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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Streifenwagen mit Blaulicht

Pkw kollidiert in Laatzen mit entgegenkommenden Pkw und schleudert ins Gleisbett

25. Oktober 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Bei der Kollision zweier Autos sind in der Nacht zu Sonntag, 25.10.2020, in Laatzen zwei Autoinsassen verletzt worden. Ein 35-Jähriger war in der Hildesheimer Straße mit seinem Pkw in einer Kurve auf die Gegenfahrbahn geraten und mit einem entgegenkommenden Fahrzeug zusammengeprallt. In der Folge schleuderte sein Fahrzeug ins angrenzende Gleisbett der Stadtbahn. Die Polizei sucht Zeugen des Unfalls.

Nach ersten Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes war der 35-Jährige mit seinem Mercedes-Benz C 180 gegen 01:25 Uhr in der Hildesheimer Straße in Laatzen unterwegs, als er in einer Rechtskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Das Auto prallte gegen den Bordstein und schleuderte dann auf die Gegenfahrbahn, wo es mit einem entgegenkommenden Citröen C4 kollidierte. Durch die Wucht des Aufpralls schleuderte der Mercedes von der Straße und kam im angrenzenden Gleisbett der Stadtbahn zum Stillstand.

Der 25 Jahre alte Fahrer des Citröen und sein 26 Jahre alter Beifahrer wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Den entstandenen Sachschaden beziffert die Polizei mit rund 23.000 Euro.

Während der Unfallaufnahme gelang es dem 35-Jährigen, sich unbemerkt vom Unfallort zu entfernen. Er blieb zunächst verschwunden. Ein Atemalkoholtest ergab bei ihm kurz zuvor einen Wert von 1,86 Promille. Gegen den Mann wird nun nicht nur wegen Gefährdung des Straßenverkehrs infolge Alkohols ermittelt. Die Beamten leiteten gegen ihn auch ein Ermittlungsverfahren wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort ein.

Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang geben können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter Telefon 0511 109-1888 zu melden.

Polizei im Einsatz

Präsenzeinsätze der Polizei in Hannovers Innenstadt

25. Oktober 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Seit längerem zeigt die Polizei in den Abend- und Nachtstunden in Hannovers Innenstadt erhöhte Präsenz, um das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung zu stärken und die Einhaltung der Corona-Beschränkungen zu kontrollieren. Seit vergangenem Freitag, 23.10.2020, kam aufgrund des erhöhten Inzidenzwertes erstmals eine Sperrstunden-Regelung hinzu. Bei ihren Einsätzen bis Sonntagmorgen, 25.10.2020, wurden jedoch kaum Verstöße dagegen festgestellt.

Wegen des zuletzt deutlich gestiegenen Inzidenzwertes greift auch in der Region Hannover inzwischen eine Sperrstunden-Regelung. Von 23:00 Uhr bis 6:00 Uhr morgens müssen Gastronomiebetriebe schließen. Seit Samstag, 24.10.2020, ist ihnen zudem auch der Außer-Haus-Verkauf von Alkohol untersagt. Bei ihren Präsenzeinsätzen am Freitag- und Samstagabend haben die Beamten der Polizeistation Raschplatz deshalb auch mögliche Verstöße gegen die verschärften Auflagen kontrolliert. Unterstützt wurden sie dabei von Einsatzkräften des Polizeikommissariats Mitte, der Polizeidirektion Besondere Dienste sowie Kräften der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen. Das Fazit: Fast alle Bars und Kneipen hielten sich an die Sperrstunde. Allerdings mussten zahlreiche Bordelle geschlossen werden.

Neben der Sperrstunden-Regelung wurden auch die bereits vorher geltenden Corona-Auflagen kontrolliert. Am Freitag stellten Beamte in diesem Zusammenhang gegen 22:10 Uhr in einer Bar in der Heiligerstraße diverse Verstöße fest. So wurde beispielsweise kein Hygienekonzept vorgelegt, zudem fehlten ausreichend Desinfektionsmöglichkeiten, Mindestabstände wurden unterschritten und Bedienstete trugen keine Mund-Nase-Bedeckung. Dem Inhaber wurde die Schließungsverfügung ausgesprochen.

