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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Polizei im Einsatz

Hannover-Oststadt: Festnahme eines mutmaßlichen Einbrechers

15. Juli 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Bereits am Montag, 13.07.20, haben Polizeibeamte einen 23-jährigen Mann festgenommen. Zuvor hatte er aus einer Souterrainwohnung an der Fridastraße unter anderem einen Laptop und ein Handy gestohlen. Ein Richter hat am gestrigen Tag die Untersuchungshaft für den Mann angeordnet.

Nach bisherigen Erkenntnissen kletterte der 23-Jährige gegen 18:45 Uhr über ein offen stehendes Fenster in eine Wohnung an der Fridastraße. Hier nahm er einen Laptop und ein Mobiltelefon mit und wickelte diese in ein Handtuch ein. Außerdem steckte er sich noch zwei volle Bierflaschen ein und flüchtete zunächst unerkannt vom Tatort.

Durch die 58-jährige Wohnungsinhaberin, die kurze Zeit später zurück nach Hause kam und Veränderungen in der Wohnung feststellte, wurde sofort die Polizei alarmiert.

Zuvor wurde sie auch durch ihre Nachbarin auf einen Mann angesprochen. Gegen 19:00 Uhr fragte ein Mann die Nachbarin, welche sich in unmittelbarer Nähe zur Wohnung aufhielt, ob sie ihm ein Handy abkaufen würde. Das Verhalten des Mannes kam der 37-Jährigen sehr merkwürdig vor, weswegen sie dies auch ihrer Nachbarin erzählte.

Aufgrund der Aussagen und einer detaillierten Beschreibung des Mannes durch die 37-jährige Nachbarin konnten die Beamten im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen gegen 19:30 Uhr an der Gretchenstraße einen Verdächtigen auf einem Fahrrad feststellen. Dieser blickte sich auffällig um und trug augenscheinlich in ein Handtuch gewickelte Gegenstände in der Hand. Bei der Kontrolle des Mannes stellten die Beamten den zuvor gestohlenen Laptop und das Handy fest. Das Fahrrad wurde ebenfalls sichergestellt, da auch hier ein Diebsstahl nicht ausgeschlossen werden konnte.

Der 23-jährige Mann wurde daraufhin in das Polizeigewahrsam gebracht. Da er offensichtlich Alkohol konsumiert hatte, wurde eine Blutprobe entnommen. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde er am gestrigen Tag einem Haftrichter vorgeführt. Dieser ordnete Untersuchungshaft für den Mann an.

Polizei im Einsatz

Bundesautobahn (BAB) 2: Mann von Lastwagen erfasst und tödlich verletzt

13. Juli 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Auf der BAB 2 in Fahrtrichtung Berlin hat sich am frühen Montagabend, 13.07.2020, ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Ein 41 Jahre alter Mann war zwischen den Anschlussstellen Hannover-Bothfeld und Hannover-Lahe aufgrund einer Panne mit seinem Fahrzeug auf dem Standstreifen liegengeblieben. In der Folge hat er das Fahrzeug verlassen und war beim Hantieren am Motorraum von einem Lastwagen erfasst worden.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover musste der 41-Jährige seinen VW Golf aufgrund eines technischen Defekts kurz vor dem Parkplatz Varrelheide stoppen. Auf der Suche nach der Ursache der Panne verließ der Mann das Fahrzeug und hantierte im Bereich des Motorraums. In diesem Zusammenhang betrat er gegen 17:25 Uhr aber offenbar die Fahrbahn und wurde von einem herannahenden Sattelzug der Marke Mercedes-Benz erfasst.

Trotz des angelaufenen Rettungseinsatzes, an dem auch ein Rettungshubschrauber beteiligt war, erlag der Mann noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen. Der 46 Jahre alte Fahrer des Lastwagens blieb unverletzt.

