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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Mann in Handschellen

Hannover-Mitte: Drei Raubüberfälle – vier Festnahmen

15. November 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). In der Nacht von Freitag auf Samstag, 14.11.2020, ist es zu mehreren Raubüberfällen in der Innenstadt von Hannover (Mitte) gekommen. Die Polizei hat die Tatverdächtigen festgenommen.

Gegen 00:35 Uhr wurde ein 18-Jähriger am Kröpcke auf der Verteilerebene der Stadtbahnhaltestelle von etwa sieben bis acht Person umringt. Als Einzelne aus der Gruppe begannen, die Wertgegenstände aus der Jacke des Bedrängten zu nehmen, versuchte sich dieser aus der Situation zu befreien. Daraufhin schlugen zwei der Angreifer dem 18-Jährigen ins Gesicht. Dieser konnte sich letztendlich losreißen und ohne seine Jacke flüchten. Der Beraubte wurde durch die Schläge leicht verletzt. Die alarmierte Polizei konnte zwei aus der Personengruppe im Nahbereich antreffen und festnehmen. Die Jacke mit den Wertgegenständen blieb jedoch unauffindbar. Nach Abschluss der Maßnahmen und wurden beide Tatverdächtige aus der polizeilichen Obhut entlassen.

In der gleichen Nacht kam es zu zwei weiteren Raubtaten. Gegen 04:10 Uhr wurden Polizeibeamte auf Streife am Hauptbahnhof angesprochen und auf eine sechsköpfige Gruppe hingewiesen, die zuvor zwei Raubüberfälle begangen hatte. Nach bisherigen Erkenntnissen hatten die sechs Männer zunächst am Kröpcke einen 21-Jährigen mit einer Eisenstange und einem Messer bedroht und ihm die Geldbörse abgenommen. Direkt am Anschluss bedrohten die gleiche Gruppe einen 23-Jährigen und einen 17-Jährigen, die an der Bushaltestelle auf dem Ernst-August-Platz standen. Auch hier wurden Messer und Eisenstange zur Einschüchterung benutzt und mit Schlägen gedroht. Der 23-Jährige händigte daraufhin seine Weste aus; der 17-Jährige übergab einen Ring und eine Armbanduhr. Da in diesem Moment die Polizei auftauchte, flüchteten die Täter in den Hauptbahnhof. Zwei Tatverdächtige (beide 17 Jahre) konnten im Hauptbahnhof festgenommen werden. Die anderen vier flüchteten durch den Hauptbahnhof und konnten entkommen. Bei den festgenommenen Tatverdächtigen wurden die zuvor geraubte Weste und die Uhr gefunden. Ring und Geldbörse wurden allerdings nicht bei den 17-Jährigen aufgefunden. Das Messer und die Eisenstange wurden in der Nähe auf dem Ernst-August-Platz gefunden und sichergestellt. Offenbar hatten die Täter diese bei der Flucht weggeworfen. Die beiden Tatverdächtigen wurden zunächst mit zur Wache genommen. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurden beide Tatverdächtigen im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen entlassen.

Präventionsangebot: Polizei bietet Infotelefon für Bürger – Infotelefon für Bürger

Präventionsangebot: Polizei bietet Infotelefon für Bürger

15. November 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Viele Bürger haben erfahrungsgemäß Fragen zur dunklen Jahreszeit, die gerade erst begonnen hat. Diese betreffen Themen, die auch aus polizeilicher Sicht von großem Interesse sind. Zum Beispiel wie Häuser und Wohnungen vor Einbrüchen besser geschützt oder Unfälle auf den Straßen im Herbst und Winter vermieden werden können. Da persönliche Beratungen durch die Präventionsexperten aufgrund der Corona-Pandemie derzeit nicht möglich sind, bietet die Polizeidirektion nun einen telefonischen Aktionstag zu diesen und vielen weiteren Themen.

„Wir wollen auch während der Corona-Pandemie für die Bürgerinnen und Bürger erreichbar sein“, sagt Polizeihauptkommissar Uwe Bollbach. „Darin waren sich alle Kolleginnen und Kollegen der Präventionsteams der Polizei Hannover einig und haben eine telefonische Beratung initiiert, um entsprechende Tipps zu geben“, erklärt Bollbach, einer der Beauftragten für Kriminalprävention der Polizeidirektion Hannover.

