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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Stop Polizei

Kontrollen auf der Bundesautobahn (BAB) 2

29. Oktober 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Die Polizei Hannover hat am Mittwoch, 28.10.2020, auf der BAB 2 Schwerpunktkontrollen im Hinblick auf Verstöße gegen Tempolimits und Überholverbote durchgeführt. Dabei stellten die Beamten eine Vielzahl von Verkehrsordnungswidrigkeiten fest. Entsprechende Verfahren wurden eingeleitet. Ein Lkw fiel auf, weil er im Baustellenbereich mit 33 Kilometern pro Stunde zu schnell unterwegs war.

Am Mittwoch haben Einsatzkräfte des Zentralen Verkehrsdienstes der Polizeiinspektion Besondere Dienste auf der BAB 2 sowohl in Fahrtrichtung Dortmund als auch in entgegengesetzter Fahrtrichtung den Verkehr überwacht. Bei den Kontrollen registrierten die Beamten eine Reihe von Verstößen. Unter anderem fiel ihnen gegen 10:50 Uhr ein Lastwagen auf. Das Fahrzeug der Marke DAF war in Fahrtrichtung Berlin unterwegs.

In Höhe Rinteln beobachtete die Polizei, wie der 51 Jahre alte Fahrer trotz Überholverbots ausscherte und ein anderes Fahrzeug überholte. Zudem war er in einem Baustellenbereich mit 93 Kilometern pro Stunde gemessen worden. Erlaubt ist an dieser Stelle jedoch nur Tempo 60. Die Sicherheitsleistung in Höhe von 220 Euro, die aufgrund der Verstöße von dem Polen gefordert wurden, konnte dieser vor Ort nicht hinterlegen. Grund: Aufgrund vorheriger Verkehrsverstöße an anderer Stelle hatte er sein Bargeld bereits aufgebraucht. Der Mann durfte weiterfahren und erhält demnächst einen Bußgeldbescheid.

Ebenfalls gestoppt und kontrolliert wurde ein Mercedes E 220, der die Autobahn in Richtung Dortmund befuhr. Der Pkw mit Anhänger fiel gegen 10:40 Uhr einer Krad-Streife durch seine Fahrweise auf. Trotz des mitgeführten Anhängers und des im Baustellenbereich geltenden Überholverbots, befuhr der Pkw den linken Fahrstreifen. Andere Fahrzeuge überholte der Pkw zunächst nicht. Stattdessen wechselte er – womöglich weil er das Polizeikrad bemerkt hatte – auf die rechte Spur.

Nachdem das Motorrad das Gespann überholt hatte, beobachtete der Beamte jedoch, wie der 23 Jahre alte Pole erneut zum Überholen ansetzte und mehrere Fahrzeuge passierte. Auf dem Rastplatz Auetal wurde er schließlich gestoppt. Erst nachdem er eine Sicherheitsleistung in Höhe von 95 Euro gezahlt hatte, durfte der Mann seine Fahrt fortsetzen.

Bei den mehrstündigen Kontrollen registrierten die Beamten insgesamt 49 Verstöße gegen das Überholverbot, sechs Geschwindigkeitsüberschreitungen sowie drei Fälle der unerlaubten Handynutzung am Steuer. Hinzu kamen mehrere Verstöße gegen die Sozialvorschriften. Insgesamt 20 Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten stellten die Beamten fest. Darüber hinaus fiel bei der Kontrolle eines Pkw auf, dass an der Abgasanlage unerlaubterweise manipuliert wurde.

Polizei im Einsatz

Wunstorf: Schwer verletzt nach Ausweichmanöver für Wild

29. Oktober 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Auf der Bundesstraße (B) 441 ist es am frühen Donnerstagmorgen nach einem Wildwechsel zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Der Fahrer eines Skoda Octavia verlor aufgrund seines Ausweichmanövers zwischen Altenhagen und Wunstorf die Kontrolle über den Pkw. Es kam zu einem frontalen Aufprall an einem Baum.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei Wunstorf fuhr der 39-Jährige gegen 05:00 Uhr von Altenhagen kommend auf der B 441 in Richtung Wunstorf. Kurz hinter dem rechtsseitigen Parkplatz kam es zum Zusammenstoß mit einem Baum auf der rechten Straßenseite. Nach Angaben des Fahrers gab es zuvor einen Wildwechsel auf der Straße, woraufhin er dem Tier ausgewichen sei. Offenbar geriet sein Pkw dann außer Kontrolle und kollidierte mit dem Baum.

