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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Polizei im Einsatz

Bundesstraße (B) 65: Kradfahrer (61) nach Sturz schwer verletzt

26. Februar 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Donnerstagabend, 25.02.2021, ist ein 61 Jahre alter Motorradfahrer auf der B 65 im Kreisverkehr zwischen Rethmar und Sehnde mit seiner Maschine gestürzt und hat sich schwere Verletzungen zugezogen. Noch am gleichen Abend wurde der Sehnder in einem Krankenhaus notoperiert.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover war ein 61 Jahre alter Mann mit seinem Motorrad der Marke Piaggio Beverly 350 gegen 22:05 Uhr auf der B 65 von Rethmar kommend in Richtung Sehnde unterwegs. Beim Einfahren in den Kreisverkehr kam er vermutlich aufgrund der nicht angepassten Geschwindigkeit ins Schleudern und rutschte in die begrünte Mittelinsel. Da der 61-Jährige keinen Helm trug, zog er sich beim Sturz unter anderem schwere Kopfverletzungen zu.

Ein 23 Jahre alter Zeuge alarmierte den Rettungsdienst. Ein Rettungswagen brachte den Mann, der zunächst in Lebensgefahr schwebte, in ein Krankenhaus. Noch am gleichen Abend wurde der 61-Jährige notoperiert.

Da den Beamten Hinweise auf Alkoholkonsum vorlagen, wurde eine Blutentnahme bei dem Mann angeordnet und durchgeführt. Die Ergebnisse liegen noch nicht vor.

Die Polizei ermittelt gegen den 61-Jährigen wegen Trunkenheit im Verkehr und wirft ihm zudem vor, mit nicht angepasster Geschwindigkeit gefahren zu sein und keinen geeigneten Schutzhelm getragen zu haben.

Für die Rettungsmaßnahmen und die Unfallaufnahme musste der Kreisverkehr zwischen Rethmar und Sehnde zeitweise gesperrt werden. Die Polizei beziffert den entstandenen Schaden mit circa 3.000 Euro.

Streifenwagen mit Blaulicht

Badenstedt: Polizei sucht mutmaßlichen Serien-Brandstifter

26. Februar 2021/in Polizei

HANNOVER (PM). Im Zeitraum von knapp sechs Monaten hat vermutlich eine Person insgesamt dreizehn Brände im hannoverschen Stadtteil Badenstedt verursacht. Die Polizei sucht mögliche Zeugen und bittet um Hinweise auf den oder die Täter.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei Hannover wurde am 12.09.2020 zwischen 21:00 und 23:00 Uhr auf einem Feld an der Lenther Chaussee gelagertes Stroh angezündet. Ein Mülleimer brannte am 06.10.2020 gegen 01:00 Uhr an einer Laterne derselben Straße. Bereits vier Tage später (10.10.2020) bemerkten Zeugen gegen 19:40 Uhr einen brennenden Altpapiercontainer am Albrecht-Schaeffer-Weg. Durch brennende Altpapiersäcke wurde am 12.10.2020 gegen 00:55 Uhr auch ein Quad am Karl-Jakob-Hirsch-Weg beschädigt. Am 16.11.2020 brannte gegen 00:50 Uhr erneut Altpapier, nun in der Eichenfeldstraße. Zur Abholung bereitgelegte Weihnachtsbäume steckte eine unbekannte Person am 06.01.2021 nachts gegen 01:25 Uhr am Remarqueweg, Ecke Am Soltekampe an.

Vier Brandstiftungen an Anbauten von Gartenlauben in verschiedenen Kleingartenkolonien in Badenstedt verzeichnete die Polizei am 12.01.2021 gegen 05:00 Uhr, am 13.01.2021 zwischen 00:00 Uhr und 11:00 Uhr sowie zwei Taten am 19.01.2021, im Zeitraum von 01:00 und 01:35 Uhr.

Am 24.01.2021 gegen 02:45 Uhr wurde auf einem Privatgelände an der Lenther Chaussee ein hölzerner Anbau eines Schuppens angezündet, bevor es am 06.02.2021 (gegen 02:10 bis 02:40 Uhr) an der Holzfassade eines Kita-Anbaus zu einem weiteren Brand kam. Zu dieser schweren Brandstiftung hatte die Polizei Hannover bereits am 08.02.2021 einen Zeugenaufruf veröffentlicht. In einer Kleingärtnerkolonie an der Carl-Buderus-Straße konnte ein Anwohner am 20.02.2021 gegen 21:45 Uhr durch sein beherztes Eingreifen Schlimmeres verhindern, nachdem ein Brandstifter eine Pergola an einer Gartenlaube in Brand setzte.

Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise auf mögliche Tatverdächtige geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst der Polizeidirektion Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

Die Polizei sensibilisiert die Badenstedter Bewohner für mögliche zukünftige Brandstiftungen und bittet um schnellstmögliche Mitteilung von entsprechenden Verdachtsfällen über den Polizeinotruf 110.

Polizei im Einsatz

33 Jahre alter Hannoveraner bei Auseinandersetzung am Maschseeufer schwer verletzt

23. Februar 2021/in Polizei

HANNOVER (PM). Am frühen Abend des 22.02.2021 ist es am Rudolf-von-Bennigsen-Ufer zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen. Ein 33 Jahre alter Mann erlitt dabei schwere Verletzungen und musste notoperiert werden. Der Mann befindet sich mittlerweile außer Lebensgefahr. Die Täter sind flüchtig.

Am Montagabend meldete ein Spaziergänger der Polizei gegen 17:30 Uhr, dass es zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen am Ufer des Maschsees komme. Als zahlreiche zum Tatort entsandte Streifenwagen dort eintrafen, stellten die Beamten eine verletzte Person fest. Es handelte sich um einen 33-jährigen Hannoveraner mit mehreren Stichverletzungen. Hinzugezogene Rettungskräfte versorgten den Mann medizinisch und transportieren ihn in ein Krankenhaus. Dank der dort durchgeführten Notoperation schwebt der Verletzte mittlerweile nicht mehr in Lebensgefahr.

Die Hintergründe der Tat sind zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar. Die Täter sind flüchtig.

Das für Tötungsdelikte zuständige Fachkommissariat des Zentralen Kriminaldienstes Hannover hat die Ermittlungen wegen des versuchten Totschlags aufgenommen. Der Tatort wurde am gestrigen Abend bis in die Nacht hinein von Beamten des Kriminaldauerdienstes abgesucht. Dabei kamen ein Diensthund und Taucher der Zentralen Polizeidirektion aus Braunschweig zum Einsatz. Spuren, die zur Aufklärung der Tat beitragen, konnten durch die eingesetzten Polizeikräfte gesichert werden. Darüber hinaus sind zahlreiche Zeugenhinweise bei der Polizei eingegangen.

Weitere Zeugen, die den Vorfall ebenfalls wahrgenommen haben, werden gebeten, dies der Polizei unter der Telefonnummer 0511 109-5222 zu melden. Dieses ist eine gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft und der Polizeidirektion Hannover.

Streifenwagen mit Blaulicht

Hannover-Südstadt: Unbekannter Täter schlägt 40-Jährigen in der U-Bahn

22. Februar 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Nachmittag des 17.02.2021 ist es zu einer Körperverletzung durch einen unbekannten Mann gekommen. Dieser hat auf einen 40-jährigen Fahrgast der Stadtbahnlinie 1 eingeschlagen und ihn im Gesicht verletzt.

Am Mittwoch, 17.02.2021, bestieg der 40 Jahre alte Mann an der Haltestelle „Peiner Straße“ die Stadtbahnlinie 1 in Richtung Langenhagen. An der Haltestelle „Döhrener Turm“ bestiegen zwei Männer die Stadtbahn, von denen einer ihm kurz vor der Haltestelle „Geibelstraße“ unvermittelt ohne vorherige Kontaktaufnahme mehrere Male mit der Faust ins Gesicht schlug. Der Schläger verletzte den 40-Jährigen dabei an der Nase. An der Geibelstraße stiegen der Schläger und sein Begleiter aus. Der 40-Jährige fuhr noch weiter bis zum Kröpcke und verständigte von dort die Polizei.

Der Täter wurde als ca. 1,60 Meter groß, kräftig gebaut und mit einer grünen Jacke und einer Basecap bekleidet beschrieben. Des Weiteren soll er einen Schnurrbart getragen haben.

Das Polizeikommissariat Hannover-Südstadt ermittelt wegen vorsätzlicher Körperverletzung. Das örtliche Nahverkehrsunternehmen wurde kontaktiert, um Videoaufzeichnungen aus der Bahn zu sichern. Da der Täter und sein Begleiter zum jetzigen Zeitpunkt noch unbekannt sind, erhofft sich die Polizei, Hinweise aus der Bevölkerung zu bekommen.

Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0511 109-3217 zu melden.

Polizei im Einsatz

17-Jähriger aus Garbsen-Mitte aus Schwarzem See in Garbsen geborgen

22. Februar 2021/in Polizei

HANNOVER (PM). Am Montag, 22.02.2021, gegen 12:30 Uhr fanden Taucher der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen eine Person mit deutlichen Todeszeichen am Grund des Schwarzen See in Garbsen.

Wie sich später herausstellte, handelt es sich bei dem Leichnam um den vermissten 17-Jährigen aus Garbsen. Dieser war am Samstagabend durch seine Mutter als vermisst gemeldet worden.

Der Kriminaldauerdienst der Polizei Hannover hat die Ermittlungen zur Todesursache aufgenommen. Zum jetzigen Zeitpunkt gehen die Ermittler von einem tragischen Unglücksfall aus.

Die ursprüngliche Pressemeldung wurde aus Datenschutzgründen gelöscht.

 

Demonstartion

Versammlungen in Hannovers Innenstadt verlaufen ohne größere Zwischenfälle

22. Februar 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). In Hannover sind am Sonntagnachmittag, 21.02.2021, zwei stationäre Versammlungen im Bereich der Innenstadt weitestgehend friedlich verlaufen. Zur größten Versammlung kamen auf dem Opernplatz in der Spitze rund 400 Teilnehmende zusammen. Auch auf dem Georgsplatz wurde zu entsprechenden Aktionen aufgerufen.

Die Polizeidirektion Hannover zieht eine positive, vorläufige Bilanz der heutigen Einsatzmaßnahmen anlässlich zweier Versammlungen auf dem Opern- beziehungsweise auf dem Georgsplatz. Diese drehten sich jeweils um das Thema der Corona-Pandemie.

Um 16:00 Uhr startete auf dem Opernplatz die größte Versammlung des Tages. Unter dem Motto „Frieden – Freiheit – Demokratie, statt kultureller Spaltung der Gesellschaft“ kamen rund 400 Menschen zusammen. Gegen 19:50 Uhr wurde die Veranstaltung durch deren Leitung für beendet erklärt.

Im Zusammenhang mit der Versammlung auf dem Opernplatz verzeichnete die Polizei diverse Verstöße gegen die Versammlungsbeschränkungen und geltende Corona-Verordnung. Neben Appellen an die Versammlungsteilnehmenden, Mindestabstände einzuhalten und geeignete Mund-Nase-Bedeckungen zu tragen, wurden Verstöße konsequent geahndet. Die Polizei griff auch am Rande der Versammlung bei Verstößen gegen die Corona Verordnung entsprechend durch.

Als kurz vor Ende der Versammlung hinter der Bühne eine Frau kontrolliert werden sollte, kam es kurz zu Solidarisierungsaktionen von einigen Versammlungsteilnehmenden. Ermittlungen wegen Verdachts des Angriffs auf einen Polizeibeamten sowie eines Angriffs auf einen Journalisten sind eingeleitet worden. Ein Beamter wurde im Zuge der Auseinandersetzung leicht verletzt.

Um 17:20 begann unter dem Motto „Solidarische Wege aus der Krise und Gedenken an Corona-Tote in der Region Hannover“ eine Versammlung der Initiative „Auf die Plätze“ auf dem Georgsplatz. Im Rahmen der Veranstaltung wurden von den bis zu 50 Teilnehmenden mehrere hundert Kerzen aufgestellt und angezündet. Die Versammlung wurde um 17:50 Uhr für beendet erklärt. Größere Zwischenfälle im Zusammenhang mit dieser Versammlung gab es nicht.

Streifenwagen mit Blaulicht

51-Jährige rast mit ihrem Auto durch Herrenhausen und gefährdet Fußgänger

21. Februar 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Bereits am Freitag, 19.02.2021, hat sich eine Frau aus Hannover eine Verfolgungsfahrt mit einem Zeugen und der Polizei geleistet und dabei mindestens drei Fußgänger gefährdet. Die Polizei stellte sie nach einem Unfall in der Fuhsestraße mit einer Straßensperre und nahm sie fest. Nun suchen die Ermittler die Gefährdeten mit einem Zeugenaufruf.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Polizeikommissariats Hannover-Stöcken unterschlug eine 51-Jährige einen Firmen-Pkw und wurde mit dem weißen VW Fox gegen 14:10 Uhr von einem Zeugen gesehen. Er verfolgte sie quer durch den hannoverschen Stadtteil Herrenhausen und rief währenddessen die Polizei zu Hilfe.

