiche Unwettereinsätze. Besonders betroffen war Ahlten, wo die Ortsfeuerwehr an 14 Einsatzstellen vollgelaufene Keller leerpumpte. Der Einsatzleiter forderte weitere Wasserstaubsauger von den Ortsfeuerwehren Lehrte und Sievershausen an.
In der Lehrter Kernstadt musste zudem ein Keller ausgepumpt werden, in dem das Wasser etwa zehn Zentimeter hoch stand. Nach rund vier Stunden waren die Einsatzstellen abgearbeitet.
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