Der Mann war nach dem Unfall bei Bewusstsein, er konnte aufgrund seines Schockzustands die Fahrertür nicht öffnen. Ein auf den Unfallort zu kommender Ersthelfer hielt an und befreite den Unfallfahrer aus dem Fahrzeug. Der alarmierte Rettungsdienst brachte den schwer Verletzten umgehend in ein Krankenhaus.

Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen sowie für die Unfallaufnahme sperrte die Polizei die B 441 beidseitig. Durch den Unfall entstand am Pkw ein wirtschaftlicher Totalschaden.

Die Polizei rät Autofahrern zu dieser Jahreszeit insbesondere in den Abend- und frühen Morgenstunden besonders vorrausschauend zu fahren und eine angemessene Geschwindigkeit zu wählen, um Wildunfälle zu vermeiden. Sobald ein Tier vor dem Auto auftaucht, wird empfohlen das Fernlicht auszuschalten, damit das Tier nicht geblendet wird und zu hupen, um es zu vertreiben. Das Tempo sollte reduziert werden, weil mit weiteren Tieren gerechnet werden muss. Wenn sich ein Zusammenstoß nicht vermeiden lässt, sollte eine Gefahrenbremsung eingeleitet werden, ohne auszuweichen.

Polizei im Einsatz

Hannover-Bothfeld: Stadtbahn schleift Passagier mit

28. Oktober 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Mittwoch, 28.10.2020, hat eine Stadtbahn einen 40 Jahre alten Mann einhundert Meter mitgeschleift. Dabei zog er sich schwere Verletzungen zu. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung und bittet die Bevölkerung um Zeugenhinweise.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover fuhr der 40-Jährige gegen 11:55 Uhr mit der Stadtbahn der Linie 9 in Fahrtrichtung Empelde. An der Haltestelle Bothfeld stieg er zunächst aus der Stadtbahn aus, griff aber in den Waggon, um noch etwas aufzuheben. Die Türen gingen zu und der Arm des Mannes wurde eingeklemmt. Der 45 Jahre alte Stadtbahnfahrer bekam augenscheinlich davon nichts mit und setzte seine Fahrt fort. Der 40-Jährige wurde circa einhundert Meter von der Stadtbahn mitgeschleift, bevor sich sein Arm aus der Tür löste und er neben den Gleisen auf die Straße fiel. Die Stadtbahn fuhr weiter.

Zeugen alarmierten den Rettungsdienst und leisteten dem Verletzten Erste Hilfe. Die Rettungskräfte versorgten den schwer verletzten Mann medizinisch und brachten ihn zur stationären Behandlung in eine Klinik. Während der Rettungsmaßnahmen kam es zeitweise zu Behinderungen im Öffentlichen Personennahverkehr.

Über die Leitstelle wurde der Stadtbahnfahrer über den Unfall informiert. Er brachte umgehend die Stadtbahn zum Betriebshof Glocksee. Dort wurde der Waggon von den Beamten des Verkehrsunfalldienstes Hannover untersucht.

Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung und bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.

Polizei im Einsatz

Corona-Kontrollen in Hannovers Innenstadt

28. Oktober 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Aufgrund der anhaltend hohen Zahl von Neuinfektionen mit dem Corona-Virus und den damit verbundenen Beschränkungen hat die Polizei Hannover ihre Kontrollen verstärkt. Am Dienstag, 27.10.2020, wurden bei den Kontrollen von Geschäften, Friseursalons und Bordellen in der Innenstadt diverse Verstöße festgestellt. Elf Betriebe mussten vorzeitig schließen.

Über mehrere Stunden hinweg haben Einsatzkräfte der Polizeistation Raschplatz im Verlauf des Dienstags in der hannoverschen Innenstadt zahlreiche Betriebe, darunter Geschäfte, Restaurants, Friseure, aber auch Bordelle auf die Einhaltung der Corona-Regelungen überprüft. Unterstützung fanden sie dabei in Kräften des Polizeikommissariats Hannover-Mitte sowie in Beamten der Polizeiinspektion Besondere Dienste.

