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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Öffentlichkeitsfahndung

Säugling verschwunden

7. März 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Das Polizeikommissariat Hannover-Misburg sucht seit Donnerstag, 04.03.2021, nach einem fast vier Wochen alten Säugling und seiner Mutter. Die 30-jährige Tamara S. sollte das Baby und ihre zwei anderen Kleinkinder aufgrund eines richterlichen Beschlusses in Obhut des Jugendamtes übergeben.

Doch von der Frau und ihrem Säugling fehlt jede Spur. Da die junge Mutter psychische Auffälligkeiten aufweist, kann die Polizei aktuell eine Kindeswohlgefährdung nicht ausschließen und bittet die Bevölkerung um Mithilfe.

Nach bisherigen Erkenntnissen wurde die Polizei am 04.03.2021 über einen Fall der Kindesentziehung informiert. Aufgrund eines richterlichen Beschlusses sollte das Jugendamt und der Kommunale Sozialdienst Misburg-Anderten drei Kinder aus einer Familie aus dem hannoverschen Stadtteil Misburg in Obhut nehmen. Bei zwei der Kinder (1, 3) konnte der Beschluss vollzogen werden. Von einem fast vier Wochen alten Mädchen und seiner Mutter fehlt aber jede Spur.

Säugling verschwunden – Oeffentlichkeitsfahndung Saeugling

© Polizeidirektion Hannover

Bisherige umfangreiche Suchmaßnahmen brachten keinen Erfolg. Mit der Veröffentlichung des Fotos erhofft sich die Polizei Hinweise zum Aufenthaltsort der Mutter und des Säuglings. Tamara S. ist circa 1,75 Meter groß und schlank. Sie hat schulterlange, dunkle Haare und ein Nasenpiercing. Eine Beschreibung (Größe und Gewicht) des vermissten Mädchens liegt der Polizei aktuell nicht vor. Auch ist nicht bekannt, welche Kleidung der Säugling am Tag des Verschwindens trug.

Zeugen, die Hinweise zum Aufenthaltsort der Mutter und des Kindes geben können, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Hannover-Misburg unter der Telefonnummer 0511 109-3517 zu melden.

Streifenwagen mit Blaulicht

Kriminalpolizei sucht Zeugen zu vorsätzlicher Brandstiftung an einer Autowerkstatt

5. März 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Freitag, 05.03.2021, hat ein Brand eine Autowerkstatt an der Schulenburger Landstraße in Hannover-Hainholz vollständig zerstört. Auch etliche Fahrzeuge verbrannten auf dem Gelände des Betriebs. Die Ermittlungen der Polizei ergaben, dass das Feuer von einem oder mehreren unbekannten Tätern vorsätzlich gelegt wurde.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei meldeten Zeugen gegen 02:50 Uhr einen Brand in einer Autowerkstatt an der Schulenburger Landstraße. Zunächst geriet ein Holzverschlag des Betriebs in Vollbrand. Die Flammen griffen anschließend auf die auf dem Gelände abgestellten Fahrzeuge der Kunden über. Schlussendlich breitete sich das Feuer auf die eigentliche Autowerkstatt aus.

Nach circa drei Stunden konnte das Feuer gelöscht werden. Die Flammen zerstörten die Autowerkstatt vollständig, mindestens zehn Fahrzeuge auf dem Gelände brannten ebenfalls komplett aus. Verletzt wurde niemand. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Diese ergaben, dass das Feuer von einem oder mehreren Tätern vorsätzlich gelegt wurde. Der Sachschaden liegt in einem niedrigen sechsstelligen Bereich.

Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Zeugen, die etwas Verdächtiges beobachtet haben oder Hinweise zu mutmaßlichen Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

Polizei im Einsatz

Bundesautobahn (BAB) 2: Schwerlasttransport bleibt an Brücke nahe Bothfeld hängen

5. März 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Ein deutlich zu hoher Schwerlasttransport ist in der Nacht zu Freitag, 05.03.2021, auf der BAB 2 nahe Bothfeld an einer Fußgängerbrücke hängengeblieben. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand, allerdings entstand erheblicher Sachschaden. Die Autobahn war in Fahrtrichtung Dortmund für mehrere Stunden gesperrt.

