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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Polizei im Einsatz

Drei mutmaßliche Drogenhändler bei Schwerpunkteinsatz in Hannover-Mitte festgenommen

8. Juli 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Bei einem Schwerpunkteinsatz gegen unerlaubten Handel mit Drogen im hannoverschen Steintorviertel hat die Polizei am Dienstag, 07.07.20, drei Tatverdächtige festnehmen können. Einsatzkräfte haben die Männer dabei ertappt, wie sie an mehrere Abnehmer Marihuana verkauften. Zudem sind mehrere hundert Euro Bargeld beschlagnahmt worden.

Vor dem Hintergrund einer Reihe von Drogendelikten im Bereich des Steintorviertels, speziell der Straße „Am Marstall“ und umliegenden Straßen, und der damit einhergehenden Beeinträchtigung des subjektiven Sicherheitsgefühls von Anliegern und Bürgern haben Beamte der Polizeistation Hannover-Raschplatz am Dienstag von 12 bis 20 Uhr intensive Kontrollen durchgeführt.

Zwischen 14:00 Uhr und 14.30 Uhr wurden die Einsatzkräfte in der Schmiedestraße auf zwei 25 und 33 Jahre alte Männer aufmerksam, die an insgesamt sieben Personen Marihuana verkauften. Dabei nutzten sie ein nahe gelegenes Beet als Versteck für die Drogen. Bei fünf kontrollierten Käufern wurde Marihuana gefunden und beschlagnahmt. Nachdem sich die mutmaßlichen Drogenhändler vom Tatort entfernt hatten, konnten sie festgenommen werden. Bei ihnen wurden 160 Euro gefunden, bei dem es sich mutmaßlich um Dealgeld handelte. Weitere 250 Euro wurden bei angeordneten Durchsuchungen der Wohnungen der Tatverdächtigen sichergestellt. Zudem wurden aus dem Versteck am Tatort rund 14 Gramm Marihuana beschlagnahmt. Mangels ausreichender Haftgründe kamen die Männer wieder frei.

Zwischen 15:00 Uhr und 15:20 Uhr beobachteten die Beamten erneut im Bereich Schmiedestraße, wie ein 20-Jähriger an zwei Personen Marihuana verkaufte. Auch diese drei Personen wurden kontrolliert und gefundenes Marihuana beschlagnahmt. Der Tatverdächtige kam nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß.

Gegen 19.15 Uhr fanden die Polizeibeamten bei der Kontrolle eines 62-Jährigen geringe Mengen Heroin und Marihuana. Auch dieser Mann wurde wieder entlassen. Insgesamt wurden 19 Identitätsfeststellungen und ebenso viele Personendurchsuchungen durchgeführt. Mehrere Anzeigen wegen unerlaubten Handels sowie unerlaubten Besitzes von Drogen wurden geschrieben.

Polizei im Einsatz

Hannover-Ahlem: Einjähriger verstirbt nach Verkehrsunfall

7. Juli 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Dienstagvormittag, 07.07.20, ist im hannoverschen Stadtteil Ahlem ein einjähriger Junge bei einem Verkehrsunfall tödlich verletzt worden. An der Straße Zum Buchengarten ist das Kind aus bisher ungeklärter Ursache von einem rangierenden Auto erfasst worden. Der Einjährige ist kurze Zeit später in einer Klinik verstorben.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover hielt sich der 63-jährige Fahrer gegen 09:40 Uhr zunächst an seinem Hyundai i30 auf und stieg dann in sein Auto ein, um rückwärts umzuparken.

Hierbei wurde der Einjährige, der sich im Nahbereich der Mutter aufhielt, aus bisher ungeklärter Ursache verletzt. Zunächst schien das Kind nur leicht verletzt zu sein. Es wurde durch alarmierte Rettungskräfte unter Begleitung eines Notarztes in eine Klinik gebracht. Dort verstarb der Junge kurze Zeit später.

Die genaueren Umstände des Unfalles sind bisher unklar. Der Verkehrsunfalldienst hat die Ermittlungen aufgenommen, um zu klären, wie sich der Unfall zugetragen hat. Es wurde auch ein Unfallsachverständiger hinzugezogen.

Polizei im Einsatz

Präsenzeinsatz des Polizeikommissariats Hannover-Mitte im Bereich Steintor

7. Juli 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Aufgrund diverser Beschwerden aus der Bevölkerung hat das Polizeikommissariat Hannover-Mitte am Montag, 06.07.20, Kontrollen im Bereich Steintor durchgeführt. Zahlreiche Personen und Bars in dem Bereich sind überprüft worden. Ein Lokal ist in der Folge geschlossen worden. Zudem hat es mehrere Verstöße gegen das Waffengesetz gegeben.

