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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Polizei im Einsatz

Hänigsen (Uetze): Transporter fährt auf Lkw auf – Drei Verletzte

15. Oktober 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Donnerstag, 15.10.2020, ist es im Kreuzungsbereich der Bundesstraße (B) 188 und der Kreisstraße (K) 125 zu einem Auffahrunfall zwischen einem Transporter und einem Lkw gekommen. Dabei wurden drei Insassen im Transporter leicht verletzt.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover war ein 41 Jahre alter Fahrer eines Lkw der Marke Mercedes Benz gegen 07:55 Uhr auf der Rälinger Straße (K125) unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet der 41-Jährige in den rechten Grünstreifen, infolgedessen lenkte er gegen und touchierte mit seinem Außenspiegel die entgegenkommende Sattelzugmaschine eines 65-Jährigen, welche beschädigt wurde. Anschließend leitete der 41-Jährige eine Vollbremsung ein. Ein 31 Jahre alter Fahrer, der mit seinem Transporter der Marke Opel Vivaro hinter dem Lkw fuhr, fuhr auf diesen auf.

Bei dem Auffahrunfall wurden drei Insassen (35, 58, 63) im Transporter – zwei in der Fahrerkabine und einer hinten auf der Ladefläche – leicht verletzt. Der 35-Jährige, der zum Unfallzeitpunkt ungesichert auf der Ladefläche saß, kam mit einem Rettungshubschrauber zur Beobachtung in eine Klinik. An dem Transporter entstand Totalschaden. Die Polizei schätzt den Gesamtschaden auf circa 7.200 Euro.

Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme musste die Kreisstraße 125 zwischen dem Kreisel B 188 und Hänigsen für fast fünf Stunden voll gesperrt werden. Der Verkehrsunfalldienst Hannover hat die Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung aufgenommen. Zudem wird dem 65-jährigen Fahrer der Sattelzugmaschine unerlaubtes Entfernen von Unfallort vorgeworfen.

Streifenwagen mit Blaulicht

Zeugenaufruf: Unbekannte überfallen 46-Jährigen im Heideviertel und rauben Geld

14. Oktober 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Ein 46-jähriger Mann ist in den Abendstunden des Dienstags, 13.10.2020, im hannoverschen Heideviertel von mehreren Jugendlichen bedrängt und ausgeraubt worden. Die Unbekannten bedrohten den Sachsen-Anhalter mit Messern und forderten von ihm Geld. Mit der Beute ergriffen sie dann die Flucht. Die Polizei hofft auf Zeugenhinweise.

Nach ersten Erkenntnissen ereignete sich die Tat am Dienstagabend gegen 19:30 Uhr im Bereich Hermannsburger Damm. Auf einem dortigen Parkplatz näherten sich plötzlich sieben unbekannte Personen. Einer der Täter hielt den 46-Jährigen laut seinen Angaben an den Armen fest, während ihn zwei andere Personen mit Messern bedrohten. Unter Androhung weiterer Gewalt forderten die Täter Wertgegenstände beziehungsweise Geld von dem Mann. Zeitgleich durchsuchten die Räuber auch den auf dem Parkplatz stehenden VW Sharan des Mannes.

Mit seinem Geld und dem Mobiltelefon ergriffen sie anschließend die Flucht in Richtung Hermannsburger Damm. Der 46-Jährige, der unverletzt blieb, fuhr danach mit seinem Auto bis zum Schneverdinger Weg, wo er schließlich die Polizei verständigte. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach den Tätern verlief ohne Ergebnis.

Laut Aussagen des Mannes hatten alle Täter ein südeuropäisches Erscheinungsbild. Ein Jugendlicher mit einem Messer war etwa 1,70 Meter groß und zwischen 16 und 25 Jahren alt. Er war von schlanker Statur und hatte einen leichten Bart. Es ist nicht auszuschließen, dass die Täter alle oder zumindest teilweise mit mitgeführten Fahrrädern geflüchtet sind.

Zeugen, die Hinweise zur Tat beziehungsweise zu einer verdächtigen Jugendgruppe machen können, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Südstadt unter Telefon 0511 109-3217 zu melden.

