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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Streifenwagen mit Blaulicht

Verkehrsunfall in der List: Polizei bittet Zeugen um Hinweise

31. Juli 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Freitag, 31.07.2020, ist es zu einem Verkehrsunfall an der Ferdinand-Wallbrecht-Straße Ecke Lister Platz gekommen. Aus bisher ungeklärter Ursache ist ein 27-Jähriger trotz eingeleiteter Gefahrenbremsung auf einen Pkw einer 44-Jährigen, die an einer Ampel angehalten hat, gefahren. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen um Hinweise.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes hielt die 44-jährige Fahrerin gegen 08:50 Uhr an der Ampel an der Ferdinand-Wallbrecht-Straße Ecke Lister Platz an. Der 27-Jährige war mit seinem Transporter der Marke Honda Jazz vom Moltkeplatz kommend in Richtung Lister Platz unterwegs. Aus bisher ungeklärter Ursache fuhr er trotz eingeleiteter Gefahrenbremsung auf den Mercedes C 200 CDI der 44-Jährigen. Durch den Zusammenstoß erlitten beide Fahrzeugführer leichte Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte den 27 Jahre alten Mann in ein Krankenhaus. An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden in Höhe von 5.000 Euro.

Während der Unfallaufnahme musste die Ferdinand-Wallbrecht-Straße zeitweise einseitig gesperrt werden.

Da der Verkehrsunfall an einer starkfrequentierten Kreuzung stattfand, bitten die Beamten um Zeugenhinweise zum Unfallhergang und insbesondere zur Ampelschaltung. Zeugen werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.

Öffentlichkeitsfahndung

Öffentlichkeitsfahndung: Polizei sucht weiter nach 81-Jährigem aus Laatzen

30. Juli 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Die Polizei sucht bereits seit Samstag, 18.07.2020, nach dem vermissten Kurt R. aus Laatzen. Trotz einer Öffentlichkeitsfahndung mit einem Foto des 81-Jährigen fehlt von dem Mann nach wie vor jede Spur. Die Polizei hofft nun durch die Veröffentlichung eines neuen Fotos des Vermissten auf weitere Hinweise aus der Bevölkerung.

Nach derzeitigen Erkenntnissen verließ Kurt R. am Samstag, 18.07.2020, unbemerkt ein Alten- und Seniorenheim am Schubertweg in Laatzen-Mitte. Gegen 19:00 Uhr stellten Mitarbeiter sein Fehlen fest und informierten die Polizei. Alle bisherigen Suchmaßnahmen sowie eingegangenen Hinweise aus der Bevölkerung führten nicht zum Erfolg. Eine Gefahr für Leib und Leben ist nicht ausgeschlossen, da der Vermisste diverse Vorerkrankungen hat und regelmäßig Medikamente einnehmen muss. Darüber hinaus trägt Kurt R. einen Katheter mit sichtbarem Beinbeutel. Der Vermisste ist auf einen elektrischen Rollstuhl angewiesen, der nicht geländegängig ist und dessen Akkus inzwischen leer sein dürften.

Der Gesuchte ist circa 1,80 Meter groß und korpulent. Er hat kurze, graue Haare. Er trägt keine Brille oder Bart. Der rechte Unterschenkel wurde amputiert. Im Rollstuhl sitzend hat er üblicherweise eine Decke über die Beine gelegt. Zum Zeitpunkt seines Verschwindens soll er ein schwarzes T-Shirt, eine dunkelbeige Hose und eine beige Jacke getragen haben. Zudem führte der Rollstuhlfahrer eine grün-karierte Decke mit sich. Auffällig ist zudem, dass er mit dem Oberkörper nach rechts neigt.

Zeugen, die Hinweise zum Aufenthalt des Vermissten geben können, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Laatzen unter der Telefonnummer 0511 109-4317 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Nachtrag: Hannover (ots) – Im Rahmen einer Öffentlichkeitsfahndung hat die Polizei seit Mittwoch, 22.07.2020, mit einem Foto nach einem vermissten Mann aus Laatzen gesucht. Der im Rollstuhl sitzende 81-Jährige war zuvor unbemerkt aus einem Alten- und Seniorenpflegeheim verschwunden. Er wurde am Sonntagnachmittag, 16.08.2020, in einem kleinen Wäldchen im Bereich Hermann-Fulle-Straße tot aufgefunden. Der Kriminaldauerdienst Hannover hat die Ermittlungen aufgenommen, um die Todesursache zu klären.

Polizeimeldungen

Polizeimeldungen vom 29. Juli aus der Region Hannover

29. Juli 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Nachfolgend die Polizeimeldungen aus der Region Hannover vom Mittwoch, 29. Juli 2020

Shisha-Bar in Neustadt brennt aus: Wer kann Hinweise geben?