Zivile Einsatzkräfte der Polizei haben am Montag im Bereich Steintor zwischen 14:00 Uhr und 21:00 zielgerichtete Kontrollen durchgeführt, um zum einen konkreten Beschwerden nachzugehen und zum anderen die Einhaltung der niedersächsischen Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus zu überprüfen. In mehreren Lokalen wurden dabei Verstöße gegen die Dokumentations- sowie die Maskenpflicht festgestellt. Aufgrund des Verdachts der ebenfalls untersagten Prostitution wurden darüber hinaus Identitätsfeststellungen und Gefährderansprachen durchgeführt.

Gegen 17.15 Uhr stießen die Beamten auf zwei mutmaßliche Prostituierte, die einen 54-Jährigen angesprochen und sich mit ihm in ein Lokal begeben hatten. Von den Beamten wurden die Personen im teilweise entkleideten Zustand in einem in dem Lokal angemieteten Zimmer entdeckt. In der Folge wurden Platzverweise ausgesprochen und Verfahren wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz eingeleitet. Bei der Überprüfung des Lokals stellte sich heraus, dass es sich bei der Zimmervermietung mit angeschlossenem Barbetrieb um einen Prostitutionsbetrieb handelt. Zudem kam der Verdacht der Steuerhinterziehung auf, ein entsprechendes Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet. Das Lokal wurde geschlossen. In der Nacht stellte die Polizei allerdings die erneute Öffnung fest und wurde erneut tätig.

Bei der Kontrolle eines Fahrzeugs bemerkten die Beamten zudem, dass der 42 Jahre alte Fahrer zuvor offensichtlich Drogen konsumiert hatte. Eine Blutentnahme wurde angeordnet und der Führerschein beschlagnahmt. Ein mitgeführter Teleskopschlagstock brachte ihm zudem eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz ein. Bei Insassen eines anderen Fahrzeugs wurden ein Einhandmesser und ein Elektroschocker gefunden. Zudem war die Betriebserlaubnis des Fahrzeugs nach Umbauarbeiten erloschen. Das betreffende Fahrzeug ist der Poser- und Tuningszene zuzuordnen.

Im Rahmen des Präsenzeinsatzes erfolgten insgesamt 24 Identitätsfeststellungen sowie sechs Platzverweise und 15 Durchsuchungen von Personen und Fahrzeugen.

Polizei im Einsatz

Frau mit lebensbedrohlichen Brandverletzungen in Wohnung aufgefunden – Nachtrag

7. Juli 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). In der Nacht von Freitag auf Samstag, 27.06.2020, ist eine Frau (57) in einem Mehrfamilienhaus an der Hoppenstedtstraße mit lebensbedrohlichen Brandverletzungen aufgefunden worden (wir haben berichtet). Die Frau ist gestern Abend (06.07.2020) verstorben.

Polizeibeamte hatten die Frau mit schweren Brandverletzungen in einer Wohnung vorgefunden. Sie war in einer Klinik medizinisch behandelt worden und ist am gestrigen Abend verstorben. Eine Obduktion wurde angeordnet. Sie soll in den kommenden Tagen erfolgen.

Der 64 Jahre alte Lebensgefährte der Frau steht unter Tatverdacht und befindet sich in Untersuchungshaft.

Hergang und Hintergründe der Tat sind noch immer Gegenstand von Ermittlungen.

Streifenwagen mit Blaulicht

Zeugenaufruf: Unbekannte beschädigen diverse Fahrzeuge

6. Juli 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). In der vergangenen Nacht (05. bis 06.07.2020) sind einige parkende Pkw verschiedener Hersteller und Modelle in der Zeit von 17:00 Uhr bis 07:00 Uhr zerkratzt worden. Betroffen waren Fahrzeuge, die in der List und in Groß-Buchholz in den Straßen Gottfried-Keller-Straße, Dingelstedtstraße, Achenbachstraße, Corneliusstraße sowie in der Lenbachstraße abgestellt gewesen sind. Die Polizei sucht nun Hinweise auf die Täter.

Nach derzeitigem Erkenntnisstand der Polizei haben heute Vormittag (06.07.2020) mindestens 14 Autobesitzer Lackschäden an ihren Pkw festgestellt. Die Schäden wurden vermutlich mit einem harten spitzen Gegenstand im Vorbeigehen an der Gehwegseite des Autos verursacht. Die Kratzer erstreckten sich oft über die gesamte Fahrzeuglänge auf der Beifahrerseite. Teilweise wurden auch Kreise in den Lack von Motorhauben geritzt. Der jeweilige Sachschaden dürfte nach Einschätzung der eingesetzten Polizeibeamten mindestens im vierstelligen Bereich liegen.

