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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Polizei im Einsatz

Hannovers Justizbehörden warnen vor neuer Betrugsmasche durch Schockanrufe falscher Polizeibeamter

18. Februar 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am 17.02.2021 ist es zu zwei Versuchen einer neuen Betrugsmasche durch falsche Polizeibeamte gekommen. Die Täter haben am Mittwoch bei zwei Männern (84 Jahre und 88 Jahre) angerufen und sich als Polizeibeamte ausgegeben. Den Angerufenen wurde vorgegaukelt, dass deren Sohn einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht habe. In beiden Fällen hätte eine Kaution im mittleren fünfstelligen Bereich in bar vor dem Amtsgericht Hannover übergeben werden sollen. In beiden Fällen war es nicht zur Übergabe und damit nicht zur Vollendung des Betrugs gekommen.

Am 17.02.2021 erhielt ein 84-jähriger Hannoveraner gegen 12:00 Uhr einen Anruf eines vermeintlichen Polizeibeamten. Dieser gab am Telefon an, dass der Sohn des 84-Jährigen einen Verkehrsunfall verursacht habe, in dessen Folge eine Person verstorben sei. Damit sein Sohn der Haft entgehe, sollte der Angerufene eine Kaution von mehreren Zehntausend Euro vor dem Amtsgericht Hannover an die Polizei übergeben. Dabei erwähnte der Täter ausdrücklich, dass es sich bei dem Anruf um keinen in der Öffentlichkeit oft als „Enkeltrick“ bezeichneten Betrugsversuch handle. Als der 84 Jahre alte Mann sich zum Servicepoint im Amtsgericht begab und einem aufmerksamen Justizbeamten von dem Anruf berichtete, erkannte dieser den Betrugsversuch und informierte die Polizei. Die Übergabe des Geldes konnte somit verhindert werden.

Am selben Tag rief ein vermeintlicher Polizeibeamter gegen 10:30 Uhr einen 88-Jährigen aus Isernhagen an und berichtete ihm von einem ganz ähnlichen Vorfall: Der Sohn des Angerufenen habe Schuld an einem Verkehrsunfall mit einer tödlich verletzten Person. Um eine Haft abzuwenden, wäre die Zahlung einer Kaution im mittleren fünfstelligen Bereich notwendig. Diese sollte am Amtsgericht Hannover erfolgen. Der 88-Jährige kontaktierte darauf seinen Sohn, der nicht nur das Verursachen eines solchen Unfalls dementierte, sondern auch die Polizei verständigte. Auch in diesem Fall kam es durch Hinzuziehen der Polizei zu keiner Zahlung.

Die Polizei ermittelt in beiden Fällen wegen des versuchten gewerbsmäßigen Betrugs.

Das Amtsgericht Hannover, die Staatsanwaltschaft Hannover und die Polizeidirektion Hannover warnen dringlich vor dieser neuen Masche von Schockanrufen durch falsche Polizeibeamte. Keine der genannten Behörden fordere Zahlungen per Telefonanruf oder vereinbare eine Übergabe von Bargeld außerhalb der behördeneigenen Räumlichkeiten.

Das Amtsgericht Hannover betreibt einen extra eingerichteten Servicepoint, welcher bei Fragen zu möglichen Zahlungen zurate gezogen werden kann.

Die Polizeidirektion Hannover steht den Bürgerinnen und Bürgern von Stadt und Region im Falle eines solchen oder ähnlichen Anrufs mit dem Polizeinotruf 110 zur Verfügung. Für Fragen zu dieser oder anderen Betrugsmaschen können die durchgehend geöffneten Polizeikommissariate und -inspektionen angerufen oder persönlich aufgesucht werden.