Deshalb schaltet die Polizei am Mittwoch, 18. November 2020, von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr ein Infotelefon rund um folgende Präventionsthemen

  • Sicherheit im Straßenverkehr und auf dem Schulweg
  • Nutzung von Pedelec und E-Scooter
  • Wohnungseinbruchschutz – Diebstahl/ Trickdiebstahl
  • Häusliche Gewalt und Stalking
  • Enkeltrick/ Anrufe falscher Polizeibeamter
  • Kinder/ Jugendliche und Gefahren im Internet
  • Sensibler Umgang mit eigenen Daten in den sozialen Netzwerken

Haben Sie Fragen zu diesen oder anderen Themen? Die Präventionsexperten der Polizeiinspektionen Hannover, Burgdorf und Garbsen stehen an diesem Tag allen Bürgerinnen und Bürgern der Stadt und Region Hannover telefonisch für ihre Fragen zur Verfügung. Bei Fragen nutzen Sie bitte die Telefonnummer: 0511 109-1120

Stop Polizei

Bundesautobahn (BAB) 2: Polizei kontrolliert Schwerlastverkehr

13. November 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Donnerstagvormittag, 12.11.2020, hat die Polizei Lkw-Kontrollen auf der BAB 2 durchgeführt. Dabei wurde eine Vielzahl an Verstößen festgestellt und geahndet.

Nach Hinweisen auf verbotswidrig überholende Lkw-Fahrer hat der Zentrale Verkehrsdienst der Polizei Hannover gestern den Schwerlastverkehr auf der BAB 2 kontrolliert. Zwischen 08:00 Uhr und 12:00 Uhr fanden in Höhe der Baustelle in Fahrtrichtung Dortmund bei der Anschlussstelle Rehren umfangreiche Kontrollen mit den Schwerpunkten Überholverbot und Geschwindigkeit statt. Dort hatten in der Vergangenheit Lkw-Fahrer das Überholverbot missachtet und dann in der Baustelle den zweiten Fahrstreifen blockiert. Daher ist es dort zuletzt häufig zu Staubildung an der Baustelleneinfahrt gekommen.

Am gestrigen Tag beobachteten die Einsatzkräfte eine Vielzahl von Verstößen gegen das Überholverbot. Am Ende wurden insgesamt 13 Verfahren wegen Überhol-Verstößen eingeleitet. Darüber hinaus wurden fünf Anzeigen wegen überhöhter Geschwindigkeit gefertigt. Außerdem wurde ein Abstandsverstoß (dichtes Auffahren) und drei Verstöße gegen die Ruhe- bzw. Lenkzeit geahndet.

Die Verkehrssicherheit auf den Bundesautobahnen bleibt ein wichtiges Thema. Auch in den kommenden Tagen und Wochen wird es Kontrollen mit verschiedenen Schwerpunktsetzungen auf den Autobahnen rund um Hannover geben.

Öffentlichkeitsfahndung

Öffentlichkeitsfahndung nach Bränden in der Südstadt

13. November 2020/in Polizei, Hannover

HANNOVER (PM). Die Polizei sucht mit Hilfe eines Phantombilds nach einem Tatverdächtigen. Der Gesuchte ist bei einem Brand in einer Tiefgarage in Waldhausen am 20.10.2020 aufgefallen. Dort wurde ein geparkter Oldtimer in Brand gesteckt. Der Sachschaden wurde auf rund 100.000 Euro beziffert. Bei den Ermittlungen erhofft sich die Polizei Hinweise aus der Bevölkerung.

Nach den Erkenntnissen der Polizei entfernte sich der gesuchte Mann kurz vor Entdeckung des Feuers aus der Tiefgarage an der Güntherstraße. Aufgrund der zeitlichen und örtlichen Nähe zum Brand gehen die Ermittler derzeit davon aus, dass es sich um den Täter handeln könnte. Darüber hinaus gibt es weitere gleichgelagerte Brände in Tiefgaragen im Bereich der Südstadt. Außerdem sind in den vergangenen Wochen auch Feuer in Gartenkolonien und in den Treppenhäusern von Mehrfamilienhäusern ausgebrochen. Die Brandexperten ermitteln derzeit in insgesamt 15 Fällen, die örtliche Zusammenhänge aufweisen. Für alle 15 Brände erhoffen sich die Ermittler, mit dem Phantombild neue Hinweise aus der Bevölkerung zu erhalten.