Die Polizeiinspektion Hannover sucht dringend Zeugen, die verdächtige Beobachtungen in den beiden betroffenen Wohngebieten gemacht haben. Wer hat die derzeit unbekannten Täter gesehen und kann bei der Identifizierung helfen? Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-2717 entgegen.

Polizei im Einsatz

Polizei zeigt verstärkt Präsenz in Hannover-Mitte und Limmer

5. Juli 2020/in Polizei

Präsenzeinsatz des Polizeikommissariats (PK) Limmer am Wochenende

HANNOVER (ots). Beamte des PK Limmer haben mit Unterstützung der Polizeiinspektion (PI) Besondere Dienste sowie dem Ordnungsdienst der Landeshauptstadt Hannover am Wochenende, 03.07.20 bis 05.07.20, einen Sondereinsatz gefahren. Hintergrund sind vermehrt Beschwerden von Anwohnern gewesen, welche sich insbesondere auf lautstarke Gruppen im Bereich des Küchengartens sowie der Limmerstraße an den Wochenenden in den Abend- und Nachtstunden beziehen.

Sowohl am Freitag- als auch am Samstagabend führten Polizeibeamte zusammen mit Mitarbeitern der Landeshauptstadt Hannover gemeinsame Ansprachen gegenüber größeren Personengruppen durch, welche sich zum Teil lautstark unterhielten, wodurch sich Anwohner gestört fühlten. Zudem legten die Beamten ein Augenmerk auf die Einhaltung der Corona-Regeln.

Insbesondere am Pfarrlandplatz sowie dem Peter-Fechter-Ufer hielten sich in den Abendstunden größere Gruppen auf, welche nach erteilten Platzverweisen die Örtlichkeit verließen. Auch an der Limmerstraße hielten sich größere Personengruppen auf, zum Teil standen diese auch auf den Gleisanlagen. Deswegen entschlossen sich die Mitarbeiter der Landeshauptstadt Hannover am Freitagabend gegen 23:00 Uhr zur Schließung von sechs Kiosken, um zu verhindern, dass sich weiter größere Gruppen bilden und um den Straßenverkehr am Laufen zu halten.

Auch am Samstag zeigten die Beamten mit dem Ordnungsdienst Präsenz an den Örtlichkeiten. Immer wieder konnten größere Personengruppen angetroffen werden. Sowohl am Ihmeufer als auch am Küchengarten wurden die Personen gezielt angesprochen und in Einzelfällen auch Platzverweise ausgesprochen.

Insgesamt wurden durch die Beamten mehrere hundert Gefährderansprachen durchgeführt. Auch 145 Platzverweise wurden gegen Personen ausgesprochen. Größtenteils zeigten sich die betroffenen Personen aber kooperativ und einsichtig. Sie zeigten Verständnis für die polizeilichen Maßnahmen.

Präsenzeinsätze des Polizeikommissariats Hannover-Mitte am Wochenende

Von Freitag, 03.07.20, bis Sonntag 05.07.20, haben Beamte des Polizeikommissariats Hannover-Mitte bei Kontrollen in der Innenstadt diverse Verstöße gegen Corona-Auflagen festgestellt. Bei Einsätzen im Rahmen der Kontrollen erfolgte zudem eine Ingewahrsamnahme, bei der erheblicher Widerstand gegen die Beamten geleistet wurde.

Aufgrund von diversen Beschwerden und den jüngsten Corona-Lockerungen standen seit Freitagabend insbesondere die Bereiche Steintor, Marstall und Stellwerk im Fokus der Einsatzkräfte. Im Rahmen eines Streifendienstes, aber auch aufgrund konkreter Hinweise wurden bis zum frühen Sonntagmorgen sogenannte Shisha-Bars und Kneipen auf die Einhaltung der geltenden Abstandsregelungen und andere Auflagen kontrolliert. In der Nacht zum Samstag wurden in diesem Zusammenhang einzelne tanzende Gäste in zwei Lokalen am Raschplatz und in der Scholvinstraße festgestellt. Daraufhin wurden Gefährderansprachen durchgeführt.