Allgemeine Verhaltenshinweise im Umgang mit Anrufen falscher Polizeibeamter finden Sie auf der Website www.polizei-beratung.de

Polizei im Einsatz

36-Jähriger nach Wohnungsbrand leblos aufgefunden

18. Februar 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Mittwoch, 17.02.2021, haben Zeugen einen 36 Jahre alten Mann in seiner Wohnung am Alveser Weg im hannoverschen Stadtteil Stöcken leblos aufgefunden. Offensichtlich kam es dort am Vortag zu einem Brand beziehungsweise einer Verpuffung. Die Polizei geht aktuell von einem tragischen Unglücksfall aus.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei Hannover alarmierten die Zeugen am Mittwoch gegen 11:25 Uhr die Einsatzkräfte der Feuerwehr und der Polizei. In einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus am Alveser Weg kam es offensichtlich bereits am Vortag zu einem Brand beziehungsweise einer Verpuffung. Bereits beim Betreten der Wohnung war diese stark verraucht und verrußt. Der 36-jährige Mieter wurde in seinem Bett leblos aufgefunden. Ein umgehend alarmierter Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Die Brandermittler waren am Donnerstag, 18.02.2021, vor Ort und untersuchten die Wohnung auf Brandursachen. Womöglich hatte der 36-Jährige seinen Herd versehentlich eingeschaltet gelassen. In der Folge waren diverse Küchenutensilien, die auf einer Herdplatte gestapelt waren, in Brand geraten. Es bildeten sich giftige Rauchgase, die zum Tod des 36-Jährigen führten. Darauf deutet unter anderem die Auffindesituation des Mannes hin. Dadurch, dass die Wohnungstür und Fenster geschlossen waren, wurde die Sauerstoffzufuhr unterbrochen und das Feuer erlosch von selbst.

Die Polizei schätzt Sachschaden, der an der Wohnung entstand, auf circa 30.000 Euro. Derzeit ist die Wohnung unbewohnbar.

Polizei warnt vor Betrug an der Haustür – Pol Symbolbild© Bernd Günther

Polizei warnt vor Betrug an der Haustür

18. Februar 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Nicht erst mit Beginn der Corona-Pandemie versuchen Betrüger, Seniorinnen und Senioren an der Haustür oder per Telefon um ihr Geld zu bringen. Aus diesem Grund warnt und sensibilisiert die Polizeidirektion Hannover nochmals betagte Bürgerinnen und Bürger.

Falsche Polizeibeamte, Enkeltrick oder Betrügereien in Zusammenhang mit der aktuellen Corona-Krise sind nur einige wenige Beispiele krimineller Machenschaften. Immer wieder sind Betrüger in der Lage aktuelle Themen mit dem Phänomen des Trickbetrugs zu verknüpfen. Hierbei nutzen sie immer gezielt die Gutmütigkeit und Hilfsbereitschaft älterer Menschen aus.

Betrüger an der Haustür, die sich vornehmlich als Hilfsbedürftige, Handwerker, Mitarbeiter der Stadtwerke o.ä. ausgeben, haben meist das Ziel, in die Wohnung zu gelangen. Durch durchdachte Ablenkungsmanöver wird nach Bargeld, Schmuck oder Wertgegenständen gesucht. Andere Täter suchen gezielt ältere Menschen auf, um sogenannte Haustürgeschäfte abzuschließen. Geschickt wird man dazu gedrängt, ein Abonnement abzuschließen, einen Vertrag zu unterschreiben oder eine Spende zu leisten. Hierbei wird mit Schnäppchen- oder Gratisangeboten gelockt. Eine weitere Masche von Haustürgeschäften ist das Anbieten von spontanen Handwerkerleistungen an der Haustür oder mittels Flyer im Briefkasten. Dabei werden oftmals mit betrügerischer Absicht Stein- und Pflasterarbeiten oder Reparaturarbeiten an Gebäudedächern oder Regenrinnen zu günstigen Preisen offeriert. Sofern die Arbeiten ausgeführt werden, sind diese in vielen Fällen nicht fachgerecht ausgeführt worden oder die Kunden erleben eine „böse“ Überraschung, wenn die Rechnung kommt.

