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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Öffentlichkeitsfahndung

Öffentlichkeitsfahndung: 46-Jähriger aus Laatzen vermisst

10. Juli 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Seit Freitagmorgen, 10.07.2020, sucht die Polizei nach Petar P. aus Laatzen. Der 46-Jährige hat seinen Wohnsitz in Laatzen-Mitte gegen 05:00 Uhr nur mit einem Schlafanzug bekleidet in unbekannte Richtung verlassen. Da eine Eigengefährdung nicht auszuschließen ist, bittet die Polizei die Öffentlichkeit um Mithilfe.

Nach derzeitigen Erkenntnissen verließ der Vermisste gegen 05:00 Uhr seinen Wohnsitz in der Straße Im Heidfeld. Der 1,75 Meter große und schlanke Mann war nur mit einem Schlafanzug, bestehend aus verschiedenfarbigem Ober- und Unterteil, sowie Turnschuhen bekleidet. Er trägt dunkelbraunes, kurzes Haar und macht vermutlich einen unrasierten Eindruck. Er führt weder Geld noch ein Mobiltelefon bei sich. Alle bisherigen Suchmaßnahmen führten nicht zum Erfolg.

Es besteht eine erhebliche Eigengefährdung. Petar P. entfernte sich bereits Ende Juni unbemerkt von seinem Wohnsitz. Damals konnte er in hilfloser Lage im Landschaftsschutzgebiet Kronsberg gefunden werden.

Zeugen, die Hinweise zum Aufenthalt des Gesuchten geben können, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Laatzen unter Telefon 0511 109-4317 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

NACHTRAG vom 10.07.2020:

Petar P. aus Laatzen gilt nicht länger als vermisst. Er ist durch Polizeibeamte in Osterode am Harz angetroffen worden. Seit Freitagmorgen, 10.07.2020, hat die Polizei nach dem Mann gesucht und dabei auch die Öffentlichkeit um Unterstützung gebeten (wir haben berichtet).

Nach derzeitigen Erkenntnissen verließ der Vermisste nur mit einem Schlafanzug und Turnschuhen bekleidet gegen 05:00 Uhr seinen Wohnsitz in Laatzen. Am Freitagabend (10.07.2020) gegen 18:00 Uhr trafen Polizeibeamte den Mann in Osterode am Harz an und informierten das Polizeikommissariat Laatzen. Es geht dem 46-Jährigen den Umständen entsprechend gut.

Die Polizei bedankt sich bei allen, die sich an der Suche nach Petar P. beteiligt haben.

 

Polizei im Einsatz

Polizeidirektion Hannover warnt vor Geldwechseltrickbetrügern

10. Juli 2020/in Polizei

Seit Anfang Mai sind innerhalb des Zuständigkeitsbereiches der Polizeidirektion Hannover 27 Taten im Zusammenhang mit Wechseltrickbetrügern bekannt geworden. Aus dem Grund weist die Polizei auf die Betrugsmasche hin und gibt Tipps, wie man sich schützen kann.

In den letzten Monaten kam es vermehrt zu Wechseltrickbetrügen in der gesamten Region Hannover. In den meisten Fällen ist die Vorgehensweise der Täter immer dieselbe Masche.

Die Täter suchen sich Personen aus und sprechen sie gezielt an. Dies kann beispielsweise auf dem Supermarktparkplatz passieren. Die Täter fragen höflich nach, ob ein Geldwechsel möglich wäre, um passendes Kleingeld für einen Einkaufswagen zu bekommen.

Durch die Geschädigten wird die Geldbörse gezückt, um nach dem passenden Wechselgeld zu schauen. Die Täter halten währenddessen weiter Blickkontakt mit den Geschädigten, unterschreiten einen angemessenen Abstand und bieten sogar die Hilfe bei der Suche nach den passenden Münzen an. So können die Täter dann unauffällig in die Geldbörse greifen und Geldscheine unbemerkt entnehmen und anschließend einstecken. Nachdem das passende Wechselgeld herausgegeben wurde, verabschieden sich die Täter freundlichst und gehen unerkannt weg.

