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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Feuer im Haus der Begegnung

Feuer im Haus der Begegnung: Dach teilweise geöffnet

7. August 2026/in Region Hannover

56 Einsatzkräfte bekämpfen Brand in Zwischendecke und Flachdach.

ISERNHAGEN-NEUWARMBÜCHEN (redu) – Ein Feuer im Haus der Begegnung hat am Vormittag einen Einsatz von rund 56 Feuerwehrkräften ausgelöst. Der Brand war in einer Zwischendecke im Bereich der Sanitäranlagen ausgebrochen und hatte auf das Flachdach übergegriffen.

Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr blieb das Feuer auf den betroffenen Gebäudebereich begrenzt. Die Löscharbeiten dauerten wegen schwer zugänglicher Brandnester mehrere Stunden.

Die Feuerwehr Isernhagen wurde um 9.36 Uhr zu dem Feuer im Haus der Begegnung alarmiert. Noch während der Anfahrt erhöhten die Verantwortlichen die Alarmstufe auf B3 und forderten weitere Einheiten an.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte brannte es in der Zwischendecke über den Sanitäranlagen. Die Flammen hatten zu diesem Zeitpunkt bereits den Flachdachbereich erreicht. Eine weitere Ausbreitung auf das übrige Gebäude konnte verhindert werden.

Feuer im Haus der Begegnung: Dach teilweise geöffnet – Haus der Begegnung3 cmm

Brand im „Haus der Begegnung“ in Isernhagen-Neuwarmbüchen. – © Carl-Marcus Müller

Dach und Deckenverkleidung geöffnet

Die Löscharbeiten gestalteten sich langwierig, weil die Brandstellen in der Zwischendecke nur schwer zugänglich waren. Einsatzkräfte öffneten deshalb Teile des Daches und der inneren Deckenverkleidung.

Anschließend löschten sie die freigelegten Bereiche ab und kontrollierten diese auf verbliebene Glutnester. Um 12.15 Uhr meldete die Feuerwehr „Feuer aus“.

Insgesamt waren rund 56 Einsatzkräfte und zwei Rettungswagen vor Ort. Beteiligt waren die Feuerwehren Altwarmbüchen, Isernhagen N.B., Isernhagen F.B., Isernhagen K.B., Neuwarmbüchen sowie Kirchhorst Stelle.

Ausgebrannte Fräsmaschine bei Schneeren

Fräsmaschine brennt im Moorgebiet bei Schneeren

4. August 2026/in Region Hannover

Die abgelegene Einsatzstelle und fehlendes Löschwasser erschweren den Einsatz von rund 43 Feuerwehrkräften bei Schneeren.

NEUSTADT AM RÜBENBERGE / SCHNEEREN (redu) – Eine brennende Fräsmaschine hat am Dienstagvormittag einen größeren Feuerwehreinsatz im Moorgebiet bei Schneeren ausgelöst. Beim Einsatz zum Moorbrand Schneeren brachten die Kräfte das Feuer schnell unter Kontrolle und verhinderten ein Übergreifen auf die umliegende Moorfläche.

Die abgelegene Einsatzstelle und die schwierige Wasserversorgung erschwerten die Löscharbeiten. Mehrere Tanklöschfahrzeuge sicherten die Versorgung mit Löschwasser.

Die Alarmierung zum Moorbrand Schneeren erfolgte gegen 11:11 Uhr. Neben den Feuerwehren Schneeren, Mardorf und Neustadt wurde auch die Einsatzleitung Ort in die Verlängerung der Straße Hühnerbusch gerufen.

Dort war eine Fräsmaschine in Brand geraten. Die zuerst eintreffenden Kräfte der Feuerwehr Schneeren brachten das Feuer schnell unter Kontrolle. Dadurch verhinderten sie, dass die Flammen auf die umliegende Moorfläche übergriffen.

Gerät und angrenzende Flächen gekühlt

Nach den ersten Löscharbeiten kühlten die Einsatzkräfte sowohl die Fräsmaschine als auch die angrenzenden Flächen intensiv. Eine besondere Herausforderung war die schlechte Wasserversorgung an der abgelegenen Einsatzstelle.

Deshalb wurden sämtliche Tanklöschfahrzeuge der Stadtfeuerwehr Neustadt nachalarmiert. Sie sollten ausreichend Löschwasser für die weiteren Arbeiten bereitstellen.