Um 0:10 Uhr bemerkten die Einsatzkräfte in einer Bar in der Schillerstraße noch mehrere Personen. Wie sich herausstellte, handelte es sich um diverse Mitarbeiter. Nach Identitätsfeststellungen wurden sie aufgefordert, die Räumlichkeiten zu verlassen und die Bar endgültig zu schließen. Einen ähnlichen Einsatz verzeichnete die Polizei wenig später in einer Bar in der Nikolaistraße.

Am Samstagabend kontrollierte die Polizei gegen 18:30 Uhr vier Bordelle in der Ludwigstraße. Eines davon konnte kein Hygienekonzept vorlegen und wurde daraufhin geschlossen. Zudem wurde wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet.

Weil das nötige Hygienekonzept fehlte, keine Mund-Nase-Bedeckungen getragen und Kundendaten nicht dokumentiert wurden, erteilten die Beamten um 19:05 Uhr auch einem Friseursalon in der Schillerstraße eine Schließungsverfügung. Anders sah es bei der Kontrolle von insgesamt 16 Lokalitäten in der Altstadt aus, die ab 19:30 Uhr überprüft wurden. Alle konnten entsprechende Hygienekonzepte vorlegen und hielten sich an sämtliche Auflagen. Seitens der Betreiber und Gäste wurden die Kontrollmaßnahmen zudem begrüßt.

Um 21:15 Uhr fiel eine Spielhalle in der Mehlstraße negativ auf, weil diverse Verstöße gegen Corona-Auflagen festgestellt wurden. Auch diese Einrichtung musste daraufhin vorzeitig schließen. Ebenso erging es einer Bar in der Escherstraße um 21:30 Uhr.

Um 0:13 Uhr wurden im Bereich Steintor insgesamt elf Bordelle einer Kontrolle unterzogen. Bei acht von diesen wurden diverse Verstöße gegen Hygienevorschriften registriert. Die Folge waren jeweils eingeleitete Ordnungswidrigkeitsverfahren sowie Schließungsverfügungen.

Um 1:50 Uhr stellten die Einsatzkräfte fest, dass eine Bar in der Reitwallstraße die Sperrstunde missachtet hatte. Mehr als 40 Gäste trafen die Polizeibeamten in dem Lokal an. Die Bar musste schließen, ein Verfahren wurde gegen den Betreiber eingeleitet.

Um 2:40 Uhr meldete ein Zeuge, dass zwei Bordelle, die zuvor Schließungsverfügungen erhalten hatten, weiterhin geöffnet waren. Die erneute Überprüfung hatte zwei weitere Schließungsverfügungen und Ordnungswidrigkeitsverfahren zur Folge.

Polizei im Einsatz

Hannover-Bothfeld: Jugendliche randalieren vor Einkaufszentrum

23. Oktober 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Donnerstag, 22.10.2020, ist es zu Randale vor einem Einkaufszentrum in der Adolf-Emmelmann-Straße im hannoverschen Stadtteil Bothfeld gekommen. Sieben Jugendliche verhielten sich aggressiv und schlugen gegen die Scheiben des Einkaufszentrums. Als die Polizei dazu gerufen wurde, störte ein unbeteiligter 18-Jähriger die Kontrolle und leistete erheblichen Widerstand. Das Geschehen wurde zudem von Schaulustigen mit Smartphones gefilmt.

Nach bisherigen Erkenntnissen informierten Zeugen gegen 21:00 Uhr die Polizei über eine Gruppe Jugendlicher im Alter zwischen 15 und 18 Jahren, die sich im Eingangsbereich eines Einkaufszentrums aufhielten, aggressiv waren und gegen die Scheiben schlugen. Beim Eintreffen der Beamten ergriffen die Randalierer die Flucht. Vier Personen, auf die Beschreibungen durch Zeugen passten, konnten von der Polizei angetroffen und kontrolliert werden.

