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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Polizei Tagesreport

Polizeireport für die Region und Stadt Hannover vom Freitag, 12.06.2020

12. Juni 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Polizeireport aus dem Bereich Landeshauptstadt und Region Hannover vom 12.06.2020

Gemeinsame Pressemitteilung von Polizei Hannover und Staatsanwaltschaft Hannover: Kokain und Waffen sichergestellt

Bei der Durchsuchung einer Wohnung in Hannover-Ricklingen hat die Polizei am Donnerstag (11.06.20) größere Mengen Drogen und mehrere Waffen entdeckt. Gegen einen 19-Jährigen wird nun unter anderem wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt.

Bereits seit längerem war die Polizei dem Tatverdächtigen auf der Spur, weil er unter Verdacht stand, mit Drogen zu handeln und diese unter anderem auch an Jugendliche zu verkaufen. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung und seines Autos in Ricklingen wurden die Beamten am Donnerstagabend fündig: Fast 3,3 Kilogramm Marihuana sowie rund 112 Gramm Kokain wurden sichergestellt. Zudem stießen die Beamten auf eine Gaspistole, ein Einhandmesser sowie einen Baseballschläger, die ebenfalls gesichert wurden. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Hannover soll er noch heute dem Haftrichter vorgeführt werden.

Bundesstraße (B) 6: Frau von Auto erfasst und lebensgefährlich verletzt

Am Freitagmorgen, 12.06.2020, ist es zu einem schweren Verkehrsunfall auf der B 6 kurz vor dem Parkplatz Dammkrug gekommen. Eine 48-jährige Frau hatte ihr qualmendes Auto am Fahrbahnrand abgestellt und fluchtartig verlassen. Durch ein nachfolgendes Auto ist sie dann erfasst und lebensgefährlich verletzt worden.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover fuhr die 48 Jahre alte Frau gegen 09:05 Uhr mit ihrem Opel Astra die B 6 aus Neustadt am Rübenberge kommend in Richtung Frielingen entlang. Aufgrund eines technischen Defekts fing der Astra während der Fahrt an zu qualmen, woraufhin sie das Auto am Fahrbahnrand abstellte. Aufgrund der Rauchentwicklung verließ sie zügig das Auto und trat, ohne auf den fließenden Verkehr zu achten, auf die Fahrbahn der B 6. Hier wurde sie von dem Renault Twingo eines 64-Jährigen erfasst.

Durch die Kollision wurde die Frau lebensgefährlich verletzt. Ein Rettungshubschrauber brachte die Neustädterin zur Versorgung in eine Klinik. Der 64-jährige Mann blieb bei der Kollision unverletzt.

Die Beamten schätzen den entstandenen Sachschaden auf 2.000 Euro. Aufgrund der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen musste die B 6 zwischenzeitlich für beide Fahrtrichtungen gesperrt werden. Ab 11:15 Uhr war die Fahrbahn wieder frei.

Beton auf den Straßen – Wer kann Hinweise geben?

Am Freitagnachmittag, 12.06.2020, haben Verkehrsteilnehmer an mehreren Stellen in den Stadtteilen Limmer und Davenstedt Betonverunreinigungen auf den Straßen gemeldet. Durch den Beton sind Gefahrenstellen entstanden – ein geparkter Pkw wurde beschädigt. Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die Hinweise zur Verursachung geben können.

Gleich mehrere Verkehrsteilnehmer meldeten sich gegen 16:00 Uhr bei der Polizei und berichteten von Betonverschmutzungen auf den Straßen. Nach bisherigen Erkenntnissen sind die Straßen Südfeldstraße, Lagerstraße, Eichenbrink, Zimmermannstraße und Limmerstraße (Auffahrt zum Westschnellweg Richtung Stöcken) betroffen. Die Polizei vermutet, dass ein Betonmischer seine Ladung womöglich unbeabsichtigt verloren hat. Die Reinigungsarbeiten werden bis in die Abendstunden dauern, der Schaden wird auf mehrere zehntausende Euro geschätzt.

