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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Corona-Pandemie: Polizei Niedersachsen ist gut ausgestattet

26. Mai 2020/in Polizei

HANNOVER. Schon Mitte Februar 2020 hat die Niedersächsische Polizei vor dem Hintergrund der sich abzeichnenden Corona-Pandemie damit begonnen, eine Reihe von Infektionsschutzmaterialien für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Polizei zu beschaffen. So wurden die Polizeibehörden z.B. mit FFP2-Masken, „OP“-Masken, Schutzbrillen, Schutzanzügen oder Acrylschutzwänden u.a. für den Bereich der Wache sowie Hand- und Oberflächendesinfektionsmitteln ausgestattet.

Pistorius: „Ich bin sehr froh, wie schnell wir die Polizei mit professioneller Schutzausstattung ausstatten konnten!“

Insbesondere durch die Acrylschutzwände wird bei Gesprächen oder Vernehmungen mit Bürgerinnen und Bürgern für einen hohen beidseitigen Schutz gesorgt. Die Niedersächsische Polizei hat für diese Schutzausstattung in den vergangenen Wochen und Monaten insgesamt rund 3,5 Millionen Euro investiert.

Dazu äußerte sich der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, heute (26. Mai 2020) bei einem Besuch im Polizeikommissariat in Wunstorf: „Ich bin sehr froh, dass unsere Expertinnen und Experten im Februar sehr schnell und vorausschauend gehandelt haben. So ist es trotz der immer schwieriger werdenden Marktsituation gelungen, eine professionelle und umfassende Schutzausstattung für unsere Polizistinnen und Polizisten zu beschaffen. Der Schutz und die Einsatzfähigkeit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Polizei hat – genauso wie der Schutz der Bürgerinnen und Bürger beim Kontakt mit der Polizei – oberste Priorität. Hier haben auch wir als großer öffentlicher Arbeitgeber eine Vorbildfunktion. Insgesamt kann man zum jetzigen Zeitpunkt durchaus sagen, dass die Niedersächsische Polizei bisher sehr gut durch die Krise gekommen ist.“

Zu den bisherigen Maßnahmen kommt in den kommenden Tagen ein weiterer „Farbtupfer“: Die Beamtinnen und Beamten werden mit wiederverwendbaren Mund-Nasen-Bedeckungen im Corporate-Design der Polizei ausgestattet. Die neuen Mund-Nasen-Bedeckungen tragen seitlich den Schriftzug „Polizei“ und sind aus einem waschbaren Stoffgewebe in blau-schwarz gefertigt. Hierdurch besitzen sie einen höheren Tragekomfort im Vergleich zu den sogenannten „OP“-Masken. In der Wirkung erhöhen sie, ebenso wie die OP-Masken, den Schutz anderer Personen vor einer möglichen Virenübertragung.

„Auch das Aussehen der Polizei hat sich seit Beginn der Pandemie verändert. Wir sind froh, dass die Polizei mit den Veränderungen wächst und nun alle Polizistinnen und Polizisten mit eigens für sie angefertigten Masken ausgestattet werden. So können die Kolleginnen und Kollegen weiterhin mit besonderer Rücksicht zum Schutz der Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger arbeiten und weiter für Sicherheit sorgen“, so der ebenfalls anwesende Präsident der Polizeidirektion Hannover, Volker Kluwe.

Im Hinblick auf die Komplexität und Vielfältigkeit der Einsatzsituationen im polizeilichen Alltag, z.B. bei Fahrzeugkontrollen, dem Betreten von Wohnungen, Bürgergesprächen oder Erste-Hilfe-Maßnahmen, müssen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Polizei in jedem Einzelfall und ständig neu bewerten, wie sie konkret vorgehen und welchen Infektionsschutz sie dafür benötigen. Zum Umgang mit diesen verschiedenen Situationen und der Nutzung der Ausstattung stehen unsere Expertinnen und Experten aus der Polizeiakademie Niedersachsen und die Ärztinnen und Ärzte des Medizinischen Dienstes in einem engen fachlichen Austausch, um eine fachliche Grundlage dafür zu bieten.