Erst später wird durch die Geschädigten das Fehlen des Geldes bemerkt.

Aus dem Grund rät die Polizei zu folgenden Schutzmaßnahmen:

  • Bleiben Sie misstrauisch, wenn Sie jemand um einen Geldwechsel bittet. Die Täter scheinen besonders freundlich und zuvorkommend zu sein.
  • Halten Sie Abstand zu der Person. Die Täter nutzen häufig aus, dass sie nah an die betroffenen Personen herantreten, um so an die Geldbörse zu gelangen.
  • Lassen Sie sich beim Heraussuchen von Münzen nicht helfen.
  • Nehmen Sie nur so viel Bargeld mit, wie Sie auch tatsächlich benötigen.
  • Achten Sie darauf, dass die Geldbörse nah am Körper, am besten in einer Innentasche, verstaut wird. Die Täter beobachten genau, wo die Geldbörse verstaut wird. Sie nutzen sonst die Gelegenheit aus, in einem unbeobachteten Moment die Geldbörse aus der Tasche zu ziehen.
  • Im Notfall machen Sie auf sich aufmerksam, rufen um Hilfe oder wählen den Notruf.
Rettungsdienst aktuell

Rettungswagen stößt mit Pkw zusammen – Zeugenaufruf

10. Juli 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Donnerstagabend, 09.07.20, sind in Laatzen an der Hildesheimer Straße Höhe des Werner-von-Siemens-Platzes ein im Einsatz befindlicher Rettungswagen und ein Auto zusammengestoßen. Bei dem Verkehrsunfall sind zwei Personen leicht verletzt worden. Der Verkehrsunfalldienst bittet um Zeugenhinweise.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover war ein 24-jähriger Sanitäter zusammen mit seinem 32-jährigen Arbeitskollegen mit dem Rettungswagen (Daimler Sprinter) auf der Hildesheimer Straße in Richtung Hannover gegen 18:35 Uhr unterwegs, um eine 92-jährige Patientin in ein Krankenhaus zu transportieren. Auf Höhe des Werner-von-Siemens-Platzes bog ein 53-Jähriger mit seinem VW Golf, vermutlich bei grün zeigender Ampel, von einem Firmengrundstück kommend nach links auf die Hildesheimer Straße in Richtung Laatzen ein. Hier kam es zu einer Kollision zwischen dem zeitgleich von links kommenden Rettungswagen und dem VW Golf.

Sowohl der 32-jährige Rettungssanitäter als auch der 53-Jährige wurden durch den Unfall leicht verletzt. Die 92-Jährige erlitt durch den Zusammenstoß keine weiteren Verletzungen und wurde mit einem hinzugerufenen Rettungswagen weiter in ein Krankenhaus transportiert. Den entstandenen Sachschaden schätzen die Beamten auf 16.000 Euro.

Der Verkehrsunfalldienst Hannover hat die Ermittlungen aufgenommen. Insbesondere ist Bestandteil der Ermittlungen, inwieweit sowohl das Blaulicht als auch das Martinshorn beim Rettungswagen zum Zeitpunkt des Unfalls eingeschaltet waren. Zeugen, die Angaben dazu machen können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.

Polizei im Einsatz

Drei mutmaßliche Drogenhändler bei Schwerpunkteinsatz in Hannover-Mitte festgenommen

8. Juli 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Bei einem Schwerpunkteinsatz gegen unerlaubten Handel mit Drogen im hannoverschen Steintorviertel hat die Polizei am Dienstag, 07.07.20, drei Tatverdächtige festnehmen können. Einsatzkräfte haben die Männer dabei ertappt, wie sie an mehrere Abnehmer Marihuana verkauften. Zudem sind mehrere hundert Euro Bargeld beschlagnahmt worden.