Deutlich sichtbar bestreiften Polizeibeamte während der Kontrollmaßnahmen die Fußgängerzone der Stadt. Gruppen und Einzelpersonen wurden hinsichtlich der seit Mittwoch, 28.10.2020, geltenden Tragepflicht einer Mund-Nase-Bedeckung aktiv angesprochen und sensibilisiert. Kontrolliert wurde auch im Bereich der Markthalle. Dort wurden ab 14:00 Uhr insgesamt 19 Betriebe überprüft. In 15 Fällen mussten Gefährderansprachen wegen einzelnen, nicht schwerwiegenden Mängeln geführt werden, die erforderlichen Maßnahmen wurden dort aber grundsätzlich umgesetzt. In drei Fällen wurden Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet, weil gegen das Infektionsschutzgesetz verstoßen wurde.

Um 14:50 Uhr fiel den Beamten ein Backwarengeschäft mit Café in der Georgstraße auf, weil dort keine Kundendaten erfasst wurden. Ein entsprechendes Verfahren wurde eingeleitet. Um 15:15 Uhr bemängelten Einsatzkräfte bei der Kontrolle eines Friseurbetriebs in der Nordmannpassage diverse Verstöße gegen die Corona-Verordnung. Der Salon wurde bis zur Behebung der Missstände geschlossen, Verfahren wurden eingeleitet. Dasselbe gilt für ein Restaurant in der Schillerstraße, das fast zeitgleich kontrolliert wurde. Die Betreiber konnten kein Hygienekonzept vorlegen.

Um 18:20 Uhr stellten die Einsatzkräfte in einem Restaurant in der Reuterstraße schwerwiegende Verstöße gegen die Corona-Verordnung fest. Der Betrieb wurde vorläufig untersagt. Da sich der Betreiber uneinsichtig zeigte, wurde die Gaststätte versiegelt. Wenig später wurden wegen diverser Verstöße auch zwei Friseursalons in der Schmiede- und in der Goethestraße durch die Beamten geschlossen.

Um 19:05 Uhr fiel den Einsatzkräften ein Bordell in der Scholvinstraße auf, gegen das bereits in den vergangenen Tagen eine Schließungsverfügung ausgesprochen worden war. Dort wurden auch am Mittwoch keine Einlasskontrollen durchgeführt und damit gegen die vorherige Schließungsverfügung verstoßen. Das Bordell wurde erneut geschlossen und ein entsprechendes Verfahren eingeleitet.

Ebenfalls schließen musste um 19:15 Uhr nach einer Kontrolle durch die Polizei eine sogenannte Shisha-Bar in der Straße „Am Marstall“. Es konnte kein Hygienekonzept vorlegt werden, zudem wurde eine unzureichende Reinigung der Wasserpfeifen festgestellt. Darüber hinaus wurde bemerkt, dass Tabak unversteuert abgegeben wurde.

Bei den Kontrollen mussten insgesamt 31 Gefährderansprachen geführt werden sowie elf Betriebe aufgrund einer entsprechenden Verfügung sofort schließen.

Polizei im Einsatz

Ronnenberg: Radfahrer schwer verletzt nach Unfall am Benther Berg

27. Oktober 2020/in Polizei

HANNOVER (otts). Am Benther Berg ist es heute, Dienstag, 27.10.2020, gegen 15:30 Uhr zu einem Zusammenstoß zweier Radfahrer gekommen. Vermutlich aus Unachtsamkeit gerieten die jeweiligen Radlenker der aufeinander zu fahrenden Männer aneinander und verhakten sich ineinander. Ein 66-Jähriger stürzte dadurch und verletzte sich schwer.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover ereignete sich der Unfall auf einem geschotterten Weg am nordöstlichen Rand des Waldes am Benther Berg in Ronnenberg. Ein 59-jähriger Radfahrer kam aus Richtung des Jägerheims an der Lenther Chaussee und fuhr bergauf am Waldrand entlang in Richtung Benthe. Nach etwa 400 m begegnete ihm der 66-Jährige mit einem S-Pedelec (siehe unten). Aus nicht abschließend geklärten Umständen berührten sich beide Lenker und verhakten sich. Der Pedelec-Fahrer stürzte unmittelbar und verletzte sich schwer, der andere Mann hingegen kam nicht zu Fall und verletzte sich lediglich leicht.

Ein Rettungswagen brachte den schwer verletzten Mann unter notärztlicher Begleitung in ein Krankenhaus. Durch den Unfall entstand ein geringer Sachschaden.

S-Pedelecs („Schnelle Pedelecs“) ermöglichen mit Treten eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 45 km/h bei max. 500 Watt. Ohne Treten erreichen sie bis zu 20 km/h. Sie sind mit einem Versicherungskennzeichen ausgestattet und dürfen nur mit einem Helm gefahren werden. Radfahrer eines S-Pedelecs benötigen eine Fahrerlaubnis der Klasse AM (Mindestalter 16 Jahre) und dürfen keinen Radweg nutzen, da sie als Kraftfahrzeug gelten.