Infektionsschutzmaterial der Niedersächsischen Polizei (gerundet; Stand: 25.05.2020):

FFP2-Masken 270.600 Stück    
FFP3-Masken 2.000 Stück    
Schutzbrillen 7.200 Stück    
Oberflächendesinfektion 17.800 Liter    
Handdesinfektion 22.100 Liter    
Einweghandschuhe 41.000 Stück    
Einmalschutzanzüge 15.000 Stück    
Einsatzhandschuhe (Paar) 5.800 Stück    
Spuckschutzhauben 3.000 Stück    
Acrylschutzwände 1.200 Stück    
Vollsichtbrille (ultravision faceguard) 1.100 Stück    
„OP“-Masken 563.000 Stück    
Mund-Nasen-Bedeckung „Polizei“ 140.000 Stück    
Desinfektionsmittelspender (stehend / sensorgesteuert) 150 Stück    

 

 

Streifenwagen mit Blaulicht

Polizei sucht nach Spielhallenüberfall in Linden-Mitte Zeugen

26. Mai 2020/in Polizei

HANNOVER. In der vergangenen Nacht (Dienstag, 26.05.2020) haben zwei maskierte männliche Täter eine Spielothek an der Falkenstraße überfallen und sind mit der Beute unerkannt geflüchtet.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand betraten sie um 02:43 Uhr die Spielhalle und begaben sich unmittelbar zu der 50-jährigen Angestellten an der Kasse. Ein kräftig gebauter Täter forderte in akzentfreiem Deutsch die Herausgabe von Bargeld. Sein Komplize mit schlanker Statur und er bedrohten sie währenddessen mit einer Schusswaffe und einem Messer. Beide Täter flüchteten mit den Kasseneinnahmen zu Fuß in Richtung Schwarzer Bär. Nach Angaben der Zeugin war der größere Täter (1,80 Meter) mit einer grauen Sweatshirt-Jacke mit Kapuze sowie einem Mundschutz bekleidet. Der mit 1,60 Meter kleinere Mann trug dunkle Kleidung, eine dunkelgrüne Mütze sowie einen Mundschutz. Des Weiteren trug er eine Brille mit schwarzem Gestell.

In der Spielothek befanden sich zur Tatzeit keine weiteren Personen. Die Kriminalpolizei sucht nun Zeugen, die Angaben zu den bislang unbekannten Tätern machen können. Sie werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst (0511-109 5555) zu melden.

Polizei im Einsatz

Radfahrer bei Verkehrsunfall in Döhren schwer verletzt

24. Mai 2020/in Polizei

HANNOVER. Ein 18-Jähriger ist am Samstag, 23.05.2020, bei einem Verkehrsunfall in Döhren schwer verletzt worden. Der Radfahrer kollidierte an der Abelmannstraße mit einem Magyar Suzuki Swift einer 24-Jährigen.

Nach derzeitigen Erkenntnissen der Experten des Verkehrsunfalldienst war der junge Mann gegen 13:40 Uhr mit seinem Mountainbike (Kona Stinky) auf dem Radweg entlang der Abelmannstraße aus Richtung Wiehburgstraße unterwegs. Dann beabsichtigte er, etwa in Höhe der Einmündung Ziegelstraße, die Straße diagonal zu überqueren, und fuhr zwischen den geparkten Autos hindurch auf die Fahrbahn.

Zeitgleich fuhr die 24-Jährige die Abelmannstraße aus Richtung Hildesheimer Straße entlang. Der 18-Jährigen kollidierte mit dem ihm entgegenkommenden Auto. In der Folge wurde der Radfahrer schwer verletzt. Ein Krankenwagen transportierte ihn zur weiteren Behandlung in eine Klinik. Der Sachschaden beträgt schätzungsweise 3.500 Euro. Die 24-Jährige erlitt keine Verletzungen.

Polizei im Einsatz

Himmelfahrt: Polizeidirektion Hannover zieht positive Bilanz

22. Mai 2020/in Polizei

HANNOVER. Anlässlich des Himmelfahrtstags hat die Polizeidirektion Hannover am gestrigen Donnerstag (21.05.2020) in der Region Hannover Präsenz gezeigt. Dabei haben die Beamten auch die Einhaltung von Abstands- und Hygieneregelungen kontrolliert. Insgesamt verzeichnete die Behörde vergleichsweise wenig Verstöße, sowie im Vergleich zum Vorjahr wenige Straftaten. Die Bilanz der Polizeidirektion Hannover fällt deshalb überwiegend positiv aus.