Während der Sachverhaltsklärung mit den vier Personen kam ein 18 Jahre alter Mann aus dem Einkaufszentrum heraus und stachelte die ihm bekannte Gruppe gegen die Kontrolle und Beamten an. Auf die Ansprache der Polizisten reagierte er nicht und ignorierte den erteilten Platzverweis. Die Beamten wollten ihn festnehmen. Der 18-Jährige leistete erheblichen Widerstand, sodass die Polizisten weitere Kräfte anfordern mussten. Während der Festnahme kam es zu lautstarken beleidigenden Äußerungen gegenüber den Polizisten seitens weiterer Schaulustiger, die offensichtlich die beteiligten Jugendlichen und den 18-Jährigen kannten. Außerdem filmten sie die Festnahme mit ihren Handys.

Nach Identitätsfeststellungen erteilten die Beamten den Jugendlichen Platzverweise. Der 18-Jährige wurde in die Polizeiwache gebracht, wo ein freiwilliger Atemalkoholtest durchgeführt wurde. Dieser verlief negativ.

Die Polizei hat gegen den 18-Jährigen Strafverfahren wegen Widerstands gegen Polizeibeamte und Beleidigung eingeleitet.

Polizei im Einsatz

Fehlende Hygienekonzepte: Polizei schließt in Hannovers Innenstadt mehrere Bars und Friseurgeschäfte

22. Oktober 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie kontrolliert die Polizei im Rahmen von regelmäßigen Streifen die Einhaltung entsprechender Verordnungen und darin aufgeführter Beschränkungen. Am Dienstag, 20.10.2020, und am Mittwoch, 21.10.2020, haben Beamte des Polizeikommissariats Mitte in Bars und Friseurgeschäften mehrere Verstöße festgestellt und die Lokalitäten daraufhin geschlossen.

Am späten Dienstagabend gegen 23:30 Uhr kontrollierten die Beamten zunächst in der Goseriede eine sogenannte Shisha-Bar, deren Betreiber bereits am vergangenen Wochenende auf das fehlende Hygienekonzept hingewiesen wurde. Da dieses erneut nicht vorgelegt werden konnte, sprachen die Polizisten eine Schließungsverfügung aus, die direkt umgesetzt wurde. Gegen 0:16 Uhr und 0:28 Uhr kontrollierten die Einsatzkräfte noch zwei weitere Bars in der Mehlstraße. Auch hier wurden die fehlenden Hygienekonzepte bereits am Wochenende beanstandet. Da dieses weiterhin nicht vorgehalten wurde, mussten auch diese beiden Bars vorläufig schließen.

Am Mittwoch wurde gegen 16:55 Uhr durch Einsatzkräfte der Polizei zudem ein Friseurgeschäft am Marstall geschlossen. Bereits in den Tagen zuvor war die Einrichtung mehrfach wegen Verstößen gegen Hygienebestimmungen beziehungsweise gegen die Corona-Beschränkungen aufgefallen. Unter anderem konnte durch den Inhaber kein Hygienekonzept vorgelegt werden. In der Folge wurde das Geschäft temporär geschlossen. Bei der jüngsten Kontrolle am Mittwoch fiel den Polizeibeamten auf, dass Mitarbeiter nicht wie vorgeschrieben Einweghandschuhe trugen, auch waren sämtliche Arbeitsplätze verschmutzt. Abstände wurden nicht eingehalten, zudem wurden selbst in Anwesenheit der Polizei Kunden mit Wangenküssen verabschiedet. Aufgrund der Verstöße und des noch immer nicht vorliegenden Hygienekonzeptes wurde das Geschäft erneut geschlossen.

Mit derselben Konsequenz endete um 18:10 Uhr die Kontrolle eines anderen Friseurgeschäfts in der Steintorstraße. Der Inhaber konnte kein Hygienekonzept vorlegen, zudem wurden Kunden ohne vorgeschrieben Mund-Nase-Bedeckung festgestellt. Auch wurden die Kontaktdaten der Kunden nicht erhoben.