Vor dem Hintergrund einer Reihe von Drogendelikten im Bereich des Steintorviertels, speziell der Straße „Am Marstall“ und umliegenden Straßen, und der damit einhergehenden Beeinträchtigung des subjektiven Sicherheitsgefühls von Anliegern und Bürgern haben Beamte der Polizeistation Hannover-Raschplatz am Dienstag von 12 bis 20 Uhr intensive Kontrollen durchgeführt.

Zwischen 14:00 Uhr und 14.30 Uhr wurden die Einsatzkräfte in der Schmiedestraße auf zwei 25 und 33 Jahre alte Männer aufmerksam, die an insgesamt sieben Personen Marihuana verkauften. Dabei nutzten sie ein nahe gelegenes Beet als Versteck für die Drogen. Bei fünf kontrollierten Käufern wurde Marihuana gefunden und beschlagnahmt. Nachdem sich die mutmaßlichen Drogenhändler vom Tatort entfernt hatten, konnten sie festgenommen werden. Bei ihnen wurden 160 Euro gefunden, bei dem es sich mutmaßlich um Dealgeld handelte. Weitere 250 Euro wurden bei angeordneten Durchsuchungen der Wohnungen der Tatverdächtigen sichergestellt. Zudem wurden aus dem Versteck am Tatort rund 14 Gramm Marihuana beschlagnahmt. Mangels ausreichender Haftgründe kamen die Männer wieder frei.

Zwischen 15:00 Uhr und 15:20 Uhr beobachteten die Beamten erneut im Bereich Schmiedestraße, wie ein 20-Jähriger an zwei Personen Marihuana verkaufte. Auch diese drei Personen wurden kontrolliert und gefundenes Marihuana beschlagnahmt. Der Tatverdächtige kam nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß.

Gegen 19.15 Uhr fanden die Polizeibeamten bei der Kontrolle eines 62-Jährigen geringe Mengen Heroin und Marihuana. Auch dieser Mann wurde wieder entlassen. Insgesamt wurden 19 Identitätsfeststellungen und ebenso viele Personendurchsuchungen durchgeführt. Mehrere Anzeigen wegen unerlaubten Handels sowie unerlaubten Besitzes von Drogen wurden geschrieben.

Polizei im Einsatz

Hannover-Ahlem: Einjähriger verstirbt nach Verkehrsunfall

7. Juli 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Dienstagvormittag, 07.07.20, ist im hannoverschen Stadtteil Ahlem ein einjähriger Junge bei einem Verkehrsunfall tödlich verletzt worden. An der Straße Zum Buchengarten ist das Kind aus bisher ungeklärter Ursache von einem rangierenden Auto erfasst worden. Der Einjährige ist kurze Zeit später in einer Klinik verstorben.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover hielt sich der 63-jährige Fahrer gegen 09:40 Uhr zunächst an seinem Hyundai i30 auf und stieg dann in sein Auto ein, um rückwärts umzuparken.

Hierbei wurde der Einjährige, der sich im Nahbereich der Mutter aufhielt, aus bisher ungeklärter Ursache verletzt. Zunächst schien das Kind nur leicht verletzt zu sein. Es wurde durch alarmierte Rettungskräfte unter Begleitung eines Notarztes in eine Klinik gebracht. Dort verstarb der Junge kurze Zeit später.

Die genaueren Umstände des Unfalles sind bisher unklar. Der Verkehrsunfalldienst hat die Ermittlungen aufgenommen, um zu klären, wie sich der Unfall zugetragen hat. Es wurde auch ein Unfallsachverständiger hinzugezogen.

Polizei im Einsatz

Präsenzeinsatz des Polizeikommissariats Hannover-Mitte im Bereich Steintor

7. Juli 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Aufgrund diverser Beschwerden aus der Bevölkerung hat das Polizeikommissariat Hannover-Mitte am Montag, 06.07.20, Kontrollen im Bereich Steintor durchgeführt. Zahlreiche Personen und Bars in dem Bereich sind überprüft worden. Ein Lokal ist in der Folge geschlossen worden. Zudem hat es mehrere Verstöße gegen das Waffengesetz gegeben.