Aus bisher ungeklärter Ursache ist es am Mittwoch, 29.07.2020, gegen 00:35 Uhr zu einem Brand in einer Shisha-Bar an der Mittelstraße in Neustadt am Rübenberge gekommen. Hierdurch ist die Bar vollständig ausgebrannt. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen und bittet nun um Zeugenhinweise.

Nach bisherigen Erkenntnissen nahmen mehrere Zeugen gegen 00:35 Uhr laute Knallgeräusche und eine Rauchentwicklung mit dunklem Qualm im Erdgeschoss eines zweigeschossigen Geschäftshauses wahr und alarmierten die Feuerwehr und die Polizei.

Bereits beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand der Innenraum der Shisha-Bar in Vollbrand. Da die Shisha-Bar aufgrund der Corona-Bestimmungen seit Mitte März vorübergehend geschlossen war, befanden sich zum Zeitpunkt des Brandes keine Menschen im Gebäude. Gegen 01:15 Uhr war der Brand gelöscht.

Brandermittler des Zentralen Kriminaldienstes der Polizeidirektion Hannover führten heute gemeinsam mit den Verantwortlichen des Betriebes eine Ortsbegehung durch. Der Sachschaden wird von der Polizei auf 150.000 Euro geschätzt.

Die Polizei ermittelt in alle Richtungen, eine Brandstiftung kann nicht ausgeschlossen werden. Zeugen, die Beobachtungen zum Ausbruch des Brandes oder zu verdächtigen Personen geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter Telefon 0511 109-5555 zu melden.

Zeugenaufruf: Sexueller Übergriff auf 18-Jährige am Altwarmbüchener See (Isernhagen)

Die Polizei ermittelt aufgrund eines sexuellen Übergriffs auf eine 18-Jährige, der sich am Dienstag, 28.07.2020, gegen 22:00 Uhr am Altwarmbüchener See, nahe der Seestraße, ereignet haben soll. Gesucht werden Zeugen, die den unbekannten Täter möglicherweise vor oder nach der Tat gesehen haben.

Nach derzeitigen Erkenntnissen wurde die 18 Jahre alte Frau beim Spaziergang am Altwarmbüchener See Opfer eines sexuellen Übergriffs. Ein Unbekannter griff sie von hinten an, zog die Frau zu Boden und berührte sie unsittlich. Die junge Frau setzte sich zur Wehr, woraufhin der Täter von ihr abließ und in eine unbekannte Richtung flüchtete. Eine Zeugin hörte Hilferufe der 18-Jährigen, wählte den Notruf und betreute die betroffene Frau bis zum Eintreffen der Polizei. Die Einsatzkräfte leiteten sofort Fahndungsmaßnahmen ein. Da sie bisher nicht zum Erfolg führten, hoffen nun die Ermittler auf Hinweise aus der Bevölkerung.

Von der Geschädigten wird der Angreifer auf 30 Jahre geschätzt. Er soll circa 1,85 Meter groß und schlank gewesen sein. Nach Aussage der Frau habe der Täter ein südosteuropäisches Erscheinungsbild und Deutsch mit Akzent gesprochen.

Zeugen, die möglicherweise sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511-109 5555 zu melden.

Raubüberfall auf einen Kiosk in Langenhagen – Zeugen gesucht

In der Nacht zu Mittwoch, 29.07.2020, hat ein bislang unbekannter Mann einen Kiosk in Langenhagen an der Walsroder Straße überfallen. Anschließend ist er mit der Beute unerkannt geflüchtet. Die Polizei sucht deshalb dringend nach Zeugen.

Nach bisherigen Erkenntnissen betrat der maskierte Täter gegen Mitternacht den Kiosk. Hier forderte er mit einer Schusswaffe in der Hand die Herausgabe von Geld, Alkohol und Zigaretten. Der 31-jährige Angestellte übergab dem Mann die geforderten Sachen. Daraufhin flüchtete der mutmaßliche Täter in Richtung des Eichenparks. Trotz einer sofort eingeleiteten Fahndung mit mehreren Funkstreifenwagen konnte der Mann unerkannt entkommen.

Der mutmaßliche Täter ist nach Aussage des Zeugen 1,75 Meter groß und circa 30 Jahre alt. Er ist von normaler Statur und trug zum Tatzeitpunkt eine schwarze Jacke sowie eine schwarze Hose. Zudem führte er einen Rucksack mit.

Die Kripo sucht nun nach Zeugen zu dem Überfall. Hinweise werden durch den Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 entgegengenommen.