Nach Erkenntnissen der Autobahnpolizei befuhr ein 57-Jähriger mit seinem Schwerlasttransporter der Marke Scania am Donnerstagabend gegen 23:55 Uhr die BAB 2 in Fahrtrichtung Dortmund. Da das 4,70 Meter hohe Gespann die in der Genehmigung festgeschriebene Höhe um rund 30 Zentimeter überschritt, blieb das mit einer Nabe für Windkrafträder beladene Fahrzeug kurz hinter der Anschlussstelle Bothfeld an einer Fußgängerbrücke hängen.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde die Brücke so sehr beschädigt, dass Betonbrocken herausbrachen und auf die darunterliegende Fahrbahn stürzten. Bis auf ein Begleitfahrzeug Mercedes-Benz, an dessen Steuer ein 38-Jähriger saß, wurden von den herabfallenden Teilen keine nachfolgenden Fahrzeuge getroffen. Beide Fahrer blieben unverletzt. Den Gesamtschaden an der Brücke, den Fahrzeugen und insbesondere der Ladung bezifferte die Polizei mit 100.000 Euro.

Wegen der nötigen statischen Prüfung der Brücke und der Reinigung der Fahrbahn blieb die Autobahn in Fahrtrichtung Dortmund bis 03:45 Uhr gesperrt. Zu längeren Staus kam es nicht. Der Schwerlasttransport wurde zum Parkplatz Godshorn gelotst, wo er zunächst verblieb. Gegen den 57-Jährigen wurde eine Anzeige wegen einer Verkehrsordnungswidrigkeit eingeleitet.

Streifenwagen mit Blaulicht

Polizei sucht Zeugen zu versuchter schwerer Brandstiftung

4. März 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Mittwoch, 03.03.2021, hat ein bislang unbekannter Täter versucht, ein Fliegengitter an einem Wohnhaus an der Straße Hirschanger im hannoverschen Stadtteil Kirchrode in Brand zu setzen. Dabei benutzte er einen Brandbeschleuniger. Anschließend flüchtete der Täter zu Fuß in Richtung Tiergartenstraße. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet die Bevölkerung um Zeugenhinweise.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei wurde ein bislang unbekannter Täter dabei beobachtet, wie er gegen 01:05 Uhr mithilfe eines Brandbeschleunigers ein an einem Wohnhaus angebrachtes Fliegengitter in Brand setzen wollte. Zuvor baldowerte der Mann rund zwei Stunden den Nahbereich des Einfamilienhauses an der Straße Hirschanger (Kirchrode) aus. Der Täter flüchtete zu Fuß in Richtung Tiergartenstraße. Eine Zeugin sah das Feuer und alarmierte die Feuerwehr und die Polizei. Beim Eintreffen stellten die Einsatzkräfte kein Feuer mehr fest, dieses ging augenscheinlich selbst aus. Verletzt wurde niemand.

Die Polizei hat umgehend die Ermittlungen aufgenommen. Die Suche nach dem Täter im Nahbereich verlief ohne Erfolg. Nun erhofft sich die Polizei Zeugenhinweise aus der Bevölkerung.

Gesucht wird ein etwa 30 Jahre alter Mann. Er ist circa 1,80 Meter groß und von athletischer Statur. Zur Tatzeit trug er einen schwarzen Mundschutz, einen roten Kapuzenpullover, eine dunkle Weste, eine hellgraue Jeans und grau-beigefarbene Schuhe. Zudem hatte der Gesuchte eine schwarze Umhängetasche bei sich.

Zeugen, die etwas Verdächtiges beobachtet haben oder Hinweise zum mutmaßlichen Täter geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

Polizei im Einsatz

Hemmingen: Landmaschinen gestohlen

4. März 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). In der Nacht von Donnerstag (25.02.2021) zu Freitag (26.02.2021) haben bislang unbekannte Täter mehrere Landmaschinen vom Gelände eines Landmaschinenvertriebs an der Hauptstraße in Hemmingen (Ortsteil Hiddestorf) entwendet. Wenig später wurde das Diebesgut auf einem Sattelauflieger in Laatzen gefunden und auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Hannover sichergestellt. Die Polizei ermittelt wegen besonders schweren Diebstahls.