Streifenwagen mit Blaulicht

Hannover-Davenstedt: Unbekannter Brandstifter schlägt zweimal zu

27. Oktober 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Samstag, 24.10.2020, ist es auf einem Parkplatz eines Supermarkts im Geveker Kamp im hannoverschen Stadtteil Davenstedt zu einem Brand an einem Pkw gekommen. Dabei brannte der Volkswagen Up vollständig aus. Die Polizei schließt aktuell eine vorsätzliche Brandstiftung nicht aus und bittet Bevölkerung um Zeugenhinweise.

Ein Zeuge entdeckte gegen 04:55 Uhr auf einem frei zugänglichen Parkplatz eines Supermarkts ein brennendes Fahrzeug und alarmierte die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte löschten den VW Up (Erstzulassung 2018) mit dem Schaum, der Pkw brannte trotzdem vollständig aus. Verletzt wurde niemand. Die Polizei beziffert den Schaden mit circa 10.000 Euro.

Am Montag, 26.10.2020, untersuchten die Brandermittler das betroffene Fahrzeug und den Brandort. Eine vorsätzliche Brandstiftung kann nicht ausgeschlossen werden.

Zudem prüfen die Beamten einen Zusammenhang mit einer Sachbeschädigung durch Feuer an einem Audi TT. Ein bislang unbekannter Täter zündete im Zeitraum vom 23.10.2020 (17:00 Uhr) bis 24.10.2020 (17:30 Uhr) eine Plastikabdeckung eines Frontscheinwerfers des Autos an, das ebenfalls auf dem Parkplatz im Geveker Kamp stand. Der Schaden wird von der Polizei auf circa 1.000 Euro geschätzt.

Die Polizei bittet Zeugen, die etwas Verdächtiges gesehen haben, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

Polizei im Einsatz

Südstadt: Erneute Brandstiftung an Oldtimern

26. Oktober 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Sonntag, 25.10.2020, ist es erneut zu einem Brand von Oldtimern in Hannover gekommen. Drei Fahrzeuge in einer Tiefgarage eines Wohnkomplexes in der Alten Döhrener Straße in der hannoverschen Südstadt wurden durch unbekannte Täter in Brand gesetzt. Während der Löscharbeiten mussten Menschen evakuiert werden, verletzt wurde niemand.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Zentralen Kriminaldienstes Hannover wurde am Sonntag gegen 15:40 Uhr ein Brand in der Alten Döhrener Straße gemeldet. Die Feuerwehr stellte vor Ort eine sehr starke Rauchentwicklung in der Tiefgarage fest und evakuierte vier Häuser des Gebäudekomplexes. Zwei brennende Fahrzeuge wurden gelöscht. (siehe Pressemeldung der Feuerwehr Hannover)

Bei den brennenden Pkw handelt es sich um einen VW Käfer Cabrio und ein Mercedes SL. An einem BMW 2000 (ebenfalls ein Oldtimer) entstand auch Schaden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen und geht derzeit von einer vorsätzlichen Brandstiftung an zwei Oldtimern aus. Der Brandort wurde durch die Beamten beschlagnahmt.

Es entstand ein erheblicher Sachschaden von mindestens 400.000 Euro. Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen dauern derzeit noch an. Geprüft wird derzeit ein Zusammenhang zu den vergangenen drei Oldtimer-Bränden in den letzten Wochen.

Streifenwagen mit Blaulicht

Serie von Kelleraufbrüchen in Hannover-Vahrenheide

25. Oktober 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Unbekannte Täter haben vermutlich in der Nacht zu Samstag, 24.10.2020, insgesamt 15 Keller zweier benachbarter Hauseingänge im hannoverschen Stadtteil Vahrenheide aufgebrochen und Diebesgut erlangt. Die Einbrüche waren Mietern am frühen Samstagnachmittag aufgefallen. Entwendet wurden unter anderem Lebensmittel, Küchengeräte und Kleidung.

Am frühen Samstagnachmittag stellten die Mieter zweier miteinander verbundener Mehrfamilienhäuser an der Leipziger Straße in Hannover-Vahrenheide fest, dass unbekannte Täter insgesamt 15 Kellerabteile aufgebrochen hatten. Offensichtlich suchten sie in den Räumlichkeiten nach Wertgegenständen. Aus insgesamt fünf Kellern ließen sie diverses Diebesgut mitgehen.