Calenberger Neustadt: Kioskeinbrecher festgenommen

In den frühen Morgenstunden, 29.07.2020, sind zwei Männer in einen Kiosk eingebrochen und haben Zigaretten geklaut. Aufgrund der Geräusche sind Zeugen auf die Tat aufmerksam geworden und haben die Polizei gerufen. Ein Täter ist festgenommen worden.

Nach derzeitigen Erkenntnissen nahmen Zeugen gegen 03:55 Uhr das Splittern von Glas wahr. Zwei Männer hatten die Scheibe eines Kiosks an der Calenberger Straße eingeschlagen. Während einer der beiden Täter vor dem Kiosk stehen blieb, begab sich der andere durch die Öffnung in den Innenraum und brachte Diebesgut nach draußen. Anschließend flüchteten beide vom Tatort. Der Schaden wird auf circa 500 Euro geschätzt.

Die alarmierten Polizeibeamten konnten ein paar Minuten später einen 42-jährigen Mann in der Nähe des Tatorts antreffen. Er hatte diverse Zigarettenschachteln in seinem Rucksack, die augenscheinlich aus dem Kiosk stammen. Der 42-Jährige wurde festgenommen. Gegen ihn wird nun wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls ermittelt. Er wird im Laufe des Mittwochs einem Haftrichter vorgeführt.

Die Polizei sucht weiterhin nach dem zweiten Täter. Dieser hatte ein Fahrrad dabei und entfernte sich nach Tatbegehung in Richtung Altstadt. Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten sich beim Polizeikommissariat Limmer unter der Rufnummer 0511 109-3920 zu melden.

Wennigsen: schwerer Verkehrsunfall mit drei beteiligten Pkw

28. Juli 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Montagnachmittag, 27.07.2020, ist es gegen 16:00 Uhr auf der Bundesstraße (B) 217 in Höhe der Wennigser Ortschaft Evestorf zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Dabei sind ein 68-jähriger Fahrer eines Skoda Octavia aus Hannover und eine 29 Jahre alte Fahrerin eines Peugeot 206 CC aus Wennigsen schwer verletzt worden. Für die Rettungs- und Bergungsarbeiten sowie für die Unfallaufnahme musste die B217 zeitweise beidseitig voll gesperrt werden.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes der Polizeidirektion Hannover befuhr die 29-Jährige mit ihrem Pkw die B 217 von Weetzen kommend in Richtung Holtensen. Im noch zweispurigen Bereich geriet das auf der rechten Spur fahrende Auto in einer lang gestreckten Linkskurve auf regennasser Fahrbahn ins Schlingern. Der Peugeot schleuderte nach links in den Gegenverkehr, streifte dort einen entgegenkommenden Seat aus Wennigsen, ehe er mit dem ebenfalls entgegenkommenden Skoda des 68-Jährigen kollidierte.

Ein Notarzt wurde durch einen Rettungshubschrauber an den Unfallort geflogen. Die Peugeot-Fahrerin und der Skoda-Fahrer wurden schwer verletzt und durch den Rettungsdienst in Krankenhäuser gebracht. Der Fahrer des Seat (69 Jahre) blieb unverletzt. Zwei Fahrzeuge wurden abgeschleppt, da sie nicht mehr fahrbereit waren. Insgesamt schätzt die Polizei den entstandenen Sachschaden auf 21.000 Euro.

Aufgrund der notwendigen Rettung- und Bergungsmaßnahmen sowie der polizeilichen Verkehrsunfallaufnahme musste die B 217 für etwa 2,5 Stunden beidseitig gesperrt werden. Es entstand Verkehrsstau insbesondere durch den Berufsverkehr in Richtung Holtensen, Umleitungen wurden ab Weetzen und Holtensen eingerichtet. Nach Abschluss der Fahrbahnreinigung wurden die letzten Sperrungen der Fahrbahn nach Hannover gegen 21:00 Uhr aufgehoben.

Polizei im Einsatz

Polizeidirektion Hannover warnt vor ungebetenen Gästen auf Grundstücken

28. Juli 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Samstag, 25.07.2020, hat ein 63-jähriger Anwohner im hannoverschen Stadtteil Kirchrode an der Straße Wulfspark eine verdächtige Person auf seinem Grundstück festgestellt. Nach Ansprache ist der Mann unerkannt geflüchtet. Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang vor ungebetenen Gästen.