Zivile Einsatzkräfte der Polizei haben am Montag im Bereich Steintor zwischen 14:00 Uhr und 21:00 zielgerichtete Kontrollen durchgeführt, um zum einen konkreten Beschwerden nachzugehen und zum anderen die Einhaltung der niedersächsischen Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus zu überprüfen. In mehreren Lokalen wurden dabei Verstöße gegen die Dokumentations- sowie die Maskenpflicht festgestellt. Aufgrund des Verdachts der ebenfalls untersagten Prostitution wurden darüber hinaus Identitätsfeststellungen und Gefährderansprachen durchgeführt.

Gegen 17.15 Uhr stießen die Beamten auf zwei mutmaßliche Prostituierte, die einen 54-Jährigen angesprochen und sich mit ihm in ein Lokal begeben hatten. Von den Beamten wurden die Personen im teilweise entkleideten Zustand in einem in dem Lokal angemieteten Zimmer entdeckt. In der Folge wurden Platzverweise ausgesprochen und Verfahren wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz eingeleitet. Bei der Überprüfung des Lokals stellte sich heraus, dass es sich bei der Zimmervermietung mit angeschlossenem Barbetrieb um einen Prostitutionsbetrieb handelt. Zudem kam der Verdacht der Steuerhinterziehung auf, ein entsprechendes Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet. Das Lokal wurde geschlossen. In der Nacht stellte die Polizei allerdings die erneute Öffnung fest und wurde erneut tätig.

Bei der Kontrolle eines Fahrzeugs bemerkten die Beamten zudem, dass der 42 Jahre alte Fahrer zuvor offensichtlich Drogen konsumiert hatte. Eine Blutentnahme wurde angeordnet und der Führerschein beschlagnahmt. Ein mitgeführter Teleskopschlagstock brachte ihm zudem eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz ein. Bei Insassen eines anderen Fahrzeugs wurden ein Einhandmesser und ein Elektroschocker gefunden. Zudem war die Betriebserlaubnis des Fahrzeugs nach Umbauarbeiten erloschen. Das betreffende Fahrzeug ist der Poser- und Tuningszene zuzuordnen.

Im Rahmen des Präsenzeinsatzes erfolgten insgesamt 24 Identitätsfeststellungen sowie sechs Platzverweise und 15 Durchsuchungen von Personen und Fahrzeugen.

Polizei im Einsatz

Frau mit lebensbedrohlichen Brandverletzungen in Wohnung aufgefunden – Nachtrag

7. Juli 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). In der Nacht von Freitag auf Samstag, 27.06.2020, ist eine Frau (57) in einem Mehrfamilienhaus an der Hoppenstedtstraße mit lebensbedrohlichen Brandverletzungen aufgefunden worden (wir haben berichtet). Die Frau ist gestern Abend (06.07.2020) verstorben.

Polizeibeamte hatten die Frau mit schweren Brandverletzungen in einer Wohnung vorgefunden. Sie war in einer Klinik medizinisch behandelt worden und ist am gestrigen Abend verstorben. Eine Obduktion wurde angeordnet. Sie soll in den kommenden Tagen erfolgen.

Der 64 Jahre alte Lebensgefährte der Frau steht unter Tatverdacht und befindet sich in Untersuchungshaft.

Hergang und Hintergründe der Tat sind noch immer Gegenstand von Ermittlungen.

Streifenwagen mit Blaulicht

Zeugenaufruf: Unbekannte beschädigen diverse Fahrzeuge

6. Juli 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). In der vergangenen Nacht (05. bis 06.07.2020) sind einige parkende Pkw verschiedener Hersteller und Modelle in der Zeit von 17:00 Uhr bis 07:00 Uhr zerkratzt worden. Betroffen waren Fahrzeuge, die in der List und in Groß-Buchholz in den Straßen Gottfried-Keller-Straße, Dingelstedtstraße, Achenbachstraße, Corneliusstraße sowie in der Lenbachstraße abgestellt gewesen sind. Die Polizei sucht nun Hinweise auf die Täter.

