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Vermischtes aus Hannover, Deutschland und der Welt. Kurznachrichten, besondere Ereignisse und Meldungen außerhalb der klassischen Rubriken.

Hinzuverdienstgrenze für Rentner wird für 2020 auf 44.590 Euro erhöht – hinzuverdienst

Hinzuverdienstgrenze für Rentner wird für 2020 auf 44.590 Euro erhöht

15. Juni 2020/in Panorama

LÜBECK. Durch die Corona-Krise besteht derzeit ein besonders hoher Bedarf an medizinischem Personal. Aber auch in anderen systemrelevanten Bereichen kann es zu Personalengpässen aufgrund von Erkrankungen oder Quarantäneanordnungen kommen. Um die Weiterarbeit oder Wiederaufnahme einer Beschäftigung nach Renteneintritt zu erleichtern, hat die Bundesregierung die im jeweiligen Kalenderjahr geltende Hinzuverdienstgrenze für das Jahr 2020 von 6.300 Euro auf 44.590 Euro angehoben.

Jahreseinkünfte bis zu dieser Höhe führen somit nicht zu einer Kürzung einer vorgezogenen  Altersrente. Ab dem Jahr 2021 gilt dann wieder die bisherige Hinzuverdienstgrenze von 6.300 Euro pro Kalenderjahr. Hierauf weist die Deutsche Rentenversicherung Nord in Lübeck hin.

Die Zeitgrenzen für eine kurzfristige Beschäftigung in der Zeit vom 1. März bis zum 31. Oktober 2020 werden auf fünf Monate oder 115 Arbeitstage angehoben. Für eine kurzfristige Beschäftigung werden keine Beiträge zur Rentenversicherung gezahlt und somit auch keine Rentenanwartschaften erworben. Die Höhe des Verdienstes spielt keine Rolle. Maßgeblich ist, dass Ihre Beschäftigung von vornherein vertraglich oder aufgrund ihrer Eigenart – zum Beispiel bei Erntehelfern – befristet und nicht berufsmäßig ausgeübt wird. Insbesondere mit Blick auf die Saisonkräfte in der Landwirtschaft werden die Zeitgrenzen befristet ausgeweitet, weil aufgrund der Corona-Pandemie diese voraussichtlich in deutlich geringerer Anzahl zur Verfügung stehen. Bisher betrugen die Grenzen drei Monate oder 70 Arbeitstage.

Die dargestellten Änderungen basieren auf dem in Kraft getretenen „Gesetz für den erleichterten Zugang zu sozialer Sicherung aufgrund des Coronavirus SARS-CoV-2 (Sozialschutz-Paket)“. Die Anhebung der Hinzuverdienstgrenzen gilt für Neu- und Bestandsrentnerinnen und –rentner. Keine Änderungen gibt es hingegen bei den Hinzuverdienstregelungen für Renten wegen verminderter Erwerbsfähigkeit und bei der Anrechnung von Einkommen auf Hinterbliebenenrenten.

GEO-Tag der Natur am Sonntag, 14. Juni – BGPRESS 1040757

GEO-Tag der Natur am Sonntag, 14. Juni

11. Juni 2020/in Panorama

HANNOVER. „Corona-bedingt“ steht das Erkunden der „Natur vor der Haustür“ derzeit hoch im Kurs – viele Menschen sind seit März verstärkt im Grünen unterwegs und lernen ihre Umwelt neu kennen. Der „GEO-Tag der Natur“ am kommenden Sonntag (14. Juni) lädt noch einmal ausdrücklich dazu ein. Der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün und das Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro der Landeshauptstadt Hannover haben für Klein und Groß Anregungen zur eigenen Erkundung der Natur in Hannover im Internet unter www.hannover.de zusammengestellt(Suchbegriff „GEO-Tag der Natur 2020“).

So werden in der Broschüre „Wandern am Wasser“, die als Download zur Verfügung steht, drei Touren entlang der Gewässer Hannovers vorgestellt und Besonderheiten am Wegesrand beschrieben. Wer sich lieber etwas über die Natur erzählen lässt, ist etwa zu Hörspaziergängen in der Ricklinger Masch, in der Leineaue in Döhren oder in der Eilenriede eingeladen. Auf der Internetseite sind einige Apps zu finden, die das Bestimmen von Pflanzen und Vögeln erleichtern. Sechs Mitmachvideos, die in Zusammenarbeit mit der Naturfreundejugend Niedersachsen entstanden sind, stellen besonders trickreiche heimische Pflanzen vor, die an vielen Orten in der Stadt zu finden sind. Die gut verständlichen Anleitungen ermöglichen es, die kleinen Experimente vor Ort in Eigenregie durchzuführen.