Die Beamten schätzen den entstandenen Sachschaden auf 1.000 Euro. Aufgrund der Bergungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme musste die BAB 2 in Fahrtrichtung Berlin zwischenzeitlich gesperrt werden.

Streifenwagen mit Blaulicht

Fahrzeuge in Gleidingen durch Brand beschädigt

13. Juli 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Durch ein Feuer ist in der Nacht zu Sonntag, 12.07.2020, in Gleidingen ein Pkw fast vollständig zerstört worden. Ein daneben abgestellter Kleintransporter ist durch die Flammen zudem stark beschädigt worden. Die Polizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts der vorsätzlichen Brandstiftung aufgenommen und sucht jetzt nach Zeugen.

Nach ersten Ermittlungen der Experten des Fachkommissariats für Brandermittlungen bemerkten Zeugen am Sonntag gegen 02:50 Uhr, dass ein in der Hildesheimer Straße abgestellter Kleintransporter Ford Transit Feuer gefangen hatte. Die Flammen waren in der Folge zudem auf einen unmittelbar daneben geparkten Opel Zafira übergesprungen, der daraufhin fast vollständig ausbrannte. Verletzt wurde durch den Brand niemand. Allerdings entstand ein Sachschaden von 45.000 Euro. Die Kripo geht inzwischen davon aus, dass das Feuer absichtlich gelegt wurde.

Zeugen, die Hinweise zur Entstehung des Brandes oder verdächtigen Personen geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

Stop Polizei

Illegales Straßenrennen: Polizei beschlagnahmt drei Autos

13. Juli 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). In der Nacht zu Montag, 13.07.20, sind durch Polizeibeamte zwei Porsche und ein Mercedes-Benz beschlagnahmt worden. Drei Männer hatten sich zuvor ein illegales Autorennen von der hannoverschen Innenstadt, über Vahrenwald und Langenhagen bis nach Stöcken geliefert.

Nach bisherigen Erkenntnissen meldeten ein 17- und 19-Jähriger gegen 22:53 Uhr über Notruf drei Autos, welche über Hamburger Allee in Richtung der Vahrenwalder Straße stadtauswärts fuhren.

Zwei Porsche Cayenne und ein Mercedes-Benz CLS fuhren immer wieder nebeneinander her und beschleunigten nach kurzen Stopps vor roten Ampeln weiter stadtauswärts.

Sie missachteten auch einige rote Ampeln, fuhren entgegengesetzt der Fahrtrichtung in einen Kreisel ein und überholten mit hoher Geschwindigkeit sich gegenseitig und auch andere Fahrzeuge auf der gesamten Strecke.

Über die Vahrenwalder Straße fuhren sie entlang der Walsroder Straße, Godshorner Straße, Langenhagener Straße und Stelinger Straße bis nach Stöcken.

Hier wurden die 19, 20 und 22 alten Fahrer durch die alarmierten Polizeibeamten an der Mecklenheider Straße mit den Autos angetroffen. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Hannover wurde die Beschlagnahme der drei Autos sowie der Führerscheine angeordnet. Im Anschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden sie wieder entlassen.

Die drei Männer müssen sich nun wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens verantworten.

Zeugen, insbesondere Verkehrsteilnehmer, welche weitere Angaben zum Autorennen machen können, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Nordstadt unter der Telefonnummer 0511 109-3117 zu melden.

Stop Polizei

Mit Waffen im Straßenverkehr: Vermeintlicher „Scherz“ löst Polizeieinsatz aus

13. Juli 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Fünf Insassen in zwei Autos haben am Samstagabend (11.07.2020) einen Polizeieinsatz verursacht. Ein Zeuge hat sie dabei beobachtet, wie sie auf der Bundesautobahn (BAB) 37 mit ihren Wagen auf zwei Fahrspuren nebeneinander fuhren. Dabei haben sie sich gegenseitig Waffen gezeigt. Der Unbeteiligte hat umgehend die Polizei informiert. Nun suchen die Beamten weitere Zeugen.