Nach derzeitigem Erkenntnisstand der Polizei haben heute Vormittag (06.07.2020) mindestens 14 Autobesitzer Lackschäden an ihren Pkw festgestellt. Die Schäden wurden vermutlich mit einem harten spitzen Gegenstand im Vorbeigehen an der Gehwegseite des Autos verursacht. Die Kratzer erstreckten sich oft über die gesamte Fahrzeuglänge auf der Beifahrerseite. Teilweise wurden auch Kreise in den Lack von Motorhauben geritzt. Der jeweilige Sachschaden dürfte nach Einschätzung der eingesetzten Polizeibeamten mindestens im vierstelligen Bereich liegen.

Die Polizeiinspektion Hannover sucht dringend Zeugen, die verdächtige Beobachtungen in den beiden betroffenen Wohngebieten gemacht haben. Wer hat die derzeit unbekannten Täter gesehen und kann bei der Identifizierung helfen? Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-2717 entgegen.

Polizei im Einsatz

Polizei zeigt verstärkt Präsenz in Hannover-Mitte und Limmer

5. Juli 2020/in Polizei

Präsenzeinsatz des Polizeikommissariats (PK) Limmer am Wochenende

HANNOVER (ots). Beamte des PK Limmer haben mit Unterstützung der Polizeiinspektion (PI) Besondere Dienste sowie dem Ordnungsdienst der Landeshauptstadt Hannover am Wochenende, 03.07.20 bis 05.07.20, einen Sondereinsatz gefahren. Hintergrund sind vermehrt Beschwerden von Anwohnern gewesen, welche sich insbesondere auf lautstarke Gruppen im Bereich des Küchengartens sowie der Limmerstraße an den Wochenenden in den Abend- und Nachtstunden beziehen.

Sowohl am Freitag- als auch am Samstagabend führten Polizeibeamte zusammen mit Mitarbeitern der Landeshauptstadt Hannover gemeinsame Ansprachen gegenüber größeren Personengruppen durch, welche sich zum Teil lautstark unterhielten, wodurch sich Anwohner gestört fühlten. Zudem legten die Beamten ein Augenmerk auf die Einhaltung der Corona-Regeln.

Insbesondere am Pfarrlandplatz sowie dem Peter-Fechter-Ufer hielten sich in den Abendstunden größere Gruppen auf, welche nach erteilten Platzverweisen die Örtlichkeit verließen. Auch an der Limmerstraße hielten sich größere Personengruppen auf, zum Teil standen diese auch auf den Gleisanlagen. Deswegen entschlossen sich die Mitarbeiter der Landeshauptstadt Hannover am Freitagabend gegen 23:00 Uhr zur Schließung von sechs Kiosken, um zu verhindern, dass sich weiter größere Gruppen bilden und um den Straßenverkehr am Laufen zu halten.

Auch am Samstag zeigten die Beamten mit dem Ordnungsdienst Präsenz an den Örtlichkeiten. Immer wieder konnten größere Personengruppen angetroffen werden. Sowohl am Ihmeufer als auch am Küchengarten wurden die Personen gezielt angesprochen und in Einzelfällen auch Platzverweise ausgesprochen.

Insgesamt wurden durch die Beamten mehrere hundert Gefährderansprachen durchgeführt. Auch 145 Platzverweise wurden gegen Personen ausgesprochen. Größtenteils zeigten sich die betroffenen Personen aber kooperativ und einsichtig. Sie zeigten Verständnis für die polizeilichen Maßnahmen.

Präsenzeinsätze des Polizeikommissariats Hannover-Mitte am Wochenende

Von Freitag, 03.07.20, bis Sonntag 05.07.20, haben Beamte des Polizeikommissariats Hannover-Mitte bei Kontrollen in der Innenstadt diverse Verstöße gegen Corona-Auflagen festgestellt. Bei Einsätzen im Rahmen der Kontrollen erfolgte zudem eine Ingewahrsamnahme, bei der erheblicher Widerstand gegen die Beamten geleistet wurde.