Bei der Flucht fuhr die Frau mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit und überholte mehrfach andere Fahrzeuge. Im Bereich der Haltenhoffstraße Ecke Herrenhäuser Straße stockte der Verkehr, sodass sie über den Gehweg im Bereich des Musiktheaters am Bahnhof Leinhausen weiterfuhr. Dadurch gefährdete sie mindestens drei Menschen. Trotzdem setzte sie ihre rasante Fahrt fort über die Stöckener Straße, die Bremer Straße und die Einbecker Straße bis sie im Einmündungsbereich zur Fuhsestraße beim Linkabbiegen verunfallte. Ungeachtet des Unfalls mit geringem Sachschaden raste sie nun weiter die Fuhsestraße entlang. Sie stoppte erst unmittelbar vor einem quer gestellten Polizeistreifenwagen, nachdem Polizeibeamte sie zum Halten aufforderten. Nach der etwa 10 Minuten andauernden Flucht nahmen sie die 51-Jährige unmittelbar fest.

Gegen die Frau leitete die Polizei Ermittlungen wegen Unterschlagung eines Pkw, Straßenverkehrsgefährdung sowie wegen Unfallflucht ein. Ihren Führerschein beschlagnahmten sie.

Es werden nun Zeugen gesucht, die Hinweise zur Straßenverkehrsgefährdung geben können, insbesondere zur Identität der gefährdeten Personen: ein etwa 30-jähriger Mann mit heller Jacke und Jeans mit (E-) Zigarette, der an der Laterne an der Ausfahrt des Parkplatzes vom Musiktheater Bahnhof Leinhausen stand, eine etwa 60- bis 70-Jährige mit Einkaufstasche sowie eine etwa 25-Jährige mit langer weinroter Jacke, die durch die Unterführung der Bahnbrücke in Richtung der Haltenhoffstraße ging.

Zeugenhinweise werden telefonisch unter der Telefonnummer 0511 109-3815 beim Polizeikommissariat Stöcken erbeten.

Blaulicht Aktuell

Uetze: Motorradfahrer durch Unfall schwer verletzt

19. Februar 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Freitag, 19.02.2021, ist nachmittags ein Motorradfahrer bei einem Unfall schwer verletzt worden. Zwischen Dollbergen und Uetze stieß er im Kreuzungsbereich der Landstraße (L) 387 und der Katenser Hauptstraße mit dem Anhänger eines einbiegenden SUV zusammen. Ein Hubschrauber flog den 53 Jahre alten Krad-Fahrer zu einem Krankenhaus.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover fuhr ein 47-jähriger Mann mit seinem Geländewagen der Marke Volvo samt Anhänger aus Katensen kommend in Richtung der L 387. An der Kreuzung bog er gegen 15:45 Uhr nach links auf die Dollberger Straße in Richtung Uetze. Zeitgleich näherte sich ein Motorrad aus Richtung Dollbergen kommend dem Kreuzungsbereich. Es kam zum Zusammenstoß des Krades mit dem Anhänger des SUV. Durch den Unfall erlitt der 53-Jährige Motorradfahrer schwere Verletzungen und die Honda Totalschaden. Rettungskräfte versorgten den ansprechbaren Mann noch am Unfallort, ein Rettungshubschrauber transportierte ihn anschließend zu einem Krankenhaus.

Für die Rettungs- und Bergungsmaßnahmen sowie die Unfallaufnahme vor Ort musste die Dollberger Straße nördlich der Kreuzung Katenser Hauptstraße bis etwa 17:00 Uhr voll gesperrt werden.