Der Hergang ist noch ungeklärt: Wie dies technisch passieren konnte und wer der Verursacher ist, konnte bisher nicht geklärt werden. Daher sucht die Polizei nun Zeugen, die Hinweise zur Herkunft des mysteriösen Beton geben können. Wer etwas gesehen hat, wird gebeten sich bei der Polizeiinspektion West unter der Rufnummer 0511-109 3920 zu melden.

Polizei Tagesreport

Polizei-Tagesreport vom Donnerstag – 11. Juni 2020

11. Juni 2020/in Polizei

Hannover (ots). Polizeimeldungen vom Donnerstag – 11. Juni 2020

Zeugenaufruf! Polizei ermittelt wegen Handtaschenraubes

Am Mittwoch, 10.06.2020, gegen 13:10 Uhr ist ein 34-jähriger Mann an der Küsterstraße im hannoverschen Stadtteil Döhren ausgeraubt worden. Zwei bislang unbekannte Täter haben ihn angerempelt und seinen über Schulter getragenen Stoffbeutel mit persönlichen Unterlagen mit Gewalt entrissen. Die Polizei ermittelt nun wegen Raubes und bittet Zeugen um Hinweise.

Nach bisherigen Erkenntnissen war der 34-Jährige zu einem Vorstellungsgespräch an der Küsterstraße unterwegs gewesen, als er von einem bislang unbekannten jungen Mann angerempelt wurde. Sein Komplize nutzte die Möglichkeit und entriss dem betroffenen Mann mit Gewalt seinen Stoffbeutel. Anschließend flüchteten die beiden Täter in eine unbekannte Richtung. Bei dem Stoffbeutel handelt es sich um eine rote Stofftasche mit Aufdruck einer Zeitarbeitsfirma.

Von dem Betroffenen werden die beiden Täter wie folgt beschrieben: Die Männer sind ca. 20 Jahre alt, 1,80 Meter groß und haben kurze dunkle Haare. Sie haben ein südeuropäisches Erscheinungsbild. Ein Täter trug zum Tatzeitpunkt eine dunkle Hose und einen Pullover.

Die Polizeiinspektion Süd hat die Ermittlungen wegen Raubes aufgenommen und bittet Zeugen um Hinweise zur Tat oder dem Verbleib des Stoffbeutels. Wer Hinweise geben kann, der meldet sich bei den Beamten unter der Telefonnummer 0511 109-3620.

Öffentlichkeitsfahndung: 82-jähriger Mann wurde gefunden

Seit Mittwochabend hat das Polizeikommissariat Laatzen nach einem an Demenz erkrankten Senior gesucht. Er hatte eine Pflegeeinrichtung in der Mergenthalerstraße in Laatzen-Mitte verlassen und war nicht wieder zurückgekehrt. In den Mittagsstunden des Donnerstags traf ihn die Polizei im Kneippweg in Ricklingen an. Der Mann war unverletzt, machte jedoch einen verwirrten Eindruck. Er wurde seinen Familienangehörigen übergeben.

Explosion in einem Mehrfamilienhaus in der List: Neun Verletzte und eine Million Euro Schaden

Am Mittwoch, 10.06.2020, gegen 20:55 Uhr ist es zu einer Explosion und anschließendem Brand in einem Mehrfamilienhaus an der Robertstraße im hannoverschen Stadtteil List gekommen. Neun Personen – darunter auch Kleinkinder – sind verletzt worden, eine davon schwer. Die Brandermittler haben ihre Arbeit aufgenommen.

Nach bisherigen Erkenntnissen war es am Mittwochabend gegen 20:55 Uhr zu einer Explosion in einem Mehrfamilienhaus an der Robertstraße in der List gekommen. Mehrere Zeugen nahmen zunächst einen lauten Knall und Flammen in einer Wohnung im Hochparterre wahr. Kurze Zeit später entwickelten sie sich zu einem großen Feuer. Die Zeugen alarmierten umgehend die Feuerwehr. Das Feuer konnte etwa eine Stunde später gelöscht werden.