Einsatzstelle nur schwer erreichbar

Auch die Anfahrt erschwerte den Einsatz. Die Brandstelle lag mindestens 800 Meter abseits befestigter Wege und war nur über unwegsames Gelände erreichbar. Einsatzkräfte und Material mussten unter schwierigen Bedingungen zur Brandstelle gebracht werden.

Rund 43 Feuerwehrkräfte waren vor Ort. Beteiligt waren die Ortsfeuerwehren Mardorf, Schneeren, Neustadt, Nöpke, Mandelsloh, Otternhagen und Mariensee sowie die Einsatzleitung Ort. Auch Polizei und Rettungsdienst waren im Einsatz.

Wegen der derzeit sehr hohen Wald- und Graslandbrandgefahr ruft die Feuerwehr zu besonderer Vorsicht auf. Offenes Feuer, weggeworfene Zigaretten und andere mögliche Zündquellen sollen vermieden werden. Bei der aktuellen Trockenheit könne bereits ein kleiner Funke einen Flächenbrand auslösen.

Umzug Ausländerbehörde

Ausländerbehörde der Region zieht in die Akazienstraße

3. August 2026/in Region Hannover

Neues Kundenzentrum bietet barrierefreie Wege und Schnellschalter.

REGION HANNOVER (redu) – Der Umzug der Ausländerbehörde ist abgeschlossen: Seit Ende Juli arbeitet der Fachbereich in der Akazienstraße 4. Das neue Kundenzentrum liegt neben dem Regionshaus und soll mit barrierefreien Wegen, digitaler Anmeldung und einem Schnellschalter für klarere Abläufe sorgen.

Die neuen Räume sollen die Erreichbarkeit für Einwohnerinnen und Einwohner verbessern und zugleich modernere Arbeitsbedingungen für die rund 162 Beschäftigten schaffen.

Der Umzug der Ausländerbehörde bringt den Kundenverkehr in einem neuen Zentrum im Erdgeschoss zusammen. Dort stehen Terminals zur Anmeldung, mehrere Wartebereiche und eine neue Aufrufanlage bereit.

Familien können einen abgetrennten Bereich mit Stillecke, Wickelkommode und Spielmöglichkeiten nutzen. Anmeldetresen und Kundenbüros befinden sich ebenfalls im Erdgeschoss, sodass alle öffentlich zugänglichen Angebote barrierefrei auf einer Ebene liegen.

Termine und Zahlungen digital möglich

Termine für die Abholung von Dokumenten und für den Schnellschalter können online gebucht werden. Zahlungen sind an Kassenautomaten möglich.

Der Schnellschalter ist für einfache Anliegen vorgesehen. Dazu gehören unter anderem die Übertragung einer Niederlassungs- oder Aufenthaltserlaubnis bei einem neuen Pass, kurzfristige Verlängerungen bestimmter Bescheinigungen, Änderungen von Namen oder Wohnort, die Abgabe von Unterlagen, die Aktivierung der Online-Ausweisfunktion und Verlustanzeigen.

Nicht möglich sind dort beispielsweise die Verlängerung oder Erteilung von Aufenthalts- und Niederlassungserlaubnissen sowie die Ausstellung bestimmter Verpflichtungserklärungen. Für den Schnellschalter ist vorab ein Ticket für das jeweilige Anliegen erforderlich.

Front- und Backoffice getrennt

Im neuen Gebäude sind öffentliche und nicht öffentliche Bereiche sowie Front- und Backoffice voneinander getrennt. Die Mitarbeitenden sollen regelmäßig zwischen beiden Bereichen wechseln können.

Nach Angaben der Region Hannover wurde der Standort durch bauliche Verdichtung im Bestand geschaffen. Neue Flächen seien dafür nicht versiegelt worden.

Torben Klant, Dezernent für Zuwanderung, erklärte, der neue Schnellschalter solle einfache Anliegen schneller erledigen und lange Wartezeiten vor Ort vermeiden. Isabella Gifhorn, Dezernentin für Baumanagement, verwies auf die Verbindung von moderner Verwaltung, Barrierefreiheit und nachhaltigem Bauen.

Nachwuchskräfte in der Region Hannover

Ausbildungsstart Region Hannover: 78 Nachwuchskräfte beginnen

3. August 2026/in Region Hannover

Duales Studium, Ausbildung, Praktikum und Freiwilligendienste beginnen.