Nach bisherigen Erkenntnissen beobachtete der 63-Jährige gegen 08:00 Uhr eine männliche Person, welche sich über das Gartentor Zutritt zum Grundstück verschaffen wollte. Nach der Ansprache des Anwohners gab dieser an, dass er die Baumwurzeln kontrollieren wollen würde. Einen Berechtigungsnachweis konnte er nicht vorlegen, sodass er sich danach zügig entfernte. Der unbekannte Mann konnte durch die alarmierte Polizei nicht mehr angetroffen werden. Der Mann mit einem Dreitagebart ist nach Aussage des Zeugen 1,75 Meter groß und trug eine blaue Jacke und blaue Hose.

In diesem Zusammenhang weist die Polizei drauf hin, dass keine Baumwurzelkontrollen stattfinden. Hierbei handelt es sich vielmehr um eine Masche, um beispielsweise Grundstücke und deren Begebenheiten auszukundschaften. Anwohner sollten, sobald sich unbekannte Personen an oder sogar auf den Grundstücken aufhalten oder sich als Mitarbeiter etwaiger Firmen ausgeben, sich nicht unter Druck setzen lassen und bei Misstrauen die Polizei alarmieren.

Polizeikontrollen im Steintorviertel: Zahlreiche Verstöße geahndet

26. Juli 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Die Polizei zeigt weiter Präsenz im Steintorviertel. Beamte des Polizeikommissariats Mitte haben in den vergangenen Tagen erneut in der hannoverschen Innenstadt kontrolliert und dabei zahlreiche Verstöße festgestellt. Dabei haben sie am Wochenende (24.07.-26.07.20) unter anderem Gastronomiebetriebe und den Straßenstrich kontrolliert. Bereits am Donnerstag (23.07.2020) haben die Polizisten 13 Platzverweise erteilt und zwei Prostituierte in Gewahrsam genommen.

Bei den Kontrollen am Donnerstag trafen die Beamten vermehrt Prostituierte an, die ihre Dienste unter anderem im Bereich der Brüderstraße anboten und zu Freiern in Autos stiegen. Die Beamten erteilten zunächst Platzverweise und richteten an offenbar wartende Kunden Gefährderansprachen. Kurz darauf trafen die Polizisten eine der Frauen in der Lützowstraße sich erneut prostituierend an. Sie wurde dem Gewahrsam zugeführt. Darüber hinaus stellten die Beamten in zwei Bars (Reuterstraße, Am Marstall) Hinweise auf Prostitutionsbetrieb fest. Entsprechend wurden Gefährderansprachen gehalten, Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet und Platzverweise ausgesprochen.

Darüber hinaus trafen die Einsatzkräfte am frühen Freitagmorgen, 03:45 Uhr, am Steintorplatz auf eine Personengruppe. Dabei stellten sie fest, dass ein 19 Jahre alten Mann bereits mehrfach gegen eine ihm auferlegte räumliche Beschränkung nach dem Asylgesetz und ein wirksames Aufenthaltsverbot verstoßen hatte. Er wurde festgenommen und dem beschleunigten Verfahren zugeführt. Insgesamt durchsuchten die Beamten von Donnerstagabend bis Freitagmorgen vier Personen, erteilten 13 Platzverweise, nahmen zwei Personen in Gewahrsam und nahmen eine Person vorläufig fest. Darüber hinaus wurden mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet, unter anderem wegen unerlaubter Prostitution, dem Verdacht des Betreibens einer Prostitutionsstätte, dem Verstoß gegen räumliche Beschränkung und des Nichtbefolgens von Platzverweisen.

Auch am Freitag- und Samstagabend stellten die Polizeibeamten Prostituierte im Bereich Brüderstraße und Herschelstraße fest. Sie erhielten Gefährderansprachen und einen Platzverweis. In der Limburgstraße warf ein 24-jähriger Mann gegen 22:00 Uhr bei Erblicken der Kontrollierende ein Beutel mit etwa zehn Gramm Marihuana weg und flüchtete. Er wurde nach kurzer Verfolgung festgenommen. Ein Strafverfahren wegen des Verdachts des Handels mit Drogen wurde eingeleitet.

Am Samstagabend kontrollierten die Beamten gegen 23:30 Uhr einen 19-Jährigen, der augenscheinlich Drogen am Steintorplatz verkaufen wollte. Er erhielt einen Platzverweis. Dennoch trafen ihn die Polizeibeamten erneut gegen 01:30 Uhr am Steintorplatz an, so dass er in Gewahrsam genommen wurde. Ein Ordnungswidrigkeitsverfahren wurde eingeleitet.

Insgesamt wurden bei den Kontrollen am Freitag und Samstag 53 Platzverweise ausgesprochen und elf Verfahren wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz eingeleitet.

Streifenwagen mit Blaulicht

Angriff mit Kette – Wer kann Hinweise geben?