Bei der Explosion und dem Brand erlitt ein 34-jähriger Mann starke Verbrennungen. Er konnte sich zwar noch eigenständig aus der Wohnung retten, doch er brach draußen zusammen und musste mit einem Krankenwagen mit lebensbedrohlichen Verletzungen zur stationären Behandlung gebracht werden. Aus dem Haus mussten insgesamt 19 Personen, teilweise über Drehleitern, evakuiert werden. Weitere acht Verletzte – darunter zwei Kleinkinder – haben unter anderem Rauchgasvergiftungen erlitten und mussten ebenfalls von dem Rettungsdienst betreut werden.

Das Mehrfamilienhaus kann aufgrund der Auswirkungen des Geschehens temporär nicht mehr bewohnt werden. Drei Autos wurden bei der Explosion durch die Glasscherben in Mitleidenschaft gezogen.

Die Brandermittler waren vor Ort. Die genaue Brandursache lässt sich aufgrund des hohen Zerstörungsgrades der Wohnung nicht feststellen. Die Ermittler haben aber keine Hinweise auf eine vorsätzliche Tat. Der Sachschaden wird auf über eine Million Euro geschätzt. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Randalierer tritt Tür ein – Betrunkener Mann gestellt

Ein 25-jähriger Mann ist am Donnerstagnachmittag, 11.06.2020, durch die List gezogen und hat gegen Hauseingangstüren getreten. Dabei ging auch ein Glaseinsatz zu Bruch. Er wurde noch in der Nähe vom Tatort angetroffen und festgenommen.

Gegen 13:50 Uhr fiel der Mann auf, als er in der Kriegerstraße gegen mehrere Haustüren trat. Dabei zerbrach an einem Wohngebäude die Verglasung einer Hauseingangstür. Anschließend zog der 25-Jährige durch die Dessauerstraße, Derfflingerstraße und Seydlitzstraße. Auch dort trat er gegen die Haustüren und betrat die Mehrfamilienhäuser, sofern sich die Eingangstür durch den Tritt öffnete. Er wurde schließlich in der Isernhagener Straße von alarmierten Polizeikräften in einem Hinterhof angetroffen und festgenommen.

Gegen den mutmaßlichen Täter wurde ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung eingeleitet. Eine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von 2,1 Promille. Er wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen.

Polizei im Einsatz

Zwei Schwerverletzte nach Verkehrsunfall auf der Kreisstraße (K) 221

10. Juni 2020/in Polizei

HANNOVER / RONNENBERG (ots). Am Mittwoch, 10.06.2020, gegen 17:00 Uhr sind zwei Pkw-Insassen bei einem Verkehrsunfall auf der K 221 zwischen Devese (Hemmingen) und Ronnenberg schwer verletzt worden.

Nach bisherigen Erkenntnissen war ein 84-Jähriger mit seinem Volvo 240GL (Beifahrerin: 81 Jahre) auf der K 221, von Devese kommend, in Richtung Ronnenberg unterwegs. Nach einer Rechtskurve beabsichtige der Senior, nach links auf einen Feldweg abzubiegen. Ein 25-jähriger fuhr mit seinem Seat Leon (Beifahrerin: 36 Jahre) hinter den beiden Senioren und setzte gerade trotz durchgezogener Fahrbahnmarkierung zum Überholen an. Als der Volvo-Fahrer gerade nach links lenkte, stieß der Seat mit seiner rechten Front gegen die linke Front des Volvos. Der Volvo wurde nach rechts gedrückt und blieb noch auf der Straße stehen. Der Seat Leon wurde nach links geschleudert und prallte gegen einen Baum.

Bei der Kollision wurden die Seat-Insassen schwer verletzt – bei der 36-Jährigen bestand kurzzeitig Lebensgefahr. Die beiden Senioren blieben unverletzt – sie kamen dennoch vorsorglich in eine Klinik. Der 25-Jährige wurde ebenfalls mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert. Die 36-jährige Beifahrerin wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen.

Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten wurde die K 221 voll gesperrt. Der Verkehrsunfalldienst schätzt den entstandenen Schaden auf circa 16.000 Euro. Die Beamten suchen nach Zeugen, die Hinweise zum Unfall geben können. Diese nimmt der Verkehrsunfalldienst unter der Rufnummer 0511 109-1888 entgegen.

Stop Polizei

Polizei ahndet 50 Verstöße bei Verkehrskontrollen

10. Juni 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Beamte der Verfügungseinheit der Polizeiinspektion Süd haben von Dienstag, 09.06.2020, bis Mittwoch, 10.06.2020 an insgesamt fünf Standorten in Hannover und Laatzen Verkehrskontrollen durchgeführt. Dabei sind 50 Verkehrsverstöße festgestellt und geahndet worden.

An beiden Tagen drehte sich alles um die Kontrolle von Handy-, Gurt- und Rotlichtverstößen sowie Geschwindigkeitsüberwachung. Am Dienstag, 09.06., wurden die Kontrollstationen an der Peiner Straße, Erich-Panitz-Straße und am Bischofsholer Damm eingerichtet. Dabei ertappten die Beamten jeweils vier Autofahrer, die mit dem Handy in der Hand oder am Ohr unterwegs sowie nicht angeschnallt waren. Auch wurden bei der Geschwindigkeitskontrolle 25 Verstöße festgestellt.

Am Mittwoch, 10.06., ging es dann mit einer Verkehrskontrolle an der Marienstraße und an der Buchholzer Straße weiter. Hier wurden 15 Handyverstöße festgestellt und ein nicht angeschnallter Fahrer ermahnt. Ein Pkw-Fahrer hat zudem das Rotlicht missachtet.

Zusätzlich überprüfte die Polizei das Fehlverhalten von Radfahrern und führte mit ihnen Aufklärungsgespräche durch.

Streifenwagen mit Blaulicht

Frau mit Pfefferspray verletzt

10. Juni 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Bereits am Donnerstag, 23.04.2020, ist es zu einer körperlichen Auseinandersetzung in Hannover-Herrenhausen zwischen zwei Frauen gekommen. Hierbei ist einer 60-jährigen Frau während eines Streites über die Anleinpflicht von Hunden Pfefferspray ins Gesicht gesprüht worden. Die Polizei sucht nun Zeugen, insbesondere zwei Ersthelferinnen, zum Vorfall.

Nach bisherigen Erkenntnissen trafen gegen 15:45 Uhr nahe der Graft im Bereich des Gehweges an der Straße Am Großen Garten die zwei Frauen aufeinander. Die 60-Jährige sprach eine 35 Jahre alte Frau an, welche mit zwei nicht angeleinten Hunden den Gehweg entlanglief. Daraufhin beleidigte die jüngere Frau die 60-Jährige und attackierte sie unter anderem mit Pfefferspray. Zudem beschädigte sie ein Fahrrad der Frau. Im Nahbereich konnte die Täterin durch alarmierte Polizisten angetroffen werden. Sie muss sich nun wegen Verdachts der gefährlichen Körperverletzung, Beleidigung und Sachbeschädigung verantworten.

Zeugen werden gebeten, sich bei dem Polizeikommissariat Stöcken unter der Telefonnummer 0511 109-3817 zu melden. Insbesondere werden die zwei Frauen gesucht, welche der 60-jährigen Frau unmittelbar nach dem Übergriff halfen, indem sie Wasser zum Ausspülen der Augen besorgten.

Polizei im Einsatz

Unbekannte Täter erbeuten in Hannover-Langenhagen Geld

10. Juni 2020/in Polizei

LANGENHAGEN (ots). In Hannover-Langenhagen haben unbekannte Täter am frühen Mittwochmorgen (10.06.20) in einer Bankfiliale einen Geldautomaten gesprengt. Die Täter konnten mit Geld flüchten. Die Polizei sucht nach Zeugen der Tat.