Andere Angebote wie der Filmbeitrag „Wilde Tiere an der Leine“ und der Mal- und Foto-Wettbewerb im Rahmen des städtischen Projektes „Städte wagen Wildnis“ ermöglichen Naturerfahrungen zu Hause. Der städtische Beitrag zum „GEO-Tag der Natur“ hätte im Rahmen des Sommerfestes der Waldstation Eilenriede am 14. Juni stattfinden sollen. Diese Veranstaltung musste wegen der Corona-Pandemie frühzeitig abgesagt werden. Die Waldstation ist aber grundsätzlich für Besucher*innen geöffnet (Sonntag von 10 bis 18 Uhr). Gleiches gilt für den Kinderwald im Mecklenheider Forst. Das Schulbiologiezentrum (Stadtteil Burg) ist zwar wegen der Corona-Pandemie derzeit noch sonntags geschlossen, lädt aber wieder montags bis freitags von 8 bis 16.30 Uhr zu einem Besuch ein. Die Informationsangebote im Internet stehen auch über den „GEO-Tag der Natur“ hinaus zur Verfügung.

Deutsche Rote Kreuz erhält 23,6 Millionen Schutzmasken aus Spende von BASF – DRK Masken BASF© Bernd Günther

Deutsche Rote Kreuz erhält 23,6 Millionen Schutzmasken aus Spende von BASF

4. Juni 2020/in Panorama

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) erhält 23,6 Millionen Schutzmasken aus einer Spende von insgesamt 100 Millionen Mund-Nasen-Schutzmasken (sogenannte OP-Masken) des Chemiekonzerns BASF an das Bundesgesundheitsministerium.

„Wir als Deutsches Rotes Kreuz sind wie alle anderen bedachten anerkannten Hilfsorganisationen und Wohlfahrtsverbände sowohl BASF als auch dem Bundesgesundheitsministerium sehr dankbar für diese großzügige Spende. Das DRK hat derzeit den Vorsitz in der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege und sich in dieser Funktion dafür stark gemacht, neben den anerkannten Hilfsorganisationen auch Wohlfahrtsverbände bei der Verteilung der Spende zu bedenken. So werden die Masken in der Pflege wie auch in verschiedenen anderen Bereichen zum Einsatz kommen. Sie helfen, die Pandemie weiter einzudämmen“, sagte DRK-Generalsekretär Christian Reuter bei der heutigen offiziellen Übergabe der Spende durch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und den BASF-Vorstandsvorsitzenden Martin Brudermüller.

„Die großzügige Spende von BASF ist bei den Wohlfahrtsverbänden in guten Händen. Mundschutzmasken sind für ihre tägliche Arbeit in Medizin, Pflege und Rettungsdiensten unverzichtbar. Und die Spende kann dazu beitragen, ausreichend Schutzausrüstung für die nächste Infektionswelle vorzuhalten“, sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. Zum Auftakt der Maskenverteilung nahm das Deutsche Rote Kreuz die Spende stellvertretend für die anerkannten Hilfsorganisationen und Wohlfahrtsverbände in den DRK-Kliniken der DRK-Schwesternschaft Berlin im Berliner Westend entgegen. Die Verteilung wird zentral über das Bundesgesundheitsministerium gesteuert und soll Pflegediensten, Krankenhäusern, Rettungsdiensten und Teststationen zugutekommen.

Das Deutsche Rote Kreuz ist seit Wochen bundesweit im Einsatz, um die weitere Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Die hauptamtlichen Mitarbeiter und ehrenamtlichen Helfer des DRK engagieren sich dabei auf vielfältige Weise, um die Behörden zu unterstützen: So werden beispielsweise bundesweit mobile Arztpraxen und Fiebermessstationen vom DRK eingesetzt und betreut, um das Gesundheitssystem zu stärken und Kliniken zu entlasten. Auch die Fürsorge für Ältere, Risikogruppen und Bedürftige während der Krise bildet einen Schwerpunkt der Hilfsaktionen des DRK.

Neuer Podcast zum Thema "Digitale Familienfreigabe" – bg press LutzAkemann© Lutz Akemann

Neuer Podcast zum Thema „Digitale Familienfreigabe“

2. Juni 2020/in Panorama, Region Hannover

HANNOVER / SEHNDE. Die digitale Welt holt uns gerade im Zuge der Corona-Gesamtsituation zur Unterhaltung, im Homeoffice und nicht zuletzt im Zuge der ausfallenden Schulen, Universitäten und Fachhochschulen rasant ein und stellt damit die erforderliche Technikwelt mehr als auf den Kopf.