Tag des Einbruchschutzes – Einbruchsschutz

Tag des Einbruchschutzes

21. Oktober 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Am kommenden Sonntag, 25.10.2020, ist der Tag des Einbruchschutzes. Rund um den bundesweiten Aktionstag, der jährlich stattfindet, informiert die Polizeiliche Kriminalprävention der Polizeidirektion Hannover die Bevölkerung umfassend über die effektive Sicherung von Haus oder Wohnung.

Im Zusammenhang mit dem Tag des Einbruchschutzes, an dem die Bevölkerung stärker für das Thema sensibilisiert werden soll, bestreifen die Mitarbeitenden des Präventionsteams der Polizeidirektion Hannover in den kommenden 14 Tagen an unterschiedlichen Tagen Wohngebiete. Dabei werden Eigentümer und Mieter bei offensichtlichen Verhalten, die Täter dazu einladen in Einfamilienhäuser einzusteigen, Informationen und Tipps zum richtigen Verhalten an die Hand geben.

Schwachstellen könnten beispielsweise nicht richtig verschlossene oder gekippte Fenster, geöffnete Garagentore, überfüllte Briefkästen oder die Öffnung der Haustür durch Anwohner ohne Nachfrage beziehungsweise Prüfung, wer denn genau Einlass begehrt, sein. Werden solche Probleme bei den Streifengängen festgestellt, werden die Betroffenen mit einem Infoblatt darauf hingewiesen.

Dass die Bemühungen Effekte zeigen und der Einbruchschutz wirkt, belegt der Blick in die Statistik: Im vergangenen Jahr wurden im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Hannover insgesamt 1.799 Einbruchsdiebstähle in Wohnungen festgestellt. Das waren 491 Fälle weniger als noch ein Jahr zuvor und ein historischer Tiefststand: Seit dem Jahr 2000 ist die Zahl der Wohnungseinbruchsdiebstähle um 55 Prozent zurückgegangen.

Die positive Entwicklung lässt sich unter anderem auf die technische Verbesserung der Sicherheit für Wohnungen, die seit dem Jahr 2017 geltende höhere Strafzumessung sowie die Einrichtung einer speziellen Ermittlungsgruppe in der Polizeidirektion Hannover und die hieraus resultierenden Ermittlungserfolge zurückführen. Ein weiteres bedeutendes Puzzlestück ist zudem die Aufklärung der Bevölkerung.

Weitere allgemeine Informationen zum Thema erhalten Interessierte vom Präventionsteam der Polizeidirektion Hannover unter Telefon 0511 109-2579 oder -2581. Persönliche und kostenlose Beratungen bezüglich technischer Sicherungsmöglichkeiten von Wohnungen und Häusern bietet die Fachdienststelle Technische Prävention, die unter Telefon 0511 109-1114 zu erreichen ist.

Polizei im Einsatz

Bemerode: Polizeibeamtin von mutmaßlichem Ladendieb bei Flucht verletzt

20. Oktober 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Bei der Kontrolle eines mutmaßlichen Ladendiebs ist am Montagabend, 19.10.2020, im hannoverschen Stadtteil Bemerode eine Polizeibeamtin verletzt worden. Während der Überprüfung des Verdächtigen ergriff dieser zwischenzeitlich die Flucht. Beim Versuch, ihn aufzuhalten, wurde die Beamtin so schwer verletzt, dass sie im Krankenhaus behandelt werden musste. Wenig später kehrte der Verdächtige zum Tatort zurück.

Ein Ladendetektiv hat am Montag gegen 22:15 Uhr die Polizei zur Stadtbahnhaltestelle August-Madsack-Straße in Hannover-Bemerode gerufen, nachdem er in einer Bahn einen mutmaßlichen Ladendieb wiedererkannt hatte. Die eingesetzten Beamten kontrollierten daraufhin den 16 Jahre alten Verdächtigen, der mit zwei 15 und 19 Jahre alten Begleitern unterwegs war.