26. Juli 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Bereits am Freitag, 24.07.2020, ist es zu einer Auseinandersetzung in der Heiligerstraße in Hannover-Mitte gekommen. Dabei sind Mitarbeiter des Ordnungsdienstes der Stadt Hannover sowie ein unbekannter Mann tätlich angegriffen worden. Ein 36-jähriger Angreifer wurde festgenommen, später aber wieder auf freien Fuß gesetzt.

Gegen 17:15 Uhr kontrollierten Mitarbeiter des städtischen Ordnungsdienstes einen 36-Jährigen in der Heiligerstraße. Dieser zeigte sich zunächst unkooperativ und wurde im Verlauf der Kontrolle zunehmend aggressiv. Plötzlich spuckte der Mann in Richtung der Kontrollierenden, die jedoch noch ausweichen konnten.

Daraufhin nahm der 36-Jährige eine circa 65 cm lange Metallkette vom Boden und schlug unvermittelt auf einen vorbeikommenden Passanten ein. Die alarmierten Polizeibeamten konnten den Passanten jedoch nicht mehr zu seinen Verletzungen befragen – er hatte sich bereits vor ihrem Eintreffen entfernt. Die Polizei bittet den Mann, sich bei einer Polizeidienststelle zu melden.

Der 36-jährige Angreifer wurde festgenommen und ins Polizeigewahrsam transportiert. Es besteht der Verdacht, dass er sich unerlaubt in der Bundesrepublik Deutschland aufhält. Ein Atemalkoholtest ergab eine Alkoholisierung von 0,4 Promille. Der Mann wurde inzwischen wieder aus der polizeilichen Obhut entlassen.

Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, werden gebeten sich beim Polizeikommissariat Hannover-Mitte unter der Rufnummer 0511 109-2820 zu melden.

Polizeimeldungen

Polizei-Meldungen vom 24. Juli 2020 für die Region Hannover

24. Juli 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Die gesammelten Polizei-Meldungen des Tages vom 24. Juli 2020.

Zeugenaufruf: Kradfahrer bei Verkehrsunfall in Wunstorf schwer verletzt

Am Donnerstagabend, 23.07.2020, ist es zu einer Kollision zwischen einem Pkw und einem Kradfahrer in Wunstorf-Großenheidorn an der Dorfstraße gekommen. Hierbei ist der Kradfahrer schwer verletzt worden. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes fuhr ein 55-Jähriger mit seinem Opel Combo die Dorfstraße aus Großenheidorn kommend in Richtung Klein Heidorn entlang. Gegen 20:45 Uhr beabsichtigte er nach links auf die Kreisstraße (K) 332 in Richtung Neustadt am Rübenberge abzubiegen. Hier kam es während des Abbiegens zu einer Kollision mit der ihm entgegenkommenden Piaggio Aprilia eines 17-Jährigen. Durch den Zusammenstoß wurde der Kradfahrer auf die Fahrbahn geschleudert und schwer verletzt.

Ein Rettungswagen brachte den 17-Jährigen in ein Krankenhaus. Der 55-Jährige blieb unverletzt. Die Beamten schätzen den entstandenen Sachschaden auf 5.000 Euro. Während der Aufnahme des Unfalles wurde der Verkehr an der Unfallstelle vorbeigeführt.

Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang geben können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover 0511 109-1888 zu melden.

Öffentlichkeitsfahndung: Wer hat Helene H. gesehen?

Die Polizei sucht seit gestern Abend (23.07.2020) nach Helene H. aus Neustadt am Rübenberge. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich die 81-Jährige in einer hilflosen Lage befindet. Deshalb bitten die Beamten die Bevölkerung mithilfe eines Fotos um Unterstützung bei der Suche.

Nach derzeitigen Erkenntnissen hat die Seniorin ihre Wohnadresse am Wölper Ring in Neustadt im Laufe des Abends verlassen. Ihre Abwesenheit wurde gegen 21:15 Uhr bemerkt. Da die 81-Jährige zeitlich und örtlich stark desorientiert ist, kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich die Frau in einer hilflosen Lage befindet. Umgehend wurden Suchmaßnahmen eingeleitet. Unter anderem war der Polizeihubschrauber im Einsatz. Heute wird ein Mantrailer (speziell ausgebildeter Personensuchhund) versuchen, die Spur der Frau aufzunehmen.

Helene H. ist etwa 1,70 Meter groß, schlank und hat graue Haare. Zum Zeitpunkt ihres Verschwindens trug sie mutmaßlich eine hellblaue Jacke, ein schwarz-weißes Oberteil und eine dunkle Hose. Außerdem hatte die Brillenträgerin eine schwarze Handtasche bei sich. Insgesamt hat sie ein sehr gepflegtes Erscheinungsbild.