Nach ersten Erkenntnissen verschafften sich die Täter gegen 3.45 Uhr auf unbekannte Art Zutritt zum Vorraum der Bankfiliale in der Walsroder Straße. Vermutlich durch Einführen von Gas sprengten sie einen dort befindlichen Geldautomaten. Aus diesem ließen die Angreifer Geld mitgehen und flüchteten. Ein Zeuge, der die Tat bemerkte, berichtete von einem dunklen Kombi mit polnischem Kennzeichen, das zum Zeitpunkt des Vorfalls auf dem Gehweg vor der Filiale stand. Am Steuer des Wagens, ein VW oder Audi, saß demnach eine maskierte Person. Die anschließende Suche nach dem Fahrzeug im Umfeld verlief ohne Erfolg. Dabei kam auch ein Hubschrauber zum Einsatz.

Zeugen, die Hinweise auf die Tat oder das gesuchte Fahrzeug geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter Telefon 0511 109-5555 zu melden.

Streifenwagen mit Blaulicht

Mann in Hannover-Stöcken niedergeschlagen und ausgeraubt

8. Juni 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). In Hannover-Stöcken ist am Samstagabend (06.06.20) ein 54-Jähriger von einem unbekannten Täter bewusstlos geschlagen worden. Der Angreifer hat im Anschluss die hilflose Lage des Mannes ausgenutzt und ihm die Geldbörse gestohlen. Zur Aufklärung der Tat sucht die Polizei nun nach Zeugen.

Am Sonntagabend gegen 20 Uhr meldete sich der 54-jährige Mann in der Polizeiinspektion West und erstattete Anzeige. Nach ersten Erkenntnissen war er am Vorabend zwischen 23:00 und 1:00 Uhr in der Gemeindeholzstraße in Hannover-Stöcken zu Fuß unterwegs, als er von einer unbekannten Person mehrere Schläge mit einem unbekannten Gegenstand gegen den Kopf erhielt. Dadurch wurde er bewusstlos. Nachdem der Mann wieder erwachte, ging er nach Hause, wo er das Fehlen des Geldbeutels feststellte, sich aber zunächst schlafen legte.

Am Sonntag begab sich der 54-Jährige mit leichten Verletzungen zur Untersuchung ins Krankenhaus und von dort dann schließlich zur Polizei, um Anzeige zu erstatten. Das Opfer konnte jedoch keinerlei Angaben zum Täter machen. Bei dem Tatort handelt es sich um die Gemeindeholzstraße auf einer Schule, kurz vor der Einmündung Buschriede. Im Norden grenzt direkt eine Parkanlage an den Tatort.

Zeugen, die Hinweise zu dem Raub machen können, werden gebeten sich bei der Polizeiinspektion West unter Telefon 0511 109 – 3920 zu melden.

Polizei im Einsatz

Kollision mit Wolf: Autofahrer stirbt auf Bundesstraße (B) 6 bei Bordenau

8. Juni 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Auf der Bundesstraße 6 ist am späten Sonntagabend (07.06.20) ein 76 Jahre alter Autofahrer bei einem Unfall tödlich verletzt worden. Sein Fahrzeug war kurz vor 23 Uhr zwischen den Anschlussstellen Bordenau und Frielingen mit einem Wolf kollidiert und im Anschluss von der Straße abgekommen. Dort war der Smart fortwo gegen einen Baum geprallt und der Fahrer herausgeschleudert worden.

Nach ersten Erkenntnissen war der Burgdorfer gegen 22:55 Uhr auf der Bundesstraße 6 in Richtung Hannover unterwegs, als plötzlich ein junger Wolf die Fahrbahn überquerte. In der Folge kam das Fahrzeug nach rechts von der Straße ab, durchfuhr einen Grünstreifen und prallte gegen einen Baum. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der nicht angeschnallte Mann aus dem Auto geschleudert, das auf die Fahrerseite kippte und zum Stillstand kam. Durch den Notarzt konnte nur noch der Tod des Mannes festgestellt werden. Auch der Jungwolf überlebte die Kollision nicht.

