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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Streifenwagen mit Blaulicht

Zeugenaufruf: Unbekannte beschädigen diverse Fahrzeuge

6. Juli 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). In der vergangenen Nacht (05. bis 06.07.2020) sind einige parkende Pkw verschiedener Hersteller und Modelle in der Zeit von 17:00 Uhr bis 07:00 Uhr zerkratzt worden. Betroffen waren Fahrzeuge, die in der List und in Groß-Buchholz in den Straßen Gottfried-Keller-Straße, Dingelstedtstraße, Achenbachstraße, Corneliusstraße sowie in der Lenbachstraße abgestellt gewesen sind. Die Polizei sucht nun Hinweise auf die Täter.

Nach derzeitigem Erkenntnisstand der Polizei haben heute Vormittag (06.07.2020) mindestens 14 Autobesitzer Lackschäden an ihren Pkw festgestellt. Die Schäden wurden vermutlich mit einem harten spitzen Gegenstand im Vorbeigehen an der Gehwegseite des Autos verursacht. Die Kratzer erstreckten sich oft über die gesamte Fahrzeuglänge auf der Beifahrerseite. Teilweise wurden auch Kreise in den Lack von Motorhauben geritzt. Der jeweilige Sachschaden dürfte nach Einschätzung der eingesetzten Polizeibeamten mindestens im vierstelligen Bereich liegen.

Die Polizeiinspektion Hannover sucht dringend Zeugen, die verdächtige Beobachtungen in den beiden betroffenen Wohngebieten gemacht haben. Wer hat die derzeit unbekannten Täter gesehen und kann bei der Identifizierung helfen? Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-2717 entgegen.

Polizei im Einsatz

Polizei zeigt verstärkt Präsenz in Hannover-Mitte und Limmer

5. Juli 2020/in Polizei

Präsenzeinsatz des Polizeikommissariats (PK) Limmer am Wochenende

HANNOVER (ots). Beamte des PK Limmer haben mit Unterstützung der Polizeiinspektion (PI) Besondere Dienste sowie dem Ordnungsdienst der Landeshauptstadt Hannover am Wochenende, 03.07.20 bis 05.07.20, einen Sondereinsatz gefahren. Hintergrund sind vermehrt Beschwerden von Anwohnern gewesen, welche sich insbesondere auf lautstarke Gruppen im Bereich des Küchengartens sowie der Limmerstraße an den Wochenenden in den Abend- und Nachtstunden beziehen.

Sowohl am Freitag- als auch am Samstagabend führten Polizeibeamte zusammen mit Mitarbeitern der Landeshauptstadt Hannover gemeinsame Ansprachen gegenüber größeren Personengruppen durch, welche sich zum Teil lautstark unterhielten, wodurch sich Anwohner gestört fühlten. Zudem legten die Beamten ein Augenmerk auf die Einhaltung der Corona-Regeln.

Insbesondere am Pfarrlandplatz sowie dem Peter-Fechter-Ufer hielten sich in den Abendstunden größere Gruppen auf, welche nach erteilten Platzverweisen die Örtlichkeit verließen. Auch an der Limmerstraße hielten sich größere Personengruppen auf, zum Teil standen diese auch auf den Gleisanlagen. Deswegen entschlossen sich die Mitarbeiter der Landeshauptstadt Hannover am Freitagabend gegen 23:00 Uhr zur Schließung von sechs Kiosken, um zu verhindern, dass sich weiter größere Gruppen bilden und um den Straßenverkehr am Laufen zu halten.

Auch am Samstag zeigten die Beamten mit dem Ordnungsdienst Präsenz an den Örtlichkeiten. Immer wieder konnten größere Personengruppen angetroffen werden. Sowohl am Ihmeufer als auch am Küchengarten wurden die Personen gezielt angesprochen und in Einzelfällen auch Platzverweise ausgesprochen.

Insgesamt wurden durch die Beamten mehrere hundert Gefährderansprachen durchgeführt. Auch 145 Platzverweise wurden gegen Personen ausgesprochen. Größtenteils zeigten sich die betroffenen Personen aber kooperativ und einsichtig. Sie zeigten Verständnis für die polizeilichen Maßnahmen.