Tipps bei Haustürgeschäften:

Kaufen oder unterschreiben Sie niemals etwas an der Haustür. Die angebotenen Gegenstände (zum Beispiel Teppiche, Besteck, Schmuck) oder Handwerkerleistungen sind meist nur geringwertig oder gar wertlos. Unterschreiben Sie nichts unter Zeitdruck und lassen Sie sich weder beeindrucken noch verwirren. Lesen Sie Vertragsbedingungen gründlich durch und lassen Sie sie sich diese bei Bedarf erklären. Lassen Sie unaufgefordert kommende „Vertreter“ oder „Verkäufer“ nicht in Ihre Wohnung. Lassen Sie nur Handwerker in ihre Wohnung, die Sie selbst bestellt haben oder die von der Hausverwaltung angekündigt wurden. Wehren Sie sich energisch gegen zudringliche Besucher, sprechen Sie diese laut an oder rufen Sie um Hilfe. Machen Sie sich bewusst, dass Sie grundsätzlich nicht verpflichtet sind, jemanden unangemeldet in Ihre Wohnung zu lassen. Treffen Sie mit Nachbarn, die tagsüber zu Hause sind, die Vereinbarung, sich bei unbekannten Besuchern an der Wohnungstür gegenseitig Beistand zu leisten.

Weitere Informationen zu diesen und anderen Themen der Kriminalprävention erhalten Sie bei der Kontaktbeamtin oder dem Kontaktbeamten der örtlichen Polizeidienststelle oder beim zuständigen Präventionsteam der Polizeiinspektionen Burgdorf, Garbsen und Hannover. Gern können Sie heute von 10:00 bis 18:00 Uhr dazu auch die Präventionshotline 0511 109-1120 nutzen.

Stop Polizei

Zeugenaufruf: Fahrer eines BMW unerlaubt mit Blaulicht unterwegs

17. Februar 2021/in Polizei

HANNOVER (PM). Ein 24-Jähriger hat am Abend des 16.02.2021 unerlaubterweise beim Fahren auf der Bundesautobahn (BAB) 2 ein privat beschafftes Blaulicht hinter der Frontscheibe seines BMW eingeschaltet. Zwischen Wunstorf und Rehren war er einer Zivilstreife der Polizei aufgefallen. Durch die zivilen Einsatzkräfte und uniformierte Beamte der Autobahnpolizei wurde der BMW kontrolliert. Dabei wurden zwei Blaulichter im BMW gefunden und sichergestellt.

Am 16.02.2021 fiel einer Zivilstreife der Polizei gegen 19:30 Uhr einen schwarzen BMW 520d auf, welche die BAB2 zwischen Wunstorf und Rehren mit deutlich höherer Geschwindigkeit als den dort abschnittsweise erlaubten 120 Stundenkilometer befuhr. Da die Zivilstreife den BMW und dessen Fahrer kontrollieren wollte, fuhren die Beamten ihm nach, wobei der BMW-Fahrer ein Blaulicht hinter der Windschutzscheibe einschaltete. Am Parkplatz „Schafstrift-Nord“ zogen die Zivilstreife und eine Streife der Autobahnpolizei Garbsen den BMW raus und kontrollierten ihn. Dabei fanden die Beamten zwei blaue LED-Blitzgeräte mit Zigarettenanzünderanschluss im Auto.

Der 24 Jahre alte Fahrer aus dem Kreis Mettmann in Nordrhein-Westfalen gab an, dass ein Nachbar ihm den Gebrauch eines solchen Blaulichts empfohlen habe.

Die Autobahnpolizei stellte beide Blaulichter sicher und ermittelt nun wegen des Verdachts der Amtsanmaßung und der Nötigung im Straßenverkehr. Darüber hinaus wurde ein Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahren wegen der überhöhten Geschwindigkeit des BMW eingeleitet.

Zeugen, die etwas zur Fahrweise des BMW oder zur Benutzung des Blaulichts sagen können oder die sich selbst dadurch genötigt gefühlt haben, werden gebeten, sich bei der Autobahnpolizeiwache in Garbsen unter der Telefonnummer 0511 109-8930 zu melden.

Versammlungen in Hannover: Aufzüge und Kundgebungen nehmen friedlichen Verlauf – Demo 14.02.2021© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Versammlungen in Hannover: Aufzüge und Kundgebungen nehmen friedlichen Verlauf

14. Februar 2021/in Polizei, Hannover

HANNOVER (ots). In Hannover sind am Samstag, 13.02.2021, und am Sonntag, 14.02.2021, mehrere Versammlungen ohne größere Vorkommnisse verlaufen. Zur größten Veranstaltung versammelten sich am Sonntagnachmittag rund 1.240 Personen auf dem Schützenplatz. Mehrfach wurden Verstöße gegen die Corona-Verordnung festgestellt und geahndet.