Nach bisherigen Erkenntnissen fuhren ein 22-Jähriger mit einem 24 Jahre alten Beifahrer in einem Crafter und ein 29-Jähriger mit zwei Beifahrern (24, 25) in einem Transporter auf der BAB nebeneinander in Richtung Hildesheim. Dabei zeigten die Mitfahrer den Insassen des jeweils anderen Autos Schusswaffen, die täuschend echt aussahen. Dies bemerkte ein 34 Jahre alter Mann, der mit seinem Auto hinter den beiden Transportern unterwegs war. In Höhe der Anschlussstelle Beinhorn informierte er gegen 18:40 Uhr die Polizei. Die Beamten mussten von einer Bedrohungssituation ausgehen und rückten umgehend mit mehreren Fahrzeugen aus, um die Verfolgung aufzunehmen.

Die beiden Transporter fuhren weiter über die BAB 7 und BAB 2, nahmen die Abfahrt Hannover Nord und wurden schließlich auf der Vahrenwalder Straße, Höhe Dragonerstraße, von der Polizei gestoppt. Bei der anschließenden Durchsuchung der beiden Autos wurden insgesamt vier Softairwaffen gefunden. Diese sahen täuschend echt aus. Noch vor Ort gaben die einander bekannten Beschuldigten an, dass das Zeigen der Waffen ein Scherz gewesen sei.

Gegen die drei Mitfahrer wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet.

Zeugen, die die Männer in ihren Fahrzeugen ebenfalls bemerkt haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0511 109-8932 bei den Beamten der Bundesautobahn zu melden.

Polizei im Einsatz

Gemeinsame Präsenzstreifen von Polizei und Ordnungsamt in Linden-Nord

12. Juli 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Aufgrund der vermehrt auftretenden Beschwerden über Ruhestörungen durch feiernde Menschen und laute Musik in Linden-Nord hat die Polizei am Wochenende, 10.07.2020 bis 12.07.2020, erneut Präsenz gezeigt. Die gemischten Streifengänge von Polizeibeamten und Mitarbeitern des Ordnungsdienstes der Landeshauptstadt Hannover haben zu einer Abnahme der angezeigten Ruhestörungen an diesem Wochenende geführt. Die Bilanz der Polizei fällt nach einem ruhigen Einsatzverlauf insgesamt positiv aus.

Die Einsatzkräfte der Polizei gingen gemeinsam mit dem Ordnungsdienst am späten Freitag- und Samstagabend Präsenzstreifen und führten Personenkontrollen in dem Stadtteil durch. Zu den bei den Freunden des bekannten „Limmerns“ beliebten Bereichen des Stadtteils Linden-Nord gehören die Straßen rund um die Limmerstraße, aber auch die Grünflächen am Leine- sowie am Ihme-Ufer.

Grundsätzlich zeigten sich die zumeist alkoholisierten etwa 16 bis 40 Jahre alten Feiernden kooperativ, jedoch in Teilen auch uneinsichtig und diskussionsfreudig. Die Polizei führte insbesondere in der Samstagnacht Gefährderansprachen (insgesamt 556) durch und sprach 67 Personen einen Platzverweis aus.

Streifenwagen mit Blaulicht

Fußgänger in Seelze von Auto erfasst und schwer verletzt

10. Juli 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). In Seelze ist am Freitagvormittag, 10.07.20, ein Fußgänger in der Hannoverschen Straße von einem Auto erfasst und schwer verletzt worden. Der 21-jährige Mann ist ins Krankenhaus gebracht worden. Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die den Unfallhergang beobachtet haben.

Nach ersten Erkenntnissen wollte der 21-Jährige gegen 10:55 Uhr die Hannoversche Straße überqueren. Dazu trat er zwischen zwei am Straßenrand geparkten Fahrzeugen auf die Fahrbahn. In der Folge wurde der junge Mann von dem von links kommenden Honda Jazz einer 43-Jährigen erfasst. Sie war aus Richtung Schillerstraße kommend in Fahrtrichtung Sandrehre unterwegs.