Am 26.02.2021 meldeten sich Mitarbeiter des Landmaschinenvertriebs bei der Polizei und zeigten einen Diebstahl an. Nach bisherigen Erkenntnissen stellten sie gegen 06:00 Uhr fest, dass der Schließmechanismus des Schiebetors auf dem Gelände beschädigt war. Beim näheren Nachschauen fiel ihnen auf, dass drei Hoflader und ein Radlader der Marke Weidemann im Gesamtwert von circa 200.000 Euro gestohlen wurden. Zuletzt wurden die Landmaschinen am Abend des Vortages gegen 21:00 Uhr gesehen.

Die Polizei hat umgehend die Ermittlungen aufgenommen. Diese ergaben, dass sich die Täter vermutlich am Donnerstag, 25.02.2021, gegen 23:00 Uhr gewaltsam Zutritt zu dem Gelände des Landmaschinenvertriebs verschafft und die Landmaschinen entwendet haben sollen. Umfassende Fahndungsmaßnahmen führten die Ermittler noch am selben Tag zu einem Gewerbegebiet in der Stadt Laatzen. In der Bremer Straße stellten die Beamten einen Sattelauflieger der Marke Krone ohne Zugmaschine mit ausländischen Kennzeichen fest. Unter der Plane fanden die Beamten auch das Diebesgut. Der Polizei liegen Hinweise vor, dass der Sattelauflieger von den Tätern bereits um 04:00 Uhr im Gewerbegebiet abgestellt wurde. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Hannover wurde dieser sichergestellt. Von den Tätern fehlt jedoch jede Spur.

Zeugen, die Hinweise zur Straftat, mutmaßlichen Tätern oder zu dem Sattelauflieger mit der markanten Aufschrift „ELMEX Transport – Spedycja“ geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

Polizei im Einsatz

Bemerode: Streit unter Jugendlichen eskaliert, Zwölfjährige verletzt

4. März 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Dienstag, 02.03.2021, gegen 17:15 Uhr ist nahe der Haltestelle Messe/Ost in Bemerode ein Streit unter mehreren Jugendlichen eskaliert und in einer gewalttätigen Auseinandersetzung gemündet. Dabei kam auch eine Schreckschusswaffe zum Einsatz. Ein Unbekannter verletzte eine Zwölfjährige, er konnte flüchten.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Polizeikommissariats Hannover-Döhren meldeten unbeteiligte Passanten gegen 17:15 Uhr eine Gruppe von 20 bis 30 Jugendlichen, welche am Straßenbahn-Endpunkt Messe/Ost randalieren und Scheiben einwerfen würden.

Die Polizei traf im Bereich der Haltestelle in der Mailänder Straße auf eine im Gesicht verletzte Zwölfjährige. Diverse weitere Jugendliche flüchteten beim Erblicken der Einsatzkräfte, die jedoch insgesamt 26 Personen stellen und identifizieren konnten. Zu den Hintergründen und Geschehnissen machten die Beteiligten nur zögerlich Angaben. Ein Rettungswagen brachte die Verletzte in ein Krankenhaus.

Die Ermittlungen ergaben, dass ein verbaler Streit zwischen weiblichen Jugendlichen eskaliert ist. In der Folge kamen weitere Jugendliche aus verschiedenen Stadtteilen Hannovers und Laatzen dazu, was zu einer weiteren Eskalation führte. Ein etwa 17 Jahre junger Mann verletzte dabei durch einen Schlag die Zwölfjährige und bedrohte einige Jugendliche zunächst mit einer Schreckschusspistole, bevor er letztlich auch in ihre Richtung schoss. Hierdurch kamen keine Personen zu Schaden. Der den Beteiligten flüchtig bekannte Täter rannte davon, gegen ihn wird nun wegen Körperverletzung und Bedrohung ermittelt.