REGION HANNOVER (redu) – Zum Ausbildungsstart Region Hannover beginnen im August und September 2026 insgesamt 78 junge Menschen ein duales Studium, eine Berufsausbildung, ein Fachoberschulpraktikum oder einen Freiwilligendienst. Sie starten in zwölf Berufsfeldern und lernen bei Einführungstagen ihren neuen Arbeitgeber kennen.

Die Region Hannover bildet vor allem für die Verwaltung aus, bietet aber auch technische, handwerkliche, soziale und inklusive Ausbildungswege an.

Beim Ausbildungsstart Region Hannover erwartet die Nachwuchskräfte ein mehrtägiges Einführungsprogramm. Geplant sind eine Rallye durch das Regionshaus, ein Besuch im Zoo, eine Stadionführung und das Planspiel einer Regionsversammlung.

Die neuen Kolleginnen und Kollegen sollen dabei die Region Hannover, das Ausbildungsteam und die übrigen Nachwuchskräfte kennenlernen.

Schwerpunkt liegt auf der Verwaltung

Den größten Anteil bilden 37 Personen, die ein duales Studium der Verwaltungswissenschaft beginnen. Neun weitere Nachwuchskräfte starten eine Ausbildung zur oder zum Verwaltungsfachangestellten.

Das duale Studium umfasst in den kommenden drei Jahren sechs theoretische Trimester an der Hochschule für Verwaltungswissenschaften Niedersachsen und drei praktische Trimester. Die angehenden Verwaltungsfachangestellten wechseln zwischen Berufsschule, Niedersächsischem Studieninstitut und praktischer Arbeit in der Verwaltung.

Weitere Berufe und inklusive Angebote

Weitere Nachwuchskräfte beginnen eine Ausbildung im Büromanagement, in der Systemintegration, im Medien- und Informationsdienst, in der Hauswirtschaft, der Mediengestaltung, im Tischlerhandwerk oder im Straßenwärterdienst.

Zu den inklusiven Ausbildungsangeboten gehören zwei Plätze für Fachpraktikerinnen und Fachpraktiker für Floristik sowie fünf Plätze für Werkerinnen und Werker im Gartenbau.

Praktika und Freiwilligendienste

Jugendliche können bei der Region Hannover außerdem ein Fachoberschulpraktikum mit dem Schwerpunkt Verwaltung absolvieren. Hinzu kommen ein Freiwilliges Soziales Jahr im Brandschutz oder im Bereich Politik sowie ein Freiwilliges Ökologisches Jahr.

Bewerbungen für den Ausbildungsbeginn im Sommer 2027 sind ab September 2026 über das Ausbildungsportal der Region Hannover möglich.

Blaulichtmeile 2024 in Langenhagen

Blaulichtmeile Langenhagen zeigt mehr als 40 Einsatzfahrzeuge

1. August 2026/in Region Hannover

Am 9. August präsentieren Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste und Hilfsorganisationen ihre Arbeit auf dem Marktplatz.

LANGENHAGEN (redu) – Die Blaulichtmeile Langenhagen bringt am Sonntag, 9. August 2026, mehr als 40 Einsatzfahrzeuge auf den Marktplatz. Von 11 bis 18 Uhr präsentieren Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste und Hilfsorganisationen ihre Technik sowie zahlreiche Vorführungen und Mitmachangebote für Familien.

Nach der Premiere mit mehr als 10.000 Gästen findet der Aktionstag zum zweiten Mal statt. Besucher erhalten Einblicke in die Arbeit haupt- und ehrenamtlicher Einsatzkräfte.

Die Blaulichtmeile Langenhagen erstreckt sich über den Marktplatz und die umliegenden Veranstaltungsflächen. Zu den angekündigten Programmpunkten gehören Fahrzeugausstellungen, technische Vorführungen und Angebote, bei denen die Gäste selbst aktiv werden können.

Polizeihubschrauber landet auf dem Gelände

Erstmals soll der Polizeihubschrauber „Phoenix“ bei der Veranstaltung zu sehen sein. Nach seiner Landung können Besucher das Fluggerät aus der Nähe betrachten und mit der Besatzung sprechen. Der Hubschrauber bleibt voraussichtlich etwa zwei Stunden vor Ort.