Es ist bereits das zweite Mal, dass die Polizei nach Helene H. sucht. Im November 2019 hatte sich die Seniorin unbemerkt auf den Weg nach Garbsen gemacht und dabei Passanten um Geld für ein Ticket und nach dem richtigen Bus gefragt. Damals trafen Polizeibeamte sie wohlbehalten in Garbsen an. Es ist nicht auszuschließen, dass sich Helene H. wieder in Garbsen befindet – oder auf dem Weg dorthin ist.

Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise darauf geben können, wo sich Helene H. aufhält oder aufgehalten hat, sich beim Polizeikommissariat Neustadt unter der Telefonnummer 05032 9559-115 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Schwerer Unfall auf der Bundesautobahn (BAB) 7 bei Altwarmbüchen: Fahrer leicht verletzt – Behinderungen bis in den Abend

Ein Reifenplatzer hat am frühen Freitagmorgen, 24.07.2020, auf der BAB 7 nahe Altwarmbüchen einen schweren Lkw-Unfall mit einem Verletzten verursacht. Ein mit drei Klein-Lkw beladener Tieflader ist ins Schleudern geraten und auf die Seite gekippt. Die geladenen Fahrzeuge sind auf beide Richtungsfahrbahnen geschleudert worden. Die Bergungsarbeiten werden voraussichtlich bis zum späten Abend andauern.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war der Tieflader kurz nach 06:00 Uhr in Fahrtrichtung Hamburg unterwegs, als zwischen dem Kreuz Kirchhorst und der Anschlussstelle Altwarmbüchen aus bislang ungeklärter Ursache vorne links ein Reifen platzte. Der Lastwagen der Marke MAN kam in der Folge ins Schleudern. Als der 33 Jahre alte Fahrer gegenlenkte, kippte der Tieflader auf die rechte Seite und blieb quer auf der Fahrbahn liegen.

Bei dem Unfall lösten sich zudem die geladenen Klein-Lkw. Einer von ihnen wurde auf die Fahrbahn in Richtung Norden geschleudert. Die beiden anderen durchbrachen die Mittelleitplanke und kamen auf der Gegenfahrbahn zum Liegen. Dort wurde zudem ein unbeteiligter Pkw Audi beschädigt. Die Höhe des Sachschadens ist noch Gegenstand der Ermittlungen.

Aufgrund der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten wurde die BAB 7 zeitweise voll gesperrt. Autofahrer sollten sich bis zum späten Abend auf erhebliche Behinderungen einstellen und die Unfallstelle weiträumig umfahren. Die Richtungsfahrbahn Kassel bleibt bis mindestens 20 Uhr gesperrt.

Sicher am Urlaubsort: Polizei gibt Tipps, wie sich Reisende schützen können

Abgelenkt von Sehenswürdigkeiten, im Gepäck Wertsachen wie Fotokamera und Geld: So geraten Urlauber ins Visier von Langfingern und Betrügern. Wie sich Reisende schützen können, und was im Fall der Fälle zu tun ist – dazu hat die Polizei einige Tipps zusammengestellt.

Eben war es noch da, das Portemonnaie, doch auch nach intensivem Suchen taucht es nicht mehr auf. Jetzt heißt es Ruhe bewahren und schnell handeln. Dazu sollten Geschädigte umgehend ihre Bank- und Kreditkarten sperren lassen, rät das Präventionsteam der Polizeidirektion Hannover. Dazu ist es wichtig, sich schon im Vorfeld die Telefonnummer des Sperr-Notrufs 116 116 zu notieren und diese zusätzlich beispielsweise im Smartphone zu speichern. Der Sperr-Notruf ist mit Länderkennung auch aus dem Ausland erreichbar (+49 116 116). Aus Deutschland ist der Sperr-Anruf kostenlos, aus dem Ausland können Gebühren des jeweiligen Netzbetreibers anfallen. Damit die Debitkarte auch für das elektronische Lastschriftverfahren (SEPA Lastschrift) gesperrt werden kann, für das nur eine Unterschrift benötigt wird, muss der Verlust der Karte der Polizei in Deutschland gemeldet werden. Dazu müssen Geschädigte persönlich eine Polizeidienststelle aufsuchen. Die Beamten können dann eine sogenannte freiwillige KUNO-Sperrung bei den Handelsunternehmen veranlassen. Aus dem Ausland ist die Sperrung allerdings nicht möglich.