Aufgrund von diversen Beschwerden und den jüngsten Corona-Lockerungen standen seit Freitagabend insbesondere die Bereiche Steintor, Marstall und Stellwerk im Fokus der Einsatzkräfte. Im Rahmen eines Streifendienstes, aber auch aufgrund konkreter Hinweise wurden bis zum frühen Sonntagmorgen sogenannte Shisha-Bars und Kneipen auf die Einhaltung der geltenden Abstandsregelungen und andere Auflagen kontrolliert. In der Nacht zum Samstag wurden in diesem Zusammenhang einzelne tanzende Gäste in zwei Lokalen am Raschplatz und in der Scholvinstraße festgestellt. Daraufhin wurden Gefährderansprachen durchgeführt.

Im Zuge der Streifentätigkeit entdeckten Beamte bei der Kontrolle einer Frau im Bereich Marstall 47 Ecstasy-Tabletten sowie 0,76 Gramm Amphetamine. Bei einer anschließend beantragten Durchsuchung ihres Pkw sowie ihrer Wohnung wurde zudem Marihuana gefunden. Zudem wurden im Bereich Marstall, Herschelstraße und Brüderstraße mehrere Prostituierte sowie mutmaßliche Freier kontrolliert. Insgesamt wurden bis zum frühen Samstagmorgen 24 Platzverweise erteilt und 53 Gefährderansprachen registriert.

In der Nacht von Samstag zu Sonntag wurden gegen 1:00 Uhr in einer Bar in der Heiligerstraße zahlreiche Verstöße gegen Abstandsregeln sowie die Masken- und Listenpflicht festgestellt. Im Beisein der Polizeibeamten wurden daraufhin Tische gesperrt und so die Kapazitäten des Lokals begrenzt. Zudem wurde bei erneuten Verstößen die Schließung der Bar angedroht.

Gegen 3:00 Uhr wurden die Beamten zu einer Ruhestörung in der Otto-Brenner-Straße gerufen. Vor Ort wurde eine hochgradig aggressive Person angetroffen. Während des Gesprächs griff der 27-jährige Mann plötzlich in Richtung des Beamten und wurde zu Boden gebracht und leistete dabei erheblichen Widerstand. Er kam ins Gewahrsam. Ein Atemalkoholtest ergab bei ihm einen Wert von 2,59 Promille.

Bis zum Ende des Einsatzes am frühen Sonntagmorgen erfolgten 12 Gefährderansprachen sowie 17 Platzverweise.

Polizei im Einsatz

Messeschnellweg: Zusammenstoß zweier Motorräder während einer Versammlung

5. Juli 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Samstag, 04.07.2020, ist es während der Versammlung „Gegen Fahrverbote für Motorräder“ zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Motorrädern gekommen. Der Suzuki-Fahrer sowie die Sozia sind leicht verletzt, der Harley-Davidson-Fahrer ist schwer verletzt worden.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover fuhren die bis zu 1.600 Teilnehmer der Versammlung mit den Motorrädern den Messeschnellweg in Richtung Norden entlang. Als die Versammlung gegen 10:20 Uhr die Unterführung der Brücke der Garkenburger Straße im hannoverschen Stadtteil Mittelfeld erreichte, fuhr der 58-Jährige mit seiner Suzuki auf die Harley-Davidson (Road Glide Custom) des 52-Jährigen aus Unachtsamkeit auf. Durch den Zusammenstoß kamen die beiden Männer sowie die 18-jährige Sozia der Suzuki VL 1500 zu Fall.

Der 58-Jährige sowie die 18-Jährige erlitten bei dem Unfall leichte Verletzungen. Sie wurden mit einem Rettungswagen zur ärztlichen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Der 52-Jährige wurde bei dem Unfall schwer verletzt, er kam unter Begleitung eines Notarztes ebenfalls in ein Krankenhaus.

Den entstandenen Schaden schätzen die Beamten auf 2.000 Euro. Während der Verkehrsunfallaufnahme musste der Messeschnellweg bis ca. 11:15 Uhr an der Unfallstelle gesperrt werden.

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