Das schöne Wetter hatte gestern viele Menschen zu Ausflügen ins Freie gelockt. Insbesondere beliebte Ausflugsziele wie der Maschsee und der Maschteich (Südstadt/Mitte), der Hufeisensee in Isernhagen, der Wietzepark sowie der Waldsee in Langenhagen, die Weiße Düne im neustädter Ortsteil Mardorf und die Strandterrassen in Steinhude waren gut besucht. Gegen Mittag sprach die Polizei deshalb die dringende Empfehlung aus, den Bereich Steinhude zu meiden.

Dennoch wurden im Bereich der Polizeiinspektion Garbsen, dazu gehören u. a. Wunstorf, Garbsen, Steinhude, Neustadt und Barsinghausen, nur neun Ordnungswidrigkeitenverfahren nach dem Infektionsschutzgesetz eingeleitet. Zudem wurden 100 Gefährderansprachen gehalten und 18 Platzverweise erteilt. Auf dem Nienstedter Pass stoppten die Beamten auch acht Motorräder, deren Fahrer gegen das Feiertagsfahrverbot am Nienstedter Pass verstießen. Gegen sie wurde je ein Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Alle 34 Kontrollen von Gaststätten waren ohne Beanstandung.

Auch im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Burgdorf zeigten die Beamten Präsenz. Am Silber- und Waldsee in Krähenwinkel sowie am Hufeisensee – hier hielten sich vornehmlich Familien auf – registrierten die Polizisten einen sehr ruhigen Einsatzverlauf. Dieses gilt auch für den Wietzepark und für den Wietzesee. Von den Beamten wurden in dem genannten Bereich 101 gastronomische Betriebe kontrolliert, Verstöße wurden nicht festgestellt. Die vielen Ausflügler hielten überwiegend Abstand voneinander. Lediglich fünf Ordnungswidrigkeitenverfahren nach dem Infektionsschutzgesetz wurden bis zum späten Abend eingeleitet, 75 Gefährderansprachen getätigt und 27 Platzverweise erteilt.

So erhielten die Beamten gegen 19:20 Uhr den Hinweis auf eine Personengruppe, die sich in Sehnde am Steinbruch/Mittellandkanal aufhielten. Diese mussten ihre Zusammenkunft auflösen. Etwa eine Stunde später, gegen 20:45 Uhr, trafen die Beamten dann auf in Lehrte, Am Stadtpark, auf zwei alkoholisierte Jugendliche (17, 18). Die beiden wiesen einen Atemalkoholwert von 1,44 und 1,13 Promille auf und wurden ihren Erziehungsberechtigten übergeben.

Auch im hannoverschen Bereich verlief der „Vatertag“ bemerkenswert ruhig. Die Einsatzkräfte der Polizei leiteten 77 Ordnungswidrigkeitenverfahren nach dem Infektionssschutzgesetz ein, erteilten 125 Platzverweise und hielten 860 Gefährderansprachen. Dabei trafen die Beamten unter anderem gegen 19:45 Uhr auf eine sechsköpfige Gruppe am Schünemannplatz in Ricklingen. Einer von ihnen, ein 22-Jähriger, weigerte sich, seine Personalien anzugeben. Seiner Weigerung unterstrich er mit einem Faustschlag in Richtung eines Polizisten und lief davon. Nach kurzer Verfolgung wurde er festgenommen und muss sich nun wegen eines tätlichen Angriffs strafrechtlich verantworten. Verletzt wurde niemand. Bei den 101 kontrollierten gastronomischen Betrieben wurden vereinzelt Verstöße festgestellt, vorrangig befanden sich Gäste aus mehr als zwei Hausständen an den Tischen.

Streifenwagen mit Blaulicht

Frau Am Klagesmarkt ausgeraubt: Wer kann Hinweise geben?

22. Mai 2020/in Polizei

HANNOVER. Am Freitagmorgen, 22.05.2020, gegen 06:45 Uhr ist eine 64-jährige Frau an der Straße Postkamp (Mitte) von zwei bislang unbekannten Tätern – einem Mann und einer Frau – ausgeraubt und dabei verletzt worden. Anschließend sind sie unerkannt in eine unbekannte Richtung geflüchtet. Die Polizei ermittelt nun wegen eines Raubes und bittet um Zeugenhinweise.

Nach bisherigen Erkenntnissen war die 64-Jährige am Freitagmorgen gegen 06:45 Uhr aus Richtung der Schloßwender Straße an der Straße Am Klagesmarkt unterwegs gewesen. Auf der Höhe der Einbiegung zu der Straße Postkamp wurde sie von einem bislang unbekannten männlichen Täter von hinten zu Boden geschubst. Ihm ist es gelungen, der Frau ihre Tasche zu entreißen. Dabei wurde sie verletzt. In Begleitung von einer weiblichen Komplizin konnte der Mann in eine unbekannte Richtung fliehen.