Der Fußgänger wurde auf die Straße geschleudert und schwer verletzt. Er kam mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus. Bei dem Unfall entstand zudem ein Sachschaden in Höhe von 1.000 Euro.

Zeugen, die Hinweise zum Hergang des Unfalls und den Beteiligten geben können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter Telefon 0511 109-1888 zu melden.

Öffentlichkeitsfahndung

Öffentlichkeitsfahndung: 46-Jähriger aus Laatzen vermisst

10. Juli 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Seit Freitagmorgen, 10.07.2020, sucht die Polizei nach Petar P. aus Laatzen. Der 46-Jährige hat seinen Wohnsitz in Laatzen-Mitte gegen 05:00 Uhr nur mit einem Schlafanzug bekleidet in unbekannte Richtung verlassen. Da eine Eigengefährdung nicht auszuschließen ist, bittet die Polizei die Öffentlichkeit um Mithilfe.

Nach derzeitigen Erkenntnissen verließ der Vermisste gegen 05:00 Uhr seinen Wohnsitz in der Straße Im Heidfeld. Der 1,75 Meter große und schlanke Mann war nur mit einem Schlafanzug, bestehend aus verschiedenfarbigem Ober- und Unterteil, sowie Turnschuhen bekleidet. Er trägt dunkelbraunes, kurzes Haar und macht vermutlich einen unrasierten Eindruck. Er führt weder Geld noch ein Mobiltelefon bei sich. Alle bisherigen Suchmaßnahmen führten nicht zum Erfolg.

Es besteht eine erhebliche Eigengefährdung. Petar P. entfernte sich bereits Ende Juni unbemerkt von seinem Wohnsitz. Damals konnte er in hilfloser Lage im Landschaftsschutzgebiet Kronsberg gefunden werden.

Zeugen, die Hinweise zum Aufenthalt des Gesuchten geben können, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Laatzen unter Telefon 0511 109-4317 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

NACHTRAG vom 10.07.2020:

Petar P. aus Laatzen gilt nicht länger als vermisst. Er ist durch Polizeibeamte in Osterode am Harz angetroffen worden. Seit Freitagmorgen, 10.07.2020, hat die Polizei nach dem Mann gesucht und dabei auch die Öffentlichkeit um Unterstützung gebeten (wir haben berichtet).

Nach derzeitigen Erkenntnissen verließ der Vermisste nur mit einem Schlafanzug und Turnschuhen bekleidet gegen 05:00 Uhr seinen Wohnsitz in Laatzen. Am Freitagabend (10.07.2020) gegen 18:00 Uhr trafen Polizeibeamte den Mann in Osterode am Harz an und informierten das Polizeikommissariat Laatzen. Es geht dem 46-Jährigen den Umständen entsprechend gut.

Die Polizei bedankt sich bei allen, die sich an der Suche nach Petar P. beteiligt haben.

 

Polizei im Einsatz

Polizeidirektion Hannover warnt vor Geldwechseltrickbetrügern

10. Juli 2020/in Polizei

Seit Anfang Mai sind innerhalb des Zuständigkeitsbereiches der Polizeidirektion Hannover 27 Taten im Zusammenhang mit Wechseltrickbetrügern bekannt geworden. Aus dem Grund weist die Polizei auf die Betrugsmasche hin und gibt Tipps, wie man sich schützen kann.

In den letzten Monaten kam es vermehrt zu Wechseltrickbetrügen in der gesamten Region Hannover. In den meisten Fällen ist die Vorgehensweise der Täter immer dieselbe Masche.

Die Täter suchen sich Personen aus und sprechen sie gezielt an. Dies kann beispielsweise auf dem Supermarktparkplatz passieren. Die Täter fragen höflich nach, ob ein Geldwechsel möglich wäre, um passendes Kleingeld für einen Einkaufswagen zu bekommen.