Präsenzeinsätze des Polizeikommissariats Hannover-Mitte am Wochenende

Von Freitag, 03.07.20, bis Sonntag 05.07.20, haben Beamte des Polizeikommissariats Hannover-Mitte bei Kontrollen in der Innenstadt diverse Verstöße gegen Corona-Auflagen festgestellt. Bei Einsätzen im Rahmen der Kontrollen erfolgte zudem eine Ingewahrsamnahme, bei der erheblicher Widerstand gegen die Beamten geleistet wurde.

Aufgrund von diversen Beschwerden und den jüngsten Corona-Lockerungen standen seit Freitagabend insbesondere die Bereiche Steintor, Marstall und Stellwerk im Fokus der Einsatzkräfte. Im Rahmen eines Streifendienstes, aber auch aufgrund konkreter Hinweise wurden bis zum frühen Sonntagmorgen sogenannte Shisha-Bars und Kneipen auf die Einhaltung der geltenden Abstandsregelungen und andere Auflagen kontrolliert. In der Nacht zum Samstag wurden in diesem Zusammenhang einzelne tanzende Gäste in zwei Lokalen am Raschplatz und in der Scholvinstraße festgestellt. Daraufhin wurden Gefährderansprachen durchgeführt.

Im Zuge der Streifentätigkeit entdeckten Beamte bei der Kontrolle einer Frau im Bereich Marstall 47 Ecstasy-Tabletten sowie 0,76 Gramm Amphetamine. Bei einer anschließend beantragten Durchsuchung ihres Pkw sowie ihrer Wohnung wurde zudem Marihuana gefunden. Zudem wurden im Bereich Marstall, Herschelstraße und Brüderstraße mehrere Prostituierte sowie mutmaßliche Freier kontrolliert. Insgesamt wurden bis zum frühen Samstagmorgen 24 Platzverweise erteilt und 53 Gefährderansprachen registriert.

In der Nacht von Samstag zu Sonntag wurden gegen 1:00 Uhr in einer Bar in der Heiligerstraße zahlreiche Verstöße gegen Abstandsregeln sowie die Masken- und Listenpflicht festgestellt. Im Beisein der Polizeibeamten wurden daraufhin Tische gesperrt und so die Kapazitäten des Lokals begrenzt. Zudem wurde bei erneuten Verstößen die Schließung der Bar angedroht.

Gegen 3:00 Uhr wurden die Beamten zu einer Ruhestörung in der Otto-Brenner-Straße gerufen. Vor Ort wurde eine hochgradig aggressive Person angetroffen. Während des Gesprächs griff der 27-jährige Mann plötzlich in Richtung des Beamten und wurde zu Boden gebracht und leistete dabei erheblichen Widerstand. Er kam ins Gewahrsam. Ein Atemalkoholtest ergab bei ihm einen Wert von 2,59 Promille.

Bis zum Ende des Einsatzes am frühen Sonntagmorgen erfolgten 12 Gefährderansprachen sowie 17 Platzverweise.

Polizei im Einsatz

Messeschnellweg: Zusammenstoß zweier Motorräder während einer Versammlung

5. Juli 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Samstag, 04.07.2020, ist es während der Versammlung „Gegen Fahrverbote für Motorräder“ zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Motorrädern gekommen. Der Suzuki-Fahrer sowie die Sozia sind leicht verletzt, der Harley-Davidson-Fahrer ist schwer verletzt worden.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover fuhren die bis zu 1.600 Teilnehmer der Versammlung mit den Motorrädern den Messeschnellweg in Richtung Norden entlang. Als die Versammlung gegen 10:20 Uhr die Unterführung der Brücke der Garkenburger Straße im hannoverschen Stadtteil Mittelfeld erreichte, fuhr der 58-Jährige mit seiner Suzuki auf die Harley-Davidson (Road Glide Custom) des 52-Jährigen aus Unachtsamkeit auf. Durch den Zusammenstoß kamen die beiden Männer sowie die 18-jährige Sozia der Suzuki VL 1500 zu Fall.

Der 58-Jährige sowie die 18-Jährige erlitten bei dem Unfall leichte Verletzungen. Sie wurden mit einem Rettungswagen zur ärztlichen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Der 52-Jährige wurde bei dem Unfall schwer verletzt, er kam unter Begleitung eines Notarztes ebenfalls in ein Krankenhaus.

Den entstandenen Schaden schätzen die Beamten auf 2.000 Euro. Während der Verkehrsunfallaufnahme musste der Messeschnellweg bis ca. 11:15 Uhr an der Unfallstelle gesperrt werden.