Die Verletzte wurde mit einem Krankenwagen zur stationären Behandlung in eine Klinik gebracht.

Laut der Geschädigten war der männliche Täter ca. 30 Jahre alt, ca. 1,65 Meter groß, hatte schwarze Haare und asiatisches Aussehen. Zum Tatzeitpunkt hatte er schwarze Kleidung an. Die weibliche Täterin war 30 Jahre alt und ca. 1,60 Meter groß, hatte schwarze Haare und asiatisches Aussehen. Sie trug schwarze Kleidung und eine rosa Mundschutzmaske.

Ein Teil der vermeintlichen Beute wurde später im südlichen Bereich der Straße Am Klagesmarkt und Türkstraße von einer Zeugin gefunden und bei der Polizei abgegeben. Die Polizeiinspektion Mitte hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 0511 109-2820.

Polizei im Einsatz

Niedersachsens Polizei zieht positives Fazit nach Himmelfahrts- und Vatertag

22. Mai 2020/in Polizei

HANNOVER. Pistorius: „Wie schon an den Feiertagen zuvor haben sich die allermeisten an die geltenden Vorschriften gehalten. Dafür bedanke ich mich auch im Namen der Einsatzkräfte“.

Die Polizei Niedersachsen zieht ein positives Fazit des diesjährigen Himmelfahrts- und Vatertags: Der weit überwiegende Teil der Niedersächsinnen und Niedersachsen hielt sich an die Abstands- und Hygieneregeln, auch waren nur vereinzelt Gruppen mit den sonst üblichen Bollerwagen unterwegs.

Wie zuvor angekündigt war Niedersachsens Polizei mit einem deutlich erhöhten Kräfteansatz präsent: Im ganzen Land waren nahezu 2.000 Beamtinnen und Beamten im Einsatz, davon etwa 1.200 von den Polizeidirektionen und mehr als 700 von der Bereitschaftspolizei. Insgesamt wurden fünf Körperverletzungsdelikte sowie sieben Widerstände registriert, bei denen ein Beamter durch eine Rippenprellung leicht verletzt wurde. Zusammenfassend wurden landesweit bislang 31 Strafverfahren sowie 69 Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet, davon 63 Ordnungswidrigkeiten nach dem Infektionsschutzgesetz. Zum Vergleich: Am Himmelfahrts- und Vatertag 2019 wurden acht Polizeibeamtinnen und -beamte verletzt und allein 140 Körperverletzungsdelikte registriert.

In den Naherholungsgebieten und Parkanlagen, die dieses Jahr im polizeilichen Fokus standen, kam es zu keinen besonderen Vorkommnissen. Es waren vor allem Kleinstgruppen und Familien mit Fahrrädern unterwegs, bei denen es größtenteils zu keinen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz kam.

Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, sagt: „Die allermeisten Menschen in Niedersachsen haben sich auch an diesem Feiertag an die geltenden Regeln gehalten. Das zeigt, dass die Gefahr durch das Coronavirus den Menschen sehr bewusst ist. Ich bin sehr froh, dass wir so ein positives Fazit ziehen können und

Polizei im Einsatz

Verkehrsunfall zwischen zwei Fahrradfahrern

22. Mai 2020/in Polizei

HANNOVER. Am Donnerstag, 21.05.2020, sind zwei Radler auf der Kreuzung der Bödekerstraße und Bütersworthstraße (Oststadt) an einen Verkehrsunfall beteiligt gewesen. Ein 40-Jähriger ist dabei schwer verletzt worden.

Nach bisherigen Erkenntnissen war der 40-Jährige mit seinem Trekkingrad gegen 20:50 Uhr auf der Bödekerstraße, von der Wedekindstraße kommend, in Richtung der Hohenzollernstraße unterwegs. An der Kreuzung zur Bütersworthstraße fuhr plötzlich ein 16-Jähriger mit seinem Mountainbike, von der Bütersworthstraße kommend auf die Bödekerstraße, um nach links abzubiegen. Um einen Zusammenstoß zu verhindern, bremste der 40-Jährige sein Fahrrad stark ab und stürzte kopfüber auf die Fahrbahn – es kam zu keinem Zusammenstoß. Er erlitt schwere Verletzungen und wurde mit einem Rettungswagen zur stationären Aufnahme in eine Klinik transportiert. Der 16-Jährige blieb unverletzt.