Öffentlichkeitsfahndung nach Bränden in der Südstadt – Phantombild

Phantombild des Tatverdächtigen © Polizeidirektion Hannover

Der gesuchte Mann ist etwa 50 Jahre alt, circa 1,75 Meter groß und von schlanker Statur. Er hat leicht gebräunte Haut, dunkle Augen und füllige Augenbrauen. Auffällig waren auch seine eingefallenen Wangen und die schmalen Lippen. Sein Gang wird als lässig beschrieben. Am Dienstagnachmittag, 20.10.2020, war er mit Cappy, grauer Jacke und heller Hose bekleidet.

Nun erhoffen sich die Ermittler weitere Hinweise zum Tatverdächtigen. Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

Hannover-Südstadt: Erneut Brand in einer Tiefgarage – BGPress 0746

Hannover-Südstadt: Erneut Brand in einer Tiefgarage

11. November 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Dienstag, 10.11.2020, hat es am Nachmittag in der Hildesheimer Straße in einer Tiefgarage eines Mehrfamilienhauses gebrannt. Die Feuerwehr Hannover löschte einen SUV und ein Motorrad bereits nach kurzer Zeit. Die teils auf Rollstühle angewiesenen Bewohner konnten das Haus rechtzeitig unversehrt verlassen. Verletzte gab es nicht.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei Hannover meldeten am Dienstag gegen 16:15 Uhr mehrere Personen über den Notruf aufsteigenden Rauch aus dem Bereich einer Tiefgarage. Diese gehört zu einem Wohnkomplex an der Hildesheimer Straße Ecke Hilde-Schneider-Allee.

Tiefschwarzer Rauch umhüllte den dortigen Bereich der Hildesheimer Straße, sodass die Verkehrsteilnehmer in ihrer Sicht stark eingeschränkt waren. Der Brandort wurde umgehend weiträumig abgesperrt. Die Einsatzkräfte fanden in der Tiefgarage einen brennenden Geländewagen (Daimler ML 350) und ein Motorrad der Marke Buell vor und löschten beide Fahrzeuge. Alle Bewohner des Hauses über der Tiefgarage konnten sich dank eines Anwohners in Sicherheit bringen. Er warnte sie durch Klingeln und Rufen ins Treppenhaus vor dem Feuer. Der Brandrauch wurde mit technischer Unterstützung aus der Tiefgarage entfernt.

Die Brandermittler des Zentralen Kriminaldienstes Hannover untersuchten den Brandort am Mittwoch auf die Brandursache, sie schließen einen technischen Defekt an den Kraftahrzeugen aus. Sie leiteten vielmehr ein Strafverfahren wegen vorsätzlicher Brandstiftung ein. Beide Fahrzeuge brannten vollständig aus, auch am Gebäude und an diversen weiteren Fahrzeugen entstand Sachschaden. Dieser wird auf etwa 500.000 Euro geschätzt.

Erst am 12.08.2020 gegen 20:10 Uhr brannten in der benachbarten Tiefgarage des Wohnkomplexes drei Autos und ein Kraftrad. Die Polizei ermittelt auch hier wegen vorsätzlicher Brandstiftung. Sie prüft einen Zusammenhang beider Taten und sucht weiter nach Hinweisen auf den unbekannten Täter.

In den vergangenen Wochen gab es weitere Brandstiftungen in der hannoverschen Südstadt, in Mitte, in Döhren und in Waldhausen. Die Brandermittler prüfen, ob es einen Tatzusammenhang auch zu Bränden in Treppenhäusern, Kellern und Lauben gibt.

Zeugen, die etwas Verdächtiges gesehen haben und sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

Hannover-Mitte: Technischer Defekt im Technikraum – BGPress 0605

Hannover-Mitte: Technischer Defekt im Technikraum

11. November 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Montagabend, 09.11.2020, ist es im Untergeschoss eines zweigeschossigen Restaurants an der Burgstraße in Hannover zu einem Brand gekommen. Dadurch wurde das Restaurant vollständig zerstört. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Nach bisherigen Erkenntnissen nahm ein 38 Jahre alter Zeuge gegen 18:40 Uhr einen starken Brandgeruch im Treppenhaus wahr und alarmierte die Feuerwehr und die Polizei. Es stellte sich heraus, dass es im Technikraum, der im Untergeschoss liegt, zu einem Feuerausbruch kam. Insbesondere das Mobiliar, die Zwischendecke und angrenzende hölzerne Verkleidungen wurden durch das Feuer in Mitleidenschaft gezogen. Es kam zudem zu starken Verrußungen im gesamten Restaurant.