Bei der Kontrolle einer mitgeführten Tasche des Jugendlichen stießen die Beamten nicht nur auf mutmaßliches Diebesgut, sondern auch auf insgesamt zwei Gramm Marihuana, das umgehend beschlagnahmt wurde. Zudem stellten die Polizisten einen Teleskopschlagstock sicher.

Als auch die beiden Begleiter des Verdächtigen durchsucht werden sollten, ergriff der 15-Jährige plötzlich die Flucht in stadteinwärtige Richtung. Zeitgleich ergriff der 16-Jährige eine auf einer Bank abgestellte Tasche und flüchtete ebenfalls. Beim Versuch, ihn festzuhalten, wurde eine 23 Jahre alte Polizeibeamtin verletzt. Sie kam zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus.

Wenige Minuten nach der Flucht kehrte der 16-Jährige zum Tatort zurück. Die Tasche hatte er nicht mehr dabei. Um einen erneuten Fluchtversuch zu verhindern, legten die Beamten ihm Handfesseln an. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Jugendliche einem Erziehungsberechtigten übergeben.

Gegen den Jugendlichen wurden Ermittlungsverfahren wegen Widerstands, Diebstahls mit Waffen sowie Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

Streifenwagen mit Blaulicht

Zeugenaufruf: Unbekannte stehlen hochwertige Motorräder aus Garage in Badenstedt

20. Oktober 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Nach dem Diebstahl mehrerer hochwertiger Motorräder aus einer Garage in Hannover-Badenstedt hofft die Polizei auf Hinweise aus der Bevölkerung. Unbekannte hebelten in der Nacht zu Samstag, 17.10.2020, das verschlossene Tor einer Garage auf und entwendeten gleich drei Motorräder. Darunter befand sich auch ein auffälliges Harley-Davidson-Gespann.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei ereignete sich der Diebstahl womöglich in der Nacht zu Samstag zwischen 23:30 Uhr und 0:30 Uhr. In dieser Zeit hatte eine Anwohnerin des im Sternheimweg befindlichen Garagenhofs laute Geräusche vernommen und aus dem Fenster geschaut. Dabei erblickte sie einen weißen Transporter unbekannten Fabrikats, der mit eingeschaltetem Licht und laufenden Motor im Garagenhof stand. Letztlich schenkte die Zeugin dem Ganzen keine weitere Beachtung. Erst am Morgen des Sonntags, 18.10.2020, stellten die 63 und 68 Jahre alten Eigentümer der Motorräder den Diebstahl fest und riefen die Polizei.

Bei dem Diebstahl ließen die unbekannten Täter ein schwarzes Harley-Davidson-XLH-Gespann mit einem auffälligen Beiwagen mitgehen. Zudem verschwand eine frostblaue BMW R1200C sowie ein schwarzes Motorrad vom Typ Kawasaki EN 500. Den Wert der gestohlenen Fahrzeuge beziffert die Polizei mit insgesamt rund 25.000 Euro.

Zeugen, die Hinweise zu dem Diebstahl oder den Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter Telefon 0511 109-5555 zu melden.

Polizei im Einsatz

Havelse: Brand im Mehrfamilienhaus

19. Oktober 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). In den frühen Morgenstunden des Montags, 19.10.2020, hat es ein Feuer im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses gegeben. Trotz starker Rauchentwicklung wurde niemand verletzt. Die Polizei Hannover geht derzeit von einer versuchten schweren Brandstiftung aus und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

Gegen 02:50 Uhr meldeten sich Bewohner aus dem Haus an der Marienwerderstraße. Sie hatten das Feuer im Treppenhaus bemerkt und alarmierten umgehend Polizei und Feuerwehr. Nach den bisherigen Erkenntnissen der Brandermittler der Polizei Hannover wurden Fußmatten vor den Wohnungseingangstüren im Erdgeschoss mit einer brennbaren Flüssigkeit in Brand gesetzt. Die Fußmatten wurden noch vor Eintreffen der Polizei von einem Anwohner nach draußen getragen. Zurück blieb das verqualmte Treppenhaus, das durch die Feuerwehr gelüftet wurde. Verletzt wurde niemand. Die Polizei geht derzeit von einer versuchten schweren Brandstiftung aus.