Polizei im Einsatz

Hannover-Ricklingen: 36-Jähriger versucht, seine Beifahrerin aus dem fahrenden Fahrzeug zu stoßen

13. Oktober 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Sonntag, 11.10.2020, ist es während einer Autofahrt zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen einem 36 Jahre alten Fahrer und seiner 42-jährigen Beifahrerin gekommen, infolgedessen ist die Frau verletzt worden. Bei der Festnahme des Fahrers beschlagnahmte die Polizei Kokain, Marihuana und Amphetamin.

Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr der 36 Jahre alte Langenhagener mit seinem Ford Focus auf der Frankfurter Allee aus Richtung Ricklinger Kreisel kommend in Richtung Landwehrkreisel. Während der Fahrt kam es zwischen ihm und seiner 42 Jahre alten Beifahrerin zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung. Als der Streit eskalierte, versuchte der Mann, die Frau aus dem fahrenden Auto zu stoßen. Dies gelang ihm nicht. Daraufhin schlug der 36-Jährige mit den Fäusten auf seine Beifahrerin ein.

Zeugen informierten die Polizei. Nachdem der 36-Jährige flüchtete, nahm die Polizei die Verfolgung auf. Das Fahrzeug konnte im hannoverschen Stadtteil Oberricklingen in Höhe der Wallensteinstraße gestoppt werden. Der 36 Jahre alte Fahrer stand erheblich unter Einfluss von berauschenden Mitteln, hatte deutliche Ausfallerscheinungen und besaß zudem keine gültige Fahrerlaubnis. Er wurde vorläufig festgenommen. Eine Blutentnahme wurde angeordnet und durchgeführt.

Im Fahrzeug des 36-Jährigen fanden die Beamten eine nicht geringe Menge Kokain. Die Drogen wurden von der Polizei beschlagnahmt. Eine Wohnungsdurchsuchung wurde angeordnet. Dabei wurden neun Gramm Kokain, 7,2 Gramm Marihuana und 64 Gramm Amphetamin beschlagnahmt.

Die verletzte 42-Jährige wurde von einem Rettungsdienst medizinisch versorgt und zur weiteren Behandlung in eine Klinik gebracht. In ihrer Tasche hatte sie ebenfalls Drogen, die Polizei beschlagnahmte diese.

Die Polizei ermittelt wegen der versuchten gefährlichen und vollendeten einfachen Körperverletzung, des Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge, Erwerbs und Besitzes von Kokain.

Streifenwagen mit Blaulicht

Zeugenaufruf: Zwei Verletzte bei Kollision auf Kreuzung in Hannover-Nordstadt

12. Oktober 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Beim Zusammenstoß zweier Pkw auf einer Kreuzung in der hannoverschen Nordstadt sind am Montag, 12.10.2020, zwei Autoinsassen verletzt worden. Eine 46 Jahre alte Frau befuhr mit ihrem Pkw die Kreuzung und kollidierte dort mit einem linksabbiegenden Fahrzeug eines 63-Jährigen. Bei der Frage nach der Ampelschaltung hofft die Polizei nun auf Zeugenhinweise.

Nach ersten Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover befuhr die 46-Jährige am Montag gegen 10:00 Uhr die Schulenburger Landstraße in stadtauswärtiger Richtung. In Höhe der Fenskestraße fuhr sie mit ihrem Opel Corsa auf die Kreuzung, wo sie mit dem entgegenkommenden und linksabbiegenden Ford C-Max eines 63-Jährigen kollidierte. Dessen 69 Jahre alte Begleiterin und die 46 Jahre alte Opel-Fahrerin erlitten bei dem Zusammenstoß leichte Verletzungen. Den Sachschaden bezifferte die Polizei mit rund 17.000 Euro. Gegen beide Autofahrer wurden Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.

Zeugen, die Hinweise zum Unfall, insbesondere zu der Ampelschaltung, geben können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter Telefon 0511 109-1888 zu melden.

Polizei im Einsatz

Hannover-Nordstadt: Polizeibeamter bei Widerstand leicht verletzt

11. Oktober 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Aufgrund eines erhöhten Aggressionspotenzials hat die Polizei am Sonntagmorgen, 11.10.2020, den Welfengarten geräumt. Dabei ist es zu einem Widerstand gekommen. Ein Polizeibeamter hat in diesem Zusammenhang leichte Verletzungen erlitten. Der stark betrunkene Angreifer ist ins Gewahrsam gekommen.