Da sich das Restaurant in einem Gebäudekomplex mit Wohnungen befindet, mussten sich alle Bewohner vorübergehend nach draußen begeben. Kurze Zeit später konnten sie in ihre Wohnungen zurückkehren. Da das Restaurant coronabedingt geschlossen hatte, wurde niemand verletzt. Gegen 20:20 Uhr wurde das Feuer durch die Feuerwehr gelöscht.

Die Brandermittler waren am Dienstag, 10.11.2020, vor Ort und untersuchten das Restaurant auf mögliche Brandursachen. Die Polizei geht aktuell von einem technischen Defekt im Technikraum aus. Der entstandene Sachschaden wird von der Polizei mit mehreren hunderttausend Euro beziffert.

Polizei zeigt weiter starke Präsenz zur Überwachung der vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen – Corona Kontrollen Region© Bernd Günther

Polizei zeigt weiter starke Präsenz zur Überwachung der vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen

10. November 2020/in Region Hannover, Polizei

HANNOVER (PM). Auch am Montag, 09.11.2020, haben Beamtinnen und Beamte der Polizei Hannover behördenweit Fußgängerzonen, Haltestellen des Öffentlichen Personen- und Nahverkehrs und andere öffentliche Plätze auf die Einhaltung der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie kontrolliert. Dabei wurden erneut viele Bürger auf ihre Maskentragepflicht hingewiesen. Insgesamt stießen die Kontrollen in der Region Hannover auf eine positive Resonanz in der Bevölkerung.

Aufgrund einer Bürgerbeschwerde kontrollierte die Polizei gegen 12:15 Uhr in Burgdorf am Schulzentrum Berliner Ring vorwiegend Schülerinnen und Schüler auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Sie trugen keine geeignete Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) und standen zu eng beieinander. Auch die Schulleitung wurde aufgefordert, auf die Einhaltung der Maßnahmen der aktuellen Corona-Verordnung zu achten.

In Friseurgeschäften im Bereich der Polizeiinspektion Burgdorf stellte die Polizei gegen 15:00 Uhr vereinzelt Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz fest.

Im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Garbsen musste die Polizei von 15:45 bis 17:00 Uhr insgesamt drei Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen Kiosk-Betreiber einleiten. Diese hatten jeweils an ihren Kioskständen in Barsinghausen (Ortsteil Kirchdorf), in Ronnenberg und in Ronnenberg (Empelde) eine Außenbewirtschaftung betrieben.

In einem Logistikzentrum in Laatzen weigerte sich ein Kunde, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Sein Attest wollte er dem Mitarbeiter jedoch nicht vorzeigen. Als die hinzugerufene Polizei erschien, war der Mann jedoch nicht mehr vor Ort.

Wie bereits in den vergangenen Tagen hielten sich im Bereich des Stellwerks in der Innenstadt erneut viele Personen aus der Betäubungsmittelszene auf. Etwa 30-40 Personen hielten sich am Montag gegen 18:00 Uhr nicht an die erforderlichen Mindestabstände und an die Tragepflicht der Mund-Nasen-Bedeckung. Die Einsatzkräfte der Polizei hielten sensibilisierende Gespräche, worauf sich einige Personen entfernten und die anderen die Hygienemaßnahmen einhielten.

In Pattensen ist um 16:45 Uhr ein Friseurgeschäft in der Johann-Koch-Straße geschlossen worden, da der Inhaber zum wiederholten Male kein Hygienekonzept vorlegen konnte. Es wurde ein Verfahren wegen einer Ordnungswidrigkeit nach dem Infektionsschutzgesetz eingeleitet.

Beamte des Polizeikommissariats Nordstadt überwachten gegen 19:20 Uhr die Einhaltung der Corona-Regeln an der Haltestelle ‚An der Strangriede‘ auf dem Engelbosteler Damm. Im Rahmen der Kontrolle wurden sie von einer 50-jährigen Frau angeschrien und beleidigt. Sie muss sich nun nicht nur wegen eines Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz sondern auch wegen Beleidigung strafrechtlich verantworten.