Polizei im Einsatz

Unfall in Hannover-Sahlkamp: 5-Jährige ertrinkt in See

3. Juli 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). In Hannover-Sahlkamp ist am Freitagabend, 03.07.20, ein fünf Jahre altes Kind bei einem Unfall ums Leben gekommen. Nachdem ein Zeuge des Vorfalls den Notruf gewählt hatte, konnten Einsatzkräfte der Feuerwehr und Polizei das Mädchen aus dem Wasser ziehen. Es ist wenig später im Krankenhaus verstorben.

Nach ersten Erkenntnissen wählte ein Zeuge gegen 19.15 Uhr den Notruf. Er hatte zuvor beobachtet, wie sich mehrere Kinder am nördlichen Ufer des Märchensees am Wasser aufhielten. Als eines der Kinder unter Wasser verschwand, schlug der Zeuge Alarm. Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei eilten an die Stelle. Ohne zu zögern begaben sich die Helfer ins Wasser, um nach dem verschwundenen Kind zu suchen. Ein Polizeibeamter ertastete das fünf Jahre alte Mädchen schließlich unter Wasser und zog es ans Ufer. Trotz sofort eingeleiteter Wiederbelebungsmaßnahmen und dem schnellen Transport ins Krankenhaus verstarb das Kind wenig später.

Die anderen Kinder wurden den Erziehungsberechtigten übergeben.

Die Polizei hat Ermittlungen zu den Umständen des Unglücks eingeleitet. Zeugen, die Hinweise zum Hergang und beteiligten Personen geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter Telefon 0511 109-5555 zu melden.

Polizei im Einsatz

Verkehrsunfall mit lebensgefährlichen Verletzungen einer Frau

2. Juli 2020/in Polizei

HANNOVER-LEDEBURG (ots). Am Donnerstag, 02.07.2020, ist es gegen 17:30 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. 

Beteiligt waren ein 15-jähriger Mountainbike-Fahrer sowie eine Pedelec-Fahrerin (70 Jahre). Der Unfall ereignete sich auf frei zugänglichen Wegen einer Gartenkolonie, die über die Verdener Straße erreichbar ist.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes der Polizeidirektion Hannover befuhren beide in Hannover wohnende Radfahrer zwei Wege, die in einem spitzen Winkel aufeinander zu laufen und auf einen quer verlaufenden Hauptweg münden. Zwischen beiden Wegen befindet sich kurz vor der Kreuzung ein Garten mit hohem Bewuchs, sodass die späteren Unfallbeteiligten keine Sicht zueinander hatten.

Der Jugendliche bog von seinem Weg nach rechts auf den Hauptweg ein und passierte dabei den von rechts einmündenden Weg. Von dort näherte sich die Seniorin auf ihrem Elektrodamenrad. Sie widerum wollte nach links auf den Hauptweg abbiegen. Es kam zur Kollision, wobei beide Radfahrer stürzten. Die 70-Jährige erlitt dadurch lebensgefährliche Verletzungen. Ein Notarzt war neben dem Rettungsdienst im Einsatz, die Frau wurde bereits in einem Krankenhaus operiert. Angehörige wurden durch die eingesetzten Beamten benachrichtigt. Durch den Zusammenstoß entstand ein geringer Sachschaden.

Nachtrag vom 08.07.2020: 

Der Verkehrsunfalldienst der Polizeidirektion Hannover teilt mit, dass die bei dem Unfall schwer verletzte Seniorin am Mittwoch, 08.07.2020, gestorben ist.

Wie bereits berichtet, ist es am Donnerstag, 02.07.2020, gegen 17:30 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Es sind ein 15-jähriger Mountainbike-Fahrer sowie eine Pedelec-Fahrerin (70 Jahre) beteiligt gewesen. Der Unfall hat sich auf frei zugänglichen Wegen einer Gartenkolonie ereignet.

Streifenwagen mit Blaulicht

Zeugenaufruf zu schwerem Raub im Sahlkamp

2. Juli 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Dienstag, 30.06.2020, hat zwischen 15:00 und 16:00 Uhr ein junger Mann eine Notsituation in der Parkanlage am Märchensee (zwischen der Wittenberger Straße und dem André-Müller-Weg) vorgetäuscht. Als ein 38-Jähriger seine Hilfe angeboten hat, haben drei weitere männliche Personen sowie der „Lockvogel“ dem Mann sein Portemonnaie samt Geld geraubt. Nun sucht die Polizei Zeugen zum Vorfall, insbesondere eine blonde Frau mit Hund, die von dem Geschehen Kenntnis genommen haben soll.