Die Polizeidirektion Hannover zieht eine positive, vorläufige Bilanz der heutigen Einsatzmaßnahmen anlässlich mehrerer Versammlungen im Zusammenhang mit dem Thema Corona. Größere Störungen haben die Einsatzkräfte nicht verzeichnet.

Am Vormittag setzten sich unter dem Motto „Autokorso der Herzen zum Valentinstag“ zunächst 46 Pkw auf dem Schützenplatz in Hannover in Bewegung. Zwischen 11:00 Uhr und 11:45 Uhr beteiligten sich diese an einem Autokorso entlang einer festgelegten Route durch Teile der hannoverschen Innenstadt. Ziel des Korsos war der Schützenplatz, wo sich mehrere Teilnehmende einer späteren Versammlung anschlossen.

Um 12:30 Uhr startete im Bereich Ferdinand-Wilhelm-Fricke-Weg eine weitere Versammlung. Unter dem Motto „Solidarisch durch die Krise – statt rechter Hetze und Verschwörungsmythen“ zogen nach einer Auftaktkundgebung in der Spitze 210 Teilnehmende über die Lavesallee, die Bruchmeisterallee und den Schützenplatz zum Stadionvorplatz, wo eine Abschlusskundgebung folgte. Um kurz nach 15:00 Uhr wurde die Versammlung beendet.

Um 14:00 Uhr begann die größte Versammlung des Tages auf dem Schützenplatz: Bis zu 1.240 Personen versammelten sich dort unter dem Motto „Leben und körperliche Unversehrtheit für alle nach GG Art. 2“. Nach zahlreichen Wortbeiträgen im Rahmen einer Kundgebung wurde die Versammlung um 16:00 Uhr für beendet erklärt. Ein ursprünglich geplanter Aufzug durch Teile der hannoverschen Innenstadt war seitens der Versammlungsbehörde bereits im Vorfeld örtlich beschränkt worden. Die Einsatzkräfte der Polizei kontrollierten nach dem Ende der Versammlung die Einhaltung der Beschränkung.

Bereits am Samstag war zudem ein Autokorso störungsfrei verlaufen. Unter dem Titel „Grundgesetz, Freiheit, Selbstbestimmung“ fuhren am Nachmittag 80 Fahrzeuge auf einer zuvor festgelegten Route durch Teile der hannoverschen Innenstadt. Start- und Zielpunkt war der Schützenplatz.

Vor allem im Zusammenhang mit den Versammlungen am Sonntag verzeichnete die Polizei mehrere Verstöße gegen die geltende Corona-Verordnung. Neben Appellen an die Versammlungsteilnehmenden, Mindestabstände einzuhalten und geeignete Mund-Nase-Bedeckungen zu tragen, wurden festgestellte Verstöße zudem konsequent geahndet. Die Polizei griff dabei sowohl während der Versammlungen als auch nach deren Ende entsprechend durch.

Polizei im Einsatz

Obdachlose erleiden Verätzungen im Halsbereich

12. Februar 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Im Verlauf von drei Wochen haben zwei Männer (30 Jahre alt und 50 Jahre alt) in Hannovers Innenstadt Verätzungen im Bereich der Speiseröhre erlitten. Zuvor hatten sie jeweils vom einer unbekannten Person eine Flasche geschenkt bekommen, bei der sie angenommen hatten, es handle sich um gewöhnliche Wodka-Flaschen. Der Flascheninhalt bestand dabei aus einer ätzenden Flüssigkeit oder war zumindest damit versetzt.

Eine zum jetzigen Zeitpunkt unbekannte Person schenkte am 21.01.2021 einem 50 Jahre alten Mann gegen 03:00 Uhr am Steintorplatz eine Glasflasche, welche für den Mann wie eine gängige Wodka-Flasche aussah. Beim Trinken daraus erlitt er Verätzungen der Speiseröhre und musste stationär im Klinikum Nordstadt aufgenommen werden.