Am Rande eines Einsatzes ist eine Polizeistreife am frühen Sonntagmorgen, 11.10.2020, auf zahlreiche feiernde Personen im Bereich des Welfengartens aufmerksam geworden. 40 bis 50 angetroffene Personen reagierten aggressiv auf die Polizeibeamten, so dass weitere Kräfte hinzugezogen werden mussten. Letztlich entschied die Polizei, den Platz zu räumen. Ein Großteil der Personen kam den ausgesprochenen Platzverweisen schließlich nach.

Ein 26-Jähriger leistete jedoch erheblichen Widerstand. Zunächst wollte er den Ort nicht verlassen, dann griff er die Beamten durch gezielte Kopfstöße und Schläge an. Auch Beleidigungen fielen. Ein 40 Jahre alter Polizeibeamter der Polizeiinspektion Besondere Dienste wurde bei den Maßnahmen leicht verletzt, konnte seinen Dienst jedoch fortsetzen.

Der Angreifer wurde schließlich überwältigt und ins Polizeigewahrsam gebracht, wo er auf richterliche Anordnung bis zum Sonntagmittag verblieb. Ein Atemalkoholtest ergab bei ihm 3,29 Promille. Zusätzlich wurde die Entnahme einer Blutprobe angeordnet.

Polizei im Einsatz

Innenstadt: Polizei schließt aufgrund festgestellter Verstöße vorläufig mehrere Bars und Diskotheken

11. Oktober 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Aufgrund polizeilicher Erkenntnisse und Bürgerbeschwerden zeigt die Polizei in der hannoverschen Innenstadt schon seit längerem erhöhte Präsenz. Bei erneuten Kontrollen sind seit Freitagabend unter anderem mehrere Bars und Diskotheken durch die Polizei vorläufig geschlossen worden, weil zuvor diverse Verstöße festgestellt worden waren.

Sowohl in der Nacht zu Samstag, 10.10.20, als auch in der Nacht zu Sonntag, 11.10.2020, waren die Beamten der Polizeistation Raschplatz in der hannoverschen Innenstadt unterwegs, um Kontrollen durchzuführen. Unterstützt wurden sie dabei von Einsatzkräften der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen und des Polizeikommissariats Hannover-Mitte.

Allein in der Nacht zu Samstag sind im Fall von sieben kontrollierten Bars und Diskotheken durch die Beamten vorläufige Schließungen verfügt worden. Bei den an der Scholvin- und Goethestraße (4x), Am Marstall sowie an der Hamburger Allee befindlichen Lokalen konnten hinsichtlich der Corona-Beschränkungen keine notwendigen Hygienekonzepte vorgelegt werden. Zudem wurden teilweise auch Verstöße gegen die Tragepflicht einer Mund-Nase-Bedeckung und gegen Mindestabstände festgestellt.

Im Fall einer Bar in der Münzstraße zeigte sich der Betreiber kooperativ und verpflichtete sich zu einer vorläufigen Begrenzung der Gästezahl. Auch in einer sogenannten Shisha-Bar in der Georgstraße, in der tanzende Gäste bemerkt wurden, zeigten sich die Verantwortlichen einsichtig, so dass eine Schließung nicht nötig war.

Bei der Kontrolle eines Fahrzeugs im Bereich Marstall reagierte ein 19-Jähriger aggressiv und beleidigte einen 43 Jahre alten Beamten. In der Folge wurde eine Strafanzeige gefertigt.

In der Nacht zu Sonntag geriet erneut eine Bar an der Hamburger Allee in den Fokus der Einsatzkräfte. Da dort gegen 22:45 Uhr erneut diverse Verstöße gegen die Corona-Beschränkungen festgestellt wurden, musste das Lokal erneut schließen. Um 0:20 Uhr überprüfte die Polizei eine Gaststätte am Raschplatz. Dort stießen die Beamten auf eine 30-köpfige Hochzeitsgesellschaft. Die Gäste wurden hinsichtlich der Corona-Verordnung sensibilisiert.