Es gibt verschiedene Formen von Homeschooling, welche aber auch einige Gefahren gerade für unsere Kleinen in der Grundschule bergen kann und zur Vorsicht gerade im Umgang mit dem Internet ermahnen sollte.

Hier gibt es jetzt einen neuen Podcast für Familien mit Tipps, Tricks und besonderen gut erklärten Hilfen. Der Podcast wird von der sympathischen Stimme Lutz Akemann aus Sehnde, in der Region Hannover und Zwillings-Familienvater von 10-jährigen quirligen Jungs zum Hören bereitgestellt.

Der Podcast bietet wichtige vielfältige Informationen rund um die Anschaffung von technisch notwendigen Geräten, die zeitgemäße Ausrüstung und selbstverständlich auch wichtige Schutzmaßnahmen fürs Internet (zeitliche Einschränkungen, PIN, etc).

Durch eigene Erfahrungen mit seinen Kindern und die jahrelange berufliche Kompetenz weiß er um die eigentlichen Probleme, gerade für verantwortungsbewusste Familien mit Kindern, die durch die eingetretene Corona-Lage fachgerechte Unterstützung suchen.

Den Podcast finden Sie bei allen gängigen Podcast Anbietern wie apple iTunes , Spotify , Deezer oder Google Podcast unter „Digitale Familienfreigabe“, gerne Abonnieren. Fragen stellen und Kontakt aufnehmen unter digitale@familiefreigabe.de.

Viel Spaß beim Zuhören !!

50 Tage ohne Zoo: Erlebnis-Zoo bedankt sich für Jahreskarten-Inhaber – BGPRESS Während der Schließung leere Wege im Erlebnis Zoo

50 Tage ohne Zoo: Erlebnis-Zoo bedankt sich für Jahreskarten-Inhaber

29. Mai 2020/in Panorama

HANNOVER. Genau 50 Tage lang, vom 17. März bis zum 05. Mai, musste der Erlebnis-Zoo Hannover aufgrund der Niedersächsischen Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie seine Tore schließen. 50 Tage, an denen die Zoo-Jahreskartenbesitzer ihre tierischen Lieblinge nicht besuchen konnten – und den Zoo trotzdem unterstützt haben.

Verschiedene Möglichkeiten des Ausgleichs wählbar

„Das Zooteam ist immer noch begeistert und gerührt von den Briefen und E-Mails, mit denen gerade unsere Jahreskarten-Besitzer uns immer wieder unterstützt haben“, so Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff. Der Erlebnis-Zoo bedankt sich dafür ganz herzlich.

Da die Jahreskarten-Kunden tierische Highlights wie die ersten Ausflüge des Eisbärnachwuchses und das allgemeine Frühlingserwachen im Zoo nicht miterleben konnten, hat das Zooteam täglich Videos und Bilder in den sozialen Medien gepostet, um seine Fans auf diese Weise am Zooleben teilhaben zu lassen. Viele Menschen haben den Zoo unterstützt, in dem sie sogar während der Schließung eine Jahreskarte erworben haben. „Das hat uns sehr geholfen, auch in dieser schwierigen Phase die Versorgung der Tiere sowie die nötige Wartung und Pflege der Technik hinter den Kulissen aufrecht zu erhalten“, so Casdorff.

Jetzt ist der Zoo wieder geöffnet, und im Laufe der nächsten Woche werden alle Jahreskarteninhaber persönlich angeschrieben und über die verschiedenen Möglichkeiten des Ausgleichs für die „zoofreien“ Tage informiert. ZooCard-Inhaber können wählen, ob sie auf den anteiligen Jahreskartenbetrag verzichten und damit den Zoo in dieser schwierigen Zeit weiter unterstützen, einen Coupon zur Anrechnung beim Kauf einer neuen Eintrittskarte zugesendet bekommen möchten oder der Betrag auf ihr Konto überwiesen werden soll.