Die Stadtfeuerwehr ermöglicht es unter anderem, Schutzkleidung anzuprobieren, eine Türöffnung zu testen und eine Drehleiter zu besteigen. Die Stadtjugendfeuerwehr zeigt Löschübungen für Kinder und informiert über ihre Nachwuchsarbeit.

Die Polizei Hannover bringt neben einem Streifenwagen eine Kletterwand, eine Klimmzugstation und einen Air-Hockey-Tisch mit. Außerdem sind Angebote der Puppenbühne sowie Informationen zur Diensthundestaffel, zur technischen Prävention und zu den beruflichen Möglichkeiten bei der Polizei vorgesehen.

Organisationen stellen ihre Technik vor

An dem Aktionstag beteiligen sich unter anderem die Flughafenfeuerwehr Hannover, das Technische Hilfswerk, die Johanniter-Unfall-Hilfe, das Deutsche Rote Kreuz, die DLRG, das Hauptzollamt Hannover und die Bundeswehr. Das Niedersächsische Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz informiert über Vegetationsbrandbekämpfung und Herausforderungen im Katastrophenschutz.

Ab 13 Uhr tritt die Band IT AIN’T US auf. Zum weiteren Programm gehören Kinderschminken, eine Hüpfburg, Reanimationstrainings, Brandschutzaktionen und Modellbauvorführungen. Bei der abschließenden Löschübung setzt die Feuerwehr ein Holzhaus kontrolliert in Brand und demonstriert die Brandbekämpfung.

Die Veranstalter empfehlen die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Autofahrer können den kostenlosen Parkplatz an der Schützenstraße nutzen.

Unruhige Nacht mit vielen Einsätzen

Unwetter in Wunstorf: Mehr als 80 Einsätze

31. Juli 2026/in Region Hannover

Zehn Ortsfeuerwehren arbeiten bis in die frühen Morgenstunden.

WUNSTORF (redu) – Ein Unwetter in Wunstorf hat am späten Donnerstagabend mehr als 80 Feuerwehreinsätze ausgelöst. Rund 300 Kräfte der zehn Ortsfeuerwehren beseitigten umgestürzte Bäume, pumpten vollgelaufene Bereiche leer und arbeiteten bis in die frühen Morgenstunden.

Die Vielzahl der Notrufe erforderte eine zentrale Einsatzführung. In der Feuerwache Wunstorf koordinierte und priorisierte die Einsatzleitung Ort sämtliche gemeldeten Einsatzstellen im Stadtgebiet.

Zahlreiche Notrufe während des Starkregens

Bereits während des Unwetters in Wunstorf gingen bei der Regionsleitstelle Hannover die ersten Notrufe ein. Der anhaltende Starkregen führte innerhalb kurzer Zeit zu immer neuen Einsatzstellen im gesamten Stadtgebiet.

Aufgrund der dynamischen Lage besetzte die Einsatzleitung Ort die Feuerwache Wunstorf. Von dort aus koordinierte sie die Einsätze aller zehn Ortsfeuerwehren und legte fest, in welcher Reihenfolge die gemeldeten Schäden abgearbeitet wurden.

Unwetter in Wunstorf: Mehr als 80 Einsätze – Wunstorf Starkregen2 26 07 30

Die Einsätze wurden zentral koordiniert © Stadtfeuerwehr Wunstorf

Die zentrale Koordination sollte sicherstellen, dass die verfügbaren Kräfte gezielt eingesetzt werden konnten. Einsatzkräfte verschiedener Ortsfeuerwehren arbeiteten dabei gemeinsam und unterstützten sich an den jeweiligen Einsatzstellen gegenseitig.

Wasser in Kellern, Garagen und Parkhäusern

Die Aufgaben der Feuerwehr waren vielfältig. Neben umgestürzten Bäumen mussten die Einsatzkräfte zahlreiche vollgelaufene Keller, Garagen, Zufahrten und Parkhäuser leerpumpen.

Unwetter in Wunstorf: Mehr als 80 Einsätze – Wunstorf Starkregen 26 07 30

Auch Tiefgaragen waren betroffen durch den Starkregen © Stadtfeuerwehr Wunstorf

Darüber hinaus beseitigten sie weitere Schäden, die durch das Unwetter entstanden waren. Auch bei medizinischen Notfällen leisteten Feuerwehrkräfte Unterstützung.