Der Gesamtschaden wird mit 2.000 Euro beziffert. Wegen der Aufräumarbeiten und der Unfallaufnahme war die B 6 in dem Bereich bis 2:30 Uhr gesperrt.

Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang geben können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter Telefon 0511 109 – 1888 zu melden.

Polizei im Einsatz

Oststadt: 25-Jähriger verletzt Passanten

7. Juni 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Samstagabend, 06.06.2020, gegen 21:10 Uhr hat ein 25-jähriger Mann vermutlich unter Alkohol- und Drogeneinfluss am Andreas-Hermes-Platz in der hannoverschen Oststadt mehrere Leute angegriffen und verletzt. Als die Polizeibeamten ihn festnehmen wollten, leistete er erheblichen Widerstand und verletzte sie leicht. Im Polizeigewahrsam randalierte der Mann weiter und verletzte bei einem Fluchtversuch im Gebäude einen Beamten.

Nach bisherigen Erkenntnissen hatte der 25-Jährige am Samstagabend am Andreas-Hermes-Platz eine bislang unbekannte Frau angegriffen und ihren Begleiter geschlagen. Daraufhin flüchtete er in Richtung der Lister Meile. Der Angreifer wurde von einem 17-jährigen Zeugen beobachtet und zur Rede gestellt. Dabei wurden sowohl der Zeuge als auch ein 33-jähriger Mitarbeiter eines Lokals, der ihm zur Hilfe eilte, ebenfalls von dem Täter leicht verletzt.

Als die hinzugerufenen Polizeibeamten den Sachverhalt aufnehmen wollten, reagierte der junge Mann aggressiv und leistete erheblichen Widerstand. Dabei wurden zwei Beamte leicht verletzt und mussten Unterstützung der Kollegen anfordern. Der Täter wurde anschließend ins Polizeigewahrsam gebracht, wo er in einer Gewahrsamszelle randalierte und einen erfolglosen Fluchtversuch unternahm. Dabei wurde ein Polizeibeamter ebenfalls verletzt und musste in eine Klinik zur Untersuchung gebracht werden. Dem Täter wurde Blutprobe entnommen.

Die Polizei leitete Strafverfahren wegen Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte in mehreren Fällen ein.

Polizei im Einsatz

Mit Auto überschlagen: Fahrer bei Pattensen schwer verletzt

5. Juni 2020/in Polizei

PATTENSEN. Auf der Kreisstraße 223 zwischen Pattensen und Reden ist Freitagmittag (05.06.20) ein Autofahrer verunglückt. Das Fahrzeug des 23-Jährigen war gegen 12:40 Uhr von der Straße abgekommen, gegen einen Baum geprallt und dann quer über die Fahrbahn geschleudert worden. Der Fahrer wurde schwer verletzt.

Nach ersten Erkenntnissen war der Mann mit seinem VW Golf in Richtung Reden unterwegs, als er aus noch ungeklärter Ursache und allein beteiligt nach rechts von der Straße abkam. In der Folge prallte das Auto mit der rechten Front gegen einen Straßenbaum und wurde auf die Fahrbahn zurückgeschleudert. Auf der Seite liegend kam das Unfallfahrzeug zum Stillstand. Der Fahrer konnte sich selbst befreien und wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

Die Unfallstelle war wegen der Aufräumarbeiten und Unfallaufnahme bis circa 14:30 Uhr gesperrt. Den Schaden an Baum und Pkw schätzen die Beamten des Verkehrsunfalldienstes auf etwa 11.000 Euro.

Zudem suchen sie nach Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang geben können. Zeugen werden gebeten, Kontakt unter der Rufnummer 0511 109-1888 aufzunehmen.

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