Im Zuge der Streifentätigkeit entdeckten Beamte bei der Kontrolle einer Frau im Bereich Marstall 47 Ecstasy-Tabletten sowie 0,76 Gramm Amphetamine. Bei einer anschließend beantragten Durchsuchung ihres Pkw sowie ihrer Wohnung wurde zudem Marihuana gefunden. Zudem wurden im Bereich Marstall, Herschelstraße und Brüderstraße mehrere Prostituierte sowie mutmaßliche Freier kontrolliert. Insgesamt wurden bis zum frühen Samstagmorgen 24 Platzverweise erteilt und 53 Gefährderansprachen registriert.

In der Nacht von Samstag zu Sonntag wurden gegen 1:00 Uhr in einer Bar in der Heiligerstraße zahlreiche Verstöße gegen Abstandsregeln sowie die Masken- und Listenpflicht festgestellt. Im Beisein der Polizeibeamten wurden daraufhin Tische gesperrt und so die Kapazitäten des Lokals begrenzt. Zudem wurde bei erneuten Verstößen die Schließung der Bar angedroht.

Gegen 3:00 Uhr wurden die Beamten zu einer Ruhestörung in der Otto-Brenner-Straße gerufen. Vor Ort wurde eine hochgradig aggressive Person angetroffen. Während des Gesprächs griff der 27-jährige Mann plötzlich in Richtung des Beamten und wurde zu Boden gebracht und leistete dabei erheblichen Widerstand. Er kam ins Gewahrsam. Ein Atemalkoholtest ergab bei ihm einen Wert von 2,59 Promille.

Bis zum Ende des Einsatzes am frühen Sonntagmorgen erfolgten 12 Gefährderansprachen sowie 17 Platzverweise.

Polizei im Einsatz

Messeschnellweg: Zusammenstoß zweier Motorräder während einer Versammlung

5. Juli 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Samstag, 04.07.2020, ist es während der Versammlung „Gegen Fahrverbote für Motorräder“ zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Motorrädern gekommen. Der Suzuki-Fahrer sowie die Sozia sind leicht verletzt, der Harley-Davidson-Fahrer ist schwer verletzt worden.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover fuhren die bis zu 1.600 Teilnehmer der Versammlung mit den Motorrädern den Messeschnellweg in Richtung Norden entlang. Als die Versammlung gegen 10:20 Uhr die Unterführung der Brücke der Garkenburger Straße im hannoverschen Stadtteil Mittelfeld erreichte, fuhr der 58-Jährige mit seiner Suzuki auf die Harley-Davidson (Road Glide Custom) des 52-Jährigen aus Unachtsamkeit auf. Durch den Zusammenstoß kamen die beiden Männer sowie die 18-jährige Sozia der Suzuki VL 1500 zu Fall.

Der 58-Jährige sowie die 18-Jährige erlitten bei dem Unfall leichte Verletzungen. Sie wurden mit einem Rettungswagen zur ärztlichen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Der 52-Jährige wurde bei dem Unfall schwer verletzt, er kam unter Begleitung eines Notarztes ebenfalls in ein Krankenhaus.

Den entstandenen Schaden schätzen die Beamten auf 2.000 Euro. Während der Verkehrsunfallaufnahme musste der Messeschnellweg bis ca. 11:15 Uhr an der Unfallstelle gesperrt werden.

Polizei im Einsatz

Unfall in Hannover-Sahlkamp: 5-Jährige ertrinkt in See

3. Juli 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). In Hannover-Sahlkamp ist am Freitagabend, 03.07.20, ein fünf Jahre altes Kind bei einem Unfall ums Leben gekommen. Nachdem ein Zeuge des Vorfalls den Notruf gewählt hatte, konnten Einsatzkräfte der Feuerwehr und Polizei das Mädchen aus dem Wasser ziehen. Es ist wenig später im Krankenhaus verstorben.

Nach ersten Erkenntnissen wählte ein Zeuge gegen 19.15 Uhr den Notruf. Er hatte zuvor beobachtet, wie sich mehrere Kinder am nördlichen Ufer des Märchensees am Wasser aufhielten. Als eines der Kinder unter Wasser verschwand, schlug der Zeuge Alarm. Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei eilten an die Stelle. Ohne zu zögern begaben sich die Helfer ins Wasser, um nach dem verschwundenen Kind zu suchen. Ein Polizeibeamter ertastete das fünf Jahre alte Mädchen schließlich unter Wasser und zog es ans Ufer. Trotz sofort eingeleiteter Wiederbelebungsmaßnahmen und dem schnellen Transport ins Krankenhaus verstarb das Kind wenig später.

Die anderen Kinder wurden den Erziehungsberechtigten übergeben.

Die Polizei hat Ermittlungen zu den Umständen des Unglücks eingeleitet. Zeugen, die Hinweise zum Hergang und beteiligten Personen geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter Telefon 0511 109-5555 zu melden.