Im gesamten Stadtgebiet waren die zehn Ortsfeuerwehren gemeinsam im Einsatz. Nach Angaben der Stadtfeuerwehr arbeiteten rund 300 Kräfte innerhalb weniger Stunden mehr als 80 Einsatzstellen ab.

Die ersten Alarmierungen erfolgten gegen 22 Uhr. Bis in die Nacht hinein kamen die Einsatzkräfte an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet zum Einsatz.

Erst in den frühen Morgenstunden waren die letzten Arbeiten beendet. Gegen 3 Uhr konnte auch die letzte Einsatzstelle abgeschlossen werden.

Die Stadtfeuerwehr Wunstorf dankte der Bevölkerung anschließend für das Verständnis während der umfangreichen Maßnahmen.

Strohballenbrand

Heuballenbrand in Schneeren greift auf Waldstück über

30. Juli 2026/in Region Hannover

Rund 60 Rundballen geraten nahe der Straße „Zum Hühnerbusch“ in Brand – Bodenfeuer breitet sich etwa 50 Meter in den Wald aus.

NEUSTADT AM RÜBENBERGE / SCHNEEREN (redu)– Ein Heuballenbrand Schneeren hat am Donnerstagnachmittag einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Rund 60 aufgestapelte Rundballen brannten auf einem Stoppelacker nahe der Straße „Zum Hühnerbusch“. Die Flammen griffen auf ein angrenzendes Waldstück über.

Insgesamt waren 139 Einsatzkräfte mehrerer Ortsfeuerwehren sowie weitere Einheiten vor Ort. Gegen 20 Uhr dauerten die Löscharbeiten noch an.

Nach Angaben der Feuerwehr war der Heuballenbrand Schneeren kurz nach 15 Uhr gemeldet worden. Die Rundballen lagen auf einem Stoppelacker an der Verlängerung der Straße „Zum Hühnerbusch“.

Wegen der Nähe zu einem angrenzenden Wald hatte sich das Feuer bereits dorthin ausgebreitet. Das Bodenfeuer zog sich nach Angaben der Feuerwehr etwa 50 Meter in das Waldstück hinein. Die brennenden Ballen erzeugten eine weithin sichtbare Rauchwolke.

Feuerwehr stoppt Ausbreitung im Wald

Die Einsatzkräfte konzentrierten sich zunächst auf den Waldbrand. Mit Schläuchen, Löschrucksäcken und Waldbrandhacken bekämpften sie die Flammen. Wegen der starken Rauchentwicklung trugen die Feuerwehrleute Filtergeräte.

Landwirte hatten den Acker rund um die Heuballen bereits umgegrubbert. Dadurch sollte verhindert werden, dass sich das Feuer über die Stoppeln weiter ausbreitet.

Später zogen die Landwirte die brennenden Rundballen mit Traktoren auseinander. So konnten die Einsatzkräfte das Heu gezielter ablöschen.

Drohne sucht nach Glutnestern

Eine Drohne kontrollierte das Waldgebiet aus der Luft. Dabei entdeckte Glutnester konnten anschließend gezielt gelöscht werden.

Um ausreichend Wasser zur Einsatzstelle zu bringen, richtete die Feuerwehr einen Pendelverkehr mit allen Tanklöschfahrzeugen aus dem Stadtgebiet ein. Die Fahrzeuge pumpten das Wasser in einen Faltbehälter, von dem aus es in die Schlauchleitungen weitergeleitet wurde.

Im Einsatz waren 139 Kräfte aus den Ortsfeuerwehren Schneeren, Mardorf, Eilvese, Neustadt, Nöpke, Mandelsloh und Otternhagen. Beteiligt waren außerdem die Drohneneinheit des Brandschutzabschnittes 5, die Einsatzleitung vor Ort, die Versorgung, die Polizei und der Rettungsdienst.

Vor Ort befanden sich zudem Stadtbrandmeister Torben Klingemann, seine Vertreter Christian Brandt und Lars Hedwig, der stellvertretende Brandschutzabschnittsleiter Martin Höflich sowie Maria Lindemann von der Stadtverwaltung.

Um 20 Uhr war der Einsatz noch nicht beendet. Nach Einschätzung der Feuerwehr sollten sich die Löscharbeiten bis in die Nacht hineinziehen.