Ebenfalls gegen 03:00 Uhr schenkte am 06.02.2021 eine derzeit noch unbekannte männliche Person einem 30 Jahre alten Mann eine Glasflasche, welcher auch dieser für eine handelsübliche Flasche Wodka hielt. Auch der 30 Jahre alte Mann trank daraus und erlitt im Anschluss leichte Verletzungen im Hals. Eine medizinische Behandlung war in diesem Fall nicht notwendig.

Die Polizei ermittelt nun in beiden Fällen wegen gefährlicher Körperverletzung. Ob es zwischen den beiden Fällen Zusammenhänge gibt und ob es sich bei beiden um denselben Täter handelt, kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht gesagt werden.

Da beide verletzten Männer derzeit obdachlos sind, wurde – begleitend zur Ermittlungsarbeit – durch die Polizei der Kontakt zu verschiedenen Anlaufstellen und Einrichtungen in Hannover für Obdachlose gesucht und auf Grundlage dieser beiden Taten vor ähnlichen Vorfällen gewarnt. Darüber hinaus wurden Hannovers Polizeiinspektionen und -kommissariate, deren Beamte auch zur Nachtzeit in Hannover unterwegs sind, über die vorliegenden Fälle informiert und sensibilisiert.

Öffentlichkeitsfahnung Vermisste Seniorin

Öffentlichkeitsfahndung: Senior vermisst

11. Februar 2021/in Region Hannover, Polizei

HANNOVER / BURGDORF (ots). Die Polizei in Burgdorf sucht seit Mittwochabend, 10.02.2021, nach einem 77 Jahre alten Mann. Lothar P. verließ seine Wohnung am Duderstädter Weg und kehrte nicht mehr zurück. Laut seinem Arzt und seiner Betreuungsperson kann eine Lebensgefahr nicht ausgeschlossen werden. Eine sofort eingeleitete Suche sowie die bisherigen Ermittlungen blieben erfolglos. Die Polizei hofft nun auf Mithilfe aus der Bevölkerung.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizeiinspektion Burgdorf wurde der Vermisste zuletzt am gestrigen Mittwoch zwischen 10:00 Uhr und 11:00 Uhr an seiner Wohnanschrift gesehen. Der orientierungslose Mann ist seitdem nicht mehr in seiner Wohnung aufgetaucht. Am Abend meldete eine besorgte Nachbarin Lothar P. als vermisst. Mögliche Kontaktadressen überprüfte die Polizei umgehend, auch kam ein Personenspürhund sowie ein Polizeihubschrauber zum Einsatz. Aufgrund der kalten Witterung und des Gesundheitszustandes des Mannes kann eine Lebensgefahr nicht ausgeschlossen werden.

Öffentlichkeitsfahndung: Senior vermisst – FotodesVermissten

Foto des Vermissten © Polizeidirektion Hannover

Lothar P. ist etwa 1,70 Meter groß und von schlanker Statur. Der Vermisste hat kurze graue Haare. Aufgrund einer Schiene am Fuß ist seine Gangart auffällig. Zu seiner getragenen Bekleidung liegen der Polizei keine Informationen vor.

Hinweise zum Aufenthalt des Vermissten nimmt die Polizeiinspektion Burgdorf unter Telefon 05136 8861-4115 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Polizei im Einsatz

Außenfassade von Badenstedter Kita steht in Flammen

8. Februar 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Samstag, 06.02.2021, ist es zu einem Brand an der Außenfassade einer Kindertagesstätte im hannoverschen Stadtteil Badenstedt gekommen. Der Brand wurde durch die Feuerwehr gelöscht. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung aufgenommen.

In der Nacht von Freitag auf Samstag hat eine 49-jährige Zeugin der Polizei und der Feuerwehr Hannover um 02:15 Uhr gemeldet, dass eine Kindertagesstätte im Katrin-Sello-Weg in Hannover-Badenstedt brenne. Bei Eintreffen der Feuerwehr- und Polizeikräfte konnten diese eine in Brand stehende Holzfassade einer dortigen Kindertagesstätte feststellen. Der Brand konnte durch die Feuerwehr schnell unter Kontrolle gebracht und ein Übergreifen der Flammen auf andere Gebäude verhindert werden.