Nach derzeitigem Kenntnisstand der Polizei befand er sich mit seinem Einkauf auf einem Weg der Parkanlage. Plötzlich rief ein Mann um Hilfe und täuschte einen Sturz vor. Als er dem Mann helfen wollte, kamen drei weitere Männer unerwartet auf ihn zu und auch der am Boden liegende Mann sprang auf. Sie bauten sich um ihn auf, bedrohten und verletzten ihn am Oberkörper leicht mit spitzen messerartigen Gegenständen und verlangten Geld von ihm. Dann zogen sie ihm das Portemonnaie aus der Hosentasche und schlugen ihm ins Gesicht, sodass er zu Boden ging. Im weiteren Verlauf traten sie auf ihn ein. Die mutmaßlichen Täter flüchteten im Anschluss in Richtung des Stadtteilbauernhofs. Strafanzeige bei der Polizei wurde erst am Folgetag erstattet.

Die sachbearbeitende Polizeistation Sahlkamp/Vahrenheide sucht nun Zeugen zu dem Geschehen. Die Beamten erhoffen sich insbesondere von einer etwa 1,55 bis 1,60 Meter großen Frau mit blond gefärbten Haaren und gebräunter Haut Hinweise. Sie war mit ihrem kleinen Hund in der Nähe des Tatortes, wird auf Anfang 40 Jahre geschätzt und hat eine normale Statur.

Zeugen werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Lahe unter der Telefonnummer 0511 109-3317 melden.

Streifenwagen mit Blaulicht

Langenhagen: Überfall auf Tankstelle misslingt

2. Juli 2020/in Polizei

LANGENHAGEN. Am Mittwochabend, 01.07.2020, hat ein Mann versucht, eine Tankstelle an der Straße Friesenring in Langenhagen zu überfallen. Er ist aber ohne Beute unerkannt geflüchtet. Die Polizei sucht dringend nach Zeugen.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Kripo betrat gegen 23:30 Uhr der maskierte Täter die Tankstelle. Hier forderte er mit vorgehaltener Schusswaffe die 54-jährige Angestellte auf, das Geld herauszugeben. Als die Frau dies verweigerte, versuchte der Unbekannte selber, die Kasse zu öffnen. Nachdem ihm das nicht gelang, flüchtete er unerkannt und ohne Beute, vermutlich in einem Auto, vom Tatort. Trotz groß angelegter Fahndung mit mehreren Streifenwagen konnte der Täter entkommen.

Durch die Angestellte wird der Täter auf 30 bis 40 Jahre geschätzt. Er ist 1,85 bis 1,90 Meter groß und von schlanker Statur. Zum Tatzeitpunkt war er mit einer Jeanshose, einer orangefarbenen Oberbekleidung sowie einer grauen Mütze bekleidet. Sein Gesicht hatte er mit einem karierten Schal verdeckt. Zudem führte er einen schwarzen Rucksack mit sich.

Zeugen, die Hinweise zur Tat oder und auch zu dem flüchtenden Auto geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

Streifenwagen mit Blaulicht

Unfallflucht auf der Bundesautobahn (BAB) 2

2. Juli 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Bei einem Unfall auf der BAB 2 ist am späten Mittwochabend (01.07.20) ein Autofahrer schwer verletzt worden. Zuvor war er von einem unbekannten Fahrzeug geschnitten worden. Der Verursacher ist einfach weitergefahren. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.

Nach ersten Erkenntnissen war der 53-Jährige mit seinem Volvo C70 gegen 23:15 Uhr auf der Bundesautobahn 2 im mittleren Fahrstreifen in Fahrtrichtung Berlin unterwegs. In Höhe der Ausfahrt zur Raststätte Auetal-Süd überholte ein anderes Fahrzeug den Volvo. Beim Wiedereinscheren kam es jedoch zur Berührung beider Autos. In der Folge verlor der 53-Jährige die Kontrolle über sein Fahrzeug und schleuderte auf das Gelände der Raststätte. Dort prallte das Auto gegen das Heck eines verbotswidrig in der Einfahrt geparkten Sattelzugs der Marke Volvo. Während der 53-Jährige mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus kam, setzte der Unfallverursacher seine Fahrt fort.