Um 0:40 Uhr schlug ein Melder in einer Bar in der Nikolaistraße Alarm, weil erhöhte Kohlenmonoxid-Werte im Untergeschoss festgestellt worden waren. Nach Belüftung der betroffenen Räume konnte der Betrieb weiterlaufen. Jedoch wurde verfügt, das Shisha-Angebot zu beenden. Bei einer Kontrolle des Lokals gegen 3:20 Uhr stellten Beamte Verstöße gegen die Verfügung fest. Daraufhin wurde die Bar zwangsweise geschlossen.

Auch illegale Prostitution stand bei den Kontrollen im Fokus. Zwei gegen 23:30 Uhr in der Herschelstraße angetroffenen Frauen wurden nach Gefährderansprachen Platzverweise erteilt. Ebenso erging es gut eine Stunde später zwei Prostituierten, die im Bereich der Andreaestraße bemerkt wurden. In den ebenfalls kontrollierten Bereichen Am Marstall, Münzstraße und Escherstraße wurden keine entsprechenden Feststellungen gemacht.

Polizei im Einsatz

Am Stauende auf Bundesautobahn (BAB) 2: Pkw kracht bei Herrenhausen in langsam fahrenden Lastwagen

10. Oktober 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Bei einem schweren Unfall ist am Samstagvormittag, 10.10.2020, auf der BAB 2 nahe Hannover-Herrenhausen ein Autofahrer lebensgefährlich verletzt worden. Der 51-Jährige ist mit hoher Geschwindigkeit auf einen Lastwagen geprallt, der sich an einem Stauende befand. Ein Rettungshubschrauber hat den Verletzten in ein Krankenhaus gebracht.

Nach ersten Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover war ein 51 Jahre alter Autofahrer mit seinem Audi A 6 und einem Anhänger am Samstag gegen 09:50 Uhr auf der BAB 2 in Fahrtrichtung Dortmund unterwegs, als sich zwischen den Anschlussstellen Hannover-Herrenhausen und Garbsen aufgrund einer Baustelle ein Stau bildete. Aus bislang ungeklärter Ursache krachte das Auto in das Stauende.

Aufgrund der enormen Kräfte rutsche der Pkw unter den von einem Mercedes Actros gezogenen Auflieger. Der Autofahrer erlitt dabei lebensgefährliche Verletzungen. Ein Rettungswagen brachte den Verletzten in ein Krankenhaus. Zwischenzeitlich war auch ein Rettungshubschrauber im Einsatz. Der 58 Jahre alte Fahrer des Lastwagens überstand den Unfall unverletzt. Die Polizei bezifferte den entstandenen Schaden mit 25.000 Euro.

Wegen des Unfalls und des damit verbundenen Rettungseinsatzes musste die Autobahn vorübergehend voll gesperrt werden. Aufgrund der Bergungs- und Aufräumarbeiten kam es bis in die Mittagsstunden zu weiteren Behinderungen.

Zeugen, die Hinweise zum Hergang des Unfalls geben können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter Telefon 0511 109-1888 zu melden.

Blaulicht Aktuell

Bundesautobahn (BAB) 2: Transporter prallt nahe Bad Nenndorf auf Lastwagen

10. Oktober 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Beim Zusammenstoß eines Transporters mit einem Lastwagen auf der BAB 2 ist am frühen Samstagmorgen, 10.10.2020, ein 21-Jähriger lebensgefährlich verletzt worden. Der Mann ist zwischen den Anschlussstellen Bad Nenndorf und Lauenau nahezu ungebremst auf den vorausfahrenden Lkw geprallt. Die Polizei sucht nach Zeugen.

Nach ersten Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover war der 21 Jahre alte Fahrer eines Transporters Mercedes-Benz am Samstag gegen 03:10 Uhr auf der BAB 2 in Fahrtrichtung Dortmund unterwegs. Zwischen den Anschlussstellen Bad Nenndorf und Lauenau krachte der Transporter aus bislang ungeklärter Ursache nahezu ungebremst auf einen vorausfahrenden Lastwagen der Marke Renault.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Transporter unter den Auflieger des Lasters geschoben. Dabei verkeilte sich das Fahrzeug derart, dass es noch mehrere Meter mitgeschleift wurde. Der 21-Jährige erlitt bei der Kollision lebensgefährliche Verletzungen und musste mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht werden. Der 36 Jahre alte Fahrer des Lastwagens überstand den Unfall unverletzt.