„Es ist völlig unstrittig, dass wir während der Corona-bedingten Schließung unsere Leistungen gegenüber den Jahreskarten-Inhabern nicht erbringen konnten. Wir waren ja selbst so traurig, dass wir ihnen unser Eisbärjungtier und die anderen Frühlingsboten von den Bentheimer Ferkeln bis zum Addax-Nachwuchs nicht live zeigen konnten“, so Zoo-Geschäftsführer Casdorff. „Ich habe volles Verständnis, dass jeder Einzelne in der Corona-Krise einige Belastungen schultern muss. Das Zoo-Team würde sich aber in dieser kritischen finanziellen Lage wirklich sehr darüber freuen, wenn unsere Möglichkeiten zur Weiterentwicklung unserer Tieranlagen, wie zum Beispiel dem Bau einer neuen Anlage für die Riesenschildkröten, unterstützt werden.“

Die Anrechnungsbeträge liegen zwischen € 8,21 und € 27,12, je nach Zoo-Card und Abschlussdatum. Insgesamt zählte der Erlebnis-Zoo vor der Corona-Krise knapp 100.000 Zoo-Card Inhaber. 50 % nutzen dabei die Vorteile und verlängern die Zoo-Card bei Ablauf automatisch. Damit hat der Erlebnis-Zoo die höchste Anzahl an treuen Zoo-Fans in Deutschland.

 

Deutsches Rotes Kreuz bietet in der Region Hannover Trauerchat an – DRK Traurchat BGPRESS

Deutsches Rotes Kreuz bietet in der Region Hannover Trauerchat an

28. Mai 2020/in Panorama

HANNOVER. Seit Mitte Mai 2020 bietet der DRK-Palliativ- und Hospizdienst in der Region Hannover einen Trauer-Chat an, der von vier Ehrenamtlichen betreut und der Heinrich Peters Stiftung gefördert wird.

Der DRK-Trauer-Chat ist ein Hilfsangebot für alle Menschen, die sich in Trauer befinden. Trauer ist dabei individuell definiert. Man muss nicht zwangsläufig einen nahestehenden Menschen verloren haben. Es tut gut, sich einmal alles von der Seele schreiben zu können und mit einem qualifizierten Trauerbegleiter im Austausch zu stehen oder eine Antwort zu bekommen. Das Angebot kann auch anonym in Anspruch genommen werden.

Die Kontaktaufnahme ist sehr einfach: Der Trauer-Chat ist unter der Mailadresse trauerchat@drk-hannover.de erreichbar. Montag bis Freitag von 10.30 bis 12 Uhr und 17.30 bis 19 Uhr beantworten ehrenamtliche Trauerbegleiter die eingehenden Nachrichten.

Mähroboter sind eine tödliche Gefahr für Igel – Igel

Mähroboter sind eine tödliche Gefahr für Igel

23. Mai 2020/in Panorama

Berlin – Mähroboter sind eine tödliche Gefahr für Igel. Der NABU bittet darum, diese Geräte – wenn überhaupt – nur tagsüber zu verwenden. „Der elektrische Helfer wird in Deutschland immer beliebter“ so NABU-Gartenexpertin Marja Rottleb, „Viele Menschen wollen sich mit einem solchen Gerät die Arbeit im Garten erleichtern und wissen oft gar nicht, dass sie für Tiere, insbesondere für Igel, lebensgefährlich sind.“

Die Stacheltiere rollen sich bei Gefahr zu einer Kugel und erstarren so für einige Minuten statt zu flüchten. Dieses Verhalten wird ihnen beim Zusammentreffen mit einem Mähroboter zum Verhängnis. „Die Tiere können durch die scharfen Messer massive Verletzungen erleiden“, sagt Rottleb. „Besonders Jungtiere sind gefährdet, allein schon wegen ihrer geringeren Körpergröße.“ Oft bleibt das Massaker auf dem Rasen allerdings unbemerkt, da die Wildtiere im Verletzungsfall keine Schmerzenslaute ausstoßen und sich ins Unterholz zurückziehen, um dort qualvoll zu verenden.

Der NABU rät daher, Mähroboter nur tagsüber zu nutzen, da Igel nachtaktiv sind. Auch beim Einsatz von Fadenmähern ist Vorsicht geboten. Rottleb: „Unter Hecken und im hohen Gras sollte man vor dem Mähen unbedingt mit einem Laubrechen prüfen, ob dort ein Igel schläft.“

Ein permanent vom Mähroboter gepflegter Rasen schadet dem Igel und anderen Gartentieren außerdem bei der Nahrungssuche. Blühpflanzen und Kräuter gehen verloren, die für den Igel notwendige Insekten- und Kleintierpopulation wird abgetötet, bis nur noch eine biologische wertlose grüne Fläche übrig bleibt. „Wer Igeln helfen möchte, sollte seinen Garten möglichst naturnah gestalten“, rät Rottleb. „Dazu gehören heimische Sträucher und Stauden, außerdem auch eine wilde Ecke oder ein selbstgebautes Igelhaus zum Verstecken.“

Deshalb rät der NABU: Geräte nur tagsüber einsetzen / Garten igelfreundlich gestalten.