Vorsorgliche Warnung vor Unwetter

Unwettergefahr in der Region Hannover steigt

30. Juli 2026/in Region Hannover

Vor allem Fallböen und umstürzende Bäume können während des Frontdurchgangs zur Gefahr werden.

REGION HANNOVER (redu) – Die Unwettergefahr in der Region Hannover steigt mit einem markanten Luftmassenwechsel. Auf Temperaturen um 35 Grad, möglicherweise sogar nahe 38 Grad, könnte deutlich kühlere Luft folgen. Begleitend sind kräftige Gewitter, Starkregen, Hagel und schwere Böen möglich. Der Deutsche Wetterdienst hat eine Amtliche WARNUNG vor SCHWEREN STURMBÖEN von Donnerstag 15:00 Uhr bis 20:00 Uhr herausgegeben.

Der starke Temperaturgegensatz erhöht das Risiko heftiger Wettererscheinungen. Besonders Fallböen sowie umstürzende Bäume können Menschen, Verkehr und Rettungswege gefährden.

Am Donnerstag sind in Hannover Temperaturen um 35 Grad möglich. Einzelne Wettermodelle berechnen Werte nahe 38 Grad. Hinter der heranziehenden Kaltfront wird deutlich kühlere Luft erwartet.

Bis Samstag könnten die Höchstwerte auf etwa 21 bis 25 Grad zurückgehen. Zwischen der heißen Luft vor der Front und der Luftmasse dahinter liegt damit ein Unterschied von mehr als zehn Grad.

Gewitter können schwere Böen bringen

Der Luftmassenwechsel kann kräftige Gewitter, Starkregen und Hagel auslösen. Zudem sind schwere Sturm- und örtliche Orkanböen möglich.

Eine besondere Gefahr geht von Fallböen aus. Dabei sinkt kalte, durch Niederschlag zusätzlich abgekühlte Luft aus einer Gewitterwolke schnell nach unten. Am Boden breitet sie sich mit hoher Geschwindigkeit seitlich aus.

Solche Böen können für Menschen nahezu unvermittelt einsetzen. Heftiger Wind ist auch außerhalb des stärksten Regengebietes möglich. Selbst bei einer allgemeinen Warnung lässt sich nicht genau vorhersagen, welche Straße oder welcher Ort besonders stark betroffen sein wird.

Voll belaubte Bäume besonders anfällig

Im Sommer bieten voll belaubte Baumkronen dem Wind eine große Angriffsfläche. Regen erhöht zusätzlich das Gewicht von Laub und Ästen. Aufgeweichte Böden oder durch Hitze stark ausgetrocknete Böden können zugleich die Standfestigkeit der Wurzeln beeinträchtigen.

Schwere Böen können deshalb Äste abbrechen oder ganze Bäume entwurzeln. Umgestürzte Bäume können Straßen, Bahnstrecken und Zufahrten innerhalb kurzer Zeit blockieren. Dadurch können auch Rettungswege versperrt werden.

Während des Frontdurchgangs sollten Wälder, Parks und baumbestandene Straßen möglichst gemieden werden. Bei akuter Gefahr gilt der Feuerwehr-Notruf 112. Nicht akute Schäden oder Behinderungen sind kein Grund, die Notrufleitungen unnötig zu belasten. Diese Information gilt als vorsorgliche Warnung, damit sich die Bevölkerung auf eine mögliche Gefahrenlage zeitnah vorbereiten kann.

Großeinsatz am Schulenburger Südsee ohne Ergebnis – BGPress 20260729 1920 BGPRESS 1409535

Großeinsatz am Schulenburger Südsee ohne Ergebnis

30. Juli 2026/in Region Hannover

Etwa 100 Einsatzkräfte suchten mit Tauchern und fünf Booten nach einem möglicherweise vermissten Schwimmer.

LANGENHAGEN (redu) – Ein Großeinsatz am Schulenburger Südsee ist am Mittwochabend ohne Ergebnis beendet worden. Rund 100 Kräfte suchten nach einem Menschen, der nach Angaben von Augenzeugen zum Schwimmen ins Wasser gegangen und anschließend nicht mehr gesehen worden sein soll.

Taucher, Boote und Einsatzkräfte am Ufer beteiligten sich an der Suche. Gegen 21.50 Uhr wurde der Einsatz beendet, ohne dass jemand im Wasser gefunden wurde.