Die Polizei bezifferte den Schaden mit rund 11.500 Euro. Wegen der Rettungsarbeiten und Unfallaufnahmen war die Autobahn für rund drei Stunden voll gesperrt. Danach wurde der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet, wodurch es erneut zu Behinderungen kam.

Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang geben können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter Telefon 0511 109-1888 zu melden.

Polizei im Einsatz

Hannover-Wettbergen: Polizei nimmt zwei mutmaßliche Diebe fest

8. Oktober 2020/in Polizei

HANNOVER (PM). Dank des Hinweises eines aufmerksamen Zeugen hat die Polizei am frühen Donnerstagmorgen, 08.10.2020, zwei mutmaßliche Diebe kurz nach dem Einbruch in einen Transporter gefasst. Im Rahmen der polizeilichen Ermittlungen sind den Tatverdächtigen mindestens drei weitere Aufbrüche und Diebstähle zugeordnet worden. Weitere entsprechende Straftaten werden derzeit noch geprüft.

Nach ersten Erkenntnissen rief ein 24 Jahre alter Zeuge gegen 03:10 Uhr die Polizei. Zuvor hatte er auf der Gassi-Runde mit seinem Hund zwei Verdächtige beobachtet. Die beiden Männer brachen in der Straße „In der Rehre“ eine auf einem Mercedes-Benz Sprinter installierte Metallbox auf, in der sich Werkzeug befand. Danach ergriffen sie in einem VW Caddy die Flucht.

Auf dem Weg zum Einsatzort wurde ein Streifenwagen auf das Fahrzeug im Bereich Hamelner Chaussee aufmerksam. Die Beamten nahmen die Verfolgung des Fahrzeugs auf, das die beiden 22 und 26 Jahre alten Insassen inzwischen in die Bergfeldstraße steuerten und dort unvermittelt am Fahrbahnrand abstellten. Danach entfernten sie sich zu Fuß, konnten von den eintreffenden Beamten jedoch vorläufig festgenommen werden. Im VW Caddy stießen die Einsatzkräfte auf diverse hochwertige Werkzeuge und andere technische Geräte, bei denen es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um Diebesgut handelt.

Im Rahmen der weiteren polizeilichen Ermittlungen wird nun geprüft, ob den gefassten Tatverdächtigen weitere Aufbrüche von Transportern und Werkzeugdiebstähle zugeordnet werden können. In mindestens drei weiteren Fällen ist dies bereits gelungen. Der Gesamtschaden konnte von der Polizei noch nicht beziffert werden. Allein im aktuellen Fall, bei dem die beiden Verdächtigen entdeckt wurden, beläuft sich der Schaden auf mindestens 3.000 Euro.

Streifenwagen mit Blaulicht

Hannover-Südstadt: Zeugenaufruf nach Verkehrsunfall am Maschsee

7. Oktober 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Mittwoch, 07.10.2020, ist es gegen 06:25 Uhr zu einem Verkehrsunfall am Rudolf-von-Bennigsen-Ufer in Höhe der Geibelstraße gekommen. Ein 28-jähriger Radfahrer ist dabei leicht verletzt worden, nachdem er von einem Opel Meriva angefahren worden ist. Die Polizei sucht nach Zeugen des Unfallgeschehens.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover stand der Radfahrer zunächst auf der Maschseeseite des Rudolf-von-Bennigsen-Ufers an der roten Ampel. Als er nach eigenen Angaben bei Grünlicht die Straße in Richtung der Geibelstraße überqueren wollte, ist es zum Zusammenstoß mit einem stadtauswärts fahrenden Pkw gekommen. Der 56-jährige Fahrer des Opel gab ebenfalls an, bei für ihn grünem Ampellicht losgefahren zu sein.

Der Radfahrer wurde durch alarmierte Rettungskräfte und einen Notarzt am Unfallort medizinisch versorgt und in ein Krankenhaus gefahren. Er wurde leicht verletzt. Polizei beziffert den Gesamtschaden auf etwa 5000 Euro. Das Rudolf-von-Bennigsen-Ufer wurde für die Dauer der Unfallaufnahme (bis etwa 07:50 Uhr) stadtauswärts gesperrt. Es kam zu Verkehrsbehinderungen.

Zeugen, die Hinweise zu dem Unfallhergang insbesondere zur Ampelschaltung geben können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter Telefon 0511 109-1888 zu melden.

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