Am Tatort stellte die Polizei eine Patronenhülse einer Schreckschusswaffe sicher. Die Personen erhielten nach Abschluss der Maßnahmen Platzverweise, denen sie auch Folge leisteten.

Polizei im Einsatz

Nachtragsmeldung: Öffentlichkeitsfahndung: Wer kennt diese Frau?

2. März 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Mithilfe von Bildern, die an einem Bankautomaten im hannoverschen Stadtteil Vahrenwald entstanden sind, hat die Polizei öffentlich nach einer unbekannten Täterin gefahndet.

Diese steht im Verdacht, am 16.10.2020 mit der EC-Karte eines 24 Jahre alten Hannoveraners, die er zusammen mit seiner Geldbörse am gleichen Tag vermeintlich verloren hatte, mehrfach Geld an Bankautomaten an der Vahrenwalder Straße und der Grabbestraße abgehoben zu haben.

Am Dienstag, 02.03.2021, gegen 13:30 Uhr stellte sich die gesuchte Frau (57) in der Polizeistation Sahlkamp der Polizei und gestand die Tat. Sie übergab den Beamten auch die Geldbörse des 24-Jährigen. Die Polizei bedankt sich bei der Bevölkerung für die Mithilfe und die zahlreichen Hinweise.

Streifenwagen mit Blaulicht

Pkw nach illegalem Straßenrennen außer Kontrolle

1. März 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Sonntagmittag, 28.02.2021, ist ein 23 Jahre alter Fahrer mit seinem BMW mit offensichtlich überhöhtem Tempo in dem hannoverschen Stadtteil Mitte unterwegs gewesen. Obwohl er immer wieder kurzzeitig die Kontrolle über seinen BMW verlor, beschleunigte er sein Fahrzeug aufs Neue. An der Brühlstraße geriet der Pkw in den Gegenverkehr und kollidierte mit zwei Radfahrern am Fahrbahnrand.

Während ein 31-Jähriger mit dem Schreck davon kam, wurde eine 24-jährige Frau schwer verletzt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen des Verkehrsunfalls.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover war ein 23 Jahre alter Mann am Sonntag gegen 13:40 Uhr mit seinem Auto der Marke BMW (5-er Reihe) mit offensichtlich überhöhtem Tempo aus der Reuterstraße kommend in die Goethestraße unterwegs. Im Fahrzeug befanden sich auch zwei weitere männliche Personen. Laut Zeugenhinweisen driftete der Pkw deutlich hörbar um die Kurve. Auf der Goethestraße geriet der Pkw im Bereich einer dortigen Radweg-Verschwenkung außer Kontrolle. Der Fahrer beschleunigte sein Fahrzeug jedoch weiter und überfuhr die Ampel für Rechtsabbieger zur Brühlstraße bei Gelblicht. Während der 23-Jährige ein weiteres Mal beschleunigte, geriet der BMW vollständig außer Kontrolle und brach dann mit dem Heck zuerst nach rechts aus und schleuderte sodann links ausbrechend um die Kurve herum.

Zwei Radfahrer – eine 24 Jahre alte Frau und ein 31 Jahre alter Mann -, die auf der Brühlstraße in die entgegenkommende Richtung unterwegs waren, versuchten, dem Pkw auszuweichen. Während der 31-Jährige noch schaffte, von seinem Rad zur Seite abzuspringen, erwischte das Auto die 24-Jährige. Bei der Kollision wurde sie schwer verletzt. Ein Rettungswagen brachte sie zur weiteren Behandlung in eine Klinik.

Die Polizei hat die Ermittlungen gegen den 23-Jährigen unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, illegalen Autorennen und fahrlässiger Körperverletzung aufgenommen. Es stellte sich heraus, dass der 23-Jährige erst seit Mitte Januar wieder im Besitz eines Führerscheins und noch in der Probezeit ist. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Hannover wurden sowohl der Führerschein als auch sein Pkw beschlagnahmt.

Die Polizei bittet Zeugen, denen der Fahrer bereits im Vorfeld durch seine verkehrswidrige und rücksichtlose Fahrweise aufgefallen war, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.