Durch die Geschädigten wird die Geldbörse gezückt, um nach dem passenden Wechselgeld zu schauen. Die Täter halten währenddessen weiter Blickkontakt mit den Geschädigten, unterschreiten einen angemessenen Abstand und bieten sogar die Hilfe bei der Suche nach den passenden Münzen an. So können die Täter dann unauffällig in die Geldbörse greifen und Geldscheine unbemerkt entnehmen und anschließend einstecken. Nachdem das passende Wechselgeld herausgegeben wurde, verabschieden sich die Täter freundlichst und gehen unerkannt weg.

Erst später wird durch die Geschädigten das Fehlen des Geldes bemerkt.

Aus dem Grund rät die Polizei zu folgenden Schutzmaßnahmen:

  • Bleiben Sie misstrauisch, wenn Sie jemand um einen Geldwechsel bittet. Die Täter scheinen besonders freundlich und zuvorkommend zu sein.
  • Halten Sie Abstand zu der Person. Die Täter nutzen häufig aus, dass sie nah an die betroffenen Personen herantreten, um so an die Geldbörse zu gelangen.
  • Lassen Sie sich beim Heraussuchen von Münzen nicht helfen.
  • Nehmen Sie nur so viel Bargeld mit, wie Sie auch tatsächlich benötigen.
  • Achten Sie darauf, dass die Geldbörse nah am Körper, am besten in einer Innentasche, verstaut wird. Die Täter beobachten genau, wo die Geldbörse verstaut wird. Sie nutzen sonst die Gelegenheit aus, in einem unbeobachteten Moment die Geldbörse aus der Tasche zu ziehen.
  • Im Notfall machen Sie auf sich aufmerksam, rufen um Hilfe oder wählen den Notruf.
Rettungsdienst aktuell

Rettungswagen stößt mit Pkw zusammen – Zeugenaufruf

10. Juli 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Donnerstagabend, 09.07.20, sind in Laatzen an der Hildesheimer Straße Höhe des Werner-von-Siemens-Platzes ein im Einsatz befindlicher Rettungswagen und ein Auto zusammengestoßen. Bei dem Verkehrsunfall sind zwei Personen leicht verletzt worden. Der Verkehrsunfalldienst bittet um Zeugenhinweise.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover war ein 24-jähriger Sanitäter zusammen mit seinem 32-jährigen Arbeitskollegen mit dem Rettungswagen (Daimler Sprinter) auf der Hildesheimer Straße in Richtung Hannover gegen 18:35 Uhr unterwegs, um eine 92-jährige Patientin in ein Krankenhaus zu transportieren. Auf Höhe des Werner-von-Siemens-Platzes bog ein 53-Jähriger mit seinem VW Golf, vermutlich bei grün zeigender Ampel, von einem Firmengrundstück kommend nach links auf die Hildesheimer Straße in Richtung Laatzen ein. Hier kam es zu einer Kollision zwischen dem zeitgleich von links kommenden Rettungswagen und dem VW Golf.

Sowohl der 32-jährige Rettungssanitäter als auch der 53-Jährige wurden durch den Unfall leicht verletzt. Die 92-Jährige erlitt durch den Zusammenstoß keine weiteren Verletzungen und wurde mit einem hinzugerufenen Rettungswagen weiter in ein Krankenhaus transportiert. Den entstandenen Sachschaden schätzen die Beamten auf 16.000 Euro.

Der Verkehrsunfalldienst Hannover hat die Ermittlungen aufgenommen. Insbesondere ist Bestandteil der Ermittlungen, inwieweit sowohl das Blaulicht als auch das Martinshorn beim Rettungswagen zum Zeitpunkt des Unfalls eingeschaltet waren. Zeugen, die Angaben dazu machen können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.

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