Zudem rät die Polizei, bereits vor der Fahrt in den Urlaub Kopien von Ausweisen (Pass und Impfausweis), Zahlungskarten und Tickets anzufertigen. Diese sollten an separater Stelle im Reisegepäck aufbewahrt werden. Hilfreich ist es im Fall der Fälle auch, wenn im Vorfeld Gerätenummern von Smartphones, Tablets oder anderen Geräten notiert worden sind. Die Straftat sollte im Anschluss direkt angezeigt werden. Dafür können Geschädigte auch das Angebot der https://www.onlinewache.polizei.niedersachsen.de/ nutzen. /ahm, boe

Tipps zur Sicherheit am Urlaubsort

  • Nehmen Sie nur so viel Bargeld, Zahlungskarten und Schmuck mit wie nötig.
  • Legen Sie Zahlungsmittel, Papiere und Wertsachen (z. B. Schmuck) unmittelbar nach der Ankunft in den Safe oder geben Sie diese bei der Hotel- oder Campingplatzverwaltung in eine sichere Verwahrung.
  • Lassen Sie Ihre Wertsachen wie Uhren oder das Smartphone nie unbeaufsichtigt oder ungesichert liegen.
  • Schließen Sie Zimmer, Ferienwohnung bzw. -haus oder Wohnwagen immer ab.
  • Bewahren Sie wichtige Gegenstände möglichst körpernah und in, für andere, schlecht zugänglichen Taschen auf.

Weitere Informationen erhalten Sie hier: https://www.polizei-beratung.de/presse/detailseite/sicher-unterwegs-im-urlaub/ 

Polizei stellt bei Durchsuchung in Garbsen größere Menge illegaler Pyrotechnik sicher

Bei der Durchsuchung einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Garbsen hat die Polizei am Donnerstag, 23.07.2020, größere Mengen Pyrotechnik entdeckt. Dutzende illegale Knallkörper sind durch die Beamten beschlagnahmt worden. Darunter hat sich auch eine Kugelbombe befunden.

Der 43 Jahre alte Mieter der Wohnung in der Dorfstraße in Garbsen steht unter Verdacht, im Frühjahr dieses Jahres gemeinsam mit zwei bislang unbekannten Komplizen in einer Laubenkolonie in der Langen Straße in Garbsen einen Sprengsatz gezündet und dadurch Schaden verursacht zu haben. Im Zuge der Ermittlungen kam die Polizei dem 43-Jährigen auf die Spur und durchsuchte nun aufgrund eines Beschlusses des zuständigen Amtsgerichts Hannover dessen Wohnung.

Dabei stießen die Beamten, die bei der Aktion von Kräften des Landeskriminalamts unterstützt wurden, auf eine große Menge illegaler Pyrotechnik, die beschlagnahmt wurde. Es handelte sich um 92 diverse Knallkörper, die zum Teil im Ausland erworben worden waren beziehungsweise selbst hergestellte Sprengsätze. Das darin enthaltene Sprengmittel entsprach einer Sprengkraft von etwa vier Kilogramm TNT. Ebenfalls beschlagnahmt wurden mehrere sogenannte Kugelbomben, zwei davon mit einem Durchmesser von 15 Zentimetern. Die selbst gebauten Sprengkörper enthielten jeweils 500 Gramm TNT-Äquivalent.

Gegen den 43-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz eingeleitet. Zudem weist die Polizei in diesem Zusammenhang darauf hin, dass der Umgang mit den hochexplosiven Materialen für ungeschulte Personen lebensgefährlich ist.

Nachtragsmeldung Öffentlichkeitsfahndung: 81-Jährige aus Neustadt aufgefunden

Seit heute Morgen, 24.07.2020, hatte die Polizei Helene H. aus Neustadt am Rübenberge gesucht und sich mit der Veröffentlichung von Fotos Hinweise aus der Bevölkerung erhofft.

Die 81-Jährige konnte aufgefunden werden. Die Person befindet sich im Krankenhaus.

Die Polizei bedankt sich bei allen Beteiligten für die Mithilfe.

 

Streifenwagen mit Blaulicht

Falsche Polizeibeamte erbeuten Schmuck, Geld und Goldbarren – Polizei sucht Zeugen

22. Juli 2020/in Polizei

In den letzten Tagen sind der Polizeidirektion Hannover vermehrt Vorfälle mit falschen Polizeibeamten gemeldet worden. Es sind insbesondere ältere Menschen in der gesamten Region Hannover durch falsche Polizeibeamte angerufen und nach den Vermögensverhältnissen ausgefragt worden. In den meisten Fällen ist die Masche direkt aufgeflogen und die Anrufer hatten die echten Polizisten alarmiert. In zwei Fällen sind die Täter allerdings erfolgreich gewesen. Aus dem Grund sucht die Kripo nun dringend nach Zeugen und warnt in diesem Zusammenhang erneut vor falschen Polizeibeamten.