Drei Tage Digitalkultur im Herzen Hannovers – Heise meets

Drei Tage Digitalkultur im Herzen Hannovers

16. Mai 2020/in Panorama

Hannover, 9. Juli 2018 – Vom 27. bis zum 29. August ist heise online zu Gast im Kulturzentrum Pavillon Hannover. Unter dem Motto: Pavillon Meets Heise diskutieren Redakteure und Experten mit dem Publikum über Datenschutz, Digitalisierung der Öko-Landwirtschaft und werfen einen Blick in eine vom technologischen Fortschritt geprägte Zukunft. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.

Dienstag, 27. August, 19 Uhr, DSGVO im Alltag
Die Sorge um Privatsphäre und Datenschutz sind eine der eher lästigen Seiten zunehmender Digitalisierung von Arbeitswelt und Alltag. Die EU-Datenschutz-Grundverordnung will den Anwendern bei diesen Sorgen helfen, unter anderem mit neuen Rechten. Den Unternehmen wurden neue Pflichten auferlegt, die die Daten der User vor Missbrauch schützen sollen. Nachdem die DSGVO nun vor knapp anderthalb Jahren endgültig und ohne Wenn und Aber in Kraft getreten ist, diskutiert Jürgen Kuri, stellv. Chefredakteur von heise online, mit der Landesbeauftragten für den Datenschutz des Landes Niedersachsen Barbara Thiel sowie mit dem Datenschutzexperten Joerg Heidrich, Justiziar der Computerzeitschrift c’t: Welche Auswirkungen hat die DSGVO denn nun? Welche Rechte und Pflichten haben bereits Alltagsbedeutung erlangt? Und natürlich: Wie geht es mit Datenschutz und Privatsphäre weiter in einer Welt, in der alles mit schnellen Netzen verbunden ist?

Mittwoch, 28. August, 19 Uhr, IT in der Öko-Landwirtschaft
Smart Farming soll die Landwirtschaft effizienter und umweltverträglicher machen. Die Anwendungen reichen von vernetzten Bienenstöcken über digitale Kartoffeln bis hin zu Drohnen, die Rehkitze aufspüren. Ob mit Satellitenbildern, Robotern oder Sensoren: Die Erfassung großer Datenmengen soll die Landwirtschaft präziser und nachhaltiger machen. Auch dem Öko-Landbau kommen die viel gepriesenen neuen Smart-Farming-Methoden zugute. Bei der Schädlingsbekämpfung kommen Drohnen zum Einsatz, beim Unkrautrupfen kleine autonome Roboter. Doch was ist dran an dem Hype? Wie profitieren Öko-Landwirte von den neuen Technologien? Jürgen Kuri diskutiert mit seinen Gästen über Segen und Sorgen beim Einsatz der smarten Erntehelfer.

Donnerstag, 29. August, ab 18:30 Uhr, Sci-Fi zum Feierabend
In Kooperation mit dem c’t-Magazin und heise online ist der Hinstorff-Verlag in neue Welten aufgebrochen. Mit seinem Programmbereich Science-Fiction entführt der Verlag in die Welt von morgen. „Die Autorinnen und Autoren der Buch-Reihen heise online: Welten und Die c’t Stories denken unsere Welt konsequent weiter und werfen einen visionären Blick auf die Auswirkungen digitaler Techniken und künstlicher Intelligenz. Die bewegenden, fesselnden Erzählungen und Romane sind beste Unterhaltung, die Horizont erweiternd wirkt”, freut sich Eva Maria Buchholz, Leiterin des Hinstorff Verlages. Gemeinsam mit den beiden Herausgebern Jürgen Rink, Chefredakteur c’t und Jürgen Kuri, stellv. Chefredakteur heise online, führt sie durch den Sci-Fi-Abend: Dieser beginnt mit Kurzgeschichten über das Morgen, gelesen von c’t-Redakteur Ulrich Hilgefort und Isabel Grünewald, der Stimme des heise online Newsformats „kurz informiert“. Im Anschluss folgt ab 19:30 Uhr eine Lesung aus dem Roman „Die letzte Crew des Wandersterns“ mit Autor Hans-Arthur Marsiske. Abschließend diskutiert der Robotik-Experte Marsiske mit Jürgen Kuri und Jürgen Rink über Science, Fiction und wie wir heute die Welt von morgen formen.

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