Verschwunden sind unter anderem Lebensmittel, Kleidung, Küchengeräte sowie zwei Spielkonsolen. Auch ein Koffer mit Goldbesteck darin wird vermisst. Der Gesamtschaden beläuft sich auf rund 3.150 Euro. Aufgrund der Menge der gestohlenen Gegenstände erscheint es als wahrscheinlich, dass der oder die Täter die Beute mit Fahrzeugen abtransportiert haben. Die Polizei hat Ermittlungen wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls eingeleitet.

Zeugen, die Hinweise zu den Taten oder auffälligen Fahrzeugbewegungen in der Leipziger Straße machen können, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Hannover-Lahe unter Telefon 0511 109-3317 zu melden.

Polizei im Einsatz

Polizei ermittelt nach Sturz einer Frau aus dritter Etage eines Hauses in Hannover-Vahrenwald

25. Oktober 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Eine Frau ist am späten Samstagabend, 24.10.2020, aus dem dritten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses im hannoverschen Stadtteil Vahrenwald gestürzt. Die 36-Jährige landete nach dem Sturz vom Balkon auf einem Vordach und erlitt dabei lebensgefährliche Verletzungen. Die Polizei nahm einen 44-jährigen Mann fest. Die Ermittlungen müssen nun klären, ob er für den Sturz verantwortlich ist.

Nach ersten Erkenntnissen war es in einer Wohnung im dritten Obergeschoss des Hauses zwischen der 36-Jährigen und deren 44 Jahre alten Lebensgefährten zu Streitigkeiten gekommen. Gegen 23:55 Uhr stürzte die Frau aus bislang ungeklärter Ursache vom Balkon der Wohnung in die Tiefe. Die 36-Jährige landete auf einem Vordach und wurde lebensgefährlich verletzt. Mit einem Rettungswagen kam sie ins Krankenhaus, wo sie noch in der Nacht notoperiert wurde. Die Frau konnte aufgrund ihres Gesundheitszustandes bislang noch nicht zu den Umständen des Sturzes befragt werden.

Die Polizei nahm den 44-Jährigen vorläufig fest. Er kam ins Polizeigewahrsam. Ein Alkoholtest ergab bei ihm 2,90 Promille. Die Ermittlungen müssen nun klären, ob er für den Sturz verantwortlich ist.

Streifenwagen mit Blaulicht

Pkw kollidiert in Laatzen mit entgegenkommenden Pkw und schleudert ins Gleisbett

25. Oktober 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Bei der Kollision zweier Autos sind in der Nacht zu Sonntag, 25.10.2020, in Laatzen zwei Autoinsassen verletzt worden. Ein 35-Jähriger war in der Hildesheimer Straße mit seinem Pkw in einer Kurve auf die Gegenfahrbahn geraten und mit einem entgegenkommenden Fahrzeug zusammengeprallt. In der Folge schleuderte sein Fahrzeug ins angrenzende Gleisbett der Stadtbahn. Die Polizei sucht Zeugen des Unfalls.

Nach ersten Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes war der 35-Jährige mit seinem Mercedes-Benz C 180 gegen 01:25 Uhr in der Hildesheimer Straße in Laatzen unterwegs, als er in einer Rechtskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Das Auto prallte gegen den Bordstein und schleuderte dann auf die Gegenfahrbahn, wo es mit einem entgegenkommenden Citröen C4 kollidierte. Durch die Wucht des Aufpralls schleuderte der Mercedes von der Straße und kam im angrenzenden Gleisbett der Stadtbahn zum Stillstand.

Der 25 Jahre alte Fahrer des Citröen und sein 26 Jahre alter Beifahrer wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Den entstandenen Sachschaden beziffert die Polizei mit rund 23.000 Euro.

Während der Unfallaufnahme gelang es dem 35-Jährigen, sich unbemerkt vom Unfallort zu entfernen. Er blieb zunächst verschwunden. Ein Atemalkoholtest ergab bei ihm kurz zuvor einen Wert von 1,86 Promille. Gegen den Mann wird nun nicht nur wegen Gefährdung des Straßenverkehrs infolge Alkohols ermittelt. Die Beamten leiteten gegen ihn auch ein Ermittlungsverfahren wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort ein.

Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang geben können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter Telefon 0511 109-1888 zu melden.

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