Die Brandexperten prüfen nun einen möglichen Tatzusammenhang mit einem Brand, der sich vor einer Woche im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses an der Straße Große Pranke ereignet hat.

Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, melden sich beim Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0511 109-5555.

Streifenwagen mit Blaulicht

Zeugenaufruf: 50-Jähriger von Unbekannten in eigener Wohnung überfallen und ausgeraubt

19. Oktober 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Zwei unbekannte Täter haben am Sonntag, 18.10.2020, einen 50-Jährigen an seiner Wohnungstür niedergeschlagen und ausgeraubt. Bei dem Überfall in einem Wohnhaus in Misburg-Süd wurde der Bewohner leicht verletzt. Die Täter flüchteten mit Geld. Die Polizei hofft nun auf weitere Zeugenhinweise.

Nach ersten Erkenntnissen öffnete der 50 Jahre alte Bewohner eines Hauses an der Helwingerodestraße am Sonntagabend gegen 20:25 Uhr die Tür seiner Wohnung, als es an dieser klopfte. Vor der Tür erblickte er zwei Männer, die ihn unvermittelt ins Gesicht schlugen und so zu Boden brachten. Während einer der Räuber den Mann am Boden festhielt, durchsuchte der zweite die Wohnung nach Wertgegenständen.

Nachdem sich der 50-Jährige befreien konnte und um Hilfe schrie, ergriffen die unbekannten Täter die Flucht. Dabei ließen sie Geld mitgehen. Laut Zeugen liefen sie über den Max-Bergmann-Weg davon. Der 50-Jähriger erlitt bei dem Überfall leichte Blessuren.

Zeugen beschrieben die gesuchten Männer als etwa 20 Jahre alt und 1,75 Meter bis 1,85 Meter groß. Beide sollen zudem von schlanker Statur sein. Zum Zeitpunkt des Überfalls trugen die Täter dunkle Jogginghosen, dunkle Handschuhe und ebenfalls dunkle Sturmhauben. Einer von ihnen war zudem mit einer offenen dunklen Sweatshirt-Jacke mit einem dunklen T-Shirt darunter bekleidet. Beide sollen Deutsch mit Akzent gesprochen haben.

Zeugen, die Hinweise zu der Tat oder den gesuchten Männern geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter Telefon 0511 109-5555 zu melden.

Polizei im Einsatz

Intensivierung der polizeilichen Präsenz im Bereich der Innenstadt

18. Oktober 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Aufgrund diverser Beschwerden aus der Bevölkerung hat das Polizeikommissariat Mitte auch vom Freitag, 16.10.2020, bis Sonntag, 18.10.2020, in der hannoverschen Innenstadt verstärkt Präsenz gezeigt. Die Beamten kontrollierten zahlreiche Bars und Gaststätten auf die Einhaltung der geltenden Abstandsregelungen und anderer Auflagen. Infolgedessen wurden Gefährderansprachen durchgeführt und Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Auch an diesem Wochenende standen die Bereiche Steintor, Marstall und Stellwerk im Fokus der Einsatzkräfte. Im Rahmen eines Streifendienstes, aber auch aufgrund konkreter Hinweise wurden bis zum frühen Sonntagmorgen Gaststätten und Bars, darunter auch sogenannte Shisha-Bars auf die Einhaltung der geltenden Corona-Verordnung kontrolliert.

Am Freitag, 16.10.2020, kontrollierten die Beamten gegen 22:55 Uhr zwei Prostituierte in der Herschelstraße. Nach erfolgter Identitätsfeststellung wurden den Frauen Platzverweise ausgesprochen.