Der Großteil der durch die Einsatzkräfte angetroffenen Personen reagierte umgehend auf die Ansprachen der Polizei und zeigte sich einsichtig. Zum Teil herrschte in der Bevölkerung immer noch Unsicherheit über die Rechtslage und die Örtlichkeiten, an denen das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung vorgeschrieben ist.

Polizei im Einsatz

Eine Verletzte und hoher Sachschaden nach Autounfall in Waschstraße in Laatzen

9. November 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Bei einem Unfall in einer Waschstraße in Laatzen ist am Montag, 09.11.2020, eine Autofahrerin leicht verletzt worden. Vermutlich ein Bedienfehler am Auto löste dabei eine verhängnisvolle Kettenreaktion aus: Nachdem das Auto zunächst in der Waschstraße rückwärts fuhr, beschleunigte es danach unkontrolliert nach vorn und durchbrach mehrere Zäune. Erst an der Hauswand eines angrenzenden Betriebs endete die Fahrt.

Nach ersten Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover fuhr eine 88 Jahre alte Autofahrerin mit ihrem Mitsubishi Space Star kurz vor 10:00 Uhr in die Waschstraße einer Waschanlage an der Straße „Am Wehrbusch“. Aus bislang ungeklärter Ursache schaltete die Seniorin das automatikbetriebene Fahrzeug in den Rückwärtsgang. Das Fahrzeug stieß zurück und kollidierte mit Teilen der Waschanlage.

Die Frau erschreckte sich und schaltete erneut um. In der Folge beschleunigte das Fahrzeug unkontrolliert nach vorn, verließ die Waschstraße und durchbrach insgesamt drei Zäune. Nachdem das Fahrzeug die Straße „Am Wehrbusch“ überquert hatte, touchierte es zwei auf einem benachbarten Betriebsgelände abgestellte Pkw und kam schließlich an der Ecke eines Gebäudes zum Stillstand.

Die Seniorin erlitt bei dem Unfall leichte Verletzungen und wurde durch den Rettungsdienst behandelt. Die Polizei bezifferte den Sachschaden mit rund 65.000 Euro.

Corona-Kontrollen: Polizei greift bei Verstößen durch – Polizei Corona Kontrollen aktuell 1

Corona-Kontrollen: Polizei greift bei Verstößen durch

9. November 2020/in Polizei, Hannover

HANNOVER (ots). Im Rahmen von Schwerpunktkontrollen hat die Polizeiinspektion (PI) Besondere Dienste am Sonntag, 08.11.2020, in den Bereichen Hannover, Burgdorf und Garbsen Verstöße gegen die Corona-Regelungen konsequent geahndet. Unter anderem wurden die beliebtesten Ausflugsziele und Naherholungsgebiete wie der Maschsee oder das Steinhuder Meer von den Beamten kontrolliert.

Das schöne Herbstwetter und milde Temperaturen lockten am Sonntag zahlreiche Besucher in die Innenstadt und ins Grüne. Unterstützt von Beamten der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen achteten die Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Besondere Dienste insbesondere auf die Einhaltung der Corona-Verordnung und der damit zusammenhängenden Auflagen. Bei den mehrstündigen Kontrollen in den Bereichen Hannover, Burgdorf und Garbsen wurden bei größerem Personenaufkommen Lautsprecherdurchsagen eingesetzt und die Besucher auf die Regelungen hingewiesen.

Gegen 12:30 Uhr stellten die Polizei-Einsatzkräfte im Bereich einer Outdoor-Sportanlage eines Sportleistungszentrums am Ferdinand-Wilhelm-Fricke-Weg in Hannover ein erhöhtes Aufkommen fest. Die Beamten erinnerten die Besucher an die Zwei-Haushalt-Regel und forderten sie auf, die Abstände zu wahren.

Gegen 14:00 Uhr wurden größere Personengruppen im Bereich des Stellwerks (30 Personen) und des Raschplatzes (40-50 Personen) festgestellt. Die angetroffenen Menschen wurden von den Polizeikräften belehrt.

Gegen 14:30 Uhr wurden die Polizisten auf eine Zusammenkunft (30 Personen) in einem Gemeindezentrum eines Kirchenvereins in der Badenstedter Straße in Hannover aufmerksam. Die Gäste hielten sich an Mindestabstände, alle trugen ausnahmslos eine Mund-Nasen-Bedeckung, auch ein Hygienekonzept legte der Veranstalter vor.