Polizei im Einsatz

Himmelfahrt: Niedersachsens Polizei bereitet sich vor

20. Mai 2020/in Polizei

HANNOVER. Pistorius: „Es geht darum, das Erreichte zu schützen! Die Regeln müssen eingehalten werden. Die Polizei wird dies überall im Land konsequent und verstärkt kontrollieren“

Niedersachsens Polizei wird zum morgigen Himmelfahrts- und Vatertag in ganz Niedersachsen Kontrollen und Maßnahmen durchführen. Vor dem Hintergrund der geltenden Verordnung zur Eindämmung der Corona-Pandemie wird dieser Feiertag anders verlaufen als in den Vorjahren. Darauf stellt die Polizei sich mit einem deutlich erhöhten Kräfteansatz ein. Traditionell haben sich in den letzten Jahren größere Gruppen von Personen im Freien getroffen. Dabei führte erheblicher Alkoholkonsum teilweise auch zu aggressiver Stimmung und zu Eskalationen, bei denen die Polizei einschreiten musste. Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie wurden auch in diesem Jahr an vielen Orten – zum Beispiel in Parkanlagen und anderen Brennpunkten – regionale Alkoholkonsumverbote oder auch Glasflaschenverbote durch die Kommunen verfügt. Die Polizei stellt sich mit einem hohen Kräfteansatz darauf ein, diese Regeln zu kontrollieren. Das gilt natürlich auch – und vor allem – für die Einhaltung der Abstandsregeln.

Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, sagt: „Es gibt Hinweise, die darauf hindeuten, dass mehr Menschen als bisher die geltenden Regelungen nicht so ernst nehmen, wie es vorgeschrieben und nach wie vor notwendig ist. Ich appelliere deshalb sehr eindringlich an die Menschen in Niedersachsen: Halten Sie sich bitte an die geltenden Abstandsregeln. Die Polizei wird auch morgen überall in Niedersachsen verstärkt präsent sein und die Kontaktbeschränkungen – gerade an den Hotspots – kontrollieren. So sehr wir uns alle auf einen freien Tag oder auch ein langes Wochenende freuen: Wie auch Ostern werden wir den Himmelfahrtstag in diesem Jahr nicht so begehen, wie wir es kennen.

Zwar spricht nichts dagegen, sich entsprechend der geltenden Regelungen im kleinen Kreis zu treffen und mit dem nötigen Abstand spazieren zu gehen. Traditionelle Vatertagstouren mit allen Freunden sind aber in diesem Jahr nicht möglich. Dafür bitte ich um Verständnis und appelliere an die Vernunft aller. Und ich bitte auch um Respekt für die Polizei- und Ordnungskräfte, die ohnehin schon eine undankbare Aufgabe haben, Menschen an die Regeln zu erinnern und dies an einem – für die meisten anderen – freien Tag. Ihnen gilt an dieser Stelle mein ausdrücklicher Dank. Sie leisten mit ihrer Arbeit einen wichtigen Beitrag in der erfolgreichen Bekämpfung der Pandemie!“

In der Öffentlichkeit dürfen sich Personen alleine, gemeinsam mit Angehörigen des eigenen Haushalts und / oder Angehörigen höchstens eines anderen Haushalts treffen. Von anderen Menschen ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Auch darauf wird die Polizei achten. Aufgrund der Erfahrungen der vergangenen Tage – vor allem der Wochenenden – stellt sich die Polizei darauf ein, dass gerade diese Abstandsregeln und Kontaktverbote in Teilen nicht mehr eingehalten werden.

Pistorius: „Seit zwei Monaten haben sich die allermeisten Menschen in unserem Land großartig verhalten, indem sie sich ganz überwiegend an die beschränkenden Maßnahmen gehalten haben. Auch ihnen ist es zu verdanken, dass uns in Niedersachsen bislang ein schlimmerer Pandemieverlauf erspart geblieben ist. Das Infektionsgeschehen ist durch diese Mithilfe positiv beeinflusst worden.“

Streifenwagen mit Blaulicht

Schwerer Raub in Linden-Süd – Zeugen gesucht

20. Mai 2020/in Polizei

HANNOVER. Am Dienstag, 19.05.2020, hat ein Mann im hannoverschen Stadtteil Linden-Süd an der Haspelmathstraße einen 36-Jährigen mit einem Messer bedroht und anschließend den Suzuki des Mannes gestohlen. In der Nähe verunfallte der Fahrer mit dem Auto, kurze Zeit später konnte er aber durch alarmierte Polizisten vorläufig festgenommen werden. Der 36-Jährige blieb bei dem Vorfall unverletzt.