Gegen 23:50 Uhr stellten die Beamten fest, dass eine Bar in der Kramerstraße stark gefüllt war. Sie nahmen Kontakt zum Betreiber auf und führten eine Gefährderansprache durch.

Am Samstag, 17.10.2020, setzten die Beamten ihre Kontrollen in der Innenstadt fort. Gegen 00:10 Uhr wurden von den Polizeikräften vier Personen in der Steintorstraße kontrolliert. Bei einem 27 Jahre alten Mann wurden Betäubungsmittel (1,40 Gramm Marihuana) und diverse Ausweise aufgefunden. Nach bisherigen Erkenntnissen stammen diese Ausweise aus Diebstahlsdelikten. Sowohl die Betäubungsmittel als auch die Ausweise wurden von der Polizei beschlagnahmt.

Die Beamten kontrollierten zudem zahlreiche Gaststätten auf die Einhaltung der Hygieneregeln. Die Betreiber der insgesamt 13 Gaststätten konnten dabei kein Hygienekonzept vorlegen. Sie wurden von der Polizei aufgefordert, dies zeitnah zu erledigen. Die Beamten führten die Gefährderansprachen hinsichtlich der Hygieneregeln durch und leiteten jeweils ein Ordnungswidirgkeitenverfahren wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz ein.

Gegen 20:20 Uhr wurde die Polizei über einen Vorfall vor einer Gaststätte in der Steintorstraße informiert. Nach vorangegangenen Streitigkeiten mit den Mitarbeitern des Restaurants sprühte ein Besucher mit Reizgas in den Räumlichkeiten, sodass zwei Personen kurzzeitig Atemwegprobleme erlitten. Der bislang unbekannte Täter flüchtete mit einem Fahrrad in eine unbekannte Richtung. Die Polizei leitete ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ein.

Gegen 22:35 Uhr trafen die Beamten in der Brüderstraße eine Prostituierte an. Nach einer Identitätsfeststellung erteilten die Polizisten ihr einen Platzverweis.

Am 18. Oktober, gegen 02:10 Uhr, kam es in der Augustenstraße zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Nach bisherigen Erkenntnissen schlugen sechs bis sieben Personen auf zwei Männer (20, 24) ein. Im Nahbereich konnten zwei Tatverdächtige (17, 18) von den Einsatzkräften gestellt werden. Beide standen unter Alkoholeinfluss. Ein freiwilliger Atemalkoholtest zeige beim Jugendlichen 0,84 Promille und beim Heranwachsenden 0,75 Promille. Auch der 24-jährige Verletzte konsumierte Alkohol. Sein freiwilliger Atemalkoholtest zeigte 1,13 Promille. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen.

Gegen 02:50 Uhr gingen die Einsatzkräfte der Polizei bei einer verbalen Streitigkeit zwischen drei aggressiven jungen Männern (20, 21, 26) auf dem Kröpcke dazwischen. Die Beamten führten die Identitätsfeststellungen durch und alle Beteiligten erhielten einen Platzverweis.

Um 03:00 Uhr kam es in der Scholvinstraße vor einer Bar zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Türstehern und einem Gast. Als die eingesetzten Polizeibeamten die streitenden Parteien trennen wollten, wurden diese von den beiden Männern (35 und 56) angegangen. Die Beamten setzten Pfefferspray ein. Es bestand der Verdacht der gefährlichen Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Die Einsatzkräfte sprachen den beiden Männern einen Platzverweis aus. Da die Männer trotz weiterer Aufforderungen dem Platzverweis nicht nachkamen, wurden sie von den Beamten in Gewahrsam genommen und zur Durchsetzung der Platzverweise ins Polizeigewahrsam gebracht. Gegen 07:00 Uhr wurden sie aus der polizeilichen Maßnahme entlassen.

Insgesamt wurden durch die Einsatzkräfte an diesem Wochenende 65 Identitätsfeststellungen, 45 Gefährderansprachen, 23 Personendurchsuchungen durchgeführt und 26 Platzverweise erteilt.

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