Der entstandene Sachschaden wird mit 25.000 Euro beziffert. Im Zuge der Unfallaufnahme und Aufräumarbeiten war die Ausfahrt zu der Rastanlage zeitweise gesperrt.

Die Polizei schrieb gleich mehrere Strafanzeigen. So wird gegen den unbekannten Autofahrer wegen fahrlässiger Körperverletzung und Unfallflucht ermittelt. Auch gegen den 64 Jahre alten Lkw-Fahrer, der den Sattelzug verbotswidrig parkte, laufen Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung.

Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang oder das unbekannte Fahrzeug geben können, werden gebeten sich beim Einsatz- und Streifendienst Bundesautobahn unter Telefon 0511 109-8930 zu melden.

Polizei im Einsatz

Badenstedt: 14-jährige Radfahrerin von Pkw erfasst

1. Juli 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Am frühen Nachmittag, 01.07.2020, ist es zu einem Verkehrsunfall zwischen einer Radfahrerin und einem Pkw gekommen. Dabei wurde die Radfahrerin schwer verletzt.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover befuhr die 14-Jährige mit ihrem Rad den Fuß-/Radweg entlang der Hermann-Ehlers-Allee in Richtung Badenstedter Straße. Gegen 13:30 Uhr kreuzte sie – ohne auf den nachfolgenden Verkehr zu achten – die Fahrbahn um nach links in den Parallelweg der Hermann-Ehlers Allee einzubiegen. Dabei wurde sie durch den von hinten kommenden und in gleicher Richtung fahrenden 23-jährigen Fahrer eines VW erfasst.

Durch den Aufprall wurde die 14-Jährige schwer verletzt. Sie trug zum Unfallzeitpunkt keinen Fahrradhelm. Sie wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert. Die Fahrbahn war für circa 2 Stunden vollgesperrt. Der Sachschaden wird auf etwa 8.000 Euro geschätzt.

Angesichts der Gefahren im Straßenverkehr rät die Polizei Hannover Radfahrenden einen Fahrradhelm zu tragen. Außerdem sollte das Fahrrad in einem technisch einwandfreien Zustand sein und sicherheitsrelevante Elemente wie Bremsen und Licht funktionieren.

Streifenwagen mit Blaulicht

Nordstadt: Mann durch Messerstiche verletzt – Zeugen gesucht

30. Juni 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Am heutigen Nachmittag, 30.06.2020, gerieten zwei Männer auf offener Straße aneinander. Dabei wurde ein 43-Jähriger durch mehrere Messerstiche verletzt. Der mutmaßliche Täter wurde in Tatortnähe wiedererkannt und festgenommen. Nun sucht die Polizei Zeugen, die Angaben zum Tatgeschehen geben können.

Nach derzeitigen Erkenntnissen der Polizeidirektion Hannover gerieten die beiden Männer gegen 16:45 Uhr in einem Cafe in Streit. Sie verließen daraufhin das Cafe. Auf dem Gehweg vor der Christuskirche (An der Christuskirche) kam es dann zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Dabei wurde der 43-Jährige durch drei Stiche – vermutlich mit einem Messer – verletzt. Anschließend flüchtete der Täter zu Fuß. Aufgrund einer guten Beschreibung konnten die alarmierten Polizeibeamten einen 29-Jährigen gegen 17:30 Uhr in Tatortnähe als Tatverdächtigen wiedererkennen und festnehmen. Das Tatwerkzeug wurde bisher jedoch nicht gefunden.

Der 43-Jährige wurde mit zwei Einstichen an den Beinen und einer Stichverletzung am Oberkörper in ein Krankenhaus transportiert. Er ist außer Lebensgefahr.

Gegen den 29-jährigen Tatverdächtigen wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Der Hintergrund der Streitigkeiten ist bis jetzt unklar. Nach derzeitigen Ermittlungen hatten sich die Männer erst kurz vorher kennengelernt und waren gemeinsam im Cafe.

Zeugen, die Hinweise zum Tatgeschehen oder zum Verbleib des Tatmessers geben können, werden gebeten sich beim Polizeikommissariat Nordstadt unter der Rufnummer 0511 109-3117 zu melden.

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