Fahndung

Öffentlichkeitsfahndung: Wer kennt diese Frau? Polizei bittet um Hinweise

1. März 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Mithilfe von Bildern, die an einem Bankautomaten im hannoverschen Stadtteil Vahrenwald entstanden sind, sucht die Polizei nach einer unbekannten Frau. Sie steht im Verdacht, mit der EC-Karte eines 24 Jahre alten Hannoveraners mehrfach unerlaubterweise Geld abgehoben zu haben.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizeiinspektion Hannover hat der junge Mann bereits am Donnerstag, 15.10.2020 (Herbstferien) seine Geldbörse samt EC-Karte im Stadtgebiet von Hannover verloren. Im Rahmen einer Kontostandsüberprüfung am 20.10.2020 bemerkte der Hannoveraner, dass am Tag nach dem Verlust der Geldbörse, 16.10.2020, insgesamt achtmal Bargeld abgehoben wurde. Der Kontobesitzer erstattete Strafanzeige bei der Polizei, sie ermittelt umgehend wegen Fundunterschlagung sowie wegen gewerbsmäßigen Computerbetruges.

Die Ermittlungen ergaben, dass für sechs Geldabhebungen mit der unterschlagenen Karte eine unbekannte Frau verantwortlich ist. Sie hat an einem Geldautomaten einer Bankfiliale an der Vahrenwalder Straße nahe der Grabbestraße am 16.10.2020 in der Zeit von etwa 10:30 Uhr bis etwa 19:10 Uhr mehrfach Bargeldbeträge vom Konto abgehoben. Durch eine Kamera an einem Bankautomaten wurde die Frau beim Abheben gegen 17:30 sowie um 19:10 Uhr ohne eine getragene Mund-Nasen-Bedeckung aufgezeichnet.

Die Täterin trug zum Zeitpunkt der Auszahlungen meist eine Mund-Nasen-Bedeckung, einen schwarzen Wintermantel sowie eine schwarze Hose und weiße Schuhe. Sie hat dunkles langes Haar und eine kräftige bis korpulente Statur.

Da bisherige umfangreiche Fahndungsmaßnahmen keinen Erfolg brachten, erhoffen sich nun die Ermittler Hinweise aus der Bevölkerung. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-2717 zu melden.

Polizei im Einsatz

Polizei Hannover ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdelikts am Neustädter Bahnhof

27. Februar 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am 26.02.2021 ist ein 34 Jahre alter Mann durch einen anderen ins Gleisbett des Neustädter Bahnhofs gestoßen worden. Dabei zog er sich der 34-Jährige Verletzungen im Rücken und oberflächliche Schürfwunden zu. Der 55 Jahre alte Mann, der ihn gestoßen hatte, wurde vorläufig festgenommen und aufgrund einer Verhaltensstörung in ein Krankenhaus eingewiesen.

Am Freitag wartete der 34-Jährige gegen 17:40 Uhr am Gleis des Neustädter Bahnhofs auf seinen Zug. Der 55-Jährige spätere Tatverdächtige befand sich ebenfalls im Wartebereich. Als es zum Streit zwischen den beiden kam, stieß der 55-Jährige den mit ihm wartenden 34 Jahre alten Mann in das ca. 95 Zentimeter tief gelegene Gleisbett. Dabei verletzte sich der 34-Jährige an der Wirbelsäule und erlitt oberflächliche Kratzer. Ein ebenfalls am Bahnhof wartender Zeuge hielt den Tatverdächtigen von weiteren Handgreiflichkeiten ab und konnte ihn darüber hinaus bis zum Eintreffen der Polizei festhalten. Der 34-Jährige konnte vor Einfahrt eines Zugs aus dem Gleisbett klettern.

Die Polizei nahm den 55-jährigen Tatverdächtigen vorläufig fest. Dabei zeigte er psychische Auffälligkeiten, weshalb die Einweisung in eine Klinik veranlasst wurde.

Der 34-Jährige wurde aufgrund der erlittenen Verletzungen im Krankenhaus behandelt.

Die Polizei hat die Ermittlungen wegen eines versuchten Tötungsdelikts aufgenommen.

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