Am Montag, 20.07.2020, erhielt eine 76-Jährige am Moltkeplatz in der hannoverschen List gegen 21:30 Uhr einen Anruf von einem Mann, welcher sich als Polizeibeamter vorstellte. Der Mann gab der 76-Jährigen gegenüber an, dass Einbrecher auf frischer Tat festgenommen worden seien und sie Zettel mit ihren Daten dabeigehabt hätten. Aus dem Grund solle sie ihre Wertgegenstände vor die Wohnungstür stellen. Er würde diese zur Sicherung abholen.

Im weiteren Verlauf übergab die 76-Jährige einem Mann gegen 01:30 Uhr einen Beutel mit ihren Wertgegenständen, mit dem Hinweis, dass sie die Sachen am morgigen Tag zurückerhalten werde. Als dieses nicht geschah, alarmierte sie am nächsten Morgen die Polizei über den Notruf. Bei den Wertgegenständen handelte es sich um Goldschmuck und Goldbarren im fünfstelligen Betrag.

Der Mann, welcher die Wertgegenstände an der Wohnanschrift der Zeugin abholte, ist nach Aussage der 76-Jährigen circa 30 Jahre alt und 1,70 Meter groß. Er hat ein rundliches Gesicht und schwarze, kurze Haare. Zur Tatzeit trug er ein weiß-gemustertes T-Shirt und eine schwarze Stoffhose.

Fast zur gleichen Zeit am Montag, 20.07.2020, erhielt eine 85-Jährige am Sonnenweg in der Südstadt gegen 20:00 Uhr einen Anruf von einem Mann, welcher sich als Polizeibeamter ausgab. Hier wurde, genau wie im Fall in der List, der 85-Jährigen erzählt, dass Einbrecher festgenommen wurden und sie ihre Wertgegenstände an die Polizei zur Sicherung abgeben solle.

Die 85-Jährige stellte in der Nacht zu Dienstag ebenfalls eine Kassette mit Geld in Höhe eines fünfstelligen Betrages vor die Tür, sodass diese unbeobachtet in der Nacht abgeholt wurden. Als die falschen Polizeibeamten am nächsten Morgen erneut anriefen und nach weiterem Geld fragten, schöpfte die Frau Verdacht und wählte den Notruf der Polizei.

Zeugen, die Hinweise zu Beobachtungen sowohl in der Südstadt als auch in der List geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

In diesem Zusammenhang weist die Polizeidirektion Hannover erneut auf die Masche der falschen Polizeibeamten hin und gibt Tipps zum Umgang mit falschen Polizeibeamten am Telefon:

  • Bleiben Sie misstrauisch, auch wenn Sie einen Anruf von einem Polizeibeamten erhalten
  • Wenn Sie sich im ersten Moment überfordert fühlen, legen Sie den      Hörer auf bzw. drücken Sie die Taste mit dem roten Hörer
  • Rufen Sie eine Polizeidienststelle an, um den Sachverhalt zu klären oder nutzen Sie den Notruf unter Telefon 110
  • Geben Sie am Telefon auf keinen Fall Auskunft über Ihre persönliche oder finanzielle Situation
  • Notieren Sie möglichst die Telefonnummer des Anrufers, falls sie angezeigt wird
  • Die Polizei wird Sie niemals per Telefon auffordern, Ihre Wertgegenstände vor die Tür zu legen
Polizei im Einsatz

Feuer zerstört Abbruchgebäude in Burgdorf

22. Juli 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Ein Brand hat am Dienstagabend, 21.07.2020, ein leerstehendes Gebäude in Burgdorf zerstört. Zeugen haben gegen 21:35 Uhr Flammen bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Die Polizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts der Brandstiftung aufgenommen und sucht nun nach Zeugen.

Nach ersten Erkenntnissen des Fachkommissariats für Brandermittlungen der Polizeidirektion Hannover haben Zeugen zunächst einen Brand im Bereich des Dachs des Abbruchgebäudes gemeldet. Als Feuerwehr und Polizei am Einsatzort in der Bahnhofstraße/Ecke Rolandstraße eintrafen, stand das Objekt bereits komplett in Flammen. Personen wurden bei dem Brand nicht verletzt. Da in Teilen des Gebäudes nach dem Brand Einsturzgefahr bestand, gestaltete sich die Spurensuche am Dienstagabend schwierig. Am Mittwoch nahmen schließlich Brandexperten die Ermittlungen vor Ort wieder auf. In der Folge geht die Polizei von Brandstiftung als Ursache aus.

Zeugen, die Beobachtungen zum Ausbruch des Brandes oder verdächtigen Personen geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter Telefon 0511 109-5555 zu melden.

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