Gegen 15:10 Uhr waren die Beamten am Maschsee im Einsatz. Mehrere hundert Menschen nutzten das schöne Wetter und verbrachten ihren Nachmittag am größten Gewässer Hannovers. Beim Eintreffen stellten die Polizisten fest, dass die Mindestabstände unterschritten wurden. Mithilfe von Lautsprecherdurchsagen wiesen die Beamten auf die geltenden Regeln hin. Auch im Bereich des Spielplatzes an der Auestraße und dem dortigen Skater- und Basketballplatz führten die Beamten Sensibilisierungsgespräche mit Erwachsenen bezüglich der Abstandsregeln.

Gegen 19:10 Uhr wurden die Beamten zu einem Lebensmittelgeschäft in der Niki-de-Saint-Phalle-Promenade gerufen, weil sich einer der Kunden weigerte, eine Mund-Nase-Bedeckung aufzusetzen. Er muss nun mit einer Ordnungswidrigkeitenanzeige rechnen.

Auch im Bereich Garbsen wurden diverse Kontrollen durchgeführt. Sowohl im Bereich der Haltestellen als auch in den Fußgängerzonen in der Stadt wurden vereinzelt Verstöße festgestellt und konsequent geahndet. Die Beamten waren zudem verstärkt im Bereich Steinhude im Einsatz.

In Burgdorf griffen die Einsatzkräfte insbesondere am Irenensee bei mehreren Verstößen gegen vorgeschriebene Abstände und die Maskenpflicht ein.

Den Beamten der PI Besondere Dienste fiel erneut auf, dass der Großteil der angetroffenen Personen umgehend auf die Ansprachen der eingesetzten Kräfte reagierte und sich einsichtig zeigte. In der Bevölkerung herrscht nach wie vor eine Unsicherheit über die Rechtslage und die Örtlichkeiten, an denen das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung vorgeschrieben ist.

Streifenwagen mit Blaulicht

Döhren: Zeugenaufruf nach Brand im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses

9. November 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Samstag, 07.11.2020, haben unbekannte Täter in einem Mehrfamilienhaus im hannoverschen Stadtteil Döhren einen Fahrradanhänger in Brand gesetzt. Zum Zeitpunkt der Brandentdeckung gegen 15:20 Uhr befanden sich mehrere Anwohner im Wohnhaus, weshalb die Feuerwehr die Bewohner evakuierte. Eine Frau und ihr dreijähriges Kind mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei Hannover war der Brand in der Fiedelerstraße kurz vor 15:20 Uhr gelegt worden. Ein aufmerksamer 36-jähriger Passant aus der Nachbarschaft reagierte nach Hilferufen einer Frau aus dem Haus sofort und entdeckte das Feuer an der hinteren Haustür. Unten im Treppenhaus vor einer Kellertür brannte ein abgestellter Fahrradanhänger zum Transport von Kindern. Mit zwei Feuerlöschern eines nahegelegenen Geschäfts löschte der Mann erfolgreich den Brand und verhinderte so eine Ausbreitung des Feuers. Unterstützung erhielt er durch eine 33-jährige Zeugin. Durch eine starke Rauchausbreitung im ganzen Treppenhaus, war den Bewohnern der Fluchtweg abgeschnitten. Die Feuerwehr evakuierte gemeinsam mit der Polizei das Haus.

Wegen des Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung wurden ein dreijähriger Junge und seine Mutter (43 Jahre) vorsorglich ins Krankenhaus gefahren. Ihren Hund rettete die Feuerwehr aus der Wohnung.

Insgesamt schätzt die Polizei den entstandenen Sachschaden auf etwa 20.000 Euro. Die Brandermittler gehen davon aus, dass es einen Tatzusammenhang zum Brandgeschehen vom 03.11.2020 in einem Mehrfamilienhaus am Bertha-von-Suttner-Platz zwischen 15:00 Uhr und 15:30 Uhr gibt. (wir berichteten: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/66841/4752453)

Zur Aufklärung beider Taten bittet die Polizei Zeugen, die Hinweise zu Tätern geben können oder in besagten Zeiträumen Verdächtiges beobachtet haben, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter Telefon 0511 109-5555 zu melden.

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