Der Großeinsatz am Schulenburger Südsee begann gegen 19.30 Uhr. Augenzeugen hatten die Feuerwehr alarmiert, wie Feuerwehrsprecher Dennis Carlini mitteilte.

Großeinsatz am Schulenburger Südsee ohne Ergebnis – BGPress 20260729 1916 BGPRESS 1409531

Feuerwehr und DLRG haben mit Rettungsbooten und Tauchern nach einem vermissten Schwimmer im Schulenburger Südsee gesucht. © Bernd Günther

Zahlreiche Taucher suchten nach dem möglicherweise vermissten Schwimmer. Einsatzkräfte kamen unter anderem aus Lehrte, Burgdorf, Seelze und Isernhagen. Auch die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft war vor Ort.

Fünf Boote waren auf dem Wasser unterwegs. Zusätzlich kontrollierten die Einsatzkräfte das Ufer, fanden dort jedoch ebenfalls niemanden.

Mit dem Sonnenuntergang bauten Feuerwehrleute Beleuchtung für die weitere Suche auf. Gegen 21.50 Uhr wurde der Einsatz laut Pressesprecher eingestellt. Über die Identität des Gesuchten ist nichts bekannt.

Wohnung in Vollbrand

Wohnungsbrand in Lehrte: Mehrfamilienhaus unbewohnbar

30. Juli 2026/in Region Hannover

Feuerwehr öffnet Teile der Dachhaut und kontrolliert das Gebäude mit Wärmebildkameras.

LEHRTE (redu) – Nach einem Wohnungsbrand in Lehrte ist ein Mehrfamilienhaus derzeit unbewohnbar. Insgesamt 74 Einsatzkräfte kontrollierten die Brandwohnung und den Dachbereich, öffneten vorsorglich Teile der Dachhaut und meldeten um 23.07 Uhr „Feuer aus“.

Eine Brandausbreitung innerhalb der Dachkonstruktion ließ sich zunächst nicht vollständig ausschließen. Weitere Brandherde oder Glutnester wurden bei den Kontrollen jedoch nicht festgestellt.

Der Wohnungsbrand Lehrte erforderte umfangreiche Kontrollen an der betroffenen Wohnung und an der Dachkonstruktion. Der Einsatzleiter ließ die Lage während der Arbeiten fortlaufend neu bewerten.

Wohnungsbrand in Lehrte: Mehrfamilienhaus unbewohnbar – BGPress 20260729 2037 BGPRESS 1409551

Der Einsatzleiter bewertete die Lage mit seinen Führungskräften immer wieder neu. © Bernd Günther

Teile der Dachhaut geöffnet

Weil eine Ausbreitung des Feuers innerhalb des Daches zunächst nicht vollständig ausgeschlossen werden konnte, öffneten die Einsatzkräfte vorsorglich Teile der Dachhaut. Der Verdacht auf weitere Brandherde bestätigte sich nicht.

Für diese Arbeiten und die anschließenden Nachlöscharbeiten wurde der 4. Zug mit den Ortsfeuerwehren Arpke und Sievershausen nachalarmiert.

Wohnungsbrand in Lehrte: Mehrfamilienhaus unbewohnbar – BGPress 20260729 2021 BGPRESS 1409542

Großaufgebot an Feuerwehr bei einem Wohnungsbrand in Lehrte im Knappenweg. © Bernd Günther

Gebäude derzeit unbewohnbar

Die Einsatzkräfte kontrollierten die Brandwohnung und den Dachbereich umfassend mit Wärmebildkameras. Weitere Glutnester konnten ausgeschlossen werden.

Das Mehrfamilienhaus wurde durch den Brand so stark beschädigt, dass es derzeit unbewohnbar ist. Der Energieversorger trennte das Gebäude vollständig vom Stromnetz.

Um 23.07 Uhr meldete die Feuerwehr „Feuer aus“. Nach den abschließenden Maßnahmen übergaben die Einsatzkräfte die Brandstelle an die Polizei.

Insgesamt waren 74 Einsatzkräfte mit 20 Fahrzeugen der Ortsfeuerwehren Lehrte, Ahlten, Hämelerwald, Aligse, Steinwedel, Kolshorn, Arpke und Sievershausen im Einsatz. Außerdem waren der Rettungsdienst, ein Notarzt und die Polizei vor Ort.

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