An der Kindertagesstätte entstand ein Schaden von ca. 50.000 Euro.

Die Polizei Hannover ermittelt nun wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung. Zeugen, die zur genannten Tatzeit Personen in der Nähe der Kita gesehen haben, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst der Polizeidirektion Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

Polizei im Einsatz

Technischer Defekt – Lagerhalle in Langenhagen brennt vollständig aus

8. Februar 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Samstag, 06.02.2021, hat ein Brand in einer leerstehenden Lagerhalle an der Hubertusstraße in Langenhagen ein Großaufgebot an Einsatzkräften und Technik gefordert. Die Flammen zerstörten das Gebäude vollständig. Die Polizei geht von einem technischen Defekt innerhalb der Lagerhalle aus.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei meldete eine 27 Jahre alte Zeugin gegen 06:00 Uhr einen Brand in einer Lagerhalle an der Hubertusstraße in Langenhangen. Unverzüglich rückten die Einsatzkräfte der Feuerwehr und der Polizei zum Brandort aus. Während die Feuerwehrleute mit den Löscharbeiten beschäftigt waren, sperrten die Polizeibeamten den Einsatzort ab.

Die Lagerhalle und die angrenzenden Büroräume brannten vollständig aus. Das Gebäude gilt als einsturzgefährdet. Verletzt wurde niemand.

Die Brandermittler waren am Montag, 08.02.2021, vor Ort und untersuchten die Lagerhalle auf mögliche Brandursachen. Dabei ergaben sich konkrete Hinweise auf einen technischen Defekt im Innenraum des Gebäudes.

Die Polizei schätzt den entstandenen Schaden auf rund eine Million Euro.

Mann in Handschellen

Sondereinsatz der Polizei gegen Drogendealer

7. Februar 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Auch in dieser Woche setzte die Polizei ihren Sondereinsatz im Kampf gegen Drogenverkäufer im hannoverschen Stadtteil Vahrenwald fort. Drei Männer (19, 20, 25) wurden beim Handel mit Betäubungsmitteln beobachtet und anschließend festgenommen. Die Polizei beschlagnahmte insgesamt 15 Gramm Kokain und 1.200 Euro mutmaßliches Dealgeld.

Bereits Anfang der Woche (01.02.2021) wurde ein 25 Jahre alter Mann von der Polizei dabei beobachtet worden, wie er gegen 15:15 Uhr ein Gebüsch am Borsigweg im hannoverschen Stadtteil Vahrenwald betrat und nach wenigen Sekunden wieder verließ. Die Beamten fanden dort einen Erdbunker mit insgesamt 13 Kugeln Kokain (6,7 Gramm) vor. Der junge Mann wurde festgenommen. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten 770 Euro mutmaßliches Dealgeld und brachten den Mann ins Polizeigewahrsam.

Am Freitag, 05.02.2021, wurde ein 19 Jahre alter Mann von der Polizei gegen 15:15 Uhr beim Handel mit Betäubungsmitteln an der Bahnhaltestelle Werderstraße Richtung stadteinwärts beobachtet. Bei der anschließenden Kontrolle wurden zwölf Kugeln Kokain (6 Gramm) in unmittelbarer Nähe des mutmaßlichen Dealers aufgefunden. Der 19-Jährige hatte 350 Euro vermeintliches Dealgeld bei sich.

Etwa zwei Stunden später, gegen 17:25 Uhr, wurde ein 20-Jähriger dabei beobachtet worden, wie er am Großen Kolonnenweg in der Nähe eines Hotels mehrere Kugeln Kokain (2,2 Gramm) an einen 51 Jahre alten Käufer übergab und dafür Geld (90 Euro) erhielt. Der Mann wurde von der Polizei festgenommen und ins Polizeigewahrsam gebracht.

Die Polizei ermittelt gegen die Männer wegen unerlaubten Handels mit Kokain.

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