Nach bisherigen Erkenntnissen stand der 36-Jährige gegen 22:50 Uhr an der Haspelmathstraße an seinem geparkten Suzuki, als sich ein Mann von hinten nährte. Hier bedrohte der Täter ihn mit einem Messer und stieg anschließend in das Auto und fuhr in Richtung der Ricklinger Straße weg.

An der Kreuzung Fischerhof Ecke Ricklinger Stadtweg verlor der Räuber die Kontrolle über das Auto und stieß gegen einen Bordstein. Nach dem Unfall flüchtete er zu Fuß weiter. Durch alarmierte Beamte wurde der mutmaßliche Täter im Nahbereich festgenommen. Bei einer Durchsuchung des 28-Jährigen konnte unter anderem ein Messer sichergestellt werden.

Der Festgenommene wurde zum Polizeikommissariat nach Ricklingen gebracht. Hier entnahm ein Arzt eine Blutprobe, da er unter dem Einfluss alkoholischer Getränke stand.

Durch die Ermittler wird nun geprüft, ob der 28-Jährige tatsächlich der Fahrer war und sich für die Taten verantworten muss.

Zeugen, die weitere Hinweise zur Tat geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion West unter der Telefonnummer 0511 109-3920 zu melden.

Polizei im Einsatz

Bundesstraße (B) 3: Motorradfahrer bei Verkehrsunfall schwer verletzt

20. Mai 2020/in Polizei

HANNOVER. Ein 30-jähriger Motorradfahrer ist am Dienstagnachmittag, 19.05.2020, beim Überholvorgang mit seinem Motorrad mit einem vorausfahrenden Pkw auf der B 3 zwischen der Landstraße (L) 460 und der Kreisstraße 204 kollidiert. Der Biker ist bei dem Verkehrsunfall schwer verletzt worden.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand war der 30-Jährige mit seiner Honda CBS 500 gegen 16:40 Uhr auf der B 3, von Hannover kommend, in Richtung Hildesheim unterwegs. Kurz hinter der Kreuzung zur L 460 setzte der Motorradfahrer zum Überholvorgang an, um einen vorausfahrenden Audi Q5 zu überholen. Dabei touchierte er den Q5 eines 68-Jährigen am linken Fahrzeugheck. Im weiteren Verlauf verlor der Fahrer die Kontrolle über die Honda und geriet in den Gegenverkehr. Dort schrammte sein Motorrad an der linken Fahrzeugseite eines entgegenkommenden Audi A4 (Fahrer 36 Jahre alt) entlang und prallte gegen zwei Fahrräder, die sich auf dem Heckgepäckträger des A4 befanden.

Nach dieser Kollision stürzte der 30-Jährige auf die Fahrbahn und rutschte unter der linken Schutzplanke hindurch und kam im Grünstreifen zum Liegen. Seine Honda rutsche währenddessen auf der Gegenfahrbahn weiter und prallte gegen die Front eines Renault Megane eines 69-Jährigen. Schlussendlich wurde das Zweirad rund 20 Meter zurückgeschleudert und blieb auf der Fahrbahn liegen.

Sofort alarmierte Rettungskräfte versorgten den Motorradfahrer an der Unfallstelle. Er kam mit einem Rettungshubschrauber mit schweren Verletzungen zur stationären Aufnahme in eine Klinik. Die Autofahrer blieben alle unverletzt. Nach Schätzungen des Verkehrsunfalldienstes beläuft sich der entstandene Sachschaden auf rund 17.000 Euro. Die B 3 musste an der Unfallstelle bis circa 19:00 Uhr voll gesperrt werden.

Die Beamten stellten bei den weiteren Ermittlungen fest, dass der Motorradfahrer derzeit keine gültige Fahrerlaubnis besitzt. Darüber hinaus besteht der Verdacht, dass der 30-Jährige bei dem Unfall unter dem Einfluss berauschender Mittel stand. Ein Arzt entnahm eine Blutprobe. Die weiteren Ermittlungen dauern derzeit an.

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