Steinhude: Polizei erwartet großen Besucherandrang bei Frühlingswetter – BGPress 1040831 1

Steinhude: Polizei erwartet großen Besucherandrang bei Frühlingswetter

19. Februar 2021/in Polizei, Region Hannover

HANNOVER (ots). Am kommenden Wochenende werden sich viele Tagestouristen auf den Weg zum Steinhuder Meer und anderen beliebten Ausflugszielen in der Region Hannover machen. Um eine Überlastung der lokalen Parkflächen in Steinhude zu vermeiden sowie die Einhaltung der gültigen Abstandsregeln der Corona-Verordnung zu gewährleisten, mahnt die Polizei zur Beachtung folgender Hinweise:

Vermeiden Sie an diesem Wochenende den Besuch der Ortschaft Steinhude sowie weiterer beliebten Ausflugsziele, wie den Maschsee in Hannover. Insbesondere auf Uferpromenaden an den Gewässern der Region Hannover kann es bei dem frühlingshaften Wetter eng werden. Eine durchgehende Einhaltung der Abstandsregeln ist bei zu großem Besucherandrang kaum möglich, in diesem Fall ist das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung zwingend notwendig.

Einsatzkräfte der Polizeidirektion Hannover werden an den Hotspots der Region präsent sein, um die Einhaltung der Corona-Regeln zu kontrollieren.

Mann in Handschellen

Polizei nimmt falsche Polizeibeamte fest

19. Februar 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Im Lauf einer Woche ist es der Polizei Hannover gelungen drei Betrugsversuche durch falsche Polizeibeamte zu verhindern. Drei Mal versuchten die Täter per Anruf jeweils zwei Frauen und einen Mann von einer angeblich notwendigen Herausgabe von Bargeld an vermeintliche Polizeibeamte zu überzeugen. Die Polizei konnte drei Komplizen der Anrufer vorläufig festnehmen und den Betrug in allen drei Fällen verhindern.

Am 18.02.2021 kontaktierte ein Mann eine 85-jährige Hannoveranerin gegen 11:00 Uhr und schwindelte ihr vor, Polizeibeamter zu sein. Bereits am Vorabend hatte er dies erstmalig versucht. Der Anrufer forderte die Frau auf, Wertsachen aus ihrem Bankschließfach zu entnehmen und vor ihrer Haustür an vermeintliche Polizeibeamte zu übergeben. Durch die zwischenzeitlich alarmierte Polizei konnte eine 26-Jährige nach der Übergabe des Geldes vorläufig festgenommen werden.

Am 10.02.2021 rief eine männliche Person gegen 11:00 Uhr einen 59-Jährigen aus Seelze an und gab sich als vermeintlicher Polizeibeamter aus. Dabei erkundigte er sich nach dem verfügbaren Vermögen des Angerufenen. Darauf setzte der 59-Jährige die Polizei im Stadtteil Limmer über diesen Anruf und dessen Inhalt in Kenntnis. Eine mit dem Anrufer vereinbarte Übergabe einer Bargeldsumme im mittleren fünfstelligen Bereich sollte noch am selben Tag erfolgen. Als der mutmaßliche Betrüger das Bargeld abholen wollte, nahmen eingesetzte Polizeikräfte den 41-Jährigen fest.

Am Folgetag rief ein weiterer Tatverdächtiger eine 58 Jahre alte Hannoveranerin gegen 21:00 Uhr an und gab sich als Beamter der Polizei Hannover aus. Der Anrufer fragte nach Bargeld und Wertgegenständen im Haushalt der Angerufenen. Die Frau kontaktierte darauf die Beamten des Polizeikommissariats Hannover-Stöcken. Der falsche Polizeibeamte vereinbarte die Übergabe einer Bargeldsumme im unteren fünfstelligen Bereich am 12.02.2021. Auch bei dieser Übergabe nahmen alarmierte Polizeikräfte einen 22-jährigen Verdächtigen vorläufig fest.

Die Ermittlungsgruppe Trick des zentralen Kriminaldienstes Hannover ermittelt nun in drei Fällen wegen des versuchten banden- und gewerbsmäßigen Betrugs.

In den Fällen am 11.02.2021 und am 18.02.2021 hatten die Festgenommenen ein auf dem Online-Marktplatz www.ebay-kleinanzeigen.de veröffentlichtes Arbeitsangebot für Kurier- und Transportfahrten angenommen. Bei den Auftraggebern handelt es sich dabei mutmaßlich um die Anrufer oder um weitere Komplizen. Die Polizei Hannover weist daher darauf hin, im Falle möglicher Inserate zu Kuriertätigkeiten in Online-Portalen Anbieter und Angebot zu prüfen, zu hinterfragen und gegebenenfalls die Polizei zu kontaktieren.

Für Verhaltenshinweise im Umgang mit Anrufen falscher Polizeibeamter besuchen Sie die Website www.polizei-beratung.de.

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