Polizei im Einsatz

Verkehrsunfall mit lebensgefährlichen Verletzungen einer Frau

2. Juli 2020/in Polizei

HANNOVER-LEDEBURG (ots). Am Donnerstag, 02.07.2020, ist es gegen 17:30 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. 

Beteiligt waren ein 15-jähriger Mountainbike-Fahrer sowie eine Pedelec-Fahrerin (70 Jahre). Der Unfall ereignete sich auf frei zugänglichen Wegen einer Gartenkolonie, die über die Verdener Straße erreichbar ist.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes der Polizeidirektion Hannover befuhren beide in Hannover wohnende Radfahrer zwei Wege, die in einem spitzen Winkel aufeinander zu laufen und auf einen quer verlaufenden Hauptweg münden. Zwischen beiden Wegen befindet sich kurz vor der Kreuzung ein Garten mit hohem Bewuchs, sodass die späteren Unfallbeteiligten keine Sicht zueinander hatten.

Der Jugendliche bog von seinem Weg nach rechts auf den Hauptweg ein und passierte dabei den von rechts einmündenden Weg. Von dort näherte sich die Seniorin auf ihrem Elektrodamenrad. Sie widerum wollte nach links auf den Hauptweg abbiegen. Es kam zur Kollision, wobei beide Radfahrer stürzten. Die 70-Jährige erlitt dadurch lebensgefährliche Verletzungen. Ein Notarzt war neben dem Rettungsdienst im Einsatz, die Frau wurde bereits in einem Krankenhaus operiert. Angehörige wurden durch die eingesetzten Beamten benachrichtigt. Durch den Zusammenstoß entstand ein geringer Sachschaden.

Nachtrag vom 08.07.2020: 

Der Verkehrsunfalldienst der Polizeidirektion Hannover teilt mit, dass die bei dem Unfall schwer verletzte Seniorin am Mittwoch, 08.07.2020, gestorben ist.

Wie bereits berichtet, ist es am Donnerstag, 02.07.2020, gegen 17:30 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Es sind ein 15-jähriger Mountainbike-Fahrer sowie eine Pedelec-Fahrerin (70 Jahre) beteiligt gewesen. Der Unfall hat sich auf frei zugänglichen Wegen einer Gartenkolonie ereignet.

Streifenwagen mit Blaulicht

Zeugenaufruf zu schwerem Raub im Sahlkamp

2. Juli 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Dienstag, 30.06.2020, hat zwischen 15:00 und 16:00 Uhr ein junger Mann eine Notsituation in der Parkanlage am Märchensee (zwischen der Wittenberger Straße und dem André-Müller-Weg) vorgetäuscht. Als ein 38-Jähriger seine Hilfe angeboten hat, haben drei weitere männliche Personen sowie der „Lockvogel“ dem Mann sein Portemonnaie samt Geld geraubt. Nun sucht die Polizei Zeugen zum Vorfall, insbesondere eine blonde Frau mit Hund, die von dem Geschehen Kenntnis genommen haben soll.

Nach derzeitigem Kenntnisstand der Polizei befand er sich mit seinem Einkauf auf einem Weg der Parkanlage. Plötzlich rief ein Mann um Hilfe und täuschte einen Sturz vor. Als er dem Mann helfen wollte, kamen drei weitere Männer unerwartet auf ihn zu und auch der am Boden liegende Mann sprang auf. Sie bauten sich um ihn auf, bedrohten und verletzten ihn am Oberkörper leicht mit spitzen messerartigen Gegenständen und verlangten Geld von ihm. Dann zogen sie ihm das Portemonnaie aus der Hosentasche und schlugen ihm ins Gesicht, sodass er zu Boden ging. Im weiteren Verlauf traten sie auf ihn ein. Die mutmaßlichen Täter flüchteten im Anschluss in Richtung des Stadtteilbauernhofs. Strafanzeige bei der Polizei wurde erst am Folgetag erstattet.

Die sachbearbeitende Polizeistation Sahlkamp/Vahrenheide sucht nun Zeugen zu dem Geschehen. Die Beamten erhoffen sich insbesondere von einer etwa 1,55 bis 1,60 Meter großen Frau mit blond gefärbten Haaren und gebräunter Haut Hinweise. Sie war mit ihrem kleinen Hund in der Nähe des Tatortes, wird auf Anfang 40 Jahre geschätzt und hat eine normale Statur.

Zeugen werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Lahe unter der Telefonnummer 0511 109-3317 melden.

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